Frosin, das werktägliche Infomagazin von Radiofro auf 105,0. Herzlich willkommen. Marina Wetzelmeier begrüßt zu einem Infomagazin, das sich heute der Klimabewegung in Oberösterreich widmet. Es stehen eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen an, die unter anderem auch im Zeichen des Wahljahres 2024 stehen. Und dazu begrüße ich zwei Gäste bei Radio Froh im Studio, nämlich Sandra Weilenböck von der Klima-Allianz Oberösterreich. Hallo Sandra. Hallo. Und Jan Aigner von Fridays for Future. Hallo. Hallo. Ja, danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, hier ins Studio zu kommen. Wie gesagt, es gibt eine Reihe von Veranstaltungen. Am 19. April den Klimastreik und am 26. April eine Veranstaltung der Klima-Allianz Klimaschutz mit Sachverstand. Und darauf möchte ich gerne dann später genauer eingehen, auch ein bisschen zu den Themen, die da besprochen werden. Aber Anlass für unser Gespräch ist ja auch ein Jubiläum, nämlich fünf Jahre weltweiter Klimastreik. Und gerade in Linz war es so, dass am 15. März 2019 erstmals der Klimastreik stattgefunden hat und da möchte ich ein bisschen mit euch eine Rückschau machen. Wie habt ihr das wahrgenommen? Wie hat sich die Bewegung entwickelt? For Future ist ja so eine Art Marke schon geworden. Es gibt die Parents for Future, die Scientists for Future. Das heißt, diese Bewegung hat sich sehr stark entwickelt, auch in die Breite in Bezug auf die Bevölkerungsgruppen. Ja, und fangen wir einfach gleich an beim Beginn der Fridays for Future Bewegung. Es hat ja, das ist großteils oder ich hoffe vielen oder den meisten bekannt, hat ja begonnen mit dem Protest von Greta Thunberg, die damals 15 Jahre alt war und selbst begonnen hat, als Einzelperson jeden Freitag vor der Schule zu streiken. Das hat als Schulstreik ja begonnen und man kann es ja als Erfolgsgeschichte auf jeden Fall betrachten, dass aus diesem einzelnen Protest dann eine so große weltweite Bewegung daraus geworden ist. Jan, du bist ja bei Fridays for Future aktiv. Wie kannst du dir das erklären, dass das sich so entwickelt hat? Ja, also ich glaube 2019 war ein Jahr, wo man die Klima-Auswirkungen schon zum Spüren bekommen hat. Und wir merken heutzutage, dass wir in Österreich und in Europa eigentlich sehr stark betroffen sind. Und ich glaube, dass die Grete Thunberg sich dann wirklich auf die Straßen gestellt hat, jeden Freitag protestiert hat und das mit einer gewissen Hartnäckigkeit gemacht hat und die Zeit da reif war, dass man sagt, es tut sich dem Klimaschutz einfach viel zu wenig, es muss sich da viel mehr tun, dass das dann so Wellen ausgelöst hat, wo viele Leute dachten, das ist sinnvoll, das braucht mehr, es tut sich viel zu wenig. Dadurch haben wir dann viele große Streiks gesehen, wo tausende Menschen mitgegangen sind. Das war schon sehr beeindruckend, finde ich. Das heißt, man hat eigentlich darauf gewartet, dass etwas in diese Richtung passiert, oder? Ja, ich glaube, es hat einen Auslöser gebracht, wo man von dem Reden wirklich ins Dorn kommt und sagt, okay, es muss jetzt etwas passieren. Wie siehst du das, Sandra? Nein, es ist einfach so, die Kinder haben im Endeffekt wenig Möglichkeiten an politischer Teilhabe. Also sie können nicht wählen, sie können maximal sagen Mama, Papa schaut sehr auf mich, aber im Endeffekt haben sie keine große Stimme. Und die Greta Thunberg hat einfach angefangen diese Stimmen einzufangen und gesagt, okay, was können wir tun? Wir können am Freitag streiken, wir können sagen, okay, was bringt uns die