Guten Abend! Für alle, die nicht kommen konnten, wird der heutige Abend auf Video mitgeschnitten. Es wird dann zum Nachsehen für Sie, aber auch zum Weiterverteilen für andere Interessierte einen Mitschnitt des heutigen Abends geben. Deswegen werden wir für alles, was gesprochen wird und zu hören sein soll, die Mikrofone benutzen, damit alles dann auf Video gut zu hören ist und nachzuhören ist. Das Thema des heutigen Abends, der Titel des heutigen Vortrags ist aktiv für die Artenvielfalt. Gemeinsam holen wir die Natur zurück. Und es ist bereits der zweite Teil dieser Vortragsreihe. Vor 14 Tagen hat dann der erste Teil stattgefunden. Und es geht darum, das Linzer Stadtökologische Umsetzungsprogramm vorzustellen. Das Linzer Stadtökologische Umsetzungsprogramm ist ein Pilotprojekt, das im Rahmen des Linzer Klimafonds gefördert wird. Und in Zusammenarbeit mit der Naturkundlichen Station der Stadt Linz im Linzer Stadtgebiet aktualisiert und zusammengeführt werden. Dazu wird in hunderten konkreten Umsetzungsprojekten im Stadtgebiet gezeigt, innovative und integrierte Umweltschutzmaßnahmen den Schutz unserer Lebensgrundlagen, des Bodens, des Wassers, der Artenvielfalt gewährleisten kann. Zu diesem Zweck sind heute drei der Proponentinnen und Proponenten des Projekts bei uns und ich möchte sie sehr herzlich begrüßen. Das ist die Daniela Hofinger, die Milena McGuinness und der Harald Kutzenberger, die drei, die heute auch den inhaltlichen Hauptteil des Abends bestreiten werden. Herzlich willkommen hier im Wissensturm. Bevor wir zu den Vorträgen der drei kommen, hat sich Gudrun Fuß als Vertreterin der Naturkundlichen Station der Stadt Linz noch bereit erklärt, einige einführende Worte aus ihrer Sicht bzw. aus Sicht der Naturkundlichen Station zu sprechen. Gudrun, darf ich dich um deinen Input bitten. ich darf dich um deinen Input bitten. Vielen Dank Rainer, ich wünsche auch allen einen guten Abend. Ich freue mich, dass wir uns heute hier wieder zusammen gefunden haben und freue mich schon sehr, was heute alles auf uns zukommen wird im Rahmen des Stadtökologischen Umsetzungsprogramms. Wir von der Naturkundlichen Station von Magistrat Linz sehen uns ebenso ein bisschen in dem Fall als Schnittstelle zwischen dem externen Team, die dieses tolle Projekt ausgearbeitet haben und der Stadt Linz. Wir hoffen, dass wir alle Akteure zusammenbringen können, dass wir eine gedeihliche und sehr fruchtbare Zusammenarbeit schaffen werden. Wie schon erwähnt wurde, werden ja ganz viele verschiedene Umsetzungsprojekte geplant. Allerdings läuft dieses tolle Projekt nur zwei Jahre und ich fürchte fast, dass nicht alle Ideen, alle Projekte, alle Maßnahmen, die im Rahmen dessen eben ausgearbeitet werden, auch umgesetzt werden können in diesen zwei Jahren. Und ich denke, da wird in den nächsten Jahren dann für uns, für die Naturkundliche Station noch viel Arbeit warten und auf die wir uns natürlich auch freuen, dass wir viele von diesen angedachten Maßnahmen, die im Rahmen von diesem Stadtökologischen Umsetzungsprojekt erarbeitet werden, dass wir diese dann eben auf den Weg bringen können und dass sozusagen aus der unter Anführungszeichen grauen Theorie dann wir viel in die Praxis, wir viel auf die Fläche bringen und eben gemeinsam für Linz arbeiten und gemeinsam schauen, dass wir die Artenvielfalt in Linz nicht nur erhalten, sondern vielleicht auch einige Flächen so verbessern können, dass sie attraktiver werden für mehr Tier- und Pflanzenarten. Danke. Danke, Gudrun Fuß. Bevor wir jetzt mit den Hauptvorträgen beginnen, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, es gibt natürlich die Möglichkeit, Fragen zu stellen, es gibt natürlich die Möglichkeit, Diskussionsbeiträge zu bringen und das würde uns auch sehr freuen, wenn es heute ein aktives Gespräch, eine Diskussion über die Themen wird. die Themen wird. Bitte sind Sie nur so freundlich und melden Sie sich mit Handzeichen und geben Sie mir dann ganz kurz Zeit, dass ich mit dem Mikrofon zu Ihnen kommen kann, weil dann sind Sie auch gut zu hören und auch für die Seherinnen und Seher des Videos gut zu verstehen. So, nun genug der technischen und inhaltlichen Vorbemerkungen. Ich darf jetzt das Wort übergeben an Milena McGuinness, die mit dem Vortrag beginnen wird. Ja, hallo, schönen guten Abend. Es sind ja einige bekannte Gesichter wieder da, die vor zwei Wochen auch schon hier waren und ein paar neue. Das freut uns sehr und wir werden ein paar Sachen wiederholen, einfach, dass wir die Leute, die vor zwei Wochen nicht da waren, abholen und einfach erklären, was wir besprochen haben. Das heißt bitte Entschuldigung, dass ein paar Folien gleich sind oder ähnlich ausschauen und dann geht es natürlich konkreter auch um die Flächen in Linz. Ein Überblick über heute, was wir besprechen. Wir werden eben noch einmal die Inhalte des Stadtökologischen Umsetzungsprogramms besprechen. Das ist jetzt schon erwähnt worden auch vom Rainer, was alles beinhaltet ist. Dann ein kurzer Rückblick, der Vortrag vor zwei Wochen, was wir besprochen haben. Dann werden ausgewählte Flächen, Lebensräume und Arten vorgestellt. Das wird dann die Daniela machen. Und dann noch einmal ein kurzer Ausblick auf die Workshops im Frühling. Gut, ja das letzte Mal haben wir eigentlich besprochen, dass jedes Fensterbrett schon ein Trittsteinbiotop sein kann. Also wirklich jeder, der eine Wohnung hat in Linz, in der Stadt, mit einem Balkon und vielleicht denkt man, ich kann ja gar nicht so viel beitragen jetzt zur Natur in der Stadt. Man kann wirklich auch mit einem Fensterbrett, mit einer kleinen Fläche was machen. Man kann natürlich einen Balkon benutzen und eine Pflanzenart, die man dort aussucht, ein Trittsteinbiotop erschaffen, errichten und mit dem Garten, wenn man so glücklich ist, einen Garten hat. Und neben unserem Lebensraum, also neben einem menschlichen Lebensraum, sind das auch Lebensräume für die Pflanzen, für die Tiere. Es ist für den Wasserrückhalt wichtig und für die CO2-Speicherung. Wir brauchen, wir müssen da eine Lösung finden für eine Koexistenz, die pflegeleicht ist, die man einfach durchführen kann. Und letztes Mal haben wir dann eben vier einfache Schritte dieser Koexistenz vorgestellt. Eine Möglichkeit ist, dass man geeignete Bäume und Sträucher aussucht. Da geht es dann auch darum, dass man sich den Standort anschaut. Ist es dort warm, kalt, wie viel Platz ist vorhanden? Dass man heimische Baumarten nimmt, heimische Pflanzenarten, die dann auch der heimischen Tierwelt nützlich sind. Man kann in der Stadt sehr gut ungenützte Bereiche wie zum Beispiel Dächer oder Randlinien verwenden, also auf Dächer zum Beispiel Dachbegrünungen raufgeben und die ökologisch aufwerten. aufgeben und die ökologisch aufwerten. Randlinien wie zum Beispiel Zäune kann man mit Sträuchern bepflanzen und dort einfach wirklich ökologisch aufwerten mit den Straucharten, die man dort einsetzt. Und versiegelte Oberflächen erhalten und wenn sie versiegelt sind wiederherstellen und den natürlichen Rohstoffkreislauf im Garten und auch in der Stadt wiederherstellen. Zum Beispiel durch Kompostierung, durch Regenwasserrückhalt in Zisternen, dass man einfach schaut, dass die Rohstoffe, die vorhanden sind, auch wieder im Garten eingesetzt werden können. Das spannt dann den Bogen zum Stadtökologischen Umsetzungsprogramm. Wir wollen eben schauen, dass die Natur in der Stadt wieder hergerichtet wird, sagen wir mal so, oder gestärkt wird, erneuert wird. Und damit wir wissen, was wir da tun, evaluieren wir Teile der Linzer Biotopkartierung, die vor 30 Jahren stattgefunden hat und schauen uns an, was sich da verändert hat in den letzten 30 Jahren. Und damit wir konkret bleiben, wie es eh schon erwähnt worden. Wir haben ja 100 Umsetzungsprojekte planen, die bis Ende 2022 durchgeführt werden sollen. Dann, damit wir auch Umweltplanung dabei haben und die jüngere Generation abholen, machen wir einen Naturpass Linz in zwei Volksschulen. Da haben wir auch schon Rückmeldungen bekommen, was uns ja freut. Und eine Citizen-Activity-Gruppe, das haben wir auch schon erwähnt. Die Workshops, die dann im Frühling nächstes Jahr anfangen sollen. Da wollen wir dann gemeinsam in der Stadt was machen in Linz und Kleinteilhabitate bauen zum Beispiel oder Dachbegrünungen. Schauen wir mal, was alles jetzt aufkommt, auch in diesem Gespräch heute. Genau, also gemeinsam können wir viel erreichen. Und jetzt schauen wir uns, also das war jetzt ein kurzer Rückblick vom letzten Mal und jetzt geht es mit den Linzer Flächen weiter. wir unmittelbar einsteigen können. Und ja, bitte noch einmal um Geduld bei denen, die auch letztes Mal da waren. Wir haben bewusst gesagt, wir wollen diese Gelegenheiten nutzen, in Kontakt zu kommen, weil es eben sehr stark auch um die praktischen Maßnahmen geht und dass wir eben Menschen ansprechen können. Ich freue mich, dass wir neue Gesichter heute haben und vor allem auch, dass viele Menschen wiedergekommen sind, die letztes Mal da waren. Und das, was uns wirklich so bewusst sein muss, ist, wenn wir uns Linz anschauen, dass die Stadt sich wirklich in einer sehr, sehr kurzen Zeit im Vergleich zu vielen anderen Städten so rasant entwickelt hat. Das ist wirklich etwas, das der Blick auf die französische Landkarte zeigt, wie klein die Stadt vor 200 Jahren war. Das ist ein Teil der Lebensräume, die sich in der Biotopkartierung dann