Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich Willkommen bei Terra FM PHTV live aus dem Studio in der Huemastraße. Ich bin nicht so toll angezogen passend zu unserer Corporate Identity wie die Rosa. Herzlich Willkommen, Rosa, bei uns im Studio. Du bist sozusagen eh schon mehrmals da gewesen, zumindest auf der anderen Seite. Ich weiß jetzt gar nicht, ob da herinnen auch schon. Ich glaube tatsächlich noch nicht. Noch nicht? Das erste Mal? Okay, super, das passt. Ja, und die Rosa ist ja sozusagen dem Team eng verbunden. Und die Rosa war für uns heuer bei der Educational Video Challenge, bei der EDIT 2025 für Österreich Jurymitglied, nachdem du selbst auch schon teilgenommen und ich glaube auch gewonnen hast. Und wir haben ja die letzte Sendung schon zur Edit gehabt, Anfang Dezember. Da waren sozusagen Teilnehmer, also heutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gast von der Sophie. Und ja, ich freue mich, dass du heute da bist und dass wir ein bisschen plaudern über diese Erfahrung, da mal Jury-Mitglied gewesen zu sein, sozusagen auf der anderen Seite Und ja, ich freue mich, dass du heute da bist und dass wir ein bisschen plaudern über diese Erfahrung, da einmal Jurymitglied gewesen zu sein, sozusagen auf der anderen Seite. Ja, danke für die Einladung. Du hast dich bereit erklärt, das ist ja doch relativ viel Arbeit auch. Also da einmal sozusagen im Namen von allen ganz Europa da jetzt einmal Dankeschön. Ja, weil wir hängen natürlich ab, ja, von Menschen, die da, sagen wir mal, in diesen paar Tagen sehr viel Zeit investieren, Videos anzuschauen und es ist ja dann auch gar nicht so einfach, dass da sehr viel Hoffnung verbunden wird, also jeder und jede, die so ein Video macht, will eigentlich gewinnen oder setzt, ja, wie du selbst weißt, sehr viel Energie hinein, dass das was Tolles wird und dann wartet man halt sehnsüchtig, was dann rauskommt. Das ist also doch eine gewisse Verantwortung. Wie ist dir denn da gegangen damit? Also erstmal habe ich ja gar nicht, also wirklich den ganzen Prozess habe ich ja gar nicht erahnen können, wie viele Teilnehmende da eigentlich waren bei dem ganzen Wettbewerb. Also ich habe ja wirklich nur die andere Seite als Teilnehmerin gekannt und war dann überrascht davon, wie viele mitgemacht haben und habe aber auch gehört, dass es oftmals mehr gibt, also mehr Teilnehmende. Dadurch, dass ich selber mal mitgemacht habe und eben, wie du gesagt hast, weiß, wie viel Arbeit da drin steckt, war es, finde ich, ein sehr spannender Blick auf das Ganze, weil einerseits habe ich versucht, eine neutrale Position einzunehmen. Und diese neutrale Position ist, finde ich, schon auch immer, finde ich, gar nicht so leicht einzuhalten bei kreativen Arbeiten. Und eben dann zu wissen und auch oft zu sehen, wie viel Leidenschaft da dahinter steckt. Und auch manche Videos waren sehr persönlich, manche Videos waren echt einfach auch sehr allgemein. Und ich finde, alle haben absolut einfach, man hat gemerkt, die haben da echt einfach mit vollen Herzblöcken gemacht. Ich finde, es war nicht leicht. Mir hat geholfen, dass es vorerst einmal ein Punktesystem gegeben hat. Andererseits, ja, was ist dann ein Punkt wert? Also was heißt ein Punkt jetzt, den man da hergibt? Natürlich hat es da eh dann irgendwie Hilfestellung gegeben von irgendwie so einem Zettel mit verschiedenen Punkte Ranges, was heißt wie viele Punkte, aber trotzdem ist da einfach jedes Video habe ich mir wieder neu anschauen müssen. Also ich habe da jetzt eine Karotine entwickelt, da waren es fast 40 Videos, die ich mir angeschaut habe. Genau. Vielleicht zur Erklärung an jene, die letztes Mal vielleicht nicht dabei waren, weil ich glaube, da haben wir es schon gesagt bei der Sendung. Es gibt so ein Punkt, so ein Sheet, wo eben die Jury zuerst einmal für sich alleine, also jedes Jurymitglied alleine arbeitet und mit Punkten die Videos bewertet. Nach drei Kriterien, also das wichtigste Kriterium ist der Educational Value, sozusagen das, was man glaubt, dass das Video jemand lernen kann. Da gibt es 1 bis 10 Punkte. Und dann die Artistic Quality, also die künstlerische Qualität und die Technical Merits, also sozusagen das Technische. Wobei das ja auch nicht immer so ganz leicht voneinander zu trennen ist, weil das ja gerade beim Film sehr oft ein bisschen zusammenspielt. voneinander zu trennen ist, weil das ja gerade beim Film sehr oft ein bisschen zusammenspielt. Es kann ja zum Beispiel geben, dass was, was man jetzt technisch als Fehler sehen würde, künstlerisch absolut kein Fehler ist. Also das ist beim Film ja wichtig, glaube ich, ist halt da immer, dass die Geschichte klar ist und dass man weiß, warum was ist. Wenn jetzt was zum Beispiel Autofokus ist, also unscharf, dann kann das sehr wohl ein künstliches Element sein und ein technischer Fehler. Also beides möglich. Ja, also nach diesem System sozusagen hat die Jury mal für sich diese Videos bewertet und aus dieser Shortlist von den letzten zehn dann sozusagen die Gewinner durch Diskussion ausgewählt. Genau, also die zehn mit den besten Punkteanzahlen insgesamt sind halt dann nochmal extra diskutiert worden. Ich finde, das war ein spannendes, das war, finde ich, fast der spannendste Part, weil es da einen Austausch gegangen ist. Und ich finde, diese internationale Zusammenarbeit hat irgendwie so eine herausfordernde Qualität an sich, weil man da irgendwie schon einfach merkt, dass es echt Sinn macht, diesen Austausch zu fördern und irgendwie da im Austausch zu sein, weil wir alle, also wir waren natürlich alle individuelle Wesen, die da auf diese Videos draufgeschaut haben, alle haben auf etwas unterschiedliches geschaut und vor allem spannend war ja auch, dass unsere Jury-Sitzung hat