Ich möchte Sie alle herzlich begrüßen bei uns in der Pfarre St. Severin. Ich bin Helmut Eder, ich bin der Leiter dieser Pfarre, Pfarrassistent, und wir haben heute was Besonderes. Dieser Raum, dieser Kirchenraum, ist ein Raum, der öffnet. Öffnet für das, was unsere Seele bewegt und berührt. Durch Wörter, durch Sätze, durch Geschichten, aber mehr noch durch Musik. Musik soll in uns klingen, durch äußere Musik können wir innerlich in den Klang kommen. Ich möchte Sie jetzt einladen, zwei Gäste begrüßen. Wir sind Gastgeber, dass Sie bei uns hier in dieser Andacht da sind, mit Geschichten und mit Musik unsere Seele berühren. Öffnen Sie sich innerlich und äußerlich für diese wunderbare Gelegenheit hier uns mitnehmen zu lassen. Begrüßen Sie Ernst Hager und Monika Stadler. I'm going to make a Thank you. piano plays softly Thank you....... Chichi, chichi, chichi Thank you. Thank you. She's shining, she's shining piano plays softly Applaus Eigenkompositionen. Und ich, ich erzähle euch Geschichten, die mir der Wind ans Herz getragen hat. Vom Armen und vom Reichen. In einem Dorf lebte einmal ein Armer und ein Reicher. In einem Dorf lebte einmal ein Armer und ein Reicher. Der Arme war so arm, dass er gar nicht wusste, wie arm er war, aber er hatte Zeit. Und der Reiche, der war hingegen so reich, dass er gar nicht wusste, wie reich er war, aber er hat noch nie in seinem Leben etwas gegeben. Aber der Arme und Reiche waren Freunde und manchmal gingen sie spazieren und erzählten sich Geschichten. Es war im Frühling und sie gingen am Flussufer spazieren. Der Schnee ist gerade geschmolzen und der Fluss führte Hochwasser. Da passierte etwas. Der Reiche rutschte am Ufer aus und glitt ins Wasser hinein. Die Wellen haben ihn gleich mitgenommen und der Arme rannte am Ufer entlang und schrie, gib mir deine hand doch der reiche verstand nicht was der arme ihm sagte und die wellen haben ihn mitgenommen und als er wieder auftauchte schrie der arme gib mir deine hand aber der reiche verstand noch immer nicht, was er meinte. Und dann nahmen sie ihn wieder mit, die Wellen. Und als er zum dritten Mal auftauchte, schrie der Arme ganz aus Herzenskraft, Gib mir deine Hand. Und der Reiche verstand und gab den Armen die Hand und der konnte ihn retten. Ein alter Zigeuner hat mir diese Geschichte erzählt und er sagte mir, siehst du, so ist es auch heute noch. Die Armen retten die Reichen. Thank you. Thank you. Thank you. piano plays softly Thank you. Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Applaus Applaus Applaus Applaus Vor vielen, vielen Jahren lebte Kakua, ein weiser Seenmönch. Und er war lange, lange Zeit unterwegs in vielen Ländern. vielen Ländern. Und als er zurückkehrte nach Japan, hat der Kaiser nach ihm befohlen. Und Kakua besuchte den Kaiser in seinem Palast. Er verneigte sich ganz tief vor dem Kaiser. Und der Kaiser sagte, Kakua, du warst lange unterwegs und hast viele Länder bereist. Erzähle mir alles, was du gesehen und gehört hast. Und Kakua schwieg. Lange schwieg Kakua. Dann zog er eine Flöte aus seinem Beutel und blies einen einzigen Ton. Dann verbeugte sich Kakua vor dem Kaiser und verließ den Thronsaal. Der Kaiser aber hat diesen Thron in seinem Herzen aufgenommen und man erzählt sich, als der Kaiser gestorben war, war er erleuchtet. So eine ähnliche Geschichte hat man mir auch in Aserbaidschan erzählt. Aber sie ist vielleicht etwas lustiger. Ein Ehepaar