Mein Name ist Margit Kreinöcker. Ich arbeite als Künstlerin sehr oft mit gesellschaftlichen Themen. Es hat eigentlich immer mit Menschen zu tun und mit dem Zusammenleben. Und das hat mit Raum zu tun, weil es wird Raum gebaut. Der gebaute Raum hat wieder Zwischenräume. Darin befinden sich Menschen, die interagieren. Und ich mache sehr oft Kunst im öffentlichen Raum oder auch Kunst am Bau. Das hat wieder mit Menschen zu tun. Ich trete über Kunstprojekte mit denen in Kontakt. Da ist es schon immer sehr erfreulich. Das ist erstmal den Ort anzuschauen. Wo bin ich überhaupt? Wer bewegt sich dort? Dabei brauche ich immer meine Freiheiten. überhaupt, wer bewegt sich dort. Dabei brauche ich immer meine Freiheiten. Ich könnte jetzt keine Auftragskunst machen, wo ich ein Porträt machen soll oder so, aber so einen Ort reinfüllen, schauen, wer ist dort und dann darauf reagieren und dann mit den Leuten etwas machen. Da sind Baufirmen dabei und so weiter. Also die Kunst aus dem White Cube rauszutragen in den Alltag und dann zu kommunizieren, das ist extrem super und wichtig, finde ich, weil Kunst ist für alle da. Es gehen viele Leute ins Museum, aber trotzdem ist es nur ein gewisser Prozentsatz von Menschen, die sich angesprochen fühlen von einem Museum. Und auch beim Arbeiten kommen dann Gespräche zustande. Und das ist sehr interessant, bringt mich weiter. Und ich kann Kunst vermitteln oder kann meine Gedanken vermitteln, sodass vielleicht auch eine andere Sicht auf die Kunst entsteht, dass es dann nicht so fremd ist, dass es nicht etwas ist, was mich als Passantin nichts angeht. Was mich zur Kunst hingezogen hat, das ist eine gute Frage. Was mich zur Kunst hingezogen hat, das ist eine gute Frage. Ich habe immer versucht, normalere Berufe zu ergreifen, die einen anderen Namen haben, wo man von sieben bis vier arbeitet zum Beispiel. Ich komme aus einer Familie, aus einer Großfamilie. Wir haben neun Personen, haben auf dem Bauernhof gelebt, leben immer noch dort, meine Familie. Und für Frauen, ich habe drei Schwestern, wir haben vier Schwestern und grundsätzlich war halt schon vorgesehen, man kann ins Sekretariat gehen, man kann eine Hauswirtschaftsschule machen und diese Dinge. Und das habe ich alles nicht interessiert, weil in der Schule Handarbeiten und so, das war ja die Hölle. Einen Schwan häkeln, dass man sowas macht, das war eine Folter. Und es war aber schon so, dass in der Familie, also das Wort Künstlerin, Künstler, das war eine abgehobene Elite, mit der hatte man nichts zu tun. Aber das Zeichnen, die hat ein Talent zum Zeichnen. Die Mama hat schön gezeichnet, ich wollte immer so schön zeichnen wie die Mama. Und es war jetzt nicht so das experimentelle Arbeiten gefragt, sondern wenn man jetzt einen Frosch zeichnet, schaut der Frosch aus wie ein Frosch. Das war so das anzustrebende Ziel und in der Schule war es auch anzustreben. Die anderen Fächer, ja, da musste ich halt mitmachen. Ich meine, da ist man in der Schule und ich hatte einen Schock. Mein erster Termin war in der ersten Klasse Volksschule, ich hatte einen Schock, ich musste sitzen. Ich war plötzlich nicht mehr frei. Ich wusste nicht, was ich da jetzt sitzen muss. Vorne sitzt eine Frau und sagt mir, was zu tun ist. Das Zeichnen war schon nicht mehr super. Als ich aufgewachsen bin, gab es keine andere Schule. Ich war dann in der Hauptschule nach der Volksschule, weil der Weg vom Land nicht gepasst hat. In der Hauptschule habe ich mal ein Buch gewonnen bei einem Zeichenwettbewerb. Dann wurde auch mal ein Schnitt für ein Plakat verwendet. Da war ich super