I got something that makes me want to shout I got something that tells me what it's all about I got soul And I'm super bad I got soul And I'm super bad I got a move That tells me what to do Sometimes I feel I got a move That tells me what to do Sometimes I feel so nice I wanna tie myself to the mule I got soul And I'm super bad I'm in love I love to do my thing And I don't need No one else Sometimes I feel so nice Good God I jump back I wanna kiss myself I got soul And I'm super bad Hey! I got soul And I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad I'm super bad Nettopp KAMPUNG KAMPUNG Thank you. Thank you. Thank you. ¶¶ ¶¶ Thank you. Să vă mulțummătoarea mea rețetă! Thank you. Just open your heart, just open your mind And let your love flow like the sunshine The rivers run deep and valleys go dry Like black water Just open your heart, just open your mind And let your love flow like the sunshine The rivers run deep and valleys go dry Like black water Wow, wow, wow! Danke Wacking Lins für diese fulminante Eröffnung, für diese fulminante Performance. Danke euch, liebe Timna. Wir haben vorher alles gemacht. Du sagst uns jetzt noch ein bisschen was zu eurem Stück gerade. Ja, vielen Dank. Die anderen müssen kurz umziehen gehen, deswegen übernehme ich das schnell. Ihr habt gerade einen ganz kleinen Ausschnitt aus unserem eigentlich 25-minütigen Stück Meet Me at My Place bzw. Pace gesehen. Und eigentlich sollten hier 16 TänzerInnen stehen. Wir haben es jetzt in einer Besetzung von drei Personen gemacht. Aber wir wollten euch das mitgeben, was der Gedanke hinter dem Stück ist. Und zwar nämlich, wir als Viking-Linz-Community wollen alle dort treffen, wo sie gerade stehen. Sei das in ihrer Tanzkarriere, in vielleicht erst seit einem halben Jahr dabei oder schon fünf Jahre. Wir haben beim Stück versucht, alle mit einzubinden. Und besonders bedanken muss ich mir eigentlich bei der Ulli. Die hat nämlich das Ganze ins Leben gerufen und uns gefragt, ob wir nicht ein Stück ausarbeiten wollen. Wir haben versucht, Wacking als Tanzstil darin auszudrücken, Elemente von dem Tanzstil zu zeigen, weil im Tanzstil geht es ganz, ganz viel um Selbstausdruck und aber auch um verbindende Elemente und ich hoffe, ihr konntet euch davon was mitnehmen. Wenn ihr inspiriert seid und dabei sein wollt und mitmachen wollt, laden wir euch ganz herzlich zu unseren Kursen, Champs und sonstigem ein. Wir freuen uns über neue Gesichter, egal welchen Alters, egal welchen Hintergrund es ist. Wir heißen alle ganz, ganz herzlich willkommen. Dankeschön. Danke euch. Egal ob 16 oder 3 Leute, ich glaube, es waren alle sehr begeistert von eurem Auftritt gerade und bin mir sicher, dass ihr die einen oder den anderen auch bei euren Workshops dann sehen werdet oder bei euren Kursen. Ja, liebes Publikum, herzlich willkommen heute an diesem Nachmittag, wo wir Diversity Celebraten, also wir feiern heute die Vielfalt. Ich darf euch herzlich willkommen heißen mit meinen Co-Moderatorinnen. Das sind, darf zu mir bitten, die Cornelia und die Selina. Mein Name ist Katharina und wir drei werden euch heute durch das Programm führen. Was erwartet euch denn heute? Alex, kannst du uns kurz die Folien verblenden? Genau. Und zwar haben wir einen Talk zur radikalen Inklusion. Da dürfen wir dann verschiedene Gäste hier bei uns willkommen heißen. Dann gibt es einen Input, musikalischen Input von Musiker in Vita und danach noch einen Talk zum Thema Inklusion in der Stadt. Und danach darf auch nicht fehlen, Party mit uns gemeinsam. Genau, dieses Fest wäre ja nicht möglich ohne ganz viele helfende Hände und Unterstützerinnen. Und darum möchten wir uns anstatt am Ende gleich im Vorhinein bei allen bedanken, die das heute möglich gemacht haben. Und bei wem dürfen wir uns halt bedanken, Selina? Wir bedanken uns bei den Gebärdentolmetscherinnen bei der Stadt Linz, bei den Studierenden der Schule, Sozialbetreuungsberufe, Salesianumweg, danke an Radio Froh und Dorf TV. Es geht noch weiter Das war noch immer nicht das Ende der Leute, die da geholfen haben Wen darf man jetzt nur bedanken, Cornelia? Wir bedanken uns auch beim Team des Innovationshauptplatzes bei allen, die Kurse im Pop-Up-Store abhalten, bei der Band in Witter. Genau, danke schön. Und eine Liste haben wir noch für euch. Wir bedanken uns auch bei den ganzen Teilnehmerinnen der Talkrunden, dann an DJ Iris Albensteiner, die nachher im Foyer für euch auflegen wird und dazu die Technik von Max Zeller und an die ganzen Inklusionsbotschafterinnen der Geschäfte in der Innenstadt, die Inklusion sichtbar gemacht haben. Vielleicht habt ihr es auch draußen schon gesehen, diese bunten Sessel, die sogenannten Inklusions-Aussitzer. Manche Sachen dauern halt lang, muss man ein bisschen aussitzen. Und generell danke an alle. Generell danke an alle, die in irgendeiner Form da eben mitgewirkt haben und das so toll auf die Beine gestellt haben. Genau. Und jetzt haben wir euch schon gesagt, was euch erwartet, wer da da alle beteiligt war. Bevor wir jetzt dann gleich mit der ersten Talkrunde losstarten, möchte ich jemanden auf der Bühne begrüßen, der für Inklusion brennt. Und das ist der Stefan Pimmingsdorfer, ein Vorstand der Caritas OÖ. Lieber Stefan. Wenn es für euch passt, stimme ich gerne bei euch mitten. Dann bin ich nicht so alleine auf der Bühne und brauche gar nicht so nervös sein. Vielen Dank, dass ihr schon mit dem Dank begonnen habt. Ich darf jetzt begrüßen und darf ein paar Personen dann nur mal nennen, bei denen wir uns schon bedankt haben. Aber so dieses offizielle herzliche Willkommen darf ich jetzt aussprechen. Also ganz herzlich willkommen bei diesem tollen Event, bei dieser super Wir feiern heute Inklusion und bei dieser Feier sind Sie meiner Meinung nach alle die Ehrengäste. Denn alle sind wichtig, wir sind bunt, wir sind inklusiv und heute geht es ums Feiern. Es sind schon ein paar Informationen auch wichtig und der Talk und das Gespräch kommen, aber ich verspreche euch, die Party wird nicht zu kurz kommen und deshalb versuche ich mich jetzt dann kurz zu halten. Aber ein herzliches Willkommen an alle, an Sie alle, liebe Ehrengäste und erlauben Sie mir, ein paar Personen extra noch zu erwähnen. Ein herzliches Willkommen an die Mitwirkenden und ich fange bewusst mit euch an, weil man euch ganz viel auch nicht sieht. Man sieht die Alexandra Wallner da oben gar nicht. Leitung der Öffentlichkeitsabteilung Kommunikation, so ein Stück weit eines der Masterminds. Dann neben der Bühne, hinter der Bühne, dann bei der Verpflegung, da gibt es ganz viele Personen, ohne die wäre das heute nicht möglich und darum auch schon an dieser Stelle jetzt herzlichen Dank und ich beginne mit euch mit der Begrüßung. Die nächste, was mich besonders gefreut, dass sie da ist, dass sie sich die Zeit nimmt, ist die Vizebürgermeisterin Frau Karin Hörzing. Schön, dass Sie bei uns sind. Ohne der Stadt Linz, und da komme ich nachher noch einmal darauf zu sprechen, wäre das heute gar nicht so möglich, aber wie gesagt, in ein paar Sekunden dann mehr dazu. Wer ist noch da? Es sind ganz viele Studierende da, da gibt es sehr viele Menschen mit auffallenden Westen. Da sage ich noch gar nichts dazu, ihr seid so viel, darum ein herzliches Willkommen an euch alle und wir lassen uns überraschen, was dann nachher noch passieren wird. Da kriegen wir dann noch mehr Infos. Schön, dass du da sitzt und das so zahlreich. Ich komme ja gerade direkt von Graz und war froh, dass ich es geschafft habe, ohne in einem größeren Stau pünktlich da zu sein und bin gerade überrascht worden. Wir haben eine Kollegin eine Kollegin, einen Kollegen aus Wien da. Herzlich willkommen, die Karin Svini ist bei uns. Wer euch nachher noch begegnen wird und ihr kennt es dann ein Stück weit an den Schildern. Ein herzliches Willkommen an die inklusive Redaktion. Ohne euch würde es nicht gehen. Schön, dass ihr da seid. Danke. Und wer sich heute extra noch entschuldigt hat und angerufen hat, ist der neue Soziallandesrat. Herr Dr. Dörfel wollte