Ich freue mich, dass ihr bei der letzten Kultur von den Kulturviertelwochen bei dem Projekt heute dabei seid. Und unter den gegebenen Umständen freue ich mich, dass wir in einem gemütlichen Rahmen mehr oder weniger heute miteinander da sind. Und umso mehr freue ich mich, dass wir bei Memphis dann gleich den ersten Stop einlegen. Umso mehr freue ich mich, dass wir bei Memphis dann gleich den ersten Stop einlegen. Und genau, also die Kulturviertelwochen enden heute mit der Tour, mit der Kultur 5 prinzipiell. Aber wir haben vor, dass die Website, also www.kulturviertelwochen.at, auch über den Projektzeitraum hinaus verfügbar ist. Und einfach als digitale Plattform auch ständig erweitert wird. Also zur Zeit gibt es ja einen Veranstaltungskalender online, um die Sichtbarmachung von allen Programmen, das eigentlich die ganze Zeit stattfindet, sichtbar zu machen. Dieses wird nicht mehr über den Zeitraum hinweg verfügbar sein, weil es einfach zu organisatorisch ein großer Aufwand ist. Aber es gibt trotzdem sozusagen die Plattform, wo alle Vereine, Initiativen, Kollektive drauf sind und dann kann man direkt zu den jeweiligen Webseiten und direkt zu deren Veranstaltungskalender verlinkt werden. Also wenn ihr Lust habt darüber hinaus bei verschiedenen Veranstaltungen dabei zu sein, bei den einzelnen Vereinen, die wir vielleicht in den Kulturen kennengelernt haben, aber auch eben viele weitere, einfach online vorbeischauen. Oder im Kulturviertel Guide, der eben ja auch, habe ich einen da? Genau, der im Kulturviertel Guide sind ja auch die 70 Initiativen oder die Orte voller Kultur verfügbar, sichtbar und man kann den sich mit nach Hause nehmen und jederzeit auf der Website vorbeischauen, um zu schauen, wann die Öffnungszeiten sind oder was für Veranstaltungen sind. Und noch mal kurz, das Projekt Kulturviertelwochen zielte darauf ab, die Sichtbarmachung von dem Programm, das eigentlich 52 Wochen im Jahr stattfindet, auch zu zeigen, beziehungsweise eigentlich die Akteurinnen von diesen ganzen, von der Linzer Kulturlandschaft zu zeigen. Und deswegen war es uns so wichtig, zu sagen, dass die Kulturviertelwochen ja nicht jetzt fünf Wochen nur temporär stattfinden, also das Programm ja nur dann stattfindet, sondern eben eigentlich das ganze Jahr über kostenlos oder eben auch natürlich mit einem Beitrag oder Eintrittskosten verbunden, aber trotzdem ein weites und breites Kulturangebot stattfindet und man sich dazu motiviert fühlen soll oder inspiriert fühlen soll, selber aktiv zu werden und zu schauen, was es so gibt. Genau, das wäre es zum Programm. Wenn ihr zum Projekt, wenn ihr Fragen habt, gerne einfach fragen. Und ansonsten würde ich übergeben. Ja, hallo von meiner Seite. Mein Name ist Jakob Dietrich. Danke dir, danke Bankia für die Einladung, andererseits für das super Projekt, großartige Projekt, ziemlich toll und eine grandiose Idee, die immer wieder schon in Linzer freier Szene gefielten, schon seit fast Jahrzehnten, glaube ich, herum geistert so, die Idee einer künstlerisch-kulturellen Landkarte, gerade eher von den versteckteren Sachen, die es in Linz auch gibt, zu präsentieren. Danke, echt super. Wir haben uns jetzt gar nicht großartig viel abgesprochen, was jetzt passieren wird. Ich erzähle einfach ein bisschen über die Geschichte, wie das da bei uns entstanden ist, was wir so machen, was in nächster Zeit ansteht oder auch nicht. Wie du schon gesagt hast, das Ganze nennt sich Memphis. Memphis haben wir das genannt 2014. Kai Meyer-Rothe, mein Kollege und ich, wir machen das seit 2014. Im Hintergrund gibt es einen Verein, der nennt sich Nomaden-Etappe. den gibt es schon seit 2009 und der hat eigentlich mit ein bisschen anderen Kontexten angefangen, so in Linz zu agieren, nämlich als Leerstandsbespielungsinitiative. Projekt gestartet, was noch das einigen von euch hat begriff ist das ehemalige Autohaus Nisselmüller in der Darmelzstraße, die erste Tankstelle in Linz. Bevor das abgerissen wurde haben wir da die Gelegenheit gehabt zwei Jahre, knapp zwei Jahre drinnen zu arbeiten, Ateliers drinnen zu haben, Veranstaltungen zu machen und das zu einem sehr moderaten Preis, muss man sagen. Damals war dann auch die Idee, ein bisschen nomadierend in Linz herum zu streuen und verschiedenste Leerstände zu bespielen. Aber nicht unbedingt mit der klassischen Leerstandsbespielungsidee, kurz was drinnen zu machen, eine Ausstellung drinnen zu machen und dann wieder weg sein, sondern für uns war das immer wichtig, dass es so mindestens sechs, sieben Monate ist, dass man dort in der kleinen Umgebung, in dem Mikrokosmos der Umgebung ein bisschen hineinstreuen kann mit dem, was man macht. Da gab es dann einige Versuche danach, wo auch die Tabak-Tafik dabei war, ein Bespielungskonzept für die Tabak-Fabrik, die damals gerade so ganz frisch in der Kunst-Kultur-Szene irgendwie auftaucht ist, als Sehnsuchtsort, Projektionsort, was räumliche Gegebenheiten angeht. Und schließlich sind wir dann da gelandet, wie gesagt, ich habe es gerade erwähnt, es war vorher ein Plattengeschäft, Contrast war da lange Zeit herinnen, für so alternative elektronische Musik, Techno sehr viel. Genau, das waren diese beiden Räumlichkeiten. Wir können nachher vielleicht eine kurze Runde machen. 2014 habe ich dann angefangen, das mit Kaimer Rote zu bespielen und mit dem ganzen Fokus ein bisschen mehr zu richten auf bildende Kunst, auf zeitgenössische bildende Kunst. Genau, bis vor zwei Jahren... da kommt er! Hallo! Bis vor zwei Jahren haben wir nur diese beiden Räume. Das war unser Ausstellungsraum, da hinten war unser Büro, Office, Produktionsraum. Das war so dieser Ausstellungsraum und das war irgendwie auch genug, trotzdem halt sehr beschränkt. Vor zwei Jahren haben wir dann so die Möglichkeit gehabt, direkte hinteren Räume dazu zu nehmen. Und jetzt ist das Ganze eben, es sind zwei Ausstellungsräume, das bietet sehr viel mehr an Ausstellungen grundsätzlich und konzeptuell heranzugehen. Das war die Geschichte der Räumlichkeiten. Wir machen hauptsächlich Ausstellungen im zeitgenössischen bildenden Kunstbereich, aber auch darüber hinaus und worauf es uns schon sehr ankommt, ist so immer ein bisschen eine Verschneidung mit anderen Disziplinen, nicht so ganz starr in der bildenden Kunst zu bleiben. Vielleicht auch das, was man so ganz klassisch mit bildender Kunst verbindet, Walerei an der Wand, das ist jetzt ein bisschen eine Ausnahmesituation, da sage ich später nochmal kurz was dazu, sondern das mit verschiedenen Themen zu verbinden und eben auch verschiedene andere Disziplinen mit reinzunehmen. Am Anfang war das sehr stark Fokus in den Audiobereich, Konzerte, Performances, experimentelle Musikperformances zu machen, auch gemeinsam mit dem Stefan Tiefengraber, der betreibt den Tresorraum am Hauptplatz in Linz. Und genau, so versuchen wir, übers Jahr machen wir so zwischen sieben und elf, zwölf Veranstaltungen, wobei zwei Drittel gut immer Ausstellungen sind. Einerseits schon Fokus irgendwie auf die Linzer Szene, Linzer oberösterreichische regionale Szene zu legen, andererseits sehr stark international Fokus zu legen und auch Leute von außen nach Linz zu bringen und das auch in den Ausstellungen wieder zu spiegeln. Das funktioniert sehr gut, muss man sagen. Teilweise kommt es uns so vor, wie wenn der Raum oder das, was da passiert, woanders, so ab Wien, irgendwie mehr präsent ist als in Linz. Genau, ganz grob. Wir machen auch immer wieder so Austauschprojekte, internationale Austauschprojekte. Das ist so im Schnitt alle zwei Jahre, führt uns ein Projektzusammenarbeit irgendwo hin. Bis jetzt war das immer in Europa, angefangen in England, in Bristol, über Island, Spanien, Griechenland und es gibt dann auch immer wieder so Projektoutputs in Form von Katalogen. Ich kann das einfach mal durchgeben. Das sind so Islandprojektdokumentationen und eine von Bristol gibt es da auch dazu. Das kann man sich gerne anschauen. Da kriegt man ein bisschen Idee, was wir so international dann auch machen. Das letzte war im Rahmen der ATEM Biennale vor zwei Jahren, 2017. Da haben wir mit sechs griechischen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet und ein sehr interdisziplinär angetatschtes Kunstprojekt gemacht. Das war eine Busfahrt, die vorgegeben hat, die Vorstädte von Athens auf ihr kulturelles, künstlerisches Potenzial hin abzuklopfen und mit den Besucherinnen sie das anzuschauen. In Wirklichkeit war es ein wahnsinnig komplexes