Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Terra FM und PHDV live aus dem Studio in der Huemmerstraße. Thema der heutigen Sendung ist die Sommerschule, die heuer zum fünften Mal stattfindet. Zu Gast im Studio sind Lehrende, Organisatoren und vor allem Schülerinnen der Sommerschule. Ganz außen Melanie Ecker von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, mitverantwortlich für die Organisation der Sommerschule. Dann rechts von mir sitzt die Hanna, eine Schülerin der Sommerschule. Links Daniel Diewald, ein Lehrender der Sommerschule. Und Atam, ganz links außen, ein Schüler noch der Sommerschule. Die Sommerschule verkürzt die Ferien. Atam, hättest du gerne noch länger Ferien gehabt oder bist du jetzt gerne in die Sommerschule gegangen? Nein, ich hätte noch lieber mehr Ferien gehabt. Aber ist die Sommerschule jetzt zumindest so, dass du dir denkst, okay, es macht doch auch Spaß, aber vielleicht nicht ganz so viel wie zu Hause mit den Freunden? Also die Sommerschule macht wirklich viel Spaß. Besser als zu Hause bleiben. Besser als zu Hause bleiben, aber nicht ganz so gut und lustig, wie wahrscheinlich, wenn du mit den Freunden im Park gehen würdest, oder? Ja. Hanna, wie schaut das bei dir aus? Also ich war letztes Jahr schon in der Sommerschule und am Anfang finde ich, ist es manchmal ein wenig so, dass man sich so ein wenig drauf gewöhnen muss, weil heuer war es wieder in einer anderen Schule. Und ich werde nächstes Jahr auch wieder gehen, weil es einfach Spaß macht, weil man einen Freund finden kann. Und weil das Lernen einfach unterstützt, weil man merkt es am Anfang noch nicht so. So ist es mir zum Beispiel gegangen. Aber wenn man in der Schule sitzt und sich denkt, irgendwie fällt mir das Beispiel jetzt schwer, dann war es halt trotzdem gut, dass man in der Sommerschule war, weil dann weiß man solche Sachen, weil man frischt das Gehirn einfach wieder auf mit dem. Das war ja der ursprüngliche Plan damals von der Sommerschule, Melanie. Was kannst du sagen dazu, was ist der Sinn, bevor wir jetzt weiter in die Diskussion gehen, was ist der Sinn von der Sommerschule? wie die Sommerschule gestartet hat, war der Sinn dahinter, dass man die Kinder von Corona, also da ist ja ganz viel über digitale Bildung gegangen, über Blended Learning gegangen. Und da wollte man die Schüler einfach auffangen, die Schüler und die Schülerinnen wieder in die Schule zurückzufinden. Dann hat man gemerkt, den Kindern tut das gut. Und vor allem, also grundsätzlich war der Fokus vorher an den Schülern. Der Fokus ist jetzt, nachdem sich Corona wieder beruhigt hat und die Schule wieder angelaufen ist, ganz normal, jetzt liegt der Fokus eher auf den Studierenden, weil man gemerkt hat, dass die Studierenden ganz viele Erfahrungen sammeln können in der Schule, in der Sommerschule und deswegen hat man das Konzept beibehalten und ausgebaut. Dann komme ich gleich zu einem Studierenden. Daniel, wir kennen uns zwar schon eine Zeit, aber ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau. Unterrichtest du schon in einer Schule oder bist du noch eigentlich Vollzeitstudent? bleiben, bis ich mein Master in der Tasche drin habe. Ich sehe an Kollegen, wie schwierig das wirklich ist, dass sie dann Arbeit und Studium irgendwie managen. Kann ich nachvollziehen, ja. Und weil du das falsch angesprochen hast, jetzt liegt der Fokus auf den Studierenden. Jetzt nach fast zwei Wochen Sommerschule kann ich sagen, ich glaube, das war das beste Praktikum, was ich gehabt habe bis jetzt. Weil wenn ich während dem Studium ein Praktikum mache, dann geht eine Klasse rein, die hat den Lehrer schon diszipliniert. Die wissen, wie man sich benimmt, die sind ruhig, spitzen die Ohren und passen auf. Jetzt sehe ich mal eine Stunde durch, bin fertig. So, in welcher Schule hast du ein Praktikum? Da muss ich auch hin. Zumindest war es so weit. Es ist halt doch ein neuer Lehrer. Wir waren immer zu zweit im Teamteaching. Und dann sitzen drei Lehrkräfte in der Klasse. Das ist was anderes, als wenn ich jetzt allein in der Klasse stehe, die sie nicht kennt. Wo sie vielleicht zwei kennen. Und dort zwei und dort zwei. Dann hast du lauter so Grüppchen. Und dann stehst du da drin und denkst, okay, machen wir das. Und drei Tage drauf kommst du drauf, okay, hätte am ersten Tag da und da nur mehr gesagt, wären sie vielleicht jetzt braver gewesen. Ja, heißer Tipp für deine spätere berufliche Karriere, also das Thema Disziplin ist also ganz entscheidend und da kannst du eigentlich fast nicht zu früh anfangen. Man kann später immer nachlassen, aber schwierig, dass man am Schluss, was eingerissen ist, dann wieder auffangen. Adam, jetzt ist die Sommerschule ja nicht so ganz vergleichbar mit einer normalen Schule. Normal sitzen 20, 25 Kinder in einer Klasse. Kannst du uns das ein bisschen erzählen, wie jetzt so der Ablauf in einer Sommerschule ist? Also der Ablauf in der Sommerschule, wie der Herr Professor Diewald schon gesagt hat, da kennen sich ein paar Leute, ein paar nicht. Es gibt vielleicht Leute, die niemanden aus der Klasse kennen und ja und das bringt sich halt zusammen in der Woche. Die Schüler verstehen sich und dann man lernt im Unterricht, in der Pause, da hat man halt Pause, wie immer. Aber macht ihr da quasi einen Unterricht, so wie man vom Schuljahr kennt? So der Lehrer steht vorne, erklärt was, dann übt man was, dann kommt das Nächste, oder ist da der Unterricht auch ganz anders? Nein, der Unterricht ist so ähnlich, aber man hat halt mehr Freizeit in der Sommerschule. Würdest du dir dann wünschen, dass der Unterricht das ganze Jahr eher so wäre wie in der Sommerschule oder ist dir dann der Unterricht sonst schon lieber? Nein, ich wünsche mir, dass der Unterricht in der echten Schule so wie in der Sommerschule wäre. Darf ich ganz kurz nur fragen, bist du noch in der Primarstufe oder Sekundarstufe? Also Volksschule, Mittelschule oder Gymnasium? Ich bin im Gymnasium, in der dritten Klasse Gymnasium. Und die Sommerschule ist jetzt eigentlich wo genau? Das haben wir auch noch nicht gefragt. Die Sommerschule ist im akademischen Gymnasium. Im akademischen Gymnasium. Du gehst doch sonst ins akademische Gymnasium? Nein. In welches gehst du sonst? In die Solar City Schule. In die Solar City. Und du musst jetzt in der Sommerschule ins akademische Gymnasium fahren, weil es da näher ist zu deinem Wohnort oder weil es keine nähere Sommerschule geben hätte? Weil es keine nähere Sommerschule geben hätte. Okay. Ist