Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Staffel vom Superkram. Wie ihr sehen könnt, habe ich ein bisschen umgebaut. Ich habe meine Wohnzimmerwand rausgerissen und eine LED-Wand eingebaut. Ich dachte, das sieht ein bisschen schöner aus, ein bisschen hochwertiger. Nein, wir sind hier bei Alex Berlin im Studio, wo wir netterweise drehen dürfen. Vielen Dank an Alex Berlin an der Stelle. Und ja, wir haben noch eine kleine Neuerung. In dieser Staffel Superkram wird jedes Mal ein Live-Act hier auf dieser Bühne stehen, die hier neben mir ist. Seht ihr vielleicht später. Ja, heute ist das mal Londa. Mit ihr werde ich später noch ein kleines Spiel spielen. Aber erst mal zu Gast haben wir gleich Sikam Australien. Die haben wir über Zoom zugeschaltet, wie ihr das alle aus der ersten Staffel kennt. Wenn ihr die erste Staffel noch nicht gesehen habt, schaut sie euch an. Sie ist auf YouTube noch zu sehen. Ja, für alle, die das Format nicht kennen, vielleicht eine kurze Einleitung. Also der Supergraben wurde gegründet letztes Jahr im ersten Lockdown, als wir alle KünstlerInnen und MusikerInnen, wie auch ich zum Beispiel, ich bin die Superurban übrigens, nicht mehr auf Tour gehen konnten oder keine Konzerte mehr spielen konnten. Und da hatten wir die Idee, wir laden die Leute einfach ein zu uns. Letztes Jahr nur über Zoom, jetzt mit dem Studio vielleicht auch mal jemand hier. Wer weiß, wir werden es herausfinden, mal schauen, was noch alles passiert. Das kann man ja vorher auch nie so gut planen. Heute jedenfalls zu Gast, wie schon gesagt, Malonda sehen wir später. Und in der ersten Staffel hatten wir, weil wir legen sehr viel Wert auf Diversität, in der ersten Staffel hatten wir aber zu viele Frauen. Also wir hatten wirklich viel zu viele Frauen zu Besuch. Kaum Männer, die zu Gast waren. Das wollten wir jetzt direkt mal ändern und haben dann eine männliche Rockband gesucht. Und eine haben wir gefunden. Sie machen auch eine wunderbare Musik und sie heißen Sie kamen Australien. Hallo, Sie kamen Australien heute jetzt hier per Zoom zugeschaltet. Können wir sehen? Ja, hallo. Grüße aus Kiel. Schönen guten Tag. Und wie geht's? Können wir mich sehen? Wie geht's? Spitze. Wir haben alle drei schon Schneemänner gebaut, alle Bärte sind männlich und würden gerne bei euch live spielen. Ja, das geht leider nicht. Ihr könnt ja, ne könnt ihr gar nicht, ihr könnt nichts spielen. Wo sitzt ihr so? Im Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Proberaum? was seid ihr? Im Studio. Im Studio? Ja, sowohl als auch. Also ich sitze hier im Arbeitszimmer oder es ist auch, naja, manchmal auch im Wohnzimmer, Arbeitszimmer. Wir haben Henning im Studio, aber zu Hause. Und Simon, wo sitzt du? In deiner Trommelbude. Ja, ich sitze in meiner Trommelbude, Schrägstrich Studio, Schrägstrich auch ein bisschen Büro, auch ein bisschen, das ist hier das Bandbüro. Hier kommt die ganze Post an. Also bis der Postmarkt kommt. Ich mache hier den Papierkram. Gut, ihr habt dieses Jahr zehnjähriges Band-Biläum, wenn ich richtig informiert bin. 2011 habt ihr das erste Album ausgebaut. Erstmal herzlichen Glückwunsch. Jawohl. Wie macht man das denn, dass man so lange Jahre als Band zusammenbleibt, Wenn ich richtig informiert bin, 2011 habt ihr das erste Album ausgebaut. Erstmal herzlichen Glückwunsch. Wie macht man das denn, dass man so lange Jahre als Band zusammenbleibt, ohne sich die Köpfe einzuschlagen? Nur noch über Videokonferenzen kommunizieren. Genau. Wir haben, glaube ich, alle auch