Wissen for Future Danke für die Einführung erst mal. Ich werde versuchen, Ihnen erst mal meine Perspektive auf bestimmte Sachen klarzulegen, weil ich glaube, dass das immer hilfreich ist. insbesondere zu der Fragestellung, ökologische Fußabdrücke zu ermitteln, zu berechnen. Und man spricht zwar immer von CO2-Fußabdrücken, aber der Klartpunkt ist natürlich nicht, dass man seinen Fußabdruck kennt, sondern dass man versucht, ihn zu reduzieren. Und was ich in dem Kontext tue, ich schalte jetzt mal das Video ab, Sie wissen jetzt, wie ich aussehe. Der Trick ist natürlich, dass man nicht den Fußabdruck hält, sondern dass man versucht, ihn weiter zu reduzieren. Und in Deutschland zumindest, aber das ist eben mit der Taxonomie-Richtlinie eigentlich europaweit so, ist man gezwungen, mit den ökologischen Fußabdrücken ein Berichtswesen zu erstellen. Dieses Berichtswesen bereite ich mit vor und gelegentlich in Firmen muss man managen, damit dieser ganze Prozess funktioniert, weil Firmen meist intern noch nicht erfahren sind, wie das funktioniert. Und genau zu den Fragen unterrichte ich auch. Ich versuche also, Studenten näher zu bringen, wie solche Projekte eigentlich ablaufen, worauf sie abzielen, wo, wenn man so will, die Pferdefüße sind. Und Studenten, wenn die schon Betriebserfahrung haben, ist das meistens für eine gewisse Erweiterung von deren Horizont. Für unerfahrene Studenten ist es manchmal etwas schwieriger. Für das, was ich jetzt machen will, möchte ich zwei Dinge kombinieren. Ich möchte auf der einen Seite Ihnen erzählen, wie man Fußabdrücke in der Industrie bestimmt. Ihnen erzählen, wie man Fußabdrücke in der Industrie bestimmt. Aber danach möchte ich Sie als Einzelperson, wenn Sie so wollen, annehmen. Und dann sagen, was hat das eigentlich, diese Berechnungsmethoden und das, was da drinsteckt, eigentlich mit Ihnen als Einzelperson methodisch zu tun? Und das, was da drinsteckt, eigentlich mit Ihnen als Einzelperson methodisch zu tun. Um wie gehen sollten wir in dem Fall individuell vorgehen. Firmen, ich versuche jetzt hier gerade was hinzukriegen. Ja, da ist er. Warum wollen Firmen eigentlich ihren Fußabdruck kennen? Die Frage liegt auf der Hand. Firmen sind dazu da, Geld zu verdienen und haben keinen weiteren Zweck letztlich. Und warum sollte eine Firma also Aufwand in irgendein Thema stecken, wenn es nichts bringt monetär? Das ist relativ einfach. Fußabdrücke charakterisieren, wie eine Firma arbeitet. Das gehört zu den sogenannten Key Performance Indicators, die eben Firmen-Performances, Firmen-Herangehensweisen, Firmen-Arbeitsweisen charakterisieren und mit Kennzahlen versehen. und mit Kennzahlen versehen. Eine dieser Kennzahlen, wir kommen später noch auf andere, eine dieser Kennzahlen ist das sogenannte CO2-Fußabdruck. Und ich werde mich im Folgenden weitgehend auf den CO2-Fußabdruck kaprizieren. Wir können dann auch über andere Fußabdrücke in der Diskussion reden. Aber ich fokussiere jetzt mal darauf. Der CO2-Fußabdruck ist ein Maß für die Treibhausgasemissionen, die ein Unternehmen hat. Und der wiederum ist insbesondere bedingt durch den Energieverbrauch. Die Treibhausgasemissionen, das ist die Verknüpfung mit dem Klimawandel, sind im Wesentlichen dafür verantwortlich, dass die Erdatmosphäre sich aufwärmt. Und das Aufwärmen der Erdatmosphäre bedingt eine ganze Reihe von Phänomenen, die ich nur andiskutieren werde. Ich glaube, da sind sie mit anderen Vorlesungen schon ganz gut bedient. Innerhalb Europas, mittlerweile im Übrigen auch in China und in den USA, in den USA nur als Vorschlag zurzeit, gibt es eine juristische Rahmenbedingung, nämlich dass Treibhausgasemissionen die Firmen etwas kosten. Das wird die Firmen entweder explizit kosten, durch Abgaben klar, oder diese Kosten sind bereits in der Lieferkette versteckt. Ich habe eingangs gesagt, Firmen leben dazu, um Geld zu verdienen. Firmen wollen also ihre CO2-Fußabdrücke ändern, um die Kosten zu vermeiden und um Kosten zu begrenzen. Das ist letztlich der Grund und das ist der zentrale Hebel, den neben Strafandrohungen der Gesetzgeber hat, um CO2-Fußabdrücke zu beeinflussen. Wie gehe ich also vor? Ich schaue mir jetzt mit Ihnen zusammen zunächst mal in der ersten Runde an, wie die Industrie vorgeht. Und ich versuche in den Weg von den gesetzlichen Grundlagen über Normen bis hin zum CO2-Fußabdruck und zum Eco-Design zu beschreiben und macht danach genau das Gleiche für Privatpersonen. Was Gesetze betrifft, im Wesentlichen haben wir eine große Zahl von Gesetzen und von Bestimmungen und von internationalen Vereinbarungen mittlerweile, in denen beschreibt, dass und warum Fußabdrücke zu reduzieren sind. Es gibt im Rahmen der UN zum Beispiel die Sustainability Development Goals, es gibt das Kyoto, das Paris-Abkommen, es gibt Vereinbarungen zum Beispiel der International Maritime Organization, also die Organisation, die sich zum Beispiel mit dem Erzabbau unterhalb der Meeresoberfläche beschäftigt, der Weltgenossenschaftsorganisation und so weiter. Und zudem kommen noch bilaterale Vereinbarungen. Innerhalb der EUs wurden viele dieser Gedankengänge, die in diesen Vereinbarungen enthalten sind, aufgegriffen und zu Richtlinien verarbeitet. Die bekanntesten, die derzeit laufen, und von einer sprechen wir dann später noch ein bisschen mehr, oder von zweien, ist die Taxonomie-Richtlinie. Dann gibt es aber auch die Corporate Sustainability Directive, das Emission Trading System, wo also die Preise für Emissionen hinterlegt sind, der Product Environmental Footprint Guideline und der Organisational Environmental Footprint Guidelines. Zwei Guidelines, die letzten beiden sind insoweit wichtig, als darin beschrieben ist, wie innerhalb der EU Fußabdrücke von Firmen zu berechnen sind, die materielle und die immaterielle Produkte herstellen. Product Environmental Footprint, materielles Produkt, Organisational Environmental Footprint, ein immaterielles Produkt, also auch eine Verwaltung