Galerie-Rauminhalt unter Vorbehalt. Okay, seid ihr bereit? In der Ausstellung sind eigentlich lauter Arbeiten zu sehen, die noch nie zuvor ausgestellt waren und auch Serien, die noch nie zu sehen waren. Die vier Bilder auf den Stirnbänden sind ganz neue Serien. Ihr habt sie auch noch nie ausgestellt und habt keine Bilder dieser Serie. Ich bin selbst gespannt, wo das hinführen wird. Es sind erstmals seit vielen Jahren nicht zentrale Motive auf der Leinwand, mehr oder weniger zentral angeordnet, die wachsen und vergehen und Teile sich mutieren und in etwas anderes übergehen, sondern die vier Ecken der Leinwand sind quasi betont, farblich, durch diese simplen Elemente. Und vor allem bei den großen, schwarzen Bildern ist eigentlich das Schwarze die Tiefe, das Zentrum des Bildes. Die vier großen oder die vier neuen sind eben einen Schritt weg von diesem sich zwischen Figuration und Abstraktion bewegen und damit spielen und ausloten, wie weit man da gehen kann. bewegen und damit spielen und ausloten, wie weit man da gehen kann. Und das ist eher ein Schritt in die Abstraktion wieder, weil es für mich da auch viel weniger Assoziationen gibt. Und die Motive kommen alle aus der Beobachtung der Umwelt im Grunde. Also es gibt nicht nur Leinwandbilder, sondern es gibt auch an den drei großen Fenstern der Fassade drei Elemente, Klebefolie auf Glas, 200 cm hoch und 80 cm breit jeweils, die genau im Maßstab 1 zu 10 die Motive dieser vier kleinen Leinwandarbeiten aufgreifen und wie Betrachter in der Scheibe platziert sind. Was die Farbigkeit betrifft, habe ich viele Jahre pastellartige Töne bevorzugt oder bewusst eingesetzt, um so einen Kontrapunkt zu setzen zu gewissen Farben, die so als heroisch in der Kunst gelten. Ich habe dann eines Tages begonnen, nur die pure Farbe zu verwenden. Gut, okay. Ich zeichne jeden Tag. Ich habe unzählige Blätter und das sind keine Skizzen, klassische Skizzen für Bilder oder im Maßstab, sondern die Bilder kommen vor oder Ideen für Bilder. Es geht eher darum, einen Kosmos, in dem sich diese ganzen Bilder bewegen, zu zeichnen. Das ist oft auch mit irgendwelchen Eigenschaftsorten versehen oder mit Titeln oder auf diesen Skizzen haben die Bilder dann Namen, die sie in Wirklichkeit nicht haben. Und ja, das begleitet mich eigentlich quasi jeden Tag. Ich habe gerade gemerkt, dass ich noch Laub holen muss für die kleine Installation, da ist eindeutig zu wenig da. Thank you.