war vor über 200 Jahren sehr glücklich miteinander verheiratet. Und er, der Mann, war ein Cellist, ein berühmter Cellist. Er konnte alles auf seinem Cello spielen, was in seinem Land komponiert wurde. Und seine Frau war stolz auf ihren Mann, weil er so viele Töne spielen konnte. Aber als der Mann nun älter und älter wurde, wurde sein Spiel immer einfacher. Und zum Schluss spielte er nur noch einen Ton. Das langweilte seine Frau. Und als nun ein Orchester in die Stadt kam, besorgte sie sofort eine Karte für sich und eine Karte für den Mann. Der Mann aber sagte, ich werde nicht mitkommen und so ging sie alleine in das Konzert. Und als sie zurückkam, war sie ganz aufgeregt und erzählte ihrem Mann, dass ein Orchester gespielt hat und da spielten auch viele Cellisten und sie spielten herrliche Melodien mit vielen, vielen Tönen. Da sagte der Mann, wahrscheinlich suchen sie noch den einen Ton. Thank you. අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි Thank you. Thank you. piano plays softly I love you. Nasruddin war ein Weiser. Oder andere sagten, Nasruddin ist ein Narr. ist ein Narr. Eines Tages ritt Nasruddin durch das Dorf auf seinem Esel. Er hat sich aber verkehrt herum auf den Esel gesetzt, sodass er nach hinten schaute. Da fragten die Leute, Nasruddin, wieso sitzt du verkehrt herum auf deinem Esel? Das ist ganz einfach, sagte Nasruddin, soll ich denn in dieselbe Richtung blicken als jeder Esel? Nasruddin war aber auch bekannt als Gastgeber. Er war ein guter Gastgeber und er wollte auch ein guter Gastgeber sein. Und eines Abends saß Nasruddin in seiner Hütte und schälte eine Orange. Da kamen ein paar Freunde und haben ein Huhn mitgebracht. Da kamen ein paar Freunde und haben ein Huhn mitgebracht. Nasruddin ging sofort in die Küche und bereitete eine herrliche Suppe. Die Freunde aßen miteinander und tranken und plauderten, bis der helle Morgen anbrach. Also war der nächste Tag sehr kurz für Nasruddin und am Abend klopfte es wieder an seiner Hütte und es kamen die Freunde der Freunde. Und Nasruddin war ein guter Gastgeber. Er ging in die Küche und bereitete ein Essen für seine Freunde der Freunde. Und am nächsten Tag kamen die Freunde der Freunde der Freunde. Und so ging es die ganze Woche hindurch. Und am siebten Tag kamen die Freunde, der Freunde, der Freunde, der Freunde, der Freunde, der Freunde, der Freunde. Und Nasruddin ging in die Küche und setzte einen Kessel Wasser auf. Er deckte den Tisch und füllte die Teller. Und der erste kostete und legte den Löffel zur Seite. Der zweite kostete und blickte Nasruddin erstaunt an. Und der dritte kostete und spuckte die Suppe aus und sagte, Nasruddin, du hast heute aber keine gute Suppe gekocht für uns. Da sagte Nasruddin, oh doch, ich habe für euch gekocht die Suppe der Suppe der Suppe der Suppe der Suppe der Suppe. Guten Appetit. Ein Mann, er hat sich Geld gespart und da beschloss er, auf den Markt von Mosul zu gehen. Und er machte sich auf den Weg zum Markt von Mosul. Du kennst wahrscheinlich den Markt von Mosul. Da gibt es herrliche Gewürze und Obst und Gemüse und Seidenstoffe und herrliche Schuhe und gewebte Decken. und herrliche Schuhe und gewebte Decken. Da gibt es so viele Dinge zu kaufen, Gold und Silber und Schmuck für die Frauen. Aber der Mann, der nach Mosul aus dem Markt gegangen ist, kaufte nicht das eine und nicht das andere. Er kaufte zehn Esel, denn er dachte, wenn ich zehn Esel