Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen zu einer neuen Sendung, zu einer neuen Ausgabe von Terra FM und PHTV. Heutiges Thema ist E-Education mehr als nur ein Covid-19-Notprogramm. Wir werden uns über einen Lehrgang zum Thema e-Education unterhalten und ich begrüße bei mir in der Sendung zugeschaltet über Mimo Call die drei Lehrgangsleiter. Andreas Rieppel vom e-Education Austria, vom Nationalen Kompetenzzentrum e-Education Austria, Michael Jongri von der PH Oberösterreich und Marianne Capella von der PH Oberösterreich. Herzlich willkommen, danke, dass ihr euch Zeit genommen habt. Gerade jetzt, jetzt sind wir zwar am Ende von einem Lockdown wieder, aber die Sicherheitsphase in der Schule mit Schülern im Homeschooling, im Distance Learning geht ja noch einmal sicher bis 14. Jänner weiter. Gerade in so einer Phase ist natürlich Digitalisierung, E-Education, sagen wir es einfach jetzt einmal so, ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtens der Schule. ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtens, der Schule. Warum ist es jetzt dann für euch, oder eurer Meinung nach, jetzt besonders wichtig, dass Lehrer sich mit dem Thema besonders auseinandersetzen? Das steckt zwar, glaube ich, eh schon in der Frage, aber könnt ihr vielleicht einmal so ganz kurz, oder Andreas, vielleicht fangst du an, ganz kurz zu erklären, was ist jetzt der Sinn oder worum geht es in diesem Lehrgang? Ja, also um vorher auf das Grundthema E-Education zurückzukommen. Es hat in den letzten 15 Jahren in verschiedenen Schulformen E-Learning-Initiativen gegeben und 2016 hat man sich dazu entschieden, das zu einem Netzwerk, nämlich nur mehr zu einem österreichweiten Netzwerk zu kombinieren. Und da beginnt es in der Primarstufe bis in die Sekundarstufe 2. Und in diesem Setting bedeutet das in erster Linie, wir wollen uns vernetzen. Das sind engagierte Lehrkräfte, die sich mit der Thematik der Digitalisierung grundsätzlich auseinandersetzen. Aber es ist natürlich auch bedeutsam für Schulen per se. Und jetzt kommen wir gleich zum Lehrgang. Wir haben da so ein Drei-Säulen-Konzept bei e-Education. Ich muss jetzt noch eine Zahl nennen, es sind derzeit 3.750 Schulen bei diesem Netzwerk dabei, von 6.000 Schulen österreichweit. Also wirklich eine sehr große Anzahl, die sich da gesagt haben, wir erklären uns bereit, den digitalen Weg zu beschreiten. Und es ist immer dieses Drei-Säulen-Konzept. Die erste Säule ist, ich als Lehrkraft erarbeite meine eigenen digitalen Kompetenzen. Ich kann dann dadurch in der zweiten Säule in meinem Unterricht das wirksam werden lassen und somit auch an den digitalen Kompetenzen der Schülerinnen zu arbeiten. Und in der dritten Säule ist sozusagen die Schulentwicklung im Digitalen, also auch dass die organisatorische Begleitung stattfindet. Und dieses drei Säulen-Konzept, das haben wir im Hochschullehrgang e-education umgesetzt, wo wir einfach diese Themen adressieren in dieser holistischen Sicht und versuchen über Schulprojekte und so weiter das zu begleiten und die Schulteams dazu involvieren ja ein sehr wichtiger lehrgang und man hört also es sind schon drei da also mehr als die hälfte der schulen beteiligen sich an dem netzwerk was glaube ich auch die wichtigkeit von dem ganzen unterstrestreicht. Michael, du bist so ein bisschen der Lernplattformen-Spezialist, wenn ich das jetzt so richtig. Eine der Herausforderungen von dem Ganzen ist ja jetzt die verschiedenen Möglichkeiten Mitschülern digital zu kommunizieren oder ihnen Aufgaben zur Verfügung stellen, das irgendwie im Überblick zu behalten bzw. das ja möglichst einheitlich oder möglichst einfach zu gestalten. Wie weit spielt das Thema auch in dem Lehrgang ein Thema, beziehungsweise generell für deine Arbeit da in dem Umfeld? Ja, ich habe jetzt leider nicht gehört, was der Andreas gesagt hat, weil das war irgendwie für mich nicht hörbar. Ich weiß nicht, ob das an mir liegt oder woran auch immer. aber was ist an mir liegt oder woran auch immer du bist glaube ich ein bisschen zeit verzögert kann jetzt sagen genau woran es liegt ich hörte immer ein bisschen zeit verzögert ja ich dich auch. Okay. Ja, die Lernplattformen spielen eine gewisse Rolle bei uns im Lehrgang, wobei wir uns im Lehrgang überhaupt nicht auf etwas spezialisieren wollen, weil es gibt ein breites Informationsangebot auch dazu. Für uns ist Moodle natürlich ein zentraler Ort, wo wir den Lehrgang abwickeln, aber wir thematisieren auch Microsoft Teams zum Beispiel, unser jetziges Hergangswochenende Event zum Beispiel über Microsoft Teams. Wir haben uns mit Google Classroom beschäftigt und so weiter und so fort. Das heißt, wir versuchen hier ein breites Angebot im Lehrgang darzustellen. Wir haben ja auch gehört, Achtpunktplan, dass Schulen sich auf eine Plattform beschränken sollen. Und die Entscheidung dafür, welche Plattform man betrieb, ist eine ganz wesentliche. Wirklich zum Schulgipfel, zum eigenen Schülern, zu den Infrastrukturmöglichkeiten, die man selber hat und so weiter. Und diese Entscheidungshilfe soll auch in Namen dieses Lehrgangs ein bisschen gegeben werden. Ansonsten, ich persönlich bin nicht dabei, man versendet die Lernplattformen. Für mich ist Microsoft Teams eine Lernplattform, wo ich halbwegs auskenne, weil nicht als Experten zu bezeichnen