sich dann aus, also die, die dabei waren, waren nur zweite Person, ich glaube aus Deutschland, die auch das erste Mal dabei war. Selbst mal Teilnehmerin beim Wettbewerb war, aber jetzt quasi jetzt auch das erste Mal als Jury tätig war und dann zwei schon sehr erfahrene Jurymitglieder. Und tatsächlich haben sich unsere Blickwinkel auf die Videos sehr unterschieden. Also wir als First-Time-Judges haben wirklich diesen Educational Value uns so vorgestellt, was heißt das, also wie können wir uns vorstellen, wenn wir in der Schule stehen, dass wir dieses Video zeigen? Das war für uns irgendwie mal so ein erster Blickwinkel auf das Ganze. Das scheint mir ja nicht so falsch zu sein. Ja, genau. Und auf einer anderen Schüre Mitglieder wiederum haben dann irgendwie schon versucht, ein bisschen mehr in die Tiefe von dem Video zu gehen oder haben vor allem einen, ja für die waren vor allem die Videos reizvoll, wo sie irgendwie so einen persönlichen Prozess wiedergefunden haben. Und da fände ich halt spannend, dass eben diese Videos mit educational value diesen persönlichen Prozess auslösen, aber eben da brauche ich viel mehr Kontext. Also da reicht mir oft ein 4-Minuten-Video nicht, wenn ich mir das anschaue, dass das dass ich da hinter die Kulisse, also dass ich da ausreichen kann und vor allem hat man ja dann auch noch die Videobeschreibung auf YouTube, die dann auch manchmal mehr oder weniger vollständig war, die Infos geliefert hat. Ja und so hat man sich ja irgendwie vorgehandelt. Aber ja, also dieses Treffen auf Zoom mit Finnland, Griechenland, Deutschland und mir als Vertreterin für Österreich, das war schon auch nochmal sehr interessant. Das ist ja gewachsen. Also es gab am Anfang der Edit, das war heuer die zwölfte, also seit zwölf Jahren, am Anfang gab es nur die Jurydiskussion. Da haben wir aber, wie du es gesagt hast, das waren 40 heuer, da haben wir glaube ich über 100 gehabt. Und wir haben dann schnell gemerkt, das ist unmöglich. Also so viel Zeit kann kein Jurymitglied irgendwie aufbringen für so eine Zwei-Tag-Diskussion. Also das haben wir gemerkt, das geht nicht. Das war dann einfach auch so ein Improvisieren, dass man halt ganz schnell zu einem Ergebnis kommt, aber das ist nicht der Sinn der Sache. Dann gab es nur die Punkte, sozusagen von einem Extrem ins andere. Und da haben wir dann gemerkt, da ist es vorgekommen, dass bei den ersten vier zum Teil nur ein Punkt Unterschied war. Und da haben wir uns dann gedacht, naja. Und oft waren dann nur ganz wenig bis zum Zehnten. Also vielleicht zwei oder irgend so was. die Frage, wie kommen die da drauf? Also, was macht jetzt das aus? Und so haben wir dann irgendwie überlegt, dass vielleicht mal diese Kombination das Ideale ist, dass man mal schaut, man reduziert sozusagen auf eine Shortlist und aus dieser Shortlist, aber dann gibt es die Diskussion, da wird wieder alles aufgemacht und es kann sozusagen das nach Punkte als Nummer 10 bewertete Video dann gewinnen. Durch die Diskussion. Und wie du jetzt schon selber gesagt hast, also unterschiedliche Blickwinkel, das ist ja spannend dann. Wenn sie alle denselben gehabt hätten, wäre es vielleicht eh nicht so spannend gewesen. Ich finde ja echt, um auf dieses Punktesystem zurückzukommen, eigentlich ist das ja ein spannender Prozess, weil man sieht diese Videos, manche von uns haben sich es mehrmals angeschaut, das ist sich bei mancher Zeit nicht ausgegangen, aber man sieht diese Videos, dieses Video löst irgendwas aus in dir und dann versuchst du, das zu übersetzen in einen Punkt, in eine Nummer. Und dann in dieser Jury-Sitzung versuchst du das aber wieder aufzumachen, diese Begründung und diese Argumentation wieder irgendwie reinzubringen. Plötzlich hast du wieder Worte, um das rauszudrücken, was du eigentlich empfindest bei dem Video. Und ich glaube, wir haben schon wirklich versucht, repräsentativ für uns vier Länder, die da jetzt teilgenommen haben, irgendwie ein gutes Ergebnis zu finden. Und das hat gut Zeit gebraucht, aber wir waren uns eigentlich dann immer recht schnell einig. Interessant, ja. Ich meine, ich hätte jetzt von niemandem gehört, dass es eine massive Unzufriedenheit gewesen wäre, zumindest bei unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Also ich weiß jetzt nicht, wie es von anderen Ländern ist, das kriege ich natürlich dann weniger mit. Hast du das Gefühl gehabt, dass so ich meine, dass dich das beeinflusst hat, dass du Teilnehmerin selber einmal warst und da vielleicht dann doch einen anderen Bezug gehabt hast? So wie auch das deutsche Schilling-Mitglied? Also natürlich, ich habe irgendwie, glaube ich, vielleicht teilweise dann so ein bisschen bei einer Entscheidung dann vielleicht mitgelitten, aber ich habe es irgendwie einfach, ich glaube, ich habe einfach mitgefühlt so und versucht, den Prozess dahinter zu verstehen. Und das ist, manchmal hat es ein bisschen eben so gespießt mit dieser neutralen Jury-Position, die ich versucht habe einzunehmen. Also, dass ich irgendwie schon einfach halt einfach die Zeit, ich habe gewusst, dass das eine intensive Arbeitszeit ist, dass das natürlich ein spontaner Prozess ist und dass da manchmal sprudelt die Inspiration und manchmal halt nicht. Und es hat, ich glaube, wenn ich selber noch nicht mitgemacht hätte, hätte mir erstens mal der Einblick gefällt. Ich hätte natürlich auch gar keinen Zugang zu dem Ganzen gehabt, aber ich hätte es mir auch nicht zutraut. Ich glaube, dass das schon gebraucht hat, einfach so einmal verstehen, okay, was kommt mir denn unter Educational Value verstehen? Und was ich schon spannend gefunden habe, da einfach eine Nummer zu sehen, weil eben ich als Teilnehmerin vor ein paar Jahren habe halt selber nur die Shortlist mir eigentlich