Hallo, guten Abend zum zweiten Tag des Crossing Europe Film Festivals auf Radio Froh, Kino für die Ohren. Heute live aus dem Studio ist Aileen und Philipp, der neue Co-Host quasi. Und wir haben einen Live-Gast im Studio, nämlich die Elena Wolf, die Regisseurin von dem Film Asche, der heuer in der Schiene Local Artists gezeigt wird. Hallo Elena. Hallo, freut mich, hier zu sein. Wir möchten heute mit dir über deinen Film sprechen, über die Themen, die darin vorkommen, wie da die Arbeit dahinter war. Und wir haben bei der Vorbereitung zum Film war so die Frage, die uns ganz besonders interessiert hat, wie viel im Film ist denn aus dem Leben gegriffen? Ich würde schon sagen, so ein Grundlebensgefühl, das mir irgendwie vertraut ist. Und das war auch so der Ausgangspunkt für das Schaffen und Schreiben dieses Films. Es war ja ursprünglich ein Theaterstück. Ich bin damals mit 22 nach Linz gezogen, um hier Schauspiel zu studieren. Und was mir einfach aufgefallen ist, ist so eine gewisse Dringlichkeit der hier arbeitenden Kunstschaffenden. Weil viele haben eigentlich davon geträumt, an größeren Kunstunis zu studieren und landen dann so irgendwie in Linz als so Plan B. Und da entsteht irgendwie eine einerseits sehr fruchtbare Dringlichkeit, aber eine, die einen andererseits auch irgendwie beschädigen kann. Ich habe viele einfach beobachtet in meinem Freundeskreis und einzelne kleine Situationen sind aus meinem Leben gegriffen und abstrahiert, aber es sind mehr Beobachtungen über die Menschen um mich herum als jetzt so viel mein eigenes Erleben. Wie ist denn die lokale Kunstszene? Du sagst ja, Linz ist so der Plan B für viele, aber es gibt ja doch viele tolle Sachen, die hier entstehen. Wir sind eben gerade in der Stadtwerkstatt, wo ja auch oft lokale KünstlerInnen auch auftreten. Gleich gegenüber ist die Kunstuni. Wie hast du denn die Zeit hin Linz verbracht? Ich glaube, das ist ja auch das Ding, dieser Plan B hat ja mehr mit einem Image zu tun, als mit einer tatsächlichen gelebten Realität. Und gerade in der Kunstszene geht es extrem viel um Image, es geht viel um Namen. Die meisten Menschen, die reüssieren in der Kunstszene, sind halt Kinder von bereits etablierten Kunstschaffenden oder rich people. Und deshalb ist dann die reale Kunstszene, weil man hier ist, eigentlich eine sehr vitale und informierte und politische. Die ich persönlich super spannend gefunden habe. Ich habe auch meine Zeit hier letztendlich dann sehr genossen, weil ich den Kontakt zum Landestheater Linz cool fand, weil ich mit sehr vielen schönen Menschen zu tun hatte die ganze Zeit und weil ich immer noch Neues entdeckt habe und da wieder in ein besetztes Haus oder im Keller irgendwelche feministischen Pop-Punk-Bands auftreten. Ich kenne halt viele tolle Filmschaffende und KünstlerInnen, die ich in Linz kennengelernt habe und die tolle Dinge machen. Also auch Sophia Hochredlinger und Lisa Schieche und Vivian Bausch. Also ich habe ganz viele tolle Leute auch hier kennengelernt. Also wenn ich das jetzt so verstehen darf, die Zeit hier war für Sie eigentlich wahrgenommen eine gute Zeit. Aber wieso ist dann quasi dieser Film eher ein bedrückendes Machwerk, muss man dazu sagen. Also Aileen und ich haben ihn gesehen und wir waren uns da einig, das sind eher sehr bedrückende Themen, auch bedrückende Bilder. Und wie kommt dieser Kontrast eben zustande, dass Sie sagen, eigentlich war die Zeit hier super, aber plötzlich gibt der Film ein ganz anderes Bild oder halt ein ganz gegensätzliches Bild ab? Ich glaube, Schönheit und Schmutz liegt