das heuer, wenn ich mich erinnern kann, hat es da am Anfang schon mehr Standorte gegeben. Ist das weniger geworden in den letzten Jahren? Nein, die Standorte sind sicher nicht weniger geworden, weil die Schülerinnen- und Schüleranzahl eigentlich mehr geworden ist. Es gibt halt immer Cluster und die Standorte wechseln, so dass jede Schule was dazu beitragen muss, was an Materialkosten dazu kommt, an Kopierkosten, deswegen wird das immer gewechselt. Vielleicht darf ich ganz kurz noch einhaken zu dem, was nämlich die vorige Frage war, was der Sinn ist der Sommerschule. Das hat mir jetzt sehr gut gefallen, Atom, wie du gesagt hast, das ist ein bisschen anders wie die Schule, die reguläre Schule, wie du sie sonst kennst. Das ist nämlich das Hauptaugenmerk, dass man die Kinder ein bisschen motiviert für die Schule wieder, dass man einen sanften Einstieg gewährleisten kann für die Kinder und natürlich auch um Lernrückstände und Defizite zu kompensieren. Aber ich freue mich sehr, dass man das so hört jetzt da von euch, dass das wirklich gut ankommt bei euch und dass das tatsächlich ein bisschen anders läuft wie die reguläre Schule. Und ich hoffe, so im Sinne des Projektunterrichts, was nämlich ganz, also der Fokus wäre von der Sommerschule, dass man projektorientiert unterrichtet. Ich hoffe, das macht ihr auch, das würde mich dann noch interessieren. Vielleicht könnt ihr dann was dazu sagen, ob ihr Projekte macht. Das wäre auch so ein Fokus. Ja, ich habe es jetzt nur eben spannend gefunden, dass man da in der Sommerschule, weil Solar City, akademisches Gymnasium, ist ja doch nicht ganz ums Eck, was nichts heißt, weil ich habe auch in Biesenfeld einen Schüler gehabt, der aus der Solar City immer gefahren ist und das in der Mittelschule. Also es gibt manchmal ein bisschen komische Situationen. Bevor wir die Hanna jetzt was über die Projekte erzählen lassen, frage ich jetzt noch den Daniel. Wie ist das für dich so? Ich meine, du kennst jetzt, im fünften Semester bist du? Ich komme jetzt ins siebte. Ins siebte, das heißt, du hast doch schon ein paar Praktika hinter dir. Da hat man doch dann immer so, ich weiß nicht, ob man das heute noch so macht, mit Stundenbilder und schöne Stundenvorbereitungen und sowas. Jetzt bist du auf einmal quasi eigenverantwortlich. Wie ist dann so ein Unterschied auf einmal? Also wie gehst du dann, wenn du nicht dieses Sicherheitsnetz hast? Wie gehst du dann, wenn du nicht dieses Sicherheitsnetz hast? Da ist jetzt nur ein Lehrer da, der für dich im Notfall, falls es ganz aus dem Ruder läuft, übernehmen kann. Wie ist das so als Lehrender? Man geht mit einem anderen Gefühl rein, sicher. Ich gehe rein mit dem, das ist meine Klasse. Ich bin für die Klasse verantwortlich. Alles, was ich mache, wird auf mich zurückfallen. Ins Praktikum gehe ich rein, ich ziehe meine Stunde durch. Am besten bringe ich meine Stundenplanung durch, die ich davor zwei Wochen lang geplant habe. Und wenn ich die durchgedrückt habe, dann gehe ich raus und lasse das Feuer und das Chaos im Lehrer übrig. In der Sommerschule gehe ich rein und bin jetzt vier Stunden mit denen am Vormittag von acht bis zwölf in der Klasse und weiß, wenn ich heute einen Fehler mache, der fall wieder auf mich drauf. Da geh ich ganz anders rein, mit einem ganz anderen Gefühl und man lernt extrem viel, wirklich. Weil du merkst, du gehst heim und denkst dir, was ist heute schief gelaufen? Wieso waren die Schüler so oder so? Und dann kommst du drauf, vielleicht liegt es daran, dass ich vor zwei Tagen da oder da nichts gesagt habe. Und die Frage stelle ich mir im Praktikum nicht, weil da habe ich, wenn ich Zeit habe, dann kann ich eine Woche jeden Tag hingehen, wenn ich Glück habe, und mit den Lehrveranstaltungen und mit den Unterrichtsstunden von meinem Betreuer, wenn das so ausgeht. Und auch dann, ich habe letztes Jahr im Praktikum viel Glück gehabt, weil ich dann doch alle zwei, drei Stunden mal reinkommen konnte. Aber es waren trotzdem zwei Stunden dazwischen, wo der Lehrer wieder aufgeräumt hat. Wir reden da gleich weiter. Ich glaube nämlich, wenn ich das jetzt von der Technik richtig verstanden habe, vielen Dank übrigens einmal an die Sophie, an den Paul und natürlich auch an den Christian, dass sie die Technik heute machen. Wir sollten einmal Musik spielen, weil es irgendein Problem, glaube ich, gibt. Wer die Freiheit liebt, liebt die Einsamkeit Du verschwendest dich, lässt mich nicht allein Mein Blick langsam leer und ich schenk mir nichts Drehst meinen Kopf nicht mehr, nicht mehr so leicht Und Baby, pass auf dich auf Es ist viel zu leicht Lass dich bloß auf mich ein Baby, sonst brichst du noch Baby, sonst brichst du noch Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich Dreh dich im Kreis Dein Herz bricht zu leicht Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich Dreh dich im Kreis Dein Herz bricht zu leicht Warte nicht auf mich, vielleicht schläfst du ein Du weißt, wo ich bin, wo sie meinen Namen schreien Wo ich bin, wo sie meinen Namen schreibt Fragst, sind wir okay, sind wir noch dabei? Schreib nicht mehr zurück, will nicht, dass du's weißt Und Baby, pass auf dich auf, es ist viel zu leicht Lass dich nicht auf mich ein Baby, sonst brichst du noch, ja, sonst brichst du noch Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich, dreh dich im Greif Dein Herz bricht zu leicht Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich, dreh dich im Greif Dein Herz bricht zu leicht Oh, ich will, dass du fliegst Ich will, dass du fliegst Bis du mich nicht mehr siehst Wer die Freiheit liebt, liebt die Einsamkeit Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich, dreh dich zum Greif Dein Herz bricht so leicht Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich, dreh dich zum Greif Dein Herz bricht so leicht Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich, Tanz für mich Dein Herz bricht zu Leid Dein Herz bricht zu Leid I feel lost. Lost? What do you mean? Thank you. If you're lost. Lost? What do you mean? Thank you. I'm going to go. One, two, three. Go Tamir. One, two, three. Nice. Summertime, and the living is easy fish are jumping and the cotton is hard oh yeah daddy's rich and mama she's good looking she's good looking yeah so hush little baby don't Mama, she's good looking, she's good looking, yeah So hush little baby, don't, don't you cry One of these mornings You're gonna rise up singing. Yeah, yeah, yeah. Then you'll spread your wings and take to