kaufe, kann ich neun Eseln verkaufen in meinem Dorf, dann bin ich ein reicher Mann, denn ich brauche ja nur einen Esel. Und als es Abend wurde, machte er sich mit seinen zehn Eseln auf den Heimweg und er setzte sich auf einen Esel und ritt der untergehenden Sonne entgegen und dann zählte er 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Jetzt hat mir doch, dachte sich der Mann, dieser Verkäufer, dieser Händler, einen Esel zu wenig gegeben. Und er sprang, er bost von dem Esel und zählte noch einmal 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. Jetzt war er zufrieden, denn er hat ja für zehn Esel sein gutes Geld ausgegeben. Und so ritt er weiter und er war misstrauisch geworden und zählte noch einmal. Und siehe da, er zählte nur neun Esel. Und so ging es eine ganze Weile. Als er auf dem Esel saß, zählte er neun Esel, dann sprang er vom Esel herunter, zählte zehn Esel. Währenddessen kam ein anderer Mann des Weges, er war unterwegs nach Mosul. Und als sie auf gleicher Höhe waren, sagte der Mann, hey, stimmt bei dir etwas nicht? Einmal sitzt du am Esel und dann springst du vom Esel herunter, dann sitzt du wieder am Esel oben. Ach, guter Mann, sagte der, ich habe für zehn Esel mein gutes Geld ausgegeben und immer wenn ich am Esel oben sitze und meine Eseln zähle, zähle ich nur neun Esel. Und wenn ich absteige, zähle ich zehn. Ha, sagte der Mann, es kommt immer auf den Standpunkt drauf an, von meiner Position aus zähle ich gerade elf Esel. Thank you.我深深心里谁来想谁来想是否想 Thank you. Thank you. piano plays softly Thank you. I love you. Je suis seul Je suis seul Je suis seul Thank you. Musik Nasratin hat einmal Geld bekommen und dann machte er sich auf den Weg und er ging am Markt, Brot und Kichererbsen zu kaufen, denn er wusste, mit Brot und Kichererbsen kann man lange Zeit satt werden. Und am Heimweg traf er seinen Nachbarn. Ha, Nasratin, du bist ein Narr. Würde es doch so sein wie bei mir. Würde es doch so sein wie bei mir, würdest du dem Maharad Honig um den Bart schmieren und nach seinen Worten reden, dann, ja, dann würdest du zu ihm eingeladen und bei seinen Festen teilhaben können. Nasruddin dachte eine Weile nach und dann sagte er, wie wohl du gesprochen hast. Ja, wenn ich so wäre wie du, würde ich dem Maharad Honig um den Bart schmieren und nach seinen Worten reden. Aber wenn du vom Brot und Kichererbsen leben könntest, bräuchtest du das nicht. Einmal kam das ganze Dorf zu Nasruddin, denn sie wollten einen Brunnen bauen. Sie hatten es satt, das Wasser immer stundenweise heranzuschleppen. Nasruddin saß unter seinem Orangenbaum neben seiner Frau. Da trat der Erste vor und sagte, wir sollen den Brunnen dort bauen, wo die alten Menschen wohnen in unserem Ort, denn die sind schon gebrechlich und können das Wasser nicht mehr so weit schleppen. Nasruddin sagte, du hast recht. Da trat ein Zweiter vor und sagte, nein, lasst uns doch den Brunnen dort bauen, wo die Jungen wohnen. Die brauchen viel mehr Wasser für ihre Kinder. Und Nasrudin sagte, Du hast recht. Da kam der Dritte und sagte, Lasst uns doch den Brunnen dort bauen, wo das Wasser am weitesten heroben ist, wo wir nicht so tief graben müssen, denn Brunnen bauen ist viel Arbeit. Und Nasrudin dachte nach und sagte, du hast recht. Und dann kam noch einer und sagte, lasst uns doch den Brunnen in der Mitte des Dorfes bauen, dann hat jeder den gleichen Weg zum Wasser. Und Nasruddin sagte, du hast