sehr nah beieinander und ich kann mich einfach auch erinnern an diese immanente Wehmut während meines Schauspielstudiums. Durch dieses Bewusstsein, wie vergänglich das auch alles ist, dass das alles irgendwo ein bisschen ein Traumkonstrukt ist, dass man halt in so einer Käseglocke lebt, auch während man eben Kunst studiert und mir ging es in dem Film ein bisschen um dieses Auslaufen dieser Scheinrealität und man ist eben Ende 20 und man muss sich mit anderen Lebensrealitäten konfrontieren und bei vielen Kunstschaffenden oder vielleicht projiziere ich das auch einfach auf sie, aber mir ging es so mit Anfang 20 dachte ich noch so okay, maybe I'm gonna be something, so maybe it's gonna okay, maybe I'm gonna be something, so maybe it's gonna be me, I'm gonna be incredible und dann konfrontiert man sich halt mehr oder mehr mit der Realität, dass so keiner auf einen gewartet hat und um dieses Lebensgefühl eben ging es mir auch so ein bisschen. Für mich sind Filme, die Ungutes oder Schmerzhaftes oder dreckiges ausdrücken, oft sehr befreiend, weil ich das Gefühl habe, sie sprechen mich an und sie nehmen mich ernst in meinem kritischen Verständnis und sie fangen mich auch irgendwie auf. Und ich denke mir, die besten Kinderfilme sind ja auch immer die, die mit den Ängsten von Kindern spielen. Also zuerst, als allererstes die Eltern sterben oder der Hund oder irgendwas ganz Existenzielles passiert. Ich glaube, so ist dieser Film auch zustande gekommen. Und ich muss auch sagen, ich habe den, wie gesagt, geschrieben mit 22, 23 und ich war auch einfach sehr, sehr, sehr wütend. Ich war wütend auf viele Machtmechanismen, die mir immer bewusster geworden sind. wütend auf viele Machtmechanismen, die mir immer bewusster geworden sind. Ich war wütend über die Darstellung von Frauen im Theater, im Film. Ich bin immer wacher geworden, was diese Dinge angeht. Dann erlebt man Machtmissbrauch, beobachtet Machtmissbrauch, beobachtet diese Dynamiken und hat vor allem viel mit Menschen zu tun, die glauben aufgrund ihres Intellekts oder aufgrund ihrer Herkunft, aufgrund ihrer Bobo-Eltern über all diese Dinge zu stehen und weil sie glauben, sie sind dazu imstande, sich selbst zu reflektieren, können sie nicht Teil des Problems sein und sind aber sehr häufig Teil des Problems. Wie alt sind Sie, wenn ich fragen darf jetzt? 30. Was hat Sie davon abgehakt? Wir sind alle Pädagogen. Sie haben gesagt, Sie haben das Drehbuch mit 22 geschrieben, aber mit 30 kommt erst der Film raus. Warum hat das so lange gedauert? Weil sowas einfach extrem lange dauert. Also gerade wenn man selber was auf die Beine stellt. Also ergo war ich mit 23 nicht dazu imstande, irgendeinen Film auf die Beine zu stellen, der ein Team von mehr als zwei Menschen beansprucht hätte. Also ich habe damals mit Julia Windischbauer, ebenfalls eine tolle Linster-Künstlerin, meine ersten zwei Kurzfilme gemeinsam gemacht und dann auch unseren ersten Langspielfilm. Ich wäre damals weder psychisch noch mental dazu imstande gewesen, so ein großes Team zu stemmen. Und ganz lang wollte ich das auch eigentlich als Theaterstück auf die Beine stellen. Und ich habe das dann einem Dramaturgen geschickt aus Zürich und der hat mir damals so ein bisschen den Floh ins Ohr gesetzt, dass es eigentlich eher ein Film ist und dann musste ich erst der Mensch werden, der sowas auf die Beine stellen kann und ich bin ehrlich gesagt immer nur nicht der Mensch, der sowas auf die Beine stellen kann und ich bin schon massiv an meine Grenzen gestoßen. Aber ja, irgendwie war es auch so ein Film, wo