Hallo und herzlich willkommen zur vierten Ausgabe des Supergrabens dieses Jahr. Ja, ich habe mir heute mal meinen Hausanzug angezogen, weil das ist jetzt fast schon mein Zuhause hier. War auch ehrlich gesagt das, was ich in den letzten Wochen am meisten getragen habe. Okay, aber nicht so viel dazu. Erzähle ich lieber, wer heute zu Gast ist. Wir hören heute Musik von der wunderbaren Sophie Sutton, die ein Lied für uns mitgebracht hat. Und vorher sprechen wir mit Melanie Golin. Sie hat lange bei Flux FM als Radiomoderatorin gearbeitet, ist Musikjournalistin, schreibt für alle möglichen Magazine und ist auch Selbstherausgeberin von zum Beispiel Being in the Shower, das Magazin. Und ganz neu einem Newsletter, einem Musik-Newsletter zwischen zwei und vier nennt er sich. Und was es damit auf sich hat und alles andere werden wir heute mit ihr besprechen. Ja, hallo Melanie. Ja, das geht ganz schnell hier. Sorry, ich bin nicht mehr gewohnt schnell von A nach B zu kommen. Ist auch überhaupt ungewohnt, überhaupt sich zu bewegen. Obwohl ich mir da immer Mühe gebe, da ein bisschen was zu tun. Hallo. Wie war dein Lockdown? Wie war dein 2020? Eigentlich ganz gut. Da bin ich vielleicht eine Ausnahme. Ich bin generell kein sehr sozialer Mensch. Deswegen hat es mir lange nichts ausgemacht. Und ich habe das Gefühl, dass jetzt erst im Februar hat es auch mich gebrochen. Die letzten Wochen waren nicht so lustig. Ich weiß nicht, für sehr wenig geschlafen, sehr nervös gewesen. Aber das liegt auch daran, dass ich so neue Sachen gelauncht habe, wie du gerade schon gesagt hast, und mir einfach selber immer gerne Stress mache. Nein, aber hoffentlich nicht wegen hier der Einladung in unser schönes Studio. Nö, das war kein Stress, aber das war so aufregend. Ja, aber schön, dass du hier hingekommen bist, trotz deiner ganzen Projekte. Ja, erstmal wollte ich dich befragen zu Pien in the Shower, dem Magazin. Das hast du ja, glaube ich, noch vor der Corona-Krise gegründet, oder? Genau. Erstmal mag ich es total, dass du es so ankündigst, als wäre es etwas, das man kennen würde. Das ist natürlich mein größtes Ziel. Aber es ist so ein kleines Sien-Liebhaber-Projekt, was ich 2019 angefangen habe. Im November 2019 kam die erste Ausgabe. Und es ist ein Magazin, was ich aus Frust gegründet habe darüber, dass ich als Musikjournalistin und viele meiner Freundinnen, die auch Musikjournalistinnen sind oder einfach Kulturjournalistinnen, keinen Platz mehr haben, um Dinge zu schreiben, die wir schreiben möchten. Und wenn, dann für kein Geld oder halt nur so in 500 Zeichen oder so. Keine Ahnung. Und dann dachte ich, hey, dann mache ich es einfach selber. Ich habe alle meine Leute gefragt, wollt ihr nicht einen Text schreiben? Es ist egal, worüber, es ist egal, wie lang oder kurz, es ist egal, welche Textform es sein soll, also ein Gedicht oder ein Comic oder ein Fließtext, keine Ahnung. Alle haben ja gesagt, da war ich zum ersten Mal schockiert. Und dann habe ich mir irgendwie bei Apple Pages alles zusammengeschustert, habe das an irgendeine Online-Druckerei geschickt, die ich gegoogelt habe. Und dann habe ich Leuten erzählt, dass es das gibt. Und komischerweise hat es Leute interessiert. Und das war dann nach zwei Monaten, glaube ich, ausverkauft. Und warum gedruckt? Also wie kommt man jetzt auf die Idee, Printmagazine zu machen? Ist das nicht outdated? bin ich super müde vom Internet, von Social Media und so. Und merke an mir selber, dass ich keinen längeren Text mehr lesen kann, weil immer irgendwo was blinkt und ich bin aufgeregt und möchte dann so, okay, der Text, den ich