stolz dann, das macht man nach der Hauptschule, dann war die Handelsschule oder Handelsakademie und Buchhaltung. Oh mein Gott, die Grafikerschule kam nicht in Frage, weil wieder der Weg vom tiefsten Land nach Linz nicht gepasst hat. Und ich meine, vier Stunden täglich in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitzen ist auch nicht lustig. Und aufstehen um fünf Uhr, ich meine, um fünf Uhr stehe ich nicht auf. Da kann ich noch nicht mal sprechen. So wurde ich quasi in die Handelsschule gesteckt. Und ich habe gleich festgestellt, dass das nichts wird. Ich habe zweimal, glaube ich, gelernt, das war immer vor dem Zeugnis, da habe ich extrem viel Nachhilfeunterricht gehabt, dass es rausgeht. Und ich habe einfach aufgehört mit der Schule und mir eine Lehrstelle gesucht, weil in der Wort technische Zeichnerin steckt das Wort Zeichnerin. Da war ich aber nicht begeistert von den vielen Normen. Aber ich wollte diese Lehre fertig machen, weil man ja, man braucht Abschlüsse, man braucht Zertifikate. Das war mir schon bewusst mit 14. Also mit 15 habe ich zu arbeiten begonnen, mit 19 war die Lehre fertig. Dann hat es mir so gereicht, ich habe mir eine Lehrlingsentschädigungen in Bausparreien gezahlt, den habe ich rausbekommen. Da bin ich mit einer Freundin von der Berufsschule nach Mexiko für ein halbes Jahr. Dort haben wir auch eine Architektenfamilie kennengelernt. Da habe ich mir gedacht, das ist eigentlich super, das bauen wir nicht fremd. Mein Vater war unter anderem auch Maurer und Landwirt. Es gab Einblicke in verschiedene Berufe, die die Familienmitglieder gehabt haben. Da habe ich mir gedacht, dort will ich arbeiten. Dann habe ich auch eine Arbeitsstelle gefunden. Dort haben wir uns nur mit Raumplanung beschäftigt, also mit Umwidmungen. Dort haben wir uns nur mit Raumplanung beschäftigt, also mit Umwidmungen. Da war es hauptsächlich so, dass Grünflächen in Bauland umgewidmet wurden. Dann habe ich die Stunden gekürzt, die Studienberechtigungsprüfung gemacht. Und nur einen Lehrgang habe ich auch gemacht, im Wifi. Also immer so lernen, lernen, lernen. Und dann die Studienberechtigungsprüfung. Irgendwann war ich dann auf der Kunstuni und habe Architektur studiert. Und während dem Architekturstudium, wenn man auf der Kunstuni das Architekturstudium macht, war immer so der Gedanke, ja, das ist eine Kunstuni, da ist alles frei. Aber ja, Architektur, der gebaute Raum hat eine Funktion. Und auch das habe ich abgeschlossen, aber mit einem Puppenhaus, weil das Puppenhaus war mein erstes Haus. Und es war klar, dass ich nie ein Haus bauen werde, weil es eh schon so viele gibt. Und die sind eigentlich interessanter als so die neuen weißen mit den anthrazitfarbenen Fenstern, Dachrinnen und alles Weiß. Naja, habe ich es mit dem Puppenhaus abgeschlossen. Das ist so ein Spiel, ein skulpturales Ding im Weiß. Dann habe ich es mit dem Puttenhaus abgeschossen. Das ist so ein Spiel, ein kulturelles Ding. Dann habe ich eigentlich immer noch bei Einreichungen, Talentförderprämien und so, ich habe da extrem viele Einreichungen für Stipendien rausgeschossen, aber immer noch für Architektur, weil ich hatte einen Architekturabschluss. Ich habe mich zwar gefühlt wie eine Künstlerin, aber ich habe ein Architekturstudium gehabt. Wenn man Architekturstudium abschließt, kann man sich eigentlich erst Architektin nennen, wenn man dann Ziviltechnikerprüfung hat und Praxis. Aber ich war halt doch schon der Kunst zugetan. Alle Jobs, alle Assistenz, also Produktionsassistenz und so weiter habe ich gemacht. Oder Ausstellungsbetreuung, Ausstellungsaufsicht. Alles