dann angeschaut und habe eben freudig festgestellt, dass ich da drin gelandet bin, aber man hat durch die Menge an Videos einfach schon entdeckt, dass so jede Uni einfach auch so ein bisschen einen anderen Fokus hat. Also was für mich echt sehr, sehr inspirierend war und wo ich mir viel mitgenommen habe, waren schon die Videos aus ich glaube vorrangig Rumänien mit Inklusionsschwerpunkt. Und da bin ich schon froh, dass ich diesen Einblick jetzt noch zusätzlich gewonnen habe, weil den habe ich einfach als Teilnehmerin selber nicht gehabt. Das muss man natürlich sagen, weil praktisch alle teilnehmenden rumänischen Studierenden sind Sonderpädagoginnen und Pädagogen. Also das hat natürlich einen Einfluss und der rumänische Koordinator hat ja selbst eine Sehbehinderung und hat schon uns auch oft, das habe ich schon oft sehr wertvoll erlebt, auf das aufmerksam gemacht, dass das eine Bedeutung hat. erlebt, auf das aufmerksam gemacht, dass das eine Bedeutung hat. Weil man sonst doch halt oft, wir wollen das ja, wir wissen das ja, aber wenn es dann ein Aufwand ist, schaut es gleich einmal anders aus. Also dann denkt man sich, ah, so ungefähr. Und da gibt es halt dann doch Menschen, für die es ist, ah, eine große Bedeutung hat. Nämlich, ob es für einen accessible, also zugänglich ist oder nicht. Und das ist schon klasse. Ich meine, Janne aus Finnland und Dimitris aus Griechenland, also die älteren Jurymitglieder, die du schon erwähnt hast, die schon öfter dabei waren, die waren ja nie Teilnehmer. Aber sie sind natürlich der Edit lang verbunden und gerade der Janne hat sich sehr intensiv mit Videopädagogik und ich glaube auch der Dimitris, schon befasst. Das sind für beide sozusagen in einer Lehrtätigkeit eigentlich Schwerpunkte. Also, um nochmal kurz auf das Inklusionsthema zurückzukommen, weil das war eben für mich sehr inspirierend, aber was ich schwierig gefunden habe beim Beurteilen war, dass dieser Aspekt von wie inklusiv ist dieses Video gestaltet, dass das mit bei technischer Umsetzung vom Video eigentlich beurteilt hat werden müssen. Weil ich war dann gleich mal so, hm, hat das Video Untertitel? Wie sind die Untertitel zugänglich? Ist das von YouTube automatisch generiert? Sind die im Video drinnen? Kann man die gut lesen? Sind die Untertitel zugänglich? Ist das von YouTube automatisch generiert? Sind die im Video drinnen? Kann man die gut lesen? Aber ich glaube, manchmal gehört vielleicht mehr zu einer Accessibility von einem Video dazu. Und da habe ich mir Schwadrat, das gemeinsam zu beurteilen, weil die technische Umsetzung war vielleicht einwandfrei, aber dann haben Untertitel geführt. Und ich glaube eben, es geht sicher über Untertitel hinaus und da könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht, weil ich es wirklich relevant finde, weil eben ja Video schon so eine coole Ebene von zusätzlicher Vermittlungsmöglichkeit sein kann, wenn das sogar ein eigener Punkt in der Beurteilung wäre. Weil ich glaube, wir können alle nicht ausreichend Fokus auf Inklusion legen. Das ist eine gute Anregung, das kann man aufnehmen. Ich meine, ich habe ja einer Gruppe, nämlich sogar der, der später gewonnen hat, eigentlich die Untertitel ausgeredet, weil die haben wahnsinnig Angst gehabt, keine Untertitel zu machen. Ich habe gesagt, also ich finde das entsetzlich, wenn der Film Untertitel hat, nämlich gestalterisch. Ja, weil er so textbasiert war. Also ich hätte das Gefühl gehabt, das wäre so verwirrend geworden aber interessant ich meine ich habe es nicht trotzdem gewinnen also sie haben eh trotzdem gewonnen aber ich hätte jetzt nicht gewonnen weil ich gesagt habe sie sollen keine Untertitel machen weil sie haben geglaubt sie müssen sie wollten auch nicht sie haben schon das Problem gesehen dass es nicht mehr schön ausschaut und das ist dann natürlich auch so eine spannende Frage was macht man dann da ist natürlich wieder diese YouTube Lösung ganz gut Und das ist dann natürlich auch so eine spannende Frage. Was macht man dann? Da ist natürlich wieder diese YouTube-Lösung ganz gut, dass man es wegschalten und zuschalten kann. Wobei da ja auch wieder die Möglichkeit ist, ich finde ja, wenn man automatisch Untertitel erstellen lässt, dann sind sie meistens schwer lesbar. Ja, weil einfach zu lang. Also im professionellen Bereich ist es ja da immer so, bei meinen Kinofilmen, die werden nicht automatisch erstellt, sondern da gibt es eigentlich zwei Personen, die das machen. Nämlich jemand von der Künstlerischen und der Schriftstellerin. Die ja zum Teil völlig neu formuliert. Damit sozusagen wirklich die Message rüberkommt, was da gesagt wird, aber es noch möglich ist, das wirklich auch zu lesen. Und bei YouTube ist ja das nicht immer so. Von daher, ja, aber es ist spannend. Allein die Diskussion ist schon wichtig. Also die Diskussion löst, glaube ich, schon viel aus. Ja, du hast auch Musik mitgebracht und ähnlich einmal spielt Terra FM bei HDV wieder Musik, die auch dem Christi angefällt. Also ich habe jetzt erst schon gesagt, herzlichen Dank. Und die Technik, die hat meine Anne heute ganz alleine und ich hoffe, er schafft das gut. Ja, was spielen wir denn da jetzt als erstes? Ich glaube, dass das erste Lied jetzt Bundspächt im Fluss ist. Ich bekomme ein Nicken, also viel Spaß. Das ist in meinen meistgespieltesten Liedern 2025 dabei. Ganz egal, was von dem fällt, ganz egal, ob die Liebe hält, ganz egal, was der Morgen bringt, ganz egal, I don't mind. Bringt ganz egal, I don't mind Heute ist es schön, ja, heute ist ein guter Tag, alles ist im Fluss, ja, alles fließt im Fluss hinab. Heute ist es schön, ja, heute ist ein guter Tag, alles ist im Fluss, ja, alles fließt im Fluss hinab Der Tag ist komisch und wirkt ganz so Als ob er ohne