Narrativ im Hintergrund. Und die Bustouristinnen, zeitgleich ist auch die Dokumenta in Athen basiert, sind dann im Endeffekt Geißel genommen worden von einem pinken Gorilla, einem Tennisspieler und einem mexikanischen Satanisten in einem Vorfeld von Athen und sind auf ein Feld gebracht worden, wo die letzten Überbleibsel einer längst versunkenen Kultur von alten Griechen, deren vorrangigstes Ziel es war, die Kunst und Kultur als Mittelpunkt der Gesellschaft zu pflegen, ihre letzten Rituale fortgeführt haben. Es ist ein sehr absurdes Ding, sehr absurd und lustig. Das ist uns dann in so Projekten auch immer wichtig. Das spiegelt sich jetzt vielleicht am meisten in den Performances ab, wo wir immer zusammenarbeiten, auch mit internationalen Künstlerinnen. Das war letztes Jahr ein Performance-Duo aus London, Nunovita, zwei relativ junge Performance-Künstlerinnen, die mit sehr starkem Körpereinsatz sehr zeitgenössische und meistens auch sportspezifische Themen bearbeiten. Da haben sie, ich habe es vorher kurz erwähnt, die Geschichte des Hauses ein bisschen zum Anlass genommen für die Performance und haben so weiblichen Alkoholismus zum Thema gemacht und dazu Performance gemacht. Sonst gibt es vielleicht noch zu erwähnen, wir haben draußen, ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt, so einen großen Leuchtkasten, der ist sechs Meter, sieben Meter lang und einen Meter hoch. Der ist nicht gedacht als Werbedisplay für uns, sondern es war so eine Idee, das von innen ein bisschen nach außen zu kriegen, Kunst auch nach außen hin sichtbar zu machen und ein bisschen zu kombinieren mit Augenzwinkern, mit Werbetafeln und Werbeslogans. Wir laden da immer Künstlerinnen und Künstler ein, die sich auf einer textlichen Ebene mit Kunst beschäftigen. mit Kunst beschäftigen und jetzt läuft gerade eine Serie, die die ganzen Auswirkungen von Covid-19 auf den künstlerischen Betrieb zum Thema hat. Die aktuelle Bespielung ist von Sarah Di Cristoforo, eine Tiroler Künstlerin, die in Linz lebt, die, und das ist jetzt die Überleitung zu dem, was jetzt gerade noch im Raum zu sehen ist, nicht nur den Leuchtkasten bespielt hat, sondern auch diese Arbeit, die da auf dem Tisch zu sehen ist, gemacht hat. Die Arbeit ist jetzt Teil von sechs Arbeiten, die man alle hier sieht. Das sind Editionen, die wir mit Künstlerinnen gemacht haben, produziert haben, die in den letzten Jahren bei uns ausgestellt haben. So mit der Idee, einerseits die Künstlerinnen, die sonst halt eben in Katalogen oder auf der Webseite in der Dokumentation vergraben sind, nochmal wieder heraus vor den Vorhang quasi zu bringen und mit denen gemeinsam was produzieren. vor den Vorhang zu bringen und mit denen gemeinsam was produzieren. Wir haben bis jetzt nichts verkauft, also bis jetzt war es ausschließlich Ausstellungsraum, wo so eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem entgangen ist und der Präsentation. Und das ist so das erste Mal, wo wir gesagt haben, das ist okay, in so einem Kontext arbeiten, zu produzieren mit Künstlerinnen und auch in einem Segment zu verkaufen, das für uns vertretbar ist. Die ganzen Arbeiten, die man da sehen kann, gibt es in Auflagen zwischen zehn und 18 Stücken. Und das ist alles im unteren dreistelligen Bereich angesiedelt, wo wir uns gedacht haben, das geht auch so in diesem Umfeld, in unserer Filterblase, in unserem Publikum ist das irgendwie auch interessant. Deswegen haben wir jetzt angefangen mit den Editionen. Die hätten wir eigentlich schon geplant gehabt für März, die Präsentation. War dann eben genau eine Woche später, genau zu einem Eröffnungszeitpunkt schon Lockdown. Jetzt wäre es fast dasselbe gewesen wieder, weil die letzte Präsentation war genau zwei Tage nach den letzten Vorankündigungen. Also nach der Ankündigung dürfen nur zwölf Leute, glaube ich, sein. Und genau, jetzt geht es uns anscheinend wieder so, wir hätten nächste Woche die nächste Eröffnung der Ausstellung Liminal Encounters mit fünf internationalen Künstlerinnen am Dienstag. Wir sind gerade mitten dabei im Aufbau. Einer der Künstler wird im Anschluss dann auch wiederkommen zum weiteraufbauen. Wir werden uns morgen dann entscheiden, ob wir die Ausstellung am Dienstag eröffnen oder ob wir sie grob setzen und dann irgendwann im Frühjahr präsentieren. Genau, das ist es eigentlich so. gerade noch neu versuchen, ein bisschen das Ganze zu öffnen. Es ist so eine Ebene, die sehr weit nach hinten geht, nämlich die Idee des klassischen Kunstvereins aufzugreifen. So Kunstverein als Plattform zwischen künstlerisch interessiertem Publikum und den Künstlern herzustellen. Der Kunstverein gibt es ja eh überall so, aber die Idee eigentlich ist wahrscheinlich überall ein bisschen abhaken gekommen. Ein Verein ist so ein Vehikel, um Förderungen in erster Linie mal zu kriegen. Und das war jetzt also die Idee, warum wir gesagt haben, wir möchten das gerne versuchen, auch mit so einem Mitgliedersystem. Einerseits, um sie zu öffnen und andererseits auch, um ein bisschen eine zusätzliche finanzielle Stütze zu kriegen oder so. Bis jetzt ist das rein auf Förderungen beruhigend, das hat ganz gut funktioniert muss man sagen. Jetzt ist es bei einem Punkt wo es einfach extrem schwierig wird und wir uns gedacht haben, das müssen wir einfach machen. Es gibt so ganz klassisch Mitgliedschaften, so gestaffelt von Erwerbslosen, die dann halt nichts zahlen und Studierenden, die 15 Euro zahlen und bis hin zu Unterstützerinnen, die dann ab 300 Euro zahlen. Was man auch merkt, ist, dass das Ganze akustisch sehr schwierig ist da drinnen. Der Lärm begleitet uns Tag aus Tag ein. Es ist besser wenn mehr Leute da sind. Aber das bringt die Räume an ihre Grenzen, wenn es um Videoarbeiten geht, mit Ton, Audioarbeiten. Ja, zu, aber wie viele Mitglieder habt ihr? Mitglieder, das ist jetzt gerade ganz frisch. Wir machen das. So als Vereinsentier und selbst für uns? Bitte? Wir sind schon lange ein Verein, aber das war wie gesagt nur für Förderungen. Wir sind ein Vorstand, wir sind zu dritt im Vorstand, das ist der Verein. Und jetzt kann man Mitglied werden und Mitglied werden heißt, dass man eben an verschiedenen Sachen teilhaben kann. Wegen Finanzierung? Ja. Das ist ausschließlich über Förderungen eigentlich. Förderungen und sehr viel ehrenamtliche Arbeit. Es ist natürlich keine Finanzierung, aber es ist eine Ermöglichung von Programmen und so weiter. Also sehr viel Zeit reingesteckt, unentgeltlich. Und was Förderungen angeht, das ist nicht nur Stadt oder so, das ist schon sehr umfassend, bis hin zu internationalen Förderungen. Genau. Genau. Wenn Sie eine Tour machen wollen, können Sie gerne schnell eine Runde schauen. Es gibt jetzt nicht wahnsinnig viel zu sehen. Das sind unsere beiden Ausstellungsräume. Da befindet sich gerade der Aufbau der nächsten Ausstellung. Das sind zwei französische Künstler, das ist ein Teil davon, eine Arbeit von Thomas Watteblät, der die Lieferdienste, Fahrradbotendienste so ein bisschen genauer unter die Lupe nimmt und diese Formen, die die Rucksäcke haben, abstrahiert, in schwarz macht, mit den Logos, die Logos quasi entfernt. Da gibt es drinnen noch noch einmal so einen Riesenhaufen, zwölf insgesamt. Und eigentlich wäre der Plan gewesen, dass er kommt und immer, so funktioniert die Arbeit eigentlich, dass er mit den Botendiensten vor Ort für eine Stunde in der Stadt herum vor der Performance macht, ganz in schwarz angezogen mit diesen Rucksäcken, wo die anderen Rucksäcke zu Hause bleiben und das Ganze mit GPS trackt und auf einer Karte an der Wand die Routen, die verschiedenen Routen jeder einzeichnet. Genau, da drüben, das ist Arbeit von Camille Holowka, der nachher dann kommen wird. Der hat in Frankreich in einer Kirche den Zwischenraum eines Fensters ausgegossen, so als Barriere zwischen quasi innen und außen, zwischen öffentlichem und Teil privaten Raum. Es schaut aus wie ein Badewahn, aber es ist, wenn man genau schaut, man sieht es ziemlich genau. Das ist dort, wo eigentlich die Fensterscheibe ist. In dem Fall ist nichts innen. Er hat das ganze Fenster ausgegossen, also die Form genommen und dann in Wachs gegossen. Von den anderen Arbeiten sieht man jetzt leider noch nichts, weil die noch nicht aufgebaut sind. Das sind zwei Videoarbeiten und eine Wandarbeit von einer österreichischen Künstlerin, die morgen kommen wird. Bis vor 2018 war da Schluss, da war die Wand zugemacht. Wir sind dann draufgekommen, dass da eine alte Tür