gerade lese, ist gut, aber vielleicht ist das, was da blinkt, noch viel besser. Und das hast du natürlich bei einem Printmagazin überhaupt nicht. Und ich finde, das ist einfach so eine, das ist so was Beruhigendes, so was Entschleunigendes. Und das gefällt mir eigentlich ganz gut. Und ich bin auch eitel. Der Beruf einer Musikjournalistin ist ja sehr ungreifbar. Das heißt, wenn man was gemacht hat, dann ist es... Ich kann das nicht anfassen. Oder als Radiomoderatorin. Das ist halt einfach immer irgendwie... Aber so ein Magazin, da steht dann mein Name und die Namen all meiner Leute, die ich gut finde. immer irgendwie aber so ein Magazin, da steht dann mein Name und die Namen all meiner Leute, die ich gut finde und die mit mir daran gearbeitet haben und dann weiß nicht, das macht mir einfach, das macht mir so eine Befriedigung und Freude. Dann hat man ja auch was in der Hand. Ist wahrscheinlich wie eine Platte zu machen als Musikerin. Macht ja eigentlich auch keinen Sinn mehr. Ja, aber ich glaube, so zynisch brauchen wir da gar nicht sein. Ich glaube, wir haben, da gibt es noch Leute, die das gut finden. Einfach. Und wenn, vielleicht sind es nicht Millionen, aber in meinem Fall sind es 300 pro Ausgabe und das reicht mir. Ja, du hast eben gesagt, ihr findet keinen Platz mehr in anderen Medien oder so. Warum? Woran liegt das? Weil es die alle nicht mehr gibt oder weil man nur noch Werbung schreiben kann? Ja, be Woran liegt das? Weil es die alle nicht mehr gibt oder weil man nur noch Werbung schreiben kann? Ja, beides. Also einerseits gibt es die etablierten Musikmedien oder die Kulturspalten in den größeren Zeitungen gibt es zwar noch, aber da gibt es halt die fünf Leute, die dann immer die befüllen und es ist wahnsinnig schwer für jüngere Menschen da reinzukommen. Da spreche ich jetzt gar nicht mal von mir. Ich mache das jetzt seit zehn Jahren. Mittlerweile kennen mich dann doch ein paar Leute und man kriegt ab und zu mal so einen kleinen Krümel vom Kuchen. Aber wenn ich mir Freundinnen angucke, die 21 sind, 23 sind, die schreiben mir Nachrichten und sagen, wie zur Hölle komme ich da rein? Und ich weiß es auch nicht. Von daher ist mein Rat immer, einfach selber machen. Und das sehe ich eben auch an meiner Umwelt. Gerade in den letzten Monaten, vielleicht ist das auch durch Corona bedingt, dass alle mal ein bisschen Zeit hatten, da ploppen so viele neue Musikblocks auf, die größtenteils von Frauen unter 25 gestartet werden. Das finde ich richtig gut zu sehen. Und das ist vielleicht was, was diese ältere, ich sage mal 35 plus Riege der Musikjournalistinnen nicht mitkriegt, weil wir uns in einem ganz anderen Kosmos bewegen natürlich mit den Leuten, die wir kennen und mit denen wir schon seit 20 Jahren zusammenarbeiten. Aber da formiert sich so eine ganz neue Blase und ich bin super hoffnungsvoll auf alles, was da kommt, weil ich sehe, dass die Bock haben und ich sehe, dass die sich engagieren und untereinander unterstützen. Also diese Ellenbogen-Mentalität, die ich eben genau, was ich meine, dass es diese fünf Leute gibt, die alles unter sich aufteilen. Ich habe das Gefühl, das gibt's in der jüngeren Generation nicht mehr so stark. Oder ich romantisiere. Ja, man weiß es. Ich weiß es auch nicht. Ich bin auch leider zu alt dafür. Aber ja, finde ich auch, ich meine auch, wie die Social Media nutzen, ist natürlich auch anders, als wir das jetzt können. Also wenn ich mir jetzt denke, ich würde jetzt bei TikTok irgendwas machen. Also es ist ja eine ganz andere Herangehensweise. Oder trifft das auch auf so Musikjournalismus zu? Siehst du da