Schönen guten Abend. Ich freue mich, dass sich so viele heute Abend Zeit genommen haben und sich dieses Projekt vorstellen lassen wollen. wollen. Wie schon erwähnt worden, es ist ein Kooperationsprojekt. Es ist initiiert worden von uns, von der Naturkundlichen Station der Stadt Linz, aber wir haben einen Partner, nämlich den Naturschutzbund mit seiner Meldeplattform naturbeobachtung.at und nur in Zusammenarbeit ist eben dieses Projekt möglich geworden. Jetzt schaue ich, ob das auch funktioniert, dass es weitergeht oder nicht. Doch, jetzt geht es, glaube ich. Im ersten Moment ist dieses Projekt Linz Tierisch ein Mitmachprojekt zum Artenschutz. Das hört sich vielleicht im ersten Moment ein bisschen seltsam an, weil man Städte gar nicht so als Ort der Artenvielfalt vermuten würde. Wenn man an Artenvielfalt oder an Biodiversität denkt, dann hat man vielleicht eher unberührte Naturlandschaften vor Augen, bei uns vielleicht die Alpen oder die Nationalparks, die es bei uns gibt, aber auch Städte sind alles andere als artenarm. Die haben nämlich einen großen Vorteil gegenüber der ausgeräumten Kulturlandschaft, die die Städte meistens umgibt. Städte sind eben meistens umgeben von sehr stark agrarisch genutzten Flächen, die viel artenärmer sind als die Flächen in der Stadt. Flächen, die viel artenärmer sind als die Flächen in der Stadt. Und das hat eben mit der sehr intensiven Landwirtschaft zu tun. Zum einen, es werden eben Spritzmittel verwendet, es werden viele Dünge. Auch die Feldreine sind leider schon fast verschwunden. Die Felder haben sich eben sehr stark ausgedehnt, sind immer größer geworden und eben störende Zwischenbepflanzung wurde eben entfernt, um sie eben auch leichter mit den großen, heute üblichen Maschinen bewirtschaften zu können. Die Städte haben hier den kleinen Vorteil, dass es einfach viele verschiedene Strukturen gibt. Es gibt Kleinstandorte und es gibt auch ganz verschiedene Nutzungsintensitäten. Das heißt natürlich, der Stadtkern, die stark bebaute Fläche, ist natürlich nicht so artenreich, wie wenn wir dann an den Stadtrand kommen oder wie wenn wir uns irgendwelche Grünflächen in der Stadt ansehen. Aber die Stadt hat eben den großen Vorteil, dass sie viele ökologische Nischen hat. Wenn wir uns zum Beispiel naturnah gestaltete Gärten vorstellen, wenn wir uns die Parks in Linz vorstellen, von denen es sehr viele gibt und die auch eine sehr große Fläche einnehmen. Es gibt Friedhöfe, es gibt in Linz das große Industriegebiet, wo es eben auch immer sehr viele Brachflächen zwischen den einzelnen Industrieanlagen gibt. Wir haben das große Glück, dass in Linz ein sehr großer Anteilik mit ganz vielen verschiedenen Lebensräumen und ganz vielen verschiedenen Nischen, die sehr vielen verschiedenen Arten eben auch wirklich Heimat bieten kann. Die höchste Artenanzahl finden wir natürlich in den Übergangsbereichen zwischen Stadt und Umland und vor allem auch im Linzer Grüngürtel. zwischen Stadt und Umland und vor allem auch im Linzer Grüngürtel. Wenn wir uns, es gibt, ich komme sozusagen von den Insekten, das ist mein Hauptgebiet, in dem ich normalerweise arbeite. Da gibt es zu Wildbienen ganz spannende Studien. Also da ist die Artenanzahl und die Artendichte in den Städten mittlerweile weitaus größer als zum Beispiel in der Agrarlandschaft, wo sie eben kaum mehr Nahrung und auch kaum mehr Brutmöglichkeiten finden. Da schaut es für diese Tiergruppe in den Städten weitaus besser aus. Und darum rücken die Städte jetzt auch immer mehr in den Fokus des Natur- und Artenschutzes. Ein bisschen einen kleinen Überblick zur Artenvielfalt in Österreich, damit man mal ein bisschen weiß, wie viele Arten es bei uns überhaupt gibt und wie es um diese bestellt ist. Also bei uns in Österreich gibt es über 75.000 verschiedene Organismen. Also da sind Pflanzen, Tiere, Pilze und so weiter mit eingeschlossen. Und über die Hälfte von diesen Organismen, nämlich ziemlich genau 40.000 Arten, gehören zu den Insekten. Also das ist die allergrößte Artengruppe, die es gibt. Und für viele die interessanteste Artengruppe, das sind die Wirbeltiere mit den Fischen, mit den Vögeln, mit den Reptilien, Amphibien und Säugetieren. die machen bei uns in Österreich gerade mal ein Prozent aus, also sehr, sehr wenig. Was allerdings für alle Arten gilt und was allen Arten leider gemeinsam ist, dass 40 Prozent aller Arten als gefährdet gelten. Also es gibt nicht nur, vor ein paar Jahren ist eine ganz bekannte Studie erschienen, vielleicht sagt jemand von Ihnen etwas, diese Krefeld-Studie, da wurden in verschiedenen Naturschutzgebieten die Anzahl an Insekten erhoben, nicht die Artenanzahl, sondern die Individuenanzahl, also die Biomasse. Und da hat man eben bemerkt, dass diese Biomasse ganz stark im Abnehmen begriffen ist. Und man hat da herausgefunden, dass fast drei Viertel der Biomasse in den letzten Jahren an Insekten weniger geworden ist. Also das heißt, man muss wirklich schauen, dass die letzten intakten Lebensräume oder die letzten Räume, wo eben sich Tierarten noch zurückziehen können, wo sie überleben können, wo sie sich auch fortpflanzen können, dass die eben erhalten werden können. Und da ist es eben ganz wichtig zu wissen, wo gibt es diese Tierarten, in welcher Anzahl sind sie noch vorhanden? Und dann kann man maßgeschneiderte Projekte planen, um eben dort diesen Tierarten zu helfen und sie zu unterstützen. Das ist auch in Linz ganz wichtig, obwohl wir hier ein bisschen diese Sonderstellung haben, dass es eben die naturkundliche Station gibt. Aber leider ist auch Linz da keine Insel der Seligen. Es gibt eben auch in Linz immer wieder große Brauprojekte, wo entweder sehr wertvolle Räume, wenn sie schon nicht zerstört werden, dann doch stark beeinträchtigt werden. Es wird immer noch sehr viel Boden versiegelt. Und es kommt auch immer wieder noch zu großen Baumfällaktionen, weil zum Beispiel die Bäume angeblich Dreck machen oder weil sie in der Aussicht stören. Also all diese Dinge gehören noch stark verbessert und unsere Arbeit wird dadurch sicher nie aufhören. Und es gibt in Linz auch noch diesen schönen großen Grüngürtel, der die Stadt mehr oder weniger noch einschließt. Und vor allem diesen gilt es eben zu erhalten, weil der ist eben in Linz schon, kann man sagen, der Hotspot der Artenvielfalt. Ja, der Fritz Schwarz hat es schon ein bisschen erwähnt. Ja, der Fritz Schwarz hat es schon ein bisschen erwähnt. Die Naturkundigstation der Stadt Linz kümmert sich schon seit vielen Jahrzehnten um die Belange der Natur in der Landeshauptstadt. Seit fast 70 Jahren stehen wir schon im Dienste der Stadtnatur. Und es hat besonders in den 1990er Jahren und Anfang der 2000er Jahre sehr umfangreiche Erhebungen zur Linzer Stadtfauna gegeben. Es hat Erhebungen über die Amphibien gegeben, über verschiedenste Insektengruppen, über Säugetiere, über Amphibien. In dieser Zeit konnten sehr viele Daten gesammelt werden