eingemauert ist, nämlich eben von dieser Zeit damals. Seit 2018 ist das offen, wir haben da hinten unser Büro, unsere Werkstatt, unseren Produktionsraum, unser Studio mit einem Klavier. Es sind überall so Überbleibsel ein bisschen von Ausstellungen, das Klavier, die Palmen, unser Materiallager. Da gibt es noch eine kleine Küche und noch einmal ein Lager. Da besteht die Idee, das zu einem Raum zu machen, wo man aufgebaut wird, wo man sich aufhalten kann und einmal schlafen kann. Es gibt auch ein Bad. Genau, kann man gerne reinschauen, ist ein bisschen unspektakulär. Ein Bad gibt es auch noch und was wirklich... Entschuldigung. Und da geht es wieder, das ist jetzt der Vorteil bei unseren Veranstaltungen, die wir jetzt gehabt haben, es geht da wieder raus ins Stegenhausen in den Hof. Und das war jetzt auch bei der letzten Eröffnung die Rettung quasi. Man geht vorne rein und geht nach hinten raus in den Hof. Da draußen kann man sitzen und dann geht es wieder raus. man sitzen und dann geht es wieder raus. Das war eine Wohnung. Also ganz anders hat das ausgeschaut.ichtet wie ihr es dann gebraucht habt mit Lichtsystem? Genau, das Lichtsystem draußen, das ist eigentlich eher eine künstlerische Arbeit oder Arbeit von einem Künstler, Valentin Ruri, der einmal bei uns ausgestellt hat, der leider gestorben ist vor eineinhalb Jahren, der war sehr philanthropisch unterwegs und er hat das so als seinen Beitrag gesehen, die Räume günstig zur Verfügung zu stellen für so Kunst- und Kulturförderung. Geordnet wieder rausgehen? Ja genau. Danke schön, ich warte. Es ist alles noch nicht fertig. Na ja. Sie haben doch wahrscheinlich bei der Veranstaltungen Getränke ausschenkt? Ja, ausschenken. Es gibt Getränke zur Spendenbasis. Aber im Sinne von, habt ihr da eine da oder draußen eher im Hof? Jetzt, wie gesagt, war das so, dass es bei der Ausstellung, weil das ist jetzt nicht so eine klassische Ausstellung, wie wir sonst Ausstellungen machen, sondern eher Präsentation gewesen der Editionen. Es war dieser Raum leer, da gab es Getränke, dann ist man da durchgegangen und hinten im Hof raus. Sonst steht meistens da dieses Regal als Bar. Ja, bitte. Woher kommt der Name Memphis? Warum Memphis? Andere Städte, das ist eine Stadt. Ich habe mir gedacht, wenn ich hier komme, dann sehe ich ein Bild von Memphis. Ja, genau, da gibt es die Stadt in Memphis, Tennessee, dann gibt es die Ägyptenstadt, Memphis, das war ja das alte Memphis quasi. Es gibt den Blues, es gibt Zigaretten, es gibt Design, Memphis Design, dieses ganz bunte Design, so. Das ist so eine Designrichtung und wir haben uns gedacht, wir wollen irgendwas, was irgendwie so klingt, wie wenn man es kennen würde und jeder kennt irgendwie oder assoziiert irgendwie was anderes damit, aber es gibt eben das, es gibt Chic, Zigaretten, es gibt Design, es gibt der Stadt und so haben wir uns dann gedacht, das ist ganz so irgendwie das was ganz Spezifisches heißt, aber dann eigentlich doch nichts. Oder jeder für sich was anderes. Haben Sie einen Ansatz in die Brauchlichkeit? Seit 2011 sind wir da. Und haben Sie den Verein zeitgleich gegründet oder gab es den Verein schon vorher? Einen Verein gab es schon vorher, den haben wir vorher gemacht. Der heißt immer noch so, weil es aufwändig ist einen Vereinsnamen zu ändern. Dann muss man das Bankkonto ändern und dort und dort und dort. Da haben wir uns gesagt, der Verein heißt immer noch so. Da sind immer beide, genau. Gibt es sonst irgendeine Fragen? Und Schluss, glücklich, sehr gut. Super, danke für den Besuch. Ja, super, danke für den Besuch. Wie gesagt, es gibt ein Newsletter, wenn Sie das mitkriegen wollen, was wir so machen. Wir schicken immer Newsletter aus, sonst auch Facebook oder Social Media oder auf unserer Webseite. Und eben ein Newsletter gibt es auch, wenn ihr das mitbekommen wollt, so etwas, was wir machen, gerne eintragen. Das heißt, ihr seid auch konzipiert auf einer freien Ausstellungsschleche, wenn man selber vielleicht eine von den Teilen heute machen könnte? Das kommt, also was man, ja. Einreichen? Ja, einreichen, es gibt keine Prozederei dafür. Es ist auch jetzt kein großes Geheimnis oder so, es ist kein, wir haben früher sehr viele Anfragen gehabt von der Uni auch für Diplompräsentationen. Das haben wir auch eine Zeit lang gemacht und das hat auch immer sehr gut funktioniert, muss man sagen. Irgendwann haben wir uns dann dazu entschieden, das nicht mehr zu machen, weil es trotzdem immer sehr viel Aufwand ist, weil es natürlich ein anderes Projekt nicht ermöglicht. Es gab da nie sehr viel Zuwendung von Uni-Seiten. Das war wirklich auf Initiative der Studierenden und das war super, das war gut so, aber es gab nie von der Uni bis auf ein Kooperationsprojekt irgendeine Form von Unterstützung oder so. Also weder ideeller noch finanzieller Natur. Und wir haben dann gesagt, das machen wir nicht ohne Söße selber. Wie findet ihr dann eure Künstler-Küste damit? Oder haben sie wirklich Anfragen an euch? Verschieden. Also wir haben jetzt nicht wirklich irgendwie über einen Call nachgedacht oder so. Über persönliches Interesse so, sehr stark. Genau, was man so sieht, was man irgendwie mitkriegt. Da ist eh schon einer der Nächste. Zum Aufprall. Genau. Okay, nein, ich muss noch kurz. Also es ist jetzt, was man sagen kann, es ist jetzt nicht als Projektraum gedacht, wo man kommt und sagt, so, man hat einen Zeitraum. Wir sind aber trotzdem sehr offen für Vorschläge und was auch immer. Man kann jederzeit kommen, wenn man irgendwie Ausstellungsprojekte vorhat. Also nicht, wenn es darum geht, eine Arbeit zu präsentieren, sondern wenn man eine Idee hat für eine Ausstellung. Das ist uns, glaube ich, wichtig, das zu unterscheiden. Also dass es nicht darum geht eine Arbeit zu präsentieren, sondern wenn man eine Idee hat für eine Ausstellung. Das ist uns glaube ich wichtig, das zu unterscheiden. Also dass es nicht darum geht eine Einzelarbeit zu präsentieren, sondern eine Idee für ein Ausstellungs-Setting hat, das man auch gerne gemeinsam entwickeln kann. Genau. Danke, danke. Soll ich mal abschließen? Okay. Danke für den Besuch und schöne Tour noch. Oder gibt es noch Fragen? Ich will euch da jetzt nicht rarehen, aber ich gebe euch das jetzt mit. Da steht das irgendwie drinnen, die Künstlerinnen. Das ist von Robert Müller, das ist ein deutscher Künstler, der sehr unterschiedliche Arbeiten macht. In dem Fall hat er sich mit Rembrandt und dem Selbstbildnis beschäftigt und es ist ein Holzschnitt geworden. Er macht wirklich total unterschiedliche Sachen, also von Holzschnitt bis hin zu sehr slicken Installationen mit Plexiglas und Ketten. Das ist der Rainer Gamsiger, das ist ein Linzer Künstler, der sich sehr viel mit Fotografie, der Mediumfotografie beschäftigt, dem Mediumfilm beschäftigt und immer so zwischen analog und digital hin und her springt in der Produktion. Das Ausgangsmaterial für die Arbeiten sind eben schwarz-weiß Fotos aus dieser Golden Hollywood Age Era. Und wo er immer eigene Algorithmen schreibt, das Foto zerlegt in die ganzen Bestandteile und dann wieder neu aufbaut mit mehreren Schichten. Und darum ergibt sie so eine Farbigkeit und auch so fast so ein marienhafter Schleier. Das ist die Estefania Penafil Loiza, eine südamerikanische Künstlerin, die in Paris lebt. Und sie in dieser Serie, die heißt An Air of Welcome, mit illegalen Grenzübertritten beschäftigt. Das, was man da sieht, das ist ein Bild aus einer ganzen Serie von Bildern von Kameras, die so funktionieren wie so Wildwechselkameras, also die auslösen, wenn wer reingeht. Und in dem Fall sind es illegale Grenzübertritte, ich glaube in der Grenze zwischen USA und Mexiko. Und sie dokumentiert diesen illegalen Akt der Grenzübertritte. Aber die Person ist da drinnen. Man sieht sie auch, wenn man genau schaut, aber sie ist anonymisiert durch so eine Serienaufnahme. Also das ist mit mehreren Aufnahmen drinnen und man sieht immer nur so einen Schatten, der so durchhuscht. Das schaut jetzt auch so ein bisschen Photoshop-mäßig aus, das Ganze. Das ergibt sich ja aus diesem Produktionsort mit diesen Wildkameras, die sehr schlecht auflösen teilweise, also die so automatisch dann auslösen. Genau, ganz kurz, das ist noch die Arbeit von der Sarah de Cristoforo. Wenn man draußen schaut, dieser Schriftzug steht auch draußen auf dem Leuchtkasten drauf. Inhale, Exhale. Genau, wo sie sich in Auseinandersetzung mit der jetzigen Situation auf das Atmen gekommen ist und