irgendwelche neuen Social-Media-Formate? Da wäre jetzt, könnte ich gerne auf den Newsletter umgehen. Was ja nicht Social-Media ist, sondern quasi eine Rückbesinnung. Aber dieser Trend von, es geht hin zu Newslettern, die halt keine Werbung sind, also die nicht dir was verkaufen sollen oder die nicht sagen sollen, diese fünf Artikel hatten wir diese Woche auf dem Blog, klick doch mal hier, damit kannst du den lesen, sondern der Newsletter selber liefert dir den ganzen Inhalt. Also du liest in dem Newsletter. Und ich glaube, das ist ein Trend, den wir gerade sehen, weil das eben auch wieder so eine Entschleunigungssache hat. Der Newsletter ist halt da und er wird nicht vom Algorithmus irgendwie runtergestuft, wenn du ihn jetzt nicht sofort liest, sondern du kannst ihn auch am Samstag lesen, obwohl er Dienstag gekommen ist. Er ist immer noch genau da, wo du ihn verlassen hast. Und das ist was, was ich sehe. Ansonsten sollte man TikTok nicht bashen. Da passieren sehr, sehr viele gute Sachen. Voll. Ich meinte nur, ich bin vielleicht zu alt. Also nein, man ist ja gar nicht zu alt. Es sind jetzt immer mehr Leute, auch über 20 da. Also ich habe gelesen, gerade durch die Corona-Krise sind ganz viele Leute, die so alt sind wie wir. Gut, okay, lassen wir dieses Thema, es ist traurig. Nee, TikTok, super Plattform. Reden wir doch lieber über deinen Newsletter, der nennt sich Zwischen 2 und 4. Genau. Was bekommt man denn, wenn man den Newsletter abonniert? Man bekommt alle 14 Tage Zwischen 2 und 4 Themen. Es ist nicht nur meine Newsletter, da habe ich gestartet mit meinem Freund Jochen Overbeck, der auch Musikjournalist ist seit über 20 Jahren. Und wir wollen Texte schreiben, die halt unterhaltsam sind und die nicht auf diesem sehr harten Promozyklus aufbauen. Musikjournalistin bin ich dann nur nachts, meistens in meiner Freizeit, eben wegen der Bezahlungssache, aber tagsüber bin ich Promoterin und Marketingchefin bei einem Label. Und ich merke halt, dass Themen, wenn man die an Blogs gibt, an Musikzeitungen gibt, die zwei, die es noch gibt, dann muss das immer zum Release sein, ansonsten so zwei Wochen später ist es nichts mehr wert. Dann interessiert das keinen mehr. Und das macht mich so rasend, weil Musik ja keine Zeit mehr haben darf, irgendwie sich zu entfalten so, nee, der Song ist vorgestern rausgekommen, da können wir jetzt nichts mehr drüber machen. Aber es ist doch völlig egal, wenn du den Song gut findest und das ist ja sehr beeinflusst von den ganzen Streaming-Sachen, dass da eben die Sachen müssen sofort klicken, sonst hast du verloren. Sonst verschwindest du in diesem Mahlstrom vom Algorithmus. Jetzt habe ich vergessen, wo ich angefangen habe. Aber ja, man kriegt eben Themen, gut geschriebene Texte, hoffentlich gut geschriebene Texte von mir, von Jochen oder von uns beiden zusammen. Und was besonders ist, glaube ich, dass wir verzichten auf Überschriften und wir verzichten auf Bilder, eben um nicht diese Scroll-Mentalität zu füttern, sondern wenn du wissen willst, was in dem Text drinsteht, dann wird dir kein Bild helfen und auch keine Überschrift, dann musst du den Text lesen. Okay, und die Texte sind dann aber ganz im Newsletter oder muss man doch irgendwo klicken? Ne, die sind komplett im Newsletter. Du musst den Newsletter nicht verlassen. Also es ist natürlich, wenn wir über einen Song reden, dann ist der verlinkt und du kannst den parallel bei YouTube hören, wenn du das möchtest, musst du aber nicht machen, du kannst einfach weiterlesen und dann gibt's Links mit weiterführenden Inhalten, wenn man sich richtig reingraben möchte, aber