hatte mit Kunst zu tun. zu tun. Irgendwann habe ich dann aufgehört, mich dem Architekturbereich zuzuordnen, obwohl es immer noch meine Basis bildet, also der gebaute Raum und die Menschen. Daraus bauen sie dann künstlerische Projekte auf mit unterschiedlichen Werkzeugen. Das kann ein Video oder Film sein. Es kann von Pflanzen handeln. Es hat auch mit Berufen zu tun, mit dem Putzen zum Beispiel. Also das ist geputzt. Oder es kann doch auch wieder mit dem Bauen zu tun haben, aber in einer experimentellen Form, wo ich einen Ort der UNESCO-Weltkulturerbe ganz anders betrachte. Oder es kann mit Geld zu tun haben, mit meinem Einkommen. Es kann mit meinem Einkommen zu tun haben, wo ich versuche, mein Vermögen zu vermehren, indem ich Geld in Essenzen lege, sodass es wächst. Ein Freund, der ist schon in Rente und hat im Finanzministerium gearbeitet, und er sagt immer, ja, das, was ihr macht, das sind eure Aktien. Und ich denke mir, ja, er hat eigentlich recht, weil ich produziere und produziere. Das eine sind Aufträge und das andere ist total frei. Und diese freien Sachen, das sind wirklich meine Aktien. Also die Strategien finanziell zu überleben als Künstlerin, das ist gut. Es ist schon klar, dass es Strategien gibt, aber die Frage ist, kann und will ich denn das tun? Man schreibt, also ich habe auch während dem Studium schon und nach dem Studium und auch jetzt noch Einreichungen geschrieben. Dieses leiterähnliche Ding handelt von den Absagen, da wollte ich mal ausmisten. Und es steht immer drauf, mit freundlichen Grüßen und wir wünschen Ihnen in Ihrer weiteren Karriere alles Gute, länger Danke. Wovon kaufe ich mir denn das nächste Zeug? Wie kaufe ich meinen nächsten Laptop, den nächsten Drucker, das nächste Material? Ja, ich habe schon Arbeitsstipendien bekommen, aber von einem Stipendium im Jahr kann man nicht leben und man kriegt sie nicht jedes Jahr. Es gibt Kunstankäufe, also von öffentlichen Stellen vor allem, aber das ist alle paar Jahre. Man verkauft einmal was, ist vier Jahre wieder gesperrt und so viele Möglichkeiten gibt es auch nicht. Und man muss jetzt erst einmal an Namen, also eines Kaufs würdig erscheinen. Und das ist halt das, es ist eine extrem schwierige Phase. Und es geht nur, wenn man immer versucht, ich habe keinen Netflix, keinen Spotify, ich habe immer wieder so geresettet bei meinen Ausgaben. Ich wohne jetzt auch im Atelierhaus, aber mein Gedanke war immer, ich muss maximal im Hochparterre oder im Keller wohnen, an einer stark befahrenen Straße, weil es sonst einfach finanziell nicht ausgeht. Und die Fixkosten müssen einfach ganz niedrig sein, sonst überlebt man es nicht, sonst ist es ein finanzielles Desaster. Einmal gab es die Situation, da habe ich den Gabriel-Heidegger-Preis bekommen, den die Eva Schubisberger stiftet. Und ich meine, das war so super. Plötzlich hatte ich Geld und ich war ein Plus und ich habe begonnen, das Geld, das immer übrig geblieben ist, auf ein extra Konto zu sperren. Ich habe immer geschaut, dass ich einen Zugriff darauf habe, einen leichten. Aber das ist immer mein Polster. Das Architekturstudium hilft mir, in Bereichen tätig zu sein, wo auch ein anderes Gefühl für Bezahlung ist. Wenn ich nur von Kultur- und Kunstführerinnen leben würde, also es geht überhaupt nicht, weil es wird ja für jeden Projekt immer nur ein kleiner Prozentsatz mitgeführt hat. Und wenn überhaupt, ich meine heuer für 13 Künstlerinnen, habe ich Ausstellungen gesehen, 13 Künstlerinnen und 3 Bildendenkünstlerinnen und 3 Soundperformerinnen und mit 1600 Dollar, was