vorbeischauen. Seine Termine erlauben es nicht. Er ist halt mehrfach gebucht. Ich darf euch aber ausrichten einen wunderschönen Abend und ein herzliches Willkommen auch von seiner Seite. Er entschuldigt sich auch an dieser Stelle, aber er wird euch im Innovationshub unten am Inklusionshauptplatz besuchen. Er hat das Programm, Ich habe ihm schon den Tipp gegeben, morgen ist Bierverkostung. Also er besucht euch und wird euch bei dieser Gegenlegung heute dann auch noch seinen Danker sprechen. Wir sind heute in einer ganz besonderen Location. Vielleicht, ja für euch zwar da gleich mal fragen, wo sind wir denn da jetzt eigentlich heute? Wir sind im Rathaus. Genau. Ich kann mich jetzt in den letzten 17 Jahren nicht erinnern mit dem Thema Inklusion, und das ist schon ein Stück weit angesprochen worden, ich brenne für Inklusion, und ich brauche genau diese öffentlichen Räume, die Räume der Begegnung, dort, wo wir mit Menschen in Kontakt kommen können, dort passiert Inklusion, da passieren ganz viele Informationen und nur einmal ein Danke, dass wir heute da sein dürfen. Es ist ein besonderer Rahmen und ein besonderes Statement auch der Stadt Linz, Linz-klusiv. Wir sind heute da und das freut uns besonders. Wo sind wir? Wir sind mitten in Linz-klusiv, wir sind mitten am Linzer Innovationshauptplatz. Was wichtig ist, mitten in der Gesellschaft. Wer sind wir? Was sind wir? Und wie sind wir? Wir sind radikal inklusiv, da hören wir heute noch etwas dazu. Aber was wir auf jeden Fall sind, wir sind bunt, wir sind laut, wir sind vielfältig. Wir können richtig feiern und wir wollen das nicht nur am 3.12. machen. Wenn es möglich ist, wollen wir das jeden Tag im Jahr machen. Dann wird es irgendwann zwar nochmal schwierig, warum wir eigentlich immer noch feiern, weil die Inklusion schon so normal ist, aber auf das freue ich mich, wenn der Moment nochmal kommt, dass uns vom Feiern fad wird. Heuer feiern wir auf jeden Fall ein ganzes Monat. Wir feiern den ganzen November und feiern dann in den richtigen 3. Dezember hinein. Also schön, dass wir am Innovationshauptplatz in Linz-Klusiv sein können. Wie schon erwähnt, wir feiern heute die Inklusion und was Sie alle mit Ihrem Beisein, mit Ihrem Kommen, mit Ihren Beiträgen heute leisten, Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Thema Inklusion. Sie bereichern heute die Gesellschaft, Sie schaffen heute Teilhabemöglichkeiten und Sie feiern heute mit uns und hoffentlich das sehr lange. Dass das gelingt, haben wir heute schon gehört beim Dank. Das gelingt nur deshalb, weil die Stadt Linz hinter uns steht und uns unterstützt. Ganz viele politisch Verantwortliche, die Landesregierung in Oberösterreich. Aber, und ihr habt es schon gehört, es würde nicht um einzelne Personen gehen, die einfach sagen, das Thema ist mir wichtig. Und ganz viele Gewerbetreibende in Linz, beispielsweise in der Herrenstraße, machen genau für dieses Event heute und für das ganze Monat Werbung. Ich habe am Samstag so ein Stück weit, ohne den Blick darauf geachtet oder gehabt zu haben, mit meiner Frau die Zeit gehabt, wieder einmal zu bummeln und bin von jedem Geschäft überrascht worden. Ich habe diese Inklusionsaussitzer dankend genossen, während meine Frau da einfach lang geschaut hat. Und es ist einfach ein Moment, wo man sagt, man freut sich, dass man da jetzt sitzen kann. Und ich habe immer wieder einmal mit Menschen gesehen, die dort gesessen sind und gern gesessen sind und gleichzeitig holt man sich Informationen und mit dieser Botschaft hat man dann schon wieder mehr gelernt und wird interessiert und fragt nach und genau um das geht es uns. Also die Inklusionsaussitzer sind eine ganz tolle Idee. Alfred, auch an dieser Stelle herzlich willkommen. Wir haben ja praktisch mit inklusiven Kulturverein und dann immer wieder mit Sichtwechsel genau diese Möglichkeit einen Sichtwechsel in der Gesellschaft heranzuführen beziehungsweise so Stück weit Menschen zu informieren und das ist am Samstag, ich kann es aus eigener Erfahrung sagen, wunderbar gelungen und nachdem ich ja für diesen Bereich verantwortlich sein darf, habe ich mir das auch nicht nehmen lassen, ohne mich zu outen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und das ist einfach so nebenbei eine coole Idee, wo dann Menschen wirklich interessiert werden und nachfragen. Und darum, ohne die Gewerbetreibenden und ohne viele Interessierte an diesem Thema Inklusion in der Stadt Linz wird es nicht gelingen und es wird immer mehr und immer bunter. Und außerhalb von Linz erreicht diese Botschaft auch immer mehr Gemeinden. Und da werden wir nicht müde. Das macht uns ganz im Gegenteil immer mehr Spaß, da wachzurütteln und zu schauen, was uns denn noch einfallen kann, dass wir nur ein Stück weit radikaler werden. Aber jetzt ist das Wichtigste, freuen Sie sich, freuen wir uns auf einen bunten, auf einen informativen, auf einen interessanten, auf einen erlebnisreichen Abend. Tanzen wir angefallen. Feiern Sie und tanzen Sie. Genießen Sie heute diesen Abend, wenn Sie heute richtig viel Spaß haben. Wenn Sie heute diesen Abend genießen, und das habe ich, weil ich gerade die Maria angeschaut habe und zuerst die Illi gesehen habe. Also wir haben da jetzt die Susanne, ganz viele Kolleginnen dabei, die einmal in der Karitas Oberösterreich gearbeitet haben und heute einfach so dabei sein wollen und uns dabei unterstützen in manchen Dingen, dass es da oben da gelingt, aber auch, weil sie es wissen, die Caritas kann feiern und darum feiern sie, feiern heute die Kolleginnen da wieder mit. Also feiern sie mit uns, genießen sie diesen Abend. Mit dem Spaß, was sie heute haben, setzen Sie ein Statement. Mit dem Spaß, was Sie heute haben, fördern Sie die Inklusion. Vielen Dank schon jetzt an Ihren Beitrag, den Sie später noch leisten werden. Einen wunderschönen Abend. Ja, vielen Dank für diese Begrüßung. Und wie wir schon gehört haben, wir feiern heute den internationalen Tag für Menschen mit Behinderungen. Der ist ja am 3.12. und da geht es ja auch um das Thema Inklusion, beziehungsweise heute bei uns geht es um das Thema Inklusion. Und es scheint, dass das in voller Munde ist gerade und dass sich da auch etwas tut. Ist das auch wirklich so, Selina? Was glaubst du? Ja, ich glaube, dass das auch wirklich so ist, denke ich mir, für Menschen mit Beeinträchtigungen. Okay, aber was bedeutet denn eigentlich Inklusion? Inklusion? Inklusion, dass man dabei sein kann, dass jeder Mensch verschieden ist, egal mit Beeinträchtigung oder ohne Beeinträchtigung. Okay. Will man das Publikum auch noch fragen, was ihre Meinung ist? Ja, liebes Publikum, was heißt Inklusion eigentlich? Was sagt ihr? Wer ist so mutig aus dem Publikum? Ein, zwei Leute, die uns das beantworten können. Die Talmetscherin hat schon die gute Gebärde gemacht, also aufzeigen. Bitte. Was ist Inklusion? Ja, bitte sehr. Ja, ich spüre es so, Ingrid, nicht unbedingt nur in der Mitte der Gesellschaft und alle anderen rundherum und starren einen an, auch nicht am Rande der Gesellschaft, wo man dann runterfällt, sondern einfach dort und da und überall zwischendurch und drinnen, mitten. Das ist Inklusion. Vielen Dank. Ich habe da einmal einen ganz guten Vergleich gehört, nämlich das Teilhabe ist so, dass man wird zur Party eingeladen, das heißt man darf dabei sein, aber Inklusion bedeutet dann auch, dass man mit tanzen darf auf dieser Party, dass ich dazu aufgefordert werde, da mitzumachen. Und liebe Cornelia, liebe Selina, was wäre das Inklusion bei dem Beispiel jetzt mit der Party? Dass ich informiert werde, dass es barrierefreie Räume gibt. Alles, was für nicht beeinträchtigte Personen komplett normal ist. War es gescheit? Nicht professionell. Wir haben heute einige Leute eingeladen, die uns dazu etwas sagen werden. Wen dürfen wir da jetzt zu unserer ersten Talkrunde begrüßen? Bitte kommt zu uns nach vorne, Hanna Wahl. Bitte um einen Applaus für Hanna Wahl. Alfred Rauch. Ingrid Gruber-Seibel. Markus Moser. Michael Wilhelm. Marc Erneste. Barbara Ritzberger Applaus