Liebe Zuseherinnen und Zuseher von DorfTV, ich darf Sie ganz herzlich zur Sendereihe Mach Politik zu deiner Sache willkommen heißen. Am 26. September finden in Linz die Gemeinderatswahlen statt. Das bedeutet nicht nur, dass über die politische Zukunft der Stadt für die nächsten sechs Jahre entschieden wird, sondern auch, dass es für viele junge Linzerinnen und Linzer die erste Möglichkeit sein wird, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Im Rahmen des Projekts von DorfTV Mach Politik zu deiner Sache in Kooperation mit der Linzer Stadtrundschau und der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung bekommen sechs Jugendliche die Möglichkeit, Gespräche mit den Spitzenkandidatinnen der Wahl zu führen. Ich darf jetzt schon den ersten Spitzenkandidaten, Bürgermeister Klaus Luger von der SPÖ willkommen heißen. Schönen guten Tag und danke für die Einladung. Und die drei Jungredakteurinnen Valerie Dürrschmidt, Finn Trappel und Florian Scharitzer. Und an Finn, dich werde ich gleich das Wort übergeben. Danke. Was sind drei konkrete Dinge, die Sie in Ihrem Imagevideo für Linz einbauen würden? Dass Linz eine Industriestadt ist, die grün ist und die den Klimaschutz bewältigen wird, den Klimawandel bewältigen wird und damit Maßnahmen für den Klimaschutz ergreift. den Klimawandel bewältigen wird und damit Maßnahmen für den Klimaschutz ergreift. Zweitens, dass Linz eine Stadt ist, die allen und ganz besonders jungen Menschen auch Lebenschancen bietet, ob das Arbeit ist oder Ausbildung. Und drittens, dass Linz eine Stadt ist, die sich bemüht, alle Menschen in der Gesellschaft zu halten und damit auch eine Sozialpolitik des Zusammenhalts betrebt. Danke. Dienst bietet für Jugendliche nicht besonders viele außergewöhnliche Dinge. Eins davon war für mich die alte Tabakfabrik. Ein Kulturraum, der immer wieder junge Menschen zusammengebracht hat, ob durch sehenswerte Ausstellungen oder durch Windetflohmärkte. Meine Frage also, wieso muss ein solcher Kulturraum wie die Tabakfabrik einem neuen Hochhausprojekt weichen? Weil wir ein Ziel mit der Tabakfabrik verfolgt haben, von Anfang an diese Tabakfabrik zum Zentrum für Innovation zu machen. Es wird auch in Zukunft an anderen Stellen in Linz möglich sein, die von Ihnen angesprochenen Veranstaltungen weiter zu organisieren. Die verlieren wir nicht. aber auch für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die in der alten Tabakfabrik keinen Platz mehr finden, aber die Nähe dieses innovativen Zentrums benötigen. Und das war so eine dieser Güterabwägungen, die man zu treffen hat. Und ich habe mich dafür ausgesprochen, dort die Tabakfabrik zu stärken. Und Veranstaltungsmöglichkeiten gibt es andere, zum Beispiel auch für die Werfemesse, ist inzwischen ins Designset übersiedelt. Also es gelingt uns im Großen und Ganzen immer wieder etwas zustande zu bringen, aber dass das dortige Flair fehlt, verstehe ich, denn auch bei den Ausstellungen, zuletzt bei der Van Gogh-Ausstellung, das wird in dieser Form tatsächlich nicht mehr sein. Aber das war eine Abwägung, wo ich mich dann entschieden habe. Okay, danke. Ich höre immer wieder von Stadtkühlungsmaßnahmen und daher meine Frage, warum bekämpft Linz nur die Folgen des Klimawandels und nicht die Ursache selbst in puncto Wohnen und Verkehr? Naja, das sehe ich ein wenig anders. Das eine ist tatsächlich, dass aufgrund der doch völlig augenscheinlichen Entwicklung in den letzten fünf Jahren, es jetzt mal um Reparaturmaßnahmen geht. Und ich mache ja kein Hehl daraus, dass ich auch noch vor zehn Jahren die Entwicklung anders gesehen habe, als ich sie heute sehe. Und deswegen stehen jetzt im Vordergrund Maßnahmen, die einmal Hitzebohle beseitigen und die tatsächlich noch nicht die Maßnahmen gegen den Klimawandel als solche sind. Das sind die Begrünungsmaßnahmen, wenn Sie an den Hauptplatz denken. Wir haben auch beschlossen, dass in Zukunft sämtliche Gebäude, die