ganze Bildung, wenn wir im Endeffekt keine Zukunft haben? Und dementsprechend sind dann auch viel mehr Leute, also nicht nur die Kinder, sondern auch eben Eltern oder dann auch die Wissenschaft, die sich dahinter gestellt hat, auf die Straße gegangen und gesagt hat, okay, stimmt wirklich, wenn wir die Daten und Fakten uns anschauen, die seit wirklich langer, langer Zeit bekannt sind und sich anschaut, dass eigentlich nichts passiert, das kann so nicht weitergehen und das war der Grund, wo man dann viele Leute abgeholt hat und gesagt hat, okay, wir stehen ein für mehr Klimapolitik und Fridays for Future schreibt ja auch nicht der Politik vor, was sie genau zu tun hat, sondern einfach nur, hört endlich auf die Wissenschaft und hört nicht weiter, einfach so wie bisher, weil das führt uns einfach nur in eine Katastrophe. Die Wissenschaft beschäftigt sich ja schon sehr lang mit den Klimaveränderungen. Man liest ja auch immer wieder davon, dass in den 70er Jahren schon Klimaforscherinnen und Forscher darauf aufmerksam gemacht haben, wie sich das entwickeln wird und wie gefährlich das auch dann sein wird. Und auch in Bezug auf Nachhaltigkeit, nächstfolgende Generationen. Also da gab es schon sehr viel Forschung eigentlich dazu. Es ist oft erstaunlich, wenn man sich das ansieht, was man damals gewusst hat, das sich ja wiederholt mit dem, was jetzt auch immer wieder veröffentlicht wird. Man darf auch nicht vergessen, Exxon hat in den 70er Jahren schon genau prophezeit, wo wir jetzt stehen. Sie haben das zwar brav unter Verschluss gehalten und sehr schön irgendwelche Zweifel geschürt, die man jetzt immer wieder in der Bevölkerung findet, wo von wegen, naja, das wird schon nicht so schlimm sein oder das ist alles sehr stundenanalogen, aber sogar Exxon hat schon gewusst, wo wir jetzt, bei diesem 1,5 Grad, wo wir jetzt im Endeffekt schon sind, stehen werden. Sie haben ja sogar aktiv dazu beigetragen, dass wirklich Zweifel in der Bevölkerung stehen. Sie haben eigene Thinktanks beauftragt, die Kampagnen machen, um Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu schüren. Und es ist 1970er von der Club of Rome, dieser Grenzen des Wachthums, der Bericht rausgekommen, wo eben schon gesagt worden ist, okay, wir können nicht ständig weiter wachsen, die Wirtschaft kann nicht ständig wachsen, weil das eben über die planetaren Grenzen hinausgeht. Und Exxon hat das eben genau gewusst, aber sie haben sich dagegen entschieden, dass sie etwas gegen den Klimawandel machen, sondern haben eher geschaut, dass sie ein Geschäftsmodell aufrechterhalten. Und es hat dann, denke ich, schon sehr lange gebraucht, bis Menschen realisiert haben, der Klimawandel ist wirklich menschengemacht, die Wissenschaft lässt eigentlich keine Zweifel zu. Wenn dieses Bewusstsein da ist, glaube ich, erst dann kann man auch wirklich etwas machen. Solange man sagt, wir haben keinen Einfluss, dann redet man sich schnell außer. Aber mittlerweile ist das eben zum Glück nicht mehr so möglich. Ich glaube, was ganz wichtig ist, dass man jetzt nicht aufs Individuum zeigt und du bist schuld, sondern wichtig ist, dass man erkennt, okay, wir haben ein Problem, wir können alle gemeinsam zusammenhelfen und wir können das gemeinsam meistern, wenn wir einfach unseren Lebensstil ganz leicht adaptieren. Da rede ich jetzt nicht von zurück in die Steinzeit, sondern ich rede halt einfach davon, dass man auf eine erneuerbare Energie umstellt, dass man einfach vielleicht ein bisschen mehr Kleidung weiter näht oder weitergibt und