zum Beispiel. Und dann gibt es Richtlinien, die immer moderner werden, das ist die Extended Producer Responsibility, EPR abgekürzt. Da geht es um Fragestellungen, dass man jemand, der eine Glasverpackung herstellt, in Anführungszeichen aufs Auge drückt, ein Pfandsystem zu etablieren, sodass man nicht den langen Weg Umgehung über das Glas neu einschmelzen, Glas sammeln und so weiter gehen muss, sondern tatsächlich ganz konzentriert genau das Produktsorten reinsammelt, das man dann im nächsten Produktionsprozess wieder einsetzen kann. Vergleichbares gibt es natürlich auch, was Papier betrifft. Das gibt es innerhalb der EU als EU-weite Vereinbarung. Da gibt es noch viel, viel mehr. ETH in seinen ersten Würfen in der EU-Gesetzgebung, wenn mich nicht täusche, zurück. Da gibt es schon Bestimmungen aus dem Jahr 1994, das ist also bei Leibe nicht neu. Und diese Art von Bestimmung wird dann in lokale Gesetze oder nationale Gesetze umgesetzt. Und das ist in Deutschland zum Beispiel das Sorgfaltspflichtengesetz. Das Sorgfaltspflichtengesetz, jetzt seit dem 01.01. gültig, beschreibt also ganz explizit, zu welchen Themen ein Betrieb retrospektiv, das heißt für die vergangene Berichtsperiode, und prospektiv, das heißt hinsichtlich seiner Planung, für das nachfolgende Geschäftsjahr berichten muss. für das nachfolgende Geschäftsjahr berichten muss. All das, bis auf das Sorgfaltspflichtengesetz, gibt es schon relativ lang. Und es ist für Unternehmen nicht neu, oder sollte es zumindest nicht sein. Dennoch ist es erstaunlich, wie viele Unternehmen, insbesondere mit dem Sorgfaltspflichtengesetz jetzt in Deutschland, und ich bin mir eigentlich sicher, dass das in Österreich nicht anders ist, vollkommen überfordert sind, weil sie davon ausgehen, dass man ihnen doch vorher was hätte sagen müssen. Das ist immens erstaunlich, weil das eigentlich bekannt ist. Und es wirft ein ziemlich schlechtes Licht, sowohl auf den Gesetzgeber als auch auf die Verbände, dass diese Dinge nicht rechtzeitig kommuniziert und in die Köpfe der Verantwortlichen, wenn sie so wollen, gebracht worden sind. Ich habe vorhin kurz von EU-Richtlinien und von allgemeinen UN-Richtlinien und von allgemeinen Nachhaltigkeitszielen gesprochen. Das sind wohl die wichtigsten, die Sustainability Development Goals der Vereinten Nationen, vielleicht dazu ein bisschen als Hintergrund. Um das Jahr 2000 rum haben die Vereinten Nationen eine Reihe von Zielen kommuniziert. Das waren die Millennium Goals. Und die Industrie hat glaubhaft versichert, dass sie selbstständig an diesen Zielen arbeiten und verfolgen würde. Was aber passiert ist, ist höflich formuliert relativ wenig, aber das ist die denkbar netteste Formulierung. Und daraufhin hat die UN sich entschieden, einen neuen Satz von Forderungen zu formulieren und die schärfer nachzuvollziehen. Und das sind eben diese Sustainability Development Goals. von Arbeitsförderung bis hin zur Vermeidung von Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz, Vermeidung von Kinderarbeit, Zulassung von Gewerkschaften und so weiter. Die, die ich hier dunkel eingerahmt habe, sind die, die im weiteren Sinne mit der Umwelt zu tun haben. Das ist saubere Energie, sauberes Wasser, die Climate Action, also alles, was mit Klima zu tun hat. Darunter fällt dann eben wiederum auch der CO2-Fußabdruck, das Leben unter Wasser und das Leben auf dem Land. Das sind also die Fragen, die man im weitesten Kontext berichten muss, entsprechend des Sorgfaltspflichtengesetzes, aber auch entsprechend der Taxonomierichtung. So, wie geht man vor? Wenn man einen Fußabdruck berechnet, einen CO2-Fußabdruck, dann rechtlich ist mal auf dem Boden der Product Environmental Footprint Guideline. Was die entsprechenden Normen betrifft, gibt es zwei Normen, die im Mittelpunkt stehen. Das ist die ISO 14040 und die ISO 14064. Die beiden Normen sagen aus, wie man an ein CO2-Fußabdrucksprojekt gehen sollte und welche Fragen zu stellen sind. Und die Fragen wiederum gehen zurück auf das Greenhouse-Gas-Protokoll, in dem die Fragen bereits vorher hinterlegt sind. Es wird zu weit führen, Ihnen diese Fragen zu erzählen. Das sind so etwa 40 Fragen, die ziemlich detailliert die Treibhausgas-Aspekte eines betrieblichen Alltags reflektieren. Was spannend ist, ist, dass diese Berechnung nicht die gleichzeitige Ermittlung von Materialfußabdrücken vorsehen. Das ist aber dringend zu empfehlen, wir werden das dann in der Recycling-Diskussion sehen, dass man auch erfasst, welche Materialien eigentlich verbraucht werden, um sinnvollen Fußabdruck berechnen zu können. Weil Materialien und energetische Fußabdrücke eng zusammenhängen. Vielleicht für Sie als Hintergrund, man hat einen CO2-Fußabdruck und der gliedert sich in drei Teile. Denn Scope 1, Scope 1 sind Emissionen, die direkt aus einem Betrieb rauskommen, wo Chemikalien zum Beispiel erzeugt werden, die vorher gar nicht als Treibhausgas wahrgenommen werden könnten. Scope 2 bezieht sich auf Energien, die eingekauft worden sind, ob sie Dampf einkaufen, Erdöl, Erdgas, Diesel usw. Und Scope 3, eigentlich das Komplizierteste, bezieht sich auf die Wertschöpfungsketten, und zwar auf die eingehende Wertschöpfungskette und auf die ausgehende Wertschöpfungskette. Sie werden sehen, warum das wichtig ist, in einem Beispiel, das ich gleich gebe. Die ausgehende Wertschöpfungskette ist insoweit wichtig, als dass Sie sich vorstellen müssen, dass ein Produkt in seiner Nutzung im Sinne dieses Gesetzes auch in die Verantwortung des Herstellers fällt. des Herstellers fällt. Wenn ich eine digitale Zeitung herstelle, weiß ich, wenn ich die Literatur gelesen habe, dass aller Wahrscheinlichkeit nach, wenn das eine große Tageszeitung ist, die digitale Zeitschrift einen größeren energetischen Fußabdruck hat als die analoge Tageszeitung. Der Verlag kann sich also nicht einfach aus einer Aussage drücken, dass er sagt, na ja, ich habe das Produkt ja nur hergestellt und woanders wird