dich auskommt Als ob er ohne dich auskommt Das kann unmöglich, möglich sein Die Welt, sie braucht dich ins Geheim Doch was ich brauche Den Sturm vor der Stille Ja, der Winter bläst mich tief, obwohl grad gar nichts passiert. Heute ist es schön, ja heute ist ein guter Tag, alles ist im Fluss. Ja, alles fließt im Fluss hinab, heute ist es schön Ja, heute ist ein guter Tag, alles ist im Fluss Ja, alles fließt im Fluss hinab Ganz egal, wenn du mich aufweckst, ganz egal, wie der Kaffee schmeckt, ganz egal, was der Morgen bringt, ganz egal. Dein ganzer Geist Heute ist es schön Ja, heute ist ein guter Tag, all es ist im Fluss, ja, alles fließt im Fluss hinab. Heute ist es schön, ja, heute ist ein guter Tag, all es ist im Fluss, ja, alles fließt im Fluss in Ab Alles ist ein Fluss in Ab Alles ist ein Fluss in Ab Vielen Dank. Terra FM, PHTV live aus dem Studio in der Huemastraße. Zu Gast heute ist die Rosa Schwarz. Die Rosa Schwarz war für uns Jurymitglied bei der heutigen Edit Educational Video Challenge. Es geht darum, welche Herausforderung das ist, in dem Sinn künstlerische Projekte, die mit viel Aufwand in extrem kurzer Zeit gemacht werden, zu bewerten. Und wie man das sozusagen macht und wie das funktioniert und was da so bei einem passiert. bei den Wiener Kinder- und Jugendfilmtagen. Das war dann auch ganz spannend, weil die Festivalleitung zu uns gesagt hat, wir sollen auf jeden Fall ehrlich sein, aber wir sollen sie nur aufbauen. Das ist natürlich manchmal auch eine ziemliche Herausforderung. Und man hat dann, ich habe es zu jetzt erst gesagt, wie die Musikpause war, wenn man da so acht, sieben, acht Kinder auf der Bühne stehen sieht, wir waren ja sozusagen, es war eine Live-Regie, also wir haben praktisch sozusagen, die haben zuhören können, wie wir bewertet haben. Live-Jury, nicht Live-Regie. Also Live-Jury, ja, also ganz anders wie bei der Edith, also die haben wirklich sozusagen die Diskussion gehört, waren auf der Bühne und wir haben unser Ding gesagt. Also war für mich ein riesen Challenge. Weil du ja erstens hast sozusagen jedes gesagte Wort ist gesagt. Vor allem im Saal, vor allem. Und du siehst dann diese Gesichter, wie sie dich anschauen. Hoffnungsvoll, ängstlich. Was kommt da jetzt? Wir bewerten ja da was, was nicht nur mit Herzblut entsteht, sondern was ein künstlerischer Ausdruck ist. In mir hat das dann schon die Frage aufgeworfen, darf ich das? Weil mein Geschmack ist mein Geschmack. Also wo sind diese Grenzlinien? Was ist gut und schlecht? Es war ja mit ein Grund, warum ich dann zugesagt habe, bei dieser Jury mit dabei zu sein, weil es für mich, glaube ich, wirklich eine gute und wesentliche Übung war, eine Art Benotung zu machen, weil ich selber ja Technik und Design und Mediengestaltung als Fächer habe. als Fächer habe und da ja viel künstlerischer Ausdruck passiert. Also wie Kunst bewerten? Darf ich das? Am liebsten weiß man, wenn ich nicht mirsert. Und wenn ich muss, dann glaube ich wirklich, muss man sich, finde ich, wirklich gut überlegen, mit welchem Augenmerk schaue ich auf ein Endprodukt, wenn es ein Endprodukt gibt. Und wir diskutieren da natürlich in der Uni viel und dadurch, dass ich selber noch nicht in der Schule stehe, sondern einfach bisher nur Praxis gemacht habe, wo Benotung nur bedingt nicht wirklich stattgefunden hat, einfach weil es nicht so ein langer Zeitraum war, wo ich dabei war, habe ich echt noch nicht so viel Übung drin gehabt. Ich war froh, mich entlang von diesen Punkten handeln zu können und diese drei Kategorien, Educational Value, künstlerischer Ausdruck und technische Umsetzung zu haben, weil ich glaube, es braucht diese Kategorien. Ich glaube, man muss irgendwie versuchen, es in Kategorien zu packen, weil es uns gelingt haben nicht. Und vor allem werde ich zukünftig versuchen, das Augenmerk bei einer Beurteilung von einem Kunstwerk echt wegzulenken von, wie gefällt es mir, wie schaut es aus, sondern mehr den Prozess zu beurteilen. Aber auch da, finde ich, muss man voll aufpassen. Ich habe jetzt nicht einig gesehen, wie die Videos entstanden sind. Wenn ich in der Schule stehe und den Eindruck gewinne, da macht wer gar nicht mit, wünsche ich mir auch da, mir zu erlauben, hinzuschauen und zu fragen, warum macht er nicht mit. Nämlich nicht zu sagen, der ist einfach nicht motiviert und der ist frech und macht nicht gescheit, sondern vielleicht hat er zu wenig geschlafen, vielleicht hat er es gerade schwierig daheim. Also einfach auch mir zu erlauben, da echt einfach menschlich zu bleiben. Für mich war es irgendwie klar, warum das Video gewonnen hat heuer. Also das war mir schon sehr klar, weil ich das Gefühl gehabt habe, und das ist bei mir, wenn ich mir überhaupt Filme anschaue und so, wie konsistent die Geschichte ist für mich. Und die hat sich wirklich aufgebaut und zusammen mit dieser doch, sagen wir mal, besonderen Idee, dass sich die Geschichte auf einem Bildschirm entwickelt, dass die Sicht von einer Person, die auf einem Bildschirm schaut, das wollte ich in den Arzest ausreden, glücklicherweise habe ich das nicht gemacht. Ja, man kann sich einfach da total täuschen. Und sie waren da wirklich von Anfang an schon so überzeugt, sie wollen das. Sie haben diese Idee und sie wollen das. Und ja, das hat sich dann bewährt. Also diese Originalität, finde ich, ist natürlich was, was bei Kunst ein wichtiger Aspekt ist. Wobei es auch da wieder spannend ist, das ist ja auch mit der KI jetzt so eine Diskussion. Was ist Kopie? Ich meine, wir kopieren ja immer. Es gibt ganze Ausstellungen. Was hat zum Beispiel den Klimp beeinflusst? Das habe ich jetzt einmal im Belvedere, glaube ich, war das. Im Amphonditz war es. Unteres, oberes, weiß ich jetzt nicht mehr genau. Amphonditz war Belvedere, glaube