schon viele Fehlversuche hinter uns. Und jetzt haben wir Glück gehabt, dass sich die drei richtigen Menschen getroffen haben. Ja, es passt musikalisch und auch die Charaktere passen zusammen. Und es geht ja um eine Art von Chemie. Wenn man so lange zusammen Musik machen möchte oder macht, müssen ja grundsätzliche Dinge auch passen. Und die findet man nicht an jeder Straßenecke. Und wie Henning schon sagte, ich glaube, jeder von uns hat in verschiedenen Band-Konstellationen schon gespielt und Leute, die Musik machen, kennen das und wissen auch um die Bedeutsamkeit der Chemie, der zwischenmenschlichen Chemie. Und die haben wir gefunden. Und jetzt habt ihr ja, oder da haben wir uns kennengelernt, also wir haben uns ja nie persönlich kennengelernt, aber ich habe euren Namen mit auf dem Tourplakat gesehen von Egotronic. Wir waren nämlich alle Vorbänden von Egotronic auf der Tour 2019, 2020. Die hätte ja dann auch noch schön weitergehen sollen. Dann kam, wir wissen es alle, natürlich der erste Lockdown. Alles wurde abgesagt. Erst mal verschoben in den Herbst. Dann auch das alles abgesagt. Wie lief es bei euch? Wie habt ihr denn das alles, wie lief es bei euch? Was habt ihr gemacht in der Zwischenzeit? Tja, wir waren erstmal natürlich schwer enttäuscht, dass dieses wunderschöne Erlebnis da mit den Egotronics zu Ende ging und so abrupt auch zu Ende ging. Und als dann langsam klar wurde, dass man eigentlich gar nichts mehr machen kann und wir auch als Band erstmal entschieden hatten, uns nicht zu treffen, haben wir angefangen Songs zu schreiben und hatten dann als Ziel vor Augen, Ende letzten Jahres uns für längere Zeit sozusagen zu dritt in Quarantäne in einem Ferienhaus einzuschließen, das wir dann zum Studio umfunktioniert haben und haben dann halt gedacht, wenn einer die Seuche einschleppt, dann haben wir Glück und dürfen drei Wochen bleiben. Es waren alle gesund und wir blieben eine Woche und haben in dieser Woche eben intensiv an unserem Album gearbeitet, das dieses Jahr erscheinen soll. Und insofern glaube ich, haben wir das Beste draus gemacht. Also wir haben seitdem Online-Bandproben und das ist eigentlich so kläglich, Online-Musik machen, das geht gar nicht. Aber wir machen das Beste draus und halten uns an das, was gerade so angesagt ist, nämlich nichts machen. Aber wenn man ganz genau ist, muss man doch festhalten, wir haben eigentlich, seitdem wir nicht mehr auf Tour sind, ist kaum ein Tag vergangen, an dem wir nicht an unserem Album gearbeitet haben. Das war ja jetzt nicht nur die Woche im Waldhotel, sondern eigentlich ist es täglicher Begleiter. Und das heißt, plant Z, euer neues Album. Ich durfte es mir ja schon anhören. Da sind bisher nur acht Lieder drauf. Bleibt das so? Ja, das ist dem Zeitgeist geschuldet. Da bringt ja sowieso kaum einer, kann doch die nötige Ruhe aufbringen, mal ein ganzes Album zu hören. Unser letztes Album hatte auch acht Tracks, glaube ich. Wenn ich mal gucke. Ja, stimmt. Und das ist so unsere Zahl, die 8. 