einfach nicht immer so viel Neues kaufen muss. Und das kann ja trotzdem auch einen eigenen Markt bilden. Also es ist nicht so, dass es einen Tod für die Wirtschaft bedeuten würde, sondern man muss sich einfach adaptieren und neue Arbeitsplätze schaffen. Und bei der industriellen Revolution war es genauso. Da sind dann im Endeffekt auf einmal die Näherinnen da gestanden und die Spinnerinnen und haben gesagt, okay, was tun wir jetzt? Und wir haben es trotzdem geschafft, dass unsere Wirtschaft weiter gewachsen ist. Und wir haben es auch geschafft, dass wie die Kutschenindustrie bankrott gegangen ist, wir halt aufs Automobil umgestellt haben und genauso können wir jetzt auf E-Autos bzw. auf noch mehr öffentlichen Verkehr umstellen, haben dann auch wieder mehr Leute, die im öffentlichen Verkehr dann eben Arbeitsplätze finden und dürfen das nicht nur als Bedrohung sehen, sondern können es einfach als Chance sehen. Du hast es ja eben erwähnt, diesen Bericht damals von Club of Rome, Grenzen des Wachstums und man hat es ja auch aktuell immer noch, dass so Klimaschutz und Wachstum, das widerspricht sich ein bisschen oder es wird auch, die Frage ist auch, was soll wachsen? Das ist auch immer so eine Diskussion, Wohlstand, Wachstum, wie definiert man das und muss das jetzt der Widerspruch sein zum Klimaschutz? wie definiert man das und muss das jetzt der Widerspruch sein zum Klimaschutz? Ich empfinde das so, dass wir einfach das als Chance sehen müssen und der Wachstum halt einfach anders stattfindet. Woran bemisse ich jetzt, ob ein Staat sozusagen gut funktioniert und ob alle glücklich sind? Bemisse ich das daran, ob genug Umsatz passiert oder bemisse ich das daran, wie glücklich Leute selbst sind? Und das ist einfach immer der Blick auf das Ganze, wo ich raus schaue. Genau, ich finde das ein guter Punkt, dass man halt andere Indikatoren findet, um zu messen, ob es am Start gut geht. Und was eben, wie wir gerade schon angesprochen haben, der, ist, welche Industrien sollen wachsen, welche sollten halt eher schrumpfen. Also klarerweise sollte die erneuerbare Energieindustrie wachsen und größerorationen müssen einfach drastisch zurückgehen. Und ich denke, dadurch kann man schaffen, dass man innerhalb dieser planetaren Grenzen wirtschaftet, dass man ein System hat, das es schafft, selbst zu erhalten und nicht immer mehr machen muss und größer werden auf Kosten von Mensch und Natur. Ich glaube, was ganz wichtig ist in dem, dass wir da eine neue Erzählung finden, also dass wir eben den Leuten die Chancen aufzeigen, die das Ganze bietet, dass man sagt, okay, wenn wir das umsetzen mit der Neubauenergie, haben wir bessere Luft, wir haben eine bessere Lebensqualität für alle. Es können sich ja Kinder und öltere Leute im Straßenverkehr gut bewegen, ohne Angst haben zu müssen. Wir haben Spiegelplätze, wir haben Freiräume und wir können uns weit besser entfalten. Und die Städte, die zum Beispiel schon umgesetzt haben, dass sie eine gute Radinfrastruktur haben, da fühlen sich die Leute auch weit wohler und haben viel mehr Möglichkeiten für Fußgängerzonen. Die Geschäfte sind belebt, die Cafés sind belebt, man hat beschattete Plätze und eigentlich profitieren alle davon. Wir sind sehr stark schon in der Thematik drin. Habt ihr jetzt das Gefühl oder kann man das durchaus auch als Erfolg sehen, der Klimaschutzbewegungen und auch von Fridays for Future vor allem, dass gerade diese Themen viel stärker diskutiert werden? Und wenn man jetzt zurückdenkt, immer wenn eine neue Bewegung