Genau, jetzt haben wir für dich deinen Platz. Cornelia, sitzt du da dazu? Oder magst du bei mir in der Mitte sitzen? Okay, dann ist ja kein Problem. Verschieben wir das einfach. Ihr seid auch da so. Genau, rutsch. Und Selina, rutsch da noch eins um mich. Dann sind wir perfekt beieinander. So, Cornelia, darf ich dir noch dein Mikrofon entführen? Dann geben wir das der Barbara. So, da. Wo ist die Hannah? Da ist sie. Hallo, herzlich willkommen. Du bist Menschenrechtlerin und auch Buchautorin und du meinst, es geht alles viel zu langsam, wenn es um Inklusion geht. Und es muss alles noch viel radikaler werden. Du hast ja auch das Buch geschrieben, Radikale Inklusion. Was meinst du eigentlich damit? Danke für die Einladung, dass ich heute hier sein darf. Radikale Inklusion bedeutet für mich wirklich, Inklusion auf allen Ebenen ernst zu nehmen. Warum ist das wichtig? Ich habe schon den Eindruck, dass es viele Fortschritte gibt, die sind klar erkennbar, die sind wichtig, die können wir feiern, das ist gut. Es gibt aber auch einige Rückschritte und es gibt viele Sachen, die sich nicht so schnell verbessern und das ist wiederum sehr schlecht. Radikale Inklusion bedeutet für mich deswegen auch, dass wir keine Verwässerungen dulden, dass wir wirklich schauen, was ist drinnen, wenn Inklusion draufsteht. Ist wirklich Inklusion drinnen? Oft ist das nicht der Fall. Oft hat es Sachen gegeben, dass man gesagt hat, zum Beispiel, um ein Beispiel zu nennen, wir sprechen im Bildungsbereich über Inklusion und dann über die Stärkung der Sonderschulen. Also bei radikaler Inklusion geht es mir wirklich darum, nichts verwässern zu lassen und radikale Inklusion ist auch ein sehr politischer Begriff. Explizit politisch und will auch politisch sein, fordert deswegen auch die Solidarität von Menschen ohne Behinderungen ein, von Verbündeten, sich für die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen zu interessieren und sie einzufordern. Und was ich noch ganz wichtig finde, ist auch über die Systemgrenze hinaus zu denken, also radikale Inklusion und ein System, das man Kapitalismus nennen kann, ist jetzt wieder ein schwieriges Wort, aber ein System, in dem der Mensch nicht an erster Stelle steht, sondern das Geld, in dem auch nicht alle Menschen gleich viel wert sind, also vom System her nicht gleich wert sind, sondern nur die Menschen, die Leistung erbringen, das geht mit radikaler Inklusion nicht zusammen. Alle Menschen sind gleich viel wert und alle Menschen haben ein Recht auf selbstbestimmtes Leben und auf ein erfülltes Leben. Danke dir, Hanna. Eine deiner wichtigen Forderungen ist ja, dass man Einrichtungen, wo Menschen mit Beeinträchtigungen leben, dass man die auflöst. Warum ist das deiner Meinung nach so wichtig? Ich glaube, es ist wichtig zu sagen, dass es auch den Menschenrechten entspricht. Also die UN-Behindertenrechtskonvention, die ja gilt, ist für die Institutionalisierung, für die Auflösung der Heime, für den Abbau der Heime. Und es geht mir dabei darum, dass man sagt, Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Selbstbestimmung, auf selbstbestimmtes Leben. Und die Frage ist dann, wie viele Heime brauchen wir dann noch? Es geht um Parallelwelten, um die Aussonderung in Werkstätten, Sonderschulen, in Heime. Es geht darum eben, dass wir zusammenfinden und auch zusammengehören, in Nachbarschaften, im Alltagsleben, in der Arbeit, überall. Und diese Heime, diese Strukturen stehen der Inklusion entgegen. Vielen Dank für deine Erklärung. Liebe Selina, du hast eine Frage an den Michael Wilhelm. Ich gebe dir den Mikrofon. Michael, du bist Mitglied der inklusiven Redaktion. Du hast lange in einer Einrichtung gelebt. Was findest du gut und was nicht so gut daran? Ich sage einmal von vornherein, es gibt überall Nach- und Vorteile. Ich habe wirklich lange in einer Einrichtung gelebt. Und ich habe sowohl das Leben in der Einrichtung genossen, als auch jetzt das Leben mit meiner Frau außerhalb der Einrichtung. Ich finde einfach, es ist wichtig, das richtige Gespür dazu zu finden, wie man jemanden wo einsetzt oder wie man jemanden wo vielleicht in eine Wohnung bringt oder vielleicht auch sogar in der Einrichtung lässt. Vorteil sehe ich zum Beispiel in der Einrichtung darin, wenn heute etwas ist, dann habe ich sofort wenn da. Da brauche ich nur schreien und irgendwer ist da, ein Betreuer ist da, irgendein Bewohner ist da. Da habe ich sofort gewöhnt. Wenn ich heute in einer Wohnung bin, alleine, dann gibt es gewisse Situationen, die muss ich auch alleine bewältigen. Da ist nicht gleich ein Betreuer da, den ich anrufe, sondern da muss ich gewisse Sachen selbst erledigen. Und das ist der Vorteil von draußen wohnen. Ich kann selbst entscheiden, wann ich etwas mache, wie ich etwas mache. In der Einrichtung ist es schwieriger, weil da sind mehr Personen. Und wenn ich etwas ausgefallenes will, ich nehme jetzt einmal das Beispiel her, Fernsehprogramm. Irgendein Film, ich, irgendein Film, ich möchte irgendeinen Actionfilm, die anderen wollen irgendein volkstümliches Trara und so, und dann bring das einmal zusammen, dass du acht Leute dazu bewegst, wie machen wir das? Weil es gibt dann Fähigkeiten, die habe ich gehabt, ich habe das sehr wohl können, dass ich die Leute dementsprechend beeinflusse. Ja, das stimmt. Aber wenn man es jetzt allgemein betrachtet, ist es sehr schwierig. Ich denke einfach, es muss jeder für sich entscheiden, in welcher Form er leben will. Und ich will jetzt nicht davon ausgehen, dass ich sage, wir müssen die Heime abschaffen oder wir sollen sie abschaffen. Weil ich einfach glaube, dass manche in einer kleineren Form vielleicht gar nicht in der Lage sind. Die wollen einfach mehr Personen um sich haben. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Für manche kann es aber auch wichtig sein, eine persönliche Assistenz zu haben. Und das führt mich auch wieder zurück zu Hanna. Persönliche Assistenz ist ja ein Schlüssel dafür, dass ich eben selbstbestimmt leben kann, wie wir gerade gehört haben. Woran scheitert es aber dann, dass das nicht alle haben, die das auch brauchen? Genau, ich finde auch, Selbstbestimmung geht einher mit dem, dass wir wirklich schauen, dass es umfassende Unterstützungssysteme gibt, wie persönliche Assistenz und dann auch wirklich selbstbestimmt werden kann, wo ich wohne, wenn die persönliche Assistenz geklärt ist. Also das ist ja eine Voraussetzung, dass ich mich frei entscheiden kann. dass es nicht als wichtig genug eingeschätzt wird, von EntscheidungsträgerInnen das zur Verfügung zu stellen. Aber auch, wenn man das gesellschaftlich sieht, dass es schon auch daran liegt, dass ein Bild von Menschen mit Behinderungen vorherrscht immer noch, wo es eher ums Kümmern, ums Betreuen geht, ein sehr paternalistischer Ort auf Menschen mit Behinderungen zu sehen und nicht zu erkennen, dass Menschen mit Behinderungen eben Rechte haben. Das Recht auf Selbstbestimmung, auch da wieder, das ist einfach so der Schlüsselbegriff. Es ist das Recht auf Selbstbestimmung. Und die persönliche Assistenz ist ein gutes System, wo die Machtverhältnisse gut geklärt sind, wo Menschen mit Behinderungen anleiten und nicht angeleitet werden. Und deswegen finde ich das extrem wichtig. Vielen Dank, Hanna. Cornelia, du hast eine Frage. Markus, du bist auch Mitglied der inklusiven Redaktion. Du bist sehr beeinträchtigt. Du betonst auch immer, dass es für dich wichtig wäre, eine persönliche Assistenz zu haben. Was würde das für dich verändern? Ich würde mit persönlicher Assistenz wirklich öffentlich, in der Öffentlichkeit inklusiv leben zu können und bekäme sogar Taschengeld, bekäme sogar einen Lohn, nicht nur Taschengeld und wäre somit auch pensionsversichert und krankenversichert. Ja, es ist auch sicher ein wichtiger Teil für die Selbstbestimmung. Meine nächste Frage richtet sich an Barbara Rittberger. Bestimmung. Meine nächste Frage richtet sich an Barbara Rittberger. Liebe Barbara, du arbeitest auch selbst bei der Caritas Oberösterreich im Projekt Handwerkausbildungsassistenz. Und