willst du mit finanzieren? Manchmal gibt es mehr Förderung, manchmal weniger. Aber jetzt sind wir halt in der Situation, wo sehr gespart wird und das ist bei Projektenrechnungen, die man so übers Jahr schnell macht. Manchmal gibt es auch Direktaufträge, weil es ein Anschlussprojekt einfach gibt. Und das finde ich schon sehr gut. Ich meine, das kostet alles viel Geld und das Vertrauen, das da entgegengebracht wird, das finde ich großartig. Und eben die Diskussionen mit den Geschäftsführern und Geschäftsführerinnen, mit Baufirmen, mit Leiterinnen von Kindergärten oder wo auch immer. Da kommt man in Bereiche oder in Existenzen aus dem Bundesheer. Es ist einfach irre, wo man da Einblicke kriegt und wo der Horizont da auch erweitert wird. Also was den Gender Gap betrifft oder generell das Künstlerinssein und Einnahmen, die es gibt. Also wenn man jetzt da ein paar Jahrzehnte drückschaut, gab es mal gar keine Künstler, gar keine Künstlerinnen. Es gab eigentlich nur Künstler. Das war auch hier in Mecklenhof so. Die erste Künstlerin war die Margit Palme und die kam mit ihrem Mann ins Haus. Und dann hat es ein paar Jahre gedauert, bis dann Künstlerinnen gekommen sind. Als ich Architektur zu studieren begonnen habe, waren die meisten Männer. Erst im Jahr, wo ich begonnen habe, waren dann viele Frauen dabei. Während der Lehre als dänische Zeichnerin waren wir in der Berufsschule drei Frauen. Das war so in den letzten 20, 30 Jahren, dass sich das aufbaut. Und es gibt halt mehr Künstler und Künstlerinnen in der Zwischenzeit. Und je mehr es von etwas gibt, desto schneller sinkt der Preis. Also ich glaube, dass jetzt mal so auf dem eher so unberühmten Level der Künstler, Künstlerinnen, dass es da viel mehr künstlerische Ware gibt und mehr künstlerinnen dass die kunst ist dann auch nicht mehr so heilig und dass männer größere preise erzielen das liegt vielleicht daran weil sie sich besser so verhabern können lässiger lässiger lässigen zugang aber, man muss es mir meinen oder Frau, es ist einfach auch viel Glückssache. Und so aus meiner Beobachtung heraus, ich meine, Frauen sind oft vorsichtiger, Männer verkaufen sich oft viel besser. Eine gute Berichterstattung wäre auch wichtig. Wurscht in welcher Zeitung, wurscht in welchem Magazin. Da gab es auch früher übrigens mehr Journalisten. Jetzt kriegt man fast nichts zahlt, wenn man journalistisch arbeitet. Jetzt sind mehr Frauen dort. Sind sie geduldiger? Geben sie sich mit mehr zufrieden? Sind sie dankbarer für schlecht bezahlte Jobs? Hauptsache kommt irgendwas rein. Ich hatte auch schon solche Jobs, aber ich habe das dann auch wieder aufgehört, weil ich war nur mehr am Laufen und wenn 200 Euro im Monat, dann habe ich mir gedacht, nein, ich will jetzt nur noch Kunst machen, weil ich habe dann mehr Zeit, wenn das ewige Laufen weg bleibt. Ich meine, stattdessen war halt die Vereinsarbeit, wo es auch kein Einkommen gibt, aber trotzdem bringt es mich weiter. Ich höre sehr viele Podcasts, jeden Tag mindestens einen und da geht es auch um Kunst, zum Beispiel Galeristen oder Galeristinnen sprechen über Kunst und die sind auch schon darauf gekommen, dass es KünstlerInnen gibt und dass sie etwas für die Quote tun müssen und dass Künstlerinnen gezeigt werden sollen. Und dann beginnen sie auch zu suchen. Es ist auch in den Sammlungen viel einfacher, wenn man jetzt in einer Sammlung nach einem Schlagwort eingibt und gesammelt wurden, einfach in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten Männer. Und die paar Quotenfrauen, die es gegeben hat, ein paar hatten Glück, aber die