Hallo und herzlich willkommen beim Webinar Kreativ mit Medien, Tipps zur kreativen Mediengestaltung mit Kindern und Jugendlichen. Ich bin Lydia Klaus und werde dieses Webinar heute moderieren. Kurz zu mir, ich bin Studentin des Bachelorstudiums der Bildungswissenschaft, welches ich demnächst abschließe. Und im Rahmen dessen mache ich auch das Praktikum bei Digi4Family und habe hierfür dieses Webinar zusammen mit Tanja Rupp und Christoph Kandl organisiert. Und ja, bevor ich an Tanja und Christoph weitergebe, möchte ich noch kurz anmerken, dass sie eben, wie auch schon David gesagt hat, jederzeit Fragen stellen können oder Wortmeldungen machen können, entweder wirklich, indem sie das Mikrofon einschalten und reden oder auch im Chat. Die Fragen würde ich dann an Christoph und Tanja weitergeben. Und ja, ich freue mich auf das Webinar und würde es an Tanja und Christoph geben. Dankeschön. Dankeschön, ja. Auch von unserer Seite nochmal herzlich willkommen zum heutigen Webinar unter dem Thema Kreativ mit Medien, beziehungsweise kreative Mediengestaltung. Mein Name ist Tanja Rupp, mein Kollege ist der Christoph Keindl. Wir sind beide vom Wiener Bildungsserver. Ich habe es vorher schon ganz kurz erwähnt, der Wiener Bildungsserver. Wir haben es vorher schon ganz kurz erwähnt, der Wiener Bildungsserver ist ein gemeinnütziger Verein, der von der Stadt Wien gefördert wird. Unser Ziel ist die Förderung der Medienbildung von Kindern und Jugendlichen, vor allem im schulischen, aber auch im außerschulischen Bereich. Das tun wir einerseits, indem wir ganz viele verschiedene Informationen, Materialien, Tipps und so weiter kostenfrei auf unseren diversen Webseiten zur Verfügung stellen, zum Beispiel am Lehrerinnen-Web oder am Medienkindergarten. Kindergarten. Wir betreiben außerdem auch ein kindgerechtes Online-Lexikon, das nennt sich KiwiTek. Und wir bieten darüber hinaus auch Workshops an, die sich in den allermeisten Fällen an Pädagoginnen und Pädagogen wenden, aber auch hin und wieder mal an Kinder, Jugendliche oder eben heute in so einem Rahmen. Jetzt haben wir von uns schon einiges erzählt. Jetzt hätten wir natürlich auch gerne einen Eindruck von Ihnen. Und dazu würde ich die Lydia bitten, die Fragen durchzuschicken, die Sie dann direkt in so einem Umfrageformular beantworten können. in so einem Umfrageformular beantworten können. Es dient allen voran dazu, dass wir ein bisschen ein Bild vor Augen haben, vor allem was die Altersgruppe der Kinder betrifft und auch so ein bisschen das Medienverhalten und so weiter. Vielen Dank. Wenn Sie mit Kindern zusammenarbeiten, können Sie gerne in dem Rahmen beispielsweise antworten? vielleicht aus Beobachtungen aus dem engen Familienkreis, falls man da Kinder hat, aus dem Freundeskreis oder vielleicht auch wenn die Kinder schon ein bisschen älter sind und vielleicht schon nicht mehr zu Hause wohnen, vielleicht auch wie das früher so war, kann ja auch ganz interessant sein ja bei zwei kindern reicht auch ein altersgruppe, wenn wir sie angeben. Also uns geht es eben hauptsächlich darum, welche Themen wir ein bisschen länger behandeln und welche wir ein bisschen kürzer behandeln, je nachdem, ob mehr jüngere Kinder oder mehr ältere Kinder in der Gruppe sind. Und da können wir uns dann ein bisschen daran orientieren. Genau, aber Ah, wunderbar, wir haben die ergebnisse ja super also wir haben hier eine untermischung würde ich sagen mit leichter tendenz im volksschulalter haben also 25 prozent geben an dass das kind 0 bis 5 50 prozent sagen sechs 6 bis 10 Jahre und dann nochmal jeweils 25% für 11 bis 14, was so die Sekundarstufe 1, also so Unterstufe NMS ist und nochmal 25 Sekundarstufe 2, also über 15. über 15. Auch interessant ist, dass der größte Teil der Kinder entweder ein eigenes digitales Gerät besitzt, also Smartphone, Tablet oder Laptop oder das Familiengerät oder das Elterngerät nutzen kann. Nur 13 Prozent, was womöglich nur eine Antwort war, würde ich mal vermuten, oder ein, zwei Antworten sagen, es gibt keinen Zugang zu digitalen Medien fürs Kind. Und die allermeisten Kinder verwenden Smartphone, Tablet oder Laptop mehrmals täglich oder täglich. Und besonders beliebt sind natürlich eben YouTube oder generell Streamingdienste, Videos, aber auch Spiele spielen und natürlich bestimmt auch bedingt durch die Ereignisse des letzten Jahres und das verstärkte Distance Learning und so weiter für die Schule oder auch zum Recherchieren und so weiter. dass bereits 50 Prozent sagen, dass die Kinder digitale Medien für kreative Projekte nutzen. Da bin ich dann am Ende auch auf einen Austausch gespannt, was da so für Projekte vielleicht auch dabei sind. Ja, aber super spannend. Vielen lieben Dank für diese Antworten. Und interessanterweise spiegelt das eh auch ziemlich das wider, was sich in den letzten Jahren in diversen Studien gezeigt hat. Also all die Studien, wo ich da jetzt einzelne Ergebnisse zitieren werde, stammen entweder von Safer Internet AT aus den letzten zwei Jahren oder von der Edu Group und wurden alle so im österreichischen Raum mit Kindern und Jugendlichen vorgenommen. Und demzufolge findet der erste Kontakt mit digitalen Medien heutzutage durchschnittlich mit dem ersten Lebensjahr statt, im Durchschnitt betrachtet. Das ist natürlich ganz oft der Fall, wenn ganz jungen Kindern, also eben etwa Einjährigen, die ersten Videos gezeigt werden oder sowas. Bei den 0- bis 6-Jährigen nutzen schon etwa 72% internetfähige Geräte zumindest gelegentlich selbst, also ohne Begleitung. Und das erste eigene Smartphone gibt es im Durchschnitt häufig ab circa acht Jahren. Natürlich steigt mit dem Alter der Kinder auch die Häufigkeit der Nutzung von Medien, denn zwischen sechs und zehn Jahren nutzen bereits circa 74 Prozent der Kinder täglich oder fast täglich den Fernseher und jeweils zwischen 50 und 60 Prozent die Tonybox, die ist natürlich auch sehr beliebt oder das Radio oder einfach den Internetzugang. Ein bisschen weniger sind es bei den 6- bis 10-Jährigen beim Smartphone, da sind es circa 43 Prozent, die angeben, dass sie es täglich nutzen. Bei den Jugendlichen hat sich herausgestellt, dass der erste Social Media Account, also Instagram, Snapchat, WhatsApp, mit durchschnittlich elf Jahren erstellt wird. Und circa zwei Drittel der Jugendlichen schauen innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Aufstehen aufs Smartphone. Kennt man ja vielleicht auch von sich selber. Kennt man ja vielleicht auch von sich selber. Und was auch sehr spannend ist, ist, dass bei Jugendlichen aber auch schon ganz klar das Bewusstsein zu erkennen ist, dass sie es auch gar nicht so gut finden, wenn Freunde zum Beispiel bei gemeinsamen Treffen zu viel am digitalen Gerät hängen. Das nervt sogar eher und ist eigentlich überhaupt nicht erwünscht. Und ist eigentlich überhaupt nicht erwünscht. All diese Dinge, all diese Fakten zeigen uns einfach ganz klar, dass digitale Medien heutzutage einen ganz großen Teil im Leben von Kindern und Jugendlichen spielen und einfach wirklich wichtig in ihrem Lebensalltag sind. Und das ist auch nichts, was weggeht. Von daher muss man damit einfach umgehen. Und dazu ist es ganz, ganz wichtig, Medienkompetenz zu entwickeln. Ziel der Medienpädagogik ist die Medienkompetenz, also ein kompetenter und auch kritischer Umgang mit Medien und den Inhalten in den Medien. Dazu gehört einerseits natürlich die Nutzung. Also sprich, wie verwende ich ein Tablet, ein Smartphone überhaupt? Wie installiere ich eine App? Das technische Know-how ein bisschen. Auch, wie kann ich reagieren, wenn es vielleicht technisch ein Problem gibt, wenn irgendwas nicht so funktioniert, wie ich das gern wollen würde. Sprich, all das ist natürlich ein Teil der Medienkompetenz. Ein weiterer wichtiger Teil ist natürlich auch kritisch zu hinterfragen, was speziell die Medieninhalte betrifft. Wenn ich eine Nachricht über WhatsApp bekomme, wenn das eine Kettenten ketten brief nachricht ist dass ich die vielleicht auch als solche erkenne dass ich zum beispiel in so in sozialen medien werbung auch als solche erkenne oder vielleicht auch mal kritisch hinterfrage warum mein lieblings youtuber andauernd irgendwelche produkte vorstellt ja und zu guter Letzt das heutige Thema sozusagen, eben auch ein wichtiger Teil der Medienkompetenz ist die kreative Gestaltung, denn digitale Medien bieten einfach wahnsinnig viel Potenzial, um sich kreativ auszutoben. Vor allen Dingen kann man heutzutage einfach total viel selber gestalten und machen, was früher echt Profis überlassen war. Wo man früher, was früher ausschließlich professionelle Grafiker oder Menschen mit sehr teuren Videoschnittprogrammen machen konnten, kann man heutzutage oft schon mit dem Smartphone ganz einfach machen. in einer natürlich weniger professionellen Form, aber durchaus so, dass man schon gute eigene Ergebnisse erzielen kann. Warum ist jetzt Mediengestaltung also so wichtig? Einerseits hat sich in einigen der zuvor genannten Studien auch gezeigt, dass Kinder Medien heutzutage oft vor allem fürs Konsumieren von Inhalten verwenden. Dabei bieten, also zum Beispiel zum Videoschauen, dabei bieten Medien aber eben auch einen tollen virtuellen Spielplatz, um sich kreativ auszudoben und um eben selbst Inhalte zu produzieren. Und wenn man das tut, lernen Kinder diese Medien vor allen Dingen auch als Werkzeuge kennen und eben nicht nur als Mittel zur Unterhaltung, sondern sie lernen eben auch, dass man damit auch selber aktiv etwas gestalten und kreativ erarbeiten kann. Zusätzlich erhält man natürlich beim kreativen Arbeiten an Medienprojekten oft auch einen Einblick so ein bisschen hinter die Kulissen. Wer selber schon mal