Seit 2013 gibt es die Bramtaler Sommeroperette, die jedes Jahr im Frühjahr im Innenhof des Schlosses Zell an der Bram stattfindet. Wenn das Wetter nicht ganz so schön ist, ist es im wunderschönen Freskensaal. Das ist eine große Empfehlung. Wer es dorthin noch nicht geschafft hat, hat heute eine ganz wunderbare Gelegenheit. Die Bramtaler Sommeroperette wird in der nächsten halben Stunde einige Höhepunkte präsentieren. Und dazu darf ich auf die Bühne bitten, Eva-Maria Kumpfmüller und den Intendanten Harald Wurmstobler. Sie werden begleitet von Alfonso am Klavier. Eva-Maria Kumpfmüller und den Intendanten Harald Wurmstobler. Sie werden begleitet von Alfonso am Klavier. O Vaterland, du machst bei Tag Mir schon genügend Mio. und Plagg Die Nacht braucht jeder Diplomat Doch meistenteils für sich privat Um eins bin ich schon im Büro Doch bin ich gleich drauf an das Wo Weil man den ganzen lieben Tag Nicht immer im Büro sein mag. Erstatte ich dem Chefbericht, so tu ich's meistens selber nicht. Die spricht und halt ich niemals ein, ein Diplomat muss schweigsam sein. Die Akten häufen sich bei mir, ich find es gibt so viel Papier Ich tauch die Feder selten ein und komm doch in die Tinte hinein Kein Wunder, wenn man so vielnt, Erohulung nach der Arbeit gönnt. Da gehe ich zu Maxim, Dort bin ich sehr intim, Ich duze alle Damen, Ruf sie beim Kosenamen, Lolo, Dodo, Jojo, Klo, Klo, Mago, Fro, Fro, Si lassen mich vergessen, Das teure Vaterland. Dort wird champanissiert, Und häufig kakoniert, Dort geht's ans kosen küssen mit allen diesen süssen. Lolo, dodo, jojo, klo, klo, mago, fro, fro, da kann man leicht vergessen das teure Vaterland. Musik Meine sehr verehrten Damen und Herren, es wurde schon gesagt, Sie hören in der nächsten halben Stunde einige Highlights der Bramtaler Sommeroperette. Die Bramtaler Sommeroperette gibt es seit 2013 auf Schloss Zell an der Bram. Wir sind sehr dankbar, dass es LIDA gibt und wurden hier von der LIDA-Region Bramtal-Sauwald in der Gründung sehr gut und intensiv unterstützt. Eine Eigenproduktion, die wir über Wochen vorher einstudieren, proben und dann Anfang Juni nach Zell transferieren und dort dann den Endschliff herstellen. Und Mitte Juni ist meistens die Premiere. Nächstes Jahr ist es Freitag, der 13. Juni. Es ist sicherlich ein schöner Tag, wenn man an das Datum denkt. Nun, gespielt wird nächstes Jahr polnische Hochzeit von Josef Bär. Die kennen Sie wahrscheinlich nicht, deshalb sollten Sie unbedingt zu einer Vorstellung kommen. Heute hören Sie hauptsächlich oder ausschließlich Sachen, die Ihnen vielleicht geläufig sind. Ich habe begonnen mit der lustigen witwe franz leher die haben wir 2018 gespielt und es war das auftrittslied des danilos heuer stand die charters fürsten von emmerich kahlmann am programm und unsere die war die von der ersten Stunde an 2013 mit dabei ist und über mehrere Jahre bei mehreren Produktionen mitgewirkt hat, ist die Eva-Maria Kumpfmüller und sie wird Ihnen nun das Auftrittslied der Silber singen. Viel Vergnügen! Thank you. Oia, oia, in den Bergen ist mein Heimatland. Oia, oia, auch dort, wo in meine Wege stand, dort, wo schmal blüht das edelweiß, dort, wo ringsam glitzert Schnee und Eis, Aia, aia, Schlagen Herzen wild und heiß. Wenn ein siebenbürger, wenn er sich in dich beliebt, Nicht zum Spielen, nicht zum Scherzen sie ihr Herz begibt, willst du dir die Zeit vertreiben, such ein anderes Schätzelein. Bist du mein, musst mein, du bleiben, musst mir deine Seele verschreiben, muss ich himmel, dir und heller sein. Oh lala, so bin ich gewohnt, oh