ich, war das. Im Amphonditz war Unteres, Oberes, weiß ich jetzt nicht mehr genau. Amphonditz war Belvedere, das war eine Ausstellung, wo es eigentlich fast vor allem nur darum gegangen ist, das waren eigentlich andere Künstler, das war nicht der Klimt, sondern es waren Künstler, die den Klimt beeinflusst haben. Und ja, das ist bei allem. Das ist ja eben, eigentlich ist es ja, versuchen wir dann bei dem Wettbewerb alle ganz unabhängig und eigenständige Videos zu erzeugen und arbeiten aber alle parallel. Also es gibt da jetzt nicht wirklich die Möglichkeit zum Austausch, weil wir alle irgendwie fokussiert sind, das in dieser kurzen Zeit fertig zu kriegen. Jetzt sage ich wir eben als Perspektive der Teilnehmenden vor einiger Zeit. Aber ich glaube, dass dieser Austausch immer voll wesentlich ist, dass man sieht, wer beeinflusst wen. Das Video des Heuer, wo wir den ersten Platz vergeben haben, das hat für uns einfach auch ganz klar gewungen, weil, wie du gesagt hast, sehr originell. Das Storytelling hat sich einfach abgehoben von allen anderen Videos. und für mich war schon einfach auch besonders beeindruckend diese One-Take- Geschichte, also dass das ja wirklich einfach eine Bildschirmaufnahme war. Weil das braucht, also eben, und da hat man dann schon auch wieder dieses Konzept dahinter mit durch. Nicht, wie es am Ende ausschaut, natürlich hat es am Schluss super ausgeschaut, aber wir haben schon überlegt, wie muss das entstanden sein? Also die Idee ist großartig, das Storytelling ist großartig, die Umsetzung ist gut. Und da bewertet man wieder den Prozess, den man sich irgendwie ausdenkt, wo ich gewesen sein werde, weil wir eben nicht dahinter gesehen haben als Jury. Und finde ich ganz wesentlich war bei dem Video halt einfach auch die Relevanz vom Thema oder die Aktualität vom Thema, weil das einfach auch ganz die Gewalt an Frauen, einfach genau in den Zeitraum von 13 Tagen gegen Gewalt an Frauen, glaube ich, genau zu dem Zeitpunkt veröffentlicht worden ist. Es gibt ja bei der Edit oft so Jahresthemen, ohne dass die abgesprochen sind. Ich meine, sicher haben die Keywords, vielleicht für diejenigen, die es nicht wissen, es gibt ja immer Keywords, die in den Videos vorkommen müssen, die werden eben am Starttag in einem Video veröffentlicht und sozusagen damit, ich meine, man könnte natürlich, aber es ist ja Hackathon, das heißt, man hat im Endeffekt nur vier Tage Zeit, diese Videos zu produzieren. Die beeinflussen natürlich diese Keywords ein bisschen, aber die sind ja so offen, dass zum Teil nicht ganz klar ersichtlich ist, warum in einem Jahr zum Beispiel doch, sagen wir mal, auffallend viele Videos ein Thema aufgreifen. Wobei das heuer, wie war das für dich heuer? Hat es da eins gegeben? Ich meine, also künstliche Intelligenz war ein Thema, das sich durchaus ein bisschen durchgezogen hat. Ich glaube, eins der Wörter war Future. Klima, Umwelt war ein Thema. Ja und tatsächlich schon auch Geschlechtergerechtigkeit. Es hat ein Video auch gegeben zum Thema Gender Data Gap und eben dieses Gewaltthema. Aber sonst, ja Konsum war so eben, ist ein bisschen in diese Klimarichtung gefallen und diese Inklusionsvideos haben diese Begriffe auch wunderbar wieder gespiegelt. Und dann sind die Themen, die uns beschäftigen, überschneiden sie. Und ich glaube, wir können nur davon profitieren, im Austausch zu sein und irgendwie zu schauen, wie lösen wir es denn? Wie können wir es für uns auch lösen? Ja, also es waren dann eher doch heuer mehr. Ich habe auch den Eindruck gehabt, dass heuer ein paar Themen geworden sind. Es hat schon Edit-Challenges gegeben, da waren nur mehr zu einem Thema. Da war einmal diese Handy-Geschichte, zum Beispiel Handynutzung war einmal ganz, ganz stark. Ah ja, das war dieses Jahr auch dabei. War dabei, aber das war schon einmal sehr, sehr vorherrschend. Also das hat es schon gegeben. Ja, vielleicht spielen wir, es ist ungefähr Halbzeit, wieder einmal Musik. Ich glaube, du weißt, was kommt. Diesmal Gold von The Ocelots, ein irisches Duo. Ich glaube, sie sind Zwillinge. Sie schauen sich auf jeden Fall unglaublich ähnlich. Habe ich schon zweimal in Freistaat gesehen. Beides mal super kleine Rahmen und es war immer super gemütlich zu machen. Viel Spaß. There's no new way of saying it I think about you a lot And there's no new way of thinking it It'd kill me if I forgot But there is still me in my old ways There is still me So concrete And I'll never change around you But I'll forever change underneath As I lay down on your bedrock Mr. Dark I'm washed up from the ocean Such a good Lord We had our fun but now I lay here like a stone But if you are the sea and I was a boulder Worn out by your love But if you are the sea we'll come and go as we please And silence all our faith And I only hope you are with me And I am all that I will be so out of my way Oh, anxiety On your back Oh, as I lay down on your bed, I still talk I wash up in the morning and set you free The water's fate that we've been shown Is a fading memory It's all now so far away You're forever lost at sea But my message locked in a bottle For you to find someday Until then I'll slide along For you to find someday Until then I'll slide along Until I slide away Oh, as I lay down On your land of Christendom Oh, now I am washed out from your worship And all the worship is such a beautiful love Der Erfurt. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Gold von Diaselots habt ihr gerade gehört. Und wir haben uns jetzt ganz spontan dazu entschlossen, heute hier im Studio in der Hoemmerstraße einen kleinen Rollenwechsel einzulegen. die perfekte Überleitung in die Weihnachtszeit. Und wir können nicht die letzte Sendung im neuen Jahr, in diesem Jahr, vor dem neuen Jahr machen, ohne mal ein bisschen über Weihnachten zu reden. Christian, wie wirst du deine Weihnachtsferien genießen? Also, die Weihnachtsferien, die ganzen. Die ganzen. Puh, das habe ich mir jetzt noch gar nicht überlegt. Ich habe ja viele Sachen, die ich machen muss, zu denen ich nicht gekommen bin. Also aufholen, ein Teil der Zeit ist sicher aufholen. Ich habe jetzt nicht vor, dass ich wegfahre heuer, weil wir ja mit dem neuen Film im März, April eine große Tour machen, wo ich auch jetzt schon auf Urlaub spare und so. Wir sind praktisch drei Wochen nur mit dem Film unterwegs. Also Singapur, Melbourne, Queenstown, Christchurch, Auckland, Brisbane, Sydney, Perth und Jakarta. Oh wow, große Tour. Ja, weil du jetzt gerade gesagt hast, aufholen, ich glaube, das ist was vielleicht, was uns alle ein bisschen beschäftigt im Dezember und in dieser Herbstzeit, so dieses Gefühl von, eigentlich würde man gerne langsamer funktionieren, aber die Jahreszeit wünscht oder diese Zeit im Jahr ist so die, wo man noch viel unterbringen muss. So auch dann in den Weihnachtsferien, wenn du gerade sagst. Ich überlege mir ja immer wieder dann so in diesen dunkleren Monaten, ich habe jetzt gerade letztens gelesen, in Linz hat es dieses Jahr oder diesen Dezember kaum Sonne gegeben. Vier Minuten, glaube ich, oder so irgendwas. Da hat sich dann viel für mich erklärt, hat sich für mich erklärt, warum ich gerne einfach wie so ein kleiner Bär an Winterschlaf gerne einlegen hätte wollen. Ich versuche für mich immer so Strategien zu überlegen wie gelingt es mir in dieser Zeit wo eigentlich viel passieren muss, also viel Uni-Abgaben, viel eben es feuert einem ja viel ein, was man da kann und gleichzeitig hat man ja einfach auch nicht so viel Energie, wenn es dunkel ist wie gelingt dir das in dieser Jahreszeit, so langsamer zu werden? Also wie gesagt, das ist ja für mich die stolzeste Zeit, aber auch durch die Editor, natürlich dadurch, dass die immer Ende November ist. Also da ist ja viel drum herum. Da bleiben dann auch wieder andere Sachen hinten. Also es ist für mich... Ich bin aber ganz froh eigentlich, weil das verhindert natürlich, dass ich depressiv werde. Also es ist weniger das Dunkle, glaube ich, was mir ein Problem ist, sondern mehr der Nebel. Also dieser Hochnebel. Aufgewachsen bin ich in einer Gegend mit sehr wenig Hochnebel und das ist was, wo ich mich immer noch sehr schwer gewöhnen kann in Linz. Es gibt ja Menschen, die da geboren sind, für die ist das völlig normal. Die sagen, was hast du denn? Man könnte natürlich, es gibt ja dieses Gedicht, Hesse, glaube ich, seltsam im Nebel zu wandern, oder? Man könnte auch sagen, das wäre jetzt was Mystisches, Schönes, ja. Ich empfinde es immer nur grausig, aber vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass es bei uns am meisten stinkt, weil alle die ganzen Abgase unter der Nebelglocke hängen bleiben. Ja, und liegt vielleicht daran, wenn es dann 17 Tage in Folge sind, dass der Nebel da ist. Ich glaube, Anfang November denkt man sich noch, jetzt ja, jetzt wird es irgendwie gemütlich und irgendwie mystisch, aber dann... Ja, so schlimm wie heuer weiß ich schon lange nicht mehr. Da denke ich mir dann, ich gehe in anderthalb Jahren in Pension und da denke ich mir dann, das ist vielleicht schon dann klasse, weil da kann ich dann immer einfach in die Sonne fahren. Wenn dann so ein Nebeltag ist, weil wenn ich dann auf die Nacht komme, ist mir das wieder egal, aber wenn ich in die Sonne fahren kann während des Tages und man hat ja dann doch mehr Zeitflexibilität, zumindest gehe ich davon aus, ja. Ja, und ich glaube so dieses dann einfach einmal ausbrechen oder einfach mal wegfahren ist natürlich eine tolle Strategie und ich glaube so dieses das habe ich spannend gefunden bei der Überlegung, so wie verbringe ich denn mein Weihnachten, das ich spannend gefunden bei der Überlegung, wie verbringe ich denn mein Weihnachten? Das ist jedes Jahr wieder eine Überlegung. Mache ich es so wie jedes Jahr oder mache ich gerne mal was anderes? Weihnachten ist ja oft dann auch verbunden mit ganz vielen Ideen, wie es denn sein soll. Und dann irgendwie auch nochmal mit einem Weihnachtsstress und das muss man alles machen. Also ich überlege dann, wie könnte man es so gestalten, dass es eigentlich am menschenfreundlichsten ist. Weihnachten feiern und so, dass das ja auch eine Realität ist, finde ich manchmal ganz gut, mich in Erinnerung zu rufen und ich habe heute eine Nachricht erhalten, nächstes Jahr machen wir es anders, das mit dem Schenken, weil das geht mich schon so an, ich so, okay, soll ich mir wichteln, dass nicht jeder jedem was schenken muss, sondern auch einfach mal eine Person hat, auf die man sich konzentriert. Wie schenkst du zu Weihnachten? Ja, ich bin dazu übergegangen, also in meinem ganzen Kreis hat sich das schon seit längerer Zeit sehr entspannt, muss man sagen. Also das ist kein wirkliches wichtiges Thema mehr. Also wenn einem was einfällt, dann schenken wir was und wenn einem nichts einfällt, nicht. Und ich mache halt immer meine Kalender, ich mache so Fotokalender. Da gibt es meine Kalendergruppe, das sind so 20 Leute oder so, international. Manche Kalender kommen dann auch nie da an, wo sie hin sollen. Ich habe zum Beispiel auch noch einmal zu einer Freundin in die Mongolei geschickt, die ist dann in Madagaskar gelandet. Nach einem halben Jahr war er wieder dabei, dann eine Nachverfolgung eingeleitet, mit allen möglichen Marken und Stempeln und ich weiß nicht wo überall war. In der Mongolei war er nie. Der heutige hat die USA nicht geschafft, der ist dann irgendwie derzeit wieder am Weg zurück von Island. USA ist derzeit sehr kompliziert, wenn man was hinschicken will, schenken. Das