und es konnte sich ein ziemlich genaues und gutes Bild konnte gezeichnet werden, wie es um die Artenvielfalt in Linz bestellt ist. Jetzt, ungefähr 30 Jahre später, wäre es halt schon sehr spannend, wieder mal zu neuen Daten zu kommen, um zu erfahren, ob es manchen Arten, wie es den Arten in den letzten Jahrzehnten ergangen ist, ob sie abgenommen haben, aufgrund vielleicht von Lebensraumverlust oder auch durch den Klimawandel oder ob es vielleicht auch Gewinner gibt, die eben neu nach Linz gekommen sind, die neu hinzugezogen sind, weil es eben auch in der Stadt wärmer geworden ist. Allerdings haben wir uns die Frage gestellt, wie sollen wir mit unseren begrenzten Ressourcen an neue Daten kommen? Und da gibt es eben diese ganz moderne Geschichte, das Zauberwort, das momentan bei sehr vielen Wissenschaftlern und vor allem Naturwissenschaftlern in aller Munde fast ist, ist dieses Zauberwort Citizen Science. Und da geht es eben darum, dass wissenschaftliche Projekte mit der Bevölkerung durchgeführt werden. Das heißt, dass sich interessierte Menschen, interessierte in dem Fall bei uns Linzerinnen und Linzer, dafür interessieren, wie es um die Fauna in Linz bestellt ist. Das heißt, wir nutzen quasi das Interesse der Bevölkerung, sich mit der Linzer Fauna zu beschäftigen, um an neue Daten zu kommen. Das ermöglicht uns eben, neue Erkenntnisse zu bekommen und auf der anderen Seite können wir dadurch die Linzerinnen und Linzer auch in unsere Arbeit einbinden und sie bekommen einen Einblick in unsere Tätigkeit. Ansonsten ist es ja manchmal so, dass die Naturkundliche Station zwar fast bei den meisten bekannt ist und dass die meisten den Namen schon gehört haben, aber nicht alle können dann etwas damit anfangen, was wir eigentlich machen. Und wir hoffen auch mit dieser Öffentlichkeitsarbeit dann auch sozusagen unseren Bekanntheitsgrad noch mehr zu steigern und auch ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was wir da eigentlich machen. Natürlich wollen wir nicht für uns das Bewusstsein grundsätzlich schaffen, sondern wir wollen Bewusstsein für die Natur schaffen, damit eben, es gibt diesen schönen Satz, nur was man kennt, schätzt und schützt man. Und so denke ich, wird es auch sein. Das heißt, wenn man überhaupt einmal weiß, was für Schätze man vor der Haustür hat, dass man dann auch mit diesen etwas sorgsamer und pfleglicher umgeht. englischen neuen Namen, Citizen Science, aber bei uns in der naturkundlichen Station ist dieses Einbinden der Bevölkerung eigentlich schon lange Zeit eine Tradition. Bereits in den 80er und 90er Jahren hat es da die ersten Projekte gegeben, zum Beispiel, was jetzt auch sich BirdLife zunutze gemacht hat, da gibt es jetzt die Stunde der Wintervögel, haben wir schon im Jahr 1980 gehabt und da hat es auch so eine Beobachtungsaktion gegeben, Wintervögel am Futterhaus zum Beispiel. Also wir sind da ganz weit vorn, auch dann Mitte der 80er Jahre Schmetterlingsbeobachtung und Anfang der 90er zum Beispiel, wie die Wespenspinne, die man auch hier auf dem Bild links unten sieht, gerade neu bei uns in Oberösterreich angekommen ist, hat die Naturkundliche Station dazu gleich ein Projekt gestartet und die Bevölkerung gebeten, eben die Funde dieser Wespenspinne zu melden, damit wir gleich wissen, wo diese schöne große Spinnenart in Linz schon zu finden ist. Wir selbst als Naturkundliche Station beteiligen uns auch an verschiedenen Citizen Science Projekten, vor allem bei den ornithologischen, das heißt bei den vogelkundlichen. Wir sind seit vielen Jahren bei der Brutvogelkartierung dabei, das heißt da wird zweimal im Jahr, im Frühling und im Frühsommer geschaut an verschiedensten Strecken, die über die Jahre immer gleich geblieben sind, wird immer geschaut, welche Brutvögel meistens nicht zu sehen, sondern zu hören sind und in welcher Anzahl. Und diese Daten werden dann auch an BirdLife weitergegeben, damit die dann eben verwertet und auch ausgewertet werden können. Das Gleiche gilt für die Winterwasservogelzählung. Da gibt es auch an den Gewässern in Linz, von denen haben wir ja sehr viele, bekanntesten sind eben die Traun und die Donau, da gibt es eben Zählstrecken, wo einmal im Monat dann diese Strecken abgegangen werden und dann eben die Wasservögel gezählt werden. Auch diese Daten werden am BirdLife weitergeleitet, wo eben dann es auch zu einer Auswertung kommt. Aber jetzt wollten wir selber eben was machen, was Neues, mit neuer technischer Unterstützung, eben ganz am Puls der Zeit. Und wir haben uns da mit der Meldeplattform des Naturschutzbundes zusammengetan, die eben Naturbeobachtung AT heißt und in Kooperation mit dieser haben wir eben das Projekt Linz tierisch ins Leben gerufen. Das Projekt selber hat letztes Jahr im Juni gestartet und ist natürlich aufgrund der momentan relativ schwierigen Situation, aufgrund von Corona natürlich jetzt etwas nicht ganz so hat nicht ganz so gut starten können, starten hat schon gut können, aber wir haben nicht ganz so, waren nicht ganz so in den Medien präsent, wie wir uns das eigentlich gewünscht hätten. Vielleicht noch ein bisschen was zu Naturbeobachtung.at. Warum haben wir uns gerade mit dieser Plattform zusammengetan? Zum einen, weil diese Plattform besonders viel Know-how hat. Sie ist die älteste Meldeplattform in Österreich, gibt es schon seit 2006. Die Meldeplattform ist extrem umfangreich, das heißt, man kann dort fast alle, also man kann eigentlich alle Organismengruppen melden. Man kann alles, ob Pflanze, Tier oder Pilz, was einem vor das Auge kommt oder noch besser vor den Fotoapparat kommt, melden. Und man kann sich auch sehr gut zu den einzelnen Arten informieren. Es gibt zu fast jeder Art einen Steckbrief. Das heißt, man kann, wenn man etwas gefunden hat und vielleicht sogar weiß, was es ist, dann auch gleich nachschauen und ein bisschen mehr Infos dazu bekommen. Und was etwas ganz Besonderes ist, ist, dass jede Gruppe, jede Tier- und Pflanzengruppe, die man melden kann, wird von Expertinnen und Experten betreut. Das heißt, wenn ich jetzt eine Meldung habe, ich sage mal, ich habe einen Zitronenfalter gefunden, habe diesen Zitronenfalter auch fotografiert und habe ihn dann bei dieser Meldeplattform gemeldet. Wie das funktioniert, werde ich dann gleich zeigen. Und dann kriege ich auch von den Experten und Expertinnen, die dort sitzen, die Bestätigung, ja, es ist wirklich ein Zitronenfalter oder nein, es gibt mehrere gelbe Falter. Ich habe mich da ein bisschen verschaut. Es ist keiner. Und die geben dann auch die richtige Bestimmung. Also die sagen mir dann auch, welche Art ich dann wirklich gefunden habe. Was auch ganz wichtig ist oder ganz eine gute Rubrik, die es eben dort gibt, das ist das Diskussionsforum. Also wenn ich spezielle Anfragen habe, wenn ich irgendwas Spezielles wissen will, wenn ich mir über irgendwelche Dinge nicht ganz sicher bin, dann kann ich eben in dieses Forum hineingehen, kann