natürlich erklären. Wenn wir hinschauen, warum finden wir an manchen Stellen in der Stadt auf einmal Reste einer Feldlandschaft oder einer Aulandschaft in den Artengemeinschaften, warum sind beim Chemieknoten auf einmal noch Silberweiden, die auf einmal austreiben, weil das einfach Relikte dieser Zwischenzeit sind. auch etwas, was das so wertvoll macht. Das ist das, was wir persistente Landschaftselemente nennen in der Planung. Das heißt etwas, das aus einem anderen Nutzungszusammenhang übergeblieben ist, heute hier ist und dann Lebensgemeinschaften beherbergen kann. Im Vorgespräch habe ich kurz vom Amelsenbläuling was aufgeschnappt. Das sind so die typischen Arten dieser Feuchtwiesenlandschaften, die wir eben im ganzen Donauraum haben natürlich, aber die jetzt natürlich ganz, ganz fragmentiert auftauchen. Aber nachdem sie oft mit ganz kleinen Stellen zufrieden sind oder überleben können, macht das natürlich Sinn, da hinzuschauen. Also bitte die Karte einfach genießen und wirken lassen. Und nachdem wir alle wissen, wo die Proportionen der Stadt ungefähr sind, weil wenn wir nach Süden zur Traun schauen und die Donauauen auch noch einmal, das ist nicht so lange her, das sind fünf Generationen an Menschen. Also das ist etwas, das wirklich eine große Veränderung ist und umso wichtiger, wenn wir wirklich Qualität in der Planung erreichen wollen. Und das ist ja das, was wir ganz provokant an den Titel gestellt haben. Natur zurückzuholen, dann meinen wir schon konkret das, aber wir müssen es halt mit anderen Mitteln erreichen. Aber wir müssen es halt mit anderen Mitteln erreichen. Es wird nicht das Gleiche sein, aber der Anspruch ist schon heißt, dass da nicht auch Qualität drinnen ist. Das ist klar, dass ein sehr künstlicher Lebensraum wie eine Dachbegrünung sehr viele Funktionen haben kann für die Artengruppen, die damit mitkönnen. Wir dürfen nicht davon erwarten, dass das eine alte Haselgrabenwiese ist, aber ganz viele mobile Artengruppen und gerade jetzt Hautflügler, Wildbienen und Tagfalter und auch Heuschrecken können dort mit, wenn es entsprechend gemacht wird. Und dass es Vernetzungselemente gibt, wie zum Beispiel entlang der Gleise, wenn wir die Straßenbahn Gleise nehmen, dann können das Elemente sein, die für eine ganze Reihe von Arten die wichtigsten Korridore sind, die in der Stadt da sind. Oder die Industriebahn, wo das ganz klassisch ist und wo es uns ganz bewusst ist, dass das ja für Amphibien ganz wichtig ist. Also wir kleben nicht an dem, was die Stadtnatur war oder an dem, wie sie heute ist, aber es geht schon sehr stark darum, dass wir uns ganz bewusst machen, wie wir heute in der Stadt leben wollen. Und das ist etwas, wo wir Entscheidungen treffen, tagtäglich, und wo wir die Entscheidungen, wie wir das umsetzen, so bewusst machen können, dass wir in den Details tatsächlich sehr viel entscheiden, welche Artengruppen hereinkommen können. Und dass das weit darüber hinausgeht in den oft gebrachten Vorwurf einer Behübschung, sondern dass es ganz, ganz konkret und funktional sein kann. Und dazu ist ein Ansatz uns sehr wichtig, dass wir dieses Konzept auch unserer Naturschutzkonzeption weiterentwickeln. Wir waren ja tatsächlich vor 50 Jahren teilweise konkret im Bereich der Schutzgebietsentwicklung, in der Notwendigkeit wirklich Schutzgebiete einzurichten und das hat bis jetzt angehalten. Und wir waren vor 25 Jahren sehr konkret in dem Bewusstsein, dass Naturschutz nur flächendeckend funktionieren kann, also segregativ im Bereich der Schutzgebiete, integrativ im Bereich der Kulturlandschaft und dass nur das ganz balancierte Miteinander dieser beiden Strategien uns helfen kann zu transformieren. Natürlich haben wir vor 30 Jahren die Welt noch viel mehr aus der Biotopkartierung erklärt, das heißt aus der Qualität von Pflanzenstandorten heraus und es ist viel Wissen dazugekommen und wir haben deshalb als Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit jetzt diese drei Ebenen gestellt, dass wenn wir heute Flächen kartieren, dass wir gerade in der Stadt, aber es gilt eigentlich überall, ganz bewusst sagen, Lebensqualität für die Menschen, Erholung, Gesundheit, Wohlbefinden, Naturerlebnis sind uns genauso wichtig wie die Lebensvielfalt der wild lebenden Pflanzen und Tiere und die Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Klima. Und gehen wir nämlich gar nicht in diese Falle, die uns so leicht passieren kann, dass wir heute die Welt nur aus dem Klima heraus erklären, weil wir hier gerade unsere Betroffenheit haben, und vergessen, dass wir daneben Boden haben und welche anderen Aspekte wir alle noch berücksichtigen müssen. Und wir gehen auch nicht in die Situation hinein, die manchmal passiert ist, dass wenn nämlich ein Thema an einer Fläche nach oben schwappt, ich denke sehr genau an den Wolfsgarten, wo es viele miterlebt haben werden, der ist einmal sehr bewusst geplant worden und viele andere Parks auch, dann ist ein Sicherheitsthema dazugekommen, ein Hygienethema und dann sind alle diese Aspekte weggeräumt worden. Das ist ein Thema aus der Lebensqualität, das ganz genauso wichtig ist wie das andere und wir haben auf einmal alle Sträuche in allen unseren Parks verloren innerhalb weniger Jahre. Umso wichtiger ist es, dass wir wirklich alle diese Themen bewusst bei flächenhaften Projekten berücksichtigen, verhandeln und erkennen, dass die gleich wichtig sind und dann nicht in diese Situation kommen, dass bereits wenige Jahre später ein anderes Thema drüber kommen, ein klimafreundliches, bodenfreundliches und wie sie alle heißen, die dann sektoral in einen inneren Widerspruch kommen. Das passiert uns ganz leicht. Also das ist ein Grundsatz, da werden wir noch darauf zurückkommen, aber das ist etwas, das wir eben gerne diskutieren wollen, einerseits auf fachlicher Ebene, aber auch erklären wollen, warum wir das für ganz wesentlich halten und dass uns damit die Naturschutz, die Naturschutzarbeit sich einen Schritt weiter entwickeln kann, indem sie die Themen mit einnimmt. Gerade das Bodenthema ist in der Stadt ein ganz wesentliches, hat keinerlei Grundlagen grundsätzlich, aber es ist uns sehr, sehr wichtig, dass wir bei diesen Flächen auch zeigen, wo haben wir überhaupt noch gewachsene Bodentypen. Jetzt komme ich wieder auf diese Karte von vor 200 Jahren zurück. Wenn wir schauen, da war der größte Teil des heutigen Stadtgebiets noch mit natürlichen Böden bedeckt. Heute ist der größte Teil mit Sicherheit aus Aufschüttungsböden aufgebaut und wir werden sehr bewusst auch die Bodenkartierung benutzen, nachdem sie ja gut verfügbar ist heute. Das ist vieles einfacher geworden, um gleichwertig zu den natürlichen ökologischen Pflanzen- und Tierbeständen zu zeigen, dass auch der Wert der Erhaltung gewachsener Böden eine Voraussetzung dafür ist. Nicht nur für CO2-Speicherung und alte Bodenfunktionen. eine Voraussetzung dafür ist. Nicht nur für CO2-Speicherung und alte Bodenfunktionen. Andere Themen sind natürlich die, dass wir funktionale Aspekte haben, die können wir über die Flächen nie genau abbilden, aber vielleicht gelingt es uns auch, gemeinsam Impulse zu bringen, die weit darüber hinausreichen, dass an den entsprechenden Stellen verankert werden kann, dass wir solche Barrieren, die so viele Arten wie den Igel als ein Musterbeispiel, aber eine ganze Reihe anderer Arten in ganz ernste Bedrängnis bringen in der Stadt öffnen. So wie dieses Bild zeigt, dass es ohne Mehrkosten möglich ist, wenn man alle 20 Meter diese kleinen Durchlässe macht bei Dehnungsfugen, einfach ganz, ganz fundamental zum Überleben dieser Arten beizutragen. Und das heißt, neben dieser flächenhaften Umsetzungsüberlegung auch eine strukturelle zu haben, dass wir versuchen werden, mit den entsprechenden Dienststellen der Stadt Linz, aber auch mit Privaten mehr und mehr in Kontakt zu kommen und zumindest die Information zu streuen, da ist das ÖQL sicherlich eine optimale Drehscheibe dafür, Information zu streuen, optimale Drehscheibe dafür, Information zu streuen, dass es Alternativen gibt zu dieser Fragmentierung, die tatsächlich eine völlig neue Dimension angenommen hat, gerade auch in den Privatgärten. Die Zahl der hohen Fundamentmauern hat doch massiv zugenommen. Und dann noch einmal das Bild, das wir letztes Mal schon hatten. es ist noch nicht schöner geworden, es ist noch immer in Linz. Für die, die nicht da waren, es war die Idee, dass wir uns einfach bewusst sind, wie schnelllebig unsere Zeit ist. Unsere Verhaltungen uns drinnen verfangen, die uns gar nicht komisch vorkommen in der Phase, in der wir kommt, dass wir ganz viel Raum brauchen, eh nicht wissen, was wir damit anfangen sollen und schon gar keine Zeit und Kapazität aufwenden wollen, das noch zu pflegen. Also eigentlich ist es ein Sinnbild dieser Degeneration, des Überflusses, dass wir es uns in unserem Wohlstand nicht leisten können, etwas damit anzufangen. Das ist ganz direkt und das betrifft sehr stark eine Eigenreflexion, gerade bei den öffentlichen Vorhaben. Da reden wir jetzt nicht nur von privaten, da reden wir ganz massiv von öffentlichen Vorhaben und dadurch ist es natürlich ganz sensibel zu diskutieren. Und umso wichtiger ist es trotzdem zu tun. Das ist das Johannes Kepler Klinikum, heißt das glaube ich, das JKU, das alte AKH. Das, was man früher AKH genannt hat in Linz. Genau. Ja, ja, genau. Gibt es genau sehr stark, es gibt die