recht. Da wurde seine Frau unruhig und sie sagte, Nasruddin, das geht nicht so weiter, du kannst nicht jedem Recht geben. Und Nasruddin dachte nach, schaute seine Frau an und dann sagte er, du hast doch Recht. Vor langer, langer Zeit lebte ein König, der hatte drei Söhne. Und als der König nun alt geworden ist, musste er sich überlegen, wem er sein Reich übergeben solle. Und da rief er seine drei Söhne zu sich und sagte, ich gebe jeden von euch ein Goldstück und geht hinaus in dieges und sie sagten, was meinte der Vater. Und dann kamen sie zu einer Kreuzung und der eine ging nach rechts, der andere nach links und der dritte ging geradeaus. Der erste, der nach rechts gegangen ist, kam zu einem Feld und die Bauern haben Getreide geerntet. Und er schaute dem Bauern bei der Ernte zu und da dachte er, ich kaufe dem Bauern das Stroh ab. er, ich kaufe dem Bauern das Stroh ab. Das Stroh wird den Thronsaal im Palast ausfüllen. Und so machte er es. Er ließ das Stroh auf Wegen backen und zum Schloss transportieren. Dort füllte er den Thronsaal mit Stroh und dann rief er seinen Vater. Als der Vater nun gekommen war, sah er, der Thronsaal ist voll Stroh, wie soll ich da zu meinem Thron kommen? Das Stroh ist für die Tiere und er ließ es in den Stall transportieren. Der andere ging nach links und er kam bei einem Bauernhof vorbei, wo geschlachtet wurde und da sah er, wie der Knabe des Hofes die Schweineblase aufgeblasen hat zu einem großen Luftballon. Und da dachte er, ich werde Schweineblasen kaufen und die aufblasen mit meiner Luft und damit den Thronsaal füllen. Und so tat er. Und als nun der König sah, was der Zweite mitgebracht hat, sagte er, Was der zweite mitgebracht hat, sagt er, das sind Schweineblasen mit warmer Luft. Du bist doch kein Politiker. Und er ließ die Schweineblasen abtransportieren. Der dritte aber ging gerase aus und kam zu einem Wald. Es dämmerte schon und er musste den Wald durchqueren. Und als er im Wald drinnen war, wurde es finster und da sah er zwischen den Bäumen ein Dorf und er sah, dass die Menschen im Dorf Lichter angezündet haben und er sah, wie die Menschen in den Hütten saßen und gemeinsam aßen. Da dachte er, ich hab's. Und er machte sich auf den Heimweg und am nächsten Tag kam er durch einen Ort und er kaufte, was er brauchte. Und als er im Schloss angekommen war, sagte er zu seinem Vater, möchtest du mich in den Thronsaal begleiten? Ich werde zeigen, was ich mitgebracht habe. Auch seine Brüder sind neugierig geworden und so gingen sie gemeinsam in den Thronsaal. Der Vater sah aber nichts. Aber der Junge nahm eine Kerze aus seiner Tasche, stellte sie in die Mitte des Saales und entzündete die Kerze. Nun sahen sie alle, dass das Licht der Kerze den Raum erfüllte und die Strahlen der Kerze den Raum erwärmten. Da sagte der Vater, du hast verstanden, um was es geht. Du wirst mein Reich erben. Thank you. Thank you. Thank you. අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි Thank you. Rabbi Rehem erzählte seinen Schülern immer eine Geschichte, nämlich die Geschichte von Rabbi Isaac. erzählte seinen Schülern immer eine Geschichte, nämlich die Geschichte von Rabbi Isaac. Rabbi Isaac lebte in Krakau und er war ein fürchterlich armer Rabbi. Aber Isaac hat bei all seiner Armut nie das Gottesvertrauen verlassen. Eines Tages träumte Rabbi Isaac, er solle aufbrechen von Krakau nach Prag, denn dort ist bei der großen Brücke, die zum Schloss