lala, auf zum Tanz. Küss mich, ach küss mich, denn wer am besten küssen, küssen kann, nur dir wird mein Mann. Oh lala, so bin ich gebannt, oh lala, auf zum Tanz! Küss mich, ach küss mich, den wir am besten küssen kann, küssen kann, Gott gewährt den Wahn! I'm sorry. La la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la Eva-Maria Kumpfmüller mit dem Auftrittslied der Silber aus Die Tschadasch, Fürsten von Emmerich Kallmann. Ja, einem Mann gebührt ganz großer Dank, ohne dem hätte das heute nicht stattfinden können. Er ist nämlich über Nacht eingesprungen, nachdem die geplante pianistin erkrankt ist ist alfonso sanchez bereth über nacht eingesprungen wir haben vorher noch eine kurze abstimmungsprobe gehabt und er stürzt sich jetzt wagemutig da in das programm hinein und ich finde er macht es ganz toll danke alfonso dass du uns aus der patsche geholfen hast ja weiter geht es bei uns mit einem duett aus die gräfin auf der gräfin maritza immer ebenfalls von immerig karlmann immerig karlmann ist der einzige komponist den wir in den elf jahren wo wir in zell an der bram oparete spielen schon zweimal aufgeführt haben also einmal die charters fürstin und zum anderen die gräfin maritza ansonsten haben wir in den ersten zehn jahren immer neue komponisten gebracht also johann strauß karl miller karl michael zierer leo fall und wie sie alle heißen ich werde noch auf den einen oder anderen namen kommen heute jetzt aber zur gräfin maritza eine koproduktion mit dem theater an der rott geplant zwar 2020 da ist uns corona dazwischen gekommen und wir haben es dann 2021 aufgeführt viel vergnügen Ich bitte nicht lachen, der Ise der Sachen, der Amor, der hat mich so gepackt. Bitte nicht lachen, der Ise der Sachen, der Amor, der hat mich so gepackt. Die Urkraft der Triebe, das Feuer der Liebe, ich weiß nicht genau, wie man das sagt. Sie sprechen sehr plötzlich, sie sprechen sehr plötzlich, sie finden ganz reizend wie die Chor. Ein Feuer mit Temperament und Feuer, bis sie wie dunkel heuer, bis Herzen wohl umarmen. mit dunkelheuer, mit schwarzem Volumen. Ja, wenn ich sie anschaue, nur so brenn ich, und brenn ich halt, so kenn ich das eine nur. Komm mit, nachbar, erstin, solange noch die Rosen blühen. Dort wollen wir glücklich sein, wir beide ganz allein. Du bist die schönste Fee, von der Prinzipisplattensee. Drum möcht mit dir ich hin nach Varastin. Denn meine Leidenschaft brennt heiß noch als Gulaschsaft. Und in der Herzbrenz-Tscharasche nur her und hin. Komm mit nach Varastin, solange noch die Rosen blühen. Dort ist die ganze Welt noch rot, weiß, grün. Da kann man nix machen, der Ise, der Sachen, der Arme ist nun einfach so. Der Spitzbub, erst lacht er, dann spielt er, dann zielt er, dann schießt er und trifft uns irgendwo. Sie sprechen sehr plötzlich, sie schildern sehr plötzlich, sie schneiden ganz reißend wie ein Chor. Ein Feuer mit temperamentlichem Feuer, es siebt ungeheuer, das Herz im Golan. Ja, wenn ich sie anschaue, nur so brennig, und Brennigkeit so kenn ich das eine nur. Komm mit nach Vorastin, solange noch die Rosen blühen. Dort wollen wir glücklich sein, wir beide ganz allein. Du bist die schönste Fee von T Teprinsin bis Platensie, drum möcht mit dir ich hin nach Varastin. Denn meine Leidenschaft, denn teils noch als Kula starb, dort ist die ganze Welt noch rot-weiß-grün. Ja, jetzt kommen wir wieder zur Czardas-Fürstin zurück. Da gibt es ein bekanntes Lied des Boni. Der Boni, das ist der Buffo, die spielt Tenorrolle in der Czardas-Fürstin. Hat heuer im Sommer der Michael Zalinger