wäre übertrieben. Ja, ist glaube ich auch schwierig, jetzt Experte für alle Bereiche zu sein, weil sie ja doch alle ihre Vorteile und Unterschiede haben. Marianne, was ist dir am Lehrgang wichtig bzw. was lernen die Lehrgangsteilnehmer ganz besonders von deiner seite aus okay wir haben da ich höre zumindest nichts der regie hörten hört ihr wir haben leider von der Marianne keinen Ton. Ich glaube, wir spielen trotzdem einmal vorsichtshalber schnell Musik und schauen, dass wir das Problem schnell lösen können. Deppu Pampan Alles geht voran Und alles fängt von vorne an Das Glück ist heiß, es brennt Das Glück ist scheu, es rennt Und ich lauf hinterher Ich lauf hinterher Ich lauf' hinterher Nimm die Beine in die Hand Denn alles was passiert fängt gerade an Das Das Glück ist nah, es liegt an mir. Ich sollte mitgehen, aber ich bleib hier und schau ihm hinterher. Ich schau ihm hinterher. Ich schau ihm hinterher. Ich schau ihm hinterher. Ich schau ihm hinterher. Alle stehen zusammen und jeder geht für sich. Die vielen Möglichkeiten fordern mich. Das Glück ist heiß, es brennt Das Glück ist schnell, es rennt Und ich komm nicht hinterher Ich komm nicht hinterher Ich komm nicht hinterher Ich komm nicht unter ihr. Ich komm nicht, ich komm nicht, ich komm nicht unter ihr. Ich komm nicht unter ihr. Ich komm nicht unter ihr. Thank you. Willkommen zurück zu dieser Ausgabe von Terra FM und PA TV. E-Education mehr als nur ein Covid-19-Notprogramm. ADV, E-Education, mehr als nur ein Covid-19-Notprogramm. Wir haben vorher gerade ein bisschen technische Probleme gehabt mit dem Ton von einem unserer Gäste. Marianne, wir haben jetzt geschaut, jetzt glaube ich, sollten wir dich hören. Nein, wir hören noch immer nichts. Marianne, Marianne kannst du probieren, dass du einmal nur aussteigst und neu einsteigst. Vielleicht hilft das. Ich weiß nicht was da jetzt den Ton blockiert. Wir kriegen von dir nur das Bild rein, aber nicht den Ton. Und das ist jetzt aus der Ferne bei dem ein bisschen schwierig zu überprüfen. Also bitte einmal schnell aussteigen und wieder neu einsteigen. Dann werden wir in der Zwischenzeit weiter über den Lehrgang sprechen. Es wird dann in weiterer Folge auch noch ein Lehrgangsteilnehmer zu uns stoßen. Am Rande, ich bin selber auch ein Lehrgangsteilnehmer, also ich weiß auch, was passiert. Andreas, ist jetzt E-Education, wie es schon der Titel sagt, Wie es schon der Titel sagt, wirklich nur durch die Corona-Krise entstanden. Ist das jetzt etwas, was durch Distance Learning hervorgerufen wurde, dass das notwendig wurde? Oder ist das nicht ohnehin schon ein längerer Prozess, der vorher auch schon immer wichtiger wurde? auch schon immer wichtiger wurde? Naja, grundsätzlich haben wir auf verschiedenen Netzwerken und somit auch Erfahrungen aufgebaut und das war natürlich ein wesentlicher Aspekt, diese Communities zusammenzuführen und letztendlich auch in diesen Austausch zu gehen. Und ich muss sagen, wenn der Titel lautet, ist E-Education das Covid-19-Notprogramm, dann muss man sagen, dass eigentlich wir sehr gut vorbereitet waren. Es geht natürlich noch immer besser, aber wenn man so in die herumliegenden Länder schaut, haben die das wesentlich schlechter gehabt. Und warum? Weil wir in Österreich schon seit Jahren an einer gewissen Struktur arbeiten, die trotz des Föderalismus zu einem gewissen Grad wirkt einfaches beispiel die lizenzen die bereitgestellt werden teilweise vom bund ja da ist auch von den ländern damit entsprechende softwareprodukte macht jetzt keine werbung verwendet werden können und wir haben die kombination zwischen kommerziellen anbietern und auch der gesamten open source Palette und das ist natürlich eine Zusatzherausforderung. Wir sehen es auch heute mit diesen Softwareproblemen. Wir haben uns entschieden, dass wir einen gewissen Grad an Offenheit haben und sich Schulen entscheiden können, mit welcher Technologie sie arbeiten wollen. Es wird dadurch nicht einfacher. Aber das ist unser Anspruch und auch bei dieser Geräteinitiative kommt es jetzt eigentlich zum Einsatz, zur Anwendung. Das heißt, Schulen dürfen sich entscheiden, mit welcher Technologie sie arbeiten. Und wenn wir jetzt zu einem Haupt-Learning dieser Covid-Situation hatten bisher, war das, dass wir jetzt organisatorisch, strukturell eigentlich technisch gut vorbereitet sind, aber natürlich genau der Aspekt, wie nutzt man digitale Medien im Unterricht, dass das SchülerInnen im Lernprozess positiv begleitet, da gibt es noch einen Schritt zu tun. Also die Technik ist etabliert, die Schulen entscheiden sich für ein jeweiliges System und jetzt geht es natürlich auch sehr stark um diese Unterrichtsentwicklung und da ist genau unser Ansatzpunkt auch darzustellen, dass digital begleiteter Unterricht mehr ist als nur eine Online-Videokonferenz und somit natürlich auch, dass Auswirkungen auf das pädagogische Modell hat. Ja, ich glaube, wir sollten die Marianne jetzt hören, hat mir die Technik gesagt. Probieren wir es noch einmal. Hallo Marianne, hören wir dich jetzt? Ich sehe nämlich nichts. Okay, wir kriegen zwar jetzt den Ton rein, aber wir kriegen den Ton nicht in die Sendung rein. Gut, aber ich kann ja gut zumindest, dass man ihn nicht nur mehr in Andreas Live im Bild sieht. Marianne, ich muss mich jetzt entschuldigen für