Segnung ohne Barrieren. Digitalisierung ist, wie es schon der Professor Miesenberger gestern gesagt hat, einer der Game Changer. Das heißt, Digitalisierung ermöglicht Menschen mit Behinderungen, wenn barrierefrei zugänglich, einen Zugang zu einem selbstbestimmten und unabhängigen Leben. Ja, vor allem hat mich das Thema künstliche Intelligenz interessiert. Das war sehr spannend und alle Themen natürlich, die den behinderten Menschen in seiner Lebenstätigkeit zur Selbstständigkeit gereichen. Digitalisierung ist einfach jetzt ein Phänomen der Zeit und wird uns alle betreffen und wir sehen eben bei Menschen mit Behinderungen, dass es auf der einen Seite dadurch Chancen ermöglicht, auf der anderen Seite sich auch Gefahren ergeben. Wann ergeben sich Gefahren? Dann, wenn die Produkte und Anwendungen nicht barrierefrei sind, wenn Algorithmen falsche Datengrundlagen haben, dann kann es zur Exklusion führen. Und deshalb ist es ebenso wichtig, Menschen mit Behinderungen und ihre Bedarfe in Bezug auf Digitalisierung sichtbar zu machen, damit sie zu keinen Fehlentwicklungen kommt, sondern sie mitgenommen werden und auch, dass wirklich auch für Menschen mit Behinderungen dann diese Chance der Digitalisierung ergriffen wird. Für Menschen mit Behinderungen Priorität haben die Themen der Barrierefreiheit, der Zugänglichkeit zu den Programmen und der Einbindung in die Gestaltung von Programmen bzw. von Services, von digitalen Services. Menschen mit Behinderungen sollten von Beginn an einbezogen werden in den Designprozess, damit sie auch diese Programme und Services barrierefrei benutzen können. Ich habe das recht witzig gefunden mit diesen elektrischen, also mit den Rädern, die man per Bluetooth verbinden kann. Ich sehe schon auch ein bisschen eine Gefahr bei diesen ganzen Super Apps oder Applikationen, Programmen über Handy und Internet, weil ich mir denke, ja, wir sind schon so ein gläserner Mensch, aber es dient uns halt einfach, also es ist halt einfach sehr praktisch. Was ich mir von der Konferenz mitnehme ist, wie gesagt, was mir besonders gefallen hat, ist, dass schon sehr viel möglich ist, wo ich mir gedacht habe, das kann man sich vielleicht einmal anschauen. Auch dieses Skelett, das hat mich sehr interessiert, wo man Bewegungsmöglichkeit hat, obwohl man sich eigentlich nicht bewegen kann, was mich ja auch vielleicht irgendwann einmal betreffen könnte, wenn meine Gelenke gar nicht mehr funktionieren. Also das hat mich schon sehr fasziniert. Was ich mitnehme und das ist sehr positiv, dass sich viele Leute Gedanken machen und auch viele Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache diese Expertise anbieten und sagen, ich kann euch sagen, was es benötigt, um ein barrierefreies Produkt herzustellen. Ich kann euch sagen, was es benötigt, damit ich an der Digitalisierung teilnehmen kann. Und auf der anderen Seite glaube ich, dass das auch von den TeilnehmerInnen seitens der Politik, seitens der Wirtschaft, dass diese Botschaft angekommen ist, ihr müsst die Expertise der Selbstbetroffenen hören. Es kommt am Ende des Tages ein besseres Produkt für alle heraus und ich bin eigentlich guter Dinge, dass das ein Anstoß war dafür, dass Menschen mit Behinderungen kontinuierlich und von Anfang an in diese Prozesse mit einbezogen werden. Ein Schlagwort nehme ich mit und zwar das ist das Schlagwort der Sichtbarkeit. Darum sind wir auch hier bei der Konferenz. Wir sollten das viel besser sichtbar machen, was wir tun, weil hier sitzen wir in unserer Community, in unserer Bubble. Wir erzählen uns Sachen, die wir teilweise schon selber kennen. Wir sollten diese Sachen, die wir hier erzählen, auch Menschen erzählen, die noch nicht wissen, von was wir hier sprechen. Menge Informationen, wieder einmal einen Neustart, also Stand, was gibt es, wieder einmal einen Neustart, was also stand, was gibt es, wie ist im Moment quasi, woran wird da gearbeitet und gewerkt und das waren für mich sehr gute, also die ganze Veranstaltung war für mich sehr gut organisiert und auch die Kulinarik kam nicht zu kurz.