du bist selbst hörbeeinträchtigt und unterstützt Jugendliche mit Hörbeeinträchtigungen bei ihrer Ausbildung. Was denkst du, wo braucht es mehr Möglichkeiten für Menschen mit Hörbeeinträchtigung, um im Alltag mitmachen zu können und auch wirklich inkludiert zu sein? Also allgemein kann ich schon sagen, dass immer mehr Arbeitgeber offen für Mitsprache und Hörberechtigung werden. Und dass die Berufswahl, dass wir mehr Berufswahl haben im Vergleich zu früher. Weil vor 30 Jahren war die Berufswahl sehr eingeschränkt wie Schuhmacherei oder Damenkleidermacherei. wie Schuhmacherei oder Damenkleidermacherei. Und seitdem haben unsere Kundinnen eine Ausbildung in 50 verschiedenen Lehrberufen ausgeübt, also abgeschlossen, wie Vermessungsdichtung, Mechatronik, Eisenhattel. Das ist mal positiv. Und in der Gesellschaft sind aber noch Vorurteile gegenüber Menschen mit Verbrechtechniken spürbar, besonders Hemmschwelle und Beüchsexte. Und diese sollen noch abgebaut werden und dass die Defizite nicht in der Vordergrund stehen. Bei uns in der Arbeit haben wir Arbeitgeber erlebt, die früher nicht bereit waren, gefühllose, schwierige Personen einzustellen. Aber später haben sie ihre Meinung und Einstellung geändert, weil sie bei ihnen Personalfähigkeit und Begabung gesehen haben. Und auch sind sie offen und bereit für einen Art Kommunikationsweg. Deswegen gibt es ja diesen beübten Motto von Paul Fassler, man kann nicht kommunizieren. Von unserer Erfahrung her, es gibt wirklich viele wirklich gute Kommunikationsmöglichkeiten. Was nicht gut funktioniert ist, viele beidrichtige Personen möchten sich so gerne weiterbilden und zwar in eigenem Interesse. Die Kosten für Gebärdspachtolmitscher werden nicht getragen und auch viele Bildungsträger sind nicht bereit, diese Kosten zu übernehmen und das ist schon eine große Barriere im Bildungsbereich und es gibt noch zu tun. Das heißt, auch im Bildungsbereich müssen wir noch etwas aussitzen, was auch ein sehr wichtiger Teil ist, der uns ja auch alle immer begleitet, ist der Bereich Bildung und Kultur. Da passiert ja auch sehr viel Ausgrenzung und da entstehen auch schon Parallelwelten zwischen Menschen mit Behinderungen, nicht nur Hörbeeinträchtigungen, und Menschen ohne Beeinträchtigungen und wie siehst du das, Hanna, passiert da auch so viel Ausgrenzung? Ja, also es gibt natürlich auch im Kunst- und Kulturbereich Fortschritte. Das finde ich sehr schön, also gerade in der Barrierefreiheit von Museen finde ich das ganz toll. Oder Tastbilder von Städten, was es alles gibt. Also sehr, sehr tolle Sachen. Gleichzeitig gibt es natürlich noch Ausgrenzung. In allen Bereichen gibt es ja Ausgrenzung im Kunst- und Kulturbereich. Genauso wichtig wäre im Sinne der radikalen Inklusion, denke ich, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur als Konsumentinnen von Kunst und Kultur, also indem man was sie anschaut oder indem man eine Einrichtung besucht, also ein Museum in dem Fall oder sowas, sondern dass man auch gleichberechtigt als Kunst- und Kulturschaffende, ebenso wie wir es jetzt gesehen haben, als Tänzerinnen, als Sängerinnen, als Schauspielerinnen gleichberechtigt teilhaben kann. Und wir haben zum Beispiel im deutschsprachigen Raum noch sehr wenig Schauspielerinnen mit Behinderungen. Das ist nur ein Beispiel. Ich bin ja eigentlich auch noch im Filmbereich tätig, habe da diesen Marbacher Award ins Leben gerufen, einen inklusiven Filmpreis für Filme, die Barrieren abbauen wollen. Und auch da haben wir gemerkt, es ist gar nicht so leicht, viele Filme zu finden, die dort einreichen wollen. Also es zeigt wieder, es gibt wenig Filme, die wirklich inklusiv sind und es gibt auch ganz wenig Filme, die mit Schauspielerinnen, mit Behinderungen und so weiter arbeiten wirklich. Genau, also es ist viel zu tun in den Bereichen. Wie wir schon gehört haben. Also ich merke schon, da haben wir jetzt einige Bereiche, wo wir noch ganz viel vorhaben. Liebe Selina, du hast noch eine Frage? Und zwar meine Frage an Alfred Rauch. Alfred Rauch ist Obmann des Kulturvereins für integrative Kulturarbeit, organisiert. Alle drei Jahre das Sichtwechsel-Festival. Alfred, warum wurde der Verein gegründet und warum braucht es den Verein immer noch? Ja, also erst einmal, ich bin nicht der Obmann. Obmann ist der Stefan. Ich bin der Geschäftsführer und ich bin der künstlerische Leiter des Festivals Sichtwechsel. Das Festival Sichtwechsel. Das Festival Sichtwechsel gibt es alle drei Jahre. Es ist 2007 zum ersten Mal in Linz über die Bühne gegangen. Da hat sich ein Verein gegründet im Vorfeld, der Verein Integrative Kulturarbeit, wo die großen Institutionen alle dabei sind, aber auch viele freie Künstlerinnen und Künstler mit Beeinträchtigung. Und dieser Verein hat das Ziel gehabt, Kunst von Menschen mit Behinderung einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Bis zu diesem Zeitpunkt war es üblich, dass die Theatergruppen oder die künstlerischen Aktivitäten in den Institutionen stattgefunden haben. Und die Qualität dieser Aufführungen war teilweise so gut, dass man gesagt hat, man muss das unbedingt auch anderen Menschen zugänglich machen. Es ist eine unglaubliche Bereicherung für alle. Und das Ziel war, ein Festival zu machen, wo man diese Kunst zeigt. Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung, aber immer im Kontext von Inklusion, nämlich dass immer auch Menschen ohne Beeinträchtigung dabei sind, dass immer auch in den Ensembles Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenarbeiten. Das war uns von Anfang an wichtig. Wie der Verein gegründet worden ist, 2005 war noch das Thema Integration im Vordergrund. Das hat sich inzwischen Gott sei Dank geändert und jetzt geht es um Inklusion und deswegen arbeiten wir seit ungefähr einem Jahr daran, wie wir die Strukturen dieses Vereins so umbauen können, dass wir uns auch tatsächlichbenen des Vereins, in allen Bereichen des Vereins inklusiv arbeiten können. Und das geht auch bis dahin, dass auch der Obmann oder die Obfrau jemand sein kann mit einer Behinderung. Dass auch der künstlerische Leiter oder der organisatorische Leiter jemand sein kann, der eine Behinderung hat. Denn das muss möglich sein. Und das ist unser Ziel und da sind wir fast am Ende dieser Arbeit. Wir werden bei der nächsten Generalversammlung diesen Prozess abschließen und dann als inklusiver Verein in das neue Festival 2025, von 19. bis 24. Mai in Linz gibt es die siebte Ausgabe und dort feiern wir auch gleich 20 Jahre die Vereinstätigkeit. Und ich glaube, seit es diesen Verein gibt in Linz, hat sich ganz viel bewegt, nicht nur wegen diesem Verein und nicht nur wegen unserer Tätigkeit von Sichtwechsel, aber allgemein, es hat sich in diesem Bereich wahnsinnig viel bewegt, aber es ist immer noch sehr, sehr viel zu tun. tun. Bitte? Der Termin 19. bis 24. Mai, aber da ist noch ein bisschen Zeit hin und da wird man noch genug Werbemittel genug darauf hingewiesen werden. In Linz. Das heißt, ihr zeigt das eigentlich mit bestem Beispiel, wie das wirklich gelingen kann. Und die Cornelia hat noch eine Frage an die Ingrid, weil wir bleiben da jetzt gleich im Kulturbereich. Ingrid, du leitest seit 25 Jahren die Theatergruppe Schräge Vögel. Wie erlebst du in deinem künstlerischen Schaffen Inklusion? Was braucht es für dich? Was sind deine radikalen Forderungen? 