the sky. But till that morning, there's nothing can harm you. With daddy and mammy standing by. Oh, with stay, we stay Bye Bye Till that morning Till that morning There is a Nothing can harm you With daddy and mammy Standing by And let me stay, then bye. And let me stay, then bye............................................................................................................................................................................................................................................................................... Ja, willkommen zurück. Ich sehe nämlich gerade am Studiomonitor kein Bild. Ich muss mich für die Unterbrechung, für die lange Musikpause entschuldigen. Wir haben ein technisches Problem mit den Kameras, das wir noch nie gehabt haben. Darum haben wir jetzt ein bisschen gebraucht, um eine Lösung zu finden. Ja, es geht um die Sommerschule. Studenten in der Sommerschule. Studenten in der Sommerschule. Du hast vorher über deine, über die besondere Challenge des Studierenden in der Sommerschule berichtet. Ich möchte jetzt aber wieder ein bisschen, oder haben wir jetzt noch etwas ganz Wichtiges? Habe ich das vorher abgewürgt? Ich glaube, wir sind ein bisschen in der Mitte stecken geblieben. Dann fassen wir das. Ich versuche es nochmal kurz zusammenzufassen. Du hast gesagt, es ist irgendwie besonders, weil man zum ersten Mal wirklich verantwortlich ist für eine ganze Klasse. Und man dann oft merkt, okay, wenn man jetzt vielleicht irgendwo einen Fehler gemacht hat, in welcher Weise auch immer, dass man das dann irgendwie merkt. Aber nach zwei Wochen ist es vorbei. Nach zwei Wochen ist es vorbei. Und wenn ich den Fehler als Junglehrer mache, dann muss ich vielleicht mein restliches Leben damit kämpfen, weil das in der Schule dann auch bleibt. Oder zumindest in der Klasse. Glaubst du wirklich, dass du so einen Fehler in der Schule... Ich weiß es nicht, ich war noch nie mein Leben lang Lehrer. Aber es ist sicher das beste Praktikum. Es ist sicher ein sehr gutes Praktikum und ich finde es irrsinnig erschöpft, dass das, du kennst das noch, das Blockpraktikum, das es früher gegeben hat. Ich weiß nicht, gibt es das in der Primarstufe noch? Aber in der Sekundarstufe gibt es das heute nicht mehr. Das hat es früher gegeben und das war das beste Praktikum, drei Wochen lang wirklich den vollen Lehrerjob machen. Auch wenn man dann natürlich den Vorteil gehabt hat, dass immer der Lehrer da war, der einem helfen konnte. Ich meine, wenn ich noch ganz kurz einhalten darf, was natürlich schon auch anders ist, wenn du eine einzige Einheit unterrichtest, da hast du praktisch die Zeit, die du brauchst, zum Vorbereiten. Da kannst du zwei Wochen vorbereiten und dann machst du die beste Stunde. Wenn du das wirklich zweiheit unterrichtest, dann hast du praktisch die Zeit, die du brauchst, zum Vorbereiten. Dann kannst du zwei Wochen vorbereiten und dann machst du die beste Stunde. Wenn du wirklich zwei Wochen unterrichtest, dann kannst du nicht davor einen Monat lang nur für die zwei Wochen Sommerschule vorbereiten. Und dann kommst du irgendwann an einen Punkt, wo du denkst, okay, ich habe jetzt nicht die Zeit, dass ich da die beste Stunde meines Lebens vorbereite. Und das sind auch viel cooler Lernprozesse, was aber gleichzeitig auch wieder ein bisschen schwierig macht. Man wünscht sich viel Projektunterricht, viel dies, viel das, aber irgendwie will die Schüler doch auch was geben, dass vorbereitet werden aufs Leben und wenn ich jetzt immer nur Projekte mache, ist sicher viel Spiel, aber irgendwo muss ich auch was erklären. Und das ist sicher auch eine Art Challenge, weil da können Fragen von bis kommen. Wenn ich in eine Klasse reingehe, dann weiß ich, okay, zumindest von dem Jahrgang oder zu dem Thema kommen die Fragen. In der Sommerschule wird auch das Wissen sicher noch einmal mehr geprüft. Weil da sind Fragen von alles, was ich bis jetzt gelernt habe, muss sofort da sein und zwar so da sein, dass ich es erklären kann, dass der Schüler wirklich nachher wieder versteht. Und das halt auch nicht nur in dem Fach, das du geprüft wurdest, sondern in der ganzen Palette oder zumindest in den Hauptgegenständen? Zumindest. Wir haben ja nur Deutsch, Mathe und Englisch. Aber du musst dann in der Sommerschule schon alle Fächer machen? Nein, ich habe nur Mathe. Du hast nur Mathe, das heißt, du wechselst von Gruppe zu Gruppe und machst nur Mathe? Das ist standortspezifisch. Ich habe gehört, bei manchen Standorten, die haben zwei Stunden Mathe, zwei Stunden Deutsch. Bei uns im Akademischen haben wir so, du meldest die vier einfach an und hast dann zwei Wochen nur das Fach. Die wechseln zwar dann Lehrer in der Mitte, darum habe ich letzte Woche die eine Mathegruppe gehabt. Jeden Tag. Acht bis zwölf. Mathe, Mathe, Mathe, Mathe. Und das zwei Wochen durch. Okay. Ist das anstrengend? Wenn man die ganze Zeit nur dasselbe Fach hat? Also, ähm... Also, mein persönliches Lieblingsfach ist jetzt Mathe nicht so, aber die vier Stunden kann man schon aushalten, weil ich denke mir, wir haben zum Beispiel eine kleine Pause, bei Herrn Diewald haben wir zwei Pausen gehabt, also man hat immer zwei Pausen, also das kann man sich selber einteilen, mit den Schülern und dem Lehrer macht man das aus. Und jetzt haben wir zum Beispiel um 3.45 Uhr, haben wir meistens 5 Minuten Pause dann, bis, oder zum Beispiel heute haben wir um 5 vor neun die Pause gemacht. Und dann um neun haben wir dann wieder mit dem Unterricht angefangen. Also mit den Lernstunden. Und dann gibt es auch eine große Pause mit einer Viertelstunde. Also ganz normal halt. Ja, und da in der Pause kann man aufs Klo gehen, kann man alles machen. Und in der großen Pause gehen wir meistens in den Hof runter, da können die Buben Fußball spielen und so. Spielst du nicht Fußball? Nein, ich spiele nicht Fußball, ich schaue gerne Fußball, aber selber spiele ich es nicht. Und das ist eigentlich ganz gemütlich, weil, also, es ist nicht so wie in der Schule, es ist jetzt auch nicht so richtig so, boah, die Sommerschule muss ich jetzt gar nicht suchen, gar nichts lernen, also es ist schon gescheit, wenn man zuhört und so, weil sonst bringt es sich gar nichts. So, das habe ich jetzt machen müssen, weil das ist die beste Einstellung. Es gibt ja keine Noten, oder? Also in der Sommerschule nicht. Eben. Und ich glaube, da gibt es ein paar viele Kinder. Ich meine, ich bin selber jetzt seit sieben Jahren, glaube ich, sieben Jahre