ansonsten ist es einfach nur so. Also was ich auch immer so ein bisschen abschreckend finde am althergebrachten Musikjournalismus ist, dass es so eine Fallhöhe gibt zwischen Schreibendem und Lesendem, aber ich mag gerne so auf Augenhöhe sein, ein bisschen quatschig sein, ein bisschen nicht zu tief reingehen, schon irgendwie so mal ein Funfact durchsliden, aber nicht so angestrengt auf Musiktheorie und, ja, das ist der Bassist von Down, den solltest du schon kennen, der war auf der B-Side 1998, erzähl mir, was Lustiges darüber zu wissen gibt. Also ich glaube, das ist einfach lustig und man kann schöne Musik entdecken. Okay, und nach welchen Kriterien wählt ihr aus? Ist das einfach persönlicher Geschmack oder kommt dann doch jemand und sagt, hey, ich bezahle euch 200 Euro, schreibt mal was über mich? Ja, wir wählen die Sachen einfach aus, was wir Bock haben, aber weil mich das eben so anpiept, dass Musikjournalismus nicht mehr bezahlt wird, gibt es auch wird, bieten wir auch Payola an. Wenn man jetzt eine Band hat oder irgendein anderes Thema, wo man denkt, da können die mal drüber berichten, dann kann man uns eine E-Mail schreiben und dann gucken wir uns das Thema an und wenn uns was dazu einfällt, dann sagen wir, alles klar. einfällt, dann sagen wir alles klar. Allerdings kriegen wir dann nicht das Geld, sondern der Auftraggeber, Auftraggeberin muss eine bestimmte Summe an eine wohltätige Organisation seiner oder ihrer Wahl spenden und das wird dann da über dem oder unter dem Artikel eingeblendet. Fantasy Records hat 250 Euro an THM Berlin gespendet dafür, dass wir das jetzt hier schreiben. Da dachte ich, das ist vielleicht noch eine ganz nette Sache, wie man dann mit dem Newsletter auch was Gutes tun will. Aber trotzdem möchte ich, also wenn man jetzt kein Auftraggeber ist, sondern nur Leserin, dann kann man uns trotzdem unterstützen, weil wir wollen das ja, wir wollen ja nicht dieses Musikjournalismus, das ist nur ein Hobby, was man eben nach Feierabend macht, weiter befeuern, sondern auf lange Sicht muss ich das schon rechnen. Und wir hoffen, also wir benutzen Steady und PayPal, also bieten das an, dass man freiwillig unterstützen kann. Und ich bin gespannt, wie es läuft. Also es sind erst ein paar Ausgaben draußen. Feedback ist ganz gut, aber die Leute daran zu gewöhnen, dass sie freiwillig was bezahlen müssen, dürfen, obwohl sie das Produkt ja schon haben, ist sehr schwierig. Das erlebe ich auch mit dem Magazin schon besitzen, dann sehen sie nicht mehr ganz so oft ein, dass sie noch was dafür geben sollen. Also es steht dann immer hinten der Paypal-Link drin und sagt so, wenn dir das gefallen hat, dann erzähl es weiter oder unterstütze uns mit einem Betrag deiner Wahl. Und ich merke aber auch, dass viele halt so das internalisiert haben, dass ich besitze das Produkt, also ist ja die Transaktion abgeschlossen. Und da kommt dann so mein erzieherischer Wille, den ich mit beiden diesen Projekten habe, so ein bisschen durch, dass ich halt Medienkonsum so ein bisschen bewusster und anders anregen möchte. Ja, das ist natürlich ein großes Thema. Da muss man auch den heiligen Gral noch finden, wie man aus Journalismus heute noch Geld schlagen kann. Ja, wer da von den Zuschauern Ideen hat, schickt an mich. Ich mache da nämlich dann ganz viel Geld raus. Meine E-Mail-Adresse kommt am Ende der Sendung. Nee, mein Instagram-Profil. Okay, aber eine Frage habe ich noch an dich. Du warst ja lange bei Flux FM Radiomoderatorin. Wieso, warum hast du dich entschieden, den Job zu wechseln? Ach, das ist wie bei vielleicht vielen Jobs, die Leute