25 Jahre bin ich sehr glücklich, dass es gelungen ist gegenüber meinem normalen Beruf im Beamtenbereich in dem ich gescheitert bin das heißt, das Ordentliche und Brave das ist nichts für mich und das Verrückte und das Künstlerische da ist es gelungen 25 Jahre, ich wundere mich selber gegründet in einer Zeit, wo es noch nicht so modern war mit künstlerischen Gruppen im inklusiven Bereich 1995, wo es noch nicht so modern war, mit künstlerischen Gruppen im inklusiven Bereich, 1995, wo man angeschaut wird als komische Person, bist du jetzt eine Kranke oder bist du jetzt eine Theaterleiterin? Ich sage, ich bin beides, ich will beides sein dürfen und will meine gesunden Anteile leben dürfen. So, und was braucht es? Erstens Menschen. Menschen, die mutig genug sind, auch zu den schrägen Vögeln zu kommen. Das ist nicht nur ein Streichelzoo. Es gibt das zu lernen. Es geht um die soziale Verhalten. Es geht um die gesundheitlichen Befindlichkeiten, es geht um Disziplin. Also so ein inklusives Theater ist nicht einfach so wie ein Kasperltheater. Das ist schon, man hat sehr viel Sozialarbeit zu leisten. Und noch dazu, wo es einem selber auch nicht immer so gut geht, dass man immer auch so ein tolllle Sozialarbeiterin sein kann. Also es ist ein Austauschprozess. Nur was Menschen betrifft, hätte ich gerne die Frage, wie schaut die Welt aus, wenn 70 Prozent der Menschen behindert werden und 30 nicht? Was würden diese 30 nicht behinderten Menschen dann alles aufführen? Würden die auch dann rebellieren, wenn sie alles so machen müssten, wie wir Menschen mit Behinderung? Was ist dann? So, was braucht es noch? Es braucht Geld. Ja, als kleiner Verein hat man nicht so viel vielleicht wie eine Einrichtung wir hatten am Anfang ein bisschen was und dann einmal ein paar Jahre sehr viel und plötzlich wurde das abgeschnitten und wir hatten nichts mehr so als wäre die Arbeit von kleinen Einrichtungen kleinen Vereinen plötzlich nichts mehr wert ich finde aber das ist so dass auch wir kleinen Vereine und kleinen Gruppen den politischen Auftrag erfüllen. Wir erfüllen das, was die Politik auch zu erfüllen hat von der EU, nämlich die Teilhabe von Menschen, die Ermöglichung der Gesundheit, der seelischen und der psychischen Gesundheit, das sogenannte Empowerment, das ja im Jahr 2000 ungefähr so modern geworden ist und die Verwirklichung von Menschen mit Beeinträchtigung auch in der Gesellschaft und die Anerkennung und die Wertschätzung. auch in der Gesellschaft und die Anerkennung und die Wertschätzung. Das ist der politische Auftrag, den die Politik in ganz Österreich zu erfüllen hat. Dass auch mit verschiedenen Gruppen auch kontrolliert wird, zum Beispiel die Barrierefreiheit. Und wenn wir das als kleine Gruppe auch erfüllen, dann haben wir sehr wohl auch den Wert einer Einrichtung oder einer großen, bekannten Gruppe, die das auch erfüllen. Und da muss ich sagen, bin ich schon sehr radikal, wenn es um Förderungen geht. Dankeschön. Danke dir, Ingrid. Ich glaube auch, mit gutem Recht bleibst du da radikal. Wir bleiben auch noch im Kunst- und Kulturbereich. Marc Ernesti, da drüben, hallo. Wie wir schon gehört haben, es fehlt ja in den meisten Fällen einfach auch an den Rahmenbedingungen, dass Menschen mit Behinderungen wirklich beteiligt sein können. Und du selbst bist Behindertenbeauftragter der Anton-Bruckner-Privatuniversität. Und woran scheitert es deiner Meinung nach? Also aus meiner Sicht braucht mir das Wort Rahmen nicht mehr. Wenn das Wort Rahmen aus den Köpfen weg ist, haben wir schon viel gewonnen, wenn es um Bedingungen geht und nicht um Rahmenbedingungen. Und ich möchte ein einfaches Beispiel geben, so ähnlich Barbara hatte das eben gesagt, die Talente erkennen und Talente fördern. Und ich glaube, das ist ganz wichtig. Wir sind also sehr glücklich. Wir haben Sichtwechsel bei uns in der Universität. Wir haben ein ganz neues Universitätsgebäude. Wir haben also viele Rahmenbedingungen oder Bedingungen bereits da. Aber was wir, glaube ich, möglich machen müssen, sind auch die Bedingungen zu schaffen, dass also zum Beispiel, wenn jemand bei uns studieren möchte, wir die Talente anschauen und nicht nur Rahmen setzen wollen, sondern wir schauen die Talente an. Ein einfaches Beispiel, was wir da gemacht haben, es gibt in den Abschlussprüfungen schon lange die Möglichkeit, sogenannte Unterstützung möglich zu machen bei Abschlussprüfungen. Das heißt, wenn jemand eine andere Abschlussprüfung machen möchte, können wir da helfen, können den Rahmen nochmal verändern. Aber mir war das nicht genug, weil es nicht nur um die Abschlussprüfung geht. überhaupt aufgenommen werden, um die Abschlussprüfung zu machen. Wenn man gar nicht aufgenommen wird, kann man auch nie diese ganzen Bedingungen dann wirklich bekommen. Das heißt, unsere Änderung war, Bedingungen zu schaffen. Wir haben also jetzt diese Möglichkeiten, die alle künstlerischen Hochschulen schon lange haben, auch auf die Aufnahmeprüfung ausgedehnt, um eben Bedingungen zu schaffen, dass wir die Talente, nochmal wie Barbara vorhin sagte, dass wir die Talente eigentlich unterstützen. Und ich glaube, das ist das Allerwichtigste, die Schere im Kopf, wie man so oft sagt, wegzubekommen. Nicht mehr Rahmen, sondern Bedingungen. Danke. Das werde ich mir selbst merken. Rahmen weg, Bedingungen her. Cornelia, wir sind jetzt schon fast am Schluss dieses Talks. Was ist deine Frage noch? Gerne würden wir als letzte Frage von allen Teilnehmenden wissen, was ist dein radikalster Inklusionswunsch? Genau, da würde ich ganz kurz durchgehen, bitte ganz kurz und prägnant. Wir sind schon in der Zeit hinten. Mein radikalster Wunsch wäre es, mehr Bildungsmöglichkeiten für gehörlose und schwerhörige Personen zu schaffen. Zum Beispiel Unschulungen, Meisterprüfungen, Lehrgänge und so weiter. wäre es, mehr Bildungsmöglichkeiten für gehörlose und schwerhörige Personen zu schaffen, zum Beispiel Unschulungen, Meisterprüfungen, Lehrgänge und so weiter. Und dass die Kosten für die Gebärdensprachdolmetscher selbstverständlich übernommen werden. Das wäre mein Wunsch, weil ich wir nicht auf Beeinträchtigungen schauen, nicht auf das, was in Anführungszeichen nicht geht, sondern auf die Sachen, die gehen und die toll sind, die gut sind. Wir bringen ja alle Talente. Wir bringen sehr viele unterschiedliche Talente. Also nicht mehr Beeinträchtigungen, sondern welche Talente gibt es? Ich glaube, da müssen wir auch noch an der österreichischen Mentalität arbeiten. Entschuldigung nochmal. Ich habe gesagt, da müssen wir auch noch an der österreichischen Mentalität arbeiten. Das heißt, mehr machen, weniger jammern. Ja, ich dachte, das wäre heute die Bierverkostung. Mehr machen, weniger jammern. Ja, ich dachte, das wäre heute die Bierverkostung. Was wäre dein radikaler Inklusionswunsch? Mein radikalster Inklusionswunsch wäre einfach, Und einfach, dass alle Menschen, egal ob mit oder ohne Beeinrichtigung, egal ob beruflich oder auch privat, die gleichen Chancen haben. Dankeschön Mein radikaler Wunsch wäre dass wir ein Miteinander sind und dass wir die Talente jeden Einzelnen verwenden, die er hat und die auch schätzen und nicht aufgrund seiner Behinderung und sagen, das war gut, sondern weil er es wirklich gut gemacht hat. Ich hätte bitte noch ein Anhängsel, was es braucht. Mehr Medienaufmerksamkeit. Es geht nicht an, dass nur Landestheater und das Opernhaus und die alle groß gebracht werden. Und die Kleineren, da muss man schon schauen, dass vielleicht doch einmal ein Bild in die Zeitung kommt. Und dann mein radikalster Inklusionswunsch wäre, ein inklusives Kunsthaus in Linz. Dankeschön. Meine Inklusionsforderung wäre, dass wir nicht mehr darüber reden, ob wir uns etwas leisten müssen, was Inklusion und Menschenrechte betrifft, sondern nur noch, wie wir das finanzieren und das einfach bedingungslos umsetzen und gleichzeitig von Menschen ohne Behinderungen, dass sie bedingungslos solidarisch sind, dass sie zu Verbündeten werden. dass sie zu Verbündeten werden. Mein radikalster Inklusionswunsch ist der, dass man Kulturveranstaltungen oder Veranstaltungen wie Sichtwechsel nicht mehr braucht irgendwann einmal, weil es ganz selbstverständlich ist, dass Menschen mit Beeinträchtigung bei allen Kulturveranstaltungen, bei allen Kulturhäusern selbstverständlicher Teil sind, sowohl als Aktive, als Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne, als auch als Zuschauer. Das wäre mein radikaler Wunsch, auch wenn ich dann meine Position damit abschaffe. Vielen Dank euch für diese tolle erste Austauschrunde. Es ist jetzt leider schon so spät. Ich würde eben gerade sagen, wenn euch noch Fragen oder Anliegen auf den Lippen brennen, dann bitte kaltet euch die noch