heißt meine Kalender sind einmal, die machen schon einmal einfach, weil ich weiß ich mache den Kalender und 20 Jahre grünen Kalender. Ja, also ist das schon einmal stressfrei. Ich habe mir heuer überlegt, weil ich, sagen wir einmal, relativ oft, also bin ich ja schon so mit meiner Herkunftsfamilie irgendwie da zwei Nachten beieinander. Ich habe schon alles mögliche andere auch gemacht. Ich war, wie meine norwegische Freundin gehabt habe, in Norwegen hin und wieder. Ich habe andere auch gemacht. Ich hatte meine norwegische Freundin in Norwegen hin und wieder. Ich bin einmal ganz bewusst am Heiligen Abend einfach unterwegs gewesen. Das hat mir irrsinnig gefallen. Ich bin in einem Flugzeug gesessen am Heiligen Abend mit überraschend vielen anderen. Weil eigentlich war ich alleine, war ich aber nicht. Und das war ganz lustig. Die haben das völlig ignoriert, dass Weihnachten ist. Es war ein British Airways Flugzeug, es war einfach nichts. Und bin dann irgendwann spät in der Nacht angekommen dort, aber da ist eben auch nicht Weihnachten gefeiert worden, also das war immer Heiliger Abend. Und die hat man so gedacht, so abgeschaut da und so, was tun die jetzt da alle und so, das war irgendwie ganz lustig. Und heuer machen wir so Geschwisterweihnachten. Also meine Schwägerin und ihr Bruder und mein Bruder und ich zu viert. Das ist auch einfach ganz ruhig. Und ich habe beschlossen dann heuer, das wird zwar stressig für mich, weil bisher eigentlich immer, wenn wir sowas gemacht haben, hat die Birgit meistens gekocht. Und heuer habe ich gesagt, das mache ich auch ich. Und ihr könnt zu Enkelkinder fahren und so vorher, und wenn ihr zurückkommt, ist das Essen fertig. Darfst du schon verraten, was du kochst? Ja, also, bist du vegan? Nein. Okay, gut, dann darf ich es sagen. Der Fass von Stahl. Ich habe ein mediterranes Hund, das ich öfter ganz gerne mache, Darf ich sagen? Darfst du uns sagen. Ich habe auch so ein mediterranes Huhn, das ich öfter ganz gerne mache, wenn ich für jemanden sehr gut kochen will. Und das glaube ich mache ich da heuer. Das klingt sehr lecker. Ja und ich glaube, das ist ja eben, das ist einfach ein wunderbarer Geste oder dieses gemeinsame Essen, dieses gemeinsame Sein. Und ich glaube, das ist jetzt auch eine gute Überleitung zu unserem nächsten Musikstück Am Werden von Anna Mabu. Da gibt es eine Zeile, da singt sie Ich bin am Werden in einer leibenden Herden. Und ich glaube, das ist so das, was ich mir gern in Erinnerung rufe an Weihnachten. Du bist so jung und hast wirklich meinen Musikgeschmack. Den kenne ich sogar. Viel Spaß beim nächsten Musikstück. Ich bin jetzt schon eine Zeit auf dieser Erde Und ich bin noch nicht, was ich bin, aber ich glaub, ich bin am Werden. Ich weiß, dass sich die Erde um sich selber dreht Und der Mond, der macht es nicht Den sehen wir immer von derselben Seite Und er kriegt's so wie ich nur von der Sonne nicht Gestern hatte ich meinen ersten Sonnenbrand Mitten im April Ich weiß, dass man sich eigentlich einschmieren soll Aber es kann passieren, dass man das einfach nicht will Ich bin Jetzt schon eine Zeit auf dieser Erde und ich bin noch nicht, was ich bin. Aber ich glaube, ich bin am Werden. Man hat mir erklärt, wie Ebbe und Flut funktioniert, aber so ganz verstanden hab ich's nie. und Flut funktioniert, aber so ganz verstanden hab ich's nie. Ich weiß, dass man sich Bepanthen auf Wunden schmiert, aber Bepanthen hilft nicht bei Melancholie. Und ich weiß, dass gegen Melancholie nix hilft, am besten man lässt sie einfach kurz sein. Aber manchmal erscheint einem dieses kurz zu lang Und man verkürzt sich die Melancholie mit Weinen Ich bin Jetzt schon eine Zeit Auf dieser Erde Und ich bin noch nicht, was ich bin Aber ich glaube, ich bin im Werden Als ich klein war, gab es neun Planeten, jetzt gibt's nur noch acht Weil den Pluto haben sie kurzerhand zum Zwergplanet gemacht Ich hab lesen gelernt und darüber bin ich froh. Manchmal zähl ich auf Italienisch bis 100 einfach so. Wo sind sie, die Dinosaurier? Ohne sie ist alles trauriger. ist alles trauriger. Das Universum ist unendlich und die Welt verhältnismäßig klein. Der Boden unter dir, der hält dich und du wächst langsam in die Welt hinein. Der Beste ist immer ein anderer, aber du bist gerade gut genug. Du bist halt kein Läufer, du bist ein Wanderer und wenn die Füße wehtun, nimmst du halt den Zug. Ich bin jetzt schon eine Zeit auf dieser Erde und ich bin noch nicht, was ich bin, aber ich glaube, ich bin am Werden In einer Leibernden Herden Bin ich am Werden Ich weiß nicht, wer ich bin, woher denn Ich bin am Werden Manchmal schneid ich mich an Scherben Ich bin am Werden. Und wenn ich einmal sterbe, bin ich am Werden. Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Willkommen zurück im Studio in der Hoemer Straße. Heute bei mir zu Gast, ich verstehe das noch falsch, wir haben einen spontanen Rollentausch gemacht. Heute bei mir zu Gast der Christian Kogler und ich darf heute jetzt noch die letzten Minuten moderieren. und ich darf heute jetzt noch die letzten Minuten moderieren. Mein Name ist Rosa Schwarz und wir haben gerade über Weihnachten geredet. Jetzt habt ihr es gerade am Werden von Anna Mabo gehört. Der Christian hat sich gerade gefreut, dass er das Musikstück sogar kennt oder die Anna Mabo sogar kennt und hat mich auf die Idee gebracht, dass wir, dass das ja natürlich schon auch was ist, was rund um die Weihnachtszeit viele beschäftigt, dass man dann plötzlich vielleicht manchmal auch immer wieder mit anderen Generationen zu tun hat und schön zu hören, wenn es doch dann auch immer was Gemeinsames gibt. Vielleicht die Musik als was Verbindendes. Ich finde das Singen an Weihnachten ja super schön. Was ist dein liebstes