dieses technische Problem. Ich weiß jetzt nicht, wie wir das lösen können, weil unser Technikchef ist nämlich heute beim Zahnarzt. Wir werden schauen, dass wir das jetzt dann so zu dritt noch irgendwie lösen. Michael, wir haben jetzt schon über Lernplattformen und so gesprochen, aber eben der Andreas hat es jetzt angesprochen, es geht nicht nur um Lernplattformen, es geht nicht nur um die Technik, sondern es ist ja ganz entscheidend, dass man nicht nur weiß, wie man die Geräte verwendet, also vom technischer Seite her, sondern wie bringen die technischen Geräte oder die Möglichkeiten an möglichst an pädagogischen, ja ich mag den Begriff eigentlich nicht, ich sage jetzt trotzdem an pädagogischen Mehrwert, also wie können die den Unterricht verbessern? Gibt es da vom Lehrgang Unterstützung für die Teilnehmer? Ja, die Grundidee des Lehrgangs ist ja, dass wir den technischen Aspekt, die Unterrichtsentwicklung und die Organisationsentwicklung unter einen hut bringen das heißt wie bringt man wirklich diese technik hinein so weit dass die schüler lernen idealerweise in richtung des selbst gesteuerten gerne zu darin sollte die reise gehen deswegen sind auch die marianne und dabei sind keine spezialisten der digitalen bildung aber wir sind schon entwickelt beraterinnen und kennen uns mit solchen Dingen eben aus. Wir stammen auch aus der Unterrichtsentwicklung. Ich bin selbst komme sehr stark aus dem kooperativen und offenen Lernen und die Expertise, die wir hier mitbringen, die verbinden wir insbesondere mit der Fachexpertise, mit der digitalen von Andreas und glauben, dass wir das auf Gesamtpaket schnüren können. Das heißt, die Teilnehmer erfordern natürlich alles Mögliche an technischen Grundlagen, aber auch, wie bringe ich das dann in die Schule? Wie kann ich das wirklich umsetzen? Wie bringe ich das in den Unterricht nachhaltig? in den Unterricht nachhaltig. Deswegen ist bei uns auch für den Inhalt Projektmanagement ein wesentliches Thema. Kommunikation im Schulhaus und wenn wir das verbinden zum Beispiel mit dem Termin, den wir aktuell haben, wenn ich jetzt hier aussteige in ein paar Minuten, dann beginnen wir mit einem Input zum Thema Evaluation. Das heißt, wir können den Schulentwicklungsprozess, wir können Schulentwicklungsprojekte evaluiert werden. Wir können abgesehen werden, wurden unsere Ziele erreicht? Ist das, was wir versucht haben, wirklich bei den Schülern gekommen? bei den schüler gekommen das hat versuchen versuchen wirklich aus vielen perspektiven auf das problem zu schauen und eben nicht in dieser technik zu bleiben sondern digitale schule entwickelt und das ist unser hauptanliegen deswegen müssen wir unsere teilnehmerinnen ein kleines schulentwicklungsprojekt machen wo auch die direktoren quasi als auftraggeber eingebunden sind und so versuchen wir sozusagen wirklich an den schulen im namen des lehrgangs etwas zu verändern, wirklich eine verbesserung an den schulen zu führen. beratung durch uns, sowohl prozessberatung als auch die inhaltliche beratung, die wir technisch natürlich auch anfangen können. Ich muss mich nur einmal entschuldigen, ich weiß auch nicht genau, woher diese Zeitverzögerung bei Michael kommt. Das haben wir sonst eigentlich auch noch nicht gehabt. Wir werden das bis zur nächsten Sendung sicher schauen, dass sowas nicht wieder passiert. Also bitte entschuldigen Sie diese Tonprobleme. Ich frage noch mal, schauen wir, ob wir von der Marianne jetzt schon was hören oder nein, die Regie zeigt mir, wir hören dich noch immer nicht. Dann stelle ich noch einmal die Frage, die ich sonst jetzt wahrscheinlich der Marianne stellen wollte. Andreas, was hast du für ein Gefühl? Also wenn man selber an einer Schule unterrichtet, dann war doch sehr lange, also vor Corona-Zeiten, bis die Lehrer dazu gezwungen wurden, eine relativ große Skepsis, was den Einsatz von digitalen Apps oder digitalen Endgeräten im Unterricht angeht. Hast du das Gefühl, dass sich das jetzt schon langsam durchsetzt, wirklich, dass die Lehrer das nicht nur machen, weil sie es machen müssen jetzt, durchsetzt, wirklich, dass die Lehrer das nicht nur machen, weil sie es machen müssen jetzt, sondern weil sie ja erkennen, dass das was bringt für den Unterricht oder glaubst du, dass das wieder vorbei ist, sobald es nicht mehr notwendig ist? Das sind natürlich jetzt sehr viele aufgeworfene Fragen, die wohl insgesamt sehr interessant sind. Die erste Frage, die man da gleich mal als Gegenfrage stellen kann, worauf beruht die Skepsis? Sehr häufig hängt das auch zusammen mit, ich sag's einmal ganz klar, fehlenden digitalen Kompetenzen, die benötigt werden. Es gibt hier ein paar Ansätze, um darzustellen, wie man heute digital unterrichtet. Und zwar, ich nehme jetzt das Digitale heraus, zeitgemäß unterrichtet. Dann gibt es eigentlich auch keine Mehrwertdiskussion, sondern einfach die Frage, wie orientiert man sich zeitgemäß im Unterricht. Und nachdem wir die nächste Generation ausbilden, die mit den digitalen Medien und Technologien umgehen müssen, benötigt es da auch etwas auf Seite der Schule, das zu begleiten. Es gibt verschiedenste Aktionen, sei es Safer Internet, die Organisation, die beleuchtet, wo Fallstricke im Internet sein können in der modernen Kommunikation, aber eben bei E-Education auch besonders dieser positive