massiven Trends dabei, wir kennen die Beispiele aus Bayern und Baden-Württemberg, wo die rechtlichen Vorgaben schon dagegen stehen. Das ist vielleicht dabei auch ganz wichtig zu besprechen. Wir wissen genau, wo die Grenzen von unserem Vorhaben sind jetzt dabei und werden es dort nicht in einer Grundsatzdiskussion verstricken, die wir nicht erhalten können. Wir werden versuchen, 100 gute Beispiele zu zeigen, möglichst bunt, aber es ist uns ganz bewusst, dass es sehr, sehr viel an Regelwerk rundum braucht, das in Oberösterreich derzeit nicht greifbar ist, wo wir Schritte zurück machen. Und wir können es nur anerkennen. Und vielleicht hilft es uns, wenn wir ein bisschen solche Austauschsachen auch für einen Austausch in der Richtung nutzen. Ich war gerade letzte Woche wieder auf einem Workshop in Tschechien und wenn ich denen erzähle, wie wir arbeiten, dann sind sie sehr geduldig und mitleidig, weil sie seit 20 Jahren ein Biotopverbundgesetz umsetzen, jetzt gerade ein Green Infrastructure Gesetz vorbereiten und bei der Jahrestagung in Brünn von den ganzen Leuten, die das umsetzen, sie auch unzufrieden sind, wie es funktioniert, aber natürlich viel viel unauffälliger, unaufgeregter und handwerklich strukturierter drangegangen wird. Also das, was wir hier so tun, wie wir es tun wollen, ist da tatsächliche Realität, dass einfach dann eine Behörde kommt und sagt, ja machen wir, das macht sehr viel Sinn. Wir haben gerade ein Umsetzungsprojekt vorbereitet in Lednitze. Und dann kommt halt die Behörde und sagt, das gefällt uns. Wir sollten solche Pflegemaßnahmen machen, machen wir ein Pilotprojekt. Habe ich bei uns schon lange nicht erlebt. Ja, dann kommen wir zur Linzer Stadtbiotopkartierung. Die ist schon gut gereift, war ein Pilotprojekt zu ihrer Zeit. Da war gerade ein bisschen was in Niederösterreich 85 und in Wien 85 und dann schon Linz. War sehr, sehr modern zu ihrer Zeit und hat sehr viel geholfen. Sie liegt übrigens da unten, da liegt sie am Tisch. Und wir würden ja gerne miteinander reinschauen und helfen eben dabei, dass sie ein bisschen aus dem Analogen ins Digitale findet in Teilen. Das ist auch ein Anspruch, den wir natürlich nutzen wollen dabei, weil wir es einfach brauchen. den wir natürlich nutzen wollen dabei, weil wir es einfach brauchen. Das, was dabei die methodische Überlegung war, das war, dass einmal Nutzungstypen abgegrenzt worden sind. Das heißt, einmal von der Landnutzung, Geomorphologie, Strukturausstattung recht, praktisch überhaupt Methoden zu entwickeln. Dort die Standortverhältnisse, die Vegetation und Ansätze einer Gefährdung und Maßnahmen zu beschreiben, damit eine Grundlage für eine Naturschutz- und Planungspraxis da ist. Ich denke, in der Verwaltung ist ja ganz viel genutzt worden. Das ist etwas, das natürlich die ganze Lebenszeit von unserem lieben Kollegen Friedrich Schwarz ganz oft herangezogen werden konnte bei Entscheidungen in der Sachverständigenarbeit und bei Impulsen. Und das, was leider auch das gemeinsam ist mit allen anderen Biotopkartierungen, auch die Wiener ist nicht wiederholt worden, auch die Niederösterreichische nicht. Dass natürlich das Ganze immer mehr in die Verfahrens- und Projektebene gewandert ist. Das heißt, in Linz ist natürlich Biotop kartiert worden, wenn die Anschlussstelle Ahoff geplant wird. Und es ist natürlich Biotop kartiert worden, wenn der Westring geplant wird, projektbezogen. eingeplant wird, projektbezogen, aber Vorsorge ist natürlich verschwunden daneben. Das ist das, was uns bewusst sein muss. Es ist natürlich kartiert worden, wenn große Schutzgebiete in den Trauntonauern ausgewiesen worden sind und jetzt eine Verpflichtung mit der Europäischen Union eingegangen wird, für die Standarddatenbögen, aber eben wir konzentrieren uns jetzt außerhalb der Schutzgebiete, außerhalb der Infrastrukturprojekte die normale Gegend dazwischen. Das ist jetzt der Ansatz, wo wir eigentlich unseren Schwerpunkt setzen wollen, weil da einfach keine Instrumente greifen. Jetzt gebe ich weiter. Ja, also der Harald hat es schon erwähnt, es hat Ende der 80er Jahre die Linzer Stadtbiotopkartierung gegeben. Und da sind eben vegetationsökologische Aspekte im Vordergrund gestanden, plus eben standardspezifische Angaben. Und wir möchten das Ganze ergänzen eben um die stadtökologischen Lebensgrundlagen. Man könnte auch sagen, ein Landschaftshaushalt, das was eben Boden, Wasser, Klima betrifft. Das heißt, wenn wir draußen sind auf der Fläche, werden wir auch Aspekte aufnehmen, so eben, was kann die Fläche jetzt zum Beispiel für den Wasserrückhalt leisten? Was kann sie leisten für eine Beschattung? Inwiefern ist die Fläche eine Feinstaubquelle oder ist sie eine Fläche, die Feinstaub buffern kann? Also das sind eben die Dinge, die man unter dem Aspekt Lebensgrundlagen oder Landschaftshaushalt zusammenfassen kann. Und das Zweite sind eben die Aspekte, es wurde schon erwähnt, der Lebensqualität. Das heißt, kann die Fläche etwas beitragen zur wohnungsnahen Erholung? Kann es Naturerfahrung auf der Fläche geben? Oder ist es so, dass sie eigentlich für die Bewohnerinnen im Umkreis eigentlich überhaupt nicht zum Beispiel verfügbar ist, weil sie einfach abgeschlossen ist etc.? Und als zusätzlicher Aspekt möchten wir auch die ökologischen Artenschutzaspekte für Wirbeltiere und Wirbellose mit hineinarbeiten, die eben in der Zielentwicklung dann einbezogen werden sollten. Ja, das Ganze ist ja jetzt eben analog. Das heißt, es gibt große Karten und es gibt einige Ordner, wo diese Kartierungen eben erfasst wurden. Und wir sind jetzt draußen mit dem Tablet und nehmen das mit der Software AGGIS auf. Das heißt, wir können wirklich im Gelände flächengetreu die Flächen abgrenzen und dann erheben. Und Sie sehen hier, ich hoffe man kann es lesen, ein Erhebungsblatt. Also es ist nicht alles digital. Ein Teil wird draußen auch analog aufgenommen. Und schauen wir mal, ob das geht mit der Maus. Nein, macht aber nichts. Ganz im oberen Bereich sind eben diese Grundlagen, so wie Flächennummer, Lage im Raum und so weiter. Im mittleren Bereich Landschaftshaushalt, das heißt, da wird alles aufgeschrieben, was mit Boden oder mit Klima und so weiter zusammenhängt. Der Versiegelungsgrad zum Beispiel. Dann eine Zeile weiter unten geht es dann eben um die Nutzungsintensität. Wir werden eben dieselben schon erwähnten Nutzungstypen der 80er Jahre wieder hernehmen. Also da gibt es Nutzungstypen, die extra für städtische Umfelder erhoben worden sind. Wir können es dann durchgehen in eleganter Schreibmaschinenschrift zusammengefasst. Ja, und weiter unten eben dann die Bedeutung, weil klar ist, eine Fläche, eine Grünfläche im Innerstädtischen hat eine ganz andere Bedeutung zuzuschreiben, als wenn selbige Fläche jetzt im Freiland wäre. Und dann eben die Veränderung zu den 80er Jahren, was hat sich verändert auf der Fläche und gibt es Potenziale zur Aufwertung. Und dann auf der zweiten Seite ist noch Platz, um die Pflanzenarten aufzunehmen. Also sämtliche Pflanzenarten auf den Flächen werden erhoben, weil Pflanzenarten ergeben schon auch Aufschluss über zahlreiche Details. Zum Beispiel handelt es sich um eine nährstoffreiche Fläche. Ist es eher eine feuchte Fläche? Ist sie eher hager und nährstoffarm? Also schon das alleine kann man zum Teil an den Pflanzenarten ablesen. Ja, und wo werden wir kartieren? Es ist ja eben eine selektive Biotopkartierung, es werden ausgewählte Flächen kartiert. Wir möchten sowohl im Norden als auch in der Mitte und im Süden der Stadt Flächen aufnehmen. Wir werden dort in den Gebieten die gleichen Flächen kartieren wie schon in den 80er Jahren und zusätzlich noch relevante Flächen dazu. Abschließend erfolgt eine Bewertung der Flächen und dann zusammenfassende Aussagen für die einzelnen Räume bzw. für den Gesamtraum. Jetzt schauen wir uns ein paar Flächen an in der Stadt. Das sind einfach erste Einblicke, was uns sozusagen schon untergekommen ist. Was wirklich eine große Wertigkeit hat, es wurde vorher schon erwähnt, sind die Vernetzungsstrukturen. Also das sind im dicht bebauten Stadtgebiet sehr oft Verkehrsrandflächen, das heißt Straßenböschungen, Dämme, ein gutes Beispiel ist der Hochwasserdamm an der Donau, Bahnlinien, die wirklich wichtige Trittsteine sind. Und die können zu einem Linear sein, das heißt linear zusammenhängend oder auch Einzelelemente, die aber nicht so einen großen Abstand haben voneinander. Typische Arten, die unter anderem in solchen Vernetzungstrukturen zu finden sind, sind ein paar hier aufgelistet. Also ganz links sehen wir die Zornedechse. Bei den Zornedechsen ist es so, dass sind Tiere, die sind weit verbreitet eigentlich. Der Bestand ist aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr stark zurückgegangen. Eigentlich sind es Tiere, die ein weites Spektrum an Lebensräumen annehmen. Sie brauchen aber offene Bodenstellen für die Eiablage und gleichzeitig aber auch ein strukturiertes Gelände, damit sie sich verstecken können. Die zweite Art ist eine Kartäuserschnecke. Die ist auch oft in solchen trockenen Strukturen zu finden, aber relativ selten in Linz, wenn es wahr ist. Und daneben die Sichelschrecke, das ist eine wärmeliebende Heuschreckeart, die man sehr oft in sonnigen Säumen findet, die prinzipiell auch weit verbreitet ist, aber eine gewisse Vegetationshöhe und das Vorhandensein von Büschen und Sträuchern ist sozusagen notwendig. Was