paar wenigen. Und wenn man Frauen beteiligen will, dann muss halt ein Kurator oder eine Kuratorin tief vergraben, sich genauer umschauen. tiefer graben, sich genauer umschauen, vielleicht selber die Geschichte schreiben, die noch nicht in Büchern verfasst ist, selber noch die Sammlung ergänzen, damit es eine Vollständigkeit hat, weil solange nicht 52 Prozent Künstlerinnen in der Sammlung vertreten sind, sind wir nicht dort, wo wir hingehören. Und ich meine so diese Quote und so, das ist schon sehr gut, weil durch dieses Suchen nach Frauen, die irgendwo in einem Verein auch tätig sind oder die irgendwo vor Personen sprechen oder auch für Ausstellungen von Frauen gesucht werden, bin ich oft reingerutscht und das hat mich voll weitergebracht. Also es hat mich nie gestört, irgendwo eine Quotenfrau zu sein, weil ich war mal drin, habe Leute kennengelernt und dann geht jedes Projekt oder jedes Betätigungsfeld ein Stück weiter. Um bei der Kunst zu bleiben, da motiviert mich auf alle Fälle einmal das Tun, die Tätigkeit an sich, der Prozess, wie die Dinge entstehen. Und mich motiviert auch, dass ich die Kostenvoranschläge selber schreibe. Wirklich sich umzuschauen, was ist der Preis, was bin ich überhaupt wert, das muss man schon. Also ich würde jetzt nichts so unterpreisig verkaufen wollen, weil das vergeht mir ja die Freude. Und wenn ich kreativ arbeite, ich kann ja nicht jede Woche ein super tolles Wunderwurzelprojekt rausschießen, sondern das muss ich auch entwickeln. Das ist der Auf und die Arbeit beginnt. Und da habe ich noch nicht mal den ersten Kaffee getrunken. Und wenn man jetzt Arbeitszeit verrechnet, dann finde ich, gibt es eine Bruttozeit und eine Nettozeit. Die Nettozeit, das sind die Stunden, die ich angebe. Und die Bruttozeit ist halt die, wo ich überall beim Essen, überall fällt mir was ein. Da gibt es einen Stapel Hefte für jedes Projekt, gibt es ein Heft, wo ich immer wieder notiere. Im Urlaub, für jedes Projekt gibt es ein Heft, wo ich immer wieder notiere im Urlaub. Ich fahre nie ohne Hefte. Beim eigenen Wert sollte man schon aufpassen, dass man sie nicht zu unterpreisig verkauft, aber wird man zu kühn, wird man auch nichts verkaufen. Das ist immer so ein Austerieren, ein Mittelmaß. Mein Raum für Verbesserungen? Ich glaube, dass man jetzt ziemlich aufpassen muss, dass man nicht zu sehr bei Kunst und Sozialem spart. Das ist immer das Erste. Das ist anscheinend nicht so wichtig, aber ich finde, es ist ein Zeichen für unsere Gesellschaft und für die Politik wenn man anfängt bei Kunst und Sozialem zu sparen weil dieses Plus das die Kunst bietet das braucht es einfach weil sonst wird das Leben freudlos zum Beispiel Wokofen, da gibt es jetzt die Namen und die Geburts- und Sterbedaten entlang der Donau und was ich da beim Machen, welche Gespräche ich da gehabt habe, also die möchte ich nicht missen, also die positiven wie die negativen und wie sich dann das auch über die Jahre verändert, weil jetzt kommen Leute vorbei, also wenn der Walk of Fame wieder aufgefrischt wird, nachgestrichen oder ergänzt wird, da kommen jetzt Leute vorbei, Wurstmänner und Frauen, kommen mit einem Namen dazu, interessieren sich, wissen, da gibt es die Website, wo man nachschaut. Und das ist einfach ein Thema in der Gesellschaft, nämlich die Frau, die leistet und die man sehen und beachten soll, das ist im Gespräch. Also ich wünsche mir einfach dauerhaft Geld für Kunst und Soziales und glückliche Menschen auf dem kreativen Feld. Und dass die Künstlerinnen und Künstler, dass die Aktien steigen in der Kunst. Aber für alle auch.