meine Frage stellen, kann auch Bilder dazu hochladen und dort wird es dann im Forum diskutiert. Da können sich dann die anderen Mitglieder dieser Meldeplattform auch zu Wort melden, aber auch die Experten und Expertinnen sind im Diskussionsforum und helfen einem dann bei den Fragen weiter. Und was für uns natürlich ganz, ganz wichtig ist, dass die Daten, die dort aufgenommen werden, die werden so aufbereitet, dass im Nachhinein eine wissenschaftliche Auswertung möglich ist. Erkenntnisse zum Beispiel zur Verbreitung einer bestimmten Art bekommen, also wo die Art überall in Linz anzutreffen ist, wann sie anzutreffen ist und so weiter und daraus kann man eben dann naturschutzfachliche Maßnahmen ableiten. Die Plattform ist auch eine sehr große Plattform. Es gibt fast 11.000 registrierte Melder, also das gilt natürlich für ganz Österreich und ungefähr 2.000 Melder sind recht aktiv. Es wurden schon, das ist wirklich unglaublich, fast 600. dieser Meld und ganz schwierige Fragen hat, dann sind noch einmal ungefähr genauso viele Experten im Hintergrund, die dann für Spezialdinge herangezogen werden. Zum Beispiel gibt es da auch viele Professoren, die an Universitäten arbeiten, die uns dann im Spezialfall helfen. Ja, jetzt wissen wir schon einmal, warum wir das machen, mit wem wir das machen und natürlich hoffe ich, dass nach meinem Vortrag alle, die da noch nicht dabei sind, Lust bekommen haben, selbst als Melder und Melderin auf dieser Naturbeobachtungsplattform aktiv zu werden. schauen wir uns jetzt auch kurz an, wie das Erheben der Daten funktioniert. Und zwar gibt es eben da, ich hoffe, dass das jetzt alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle oder auch nicht. Schauen wir mal, ob wir auf die Homepage kommen. Okay, das seht ihr jetzt wahrscheinlich noch nicht. Ich schaue mal, ob das funktioniert. Danke sehr, die Homepage ist zu sehen. Man muss sich, ich gehe mal auf die Startseite. Nein, das war es nicht. So, passt. Also man muss sich, wenn man das erste Mal kommt und dort melden will, das ist sozusagen die einzige Hürde, die man meistern muss, man muss sich anmelden. Wenn man das gemacht hat, man sieht jetzt oben rechts im Eck angemeldet als Gudrun Fuß. Dann sehe ich hier oben den Reiter. Da gibt es eben zuerst die Arten. Da kann ich ja mal schauen, welche Artengruppen kann man melden. Libellen, Schmetterlinge, Käfer, Hummeln. Man kann auch eben Reptilien, Vögel, Säugetiere, alles Mögliche kann man melden. Und mittlerweile, was relativ neu ist, auch Blütenpflanzen und Fahne, also wenn die Tiere einmal nicht so vom Fotoapparat sitzen bleiben, kann man auch Pflanzen fotografieren und die einstellen und dann kann man sich da informieren oder man möchte schon schauen, man kann sich jetzt für eine bestimmte Gruppe entscheiden, kann sich da schon ein bisschen informieren. Ich habe jetzt die Schmetterlinge ausgesucht, nicht ganz uneigennützig, weil ich auch bei der Plattform Naturbeobachtung.at bei den Schmetterlingen als Expertin tätig sein darf und die Schmetterlingsmeldungen bestimmen darf. Da kann man sich dann schon ein bisschen schlau machen. Und wenn man wissen möchte, welche Schmetterlinge schon unterwegs sind, kann man auf den Reiter Beobachtungen gehen und auf die Belegfototafeln. Dann sieht man die neuesten Meldungen, welche Schmetterlinge jetzt gerade schon herumfliegen und schon gemeldet worden sind. Man sieht da, die kleinen Füchse sind schon sehr aktiv und wurden schon von einigen Meldern und Melderinnen fotografiert oder auch das Tagpfauenauge ist auch schon unterwegs. Und wenn ich jetzt selbst melden möchte, dann kann ich hier auf den Reiter Melden gehen und kann mich dann zum Beispiel für die Expressmeldung entscheiden. Das ist am aller unkompliziertesten. Dann kann ich hier die Artengruppe auswählen, wenn ich sie weiß. Sonst kann man auch nur Naturbeobachtung ganz unten eingeben, wenn ich gar nicht weiß, um welches Tier es sich handelt. Wenn ich weiß, dass es sich um ein Schmetterling handelt, dann kann ich die Artengruppe Schmetterling auswählen. Wenn ich weiß, dass es sich um einen Zitronenfalter handelt, man kriegt da auch immer dann gleich eine Hilfe handelt, dann kann ich den Zitronenfalter eingeben. Wenn ich das nicht weiß, was es für ein Schmetterling ist, dann kann ich auch einfach nur Schmetterling eingeben und sie dann kann ich zum Beispiel weitere Schmetterlingsart auswählen, wenn ich gar keine Ahnung habe, was es sein könnte. Was ganz wichtig ist, das sollte man bitte immer angeben, ist das Funddatum. Das ist dann vor allem für die wissenschaftliche Auswertung von großem Interesse. Wenn man möchte, kann man auch die Uhrzeit angeben, von wann bis wann man den ungefähr gesehen hat. Man kann, wenn man noch etwas dazu schreiben möchte, weil man irgendeine besondere Entdeckung gemacht hat oder weil das irgendein besonderes Tier ist oder man es unter besonderen Umständen gefunden hat oder was einem halt noch einfällt, was man dazu angeben möchte, kann man im Feld Kommentare hineinschreiben. Und dann kann man noch den Fundort, den kann man da zum Beispiel, also auf dieser Karte sind schon ganz viele rote Kreise. Das sind meine Fundorte. Da kann man irgendwie hineinzoomen, hoffe ich. Wie geht das jetzt? So. Also da sieht man schon, wo ich überall Schmetterlinge gefunden habe, die ich auch gemeldet habe. Und wenn ich da genau, da kann ich dann zum Beispiel genau hineinzoomen und könnte dann hier einen neuen Fundort anlegen, der dann hier oben steht, also hier oben steht dann der genaue Ort. Dann kann ich, wenn ich möchte, noch die Meereshöhe dazugeben und sagen, die Unschärfe ungefähr ein Kilometer ist ganz ein guter Punkt. Oder wenn ich einen ganz genauen Fundort habe, kann ich das auch ganz genau eingeben. Und hier, das ist auch noch wichtig, ganz oben, dieser grüne Button, da steht Bilder hinzufügen. Da gibt es von mir jetzt lauter alte Bilder. Da kann man hier auf diesen Fotoapparat tippen. Dann kann man hier sich dann aus den eigenen Dateien, die man hat, jetzt bin ich da gerade allerdings, hätte ich da nur einen Vogel anzubieten, das passt nicht so gut, dann kann man da hier draufklicken und öffnen, dann wird das Foto hochgeladen und dann funktioniert das. Hier zum Beispiel, ich drücke jetzt mal auf das Witterchen, ich werde es zum Vorausfall verwenden, dann hätte ich jetzt, das ist so ein Witterchen, Schmetterling, ich weiß aber nicht was es ist, weitere Schmetterlingsart, dann würde ich hier zum Beispiel das Datum eingeben, gestern, dann eine Uhrzeit, es kann natürlich nicht stimmen, Witterchen fliegen noch nicht, aber das ist jetzt nur für den Demonstrationsentzweck, das ist die falsche Richtung. Da ist es eben Zeit auch wurscht. sozusagen für den Demonstrationsentzweck, das ist die falsche Richtung. Da ist es eben Zeit auch wurscht. Und dann kann ich hier bis eingeben, 17 Uhr zum Beispiel. Und dann könnte ich das speichern und