versucht hat, zum Beispiel ein Hörspiel aufzunehmen oder einen kleinen Film zu gestalten, wird auch sehr schnell merken, wie viel Arbeit so etwas eigentlich benötigt. Und wer selber zum Beispiel mal versucht hat, ein Video im YouTuber-Stil aufzunehmen, wird bemerken, wie wahnsinnig viel Arbeit da eigentlich dahinter steckt. Und auch das kann ein total interessanter Lerneffekt für Kinder und Jugendliche sein. Bevor man allerdings so richtig in die kreative Medienarbeit einsteigt, gilt es ein paar Dinge zu bedenken, die ich so noch ein bisschen mit am Weg geben will. Einerseits natürlich die Frage des Materials, also so ein bisschen des technischen Equipments auch. Was steht mir zur Verfügung? Grundsätzlich mit einem Smartphone ist man schon mal wirklich gut dabei. mit einem smartphone ist man schon mal wirklich gut dabei dass also die allermeisten ideen die wir hier heute nennen lassen sich zumindest auch in irgendeiner art am smartphone lösen ansonsten natürlich je nach gerät dass ich einsetze muss ich eventuell andere programme suchen andere apps aber grundsätzlich smartphone istphone ist schon mal gut dabei, auch ein Tablet oder Computer natürlich. Weitere wichtige Überlegungen sind natürlich die Inhalte. Da kann es auch total spannend sein, sich einmal anzuschauen, bevor man wirklich anfängt, kreativ gemeinsam mit dem Kind zu gestalten, sich dazu vorzuüberlegen, was sind denn eigentlich aktuell so Medieninhalte, die mein Kind gerade gerne konsumiert? Was sind vielleicht Serien, die es gerne schaut? Werden da vielleicht irgendwelche Techniken oder Dinge angewandt, die man nachstellen könnte? Wenn zum Beispiel schon das Schaf gerade ein Thema ist, könnte man ja eben selber die Stop-Motion-Technik anwenden. Wenn das Kind gerade total gerne Hörspiele hört oder von der Tonybox begeistert ist, kann man auch sowas mit dem Kreativ-Tony einfach mal selbst gestalten. Oder sich eben auch einfach anschauen, was für YouTuber etc. schaut mein Kind gerade gerne an. YouTuber etc. schaut mein Kind gerade gerne an. Das kann nämlich alles auch ein total spannender Hinweis darauf sein, wo das Kind oder der Jugendliche in der Entwicklung steht, was es anstrebt, was vielleicht auch gerade so die Vorbilder sind. Genau, zu guter Letzt auch ein Aspekt, der bedacht werden sollte, ist der rechtliche Aspekt, wobei der ist vor allem dann relevant, wenn das Produkt oder das Werk, das ich mache, am Ende irgendwo veröffentlicht werden soll. einem Kind zu gestalten, den ich dann später auf YouTube veröffentlichen will oder in sozialen Medien veröffentlichen will, dann sollte ich von vornherein bedenken, dass alles an Bildern oder an Fotos, die ich verwende, auch Musik, die ich verwende, dass die wirklich auch dafür freigegeben sein sollte. Denn wenn man hier urheberrechtlich geschützte Bilder oder Musikstücke verwendet, könnte das zu Problemen führen. Und um das zu vermeiden, sollte man lieber von vornherein Material von Plattformen nutzen, die explizit Bilder oder Musik für solche Dinge freigeben. Im Übrigen erhalten Sie am Ende des Webinars einen Link, wo wir dann eine Linksammlung für Sie angelegt haben, wo auch ganz viele Links zu solchen Plattformen dabei sind, wo man eben zum Beispiel Fotos oder Musik und so weiter findet, die man für Medienprojekte relativ bedenkenlos verwenden kann. Ja, dann kommen wir auch schon zu den ersten kreativen Anregungen. Eine tolle und recht einfache Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen, sind natürlich Bilder und Fotos. Wir alle fotografieren wahrscheinlich mehr oder weniger regelmäßig, mal entweder mit dem Smartphone oder mit dem Tablet oder auch mit der Digitalkameraera und all das lässt sich auch gemeinsam mit kindern und jugendlichen super nutzen zum beispiel in dem bild collage erstellt kann man natürlich analog machen indem man die fotos ausdruckt und das ebenso zusammenstellt oder zusammenklebt wie man will oder eben aber auch digital dazu bietet sich zum Beispiel die Webseite canva.com an. Da geht das ganz einfach und natürlich gibt es für Smartphone auch zig Apps, also zig kostenlose Apps vor allen Dingen, die die Möglichkeit anbieten, so digitale Collagen zu gestalten. Auch eine nette Möglichkeit sind natürlich so Fotoslideshows. Auch da bieten Smartphones ganz oft schon von vornherein gewisse Möglichkeiten an, sowas zu machen. Es gibt auch total viele verschiedene Apps dafür. Am Computer ist eine ganz einfache Möglichkeit, zum Beispiel Präsentationsprogramme wie zum Beispiel PowerPoint zu verwenden. Einfach auf jede Folie ein Bild setzen, eine Musik im Hintergrund dazu abspielen, eventuell sogar automatisierte Übergänge einbauen. Das alles sind Dinge, die man, wenn man Kinder oder Jugendliche da ein bisschen dabei begleitet, wo man zum Beispiel Urlaubsfotos oder Fotos vom letzten Ausflug oder sowas total nett zu einem kleinen Medienprojekt gestalten kann. Eine ebenfalls sehr nette Möglichkeit, die sich zum Beispiel auch mit PowerPoint am Computer gut umsetzen lässt oder mit diversen Apps, sind digitale Bücher. Wir haben hier ein Beispiel. sind digitale Bücher. Wir haben hier ein Beispiel. In dem Fall wurde einfach die PowerPoint-Folie quasi hochkant gestellt und dann jede Folie wie eine kleine Buchseite behandelt. In dem Fall ist das jetzt eine kleine Nacherzählung von einem Ausflug nach Schönbrunn. Mit Fotos, mit Steckbriefen. Man kann sich da kreativ austoben. Natürlich kann man auch Zeichnungen des Kindes abfotografieren und diese Fotos dann verwenden und dann zum Beispiel eine Geschichte dazu schreiben. Auch das kann eine Möglichkeit sein. Genau. Eine weitere Möglichkeit, die indirekt ebenfalls mit Fotos zu tun hat, sind Stop-Motion-Filme. Und bevor ich da groß zum Erklären anfange, schauen wir uns vielleicht einfach mal kurz ein Beispiel an. Nicht wundern, das Video ist ohne Ton. Genau, also ich glaube, man hat es an dem Video wahrscheinlich schon ganz gut erkannt. Ein Stop-Motion-Film ist vom Prinzip her nichts anderes als eine Art digitales Daumenkino. Sprich, es werden lauter einzelne Fotos aufgenommen und schnell abgespielt, ergeben die dann insgesamt zum Beispiel so einen kleinen Film. ergeben die dann insgesamt zum Beispiel so einen kleinen Film. Das Video, das wir da gerade gesehen haben, ist bei einem von unseren Workshops gemeinsam mit dem Verein Wiener Jugenderholung entstanden. Da hat ein etwa elfjähriger Bursch circa eine knappe Stunde daran gearbeitet. Das Tolle an dem Video ist, man sieht halt einerseits durch diese Lego Steine sehr gut, dass das einzelne Fotos sind. Vor allen Dingen aber erkennt man, dass es eigentlich echt nicht viel Material braucht, um sowas selber zu machen. Aufgenommen wurde das Ganze mit einem Tablet, wäre mit einem Smartphone ganz genauso gegangen. Die Hintergründe sind einfach buntes Papier, die da selbst gestaltet wurden und ansonsten waren es ein paar Legosteine und schon kann man einen kleinen ersten eigenen Film gestalten. Das ist jetzt natürlich eine ganz, ganz einfache Variante davon. Man kann das Ganze aber natürlich auch noch deutlich aufwendiger machen. Auch dazu habe ich ein Beispiel. Læs merke til min video. Gjørens Thank you. In dem Fall, man sieht, ist es ein deutlich komplexerer Film, natürlich viel, viel aufwendiger. Der Film wurde von einer etwa 15-, 16-jährigen Schülerin produziert, die natürlich mehrere Wochen, wenn nicht Monate daran gearbeitet hat und die wurde für diesen Film auch mit einem Medienpreis ausgezeichnet, denn die hat nicht nur alle Figuren selbst gezeichnet, ausgeschnitten, den Film selbst, also alle Fotos selbst aufgenommen und das Ganze zu einem Stop-Motion-Film zusammengefügt, sondern hat auch noch die Musik selbst geschrieben, selbst komponiert und aufgenommen. Und man sieht einfach daran, dass das Spektrum, sich kreativ auszutoben beim Thema Stop-Motion-Film sehr, sehr groß ist, dass es aber nicht unbedingt viele Mittel braucht, denn unterm Strich stecken auch hier hauptsächlich mal Stift und Papier dahinter. Genau, dann kommen wir auch schon dazu, wie man so einen Stop-Motion-Film denn jetzt machen kann. Meine Empfehlung wäre es, entweder ein Tablet oder ein Smartphone zu nutzen und im Idealfall die App Stop Motion Studio. Ich will gleich vorweg schicken, es gibt natürlich noch ganz, ganz viele andere Apps, mit denen man Stop Motion Filme produzieren kann. Ich kenne sie bestimmt nicht alle. Von denen, die ich kenne, haben wir in unseren Workshops mit dieser App einfach die besten Erfahrungen gemacht. Vor allen Dingen, weil es von dieser App eine kostenlose Version gibt, die in gewissen Funktionen natürlich eingeschränkt ist. Diese Funktionen sind in einer Bezahlversion der App dann freigegeben, aber man kommt im Grunde auch mit der kostenlosen Version der App für so einfache, eigene Stop-Motion-Filme doch ganz gut aus. Alternativ kann man natürlich aber auch die Fotos ganz einfach mit der Digitalkamera machen und diese dann am Computer in Programmen wie zum Beispiel Movie Maker am Windows oder iMovie am Mac zusammenfügen. Wobei man da dazu sagen muss, dass speziell in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen man da wahrscheinlich doch deutlich mehr unterstützen muss, da die App, die natürlich konkret für das Produzieren von Stop-Motion-Filmen entwickelt wurde, schon auch deutlich intuitiver zu bedienen ist und speziell auch für Kinder und Jugendliche einfacher zu handhaben. Genau, und um eben einfach kurz herzuzeigen, wie die Produktion von so einem Stop-Motion-Film ausschauen kann, zeige ich einen kurzen Ausschnitt aus einem Video her. Das Video hat eine Kollegin von uns gestaltet. Das ist quasi ein Tutorial, also eine Einführung in