30 Minuten auf die Mütze und dann ist es auch gut. Okay, und ungefähres Erscheinungsdatum, wisst ihr es schon? Irgendwann Mitte des Jahres wird es soweit sein. Fängt nur an. Wird es auch jetzt immer weiter verschoben mit jedem Lockdown? Ein paar Monate länger? Mit jedem Lockdown ein paar Monate länger? Ja, die Industrie versucht das natürlich mit uns. Aber wir schauen mal, ob wir das mit uns machen lassen. Also das ist einfach ein, ja, das kann sich jeder vorstellen, dass es kein schönes Gefühl ist, wenn du irgendwie, was weiß ich, vor anderthalb Jahren angefangen hast, diese Songs zu schreiben und dann ist es fertig. Und dann sagt dir jemand, ein Geschäftspartner, dass es jetzt irgendwie in vier Monaten ungünstig ist, sondern erst in zehn Monaten und dann sitzt du auf zwei Jahre alten Songs oder mitunter noch älter. Das schockt natürlich nicht. Und das haben wir auch schon erlebt und das wollen wir eigentlich nicht. Wir stehen auf dem Gaspedal, aber wir wissen, wir können nicht aktuell aufgrund der ganzen Gesamtsituation leider noch nicht sagen, wann es veröffentlicht wird. Okay, aber wir sind bereit, wenn es kommt, dann werden wir es uns natürlich sofort alle kaufen, anhören und so weiter. Wir hören auf jeden Fall jetzt mal rein. Und zwar ein Lied, das nennt sich, ich glaube jetzt hier eine Exklusiv-Premiere, oder? Wir hören in Wann ist ein Mann, wo ein Mann. Okay, dann ja. Cool. Ich höre aufmerksam zu, wenn andere Menschen sprechen. Und du, du musst an deiner Spielkonsole die Rekorde brechen Ich führe Bücher über dich, du führst den Kampf um der Familie aus Deine Kinder, die Kinder zeigen Auffälligkeiten Und dann komme ich zu dir ins Haus Was kann ich tun, wenn Männer jeden Tag ihre Frauen schlagen? Was kann ich tun, wenn Männer jeden Tag ihre Frauen schlagen? Was kann ich tun, wenn Männer in der Nacht dunkle Brillen tragen? Wann ist ein Mann noch ein Mann? Was kann ich tun, wenn Kinder ihre Väter nicht als Vorbild haben? Was kann ich tun? Ich werde alles tun, was ich nur kann. Wann ist ein Mann noch ein Mann? Ja, Wann ist ein Mann noch ein Mann? Erinnert mich natürlich spontan an den Hit Männer von Grönemeyer. War das die offensichtliche Anspielung? Nee. Das war eher ein Thema, das uns unter den Nägeln brannte und der großartige Song von Herbert war eher sogar ein kleiner, kurz mal, wie soll ich sagen, ein Gegenargument. Will man das? Aber es war dann, was sollen wir machen? Den Song gibt es ja schon. Und wir konnten unseren Song nicht deshalb umändern oder umbenennen oder anders nennen. Das ist auch eine schöne Parallele und vielleicht auch auf eine Art eine inhaltliche, vielleicht sogar eine Fortführung des Themas. Okay, was war denn eure Message eigentlich dahinter? Keine Hommage an Herbert. Naja, ich bin ja beruflich in der Jugendhilfe tätig und ich habe in meiner Arbeit regelmäßig mit unterschiedlichen Männern zu tun und werde mit Männerbildern konfrontiert. Und meins findet dort auch statt. Und ich erlebe Männer, bei denen ich mir an den Kopf fasse und die aus meiner Sicht ein antiquiertes, überholtes Männerbild leben. Ja, und die Aussage ist eben, dass gewisse Männerbilder, die ich wahrnehme und natürlich bewerte, aus meiner Sicht nicht zeitgemäß sind und uns als Gesellschaft nicht voranbringen. So, darum geht es. Machst du denn auch die Erfahrung, dass die sich dann damit auch selbst im Weg stehen? Du hast gerade gesagt, die Gesellschaft nicht voranbringen, aber... Ja, wenn ich in der Jugendhilfe tätig bin, dann schaue ich natürlich auf die Kinder von solchen Vätern. Und das ist natürlich mein Blick. Und Väter als Vorbild, was vermitteln Väter heutzutage? Und da gibt es doch auch echt Typen. Ich glaube, wir brauchen da ein Männerbild, ein ausdifferenziertes Männerbild, um zukünftige Probleme, gesamtgesellschaftliche Probleme auch in den Griff zu bekommen. Also wir brauchen uns ja nur Leute wie Trump oder Erdogan oder Putin angucken. Was sind das für Männer, die da was zu sagen haben? Wie sollen wir mit denen irgendwie die Zukunft