ich mir gedacht habe, wenn ich ihn jetzt nicht mache, trotz der mangelnden finanziellen Mittel, dann mache ich ihn nie, weil er ist viel zu konfus, viel zu chaotisch, viel zu wild, viel zu dreckig, als dass ich den noch mache, wenn ich dann wirklich ein vollbudgetiertes Team und vollbudgetierte Mittel irgendwie habe. Genau, ich hoffe, das beantwortet die Frage. Apropos Stress, du warst unter anderem Regisseurin und Darstellerin gleichzeitig. Ja, und Co-Produzentin und ich habe die Kostüme gemacht. Okay, dann kann ich das natürlich verstehen. Ich frage mich sowieso, wie man sowas unter einen Hut bringen kann, ehrlich gesagt. Ja, barely. Und es sind mir auch massiv viele Fehler passiert. Das muss man auch dazu sagen. Meine Produzentin Elli Leib, die den Großteil der Produktion gestemmt hat, hat einfach eine immens großartige Arbeit geleistet und geliefert. Und es gibt, glaube ich, wenig Menschen, die sowas könnten. Und ich habe auch natürlich mein Bestes getan. Und mir sind aber einfach auch viele Fehler passiert. Und passieren mir nach wie vor. Und es sind dramaturg auch viele Fehler passiert und passieren mir nach wie vor. Und mir sind dramaturgisch viele Fehler passiert. Wir sind in jedem Stadium dieses Films einfach sehr viele Fehler passiert. Das ist auch irgendwo Teil des Prozesses und es ist auch schwer, dann damit umgehen zu können und Dinge der Welt zu zeigen, die man selber nicht als perfekt erachtet. Aber irgendwie ist es auch ein guter Befreiungsschlag, es dann einfach zu tun. Aber ja, es war eigentlich fast unmöglich, unter einen Mut zu kriegen. Wie bist du da in dieses Mindset gekommen von, okay, vor der Kamera spielst du jetzt eine Person und hinter der Kamera musst du Elena Wolf sein und andere dirigieren? Mir fällt das nicht sehr schwer, weil ich einfach einen relativ intellektuellen Zugang zum Schauspiel habe. Ich finde, es gibt SchauspielerInnen, die arbeiten sehr stark über Emotionen, es gibt welche, die arbeiten primär über Körper, viele arbeiten über Intellekt und ich arbeite viel über Sprache. Ergo habe ich immer schon eine gewisse Linse gehabt, die mich irgendwo beobachtet und dadurch auch feuern, steuern und führen kann, eventuell auch feuern. Deshalb ist das mir per se gar nicht so fremd. Ich habe auch einfach jetzt bei Asche immer eine andere Stimme gehabt, wenn ich gespielt habe. Also meine Spielstimme habe ich einfach eher höher angelegt und ich hatte einen anderen Sing-Sang in der Sprache. Das heißt, wenn ich so mit den Menschen gesprochen habe, haben sie einfach auch gewusst, ich bin jetzt in der Rolle. Und wenn ich so gesprochen habe, wussten sie, okay, jetzt bin ich wieder in meiner Regiefunktion. Es hat eigentlich erstaunlich gut funktioniert, aber es spielt halt meine beste Freundin mit, es spielt mein Partner mit, es spielen viele Menschen mit, die ich privat sehr gut kenne. Da verwischen dann immer so ein bisschen die Grenzen, das passiert automatisch. da verwischen dann immer so bis an die Grenzen, das passiert automatisch. Mir ist aufgefallen an den Drehorten, zum Beispiel in den Wohnungen, die haben so echt gewirkt. Waren das Sets oder waren das zu Hause bei dir, bei deinen Freundinnen? Also ich hatte ein fantastisches Ausstattungsteam, vor allem Raphael Maria Baumgartner und der war unterstützt von Veronika Griesmeier. Die haben wirklich alles Erdenkliche in Bewegung gesetzt. Es ist eine Mischung. Also die Wohnung, in der meine Figur tanzt und lebt, ist von einer Freundin, da sind wir auch untergekommen. Die war einfach fantastisch, weil die war