das dann genutzt. Und für die Nutzung kann ich nichts. Das heißt, ich gehe sowohl auf die intern eingehende als auch auf die ausgehende Wertschöpfungskette ein. Wir brauchen, wenn wir das im Betrieb genau anschauen, im Prinzip alle Disziplinen, die in dem Betrieb tatsächlich arbeiten, um das Thema zu diskutieren und um auf Zahlen zu kommen. Das ist ein denkbar komplexer Prozess, wenn man tatsächlich dann ins Detail geht. arbeite in der ersten Runde keinesfalls unterhalb von plus minus zwei Monaten. In der Regel ist es länger. Um Ihnen eine Idee davon zu geben, wo die Beiträge liegen. Scope 1 ist in aller Regel 10 bis 30 Prozent aller Emissionen. Scope 2 auch in der gleichen Größenordnung. Zwei auch in der gleichen Größenordnung. Scope 3 bei dinglichen, also bei physikalischen Produkten, ist oberhalb in der Regel von zwei Drittel der Emissions- oder Emissionsequivalente. Es gibt eine zweite Herangehensweise und die werden wir dann später brauchen. Deswegen möchte ich die kurz einführen. Nehmen wir mal an, ich weiß, ich mache keine Studie. Ich habe kein Geld dafür, eine Studie zu machen oder das ist mir zu kompliziert oder, oder. Dann könnte ich auch eine andere Herangehensweise nehmen. Ich könnte sagen, ich könnte einen Analogieschluss machen. Ich könnte sagen, na ja, jemand anders hat schon mal was Ähnliches gemacht und der jemand anders, der schon mal was Ähnliches gemacht hat, der kam auf die und die Zahl und irgendwie war das ähnlich, also nehme ich für mich das Gleiche an. Und das kann man so plump machen, wie ich es gerade gesagt habe, oder man kann es genauer machen. Stellen wir uns vor, ich produziere irgendwas, ich sage jetzt Erdbeeren, die Erdbeeren, die werden in Österreich produziert und der eine sagt, na ja, die Erdbeeren, die fallen von der Pflanze und danach werden sie verarbeitet und wie auch immer behandelt und transportiert. Und dann kommt das Gegenargument, na ja, die Pflanze, die muss ja vorher auf dem Feld ausgebracht werden, die muss gepflegt werden, da ist Kunstdünger. Dazu gibt es ja auch einen CO2-Fußabdruck und dann geht man in der Regel in Datenbanken und guckt sich an, was denn in diesen Datenbanken zu diesen Schritten, wahrscheinlich am besten in der gleichen Klimazone, rausgekriegt worden ist und nimmt diese Daten als Referenz. hat einfach dadurch, dass ich Teilangaben schätze, einen ziemlich großen Fehler. Auf der anderen Seite ist es besser als nichts und deswegen nimmt man das gelegentlich. Ich wäre ein bisschen vorsichtig, das zu hoch zu legen, die Messlatte, aber für manche Aspekte ist das was Sinnvolles. Wenn wir so ein Projekt machen, haben wir noch einen wichtigen Aspekt. Das heißt, ich muss mich also fragen, wo schneide ich meine ganze Vorstellung, meine Messmethode, wo schneide ich die eigentlich ab? Und das ist das, was ich hier so als Modell bezeichne. Haus und dann sagen sie, pass auf, ich weiß, ich habe von den Ziegeln, vom Beton, von was weiß ich, was man alles braucht, die Fußabdrücke, die kann ich vom Zulieferer vielleicht erfahren, aber meine eigene Baustelle, die lasse ich raus und dann habe ich das Gebäude und das Gebäude wird dann hinterlegt mit einem bestimmten CO2-Fußabdruck. Aber die Baustelle selber, die betrachte ich gar nicht. Wie gesagt, da nutze ich normalerweise den Economic Input-Output-Approach. Also dann sage ich, wo war denn das woanders? Und die Bedeutung vom Modell, in dem Beispiel wäre zum Beispiel, dass bei manchen Baustellen von Häusern ist der Fußabdruck der Baustelle ebenso groß wie der Fußabdruck des Hauses. Das heißt, das Haus in allen seinen Materialien und in seiner Nutzung hat einen Fußabdruck, der ebenso groß ist wie das, was bei der Herstellung gebraucht wird. Das heißt, die Modellvorstellung, was nehme ich mit rein, was nehme ich nicht mit rein in die Bilanz, hat einen eminent wichtigen Einfluss auf das, was ich eigentlich hinterher herausfinde. Dann erstelle ich die Bilanz, das heißt, ich besorge mir die Daten. Und mit den Daten mache ich zweierlei Sachen. Das Erste ist, ich mache eine Risikobewertung. Stellen Sie sich vor, ich mache jetzt ein fiktives Beispiel. Ich mache eine Zeitung, die man auf dem Handy lesen könnte. Und dann habe ich diese Handyzeitung und dann werden Handys verboten. Offensichtlich werden sie nicht verboten, ein abstraktes Beispiel. Aber in der Hörung an, das würde ich tun. Dann wäre das offensichtlich, was ich da tue, ein gewisses ökonomisches Risiko für meine Firma. für meine Firma. Und wenn Banken das in Erfahrung bringen würden, würden sie meine Risiken anders bewerten, wie wenn ich etwas anderes täte. Die Risiken werden also bewertet, und das ist eine Anforderung der Taxonomie-Richtlinie, dass die Risiken, die ökologischen Risiken und die Nachhaltigkeitsrisiken allgemein von den Banken anhand des Berichtswesens bewertet werden müssen. Das mag sich für Sie nicht so aufregend anhören in erster Linie, aber in zweiter Linie, die Banken sind entsprechend der Taxonomierichtlinie gezwungen, diesem Risiko einen finanziellen Wert beizumessen. Und das wiederum bedingt Zinskosten, die bei Ihnen als Firma auf der Bilanz liegen, weil sie dadurch gegen Unsicherheit abgesichert werden. Das heißt, die Risiken haben eine eigene Funktion in dem Kontext. Mit der Bilanz und den Risiken entwickle ich Strategien, um den Fußabdruck, insbesondere auf Einzelfaktoren, die eben noch ein hohes Risiko haben, oder auf die größten zu reduzieren. Und daraus folgen Ziele und daraus Aktionen und die Aktionen werden dann eben gemanagt und den entsprechenden Stakeholdern, also den Beteiligten oder Betroffenen kommunizieren. So, wie sieht so ein Fußabdruck aus? Hört sich jetzt ganz großartig an, ist aber relativ einfach. Ich habe, Sie sehen Scope Number, das ist der Scope 1 unter Kriterium Nummer 1, Scope 2 unter Kriterium Nummer 1 und so weiter. Da kommen dann Zahlen raus und die sehen Sie jetzt in der rechten Spalte. Da kommen Zahlen raus und in dem