diese Stop Motion Studio App. Mir geht es jetzt gar nicht so konkret um die App per se, sondern wirklich darum, dass man ein bisschen erkennt, wie das Fotografieren und der Produktionsprozess so vor sich geht. Mit der Funktion Onion Skinning können Sie sehen, wie der Kiwi beim letzten Foto gestanden ist. So sehen Sie, wie weit Sie Ihre Figur pro Bild bewegen. Eine weitere Funktion ist der Timer für die Bilder. So müssen Sie die Kamera nicht berühren und verringern damit das Risiko, mit der Kamera zu wackeln. Keine Angst, falls einmal die Hand im Bild ist, diese Bilder können danach entfernt werden. Allerdings dürfen Sie nicht vergessen, das Bild dann noch einmal zu machen. Nun geht's los mit den Bildern. Achten Sie darauf, dass die Kamera nicht zwischendurch den Fokus so verändert, dass die Bilder unscharf werden und gestalten Sie den Film nach Ihren Wünschen. Je flüssiger Sie die Bewegungen wollen, desto weniger darf die Position der Figur bei jedem Bild verändert werden. Im Bearbeitungsmenü können nun einzelne Bilder wieder herausgeschnitten werden, kopiert, verschoben oder dupliziert werden. Sie suchen einfach das Bild mit der Hand, klicken drauf und hier sehen Sie die Optionen. Einige davon sind kostenpflichtig und die sind vorher nicht so ausgewiesen. Der Radierer ist so ein Beispiel. Es gibt auch die Möglichkeit, noch Ton einzufügen. Das ist ein bisschen eine Spielerei in der Gratis-Version, aber möglich. Man fertigt eben ein Foto nach dem anderen an, bewegt zum Beispiel eine kleine Figur immer ein kleines Stückchen weiter und insgesamt ergibt das so einen netten kleinen Film. zu erwähnen natürlich je mehr fotos ich mache und je kleiner die bewegungen zum beispiel meiner figur sind desto flüssiger wird am ende das ergebnis desto flüssiger wird die bewegung zum schluss was das thema und das material betrifft würde ich speziell am anfang gerne den tipp mitgeben wirklich mit also nicht mit zu großen erwartungshaltungen das Ganze zu beginnen, sondern speziell am Anfang wirklich nur eine ganz, ganz einfache Szene oder einfach eine einfache Bewegung oder wirklich nur eine ganz simple Geschichte zu gestalten und noch nicht zu komplex zu werden. Das kann man später immer noch, wenn man ein bisschen Übung hat in dem Thema. Aber es muss nicht immer gleich die Wahnsinnsgeschichte sein, speziell am Anfang nicht. Die Geschichte oder das Thema kann natürlich auch total gerne etwas sein, was das Kind beschäftigt, was es vielleicht gerade auch irgendwie verarbeitet oder sowas kommt oft auch von Natur aus. Sowas kann natürlich auch irgendwie inspiriert sein von einer Serie oder einem Film, das dem Kind gefallen hat oder einem Buch, das man gelesen hat oder etwas, das man gemeinsam erlebt hat. Man kann die Geschichte natürlich auch oft so ein bisschen vom Material abhängig machen. Zum Beispiel, wenn man Spielzeug verwendet, das das Kind einfach gerade total gerne nutzt, wie zum Beispiel irgendwelche Playmobil-Figuren oder andere Action-Figuren. Lego ist eben auch, oder generell Bausteine, sind auch immer eine super Möglichkeit, mit denen man viel gestalten kann. Auch mit Matchbox-Autos etc. Also hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn man gerne ein bisschen ins Abstrakte will oder sowas, dann sind auch Knöpfe oder diverse andere Gegenstände eine super Möglichkeit. Und natürlich, wenn man zum Beispiel gerne zeichnet, wenn die Kinder gerne zeichnen, ist es auch eine tolle Möglichkeit, Figuren selbst zu zeichnen, auszuschneiden und die zu bewegen. Und das Tolle an all dem ist, dass es einfach vom Altersspektrum her wirklich für Kinder allen Alters und eben auch für Jugendliche total interessant ist, denn je nach Alter der Kinder bzw. der Jugendlichen kann dann die Geschichte, das Thema oder eben die Gestaltungsform auch einfach ein bisschen komplexer werden. Ja, was den Aufbau des Ganzen betrifft, habe ich hier nur ein paar Fotos als Beispiel mitgebracht. Man sieht, auch wir improvisieren sehr gerne, was den Aufbau betrifft. Ich wollte es hier nur gerne herzeigen, um zu demonstrieren, dass sowas eben wirklich auch mit ganz geringen Mitteln umgesetzt werden kann. Grundsätzlich kann ich als Tipp geben, dass man einen Stop-Motion-Film am besten, also mit einem Tablet oder Smartphone am besten wirklich entweder frontal von vorne oder von oben aufnimmt. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn ich von vorn aufnehme, kann ich zum Beispiel Figuren schön durchs Bild bewegen und kann die eben schön am Boden stehen lassen und herumgehen lassen auf den Fotos, indem ich sie immer ein Stückchen weiter bewege. Wenn ich von oben filme, kann ich zum Beispiel ausgeschnittene Figuren und sowas natürlich deutlich besser bewegen. Und ich kann, wenn ich von oben filme, Figuren zum Beispiel auch schweben lassen oder sowas. Das ist natürlich, wenn ich frontal von vorn filme, ein bisschen schwierig zu fotografieren. Wichtig ist jedenfalls, dass das Gerät, mit dem ich die Fotos mache, einen fixen Platz hat. Dazu bietet sich bei einem Tablet natürlich oder auch bei einem Smartphone irgendeine Art von Hülle an, die entweder so eine Aufstellfunktion hat oder auch ein Stativ oder sowas. Auch Stative kann man improvisieren, wenn man zum Beispiel über so einen Selfie-Stick hat, die ja zeitlang sehr beliebt waren, den einfach irgendwo montieren und man hat ein Stativ. Oder es gibt natürlich auch so kleine Mini-Stative, recht günstig in diversen, meistens Elektrofachhändl, zu erwerben. Dann noch ein paar weitere, ein paar letzte Tipps und Tricks zum Thema Stop Motion. ein paar weitere, ein paar letzte Tipps und Tricks zum Thema Stop Motion. Genau, wie vorhin schon gesagt, je mehr Bilder man für eine Bewegung aufnimmt und je kleiner die Bewegungen der Figuren sind, desto flüssiger ist das Endergebnis. Das ist aber auch etwas, wo man dann nach den ersten ein, zwei Filmen sehr schnell ein gutes Gespür dafür entwickelt. Man kann natürlich einen Stop-Motion-Film auch noch mal super interessant machen, indem man Musik oder Geräusche hinzufügt oder den in irgendeiner Art selbst vertont. Hier sei nur kurz dazu erwähnt, dass in dieser Stop-Motion-Studio-App in der kostenlosen Version man wirklich nur die Aufnahmefunktion nutzen kann und leider keine, zum Beispiel Musikstücke einfach so hinzufügen kann. Aber auch da kann man ja selber sehr kreativ werden und zum Beispiel selbst Melodien summen oder singen. Vielleicht ist das Kind ja auch irgendwie mit einem Instrument begabt und kann da irgendwas vorspielen, was man aufnimmt. Man kann auch selbst Dialoge aufnehmen oder eine Erzählerstimme aufnehmen oder auch einfach Geräusche dazu produzieren, die zur Geschichte oder zum Film passen. Wenn man Texte einfügen will, ist auch das natürlich möglich, indem man zum Beispiel Sprechblasen gestaltet und ausschneidet und die dann abfotografiert oder irgendwelche Erzählertexte aufschreibt und die abfotografiert und so einblendet. Auch das kann eine tolle Ergänzung sein für einen Film. Was das Licht betrifft, möchte ich noch den Tipp mitgeben, dass man wirklich von Beginn an darauf achten sollte, dass man eine konstante und eine gute Lichtquelle hat. Ein Beispiel, wenn man mit Fotos im breiten Sonnenschein am Nachmittag im Garten beginnt und in der Dämmerung im Vollschatten endet, schaut es halt insgesamt im Film dann natürlich ein bisschen komisch aus, wenn die Hälfte der Fotos total sonnig und die andere Hälfte total schattig sind. komisch aus, wenn die Hälfte der Fotos total sonnig und die andere Hälfte total schattig sind. Deshalb empfiehlt es sich wirklich von Beginn an, eine konstante Lichtquelle zu nutzen. Und eine Sache, die typischerweise am Anfang ein paar Mal passiert, bis man es so richtig am Schirm hat, die Hände im Bild, nämlich wenn man natürlich Figuren bewegt, fotografiert man ganz gern noch irgendwo am Bildrand die Hand mit. Keine Sorge, sowas lässt sich in der Nachbearbeitung meistens sehr einfach korrigieren, indem man das Foto einfach rauslöscht oder unter Umständen nochmal neu fotografiert. Das ist eben nur eine Sache, die man dann doch noch beachten muss. Genau, und zum Abschluss des Themas Trickfilm möchte ich Ihnen jetzt noch ein anderes Programm vorstellen, ein Programm, mit dem man kleine GIF-Animationen erstellen kann. GIFs sind kleine animierte Bilder ohne Ton. Sie kennen das vielleicht aus der Frühzeit des Internet, wo alle bewegten Elemente dann aus GIF-Animationen bestanden haben, bis hin zu sehr übertriebenen Dingen. Und mit diesem Programm GIF-Pile kann man solche Animationen selber machen. Rechts habe ich Ihnen so ein kleines Video eingeblendet, was man da zum Beispiel für nette Tricks machen kann. Da werden jetzt keine großartigen Filme draus werden, sondern eher sehr, sehr kleine, kurze Animationen von wenigen Sekunden, die aber trotzdem recht lustig sein können. Und dieses Programm möchte ich Ihnen jetzt auch gleich vorzeigen. auch gleich vorzeigen und damit starten wir sozusagen einen mitmach blogger sie können da gerne bei den dingen die ich jetzt her zeigen möchte auch mit machen oder das auch einfach sich anschauen aber grundsätzlich ist es möglich da auch mitzumachen es wird natürlich nicht möglich sein da in die tiefe zu gehen aber aber ich werde versuchen, Ihnen von den diversen Programmen die grundsätzlichen Funktionen zu zeigen. Also bei Tiefpil haben Sie die Möglichkeit, mit der Kamera oder mit hochgeladenen Fotos eine kleine Animation zu machen. Ich wähle hier mal die Kamera aus. Das wird zunächst wahrscheinlich nicht funktionieren wird die eine kamera auf zoom hängt aber wahrscheinlich sollte ich die kamera dann austauschen können gut das ist der vorführeffekt