Aspekt, wo kann Software das Lernen unterstützen. Und wenn man zu der Frage der Skepsis kommen würde, man muss ja einfach wissen, dass sich sozusagen das Lernen verändert hat. Und Lernen für uns als PädagogInnen genauso wie für SchülerInnen. Bei uns gibt es kein Monopol mehr auf Wissen. Das war früher etwas anders gelagert. Bei uns gibt es kein Monopol mehr auf Wissen. Das war früher etwas anders gelagert. Heutzutage müssen wir mit dieser Vielfalt umgehen und somit müssen wir auch unser Rollenbild ändern und anpassen. Und deswegen glaube ich, dass viele inzwischen erkannt haben und natürlich war jetzt Covid so ein Faktor, der das beschleunigt hat, heißt aber natürlich noch lange nicht, dass es deswegen jetzt automatisch im System angekommen ist, aber es war einmal eine Idee, sich mit dem auseinanderzusetzen und ich kann von meiner Schule sprechen, bei uns ist diese digitale Ebene der Erreichung von Schülerinnen kein Thema mehr. Das ist integriert. Hat eine lange Aufbauarbeit benötigt, aber zum Beispiel Lernplattformen-Diskussion oder ist das sinnvoll, ist ein bisschen überwunden. Es ist einfach absolute Notwendigkeit in der heutigen Zeit. So, und damit der Michael dann ja rechtzeitig wieder in den Lehrgang kommt, weil die warten ja schon darauf, dass der Lehrgang wieder weitergeht, kannst du ganz kurz jetzt unseren Zuschauern sagen, womit sie die Teilnehmer jetzt heute und morgen noch, also eigentlich muss man dazu sagen, wäre kein Lockdown, wären wir gerade in Schlierbach, in einem schönen Seminarhotel und würden uns das zweieinhalb Tage in Präsenz anhören dürfen und erarbeiten dürfen. Was erwartet jetzt die Lehrgangsteilnehmer bis Samstag, glaube ich, 16 Uhr oder so? oder so also nicht ordinarischen folgen das fehlt leider was erwartet ist jetzt ein innenstädtische evolution und relationsmethoden es werden aus zwei schuldienst von ihren Projekten berichten. Das sind sehr spannende Entwicklungen, die für die anderen Teilnehmer auch interessant sind. Morgen gibt es offenes Arbeiten, das heißt heute Abend gibt es Arbeitsaufträge, die morgen über den Tag zu erledigen sind. Am Abend werden wir uns dann für einen Zwstand treffen zwei stunden da werden wieder zu schul teams auch über ihre projekte etwas uns verraten und am samstag haben wir einen externen der und immer datenschutz geben wird und das sehr, sehr gespannt, weil auch ich hier definitiv Vollbildungsbedarf habe. Ja, und jetzt hat mir nämlich die Regie gesagt, wenn ich es richtig verstanden habe, dass wir die Marianne jetzt hören können. Okay. Ja, jetzt geht es. Darum natürlich auch nochmal herzlich willkommen. Darum natürlich auch nochmal herzlich willkommen. Marianne, ich habe am Anfang die erste Frage an dich gewesen. Was können die Lehrgangsteilnehmer besonders von dir lernen? Ich möchte die Frage jetzt ein bisschen anders stellen, damit wir dann jetzt mal für den ersten Teil zum Abschluss kommen. Was ist für dich besonders wichtig an so einem Lehrgang? Warum ist es für dich wichtig, dass sich Pädagogen für so einen Lehrgang interessieren, dass Pädagogen und Pädagoginnen an so einem Lehrgang teilnehmen? Ja, ich finde den Lehrgang einfach insofern so wichtig, weil er einen viel vielfältigeren Ansatz wählen. Also nicht nur die Technik, die Technikaspekte, die sicherlich sehr, sehr wichtig sind, die Ausstattung der Schule, die Wahl der Plattform und auch diese digitalen Geräte, die angeschafft wurden, sondern eben weitergeht und auch auf den pädagogischen Einfluss dann auf den Unterricht schaut. Und gerade dieses Entwicklungsprojekt möchte ich hervorheben, weil hier wirklich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch arbeiten können, dass sie konkrete Schritte in der Schule umsetzen. Also, dass sie gar nicht immer nur so viel erfahren, was sie dann vielleicht im Alltag in der Schule umsetzen. Also dass sie gar nicht immer nur so viel erfahren, was sie dann vielleicht im Alltag in ihrer Schule wieder auswählen müssen, sondern sie können die Zeit auch wählen und gleich ganz konkret mit unserer Begleitung in der Schule etwas umsetzen. Und ein weiteres Punkt ist meiner Meinung nach, dass sich diese Schulteams auch wirklich vernetzen und voneinander sehr viel lernen und auch viele Detailfragen und Grundsatzfragen diskutieren können und so in der Schule einen leichteren Weg gehen können. Ja, als Lehrgangsteilnehmer kann ich das ja nur bestätigen. Ichberein so ein jetzt schon mehrfach angesprochenes Entwicklungsprojekt, das in diesem Rahmen dieses Lehrgangs entsteht, mit ihm sprechen wir dann darüber. So, jetzt war es glaube ich gerade gerade so. We'll see you next time. He knew that you would. Gotta make this better. Gotta make this right. Ain't no peace in the valley, babe. Till the darkness turns to light. Can you hear that children's song? Can you take me to that place? High above the lamentation Of all the desert land of mine Will you hear that children's song Can you take me there Lost in the night Overboard in the mire Overboard in the sea There was water in that water boat Then something caught me Now a trip to the desert To look at the sky It's like never-ending mirrors Playing tricks on my eyes Can you hear that children's song? Can you take me to that place? High above the lamentation Before the desert plain Do you