Artikel 22 staatliche Maßnahmen und nationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel ihres Staates in den Genuss der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte gelangen, die für seine Worte und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind. Anuchet 22. अनुच्छित 22 Ich bin die Lisa, Lisa Egilspäger von Südwind. Südwind ist eine entwicklungspolitische Organisation und eine menschenrechtsbasierte NGO. Das heißt, unsere Arbeit fußt auf der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, für die wir auch vehement eintreten und die für uns nicht verhandelbar ist. Wir haben diesen Artikel 22 gewählt, weil soziale Sicherheit sehr stark mit globaler Gerechtigkeit und vor allem sozialer Gerechtigkeit verbunden ist. Also wir stellen uns als Südwind sehr stark die Frage, wie können Gesellschaften gestaltet sein, wo Ressourcen, wo Chancen und Lebensbedingungen fair verteilt sind, sodass alle Menschen ein gutes Leben führen können, unabhängig von ihrer Herkunft und von ihrem sozialen Status. Also die Frage nach sozialer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit ist auch sehr stark mit der Frage nach globaler Solidarität verbunden und mit der Frage nach Verantwortung. Also wer hat Verantwortung, um dieses Recht für soziale Sicherheit umzusetzen? Das sind, denke ich, wir alle, wir alle als Menschheit. Aber jeder hat nicht dieselbe Verantwortung. Wir in Österreich leben zum Beispiel in einem sehr privilegierten Land. Wir haben ein mehr oder weniger funktionierendes Gesundheitssystem. Wir haben Bildungschancen. Wir haben ein Pensionssystem und so weiter. Das heißt, global gesehen haben wir sehr viele Privilegien. Und diese Privilegien sollten wir auch nutzen, um wirklich auch eine faire Verteilung zu erwirken. Als Südin versuchen wir auch für die Rechte von Menschen einzutreten, die nicht so eine starke Stimme in unserer Gesellschaft haben, vor allem Menschen aus dem globalen Süden oder auch Frauen. Das heißt, wir sollten auch hier unsere Verantwortung wahrnehmen, um für diese Menschen, die ihr Recht auf Sicherheit nicht selbst erwirken können, auch einzutreten. Ja, und wenn es um soziale Sicherheit geht, da gibt es keine einfachen Lösungen. Und hier braucht es sehr stark globales Lernen. Hier braucht es ein großes Verständnis um die komplexen globalen Zusammenhänge. Und mit globalem Lernen können wir es besser schaffen, auch Lösungen zu entwickeln, wie wir dieses Recht auf soziale Sicherheit gemeinsam umsetzen können und die Welt ein Stück weit gerechter gestalten können.