Ausgangspunkt war eigentlich eine Ausstellung, die wir in Bigoli gemacht haben zum Thema Il Sapore Italiano und diese Frau Holzer war von dieser Ausstellung sehr beeindruckt, hat sich an die Schule gewendet, wollte mit mir reden, ich habe sie angerufen zu Schulbeginn, also im September 2023 und es war eigentlich ein ganz nettes Gespräch. Sie wollte Kooperation mit uns und sie hat gleich einmal anglingen lassen, das Thema wäre Wasser, wäre für eben die Linz AG. Wir drei sind Schülerinnen der 4GB und wir haben auch Quallen, die hier ausgestellt werden und ja wir freuen uns alle sehr, dass wir hier teil sind. Es war eine sehr schöne Erfahrung, das zu machen. Ich habe aber dieses Gwallenprojekt schon in Veto gehabt, weil wir eben in der zweiten Klasse diese Darstellungen schon begonnen haben, also diese Bleistiftzeichnungen, Feinleinerzeichnungen finalisiert haben. In der vierten Klasse gibt es dann Originalkrafik, Druckgrafik wieder. Es war schon wirklich eine zahe Arbeit, vor allem weil es immer sehr stressig war, wenn viele Schüler gleichzeitig was arbeiten. Aber die Frau Professor Demmelbauer hat uns echt sehr unterstützt und ist trotz dem ganzen Stress immer sehr lieb zu uns gewesen und hat uns immer wirklich einzeln sehr gut beraten. Und dadurch ist wirklich sehr viel weitergegangen. Und nachdem wir schon Sujets hatten, auf die wir zugreifen konnten, hat sich das ganz wunderbar ergeben, dass wir diese Qualen drucktechnisch umsetzen als Linol-Schnitte. Wir haben gesagt, es sollten mehr Färbe werden, weil sie einfach anders wirken, als wenn man nur eine Farbe verwendet und es komplexer ist, auch vom Pädagogischen. Während dem Arbeiten war es immer sehr wichtig, dass man sehr genau arbeitet, weil wenn man einen falschen Schnitt gemacht hat, dann hat man das Bild kaputt gemacht. Von dem her war es dauerhaft wichtig, sich sehr zu konzentrieren und genau zu arbeiten. Man muss in Ebenen denken. Der Linol-Schnitt ist eigentlich, wenn man ihn so macht, wie wir ihn gemacht haben, als Paläoareller Schnitt eine sehr komplexe Angelegenheit. Das war irgendwie mal was anderes, weil das macht man ja nicht in jeder Schule. Also ja, das ist halt wegen unserem Zweig, deswegen machen wir das. Das war eine coole Erfahrung. Ja, genau das. Für eine Qualen. Also unsere Qualen sind gar nicht bei der Ausstellung dabei. Aber es war ein interessanter Weg auf jeden Fall. Und einfach cool zu wissen, wie sowas überhaupt entsteht. Weil früher hat man ja auch so gedruckt wirklich und sich das mal vorstellen, wie das wirklich ist, ist auf jeden Fall super. Und man hat natürlich auch viel mehr gespürt dafür, wie das alles eigentlich funktioniert, wann die Farben übereinander liegen, was dann da entsteht. Der Linol-Schnitt ist eine Technik, die gibt es schon sehr lange, der Vorgänger war der Holzschnitt. Unsere Vorbilder sind die Japaner, der japanische Holzschnitt ist ganz was Großartiges, was man sich unbedingt anschauen soll. Van Gogh war beeindruckt von diesen Werken, wir sind nach wie vor beeindruckt von diesen Werken und möchten das auch nachmachen. Nur die Japaner haben einen Zeichner gehabt, einen Drucker gehabt und auch jemanden, der zwischendurch geschnitten hat. Das waren drei verschiedene Personen. Wir hatten das alles in einer Person zu bewerkstelligen, das heißt die Illustration, den Schnitt und den Druck und es ist auch nicht nur ein Druck. Es werden nach jeder Ebene des Schneidens Drucke angefertigt, Layers werden übereinandergelegt, kann man sagen. So würde man sich das heute vorstellen, wenn man am Photoshop arbeitet oder in irgendeinem anderen Bildprogramm. Von mir sind jetzt keine da im Moment, einfach weil es ein sehr langer Prozess war und es war ein bisschen abhängig von der Anzahl an Stunden, die wir gehabt haben und in denen wir daran gearbeitet haben. Manche haben ein bisschen weniger Zeit gehabt und im Endspurt hat man dann quasi selber Zeit dann auch investieren müssen und für manche ist es dann quasi weniger ausgegangen. Musik Die Quallen, die Tiefseequallen haben eine komplexe Lebenszyklen, aber einen relativ einfachen Körperbau. Und in der Kommunikation im Design ist es ebenfalls das Ziel, komplexe Informationen einfach und verständlich darzustellen. Und jetzt glauben