man jetzt am ersten Blick gesehen hat, ist, dass es jetzt im Vergleich zu den 80er Jahren, da wurden sehr viele Flächen erhoben, die, wo man sagen kann, ja das ist ein kleines Stück Stadtwildnis im verbauten Gebiet und da ist nach wie vor schon noch viel da, sagen wir mal so. Also einfach kleine Flächen, meistens sind es Buschgruppen, mit einer dichten Strauchschicht im stark verbauten Gebiet. Das schaut dann eben so aus, wie hier zum Beispiel beim Winterhafen unten links, wo oft auch fruchttragende Gehölze enthalten sind. Oft fällt ein Ahorn und teilweise eben durch ist randlich noch Saum zu finden, wie man hier sieht, oder Spontanvegetation. Und viele dieser Stellen sind Sukzionsflächen, sind durch natürliche Suktionen entstanden und sind wichtige Trittsteine im städtischen Raum. Und eben das sind sozusagen die dauerhaften Elemente der Stadtwildnis und dann gibt es die Unterscheidung, das sind eher gehölzbetonte und die man hier sieht im Bild, das sind temporäre Elemente kann man sagen, also das sind eher krautige, das sind oft Ruderalflächen oder bei Bauungslücken, Industriebrachen und da ist auch bei der letzten Biotopkartierung, wurden da sehr viele Flächen kartiert. Und da sind auch jetzt wieder verstreut im Stadtgebiet durchaus viele zu finden, aber eben im Unterschied zu den vorherigen an anderen Stellen. Weil diese Flächen sind, die schnell entstehen, aber dann auch oft schnell wieder weg sind und eine hohe Dynamik haben, aber schon von hoher Wichtigkeit sind, weil sie auch oft einen hohen Blühaspekt haben. Sehr oft aber auch Flächen, wo Neophyten eine hohe Verbreitung finden. Hier sind auch noch zwei Eindrücke. Was wir schon auch gefunden haben, sind Flächen, die man dezidiert als Hitzeinseln beschreiben darf und die auch erst in letzter Zeit entstanden sind. Und die, die auch erst in letzter Zeit entstanden sind. Also wenn eine Bebauung stattfindet, wäre es zielführend, dass man vorhandene Elemente wie Altbäume usw. erhalten bleiben. Und das passiert vielfach leider immer noch nicht. Sie kennen vielleicht die Flächen. Das rechte Bild ist wiederum beim Unicampus. Und es ist wirklich eine große Fläche, wo kein tierisches und pflanzliches Leben stattfinden kann eigentlich. Meistens ist es so tief garagiert. Oder man kann mobiles Grün auf letzter Ebene installieren dort. Genau, aber das ist auf diesen beiden Flächen jetzt nicht passiert. Also bei der letzten Fläche kann ich es mir nicht vorstellen, das ist gerade fertig geplant worden und wurde jahrelang gearbeitet. Aber wir wären die erste Fläche, also links, da haben wir schon vor, sozusagen auf den Eigentümer zuzugehen. Da ist ein zweites Beispiel, wo es keine integrierte Planung gegeben hat. Da sieht man ein Luftbild, das dürfte ein paar Jahre alt sein, bei der Derflinger Straße. Das ist die Verlängerung der ehemaligen Gleise, wo ein durchaus schöner Baumbestand dort war, wahrscheinlich, und eine Strauchschicht. Und das schaut momentan so aus oder hat vor wenigen Wochen so ausgeschaut. Also da ist jetzt eine Wohnbaustelle im Gange und da ist eigentlich der gesamte Altbaumbestand weggeräumt worden. Und auf dem Foto sehen Sie die Fläche mittig sozusagen, wo man ganz unten den Altbaumbestand sieht. mittig sozusagen, wo man ganz unten den Altbaumbestand sieht und es hätte trotzdem, es ist ja nicht alles verbaut worden, es hätte trotzdem noch, es wäre noch Platz gewesen, die Bäume zu lassen und das passiert eben vielfach leider noch nicht. Ja und da haben wir jetzt einen Rückblick auf die Kartierung. 1989 wurde diese Fläche aufgenommen. Es ist da, Sie sehen es da, es ist rechts von der Föstbrücke mit der Nummer 507. Es ist als schwarzpappeldominierter Auwaldrest kartiert worden. Und da ist es so, dass jetzt noch eine, dass das Allermeister nicht mehr vorhanden ist, das ist dort, wo heute das Hotel Donauwelle ist, aber es ist noch eine kleine grüne Restfläche vorhanden, die einen anderen Charakter hat, aber trotzdem noch ein Trittstein ist, also eine Mischung aus einer Wiesenfläche mit Gehölzgruppen, mit ein paar Weiden und auch noch mit stehendem Totholz. Und was ich sehr spannend finde, bei Gefährdung sind in den 80er Jahren oft noch Dinge wie Immissionen oder Schuttablagerungen oder mechanische Verunreinigungen genannt worden. Das ist heute ein kleineres Thema. Aber Verbauung ist natürlich immer noch sehr in. Ein weiteres Beispiel, das ist in der Umgebung von der Uniklinik, in der Prinz-Eugen-Straße. Sie sehen es unten im unteren Bereich, 553 müsste es heißen. Das war in den 80er Jahren eine Obstbaumwiesenbrache. Und da ist ein Teil verbaut worden, aber ein Restbestand an Obstbäumen ist immer noch vorhanden. Eigentlich ein sehr schöner Bestand, auch noch mit Zwetschgen und Griecherl und so weiter. Und ein Teil ist Parkfläche, also Parkplatz geworden, der aber nicht versiegelt ist und eigentlich als Optimalfall einer Parkfläche angesehen werden kann. Randlich sehr artenreich, mit Steinbrech, Felsenelke zum Beispiel und eine Parkfläche, die eben nicht als Hitzeinsel angesehen werden muss. Und generell diese schütterbewachsenen Lebensräume, die schauen ja nicht unbedingt so besonders aus oder sind relativ unauffällig, sind aber sehr hochwertige Lebensräume für sehr spezialisierte Artengarnitur. aber sehr hochwertige Lebensräume für sehr spezialisierte Artengarnitur. Also als Beispiel jetzt in der Mitte die bodenbewohnenden Wildbienen. Und bei den Wildbienen ist es wirklich ein Spezialfall, weil die brauchen Lebensräume, wo eben Nistplätze, sowie offene Bodenflächen und Nahrungsquellen wirklich nah beieinander sind. Am rechten Bild haben wir eine blauflügerliche Ödlandschrecke, auch eine Heuschreckenart, die an das Leben am Boden angepasst ist und die eben vor allem auf solchen geschütterbewachsenen Flächen vorkommt. Sie ist sehr getarnt. Ja und ganz links, Sie kennen die Art unserer Mehlschwalbe, sogar Vogelart des Jahres 2022. Früher im Dörflichen und auch im Städtischen ziemlich weit verbreitet und hat auch in den letzten Jahrzehnten recht stark abgenommen. Vor allem deswegen, weil sie eben kein Nistmaterial mehr findet, weil die Plätze, die Vorplätze, die Straßenränder und so weiter versiegelt sind und die offenen Bodenflächen fehlen. Also das ist auch so eine Art. Und in Linz, ich habe mich eben gerade erkundigt, nur noch an sehr wenigen Stellen eigentlich vorkommt. kommt. Ja und wenn man von der Fläche vorher ausgehen, wo es zum einen noch diese Obstbaum-Restbestände gibt und zum anderen eben diese unversiegelte Parkfläche, hier noch ein paar Arten dieser Obstbäume oder Flächen, wo es eben fruchtende und blühende heimische Wildgehölze gibt. Oder Flächen, wo es eben fruchtende und blühende heimische Wildgehölze gibt. Ein Klassiker im Städtischen ist eben das Eichhörnchen, für das solche Flächen von zentraler Wichtigkeit sind. Oder auch die ganze Garnitur der Blütenbesucher, weil diese Gehölze, die blühen im Frühling, die Obstbäume blühen. Also es sind eigentlich sehr wertvolle Arten, wo es auch wichtig wäre, dass wir wieder Teile davon in die Städte zurückbringen. Ja und rechts Vogelarten, also zum einen für eben diese Felkerhölze und diese Obstbäume, zum einen für Fortpflanzungsmöglichkeiten, aber zum anderen auch als Nahrungsquelle. Es gibt sehr viele Bären- und fruchtfressende Vogelarten, wie hier zum Beispiel eine Grasmückenart und ein Klassiker, die Amsel, die im städtischen ja auch eher im Abnehmen ist. Ja, das war einmal ein Einblick in die Flächensituation, so eben eher im Gebiet Linz-Mitte. Also nur wirklich ein erster Einblick, wir haben da erst angefangen. Gibt es da von eurer Seite Fragen oder Anmerkungen? Es gibt auch einen Naturschutzbeauftragten für Linz. Wie weit wird der eingebunden, wenn da so Gebäude gebaut werden, die Bäume ungefällt? Ich habe mir gedacht, er hat irgendwelche Befugnisse, wo er mitreden darf. Oder du wirst anfangen. Ich gebe es gleich an die Gudrun weiter, weil die weiß das ganz genau. Nur um es vorweg einzufangen, wir haben ein Rechtssystem, das bestimmte Dinge bewilligungspflichtig macht und als Bezirksbeauftragter für Natur- und Landschaftsschutz, was der Fritz Schwarz als Aufgabe hat, ist es so, dass es bestimmte Bewilligungen nach dem Naturschutzgesetz sind, wo man beigezogen wird. Das ist das, was die Gebäudebrütendarten angeht, ist vielleicht eh Linz eines der besten Beispiele, die wir haben. Es gibt ja noch einen anderen Mitarbeiter, der in Pension gegangen ist, aber sehr lange, der Herbert Rubenze ja ein sehr langes, segensreiches Wirken genau hatte. In dem Bereich ist sehr viel auf informeller Ebene geschehen. Das ist wieder etwas anderes. Das betrifft jetzt eben nicht unbedingt die Mehlschwalben, deswegen wollen wir bewusst und fokus ein bisschen dorthin ziehen. Aber es ist klar, dass von formaler Seite, und das wollte ich jetzt nur voranschicken, nur die Dinge gelöst werden können, die in einem Naturschutzgesetz stehen oder die in einem Raumordnungsgesetz stehen. Und in unserem Raumordnungsgesetz gibt es seit letztem Herbst nicht einmal das Wort Landschaft noch richtig. Das ist ein bisschen ein Rückschritt, den wir zur Kenntnis nehmen, nicht akzeptieren. Also ganz persönlich ist das ein Schlüsselpunkt. Da wäre sehr viel politische Arbeit auch des Naturschutzbundes hilfreich, dass man wirklich gemeinsam eine Balance aus Wissenschaft, NGO, eben eine Macht, wie wir es ja vor