Lehrer, und ich merke das oft. Es gibt ein Fach, wo es um nichts geht, oder wo es vielleicht einmal keine Noten gibt, dann kann ich mir Aufträge von vornherein sparen, weil sie werden eh nicht erledigt. Und darum ist das super, weil du gehst nicht mit der Einstellung hin, es gibt eh keine Noten, also es geht, ich habe nichts, also brauche ich eh nichts machen. Also bitte behalte dir diese Einstellung bei. Ja. Ja? Also bitte behaltet ihr diese Einstellung bei. Ja. Und es ist halt auch so, manche Kinder gehen rein und sagen, nein, meine Mama hat mir das jetzt auch geschafft, dass ich da hingehen muss. Also früher, ich muss zugehen, früher war ich auch so, ich meine, ich weiß es jetzt schon, weil ich habe dann auch mal ein paar Pflege gehabt bei den Mathe und so. Und dann ist mir schon dann einmal draufgekommen, dass man sich jetzt einmal ausstrengen muss, weil sonst wird das nichts. Und dann gibt es eben auf der Welt so super tolle Dinge wie die Sommerschule, da wo man hingehen kann, da wo man eine Freizeit hat, dann wieder um 12 Uhr heimgehen darf, da wo man dann auch wieder sein Gehirn in in den Lauf bringt, also für die Schule, und dass man einfach wieder das alles auffrischt. Nein, wirklich, ich finde es super, dass du das so siehst, weil ich glaube, das Problem ist wahrscheinlich auch in der Organisation bekannt, oder, dass es vielleicht Kinder gibt, die ein Motivationsproblem haben, wenn sie in die Sommerschule gehen. Projektarbeit, ist das dann so etwas, wo man versucht, die Sommerschule eben anders zu gestalten, dass man dieses Motivationsproblem nicht aufkommen lässt oder irgendwie abfängt? Spielt sicherlich eine Rolle, dass man die Motivation aufrechterhält bei den Kindern, wobei ich bin generell ein Fan von Projektunterricht und hätte das gerne in der Regelschule insgesamt. Ich weiß, ich habe vorher schon ein bisschen rausgehört, Projektunterricht ist so ein bisschen das Spielerische und man verbindet damit halt... Dann habe ich es falsch interpretiert. nur Mathematik und so und ich glaube gerade in Projekten kann man Themengebiete aufarbeiten auf vielfache Weise und dann interdisziplinär arbeiten. Das ist das, was mir besonders gefällt am Projektunterricht, dass man kann eben, wir haben in der Primarstufe, also im Gegensatz zu euch, haben wir wirklich grundsätzlich werden da alle Fächer unterrichtet, weil es heißt zwar Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sollen aufgehört werden können in der Sommerschule, wobei durch das projektorientierte Arbeiten kommen alle Fächer dran sozusagen. Es wird dann Sport eingebaut, es wird, was mir recht gut gefällt in der Sommerschule bei mir, also ich war zweimal eben Standortleitung und bei uns ist recht viel gekocht worden miteinander, wo dann auch die sozialen Kompetenzen und Konfliktkultur entwickelt worden ist. Also da sind ganz andere Kompetenzen auch noch, die da gefördert werden in der Sommerschule, wo man vielleicht nicht gleich einmal dran denkt. Ja, vor allem, es ist ja eigentlich, es gibt so viele Kompetenzen, die man aus Schule irgendwie entwickeln soll. Also es ist ja ganz schwierig, dass man sich da jetzt auf eines konzentriert. Und darum ist Projektunterricht ist natürlich gut, aber wenn es ein bisschen spielerisch ist, wenn man die Kinder ein bisschen mehr bei der Stange hält oder ein bisschen mehr begeistern kann. Aber Projektunterricht muss nicht spielerisch unbedingt sein, weil es kommt nur auf die Vorbereitung oder auf das an, was man machen will und welche Fächer man einbezieht. Aber der Atom hat schon so lange nichts mehr gesagt und ich glaube, der möchte auch gerne wieder einmal sprechen. Habt ihr irgendein Projekt gemacht, wo du sagst, das war jetzt super? Also beim Herrn Professor Diewald in der ersten Woche, da haben wir ein Projekt gemacht, aber dann haben wir es wieder spiele bauen neue spiele erfinden die halt mit dem thema mathematik ein bisschen verbunden sind wo man rechnen muss im spiel ja was hast du dafür ein spiel erfunden also ich habe ein spiel erfunden das eigentlich niemand kennt ja ja darum erklärst du uns bitte fällt an keinem was vielleicht es heißt es heißt bankenhaus die bank des glückes und das spiel man es gibt einen startpunkt es können na ja vier leute spielen und es gibt immer länder oder städte hat man steht auf einer stadt man kann sie kaufen für eine bestimmte anzahl an geld oder man kann sie auch nicht kaufen und der würfel entscheidet wo man steht natürlich man kann aber man muss nicht auf länder stehen man kann auch Glück oder Pech haben. Es geht ein bisschen in die Richtung wie Monopoly, oder? Ja. Und wo ist da jetzt der Mathematik-Aspekt? Weil man sein Geld zusammenhalten muss, rechnen muss? Oder sind da dann irgendwelche speziellen Aufgaben, dass man weiterkommt? Also jeder bekommt am Startpunkt ganz am Anfang 1200 Euro und dann beginnt man das Spiel. Wenn man die Runde beendet hat, dann bekommt man noch mal 1200 Euro und mitten in der Runde, da wird die ganze Zeit Geld abgenommen, weil ein anderer vielleicht die Stadt gekauft hat. Obwohl es lehm ist. Weil. Okay. Aber hat dir das Spaß gemacht, so ein Spiel zu entwickeln? Ja, sehr. Und glaubst du, dass dir das auch vielleicht in anderen Zusammenhängen was bringt, weil du vielleicht irgendwelche Schritte, die du beim Entwickeln vom Spiel machen hast, müssen auch auf irgendwelche anderen Fächer oder sow was übertragen kannst nein nein ich bin mir ziemlich sicher dass das was bringt nur du weißt das jetzt vielleicht noch nicht aber wenn man dann später mal andere sachen macht wirst vielleicht drauf kommen das kann man vielleicht auch übertragen du nimmst das schon das Mikrofon. Ich wollte gerade noch etwas dazu ergänzen. Das Schöne ist ja, wenn die Kinder rausgehen und sagen, heute habe ich gar nichts gelernt. Ich war selber Volksschullehrerin und mir ist das ein paar Mal so gegangen, nach so Projekttagen, wo man einfach großartige Sachen macht und wo die Kinder total begeistert waren und dann am Ende des Tages rausgehen aus der Schule und dann sagen, heute haben wir gar nichts gelernt, das war der coolste Schultag. Und dann habe ich mir gedacht, heute haben sie richtig viel gelernt. Und das finde ich so schön, dass du das jetzt auch gerade sagst, nein, ich glaube, da habe ich gar nichts gelernt, weil das ist das Schöne, weil Lernen verbindet man immer damit, dass das irgendwie anstrengend ist und wenn es nicht anstrengend war, ist es umso schöner, wenn du trotzdem was dabei gelernt