gestalten? Trump ist ja zum Glück weg. Ja, genau. Aber um solche Sachen geht es. Wie stellt sich der Mensch vielleicht insgesamt für die Zukunft auf, um das zu lösen, was da auf uns zukommt? Da glaube ich wenig zu beitragen. Ja, super, finde ich super Thema. Interessiert mich auch sehr. Ich habe da nämlich zufällig auch ein Lied zugemacht mit Ego Dronnig zusammen. Vielleicht können wir das ganz kurz mal hören, ein paar Sekunden. wahrscheinlich schon lizenzprobleme hier nach aber wer sich das anhören kann gibt es natürlich ganz auf spotify heißt wie ein mann der song von sie kam australien heißt wann ist einmal noch ein mann kommt bald auf dem neuen album das, das Planzett heißen wird, dieses Jahr noch wahrscheinlich erscheinen wird. Jetzt haben wir noch Zeit für eine Frage. Ah ja, ich wollte eigentlich noch darauf eingehen, ihr habt es ja auch eben angesprochen, Väter. Jetzt seid ihr ja oder zumindest einige von euch selbst Väter und habt Familien. Wie hat sich das bei euch gewandelt, auch gerade das Musikerleben? Es ist alles, alle drei Väter. Wir schlafen natürlich weniger, seit wir Kinder haben, aber wir haben auch vorher wenig geschlafen, weil wir dann noch mehr Musik gemacht haben. Insofern schlafen wir immer noch wenig und machen immer noch fast genauso viel Musik wie früher, als wir keine Kinder hatten. Also bei mir zumindest hat sich jetzt nicht so viel geändert. Es ist natürlich ein Spagat, natürlich. Wir versuchen ja wirklich auf vernünftigem Level Musik zu machen, quasi nebenberuflich. Wir leben ja nicht von der Musik. Das heißt, es gibt noch weitere Jobs, die man erledigen muss. Und Kinder und Familie nehmen natürlich auch einen riesigen Stellenwert ein. Und dann hat man sich vielleicht vorgenommen, am nächsten Morgen irgendwas für die Band zu machen. Und die ganze Nacht hat aber irgendwer geschrien und gekotzt, dann wird es natürlich schwierig. Aber das ist ja fast wie früher, oder? Geschrien und gekotzt die ganze Nacht. Ja, es geht darum für mich, sich selbst zurückzunehmen. Zeit ist der Faktor schlechthin. Ich bin gerne Vater, ich will Vater sein und nehme mir auch Zeit dafür. Ich bin gerne Vater, ich will Vater sein und nehme mir auch Zeit dafür. Und natürlich mit Familie, Arbeit und Musik, das sind drei Säulen. Da gilt es dann, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse auch ein Stück weit zurückzunehmen und das immer auszutarieren. Und nicht umsonst fängt der Song, wann ist ein Mann noch ein Mann, mit der Zeile an, ich habe erst Zeit für mich, wenn ich müde bin. Also wir, ich glaube, ich kann auch für Henning und Simon sprechen, aber ich zumindest, wir versuchen weiterhin irgendwie auch in diesen harten Zeiten positiv irgendwie das Leben anzugehen und es dynamisch und in einer Balance zu gestalten. Ich kann nur sagen, es ist eigentlich seit der Familie noch mehr, noch besser mit der Musik geworden. Ich kann noch mehr Musik machen, weil ich gelernt habe, mich noch besser zu strukturieren, zu organisieren, morgens mal eben zwei Stunden zu üben und so weiter. Familie, die mir da den Rücken decken, die Kinder, die auch sehr musikalisch sind, manchmal schon mein Studio hier blockieren, aber okay, das machen wir gerne dann, aber eigentlich ist es alles nur noch besser geworden. Ein schönes Schlusswort. Danke nach Kiel für das Gespräch. Herzlichen Dank, Leonie. Nächstes Mal seid ihr dann hier auf der Bühne. Ja, bitte. Oder du bei uns. Ich komme auch gerne nach Kiel, ja. Okay, dann tschüss. Also vielen Dank. Ciao. Okay, und wir