langem auch immer wieder, Fortschritte auf die Weise erzielt haben. Aber da ist bei uns ein praktischer Neustart erforderlich. Das sage ich ganz klar. Aber jetzt gebe ich es weiter an dich. Vielleicht magst du noch etwas ergänzen. Ja, du hast eh schon sehr viel vorweggenommen. Also recht viel bleibt mir nicht mehr zu sagen. Vielleicht noch kurz dazu. Wir tun sehr viel, was eben möglich ist. Und es ist wirklich oft so, dass wir auch vieles erst im Nachhinein erfahren, also wenn es leider schon zu spät ist. Und es ist wirklich so, also es landen schon verschiedene Akte bei uns auf dem Tisch, aber es muss eben nicht alles über unseren Tisch wandern. Und was nicht über unseren Tisch wandert oder weil es eben nicht sein muss, weil es keine Naturschutzauflagen oder Sonstiges dafür gibt, das bekommen wir oft gar nicht mit. Also Linz ist eben sehr groß, wir sind sehr wenige und wir versuchen auch viel Informationsarbeit zu leisten, viel Aufklärungsarbeit zu leisten, aber im Endeffekt sind immer wieder Bauvorhaben, von denen wir erst im Nachhinein erfahren, dass irgendwo Bäume weggekommen sind oder andere Dinge passiert sind. Und man muss schon sagen, dass es leider zurzeit immer noch günstiger ist, einmal was wegzuräumen und nachher dann vielleicht eine Strafe zu bekommen, als das im Vorfeld abzuklären. Also da gibt es sicher noch viel Nachholbedarf und es ist oft für viele Baufirmen oder auch für Grundstücksbesitzer, die gern etwas auf ihrer Fläche machen wollen, Viel zu einfach, zuerst einmal alles wegzuschieben und dann eventuell eine allfällige Strafe in Kauf zu nehmen, als vorher sich an irgendwelche Gesetze oder Auflagen zu halten. Das kommt dazu, dass es oft keine Strafen gibt. Es ist vielleicht noch schwieriger, wenn wir es jetzt so nehmen. Je nach Fachbereich, ich habe das jetzt vor ein paar Tagen auf einer Baustelle in Niederösterreich gehabt, wo eine Bachsanierung ist, werden ja so viele Fachgebiete berührt. In dem Fall der Wasserbau, der wieder eine eigene Welt darstellt, die scheinbar mit anderem nichts zu tun hat. Und ich bin gerade als ökologische Bauaufsicht auf diese Baustelle gekommen und habe es gerade zwei Wochen vorher mit der Baufirma und der örtlichen Bauaufsicht ausgemacht gehabt, dass wir die Böschungen versetzen und dass es halt einfach das, was in dem Rahmen möglich war, tun. Und habe dann wieder festgestellt, dass das nicht passiert ist in diesem Abschnitt, weil es sonst nicht zum Regelprofil der Planung passt. Und das Regelprofil sonst nicht zu unseren Richtlinien von den ÖWARF-Merkblättern passt, die wir uns, das ist der österreichische Wasser- und Apfelwirtschaftsverband, und weil wir sonst wieder in Widerspruch mit dieser Ö-Norm kommen und je sektoraler wir natürlich alles entwickelt haben, umso verzweifelter ist diese Situation. Wir machen es jetzt eh beim nächsten Mal und es wird auch ein bisschen was noch angepasst. Aber ich meine nur, der Wasserbau hat sich der Faktor zum Beispiel in dem Bereich seit den 40er Jahren nicht weiterentwickelt. Von diesen Regelprofilen, die Welt heißt noch immer 2 zu 3, Trapezprofil, schaut dort manchmal ein bisschen netter aus. Aber das ist ganz, ganz stark abgesichert durch Rechte. Und wenn wir da immer wieder zusammenkommen, müssen wir die klären. Das Gleiche gibt es in jedem anderen Themenbereich. Wenn wir es bei der Straße haben, dann haben wir einen Sichtstrahl, dann haben wir einen Kurvenradius, dann haben wir diese Böschungsneigungen, damit die Entwässerung dort geht. Oder wieder diese vielen, vielen Normen, Richtlinien, die für sich schon Sinn machen, auch aus Sicherheitsgründen aus verschiedenen Orten. Im Bergbau haben wir es mit den Absturzsicherungen, mit das nicht mehr als 10 Meter Fallschutz sein kann, wenn dann wer reinklettert und runterfällt. Für den Wanderfalken, uhu, wieder ganz heikel. Und das heißt, wir brauchen einerseits eine Bereitschaft zur Kooperation, zur Flexibilität und es muss immer überhaupt jemand dort sein, die oder der damit was auffangen kann und wo das wem auffällt. Aber was das größte Defizit ist, dass wir in der Situation sind, dass wir eben bei den Sachen nicht alles an die bewilligende Stelle auslagern können, weil eben ich als Bezirksbeauftragter für Natur- und Landschaftsschutz in irgendeinem Bezirk oder Amtssachverständiger dort, für die Leute, die das machen, natürlich nur die Projekte kommen, wo jetzt ein Anlassfall ist und das, was den größten Druck herausnehmen würde und was wir einfach wirklich hartnäckig verfolgen müssen, um wieder dorthin zu kommen, dass es eine Vorsorge gibt, dass vorher in Gemeinden regelmäßig eine Betreuung stattfindet, die halt ein gewisses fachliches Verständnis hat und damit eine Grundsensibilisierung da ist, dass dieser Unfug nicht passiert. Weil sonst sind wir immer nur in dieser reaktiven Geschichte drinnen, die einfach noch nie funktioniert hat oder die bei manchen Dingen funktioniert, aber eben das nicht. Und das ist ja eigentlich ein bisschen eine Kernmotivation von dem, was wir da tun. Und einmal einen Impuls zu setzen, dass wir anlassfreie Vorsorgeplanung machen können, dass wir anlassfreie Vorsorgeplanung machen können im Naturschutz, aber jetzt auch nicht in einem ganz engen Naturschutzverständnis, das jetzt sich nur auf einen Artenschutz fokussiert, der uns natürlich zentral wichtig ist, aber bereits zu integrieren mit Lebensqualität und den Grundlagen, die uns genauso wichtig sind. Also dieses Thema wird ganz dramatisch an Bedeutung gewinnen und wir brauchen ganz viel Basisarbeit, dass wir tatsächlich da bei Rahmengesetzen einmal landen. Aber das wird erforderlich sein und da können wir nur gemeinsam ein bisschen dran klopfen, nachdem wir in einem föderalen System sind. Ich würde gerne einmal fragen, wer hätte Wortmeldungen, dass wir einmal sammeln, eins. Gibt es sonst noch Fragen oder Beiträge im Moment? dann möchte jetzt in dem rahmen auch gleich noch die frage stellen also geschäfte wie spa oder hofer tragen halbe berge ob also geschehen in helm und wird versiegeln den parkplatz komplett also das nur asphalt und es hast du immer bodenversgelung, stoppt das endlich? Wieso können die Gemeinden trotzdem das genehmigen, ohne dass irgendwer einschreitet? Die überörtliche Raumordnungsabteilung der Landesregierung hat in jedem Fall das geduldet. Die überörtliche Raumordnungsabteilung hat in jedem Fall kein Rahmenkonzept gehabt. Wir haben uns in der Branche lange, lange damit betrogen, dass wir in der Ausbildung an der BOKU den Menschen eine Systematik von Landschaftsplänen in Gemeinden, Landschaftsrahmenplänen in Regionen und Landschaftsentwicklungskonzepten auf Länderebene erklärt haben, dass so unsere Planungsphilosophie funktioniert. Die Menschen haben diese Tiere noch nie gesehen in freier Wildbahn in Österreich. Es ist schön, wenn man manchmal in Deutschland oder Tschechien oder Slowakei kooperiert, um zu sehen, dass es die tatsächlich auch gibt. Und dass die dann halt am Luftbild gut erkennbar sind, weil man dort nicht nachdenken muss, wo das eine Dorf aufhört und das andere anfängt. Weil das recht selbsterklärend ist, wenn ich hier am Baumgarten im Weinviertel rausfahre und nach Schrattenberg fordere und fahre sechs Kilometer durch Feldlandschaft. Das ist zwischen Helm undoltz-Oedt und Zwedel und sonst wo nicht ganz so sicher, weil wir gerade das angesprochen haben. Aber das heißt, das ist tatsächlich ein bisschen eine Verantwortung der Gemeinden, die allerdings dabei auch alleine gelassen werden, weil das örtliche Entwicklungskonzept kaum noch Regel hat. Seit Oktober gibt es kein Landschaftskonzept kaum noch Regel hat. Seit Oktober gibt es kein Landschaftskonzept mehr, sondern nur noch ein Bildteil dazu. Das ist reduziert auf eine Banalität. Es war früher nicht viel, aber es ist jetzt in Oberösterreich eine tatsächliche Banalität. Und noch dazu wird es nicht abgefragt. Also es ist deshalb so wichtig zu sagen, weil wenn wir darüber reden, wie sind wir in der Geschichte damit umgegangen, es ist ja so schwer aufzuarbeiten, warum haben wir nur 5% der Quellen mehr in Oberösterreich, warum haben wir noch Einzelprozente von nicht regulierten Bachstrecken. Da ist nichts davon illegal gemacht worden. Das ist im Gegenteil mit ganz massiven öffentlichen Mitteln gefördert worden. Das Zweite, keiner der Fichtenforste, die wir beklagen im Mühlviertel oder die uns jetzt herunterfallen, ist illegal gepflanzt worden. Das waren Beratungen von Fachleuten, die die Menschen dazu angeregt haben, teilweise weil die Standorte schlecht waren, teilweise weil sie unproduktiv waren. Keine der Entwässerungen der landwirtschaftlichen Flächen oder der Obstbaumrodungen ist illegal gemacht worden. Oder der Obstbaum Rodungen ist illegal gemacht worden. Das heißt, das ist etwas, wo wir einfach wirklich gerade auf Verwaltungsebene ganz massive Reflexionsarbeit brauchen. Und wir brauchen es noch dringender, weil wir schon wieder mittendrin stecken, seit den massiven Hochwässern der 2000er Jahre und jetzt an verschiedensten Stellen Retentionsbecken gemacht werden. Ich habe das mit der Juristin einer Bezirkshauptmannschaft im Mühfeldl diskutiert vor zwei, drei Jahren und große Überraschungen geerntet. Wie wir gesagt haben, ihr habt große Konflikte, weil ihr habt Widerstand aus Bürgerinitiativen gegen solche Großrückhaltebecken. Wie kann es sein, dass ihr so etwas plant, ohne