genau, wie sie hätte sein sollen. Die haben eigentlich so gut wie nichts machen müssen, haben ein paar Fotos aufgehängt. Manche Wohnungen waren mehr oder weniger leer und wurden dann eingerichtet vom Ausstattungsteam. Aber primär hat schon unser Ausstattungsteam extrem tolle Arbeit geleistet. Und die Idee der Wohnungen war, dass das immer so ein Seeleninnenraum ist, dass die Worte, die Menschen von sich geben, eigentlich selten ihre Realität widerspiegeln. Und dass ihre Wohnungen eigentlich das sind, wo man so am meisten Indizien darüber hat, wer die sind. Wie bist du an das Film eingegangen, weil du vorher gesagt hast, es ist eigentlich als Theaterstück konzipiert gewesen. Welche Bilder braucht es, damit es ein Film wird und wie unterscheidet sich das zu einem Theaterstück? Der grundlegende Unterschied zwischen einem Theaterstück und einem Filmdrehbuch ist, dass im Theaterstück Sprache und Handlung eins ist. In einem Theaterstück und einem Filmdrehbuch ist, dass im Theaterstück Sprache und Handlung eins ist. In einem Theaterstück steht ja eigentlich auch nur Sprache. Ab und an sind es kleine Beschreibungen der Räumlichkeiten, aber das war es eigentlich. Und das war auch so die größte Herausforderung, das Ganze für Film zu adaptieren und auch das, wo mir mit den meisten Fehler passiert sind, wo wir dann im Schnitt echt zu kämpfen hatten, dass es einfach teilweise nicht szenisch genug war, dass ich so selten Momente hatte, wo sich Menschen einfach nur ansehen oder nur eine Sache tun, einfach nur wo anwesend sind. Das würde ich sagen, ist der grundlegende Unterschied. Also ich habe prinzipiell kein Problem mit artifiziellerer Sprache. Da weigern sich ja viele irgendwie das im Film auch anzunehmen. Das ist was, was ich aber eigentlich auch sehr mag. Aber ja, so dieses Prinzip von Sprechen ist gleich Handlung, das war ein bisschen schwierig zu adoptieren. Und meine Kamerafrau Nora Einwaller, die jetzt auch irgendwie beste Bildgestaltung bei der Diagonale damit gewonnen hat, war einfach sehr frei in ihrer Kamera, sehr adaptable und die Schauspielenden konnten sich ziemlich frei bewegen eigentlich immer in dem was sie gemacht haben und sie musste folgen und so haben wir auch versucht das Ganze mehr in den Raum zu bringen, dass es nicht zu stagy wirkt. Wie viel hat denn die gesamte Produktion jetzt abschließend gekostet? Also wir hatten 44.700, 45.400 Euro, genau. Wieso sind Sie da unterstützt worden von Staat Österreich oder war das wirklich mehr oder weniger alles Ihr privates Geld? Nein, ich habe privat gar nichts reingesteckt. Also ursprünglich schon, ich habe ursprünglich was ausgelegt, aber es war 4.500 Euro Crowdfunding, wobei es sehr viel meine eigene Mutter war, die gedacht hat, wenn sie anonym spendet, dass ich nicht sehe, dass sie das ist. Aber als Veranstalterin des Spendenaufrufs kann ich natürlich immer sehen, wer spendet. Das war rührend. Viele Familienmitglieder von mir, die anonym gespendet haben. Und dann war es das Land Oberösterreich. Wie schwierig findest du das denn in Österreich, jetzt zum Beispiel so einen Film auf die Beine zu stellen? Also ich würde sagen, die Art und Weise, wie wir arbeiten, ist insofern nicht so schwierig, als dass es relativ, man kann es schnell mal auf die Beine stellen. Das Schwierige ist es durchzuhalten, weil es fertig ist. Das Schwierige ist, dass alleuhalten, weil es fertig ist. Das Schwierige ist, dass alle immer sehr viel mehr Positionen machen müssen, als das jetzt bei einem Profi-Set der Fall wäre. Es ist ein immenser Kraftakt, der sehr schwer