hast. Ich glaube, du hast sehr viel, oder du wirst das in ganz vielen anderen Bereichen nur irgendwie anwenden können, was du gemacht hast, dass du zu dem Endergebnis kommst. Du hast strategisch gedacht, du hast Dinge überlegt, wie kann man vielleicht ein bestehendes Spiel abändern. Das heißt, du hast ein Konzept gehabt und hast das angepasst und das wirst du öfter noch brauchen. Und das ist so ein erster Schritt in die Richtung. Und das brauchst du nur ganz oft. Also das ist, du hast, hundertprozentig bringt dir das später noch was. Hanna, wie schaut es bei dir aus? Wie lustiges Projekt oder? Also ich war im Atom seiner Klasse. Hast du auch ein Spiel gemacht? Ja, wir haben auch ein Spiel gemacht. Und da geht es darum, dass man, es gibt sechs Kegel und eben einen Würfel. Und man würfelt und darf die jeweilige Anzahl fahren. Also so wie das Leiterspiel, nur mit Mathe-Rechnungen, also das Leiterspiel, das ist bei... Okay, mir sagt das nichts, aber ich bin schon so lange von den Spielen weg, dass ich... Ja, das ist da, in der war die Mensch ärgere dich nicht, da dabei. Ah, ich glaube, ich weiß schon. Und wir haben das halt so gemacht, dass man zum Beispiel bei der 3 am Gelderleiter auffällt und da haben wir zum Beispiel dann einen roten Punkt hingemacht. Also die roten Punkte heißen, dass die Rechnung schwer ist. Und bei den blauen Punkten heißt es, dass die Rechnung eher leichter ist. Und die Rechnungen habt ihr euch hier auch selber überlegt? Ja, wir haben dann auch Übungszähling gemacht, haben ein paar Aussagen geschrieben. Das finde ich immer spannend, was dann Schüler aus schwer und Aussagen aus leicht, weil da sind Lehrer und Schüler sehr oft ganz weit auseinander. Und da haben wir dann die Rechnungen aufgeschrieben und dann, wenn man auf die 3 kommt, muss man eben die Rechnung ausrechnen. Dann darf man mit der Leiter aufgefahren und dann ist man zum Beispiel da oben auf der 2,30, also dann hecher oben. Und wenn man dann zum Beispiel auf irgendeiner Zahl ist, und da ist jetzt zum Beispiel auch irgendeine Farbe, zum Beispiel blau, dann musst du die Rechnung ausrechnen und musst mit der Leiter, wenn da eine Leiter ist, wieder runterfahren, weil du ja auf dem Punkt warst und dann mit der Leiter sozusagen wieder runterkommst, runterfahren musst. Das ist ja gemein. Und wenn man eine Rechnung nicht lösen kann, dann muss man wieder von vorne runter kommen. Und es gibt 115 Felder. Und auf jedem Feld muss man eine Rechnung beantworten? Nein, also... Nur auf die, auf die man kommt? Oder gibt es auch nicht auf jedem Feld eine Rechnung? Nein, nicht auf jedem Feld. Sonst hätte ich alleine schon den größten Respekt vor euch, dass ihr euch so Fall Rechnungen? Nein, nicht auf jeden Fall. Sonst hätte ich alleine schon größten Respekt vor euch, dass ihr euch so viele Rechnungen überlegt habt, dass man das überhaupt durchspülen kann. Also wir haben selber nicht an uns gedacht, wenn wir das mal spülen. Wenn ihr uns mit anderen damit gewählt. Ja genau. So kann ich mich schon gut vorstellen. So, Atom hat vorher gemeint, er ist sich nicht so ganz sicher, ob ihm das später was bringt. Glaubst du wenigstens, ich meine, jetzt haben wir schon darüber gesprochen, also jetzt ist die Frage, jetzt hast du natürlich einen großen Vorteil, aber glaubst du, dass dir so ein Projektunterricht jetzt nicht nur für Mathe was bringt, sondern auch generell für dein zukünftiges Leben? Also das bringt, also so Gemeinschaft, dass man was gemeinsam macht, weil wir waren in so Gruppen aufteilt, das finde ich bringt eigentlich viel und wir haben zwar ein anderes Spiel gemacht wie sie, wir haben wirklich mit Rechnungen was gemacht und wenn man das so in einem Spiel bezieht, dann finde ich macht man das gern, weil jetzt so, wenn man vor der Hauswohnung sitzt, dann denkt man sich so, war ich nicht lieber gern wo draußen mit Freunden oder so, und bei einem Spiel, da merkt man es irgendwie nicht so, weil man halt was spielt, und dann bezogen mit den Rechnungen lernt man halt schon was draus. Da würden wir jetzt sofort eine Diskussion starten können, ob dieser Wettbewerbscharakter wirklich sinnvoll ist oder nicht. Weil es gibt ja genug Lehrer, die das machen, dass irgendwelche Wettbewerber in den Unterricht einbauen, wo ich halt immer sage, für manche Kinder ist das super, für manche Kinder ist das eine Katastrophe. Ich weiß nicht, wie da die Bildungsforschung dazu steht, weil man weiß, dass Kinder lieben den Wettbewerb. Kinder haben wir dann, wenn man jetzt denkt zum Beispiel an Sachen wie Kahootspülen oder sowas. Wettbewerb da super, aber es gibt halt immer wieder welche, die da dann komplett aussteigen und eigentlich wo man den Gegenteil erreicht. Also ich kann zuerst einmal meine persönliche Meinung dazu sagen. Ich bin immer dafür, dass man das eine extrem nicht macht und das andere nicht. Also ein bisschen ein Wettbewerb ist sicher sehr interessant für Kinder. Man könnte es aus dem Sport angehen. Da ist es schon manchmal ganz lustig, wenn man dann auch der Sieger ist und sagen kann, was man kann. Natürlich ist ständiger Wettbewerb nicht gut in der Schule und ist wieder ein anderes Thema, aber wenn man jetzt den Wettbewerb ganz aus der Schule lassen wird, dann müsste man auch die Noten abschaffen. Da wäre ich ganz stark dafür und da könnten wir gerne einmal länger darüber diskutieren. Da haben wir vor, wie lange ist das jetzt her, ich glaube in der ersten Juli-Sendung, also vor zwei Monaten ungefähr, haben wir da eine längere Sendung darüber gemacht mit, ich weiß jetzt schon gar nicht mehr, wer da war. Der Herr Altrichter, oder? Und die Frau Breimauer. Soweit ich weiß, weil ich das so gesehen und gehört habe. Also da kann man immer. Also wenn ihr da über das Thema eine Sendung machen möchtet oder eine Diskussion, also jederzeit gerne. Aber jetzt haben wir eine Sommerschule, da gibt es keine Noten. Gibt es da dann irgendeine Form von Feedback, das man kriegt? Martin vielleicht? Weißt du da was? Erfährst du das jetzt dann nur, was der Herr Diewald sagt? Oder gibt es da am Schluss auch, oder Hanna, du warst schon in der Sommerschule? Ja, genau. Kriegt man da dann am Schluss auch so eine Art Zeugnis, vielleicht nur mit einer verbalen Beurteilung? Also letztes Jahr haben wir das nicht gekriegt. Also die meisten Sachen hat man schon vom Lehrer so gesagt. Also jetzt nicht wie in der Schule, dass er sagt, das kannst du nicht gut und dann so Beurteilungen eben wie das Zeugnis. Das ist jetzt nicht