dass es überhaupt ein Artenschutzverfahren gibt dazu. Dass wir im Jahr 2020 keine Artenschutzverfahren machen für Arturitalsperre, für irgendwie diese Geschichten, um überhaupt nachzudenken, ob das mit dem Feuersalamander was zu tun hat. Und wie soll ich das irgendeinem kleinen Nebenerwerbslandwirt erklären, der zu mir kommt, um ein kleines Gutachten, weil er wieder Strafe gekriegt hat, weil er versehentlich drei Sterne neben einem Bach im Mühlviertel hingelegt hat und verzweifelt ist, ob er jetzt drei Monatsgehälter ausgeben soll dafür, dass er ein Gutachten kriegt, dass er da wieder rauskommt. Wie soll ich dem das erklären und ich dort nachweisen sollte, welche europäisch geschützten Arten vorkommen. Und das ist etwas, da haben wir Schieflagen. Ganz massive Schieflagen, die man ganz offen ansprechen muss. Also ich glaube, sonst werden wir uns da nicht weiterentwickeln. Da hilft die Feigheit jetzt nicht wirklich. Es ist... Ja, ich würde das jetzt fraktionsfrei sehen. Es gibt in allen Fraktionen Menschen, die mehr oder weniger Verbundenheit haben und grundsätzlich würde ich das... ist es, glaube ich, ganz wichtig, es grundsätzlich zu entpolitisieren, weil es einfach nicht... nicht... Vernunft ist meistens nicht mehrfährdsfähig. Das haben wir schon gelernt. Das ist jetzt nicht das Kernelement, aber wir können einen Konsens darüber erarbeiten. Das ist jetzt ganz, ganz heikle, gerade in der Phase. Aber ich denke, es ist wirklich so, dass wir wieder anfangen müssen zu erkennen, dass wir Schritte zurückgehen, wo wir wirklich vor einer Generation nicht geglaubt haben, dass wir die noch einmal zurückgegangen wären. Und das aber jetzt in einer seltsamen Verhärtung, aber da ist etwas entglitten. Aber es gibt Strukturen, es gibt Erfahrung, es ist nicht so schwierig, raufzukommen, was wichtig wäre. Wir können jetzt besprechen da herinnen. Wir müssen dort ansetzen, dass wir ganz bewusst eine Basisvorsorge in den Gemeinden etablieren, die eben nicht, die in guter Kooperation, sagen wir so, nehmen wir ein Beispiel. Wir haben jetzt gerade so etwas wie eine Pandemie. Und nachdem alle einig sind, können wir da herin sitzen und haben bestimmte Regeln eingehalten. Wir haben Aktionen in den Gemeinden, die heißt gesunde Gemeinde. Das heißt, in jeder Gemeinde hält der Gemeindearzt, die Gemeindeärztin einmal einen Jahr einen Vortrag. Wir haben glücklicherweise dieses Instrument nicht damit belastet, die Pandemie zu überwinden. Es wäre dramatisch schiefgegangen. Im Artenschutz machen wir es so. Und ein bisschen freiwilliges Engagement rundum. Und im Klimawandel auch. Und das ist das, wo wir uns halt weiterentwickeln können. Das sollte uns, glaube ich, bewusst sein, dass einfach die Instrumente nicht greifen. Da wird uns kabinenfreundliche Gemeinde helfen mit drei Veranstaltungen. Das sind Öffentlichkeitsarbeiten, aber das hat ganz wenig damit zu tun. Und das ist sensibel und es ist einfach gute handwerkliche Arbeit, wo wir einfach reinschauen und hinschauen, was wir gut tun. Und deshalb haben wir uns gesagt, ein paar Beispiele sind gut, dass es auch nicht weh tut. Das ist glaube ich das, aber da ist vieles davon, mit dem wir das Projekt bewusst nicht belasten können und wollen, weil es ist ein Projekt, das hat viel zu viel Freude und Schönheit und Konstruktives. Aber gerade in dem Kreis ist es, glaube ich, sehr, sehr sinnvoll, da eine Diskussion auch zu führen, dass so etwas, so ein Glücksfall, dass der Klimafonds der Stadt Linz anderthalb Jahre lang eben ein paar Leute beschäftigt, nicht die Grundstruktur dauerhaft sein kann. Ich hätte eine Frage bitte und zwar zurück zu den Flächen, die Sie präsentiert haben. Da haben Sie auch die Bahnstrecken als Korridore genannt, also die begleitenden Böschungen. den Böschungen. Das hat mich einerseits gefreut, andererseits ist bei mir da sofort aufgepuppt die Glyphosat-Thematik, dass man immer wieder hört, dass das dort teilweise sehr breitflächig gespritzt wird. Wie ist da die Situation in Linz bzw. in Oberösterreich bei diesen bahnbegleitenden Flächen? Wir schauen uns gerade fragend an. Ich versuche aber, etwas zu sagen. Grundsätzlich ist die Situation im Bahnbereich mit Sicherheit viel entspannter als im privaten. Das sage ich jetzt einmal ganz klar, weil dort gibt es Regeln, da gibt es wirtschaftliche Grundsätze, aber Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und eine öffentliche Beobachtung. Also wir arbeiten, ich kann es für die ÖBB teilweise sagen, ich kann es jetzt nicht für Privatbahnen sagen, die Stern und Haferl habe ich dabei keine Erfahrung, ich fahre nur immer damit. Aber bei der ÖBB weiß ich, dass natürlich ganz massiv darüber nachgedacht wird, dass sehr massiv minimiert wird seit zehn Jahren. Also wir haben das in verschiedenen Verfahren, ich habe es jetzt mehr in Vorarlberg konkret im Kopf, wo wir es in einem Verfahren hatten, und dass jedenfalls ein minimaler, punktueller Einsatz genutzt wird. Weil man eben sagt, es gibt die Flemmungen, es gibt die russischen Modelle mit alten Düsenjäger, Triebwerken, die man vorschickt für solche Sachen, die verwenden wir nicht. Und es gibt die sonstigen differenzierten Sachen, dass wir es eben dann völlig versiegelt wollen, wir auch nicht. Das, was die Effekte sind, die wir kennen beim Kartieren, die jetzt auch wieder differenziert sind, im Eisenbahnbereich, gerade jetzt Linzer Süden, dass wir an diesen Standorten, weil wir eine punktuelle, ganz massive Selektionsrichtung vorgeben, dass alle höheren Pflanzen einmal rausgegiftet werden. Das Zeitfenster aufgehen für ganz kurzlebige Arten, zum Beispiel Knöllchensteinbrech, die ganz kurze, kaltannuelle, nennen wir das, einjährige Arten, zum Beispiel Knöllchensteinbrech, die ganz kurze Kaltannuelle, nennen wir das, also einjährige Pflanzen, die besonders in der kalten Jahreszeit auch reinkommen können, durchaus gefährdete Arten, die auf einmal da auftauchen. In den ÖQL finden wir immer wieder schöne Artikel von Michel Hohler über die Bahnanlagen in Oberösterreich. Also manche Leute verfolgen das recht lebhaft, wo auf einmal immer wieder ganz überraschende, scheinbar überraschende Arten auftauchen, die auch nur ihrer Ökologie folgen. Also das ist jetzt, das hat auch wieder eine Selektion in eine Richtung, die kommt. Die Lösung, wie damit umgegangen wird, wenn jetzt tatsächlich Verbote von Glyphosat kommen, sind noch nicht klar für diesen Einsatzbereich, weil wir auch keine Alternative haben, sonst hätte die ÖBB das längst gemacht, wenn man irgendwie wüsste, was wir anstellen wollen damit. Wir haben eine Reihe von Arten, worauf ein Linschow immer warte, wenn sie da sind, weil wir sie in Vorarlberg und in Wien haben, dass zum Beispiel die lombardischen Mauereidechsen jetzt in diesen Gleisschottern eingewandert sind. Also wir haben große Populationen an drei Stellen in Wien und in Vorarlberg im Talboden schon ganz viel, wo mit den Güterzügen Verfrachtungen sind und auf einmal hohe Dichten von Mauereidechsen da sind, die wir sonst nur in der Urferwende in Linz haben, seit irgendwelchen Friseuraktivitäten von 110 Jahren oder so, irgendwelche Friseuraktivitäten von 110 Jahren oder so von frühen Reisegruppen. Und natürlich bestimmte Wirbellose, da gibt es Grillenarten östliche, die jetzt auch auf dem Vormarsch sind und gerade diese Gleisbereiche haben. Also da gibt es Einzelseite, die man in mittleren Niederösterreich, also schwächert der Raum und Ausbahn sehr stark schon haben. Also da wird sich einiges tun, die damit zurechtkommen. Das, was trotzdem, glaube ich, ganz wichtig ist, der Einsatz von der Menge ist dort geregelt und grundsätzlich einmal auf einem Maß, wo er sicher wirtschaftlich ist und es wird sich zeigen, wo es hingeht. Ich bin mir nicht sicher, ich habe leider keine Zahlen, aber ich fürchte, dass der private Einsatz ein sehr, sehr hoher ist. Also das sehen wir immer, wir sehen es beim Kartieren an Flächen, natürlich das können die ja nicht verbergen, wenn da irgendwas drüber ist. Und da spielt aber Geld keine Rolle. Weil wenn ich das im Garten haben möchte, dann denke ich mir da gar nichts. Und da ist, glaube ich ich noch, da wäre es wahrscheinlich gut, einmal ein Verkaufsverbot für das Private völlig durchzusetzen. Es gibt trotzdem die Flächen. Also wenn man bei den Bauherrn-Werk, die genau schaut, gibt es ja, also ich, das sind nur jetzt zwei Gedanken, die wir dazu beitragen könnten. Es ist weniger auf den stark befahrenen Gleisen selber, sondern oft eben auf den Nebengleisen oder auf den Abstellgleisen oder eben auf den begleiteten Bahnböschungen. Wenn man in der freien Ackerlandschaft schaut, ist dann oft, dass eben landwirtschaftlich intensiv genutzt ist und die Sträucher entlang der Gleise sind die einzigen Gehölze, die in der Gegend dann sind. Gerade in Linz an der Bahnböschung,ung bei der Blumauerstraße, wo zwischen Gleis und dieser Böschung ein hoher Zaun ist. Da haben sie voriges Jahr eine wirklich schön bewachsene, wild bewachsene, mit Rosen usw. völlig niedergemacht. Aus unerfindlichen Gründen, weil es hat weder die Bahn dahinter stören können, weil es nicht so hoch gewachsen ist und darunter, also den Gehsteig auch nicht. Das war irgendein, wir haben uns beklagt, aber da kriegt man keine Antwort. Das waren irgendwie notwendige Arbeiten oder so, was kommt da zurück. Es wird einfach passiert sein, es gibt sicher keine Konzepte dazu. Das ist