auf, bis nach der Veranstaltung, dann gibt es noch genug Zeit, dass wir uns da austauschen, dass ihr die Teilnehmerinnen, die da da hervor sind, befragt. Ich hoffe, das ist so okay so. Sonst stößt ihr nachher vor und schreist das nur in die Menge rein. Okay? Dankeschön. Danke euch fürs Dabeisein. Als kurze, ja genau, sonst geht es immer von der Bühne. Ich lasse mal die Zeit. Lieber Ingrid, genau. Bevor wir zu den zweiten Gästen kommen, dürfen wir jetzt bei uns vorne Musiker in Vita begrüßen, die uns musikalisch hier ein bisschen... Ah, ich höre gerade von links von meiner Seite, wir brauchen eine kurze Umbaupause. Das heißt, dürfen die Leute jetzt aufs Klo gehen, liebe Sabine? Ist das okay? Ja, dann machen wir 10 Minuten Pause. Wir treffen uns in 10 Minuten wieder hier frisch und munter. So da. Ich glaube, es sind so gut wie alle wieder da. Und jetzt gibt es zur Auflockerung vorher noch, bevor wir in den zweiten Talk gehen, eine musikalische Darbietung von Musiker in Vita. Seid ihr soweit? Perfekt, dann gehört die Bühne euch. Applaus Untertitelung des ZDF, 2020 Ich möchte gern noch wissen, wo mein Schicksal ist. Auf der Radio-Musik, Deutsch-Bus-Melodie. Ich bin gern wieder gut genau. Von 1 to 3. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. 1, 2, 3, 4. Musik Werden wir ein Lied. Jeder Lied wird gut gelungen. Alle singen mit. Juhu! Ich bin ein Zehner, ich und singe sonnig hin. Yeah! Musik Applaus Unser nächster Beitrag ist ein Volkslied, das kennen vielleicht einige von euch. Jeder ist natürlich immer willkommen mitzusingen. Das heißt, hinten weiter stohen wir. Weiter stohen wir, wie seiner Post kein Hauch, hat der Schatten dran, hat der Schatten dran. Was war bei dir auf dem Stahl, das bin ich, oh wie traurig, oh wie süß, was hat man frei, Oh, wie krank, oh, wie süß, was hat man frei? Jetzt ist ein Enderstein, jetzt ein Enderstein. Komm, wir sind ein neuer Horn, steh nicht noch wie nach der Fahrt, der verschwimmt uns ohne Zorn. Ist es ein Enderstein, ist es ein Enderstein? Was mein Leib hier auf sich stand, Ist in Wiesn am Schorn Was mag ein Bier auf die Stadt, dass die Lille, wo wie da, wo wie das Hohenfeuer geht zur Wengarstern, geht zur Wengarstern. Heide, wie noch der Blut tief zicht, weil die Niederlande einverbricht, wie ist die Lieder, 3 Vers, 4, 7, 8, 9, 10. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 52, 53, 52, 53, 54, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 51, 52, 53, 53, 53, 54, 56, 57, 58, 59, 52, 53, 56, 57, 58, 59, 52, 53, 56, 57, 58, 59, 52, 59, 52, 53, 59, 52, 53, 59, 52, 53, 59, 52, 53, 53, 59, 52, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53, 53 Geh zur Weingottstadt, geh zur Weingottstadt. Das können sicher einige von euch. Ich sag's gar nicht, aber ich fang an, direkt an. Jetzt schon. Dankeschön. It's great every pretty will have me rich It's a chance for me This love's the love Whatever we'll be, we'll be It's a chance for us to see This love's the love What you'll be, will be I was still alive, but what could be with me? When I was just a child, I was told, I'm not the one child from secret town. Sure enough, we just saw our three sons disappear the last great ride. I was stand by, whatever we need to be, and work our hearts to see, and he said, I will stand by, whatever we need to be. And he said, I will stand by, whatever we need to be, Vielen, vielen herzlichen Dank. Danke an Musikern Vita. Danke, dass ihr da jetzt so toll aufgetreten seid. Ich darf mich jetzt schon von euch verabschieden. Danke fürs Auflockern. Ich glaube, jetzt sind wir bereit für den neuen Input. Jetzt haben wir da frische Gedanken und Ideen. Danke für eure Mühen und für eure Proben. Ich denke mal, das ist auch sicher viel Zeit, die da drinnen steckt. Und bis bald hoffentlich. Danke. Applaus Applaus Applaus Applaus So, während hier umgebaut wird, darf ich kurz was sagen. Wie wir jetzt schon gehört haben, geht es ja nicht nur um Rahmenbedingungen, sondern dass die Bedingungen geschaffen werden müssen und ein großer Bereich, wo es gilt, Bedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen, ist eben die Stadt, die Inklusion in der Stadt und vor allem in der Mobilität. eingeladen, die daran arbeiten oder damit beschäftigt sind, sich Dinge zu überlegen, wie eine barrierefreie Stadt gestaltet sein muss. Und wir haben auch Personen eingeladen, die täglich mit Barrieren in der Stadt selbst zu kämpfen haben. Diese Personen bitte ich nun auf die Bühne. Wer sind diese Personen? Cornelia. Wer sind diese Personen, Cornelia? Ich bitte, danke, danke. Gerne, gerne. Ich bitte, Rolf Christian. Uli Ullmann. Benjamin Spießberger. Beinamen Spießberger. Und Martin Reitinger nach vorne. Bitte, Martin. Setzt euch gleich da, Herr Martin. Das passt gut. Die haben wir vergessen. Schön, dass du dich selber meldest. Herzlich willkommen ebenfalls. Einen Applaus. Cornelia, wo magst du hin? Ich mag. Perfekt. Sehr gerne. So, und du bist nämlich auch die, die die erste Frage stellt. An unsere Runde. Ja, ich bin Entschuldigung, habe vergessen, und sieel zu wechseln. Okay. Christian, du bist beim Linzer Magistrat für Städteplanung verantwortlich. Warst du sich in Linz zum Thema Barrierefreiheit? Danke. Ich bin nicht für Städteplanung alleine verantwortlich, sondern es sind sehr viele Menschen, Kollegen von mir, die täglich daran arbeiten, sozusagen das Bild dieser Stadt oder die Lebensfreundlichkeit dieser Stadt zu gestalten. Und ich bin einer dabei und habe das Glück, vor euch zu sprechen. Das ist einmal das eine. Und was sich im Bezug auf Barrierefreiheit tut, möchte ich einfach einmal unterscheiden. Zum einen ist Barrierefreiheit ein wesentlicher Punkt unserer Arbeit bei der Gestaltung von Wegbeziehungen, von Straßen, Straßenübergängen, von Plätzen, wie sie gestaltet sind, ob da taktile Leitsysteme erforderlich sind, ob Absenkungen von Gehsteigen notwendig sind, ob und wie sozusagen Ampelschaltungen für Sehbehinderte gestaltet werden müssen mit eigenen Systemen. All das überlegen wir täglich und bemühen uns mittlerweile im Sinne der radikalen Inklusion tatsächlich fast automatisch, wenn wir neue Straßen planen, wenn wir neue Plätze planen, wenn wir Übergänge planen, selbstverständlich bemühen wir uns darum, Gänge planen. Selbstverständlich bemühen wir uns darum, dass das automatisch für alle Menschen, die diese Wege benutzen, ohne Hürden, ohne Probleme geschieht. Das kann ich versprechen und ich sehe meine Aufgabe darin, dass ich gar nicht mehr im Detail meine Kollegen ausbessere oder ansporne, Dinge zu tun, sondern meine Aufgabe ist es sozusagen Bewusstseinsbildung in der Stadt zu machen bei den verantwortlichen Planern, dass wir natürlich immer für alle und damit auch für viele von uns, die eine Beeinträchtigung haben, dass wir das so gestalten. auch für viele von uns, die eine Beeinträchtigung haben, dass wir das so gestalten. Also es tut sich viel. Es tut sich auch deswegen viel, weil in der Stadt, eine Stadt ist ein Ding, das nie steht. Es gibt ständig neue Straßen, neue Häuser, neue öffentliche Gebäude. Und es gibt auch Innovationen wie selbstfahrende Busse in Zukunft. Was bedeutet das für Menschen mit Beeinträchtigungen? Es gibt dutzende Veränderungen von Wegbeziehungen, die neu gestaltet sind. Es gibt E-Scooter, die plötzlich auf den Straßen sich bewegen, wie geht man da um und hat ein friedliches und harmonisches Nebeneinander. Das ist manchmal relativ rau in letzter Zeit, aber das ist unsere Aufgabe und es tut sich viel somit in der Barrierefreiheit und wir haben viel zu tun, aber es ist eine tolle Aufgabe und für mich sehr spannend, die Stadt so zu gestalten, dass sie für alle Menschen ein guter Platz ist. Vielen Dank, Christian. Das heißt, dir wird auch nicht langweilig, wie man außerherst. Nein. Und wir hätten Sie zwar fast vergessen anzusagen, aber an dich ist die nächste Frage gerichtet, nämlich von der Selina. Aber an dich ist die nächste Frage gerichtet, nämlich von der Selina. Frage an Christine Bürgstein. Was sind die größten