Entscheidend einen bestimmten Bereich, einen Klang spielen zu lassen, das sind auch kompositorische Entscheidungen. Isabella Fortuniti, deine Performance ist gerade vorübergegangen. Wir haben es live auf Radio FRO gesendet. Danke, dass du dir noch Zeit nimmst für ein Interview. Du hast ja an einigen Festivals schon teilgenommen. Was gefällt dir hier am Klangfestival und warst du schon mal hier? Ja, ich war schon da vor zwei Jahren und es ist eine lustige Geschichte, weil mit Philipp Rabelsberger musste ich einen Workshop für Kinder sozusagen führen, machen und Tag dem Festival sind keine Kinder gekommen. Wir haben nicht so viel Glück gehabt und damals das Festival es war schon großartig organisiert und diese Familiarität macht das Festival sehr besonders. Eigenschaft, die ich auch heute wieder Kunst-Universität in Brückner kennen. Und die ich wieder da sehe, das freut mich sehr. Und die ganze Organisation, das ganze Team, die Aufmerksamkeit, auch über Kleinigkeiten und vor allem die ganze technische Organisation, das ist wirklich großartig und auf jeden Fall zum Schätzen. Und vor allem die Location ist großartig und ja, also ich muss sagen, dass das Festival hat wirklich in den Jahren ein Publikum geschafft und das ist immer sehr besonders und sehr schwierig in kleinen Orten, so wie Gallneukirchen. Und das ist so einfach wirklich kulturell und sozial sehr relevant. Auf jeden Fall eine Bereicherung für diesen Ort und für diese Region, auch für Linz natürlich. Linz ist nicht so weit entfernt und einige BesucherInnen kommen von anderen Regionen extra her, wegen dem Klangfestival. Du hast gesagt, technisch herausfordernd natürlich auch. Du hast im kleinen Becken performt oder auf dem kleinen Becken, das was früher zumindest mal ein Schwimmbecken war. Und da ist das Spezielle, dass da dieses dieses Autosonic-System installiert ist. Kannst du beschreiben, wie es dir da als Künstlerin geht, mit diesem System zu arbeiten? Wie bereitest du dich darauf vor? Also Autosonic-System ist ein Ambisonic-System. Das ermöglicht eine immersive Klang-Performance. Das heißt, wir nehmen Musik nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Also wir sind als Publikum jetzt, sage ich mal, sozusagen in diese Kuppel einholt. Und ich frage mich, wie kann ich als Kunstlerin mit so etwas umgehen, weil ich kann viel schaffen. Ich kann wirklich dem Publikum eine immersive Performance bieten. Heute Abend habe ich nicht eine ambisonics performance vorbereitet weil ich habe nur stereo gespielt aber man mit der uber der diese systeme entwickelt hat zusammen mit mit bern sie haben sozusagen meine signal weiter spezialisiert, im Raum verteilt. Das heißt, auch wenn meine Output nur eine traditionelle links und rechts war, sie haben das noch einmal für dieses immersive System eingewandelt. Und ich habe schon mit der Motosonics gearbeitet und allgemein mit vielen verschiedenen Ambisonics-Systemen und da die Herausforderungen sind natürlich viele, weil es ist noch einmal wirklich, dass diese Klänge in einem Raum verteilen, entscheiden, einen bestimmten Bereich, einen Klang spielen zu lassen, das sind auch kompositorische Entscheidungen. Genauso wie Klangfarbe, Tonhöhe, Lautstärke und so weiter und so fort. Und das ist natürlich noch einmal etwas, das man wirklich sitespezifisch macht und das ist eine Arbeit über ein paar Tage, die man sieht in dieser Räumlichkeit und entwickelt nochmal neue, etwas Bestimmtes für den Raum oder dieses System. Du studierst ja an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien oder du einen Master dort abgeschlossen in Computermusik? Und machst du jetzt einen PhD, soweit ich gelesen habe? Ich habe an der Elektroakustik in Wien studiert. Und in Linz an der Bruckner Universität habe ich mein Masterstudium abgeschlossen. Und jetzt gerade habe ich noch nicht mein PhD angefangen, aber das wird in ein paar Monaten sozusagen passieren. Inwieweit wendest du das dann an, was du beforscht sozusagen? Wie passt Forschung und deine Kunst zusammen? Ja, also wir könnten dieses einfache Beispiel für heute haben. Also ich habe kurz vorher über dieses Ambisonik-System geredet oder über diese Artimessive Performance. Da zum Beispiel entwickelt sich wirklich viel die sozusagen vereint Klang kunst und sozusagen wissenschaft weil natürlich sowas zum anpassen so aus einer technische sowie auch aus einer kunstlerische sicht braucht