Was ist das, was Sie Ihr Handy ausgeschaltet oder auf lautlos gestört haben, weil wir nehmen das auch auf und es wäre dann so und so ein bisschen störend da. Das ist der erste Abend von zweien. von Zweien. Und zuerst möchte ich mal Danke sagen der GAF, die diese Veranstaltung unterstützt. Das ist die Grazer Autorinnen- und Autorenversammlung in Zusammenarbeit mit der GAF Oberösterreich. Ebenso möchte ich mich bedanken beim Georg Wilberts, der das ermöglicht hat, diese Veranstaltung hier. Er ist Architekt und Musiker und er hat diese Ausstellung auch hier installiert. Das ist eine Ausstellung über das Krematoriumwesen an sich. Ja, dann möchte ich mich bedanken bei der AG Linz, die dieses Gebäude irgendwie auch zur Verfügung stellt. Und natürlich bei den Autoren, die heute da lesen werden. Und auch am speziellen Lukas Ligeti, der auch diesen beschwerlichen Weg hierher gefunden hat. Aber er hat gesagt, das ist ein interessanter Ort. Und deswegen haben wir es auch hier gemacht, weil es ein sehr spezieller Ort ist. Zu den Bedingungen möchte ich nur sagen, es gibt ein Klo da draußen, ein Pixie-Klo, falls jemand das wirklich notwendig braucht, wenn man rausgeht, gleich auf der linken Seite, dann auf dem Weg zurück, ist ein blaues Klo, wo so Mistkübel sind. Ja, diese Veranstaltung hat nicht nur ein Ende quasi, wenn die Lesungen und die Musik aus sind, sondern um 22 Uhr wird die Beleuchtung des Friedhofs ausgeschaltet. Also dann ist wirklich hier stockfinster. Ich hoffe, es betrifft nicht diesen Raum hier auch. Ja, ich möchte noch hinweisen auf zwei Veranstaltungen, und zwar am 12. November im Strandgut findet eine X-Blatt-Präsentation statt. X-Blatt, das ist Hefte für Literatur, das von der Gaf Oberösterreich herausgegeben wird. Das mache ich unter Kurt Mittendorfer. Bei der nächsten Ausgabe, da wird auch wieder der Erwin Einzinger lesen, die Andrea Trumbl, Irmgard Pernfall und Erich Klinger. Die zweite Veranstaltung von Ligitism ist am 28. November im Architekturforum in Linz. Da werden lesen Andrea Trumbl, Angelika Ganser, Günter Köhlemann, Frieder Paris und Richard Wall. Musikalisch wird es begleitet von Puntigam Wilberts. Im Februar nächsten Jahres wird es sozusagen eine Vollendung geben dieses Projekts. Dann wird es eine Ausstellung im Oberösterreichischen Kunstverein geben, wo dann auch eine Publikation erscheinen wird. Dies ist ein Probeexemplar, das wird dann so ausschauen. Es sind 25 Positionen aus der Bildenden Kunst und Literatur drinnen vereint. Und es wird bei Fabriktransit erscheinen. Ja, und dann somit werde ich als Lesender beginnen. Meine Texte beziehen sich hauptsächlich auf Werke von Gheorghe Ligeti oder auf gewisse Anekdoten quasi, die halb belegt sind. Qui. Qui bedeutet französisch wer. Ganz langsam zieht ein Raum vorüber, gestreckt als Ton in diverse Richtungen, saugt jede Aufmerksamkeit ab, in kreiselnde Fundamente hinauf, windet sich gegen Einteilungen, formt ein in sich liegendes Momentum, uneinsichtiger Strukturformationen, wirrsinnhaft, steigend, senkend, im Strudel von Raumansichten, schließt sich jede Tür beim Öffnen, sperrt Intentionen aufheizend fort, in Pausen geteilt, fundamental. Verzückungsbefreite Harmonie, Verschlusswerk in Transparenz. Moos auf den Dingen Du hast alle Tassen im Schrank Im Elfenbeinkasten schläft Musik Deinem Klavier fehlen die Finger An den Harfen herbeigezogene Töne Flöten, Motern von oben nach unten. Der letzte Ton fällt aus der Notenskala. Eine Oper wie ein auffälliges Opfer. Schattenorchester regieren Notengeflechte. Fluchtorte vor Sonaten sind nicht so nette. Im Dorf sucht man noch immer die Kirche. Sehnsüchtige Töne laufen aus der Stadt. Die verkaufte Orgel möchte wieder zurück. O Tonalität verspäteter Freundschaft, Lippenbekenntnis eines Instruments. Eine Bagatelle, Spielfreude in Harmonie gelungen, wie einfache, zielführende Schachzüge Ins Tragische nachdenklich verfallen, Zunehmend, aufrührend, vereinzelnd. Bei einer Kutschenfahrt durch den Wald, Über Wiese holpernd, verlieren Räder Halt. Gefährt, kollert in unentsehbaren Grund, Der Kutscher lässt die Zügel los und springt. Korb mit Essbarem fliegt im hohen Bogen. Losgerissene Pferde die Böschung hinunter. Das Gefährt zerschellt an einer Baumreihe. Der Lenker hat genau das kommen sehen. Weder Mensch noch Tier kamen zu Schaden. Musik hörte auf mit Gedanken zu spielen. Zugabe. Zauberlehrling wird gespielt. Der Interpret weiß, wie er spielen soll. Schnell, so schnell wie möglich, so die Anmerkung des Komponisten. Es wird gespielt, das Klavier ist