Weihnachtslied? Das klingt jetzt voll blöd, aber ich finde Stille Nacht ist schon ein schönes Lied. Eigentlich. Das ist in seiner Einfachheit, ich kann jetzt mit religiösen Texten nicht so viel anfangen, aber da ich den Text eh nicht wirklich verstehe, das Gefühl, es wundert mich jetzt nicht, dass es so erfolgreich ist. Vor allem diese ganz einfachen Versionen, das Gefühl, es wundert mich jetzt nicht, dass es so erfolgreich ist. Also, vor allem diese ganz einfachen Versionen, nur mit der Gitarre und so von A2 Leid oder so, das ist schon sehr schön. Also da kommt für mich jetzt nichts zu, glaube ich. Die zwei haben da echt was Gescheites gemacht. Ich glaube, da schließe ich mich an. Stille Nacht. Ich hatte letztens einen sehr netten Moment mit meiner kleinen Schwester, wo wir O Tannenbaum in der nicht ganz so klassischen Variante gesungen haben. Gibt es doch so eine Version mit der Oma im Kofferraum. Hoffentlich passiert es dieses Weihnachten nicht. Die Oma im Kofferraum, da freue ich mich, wenn sie einfach mit uns Weihnachten feiert. Also weil du gerade sagst O Tannenbaum, da müssen wir uns jetzt fast entschuldigen, bei der Sophie Enthofer, beim Gregor Steinbeiß und der ganzen Studierendengruppe, die haben extra O-Tannenbaum geübt und wir wollten sie eigentlich live einschalten und das hat aufgrund von ein paar Sachen, die wir vor der Sendung noch gelöst haben, müssen leider nicht funktioniert. Also es tut uns sehr leid, Sophie Enthofer, Gregor Steinbeiß und wer immer danach beteiligt war. Aber ich bin mir sicher, spätestens beim Stichwort, Schlagwort O-Tannenbaum haben es alle im Ohr. Also stürzt es euch vor. Mich würde jetzt noch interessieren, wie hast du ein Neujahrsritual? Wie startest du hinein ins Neujahr? Als Mensch, der mal eine Zeit lang OCD gehabt hat, ist man sehr vorsichtig mit Ritual? Wie startest du hinein ins neue Jahr? Als Mensch, der mal eine Zeit lang OCD gehabt hat, ist man sehr vorsichtig mit Ritualen. Ich bin grundsätzlich skeptisch gegenüber alten Ritualen und bemühe mich eigentlich immer, alles anders zu machen. Das heißt, ich weiß überhaupt noch nicht, was ich mache. Aber vielleicht sitze ich mit dem Zug und fahre mit dem Nachtzug nach Venedig oder so. Das klingt hervorragend. Eine Freundin von mir ist einmal mit dem Zug einfach bis an die Spitze von Schweden hinaufgefahren und dann wieder umgetraut und hat im Zug geschlafen und hat die Zeit auch ganz genossen. Also irgendwie habe ich das Gefühl, wenn sich nicht etwas ergibt jetzt heuer Silvester, dann mache ich irgend so etwas Schräges. Ja, ich finde eben, dieses Ausbrechen manchmal aus dem, wie man es eigentlich... Oder ich wandere die Nacht durch oder so irgendwas. Irgend so was. Das klingt auch gut. Ja, Wandern ist irgendwie, wenn man schon vom neuen Jahr redet, gibt es ja manchmal so Vorsätze, ich möchte nächstes Jahr unbedingt mehr wandern, weil das ist, finde ich, so eine herrliche Tätigkeit. Gehen ist was Tolles, ja. Gibt es für dich so einen Wanderweg, den du immer wieder gerne gehst? Einen bestimmten. Ich meine, man hat seine Wege da natürlich, da in Linz. Das sind jetzt natürlich nicht die schönsten Wanderwege, aber ich bin trotzdem froh, dass es die gibt. Also ich gehe relativ oft Richtung Gis am Bachelbergweg, einfach durch diesen Walddorf. Oder auch Pöstinberg rauf und oben rüber. Da gibt es leider keinen Weg, das wird immer komplizierter. Also das verstehe ich nicht, warum man da nicht einen Weg macht. Ich meine, es gibt jetzt eine tolle Initiative, Linz geht, glaube ich, heißt sie. Also die versuchen sich jetzt da mehr einzuhängen, dass man da mehr darauf achtet, dass man es den Fußgängerinnen und Fußgehern auch ein bisschen leichter macht. Weil wir sind jetzt nicht gerade eine Stadt, würde ich mal sagen, wo man auf das so schaut. Wir sind schon leider eine sehr starke Autostadt. Ansonsten gibt es natürlich alle diese, also den Coast Pass, wo ja eigentlich jetzt das Buch der Salzpfad da geschrieben wurde und dann jetzt ein relativ großer Skandal drum war, weil ja nicht alles gestimmt hat, was sie da sozusagen als Realität eigentlich geschrieben hat in dem Buch, ändert aber nichts daran, dass dieser Weg wunderschön ist. Was für einen Weg jetzt wieder nicht so gut ist, ist diese extreme Bekanntheit vom Buch, weil jetzt ist man natürlich nicht mehr allein. Aber da gibt es wunderschöne Passagen. Diese Bekanntheit von einem Weg erinnert mich an eine Reise nach Island, wo große Teile von einem Naturgebiet abgesperrt waren, weil diese Stelle in einem Justin Bieber Musikvideo gezeigt worden ist und dann ganz viele Leute genau auf dieser Stelle natürlich stehen wollten und dort die Natur nicht so mitmacht wie bei uns in Linz. Vielleicht ist da nicht ganz so tolerant, weil da ist jeder Schritt zu viel einfach schnell mal wirkt sich aus auf die nächsten Jahre. Dieses Gehen und aufeinander zugehen ist, glaube ich, eine gute Anregung fürs neue Jahr. Apropos neues Jahr, ich darf jetzt die Sendung, die erste Sendung im neuen Jahr ankündigen. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich jetzt so spontan das ausprobieren habe. Ich darf das moderieren? Sehr angenehm, das sollte man öfter machen. Die erste Sendung ist Teaching in Times of War mit einem Studiogast aus der Ukraine und ich glaube, was ich mir da jetzt einfach mitnehme aus dieser Sendung auch, das ist aufeinanderschauen und die letzten Tage des Jahres jetzt noch genießen. Und ich habe noch ein Lied mitgenommen. Es heißt Still, Still, unter anderem von Otto Lechner. Und es ist mein liebster Kindheitsweihnachtsklang. Auch ich mag es. Alles Liebe und schöne Festtage. Thank you. Thank you. សូវាប់ពីបានប់ពីបានប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពីប់ពី Thank you. Vielen Dank.