Hallo, stell dich vielleicht einfach mal kurz vor, mit Name und Alter. Hallo, ich bin der Dominik und ich bin 19 Jahre alt. Also ich bin Tana Weinzinger und bin 10 Jahre alt. Ich bin Annika Weinzinger und bin 16. Maria, 48. Ich bin die Helena und ich bin 12. Ich bin die Elisabeth, ich bin 40 Jahre alt. Ich bin der Philipp, ich bin 12. Also ich bin die Lena und ich bin derzeit 15 Jahre alt. Was für Social Media Plattformen benutzt du denn so am häufigsten? Hauptsächlich Insta, TikTok. Hauptsächlich YouTube und WhatsApp. WhatsApp und manchmal YouTube. Snapchat und YouTube und so. Also ich benutze auch Snapchat, Instagram und TikTok am häufigsten. Und YouTube schaue ich auch relativ selten. Also am häufigsten benutze ich eigentlich Snapchat und Instagram. Wie viel Zeit würdest du sagen verbringst du täglich auf Social Media? Also ich habe es jetzt schon minimiert, so zwei Stunden am Tag sicher. Zweieinhalb Stunden. Ja also ich habe mir jetzt ein Limit gesetzt, weil das schon sehr stark war mein Konsum. Darum habe ich jetzt zwei Stunden mal auf TikTok und eine Stunde auf Instagram. Ich schätze mal so ein, zwei Stunden am Tag. Weil wir das Handy auf eine Stunde gesperrt haben und wenn er ganz lieb ist, kriegt er nur extra Zeit. Boah, ich glaube, es ist ein bisschen unangenehm, so um die sechs Stunden. Also schon ziemlich viel. Findest du das eben zu viel und probierst du das zu verringern? Also es ist schon eindeutig zu viel, weil es ist halt einfach nicht gut. Generell so, weil es halt auch den Schlaf beeinflussen kann. Aber ich versuche es, wenn ich kann und wenn ich halt irgendwas finde, was mich ablenkt, dass ich halt dann mein Handy weglege, vor allem beim Lernen. Also wenn mein Handy daneben liegt, ich kann mich einfach nicht konzentrieren und deswegen lege ich es dann meistens auf mein Bett und dann bin ich bei meinem Schreibtisch und erst wenn ich mit dem Lernen fertig bin, beziehungsweise mit meinem Lernintervall, dann schaue ich erst wieder auf mein Handy. Ich habe jetzt auch schon so etwas eingeschüttet, da gibt es beim iPhone so etwas, so Bildschirmzeit, dass das auch dann wirklich runterkommt. Also ich würde sagen, durch Corona hat sich mein Konsum gesteigert, weil da waren wir daheim und da habe ich nicht recht gewusst, was ich machen soll. Und dann habe ich auch TikTok für mich entdeckt und habe sehr viel TikTok geschaut und habe mit meinen Freunden in TikToks umeinander geschickt und so, ja genau. Wie ist es zum Beispiel mit negativen Erfahrungen mit Social Media? Hast du da schon Erfahrungen gemacht oder zum Beispiel Fake News, die verbreitet werden? Ich weiß nicht, wie man dazu sagt. Mit dem Selbstbild hat sich schon sehr verändert. Dass man so ausschaut wie auf den ganzen Insta-Fotos. Es ist schon mehr oberflächlich und alles ist immer bearbeitet. Sonst kriegt man von so Typen auf Snapchat auch oft so unangenehme Fragen gestellt, wo ich mir denke, kannst du das bitte unterlassen, du kennst mich nicht. Aus der Elternperspektive, sprechen Sie mit Ihrem Kind über Social Media Nutzung? Ja, selbstverständlich. Das ist auch der Grund, weshalb die Helena unter anderem nirgendwo ist in diesem Alter. Also das haben wir schon besprochen. Und auch die Gefahren und Tücken. Natürlich nehme ich an, du nutzt das ein bisschen Secondhand über deine Freundinnen, aber selber nicht in diesem Alter. Und das finde ich gut. Warum finden Sie das wichtig? Weil ich es schwierig finde, da tatsächlich zu schauen, dass man bei den Dingen bleibt, die gut für einen sind. Dass es ganz schwierig ist, nicht viel zu viel Zeit dabei zu verbringen und sich auch vor Dingen zu schützen, die man vielleicht mit zwölf noch nicht so einsortieren kann oder die einem zu sehr belasten. Natürlich abgesehen von Shitstorm, generell Handysucht, Beeinflussung der, ja, doch der Gedanken und des Umfelds. Dass man sich dann einfach außerhalb von Social Media vielleicht gar nicht mehr mit Freunden trifft, sondern nochmal alles online macht. Der Vater ist auf allem Möglichen und versorgt uns auch so quasi second hand. Aber wir sehen auch bei ihm, dass es schwer ist, die Zeit sozusagen wirklich einzugrenzen und nicht so allzu viel Zeit zu verbringen.