Fall sind die in Tonnen zu bewerten. Und hier sehen Sie, dass die größten in dem Fall vom Papier her rühren, aber dann ist die Elektrizität eine Rolle, aber auch die Offset-Druckfarbe, die auch eine große Rolle spielt und in der gleichen Größenordnung wie die Offset-Druckfarbe das Papier, das zur Firma gebracht wird. Und eine erstaunlich kleine Rolle spielt der Transport der Zeitung zum Kunden und die Mitarbeiter der Druckerei in dem Fall, die dann eben auch mit einem gewissen Bruchteil zugrunde liegen. Sie müssen sich vorstellen, diese ganzen Zahlen müssen Sie erstmal besorgen, gegenseitig gewichten, rauskriegen, ob die Zahlen überhaupt stimmen. In dem Fall war es so, ich hatte das gemacht und dann haben wir versucht, den Fußabdruck der Druckmaschine rauszukriegen. Und die Druckmaschine, die wurde vor etwa 20 Jahren hergestellt. Und der Druckmaschinenhersteller hatte dazu keine Angaben. Also muss man abschätzen. Wie schätzt man richtiger? Und jetzt sind wir bei diesem Gemisch. Auf der einen Seite haben wir den Economic Input Output Approach, wenn ich abschätzen muss. Auf der anderen Seite haben wir die ISO-Herangehensweise, die mir sehr eindeutig Zahlen liefert, oder eindeutige Herangehensweisen liefert, sodass ich anhand von Rechnungen und anderen Sachen Informationen eintreiben kann. Das heißt, ich kann also Prioritäten anhand dieser Liste setzen. Ich will also vorrangig natürlich den Papierhersteller überzeugen, dass er einen niedrigen Fußabdruck hat, weil ich kann den als Drucker natürlich nicht beeinflussen. Das heißt, ich muss in meine Wertschöpfungskette gehen und in der Wertschöpfungskette reduzieren das, was ich intern nicht reduzieren kann. Das ist die Herangehensweise da. Aber es gibt auch andere Fußabdrücke, die nur qualitativ genutzt worden sind. Das hier ist der Fußabdruck, ich weiß nicht, die Leute, die aus Süddeutschland kommen, kennen das vielleicht. In München gibt es das Lehmbachhaus, ein übrigens sehr gutes Kunstmuseum. Und die haben auch einen Fußabdruck ausgerechnet. Die haben die Zahlen, zumindest mir gegenüber, nicht genannt, aber haben die prozentualen Beiträge nicht genannt. Haben die prozentualen Beiträge genannt. Und da sehen Sie, wer hat welche Beiträge. Und wenn die also was reduzieren müssen, dann geht es nicht um die Güter, wie bei der Zeitung gerade, sondern geht es nicht um die Güter, wie bei der Zeitung gerade, sondern dann geht es um die Transportsachen. Wie kann ich, in dem Fall ist es auch der Transport der Kunden, in diesem Fall also die Zuschauer, die zum Museum fahren. Wie kann ich die davon überzeugen, weniger Energie zu brauchen? Das wäre ein Hinweis, der konkret dann später auch in Aktionen nimmt. Andere Frage ist natürlich Stromverbrauchs-Situation. Gut. So, und jetzt kommt das Eco-Design und das Eco-Design, ich nehme jetzt wieder ein dingliches Produkt als Maßstab. Ein Eco-Design ist eigentlich ziemlich straightforward, wenn man sich so ein Modell anschaut. Das linke Produkt dient einem gewissen Zweck und wenn Sie sich das anschauen, dann sehen Sie, naja, das ist ziemlich komplexiert aufgebaut. Die Schrauben sind wahrscheinlich aus einem anderen Material wie das Blechstück oder das Aluminiumstück, was da außen rum ist. Das Ganze ist relativ komplex herzustellen, aber auch, und das ist wichtig, komplex wieder auseinanderzubauen, wenn ich Sorten reinsammeln will. komplex wieder auseinanderzubauen, wenn ich Sorten rein sammeln will. Das heißt, ich möchte eigentlich keine so komplexe Konstruktion haben, sondern ich möchte in der Konstruktion nicht nur darauf achten, dass das Ding dem Ziel entsprechend funktioniert, sondern auch, dass es hinterher leicht auseinanderzubauen ist und leicht aus dem Zusammenhang im Endprodukt zu lösen ist. Und dann kommt man eben auf das rechte Design als eine mögliche Implementation. In meinem Fall 24 Teile, in meinem Fall zwei Teile. Ein relativ einfacher Herstellungsprozess im rechten Teil und ein relativ einfacher Disassembly-Prozess, also zum Auseinanderbauen relativ einfach, sodass das Recycling und das Vorstufen, nämlich das Sortenrein und Zerlegen, hier vereinfacht funktionieren kann. Das ist so im Prinzip die Idee hinter dem Eco-Design. Es gab, und das möchte ich jetzt nicht im Detail diskutieren, da würden wir bis morgen brauchen. Es gab einen oder zwei dänische Hochschullehrer, die eine große Zahl von Eco-Design-Reports durchgearbeitet haben und die daraus Regeln abgeleitet haben, weil sie gesagt haben, im Prinzip kommt bei allen Eco-Design-Maßnahmen, einverbrauch minimieren, und zwar in allen Phasen, in Nutzung, Transport und Produktion. Man muss strukturelle Merkmalien und Materialien benutzen, um das Gewicht zu reduzieren, weil das wiederum natürlich Transportkosten reduziert. Man muss Upgrade-Fähigkeit und Reparaturfähigkeit fördern. Mittlerweile geht der Gesetzgeber auch sehr auf diesen Aspekt ein. Man muss lange Lebensdauern fördern. Das widerspricht eigentlich unserer Philosophie, dass wir ein möglichst hohes Bruttosozialprodukt haben müssen, weil das Bruttosozialprodukt misst Verbrauch. Und wenn wir lange Lebensdauern haben, dann verbrauchen wir weniger. Da hängt also auch unter der Wasserlinie, wenn Sie so wollen, sehr viel an Forderungen drin. Wenn man bessere Materialien nimmt, bessere Oberflächenbehandlungen nimmt, dann werden die Produkte besser geschützt, korrodieren weniger, werden wieder abgenutzt und haben dadurch einen geringeren Wartungsablauf und eine höhere Lebensdauer. Ich gehe nicht alles durch, aber Sie können sich vorstellen, da steht jeweils relativ viel an Informationen dahinter. Ich habe, die beiden Autoren waren Conrad Duttab und Jessica Lagerstedt, ich habe immer unten so kleinen Quellenangaben drinstehen. Wenn Sie sich die Slides anschauen, dann nehmen Sie das einfach auf. Das ist aus der Literatur entnommen und das läuft unter Lutrop's Golden Rules, wenn Sie das googeln würden. Dann würden Sie das in vielen