machen direkt weiter, denn unsere nächste Gästin wartet schon. Hier kommt die wunderbare Marlonda. Hey, wie geht's? Ganz gut. Krasse Zeiten gerade irgendwie. Auch Leute so in echt zu sehen, das ist so. Ja, das ist so. Ich meine, wir haben uns ja jetzt wirklich seit dem Geburtstag, Anfang letzten Jahres, halt nie wieder live gesehen. Ich könnte denken, wir kennen uns gar nicht. Hast doch die Haare neu. Das sind schon wieder meine alten Haare. Morgen geht es raus und dann werden am Montag wieder neue Haare reingemacht. Das geht so schnell, da muss man sich ja einmal in der Woche eigentlich sehen. Nee, also schon alle acht Wochen, so acht bis zehn Wochen bleiben die Dinger schon. Ja, du bist hier, weil wir haben etwas Schönes vor mit dir. Ich hoffe, du freust dich so wie ich. Ich freue mich nämlich immer, wenn ich deine Instagram-Seite sehe. Du postest nämlich sehr gerne Memes in deiner Story vor allem. Meine Frage an dich jetzt erst mal, was ist deine Quelle? Wo bekommst du die her? Oh, das sind ganz unterschiedliche Sachen. Also ich habe irgendwann festgestellt, dass die mimetische Aufarbeitung historischer, gesellschaftlicher Ereignisse oder einfach so von spezifischem Kontext, aber auch einfach total random, dass mir das total gefällt. Und es gibt so ganz unterschiedliche Quellen bei FreundInnen, denen ich folge, die immer coole Memes haben, bis hin zu Membase oder Reddit. Gut, sind ja auch manchmal ein bisschen deprimierend, also manchmal ein bisschen traurig. Ja, also es ist glaube ich auch so, ich glaube Memes sind dann doch auch ganz viel so Coping-Strategy, ja irgendwie um irgendwie natürlich, aber das kennt man ja eigentlich auch, so dass Leute auch gerade die eher so introvertiert sind oder ein bisschen depressed oder so, dass Leute, auch gerade die eher so introvertiert sind oder ein bisschen depressed oder so, dass sie halt auch versuchen, so ein bisschen so einen Joke draus zu machen, überhaupt irgendwie rauszukommen. Ich habe es noch nicht so ganz durchdrungen, was das so ist. Es gibt auch Memes halt so in dieser rechten Szene, da gibt es halt auch ganz, ganz viele Memes und dann spezielle Chiffren, die da auch benutzt werden. Das ist hochproblematisch. Sowas poste ich, also so Sachen auch, die diese Bilder reproduzieren zum Beispiel, poste ich nicht. Und bei manchen Sachen muss man dann halt auch echt aufpassen, dass also je mehr halt Awareness für bestimmte Themen wächst, desto mehr verfeinere ich natürlich auch meine Mememase, meine Memeauswahl, um halt zu versuchen, dass niemand getriggert ist oder offendet oder wie auch immer. Ja, das finde ich auch ein guter Punkt, weil manchmal denkt man ja gar nicht darüber nach. Genau. Wenn man auch immer nur Memes postet, wo nur Männer sind, oder andersrum, man kann es ja auch nur Frauen. Ich versuche zumindest da ein bisschen. Also es kann schon sein, es gibt so viele Memes, die einfach sämtliche Ismen reproduzieren. Und das ist dann halt irgendwie sowas. Sowas möchte ich dann halt, ich möchte das möglichst irgendwie, wenn Leute in meine Story kommen, dass sie dann auch irgendwie das als inklusiven Raum und das auch sicher ist und dann nicht so weiterskippen und so denken, wow, was ist das? Ja, wir haben gegenseitig jetzt, in welche Kamera muss ich gucken? In die, hallo. Ich bin hier neu im Fernsehen, das mal so dazu gesagt. Ich weiß auch noch gar nicht. Alter, was ist denn das, als du mich eingeladen hast? Hattest du das hier noch gar nicht? Nee, hab ich mir gekauft. Und jetzt denke ich, so