Herausforderungen, die du als Leiterin der Hilfsgemeinschaft für Blinde und Sehbeeinträchtigte erlebst? Was berichten die Mitglieder? So, ich habe gerade gesagt, ich bin trotzdem da, auch wenn ich vergessen worden bin und sage trotzdem ein bisschen was zum Thema, weil es ein sehr wichtiges ist. Die Herausforderungen sind natürlich sehr vielfältig. Wir haben sehr viel zu tun in unserem Berufsalltag und bieten da natürlich viele Angebote und Möglichkeiten für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu kommen. Und wir haben zwar diese Angebote, aber oft fehlt der Zugang von den Menschen, dass sie die Angebote nutzen können. Und das ist eigentlich die größte Herausforderung für uns, den Zugang zu öffnen, die Möglichkeiten einfach zu geben, dass die Leute einfach nicht diese Barrieren haben, einfach aufzutauchen, sondern sie sollen einfach teilnehmen können. Und Mitglieder berichten da vielfältige Dinge. Also das ist natürlich das eine, dass es oftmals nicht möglich ist, wenn man irgendwo am Land wohnt, überhaupt in die Stadt zu kommen. Das ist eine große Hürde, weil es ist nicht nur jede Stadt, so wie Linz, dass die Bemühungen da sind, sondern es scheitert ja an den Verbindungsstücken von A nach B zu kommen. Also das ist oft die größte Herausforderung für uns. Genau, jetzt habe ich den Faden verloren. Das ist immer ganz klassisch. So, genau, die große, die Berichte der Mitglieder. Das beginnt natürlich darin, dass der Benni hat das zuerst zu mir gesagt, vor dem Gespräch, er möchte so gern fortgehen, er möchte einfach auch irgendwie in der Stadt unterwegs sein und Party kann, aber vielleicht der Weg dorthin nicht so einfach ist. Und diese baulichen Barrieren, die wir haben, es sind dann in den öffentlichen Gebäuden natürlich auch Kontraste oft nicht da, Beschilderung schlecht, also einfach zu kleine Buchstaben. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste. Es ist zwar die Bereitschaft da, die Offenheit, die wir erleben, aber es ist noch leider viel zu wenig. Danke dir, Christine. wir bleiben gleich beim Benjamin weil wie wir jetzt schon gehört haben da gibt es eben auch Barrieren und das können sich jetzt vielleicht viele von uns eben nicht vorstellen, aber ich würde die eben gerne fragen was sind denn solche Barrieren mit denen du von denen du betroffen bist und was funktioniert nicht so gut, beziehungsweise gibt es auch schon Sachen, die sich zum Positiven verändert haben? Geht schon. Es geht, du darfst. Wir sprechen die Bankomaten, wenn man Geld abhebt und wir fährt die Lokale und wir Leitsystem legene am Boden, die Matrionen. Und die E-Scooter stehen auch noch am Boden. Die Tieren arbeiten wie die Christinnen dort. und der Hauptplatz ist sauber frei. Aber auch noch nicht so lange. Aber das ist eine positive Veränderung für dich. Jawohl. Fällt dir noch was ein? Und ich hätte gerne in jeder Straußnicken Hip-Hop-Lokale. Und fertig. Und fertig. Ich glaube, das ist dein radikaler Inklusionswunsch. Danke dir, Benjamin. Kannst du das Mikrofon noch? Passt gut. Selina, ich darf dir das Mikrofon weiterreichen. Uli, mit einem Rollstuhl in der Stadt unterwegs zu sein, stelle ich mir auch nicht so einfach vor. Was muss getan werden, damit du dich frei und sicher bewegen kannst? Wo braucht es hier radikale Inklusion? Ich habe schon eins, danke. Ich würde sagen, Linz ist so ein Durchschnitt in Österreich. Nicht besser und nicht schlechter als alle anderen Städte. Sticht nicht nach oben und sticht nicht nach unten raus. Es gibt natürlich schon Städte, die viel besser sind. Ich sage jetzt ein Beispiel wie Valencia zum Beispiel. Das ist barrierefrei. Das ist unglaublich. Was braucht es in Linz? Gestärkanten zum Beispiel sollten abgeschrägt werden. Stöckelpflaster, Kopfsteinpflaster. Es gibt Städte, die haben Wege, die nicht aus Kopfsteinpflastern, also betonierte Wege durch Kopfsteinpflaster durch, was natürlich das für uns als Rollstuhlfahrer immens erleichtert. Lokale Geschäften, die Stufen eine haben, nach wie vor. Spitteläften, die Stufen einhaben, nach wie vor. Spittelwies, die auf die ganze eine Seite die Stufen einhaben. Wo man sich denkt, warum kann man nicht das einfach alles erhöhen? So wie im Iran die Arkaden, wo ein Teil halt einfach angehoben ist. Es gibt nach wie vor Ärzte, die nicht barrierefreie Ordinationen haben. Wenn ich einen neuen Arzt suche und ihn rufe an und er sagt, ich bin im ersten Stuck, leider kommen sie nicht auf zu mir, denke ich mir, das kann es heute nicht mehr geben. Das gibt es nicht. Was ist noch schwierig? Rollstuhlplätze, Rollstuhlparkplätze, die aus meiner Sicht immer zu wenig sind und natürlich auch sehr oft von Menschen belegt, die nicht einen § 29-Ausweis haben, wo irgendwer dort steht, die sich einfach mehr kontrolliert gehört. Behindertentoiletten, sowohl im öffentlichen Bereich und natürlich in Lokalen es gibt ganz wenige Lokale die wirklich eine Behindertentoilette haben das heißt wenn ich wohin gehe muss ich wieder jemanden Fremden fragen oder jemanden den ich mit habe dass mir jemand in die Toilette die fünf Stufen abhüft oder oft ein Geschoss runterhilft. Das ist unmöglich. Was habe ich noch? Zum Beispiel baulich sind ganz viele Ärzte oder auch speziell Museen, Ausstellungen, die solche Podeste haben, wo ich gerade halt mit den Augen auf versuche. Ich denke mir, Ausstellungen, die solche Podeste haben, wo ich gerade mit den Augen aufhören kann. Ausstellungen, Biennale. Die Hälfte ist da herum. Ich sehe sie nicht einmal. Das ist viel. Ich hätte nur für mich, aber ich höre es einfach einmal auf. ja. Das sind eh schon ganz schön. Das ist viel. Ich hätte nur für mich, aber glaube ich, ich werde es einfach einmal aufmachen. Aber wer noch Interesse daran hat, das weitere Ende der Liste zu erfahren, kann sicher noch mit der Ulli sie austauschen. Aber danke dir auf alle Fälle für den Spannung. Also Ideen hätte ich genug. Und es ist für mich jetzt auch voll spannend, diesen Einblick, dass ich den auch gekriegt habe, weil das sind auch viele Sachen, die sich jemand, der nicht im Rösti sitzt, halt nicht so schnell steht. Also eben das mit den Bildern, dass man da ja auch einfach schauen muss, dass die von einer gewissen Höhe aufgehängt sind, dass jeder die gut sehen kann. Solche Kleinigkeiten. Danke dir, Uli. Cornelia, du hast eine weitere Frage. Ja, eine Frage an dich Martin. Martin, du arbeitest im Empowerment Center als Peerberater. Peerberatung heißt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen andere Menschen mit Beeinträchtigungen beraten. Es hat nichts mit Peer zu tun. Empowerment heißt, Menschen zu bestärken, ihre Rechte einzufordern. Von welchen Rechten reden wir beim Thema Mobilität in der Stadt? Ja, das Recht Mobilität in der Stadt heißt für mich, und da sehe ich Linz schon als sehr positives Beispiel, sehr positives Beispiel, dass ich einfach mitfahren kann mit Rollstuhl, wenn ich halt Bus fahren möchte oder Straßenbahn nutzen möchte, dass das einfach schon möglich ist. Da hat es allerdings sehr viele Menschen gegeben, die sich dafür lange, lange stark machen mussten. Also das ist jetzt kein System, das über die Nacht gekommen ist, geschweige denn, wo man so einfach damit umgegangen ist, auch von der Gesellschaftsstruktur. Was meine ich damit? Wir müssen einmal, wenn wir solche Veranstaltungen wie diese hier, so wertvoll ich sie auch halten mag, haben, da muss uns einmal klar werden damit, diese hier, so wertvoll ich sie auch halten mag, haben. Da muss uns einmal klar werden damit, Inklusion geht uns alle an und deswegen darf es auch keine Frage von Kosten sein, weil es jeden betreffen kann. Nur weil ich heute vielleicht noch nicht in der Situation bin, Nur weil ich heute vielleicht noch nicht in der Situation bin, einen Niederflurbus nutzen zu müssen, heißt das nicht, dass ich nicht in 10, 20 Jahren einmal brauche. Oder eine abgeschrägte Gestankante oder was auch immer. Wir reden immer so viel von Kosten für eine sogenannte Randgruppe. Nein, das müssen wir mal aufhören, weil wir sind alle eins