vor allem das Atmen in Nähe und Distanz und dann auch gleich die Assoziation mit Kuss da war, so als sehr naher Austausch auch des Atmens quasi und einen Text dazu geschrieben hat über das Küssen, den hat sich von einer Schauspielerin einsprechen lassen, von einer Sprecherin, der ist auf dieser Schallplatte drauf und jeweils dazu ein Unikat Fine Art Print mit sehr ikonografischen Kuss-Szenen aus dem 20. Jahrhundert. Das gibt es jeweils so ein Großteil dazu. Anne in Bancroft, Star Trek, die homoerotische Beziehung von James Dean und Marlon Brando und so weiter. Insgesamt sind es zehn. Brezhnev, Honecker, das hat uns am besten gefallen. Dann gibt es noch zwei, kurz, das ist die Isabella Auer da drüben. Das war uns auch ein wichtiges Versuch, so digitale Kunst in Form von einer Edition zu produzieren. Da gibt es auch zehn Stück davon. Isabella Auer beschäftigt sich schon sehr lange mit diesen animierten GIFs, also so kurze Bewegungsabläufe in Form von Einzelbildern, die dann zusammen montiert werden zu einer Animation, die immer sie in ganz bestimmten Lebenssituationen zeigen. Und das letzte ist vom Ulrich Nausner, ein ehemaliger Linzer, jetzt Wiener Künstler, der immer sehr konzeptuell an seine Arbeiten herangeht und sehr viel Text mit Grafik kombiniert, sehr grafisch reduzierten Elementen arbeitet. Die Arbeit nennt sich Untitled in Klammer Links und ausgehend für die Arbeit war so dieses Modell von Hypertext, so wie Wikipedia funktioniert, man kommt von einem zum nächsten, also von einem Schlagwort findet man den nächsten Text und dort wieder. Da gibt es ein Visualisierungsmodell und das war Ausgangspunkt. Und eben interessiert bei solchen Arbeiten immer, was assoziiert man als Betrachter, Betrachterin damit, wenn da ein Titel damit verbunden ist. Links ist es jetzt auf das auf die grafische Information bezogen oder so ist ein politisches Statement sein oder was auch immer. Genau, genau. ein politisches Statement sein oder was auch immer. Das sind die bisherigen Editionen und wir werden jetzt jedes Jahr vier oder fünf neue dazu machen mit Künstlerinnen, die bei uns ausgestellt haben. Sind die Bilder hier erhalten und werden sie mitgehängt? Nein, das ist jetzt die Präsentation gewesen und wir werden das laufen. Es gibt eine Drucksache dann und online gibt es das und wir werden es hinten im Büro auch drinnen haben. Also wenn wir schöne Weihnachtsgesenke noch suchen. gesehen genug sucht. Genau. Ja, genau. Ich bin die Geschäftsführerin von Radio Froh und mein Kollege neben mir ist der Michael Diesenreiter. Der wird sich, glaube ich, noch selbst verstehen dann. Freu ich mich gerne. Ja, Radio Froh, uns gibt es seit 1998. Radio Froh ist ein freies, nicht kommerzielles Radio. Was heißt das, frei und nicht kommerziell? Das heißt im Gegensatz zu den kommerziellen Privatradios senden wir keine Werbung aus. Und der Unterschied ist auch noch, wir haben nicht so dieses normale Programm, das was ihr vielleicht von den privaten Sender, den Kolleginnen Live-Radio oder Arabella kennt. Wir haben ein Programm, das von Radiomacherinnen aus der Gesellschaft initiiert wird. Das heißt, jeder von euch kann, wenn er möchte, bei uns eine Radiosendung machen. Das Ganze nennen sie dann offener Zugang. Vielleicht kurz dazu, wie wir uns auch finanzieren, nachdem wir ja keine Werbeeinnahmen haben wie die großen Player. Wir sind also tatsächlich nur von Förderungen abhängig, wie ich gar nicht sagen wollte. Wir finanzieren uns durch Förderungen und versuchen so 24-7 das Programm aufrecht zu erhalten bzw. zu senden. Es sind die Sendungsmacherinnen, die zu uns kommen, so wie du oder du oder du, die sagen, hey, ich hätte gerne einen Senderplatz auf Radio froh, ich habe da eine Idee. Und so ist es jedem möglich, sich bei uns für eine Radiosendung eben anzumelden. Es gibt natürlich auch ein paar Auflagen für diese Radiosendungen, also man musselden. Es gibt natürlich auch ein paar Auflagen für diese Radiosendungen. Also man muss sich natürlich auch mit der Technik auskennen, das würde man eigentlich dann sagen. Man muss auch wissen, wie man einen Beitrag macht. Man muss wissen, wie viel Zeit das ist. Ihr seid da herinnen auch in einem Seminarraum, wo ständig unsere Workshops abgehalten werden. Darum sind da überall so schöne Bickerl. So erarbeitet man sich das, wie man eine Sendung macht. Ja, der Michael selber ist unter anderem ein Trainer in unseren Basisworkshops und kann euch da auch ganz viel dazu erzählen. Voll gern. Aber ich bin nicht nur Trainer. Du bist nicht nur Trainer, du hast gesagt, du stellst dich selber vor. Genau. Ich bin bei Radiofro zuständig für die Kommunikation, teilweise für Projekte, die wir umsetzen. Und ich bin Mitglied in der Froh-Sien-Redaktion und ich koordiniere den Kultur- und Bildungskanal. Das sind viele Sachen auf einmal. Das sind viele Sachen auf einmal. Aber weil du gerade Workshops angesprochen hast, nur weil jeder und jede eine Sendung machen darf, heißt das natürlich trotzdem nicht, dass man alles machen darf im Radio. Wir sind trotz allem ein Rundfunkunternehmen. Und auch wenn wir uns sozusagen als total im Pro Meinungsfreiheit positionieren und eben auch glauben, dass es wichtig ist, dass es in Zeiten wie diesen freie Medien braucht, nach wie vor, darf man nicht jede Meinung rauskotzen, sozusagen on air. Also zum Beispiel keine Beleidigungen und Beschimpfungen, aber mehr dann im Medienrechtsmodul vom Basis-Workshop. Aber eben das zum Beispiel, was da so an die Wand geklebt ist, das war die Planung von einer Basis-Workshop-Abschlusssendung. Das heißt, da kommen bis zu sechs Leute zusammen mit ganz unterschiedlichen Zugängen und das Ziel ist dann noch insgesamt 24 Einheiten von eben einmal einem Grundkurs, dann noch insgesamt 24 Einheiten von eben einmal einem Grundkurs, wo man mal die Grundzüge der Moderation lernt, was heißt es eigentlich im Radio zu sprechen beispielsweise oder eben ein bisschen das Rundfunksystem kennenlernen. Was ist ganz konkret der Unterschied zwischen freien Privatradios, zwischen öffentlich-rechtlichen Radios. Dann gibt es im Basis-Workshop auch noch ein Modul, das sich mit Sendungs- und Beitragsgestaltung beschäftigt. Wie kann man zum Beispiel eine Sendung planen? Was gibt es für Möglichkeiten, abseits von Interviews sozusagen? Wie kann man Radio spannender gestalten, von Feature über Hörspiel und was es da halt so alles gibt. Dann gibt es ein Modul, das sich ganz stark mit der Technik auseinandersetzt. Am Anfang sind die alle völlig panisch vor der Technik, na nicht alle, aber viele heute und sagen, ich bin hier, um die Technik zu lernen. Dabei ist die Technik nur am Anfang so ein bisschen eine Hürde, eine Überwindung. Aber wenn man sozusagen die Technik beherrscht, dann macht es erst richtig Spaß und dann kann man sich den anderen Dingen widmen. Dann kann man kreativ seine Sendung gestalten, seine Beiträge machen. widmen. Dann kann man kreativ seine Sendung gestalten, seine Beiträge machen. Wenn man weiß, wie ein Aufnahmegerät richtig einstellen, wenn ich weiß, wie ich das Mikro richtig halte, dann zum Beispiel muss man darüber keine Gedanken mehr machen, wenn ich irgendwo bin und jemanden interviewe zum Beispiel. Also das ist halt am Anfang immer so ein bisschen eine Hürde und Übungssache. Es ist auch so eben, dass sie bei uns, wir haben jetzt keinen Techniker oder Technikerin, die ständig bei den Sendungen beisitzt, sondern wir sind ein Mitmachradio, aber auch ein Selbstmachradio. Also soll heißen, man soll dann auch soweit sein, wenn man zum Beispiel eine Live-Sendung machen möchte, dann auch die Studiotechnik selbst beher eine Live-Sendung machen möchte, dann auch die Studiotechnik selbst beherrscht. Und so schwierig ist es auch gar nicht. Das stimmt. Ich vergleiche es ein bisschen mit Autofahren. Wenn man zum ersten Mal im Auto sitzt, dann hat man total Probleme mit Schalten und sowas. Aber wenn man beim Auto gefahren ist, dann kann man sich auch ordentlich auf die Straßen konzentrieren. Ungefähr ist es dann mit dem Sendungsmachen. Wenn man nicht mehr über die Technik nachdenken muss, dann ist es immer schon selbstverständlich, wie es funktioniert und man kann sich professionalisieren. Genau, also auch das ist eben ein Modul. Ein Modul besteht bei uns immer aus vier Stunden beim Basisworkshop, außer das Grundmodul, das findet an einem Samstag statt, das sind sieben Stunden. Und dann gibt es noch ein Modul, das sich mit Samstag statt, das