hear that children's song Can you take me there The face in the sky My God The snowfall I'm a slow heart It's the fate of a ravaged But love is both dead and alive You got it bad, lover No, you got it good You saw the sun Like you knew that you would Despite my confusion Above all my pain Got a dead grip on this vision Here we go The face that I lose, my God I must move on It's the face of old rubbish But love is both dead and alive Can you hear them sing? Can you hear them sing? Can you hear that children's song? Can you take me to my prayer? Do you hear that pilgrim song? Can you take me to my prayer? Willkommen zurück zu unserer dieswöchigen Ausgabe von Terra FM und PHTV. E-Education mehr als nur ein Covid-19-Notprogramm. Zu Gast im Studio oder nicht im Studio, zugeschaltet über Mimocall ist weiterhin Andreas Rieppel, der Leiter des Nationalen Kompetenzzentrums E-Education. Und begrüßen darf ich jetzt auch Peter Reisinger, Lehrer am Europagymnasium Linz-Auhof und Teilnehmer am Lehrgang e-Education. Wir haben jetzt vor der Musikpause schon einiges über Inhal inhalte des des lehrgangs gesprochen unter anderem auch ist dieser ente sogenannte entwicklung so dass es entwicklungs projekt zur sprache gekommen und darum mehr erste frage peter möchtest du vielleicht ein bisschen erklären oder uns erzählen womit ihr euch im Europagymnasium Linz beschäftigt, was euer Entwicklungsprojekt ist, was da am Schluss rauskommen soll. Einen schönen Nachmittag. Ich hoffe, man kann mich gut hören. Ja, wunderbar. Wir hatten zu Beginn sehr viele Ideen, was wir machen können. Wir hatten zu Beginn sehr viele Ideen, was wir machen können. Und wir haben uns jetzt schrittweise eines ausgesucht. Unser Ziel war, dass wir ganz stark ein Projekt umsetzen, wo wir die Lehrer direkt unterstützen. Und wir haben uns für das Projekt eBuddy entschieden, um hier diese Geräteinitiative, die vom Bund jetzt hier gesteuert wird, artkräftig in der Klasse zu unterstützen. Das wäre jetzt die Idee. Wie kann man sich das vorstellen? So, eBuddy soll zusätzlich zur Lehrkraft diesen Geräteeinsatz entlasten, unterstützen, technische Probleme lösen und im Weiteren auch Vor- und Nachbereitungen methodischer Natur begleiten. Das wäre so die Idee. Machst du das alleine oder seid ihr da in einer Gruppe unterwegs? Hast du da Unterstützung in der Schule? Also wir haben, wir sind schon seit Jahren die Education Schule. Wir sind jetzt in dem Lehrgang zu viert und wir sind eine relativ große Schule. haben gesagt, wir werden es jetzt so irgendwie aufteilen, diese einzelnen Schritte, um das wirklich in unseren, das wären dann 16 Klassen, auch wirklich umsetzen zu können. Also das beruht auf, also das vier Personen werden sich diese Arbeit aufteilen, plus Unterstützung noch in der Schule. Ja, das ist nämlich, glaube ich, vielleicht sagst du auch noch etwas dazu, Andreas, ein ganz, glaube ich, ein wichtiger Punkt von dem Lehrgang, dass eben da keine Einzelkämpfer an dem Lehrgang teilnehmen, sondern eigentlich Schulteams. War das der bewusste, also wirklich, das war ein bewusster Plan von euch? Genau. Dietmar, ich muss mich also entschuldigen, ich höre den Peter nicht. Aber ich kann natürlich jetzt zu diesem Thema etwas sagen. Wir kennen das. Wir sind in Schulen sogenannte Expertinnenorganisationen, wo die Experten, die Lehrkräfte miteinander entweder kollaborieren oder auch nicht. Und zugleich benötigen wir aber eine Entwicklung in der Organisation, wie man das so kennt von jeder Firma, dieses Element, dass man zusammenarbeitet. Und besonders wenn man so etwas Wichtiges wie die Digitalisierung angeht, dann ist das nicht möglich, als Einzelkämpfer das zu stemmen. Da braucht es ein Commitment seitens der Direktion, aber auch der gesamten Kollegenschaft. schulteams von zwei oder idealerweise sogar drei oder mehr personen existieren die hier im lehrgang zusammenarbeiten und projekt gemeinsam initiieren denn das kann viel mehr auswirkung haben das da muss ich vollkommen recht geben man ist sonst sehr oft schon ein bisschen einzelkämpfer und da Unterstützung zu bekommen ist sehr hilfreich. Peter, du hast es so kurz angerissen, eBuddy, Lehrer unterstützen Lehrer. Was sind da von eurer Seite her die großen Aufgaben oder die großen Herausforderungen, die sich da für euch stellen, um das System umzusetzen? Naja, es sind jetzt circa 30 Schüler, meistens bei uns in einer Klasse. Das heißt, es gibt 30 Geräte plus 30 eventuelle Schwierigkeiten, Probleme und nebenbei soll da auch nur Fachunterricht passieren. Und die Idee wäre, dass man ganz stark diese Trends zwischen A-Person in der Klasse kümmert sich um den Unterricht und die zweite Person versucht, technische Herausforderungen einfach zu lösen. Ich glaube, warum wir das jetzt brauchen, ist, die digitale Grundbildung steckt in die Kinderschuhe. Und sehr viele Schüler brauchen Unterstützung bei der Benutzung dieser Geräte. Man kann sich nicht vorstellen, dass man auf der Plattform einsteigen kann und nicht an einem digitalen Kurs teilnehmen kann. Da gehört schon sehr viel Wissen dazu und das muss man schrittweise aufbauen und diese E-Buddies sollen das einfach unterstützen. Langfristig erwarte ich mir, dass das man immer braucht, weil auch die digitale Kundbildung stärker abgebildet werden wird in der Sekanz, was man