so. Also dass man ein Zeugnis kriegt, ist das jetzt nicht. Also letztes Jahr war es auf jeden Fall nicht so. Und ich finde Beurteilungen so ganz gut, weil man dann weiß, wo man sich verbessern muss. Brauche ich dafür jetzt auch Noten? Also wenn wir über Noten reden... Ich weiß eh, als Kind habe ich auch immer Noten gerne gehabt, weil dann stehen da ein paar Anze drinnen, dann gehen wir zu Rom und dann kriegt man Geld dafür. Aber reicht, würde da nicht einfach reichen, wenn da irgendwer, also wenn du jetzt irgendwas gemacht hast und dann erfährst du, okay, das hast du schon super gemacht, in dem Bereich kannst du es vielleicht noch besser machen, oder brauchst du unbedingt da Noten dafür? Also, wenn wir jetzt keine Noten in der Schule hätten, wäre es, finde ich, gar nicht so schlimm, weil man vom Lehrer ganz viel gesagt kriegt, wo man sich noch verbessern sollte und so. wo man sich noch verbessern sollte und so. Und man kriegt auch von den Großeltern und von der ganzen Familie und von allen Menschen, kriegt man gesagt, boah, du bist so gut in dem. Und eben, wie du auch schon gesagt hast, mit dem Geld wegen der Oma, die... Ist das eh heute noch immer so, dass man von der Oma... Ja, dass die dann so, also mit dem Geld so beurteilen, das ist jetzt nicht so, aber die meinen es dann so gut, da kriegst du mal einen Fünfer, da kaufst du mal Eis drum, und sind dann sehr stolz darauf, und das finde ich auch gut so. Nein, es ist in gewisser Weise eher, also für manche Kinder sicher Ansporn, aber fragen wir doch in Atamanu. Was sagst du zum Noten? Brauchst du Noten für dein persönliches Glück oder wärst du mehr zufrieden, wenn deine Lehrer zu dir sagen, das hast du gut gemacht, das kannst du vielleicht noch besser machen? eine Lehrer zu dir sagen, das hast du gut gemacht, das kannst du vielleicht noch besser machen? Also ich weiß nicht. Letztes Jahr, als ich in der Sommerschule war, da haben mir die Lehrer nur gesagt, ja, da war es gut, aber wir haben keine Urkunden gekriegt oder sowas ähnliches. Und dieses Jahr wird es wahrscheinlich auch so sein. Ist das grundsätzlich nicht so der Plan bei der Sommerschule? Also ist das ja grundsätzlich nicht vorgesehen, dass da irgendwas gibt? Das, was uns gesagt worden ist, was kriegen, ist eine Anwissenheitsbestätigung, dass zwei Wochen jeden Tag da waren. Bestätigung, er ist in der Früh aufgestanden, ist ergangen und ist wieder gegangen am Nachmittag. Und wenn er nicht jeden Tag da war, steht es irgendwo drauf, dass er nicht jeden Tag da war. Das ist das Einzige. Ich finde es ja grundsätzlich vollkommen unnötig, dass man da jetzt irgendeine Form von Zeugnis hergibt. Du wirst wahrscheinlich deinen Schülern ein Feedback geben. Ich versuche natürlich, so gut es geht, dass ich denen irgendwie ein bisschen rückmelde, wo sie sich mehr anstrengen müssen. Aber es ist auch, wenn man sagt, ich habe vier Stunden in der Vormittagszeit, die Zeit vergeht so schnell. Und am Nachmittag denkst du dann so, hey, eigentlich wollte ich nur das und das machen und dem und dem vielleicht sagen. Ich habe in der letzten Woche, wo ich die zwei auch gehabt habe, ganz oft dann das Feedback bekommen, dass ich ihnen zu wenig gesagt habe, wie weit sie stehen. Das ist sicher irgendwo wichtig, dass man denen in der Sommerschule auch Feedback gibt. Lernt man mittlerweile, also ich kann mich noch erinnern, an mein Lehramtsstudium, da war eigentlich das Thema Feedback an die Kinder ein maximaler Randthema. Ich bin aber eigentlich der Meinung, dass das ganz was Wichtiges ist. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann es nicht wirklich. Also ich habe es nicht gelernt und darum ist mein Feedback, das ich meinen Schülern gebe, sicher auch nicht das Beste oder weit davon entfernt. Lernt man das heute mehr im Studium? Gibt es da so Lehrveranstaltungen, wo man sowas macht? Wenn man über die Primarstufe, weiß ich nicht, da sagst du wahrscheinlich gleich was dazu. Ich bin nicht bei mir, sonst hätte ich es nicht gelernt. Genau, ich mache Sekundarstufe, weiß ich nicht, da sagst du wahrscheinlich gleich was dazu. Ich bin nicht bei mir, sonst hätt ich nicht gedacht. Genau, ich mache Sekundarstufe. Ich hätte jetzt noch nicht eine Lehrveranstaltung gehabt, wo es explizit auch um Feedback und Rückmeldungen oder so geht. Das kommt halt wie immer extrem auf die Lehrende Person drauf an. Wir haben auch eine Professorin gehabt, die hat gemeint, Leute, das ist so im Trend, jeder will Feedback geben, das ist voll wichtig. Wenn es ihr rausgeht, jeder will, dass ihr Feedback gebt. Es ist immer wieder in den Medien, dass darüber reden, dass man als Lehrer verbales Feedback geben soll. Dann haben Zeugnisse nur für alle 200 Schüler, die man in der Klasse sitzen gehabt hat, dann nur schreiben, er war dort gut und da muss er nur arbeiten und dann schreibt es dann mal drei Wochen. Aber die hat sehr viel Wert darauf gelegt. Da haben wir Präsentationen gemacht und die hat dann auch wirklich, da gibt es, das habe ich auch gewusst davor, eigene Feedback-Methoden. Und da haben wir dann die Präsentationen gemacht und dann hat immer ein anderer Student nur eine Feedback-Methode vorbereiten müssen und dann mit den anderen Kollegen diese Methode durchführen. Dass wir einfach eine Palette an Werkzeugen kriegen, wie man auch mit Schülern Feedback zu sich selber, aber auch Schülerfeedback zu Schülerpräsentationen zum Beispiel durchführen kann. Und das war eigentlich ziemlich cool. Darf ich da gleich was sagen? Ja, natürlich, ich wollte dir schon die Worte teilen. Das ist nämlich ein Thema, das mich sehr interessiert, wo ich mich sehr viel damit auseinandersetze. Und es gibt eben das summative Assessment, also das ist diese Note am Ende von einer Leistung, vor allem von einem sehr langen Zeitraum. Es gibt das formative Assessment und das ist das regelmäßige Rückmelden. Also es macht, finde ich, auch wenig Sinn, wenn am Ende des Schuljahres dann eine verbale Beurteilung da ist, wo die Kinder dann eben kein Geld mehr kriegen fürs Eis, das alleine wäre zu wenig. Was heißt das jetzt? Das wäre ergänzend super, wobei, wie gesagt, also Noten brauche ich grundsätzlich nicht. Nur das regelmäßige Rückmelden wäre so wichtig. Das findet, glaube ich, eh schon ganz viel statt, aber zurück zum Projektunterricht, da hat man die Möglichkeit, dass man Kinder mal einzeln herausholt, weil da sind die Kinder, also wenn man den Unterricht öffnet, sind die Kinder beschäftigt, die haben sich gemeinsam was