gefordert. Der Pianist geht an seine Grenzen. Das Publikum findet Gefallen und bedankt sich anschließend. Der Komponist bedankt sich auch beim Vortragenden und sagt dann nur kurz, es war gut. Spielen Sie es noch schneller, dann ist es sehr gut. Die Texte im Buch werden auch auf Englisch übersetzt oder sind schon die meisten übersetzt worden. Meine Texte habe ich selber übersetzt und ich werde Ihnen jetzt eine deutsche und eine englische Version vorlesen. und eine englische Version vorlesen. Wie schwer ist schwierig, sich auf Wolken zeitlos zu halten. In Uhren Wolken verstehen, Versilbern wie Gold im Meer, Leis Uhren trösten auf Wolken, Schwer Vergängliches vergeht leicht. Without more words, less mistakes are found. Clouds and clocks and rocks without clocks. Make words rock like talks and slow walks. No one stays silent if clocks talk on dark shiny clouds on light rocks. Es gibt andere Übersetzungen, die sind deutlicher. Der letzte Text bezieht sich auf ein Zitat von Gheorghe Liketi. Ein auf ein anderes folgend. Durch das ineinanderklingenden Seiten wird etwas gewagt, einzeln zu hörende Töne zu verschmelzen. Durch das ineinanderklingende Saiten wie ein Orchesterklingen, das so gut eingespielt ist, wie eine überaus harmonische Familie, die in einem Chor spricht. Durch das ineinanderklingende Saiten fragt sich jeder Zuhörer, wie so ein Miteinanderklingen gelingen kann. Durch das Ineinanderklingen der Saiten besteht nicht mehr nur eine Notenform. Durch das Ineinanderklingen der Saiten erhält man Mehrstimmiges und Abstraktes zugleich. Durch das Ineinanderklingen der Saiten lässt der Einzelne das Instrument Vieles sein. Durch das Ineinanderklingen der Saiten spürt man förmlich den spielenden Komponisten mit Klängen. Durch das Ineinander klingende Saiten fragt niemand nach noch mehr. Durch das Ineinander klingende Saiten wirren im Kopf die Sphären von Unergründlichem. Durch das Ineinander klingende Saiten setzt man sich völlig aus. Durch das Ineinander klingendelingen der Seiten fällt alles andere anheim. Durch das Ineinanderklingen der Seiten. Das wäre es jetzt von meiner Seite. Und jetzt kommt eine andere Seite. Einmal trägt sie noch, in sich versiegt, in sich versiegt von Quellweißer Wachen, Wachen ihren Schein, ihren Schein überschleusen schälst, Schleusen überschein ihren Wachern, wo sie erwartet wird. Wird, sprach er zu mir. Zu mir? Von wem? Von welchem? Von welchem? In sich versiegt, schielen Schleusen über Schälst zurück, Schälst über Schleusälst, Schleusen überschein ihren Wachern, die Schlucht hinauf. Früh in Gestalt, als hinauf Schlucht, die mir zu ersprach, schälst zurück, Schleusen überschein ihren Wachern. Schleusenüberschein ihren Wachern. Mit hohlen Wimpern zwinkern, zwinkern Wimpern ins Getürm geritzt. Von Stahlbläschen durchmessen, durch Bläschenstahl von geritzt ins Getürm. Von zwinkernwimpern mir zu, er sprach auf und erlosch. Doch von drüben her, wo sie erwartet wird, wird erwartet sie wo? getürmgeritzt, von Stahlbläschen durchmessen, durch Bläschenstahl, von geritzt Getürm ins Zwinkernwimpern. An ihr Kristalle versiegter Flüchtentauben holen von mir zu, er sprach auf und erlosch über die Schwelle ab, entschwunden in den Wellen. Denen entschwunden abschnellen zu den Wellen, von mir zu, er sprach auf. Und er losch. Ah! Das Trommeln sprengt in Bach. Aus schlummernden Fädenspulen nachts Stacheln Gräser wach Wo es sichelt, sichelt, sichelt In Kräuseln zersäuselt Ohne Zaum und ohne Zügel Siehst weder du noch ich Gleich Kreisen, Summen, tropfen, hügel. Kreisen, summen, tropfen, hügel. Kreisen, summen, tropfen, hügel. Kreisen, summen, tropfen, hügel. Kreisen, summen, tropfen, Hügel zwirnt er mit dem Wind hinüber Über Kreisen summend Tropfenhügel Säuselzaum und ohne Zügel Abgezählt vom Ticken, Ticken, Ticken, Myriaden und die eine, eine, eine, nur die eine, eine, eine. ticken, ticken, Myriadem und die eine, eine, eine, nur die eine, eine, eine in Fluten geschwiegene von den Gezeiten trennen. Das hörst weder du noch ich. Mit den Wölfen, mit den Blinden, mit den Blinden, den mit Blinden Wölfen kennen, Wind, Wind hinüber, über, über. Hinwind dem mit Knüpf-Säusel in Sinnen sein, kennen Wölfe blinden die, die, die. gestirnt am flügel flügel flügel umrunden spulen gras um stunden spulen gras um stunden spulen gras um stunden Spulen Gras um Stunden Ticken, ticken, ticken Myriaden Und die eine ausgeschleimt am Fiederflügel Fiederarmstiefel aus, eine die und Myriaden, Ticken vom Stunden, Grasspulenrunden, Flügel am Stirn hinüber, Wind dem Mitgeknüpft, Säusel