wirklich forschung man muss wirklich gewisse, keine Ahnung, Kenntnisse mit dem Zeit haben. Und eben gibt es auch sehr viel Modellisierung in der Entwicklung solcher Systeme. Das heißt, man baut Räume sozusagen, man denkt, dass Räumeäume, aber es sind virtuelle Räume. Und da gibt es sehr viel im Zusammenhang mit Architektur und Klangkunst und Wissenschaft. Und das ist ein sehr starker Zusammenhang in verschiedenen Bereichen. Natürlich nicht nur jetzt Architektur und Klangkunst und Wissenschaft, aber das ist zum Beispiel ein Beispiel. Kannst du vielleicht noch kurz erklären, was du denn an Equipment dabei gehabt hast oder an Instrumenten, digitalen Instrumenten, was du da sozusagen gemacht hast für jemanden, der da noch nicht so damit vertraut ist? Also ich habe, meine Hauptinstrument sind Modularsynthesizer. Modularsynthesizer grundsätzlich sind so wie die traditionelle Synthesizer mit Keyboards von 70er, 80er Jahre, die wir ja alle kennen, die traditionelle Keyboards. Aber statt den traditionellen Keyboards zu haben, ich habe verschiedene Module, Klangquelle, Effekte, Filtern und so weiter, die ich diesen Klang sozusagen bearbeite. Und ich verbinde diese verschiedenen Module durch ein Kabel. Das heißt, Strom ist meine Klangquelle, sagen wir jetzt ganz grob. Und ich habe auch einen Sampler, in dem ich etwas sample, etwas, das ich vorher aufgenommen habe. Und das ermöglicht mir sehr viel etwas zum Abspielen, noch einmal neue Spiele in eine neue Konstellation platzieren. Und was noch? Dann habe ich eine ganz traditionelle Synthesizer mit Keyboards und dann habe ich einen MIDI-Controller, mit dem ich meinen Computer sozusagen steuere. Das heißt, dass ich habe diese Synthesizer, Modularsynthesizer, eine traditionelle Synthesizer und plus verschiedene MIDI-Controller, mit denen ich meinen Computer sozusagen steuere. mit der ich, wenn ich, meinen Computer sozusagen installiere. Das Besondere hier beim Klangfestival sind ja auch die Visuals. Und die waren auch sehr eindrucksvoll, gerade in Kombination mit den Klängen von dir und dann die Visuals. Kannst du was darüber erzählen, wie das dazu gekommen ist? Also die Shishi, die Svetlana Shitnya, die ist generell hier zuständig, sagen wir mal so, für die Visuals. Habt ihr davor irgendwie euch auch getroffen, abgesprochen? Wie war da die Vorbereitung? Weil Svetlana Musik auch für andere Performances gemacht hat. für andere Performances gemacht hat. Wir haben nicht sozusagen jetzt diese Zeit gehabt, wo wir uns sitzen, treffen und entwickeln, was bestimmt ist. Aber ich habe eigene Arbeiten von Svetlana gesehen und ich habe mich sozusagen ein bisschen eine Idee gemacht. Ich habe mit ihr geteilt, was ich gerne von ihrer Arbeit habe und was sind für Farben, die mir gefallen. Und eben, das war ein bisschen ein Austausch, was ich von ihrer Arbeit gesehen habe. Sie hat natürlich auch was von mir bekommen, also Musik, was ich für heute Abend vorbereitet habe, damit sie weiss, was erwartet. Und irgendwie die Zusammenarbeit und das Ergebnis war wirklich großartig. Ja, die beiden Qualitäten, die Qualität von Visuals und die Qualität meiner Musik, haben ganz gut zusammengepasst und das hat mich wirklich sehr gefreut. ganz gut zusammen gepasst und das hat mich wirklich sehr gefreut. Du hast noch weitere Performances, Shows auch vor dir. Magst du darüber ein bisschen was sagen? Wo kann man dich demnächst mal erleben? Nächste Konzert wird in Wien sein, in der Zachelfabrik im 19. Bezirk. Er wird auch für ein großartiges Festival parken. Und dort gibt es verschiedene Kunststellerinnen, die sozusagen performen. Und es ist auf jeden Fall ein Festival, das ich empfehle. Außer, dass, also natürlich ich spiele dort dort okay, aber gibt es wirklich ein großartiges Line-up. Und eine Vorschau, in der Stadtwerkstatt wirst du auch sein im September, habe ich gesehen, im Plan, am 6. September. Genau. Zumindest steht es auf deiner Webseite. Und das freut uns als Radio froh natürlich, weil wir ja in der Stadtwerkstatt beheimatet sind. Vielleicht sehen wir dich ja in Linz auch bald wieder. Offenbar. Passt ja dann. Vielen Dank, Isabella. Ich weiß nicht, hast du noch Zeit, das Festival auch ein bisschen zu genießen? Morgen fahre ich zurück nach Wien. Vielen Dank nochmal für eure Zeit und für das Aufzeichnen. Und vielleicht bis zum nächsten Mal im September. Okay, super. Danke. Super. Vielen, vielen Dank. Danke.