sind sieben Stunden. Und dann gibt es noch ein Modul, das sich mit Medienrecht und journalistischem Arbeiten auseinandersetzt, auch vier Stunden. Und das Abschlussmodul ist dann eine gemeinsame Live-Sendung. In dem Fall, glaube ich, zum Thema, was braucht es für kritisches Denken? Also das war eine sehr spannende Abschlusssendung. Und auch spannende Leute dabei, von der Opernsängerin zum Musiker und bis zum bis zur 15-jährigen Schülerin. Also wir decken da in den Workshops eine große Bandbreite ab. Apropos große Bandbreite, möchtest du vielleicht über einen offenen Zugang noch etwas erzählen? Was haben wir denn da so für Formate? Wir haben verschiedenste Formate von Kunst- und Kultursendungen, von Sendungen, die sich mit Musik beschäftigen, von Sendungen, die sich mit sozialpolitischen, tagespolitischen Themen beschäftigen. Wir haben verschiedene mehrsprachige Communities. Wir haben zum Beispiel ein polnisches Radio, ein ungarisches Radio. Wir haben insgesamt 15 verschiedene Sprachen bei Radio Frohe, die gesprochen werden im Radio. Und insgesamt haben wir 350 Sendungsmacherinnen. Also das ist eine ganze Menge, die wirklich dafür sorgen, dass Radio Frohe 24 Stunden senden kann. Wobei wir auch ein paar Sendungen von anderen Radios übernehmen. Genau, es gibt nämlich 14 freie Radios in ganz Österreich. Radio Frohe ist nicht das einzige. In Oberösterreich haben wir sogar vier freie Radios mit dem Schwesternradio von Freistaat, mit dem Radio Salzkammergut und mit dem Radio B138 in Kirchdorf. Das heißt, wir sind ganz gut aufgestellt. Und es gibt auch einen freien Fernsehsender, DorfTV, mit dem wir auch immer sehr, sehr gerne kooperieren. Und zum Beispiel auch Radiosendungen, die bei uns im Studio passieren, werden teilweise auch mit der Kamera aufgenommen. Das heißt, wir fokussieren uns nicht nur aufs Radiomachen, sondern versuchen auch andere Kanäle zu bespielen. Stichwort Crossmedial. Apropos Crossmedial, ich springe ein bisschen herum. Wenn wir euch verwirren, dann aufzeigen, fragen. Ja, genau. Das Seniorenradio. Die Seniorinnen habe ich vergessen. Also wenn es bei uns etwas gibt seit 1998, dann ist es das Seniorinnenradio, das jeden Morgen an Er geht unter der Woche. Und natürlich eine große Community ist auch unsere Radial Sendungsmacherinnen, die auch einen Schwerpunkt auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen machen. Aber ich habe natürlich ganz viel vergessen, aber das fällt einem in solchen Momenten dann nie ein. Und interessanterweise kommen auch immer noch viel Schüler und Schülerinnen. Auch wenn man irgendwie so hört, die Jugend hört kein Radio mehr, aber das Produzieren, das Audio Produzieren, ob es jetzt dann im Radio on Air ist oder im Podcast zum Beispiel ist, ist immer noch sehr beliebt und da sind wir eigentlich ganz gut gebucht und auch diese Kooperationen mit Schulen, zum Beispiel dieses Radio Frech von der Fadinger Schui, das ist auch was, das es seit Anfang an oder seit vielen, vielen Jahren gibt und immer noch gibt zum Beispiel. Und das Seniorenradio, wie du gesagt hast, gibt es auch seit 22 Jahren. Teilweise sind es nur die gleichen Senioren. Definitiv, ja. Es sind nur immer live dabei und es macht einem nach wie vor Spaß. Zu Videoproduktionen freut man vielleicht noch, dass wir explizit unser Infomag nach wie vor Spaß. Zu Videoproduktionen freut man vielleicht noch, dass man explizit unser Infomagazin Frosin sehr oft eben auch aufzeichnen und auf der ORF TV ausspielen, beziehungsweise auch auf unserer Homepage. Das Frosin ist deswegen auch zu erwähnen, weil nicht jedes freie Radio sich eine eigene Redaktion leistet, aber vielmehr kannst du eigentlich dazu sagen, du bist da mittendrin in der Redaktion. Hat schon wer Frosin von euch gehört oder schon mal was davon gehört? Nicken und schütteln, beides ist vertreten. Das Frosin ist, wie soll man sagen, das journalistische Flaggschiff von Radio Froh. Soll heißen, es ist ein bisschen anders strukturiert, ein bisschen anders aufgebaut, als wie jetzt der offene Zugang, wo wir gesagt haben, jeder und jede kann mitmachen nach Absolvierung eines Basis-Workshops. Montag bis Freitag von immer um 18 Uhr, eine knappe Stunde bis 19 Uhr. Also schon sehr ressourcenintensiv, kann man sagen. Wir versuchen heute nicht ganz so tagesaktuell wie vielleicht andere zu sein, aber dafür versuchen wir in unserem Infomagazin mehr in die Tiefe zu gehen. Wir haben teilweise einstündige Studiodiskussionen zu einem Thema. Letztens habe ich wieder darüber diskutiert, was braucht es zum Beispiel, um Linz vom Autoverkehr zu befreien. Nur so als Beispiel. Wir berichten auch über Kulturveranstaltungen, was sich eben so in Linz und Umgebung tut, aber eben vor allem politisch, was tut sich politisch. Da versuchen wir als Sprachrohr zu fungieren. Wir sagen also, es gibt viele Organisationen, Vereine, die bei uns ihre regelmäßige Sendung haben, zum Beispiel ACOBALENO, falls das wem was sagt. Ich glaube, die sind auch dabei bei der Kulturvierteltour gewesen. Aber nicht jeder Verein hat bei uns eine eigene Sendung, aber es tut sich eben dann trotzdem wahnsinnig viel in der Stadt und das versuchen wir halt dann im Frosin zum Beispiel abzubilden. Und was haben wir noch? Wir haben noch den Kultur- und Bildungskanal. Das ist zwischen 5 und 6 die Sendeschiene. Ah, jetzt ist es schon nach. Nach 6. Da kooperieren wir mit den verschiedensten Kultur- und Bildungseinrichtungen in Linz, von der Volkshochschule also im Wissensturm, über das Lentos bis hin zu Tabakfabrik, Landestheater was es halt da alles so gibt, die haben bei uns ihre regelmäßigen Sendungen und darüber hinaus gibt es am Freitag ein einstündiges Format, das heißt KULTUR UND BILDUNG SPEZIAL. Auch da versuchen wir eben von diversen Veranstaltungen zu berichten und senden da zum Beispiel Vorträge. Heute hat es eine Sendung gegeben vom großen Netzwerktreffen in Wels gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Letzten Freitag hat es eine tolle Sendung über die Warfare gegeben, die hat man sich echt super anhören können. Dankeschön. Ja, ja. War wirklich sehr kurzweilig. Das heißt, was haben wir noch? Ah ja, Froh live. Genau, Froh live dürfen wir natürlich nicht vergessen. Das ist das Gustavstück unserer Musikredaktion. Musikredaktion klingt jetzt ganz groß. Es ist genau genommen eine Mitarbeiterin, die da ihr Herzblut drinnen lässt. Es ist jeden Freitag ab 22 Uhr entweder ein richtiger Live-Mitschnitt, so wie es früher vor Corona war, zum Beispiel aus der Stadt Wachstadt oder es werden zum Beispiel Konzerte im Kulturzentrum Hof oder im Posthof aufgenommen und gehen dann ab 22 Uhr am Freitag on-air. Wir haben jetzt für Sommerkonzerte zum Beispiel da was möglich, vor Ort sein zum Beispiel, und so Outdoor-Konzerte aufgenommen und die werden dann auch bei uns zeitversetzt dann ausgestrahlt. Das heißt grob zusammengefasst, freies Radio heißt Radio zum Mitmachen, jeder kann mitmachen, aber nicht einfach so im Sinne von da ist unser Studio, da macht's und jeder darf, sondern eben schon mit Begleitmaßnahmen wie Workshops und natürlich auch Unterstützung vor Ort. Das heißt, wir haben die Infrastruktur, wir haben zwei Studios, ein Live-Studio, ein Vorproduktionsstudio. Insgesamt haben wir um die zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wobei nicht alle Vollzeit arbeiten. die zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wobei nicht alle Vollzeit arbeiten oder eigentlich kaum wer, sagen wir so, es ist eher die Ausnahme, dass wer Vollzeit arbeitet bei uns. Genau, also offener Zugang mit Begleitmaßnahmen und darüber hinaus eben die sozusagen Eigenformate im Kultur- und Bildungskanal Frohsinn, Froh Live. Klangwolke haben wir zum Beispiel 24 Stunden live gesendet und da ein eigenes Programm gemacht. Dann haben wir immer wieder Projekte, aber das führt jetzt alles viel zu weit, intensiv. Kurz vor dem Lockdown zum Beispiel haben wir noch gemeinsam ein bayerisches Rundfunkerprojekt umgesetzt in der Bewusstseinsregion Mauthausen. Da ist so ein Podcast-Produktion gegangen, Leben mit NS-Geschichte, wo wir einen einwöchigen Workshop gemacht haben mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die vorher eben noch nie mit Medien oder mit Radio zu tun gehabt haben. die vorher noch nie mit Medien oder mit Radio zu tun gehabt haben. Das war auch sehr spannend, wie schafft man es, binnen einer Woche sozusagen alle Teilnehmenden so weit zu bringen, dass sie selbst die