dann wäre meine Meldung schon gespeichert. Und ich könnte sie dann hier unter der Belegfototafel schon sehen oder auch bei meinen Daten kann man dann auch nochmal schauen. Heuer habe ich noch nichts gemeldet, darum geht es nicht so gut. Dann könnte ich da zum Beispiel meine Belegfotos anschauen und dann kann ich schauen. Müsste man aber alle Jahre einstellen, damit das dann auch funktioniert. Und dann sollte man eigentlich sehen, was ich schon gemeldet habe. Genau, das ist jetzt eine kleine Auswahl aus dem Jahr 2020, was von mir gemeldet worden ist. was von mir gemeldet worden ist. Also das kann jeder und jede, auch wenn es jetzt vielleicht am ersten Blick ein bisschen kompliziert war oder ein bisschen zu schnell gegangen ist, wenn man sich einmal eine halbe Stunde hinsetzt und sich das ansieht, dann ist es sicher für jeden leicht zu schaffen. So, jetzt hoffe ich, dass ich wieder zurück kann und man wieder die PowerPoint-Präsentation sieht. Ich hoffe, das hat geklappt. Für Leute, die gern mit dem Handy unterwegs sind, gibt es auch noch die App von der Plattform Naturbeobachtung.at. Die kann man sich dann aufs Handy herunterladen. Die ist wirklich zu melden. Also da habe ich nicht so viele Informationen. Ich kann mir auch die Fotos von anderen nicht ansehen. Aber der Vorteil ist, ich habe eine sehr einfache Meldemaske. Ich kann, wenn ich draußen unterwegs bin und mir irgendein Tier vor die Linse kommt, ein Foto machen und dieses Foto dann sofort hochladen. Und wenn ich das an Ort und Stelle mache, dann werden auch die GPS-Daten mit aufgenommen und ich muss auf der Karte dann keinen Ort mehr suchen, wo ich das Tier eben gefunden habe. Also für die Meldung vor Ort ist es unheimlich praktisch. Dann kann man zum Beispiel, wenn man eine Schwebfliege sieht oder Wanzen oder auch so einen schönen Zähfalter, die kann man dann sofort fotografieren und mittels App melden und hochladen und dann ist man zu Hause und hat schon alle seine tollen Beobachtungen, die man auf der Wanderung oder auf dem Spaziergang gemacht hat, auch schon eingegeben und muss das dann nicht mehr zu Hause machen. Ja, wenn die Daten eingegeben worden sind und da hoffe ich natürlich auf rege Beteiligung und reges Mitmachen, vor allem von allen, die sich das jetzt anhören, wenn jemand noch nicht dabei ist. welche Arten in Linz vorhanden sind. Wenn es von manchen Arten besonders viele Meldungen gibt, weil sie sehr häufig vorkommen, dann kann man sich auch überlegen, Verbreitungskarten zu erstellen. Es ist auch ganz interessant zu wissen, wo im Stadtgebiet die Tiere vorkommen. Dadurch kann man auch sehr gut auf die Lebensraumansprüche Bezug nehmen. Man weiß dann, was die Tiere eben brauchen, um sich wohlzufühlen. Und dann zum Beispiel gegebenenfalls woanders solche Lebensräume zu schaffen beziehungsweise dafür zu sorgen, dass die vorhandenen Lebensräume auf jeden Fall erhalten bleiben. Und aus diesen Daten und aus den Erkenntnissen, die wir dadurch gewinnen können, ist es eben dann möglich, gezielte Schutzmaßnahmen für bestimmte Tiere auszuführen. Was wir schon machen, ist, dass wir zum Beispiel im Industriegebiet, zum Beispiel in der Nähe vom Segelflugplatz, werden immer wieder mal Teiche und Tümpel für Wechselkröten angelegt. Man kann zum Beispiel auch Reptilien-Lebensräume anlegen. Wir sind dabei zu überprüfen, ob es möglich ist, dass man für Totholz bewohnende Käferarten, so eine Art Käferburg heißt es, aufstellt, um da für diese Tiere etwas zu tun, damit sich ihre Larven entwickeln können. entwickeln können und man kann eben mit diesen Erkenntnissen auch zum Beispiel die Bewirtschaftung von Wiesen umstellen und die Bewirtschaftung eben zum Beispiel dann Insekten- und tierfreundlicher im Gesamten gestalten. Ja, wie gesagt, unser Projekt läuft schon ein Dreivierteljahr ungefähr. Wir sind im Juni 2020 gestartet und bis jetzt haben wir knapp 900 Meldungen bekommen. Das ist nicht schlecht, aber es könnte besser werden und es könnte noch besser sein und wir würden uns eben freuen, wenn in Zukunft jetzt, wenn es wieder schön warm draußen ist, viele rausgehen und eben auch melden. Die größte Gruppe oder die Tiergruppe, wo es die meisten Meldungen gegeben hat, sind die Insekten. Da haben wir über 300 Meldungen. Bei den Amphibien und Reptilien sind es jeweils 17 Meldungen. Die Vögel sind auch ziemlich stark vertreten, mit über oder fast 400 Meldungen. Und auch die Säugetiere, die meiner Meinung nach am allerschwierigsten zu fotografieren sind, da hat es auch fast 70 Meldungen und von 15 verschiedenen Arten gegeben. Jetzt darf ich Ihnen die einzelnen Tiergruppen noch ein bisschen genauer vorstellen. Die Fotos, die vorher fast alle zu sehen waren, sind fast alle von mir gewesen. Diese Fotos jetzt, die sind alle von Meldern und Melderinnen. Also das sind Originalfotos von Naturbeobachtung.at und es sind alle aus dem Linzer Stadtgebiet. Also alle diese Fotos und diese Tiere kann man bei uns auch wirklich sehen und melden. sehen und melden. Wir haben da links oben in Alturva, da hat jemand sich im Garten, das haben mehrere Leute gemacht, das ist vor allem bei den Säugetieren eine sehr lohnende Geschichte, dass man sich so Wildtierkameras im Garten aufhängt und vielleicht nicht unbedingt, um einen Einbrecher zu überführen oder irgendwie einen Nachbarn zu beobachten, sondern seine tierischen Nachbarn zu beobachten. In Alturfer wurde auf diese Art und Weise eben, konnte ein Steinmarder beobachtet werden. Im Leonding zum Beispiel, der ist nicht so leicht zu erkennen, aber es handelt sich um einen Dachs, der da bei seinem nächtlichen Spaziergang kennen, aber es handelt sich um einen Dachs, der da bei seinem nächtlichen Spaziergang fotografiert werden konnte. Was ich auch ganz super finde, das ist nicht mit einer Wildtierkamera, sondern mit einer Handykamera aufgenommen worden, bei einem abendlichen Spaziergang. Ein Rotfuchs in der Solar City, der ist wahrscheinlich von den nahegelegenen Donauauen, hat einen kleinen Ausflug gemacht. Auch ganz scheue Tiere, wie zum Beispiel den Biber, haben manche Leute schon vor die Kamera bekommen und dann auch noch so schnell abdrücken können, dass es wirklich ein Bild geworden ist. Und dann habe ich noch zwei Bilder von Igeln. Da könnte man jetzt eigentlich sagen, dass das relativ langweilig ist, weil Igel sieht man doch relativ oft. Aber was ganz spannend ist, das wissen wahrscheinlich die wenigsten, dass es bei uns zwei verschiedene Igelarten gibt. Und zwar gibt es den Braunbrustigel und den nördlichen Weißbrustigel in Österreich. Und das Tolle ist, wir in Linz sind genau in dieser Zone, wo sich die Verbreitungsgebiete von diesen beiden Igelarten überschneiden. Und es konnten auch wirklich beide Igel schon bei uns nachgewiesen werden. Da allerdings müssen schon die Experten hier, ich persönlich würde es jetzt nicht auseinander kennen können, der rechte hier, das ist der nördliche