in die Öffentlichkeit tritt, da gibt es zunächst immer Kritik und Empörung. Damals war es halt eben die Empörung, ja freitags wie die Kinder, Jugendlichen, die tun Schulschwänzen und um auf die Straße zu gehen, das darf es doch nicht sein. Also da gab es durchaus auch solche Stimmen, aber auf die Empörung folgte dann doch ein Nachdenken vielleicht, mehr Bewusstsein? Ich denke, es ist halt dieser emotionale Ausbruch, wenn irgendwas passiert, was halt anders ist, was ungewohnt ist. Und genau das ist aber wichtig, weil uns die Emotionen halt bringen uns zum Nachdenken. So, hey, was passiert da, was ist der Grund, warum die Schülerinnen streiken gehen. Und in dem Fall denke ich, kommen halt doch sehr viele Menschen drauf, dass es eben wichtig ist, dass Schülerinnen sich für eine Zukunft einsetzen und nicht nur Schülerinnen, sondern auch Arbeiterinnen und alle möglichen Personen, weil halt viel auf dem Spiel steht. Und genau deswegen braucht es auch immer wieder neue Eskalationsstufen. Man merkt auch, die Streiks nutzen sich ein wenig ab, aber es ist trotzdem ein Riesenzulauf da. Und ich denke, Fridays for Future wird sich da auch noch weiterentwickeln und dass wir damit eben wieder Denkanstöße liefern, die uns in der Debatte weiterbringen und mit der wir dann Klimaschutz voranbringen können. Es ist wichtig zu erwähnen, dass große Errungenschaften in der Geschichte der Menschheit sind immer durch friedlichen zivilen Ungehorsam entstanden und dieser friedliche zivilen Ungehorsam, dass einfach Kinder sagen, okay, ich gehe jetzt freitags nicht in die Schule und will einfach auf die Missstände aufmerksam machen, kann da eigentlich schon was bewirken, weil zum Beispiel das Frauenwahlrecht stört keiner mehr von uns in Frage oder jetzt irgendwie Arbeitnehmerschutz, die Urlaubswochen, Gehaltsgeschichten, dass man 13. und 14. Gehalt kriegen, das nehmen wir alle selbstverständlich wahr, dass aber irgendwer früher mal für uns auf die Straße gegangen ist, vergessen wir gern dabei. Bleiben wir vielleicht gleich ein bisschen so in dieser, in diesem Ausblick, Perspektive, weil du auch Sandra vorhin dieses Bild gezeichnet hast von, ja, wie schaut es in Städten aus, wo man irgendwie mehr Radioinfrastruktur, wo man mehr Maßnahmen für den Klimaschutz gesetzt hat. Und das war eigentlich ein sehr schönes Bild, ja, mehr Freiräume hast du gesagt und eben jetzt, wenn, dass wir auf Bewegungen zurückblicken, auf die Frauenrechtsbewegung und schauen, was die alles geschaffen haben für uns und wir das schon als selbstverständlich empfinden. Wie könnte es dann vielleicht in 50 oder in 100 Jahren sein, wie stellt sich hier das vor, dass die Menschen dann auf die heutige Zeit zurückblicken, auf die Klimabewegung? Ich wünsche mir für meine Kinder eigentlich, dass wir in 50 bis 100 Jahren da sitzen oder sie dann da sitzen und dann sagen, okay, Gott sei Dank haben sie diesen Sprung gewagt und einfach mal ein bisschen Mühen in die Hand genommen, dass es sozusagen das geändert hat und sie das gar nicht mehr vorstellen können, dass früher alle Leute mit Autos gefahren sind und die Luft verpestet haben und so viel Fleisch konsumiert haben, ohne einfach darüber nachzudenken. Ich denke auch, dass es da wirklich sehr viele Chancen gibt und auch für die individuelle Perspektive sehr viele Möglichkeiten, dass man selbst profitiert von einem nachhaltigen Lebensstil. Also mehr Radwege schaffen wir halt auch mehr Möglichkeiten für aktive Mobilität. Vegane Ernährung ist gesund für uns selbst, schmeckt gut