haben, dass wenn man das eine Weile macht, dass man das einfach... Ich hatte das Gefühl, ich kann jetzt alles gut, was es zu können gibt und es gab keine großen Entwicklungsmöglichkeiten mehr, die ich da ausschöpfen hätte können und dann habe ich so ein paar Angebote bekommen und habe festgestellt, dass ich ja auch andere Dinge machen könnte und das war mein einziger Job, den ich jemals hatte bis zu diesem Zeitpunkt. Das habe ich acht Jahre gemacht. Und dann dachte ich, nee, komm, wir machen mal was anderes. Also ich fand, das hat immer Spaß gemacht, aber es war am Ende dann einfach so zu einfach. Also eine neue Herausforderung. Ja. Okay, wenn du dich jetzt entscheiden müsstest, Radio, E-Mail beziehungsweise Internet oder Print, was wäre das Medium deiner Wahl? Alles. Nein. Musst eins auswählen. Nee, immer alles, auf jeden Fall. Also das ist ja genau das Geile an der Selbstständigkeit, dass ich halt alle Sachen machen kann. Also wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, wäre es, ich würde gerne keine Promo und kein Marketing mehr machen, weil das ist halt der Job, der das Geld reinbringt. Und würde gerne lieber mit den anderen Dingen Geld verdienen. Aber vielleicht Radio. Ich habe schon lange nichts mehr moderiert. Ich würde gerne wieder Dinge moderieren. Ich sage Radio. Du kannst gleich unser Spiel moderieren. Wir spielen nämlich jetzt ein Spiel. Ja genau, wir spielen ein Spiel, denn ich weiß, du bist große Bastlerin und Handarbeiterin. Ich war nämlich mal in Melanies Wohnung und da war so ein Pompom-Teppich, den man nicht berühren durfte. Da hat sie unglaublich viele einzelne, ich weiß gar nicht, gehekelt oder was war das? Die Pompoms, also diese kleinen Wollbällchen, die wickelt man. Und wenn man davon 365 Stück macht, das ist eine Zahl, die ist mir jetzt einfach eingefallen, kriegt man davon Blasen an den Fingern. Das ist wahnsinnig anstrengend. Und jetzt habe ich halt so einen Pompom-Teppich in meiner Wohnung, den niemals jemand anfassen darf. Wo man nicht drauf kann. Das ist sehr praktisch für einen Teppich. Aber der liegt zum Glück in der Ecke. Deswegen ist das nicht ganz so schlimm, dass da Leute nicht rauf dürfen. Muss ich jetzt hier Pompoms machen? Nein, es geht nicht um Pompoms heute. Es geht heute um Flamingo-Basteln. Wir basteln einen Flamingoo wir haben gleich beide zwei Minuten Zeit um aus den Materialien einen Flamingo zu basteln, wir haben zum Beispiel hier so Geschenkband wir haben so Zahnstocher, Luftballons und diesen großen nennt man auch Pompom, ist aber noch aus meiner Cheerleader Zeit ja, genau, und Tesafilm und eine Schere. Und ein bisschen Stifte. Und Papier. Ganz viel. Also wir können was Wunderschönes basteln. Gleich startet der Timer und wer den schöneren Flamingo hat, hat gewonnen. Was? Flamingo. Den Flamingo der anderen? Vielleicht. So weit habe ich gar nicht gedacht. Naja, das überlege ich mir noch. Gut, dann würde ich sagen, wir starten den Timer. Und los geht's. Ja, man kann auch dazu... Ich kann gar keine Luftballons auf... Ja, ist das doch was, was ich ewig nicht gemacht habe? Ist das Corona-konform, Luftballons aufzubasteln? Du nimmst ja nur deinen, nicht meinen. Scheiße, ich krieg den nicht auf. Was ist das eigentlich mit dir und Flamingos, Leonie? Frage ich mich auch. Was ist das eigentlich mit dir und Flamingos, Leonie? Frage ich mich auch. Aber naja, gut, es gibt jetzt bei mir keinen aufgeblasenen Ballon, leider. Ja, aber es ist so, wie wenn man anfängt. Ich kannte mal früher einen, der mochte immer Frösche. Und dann haben ihm immer zum Geburtstag alle Leute Frösche geschenkt. Und