Weißbrustigel und dieser hier ist der Braunbrustigel. Also die Farben lassen leider, oder die Farben im Namen, lassen leider nicht auf das Aussehen der Tiere zurückschließen. Da ist es eben dann gut, wenn man Experten im Hintergrund hat, die sich da so gut auskennen und dann genau bestimmen können, um welche Igel oder um welche Tierart es sich dann genau handelt. Bei den Vögeln hat es auch, wie zuerst schon erwähnt, schon sehr viele Meldungen gegeben, fast 70 Arten, das heißt fast die Hälfte aller in Linz vorkommenden Vogelarten wurden schon gesichtet und auch fotografiert. Also da habe ich extra nicht nur die allerschönsten Fotos ausgesucht, sondern einfach, ich wollte zeigen, egal wie die Qualität des Fotos ist, man kann es sehr oft, kann man trotzdem die Art ganz gut bestimmen und auch die nicht so schönen Fotos sind einfach tolle Belege, um nachzuweisen, wo bestimmte Tierarten überall vorkommen. Da oben zum Beispiel die Schellenten sind in den Trauendonauern gefunden worden oder hier zum Beispiel die Schellenden sind in den Trauendonauern gefunden worden. Oder hier zum Beispiel der Schwarzspecht, der eigentlich ein Bewohner von Wäldern ist, kommt, wie man sieht, ab und zu auch in den Garten und schaut da in diesen Garten in Auvisen, ob es da nicht irgendwelche leckeren Larven unter der Baumrinde zu erhaschen gibt. Larven unter der Baumrinde zu erhaschen gibt. Hier, das ist auch ganz spannend, das ist der Drosselrohrsänger, der wurde erst in den letzten paar Jahren wieder in Linz nachgewiesen und hat hier schon einige Brutgebiete, wo er sich eben auch vorpflanzen kann, den dürft ihr in den Schilfbeständen zum Beispiel am Pichlinger See, sehr gut gefallen. Und ein Melder hat ihn da eben sogar auch schon fotografieren können. Ich habe immer dazu geschrieben, wo die Sichtungen stattgefunden haben, schon ein bisschen im Hinblick, dass man vielleicht eine Idee bekommt, wo besonders gute Standorte wären, um sehr interessante Naturbeobachtungen machen zu können. Wunderschön. Ansitzwarte, von der er eben aus den Bach beobachtet und wenn er dann einen kleinen Fisch entdeckt, dann stürzt er sich ins Wasser um diesen eben zu ergattern. Aber auch normale unter Anführungszeichen Gartenvögel sind spannend. Hier eben der Buchfink, der sich in einem Garten im Ufer da ja, was er macht, weiß man nicht so genau, aber es macht auch nichts. Das sind auch zum Beispiel der Storch. Das ist jetzt nicht ganz Linz, das ist schon ein bisschen Umgebung, aber es gibt es auch im Stadtgebiet von Linz immer wieder Sichtungen von Weißstörchen. Bei den Reptilien ist es spannend, weil da gibt es nur elf verschiedene Arten in Linz und sieben von diesen elf Arten konnten eben bereits von unseren Meldern und Melderinnen nachgewiesen werden. Eine kleine Besonderheit ist eben dieses Tier, die Würfelnatter, die wurde in St. Magdalena gefunden. Das ist eine Tierart, die sehr stark gefährdet ist und wo es eigentlich schon toll ist, dass es da jetzt wieder vermehrt Nachweise in Linz gibt. schon toll ist, dass es da jetzt wieder vermehrt Nachweise in Linz gibt. Hier haben wir in Wegstadt am Traunhofer eine Schlingnatter. Das ist eine unserer größten heimischen Schlangen, allerdings auch ganz harmlos. Hier ist ein Foto von einer Ringelnatter. Das kann man ganz gut an den gelben Halbmonden erkennen, die da am Hinterrand vom Kopf sind. Das Tier ist jetzt auch nicht mehr unbedingt in der allerbesten Verfassung. Das dürfte, schaut fast aus, wie wenn es überfahren worden ist. Auch solche Meldungen zählen. Das heißt, es muss nicht immer das lebendige Tier sein, auch wenn man Todfunde hat. Auch die bitte, wenn man Lust hat, fotografieren und einstellen. Auch die geben wertvolle Hinweise. Und hier zum Beispiel am Waikerlsee eine Schildkröte. Bei uns in Österreich gibt es nur eine heimische Art, das ist die europäische Sumpfschildkröte. Die ist es nicht. Das ist eine Rotwangenschmuckschildkröte, also auch, man sieht ganz gut oder kriegt auch einen guten Überblick, welche Tiere bei uns eingeschleppt worden sind. In diesem Fall ist es bestimmt ein Tier, das aus einem Aquarium ausgesetzt worden ist. Die kann man ganz klein, kleiner als ein Handteller, groß in Zoohandlungen kaufen und oft ist den Besitzern oder den Käufern gar nicht bewusst, wie groß diese Tiere mit der Zeit werden und wenn sie dann zu Hause keinen Platz mehr haben, dann werden die eben gern in den Seen rund um Linz entsorgt. Und viele schaffen es sogar, dass sie eben unseren Winter überstehen und können sich dann einige Jahre hier auch zum Beispiel am Weckerlsee halten. Dann noch ein kurzer Blick zu den Amphibien. In Linz gibt es 15 verschiedene Amphibienarten und fast die Hälfte konnte schon bei naturbeobachter.at im Rahmen von Projekt Linz tierisch festgestellt werden. Was ganz spannend ist, das ist ein Erdkrötenpaar, das in irgendeiner Wasserlache in der Altstadt fotografiert werden konnte. Also auch mitten in der Stadt gibt es immer wieder spannende Tierbeobachtungen. Also da hoffe ich mal drauf, dass Leute rausgehen, vor allem vielleicht bei ein bisschen regnerischem Wetter, da hat man noch größere Chancen, ihn anzutreffen und dass wir auch untereinander sich vorpflanzen können, also Hybride bilden können. Und da ist eine Bestimmung äußerst schwierig. Also hier weiß man nur, es ist ein Wasserfrosch, aber es könnte eine von drei verschiedenen Arten sein. Was da auch spannend ist, das geht genauso als Nachweis. Also es muss nicht immer das Tier selbst sein. Es kann auch sozusagen der Nachwuchs in dem Fall sein. Und wenn sich die Experten und Expertinnen das anschauen, ich bin jetzt keine Amphibien-Expertin, für mich wäre nur klar, es ist Froschleich. Aber ich könnte es nicht identifizieren. Aber unsere Experten haben das als Laich, also als Eier vom Springfrosch, ganz eindeutig identifizieren können. Also da auch das lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt dann sehr oft eine sehr fundierte Auskunft von den Experten im Hintergrund, die dann schon wissen, was man da eigentlich abgelichtet hat. Zum Abschluss von den Tiergruppen möchte ich euch jetzt sozusagen noch meine Lieblingstiergruppe zeigen. Das sind die Insekten, wo auch schon besonders viele Meldungen netterweise hereingekommen sind. Und was uns besonders freut, dass wir schon sehr viele Meldungen vom Hirschkäfer bekommen haben. Also der fühlt sich in der Stadt Linz offensichtlich sehr wohl. Liegt zum einen daran, dass die Stadt eben sehr wärmebegünstigt ist, das liebt er den Hirschkäfer und gerade im Randbereich von Linz gibt es noch viele Laubwälder, weil er nämlich seine Larven sich vor allem in morschem Eichenholz entwickelt. Also der ist noch relativ häufig vorhanden. Hier ist es für uns besonders interessant herauszufinden, wo er überall vorkommt, dass man eben schauen kann, dass man die Lebensräume erhält, wo er zu finden ist, beziehungsweise vielleicht mit der Errichtung der einen