Abwägungen oder Abschweifungen finden. Ein Aspekt wird einem manchmal nicht so klar. Lebungen zum Beispiel sollten vermieden werden. Warum viele Fallen hier drin sind, um das mal an einem Beispiel zu illustrieren. In Deutschland werden in der Größenordnung von 85 Prozent alle neuen Innovationen durch neue Materialien bedingt. Und das hört sich natürlich sportlich an, das ist auch toll irgendwie. Aber wenn ich sortenrein Produkte sammeln will, dann muss ich natürlich, wenn in dem Begriff sortenrein steckt, immer drin, dass eine Sorte überhaupt rein zu erhalten ist. Und die kann ich nur rein erhalten, wenn ich nicht immer abwechselnde Produktzusammensetzungen und abwechselnde Materialien habe. Das heißt, der Umwelt kommt es zugute, wenn immer die gleichen Materialien genommen wird. Der Innovation kommt es nicht zugute. Wir werden später noch ein bisschen über Innovationen reden, aber an der Stelle sollte man sich immer klar machen, dass hier stehen Fallen drin. Da muss man, wenn man genauer reinschaut, muss man ziemlich genau sagen, dass da, wie gesagt, ein bisschen unter der Wasserlinie Probleme sind. So, und jetzt machen wir das Gleiche für Privatpersonen. Da gibt es auch gesetzliche Grundlagen, die sind sehr vielschichtig. So, und jetzt machen wir das Gleiche für Privatpersonen. Standard Producer Responsibility, die zum Beispiel Fundsysteme beinhaltet. Oder es gibt Produktrücknahmeverpflichtungen, wie zum Beispiel die Europäische Elektronikrichtlinie. Mir fällt die Abkürzung WEE gerade nicht ein, also das heißt halt die WEE. Da steht zum Beispiel drin, dass ein Hersteller seine Kühlschränke zurücknehmen muss. der seine Kühlschränke zurücknehmen muss. Hintergrund als weiteres Lenkungselement ist, für die, die aus Deutschland jetzt kommen, wir haben letztes Jahr im Frühjahr diese Benzinpreiserhöhung gehabt und die Benzinpreiserhöhung im letzten Jahr, die war ausschließlich dadurch bedingt, dass man ein CO2-Fußabdruck gegengerechnet hat. Also man hat Steuern als Leistung, Lenkungselement, man hat Vorgaben zum Beispiel zu Heizung oder dessen, was kommt in den Müll oder was dafür eben nicht in den Müllabfuhr als staatliche Aufgabe übernommen hat und die Müllabfuhr wiederum so reglementiert, dass Hersteller Vorgaben kriegen, was sie gar nicht im Müll landen lassen dürfen, was sie zurücknehmen müssen oder wie sie bestimmte Produkte zusammensetzen, sodass die Umweltbelastung im Müll reduziert wird. In dem Zusammenhang in Deutschland auch zurzeit die Diskussion um das Wegwerfen von Nahrungsmitteln. Soweit ich das jetzt nachverfolgt habe, ist Containern immer noch ein Straftatbestand, also das Entnehmen von Nahrungsmittelresten aus dem Abfall von Supermärkten. So wie ich es verstanden habe, ist es so, dass die Bundesregierung zurzeit allerdings genau das über den Haufen werfen will, wobei gleichzeitig natürlich zu beachten ist, dass man nicht in ein Haus einbrechen darf, um dann die Mülltonnen zu flöhen, ob da was Sinnvolles drin ist. Also das Containern wird straff freigestellt werden, ist zur Zeit der Diskussion statt, nicht aber der freie Zugriff auf entsprechende Container erzwungen. Die Projektschritte, um die kommt man dran, sind ähnlich, aber jetzt müssen wir einen Umweg gehen. Wenn man berechnet, dann geht man im Vergleich mal zu dem Economic Input-Output-Approach, den ich vorher gerade beschrieben habe, vor. Das liegt einfach daran, man kann natürlich jeden Haushalt individuell bewerten, dem individuell Zahlenwerte in dem Projekt zuordnen, aber Sie können sich, so wie ich das dargestellt habe, ziemlich gut vorstellen, dass Sie einigermaßen viele Probleme haben, das Ganze heißt Consumption Land Use Matrix. Die wiederum teilt den Verbrauch in dreierlei Kriterien. Das ist der kurzlegige Verbrauch, das meint den kurzlegigen Konsum in Haushalten. Dann gibt es den kurzlebigen Verbrauch, der durch öffentliche Stellen gebraucht wird. Ich habe hier als Beispiel Milch in Schulen, Straßenbeleuchtung, diese Richtung halt. Und es gibt den langfristigen Konsum. Und der langfristige Konsum bezieht sich auf die Infrastruktur. Ich habe Häuser, ich habe Straßen, ich habe Diese Teile, die schauen wir uns an, und zwar schauen wir die länderweise an oder regionsweise. Weltweit, das sind die Zahlen. Sie finden das, wenn Sie das googeln. Sie sehen unten wieder die Quellenangaben, hier unten Klima ohne Grenzen. Sehen Sie die entsprechende Angabe. Das ist das MREU-Assessment. Und das sind die weltende Angabe. Das ist das MRU-Assessment. Und das sind die weltweiten Zahlen. Da steht drin, der kurzlebige Konsum ist weltweit etwa drei Viertel von allen Emissionen. Der kurzlebige Verbrauch, also das, was der Staat am kurzlebigen tut, bezieht sich so auf 8,6 Prozent. Und der Rest ist der langfristige Kostüm, bezieht sich auf die Infrastruktur. Und den kurzlebigen Konsum kann man unterteilen nach Kriterien. Und dann steht eben da, Mobilität sind 41 Prozent, weltweit wohnen 19 und so weiter. Sie sehen also hier die Prioritäten. Wenn ich das Ganze jetzt zurückrechne, ich weiß, dass für den Haushalt etwa pro Person 2,1 Tonnen an Emissionen zur Verfügung stehen. Nicht mehr. Wenn wir mehr verbrauchen, dann verbrauchen wir irgendwas, das unser Wirtschaftssystem gar nicht erwirtschaftet hat. Sondern es irgendwie aus der Vergangenheit kommt. Oder ich nehme aus der Zukunft was zu leihen. Das heißt, diese 2,1 Tonnen, die müssen uns im Folgenden beschäftigen. Das ist das, was wir verbrauchen dürfen. Und entsprechend, ich gehe nochmal zurück und wieder nach vorne, zurück und wieder nach vorne. Da sind es die, in der Regel nimmt man sich vor, dass man so die größten fünf, sechs rausnimmt und die abschätzt, weil die meisten kleinen, da kann man wenig sparen. Also, was machen im Internet basierende Rechner? Die machen genau das, was der EU-Approach auch macht, aber der macht das für Haushalte. Ich habe jetzt aus einer Website rauskopiert, Thank You Nature, das habe ich