Interviews führen, schneiden, dass sie ihre Sprechertexte selbst schreiben, einsprechen. Und am Ende haben wir dann noch die finale Produktion gemacht. Also das auch eine sehr, sehr spannende Sache. Da bin ich zum Beispiel drauf gekommen, dass eigentlich das, was in Bayern der Bayerische Rundfunk macht, mit Medienkompetenzvermittlung zum Beispiel Projekte, dass das eigentlich in Österreich primär Aufgabe der freien Medien ist. Weil zum Beispiel die hätten zuerst beim ORF gefragt, die haben gesagt, sie haben sowas nicht und kennen sowas auch nicht und darum sind dann wir als freies Medium ins Spiel gekommen. Also auch das ist so ein spannender Aspekt aus meiner Sicht, jetzt so ein kleines Detail, wofür wir eigentlich stehen oder so. Ja, Basisworkshops haben wir erwähnt. Der nächste startet am 28. November. Das haben wir da extra noch ausgedruckt. Also falls jetzt irgendjemand Lust bekommen hat, dann einfach über die Webseite anmelden. Ab 44 Euro ist man dabei. Zwar nicht pro Modul, wie es der Michael erzählt hat, sondern wirklich für den ganzen Kurs. Und wir haben auch aktuell eine Lehrredaktion. Genau, die Lehrredaktion ist sowas, wo man sich professionalisieren kann, wo man sagt, okay, Radio machen macht mir so Spaß und das mit der Frosin, mit dem Infomagazin, das taugt mir so viel. Da würde ich gerne mitmachen in dieser Redaktion oder auch für den Kultur- und Bildungskanal, Reportagen, Beiträge, Berichte gestalten. Dann kann man sagen, man nimmt an der Lehrredaktion teil, da geht man dann überall nochmal genauer ins Detail und kriegt dann auch ein Zertifikat und kann dann im Anschluss auch an der Redaktion Radio Frohwasser, Frohsinn, mitmachen. Genau, sofern es passt sozusagen. Und wir haben dann auch immer zum Beispiel zweimonatige Volontariate, die folgen dann meistens nach der Lehrredaktion. Das sind auch geförderte zweimonatige Ausbildungen. Und die Lehrredaktion heuer zum Beispiel, die findet jetzt gerade im Herbst statt, da ist der Schwerpunkt Crossmedialer Journalismus. Ich habe zum Beispiel letzte Woche mit den Kollegen und Kolleginnen einen Instagram-Account angelegt und so weiter. Und es gibt bei der Lehrredaktion übrigens auch Online-Diskussionen, die nächste am 5. November, zum Thema, welchen Einfluss haben Medien auf die öffentliche Meinungsbildung. Und am 10. Dezember gibt es auch so eine Online-Diskussion zum Thema, wie steht es um das Geschlechterverhältnis im Journalismus. Das heißt, wir versuchen also als freies Medium auch aktiv sozusagen ins Mediengeschehen oder in die Medienpolitik einzubringen. Wir sagen nicht nur, ja super, dass es uns gibt und jetzt gibt es uns die Förderungen und hurra, sondern wir versuchen auch uns quasi medienpolitisch zu engagieren. So, und jetzt würde ich sagen, öffnen wir den Raum für Fragen. Oder? Natürlich, falls es noch Fragen gibt. Wir haben uns auch noch was aufgehoben für euch, was nach dem Frageteil kommt, damit das Ganze ein bisschen lebhafter wird. Genau, aber jetzt stehen wir mal für alle Fragen, die es so gibt, zur Verfügung. Mein Schlüssel ist ganz schön schwach. Das Team vom Radio 4 besteht aus insgesamt zehn Mitarbeiterinnen, wobei aber die wenigsten Vollzeit angestellt sind. Genau. Und halt viele, viele, die ehrenamtlich mithelfen. Und dann eben, wie viele Redakteurinnen, Redakteure haben wir momentan, Fosin, Kultur- und Bildungskanal, so um die 10 vielleicht, die regelmäßig Sendungen machen. Da gibt es halt dann auch, da gibt es halt dann zumindest ein Honorar fürs Mitmachen. Aber da sind dann auch die Anforderungen andere, um wirklich bei einem journalistischen Format mitzumachen. Aber wir bilden uns eben die Leute auch selbst aus. Und viele, die bei uns die Ausbildung gestartet haben, sind dann irgendwo auch bei anderen Medien gelandet. Leider, viele gehen dann. Manche bleiben aber auch. Du bist das beste Beispiel und auch ich bin das beste Beispiel. Wir haben beide den Basis-Workshop gemacht, haben eigene Sendungen gehabt, haben die Lehrredaktion gemacht und sind dann halt im Zuge dessen irgendwann bei Radio 4 untergekommen. Ich habe 2014 die Lehrredaktion gemacht und bin dann ins Frosin eingestiegen und seit zwei Jahren bin ich da jetzt für die Kommunikation verantwortlich. Und zum Beispiel manche Kolleginnen, die jetzt bei Ö1 arbeiten, die in den freien Medien begonnen haben, die machen halt dann da jetzt wieder in der Lehrredaktion die Workshops beispielsweise. So schließt sich dann der Kreis wieder sozusagen. Fragt's ruhig. Wir haben jetzt viel geredet. Es ist bei euch drin, es sind ja so, dass, wie gesagt, die 350 Sendungsmacherinnen und Sendungsmacher sind alle von denen, also gibt es so eine Mindestanforderung, wie gesagt, meistens, dass man das im Workshop macht und dann eine Sendung machen zu können, aber gibt es auch einfach Querensteiger, die das noch raus mitbringen und ihr wisst dann im Gespräch, okay, die Person kann selber eine Radio-Sendung machen, dann kann sie es auch ohne diesen Workshop zum Beispiel. Naja, das geht dann, wenn man zum Beispiel den Basis-Workshop bei einem anderen freien Radio schon gemacht hat. Das heißt, dein Workshop ist schon die Grundvoraussetzung? Ist die Grundvoraussetzung in den freien Medien. Das ist dieser Basis-Workshop für Erscheinen sozusagen. Das ist schon mit der Technik. Jedes Studio sieht anders aus und es gibt immer eine Probesendung. Dafür haben wir uns auch den Open Space, den sogenannten Open Space, im Programm vorbehalten. Es ist immer die Stunde zwischen 12 und 13 Uhr, wo man dann genau solche Sendungen ausprobieren kann. Wie läuft es denn? Was braucht man tatsächlich noch für Fragen? Weil theoretisch hat man vielleicht schon alles durchgespielt, hat auch schon einmal eine Sendung gemacht, aber dann wirklich alleine dazustehen ist immer was anderes. Ich meine, 350 klingt jetzt wahnsinnig viel, aber es sind eben auch welche von anderen freien Radios dabei und natürlich auch Leute, die gemeinsam in einer Redaktion an Sendungen arbeiten und die halt dann einmal im Monat zum Beispiel Sendung haben. Das heißt, da kommt auch sehr, da kommt einfach so viel Unterschiedliches zusammen. Unterschiedlichste Formate. Radiofroh klingt quasi zu jeder Stunde anders. Was uns auch sehr stark unterscheidet vielleicht von einem kommerziellen Radiosender. Also wir sind dann eher so zum gezielt Einschalten. Und Musik zu spielen als freies Radios, habt ihr eine besondere für einen Walden? Weniger zu zahlen oder etwas weniger? Weniger zu zahlen? Naja, wir müssen auch Lizenzgebühr zahlen. Wir müssen genauso AKM und LSG zahlen. Genau. Ganz genau. Also das ist wir müssen auch Lizenzgebühren zahlen. Wir müssen genauso AKM und LSG zahlen. Ganz genau. Also das ist bei uns auch abgedeckt. Aber der Vorteil ist eben quasi wir oder alle freien Radios zahlen das schon mit einer Pauschale jährlich. Das heißt, die, die bei uns Sendung machen oder so, müssen keine Lizenzgebühren dafür zahlen. Das ist alles abgedeckt, genau. Und wir haben natürlich auch immer wieder Lücken im Programm. Wobei, oh, Lücken darf ich nicht sagen. Also wir haben auch ein eigenständiges Musikprogramm. Und quasi immer dann, wenn jetzt keine Sendung vorhanden ist, dass es beispielsweise in der Nacht oder auch tagsüber immer wieder, das nennt sich dann Format, und da stellt dann unsere liebe Petra, die Musikredakteurin, eben eigens Playlisten dann für diese für dieses Sendeformat zusammen. Und da wird dann viel Lokalmusik, also lokale Künstler, Künstlerinnen, überwiegend Musik von Frauen. Also auch da haben freie Radios eine gewisse Aufgabe, so ein bisschen abseits vom Einheitsbrei, was man so auf den anderen Radiostationen hört. Und da agieren wir dann auch als Sprungbrett sozusagen. Viele, die halt dann die ersten Interviews im freien Radio gemacht haben, sind dann irgendwann mal auch bei anderen zu hören, aber nicht nur. Wir haben auch manchmal den Vorteil, ich muss sagen, umgekehrt ist es genauso. Wir sind zum Beispiel im Sommer viel auf Festivals unterwegs. Zum Beispiel B138 ist Mitveranstalterin vom Rock im Dorf. Da sind wir dann auch vor Ort und machen Interviews mit den Künstlern und Künstlerinnen, für Froh Live unter anderem. Und da ist es dann schon so, dass man vielleicht Künstlerinnen oder Bands kennenlernt, die zu dem Zeitpunkt vielleicht noch gar keiner kennt. Und irgendwann steht man mal da und sagt, ich habe ein Interview mit Bilderbuch gemacht und die hat damals keiner gekannt, zum Beispiel. Das