gehört hat schon in der Zeitung. Und dann sollte mit dem Wissen der Schüler auch der Unterricht leichter digitalisiert werden können. Und wir haben jetzt schon in Corona gesehen, die Methodik und die Ididaktik der Lehrkräfte hat einfach einen extremen Schub gemacht. Und dadurch erwarten wir in den nächsten Jahren eine sehr viel professionellere Umsetzung von Unterricht mit diesen Geräten. Aber jetzt in der Projektanfangsphase ist es, glaube ich, ganz normal, dass wir die Unterstützung brauchen. Und in der Schule merkt man sehr oft, dass man gerne ein Projekt startet, aber gerne bei der Anfangs- oder bei der Einführungszeit ein bisschen vergisst, dass man da viel mehr Support braucht, als wenn sie das einmal etabliert hat. Und dieses E-Buddy-System soll wie diese Etablierung einfach unterstützen. Das wäre die Idee. Ja, ich finde das auf jeden Fall sehr wichtiges Projekt oder ein sehr lobenswertes Projekt, weil auch aus meiner Erfahrung, es ist einfach wichtig, dass man die Kolleginnen und Kollegen unterstützt und so weit begleitet, dass sie quasi dann selbstständig die Probleme lösen können und die Digitalisierung in ihren eigenen Unterricht besser einbauen können. Andreas, der Peter hat das jetzt gerade schon ein bisschen angesprochen, digitale Grundbildung liegt, steckt noch ein bisschen in den Kinderschuhen. Digitale Grundbildung ist ja momentan eigentlich so, im Laufe von der Sekundarstufe 1 müssen quasi zwei Wochenstunden digitale Grundbildung stattfinden. Sei es jetzt als Unterrichtsgegenstand, als eigener mit einer Wochenstunde zum Beispiel über zwei Jahre oder integrativ in anderen Fächern. Hältst du das jetzt grundsätzlich für ausreichend? für ausreichend und welche Pläne hat zum Beispiel e-education Austria, um die digitale Grundbildung jetzt noch voranzutreiben? Ja, gute Frage. Also ich finde es sehr toll, dass die digitale Grundbildung jetzt so verankert ist, dass es sozusagen verpflichtend geworden ist. Und was bedeutet das? Die erste Frage stellt sich dann gleich einmal, wer wird das unterrichten können? einerseits Gedanken machen, wer kann das stemmen und es wird weitere Fortbildungen benötigen und sich das natürlich dann auch auf die Erstausbildung auswirken. Und jetzt braucht es vielleicht ein bisschen Zeit, aber da sind wir schon ein bisschen in einem Change-Management-Prozess. Und deswegen finde ich, dass das einmal ein sehr guter Einstiegspunkt ist. Man könnte natürlich jetzt auch noch einen Schritt weiter gehen, wo es ja, ich glaube, soviel ich weiß, bei Landesschulen gewisse Verpflichtungen zur Fortbildung gibt, dass man da vielleicht auch überlegt, dass da ein gewisser Anteil digital sein sollte. Aber wir ergänzen ja diesen Mechanismus wie zum Beispiel, und deswegen ist das Projekt vom Europagym auf sehr interessant von Peter, durch dieses eBuddy-System mit der Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützen das sogar finanziell. Das heißt, wir haben ja über eEducation Zugriff auf ein Budget, Bundesbudget, für Lehrerinnenfortbildung. Und eBuddy ist ja im Prinzip jemand an der Schule, der andere Lehrkräfte fortbildet im Digitalen. Und das kann auch abgegolten werden, wenn unser Regelwerk erfüllt wird. Und deswegen sind das so ergänzende Maßnahmen, wo das Digitale immer mehr und mehr ins System kommt. Und ich finde, da haben wir jetzt eine sehr gute Ausgangslage. eine sehr gute Ausgangslage. Andreas, du bist sonst, ich weiß, eines deiner großen Ziele oder deiner großen Projekt ist es, dass du so eine Art Baukasten entwickelst, wo man kompetenzorientierten Unterricht möglichst einfach zusammenstellen kann, individuell gestalten kann und das möglichst einfach an verschiedene Schülergruppen, jetzt einzelne Schüler, ganze Schulklassen, wie man das verteilen kann. Kannst du uns vielleicht ganz kurz über dieses Projekt von dir etwas erzählen? dieses Projekt von dir etwas erzählen? Selbstverständlich. Es ist nicht nur ein Projekt von mir. Wir nehmen da durchaus Anleitungen auch aus Ausland und bestehenden Open Source Entwicklungen. Ich muss da jetzt besonders Baden-Württemberg erwähnen, die seit Jahren sich genau Gedanken machen zur Thematik, wie kann man den Unterricht mit digitalen Medien mitsteuern. Und da sind wir gleich bei einem Kernelement, weil was macht man denn jetzt mit den Endgeräten? Wir haben die Möglichkeit Schülerinnen recherchieren zu lassen im Internet, es gibt verschiedene Apps, wir können kommunizieren, das ist eh schon eine Menge. Aber wenn der Anspruch der Individualisierung vorhanden ist, dann bedeutet das, ich habe meinetwegen 30 Schülerinnen in meiner Klasse mit unterschiedlichem Niveau und ich möchte alle weiterbringen. Das heißt, aus der Perspektive der Lehrkraft, ich habe 30 Individuen, die ich entsprechend fördern muss. Und wenn man das jetzt einfach analog machen würde, würde das bedeuten, jeder Schüler hat einen einzelnen Arbeitsauftrag, an dem er arbeitet. Und ich gebe jedem Schüler einzeln Feedback. Und das ist sehr viel Arbeit. Das heißt, dieses Ziel ist ja ein sehr hochwertiges pädagogisches Ziel. Und da hilft jetzt praktisch das Digitale. Und dann ist man bei dieser, wie sie nennen, Toolbox. Wenn man in einer Vorbereitungsphase die Lehrpläne kompetenzbasiert in einer Datenbank erfasst hat, und das ist inzwischen in Österreich der Fall, also