abfotografiert. Ich kann zur Qualität dieser Website oder zu den unterliegenden Rechenmechanismen rein gar nichts sagen. Ich weiß nicht, wie gut die sind. Ich weiß nicht, wie schlecht die sind. Ich kann Ihnen nur sagen, die gibt es. Was hier aber auch auffällt, sind die unteren drei Punkte, die unteren drei Bullet Points. Oben sagt er, du berechnest den CO2-Fußabdruck und du hast eine wissenschaftliche Datenbank und ich habe ihm gerade erklärt, wo die wissenschaftliche Datenbank herkommt. oder für Deutschland oder für Frankreich oder wo auch immer in so einem Rechner lokalisiert ist. Ich weiß nicht, wie der das jetzt speziell macht, aber in der Regel wird das so. Und dann sagt er, na ja, jetzt frage ich dich mal, lieber Leser, fährst du eigentlich viel mit dem Auto oder wenig? Wie heizt du eigentlich oder wenig und so weiter? Und dann durch diese qualitativen Aussagen versucht er relativ nah an die Prozentgehalte ranzukommen, die für das Land in den Datenbanken hinterlegt sind. Das Ganze ist mit einem großen Fehler behaftet offensichtlich. Aber die letzten drei Bullet Points sollten skeptisch machen. Und ich würde ein bisschen drängeln, da ein bisschen Vorsicht dran zu gehen. Weil wenn mir einer eine Zahl vorrechnet, von der ich nicht groß, nicht weiß, wie fehlerhaft sie ist, und mir gleichzeitig sagt, basierend auf der Zahl, die er für mich ausgerechnet hat, könnte ich ihm eine Spende geben und damit meinen CO2-Fußabdruck kompensieren. Wenn ich da nur ein bisschen egoistisch wäre, und nochmal, ich weiß nicht, ob die das sind, kann ich nicht beurteilen, aber wenn ich nur ein bisschen egoistisch wäre, dann wäre ich eher daran interessiert, eine größere Zahl als Ergebnis zu haben und nicht die kleinere. Das heißt, und eine zweite Aussage, die muss man überhaupt dahinterlegen, die meisten Kompensationsprojekte sind ungeheuer schlecht dokumentiert. Ich hätte gerne gewusst, wenn ich dann zum Beispiel Bäume anpflanze, ja was war denn da vorher, wenn da schon Bäume standen und der Wald wurde gerodet, damit da jetzt wieder neue Bäume aufgebaut werden, ja dann ist natürlich die Frage, was der Sinn der ganzen Übung ist. Oder ich stelle die an, oder man kann andersrum fragen, wie lange stehen denn die Bäume dann da? Wie lange ist denn garantiert mit dem2 und so weiter. Also da muss man relativ lange reden, aber das ist die Idee hinter CO2-Fußabdruckrechnen, die man meistens im Internet findet. Ich persönlich tendiere dazu, dass ich nur ganz wenig glaube, was ich nicht selber gerechnet habe. Und an der Stelle bin ich, glaube ich, begründet skeptisch. Und in dem Sinne wollte ich gerade bei Ihnen auch eine gewisse Skepsis erzeugen. So, jetzt wissen wir, ich mache jetzt einen gewissen Sprung. Der CO2-Fußabdruck bedingt die Zunahme der Atmosphärentemperatur. Und wenn wir jetzt die letzten 20.000 Jahre zurückgehen, dann sehen wir, das ist auf der Grafik, ich versuche gerade, die Maus da zu sehen, die Grafik hinzukriegen. Wir sind jetzt um das Jahr 2000 und in diesem Maßstab steigt die Temperatur offensichtlich rapide an und die wird nicht so schnell wieder fallen. Rühren die einfach daher, dass man in der Spannbreite von etwa plus minus zwei Grad glaubt, Erfahrungen zu haben, die rechtfertigen, dass man diese Toleranzschwelle akzeptiert. Gut, was haben das für Folgen? Die Temperatur und Niederschläge werden sich ändern. Es wird zu unbewohnbaren Regionen führen. Das haben Sie sicher in den anderen Vorlesungen schon gehört, dass der Süden von Spanien wahrscheinlich unbewohnbar wird, dass der Norden von Afrika unbewohnbar wird, dass der Süden von Italien wahrscheinlich unbewohnbar werden wird oder Schwierigkeiten mit der Wohnung hat. Von da aus werden weniger Nahrungsmittel kommen. Dort wird nichts mehr produziert werden oder weniger produziert werden. Und es ist natürlich auch nicht mehr so einfach, weil die Infrastruktur kaputt geht, dort Güter durchzutransportieren. Die Leute, die dort ehemals gewohnt haben, die werden natürlich migrieren. Die werden sich lange überlegen, wohin die migrieren werden. Man spricht zum Beispiel davon, dass die Hochwasser, die in Pakistan, in Bangladesch zu erwarten sind, zu einer Migrationsbewegung führen, werden die etwa 780 Millionen Menschen umfasst. Die wiederum werden im Wesentlichen im asiatischen Bereich migrieren, aber auch nach Australien. Und deswegen überlegt man in Australien heute schon, wie man die Grenzen zumacht zu Indonesien. Wenn wir weniger Nahrungsmittel haben, dann wird die Nahrungsmittelversorgung notwendigerweise schlechter und die Preise steigen. Wir werden später noch von steigenden Preisen reden. Die Infrastruktur wird schlechter und deswegen haben wir Schwierigkeiten, uns mit Energie, mit Nahrung und mit Rohstoffen zu versorgen. Machen Sie sich klar, was letztes Jahr passierte, als dieses Schiff im Suezkanal stecken blieb. In einem Schiff stecken so oder sind, befinden sich so rund und roh vielleicht einige hundert Container, für einige, die wiederum waren, für einige zehntausend Produkte enthalten. Wenn das allein schon ein Problem für die Weltwirtschaft darstellt, können Sie sich vorstellen, was eine Umbewohnbarkeit von der Region für Probleme entwickeln wird. Wenn wir Glück haben, reichen gesetzliche Regelungen. Ich habe jetzt einen Bereich mal rausgenommen. Die Druckprodukte werden deutlich teurer werden, weil es gibt weniger Papier, wenn weniger Wald da ist. Die Internetnutzung wird teurer, weil die Energiekosten und die Hardwarekosten zunehmen. Wir haben heute in dem Handy in der Größenordnung 80 Materialien in den 90er Jahren, 80 chemische Elemente, in den 90er Jahren waren das noch so rund 30. Das heißt, irgendwann haben wir die Materialien nicht mehr und wir haben den Energieeintergrund nicht mehr. Wenn wir das Bruttosozialprodukt, also die Werterzeugung in einem Land als Referenz nennen und dann steht derzeit, das kann man zeigen, steht derzeit, das kann man zeigen, das