insinnen sein, kennen Wölfe blinden, die, die, die. Kehrt er wieder um. Soll es in Sinnen sein, kennen Wölfe blinden die, die, die. Kehrt er wieder um. Vom Sturm umstunden, kreisen Summen Tropfenhügel. Kreisen Summen Trop, Hügel. Kreisen, Summen, Tropfen, Hügel. Kreisen, Summen, Tropfen, Hügel, Stunden, Sturm vom Um, wieder erkehrt, Poet in Zeiten, den mit Flügelfieder am Stiefel aus, eine Dieb und Myriaden, Aus eine Dieb und Myriaden. Ticken, ticken von Stummen um Grasspulenrunden. Um Flügel am Stirn überüber. Wind dem Mitknüppknüppsäusel in Sinnen sein. Kennen Wölfe blinden die, die, die. Die blinden Wölfe kennen sein Sinnen. In Säusel geknüpft, mit dem Wind hinüber, gestirnt am Flügel um runden Spulen Gras umstunden. Flügel um runden Spulen Gras umstunden. Von Ticken Myriaden und die eine. In Fädenspulen Entschlüpft aus blanken Hülsen ein Luchs in Birkenblüte, knüpft alleine seine Kreise und trug, was mir enthüllt das spürst weder du noch ich gleich flöten schleier qualmen Ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken. Ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken, ticken. Das Trommeln springt in Wach. Aus schlummernden Fäden spulen nachts. Spulen, Fäden schlummern aus Wach. In Sprengtrommeln sprengt ihn wach, aus schlummernden Fäden spulen nachts. Spulen, Fäden schlummern aus, wach, ihn sprengt Trommeln. Das Trommeln sprengt ihn wach, aus schlummernden Fäden spulen nachts. Stacheln Gräser wach, wo es sichelt, in Kreuzl zersäuselt, ohne Zaum und ohne Zügel. Ohne Unzaum, ohne Säuselkreuzl, in Sichelt es. Wo wacht Gräserstacheln nachts, Spulenfäden um, aus, wacht ihn, sprengt Trommeln, das wacht Gräserstacheln, bleib ich noch. Du, weder weiß, nachts Spulenfäden schlummern, ihn lassen, lassen, du, wie der Weißnachtspulenfegen Schlummer, im Lassen, Lassen, Lassenbleben dort, Lassen, Schweben, Weben, Weben, Schweben, Spinnen, Weben, Spinnen, Weben, spinnst. Gestürmt am Hügel zwirnt er mit dem Wind hinüber, zwirnt er mit dem Wind hinüber. Über Kreisen summen Tropfenhügel, zersäuselt ohne Zaum und ohne Zügel, sind abgezählt vom Ticken Myriaden und die eine, nur die eine in Fluten geschwiegene, von dem Gezeiten trennen, das hörst weder du noch ich, gleich Spulengras um Stunden. Mit den Wölfen, mit den Blinden. Mit den Wölfen, mit den wölfen mit den blinden blinden den mit wölfen den mit stunden gras spulen gleich ich noch du du du weder hörst deinen zeiten den von Von Schwiegenfluten in eine die, nur eine die und Myriaden. Ticken, ticken, ticken von Zählen sind Zügel ohne und Zaum ohne Säusel. Hügel, Tropfen, Summen, Kreisen, über Him, über Wind. Demir zwirnt Hügel am Stirn. die mir zwirnt, Hügel am Stirn, Hügeltropfen summenkreisen gleich ich noch du. Die blinden Wölfe kennen sein Sinnen. in Säusel geknüpft mit dem Wind hinüber, Stirn am Flügel umrunden, Spulen Gras umstunden, von Ticken, Ticken, Ticken, Myriaden und die eine ausgestiefelt am Widerflügel. Am Stiefel aus eine die und müh Riaden, Riaden, Riaden den Riamü ticken, ticken vom Stunden um Grasspulenrunden, um Flügel am Stirn geh. Überhin bin dem mit KnüpfknKnüpf-Säusel insinnend sein, kennen Wölfe blinde, blinde. Dem Tropfen folgend zwirnt er, entschlüpft aus blanken Hülsen, ausgeschleimt am Fiederflügel mit dem Wind hinüber, Flöten, Schleier, Qualmen, in Kreuzeln zer-säu-zelt, Spuren ohne Uhren, Kreisen, Sumgeschleimt, in Stiefel gestiefelt, sich eingefristet, in Fädenspulen nachts, Stachelquellern Gräser wach, flieht er mit den Wölfen, mit den Blinden. Eine die und den Ria müh ticken ticken vom blinden Mitwölfin den er flieht. Wach Gräser quellern Stachel Achel Achel Nachtspulen Fäden schlummern in in fristet, fristet ein Sich und schlüpft aus. In schliffen, entschliffen die und Hügel tropfen, summen, kreisen Uhren ohne Spuren, ohne Säuselkreusel in Qualmen. Schleier, Schleier, Schleier, flüten, Hangen, Hangen, all den Überbrrrrrt. Flieh, wohin verklungen nirgends Land, ausgeschleimt am Fiegerflügel, mit dem Wind hinüber, eingefristet und die eine, nur die eine Siegelwiederspiegel, wachbedeckt, gestirnt am Hügel, ohne Schatten, ohne Spiegel, sind abgezählt vom Ticken. Schatten ohne Spiegel sind abgezählt vom Ticken. Myriaden und die eine, was zählt? Was zählt ist nur die eine Blinde, kennt sein Sinnen. Von Spulen Grasumstunden flöten Schleierqualmen. Überall erhangen schlüpft aus blanken Hülsen ein Luchs alleine seine Kreise und trug, was mir entstirnt, in Birkenblüte. Wo Siegel wie der Spiegel aufgesper mit den Wölfen, mit dem Blinden. Hörst weder du noch ich, ich, ich