klar, das sind vieles auf lokale Vereinbarungen, das war sie dort. Wir haben jetzt gerade den einen Fall in Leonding, wo wir auf der Spur sind, der jetzt, allerdings ist das die Lilo-Haltestelle, wo 150 Meter lange Kopfweidenreihe mit wirklich einem Meter starken Bruchweiden jetzt eliminiert worden ist, kein Verfahren anhängig ist, niemand genau weiß, was passiert ist. Ich bin noch auf der Suche, aber das ist jetzt, wie gesagt, das sind jetzt, diese Liste ist ja unendlich lang. Also die Liste der Schmerzen im Naturschutz, die ist ja nicht ein Buch mit fünf Seiten, sondern wichtig ist, dass wir, glaube ich, die Dinge nutzen, Strukturen zu machen. Ich bin dort auch nur deswegen dahinter, weil man es jetzt noch sanieren könnte. Weil noch immer was ist, dass man dort was herstellen könnte. weil noch immer was ist, dass man dort was herstellen könnte. Und das Entscheidende ist, dass wir erkennen, wo die Mechanismen sind, dass wir Strukturen und Hebel entwickeln, damit an den Stellen dann Menschen da sind, die dann helfen können, damit sowas nicht passiert. Und dann kommt das versprochene Terrain zurück. Weil das ist natürlich auch ganz bewusst, dass wir wirklich die Geschichte der vielen Dinge, die sich positiv verändern, natürlich auch nicht übersehen dabei. Das ist, glaube ich, sehr wichtig. Wenn wir keine Mechanismen haben. Dann machen wir noch eine Frage. Dann packen wir mal zusammen. Von den Flächen jetzt weiter zu dem, was kann man eigentlich machen, was kann man tun. Wir haben es das letzte Mal schon angesprochen gehabt. Wir werden im Frühling eben an einigen Tagen draußen sein im Gelände in der Stadt und zur gemeinsamen Landschaftspflege einladen. Viele von euch machen ja das schon regelmäßig und wir möchten da eben auf städtischen Flächen weiter ansetzen. Es gibt schon ein paar Ideen, mögliche Pflanzen und so weiter werden momentan gesammelt. Das eine ist, eben auf städtischen Flächen, es wurde vorher erwähnt, eine sind flächenhafte Projekte, das andere sind strukturelle Dinge. Also es wird schon auch wichtig sein, dass man, wenn man sich jetzt eine öffentliche Fläche vorstellt, eine große Grünfläche, auf der eigentlich ein starker Nutzungsdruck ist und wo Rasen, ein Scherrasen ist, dann wird der Scherrasen auch weiterhin bestehen bleiben, weil es anders macht es gar keinen Sinn. Aber man kann doch dann schauen, dass man randlich vielleicht eine Saumzone entwickelt, wo dann eben ein zwei Meter breiter Streifen vielleicht nur zweimal im Jahr gemäht wird. Und solche Dinge möchten wir eben auch ansprechen. Das ist das eine. Und das andere wird sein, dass man direkt auf den Flächen was macht. Und da möchten wir euch einladen. Wir überlegen gerade, aber ein Thema wird sicher werden, dass man frühblühende Zwiebelpflanzen einsetzt, dass wir da gemeinsam solche Zwiebel eingraben, dass wir vielleicht ein Kleintier-Habitat bauen, dass wir Sträucher pflanzen und so weiter. Ja, ganz nebenbei wird es dann auch spannend sein, welche Tier- und Pflanzenarten uns unterkommen draußen. Wie wir das letzte Mal erwähnt haben, würden wir gerne auch Bestimmungsbücher mitnehmen, damit wir da gemeinsam ein bisschen auch zu Forschenden werden können. Und letztes Mal auch schon vorgestellt, es gibt von der Naturkundlichen Station das Mitmachprojekt Linz Tierisch. Vielleicht, Gudrun, magst du noch ein paar Worte dazu sagen? Ja, das Projekt Linz tierisch, das läuft jetzt seit Sommer letzten Jahres. Das ist ein Kooperationsprojekt mit dem Naturschutzbund Österreich und der Naturbeobachtungsplattform www.naturbeobachtung.at. und der Naturbeobachtungsplattform www.naturbeobachtung.at. Alle Linzerinnen und Linzer und auch alle Gäste, die Linz besuchen, sind dazu aufgerufen, ihre tierischen Beobachtungen zu melden, am besten mit Foto. Man kann das ganz einfach und unkompliziert auf dieser Homepage hochladen. Wenn man weiß, was es ist, was man da vor die Linse bekommen hat, dann bitte auch gerne den Namen dazu schreiben. Wenn man es nicht weiß, macht es auch überhaupt nichts. Es gibt im Hintergrund Expertinnen und Experten, die sich dann eben die Bilder anschauen und entweder zum einen bestätigen, was man sich gedacht hat oder eben, falls nicht ganz richtig war, das richtig stellen. Und wenn man keine Idee gehabt hat, was man da vor die Linse bekommen hat, dann bekommt man eben auch eine Bestimmung. Das heißt, die Daten, die wir da erheben, werden auch ausgewertet und es hilft uns eben mehr, über die in Linz vorkommenden Tierarten zu erfahren. Und wir hoffen auch, wenn die Daten sehr gut sind, das heißt im Sinne von sehr vielfältig, dass wir dann eben auch Verbreitungskarten vielleicht erstellen können. Das heißt, dass wir herausfinden, wo die Tiere zu Hause sind und wenn es irgendwo besondere Arten gibt, das heißt vielleicht schon sehr seltene Arten für das Stadtgebiet, dass man für diese Arten dann auch gezielte Maßnahmen setzen kann. Vielen Dank. Ich denke, das kann auch ein wichtiger Wurzelstein sein, einer von vielen. Okay. Wir haben jetzt dann einmal die konkreten Termine schon für Frühling angeführt. Es geht im März los. Ich denke, es wird dann von Seiten der VHS auch wieder Aussendungen geben. Und jetzt zum ersten Mal vielen Dank, dass ihr alle da seid. Und jetzt ist noch Zeit für Diskussionen und Fragen. Ich schon wieder. Naturbeobachtung.at Ich habe übrigens letztes Jahr ein Stoffkaninchen zugeschickt, weil ich die schönsten Fotos von Hasen gepostet habe. Und mein Mann liebt das Tier genauso wie ich, aber das nur so am Rande. Darf ich da anregen für Naturbeobachtung, dass man Anweisungen rein stellt für die Laien, wie man zum Beispiel Spinnen richtig fotografiert. Ich habe im Kirchschlag einen Garten mit wahnsinnig vielen verschiedenen Spinnen, die aus der Erde kommen oder in der Luft leben oder was auch immer und ich habe jetzt angefangen die zu fotografieren, weil ich fasziniert bin. Ich habe auch Wespenspinnen und so und da ist jetzt nur zurückgekommen, also das was ich glaube, das ist ganz sicher nicht so eine Spinne und außerdem an dem Foto kann man das nicht erkennen. Eine bessere Bestimmung ist nicht möglich. Und ich weiß jetzt nicht, war es zu unscharf, braucht man eine Seitenansicht oder was ist relevant? Muss ich jetzt eine Spiegelreflexkamera nehmen oder reicht das Handy nicht und so weiter. Das wäre auch wichtig. Das wäre vielleicht ein Volkshochschulkurs oder Workshop. Die Idee haben wir schon einmal gehabt im Zusammenhang mit Linz-Tiereschubmann, dass man einmal einen Fotoworkshop machen könnte, wo man mit interessierten Menschen rausgeht und ein bisschen Makro- und Naturfotografie macht. Genau vor dem Hintergrund, wie kann ich mit einfachen Mitteln ein aussagekräftiges, bestimmbares Foto machen. Nehmen wir uns die Idee mit? Gut. Eine sehr gute Anregung, weil es für verschiedene Tierarten ganz wesentlich ist, wie man es fotografiert, im Sinne, welche Merkmale wichtig sind. Und natürlich kann man mit einer Aussage, mit dem Foto kann man keine nähere Bestimmung machen, als nicht so versiert. Oder es würde auch mich treffen, wenn es um andere Tiergruppen geht, wo ich nicht so versiert bin. Wenig anfangen und kann natürlich das dann auch nicht verbessern. Aber es ist ja, danke für die Anregung, ich werde es weitergeben. Und genau, wir werden uns so einen Kurs im Hinterkopf behalten. Ja, wenn es vorerst keine Fragen mehr gibt. Entschuldigung. Es war zu vorhin, und zwar würde es mich interessieren, weil ich da selber zu wenig Wissen habe. Ihr habt diese interessanten Parkplatzvegetationen angesprochen. Mir ist es klar, dass die artenreich und oft sehr spannend sein können. Wo mir ein bisschen das Hintergrundwissen fehlt, wie das rechtlich geregelt ist, können so Parkplätze sozusagen ganz legal so offen bleiben oder gibt es da manchmal, da kann es zu Problemen kommen, wenn irgendwelche, wie soll ich sagen, Öl oder so etwas im Boden versickert. Das ist mir jetzt selber nicht ganz klar. Öl oder so etwas im Boden versickert. Das ist mir jetzt selber nicht ganz klar. Grundsätzlich sind die Stellflächen schon zu bewilligen, eben irgendwo, straßenrechtlich, sobald sie öffentliche Verkehrsflächen sind. Die Befestigung ist grundsätzlich kein Hindernis. Es ist sehr, sehr schwer durchzusetzen, so etwas offen zu machen. Wir haben zwei gute Beispiele im Großraum. In Linz weiß ich jetzt gar so Gutes. Aber zwei sehr schöne Beispiele für eigentlich hochfrequentierte Parkplätze sind beim Oeter-Badesee in Traun, wo eine sehr große Parkplatzanlage mit sehr vielen Stellflächen völlig unbefestigt ist. Und die Zonierung ist dann immer so, dass man sagt, es gibt eine kleinere Zahl von Parkflächen, Stellflächen, die bei den Betriebsgebäuden sind. Die macht auch Sinn dann zu asphaltieren, damit die wirklich ganzjährig sehr gut benutzbar sind. Aber der allergrößte Teil ist zum Beispiel völlig unversiegelt dort und gekiest. Also da gibt es keine Einschränkungen grundsätzlich. Das, was mir dazu kommt als Einschränkungen, es gibt diese zweite Park-and-Ride-Anlage bei der Traunerkreuzung, die auch schon zum Gemeindegebiet von Traun gehört, an der Straßenbahnlinie 4 ist das, glaube ich, die da rausfährt, wo natürlich sehr viel Diskussion im Verfahren ist dann. Da ist natürlich, wenn das jetzt eine Pendleranlage ist, der Wunsch, dass die Leute im November und im Dezember, wenn sie um fünf in der Früh hinfahren, möglichst nicht