hinaufführt, ein Schatz vergraben. Und nachdem Isaac diesen Traum dreimal hintereinander geträumt hatte, machte er sich auf den Weg nach Prag. In der großen Stadt angekommen, sah er, dass die Brücke Tag und Nacht bewacht war. Und so traute er sich nicht, nach den Schatz zu graben. Aber er kam jeden Tag zur Brücke und es fiel einen Wachmann auf. Und eines Tages fragte der Wachmann, wartest du hier auf jemanden oder suchst du etwas? Und da erzählte Isaac von seinem Traum. Da lachte der Wachmann, du bist wohl ein Narr. Würde ich meinen Träumen folgen, dann müsste ich nach Krakau gehen und im Haus von Rabbi Eisig unter dem Ofen nach einem Schatz graben. Rabbi Eisig bedankte sich herzlich und verabschiedete sich. Er ging zurück nach Krakau, grub unter seinem Ofen und tatsächlich fand er einen Schatz und mit dem Schatz baute er die Synagoge von Krakau. Eine andere Geschichte, die ich ebenfalls von einem Juden gehört habe, ist die Geschichte vom ewigen Leben. Eine Frau in den besten Jahren hatte wirklich alles. Sie hatte einen Mann, sie hatte genug zu essen, sie hatte schöne Kleider, sie hatte herrlichen Schmuck und sie hatte genügend Freundinnen. Und weil das Leben so schön war, sagte sie eines Tages zu ihren Freundinnen, Ach ist das Leben schön, ich möchte, dass es ewig so bleibt. Was, sagte die eine, du möchtest ewig leben? Ja, sagte sie, ich möchte ewig leben. Da sagte eine andere, das ist aber gar nicht so einfach. Aber man erzählt sich, da draußen in den Bergen, da wohnt ein alter, weiserer und als die Bäume aufhörten zu wachsen, kam sie zu einer Höhle und vor der Höhle brannten Kerzen und in der Höhle saß ein alter Mann mit einem weißen, langen Bart. Und sie verbeugte sich und der alte Mann sagte, was führt dich zu mir herauf in die Berge? Und sie sagte ihm, da unten im Tal erzählt man sich, dass du dich auskennst mit dem ewigen Leben. Na ja, sagte der Alte, ja, ich möchte wissen, was muss ich tun, dass ich ewig leben kann?« »Murte, der Alte, das ist ganz einfach. Du darfst keinen Mann mehr lieben, keine Geschichten hören, keine Lieder singen, keine Freundinnen mehr treffen und keinen Met mehr trinken. Das ist alles, sagte die junge Frau. Keinen Mann mehr lieben, keine Geschichten hören, keine Lieder singen, keinen Mann mehr lieben und keinen Met mehr trinken. Ja, sagte der Alte, probier das einmal ein paar Tage und sie werden dir wie die Ewigkeit vorkommen. අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි Musik Thank you. අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි Thank you. අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි අපි Thank you. Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik im Himmel wohnten, sahen diese, dass es draußen im Weltall finster und kalt ist. So beschlossen sie, Sonnen zu formen und warfen die ins Weltall hinaus, auf das sie dort Licht und Wärme verbreiten. Aber die Sonnen dachten gar nicht daran, irgendwo alleine zu sein. Sie standen zusammen und erzählten sich Geschichten. Das gefiel aber den Göttern nun gar nicht, aber sie wussten nicht, was zu tun sei. Aber die kleine Götterbötin sagte, ich habe eine Idee. Götterbötin sagte, ich habe eine Idee. Und bevor die Götter noch fragen konnten, wie lautet deine Idee, war sie schon unterwegs dorthin, wo die Sonnen zusammenstanden und sagte, Hey, ihr Sonnen, wollt ihr eine Geschichte von mir hören? Oh ja, sagten die Sonnen, unsere Geschichten sind