noch du, du, du, weder hörst Nachts Spulenfäden schlummern in Wachgräserstacheln. In Sprengtuhren ohne Spuren, ohne Gegen, gegen sich wird unschlüpft aus Landnirgendsklungen. Landnirgendsklungen in blinden Mitwölfen Den mitschweben muss Welt der Grundspiegel Spiegel am Trub Spiegel wie der Siegel, wo Schatten mein in dich wirft Blüten birken in Stirn, ent mir das Trub Und kreise, eise, eise, eise seine Alleine Schleiderflöten wieder geht. Auf Rotmorgenstunden um Grasspulen von Sinnen sein, kennt, kennt Blinde eine die nur zählt, zählt, zählt. Was eine die und die ja den Müriticken-Ticken vom Zählen ab, sind Spiegel ohne Schatten, ohne Hügel am Stirn. Land nirgends, nirgends klungen, wohin, hin, wo, blie. Zücker, zücker, zücker,ücker zück gleich ich noch du weder Weißspiegel wie der Siegel vom Stundenstundengras Sichel Sichel Stunden schlummern Schlück geschwiegen Igen Igen Igen in beiden Schlüffen und die Tropfen Tropfenhügel summen, Kreisenuhren ohne Spuren kräuseln. Es schlüpft eher zwirnfolgend Tropfen dem. Qualm. Schleier, Schleier, Schleierflöten gleich. Ich noch, du. Spüß, enthüllt mir, was trug und Kreise heiße seine Aal. Leine, Leine, Leine, Leine knüpft, Leine, Leine, Blüten birgen, Birgen blüten, Leine, Leine, in Lux ein, Hülsen, Hülsen, Hülsen, Blanken aus, schlüpft, schlüpft aus. Schweben, weben, weben, weben, schweben, spinnen, weben, weben, spinnen, spinnen, spinnen, spinnst weder du noch ich. Der folgende Text ist kein literarischer Text, sondern eine Art Einleitung zu dem noch nicht erschienenen Buch Ligeti und Literatur, eine Annäherung und Suche. eine Art Einleitung zu dem noch nicht erschienenen Buch. Ligeti und Literatur, eine Annäherung und Suche. Ich muss gestehen, bei Ligeti tue ich mir ein bisschen schwer, diese Einleitung zu schreiben. Beim Nachwort zu Logothesen und zur Einführung zu Caging fiel es mir leicht. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Ernestes Logothetis und John Cage. Aber Herbert Christian Stöger und ich haben nun Ligeti als dritten Komponisten ausgewählt, mit dessen Werk und oder Person sich eingeladene AutorInnen literarisch auseinandersetzen sollen. Ligeti ist eine gute Wahl. Wer ein Werk wie Poem Symphonique komponiert hat, mit dem lohnt es sich, sich literarisch zu beschäftigen. Als Autor interessiert mich dabei natürlich die Gretchenfrage. Sag, wie hast du es mit der Literatur? Wie war ich also überrascht, in einer Fußnote zur Fagottstimme im 21. Takt des zehnten Stücks aus zehn Stücke für Bläserquintett ein Zitat von Lewis Carroll zu finden. Humpty Dumpty trägt Alice ein Gedicht vor, bricht ab, es entsteht eine längere Pause und das war dann alles. Diese Pause als Stille, die Stille kompositorisch als struktureller Faktor. Die Fußnote ist also nicht beliebig, sondern bewusst gesetzt. Und mit Lewis Carroll haben wir einen Lieblingsautor Ligetis ausgemacht. Die beiden Bücher Alice in Wonderland und Through the Looking Glass als sogenannte Lieblingsbücher. Schon als Elfjähriger hatte Ligeti Alice in Wonderland gelesen, und zwar in der ungarischen Übersetzung von Desce Köstoljani. Erst viel später im englischen Original. Dazu musste er sein Englisch erst verbessern, dann aber, Zitat, verfiel ich Lewis Carroll geradezu. Es gab auch Überlegungen zu einer Art Oper oder Musiktheater. Skizzen dazu gibt es in der Sammlung Ligetäter Paul-Sacher-Stiftung in Basel. Ligetes Schülerin Unzuk-Chin schrieb dann ihre erste Oper Alice in Wonderland, Wohraufführung 2007. Übrigens, diese Oper wird heuer bei Wien modern für Österreich quasi erst aufgeführt. Ob sie Ligetes Ideen weiterführte, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Formulierung von Wolfgang Rathart könnte es nahelegen. In den sechs Nonsense-Materials hat Ligetis dann Texte von Carroll vertont. Wie er selbst im Beihilfe zur CD schrieb, waren es hauptsächliche Texte aus der viktorianischen Zeit. Neben Carroll verwendete er Gedichte von William Brightley Rance, den er über Carroll kennenlernte, und aus heutiger Sicht vielleicht merkwürdig Heinrich Hoffmann, den Autor des Strubelpeters. Nach dieser Beschäftigung mit Carroll müssen wir uns einem anderen Dichter zuwenden, der von besonderer Bedeutung von Ligeti war, seinem Freund Sander Wörös. Die ersten Gedichtvertonungen stammen aus 1946-47, die letzten von 2000. Quasi sein ganzes kompositorisches Leben hat er sich mit diesem Dichter beschäftigt. Wobei es nach Ligeti's Flucht aus Ungarn 1956 eine längere Unterbrechung bis 1983 gab. Martin Kirikfi macht fünf Perioden aus, in denen sich Ligeti Wörös zuwandte. Zuerst entstanden Harum Wörös Dall, drei Wörös-Lieder und zwei der vertonten Gedichte stammen aus der Gedichtssammlung Röngös Zöngek, das heißt Roter Teppich, übersetzt eines aus einer Serie von sieben Gedichten unter dem Namen Förefi Motivmök. Ich hoffe, ich habe es richtig. Tropische Motive, Entschuldigung. Aus dieser Sammlung hat Ligeti 1955 zwei weitere Gedichte verdont. 