und belastet die Umwelt nicht. Und ich denke, so gibt es auch viele Möglichkeiten, dass man sagt, Leben in den planetaren Grenzen ist ein Leben, was gerichtet ist auf die Bedürfnisse von Menschen und wo man dann halt auch einfach zufriedener und glücklicher leben kann. Das heißt, ihr seht es auch, auch wenn man sich jetzt anschaut, jetzt im April hat es schon Tage gegeben, wo es 30 Grad gegeben hat. Man hört immer wieder neue Rekorde an Temperaturen. Es gibt auch in einigen Regionen der Welt wieder Waldbrände, Dürren. Auch der Winter bei uns war ja relativ warm, auch wenn man es subjektiv vielleicht manchmal gar nicht so wahrnimmt und trotzdem sagt, es ist eh kalt und es hat eh geschneit, aber es ist generell zu warm. sagt, es ist eh kalt und es hat eh geschneit, aber es ist generell zu warm. Man ist oft konfrontiert mit negativen Nachrichten, aber ihr schaut trotzdem positiv in die Zukunft, Richtung Bild, über das wir jetzt vorhin gesprochen haben. Ich glaube, es ist immens wichtig, dass wir positiv bleiben, denn nur so können wir die Kräfte entwickeln, dass wir eine Veränderung herbeiführen, weil wenn wir alle den Kopf in den Sand stecken, davon nehmen die Extremwetterereignisse nur zu, aber es wird nichts ändern. Ich denke auch, dass es ganz wichtig ist, dass man positiv und optimistisch bleibt, weil es gibt die Chancen, es ist, denke ich, definitiv nur möglich, dass man das Steuer eben herumreißt und genau mit dieser Positivität, glaube ich, entfacht man dann auch wirklich das Feuer, dass man was in Bewegung kommt und viel bewegen will und sich engagiert und ich glaube, das bringt uns wirklich dann weiter. Seht Sie denn schon Bewegung so, die sich jetzt als Ergebnis der letzten paar Jahre? Ja und nein. Ja, ich sehe Bewegung, aber noch ein bisschen zu langsam, zu wenig. Ich glaube, was immens wichtig ist, dass die Leute drauf kommen, sie haben es in der Hand, also den ökologischen Handabdruck für alle, die es nicht kennen, lässt es einmal bitte noch drüber, schaut es an, was könnt ihr selber tun und seid nicht leise, sondern hebt euch eine Stimme, schließt euch uns an und stützt uns sozusagen da mit dem Rücken und lasst die Politik nicht aus, weil ganz egal, welche Farbe eine Partei hat, der Klimawandel kommt trotzdem. Das ist ein sehr guter Punkt, das ist dieser ökologische Handel, der Druck wirklich sehr wichtig, weil es geht eben um diese strukturellen Veränderungen, die es möglich machen, für jeden nachhaltig zu leben und das ist ein wichtiger Punkt. Und genau, das ist möglich und da brauchen wir jeden und jede und damit können wir eben viel erreichen. Wir brauchen jeden und jede und damit können wir viel erreichen. Wie hat denn euer persönliches Engagement begonnen? Was hat euch da motiviert? Was motiviert euch weiterhin? Also mein persönliches Engagement hat jetzt vor circa zwei Jahren gestartet. Und ich bin relativ zufällig zum Fridays for Future Treffen dazugestoßen und irgendwie habe ich es schon sehr spannend gefunden. Ich war früher schon bei den Großdemonstrationen und habe mir gedacht, das ist eine wichtige Sache. Und ich habe dann irgendwie angefangen, dass ich in meinem individuellen Leben so Schritte setze, aber irgendwann kommt man eben darauf, es ist auf politischer Ebene viel wichtiger, weil es eben diesen strukturellen Wandel braucht. Und mir hat dann einfach das Umfeld bei Fridays for Future extrem geärgert. Es sind wirklich sehr liebe Menschen dort und es ist auch irgendwie schön, wenn man wirklich viele coole Aktionen macht