gemacht, gespielt bei uns mit großem erfolg ich darf aber trotzdem in seine rolle jetzt schlüpfen wenn es heißt ganz ohne weiber geht die schoße nicht also bei mir ist es aus mit der Liebe. Sie glauben mir nicht? Dann passen Sie auf. Aus ist's mit der Liebe bei mir ein für allemal. Schau kein Mädel mehr mir an, schau mir keine an. Wenn noch tausend Herzen brechen, das ist mir egal. Über alle Weiblichkeit mach ich einen Strich. In der schönsten Blütezeit zieh zurück ich mich. Mein Entschluss steht felsenfest, mit der Liebe ist es Rest. Doch ganz ohne Weiber geht die Schose nicht, ganz ohne Sonne blühen die Rosen nicht. Drum hier und da so einmal noch, da küss ich doch, da küss ich doch. Ganz ohne Weiber geht die Schose nicht, ganz ohne Sonne blühen die Rosen nicht. Drum will ich nichts verschwören, will am Ende es euch gehören, schuft, wer sein Wort jetzt noch bricht. Gerne hätt mich manches Stück schon ehelich vermählt Leider das Talent mir fehlt, das Talent mir fehlt. Manche hätte mich freundlich schon zum E-Gesponsor wählt. Aber ich bleib ein Galan, flott und fesch und frei. unter Polizei. Ich g'deh es ohne Scham, niemals werd ich monogam, denn ganz ohne Weiber geht die Schose nicht, ganz ohne Sonne blühen die Rosen nicht. Drum seh' um um das einmal noch, da küss ich doch, da küss ich doch. Ganz ohne Weiber geht die Schoße nicht, ganz ohne Sonne blühen die Rosen nicht. Drum will ich nichts verschwören, will um eines euch gehören, will um jedes Zeug gehören, schuft, wer sein Wort jetzt noch bricht. Ganz ohne Weiber gibt die Schose nicht, ganz ohne Sonne blühen die Rosen nicht. Drum will ich nichts verschwören, will meine Zeuge hören, schafft, wer sein hier jetzt noch bricht. Sie küssen so heiß singen, also nicht meine, sondern ihre. Das ist aus der Operette Giudite von Franz Leha. Die einzige Operette, die meines Wissens in der Staatsoper ihre Urführung erlebte, 1934. Aber diese Operette haben Wenzel und der Bram noch nie gespielt. Sie ist auch relativ selten auf den Spielplänen zu finden. Es ist ein bisschen ein Carmen verschnitt das ganze zwei titel von dieser operette sind allerdings unsterblich das eine das ist freunde das leben ist lebenswert und der andere titel den man daraus kennt meine lippen sie küssen so heiß eva maria kumpfmüller Jules Müller, Giuditta. Ich weise selber nicht, warum man gleich von Liebe spricht, wenn man in meiner Nähe ist, in meine Augen schaut und meine Hände küsst. Ich weiß es selber nicht, warum man von dem Zauber spricht, dem keiner widersteht, wenn er michernächt'gen stund, Und alle lauschen meinem Lied, Dann wird mir klar der Grund. Die Fänse küssen so heiß, Meine Glieder sind schmiegsam und weiß, In mitsternender Stil ist geschrieben, Du sollst küssen, du sollst lieben, Meine Kissen, du sollst lieben, meine Füße, sie schieben dahin, meine Augen, sie locken und blühen und ich tanze im Rausch, wie ich weiß, meine Lippen, sie küssen so heiß. Musik In meinen Adern drin, da rollt das Blut der Tänzerin, denn meine schöne Mutter war des Tanzes Königin im goldenen Alcázar. Sie war so wunderschön, ich hab sie oft im Traum gesehen. Schlag sie das Tambourin zu wildem Tanz, das armen alle Augen glühen. Sie ist in mir aufs Neue erwacht, ich hab das gleiche Los. Ich tanz wie sie um Mitternacht und fühl das eine Blos. Meine Lippen, sie küssen so heiß, Meine Glieder sind schmiegsam und weiß, In den Sternen, da steht es geschrieben, Du sollst küssen, du sollst lieben, meine Füße, sie schweben nach innen, meine Augen, sie locken und glühen, und ich tanze im Rausch, denn