geil, wie fancy. Ja, muss man sich erst dran gewöhnen. Aber super. Gefällt mir sehr gut. Ja, fangen wir an. Genau, Memes. Wir haben nämlich was mitgebracht. Das sollte hier auf dieser Sache hier gezeigt werden. Wir haben nämlich jeweils drei Memes für die andere Person dabei. Da, das ist die erste. Und genau, also an alle, die das nicht wissen, was Memes sind, also das sind so Bilder, da stehen lustige Texte meistens drauf. Und auf diesem Bild ist das Text, aha, man sieht es nicht. Und ja, was würdest du da reinschreiben? Kannst du überhaupt erkennen? Ja, warte. Das ist so, warte mal, ich hätte tatsächlich reingeschrieben Studioausbau nach einer Million Streams bei Spotify. Das wäre es bei mir gewesen. Das wäre das Budget dafür da gewesen. Das wäre das Budget. Da könnte ich mir mal einen richtig geilen Absorber kaufen. Ja, ich finde, das sieht ja so aus so ein bisschen Kleiderschrank. Ja, das ist auch so. Das wäre dann das Budget. Da könnte ich mir mal einen richtig geilen Absorber kaufen. Ja, ich finde, das sieht ja so aus so ein bisschen Kleiderschrank. Ja, das ist auch so. Das ist so wirklich so in der Kabine und dann hat er da unten so eine Ikea-Box, auf der das so steht und dann irgendwie, ich glaube, das ist so gemeint, so im Eck, damit der Sound nicht so schlecht ist. Das ist wunderbar. Auch sehr real tatsächlich, wenn man Sound nicht so schlecht ist. Das ist wunderbar. Auch sehr real tatsächlich, wenn man zu Hause Rappers be like... Genau, das ist die... It's a thing. Und die haben dann auch Streams bei Spotify. Absolut. Und dann aber so. Also vollkommen richtig, deine Antwort eigentlich. Also Rappers be like, I'm in the studio. Ja, gut, dann können wir auch schon das nächste Bild uns angucken. Ah ja, die Meme war übrigens von Daffy Duff, die wird ja auch bald mal zu Besuch sein. Ah ja, hier ein Kreislauf. I meet someone, we talk, mhm, mhm, und they leave. I meet someone, we talk, I tell them I don't really like Beyoncé, they leave. Datest du vor allem Beyoncé-Fans? Nein, aber es ist irgendwie anscheinend ein totales Unding, dass ich halt kein Beyoncé-Fan bin. Das heißt auch gar nicht, dass ich das schlecht finde, was Beyoncé macht. Ich finde das total spannend auch auf so eine, wo ich halt so sage, was Beyoncé macht. Ich finde das total spannend auch, wo ich halt so sage, ich verstehe ja auch die Bedeutung, aber es ist halt nicht meins. Also es ist nicht so, ich habe dann auch den letzten Film gesehen, habe ich gedacht, den muss ich jetzt nicht einmal nochmal gucken. Ich habe ihn auch nicht gesehen, ja. Er ist schon ganz schön geil, sehr opulent, so gute Bilder, gute Message auch, aber ichulent, so gute Bilder, gute Message auch, aber ich bin dann halt einfach das Schieden. Es war auch bestimmt eine Netflix-Produktion, oder? Ich weiß gar nicht. Aber jedenfalls da sind ja meistens gute Bilder. Nee, aber Beyoncé ist doch, glaube ich, nicht Netflix. Also sie hat dann schon ihre eigene... Ariana Grande war auf Netflix, ich glaube. Habe ich auch noch nicht gesehen. Okay, bevor ich mich hier um den Kopf umkragen rede, das nächste Bild, ah ne, die Auflösung. Also Marlonda hat gesagt, okay, I showed them my music. Das ist traurig. Du, ganz ehrlich, ich hatte überlegt bei dem hmhmhm part, nämlich zu sagen, I tell them I like K-Pop. Das wäre quasi richtiger gewesen. Stimmt. Ein bisschen traurig. Naja, gut. lief. Das wäre quasi richtiger gewesen. Stimmt. Ja, ein bisschen traurig. Na ja, gut. Ey, wenn Leute meine Spotify-Playlisten immer