oder anderen Käferburg da etwas dazu beitragen kann, dass er sich an einem Lebensraum vielleicht noch besser entwickeln kann. dass er sich in einem Lebensraum vielleicht noch besser entwickeln kann. Die anderen fünf Bilder sind vom selben Standort, darum steht da jetzt nichts dabei. Die sind von mir, weil da war ich heuer im Sommer relativ häufig unterwegs, und zwar im Stadtteil St. Magdalena. Und zwar, wer es vielleicht kennt, entlang von diesem Weg von der Perle-Eisenbahn. Und da gibt es eben noch ganz tolle, traditionell bewirtschaftete Wiesenflächen, die nur ganz selten gemäht werden und wo dann das Mähgut nicht gleich zerhäckselt wird und gemulcht wird, sondern auch noch abtransportiert wird, sodass sich eben wirklich eine artenreiche und sehr vielfältige Wiesenvegetation bilden kann mit ganz vielen verschiedenen Pflanzen. Und dann diese verschiedenen Pflanzen, die locken dann auch sehr viele verschiedene Insekten an. Hier zum Beispiel, das ist ein Ameisenbläuling, der helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Wie der Name schon sagt, ist der unbedingt auf den großen Wiesenknopf angewiesen. Das heißt, wenn es diese Pflanze nicht gibt, dann kann es diesen Schmetterling auch nicht geben. Dasselbe gilt für diese Wildbiene, wo man am ersten Blick vielleicht glaubt, dass es eine Wespe ist, aber nein, es ist eine Biene. Man sieht auch hier diese Pollenhöschen, die in dem Fall nicht gelb, sondern so rosarot sind, weil eben der Blütenstaub von dieser Witwenblume eben auch so rosarot ist. Und die heißt Knauzien-Sandbiene. Diese Witwenblume wird auch als Knauze bezeichnet. Und wenn es eben diese Witwenblume nicht gibt, dann gibt es auch diese Bienenart nicht. Da gibt es eben dann noch den großen Feuerfalter. Das ist eine besonders seltene und besonders geschützte Art, die eben auch dadurch deswegen leider so besonders geschützt ist, weil es immer weniger Lebensraum gibt, wo sich diese Feuerfalter aufhalten können. Da war ich ein bisschen zu vorschnell. Hier eben noch einmal ein Bild von dieser Wespenspinne, die es eben erst seit ungefähr 30 Jahren bei uns in Oberösterreich gibt. Eine Einwanderin aus dem Mittelmeerraum, die eben von der Klimaerwärmung profitiert. Jetzt kommen wir ein bisschen zu dem Teil, wo es vor allem für die Neumelder oder für die Melder interessant wird. Ich möchte noch ein bisschen die verschiedenen Lebensräume in Linz vorstellen. Das heißt, wo man sich überall auf die Suche nach Tieren begeben kann. Zum Beispiel eben auch an Gebäuden. Wenn man vielleicht an Gebäude oder an Häuser denkt, wird man das nicht unbedingt als Lebensraum, als Habitat für verschiedene Tiere vielleicht gleich in Betracht ziehen. Aber hier die Mehlschwalben zum Beispiel, die sind ganz direkt an die Gebäude gebunden, die bauen ihre Nester unter so Dachvorsprünge. Hier sieht man künstliche Schwalbennester, also die kann man auch unterstützen, indem man künstliche Nistmöglichkeiten anbringt und die werden dann auch ganz gerne angenommen. Was man hier ganz gut sieht, das ist oft wichtig, um sich irgendwelchen Ärger mit Nachbarn zu ersparen. Das sind sogenannte Kotbretter, das heißt, wenn die Schwalben da aus ihrem Nest herausgachsen, dann fällt es nicht auf die Straße oder niemanden auf den Kopf, die begrünt sind oder eine Dachbegrünung haben oder eine Fassadenbegrünung, dann wird es für die Tiere noch viel interessanter. Hohe Gebäude sind zum Beispiel auch für Turmfalken spannend, von denen gibt es in Linz auch viele, die suchen eben gerne hohe Türme zum Beispiel oder Lichtmasten, wo sie dann ihr Nest anlegen können. Türme zum Beispiel oder Lichtmasten, wo sie dann ihr Nest anlegen können. Weitere lohnende Ziele sind natürlich alle Parks in Linz, vor allem die, die einen alten Baumbestand aufweisen, wie hier zum Beispiel. Hier sieht man einen starren Küken in einer Baumhöhle sitzen und ein Elternteil. Ja, Futter hat er keines mehr im Schnabel, das hat er wahrscheinlich, hat es schon hergegeben, aber das Küken ist immer noch hungrig und verlangt natürlich nach mehr. Also da kann man auch tolle Beobachtungen machen, wenn man eben die alten Bäume anschaut, ob vielleicht in den Baumhöhlen man irgendwelche Vögel rausschauen sieht. Manchmal hat man vielleicht sogar das Glück, dass ein Siebenschläfer in eine Baumhöhle eingezogen ist oder wenn die Bäume schon einen größeren Totholzanteil aufweisen, dann kann man vielleicht auch verschiedenste Käfer oder andere Insektenarten beobachten. Zahlt sich in Linz auf jeden Fall aus. Es gibt über 50 Parkanlagen mit einer Fläche von über 400 Hektar. Also da hat man genügend Möglichkeiten, sich mal umzusehen, ob man da nicht etwas findet. Auch die Gärten sind ganz, ganz wichtig in Linz. Vor allem auch begrünte Innenhöfe können viel zur Artenvielfalt beitragen, vor allem, wenn sie naturnah gestaltet sind. Das Wort naturnah habe ich jetzt schon ein paar Mal verwendet. Ich weiß nicht, ob alle wissen, was das dann genau heißen soll. Eine naturnahe Gartengestaltung heißt immer das, dass wir den Garten hauptsächlich mit einheimischen Pflanzen besetzen. Einheimische Sträucher, einheimische krautige Pflanzen. Warum? Weil unsere Tierwelt an diese Pflanzen gewöhnt ist. Das heißt, die können den Nektar und den Blütenstaub von den Blüten nutzen. Und viele Tiere, zum Beispiel Schmetterlingsraupen, die als Raupen Blätter fressen, die sind an einheimische Arten gebunden. Das heißt, wenn ich etwas für die Artenvielfalt im Garten tun möchte, dann bitte einheimische Pflanzen wählen. Auch hier, wie man es hier auf dem Bild sieht, den Rasen nicht ganz so kurz mähen, dass Blütenpflanzen im Rasen eine Chance haben. Die Blüten im Rasen bilden wieder Nahrung für verschiedenste Insektenarten, die eben die Blüten besuchen. Habe ich viele Insekten im Garten, dann habe ich auch viele Vögel im Garten. Habe ich viele Insekten im Garten, dann habe ich auch viele Vögel im Garten. Hier habe ich eine junge Blaumeise, die besonders darauf angewiesen ist, dass die Eltern zur Aufzuchtzeit der Jungen genügend Insekten finden, damit die Jungen eben sich auch entwickeln können. Wenn ich allerdings sogar schon alte Bäume im Garten habe mit einem hohen Todholzanteil, dann kann es sogar sein, dass ich eben auch hier, wie man es vorhin auch schon gesehen hat, sogar mal Besuch von einem Schwarzspecht im Garten bekomme. Das ist eher etwas Seltenes, der wird sich im Hausgarten nicht ansiedeln, aber vielleicht, wenn er auf dem Durchzug ist oder so, kann er sich ja mal stärken. Die Gärten sind deswegen so besonders wichtig, weil es so viele davon gibt. Also Gärten sind zwar für sich gesehen die meisten relativ kleine Fleckerl, aber kleine Fleckerl ergeben einen großen Fleckerlteppich und die sorgen eben dafür, dass andere Lebensräume vernetzt sind. Das heißt, dass die Tiere immer wieder ein Stück finden, wo sie sich eben ausrasten können oder wo sie sich auch niederlassen können und