kann sie dann also nicht vorzeigen extra zweite kamera angestellt aber das funktioniert jetzt offensichtlich nicht dass ich hier eine zweite auf die zweite kamera hier umschalte schlecht immer auch gleich zum nächsten Programm. Das nächste Programm ist aus dem Bereich kreatives Programmieren. Kreatives Programmieren ist eine besonders spannende Geschichte. Wir haben ja vorhin schon bei der Umfrage gesehen, dass Kinder und Jugendliche sehr viel Computer- und Videospiele spielen. Am Tablet, am Smartphone, an der Konsole. Und mit kreativem Programmieren ist es jetzt möglich, dass Kinder sozusagen hinter die Kulissen schauen, wie funktioniert so ein Spiel und dann auch ihre eigenen Themen in Spiele oder in Animationsfilme umsetzen können. Denn Trickfilme, die eben mit einem Trickfilmprogramm gemacht werden können, können auch mit verschiedenen Animationsprogrammen gemacht werden. Für den Einstieg in eine solche Animationssoftware oder eine solche Programmiersoftware empfiehlt sich die Seite Code.org. Code.org ist eine Seite, wo Sie sehr, sehr viele Kurse finden, Code.org ist eine Seite, wo Sie sehr, sehr viele Kurse finden, Programmierkurse für Kinder und Jugendliche, die aber angelehnt sind an beliebte Medien von Kindern. Zum Beispiel Walt Disney Frozen gibt es als Thematik für Programmierkurse. Und Sie sehen da unten, es gibt sehr, sehr viele Projekte, die man sich alle anschauen kann, die man auch alle spielen kann. Ich empfehle gerne die sogenannten Hour-of-Code-Projekte. Das sind kurze Projekte, die in mehreren Stufen aufgebaut sind und wo Sie dann in kleinen, einfachen Schritten die Grundlagen des Programmierens erlernen können. Ich klicke also hier auf den Schülerbereich. Diese Hour of Code Projekte sind im Grunde eine Einführung in visuelle Programmiersprachen. Visuelle Programmierspracheache heißt das nicht über einer traditionellen programmier sprache die befehle eingetippt werden müssen wo man sehr viele fehler auch machen kann sondern bei einer visuellen programmier spaß sie dann die befehle so lego artig zusammengeklickt und dann kann man da eigentlich keine fehler machen und rot ort ist die die spiele die animationen von kultur sind dann eine einführung in komplexer visuelle programmiersprachen wie eben stretch lässt sich auch in deutschsprache umstellen und hier kann man eben das spiel flippen nach programmieren sie erinnern sich vielleicht ein fleck gehört das war vor ein paar jahren sein phänomen das sehr sehr einfaches spiel wo man mit einem vögelchen zwischen zu hören durchfliegen muss und das kann man eben hier in zehn schritten oder so nach programmieren das und mit jedem Schritt kommen ein paar Blöcke dazu. Man muss bestimmte Aufgaben erfüllen, zum Beispiel hier beim Klicken. Okay, der Vogel soll flattern und soll das Flügelgeräusch abspielen. Okay, das schaut mir fertig aus. Wenn ich jetzt auf Ausführen klicke, muss ich jetzt mit dem Vogel dieses Ziel erreichen. Also ich klicke da drauf. Gott gewonnen. Aufgabe 1 erledigt. In der Aufgabe 2 muss ich dann eine Zusatzbedienung erfüllen. Wenn er auf den Boden stürzt, soll das Spiel aus sein. Und Sie sehen schon, man lernt eben da sehr, sehr spielerisch die Grundbegriffe des programmierens wenn ich eben eine bedienung habe wenn dann also wenn das passiert dann soll das passieren also habe ich dann natürlich wieder flügelgeräusch abspielen und wenn auf den boden stürzt spiel beenden gut probieren ausführen jetzt soll ich aber nicht drauf fliegen. Abstürzen. Spiel beendet. Okay. Sie sehen also, da geht es immer Schritt für Schritt weiter und am Schluss haben Sie so ein komplettes Spiel. Und das ist zugleich dann eine Einführung in eine sozusagen vollwertige visuelle Programmiersprache wie eben Stretch. Was ich Ihnen dann auch gleich zeige. Stretch ist eine freie Programmiersprache, freie Programmierumgebung, die vom Massachusetts Institute for Technology entwickelt wurde. Sie ist speziell dafür gedacht, dass eben Kinder und Jugendliche Programmieren erlernen können. Das Tolle an Scratch ist, dass alle Projekte, die gemacht werden in Scratch und die auch publiziert werden, für alle auch wieder verfügbar sind und dass alle dann auch hineinschauen können in diese Projekte. Also ich kann reinschauen, ich kann schauen, wie das gemacht ist und dann kann ich gar nicht das einfach nach programmieren kann hier zum beispiel gleich was zeiten von unserer unter unseren dingen von wiener bildungs server also wir haben eben auch ein stretch ein Stretch-Account. Und hier habe ich eben speziell für diesen Wordshop ein kleines Spielchen gemacht, das dann bereits alle Elemente enthält, die ein Spiel braucht. Also es hat ein Spielziel, es hat einen Gegner, es hat Hindernisse. Also die Maus muss Käse einsammeln und der Katze entfliehen laufe hier mit dem aus zu sehen links oben die kunst eingeblendet das ist sowas ist dann relativ einfach zu machen. Wenn man die Katze erwischt, ist das Spiel aus. Ja, und jetzt kann ich dann in so ein Ding auch hineinschauen. Hier sehe ich dann eben links den Code eingeblendet und rechts das Spielfeld. Stretch funktioniert ein bisschen so nach einer Theater-Metapher, das heißt alle Figuren sind, also alle Elemente, die in diesem Spiel auftreten oder in der Animation auftreten, sind Figuren. Das Ganze findet auf einer Bühne statt, der Hintergrund ist ein Bühnenbild und das kann man natürlich alles verändern und kann sich da unterschiedliche Elemente aussuchen. Wenn ich hier da klicke, rechts unten auf die Figuren, habe ich hier eine große Zahl an Figuren, die ich mir aussuchen kann. Ich kann auch Figuren selbst zeichnen. Viele von den vorhandenen haben bereits eine Animation drinnen. Ich kann auch selbst dann eine Animation machen. Und genauso bei den Bühnenbildern gibt es auch sehr viele Bühnenbilder, die Sie da sich aussuchen können und die Sie da auch verwenden können. Das Kernstück von Scratch ist natürlich das Programmieren, das Bauen von so einem Code. Das, was hier schon da ist schaut schon ein bisschen unübersichtlich aus deswegen fangen wir vielleicht einmal von neuem an also geht es einfach wieder auf die startseite startseite zurück Nu har den fortfarande inte tagit upp det. da entwickeln wenn sie jetzt auch starten wollen mit stretch und sie jetzt da auch mitmachen wollen ich brauche grundsätzlich um das auszuprobieren keinen account bestreit wenn ich dann allerdings das was ich programmiert habe speichern möchte dann brauche ich schon einen account für den einstieg zum ausprobieren klicken sie einfach auf entwickeln und dann kommen sie in so ein leeres projekt hinein in dem projekt das einzige was da ist ist die scratch katze das ist so dass das maskottchen von scratch und links sehen sie alle befehle die möglich sind das sind farb kodiert also die wichtigsten befehle sind unter unter ereignissen und steuerung und hier kommen eben wieder die die prinzipien des programmierens ins spiel dass sie sie haben schleifen sie haben bedingungen ist schleife heißt es passiert etwas mehrere male oder oder für immer bedienung heißt es passiert etwas wenn ein bestimmte eine bestimmte bedingung erfüllt ist wir können uns jetzt ganz schnell einmal anschauen wie ich die katze von rechts nach links bewegen kann mit hilfe der pfeiltasten an meinem computer erste block den ich oben einsetze ist dieses diese fahne weil das kreis die programme immer dann beginnen wenn diese grüne fahne angeklickt ist deswegen habe ich immer als erstes den block mit der grünen fahne da hinein dann brauche ich eine Steuerung, wiederhole fortlaufend, weil das, was ich als nächstes eingeben will, soll ja immer passieren, wenn ich eben dann eine Cursor-Taste drücke. Dann habe ich hier das Falsch. Dann auch wieder unter den Steuerungen. Dann brauche ich den Fühlen-Bereich. Sie sehen, es ist jetzt am anfang ist unübersichtlich aber mit der zeit kommt man auf die logik ganz gut drauf als dass der links gedrückt bewegung dreht ich und drehe dich jetzt in schritt setzte richtung sind die kliniken für den pfeil dein setzte richtung nach links und geht sie in der schritt klick ich da rechts drauf duplizieren wir den ganzen block weil nach rechts drücken rechts in dem fall okay das probieren wir das auch funktioniert startet das programm sie sehen das ist mit seinem gelben rand umgeben das bedeutet der code ist jetzt aktiv und dann kann ich mit den cursor tasten die katze nach links und nach rechts steuern. Sie sehen jetzt, es schaut ein bisschen komisch aus, weil sich die Katze am Kopf stellt. Das ist, weil sie sich rundherum dreht. Da gibt es wieder auch bei der Bewegung einen Punkt, setze Drehtyp auf links, rechts. Das muss ich ganz am Anfang einsetzen. Jetzt sollte sich die Katze normal nach links und rechts bewegen normal gut jetzt hat die katze auch eine animation dabei das heißt ich möchte ja dass die katze auch das aussehen ändert das kann ich unter kostüme überprüfen. Das ist der zweite Reiter oben. Sie sehen, diese Katze hat zwei Kostüme. Ich kann also zwischen diesen Kostümen wechseln, um dann Bewegung zu simulieren. Mache ich ganz einfach mit Wechsle zum nächsten Kostüm. Das füge ich da zweimal ein. So. Starte ich das. das finde ich dann zweimal ein start ist das das logatik aber die katze läuft hin und her und bewegt sich auch noch dabei ja es ist sehen wenn man es draußen hat die logik wie das funktioniert es ist relativ selbsterklärend. Man kann da sehr schöne Spiele, sehr schöne Animationen machen, kann mehrere Figuren einbauen. Ich kann darauf reagieren, wenn eine Figur eine andere berührt. Ich kann die Figuren Dinge sagen lassen, dann erscheinen Sprechblasen, die Figur sagt etwas. Ich kann auch Klänge einbauen. Das