ein Flachtdach haben und dieses Flachtdach größer als 100 Quadratmeter ist, die müssen das ordentlich begrünen. Nicht nur Erde aufschütten und dann mehr Samen vom Gras und dann ist es eine braune Gestätten, sondern wirklich begrünen. Und wir werden auch Dächer, zum Beispiel im Hafen, 10.000 Quadratmeter öffentlich zugänglich machen und nicht einfach nur ein Dach machen. Das wird begrünt, wird auch für die jüngeren Menschen primär als Eventfläche zur Verfügung stehen, weil wir dort viele Konflikte mit Anrennern nicht haben. Beim Hoffen haben wir als Anrenner einen Hochhofen und ein paar Hallen. Also gibt es dort Freiraum. als Anrenner an Hochhofen und ein paar Hallen. Also gibt es dort Freiraum. Darüber hinaus hat die Stadtregierung, und da bin ich durchaus froh, weil es alle vier Parteien gemeinsam waren, ein Programm beschlossen, dass wir bis 2040 klimaneutral werden wollen. Das umfasst Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Der war nur ganz kurz. Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Der wäre noch ganz kurz. Zweitens, dass wir auch unsere Energieproduktion CO2-neutral machen. Wir produzieren Strom bei der Linz AG. Drittens, dass wir auf Wasserstoff setzen bei Antrieben. Und viertens, dass wir die Industrie, vor allem Föstalpini Borealis, die Chemieindustrie, dazu ermutigen, und wir werden das auch lösen gemeinsam mit dem Bund und dem Land Oberösterreich, dass dort die Stahl- und Chemieproduktion mit grünem Strom und daraus resultierend Wasserstoff erfolgt. Und das ist hundertmal wichtiger als einzelne kleine Maßnahmen, denn 90 Prozent der CO2-Ausstöße kommen von unserer Industrie. Entschuldigung, das war zwang. Herr Luger, meine Freunde und ich sind begeisterte Radfahrer in Linz und weil es ist auch der schnellste und umweltschonendste Weg von A nach B zu kommen. Dennoch fürchten wir uns teilweise echt, wenn wir auf den Linzer Straßen unterwegs sind, weil es für Radfahrerinnen echt gefährlich sein kann. Daher die Frage an Sie gerichtet, wie planen Sie, die Linzer Radwege sicherer zu machen? Ich glaube, es gibt nach meinen eigenen Erfahrungen auch als Radfahrer, vor allem als meine Kinder noch kleiner gewesen sind, die Nibelonger Brücke ist der wirkliche Angstfaktor. Und auch die Kreuzung Gruberstraße beim Parkbad, das sind wirklich ganz unangenehme Situationen. Also die Nibelungenbrücke wird lösbar sein, wir werden eine ganze Fahrspur, wenn die Brücke in St. Margareten fertig ist, also die Westumfahrungsbrücke, wie sie genannt wird, wenn die fertig ist, in drei Jahren wird auf der Nibelungenbrücke ein ganzer Fahrstreifen nur für die Radfahrer zur Verfügung stehen und beim Parkbad wird mit der neuen Verkehrslösung eben rund um diesen Turm bei der Tabakfabrik werden wir auch dort die Situation für Radfahrer verbessern können. Ansonsten haben wir relativ viele Fahrradstreifen in den letzten Jahren gemacht und es wird auch in Zukunft dort, wo es möglich ist, sinnvoll ist, versucht werden, diese Schwachstellen zu beseitigen. Aber da haben wir schon noch Verbesserungsbedarf, das streite ich nicht ab. Das heißt, zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nichts Konkretes in Planung? Naja, die Nibelungenbrücke wüsste ich nicht, wie es sonst zu lösen ist, ohne dass alles kollabiert. Aber das ist eine klare Aussage. Es wird am Hauptplatz angenehmer, weil der wird ebenfalls, wenn die neue Donaubrücke fertig wird, wird auch der autofrei und damit müssen sich nur mehr Straßenbahnfußgänger und Radfahrerinnen arrangieren und ansonsten gibt es zahlreiche kleinere Projekte, die in den einzelnen Stadtteilen und Stadtgebieten sind. Mich als junge Linzerin interessiert, wo Sie Ihre Prioritäten in der Budgetverteilung setzen und welche Rolle spielen wir Jugendliche dabei? Welche konkreten Projekte planen Sie für uns? Es ist so, dass wir, glaube ich, das, was die Möglichkeiten vereinsungebunden und ohne Mitgliedschaft Sport betreiben