1983 komponierte er die bekannten Magier-Etüttök, ungarische Tüten, bestehend aus drei Gedüchten, und 2000 Sipal, Topal, Nadiheke, Tüfel, übersetzt mit Pfeifen, Trommeln, Schilfgeigen. Was Ligeti an Wörers beeindruckte, war an dessen Sprachgewandtheit und der experimentelle und surreale Gehalt der Gedichte. Diese Vorliebe zeigt sich für mich auch in den Kompositionen Aventures und Novellaventures als laut Kompositionen ohne semantischen Sinn von Ligeti selbst verfasst. Neben Wörös verdonte Ligeti auch Gedichte von Janosch Arani, einem ungarischen Dichter aus dem 19. Jahrhundert. Die Öt Arani Tal, fünf Arani-Lieder, wurden dann nach der ersten Aufführung verboten. Nicht wegen des Textes, sondern weil sie teilweise zu sehr nach den verbotenen Komponisten Debussy und Stravinsky klangen, sowie auch Wörös ein Publikationsverbot in Ungarn erhielt. Um nicht für die Schublade zu komponieren, schrieb Ligeti Volksliedsbearbeitungen ungarischer und rumänischer Volkslieder und sah im Vorbild damals war Badog. Weitere Literaturvertonungen waren 1982 drei Fantasien nach Friedrich Hölderlin, in denen er Textfragmente verwendete, die ihm, Zitat, musikalische Vorstellungen erweckten. Als vollständiges Hölderlin-Gedicht vertonte er 1989 der Sommer. Ligeti war in Ungarn nicht nur von musikalischen Entwicklungen, sondern auch von den literarischen isoliert. Es muss für ihn ein Erweckungserlebnis gewesen sein, nach seiner Flucht am 1. Februar 1957 in Köln gelandet zu sein. Herbert Eimert vom WDR hat ihm ein Stipendium verschafft. Als er in Köln ankam, traf er sogleich die Komponisten Bruno Materna und Karl-Heinz Stuckhausen. Bei Stuckhausen konnte er auch anfangs wohnen. Später dann unter anderem noch Maurizio Kagell und Bernd Alois Zimmermann. Im Kölner Kreis befand sich auch der Schriftsteller und Komponist Hanske Helms, dessen Kompositionen Deiderlos und Golem Ligeti beeindruckten, da Helms aus Sprachekompositionen entwickelte. In den gesammelten Schriften von Ligeti gibt es keinen Hinweis darauf, ob Ligeti Helms vom Anisquo kannte. Fricke meint, dass dieses Werk unter anderem Aventures maßgeblich beeinflusst habe. Über Helms muss er auch zu James Joyce gekommen sein. Der Ulysses und Finnegans Wake waren in den ersten Jahren seit der Flucht seine bevorzugte Lektüre. Daneben beschäftigt er sich auch mit den Lautdichtungen der Dadaisten, unter anderem auch mit Kurt Schwitters Ursonate, mit konkreter Poesie der Wiener Gruppe und auch den Literisten. Weitere Autoren, die Ligeti inspirierten, waren Alfred Jarry, Boris Vian und Franz Kafka als Zitat Lieblingsdichter. Ligetis Faible für das Surreale, Absurde, Groteske zeigt sich auch im Text seiner Oper Le Grand Macabre. Ursprünglich wollte er eine Oper Culliviria komponieren, benannt nach dem imaginären Land seiner Kindheit. Bei der Sujetfindung für die Oper wurde zuerst bei Chéri gesucht. Die Bühnenbildnerin Aljoute Messies schlug dann Michel de Gelderodes Theaterstückler Ballade du Grand Macabre vor. Dieses spielt in einem imaginären Brügele-Lande. Der Text wurde von Michael Meschke zu einem Libretto im Stile Jarrys verarbeitet und für den Ligetiven des Komponierens nach seinen Erfordernissen umgestaltet. Mit diesen unvollständigen Ausführungen komme ich langsam zum Ende. Ich kannte Vorliegete nur von ein paar Musikstücken her. Diese Suche nach den literarischen Einflüssen brachte aber auch für mich Gemeinsamkeiten zutage, wie Schwitters oder Joyce. Und mit Joyce schließt sich der Kreis wieder zu unseren vorangegangenen Projekten. Logothetis und Cage, auch sie haben sich intensiv mit Joyce beschäftigt. Der eine in der intensiven Lektüre von Ulysses, der andere durch sein Schreiben durch Finnegans Weg. Ligeti war die richtige Wahl. Zum Schluss ein Gedicht. Makabre Ballade Einst ließ die Liebe den Tod erschaudern, schlief ruhig im Grab und scherte sich nicht. Der Totentanz war schaurig und auch obszön, die Musik wohl grausig, der Rhythmus monströs. Einst konnte der Tod die Menschen erschrecken, furchtbar humorlos, war Fürst der Welt und auch abscheulich. Im Tanz erstarb nun die Welt oder war nur schrecklich betrunken, bedauerlicherweise. Der