Die Bevölkerungsstatistik in Kopenhagen zeigt, dass sich die Bevölkerung exponentiell erweitert in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Kopenhagen hat eine Erweiterung der Gebiete im Blut. Es sind dies, wie Sie hier sehen können, im Vergleich von vor 500 Jahren und heute. Es sind dies Bereiche, die wir hier in Kopenhagen zurückerobert haben. Die Stadt hat sich ins Meer hinaus erweitert. Es wurde immer dichter und dichter getrennt. Hier sehen Sie den Nordhafen als 200 Hektar großes Industriegebiet, das in den nächsten 50 Jahren zu einem doppelt so großen 400 Hektar großen neuen Stadtteil für Kopenhagen transformiert wird. Es ist ein Stadtteil, der für 40.000 neue Arbeitsplätze sorgen wird. 40.000 neue Einwohner finden hier einen Ort, um zu leben und zu wohnen. Sie sehen hier auf dem Foto die Entwicklung oder die Idee der Entwicklung von 2018 bis 2050, wie sich der Stadtteil Nordhafen langsam zu einem der wichtigsten und lebenswertesten Stadtteile in Kopenhagen transformieren wird. Hier ein Foto des letzten Jahres. Das Nordhafen zeigt, wie Teile der Stadt hier ihre Erdansammlungen anhäufen, um diese 200 Hektar zusätzlichen Landes auch aufschütten lassen können. Das Nordhafenprojekt verfol. Es werden hier kleinere Inseln geschaffen. Dies passiert, indem Kanäle ausgegraben werden, die Industriegebiete werden etwas zurückgebaut, Brücken entstehen, um wirklich hier ein kleines Venedig des Nordens entstehen zu lassen. Es sind dies dicht bebaute Inseln mit unterschiedlichen Nutzungen. Sie haben hier Wohnbauten, Parkgaragen, es gibt ein Kino, es wird eine öffentliche Erdgeschosszone im gesamten Bereich geben. Zwischen den einzelnen Wohnblöcken, die hier sehr dicht gedrängt auf fünf bis sechs Geschossen geplant sind, finden Sie die selbst transformiert haben in Apartments im Nordhafen. Wir versuchen natürlich diese Idee des Hafens, diese Idee und das Gedankengut der Industrialisierung nicht komplett auszulöschen. Und ein weiteres Dogma, so viel wie möglich diese Hafenqualität und Kultur und Tradition hier noch zwischen den einzelnen Neubauten aufgebaut, es wird dazwischen gebaut, es wird teilweise abgetragen und ersetzt, aber es wird immer dieses Spiel von Alt und Neu gemeinsam in dem Stadtviertel geben. Der nächste Dogma und Grund, warum wir diesen Wettbewerb vor circa zehn Jahren gewonnen haben, ist die Idee der Fünf-Minuten-Stadt. Es gibt hier einen grünen Loop, der sich jedem einzelnen Bereich im neuen Stadtteil erreicht werden kann. Parallel zu diesem Loop verläuft auch die Fahrradbahn eine neue Schneise, die sich auch durch diesen Stadtteil zieht. Es ist die Idee, die Anbindung für Autos so schwierig und unkomfortabel wie möglich zu machen, um die Leute wirklich mit öffentlichem Transport und Fahrrad in diesen neuen Stadtteil hineinzuziehen. Hier, das ist ein Foto der neuesten Metro-Station, die wir ebenfalls auch geplant und gebaut haben, die jetzt im letzten halben Jahr eröffnet wurde und Teil der neuen Metro-Verbindung in ganz Kopenhagen wird. Und auch quasi Meilenstein und Startpunkt der Metro Nordhafen, dem neuen Loop, sein wird. Ein weiteres Dogma, eines der wichtigsten Dogmen ist die Idee des Wassers, die Idee des nah am Wasser zu sein, Kanäle zu schaffen, grüne Schneisen entlang derleen, die sich in dem Industriegebiet auch auf diese Weise aufwerten sollen. Die Kanäle sind alle rein und beschwimmbar. Es sind hier Boote, die hier parken. Sie sehen hier auf dem Foto Kinder, wie sie ins Wasser springen. Es ist ein Industriegebiet, das zu einem neuen, aktiven, lebenswerten Stadtteil aufgewertet worden ist. Wir haben hier begonnen, in den letzten drei Jahren schon, also alles, was Sie sehen, ist zwei bis drei Jahre alt, diesen Teil der Stadtentwicklung auch zu schaffen. Ein Bild aus der Entfernung. Im Vordergrund sehen Sie die neue Stadtentwicklung, den neuen Grid. Wir nennen diesen den Intelligenten Grid. Es ist sehr dicht gedrängt. Wir schaffen hier sehr viele Dichte in dem Sinne, dass wir auch die kleinen Straßen und Gässchen nicht mit Verkehr, mit Autoverkehr erweitern, sondern wirklich Fokus auf Fußgänger- und Fahrradverkehr in diesen Bereichen haben und somit eine recht dichte Stadt und einen dichten Stadtteil planen, der zwischendurch immer wieder mit öffentlichen Plätzen und alten Industriegebäuden und Elementen aufgelockert wird.