es kommen ja diese kompetenzbasierten Lehrpläne, gefüllt hat auf unterschiedlichen Komplexitätsebenen, dann kann ich nach meiner ersten Einschätzung meiner Schülerinnen und Schüler meine Unterrichtsmaterialien entsprechend der unterschiedlichen Niveaus verteilen und jeden individuell fördern. Und dadurch, dass das elektronisch stattfindet, habe ich eine Arbeitserleichterung, weil ich das sozusagen ganz gezielt bei Feedbacken kann und das auch nachweislich dokumentiert habe. Und das ist halt ein gewisser Mehrwert, wenn wir jetzt bei dem Wort bleiben, im Vergleich zu ich nutze jeden Tag eine andere App, sondern ich habe ein pädagogisches Konzept, das wirklich darauf fokussiert, Fördergespräche führen zu können, auch Schülerinnen klar zu machen, wo sie gerade stehen und wohin sie sich entwickeln müssen. Und mit dieser Perspektive sind wir dann automatisch mehr Richtung Selbststeuerung unterwegs. Also praktisch schülerzentriert. Schülerinnen formulieren die eigenen Bedürfnisse. Wo stehe ich denn? Man muss es ihnen zeigen. Aber man sieht auch die Entwicklung. Der Blick auf das große Ganze, der Blick darauf, dass man auch eigenständig was tun kann. Ich kann die Schülerinnen, die normalerweise unterfordert sind, einmal sofort bedienen und ich konzentriere mich auf die, die mehr Förderbedarf haben. Und diese Möglichkeit, die gibt es inzwischen. Die Software ist fertig, aber es bedeutet natürlich, man muss es auch sehr gut mitschulen und das muss dann natürlich in dem Schulalltag gelebte Kultur werden. Ja, ich finde es sehr spannend ich habe mir angeschaut und mir hat ein bisschen überfordert noch muss ich ganz ehrlich sagen aber jetzt haben wir das projekt gehört kannst du unseren zuhörern und zusehern auch noch sagen wie es jetzt heißt und wie man vielleicht da waren da interessiert pädagoge oder pädagogin dabei ist wie man da teilnehmen kann ja der erste schritt ist die vorbereitung von unterrichtsmaterialien da gibt es dazu das heißt kompetenz raster erfassungstool und da schafft man diese struktur der kompetenzen der unterrichtsmaterialien. Das ist dann öffentlich erreichbar für jeden, aber hat natürlich noch einen Punkt fehlend, nämlich das Speichern des Fortschritts von SchülerInnen-Daten. Ab diesem Zeitpunkt muss man in irgendeine Lernplattform rein, sei das MS Teams, Google Classroom oder Moodle, eduvidual, ganz egal. Da werden die Daten gespeichert. Und die App, die sozusagen diese Materialien. DIGA steht für Digitale Grundbildung und dann hast du jetzt die Weiterentwicklung DIGA Plus. Also praktisch Plus steht für nicht nur die digitale Grundbildung, sondern alle Gegenstände. Das ist der Einstiegspunkt. Und in einem Fortschritt, das ist in Baden-Württemberg im Einsatz, da gibt es dann eine weiterführende App, die heißt Dacora. Und Dacora steht für das Arbeiten mit Kompetenzrastern. Und beide Apps sind Open Source und das ist mir auch sehr wichtig zu betonen. Wir stellen die über e-Education kostenfrei zurung da gibt es kein geschäftsmodell dahinter es kann jeder damit arbeiten muss natürlich ein bisschen beschult werden dass das klar ist aber dass man dann wirklich in der unterrichtsentwicklung drinnen und alle die interessierten die in diese Richtung gehen wollen, finden die Beweise unter e-education.at. Und zum Beispiel diese Materialien sieht man schon unter comet.e-education.at in der offenen Variante. Da sieht man die österreichischen Lehrpläne und verknüpfte Inhalte. Vielen Dank. Ich hoffe, dass die zusehenden Pädagoginnen und Pädagogen das Angebot auch nutzen werden. Peter, zu dir noch eine Frage. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist du ja Informatiklehrer am Europa-Gymnasium. Ich habe jetzt so ein bisschen eine Befürchtung, dass jetzt digitale Grundbildung zwar immer wichtiger wird, aber wie es der Andreas schon gesagt hat, wer soll das unterrichten? Siehst du da ein Problem zukommen, dass zwar unterrichtet werden soll, aber keine ausgebildeten Lehrkräfte da gibt? Oder wie geht es ihr im Europa-Gymnasium damit um? Ja, ich glaube, es wird nicht genug informatische Absolventen geben, aber ich glaube, das ist nicht unbedingt notwendig. Weil wir haben jetzt im Gymnasium die Erfahrung gemacht, dass wir mit den Klassenvorständen der ersten Klassen, die die digitale Grundbildung umsetzen. Und die sind sehr engagiert und bringen eigentlich das notwendige Wissen mit, um so einen Unterricht begleitet, schon mit einem Informatiklehrer, aber um ihn umzusetzen. Und ein Jahr später können die auf jeden Fall das unabhängig von einem Informatiklehrer unterrichten. Ich glaube, das braucht eine Entwicklungszeit, aber ich glaube nicht, dass man für digitale Grundbildung ein fertiges Informatikstudium braucht. Im Gegenteil, ihr tappt mir halt oft, dass ich mit meinem Wissen vielleicht zu viel hineinpacken möchte und wenn man das vielleicht gar nicht alles weiß, dann konzentriert man sich auf die wesentlichen Sachen und ich sehe digitale Grundbildung auch sehr stark im Üben dieser Grundfertigkeiten. Einfach, dass jeder Sattel fest in einer beliebigen Plattform eine Datei abgeben kann zum Beispiel oder der Konsum einfach einmal von digitalen Materialien. Dass man das beherrscht, kontrolliert und vielleicht auch noch mit einem Feedback behaften kann. Und solche Dinge, die gehören geübt und ich glaube, ich sehe vor allem sehr viele Absolventen der pädagogischen Hochschulen, die da sehr motiviert sind, hier auch im Unterricht als Lehrer auftreten zu können. Also ich glaube nicht, dass das ein Problem wird. Wir sind auch eine große Schule. Es könnte natürlich sein, dass bei sehr kleinen Schulen das schwieriger wird, Personen zu finden. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass das ein attraktiver Unterricht ist und ein abwechslungsreicher Unterricht. dass das ein attraktiver Unterricht ist und ein abwechslungsreicher Unterricht. Und man darf nicht vergessen, wenn man das selber unterrichtet, lernt man extrem viel auch für den eigenen Unterricht und ist, glaube ich, wesentlich sattelfester dann auch beim Einsatz dieser Tools im eigenen Unterricht. Also ich könnte mir auch vorstellen, dass das für viele eine Win-Win-Situation ist. Und wir begleiten das auch mit Schilfs in der Schule und Materialien, die wir gemeinsam erstellen. Das heißt, wenn man hier nicht ganz alleine gelassen wird, dann ist das glaube ich schon ein sehr guter Weg, diesen neuen digitalisierten Unterricht hier zu beginnen. Unterricht hier zu beginnen. Ja, ich finde das sehr spannend, dass ihr das in der Schule so macht, dass ihr da die Klassenvorstände als Informatiklehrer begleitet. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man ein Informatikstudium braucht, um digitale Grundbildung zu unterrichten. Aber ein bisschen Unterstützung, glaube ich, ist trotzdem eben notwendig, weil es doch Teile der digitalen Grundbildung ein bisschen über das normale 0815 Office anwenden hinausgehen. Aber ich finde es wirklich super, dass ihr das im Europagymnasium so löst, weil wenn man sich Absolventenzahlen anschaut, dann gibt es einfach zu wenige Informatiklehrer und das Problem der digitalen Grundbildung in Schulen muss man dann anders lösen. Andreas, gibt es da von der PH-Seite oder generell von der Ministeriumseite irgendwelche Pläne, da vielleicht digitale Grundbildung in der Ausbildung zu verankern? Also so als Schwerpunkt vielleicht? Oder ist das einfach, wir sollen es unterrichten, aber wissen nicht wer? Ja, ich bin da jetzt nicht direkt in den Arbeitsgruppen bei der Ausbildung involviert, weil ich ja eher das Fortbildungsprojekt betreue. Aber es gibt Curricula dazu. Projektbetreuer, aber es gibt Curricula dazu. Also sollen die PHs gerade überarbeiten, anpassen und ich verfolge die Kommunikation in den Arbeitsgruppen, Abstimmungsprozesse zwischen den pädagogischen Hochschulen. Also ja, das ist natürlich eine ganz wichtige Maßnahme, dass man das auch hier mitdenkt bereits im initialen Schritt. Aber als Teil von einem anderen Lehramtsstudium oder jetzt als eigenes Lehramt, also so ein eigenes Lehramt, digitale Grundbildung? Kommt auf, glaube ich, die, ja eigentlich nicht. Ich glaube nicht, dass es ein Lehramt ist, ich glaube, dass es ein Ausbildungsschwerpunkt ist. Ein Ausbildungsschwerpunkt, okay. Also so wie es Inklusion oder sowas wäre dann? Genau. Ja, ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt, weil digitale Grundbildung immer wichtiger wird. Und es gibt ja viele Leute, die die glauben sie können gut mit oder sie sagen kennen sie so gut aus mit computern und sowas und die kompetenz besteht in erster linie im bedienen von den endgeräten aber nicht in nicht aber nicht mehr ja wenn ich auf die uhr schauen nähern wir uns dem ende der sendung darum eine abschluß kurze abschlussrunde peter was erwartest du dir noch von dem lehrgang ideologischen beziehungsweise kannst du interessierten für die zukunft vielleicht irgendwelche warum das gut ist, dass man das macht. Der Austausch ist ein riesengroßer Punkt und sehr hilfreich. Vor allem auch der Austausch mit anderen Schultypen. Es ist einfach auch interessant, mit Mittelschulen hier in Kontakt zu sein, die uns, was das betrifft, teilweise auch weiter vorne sind. Also die haben schon viel mehr Erfahrungen. Was auch vor allem für mich als Informatiker sehr unterstützend war, sind diese Expertenrunden, wo man dann wirklich ganz konkret mit Tools, die wir jetzt verwenden sollen, zum Beispiel um diese Endgeräte zu verwalten, wie man damit umgeht, was die größten Herausforderungen sind und ganz konkrete Fragen stellen kann. Das ist einfach sehr hilfreich, wenn man sich das nicht einzeln zusammensuchen muss, sondern im Rahmen einer Fortbildung konsumieren darf. Das war auch der Mitgrund, den Lehrgang zu besuchen, wir nicht nur als Einzelcamp, auch wenn wir als Team sind, aber auch wir als Team uns in einer großen Gemeinschaft wiederfinden und einfach von der anderen lernen und nicht an jeder Schule die gleichen Erfahrungen machen, bevor man sich irgendwie austauscht. Und dieser Lehrgang schafft das, glaube ich, ganz gut. Also das ist wirklich die IEDU-Cash hat schon immer auf die Fahne geheftet, über die Schultypen, über die Plattformen und ich glaube, das ist ein sehr erfolgreicher Weg. Ja, Andreas, leider bleibt jetzt keine Zeit mehr, dass ich dir noch eine Abschlussfrage stelle, aber ich glaube, das war jetzt ein gutes Schlusswort. Alle Interessierten an e-Education, ich glaube, nächstes Jahr startet wieder ein Lehrgang. Meldet euch an dafür, es bringt irrsinnig viel. Vielen Dank fürs Zuschauen, die nächste Sendung gibt es in zwei Wochen. you