irgendwann hat er gesagt, ich kann Frösche nicht mehr sehen, ich hasse Frösche. Und dann haben ihm immer zum Geburtstag alle Leute Frösche geschenkt. Und irgendwann hat er gesagt, ich kann Frösche nicht mehr sehen, ich hasse Frösche. Ich hatte das Gleiche mit Schweinen. Und hab schon immer Schweine bekommen. Die Leute meinten ja bloß Gusen mit einem. Nee, aber Flamingos hab ich noch nicht die Nase voll von. Kommt vielleicht noch. Aber ja, es ist dann auch sehr... Mann, ich hätte auch gerne aufgeblasene Luftballons. Oh Mann! Neidisch. Ich benutze das jetzt als Füße. Wie viel Zeit haben wir noch? Oh Gott, nur noch 30 Sekunden. Das ist zu wenig. Wir müssen den Timer nochmal neu starten. Oder wie weit bist du? Ich bin fertig. Nein. Doch. Nein. Ach du Scheiße. Das geht nicht. Nur weil ich so viel geredet habe. Das finde ich in Ordnung. Das finde ich in Ordnung. Du hast verloren, Leonie. Das würde ich nicht sagen. Es ist niemand da, der sagt, dass der Timer abgelaufen ist. Es ist vorbei, ich bin zufrieden. Du hast voll die süßen Füße. Ja. Das ist meiner. Was ist denn das für eine Nase? Ist das ein Penis? Es war mir klar, dass du das denkst, aber es ist voll der gute Schnabel. Und ich habe hier Beine und zwei sehr expressionistische Flügel. Ah, du hast den Pompom gar nicht benutzt? Nee. Okay. Ich nehme den als Nest. So, wer hat gewonnen? Wer entscheidet das jetzt? Ich glaube, die Zuschauer. Schreibt es in die Kommentare, würde ich sagen. Ja. Ich würde sagen Melanie. Okay, die Stimme aus dem Off sagt, warum? Meiner ist viel schöner. Ist so, Leonie, akzeptiere das. Deiner aus dem Bausatz. Naja, schön. Ja, danke, dass du hier mit uns gespielt hast. Wir sind zwei Minuten... Sehr gerne, sehr gerne. Zwei Minuten sind voll schnell umgegangen. Ich habe das so zu Hause geübt. Du hast es geübt und dann ist das das, was dabei rausgekommen ist. Ich habe das so zu Hause geübt. Du hast es geübt und dann ist das das, was dabei rausgekommen ist? Ich habe es, naja. Das mit den Füßen habe ich gerade mir erst überlegt. Hast du die Zahnstocher benutzt? Nein. Ich hatte Angst, dass sich das mit dem Luftballon nicht verträgt. Na gut. Soll ich dir den da lassen, als Erinnerung an mich? Sehr gerne. Ich werde ihn hier platzieren im Studio. Okay, was hast du so privat das letzte Mal gebastelt? Gestern habe ich Postkarten gebastelt und verschickt. Das ist auch eine große Aktion der letzten Monate gewesen. Postkarten von zu Hause? Ja. Aktionen der letzten Monate gewesen. Postkarten von zu Hause? Ja. Ich habe dann einfach immer irgendwelche, keine Ahnung, was ich gerade mache, dass ich mir zum ersten Mal seit einem Monat die Beine rasiert habe oder so. Keine Ahnung. Okay, dann danke, dass du hier warst. Sehr gerne. Es war sehr schön. Und dann kannst du jetzt auch gehen. Okay. Tschüss. Ja, wir machen weiter mit unserem nächsten Gast, Gästin. Sophie Sutton kommt jetzt. Hi. Hello. How are you? Fantastic. Maury, is your lockdown going? Pretty good, yeah. You know, ups and downs. But I've been in the studio the past few days, which has been loads of fun. So I'm feeling creative and good, yeah. Are you working on an album? I'm working on an EP. Are you working on an album? I'm working on an EP. And I'm actually gonna launch a Kickstarter campaign for it soon. To fund it, because obviously I've been out of work for a while. So yeah, I'm just like trying to put it all together and organize everything. While doing the music and everything too. It's fun, it's a lot, but it's fun. zusammen und alles organisieren, während ich die Musik mache. Es ist Spaß. Es ist viel, aber es ist