Tod weiß nicht, wie ihm geschah. Danke. Ich werde das ein bisschen abkürzen. Ich habe mir vor allem Etüden angehört von dem Komponisten, von dem Großartigen und habe dann einfach ins Blaue hinein Notizen gemacht und habe das dann genannt, Klaviatur der Überraschungen und da springen jetzt, die hängen nicht zusammen. Ich bin jetzt froh, dass der Günther einiges über den Komponisten an Details geliefert hat. Bei mir kommt er nur ganz am Rand vor. Aber wie ich fertig war und den Text abgeliefert habe, habe ich leider was viele wissen, die den Kubrick-Film Odyssee 2000 im Weltraum dass die Musik von diesem großartigen Komponisten stammt, aber wenige werden erfahren haben, dass der Kubrick ein Schweinehund war und dem Komponisten überhaupt nichts zahlt hat zunächst, zumindest so bin ich informiert worden. Und dann ist, wie er erfahren hat, dass da seine Musik gestohlen worden ist für diesen Film, hat er rechtliche Schritte, glaube ich, eingeleitet oder so, so weit ich das gelesen habe, und hat dann rechts einmal genommen. Und dann hat er sich auch sehr, sehr mies irgendwie, hat dann abgespeist. Also das ist eine große Sorge. Das kommt nicht mehr vor bei mir da drinnen, weil es zu spät schon war. Aber da kommen auch andere Sachen vor. bei mir da drinnen, weil es zu spät schon war. Aber da kommen andere Sachen vor. In solchen Augenblicken ist man ganz bei sich und dennoch nicht allein. Rostflecken Serenade stand auf einem handgeschriebenen Programmzettel, dessen Farbe und Format an jenen Fragebogen für die Fortgeschrittenen erinnerte, der auf dezente Weise unter anderem auch fast intim anmutende Bereiche zu berühren schien. Nein, niemand wird in den Orchestergraben kotzen, aber der eine oder andere Zufallsgast, der um diese Zeit normalerweise viel lieber am Stammtisch sitzt, fängt dann irgendwann vielleicht zu husten und zu brabbeln an. Im Musiktheatersaal der Grazer Kunstuni, benannt nach deren Ehrenmitglied Ligeti, benannt nach deren Ehrenmitglied Ligeti, setzten während einer Probe im November bei Frau Michalek akute Gallenkolik-Schmerzen ein. All die Herolde der neuen Unverbindlichkeit. Was aber macht Anita? Sie springt auf dem Klavier herum, just like a young girl should. Pustagenüsse und Gewohnheiten, aber das Rasseln in der Lunge hörte erst nach 14 Tagen auf. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, der altersschwache Hengst ist eindeutig bereit, zumindest einen Teil der Zuwendung und Liebe, die er hier erfahren hat, auf seine Art zurückzugeben. Sein Name auf der letzten Starterliste vor drei Jahren, Orpheus. Was auch beim Feuerwehrball leider nicht verhindert werden konnte, das Gitter wieder Ohrfeigen kassierte. Die ungarische Leichtathletin erbte eine Hälfte eines etwas desolaten Kurhotels am Rand des Bückgebirges. etwas desolaten Kurhotels am Rand des Bückgebirges. Leider hing sie schon zwei Jahre später wieder in der Luft. Als Jugendliche war sie vom Sechs-Meter-Turm gesprungen und Bademeisterin Cecilia Nordsch hat das tatsächlich fotografisch festgehalten. tatsächlich fotografisch festgehalten. Frau Pausler spielt den ungarischen Tanz auf ihrer Mundharmonika, als ihr Ehemann zum Essen ruft. Es gibt feines Sellerieschaumsüppchen, danach gedämpften Hecht und grüne Stangenbohnen. Der Frau gefällt das alles sehr und halb im Scherz merkt sie auf ihre kecke Art kurz an, die Freiheit habe ich vor sechs Jahren schon eingebüßt, nun will ich kulinarisch ordentlich verwöhnt werden. Glasfasermusik, Dampfplauderergehabe, aber dass Darmgase tatsächlich leicht entzündbar sind, hat der Sohn des Segelschulbetreibers schon im Selbstversuch bewiesen. Der Prärieprinz kennt den Weg nach Coeur d'Alene, wo nun die rüstige Elektro-Tante einen Umtauschladen führt. Von George Ligeti haben beide höchstwahrscheinlich nie gehört. Eine ganze Horde junger Falkenfreunde hatte sich im Burggarten versammelt, unter ihnen auch die blasse Nina Gjermati, die allerdings mit ihrem selbstgemachten Kettenschmuck hervorstach. Am Nachmittag saß sie allein am Ufer, um ihre heißen Sohlen abzukühlen, Nachmittag saß sie allein am Ufer, um ihre heißen Sohlen abzukühlen, während ein Schwarm von winzigen Elritzen im seichten Wasser hin und her wogte. Akelei und Zitruszweig Der Gartenliebhaber aus Ammersford erzählt vom Tulpenfest und seine Frau erinnert sich dann plötzlich an den großartigen Film von Kubrick. Achso, da steht sie. Dass die Musik dazu George Ligeti geliefert hat, war ihr bisher nicht bekannt. Ja, aber nur das steht, das andere steht nicht. Spürst du, wie