im Schlamm stecken bleiben, wenn das ist, weil es sonst dann nicht gut angenommen wird. Und da haben wir so eine Zonierung gemacht, das ist, weil es sonst dann nicht gut angenommen wird. Und da haben wir so eine Zonierung gemacht, dass halt ein Drittel oder so was bei abseltener Frequentierten dann auch als Kiesflächen bleiben kann und die anderen dann doch asphaltiert sind. Aber da gäbe es auch noch viel, viel elegantere Modelle, wo man einfach weniger Versiegelung hat, aber das sind einfach immer Einzelfallplanungen. Aber es ist auch gerade so, da ist nur ganz wichtig, dass da zufällig wer dabei sein kann, wo das auch überlegt wird. Das kommt natürlich nicht aus der Straßenplanung im Regelfall, da wird die einfache Lösung gesucht. Und ganz heikel ist es natürlich noch bei dem Thema Bäume dazwischen. Da sind jetzt die Regelwerke wieder das Heikle, die uns die ganze Entwässerung entziehen. Man sieht es wunderbar an dem Trauner Parkplatz, da haben wir glaube ich 40 oder 50 Bäume untergebracht auch noch, was selten gelingt heute. Aber die Art, da sind wir schon wieder Bäume im Straßenverkehr, heikel. Das Erste ist, wo habe ich welche Einbauten im Untergrund? Da muss man ganz genau schauen, was ist da im Untergrund los? Geht das überhaupt? Habe ich Kanalanlagen, habe ich Wasseranlagen? Die sind besonders heikel, weil ich auf Jahrzehnte denken muss. Wie schaut es mit den Entwässerungsflächen aus? Kann ich da was reinstellen? Und habe ich noch Stellflächen, die noch irgendwie ein echtes Kronenwachstum erlauben. Das ist halt das, was ziemlich schwierig ist. Wir haben da letztes Mal schon ein bisschen drüber geredet, aber der Spielraum ist da, aber es will halt jeder Quadratmeter irgendwie halt geholt werden und wir sind wieder in zwölf Normen eingefangen, die uns erklären, wie es nicht geht. Trotzdem geht es. Ich hätte noch zwei Anregungen bzw. Fragen, bitte. Da gibt es ja von der Frau Vettel und dem Herrn Beyer diese Aktion in Linz, dass man mehr Blumen oder Tierblumen pflanzen soll. Und man kriegt, es gibt einen Wettbewerb, wo diverse Sachen dann ausgezeichnet werden. Und ich habe da hingeschrieben, darf ich auch als Mieterin ohne Okay des Eigentümers meinen Garten in Linz zum Wettbewerb einreichen? Oder darf man auf Gehsteigen Blumenkisterl hinstellen? Ist das erlaubt oder verboten? Wie breit müssen die Gehsteige sein? Aber ich habe keine Antwort bekommen. Und deshalb ist für mich die Frage, ich habe den Eindruck, es machen da nicht sehr viele Leute mit, obwohl es eine super Idee wäre. Und ich weiß, dass im 19. Jahrhundert in Tirol und diesen angrenzenden Ländern die Bauern dazu animiert worden sind, Blumenschmuck bei ihren Bauernhäusern anzubringen. Da hat es auch Wettbewerbe gegeben. Und von dieser Quelle ist es so, dass heutzutage die Leute begeistert sind, wenn sie im Urlaub sind, weil die Bauernhäuser so schönen Blumenschmuck haben. Aber wieso können wir in Linz die Leute nicht animieren? Und ich denke mir, es müsste auch eine Plattform geben, wo Gießdienst angeboten wird. Viele Leute sind ständig auf Urlaub und sagen, ich kann auf keinen Fall Blumen abpflanzen, das geht mir ja alles ein. Wenn es aber da irgendein Tool gibt, wo man sich auf sie anmelden kann. Es gibt eine Frage nebenan. Ich weiß nicht, ob diese Plattform irgendwer kennt, wo das angeboten wird. Aber es wird nicht umgesetzt. Es gibt dann, während der Zeit hat, alle kreuzeln an, ja, ich würde Blumen gießen in der Nachbarschaft, wenn man dann in die Gruppe reinfragt, hat keiner Zeit. Und es gibt ja Leute, die sich anbieten und die aber völlig unbegabt sind und dann kommst du heim und es ist alles kaputt. Also das wären einmal zwei Sachen, also sprich, den Herrn Bayer und die Frau Feitl einzubinden. Was könnte man machen, dass wir die Linzer besser motivieren? In meiner Straße habe nur ich und eine alte Frau Blumen, sonst ist nur Karl und Gießdienst. Und Gießdienst und zweite Anregung, anderes Thema, gibt es eine Liste, welche Pflanzen Gartenbesitzer anbauen sollen, einsetzen sollen, ansehen sollen, die für Spezialisten geeignet sind. Mir hat ein Gärtner von Wien vom Botanischen Garten beim Belvedere, hat mir zum Beispiel erzählt, der Felberich, diese gelb blühende Blume, ist ganz speziell für eine ganz spezielle Biene, die legt sich mit ihren Ärmchen da irgendwie hinein und da ist dann das Öl auf ihren Ärmchen und das Öl verwendet sie dann, um ihre Nestchen zu bauen und ihre Nachkommen zu füttern und so. Und ich habe jetzt deshalb den Fellberich bei mir angesetzt, obwohl man nicht so gefällt, aber weil man mir denke, das ist gut für diese spezielle Biene und es wäre super, wenn es eine Liste gäbe, was sind 20 Sträucherarten, 50 Pflanzenarten, wo ein Stichwort dabei ist, für was für Tiere das wichtig ist, für wie viele Tiere das Wichtiges und was man unbedingt im Garten haben soll. Insofern möchte ich mich noch mal kurz zu Wort melden, weil wir nämlich da von der Naturkundlichen Station was in Planung haben. Wir sind ja gerade dabei, es ist noch nicht abgeschlossen, wir haben einen kleinen Naturgartenteil im Botanischen Garten und haben da so einen Holzpavillon und da gibt es eben auch zwei Tafeln, wo man ganz wenige Infos zum Naturgarten bekommt. Und wir haben da jetzt die Idee entwickelt, dass wir gerne über den Winter eine Naturgartenbroschüre erstellen möchten, wo dann auch solche Pflanzen und Pflanzlisten zu finden sein sollen. Also wird dann erhältlich sein bei der Naturkundlichen Station? Wahrscheinlich auch, ich denke auch zum Download dann über unsere Homepage und so weiter. Magst du was zum Pflanzengirsten sagen? Nein, zum Girsten nicht, aber nur zu zwei Quellen bezüglich Pflanzenverwendung. Also ich kann einen Autor weiterempfehlen, das ist der Reinhard Witt, mehrere werden ihn wahrscheinlich kennen, der beschäftigt sich rund um die Verwendung von Wildpflanzen, teilweise sogar spezialisiert, was kann man im Topf, was kann man am Balkon kultivieren. Ich finde es sehr umfangreich und wirklich ein gutes Buch. Und eine Homepage kann ich auch noch empfehlen, die ist im Zuge von einem Projekt in Wien erstellt worden, citynature.eu, also city-nature.eu. Und da finden sich Tipps für zahlreiche verschiedene Flächen, also angefangen vom Fensterkisterl bis zum Garten, bis hin zum öffentlichen Raum, wo es teilweise wirklich ins Detail geht. Das war eine Idee, dieses City Nature Projekt, das ist von der Wiener Umweltschutzabteilung gemeinsam mit Bratislava in ein Interreg-Projekt gemacht worden und das eben vorhandenes Wissen in einer Service-Website verknüpft wird. Und auch ein bisschen so schräg verknüpft wird, dass wenn es zum Beispiel zum Thema Dachbegrünungen kommt, einerseits die klassische Linie, wo bekomme ich Förderungen, wie kann ich damit umgehen, was gibt es, aber auch die Do-it-yourself-Linie, ich kann ja eh auch was selber machen bei meiner Gartenhütte. Also praktisch so eine versuchte Auswahl. Die Daniele hat es übrigens konzipiert. Aber das ist nur ein Beispiel dafür. Das, was ich zum Gießen sagen wollte, das ist, dass es natürlich die einen Möglichkeiten gibt mit Wassertanks, mit kleinen, wo ganz viele kreative Klein-Tools da sind, wie man eben dann mit Steuerung das machen kann, wo eben da auch Zeit gewonnen werden kann, wenn da im Urlaub Überbrückungen da sind. Und da sind natürlich auch einfache Lösungen schon möglich, wann rundum kompliziert ist, Nachbarn zu erwischen. Gut, ich denke, wenn jetzt keine dringenden Wortmeldungen mehr sind oder keine unmittelbaren Wortmeldungen mehr sind, würde ich gerne jetzt einmal den offiziellen Teil dieses Abends schließen. Die gute Nachricht ist, wir müssen noch nicht nach Hause gehen, wir können noch beisammen bleiben. Es gibt da noch die Möglichkeit, im Nachgespräch unter kleineren Gruppen oder direkt mit unseren Referentinnen und Referenten Themen oder Fragen zu besprechen. Ich möchte gerne noch einmal hinweisen auf die nächsten Termine im Rahmen der Reihe Aktiv für die Artenvielfalt, nämlich die Praxisworkshops. Die werden wieder in Kooperation mit dem Projektteam VHS Linz und Naturkundlicher Station angeboten als Volkshochschulkurse, die kostenfrei sind und man kann sich schon jetzt über die Homepage des Wissensturms oder telefonisch oder per E-Mail oder persönlich bei uns im Bürgerservice hier im Wissensturm zu diesen Workshops anmelden. Also wenn Sie Interesse haben, bitte sichern Sie sich einen Platz, bevor die Workshops ausgebucht sind. Und ich bitte gerne auch an alle, die heute da waren, dass ich noch einmal den Anmelde-Link auch zu diesen Veranstaltungen im Frühjahr per E-Mail an Sie aussende. Genau. Dann bleibt mir noch übrig, Danke zu sagen. Danke nochmals an Sie für das Kommen. Danke an die Referentinnen und den Referenten des heutigen Abends, Diplomingenieurin Milena McGuinness, Diplomingenieurin Daniela Hofinger und den Dr. Harald Kutzenberger. Danke vielmals für die informativen Vorträge. Und besonders herzlichen Dank heute an meinen Kollegen Techniker Andreas Leimer, er hat heute gesorgt für das gute Licht, den guten Ton und das gute Bild und zusätzlich für die Videoaufzeichnung. Vielen Dank, Andreas. Und Sie werden auch eine kurze E-Mail bekommen, wenn das Video verfügbar ist, für Sie zum Nachsehen und gerne auch zum Weiterverteilen. Ich wünsche Ihnen und uns allen noch einen schönen Abend und kommen Sie gut nach Hause. Vielen Dank. Thank you.