Spaß. Cool. Also ihr könnt dann Kickstarter sie unterstützen bald. Ich habe noch eine Frage. Ich habe Sophie mal kennengelernt, da hat sie Straßenmusik gemacht. Und am Hackischen Markt habe ich sie gehört. Gar nicht gesehen, nur gehört. Und dachte, wow, das ist was für eine Stimme. Dann bin ich da hingegangen und ja, how's the street music going? Oh my god, I haven't played, I haven't played street music, I haven't bussed in ages. The thing is also, is that I adopted a dog like September last year and I can't really, I'm trying to find a way to like bring her with me or she's still a puppy and like I can't really leave her at home it's it's a bit it's it's kind of difficult right now okay but I love I love busking I love it so much but corona wasn't a reason you didn't play so much outdoors anymore it definitely was yeah but i did play i did play throughout uh the lockdown and i did have some good some good sessions but um not not quite not quite the same people are scared they're scared to get close to you. The virus, yeah. I'm gonna bite them or something. Okay, but it's good to give you then a paypal or so. Maybe you can put a paypal me sign. You know what, that's a really good idea. Thank you. Okay, jetzt hören wir ein schönes Lied von Sophie Sutton. Und zwar singt sie für uns gleich Birthday Text. Und den Text von dem Lied finde ich auch sehr schön. Ja. Ja. 46 from the date I fell in love with you Add another 50, it's the 5th of June I rented camper van in the country On a beach with Barcelona's palm trees You told me that you're loving me till the day I die Well news flash babe, I'm still alive I will be waiting on a birthday text I'm glad if you made it for some birthday sex And there will be no candles or cake this time Just a heartache to last me a lifetime But I won't be waiting on a birthday date Don't tell me you forgot which day it's on I don't remember if your memory's very strong Try to get me something with originality if a breakup is a gift I'll get a refund please I'm not expecting flowers or chocolate I'm not expecting that you'll say much at all but I let you into my world showed you my worst and best where's the harm in sending wishes via SMS? I'll be waiting on a birthday text For some birthday sex And there will be no candles or cake this time Just a heartache To last me a lifetime But I won't be waiting On a birthday Text Text No Text No, it takes No, no You're like a balloon Light and vibrant When you burst You're all but silent You quickly deflate Drift to the horizon I won't be waiting No, I won't be praying I won't be waiting on a birthday I'm glad if you it for some birthday sex And there will be no candles or cake this time Just a heartache to last me a lifetime But I won't be waiting on a birthday text With no invitation Sent for the next And there will be no candles Or cake this time Just a heartache To last me a lifetime But I won't Be waiting On a Birthday Text On a birthday text Wunderbar. Thank you. Das war Sophie Sutton mit Birthday Text. Und ja, das war der Superkram. Sophie Sutton findet ihr natürlich auch im Internet auf Instagram zum Beispiel. Da könnt ihr verfolgen, wann die EP auch bald rauskommt. Ja, und mich findet ihr auch auf Instagram zum Beispiel. Da könnt ihr verfolgen, wann die EP auch bald rauskommt. Ja, und mich findet ihr auch auf Instagram. Ich bin die Supererbin. Wir sind hier bei Alex Berlin und bald gibt es auch schon wieder den nächsten Supergraben. Also abonniert uns doch, wenn euch das gefallen hat. Und ich wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit. Tschüss.