ist dann schon wieder das wirklich coole, wenn man im freien Radio arbeitet. Schönen guten Abend, ich freue mich, dass du da sitzt. Ich bin der Tobi vom Strandgut. Uns gibt es seit 2013 mittlerweile schon. Wir machen immer eine Reihe Kulturveranstaltungen in Kretzl, hauptsächlich Musik, Ausstellungen, also bildende Kunst. Wir haben auch manchmal Theater, Impotheater zum Beispiel, Kabarett und Lesungen, Literatur. Zum Verein, wir sind ungefähr 15 aktive Leute, die sich da ehrenamtlich engagieren und den Badegästen zum Beispiel schupfen, wie man so schön sagt. Wir haben fix offen immer jeden Donnerstag, zur Zeit noch. Und zusätzlich zu anderen Ausstellungen. Also an anderen Wochentagen, wenn andere Veranstaltungen sind. Zum Beispiel hatten wir öfter Jazzkonzerte von Jazz Point Linz, mit denen wir eine Kooperation haben. Wir veranstalten einmal im Jahr ein Grätzlfest draußen auf der Wiese, direkt daneben. Und wir haben jetzt im Sommer angefangen, dass wir den Garten für alle gegenüber bespielen mit Konzerten. Aktuell haben wir eine Ausstellung von Max Mie, der ist in Everting zu Hause und macht Objekte aus Ton und Holz die Masken und die anderen Tonobjekte sind alle direkt im Feuer gebrannt deswegen haben sie so schöne Farben also die kommen nicht in den Ofen sondern die haben ein Loch im Boden und machen dann ein Feuer drauf sondern er krabbt ein Loch im Boden und macht dann ein Feuer drauf. Ja, habt ihr noch Fragen? Das heißt, ihr seid ausgewichen im Sommer, dass ihr raus in den Garten geht? Weil ich weiß, das ist so ein Urban Gardening Projekt, glaube ich. Ja, genau. Also gibt es einige Leute, die mit den drei Hochbeeten, die es dort gibt, arbeiten. Und aufgrund der Abstandsregeln ist es ja doch relativ klein hier. Also da gibt es einige Leute, die mit den drei Hochbeeten, die es dort gibt, arbeiten. Und aufgrund der Abstandsregeln ist es ja doch relativ klein hier. Haben wir das im Sommer genutzt, dass wir draußen direkt Konzerte machen. Das hat eigentlich recht gut funktioniert. Es sind auch sehr viele Leute gekommen. Auch die Nachbarn haben sich gefreut. Wahnsinn! Ein Theaterstück hatten wir auch draußen von Ronja die Räubertochter. Und die Jazzkonzerte wie oft? Normalerweise so immer im Frühjahr und im Herbst jeweils drei bis vier, also so jedes Monat eines ungefähr. Zurzeit nicht, zurzeit ist der Jazzpoint in der Stadtpfarrkirche, glaube ich, beim Strom in der Fahrsaal ausgewichen, weil sie dort einfach mehr Platz haben. Das ist glaube ich überhaupt das größte Problem, was jetzt alle Kulturfereine haben müssen, durch die Covid- Einschränkungen der Betrieb ziemlich schwierig geworden ist. Früher habe ich auch Filme hier angeschaut. Gibt es noch heuer vielleicht? Bründen würden wir schon sehr gerne haben, aber machen wir auf jeden Fall wieder, wenn es geht. Wir zeigen auch manchmal Fußballspiele, wenn Europameisterschaft ist. Gemeinsames Fußballschauen ist auch sehr nett. Wie ist dein Verein entstanden? Sind die fremdlichen sind selber Künstlerinnen? Teilweise Künstlerinnen, eher weniger. Ein paar Musiker dabei, aber eigentlich die meisten kommen eigentlich nicht aus der Kulturarbeit. hat sich da vereint. Es gab da oben im ersten Stock, wo jetzt das Tattoo-Studio ist, einen Verlag, den es leider nicht mehr gibt, der ist pleite gegangen und einer von den zwei Besitzern hat mitgekriegt, dass das zum Vermieten ist und hier frei wird und dann haben sich ein paar Leute hier aus der Nachbarschaft gefunden und das hat sich dann über Freunde und Bekannte erweitert. Das war ein bisschen aus der Kulturvereinung hier in Alt-Urfern. Genau, unser Ziel ist einfach in dem Grätzl, in dem Viertel, Kulturveranstalterinnen anzubieten. Und einen Platz, wo man mich einfach nur treffen kann. Das ist immer unser Ausstellungstag am Donnerstag, wo aus der Nachbarschaft die Leute zusammenkommen. Und wird das angenommen? Also kommen die Nachbarn auch wirklich her? Einige, je nachdem. Aber es kommen schon welche auch aus dem Haus. Ja, okay, super. Und auch wahrscheinlich von den ganzen anderen Umgebungen, also von Linz rundherum, auch von der Stadt, dass jemand rüberkommt nach Urfa? Ähm, jein. Also von Leuten, die jetzt beim Strand gut aktiv sind, da gibt es einige, die drüben in Linz wohnen. Aber die meisten sind eigentlich da aus der Gegend von unseren Gästen. Bin ich eine Ausnahme? Außer vielleicht bei bestimmten Veranstaltungen zum Beispiel, die jetzt über den Radius vom Alt Kurfer hinausgehen. Wir haben zum Beispiel auch die Originalinzer Worte öfter zu Gast hier. Die sind natürlich viel bekannter, kommen auch aus der stadt welche zu uns wie viele leute bringt sie unter? ja so 30 35 wenn man die tische weg tut wenn man die tische weg tut dann haben wir zumindest so viele Sitzplätze jetzt. Und jetzt während der Corona-Krise? Je nachdem, was gerade die aktuelle gesetzliche Lage ist. Also zurzeit sechs. Sechs? Ab morgen wahrscheinlich gar nicht mehr. Also ich rechne, ich persönlich rechne damit, dass wir im November wahrscheinlich keinen Betrieb aufrechterhalten können. Wie ist es sich am Anfang damit gegangen? Weil es ja ehrenamtlich ist und die Miete ja dann trotzdem auch bezahlt werden? Ja, natürlich. Zum Glück ist uns unsere Vermieterin entgegengekommen und hat von März bis Juni nur die halbe Miete verlangt. Das hat uns schon sehr geholfen. Der Rest haben wir aus den Rücklagen bestritten, die sich langsam aufbrauchen. Von diesem Notfalltopf oder so? Genau, das ist in Arbeit, dass wir uns dort bewerben und hoffen auch, dass wir Geld davon bekommen. Und ihr finanziert euch rein über die Einnahmen oder seid ihr auch durch Förderungen oder Ähnlichem? Es gibt eine relativ kleine Förderung vom Land und von der Stadt links. Und haben die Mitglieder keinen Beitrag? Nein, wir haben keinen Mitgliedsbeitrag. Wir sind überhaupt sehr offen. Jeder, der kommt, kann Mitglied werden. Ohne dass man jetzt irgendwie Formulare ausfüllen muss oder so. Die ehrenamtliche Arbeit ist quasi der Mitgliedsbeitrag. Genau. Das ist ja unbezahlbar. Genau, das auf jeden Fall. Da gehört viel Zeit rein. Jetzt nicht nur was Badegier betrifft, auch die ganze Verwaltung, Buchhaltungssachen. Und du hast gesagt, ihr seid 15 aktive Personen, die jetzt so mitmachen. Und sind das konstant? Also sind die Personen konstant dabei? Oder gibt es auch jemanden, der vielleicht nur für ein oder der sein Format oder ihr Format hat und da mithilft? Oder helft euch eigentlich immer gegenseitig, wo es gerade Not am Mann oder Not an der Frau gibt? Ja sowohl als auch. Also es gibt schon einen harten Kern, der hat dann mehr den, ich sage mal, täglichen Betrieb, wo es nur einmal in der Woche ist, aufrechterhalten mit Paardienste und Aufsperren und so. Und es gibt aber dann schon auch Leute wie die Jazzband-Sache. Ist mehr was nur für diese Geschichte. Wie in jedem Verein ist nirgends anders. Ein paar die arbeiten und die anderen die ab und zu kommen. Ja, das gefällt uns immer, wenn viele Leute kommen und da eine schöne Zeit verbringen. Es ist auch recht praktisch, dass wir im Sommer immer draußen sitzen, also haben wir draußen Bierbänke und so, da spült es eigentlich draußen viel mehr ab bei den Seriennnen. Also weil hier eigentlich eine Sackgasse ist, das heißt da kommen die Leute und so. Genau, da kommt, da ist kaum Autoverkehr, nur Bahnrainer und das geht ja auch immer sehr schön aus. Super. Und seit wann gibt es euch? Du hast gesagt 2011 oder war es 2013? Also doch schon, die Zeit vergeht so schnell. Ja. Habt ihr die Räume eigentlich dann herrichten müssen selber oder waren die eigentlich schon so wie sie heute sind? Großteils. Die Technik die wahrscheinlich ihr reingebaut habt? Genau, diesen Schallschutz haben wir gemacht. Es ist natürlich ein Kellergewölbe im Grundwasser von der Donau. Da muss man immer wieder was nachbauen weil es ist schon sehr feucht hier drinnen aber es ist vorher renoviert worden vom Vermieter also da haben wir nicht sehr viel machen müssen aber man muss halt doch regelmäßig ausmalen zum Beispiel kleinere Sachen, Elektroinstallation haben wir auch sehr viel verbessert wieder. Klar. Gibt es noch andere Fragen? Wie würdest du das Gretl beschreiben? Weil ihr quasi da Kultur im Gretl macht. Was meinst du mit Gretl? Was bedeutet Grätzl? So wie ein Viertel. Genau. Ein Stadtviertel. So wie es in Wien ist, sagen sie auch Grätzl. Genau. Das ist eigentlich für Linz gar nicht so typisch, wie Oberösterreich. Was ist das Besondere an