die Angst allmählich nachlässt? Nein, im Moment eigentlich nicht. Einer ihrer Liebhaber rieb ihre Nippel mit Marillenmarmelade ein. Wozu der ganze Aufwand, wenn man fragen darf? Tuberkulosekranke standen am Balkon, Schlafmantelträger bis auf einen. Ausgerechnet dieser rief vorbeigehenden schräg von oben zu, wir sind doch alle Brüder. Ein gutes Stück vor der beschmierten Werbetafel für das neue Einkaufszentrum war der Anhänger mit Holzspielzeug für Flüchtlingskinder abgestellt. Er war bis oben hin beladen. Im Ligeti-Zentrum in Hamburg-Eppendorf findet die mit neuen Klanginstallationsprojekten eingedeckte Anja Swawa, unter anderem auch Material zum Thema Healing Soundscapes. Teilbeschäftigte aus mindestens drei Ländern tanzten um den Maibaum. Einer winkte zwischendurch in Richtung Wetterhahn. Sein Opa hatte irgendwo in Siebenbürgen Maultiere gezüchtet. Streichle mich nicht nur so nebenbei, du Hungerkünstlerin, beklagt sich der Sankt Pöltner, der dem E-Bike-Boom, dem der E-Bike-Boom zu Kopf gestiegen ist. Im Hintergrund flauschige Hasenfellmusik. Das Grammophon am Dachboden der Großeltern wird immer noch von Spinnweben so gut geschützt, dass es durchaus weitere Jahrzehnte überdauern kann. Wer weiß, was bis dahin in dieser Welt alles passiert. Erstaunt stellte die Taxifahrerin Inclusion Apocca fest, kaum war die Scheidung eingereicht, wurde sie auch ihren hartnäckigen Hautausschlag rasch los. Dass George Ligeti in dieser Stadt einst maturiert hatte und anschließend hier Komposition studiert hat, wusste sie inzwischen nur, weil ein Hotelgast aus Paris ihr unlängst auf der Fahrt zum Flughafen in Sibiu so nebenbei davon berichtet hat. Einen vom Scham zerfressenen Kandaules hatte Ediths Onkel in der Oper von Zemlinsky einmal in Berlin gespielt. in der Oper von Zemlinsky einmal in Berlin gespielt. Sein Lebenspartner war der strenge Leiter einer Schwarzwaldschule, der mit gehöriger Verspätung noch als Päderast entlarvt wurde. Ja, jetzt schaue ich auf der letzten Seite. Nicht nur die Ravensburger Wochenenden hat der quirlige Ezechiel, ein Schnulzenparodist, noch immer in Erinnerung. Im Karneval fragte ihn einmal eine beschwipste Ulmerin, na du Hübscher, was hast du im Patronengurt? Und seine Antwort lautete, Reste von alter Marzipanmunition. Schlaues Sampling Während die Leiterin der Malschule erneut über diverse Techniken des Farbenreibens schwadronierte, hatte sich die Tochter längst mit aller Kraft den neuen Möglichkeiten im Bereich der Tontechnik und deren Tricks verschrieben. im Bereich der Tontechnik und deren Tricks verschrieben. Mit glitzernden Stilettos und in lila Jeans stolzierte sie am Abend durch den Gang der Mehrzweckhalle. Dass ihre Mutter zufällig am Tag der Uraufführung von Gersh Ligeti's Orchesterwerk Lontano auf die Welt gekommen war, wissen beide nicht. Es würde sie auch kaum besonders interessieren. Vielen Dank. Ist es normal, dass es in einem Krematorium so kalt ist? Es sollte hier doch Feuer geben. Oder ist es so, dass man sich das Feuer verlässt, um zu heizen und jetzt wird niemand verbrannt. Also Klänge und Worte. Ja, ich freue mich hier zu sein. In diesem Buch, in diesen Texten geht es um meinen Vater. Eine Sache, die mein Vater und ich gemeinsam hatten, ist ein großes Interesse für afrikanische Musik, die in diesen Musiken, die ich jetzt spielen werde für dieses Instrument namens Marimba Lumina, auch eine sehr große Rolle spielt. Hier habe ich ein Trage, meistens afrikanische Hemden, davon sieht man jetzt nicht so viel, weil es so kalt ist, aber ich hoffe, dass diese Musik die Temperatur doch ein bisschen zum Steigen bringt. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. ДИНАМИЧНАЯ МУЗЫКА Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Danke. Im nächsten Stück, wenn die PE ein bisschen knallt, dann ist es Absicht. I love you. Thank you. 3Lz 5.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 3Lo 4.90 Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. © B Emily Beynon Thank you. Dankeschön. Diese Stücke, das erste hieß Great Circles Tune Part 2, Part 1 spiele ich heute nicht. Das zweite hieß Schammerik Procession. Und jetzt spiele ich eine Improvisation mit Material von einem Konzert, das ich für dieses Instrument des Marienball Lumina geschrieben habe, für das American Composers Orchestra, das ist schon recht viele Jahre her. Konzert, was ich für dieses Instrument des Marimba Lumina geschrieben habe, für das American Composers Orchestra, das ist schon recht viele Jahre her. Ich benutze ein bisschen von den Klängen