ist der dritte Reiter hier oben. Es sind jetzt mittlerweile schon sehr viele Klänge in Stretch auch eingebaut, die man hineinladen kann oder auch eigene Texte aufnehmen. Also da gibt es sehr, sehr viele Möglichkeiten, was man machen kann. weitere stretch projekte in die man hineinschauen kann und wo man sich ein beispiel nehmen kann also ich lade sie ein dann in diese projekte hinein zu schauen oder ihre kinder dann zu animieren in diese projekte hinein zu schauen und da was lustiges auch zu gestalten natürlich kann ich auch bilder zeichnen abfotografieren und dann als spielfiguren dahin einsetzen also es ist alles es ist alles möglichen das sind unzählige gibt unzählige kreative möglichkeiten wer dann weitergehen möchte als scratch der kann dann zu snap aufsteigen step ist eine weitere visuelle programmiersprache die die dann noch mehr kann als Scratch. Und wiederum für Kinder, die noch nicht lesen können, weil hier bei Scratch wird natürlich gelesen, geschrieben, man muss auch immer wieder Variablen eingeben, also das ist schon etwas komplexer. Für Kinder, die noch nicht lesen können, gibt es Scratch Junior. Scratch Junior ist eine App, app dies für android und iphone gibt es kostenlos und da kann man auch einfache animationen machen kann es auch teile angeben kann figuren auf dem bildschirm herum bewegen lassen ich kann figuren auf antippen reagieren lassen also da gibt es auch sehr viele dinge die man schon machen kann, um da eben spielerisch zu erkunden, wie so eine Programmierumgebung funktioniert. Ja, und dann kann ich Ihnen auch noch, ich strecke jetzt einmal kurz aus, aus dem Bildschirm Freigabe, kann Ihnen dazu auch noch dieses Buch empfehlen, Programmieren super easy mit scratch und python python ist auch eine freie programmiersprache die auf scratch ist aufbaut auf scratch aber die sehr kompatibel ist mit scratch und hier eben in diesem buch programmieren super easy stehen viele beispiele drinnen von spielen die man mit scratch programmieren kann und die man dann in python überführen kann und wo man das dann noch etwas besser und etwas professioneller machen kann genau und jetzt kommen wir zum nächsten punkt zum dritten meiner punkte geschichten und hörspiele ich koordiniere ein radioprojekt bei meiner bildungsseite ich habe sehr viel mit mit geschichten mit hörspielen mit reportagen zu tun die von kindern und jugendlichen gemacht werden und da gibt es eigentlich auch sehr einfache möglichkeiten wie die tanja schon gesagt hat ist das smartphone eigentlich ein super gerät um solche dinge zu produzieren also mit dem mit dem smartphone haben sie ein perfektes medienproduktionsgerät in der tasche also da kann man wirklich sehr sehr viel damit machen auch eben geschichten hörspiele kann man mit dem smartphone aufnehmen wobei der zwei dinge zu beachten sind. Das eine ist, dass das Smartphone eher dazu getascht ist, um Ton aufzunehmen, der aus der Nähe kommt, also eben den Ton, wenn man das Gerät am Ohr hat und eher die Geräusche, die weiter weg sind, herausfiltert. Das heißt, wenn man da irgendwie eine größere Szene filmen möchte oder aufnehmen möchte, dann muss man bedenken, dass da eben das Smartphone vielleicht das nicht so aufnehmen wird, wie man das gerne möchte. Und das Zweite ist, dass es günstig ist, während der Aufnahme die Kontrolle darüber zu haben, wie laut die Aufnahme gerade ist, und deswegen würde ich empfehlen, nicht so die Standard-Audio-Nachrichten-App zu verwenden, sondern zum Beispiel die Auphonic Edit App. Die Auphonic Edit App ist kostenlos, ist eigentlich ein Anhängsel für die Auphonic Web Plattform, wo man dann die Aufnahmen auch noch säubern, verbessern kann und so weiter. Ist aber nicht notwendig. Kann auch nur diese App verwenden. Die Android-Version von der Auphonic Edit App, damit können Sie eben auch ein bisschen schneiden Ihre Aufnahmen. Mit der iPhone App können Sie meines Wissens derzeit nur aufnehmen. Aber das Schöne an dieser App ist, dass Sie während der Aufnahme den Pedel sehen. Sie sehen das am linken Screenshot. Sie sehen, wie laut ist gerade die Aufnahme. Ist es zu leise oder geht es schon in den roten Bereich hinein? Also da kann man sich ganz gut dann orientieren. Und wenn Sie die Aufnahme gemacht haben, sehen Sie auch in der Auphonic App so eine Aufnahmekurve, wo eben die lauten und die leisen stellen dann gut dargestellt sind und da können sie eben bei der android-app auch ein bisschen schneiden oder sie sehen auf jeden fall ob das ganze zu laut zu leise ist und ob das auch gut funktioniert hat ja was kann man da aufnehmen und was ist günstig aufzunehmen wie die die Tanja schon erzählt hat, ist es nett, zum Beispiel mit PowerPoint Geschichten zu erzählen, Bilderbücher zu machen mit PowerPoint. Aber Sie können ja auch Audiodateien in PowerPoint einfügen. Also Sie können dann eben auch, wenn Sie von einem Zoobesuch erzählen, können Sie die Geräusche der Tiere aufnehmen oder nachmachen und dann an der passenden Stelle einfügen, können eben die Geschichte vorlesen und dann zusätzlich als Audiodatei noch einbauen. Also da gibt es sehr, sehr viele Möglichkeiten, was sie dann mit diesen Audiodateien machen können oder auch einfach nur verschicken über einen Messenger-Dienst. Rechts habe ich Ihnen noch eingeblendet ein kostenloses Schnittprogramm Audacity. Das ist relativ einfach zu bedienen, aber man kann auch schon professionelle Ergebnisse damit erzielen. Also ich schneide unsere Radiosendungen für Radio Orange schneide ich auch mit Audacity. Und soweit ich weiß, die meisten Mitarbeiter und Tätigen bei Radio Orange verwenden eben auch Audacity. Ist sehr einfach. Sie können Dinge rausschneiden. Sie können Clips untereinander verschieben. Sie können auch mehrere Spuren untereinander haben, was extrem praktisch ist. Wenn Sie zum Beispiel eine Spur haben mit Musik und eine Spur mit Geschichten, dann können Sie die einfach untereinander legen. Das wird dann zusammengemischt und als MP3-Datei ausgegeben. Audacity gibt es auf der Seite audacityteam.org. Weil das eine Open-Source-Software ist, gibt es mehrere seiten wo das angeboten wird allerdings muss man da ein bisschen vorsichtig sein weil auf manchen seiten wird dann ein zusatzprogramm dazu gepackt dass man sich damit installiert ist zwar meistens nicht schädlich aber es muss nicht sein und eben die seite audacity org gibt ihnen sozusagen das pure audacity dass sie dann verwenden können als kleine anregung zum für ein hörspiel spiele ich ihnen hier genau spielen wir ihnen eine kleine geschichte vor und ich erzähle dann nachher auch in welchem rahmen die geschichte entstanden ist Hallo, ich bin Miriam 4a. Die kleine Schildkröte Schuschu. Vor langer Zeit gab es eine Schildkröte namens Schuschu. Sie hatte keine Eltern, aber viele Freunde. Sie hießen Marlene, Lula, Franka, Charlotte, Marie, Luna und Coco. Eines Tages sagte Luna, mir ist langweilig, ich will ein Abenteuer erleben. Schuschu, die Schildkröte, sagte, dann müssen wir packen. Wir fahren als blinder Passagier in einem großen Schiff mit. Alle riefen, ja, das wäre toll, ein richtiges Abenteuer. Sie packten ihre Sachen und gingen zum großen Steg. Abenteuer. Sie packten ihre Sachen und gingen zum großen Steg. Sie mussten ganz leise sein, damit sie niemand bemerkt und sieht. Schnell krabbelten alle unter die Plane und versteckten sich in einer kleinen Kiste. Zum Glück waren alle nicht besonders groß. Sie kamen gut an und sahen Ägypten. Da ganz plötzlich sahen alle ihre Eltern, sogar Schuschu, die nicht mal wusste, wie ihre Eltern aussahen, erkannte sie. So lebten alle glücklich und zufrieden. Ende. Also diese Geschichte ist in einer Volksschule entstanden, der Volksschule Zennerstraße. Das ist eine offene Volksschule mit Mehrstufenklassen und dort schreiben die Kinder regelmäßig Geschichten, also schreiben jede Woche mehrere Geschichten. Und eine Lehrerin nimmt dann die Geschichten mit den Kindern auf und wir machen dann Radiosendungen daraus. Also ich stelle dann diese Geschichten zusammen und es sind schon mehrere Sendungen entstanden aus Geschichten, die eben die Kinder geschrieben und auch selber erzählt haben. Und es ist also immer wieder großartig, wenn man dann hört, was für Fantasie die Kinder haben und was da dann alles rauskommt. Es ist dann Abenteuergeschichten und Geschichten, wo es um Freundschaft geht und manchmal auch so Gruselgeschichten. Also es ist ganz, ganz große Bandbreite, was da erzählt wird. Und das ist wirklich toll. Also ich kann Ihnen nur empfehlen, dass Sie Ihre Kinder dann anreden, eben solche kleinen Hörspiele zu produzieren, die man dann natürlich auch aufwerten kann durch zusätzliche Geräusche. Also das ist jetzt einfach eine vorgelesene Geschichte. Aber da kann man sich noch überlegen, wie kann ich das vertonen? Kann ich zum Beispiel bei der Fahrt übers Wasser, kann ich noch das Wasser rauschen im Hintergrund dazu aufnehmen? Ich kann dann in der Wüste, kann ich die Schritte im Sand aufnehmen? Das geht mit Reis, also wenn Sie eine Schüssel mit Reis haben und dann da drehen mit der Faust, so Schritte marschen, das geht ausgezeichnet und da kann man einfach auch kreativ werden und kann man sich überlegen, wie kann ich welches Geräusch erzeugen, ich kann natürlich auf YouTube, das ist dann die einfache Lösung, auf YouTube schauen, wie dann die Geräuscheffekte erzeugt werden, aber spannender ist natürlich, wenn man selber überlegt, wie könnte ich jetzt Windes heulen, gehen durch den Schnee, wie kann ich das dann erzeugen und wie kann ich das simulieren. Ja, soweit zu den Geschichten und Hörspielen, die ein großartiges Medium sind, was man da vielfältig verwenden kann. vielfältig verwenden