Musik Als erstes kannst du dich kurz vorstellen und woher kommst du denn? Mein Name ist Lena Goldsteiner und ich komme aus Wien und bin jetzt einen Monat auf Besuch in Hallstatt. Okay, und was ist so dein persönlicher Antrieb? Warum hast du dir dazu entschieden, Kunst zu machen? entschieden, Kunst zu machen? Ja, gute Frage. Schwierig zu beantworten. Irgendwann wollte ich Musical-Dänzerin werden. Das war so unerreichbar. Und ja, dann haben sich andere Wege ergeben und jetzt beschäftige ich mich gerade mit Stein. Okay, und warum ausgerechnet in Hallstatt? Was ist weizvoll an Hallstatt? Also in erster Linie war für mich interessant die interdisziplinäre Arbeit mit den sieben anderen Künstlerinnen, die auch da sind und der Austausch und das gemeinsame Diskutieren, Musizieren und Kochen und essen und lachen und arbeiten auch. Dieser Austausch, der war für mich am spannendsten. Okay, und wenn wir jetzt auf dein Werk eingehen, was ist so die Idee dahinter oder was ist dein Anliegen? Als Künstlerin oder ich zumindest, man nimmt ja viel auf von der Gegend und filtert das irgendwie und dann kommt dann was raus. Und ich glaube, da diese Eindrücke, die da waren und auch das gemeinsame Tanzen mit den Tänzerinnen Tomas, Andras und Miriam, Das beeinflusst die Arbeit mit der Skulptur, weil es auch sehr körpernah ist und die Bildhauerei ja auch mit Körper, Volumen und Formen zu tun hat. Und neben dem Tanz mit den Kolleginnen beeinflusst auch die Musik meiner Arbeit. Und da ist ganz schön an der HTPLA, dass da so viele musikalische Menschen sind, mit denen wir auch gemeinsam musizieren können. Und ja, das ist super. Also es ist so eher interdisziplinäres Arbeiten und kunstübergreifend. Und zur Umsetzung deines Werkes, wie hat es da ausgeschaut? Kannst du da uns etwas Spezifisches sagen? Ja, also ich habe die Möglichkeit an der HTBLA in der Steinwerkstatt zu arbeiten und das ist ganz cool, weil die Schülerinnen neben mir auch an ihren Arbeiten werken. Und ja, das finde ich super irgendwie. Und schlussendlich, was ist die Vision von deinem Projekt? Was ist das Ziel oder die Aussage, die Leute mitnehmen sollen? Der Stein, den ich bearbeite, das wird eher ein Protest werden, auf den sich die Menschen stellen oder legen können und in eine Position kommen, die den Körper quasi auch in eine bewegliche, offene Position bringt und eine Präsenz, die in einer Art würdevoll ist. Es hört sich wirklich interessant an. Wir sagen vielen Dank für das Interview. Danke euch.