von dem Stück, um damit zu improvisieren. Dieses Instrument heißt Marimba Lumina, es wurde entworfen von dem ganz wichtigen Synthesizer Pionier-Ingenieur Donald Buchler aus Kalifornien. Ich nenne es daher manchmal das traditionelle Instrument von Silicon Valley. Und aus irgendeinem Grund spielen nur ungefähr fünf bis sieben Leute auf der Welt dieses Instrument. Ich bin der Einzige, der dafür wirklich ein Solo-Repertoire komponiert hat, soviel ich weiß. Und das ist ein sehr interessantes Instrument, es schaut auf den ersten Blick ein bisschen wie ein Marimba aus, aber es funktioniert ganz anders, nämlich mit Magnetfeldern. Die Schlägel sind so wie Antennen, ich brauche eigentlich gar nicht das Instrument anzuschlagen, damit es anfängt zu spielen. Und unter vielen anderen Features erkennt das Instrument auch, welches von diesen verschiedenfarbigen Schlägeln ich verwende. Und ich kann es also ganz eigentlich wie vier unabhängige Instrumente programmieren. Es hat wirklich sehr viele Möglichkeiten. Für mich ist es ein besonders entgegenkommendes Instrument, weil ich viele meiner Ideen auf diesem Instrument sehr gut verwirklichen kann. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. The End Thank you. Thank you. Thank you. Dankeschön. Ich habe eine Band mitbegründet namens Burkina Electric. Wir sind aus Ouagadougou in Burkina Faso. Da haben wir ein Stück im Programm, das heißt KAKOADA, da geht es um Bauern. Das spielen wir aber fast nie. Ich bilde mir ein, vor Jahren einmal bei einem Konzert in Wien haben wir das gespielt. Jedenfalls spiele ich jetzt eine Improvisation mit Klangmaterial aus dem Stück. Thank you. Субтитры создавал DimaTorzok Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Dankeschön. Als letztes Stück für heute Abend spiele ich ein Stück namens Entering Perceiving Masks, Exiting Perceiving Faces. Das ist ein altes angolanisches Sprichwort und bedeutet ungefähr, dass es eine lange Zeit dauert, jemanden durchkennen zu können. Wenn Sie diese Musik besser kennenlernen wollen, dann habe ich da CDs. Es gibt eine CD namens African Machinery, da sind einige Stücke von heute drauf. Die anderen CDs sind frei improvisierte Musik oder Kammermusik, die sind alle sehr alt. Ich habe in den letzten Jahren nur sehr wenig neue CDs veröffentlichen können, aber das wird sich jetzt im nächsten Jahr ändern. Da werde ich einige neue CDs rausbringen und ich glaube, das wird dann so weitergehen. Und wenn Sie das interessiert, habe ich auch eine Mailingliste, da kann ich Sie wissen lassen, wenn ich in Österreich spiele oder neue CDs habe oder so etwas. Da wir hier in einem Friedhof sind, kann ich Sie darauf hinweisen, dass vorige Woche, jetzt haben wir Sonntag, vor einer Woche hatte ich zwei Tage Personale im Porgienbess in Wien, wo ein ganz großartiges Programm von meiner Kammermusik, wo ein ganz großartiges Programm von meiner Kammermusik und wirklich eine Übersicht mit fantastischen Musikern und Musikerinnen gespielt wurde. Und dann am zweiten Tag der Personale spielte meine Gruppe Hypercolor aus New York, wo ich viele Jahre gelebt habe. Jetzt lebe ich sehr kurz in Brüssel. Aber ja, und dann kam die gleiche Personale auch zwei Tage später dann in Budapest. Also darauf kann ich Sie hinweisen. Das war eben jetzt in dieser vergangenen Woche. Auf zukünftige Konzerte weiß ich nicht hin, da wir in einem Friedhof sind. Weiß ich nur an vergangene Konzerte. Aber ich habe auch hierzulande jetzt in den nächsten Wochen nichts zu bieten. Ich glaube, es gibt ein paar Auflöcher in China und dann auch sp spiel ich einigermaßen in Chile im nächsten Monat, falls es sich dorthin verschlägt. Aber das ist hier im Friedhof nicht relevant. Ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal etwas in Österreich habe. Also um das zu wissen, wenn ich es weiß, dann schicke ich eine E-Mail, dass ich darauf schreibe. Ich möchte ganz herzlich danken für die Einladung Herrn Stöhner und überhaupt allen Literaten. Es ist wirklich ein Vergnügen, hier zu sein. Und in Südostangola da gibt es eine ganz interessante Art von Schriftzeichen. Die heißen Soma. Das sind Zeichen im Sand, die verschieden mit geometrischen Zeichnungen im Sand die Geschichten erzählen. Und vielleicht können wir denen für Empirien, die hier auf die Spur gehen. Der Bildschirm von meinem Laptop ist zerbrochen. Ich muss den externen Laptop zurechtnehmen. Thank you. Thank you. We'll be right back. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. Thank you. © BF-WATCH TV 2021 Субтитры создавал DimaTorzok Thank you.