Alturfa? Wie würdest du das beschreiben? Es ist eigentlich eine recht interessante Mischung aus Alteingesessenen und Neu-Hinzugekommenen. Es ist viel jünger geworden von der Bevölkerung in den letzten Jahren. Es hat ein bisschen einen Aufschwung genommen durch diverse Gastrobetriebe in der Gegend. Andere haben zugesperrt. Ein Problem ist eher die Stadtplanung, die teilweise Unwesen treibt mit den neuen Gebäuden, die in der Nachbarschaft aufgezogen wurden, wo es früher schöne alte Häuser gab, die aber durch englische Klasspaläste weichen mussten teilweise. Aber es geht auch anders. Zum Beispiel das andere, was jetzt neu dazugekommen ist, das gefällt mir eigentlich recht gut im Vergleich zu den anderen, die man durchliegt. Man will ja nicht sagen welche. Nein, nein. Man weiß es ja eh. Man weiß ja, wer es gebaut hat teilweise. Oder wer es finanziert hat, sagen wir so. Eigentlich ja die Bürger selber, oder? Hm, bitte? Eigentlich die Bürger ja selber. Weil die sind ja alle. Also wir finanzieren sie auch. Ja, wenn sie ein Konto bei der RECA haben, dann schon. Ja, sonst gibt es sonst noch so ein bisschen was. Die Leute sind eigentlich recht offen für Sachen, für Veranstaltungen. Es gibt auch einige Künstler und Musiker in der Gegend, die auch ganz gerne bei uns auftreten. künstler und musiker in der gegend die auch ganz gern bei uns auftreten. es ist eigentlich recht aktiv. auch durch den tonastrand im sommer ist da immer sehr viel verkehr. Aber der Bezirk ist auch erst seit dem Egentrifizierungsprozess gebrochen, oder? Ja, definitiv. Es ist auch durch den Hochwasserschutz um einiges attraktiver geworden, Häuser zu bauen. Weil jetzt überschwemmt der Donaumt dafür auf der anderen Seite der Donau. Also das hat sich schon sehr verbessert, das war jetzt 2013 wie wir angefangen haben, das war eines von den letzten größeren Hochwasser, das war ziemlich genau wie wir aufgesperrt haben, da mussten wir auch alles in Sicherheit bringen. War ihr schon hier? Genau, da hat das angefangen. Ich war noch nicht in der Stadt, ich bin genau danach gekommen. Genau, da kommt dann schon im Keller das Wasser, auch wenn da eine Schutzmauer aufgebaut wird. Ich würde sagen, schauen wir durch die Räume. Ich meine, ich kenne die Räume, es ist genau einmal rundherum, aber vielleicht wenn irgendwer schauen mag. Genau, also wir haben da eine Bühne, die ist jetzt ein bisschen zugestellt mit Mikrofonen und zusätzlichen Sesseln, die wir nicht vergeben dürfen, weil sonst wird es zu eng. Und ihr habt ja auch, weil ich kenne selber auch Künstlerinnen oder Künstler, die auch schon mal Ausstellungen hier gemacht haben. Das heißt, man kann auch, wenn man selber vielleicht Interesse hätte, mal so etwas zu machen oder jemanden kennt, kann man auch auf euch verweisen und sagen vielleicht, dass man mal fragt, wie schaut es bei euch aus mit dem Programm? Genau, auf jeden Fall. Also das ist recht niederschwellig. Wir behandeln eigentlich alles, was per E-Mail hauptsächlich hereinkommt oder persönlich, wenn jemand vorbeischaut und sagt, er möchte etwas machen. Da ist es ganz gut, wenn man sieht, wenn man ein bisschen Anschauungsmaterial hat. Aber das ist dann eigentlich immer möglich, dass man hier eine Ausstellung macht. Und wie findet ihr Personen, die ausstellen selber? Macht ihr zum Beispiel einen Open Call oder so etwas? Oder habt ihr eh genug Anfragen durch Bekannte oder Freunde? Wir haben meistens genug Anfragen. Und macht ihr eher Einzelausstellungen oder auch Gruppen? Gruppen haben wir auch. Ist alles möglich. Okay. Jeder, der Platz findet. Okay. Aber eigentlich, das ist was super hier bei euch ist, dass ihr sehr geöffnet seid zu lokalenlerinnen und Seiten, aber nicht super Profis oder berühmt sind. Ja genau, man braucht definitiv keinen nicht berühmt sein. Auch für Musiker sind wir sehr offen, wenn jemand hier spielen möchte. Kabarettveranstaltungen hätten wir auch ganz gerne, da melden sich die wenigsten. Ich bin oft einfach herüber spaziert da tut sich immer einiges wenn der leute die gärtnern ich habe es lieb gesagt 35 leute weil ich weiß wie ich mal da war, da war es bungenvoll, es war so viel los. Bier, sie haben so viel Bier. Nämlich, das ist alles Bier, sie haben sicher 20 Sorten Bier oder so, also super. Und die sind alle regional, glaube ich. Alle regional, ja, ja. Die Biere, die sind aus das sind als Großteil regionale Bauereien, auch die Weißbiere sind Großteils aus Bayern. Okay, Weizen. Genau, die Weizenbiere. Aber sonst haben wir das Bier von der Hofstädtner Baureihe in Wieschüttl. Ja, das ist super. Hofstädtner, das ist gut. Ich bin so gewohnt, immer wenn ich da war, war so viel los. Es ist ganz lustig zu sehen, wie es ausschaut, wenn kein Betrieb ist. Oder halt kein Barbetrieb und irgendeine Eröffnung oder Veranstaltung. Wir haben jetzt da alles ein bisschen zugestellt, damit die Bar mehr zu ist. Wir dürfen ja jetzt da nicht mehr stehen. Ja, das ist gut verstanden. Und das heißt, ihr wollt, habt ihr jetzt, wie plant ihr, habt ihr, ich glaube Ende Oktober, habt ihr schon nochmal eine Veranstaltung angekündigt zumindest, oder? Das weiß ich jetzt direkt gar nicht, ob jetzt morgen noch was los ist, ich glaube nicht. Genau, also wir planen eigentlich auch jede Woche. Aber so wie es jetzt ausschaut, wir haben jetzt die letzte Woche schon vorher beschlossen, dass wir im November zu haben. Ach so, okay. so beschlossen, dass wir im November zu haben. Ach so, okay. Es ist halt auch schwierig mit so wenigen Leuten. Man muss halt auch schauen. Da kommt dann auch nicht sehr viel Umsatz rein. Da kann man dann oft auch gleich zusperren. Habt ihr prinzipiell, weil ihr ja, also man kann ja die, wie soll ich sagen, als Künstler oder Künstlerin kann man ja auch seine Werke verkaufen. Habt ihr prinzipiell eine Provision dann auf die, dass ihr ein bisschen am Umsatz beteiligt seid? Das sind 15 Prozent. Okay. Das ist ja gleich zu anderen Galerien. Genau, genau, genau. Bekommen die Galereries ein großes Teil? Ja, also du hast normalerweise einen Provisionsanteil recht hoch. 50 bis 60 Prozent normal. Ich frage deswegen, weil ich mir auch denke, das könnte auch unter anderem natürlich nochmal Einnahmen lukrieren, aber wenn keiner kommt oder wenige kommen, ist dann auch die Frage natürlich, wie... Das ist jetzt auch nicht unsere Haupteinnahmequelle und auch nicht unser Ziel, dass wir da jetzt wirklich so viel Geld damit machen. Aber ein bisschen was, genau. Das ist auch eine gute Form, KünstlerInnen zu unterstützen, dass das Geld von ihnen ist. Ich nehme an, die meisten Einnahmen werden jetzt über die Bar haben, deswegen hast du auch gesagt, es macht Sinn, aufzusperren, wenn auch Leute kommen. Ja klar. Und die Künstlerinnen und Künstler, die zum Beispiel bei Kabarett oder Musik dabei sind, sind die meistens selber ehrenamtlich oder haben die ein Hutgeld oder Honorar? Prinzipiell haben wir Hutgeld. Aber wir haben quasi ein mindestens Honorar, was wir uns vorher ausmachen, was die bekommen. Das Hutgeld ist nicht reich. Genau, richtig. Es ist ja immer unterschiedlicher. Es können ja auch super Leute kommen und es kommen aber keine Zuschauer, weil gerade irgendwas anders los ist in Linz. Genau so ist es. Es ist nicht einfach. Klasse. Das waren noch meine Fragen, die mir eingefallen sind. Ich finde es super, da sind lauter Bilderrahmen und drüben sind lauter Masken und figurative Skulpturen. Ganz unterschiedlich. Und das ist vom gleichen, also auch von dem Maximilian? Das heißt er selber wahrscheinlich Holz und wie du gesagt hast Holz und Ton Künstler? Genau. Ja da verarbeitet habe ich alles mögliche. Von einem Freund von mir, der den alten Gartenzaun verarbeitet. Das ist aber jetzt ganz in die alten Sachen. Alte Träume und alles mögliche. Auch die ganzen Beschläge, die da verarbeitet sind. Und wie seid ihr beispielsweise auf ihn gekommen? Oder wie ist er auf euch gekommen? War das ein Bekannter? Ich weiß eigentlich gar nicht, wie er auf uns gekommen ist, aber er ist schon zum zweiten Mal da. Er war vor zwei Jahren, glaube ich, hat er auch schon mal eine Ausstellung hier. Ah, genau. Ich glaube, er war über Konrads. Das kann man mieten zum durchschauen. Da kann man zum Beispiel ein Spiel hier entgegen. Ah, okay. Ich fand es nett, dass das steht zum Mieten. Wie wenn man durchschauen könnte als... Diesen Sorg. Und alle arbeiten. Ja. Das stimmt. Das ist manchmal so unheimlich. Achso, ja, die mit dem... Ja. Aber das ist ziemlich cool.