Sie mir, ich würde im Publikum unbedingt noch weitergehen bis an diese Stelle und würde Angela Holzer ebenfalls begrüßen und gleichzeitig hier einen großen Dank aussprechen, denn Angela Holzer ist heute und auch immer für unsere Ausstellungen hier verantwortlich und sie hat es wirklich hervorragend gemacht. unsere Ausstellungen hier verantwortlich und sie hat das wirklich hervorragend gemacht. Und hätte ich sie jetzt gefragt, was sie mit diesen Quellen in Verbindung bringen würde, hätte sie wahrscheinlich gesagt die Ästhetik. Ja, es ist quasi pädagogisch auch sehr wertvoll, um diese Schere zu finden zwischen analoger Arbeit und digitaler Arbeit. Das ist auch vielleicht von diesem Verständnis her nicht ganz uninteressant, aber das Wesentliche für uns im Originalgrafikunterricht ist, dass wir wirklich haptisch arbeiten, dass wir noch selber Farben mischen. Wir arbeiten mit Ölfarben. Damals haben wir noch gearbeitet mit der Farbe, also mit japanischen Farben Sakura. Mittlerweile sind wir umgestiegen auf Tiefdruckfarben, auch auf Ölbasis. Und wir arbeiten so, dass wir mit hellen Farben beginnen und nach jedem Schnitt eine dunklere Farbe verwenden und zwischendurch auch mal Bildteile abdecken mit Papierschablonen. Diese Technik ist der verlorene Schnitt, wie man ihn auch vom Picasso kennt. Man muss schon sehr präzise arbeiten. Das ist uns leider am Anfang nicht so genau gesagt worden, was da jetzt noch dazu kommt und so. Und es war am Anfang ein bisschen schwierig, was ich einzuschätzen, weil wir ja diesen Linol-Schnitt gemacht haben, wie genau man das jetzt machen muss. Und wir haben am Anfang gar nicht gewusst, dass wir dann noch drei, vier Mal drüber machen, also drüber schnitzen müssen. Aber es ist dann alles ganz gut gegangen. Es ist halt so gewesen, wenn man quasi ein oder zwei Mal im Jahr gefehlt hat, dann bist du nicht mehr fertig geworden. Es war ein bisschen stressig, man hat Überstunden machen müssen quasi, aber ja. Also wir haben eigentlich schon vor zwei Jahren damit angefangen, haben schon im Unterricht das Bild gezeichnet und dann erst heuer haben wir das wirklich geschnitzt und dann auch gedruckt. Also viele Stunden haben wir da mit verbracht. Das heißt, es ist geschnitzt auf Holz? Eine Linolplatte. Eine Linolplatte. Da kann man dann mit dem Schneidemesser das ausschneiden und kann man dann immer weiter schneiden und dann wird dann gedruckt. und kann man dann immer weiter schneiden und dann wird dann gedruckt. Naja, die Originalgrafik hat insofern einen Wert, weil man Originale erzeugt. Es sind Ergebnisse, wo jedes Ergebnis, jeder Druck der Auflage ein Unikat ist. Das ist etwas Besonderes. Wenn ich eine digitale Datei habe, so ist sie aufgelöst und digitalisiert, ein numerischer Code. Bei jedem Druck kommt dasselbe raus, kann man sagen, wenn man einen entsprechenden Drucker hat. In der Schule tun wir natürlich auch sehr viel mit, also digital arbeiten mit verschiedensten Programmen und da ist dann die Abwechslung mal mit klassischen Materialien zu arbeiten wie Stiften etc. natürlich sehr angenehm. Ja im Allgemeinen ist es natürlich schon digital viel mehr aktuell und ich würde sagen in unserer Branche arbeitet man viel mehr damit, aber so das Besondere am Analog ist, dass es einfach einzigartig ist. Und das finde ich schon sehr cool dann. Ja, voll. Ich finde auch. Also Jel hat das eigentlich super gesagt. Analog ist natürlich ganz was Eigenes, ist voll schön, aber die Zukunft liegt halt schon im Digitalen. Wir erzeugen Unikate, jeder trug sich wirklich anders aus. Wir haben von der Auflage von circa zehn bis 30 Truppen, die jeder Schüler gemacht hat, je nach Belieben. Schüler haben unterschiedlich viele Trucke machen wollen, das war ihnen freigestellt. Und so war es, dass eben einer dieser Trucke hier hängt, aber es sind noch zehn zu Hause oder sechs zu Hause, die ebenso gut aussehen, nur andere Farben haben. Und bist du zufrieden mit deinem Jellyfish? Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner Quelle, aber es gibt auch viele andere, die gut ausschauen. Und ich finde, die Gesamtheit macht es, dass das alles so gut wirkt und dass das so viel miteinander wirken kann. Ja, ist eine ganz tolle Ausstellung. Vielen Dank! Legenda Adriana Zanotto