kann. Ja, damit kommen wir dann auch schon zu den letzten paar eher kurzen Anregungen noch. Die sind jetzt allesamt schon ein bisschen komplexer. Also wir haben uns hier quasi vom Einfachen so zum Komplexen hingearbeitet. Ein tolles Feld, das ganz viele verschiedene Möglichkeiten bietet, ist zum Beispiel das Thema Werbung. Das Tolle daran ist, dass man dabei ganz automatisch mit den Kindern thematisiert, was so die Hintergründe oder auch die Mechanismen sind, die bei Werbung wichtig sind oder die bei Werbung immer mit eine Rolle spielen. Wenn ich zum Beispiel versuche, mal selbst mit den Kindern ein Werbeplakat zu gestalten, sei es jetzt analog durchs Zeichnen oder digital mit einem Programm am Computer, sei es jetzt mit irgendeinem Bildbearbeitungsprogramm oder mit Canva.com zum Beispiel, haben wir dieses Beispielbild hier erstellt, dann muss ich mir dabei natürlich auch überlegen, was sind so typische Fotos, die man auf sowas sieht? Warum schauen die so aus, wie die ausschauen? Was sind da die Botschaften, die da dabei stehen? Wie ist der Text so formuliert? Warum ist der so groß und so weiter? Also beim kreativen Arbeiten werden da ganz viele Hintergründe deutlich, die dem Kind vielleicht auch irgendwie helfen, sowas in Zukunft erkennen zu können und auch ein bisschen reflektieren und halt kritisch sehen zu können. Hörspiel zu bleiben, auch versuchen, selbst eine Radiowerbung aufzunehmen. Sei es für ein fiktives Produkt, für den tollen Schweinsbraten von der Oma, für was auch immer, da kann man sich ja ganz kreativ austoben. Oder natürlich, man versucht, so ein bisschen eine Fernsehwerbung oder so eine Werbung, wie man sie von YouTube vielleicht kennt, selbst zu gestalten und versucht, sich auf diese Art so ein bisschen auszuprobieren, wie kann man sowas nachahmen, wie schaut sowas typischerweise aus. Ein Thema, das bei Kindern und Jugendlichen heutzutage auch meistens eine große Rolle spielt, sind die Influencer. Also meistens recht tendenziell junge Menschen, die auf YouTube, Instagram, TikTok etc. Inhalte produzieren. Oft sehr unterhaltsam, oft sehr kreativ. oft sehr unterhaltsam, oft sehr kreativ. Und das sind einfach speziell für ältere Kinder und Jugendliche oft sehr große Vorbilder und spielen da einfach eine wirkliche Rolle. Und wenn zum Beispiel in Schulklassen gefragt wird, was wollt ihr in Zukunft machen beruflich, dann ist es bestimmt nicht unüblich, wenn das ein oder andere Kind YouTuber oder Influencer als Berufswunsch nennt, eben weil das wirklich ganz große Vorbilder oft sind für Kinder. Da zum Beispiel kann es auch total interessant sein, sich mal gemeinsam mit den Kindern oder Jugendlichen anzusehen, was für Inhalte konsumiert mein Kind da denn eigentlich gerne, was daran gefällt ihm und vielleicht kann man dann auch gemeinsam versuchen, das Ganze zum Beispiel ein bisschen ins Lustige zu übersetzen und wie eine kleine Parodie zum Beispiel daraus zu gestalten. Wie sowas zum Beispiel aussehen kann, haben Schüler einer steirischen Mittelschule ausprobiert und haben hier was aufgenommen, was ebenfalls mit einem Medienpreis, also das Gesamtprojekt dieser Schule wurde ebenfalls mit einem Medienpreis ausgezeichnet und wir schauen uns da mal kurz kleinen Ausschnitt daraus an. Hallihallo meine fetten Würstchen und willkommen zu einem neuen Video von mir, Georgie Isu. Heute habe ich einen Special Guest, das ist mein Cousin aus Graz, der Jonathan TX. Ja, ich habe dir etwas mitgebracht mit deiner runden Zahn. Danke, das wäre nicht mäßig gewesen. Schaut, da da, er ist Steiger und die reden halt so im Dialekt und das ist meine Abonnentenzahl. Danke. Das kriegt dann eher den Platz von mir. Und du erzähl mal allen, was wir heute machen. Wir stellen heute verschiedene Produkte vor, die ich meinem Cousin vorgeschlagen habe. Ja. Ja und wir starten gleich. So, aha, da haben wir schon das erste. Hitman13 stellt das neueste Handy vor. Und wir haben es. Wir haben es aus dem Internet bestellt. Das ist sehr gute Qualität. Es kostet 1000 Dollar und wir haben es extra aus Amerika bestellt, denn es gibt es bei uns noch nicht. Und das krasse an diesem Handy ist, dass es verdammt viel aushält. Wir haben es ja schon seit einer Woche und es wird einfach nicht kaputt. Wir haben den ultimativen Härtetest. Also das ist gar nichts. Genau, also ich glaube man erkennt in etwa die Richtung in die es geht. Man sieht hier, wenn man ein paar so YouTuber-Videos kennt, erkennt man das ein oder andere Element vielleicht wieder, zum Beispiel die obligatorische Lichterkette im Hintergrund, irgendwelche Video-Effekte, wie irgendwas von der Seite ins Bild rutscht oder sowas. Das Auftreten von anderen YouTubern oder von anderen Influencern, in dem Fall einfach von Mitschülern natürlich, irgendwelche Produkte, die vorgestellt werden und natürlich ist es immer das Neueste und Tollste und Exklusivste und so weiter. so ein bisschen parodiert. Auch sowas kann man mal versuchen nachzuahmen, eben weil dadurch einerseits man sich kreativ total austoben kann und man da in alle möglichen Richtungen gehen kann und weil dabei eben auch ein paar von diesen Mechanismen und Verhaltensmustern irgendwie deutlich werden, die vielleicht auch gar nicht so schlecht sind, wenn man die so ein bisschen thematisiert, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen. Eine weitere beliebte Plattform bei Kindern und Jugendlichen aktuell ist TikTok. TikTok, für die, die das vielleicht nicht kennen, ist eine App, auf der sich eigentlich alles um ganz kurze Videos dreht. Die sind meistens so höchstens eine Minute lang und werden ergänzt mit diverser Musik oder mit diversen Tönen. Oft auch mit der Vertonung von Filmen, die dann mit anderen Bildern ersetzt werden und so weiter. Also es wird ganz oft verschiedene Musik oder eben Töne oder diverse Videoeffekte und Filter und so weiter. Das alles wird kombiniert und am Ende schauen dabei verschiedenste kreative, kurze Videos raus. Ich habe hier mal drei kurze Beispiele mitgebracht und zeige die mal kurz her. Ganz typisches Beispiel, auch von der Länge her, diese TikTok-Videos sind oft gar nicht so viel länger. In dem Fall wurde einfach eine fertige Musik genommen, die lässt sich ganz einfach innerhalb der App auswählen und hier wurde anstatt da jetzt irgendwie selbst zu tanzen oder zu performen, was auf TikTok natürlich auch sehr beliebt ist, wurde hier ganz einfach mit dem Text gespielt und quasi wie so eine kleine Finger-Performance aufgeführt. Was auch sehr gut zeigt, dass sich die Kinder oder Jugendlichen, um selber Videos für diese Plattform zu produzieren, nicht immer unbedingt selbst vor der Kamera zeigen müssen. Denn das ist natürlich etwas, was man sich als Elternteil speziell mit den Kindern oder Jugendlichen ausmachen muss, ob man das möchte, dass das Kind da zu sehen, also da klar erkenntlich zu sehen ist oder dass vielleicht auch das Zuhause zu sehen ist oder welche Teile daraus und so weiter. Das sind einfach Dinge, die man sich ausmachen muss, aber im Falle von TikTok prinzipiell gibt es Möglichkeiten, solche Videos zu erstellen, ohne dass man da selbst erkennbar vor der Kamera sein muss. Hier haben wir noch ein Beispiel, wo es ein bisschen ins Kreatwendig zu zeichnen, keine Frage, aber schaut dafür natürlich auch umso beeindruckender im Endergebnis aus. Und für die Haustier-Fans noch ein Beispiel. Die Vertonung wurde in dem Fall eben von einer Serie oder einem Film oder sowas genommen In meinem Leben? Das ist ein bisschen verrückt. Gut, damit wären wir mit unseren Anregungen und Tipps eigentlich auch soweit fertig. Sie finden alle Links, die hier jetzt im Rahmen der Präsentation genannt wurden, auch unter diesem Link. Wir haben hier eine Linksammlung durchgeschickt. Wir schicken den Link dann auch gerne gleich in den Chat. Genau, und Sie finden hier in einem Padlet zusammengefasst, alle Links, die wir hier jetzt genannt haben. Die App, die diversen Programmierplattformen, hier wie anfangs erwähnt auch ein paar Plattformen, die Bilder oder Musik anbieten, die man auch für Projekte verwenden darf, die man veröffentlichen möchte, unter Einhaltung der jeweiligen Lizenzbedingungen, aber die sind meistens nicht sehr streng. Und ja, alle weiteren Plattformen und Ideen, die wir noch so genannt haben. Gibt es eventuell noch Fragen oder Anregungen oder hat vielleicht jemand selbst noch von Medienprojekten zu erzählen? vielleicht jemand selbst noch von medienprojekten zu erzählen am anfang gesagt wurde viele kinder machen schon das mit medien und das wäre natürlich spannend zu erfahren was ihre kinder da schon alles machen Dann sage ich einmal kurz Hallo. Hier, hört man mich? Ja. Ich habe einen mittlerweile zehnjährigen Sohn. Der ist schon seit zwei Jahren ein bisschen aktiver, also hat auch eben sein Smartphone und mit Fotos hat das Ganze begonnen, aber er ist mittlerweile in dieser Minecraft-Welt. Durfte auch im Sommer in seinem Minecraft-Camp besuchen, weil wir halt gemerkt haben als Elternteil, das übertrifft all unser Wissen, also wir kommen überhaupt nicht aus diesem Programmierwelt, IT-Welt und haben eigentlich gehofft, dass dort seine Fragen beantwortet werden, war dann so teils, teils, aber also den ganzen Sommer haben wir eigentlich nur versucht, ihn wirklich da zu unterstützen, damit er auch all seine Fragen und diese Neugierde stiehlen kann. Mittlerweile geht es, aber natürlich, da merkt man schon, egal wie jung Eltern man ist, dass man da total überfordert ist mit dem ganzen Thema. Ja, und das wird sich halt noch zeigen. Also ich merke halt, die Interesse ist da, aber er weiß noch nicht, wo er suchen kann, was es gibt und wie er überhaupt einmal einsteigt. Und