und eine spannende Arbeit hat, mit der man in dem Bereich etwas bewegen kann. Und bei mir war es eigentlich ganz spannend, weil ich habe immer gedacht, ich bin ja voll klimafreundlich unterwegs. Also ich wirf wenig weg und kauf nicht so viel ein und tue eh Müll trennen und damit kann ich auch gar nicht druntersetzen und bin ja schon klimafreundlich. Mein Sohn ist dann hergekommen mit fünf Jahren und hat auf einmal gesagt, er will keine Tiere mehr essen. Und ich habe gesagt, ich unterstütze meine Kinder immer und habe mir deswegen mal eingelesen, weil als eingefleischte Österreicherin steht man da mal so da, okay. Und im Rahmen dessen, weil ich ein sehr faktenbasierter Mensch bin, bin ich dann natürlich sofort draufgekommen, was das für immense Auswirkungen eigentlich auf unser Leben hat. Und war dann erstmal kurz schockiert, wie jeder, der mal in Akzeptanz fällt, fällt man so ein bisschen mal in ein Loch rein und dann hat man die Wahl, entweder wird man depressiv und steckt seinen Kopf in den Sand oder man wird aktiv und ich habe mich für das Aktivwerden entschieden und habe dann beschlossen, okay, ich werde mich einfach engagieren, ich werde einfach meine Stimme erheben und werde den Leuten das erklären und hoffentlich damit ein bisschen was bewegen können. Wie setzt ihr denn generell dieses Wissen, das ihr jetzt habt durch euer Engagement, dass das eben von deinem Sohn irgendwie angestoßen, dass du dich über den Fleischkonsum informierst, wie hat sich denn das auf euer persönliches Leben ausgewirkt? Was macht ihr denn jetzt anders oder seid ihr in gewissen Bereichen bewusster? Ja, also ich lebe zum Beispiel jetzt, also wir leben jetzt alle vegan, haben Photovoltaik am Tag, versuchen wo es geht nur mit Öffis hinzufahren oder zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ganz selten braucht man das E-Auto, das steht in der Meisterzeit rum. Also das ist, ich würde meisten Österreicher, könnte man eigentlich den Großteil darauf verzichten. Dann haben wir am Permakulturgarten angefangen, mache jetzt auch die Permakulturausbildung, dass ich da in die Richtung auch etwas weitergeben kann und wissen. Ja, versuche weiterhin eben Kleidung mehr zu reparieren, noch weniger zu verbrauchen, als eben in Kreislaufwirtschaft zu halten. Ja, bei mir haben sich auch einige Dinge verändert, vor allem im Denken muss ich sagen. Ich fahre jetzt auch wirklich gerne mit dem Rad herum und es taugt mir einfach, wenn man in der frischen Luft ist und sich bewegt. Ja, das macht einen einfach glücklich und genauso schätze ich es auch sehr, dass wir eigentlich in Linz oder allen anderen Städten in Österreich einen gut verfügbaren öffentlichen Verkehr haben. Das ist eine ziemlich coole Sache, die ich früher gar nicht so wahrgenommen habe oder es so für gegeben konnten. Aber man muss sich bewusst sein, dass da extrem viele Menschen daran arbeiten und da wirklich heiß nicht so gute Arbeitsbedingungen haben. Also hat Fridays for Future eine Kampagne gestartet, die Wir fahren gemeinsam Kampagne, die ziemlich cool ist, weil damit versucht man die Arbeitsbedingungen in der Branche der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern, dass halt Buslenkerinnen bessere Arbeitsbedingungen haben, weil teilweise haben sie jetzt 15-Stunden-Schichten, kaum Pausen, wenig Infrastruktur bei den Rastplätzen und das ist ein Riesenproblem, weil das macht halt den Beruf unattraktiv, aber gerade diese Berufe braucht man für gelungene Mobilitätswende und ja, ich denke, wenn sich Menschen dem