zu können, nicht so schlecht sind. Wir richten jetzt gerade wieder zwei freie Sportflächen. Es ist aber so, dass nicht alle Jugendlichen Sport betreiben wollen. Ich glaube, wir haben für eine 210.000 Einwohner Stadt ein relativ gutes Kulturangebot, das schwer defizitär ist, aber das wir auch in Zukunft finanzieren werden. Hier gibt es keine Einsprangspläne, egal ob das Posthof oder was auch immer ist. Und ich glaube, dass es etwas geben wird, was mir wichtig ist, nämlich eine Fläche, die eigentlich ohne Konflikte in Wirklichkeit im Hafen ist, wo völlig neu auf 10.000 Quadratmetern es möglich ist, dass sie dort freie Szene, Kunst abspielt, Kultur, aber einfach auch eine Fläche, wo sich junge Menschen aufhalten können, ohne auch dort einen kommerziellen Druck zu unterliegen. Und ansonsten stelle ich fest, dass natürlich viele Angebote, die nicht von der Stadt sind, aber von jungen Menschen genutzt werden, ob das Fortgehen ist, ob das Kino ist, das sind unterschiedliche Bedürfnisse, die auch junge Menschen haben. Und ich glaube, dass wir da für eine 210.000 Einwohner Stadt relativ gut aufgestellt sind. Aber jetzt drehen wir mal den Spieß um, was fehlt Ihnen? Fehlen ist vielleicht die falsche Formulierung, aber ich würde mir vielleicht wünschen, mehr Angebote zu finden in Linz ohne Konsumzwang. Also das wird im Hafen zumindest 10.000 Quadratmeter eine Möglichkeit sein. Und wann wird das soweit sein? Also das wird im Hafen zumindest 10.000 Quadratmeter eine Möglichkeit sein. Und wann wird das soweit sein? Wir müssten nach jetzigem Zeitplan im Herbst 2022 fertig sein mit den Gebäuden. Das ist eine Kühlhalle, die direkt am Hafen steht und wo die Dachfläche gestaltet, begrünt wird, aber auch Freiräume offen lässt. Also nicht durchgestylt wird wieder von uns 60-Jährigen, sondern Möglichkeiten der Nutzung offen lassen. Das ist schon ein konkreter Plan. Das wird gebaut. Das ist für mich schon de facto abgehakt, weil es beschlossen ist, die Linzer G errichtet das, die Fundamente sind für diese Kühlhalle gelegt und es wird jetzt dann nächstes Jahr realisiert und fertig. Das ist fix. Also mir kommt es in Linz manchmal so vor, als würde Linz die Probleme nicht direkt bei den Wurzeln packen, sondern wie beispielsweise, wenn ein Alkoholverbot verhängt wird, verschiebt es das Problem nur lokal oder wie schon erwähnt eben Fassadenbegrünungen tragen auch nur dazu bei, dass man die Folgen mindert, aber eben nicht die Ursache angreift. Warum ist das so? Da müssen wir jetzt drinnen. Also bei den Fassaden, mit Fassadenbegrünung können Sie tatsächlich dauerhaft und konstant das Klima rund um beispielsweise das neue Rathaus klimatisch verbessern. Das ist aus meiner Sicht nicht nur eine Reparaturmaßnahme, sondern eine Qualitätsverbesserung. Beim Alkoholverbot haben Sie aus meiner Sicht vollkommen recht. Das packt das Problem nicht an der Wurzel. Es wird, so wie es leider keine kriminalitätsfreie Gesellschaft gibt, wird es leider auch die drogen- und alkoholfreie Gesellschaft nicht geben. Und die Schwierigkeit war, und ich habe mir das in mehreren Entscheidungen, egal an welcher Stelle, ob das jetzt der Volksgarten war, vor allem der Schillerpark oder vor einiger Zeit auch Hessenplatzpark, mit der Entscheidung nicht leicht gemacht, weil sie grundsätzlich recht haben, es verschiebt das Problem. Es ist jedoch auch so, wenn es zu solchen Massierungen gekommen ist, wie in diesen drei Parkanlagen, haben auch Menschen, die dort wohnen oder die mittige Freizeit verbringen wollen, auch ein Recht, diese Anlagen zu nutzen. Und im Gegensatz zu anderen meiner Kollegen glaube ich nicht, dass wir das Problem mit Verjagen lösen können, aber dass wir es nicht verhindern können, dass Alkoholmissbrauch gibt. Wir werden, und auch vor allem psychisch kranke Menschen, die, wenn sie ihre Medikamente absetzen, Alkohol und Drogen konsumieren, werden auch in Zukunft Probleme machen. Dafür haben