deswegen habe ich mir gedacht, ich schaue mal heute rein, was gibt es überhaupt, was kann ich ihm vorschlagen. Teilweise hat er selber auch noch mitgeguckt, aber wir werden das in den nächsten Monaten schätze ich einmal immer wieder halt zwischen der Schule ausprobieren, ich werde ihm das alles zeigen Also was wenn eben das Thema Programmieren und so weiter durch Minecraft halt interessant ist, dann ist eben um selbst mal so kleine Spiele zu gestalten, eben bestimmt Scratch eine tolle Anregung. Ich habe es mir aufgeschrieben, alles. Genau. Aber prinzipiell schon mal total super. Finde ich persönlich, dass sie da auch wirklich versuchen, eben durch das Camp versucht haben, aktiv zu unterstützen und auch wirklich zu fördern. Und sie haben natürlich völlig recht, die Medienwelt ist heutzutage so extrem schnelllebig, dass es nahezu unmöglich ist, mit Job und Familie und so weiter, da auch noch so dran zu bleiben, geht natürlich fast nicht. Aber umso besser, wenn sie da über den Weg versucht haben zu unterstützen. Ja, und Minecraft ist ein sehr super Beispiel. Also eben Minecraft ist ein Phänomen, weil das Spiel gibt es jetzt, glaube ich, zehn Jahre und es schaut jetzt nicht besonders aus, ist aber extrem beliebt, weil es einfach so immens viele Möglichkeiten hat und man kann kreativ sein, man kann im Spiel selber programmieren und das ist also eine ganz tolle Sache und das auf jeden Fall regt dann das Interesse an, dann eben auch kreativ im Programmierbereich tätig zu werden und es gibt auch gerade zu Minecraft sehr, sehr viele YouTube Videos, sehr, sehr viele Kanäle, wo man sich dann weiter informieren kann, wenn man bestimmte Informationen sucht, wie man da weiterkommen kann. Also da gibt es sehr viele Ressourcen dazu auch. also mit 8, 9, da drauf zu kommen oder überhaupt die Geduld zu haben, das einmal wirklich durchzukonsumieren und Schritt für Schritt mitzumachen, war nicht wirklich altersgerecht. Weil sogar wir als Eltern sind daneben gestanden und haben es 3, 4 Mal nochmal angeschaut, damit wir irgendwie wissen, okay, da müssen wir hinklicken. Und der nächste Schritt ist, dass diese Geduldstoleranz von einem 8-, 9-Jährigen oder mittlerweile 10-Jährigen ist wirklich eine Challenge. Weil die wollen einfach, die haben eine Idee, die haben diese Vision und die wollen so schnell wie möglich. Aber dass das halt in Zeitanspruch nimmt und dass man sich da jetzt die Zeit nehmen muss und sich einmal einlesen muss, ist eine Herausforderung. Und überhaupt eben, wie die Frau Rupp gesagt hat, im Alltag mit Beruf und der Schuldruck sowieso, da bleibt eigentlich für so etwas kaum Zeit. Und ehrlich gesagt, auch in den Sommerferien, wir haben uns das vorgenommen, und zwar für mich wirklich frustrierend, weil ich ihm nicht helfen konnte, gerade bei Minecraft. Er wollte natürlich jetzt Next Level online spielen. Wie machst du das? Es gibt drei Versionen davon. Kann er sich jetzt doch mit seinem Freund dort treffen oder nicht? Dann gibt es eben zig Versionen und da war ich sehr überfordert als Player. Und der Papa genauso. Aber was ich da zum Beispiel, da hätte ich mir gewünscht als Elternteil, dass ich irgendwo ein Support hätte, wo ich mal anrufen könnte und sagen könnte, okay, ich habe jetzt so viel recherchiert die letzten Wochen, dass das das gibt, aber mein Kind würde gerne mit der Nintendo Switch online mit seinem freund spielen der gerade am pc zockt funktioniert das oder funktioniert das nicht das problem ist ja dass all diese demo visionen angeblich gar nicht dafür geeignet sind also man muss Programme kaufen, um es überhaupt auszuprobieren. Also mit Minecraft, glaube ich, soll es funktionieren, geräteübergreifend mit Switch und Computer, funktioniert es höchstwahrscheinlich nicht, weil die Konsolen selten mit Computern zusammenarbeiten. Also bei manchen Spielen schon, aber ja. Also das Erste, was ich herauslesen konnte, ist, dass Computer-Java, also Minecraft-Java-Version nur mit Computer-Java-Version funktioniert und das Minecraft-Windows-10-Version ist dann doch für die Welt offen. Genau, das ist das Problem. Er spielt eben am Nintendo. Wir hätten eben die Edition-Version jetzt auch am Laptop. Und eben durch das Camp hat er da auch den Zugang bekommen. Aber jetzt durch Zufall mit dem Schulwechsel hat er jetzt einen Freund, der spielt das auf dem Playstation. Und ich habe gesagt, du probieren wir es einfach. Du hast das auf dem Nintendo. Schauen wir mal, ob es funktioniert. Und es hat funktioniert. Aber warum das jetzt funktioniert, steht wirklich in keiner Plattform drinnen. Also nicht einmal bei Minecraft. Es steht nichts über Nintendo Switch Minecraft drinnen. Also nur Java oder Windows 10. Das Minecraft ist eine eigene Geschichte, aber ich glaube, dass das eben bis auf die Java-Version, das ist die ältere Version, also Java-Version ist die alte Version, und die neueren Versionen, glaube ich, dann ganz gut miteinander harmonieren. Im Moment schauen wir mal, wie die Interessen sich dann weiterentwickeln, aber ich muss wirklich sagen, da kommen sehr kreative Sachen dabei raus. Häuser werden da gebaut und dann Dörfer. Und das macht mich da schon stolz, wenn eben ein Neunjähriger dann auch an Krankenhäuser denkt, an Schulen denkt und an die ganzen Nahversorger denkt und wirklich schöne, moderne Sachen da kreiert, ist das schon sehr fein. Das ist auch generell das Schöne an so Medienprojekten, dass die speziell im Familienumfeld natürlich auch total nette persönliche Geschenke sein können. Zum Beispiel einen Stop-Motion-Film oder so etwas oder einen kleinen Film, ein kleines Video zu gestalten zum Geburtstag des Opas, der Oma etc., der Tante, des Onkels. So etwas kann natürlich ein total nettes, persönliches Geschenk sein oder mit jüngeren Kindern vielleicht aus Zeichnungen des Kindes gemeinsam mit Text daneben eine Art digitales Buch zu gestalten zum Beispiel. Kombination, eine Geschichte erzählt zu der Person, um die es geht oder wie auch immer. Also da kann man gerade im familiären Umkreis, was das betrifft, auch total kreativ werden und da bieten digitale Medien einfach total den Spielplatz an, um sich da auszutoben. Das ist ein guter Tipp, kurz vor Weihnachten. Genau. Dann haben wir noch Zeit. Genau, dann wäre nämlich jetzt die Zeit, um zum Beispiel... Damit das funktioniert bis dahin. Genau, wir haben schon gehört, so ein Drehfilm kann schon sehr lang dauern in der Entwicklung, wenn man es aufwendig macht. Ja. Aber danke auf jeden Fall. War sehr informativ. Es sind lauter Plattformen, die ich noch nie gehört habe. Und werde ich ihm auf jeden Fall einmal anbieten und schauen, wo er sich wohlfühlt oder wo er sich noch kreativ ein bisschen austoben kann zusätzlich. Danke. Danke. Gibt es noch Fragen, weitere Anregungen? Darf ich mich da kurz einschalten? Ich unterrichte selber Informatik an einer Mittelschule, das ist die 10- bis 14-Jährigen. Und wir haben kein Fach Informatik an sich, sondern wir haben etwas, das sich projektorientierte Mediengestaltung nennt. Und haben das Glück, dass wir zwei Stunden pro Woche dafür Zeit haben. Das heißt, da kann man wirklich viel machen mit den Kindern. Und letztes Jahr ist Corona-bedingt ein bisschen schwierig gewesen, aber ich habe zum Beispiel im zweiten Semester dann das Glück gehabt, dass ich mit den Kindern, weil ich selber auch Physik und Chemie unterrichte, Videos gestaltet habe. Das heißt, sie haben von mir einen groben Überbegriff bekommen. Das war das Thema Wasser. Und jedes Kind hat sich dazu ein Thema ausgesucht, was interessiert mich an dem. Das hat irgendwas Naturwissenschaftliches sein können. Und sie haben daraus eine Forschungsfrage gestaltet. Das heißt, ein Schüler zum Beispiel hat gesagt, ich würde gern wissen, wie baut man selber so einen Wasserfilter? Oder ein anderer hat gesagt, ich mache einen Mini-Biotop, das sich selbst erhält. Eine andere hat gemeint, wie stark muss ich eigentlich Spiritus mit Wasser verdünnen, damit er immer noch brennt? Also es sind ganz viele verschiedene Ideen gekommen. Also es sind ganz viele verschiedene Ideen gekommen. Eine andere hat gemeint, verfaulen Sachen im Wasser schneller oder langsamer und hat es dann ausprobiert. Eine andere Schülerin hat einen Teil einer Kläranlage simuliert. Und die Kinder haben sich eben diese Forschungsfrage gestellt, haben sich dann auch selber herausgesucht, was für ein Experiment kann ich dazu machen, um meine Frage zu beantworten. Haben sich herausgesucht, welches Material brauche ich dafür? Kann ich das überhaupt in der Schule durchführen? Darf ich das durchführen? Haben wir die Chemikalien? Haben wir die Sachen dafür? Was muss ich selber mitbringen? Und haben sich dann dafür auch einen Text geschrieben, den sie dann nachher einsprechen können. Und es war dann zum Glück Ostern soweit, dass wir wieder gemeinsam im Unterricht starten haben können. Sie haben alle das Material mitgehabt, sie haben mir nur noch geschwind gesagt, okay, ich brauche drei Bechergläser und ich bin schon gelaufen und habe geholt. Und dann haben sie eigentlich eine Doppelstunde lang wirklich teilweise alleine, teilweise zu zweit, wer schon fertig war, hat geholfen, ihre Experimente durchgeführt und gefilmt. Und bei ein oder zwei haben wir wirklich zwischendurch, wo wir eine Audioaufnahme gebracht haben, waren alle komplett ruhig, weil sie sehen wollten, funktioniert das wirklich gut. Oder wir haben alles abdunkeln müssen, damit man sehen kann, okay, die Flamme ist zu schwach. Man sieht sie bei Tageslicht nicht. Dann sind sofort drei gerannt, haben die Jalousien runtergelassen für das eine Mädel, das dann die Flamme filmen wollte. Und zum Schluss haben sie sich dann hingesetzt