bewusst sind, dann schätzt man halt den öffentlichen Verkehr und setzt ja viel eher dafür ein. Genau solche Dinge sind mir jetzt halt mehr bewusst und kann ich mehr schätzen und versuche halt auch, dass ich leider ein wenig begeistert zum Mitmachen und dass Klimaschutz was Gemeinsames ist, das uns allen was bringt und das uns allen auch gut tut. Muss man es sich eigentlich auch leisten können, sich für Klimaschutz zu engagieren? Einerseits, wenn man jetzt wirklich in einer Bewegung aktiv ist, wo man ja viel an Freizeit reinsteckt, viel Ehrenamt reinsteckt, also wie gibt es da, welche Ressourcen muss man denn da mitbringen und ich denke auch an Personengruppen, vielleicht die sehr stark auch von Klima-Auswirkungen betroffen sind, aber sehr wenig zur Verursachung beitragen, gerade Menschen, die von Armut betroffen sind und ja auch ganz andere Voraussetzungen haben, vielleicht es schwieriger, sich gesünder zu ernähren oder gibt es da auch Überlegungen, wie man gewisse soziale Gruppen auch mitnehmen kann? Das sind jetzt viele Themen auf einmal. Also bezüglich leisten können kann ich gleich sagen, klimafreundliche Ernährung zum Beispiel ist billiger oder günstiger, als wenn man jetzt total viel tierische Produkte konsumiert, weil, jetzt sagen wir mal, Krautnudeln ist ja auch was Österreichisches, das kostet fast nichts. Wenn ich jetzt allerdings mehr einbütt, ich brauche jetzt ein tierisches, basiertes dazu, dann kostet mich das weit mehr. Also ich kann nur von der Corona-Zeit berichten, wo ich für die Nachbarin mit einkaufen gegangen bin. Und hier für unsere fünfköpfige Familie bin ich billiger oder günstiger ausgestiegen als für die Nachbarin, die allein war. Und ja, ansonsten vom leisten können, es ist natürlich der ganze Klimawandel immer eine soziale Frage, weil die, was am meisten verursachen, die können sich am besten davor schützen, weil die können sich leichter Klimaanlagen anbauen und diesbezüglich sind sie halt einfach weniger betroffen und darum müssen wir darauf hinweisen als Klimabewegung, dass Klimagerechtigkeit auch soziale Gerechtigkeit bedeutet. Das ist schon recht gut gesagt. Was mir da noch einfällt, es geht um Klimagerechtigkeit. Ich glaube, bei einer Bewegung kann man sich recht einfach anschließen. Es sind keine wirklichen Kosten oder so damit verbunden. Was für mich so eine Frage ist oder wo es Probleme gibt, ist, dass unser Leben und Staat sehr darauf ausgerichtet ist, dass man einen Job hat, damit man Einkommen hat, damit man eben leben kann. Und das halt auch begrenzt, wie viel man sich für Klimaschutz einsetzen kann. Aber es gibt auf jeden Fall die Möglichkeiten in Berufsparten zu gehen, die eben erneuerbare Energien vorantreiben zum Beispiel oder andere Teile, die für einen Wandel nötig sind. Wobei man dazu sagen muss, ich bin Mama von drei Kindern, gehe arbeiten nebenbei und der allermeiste Klimaaktivismus meinerseits findet statt auf der Busfahrt zur Arbeit und wieder zurück. Das heißt, durch das, dass ich die öffentlichen Verkehrsmittel nutze, habe ich jeweils circa eine halbe Stunde, 40 Minuten pro Richtung, die ich sinnvoll nutzen kann. Stimmt, das ist auch so ein Vorteil. Und was man auch nicht vergessen darf, es geht eben um das, wie der Klimaschutz ausgerichtet ist. Also es wird oft gesagt, die Demokratie kann sich nicht so viel Klimaschutz leisten, weil das ist zu große Belastung. Aber es kommt darauf an, wer die Verantwortung erträgt. Das sind eben das reichste Prozent, die 15 Prozent der CO2-Emissionen verursachen und