hören, sagen die auch immer, du hast gar keinen Musikgeschmack. Das ist aber gemein. Ja, aber weißt du, ich poste dann auch nicht meine Spotify-Jahresrückblicke, weil... Die verstehen es einfach nicht. Ja, weißt du? Gut, ja, du dann auch nicht meine Spotify-Jahresrückblicke, weil... Die verstehen es einfach nicht. Ja. Weißt du? Gut, ja, ich weiß, die Zeit rennt. Deswegen direkt nächstes Bild. Average Day for Musician. Und da steht schon vorausgefüllt, da dieses kleine Feld Fearing Child Prodigies, Thinking about Practice. Ja, und es fehlt dieses ganz Kleine und das ganz Große. Das Mittlere fehlt ja auch noch. Also ich würde so irgendwie... Also für mich wäre es so, das Rote zum Beispiel wäre für mich irgendwie obsessing about snares. Und das Grüne wäre so playing around with plug-ins, weil das ist so da, wo ich hängen bleibe. Und das Lilla wäre dann actually making music. Actually writing the greatest song in the world even. Okay, das finde ich gut. Was ist denn die Auflösung? Aha. Ah. Oh, sad. Das ist auch wieder eher so ein depressives Meme, ne? Yeah, drifting self-dark. Ja, aber das verstehe ich. Ich verstehe das alles. Sleep auch. Also ich finde, Sleep und Practice wäre bei mir jetzt getauscht. Also ich schlafe definitiv mehr als zu. Ja, das wäre bei mir auch getauscht, das stimmt. Aber Crippling Self-Doubt ist... Kann man sich drauf einlassen. Ja, kann man sich voll drauf einlassen. Das ist eigentlich auch richtig sad, ne? Ja, voll. Fearing Child Prodigies. Okay, ja, jetzt hätten wir eigentlich noch mehr, aber wir haben keine Zeit mehr. Deswegen gehen wir schnell rüber. Du hast nämlich noch ein Lied für uns. Ah ja, gut. Dann singe ich jetzt. Also schneller umswitchen. Erstmal vielen Dank für das Spiel. Ah, ich danke dir. Jetzt kommt Musik. Musik Bis zum kleinen Tod. Du bist blondes Gift. Bist der Pfeil, der tritt. Dein kalter Kuss erweckt in mir ein längst vergessenes dunkles Tief. Du bist blond, du bist giftig. Du bist Gift und du bist giftig. Du bist giftig für mich. Du bist blond und du bist nicht süst wie ein Schlangenbiss. An dir trinke ich mich fieberrot, bis zum letzten Tropfen, bis zum kleinen Tod. Du bist blondes Gift. Bist der Fall, der trifft. Ich tauche ein in deinen Sog. Es ist nie genug, es ist nie genug. Du bist blond, du bist giftig. du bist giftig für mich. Du bist plant und du, du machst mich süchtig. Du entkommst mir nicht. Nur ein einziges Mal noch Nur ein einziges letztes Mal Nur ein einziges Mal noch Nur ein einziges letztes Mal Nur ein einziges Mal noch. Ein einziges Mal noch. Nur ein einziges, letztes Mal. Nur ein einziges, letztes Mal. Nur ein einziges, letztes Mal. Nur ein einziges, letztes Mal. Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020 Du bist blondes Gift, wirkst wie ein Schlangenbiss. Ich trink mich an dir fieberrot, bis zum letzten Tropfen, bis zum kleinen Tod. Das war Mar Malonda mit Blondes Gift, wunderbarer Song. Und das war unsere erste Folge vom Superkram und das hat ja fast perfekt geklappt. Wenn euch das gefallen hat, dann abonniert uns doch auf YouTube. Ich heiße die Supererbin, das steht auch gegebenenfalls hier unten in einem Banner. Oder auf Facebook oder auf Instagram. Die Supererben. Und, ah, da steht es. Und wir sind hier bei Alex Berlin. Das steht hier zum Beispiel auf dem Mikro. Wir freuen uns, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid. Wir werden auch jede Folge ein bisschen besser, ich verspreche es. Ja, und ich wünsche euch noch eine schöne Woche. Und bis bald. Tschüss.