Hallo, ich bin Lorenzia Tiani und ich bin Andreas Paul. Heute sind wir in Linz unterwegs und befragen Passanten nach ihrer Meinung zu aktuellen Krisen. Let's go! Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an aktuellen Krisen, Klimawandel, Kriege und so weiter denken? Ich lese sehr oft die Zeitung und jedes Mal denke ich mir, es ist eigentlich sehr traurig, dass wir noch nichts daraus gelernt haben und dass es sich so oft wiederholt, wenn man aus dem Geschichtsunterricht dann wieder sich an das erinnert, was schon einmal war und dass wir eigentlich schon so viel wisserten und es dann eigentlich schon ignorieren, ist eigentlich wirklich traurig. Ich glaube, man tendiert dazu, vielleicht die Hoffnung zu verlieren, wenn man sich der Größe und der Komplexität dieser Krisen bewusst wird. Aber ich glaube, es ist wichtig, die Hoffnung nicht zu verlieren und irgendwie versuchen, ich glaube, jeder kann individuell etwas verändern, aber gleichzeitig würde es auch darum gehen, strukturell diese großen Krisen zu bekämpfen. Also gerade was Klimawandel angeht, ich glaube glaube was Kriege und Krisenherde angeht, braucht es eine neue Friedens- und Neutralitätspolitik. Was geht mir durch den Kopf? Natürlich hat man Ängste. Ich verstehe es einfach nicht, dass es immer noch auf dieser Welt politische Player gibt, die wirklich auf Krieg setzen und die in der heutigen Zeit immer noch glauben, dass man so zu einer Lösung kommen kann von Konflikten. Ich finde es eine einzige Katastrophe für Menschen. Gerade die Krisennationen, da berufen sie sich alle auf denselben Gott eigentlich. Wir haben einen Stammvater und im Grunde genommen hat sich das dann auseinandergelebt. Aber grundsätzlich, es wird einfach nicht miteinander geredet. Jeder beharrt auf seine Position und keiner versucht, den anderen auch ein bisschen zu verstehen. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an aktuelle Krisen wie Klimawandel, Krieg und so weiter denken? Ja, es ist nicht schön, was man da sieht, was passiert, wenn man sich die Temperaturen anschaut, was die letzten Tage zum Beispiel so war, dass es Anfang April schon 30 Grad hat und das ist halt einfach irgendwie ein bisschen too much. I try to avoid the news a little bit to like clear my mind, because it's everywhere on social media already. But when I see it, I try to see both sides of the problem and try to connect with both sides Aber wenn ich es sehe, versuche ich beide Seiten des Problems zu sehen und zu verbinden. Und dann sehe ich, was passiert. ist halt auch sehr viel, wo wir selber schuld sind durch unseren Egoismus bzw. unsere Grenzenlosigkeit und natürlich auch die Politik, die da nicht richtig reagiert. Was davon macht Sie besonders betroffen oder welche Krise hat Sie in der Vergangenheit beschäftigt? Ich würde tatsächlich sagen, die Klimakrise ist halt durch ihre globale Größe und dass es quasi alle Menschen betrifft. Gleichzeitig ist es natürlich wieder so, dass es die ärmsten Menschen und die sozial am schlechtesten Menschen zuerst betrifft. Und das ist ja auch eine Ungerechtigkeit, die sich durch unsere Zeit einfach zirkt. Ich glaube, die Verteilungskrise ist auf jeden Fall auch etwas, was man ansprechen kann an dem Punkt. Und über das ich mir Gedanken mache und die ist für sehr bedrohlich heute. Schade, die Klimakrise, weil es ist doch sehr präsent. Der Ukraine-Krieg, ganz klar. Aber natürlich auch der Krieg, beziehungsweise der grausame Angriff auf Israel und der daraus entstandene Krieg jetzt. Die Kriege, die wir gehabt haben, waren dermaßen schlimm und ich bin schon in einem Alter, wo man da noch sehr nahe dran war und man hatte gehofft, dass es die Welt besser entwickeln wird, aber man muss zur Kenntnis nehmen, sehr traurig, dass wir nach wie vor sehr schlimme Situationen haben. Klimawandel ist einfach irgendwie sehr präsent, weil ich wohne auch in Wien und da merkt man einfach in einer Stadt, wie sehr sie sich aufheizen kann und wie krass das eigentlich sich anfühlt. Syrien, Afghanistan, jetzt natürlich das Gaza, dann natürlich in Afrika, wo es auch diese Terrororganisationen aktuell unterwegs sind. Was mich besonders betroffen macht, dass so viele Unschuldige dabei sind. Was können die Kinder dafür, dass sie in dieser Welt geboren sind? Ja, betroffen macht mich natürlich das Leid in den Krisenherden oder in den Kriegen. Beschäftigt habe ich mich halt dann mit der Flüchtlingspolitik, beziehungsweise was man vielleicht als Einzelner damit tun kann oder das unterstützen kann. Ja, also die Selbstverständlichkeit oder der Glaube, dass die Menschen sozusagen was lernen daraus, der ist verloren gegangen, weil man scheinbar die Geschichte wiederholt. Das aber im negativen Sinne. Was wären Ihre persönlichen Ziele oder Maßnahmen als Politikerin oder Politiker für die Realisierung eines friedlichen, gesunden und glücklichen Lebens ihrer Bürger. So wie es die Idee gegeben hat, eine Europäische Union zu gründen, aus Friedenszwecken, wäre das am globalen Markt auch eine Möglichkeit, dass man sie einfach so ineinander verflechtet und verbindet. Aber das ist natürlich vielleicht ein bisschen naiv, weil die Welt ist groß und es gibt so viele verschiedene Kontinente und Menschen und Politiker und Systeme. Ich glaube, aus persönlicher Überzeugung ist einer der wesentlichen Punkte, wie man sehr viele Krisen, denen wir uns gegenüberstehen, bekämpfen kann, ist Vermögen und Wohlstand gleichmäßig und gerecht zu verteilen. Und ich glaube, es müsste möglich sein, quasi ein gutes Leben für alle zu schaffen, wenn manche auf ein übergutes Leben ein Stück weit verzichten. Es muss sich auf jeden Fall einiges noch verändern, was die Politik betrifft, was die Gesellschaft betrifft. Es sollte irgendwie jeder mehr schauen auf sich selber und auch auf die Mitmenschen. Ich finde der Bildung ehrlich gesagt sehr wichtig, Aufklärungsarbeiten, dass Kinder unserer Zukunft dann wissen, was sie machen können, damit es besser wird. Das ist eine heftige Frage. Einer allein oder nur die Politik allein kann das sonst auch nicht lösen. Das kann nur die Gesellschaft lösen. Und da gehört einmal angefangen, dass eben politisches Denken gelehrt wird oder in den Schulen eben das neue gebracht wird, die nächsten Generationen, beziehungsweise die eigentlich auch dann ernst genommen werden mit diesen Anliegen, wird die nächsten Generationen bzw. die eigentlich auch dann ernst genommen werden mit diesen Anliegen, die die haben. Und ich finde, dann lasst sich darauf weiterarbeiten, weil für unsere Generation ist es sehr gelaufen. Ihr seid die Nächsten. Das war unser Beitrag über aktuelle Krisen. Wir hoffen, euch hat es gefallen.