von dort können sie dann auch wieder zu einem anderen Lebensraum aufbrechen. Eine kleine Besonderheit von Linz ist natürlich, dass Linz eben sehr viele Industrieflächen hat, die einem wahrscheinlich auf den ersten Blick eher lebensfeindlich vorkommen. Das gilt natürlich für die Industrieanlage selber schon, aber dazwischen sind immer oder sehr häufig größere freie Bereiche, die als Brachflächen bezeichnet werden. Was heißt das? Also wenn man im Hasen unterwegs ist, dann gibt es immer mal Fleckerl, wo eigentlich keine Bebauung ist, auch keine Versiegelung, und zwar wo man die sogenannten Gestätten sieht. Also das heißt, richtig ein Bereich, der sich selbst überlassen wurde, der von uns Menschen auch nicht gepflegt wird. Da war mal irgendein Schotterfleck oder es wurde mal mit dem Bagger irgendwas weggeschoben und dann ist der Platz längere Zeit nicht gebraucht worden. Und da konnte spontan Vegetation aufkommen. Und dort bilden sich besonders orten- und blütenreiche Pflanzenteppiche, die ziemlich hoch werden, bis zu zwei Meter. Man sieht da im Vordergrund die Nachtkerze, man sieht hier den Natternkopf. Das sind alles Pflanzen, die vor allem für Tag- und Nachtfalter sehr interessant sind. Manchmal gibt es dann auch irgendwelche kleinen Dümpel, die hier dann zum Beispiel für dieses Tier sehr interessant sind. Das ist eben so eine kleine Besonderheit in Linz, dass wir da relativ ein großes Vorkommen noch an Wechselkröten haben, die eben auf so kleine Dümpel angewiesen sind, die auch dann wieder mal austrocknen können und an anderer Stelle entstehen. Die brauchen eben so Störgebiete, wenn es zu ruhig ist, wenn sich überhaupt nie was tut, wenn der Dümpel viele Jahre über ganz gleich bleibt, das taugt ihnen gar nicht so. Die wollen immer wieder mal so einen neuen, offenen Tümpel, der dann gerne von ihnen besiedelt wird. Und auch dieses schöne Tier, das ist eine Heuschrecke, die relativ unscheinbar und grau ausschaut. Das ist ihre Tarnung, damit sie eben auf den grauen Gesteinsflächen nicht auffällt und nicht gefressen wird. Allerdings, wenn sie fliegt, hat sie blaue Hinterflügel. Das ist die blauflügelige Ödlandschrecke. Die ist auch vielfach schon sehr selten geworden und kommt in diesen Bracheflächen in Linz noch relativ häufig vor. Und wenn ich eben hier so eine große Polytenpracht habe, dann habe ich eben auch viele verschiedene Schmetterlingsarten, die sich hier ansiedeln können. Also gerade diese Bracheflächen sind sehr artenreich und sehr vielfältig und bereichern den Lebensraum Stadt ungemein. Hier ist sozusagen unsere größte Grünfläche in Linz, Das sind die Stadtwälder und der Linzer Grüngürtel. Wir haben eine Fläche von ungefähr 1700 Hektar Wald in Linz, also ziemlich große Fläche. Die ziehen sich vom Haselgraben bis nach Asten und Richtung Hörsching. Haselgraben bis nach Asten und Richtung Hörsching. Also sie umgeben eben die Stadt wirklich, sie fassen sie fast ein und bilden die grüne Lunge von Linz und deshalb ist der Erhalt eben ganz, ganz wichtig, weil sie nicht nur dafür sorgen, dass da sehr viele Tierarten drin leben können, sondern sie sorgen auch für einen guten Sauerstoff und eine gute Luftversorgung für die Stadt Linz. Also sie kühlen auch das Umland. Das heißt, sie sorgen dafür, dass es in Linz nicht noch wärmer ist im Sommer, als es ohnehin schon ist. Und sie produzieren eben auch sehr, sehr viel Sauerstoff. Und sie können sehr viel Wasser speichern. Also sie sind auch ganz wichtig für die Wasserversorgung. Deswegen ist der Erhalt von diesen Grüngürteln enorm, enorm wichtig. Auch hier können sich eben sehr viele verschiedene Tierarten ansiedeln, die man in der Stadt selber nicht finden wird. Und zwar hier ist eine Besonderheit, der zum Beispiel in den Traun-Donau-Auen zu finden ist. Das ist der Wespenbussard, ein Zugvogel, der erst sehr, sehr spät aus seinem Überwinterungsgebiet von Afrika zurückkehrt und zwar deshalb, weil wenn er brütet und dann die Jungen ausgeschlüpft sind, dann braucht er viel Nahrung für seine Jungen und wie der Name schon sagt, ernährt er die Jungen und sich selbst fast ausschließlich von Wespen. Das heißt, der legt seine Vorpflanzungszeit so, dass die Jungenaufzuchtzeit genau in die Hochzeit der Wespenentwicklung fällt, damit er eben genug Futter für seine Jungen hat. Der ist sicher ein bisschen ein Gewinner der Klimaerwärmung. Hier haben wir die blaue Holzbiene, unsere größte einheimische Biene. Auch sie war vor ein paar Jahren noch sehr, sehr selten bei uns. Mittlerweile ist sie aber relativ häufig geworden. Auch die braucht es schön warm und ist jetzt in Linz wirklich oft anzutreffen. Ist eine imposante Erscheinung, fast drei Zentimeter groß, ein ziemlich großer Brummer, aber ganz harmlos. Also sollte einem die vor der Nase herumfliegen, braucht man sich nicht fürchten. Einer, der wirklich auch in diesen Randgebieten von Stadt und Land, in dem Fall ist das Land schon noch Stadtgebiet, aber halt diese Grünflächen, dass ein Grüngürtel vorkommt, das ist der Grünspecht, der braucht für die Futtersuche kurze Wiesen, wo er am Boden herumhopsen kann und dann eben seine Lieblingsnahrung um Ameisen aufzuspüren. Und zum Brüten braucht er eben Baumhöhlen. Also der braucht eben beides, niedrige Wiesenflächen und alte Bäume, wo er eben dann seine Höhlen hineinklopfen kann. Und immer wieder ist unsere häufigste Schlange, die begegnet einem relativ oft, aber sie ist ein sehr hübsches Tier, das ist eben die Ringelnatter. Was es in Linz Gott sei Dank auch sehr häufig gibt, das sind die verschiedensten Gewässer. Also wir haben zum einen die großen Flüsse, die Traun und die Donau, die das Bild von Linz stark prägen. Und wir haben auch jede Menge Seen, wie zum Beispiel den Pichlinger See, dann den Pleschinger See, auch wenn nicht mehr alles ganz genau, also Stadtgrenze Linz, aber da gibt es eben sehr viele Gewässer. Und Gewässer sind auch sehr, sehr artenreiche Lebensräume. Hier kommen zum Beispiel auch wieder viele verschiedene Froschorten vor. Das ist jetzt auch so ein Wasserfrosch. Oder in stehenden Gewässern ist dieser große Käfer zu finden, der Gelbrandkäfer. Das ist ein sehr gefürchteter Räuber, also der ernährt sich von anderen Tieren, die im Wasser leben. Also der ernährt sich von anderen Tieren, die im Wasser leben. Zum Beispiel von dem Nachwuchs dieses Tieres hier. Der frisst eben Libellenlarven zum Beispiel. Es gibt in Linz auch sehr viele verschiedene Libellenarten. Das ist eine Heidelibelle, die eher im Herbst zu finden ist. Und hier haben wir zum Beispiel stellvertretend für viele Arten, haben wir hier eine dänische Eintagsfliege, die heißt die, es gibt sehr viele verschiedene Eintagsfliegenarten und das ist übrigens heuer nur am Rande bemerkt, das Insekt des Jahres. Also das ist heuer das Insekt, das bei uns in Österreich im Fokus steht, stellvertretend für viele andere Insektenarten. stellvertretend für viele andere Insektenarten. Warum