Wenn wir von armutsgefährten Personen reden, ist die Eignungswohnung unerreichbar. Also wir haben vielleicht ein paar Eckdaten. Wer ist überhaupt armutsbetroffen? Eine Orientierungszahl, die die Armutsforschung immer nimmt, ist die Armutsgefährdungsschwelle. Das ist in Österreich jetzt ein Beitrag von 1.572 Euro für eine alleinstehende Person. Das heißt, wer darunter verdient und weniger Ressourcen hat, ist da unter der Armutsgefährdungsschwelle, das sind ungefähr 18 Prozent, das heißt, man redet von 1,5 Millionen Personen in Österreich, die davon betroffen sind. Personen mit Armutsgefährdung sind oft ganz vereinsamt, die Frage der Einsamkeit, der sozialen Kontakte, die ganz wenig werden. Und der letzte Aspekt ist auch die Frage der Gesellschaft, die Integration immer derer auch mit denen, die durchaus vermögend sind und Geld haben. Es ist ja nicht nur immer die Betrachtungsweise derer, die rausplumpsen oder die rausfallen aus dem sozialen Netz, sondern wie ein gesellschaftliches Gefüge ist und da profitieren auch Menschen, die wohlhabend sind, auch davon, wenn es soziale Sicherung gibt.