Bruttosozialprodukt in einem fast linearen Zusammenhang weltweit mit der CO2-Erzeugung. Wenn wir also sagen, wir müssen die CO2-Mengen reduzieren, um das Klima zu stützen, dann heißt das, dass das Bruttosozialprodukt nicht mehr zur Bewertung von der Wirtschaftsleistung herangezogen werden darf, weil dann alle Wirtschaftsbewertungen automatisch negativ würden und unser Wirtschaftsleben damit zusammenbrechen würde. Vor dem Hintergrund gibt es eine ganze Reihe von Diskussionen. Vielleicht können wir das dann in der Diskussion hier auch ein bisschen anreißen, dass die wirtschaftlichen Bewertungen und entsprechend auch die Wirtschaftsweisen sich ändern werden. Um Ihnen eine Idee dazu zu geben, die Einsparungen, die der Green Deal im CO2 verlangt, sind in etwa in der gleichen Größenbedingungen einen Wirtschaftsrückgang absehbar, der etwa in der gleichen Größenordnung ist, wie das, was während der Weltwirtschaftskrise 1920 oder 1928 passiert ist. Die Weltwirtschaftskrise ist relativ schnell, politisch nicht, aber wirtschaftlich relativ schnell in den Griff bekommen worden. In diesem Fall wird es aber nicht gehen, weil wir sprechen von einer grundsätzlichen Änderung der Rahmenbedingungen. Das ist genau die Aussage dieser Kurve hier. Das heißt, das zu reparieren, wird nicht funktionieren. Gut. Und jetzt haben wir die Maßnahmen, das Ökodesign. Ich habe damit auch das Risiko, glaube ich, ein bisschen diskutiert. Woher kommt die Idee? Woher kommt der Ausstoß? Vielen Dank an den Herrn Senik, der mir die Zahlen zur Verfügung gestellt hat für Österreich. Ich hatte die nicht. Derzeit der Durchschnittsösterreicher, offensichtlich auch die Durchschnittsösterreicherin, verbraucht vom Auto ungefähr zwei Tonnen CO2 pro Jahr. Ja, sei Ölleizung braucht etwa drei Tonnen CO2, der Fleischkonsum 2,4 Tonnen und so weiter. Sehen wir, wir enden bei 8,2 Tonnen. Und wir wissen aus dem vorherigen Slide, dass man eigentlich nur 2,1 Tonnen verbrauchen darf. Jetzt wollen wir einsparen. Wo können wir einsparen? Ecodesign. Das sind die Maßnahmen. Maßnahmen in Kilogramm, CO2-Äquivalent pro Jahr. Ich habe mich ein bisschen zurückgehalten, das alles im Detail zu formulieren, aber hier CO2-Äquivalente sind hier gemeint. Strom. Ich kann bewusster einsetzen. Ich kann Ökostrom nehmen. das ist fast eine halbe Tonne. Ich kann energieeffizienter werden, aber das ist natürlich abhängig von der Ausstattung, die Sie persönlich haben. Ich kann Raumtemperaturen unterschreiben. Ich kann richtig lüften. Ich kann mit dem Rad fahren. Sie sehen diese Kriterien hier vorne. Mobilität, Wohnen, Wohnen, das sind die, die wir vorhin in dem MREO-Approach gesehen haben, das sind die großen. Deswegen sind die hier drin. Hier sind wir jetzt beim Einkaufen und der sachlichen Versorgung. Verwurf von Ernährung. Schnitt 200 Kilo in Österreich. Online-Shopping. Da kann man ein bisschen was einsparen. Bioprodukte. Schnitt 200 Kilo in Österreich pro Nase. Online-Shopping kann man ein bisschen was einsparen. Bioprodukte, 250 bis 300 Kilogramm, gegenüber konventioneller Kosten. Saisonale Produkte, aber das hängt die beiden wiederum von Verkaufern. Aber Sie sehen, die Maßnahmen sind relativ weit. Sie sehen hier unten, ich habe das der Website Klima ohne Grenzen entnommen. Und wenn wir das jetzt in die vorherige Rechnung ein bisschen mit einzuziehen, wir haben jetzt das Auto und wir schauen uns jetzt an, was wir für eine sagen. Das könnten auch deutsche sein. Da würden wir keine anderen Ergebnisse sehen. 770 Kilo mit Mähauto, das wäre natürlich auch eine Alternative. Was hier nicht steht, sind die Gestehungskosten des Fahrzeugs. Und da habe ich bisher zum Beispiel keine guten Rechnungen gesehen. Ölheizung, man könnte auch mit einer Solarheizung heizen. gesehen. Ölheizung, man könnte auch mit einer Solarheizung heizen. Aber auch die Gestehungskosten der Solarheizung, wie die hier eingerechnet worden sind, die Zahl habe ich nicht. Der Fleischkonsum, vegane Ernährung in deutliche Reduzierung. Man kann übrigens auch mit dem Zug nach Griechenland fahren. Man muss nicht fliegen. Und wenn man das Ganze zurückrechnet, ist man bei 1,7 Tonnen. Wenn Sie sich vorher erinnern. Ich habe gesagt, man könnte vielleicht so 2,1 Tonnen brauchen. Es geht sogar ein bisschen weniger und das alles würde nicht bedeuten, dass wir sterben. Wenn man das also reinschaut durch die Erde und durch die Sonne lieferbar, das hier ist nicht ganz richtig formuliert, das müsste durch die Erde oder Sonne stehen. Man muss also schaffen, das ist das, was ich Ihnen gerade dargelegt habe, man kann durch kurzlebigen Konsum Reduktion bis zu 1,7, 1,8 Tonnen vielleicht rauskriegen, aber das bedingt tatsächlich was. Innerhalb der EU, der durchschnittliche Verbrauch liegt zurzeit bei 10,2 Tonnen. Das heißt, man muss, und das sind die Slides, die ich vorher gerade gezeigt habe, man muss etwas mehr als 6 Tonnen pro Nase innerhalb der EU pro Person einsparen. Jetzt liegt es nahe, dass man sagt, Mensch, wie löse ich das Problem? Und dann sage ich, naja, dann mache ich halt Recycling. Recycling ist gut, ich komme wieder an die ganzen Rohstoffe da und ich mache zusätzliche Maßnahmen, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern, was auch wiederum zu einer Energieeinsparung führen wird. Das hat einen kleinen Nachteil, funktioniert nämlich nicht. Dazu hat es eine ziemlich beeindruckende Rechnung, für mich zumindest beeindruckend gegeben. Sie sehen hier unten wieder die Quelle, ist leider nicht von mir. nicht 100% aller Materialien wieder recyceln. Wenn man 100% aller Materialien recyceln würde, würde man unendlich viel Energie brauchen. Das heißt, ich mache eine Balance, ich recycle nur 90% und brauche eine höhere Energie, als wenn ich sagen würde, ich recycle 80%. Um Ihnen eine Idee davon zu geben, praktisch liegt die Balance bei Aluminium zurzeit so, dass etwa 75% allen Aluminiums, das jemals im Verkehr gebracht worden ist, ein recyceltes Aluminium ist. Und jetzt gibt es noch ein weiteres Phänomen. Also ich will dieses Gleichgewicht finden. Wie viel darf ich recyceln? Der zweite Aspekt ist, ich habe Wirtschaftswachstum. Und Wirtschaftswachstum ist in allen bisherigen Charakteristika dadurch beschrieben, oder in allen bisherigen Studien dadurch beschrieben, dass mehr Material, mehr Elemente, die zugänglich sind, verbraucht werden. Wenn ich also rechnen würde, eine Recyclingrate von 80% und einen wirtschaftlichen Wachstum von 1%, dann würde ich durch diesen Ansatz den Verbrauch von chemischen Elementen lediglich um 60 Jahre nach hinten verschieben, nicht aber vollkommen auflösen können. Das heißt, Recycling hilft uns, was Material und Energiebedarf betrifft, lediglich um ungefähr 60 Jahre. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine 100%ige Recyclingrate und einen Nullwachstum gibt. Aber selbst mit einem Nullwachstum kann ich nicht 100% recyceln. Das heißt, hier drin steht versteckt eine ganz klare Aussage, wir müssen weniger verbrauchen und die Materialien, die wir nehmen, müssen solche Materialien sein, die extrem gut recycelbar sind. Die andere naheliegende Idee, ich weiß nicht, ob wir Publikum Deutsche haben, ich nehme mal an, die das nachvollzogen haben, die CDU hat sich letztes Wochenende auf eine Klausurtagung getroffen und da ging es darum, dass die CDU gesagt hat, naja, wir glauben an Innovation und Innovation wird uns die Zukunft retten. Ich habe hier ein Zitat, Menschen glauben mit Verhaltensänderungen den Unterschied machen zu können, doch die Vergangenheit zeigt was anderes. Die großen Krisen haben wir mit Innovation bewältigt. Das ist nicht von mir. Das ist der Untertitel oder die Unterzeile von einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen gewesen aus dem letzten Jahr im Mai. Der Titel war die Jünger des Verzichts und ihre falschen Träume. Nun, das ist relativ spannend, weil auch das stimmt nicht. De Selle hat, De Soller, Entschuldigungola hat bereits in den 70er Jahren sehr eindrucksvoll gezeigt, dass eine Wirtschaft, die von komplexen Lösungen charakterisiert ist, für die Lösung von Problemen noch mal komplexere Herangehensweisen braucht. Wenn Sie ein Wirtschaftswachstum haben, das darauf abzielt, stetiges Wachstum zu erzielen, dann müssen Sie auch mehr Energie investieren. Einige von Ihnen kennen vielleicht Moore's Law. Das ist diese Gesetzmäßigkeit, dass eine Computer Performance innerhalb von zwei Jahren sich immer vervielfacht und sich exponentiell vervielfacht und verdoppelt, genau genommen, und die Anzahl der Chips auf einem Microchip sich auch verdoppelt. sich auch verdoppelt. Nun weiß man gleichzeitig, es gibt auch Gates-Law in dem Zusammenhang, dass die Software, die man standardmäßig nimmt, in der Regel diesen Leistungszuwachs wieder auf ist. Das heißt, man hat nicht so besonders viel von dieser Entwicklung. Aber Moore's Law wird auch heute noch als Richtschnur für die Computerprogrammierung und für die großen Chipfirmen genommen. Das heißt, man braucht immer mehr Engineering Richtschnur für die Computerprogrammierung und für die großen Chipfirmen genommen. Das heißt, man braucht immer mehr Engineering in der Konsequenz, um Lösungen zu erzielen. Neue Lösungen erfordern auch immer mehr Energie und die Beschaffung von Energie erfordert ihrerseits wieder mehr Energie. Ich kann also nicht immer neue Lösungen bringen. Vielleicht, um dazu auch eine Zahl zu zitieren, man hat in den 40er Jahren für die Förderung von 100 Tonnen Erdöl in den USA etwa eine Tonne Erdöl an Energie gebraucht. Also im Verhältnis 100 zu 1. Vor der brasilianischen Küste sagt Tainter, Sie können alles, was von Tainter kommt, wirklich gut lesen, ich kann nur empfehlen, sagt Tainter, dass das Verhältnis von heute ausgebeuteten Ölquellen bei eine Tonne Einsatz in Energie führt zu 15 Tonnen Energiegewinn liegt. Das heißt, irgendwann gehen uns die Energiequellen aus als Menschheit. Da geht es also nicht nur um CO2-Fußabdruck, sondern schlicht, die Energie ist nicht mehr da. Weil sie, wenn ich eine Tonne Energie brauche, um eine Tonne Energie zu holen, dann hat das keinen Zweck mehr. Einzige mögliche Pfad, der uns also verbleibt, ist ein anderes Design von weniger Produkten mit längerem Produktlebensdauer. von weniger Produkten mit längerem Produktlebensdauer. Wenn ich das jetzt also zusammenfasse, und ich habe ein bisschen überzogen, Sie haben hoffentlich gesehen, dass die Ansätze zur Berechnung von Fußabdrücken in der Industrie, im privaten Umfeld irgendwie ähnlich sind, aber ungenauere Herangehensweisen werden verwendet. Das heißt, meistens, was Sie im Internet finden, sind schlechte Zahlen. Sie haben einen Zielwert für pro Person in einem Privathaushalt. Der kann nur dann erreicht werden, wenn massiv weniger verbraucht wird. Und EcoDesign liefert nur einen Teil der Einsparung. Wenn man nichts tut, sind die Folgen weltweit fatal und sie sind absehbar. Die Einschnitte, die kommen, werden. Wir können das vielleicht gleich kurz diskutieren. Die Einschnitte sind merklich, aber so scharf werden, wie wenn man noch ein bisschen wartet. Man macht also einen Preis, der wartet, bezahlt mit harscheren Maßnahmen in der Zukunft, kann sich aber im Moment noch ein bisschen entspannen. Wir müssen mit einer Wirtschaftskrise rechnen, auf jeden Fall mit einem massiven Umbau der Wirtschaftskrise. Guterres, der UNO-Generalsekretär, hat mal gesagt, dass er es komisch findet, dass man die Natur zerstört und die Lebensgrundlagen zerstört und ausgerechnet das auch nur als Wohlstand bezeichnet. Recycling und neue Innovationen lösen das Problem nicht. Das heißt, wir können lange reden, aber wir werden das Problem mit Recycling und neuen Innovationen nicht angehen können. So, das war es eigentlich, was ich Ihnen für einen Moment näher bringen wollte. Sie sehen auf der Präsentation hinten drauf Kontaktdaten von mir. Also wenn Sie darauf reagieren wollen, können wir das ja machen. Bye.