sind Gewässer so wichtig? Zum einen, weil sie vielen Arten Lebensraum bieten und zum anderen, weil sie lineare Strukturen durch die Stadt bilden. Das heißt, Gewässer haben nicht nur das Wasserbett selber, sondern es gibt auch immer noch die Ufervegetation. Und diese Ufervegetation und die Gewässer, die ziehen sich wie Adern durch die Stadt und entlang dieser Adern wird es eben auch vielen Tierarten ermöglicht, dass sie von einem Lebensraum zum anderen kommen. Das heißt, die Gewässer wirken vernetzend, Tierarten, die sich entlang von Gewässern bewegen können, sind nicht auf einem Platz eingesperrt. Das kann nämlich zum Problem führen, dass Populationen erlöschen. Das heißt, wenn es da keinen Austausch mehr gibt, wenn der Lebensraum dann plötzlich nicht mehr passt und ich kann nirgends mehr anders hinwechseln, dann kann es eben sein, dass eine Population einer Art ausstirbt. Hat es aber die Möglichkeit, woanders hinzuwandern, dann schaut es gleich etwas besser aus. Jetzt zum Schluss darf ich noch ein paar Tipps geben, wo man sich besonders gut auf die Suche machen kann, denn wir möchten ja heuer auch das beste Tierfoto von Linz prämieren. Das heißt, bestes Foto, meiner Meinung nach, würde zum einen heißen, ein besonders schönes Foto oder aber auch ein besonders originelles Foto. Also nicht nur die Schönheit würde für mich allein zählen, sondern vielleicht entweder ein besonders seltenes Tier oder auch irgendwie vielleicht eine lustige Situation oder so. Also wir würden uns sehr freuen. Man muss nicht extra einreichen, sondern es wird dann aus den Fotos, die auf Naturbeobachtungen hochgeladen werden, wird dann das beste Tierfoto ausgesucht. Ein paar Tipps, wo man hingehen könnte in Linz oder wo man hinfahren könnte, das ist wahrscheinlich kein Geheimtipp, das ist der große Weikarlsee in den Trandonauern. Da sollte man als Linzer oder Linzerin auf jeden Fall schon einmal gewesen sein. Der kleine und der große Weikarlsee liegen nah beieinander in der Nähe von der Solar City. Da lässt es sich auch wunderbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommen. Und da kann man wirklich lange, lange unterwegs sein und eigentlich die verschiedensten Lebensräume erkunden. Ich kann das Glück haben, dass ich einen Eisvogel sehen kann, vielleicht sogar fotografieren. Ich kann das Glück haben, dass ich einen Eisvogel sehen kann, vielleicht sogar fotografieren. Ich kann, wenn ich im Winter unterwegs bin, viele verschiedene Entenarten sehen, die dort sozusagen den Winter verbringen. Der in den Trantoner Auen ja nicht nur die Gewässer, es gibt die Auwälder, es gibt die Auwiesen, also sehr viele verschiedene Lebensräume ganz nah beieinander. Da ist es auf jeden Fall spannend. Das ist nicht am Weikarlsee, aber ziemlich in der Nähe. Das ist am Mitterwasser. Das ist auch in den Trantoner Auen, also da kann man zum Beispiel im Herbst sehr viele Kormorane beobachten, das ist auch ganz interessant und eben auch andere Wasservögel, die sich dort aufhalten, Herbst und Winter ist eine sehr spannende Zeit. drauf ist, da schaut es ja sehr grün und sehr ländlich aus, meiner Meinung nach zumindest. Dabei befinden wir uns da eigentlich im Industriegebiet von Linz. Das ist also direkt an der Donau. Das ist der Linzer Segelflugplatz. Das ist auch eine sehr große Fläche, wo für verschiedenste Tierarten ein super Lebensraum ist. Da kann ich nicht nur wirklich, wenn es passt und ich bald in der Früh dort bin, also hunderte Hasen vielleicht nicht, aber fast so viele Hasen kann man sehen. Feldhasen sind dort sehr viele. Sehr viele Turmfalken kann ich da auch immer kreisen sehen, Mäusebussard und sehr viele verschiedene Insektenarten eben. Hier das mittlere Bild, das ist eben entlang dieses Wanderwegs von der Pferdeeisenbahn. Das ist in St. Magdalena. Da gibt es eben noch sehr, sehr schöne Wiesen, die zum einen schon das Auge erfreuen aufgrund ihrer sehr bunten Farbe, das man heutzutage auch nicht mehr überall sieht. Also sehr viele verschiedene bunte Blüten. Hier das lila, das ist der Heilzist und der ist für mich besonders spannend, weil der von sehr vielen Schmetterlingsarten geliebt wird. Also sehr viele, der hat so Blüten mit so langen Röhren, mit so langen Kronröhren und der ist gemacht für die Schmetterlinge und da, also im Sommer wimmelt es dort wirklich von Schmetterlingen. Also wer Lust hat, oder auch andere Insekten zu fotografieren, der sollte einmal dort vorbeischauen. Da ist es wirklich, wirklich was los. Und das ist eben auch in St. Magdalena. Da gibt es eben wirklich noch viele, viele Wiesenflächen. Und eben auch diesen spannenden Übergang, Wiese, zu Wald, der eben auch besonders artenreich ist und wo es viele spannende Entdeckungen zu machen gilt. Bevor ich schon zum Ende komme, habe ich noch etwas aufgetragen bekommen und zwar von unserem Projektpartner von naturbeobachtung.at. Die haben mich gebeten, ob ich ein neues kleines Projekt auch noch kurz vorstellen könnte. Das mache ich natürlich gern, zumal es recht gut passt finde ich für unsere Runde oder für unseren Rahmen heute. Wir haben es, wie zuerst schon erwähnt, einmal die Tiere zu fahrt werden, nein, das gibt es eigentlich nicht, aber man oft ja nicht unbedingt das Tier so sitzen bleibt oder man nicht immer eines findet oder es sonst irgendwelche Probleme gibt, das auf einem Bild festzuhalten, das kenne ich alles selbst, da ist es bei den Pflanzen doch um ein Vielfaches leichter. Also es gibt eben dieses kleine Projekt, es ist diesen Citizen Science Award 2021, wo es heuer eben um die Pflanzenwelt geht, besonders um die Frühjahrsblühe und um die Sommerpracht. Und zwar hier gibt es einen, der jetzt schon blüht oder schon wieder fast ums Verblühen ist. Das ist der echte Seidelbast, den es auch in den Trau- und Donauauen zum Beispiel sehr häufig gibt. Den könnte man da eben bei diesem Wettbewerb melden. Von 1. April, also er startet in Kürze, bis Anfang Juli dauert es eben. Wer kann mitmachen? Jeder kann mitmachen. Und es gibt auch eine Sonderwertung für Schulklassen. Also die werden gesondert bewertet. Gewinnen tut der oder die, die die meisten Pflanzenarten meldet und der oder die sehr fleißig meldet. Es gibt ein Punktesystem, pro Pflanzenart gibt es 10 Punkte und wenn man 10 Meldungen macht, egal, ich kann auch 10 Mal das Leberblümchen melden, dann gibt es noch 5 Punkte extra und wer am Ende, also Anfang Juli, die meisten Punkte gesammelt hat, der kann dann auch Preise gewinnen. Bei der Schule schaut es ein bisschen anders aus, da bekommt die SIGA-Schule 1.000 Euro als Geldpreis. Ist einmal eine gute Alternative, falls es mit den Tieren nicht so klappen will. Ansonsten freue ich mich sehr, dass so viele mir heute zugehört haben und mich würde es noch mehr freuen, wenn auch viele neue Melder und Melderinnen dazukommen würden, dass wir im heutigen Jahr ganz viele Daten und Meldungen von den Tieren in Linz bekommen würden.