ich weiß, Meine Lippen, sie küssen so heiß. Ja, nochmal ein Sprung zurück zu Emmerich Kahlmann, wie gesagt, er ist der einzige Kommunist, von dem wir zwei Werke aufgeführt von paul linke von leo fall von robert stolz von karl millecker von richard heuberger wie gesagt die ehre zweimal aufgeführt zu werden hatte bisher nur emmerich kahlmann und da gehen wir noch mal in die charta spürst ihn zurück tanzen möchte ich ein evergreen denn sie mit sicherheit mitsingen und mittanzen können. Tanzen möchte ich, jauchzen möchte ichcht ich in die Wälde schrein, mein ist die schönste der Frauen, mein allein. Lass dich fassen, lass dich halten, wissen dich aufs Neue, bist vollseligerite als wir zwei. Tausend kleine Engel singen, auf Deich lieb! Süß im Herzen, herzlos klingen, auf Deich lief. Komm, mein Lieblich, schwing die Arme fest um mich. Immer die ganze Welt versinken hab ich dir. Hab ich dir. Süß, erlieb' mich, sag' mir, lieb' ich, oder ist's ein Traum? Dass so viel Glück es kann geben, wusst' ich kaum. Lasst uns loben den dort oben, der so gut gemacht, sicher das Herz ihm vor Freude selber lacht. Engel singen, abd euch glim. Sieh's im Herzen, hör's das klingen, abd euch glim. Komm, mein Liebig, schwing die Arme fest an mich, Aber die ganze Welt versinken hab ich nicht. Musik Tausend kleine Engel singen ab durch die Lieb, süß im Herzen hörst du's klingen, ab durch die Lieb. Komm, mein Liebling, schwing die Arme fest am Weg, der mag die ganze Welt versinken, habe ich dich. noch mal zurück zu einem ganz großen der sogenannten silbernen operetten era also die zeit 1900 bis 1930 in etwa franz lehrer ist da eine ganz prägende Figur. Franz Leher wollte mit seinen Werken ja einen neuen Weg in der Operette einschlagen. Er wollte sich der Oper annähern und hat so Werke geschaffen, die dann mit einem tragischen Schluss enden sei es der tsarewitsch oder sei es das land des lächelns die alle mit einer unerfüllten liebe dann das stück zu ende bringen nun bei der lustigen witwe ist es nicht so da geht alles gut aus 2018 stand sie auf dem spielplan ich habe eingangs schon das auftrittslied des danielos gesungen und im zweiten akt das singt die Hanna Glavary, also die lustige Witwe, singt das Lied vom Wald mit Mäntlein. Und das singt Ihnen jetzt Eva-Maria Kumpfmüller, das Wilja, eine weiche Mütterlein, ein Jäger erschaut sie im Felsengestein, dem Burschen die Morde so eigen zu sehn. Er spürt und schaut auf das Waldmächtlein hin. Und ein gekannter Schauer fassten jungen Wilgers Mann. Sehnsuchtsvoll fing er still zu seufzen an. an. Vilja, o Vilja, du Waldmütterlein, fass mich und lass mich dein Trautlebser sein. Vilja, o Vilja, was tust du mir an? Wann flieht ein nebkranker Mann? Ligia, Anger flieht, Ein liebkranker Mann. Das Waldmärktlein streckte Die Hand nach ihm aus und zog ihn hinein in ihr felsiges Haus. Den Burschen, die Sinne vergangen fast sind, So lieb, dann so küsst gar kein irdisches Kind. Als sie sich dann satt geküsst, verschwand sie zu derselben Frist. Einmal noch hat der arme sie gegrüßt. Wilja, oh Wilja, du weib, micktelein, Fass mich und lass mich dein Trautliebster sein. Lass mich dein Trautliebster sein. Wilja, oh Wilja, was tust du mir an? Wann flieht ein lebkranker Mann? Wann flieht ein lebkranker Mann? Nein! highlights hier begonnen hat die sommeroperette die bramthaler sommeroperette schloss zell an der bram mit der mit dem stück wiener blut von johann strauß wir feiern heuer in oberösterreich den 200 geburtstag von anton brückner der bekanntlich keine operetten geschrieben hat aber johann strauß ist quasi der anton brner Wiens. Der feiert nächstes Jahr seinen 200. Geburtstag, 1825 geboren. Hat er viele Operetten geschaffen, die bekannteste ist wohl die Fledermaus, auch das Stück des Genres überhaupt, die Operette der Operetten. Stück des Genres überhaupt, die Operette der Operetten. Bekannt ist er natürlich für seine Wiener Walzer und Wiener Blut ist ein Walzer, den dann Adolf Müller in Johann Strauß hat es autorisiert, aber eigentlich beendet das Stück und ist dann posthum uraufgeführt worden. 