überlegt, die haben verschiedene Verantwortungen, wo sie beschäftigt sind mit dem Projekt, wo sie sich einbringen können und da kann ich mir mal einzelne Kinder rausbieten und denen mal Rückmeldung geben und mal sagen, boah, ich habe da gemerkt, ich habe gar nicht gewusst, dass du so gut sprechen kannst vor den anderen oder dass du in dem Themengebiet so gut auskennst. Ich bin froh, dass du das gemacht hast in dem Projekt, dass du dich da so eingesetzt hast. Und ja, also darum Formative Assessment finde ich ganz wichtig und das regelmäßige Rückmelden. Und in der Sommerschule, damit wir wieder auf das Thema zurückkommen vielleicht, gibt oder sollte es am Ende der Sommerschule ein Projekt,präsentation geben oder ein Produkt, das entsteht, ist so die Idee dahinter. Also ich habe zuerst schon ganz kurz in der Pause mit Daniel gesprochen, er bastelt gerade einen Film, sie haben einen Film aufgenommen, vielleicht magst du das dann näher erzählen, nur ganz kurz, weil ich total begeistert bin von der Idee. Und auch bei uns ist immer irgendwas, bei den Projektplanungen, die ich mit den Studierenden gemacht habe, kommt immer irgendein Produkt heraus und das kann ein Film sein oder ein Theaterstück, das dann am Ende den Eltern präsentiert wird und das ist dann sehr viel Rückmeldung und sehr viel wertvolle Rückmeldung für die Kinder, wenn man sieht, das ist da rausgekommen, da brauche ich gar nicht mehr viel dazu ergänzen dann als Lehrperson. Daniel, wir da in der Terra FM, die ADV-Familie kennen dich als Filmexperten. Darum überrascht es mich jetzt gar nicht. Was habt ihr da jetzt für ein Projekt gemacht? Oder was machst du für ein Projekt? Am ganz kurzen Tag?. Du musst fertig sein, oder? Ja, das ist das große Thema, was du über das Projekt in das Feedback geredet hast, Zeit. Ich habe das erste Wort, was mir jetzt eingefallen ist, war Zeit, weil man dachte, ich habe letzte Woche zu wenig Zeit gehabt für das Projekt, ich habe die Woche zu wenig Zeit gehabt für das Projekt und ich hätte keine Zeit gehabt, dass ich mir jetzt noch die Schüler rausnehme und mit denen darüber rede, was die für Fortschritte gemacht haben. Wir haben bei den Spielen, bei den Projekten habe ich versucht, dass wir die präsentieren, aber das waren so drei bis fünf Minuten zwischendurch Präsentationen irgendwie. Ich habe das recht schade gefunden, es ist einfach nicht mehr Zeit geblieben, dass wir wirklich alles schön präsentieren. Ich hätte gerne gehabt, dass die Schüler einander die Spiele ausprobieren, dass dann die eine Gruppe, die das Spiel gemacht hat, von wem anderen das Spiel ausprobiert und dann auch so mache ich voll cool. Aber es ist dann gegen Ende die Zeit so schnell verlaufen, plötzlich war die Woche weg. Das ist dann sicher der Vorteil, wenn du in einer Schule bist, dass dann in der nächsten Woche weitergeht und dann kannst du die Zeit nehmen. Das ist sicher jetzt dann ein Vorteil. Und das ist dasselbe Thema, weil du angesprochen hast, ich bin vorher draußen gesessen und habe einen Film geschnitten. Ja, das stand nicht in meiner Planung drin, dass ich in meiner Freizeit jetzt einen Film für meine Schüler schneide. Das ist kein Problem für mich, ich mache das gerne. Ich hätte vorgehabt, Montag Drehbuch schreiben, Dienstag, Mittwoch tun wir Film drehen, Donnerstag, Freitag gemeinsam schneiden, Freitag schauen wir ihn an. Ich habe mir die Schüler ein paar Ideen reingeworfen, gesagt, ich würde gerne einen Film mit euch machen. Alle, ja, voll gern, voll cool. Passt, ja, worüber geht es, haben wir uns eine Story überlegt. Da haben wir jetzt halt angefangen, am Montag sind wir natürlich nicht fertig geworden. Es ist halt dann Montag, vierte Stunde, es ist heiß, alle waren müde, dann sind sie so halb weggeschlafen. Dann sitzt er da und sagt, ja Leute, was wollt ihr machen? Ja, ähm, ja, es ist dann so ein bisschen langsam dahingegangen. Dann hat natürlich das Drehen in meiner Filmproduktion... Du, mir brauchst nicht sagen, ich mache das jedes Jahr mit meinen Schülern. Ja, es dauert dann doch wieder einiges länger, als ich denke. Und wenn du alleine bist, finde ich das voll schwierig. Ich habe dann trotzdem, in der Klasse sind wir 13 Kinder. Ja, da brauchst du trotzdem zwei. Und dann bin ich gerade mit drei Leuten an einer Szene beschäftigt. Was machen wir mit den anderen neun? Die sitzen hin und sind laut. Dann kann ich nicht aufnehmen. Dann muss ich rausgehen und sage, seid leise. Und das hat extrem viel Zeit genommen. Und ich habe natürlich die Schüler selber filmen lassen. Ich habe gesagt, hey, da ist die Kamera. Ich sage euch, wie ihr euch aufstellt. Nehmen wir es machen. Der Film ist natürlich sehr mathematisch. Die Mathematik ist gestohlen worden. Und da gibt es dieses Buch, wo die Mathematik drin ist. Alle Formeln, alles, was es gibt. Und wenn die Mathematik von dieser Schule gestohlen wird, dann ist alles, was damit zu tun hat, funktioniert nicht mehr. Sprich, die Mathematiklehrer kennen sich nicht mehr aus. Die haben nur Mathe im Kopf. Kein Handy funktioniert mehr. Also kann ich jetzt sagen, als Matematiklehrer kennen sich nicht mehr aus, die haben nur Mathe im Kopf. Also kann ich jetzt sagen, als Mathelehrer, das stimmt nicht. Ja, wenn dann sind fünf. Und natürlich alles, wo man irgendwo Rechnungen braucht, wo Zahlen vorkommen, ist weg. Und das wäre der Bezug, den ich gerne gehabt hätte. Leute, macht euch Gedanken drüber, wo braucht man das denn überall? Wo da überall, das sind zwar nur Nullen und Einsen in dem Mikro dann im Computer, aber der addiert auch. Und wer dann immer rechnen kann... Das ist, ich weiß nicht, wie alt die Kinder jetzt dann generell sind. Erste, zweite Klasse und der Stoffe. Das ist da, ich merke es, wenn ich digitale Grundbildung unterrichte oder Informatik, das Konzept mit den Nullen und Einsen ist in dem Alter nur ein bisschen schwierig. Das stimmt, aber so Sachen wie Einkaufen, ich kann nicht mal zusammenrechnen, was die Preise sind. Oder beim Backen. Die ganzen Sachen. Das habe ich cool gefunden, dass man sich damit beschäftigt. Man glaubt nicht, wo über Mathe in der Welt vorgekommen ist. Adam, was macht ihr jetzt für ein Projekt? Ihr habt jetzt was, Bruder, was präsentiert. Du bist jetzt nicht mehr beim Herrn Diewald in der Klasse, was präsentierst du am Morgen? Morgen? Ja, morgen ist der letzte Tag der Sommerschule. Ja, morgen, wir machen gerade mit der neuen Lehrerin, da machen wir gerade Projekte über, also ja, über Dreiecke. Über