Liebe Zuseher, ich bin momentan in Atigua, Karibik, beim Benedikt zu Besuch. Wir kennen uns vom Skilehrer bzw. er war Snowboardlehrer. In Hofgastein haben uns damals das Zimmer geteilt, 2009 war das glaube ich. Und das besondere beim Benedikt ist, er hat damals einen Skilehrer-Kollegen gefragt, den Daniel aus Hofgastein, ob er mitsegeln darf über den Atlantik. Und das hat er auch gemacht und seither lebt er eigentlich in Antigua. Servus! Ja, grüß dich! Boris, freut mich, dass du da bist und deine Zuseher mitnimmst. Es stimmt natürlich nicht, was du sagst. Es war eigentlich der Daniel, der mich gefragt hat, weil ich mich eigentlich ein bisschen gestolpert habe. Ach so! Nicht wegen den Sökeln oder so, sondern weil ich einfach andere Pläne gehabt habe. Du hast ja Literaturwissenschaften studiert. Ja, genau. Und wir haben uns von Hofgastein kennengelernt und sind eigentlich gute Freunde geworden. Und wie er dann einmal mit seinem Boot da war in Europa, hat er mich gefragt, ob ich mitkommen will. Ich habe gesagt nein, weil ich wollte mal, wie soll man sagen, vagabunden da sein, mal einen Tag da liegen und mal gescheit tun. Das hat aber dann nicht so gefruchtet. Ein halbes Jahr später hat er mich dann angeschrieben und gesagt, nein, er ist gerade in Portugal und ich will doch kommen. Und dann habe ich gesagt, ja passt, komme ich. Und im Prinzip war das der erste Segelturn und der gleich über den Atlantik. Ja und heute lebst du in Antigua. Jetzt lebe ich in Antigua, ja seit 15 Jahren habe da meine Frau kennengelernt. Also es war ein bisschen ein Mix aus Abenteuer und Liebesgeschichte im Endeffekt. Unglaublich. Ah ja, das ist so die Kurzfassung. Benedikt, was war eigentlich der intensivste Moment am Segelbad? Oder ein besonderer Moment? Es ist schwierig zu sagen. Es war zu viel. Das ganze Setup und Setting, so wie wir unterwegs waren. Wirklich nur mit dem Wind, eigentlich überhaupt nicht mit der Motorrad. Wir haben keinen Kühlschrank und wirklich von der... Wir haben quasi das... In Daniels Philosophie war ein Dollar pro Tag fürs Boot, pro passagier und ein dollar fürs essen das war unser budget und das war halt viel sachen und so erlebst du das dann irgendwie anders ich meine da kann ich jetzt viel aufziehen natürlich die wale finnwale die mit uns mit geschwommen sind riesige delfingruppen hunderte delfine die da jagen übers Meer. Ja, das ist natürlich der Schasen mit dem Tramp. Ja, der hält uns... Schau, da sind die Ruder! Wo? Siehst du den? Da unten, mit den Pfoten, rudern sie über den Atlantik. Und von wo kommen die? Ja, von... ich weiß gar nicht, wo die... Ich glaube in die Kanaren, aber irgendwo von Europa, Südins... Ruhet uns los! Ja genau, das siehst du, das erste Hupen, da kommen die Ruder rein, die werden jetzt natürlich gefeiert. Das ist eben das English Harbour mit dem Nelson Stockyard, das ist der Hauptstützpunkt von den Engländern gewesen, die eben dort den Zuckerhandel betrieben haben und vor allem für die Marine. Das ist eine mit den großen Schiffen und haben dann dort, wo das ist das Nelson Stockard, wo das große weiße Motorjagd sitzt, da haben sie mit den großen Schiffen hin, haben es umgelegt und haben es auf einer Seite hergerichtet, das hat ungefähr drei Monate gedauert und dann ist die andere Seite dran gekommen. Das war eigentlich ein geschützter Hafen, natürlicher Art. Ja, vom Wind und militärisch geschützt, genau. Und jetzt auch noch. Musik Seht ihr das Gurt, dass das ein ganz einfacher Mäkler ist als ich muss wissen. Das ist nicht so wie die Windräder in Holland, die was extrem komplexes sind innen drinnen. Was haben sie da gemacht? Das Zuckerrohr gepresst, oder? Ja genau, da haben sie das Zuckerrohr, das gelnte Zuckerrohr durch die Walzen gedrückt. Und dann ist er versorgt Benedikt, weißt du was mir jetzt aufgefallen ist? Bei meinem Handtuch, das was ich mitgenommen habe, steht Deine Heimatstadt, Gmunden, oben Das hättest du auch nicht gedacht, oder? Ja, super, das heißt natürlich etwas. Ich habe es erst jetzt gerade entdeckt, dass das von der Tour de Traun 2013, das gerade gemacht ist, und da hat mein Onkel von Obertraun bis nach Traun eine Rautour organisiert, und da sind sie auch in Gmunden stehen geblieben. Kannst du dich da erinnern vielleicht? Nein, sie sind mir vorbeigegangen. Du hast mir halt einmal davon erzählt. Ja, ich bin ein paar Mal mitgefahren. Aber ich habe nicht gewusst, dass du dir ein Handtuch gegeben hast. Ja. So sind die Verbindungen. Wir sind hier auf der Devil's Bridge, einem der bekanntesten Naturdenkmäler auf Antigua bezeichnet deshalb, weil Sklaven, die sich das Leben nehmen wollten, viele da hergegangen sind und sich da in die Tiefen gestürzt haben. Wo ist Österreich? Ja Benni, das ist in Kitzbühel. Das ist das Streif des Hainenkabriner. Das ist das Schweizer Kloster. Da haben wir ihn schon, Babinski. Ich glaube das ist einer der besseren Fahrer. Das ist die Mausenpfeile. Benni, kannst du bitte aufhören, dass du das mit den Knacken machst. Wahnsinn Theo! Da willst du was lernen! Ja, siehst du, in English Harbour, da sind Boote, typische moderne Segeljagd, die kosten hunderte Millionen Euro und arm und reich, wir spazieren da ganz offen umeinander, trifft sich da. Wir gehören zu den Armen, oder? Wir gehören zu den Armen, ja. Benedikt, was trinkst du eigentlich da? Ein Rum Punch. Was ist ein Rum Punch? Ein Rum Punch ist Rum mit Fruchtsäfte und ein paar Gewürzen drin. Passt sehr gut da. Ist das so ähnlich wie unser Punsch? Ja, kann man so sagen, nur halt kalt. Muss ich auch mal antrinken. Ja Boris, unbedingt. Vielleicht geht es dir heute aus. Ich lade dich ein. Danke, das ist nett. Du, und Forstmann hat etwas Interessantes erzählt, Bezahlungsmittel in der Karibik, früher. Ja, stimmt, Rum war das Bezahlungsmittel. Die britischen Marine-Segler haben am Tag in der Saal einen One 1 pints of rum. Mit dem sollst du trinken können oder damit bezahlen. Ähnlich wie bei den Skilehrern. Was hast du gekocht? Schnitzel. Typisch österreichische Schnitzel. Schnitzel für Das typische Estrallische, Schnitzel. Schnitzel für den letzten Abend. So, das war's jetzt. Danke für die schöne Zeit. An euch alle, Abby, Benedikt und an die Kinder. Ich habe echt nicht gerechnet, dass ihr so viel Zeit nehmt und dass ich bei euch wohnen darf. Vielen Dank. Hat uns gefreut, Boris. Gute Reise. Gute Reise! Auf Wiedersehen! Ciao! Bis bald! Bis bald!