in der Gesellschaft. Und wenn ich sage alle eins, dann muss ich die Bedingungen für jeden schaffen, die er jetzt braucht, damit er gut leben kann. Weil niemand will ja mehr als das Leben haben, das er führen möchte. als das Leben haben, das er führen möchte. Nicht jeder will einen Ballast, nicht jeder will Millionen am Konto, sondern einfach Teilhabe heißt, Recht auf Bildung, wenn ich es brauche, Recht auf Verkehr, wenn ich es nutzen möchte, in jeder Richtung auch immer. Weil sobald ich von Linz rausschaue und den Verkehrsverbund nutzen möchte, überall dort, wo der Bus im Einsatz ist, ja, was ja auch dem Staat Österreich gehört, zum Großteil zumindest noch, da muss ich mich als Rollstuhlfahrer anmelden, damit gewährleistet wird, um mitgenommen zu werden und dann ist nicht sicher, ob man den Lift bedienen kann. Und da macht man aber auch wieder einen Unterschied vom Staat zum privaten Transportunternehmer. Der Postbus verlangt die Anmeldung, der private Unternehmer darf sie gar nicht verlangen, weil sonst verliert er die Ausschreibung. Und da laufen so viele Details im Hintergrund, was Mobilität und damit verbundenes Empowerment betrifft, was eigentlich nur ein Schande ist. Darum bin ich zum einen froh um so eine Veranstaltung wie diese, aber zum anderen macht es mich auch total traurig, dass wir überhaupt noch über Inklusion reden in den selbstverständlichen Dingen. Wie gesagt, wir müssen einmal damit aufhören. Es geht nicht darum, dass wir teure Sonderrechte wollen und alle in einem Schloss leben wollen als Einzelperson, sondern es geht nur darum, dass wir das tun, was jeder von Ihnen, von Euch, ohne Beeinträchtigung auch tut. Und niemand weiß, entschuldigen Sie meine radikale Sprache dazu, wann und wie ja der Nächste ist. Und dann möchte ich mir die Frage stellen, wie dann auch, dass ich sofort wieder als etwas Besonderes gesehen würde, nein, da habe ich vielleicht eh schon einen Schicksalsschlag zu bewältigen weil sich jetzt jemand anderen erwischt hat, ja und dann muss ich mich mit dem noch auseinandersetzen was geht denn überhaupt noch und das ist das Thema, wo ich mir denke da haben wir von der Behindertenrechtsbewegung auch schon so viel und der Selbstbestimmten-Leben-Bewegung etc. schon so viel immer wieder geredet und gemacht und getan und im Endeffekt reden wir immer nur über das Gleiche, aber wir werden nicht aufhören darüber zu reden und ich bin über jeden Anlass froh und dankbar, wo ich zu Wort kommen kann, weil es einfach wichtig ist zu vermitteln, es wird hoffentlich nicht, aber es kann jeden betreffen. Und das ist vielleicht auch einmal das ewige Thema des Geldes für eine sogenannte Randgruppe, die wir ja nicht sind, kein Thema mehr. Danke. Danke Martin. Ich glaube, da hast du jetzt einigen Leuten aus dem Herzen gesprochen. Hat sich so angekacht. Wir haben jetzt noch eine sehr wichtige Frage an den Herrn Reus, an den Christian. Liebe Cornelia, genau, du bist dran. Ja, Christian, wo fangen wir an? Wie können wir es schaffen, dass Linz die barrierefreie Vorzeigestadt wird? Ich bekomme die ganz leichten Fragen. Wir beginnen im Hier und Jetzt und wir brauchen wir als Kommune, wir als Stadt, wir als Menschen, die wir in der Stadt leben, die Entscheidungsträger, die brauchen auch eure Unterstützung, euer Wissen, eure Kenntnis, eure Detailtiefe in Problemen. Ich glaube, das wofür ich kämpfe in der Stadt Linz, in der Verwaltung, in der Politik, dass es eben selbstverständlich wird, bei allen baulichen Vorhaben, aber auch in der digitalen Welt, die wir gerade schaffen, mit einer Selbstverständlichkeit auf alle Menschen denken. Da bleibt keiner hinten, das ist selbstverständlich. Alles muss so gestaltet werden, dass man selbstverständlich sozusagen diese Wege, diese Dienstleistungen, diese digitalen Angebote nutzen kann. Und wie wir es genau angehen, ist, dass wir sozusagen jeder von uns, nicht nur wir von der Stadt, jeder von uns jeden Tag jeden überzeugen soll zu dem Thema der totalen Inklusion, dass wir selbstbewusst und mit großem Selbstverständnis dieses Thema angehen und einfach nicht müde werden, bis wir es wirklich geschafft haben. Das klingt jetzt ein bisschen pathetisch und wenig konkret, aber ich denke, es gibt an so vielen Ecken und Enden was zu tun, dass wir sozusagen in der Gesellschaft stark genug sein müssen, das täglich einzufordern und auch, und das freut mich sehr heute bei dieser Veranstaltung, und auch uns manchmal freuen über das, was wir erreicht haben dann. Auf dem Weg zur totalen Inklusion. Danke. Vielen Dank. Und Selina, möchtest du jetzt noch die Abschlussfrage stellen? Sicher. Frage an die Teilnehmerinnen. Eine schnelle Runde noch. Was ist euer radikalster Inklusionswunsch beim Thema Inklusion in der Stadt? Bitte ganz schnell. Mein Wunsch wäre, dass sich nicht die Menschen an die Stadt anpassen müssen, sondern sich die Stadt an die Menschen an die Stadt anpassen müssen, sondern sich die Stadt an die Menschen anpasst. Alle miteinander sich anpassen und dass ich noch ganz viele Leute kennenlernen kann. Dass sich alle Menschen mit einer Beeinträchtigung ohne Hindernis und ohne Hilfe ganz selbstverständlich in der Stadt bewegen können. Mein Wunsch wäre, dass wir die totale Inklusion schon erreicht haben und Abende wie diese nur einmal mit Feiern verbringen können. Mein Wunsch wäre ein etwas suspekter Wunsch, ein etwas komischer Wunsch. Und zwar, dass man als Mensch mit Beeinträchtigung nicht mehr unbedingt in der Stadt leben muss, um gut und selbstbestimmt überleben zu können. Dass das im Land in Verbindung mit der Stadt, wenn ich jetzt im Land wohnen will und in der Stadt arbeiten will, dass das genauso möglich ist. Aber bei mir wäre es an der persönlichen Assistenz konkret gescheitert. Ich wäre sonst in einer Vollbetreuung nicht in Linz. So gesehen bin ich auch Linz wieder jetzt nicht dankbar. Aber mein Wille wäre ein anderer gewesen, zum Beispiel. Vielen Dank euch allen, dass ihr euch Zeit genommen habt und euch so toll mit uns ausgetauscht habt. Der Abend oder diese Veranstaltung neigt sich langsam dem Ende. Bevor wir aber dann in die wohlverdiente Feierlaune, Feierpause starten, möchte ich euch noch kurz ein Projekt vorstellen. Ich bitte Cornelia Zephara und ihre Studierenden zu uns nach vorne. Cornelia ist die Direktorin der Schule für Sozialbetreuungsberufe am Salesianumweg. Und liebe Cornelia, worum geht es, warum seid ihr heute da? Ja, wir machen es ganz kurz. Also für uns in der Schule für Sozialbetreuungsberufe, Behindertenbegleitung und Behindertenarbeit ist der 3. Dezember, der internationale Tag für Menschen mit Behinderungen, immer ein ganz wichtiger Tag. Und heute haben wir das Glück, mit Caritas Oberösterreich feiern zu dürfen und die Studierenden haben sich ganz was Besonderes überlegt, nämlich einen Walk of Diversity. Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen und haben sie gefragt, wer bist du? Was macht dich aus? Was ist so besonders? Daraus ist dann dieses Projekt entstanden, eine wandernde Ausstellung sozusagen. Und sie haben sich sicher schon die Frage gestellt, warum sie alle so sichtbare Warnwesten haben. Das dient dazu, um in den Dialog zu treten. Da steht was oben. Ich bin naturverbunden und du? Also ich lade Sie sehr herzlich ein, in den Dialog mit unseren Ausbildungsteilnehmerinnen zu treten und wünsche ein schönes Fest. Danke. Danke, Cornelia. Das hört sich noch an einem sehr tollen Projekt an. Das heißt, ihr seid jetzt aufgefordert, erstens zu feiern, zu essen, zu trinken mit uns. Bis 8 Uhr sind wir da, sind die Hallen für euch geöffnet im alten Rathaus und bitte, sie sind ja eh so toll erkennbar, geht's zu einer Zubi und fragt sie, wer bist denn du eigentlich? Genau. Ich bedanke mich für euer Kommen, für eure Aufmerksamkeit und wünsche uns jetzt viel Spaß beim Feiern und wenn es noch Fragen eurerseits an die Teilnehmerinnen gibt, dann bitte einfach die Leute aufsuchen und sie Rede und Antwort stellen lassen. Führt euch, schönen Abend und kämpft dann noch ein guter Abend. Thank you.