wir mit Sozialarbeit einzugreifen, aber die werden sichtbar sein. Und das ist auch gut so, weil diese Menschen haben recht, nur nicht alle auf einen Haufen. Und deswegen ist derzeit die Strategie zu versuchen, die einzelnen Szenen, Drogenszene, Alkoholikerszene, Mischszenen ein bisschen zu trennen. Und eines ist mir ganz wichtig zu sagen, weil in der Öffentlichkeit immer die Meinung ist, dass die Menschen, die dort im öffentlichen Raum agieren, Obdachlose sind. Das sind sie zu 90 Prozent nicht. Diese Menschen haben Wohnungen, sie haben nur ihre Süchte und ihre Krankheiten nicht im Griff und werden auch in den Spitälern nur mehr dann behandelt, wenn sie selbst gefährdend agieren. Das heißt, wenn eine Selbstmord- oder Verstümmelungsgefahr besteht, ansonsten sind sie sich selbst überlassen. Und das ist das große Problem, dass wir ihr nicht wirklich helfen können, sondern wir schauen, dass die Gruppen nicht allzu sehr einen Raum dominieren und zum Beispiel keine offenen Drogenszenen wie einmal in Zürich oder auch in Wien entstehen. Lösung, weiß ich, ist das keine. Das heißt, er will jetzt nur noch fragen, Sie sagen, es sollten Sozialprogramme geplant werden, aber es sind noch keine geplant oder es kann auch nichts gemacht werden dagegen? Nein, wir betreuen diese Menschen mit Sozialarbeit. Der B37, sogar der Ordnungsdienst hat Personal für Sozialarbeit bekommen. Das Problem ist, dass ein Teil, es sind nicht viele, aber zwischen 20 und 30 dieser kranken Menschen nehmen diese Angebote nicht an. Und das ist das Problem. Sie können jemanden, der psychisch schwer krank ist, nicht zwingen, dass er die Hilfe in Anspruch nimmt. Und das sind dann die Menschen, die schwerstalkoholisiert die Benutzung von Spielplätzen verunmöglichen oder die sehr laut und auffällig sind und verstörend und angsteinflößend auf andere Menschen wirken. Aber wenn sie die Hilfe nicht annehmen, dann gibt es eben nur rechtliche Möglichkeiten, die auch begrenzt sind, wo die Polizei nur bedingt einschreiten kann. Und was ja auch keine Lösung ist, dann ist diese Person 24 oder 48 Stunden im Polizeiauftrag und dann wieder heraus. Das ist die geringste Problemlösung, die es gibt. Und das macht es schwierig. Lösung, die es gibt. Und das macht es schwierig. Und früher waren diese psychisch Kranken in psychiatrischen Anstalten nicht dauernd, aber immer wieder und sehr längere Zeit. Und damit war ihr psychisch stabilisierbar. Das ist ein Thema, das wir in ganz Österreich haben, nicht nur links. Lösung unter den Bedingungen schwierig. Okay. Jetzt spreche ich die Gestaltung des Donauuvers an, am Brückenkopf, an der neuen Brücke in Urfa. Und zwar, es wirkt sehr lieblos gestaltet und wie aufeinandergeworfene Steine. Und warum hat man sich für dieses Konzept entschieden? Welches meinen sie jetzt genau beim die das donau ufer neben den brückenkopf in ufer da wo die brücke gebaut wurde also jetzt ist er noch ein essen genau okay also der kritik im elektronikers hintergeben deswegen jetzt noch Ich kann Ihren Eindruck nicht ganz nachvollziehen, weil wir bei der Gestaltung des Geländes jetzt erst dabei sind, das umzugestalten. Das wird eine Grünfläche, wo das jetzt noch wie ein Baustein aussieht nach der Brückenöffnung. Es wird Abgänge zur Donau geben, sodass man sich dort direkt am Donauufer aufhalten kann, was bisher nicht der Fall gewesen ist. Und auf der anderen Seite bleibt der Verkehrsgarten, Volleyball, Beachsoccer, alles in Betrieb. Ja, Kollege Lorenz Podocznik hat auch schon daran Kritik geäußert, dass eben dieser Zugang zum Donaustrand eben durch große Steine, Granitblöcke möglich gemacht wird und dass es nicht recht einfach ist, quasi jetzt zu Fuß recht leicht ans Donauufer zu gelangen. Also warten wir mal ab, bis es wirklich fertig ist. Dann machen wir den Praxistest. Wir wollen, dass man dort das Donauufer erreicht. Das wird auch so gestaltet werden. Der Hintergrund, warum es Granitsteine