1887 hat er die adele geheiratet nachdem das im römisch-katholischen wien nicht gegen weil er verheiratet war musste er coburger staatsbürger werden hat da einige werke auch für den herzog ernst geschrieben damit dem gnädig gestimmt war dann wurde er protestantisch hat sich scheiden lassen und dann die adele geheiratet und war dann bis zu seinem Tod 1899 deutscher Staatsbürger, war aber nicht sehr oft in Coburg, sondern vor allem natürlich in Wien. Mit dem Stück haben wir 2013 begonnen. Nächstes Jahr gibt es die polnische Hochzeit von Josef Beer im Juni, Premiere 13. Juni. Und ich würde mich freuen, wenn Sie uns dort besuchen. Und ich darf dann das Wort wieder oder die Bühne an die nächste Gruppe weitergeben. Vielen Dank fürs Zuhören. Das eine kann ich nicht verzeihen, ich lebe in Einsamkeit auf meiner Eltern schluss. Und was sind ganz genau, sie lesen mich dort, was um sich allein hierzu zerstreuen. Die Schulg liegt ganz auf ihrer Seite, seit mir die Ehre ward, dass ich ihr Gatte bin. Ist ja das Glück, dass meine Gattin sie dahin. Wir lieben fast die fremde Leute. Sie kennen die Geschichte unserer Ehe. Von weitem nur, nicht von der Nähe. Ich bin ein echtes Wiener Blut, sehr zu reusg' dein Schleiz. Solch eine Ehe tut nicht gut, das ahnt ich meinerseits. Ich war so kick, ich war so flott und sie so streng, so lieb. Da ahnt ich's gleich, du lieber Gott, was in der Ehe mir blüht. Doch in den Wannen wusst ich zu gut, Schau, was denn? dass sie mir blut. Ich war ganz jämmerlich naiv, das geb ich zu sehr gern. Es kränkte mich auch damals tief, dass sie mir blieben fern Und plötzlich nahmen sie Reißaus aus unserem Elterngut Ich stand allein in unserem Haus, mir war sehr böse zum Mut Und was mir fehlte, sie sagten's gut Na was denn? Mir fehlte Sie sagten's gut. Na was denn? Mir fehlte. Was denn? Das Wiener Blut. Wiener Blut, Wiener Blut, Eigner Saft voller Kraft, voller Glut. Wiener Blut, Wiener Blut, du belebst und es geht uns so gut. Wiener Blut, Wiener Blut, was die Stadt schönes hat in ihr ruht, Wiener Blut, heißer Blut, Allort gilt das Wort Wiener Blut. Doch schau, wie plötzlich, wie herzgedacht, Haben mein Bester sie sich gemacht, aus dem soliden und strengen Mauer wurde der flotteste Dome schon. Ach, Gräfin, bitte, wer hätt's gewagt? Tra-na-na-la, tra-na-na-la. Und hättest sowas mir nachgesagt? Tra-na-na-la, tra-na-na-la. Tra la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la mit Mätressen. Aber nein, aber nein. Aber jo. Ich ward ein Mann von Welt, mein Gott, doch so arg trieb ich's nie. Und die Mätressen, Schand und Spott, sind wahrlich ein Gerücht. Entschuldigen Sie sich bitte nicht, Sie wurden Mann von Welt. Ich hoffe, das ist kein Gericht, weil das mir so gefällt. Denn was Ihnen fehlte, Sie sagten's gut, Sie haben's. Sie haben's. Was hab ich? Das wehre Blut. Wehre Blut. Wehre Blut. Eigner Saft, voller Kraft, voller Blut. Wehre Blut, seltenes gott, Du erhebst und beliebst unser Mut. Vida blut, weisse blut, Allort geht das Wort, wieder blot! Applaudissements.