ohne dies schon langweilig geworden. Ja gut, dann erzähle ich eine Geschichte. Da draußen, im finsteren Weltall, ist ein kleiner Planet und auf dem Planet leben Wesen mit zwei Augen, zwei Ohren, einer Nase, einem Mund, zwei Hände, zwei Füße. Aber da ist es finster und kalt und diese Wesen mit den zwei Augen, den zwei Ohren, der Nase, dem Mund, den zwei Händen, den zwei Füßen, die frieren. Und wenn sie wohin gehen, schlagen sie sich die Beine wund, weil sie nicht sehen, wo sie hintreten. Das ist ja furchtbar, sagte eine der Sonnen. Kann man da nichts machen? Oh doch, sagte die kleine Götterbötin. Es müsste nur eine von euch hinkommen, damit es Licht und Wärme gibt. Es müsste nur eine von euch hinkommen, damit es Licht und Wärme gibt. Und tatsächlich hat eine der Sonnen ein Herz genommen und hat sich auf den Weg gemacht. Und als nun die Sonne in die Nähe dieses Planeten gekommen war, wo diese Wesen frohen, wurde es plötzlich warm und hell. Und die Wesen begannen zu singen, Geschichten zu erzählen und sie begannen zu tanzen. Und das gefiel der Sonne sehr gut und so blieb sie in der Nähe. Und die Wesen wussten, dass es die Sonne ist, die ihnen Licht und Wärme gebracht hat. Aber sie wussten auch, dass es die Geschichten, die Gesänge und die Tänze sind, die die Sonne bewogen haben, bei ihnen zu bleiben. Thank you. Thank you. Thank you. Ach, wie peinlich! Jetzt wäre es an der Zeit, der Musikerin Blumen zu schenken und Danke zu sagen. Ich habe den Blumenstrauß vergessen, aber vielleicht darf ich dir, Monika, noch eine Geschichte erzählen. Es war einmal, als die Götter fertig waren mit der Erde, dass sie die Farben verteilten. Der Erde gaben sie braun, der Wiese das grün, dem Himmel das blau, der Sonne das Gelb und der Rose das Rot. Leider haben sie einen vergessen und er war sehr traurig. Und er weinte bittertraurige Tränen und weil es so kalt war in ihm, frohen die Tränen zu Kristallen. Es war der Schnee. Und er machte sich auf den Weg und fragte die Erde, könntest du mir von deinem Braun etwas geben? Aber die Erde sagte, nein, ich brauche meinen Braun selber. Dann fragte er den Himmel, würdest du mir von deinem Blau etwas geben? Der Himmel war aber so weit weg, der hörte den Schnee gar nicht. Die Sonne war ihm aber zu heiß und so fragte er die Wiese, ob sie von ihren Grün etwas hergeben könnte. Aber die Wiese sagte, nein, das kann ich nicht. Und dann fragte er noch die Rose. Aber die sagte ganz schnippisch, mein Rot, das brauche ich. Jetzt war der Schnee sehr, sehr betrübt und ging den Weg entlang und da traf er so eine kleine Blume. Sie hockte am Wegrand und hatte das Köpfchen gesenkt, als würde sie einer Geschichte lauschen. Und sie hatte ein weißes Köpfchen. Es war das Schneeglöckchen. Und der Schnee fragte, würdest du mir von deinem Weiß etwas geben? Das Schneeglöckchen war ganz erstaunt und sagte, oh ja, nimm dir so viel du möchtest. Und der Schnee nahm sich einen tiefen Atemzug Weiß. Und so kam es, dass das Schneeglöckchen und der Schnee sich befreundeten und der Schnee sagte, du bist die Frühlingsbotin, du sollst als Erste den Frühling einläuten und die anderen Farben kommen erst später. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend. Es gibt CDs von der Monika Stadler, die können Sie beim Hinausgehen kaufen und ein Körbchen steht auch dort für freiwillige Spenden. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Ein Schneeglückchen.