sind, ist nicht, um jemandem etwas zu erschweren und auch nicht, um irgendwelche Müllviertler-Steinbrüche zu beschäftigen, sondern das ist wegen des Hochwassers eine Vorschrift der Viadona, der Wasserbehörde, gewesen. Aber wir machen das nicht, um ihnen Steine in den Weg zu legen oder jeden Menschen, der da hinkommt, werden ja nicht nur junge Menschen sein, sondern um dort sie zu benutzen. Aber mehr sage ich zu bestimmten Aussagen nicht. In Linz gibt es zwei Grillzonen, eine am Pichlinger See und die zweite in der Luntzerstraße am Jaukerbach, welche eben beide im Süden von Linz liegen. Ich selbst wohne in Urfa und da stellt sich mir die Frage, wo kann man als Urferaner grillen, wenn man nicht den Luxus eines Gartens besitzt? Und warum gibt es in unserer Stadt nicht so viele Grillzonen? Das ist eine Schwachstelle, die korrekt ist. Hintergrund ist, dass die Gemeinde Steyrek den Grillplatz am Pleschinger See geschlossen hat. Haben wir immer genehmigt. Der Pleschinger See ist im Eigentum der Linz AG und wir haben diese Grillplätze sogar forciert dort, weil wir dachten, es ist ein guter Platz aus politischen, sogar sagen wir ein bisschen ideologischen Gründen. Seitdem ist Urfa tatsächlich ohne Grillplatz. Es gibt überall Bürgerinitiativen, auch in Alturfa beim Donnerstrand, Steinmetzplatzl, wo Bürgerinitiativen auch dafür sind, dass dort überhaupt das Baden stark reglementiert wird. Hier haben wir keinen gesellschaftlichen Konsens und auch im Gemeinderat keine Mehrheit für irgendwas Gescheites bisher gefunden. Ist eine Schwachstelle. Danke. Auch Linzer Donaustrand ist ja auch ganz lange gegrillt worden und jetzt sind Schilder aufgestellt worden, das Grillen ist jetzt verboten. Da ist jetzt auch eine Frage, warum wird das auf einmal verboten? Auch dort war es so, dass es Bürgerinitiativen gegeben hat und am Ende des Tages keine Mehrheiten mehr für freies Grillen gegeben sind. Aber es gibt auch Bürgerinitiativen fürs Grillen dort. Richtig, aber solche Verordnungen erlässt der Gemeinderat und da gab es Mehrheiten für ein Verbot. Das ist unbefriedigend, das weiß ich. Es ist auch nicht mein großes Ziel, hier dauernd Verbote auszusprechen, aber wenn es keine Mehrheiten gibt, ist es in der Demokratie zu akzeptieren. Mit Blick auf die Zeit hätte ich jetzt noch eine kurze letzte Frage an Sie. Für viele Menschen ist Wohnen kaum noch leistbar. Vor allem für junge Menschen müssen manchmal bis zu 40 Prozent des Gehalts für die Miete aufgebracht werden. Daher meine Frage, wie kann man vor allem für Junge, zum Beispiel auch für Lehrlinge, die auf eigenen Beinen stehen wollen, das Wohnen leistbar machen? Es ist auch für Ältere inzwischen ein Problem geworden, nämlich durch die Erhöhung der Betriebskosten. Das ist immer eine sehr schwierige Situation. Dadurch, dass wir ordentliche Mülldeponien haben, dass wir Mülltrennung haben, ist alles teurer geworden. Wenn Sie genau beim Wohnen schauen, sind gar nicht so sehr die Quadratmeterpreise das Entscheidende, was so teuer macht, sondern Energie, Betriebskosten, Verwaltungskosten etc. Und deswegen zuerst mein Zugang, das betrifft leider auch immer mehr Erwachsene. Bei jungen Menschen ist es deswegen noch dramatischer, weil auch hier Beispiel richtig ist, dort sehr viele alleine eine Wohnung haben wollen. Und aus meiner Sicht gibt es nur eine Möglichkeit, das ist das Programm, das das Land Oberösterreich aus meiner Sicht wirklich sehr gut gemacht hat, nämlich Junges Wohnen heißt es, wo kleinere Wohneinheiten zu leistbaren Preisen und auch mit stärkerer älteren Menschen, die zum Teil dann durch Arbeitslosigkeit oder niedrige Einkommen beim Wohnen unter Druck kommen, wird es nur damit gehen, dass sie eine höhere Wohnbeihilfe erhalten. Danke für die Antwort und danke für das spannende Gespräch, Bürgermeister Klaus Luger. Und bei Ihnen danke ich mich sehr herzlich fürs Zusehen und ich wünsche Ihnen noch einen spannenden Wahlherbst.