ist zu stemmen. Der Dreh selber war nicht wahnsinnig anstrengend, aber irgendwie waren wir alle auf so einer Welle und es war irgendwie sehr energetisch und wir hatten viel Freude dabei, es wurde viel gelacht, wir haben einfach eine tolle Zeit gehabt und ich hatte ein Team, mit dem ich auch sehr gerne Zeit verbracht habe und die auch untereinander und haben sich neue Freundeskreise gebildet und so. Das war nicht so die Schwierigkeit. Die Schwierigkeit war es auf jeden Fall zu planen, wo auch eben meine Produzentin wahnsinnig viele Leute anschreiben musste, dass wir gratis Essen bekommen, dass wir bessere Deals aushandeln. Wir sind auch gesponsert worden von Kaiser Lights in Linz. Die haben uns das gesamte Lichtequipment und die Kamera zur Verfügung gestellt. Also es war einfach, man musste sehr ressourcenschonend arbeiten die ganze Zeit. Und dann natürlich die Fertigstellung. Ich habe halt hauptsächlich mit AnfängerInnen gearbeitet in allen Positionen hinter der Kamera. Und da brauchen Dinge teilweise einfach länger, da brauchen Prozesse länger. Und das war einfach sehr, sehr, sehr, sehr hart und sehr schwierig für uns alle. Das muss ich schon echt sagen. Also es war kein Walk in the Park. Okay, das heißt quasi schon, das Erstellen war einfach eine unfassbare Aufgabe. Wie schwer war es dann quasi auch am Ende, den Film mehr oder weniger verlegt zu bekommen, oder wie man dazu sagen kann? Nein, wir haben ihn ja auch noch nicht wirklich verlegt. Also wir sind bei Sixpack Film, die machen die Festival-Auswertung und haben jetzt ein paar Screenings und eben diese paar Festival-Teilnahmen, über die wir uns sehr freuen. Aber es ist absolut nicht easy, weil ja keiner auf den Film wartet. Im Normalfall bei größeren Produktionsfirmen ist es meistens so, dass der Verleih irgendwie schon von Anfang an mit involviert ist. Aber es ist allein, was Förderungen angeht. Also es gibt eine spezielle Förderung für die Kinoverwertung. Die ist aber oft geknüpft an die Herstellungsförderung, die man bekommen haben muss, um den Film überhaupt zu machen. Also das ist alles rein bürokratisch schon ein bisschen schwierig. man bekommen haben muss, um den Film überhaupt zu machen. Also das ist alles rein bürokratisch schon ein bisschen schwierig und ja, also dass der Film sehr nischig ist und jetzt auch nicht ein Millionenpublikum anzieht, war uns glaube ich auch bewusst, als wir ihn gemacht haben. Manchmal hat man Glück, manchmal kann es trotzdem funktionieren und ja, manchmal ist es halt schwierig und dann ist die Lebensdauer so eines Films halt nicht sehr lang. Ja, wir freuen uns über alles, was kommt und ja, freuen uns, dass der Film ein Publikum findet und hoffentlich auch LiebhaberInnen, das wäre schön. Arbeitest du schon oder denkst du schon über deine nächste Produktion nach? Ja. Ich habe jetzt gerade einen Preis bekommen für ein Treatment, einen Karl-Meyer-Preis. Genau, da ist jetzt der nächste Spielfilm geplant, den ich vorhabe vollfinanziert zu machen. Ich habe kleinere Projekte auch, gerade in der Pipeline. Ich würde gerne jetzt mal zwei wirklich gut produzierte Kurzfilme machen. Das wäre jetzt mal der nächste Schritt. Ich studiere auch an der Filmakademie Regie. Da ist es ja auch einfach Teil des Curriculums. Und dann plane ich mit meinem Partner gemeinsam einen Langspielfilm, wo wahrscheinlich nur wir beide spielen würden, der aber produktionstechnisch sehr viel weniger aufwendig wird als Asche. Wo ich versuche, den Aufwand ein bisschen zu reduzieren. Danke, dass du da warst. Danke. Danke schön. Danke euch.