Dreiecke? Nein, nein, nicht, Entschuldigung, über das Haus der... Der Vierecke? Ja. Das Haus der Vierecke. Was gibt es für, was kann da für Vierecke dazu? Nein, das ist jetzt keine Prüfung, da kommt dann immer der Mathelehrer durch. Macht es Spaß? Ja, wenn man ist mit den Leuten, mit denen man will in der Gruppe, dann macht es Spaß. Aber wenn man mit anderen Leuten ist, mit denen man eigentlich gar nicht mal kennt, dann... Dann ist es ein bisschen schwierig wahrscheinlich. Hanna, wie gefällt dir das Projekt? Was präsentierst du da morgens? Ist es Hammerhaus der Vierecke? Also wir machen alle dasselbe Projekt, eben Haus der Vierecke? Also wir machen alle dasselbe Projekt, eben Haus der Vierecke. Und ich bin auch mit meiner Freundin in einer Gruppe. Und es ist jetzt nicht wie in der Schule, alle sitzen miteinander, keiner der Frieden. Alles geht nach Plan und so. Also man sitzt einfach gemäß hin, dann darf man das so gestalten, wie man es will. Und dann zum Beispiel, wenn man nichts mehr zu machen hat, haben wir halt zum Beispiel so 3D-Figuren gebastelt, und es macht einfach Spaß, mit seinen Freunden bei uns zu sitzen und so ein Projekt gestalten, das was man dann präsentieren darf, so stolz, präsentieren darf, so stolz, und wo man dann selber die ganzen, weil wir haben ja das, die Eigenschaften von der Raute zum Beispiel, oder vom Trapez und so, haben wir die ganzen Eigenschaften selber, da waren wir in einem Computerraum, haben wir das auszusuchen müssen, und selber da herausforschen müssen, um was bei dem geht und so, das haben wir dann alles auch selber aufschreiben müssen, und natürlich muss man auch mitdenken und so, was da jetzt steht und was man hier nicht hinschreiben sollte und so, und das haben wir uns alles selber ausdenken müssen und dann entsteht so ein cooles Projekt. Und das dürft ihr dann morgen vor der Gruppe oder vor der Klasse besuchen? Ja, genau. Ich muss jetzt Melanie das Wort ergeben, weil wir haben eigentlich vorgehabt, dass wir relativ ausführlich über die Planung mit den Studierenden reden und jetzt stehe ich auf die Uhr, es sind noch dreieinhalb Minuten. Was macht ihr in der Vorbereitung oder wie läuft das ab, dass ihr an Studierenden wie in Daniel darauf vorbereitet, dass er in die Klasse gehen kann, ohne einen klaren Herzinfarkt zu bekommen? Ja, wir sind an der Hochschule für die Primarstufe 6 Lehrende. Wir haben ein Vorbereitungsgespräch, das haben wir jetzt, also ich habe es mit meiner Gruppe gerade online geführt, dann gibt es während der Sommerschule, also bei uns war das der letzte Freitag, da sollen die Studierenden dann einen Kurzbericht abgeben. Wir stehen aber immer zur Verfügung, also wenn es Fragen gibt, dann dürfen sich die Studierenden jederzeit bei uns melden. Also wir sind so Betreuer und Betreuerinnen, die quasi für das da sind, wenn es irgendwo brennt. Und gewisse Herausforderungen gibt es in der Sommerschau, also wir kriegen es immer wieder mit, dass Studierende dann am ersten oder zweiten Tag eine Mail schreiben, kannst du mich bitte kurz anrufen oder können wir das schnell besprechen, weil es sind von 20 Kindern nur fünf gekommen und wir können das Projekt gar nicht durchführen. Also solche Dinge gibt es auch immer wieder und darum ist ganz wichtig, dass die Studierenden wirklich gut begleitet werden von uns und es gibt auch das Reflexionsgespräch dann, wo man sich das Ganze nochmal anschaut, was glaube ich auch sehr wichtig ist, dass man nochmal ganz genau darauf hinschaut, was habe ich in der Planung vorab planen können, was ist dann, wo habe ich mich ein bisschen anpassen müssen, wo habe ich ein bisschen improvisieren müssen vielleicht auch, das hast du zuerst auch schon angesprochen, das Improvisieren ist, glaube ich, ganz wichtig, nämlich gerade da, wo man die Kinder nicht kennt, also diese Heterogenität, die wir in der Sommerschule haben, die haben wir wirklich vor allem in der Sommerschule, weil da werden die Kinder wirklich total zusammengewürfelt und man lernt, wie du jetzt das angesprochen hast zum Thema Zeit, man lernt die Kinder ja gar nicht so richtig gut kennen. Also eine Beziehung aufzubauen wäre vermessen, wenn man das sagen würde, dass wir zehn Tagen, zehn Schultagen wahrscheinlich nicht ausgehen. Das habe ich auch reingeschrieben. Es ist Spaß zu haben, sich eine Beziehung aufbauen zu können in fünf Tagen. Genau und Projekte durchzuführen ist natürlich auch schwierig in zehn Tagen, wobei, vielleicht darf ich das nur kurz sagen, wenn es sich nur ausgeht. Von der Zeit her, das sage ich meinen Studierenden immer, das finde ich total wichtig, dass man sich ein bisschen den Druck rausnimmt. Und du hast gesagt, Mathematik ist überall. Und Mathematik gibt es eigentlich in jedem Bereich irgendwo zu finden. Und wenn man das reinholt in das Projekt und das Projekt nicht extern, also jetzt extra sieht zu den anderen Stunden wie Mathematik Deutsch, das mache ich in der Primarstufe auch, also dann sage ich den Studierenden, schaut, dass das verknüpft, also gerade beim Kochen zum Beispiel sage ich immer, da habe ich mit den Kindern Lesen drinnen, da habe ich Sinnverständnis drinnen, wenn sie ein Rezept ordnen müssen, da habe ich Mathematik ganz viel drinnen, ob sie es abwiegen, ob sie es zusammenrechnen müssen. Also ein Projekt kann man eben so interdisziplinär arbeiten und das ist das, was mir so gefällt. Und was war jetzt die eigentliche Frage? Ich glaube, jetzt habe ich mich ein bisschen verletzt. Ah, nein, wie Studierende vorbereitet werden. Genau, also die Planung machen grundsätzlich die Studierenden alleine für das Projekt. Also sie müssen eine Projektplanung abgeben zum Ende. Die mittelfristige Planung, da schauen wir kurz drüber, ob uns das so, also sie müssen eine Projektplanung abgeben zum Ende. Die mittelfristige Planung, da schauen wir kurz drüber, ob uns das so, also was wir dazu sagen, geben wir ein kurzes Feedback. Wenn wir wieder beim Feedback sind, finde ich es sehr wichtig, dass die Studierenden da eine Rückmeldung kriegen und dann sind sie ziemlich auf sich alleine gestellt, ja, aber das ist ja auch von Vorteil, wie wir schon mehrmals gehört haben. Dass die Studierenden das erste Mal wirklich Verantwortung übernehmen für die Klasse. Ich glaube, das ist das große Benefit von der Sommerschule, die man hat als Student, Studentin. Dann sage ich danke fürs Kommen. Danke fürs Zusehen, danke fürs Zuhören. Nächste Sendung in zwei Wochen. Auf Wiederschauen. Untertitelung des ZDF für funk, 2017