und wir haben eben am Computer zuerst einmal gearbeitet mit Audacity und mit Movie Maker. Sie haben die Tonaufnahmen, haben sie selber am Handy-Mikrofon gemacht, sind dann auch draufgekommen, aha, wie muss ich das jetzt halten, damit das möglichst gut funktioniert und das ist so peinlich vor Fachlehrern, darf da die beste Freundin mitgehen und muss ich das am Gang draußen machen oder dürfen wir in eine leere Klasse? Die anderen sollen nicht zuhören, die 14-Jährigen. wir in eine leere Klasse, die anderen sollen nicht zuhören, die 14-Jährige. Und zum Schluss hatten sie dann, manche tatsächlich, ein Video, wo sie dann die Idee hatten, ich kann das noch mit Musik hinterlegen, wir haben eine Datenbank. Das hat bei manchen eine Minute gedauert, bei anderen fünf Minuten das Video. Und wir haben uns dann zum Schluss alle Videos angeschaut und da sind sie selber dann teilweise noch draufgekommen, das hätte ich besser machen können und das werde ich nächstes Mal noch anders machen. Also sie sind da schon sehr kreativ, sie brauchen natürlich, gerade was solche Programme angeht, Movie Maker ist eines der leichtesten Videoschnittprogramme am Computer, es gibt wesentlich kompliziertere. Sie brauchen da trotzdem Anleitung, sie brauchen Unterstützung, sie brauchen Hilfe. Was ich leider nicht gefunden habe, ich habe mich ja selber schon mit MovieMaker davor auch beschäftigt, sind wirklich gute Erklärvideos dafür, beziehungsweise PDFs mit Anleitungen zum Herunterladen. Also da, Movie Maker ist halt ein bisschen ein älteres Programm, da gibt es noch Aufholbedarf, meiner Meinung nach. Weil es ist früher gewesen, ich glaube bei Windows XP hat es das noch dabei gegeben, da war es noch fix installiert. Und jetzt kannst du es nur noch eben über bestimmte Seiten herunterladen. Da wäre es vielleicht ganz gut, wenn man wirklich solche Erklärvideos und PDFs mit Anleitungen dabei hat, damit sich eben auch interessierte Eltern, die ihre Kinder dabei unterstützen können, auch ein bisschen hineinlesen oder das anschauen können und ihre Kindern dabei auch helfen können. Das stimmt, ja. Ich glaube, dass das auch eben ganz stark damit zusammenhängt, was du eh schon richtig gesagt hast. Mit irgendeiner Windows-Version wurde aufgehört, den Movie Maker automatisch mit zu installieren. ganz viele verschiedene Schienen verlagert, wodurch es jetzt zum Beispiel auf YouTube zu vielen verschiedenen Programmen Erklärvideos gibt. Aber der Movie Maker ist halt oft keiner mehr davon, weil der eben, weil er doch recht einfach gestrickt ist, zum Beispiel für aufwendigere Videos, wie es zum Beispiel für YouTube oder sowas produziert werden, halt dann oft eher nicht mehr so in Frage kommt, sondern da dann schon die ein bisschen komplizierteren Programme verwendet werden und so weiter. Das hängt, glaube ich, eben ganz, ganz stark damit zusammen. Denn ich habe auch schon mal festgestellt, die Videos oder die Tutorials, die man dazu noch findet, die arbeiten halt ganz oft mit relativ alten Movie-Maker-Versionen, die so halt einfach gar nicht mehr ausschauen. Das ist leider tatsächlich ein bisschen eine Schwierigkeit. Aber es ist jedenfalls ein guter Hinweis für uns. Und wir haben auch selbst einen YouTube-Kanal. Und womöglich ist die zuständige Kollegin da eh mal dankbar für den ein oder anderen Tipp. Ich habe mir das auf alle Fälle aufnotiert. Dankeschön. Das Projekt klingt auf jeden Fall großartig. Das ist eine super Sache gewesen. Kann man das noch irgendwo sehen oder ist das dokumentiert? Die Videos sind alle privat. Also ich habe natürlich die Videos gesammelt. Wir haben auch bei unserer Schule einen YouTube-Kanal. Ich habe den Kindern leider versprechen müssen, dass niemand das zu Gesicht bekommen wird. Aber sie sind jetzt in der vierten Klasse und wir machen das wieder im zweiten Semester. Vielleicht lassen sie sich diesmal erweichen. Es sind natürlich, es waren ihre ersten Versuche. Sie haben jetzt längere Zeit nichts damit zu tun, aber sie wollen ja auch unbedingt noch einmal was machen dazu. Und wir werden auf jeden Fall noch einmal einen anderen finden. Und wenn Sie Unterstützung brauchen vom Bildungs-Server, dann einfach melden bei uns, wir sind dazu da und das machen wir gerne. Wir freuen uns,, ich bin aus Niederösterreich. Ah, okay. Genau, aber sonst grundsätzlich auch hier nochmal kurz der Verweis, nämlich speziell für die Pädagoginnen und Pädagogen unter Ihnen. Wir betreuen eben auch zwei Webseiten, die sich speziell an Pädagoginnen wenden. Einerseits das Lehrerinnen-Web, das richtet sich eben an Lehrende der Primastufe und der Sekundarstufe 1, also Volksschule, Mittelschule, Unterstufe, Gymnasium und so weiter. Und der Medienkindergarten richtet sich an die Elementarpädagoginnen, also Kindergarten. an die Elementarpädagoginnen, also Kindergarten. Und beide Webseiten konzentrieren sich inhaltlich wirklich komplett auf das Thema Medienbildung. Also wir haben da ganz viele Materialien, Tipps und Informationen rund um das Thema Medieneinsatz im Unterricht. Und natürlich sind viele von diesen Ideen, die man da findet, kann man natürlich in abgewandelter, vereinfachter Form vielleicht auch privat mit den eigenen Kindern umsetzen und kann sich da vielleicht ein bisschen Ideen holen. Was wäre da so möglich? Mit jüngeren Kindern vielleicht eher Medienkindergarten schauen und mit allem, was so ab der Schule ist, vielleicht auch eher ein bisschen am Lehrerweb stöbern. stöbern und für Lehrerinnen und Lehrer sind da überhaupt vielleicht die ein oder anderen interessanten Materialien oder Praxisideen zu finden für den Unterricht. Ja, gibt es darüber hinaus noch Fragen? Denn ansonsten wären wir von unserer Seite aus soweit fertig. Super. Ich bedanke mich bei euch beiden, Tanja und Christoph. Es war wirklich ein sehr informatives Webinar. Und ich nehme da auch sehr viel mit, weil ich arbeite jetzt auch in der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft und werde sicher auch die ein oder andere Idee umsetzen mit den Kindern. Und gibt es noch Fragen vom Publikum? Ja, ich hätte noch eine Frage, weil ich habe jetzt nur kurz verpasst, was Sie vorhin gesagt haben mit den Lehrerinnen-Plattformen. Gibt es auch so etwas für Eltern? Also können sich Eltern auch an die Vereine wenden? Grundsätzlich kann sich jeder und jede an uns wenden, wenn es um Fragen rund um das Thema Medienbildung, Medienpädagogik geht. Ich muss gleich dazu sagen, Minecraft-Experten sind wir nicht so ganz. Das ist noch nicht zu hundertprozentig unser Tätlichkeitsfeld, aber generell sind wir auch für sowas offen. Aber Eltern kann ich wirklich, wenn es um Fragen rund um Medienerziehung und so mit dem Kind geht, kann ich zusätzlich auch Rad auf Draht oder Safer Internet empfehlen. Saferinternet.at Ich werde den Link dann auch noch in der Linksammlung im Padlet ergänzen. Ist für Eltern auf alle Fälle auch eine super, super nützliche Plattform und Rad auf Draht für diejenigen, die es nicht wissen, bietet bei Fragen, Schwierigkeiten, Problemen auch Beratung für Eltern an. Das ist natürlich prinzipiell ein Notruf für Kinder, aber bietet eben auch für Eltern, wenn es zum Beispiel da irgendwie Schwierigkeiten gibt mit Fotos, die kursieren etc. Es gibt ja auch wirklich problematische Themen im Medienbereich. Bei sowas kann ich durchaus Rat auf Rat empfehlen. Das wusste ich gar nicht. Und auch online auf den Plattformen dieser Institutionen kann ich echt empfehlen, da mal ein bisschen durchzustöbern. Da sind oft auch echt interessante Sachen drin. Und da werden auch immer aktuelle Problemfelder ein bisschen behandelt. Kann ich wirklich empfehlen. Genau, grundsätzlich nur kurz zur Frage der Elternplattform. Die Strategie, also wir verfolgen bei uns im Verein so ein bisschen die Strategie, dass wir sich an die Multiplikatorinnen wenden wollen, also eben an die Pädagoginnen und Pädagogen, die dann im Unterricht hoffentlich die Möglichkeit haben und hoffentlich den Willen und die Motivation haben, eben Medienprojekte oder Medienaktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen umzusetzen, um auf diese Art und Weise die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Einfach weil das für uns als Verein die machbarste Strategie ist mit unseren Ressourcen. Aber natürlich, wenn sich per Mail oder sonst wie Fragen von anderen an uns wenden, dann werden wir höchstwahrscheinlich niemanden abwenden, sondern wenn es nicht unser Fachgebiet ist, maximal versuchen, an passende andere Stellen zu verweisen. Das ist schon einmal was. Also weiter vermitteln können wir auf jeden Fall und was sicherlich auch interessant ist auf der Lehrerwebseite, sind unsere Apps und Software-Tests, wo wir eben nützliche auch Kreativ apps und software und vernetzungs apps dann auch testen und beschreiben und das ist natürlich auch im bereich wo man reinschauen kann wenn man da irgendwas versucht und wo man da ganz ganz nützliche dinge auch findet also ist dann gehen danke für die Aufmerksamkeit und wie gesagt, jederzeit an uns wenden. Es kann nicht mehr passieren, als dass wir sagen, wir wissen es nicht und verweisen weiter an Kompetentere in diesem Bereich. Dankeschön. Dankeschön. Ich bedanke mich auch noch an die Teilnehmenden, die bis zum Schluss da geblieben sind und würde noch gerne auf ein Webinar in dieser Woche am Donnerstag noch verweisen. Da geht es um Tipps und Tricks für Methoden für Online-Angebote mit Zoom. Ist jetzt was komplett anderes, aber vielleicht findet sich ja noch jemand, dem das interessiert. Und wenn es keine Fragen gibt, wünsche ich Ihnen allen noch einen schönen Abend und danke fürs Zuhören und viel Spaß beim Ausprobieren. Schönen Abend. Schönen Abend.