die damit einhergehender besonders große Verantwortung tragen, weil sie immer sehr viele Mittel haben. Wenn man dann die Klimaschutzmaßnahmen so ausrichtet, dass die, die viel haben, mehr beitragen, dann kann man das eben sozial gerecht gestalten, dass keiner überfordert ist und dass wir Klimaschutz hinkriegen und keiner zurückgelassen wird. Es geht jetzt auch gar nicht darum, dass wir irgendwann etwas wegnehmen wollen, sondern es geht darum, dass wir die Rahmenbedingungen ändern. Momentan ist es so, klimafreundliches Verhalten bezahlt man selber, klimaschädliches Verhalten bezahlt die Allgemeinheit. Und das entleuchtet eigentlich jedem Kind ein, dass das ziemlich ungerecht ist. Und wenn jeder das zahlt, was er verursacht, das wäre einfach das Fährste für alle. Und dann würde man sich vielleicht dreimal überlegen, ob man es eben klimaschädlich verhaltet oder nicht. Ich finde das zum Beispiel ein spannendes Beispiel zu dem Flugverkehr, weil das können sie eigentlich nur recht wenige Prozent auf der Welt leisten, ich glaube insgesamt 5 Prozent und es werden eben trotzdem sehr viel CO2 schädliche Emissionen dabei verursacht und heute hat der VCE, ich glaube eine Studie oder etwas Ähnliches herausgegeben, wo herausgekommen ist, dass 2023 die schädlichen Emissionen um 40 Prozent gestiegen sind. Für 2024 werden es wahrscheinlich noch mehr. Und das ist halt so eine Sache, der Flugverkehr wird extrem subventioniert. Also Kerosin ist steuerbefreit, die ganzen Flughäfen werden staatlich unterstützt und wenn man das ganze Geld woanders hinsteckt, in Züge, in öffentlichen Verkehr, etc., dann wird man damit auch viel mehr Menschen die Möglichkeit geben, dass sie eben möglichst klimaschonend reisen und zum Beispiel haben wir jetzt auch so technologische Mittel wie Videokonferenzen, mit denen wir uns ja auch extrem viel sparen können und ich glaube, das wird noch gar nicht so gut genutzt, wie es eigentlich sein könnte. Und was ich da auch noch kurz ansprechen möchte, heute ist von der österreichischen Nationalbank, von Experten von dort Empfehlung herausgekommen für Vermögensteuern und für Erbschaftsteuern, weil diese Mittel, die da freigesetzt werden, eben für soziale Belangen eingesetzt werden können, aber eben für Klimaschutzmaßnahmen. Und damit lässt sich das eben gut verbinden mit der sozialen Gerechtigkeit des Klimaschutzes. Wenn du den Flugverkehr angesprochen hast, wie du gesagt hast, wird sehr stark subventioniert und da hat man dann die Situation, dass gerade bei Kurzstrecken innerhalb von Europa die Flüge um einiges günstiger sind als eine Zugverbindung. Und das ist eigentlich ein Thema, das schon lange auch am Tisch liegt und immer noch ungelöst bleibt. Ja, das ist wichtig, dass sich von politischer Seite aus etwas tut, weil man kann eigentlich so jetzt niemandem den Vorwurf machen in dem Sinn, wenn man sagt, okay, ich würde jetzt mit dem Zug fahren, ich brauche dreimal so lang und es kostet mir dreimal so viel. Ja, wenn das aber politisch geregelt ist, dann finden wir eben andere Rahmenbedingungen vor. Das heißt, einerseits gibt es die individuelle Ebene, was jede und jeder selber machen kann, um zum Klimaschutz beizutragen, aber man braucht eben auch die passenden Rahmenbedingungen dazu und das immer dann auf der politischen Ebene. Und Fridays for Future wird auch immer wieder positiv erwähnt in Bezug darin, dass man ja mit EntscheidungsträgerInnen in Kontakt ist, verhandelt. Was kannst du dazu sagen, Jan, also gerade vielleicht in Linz oder in Oberösterreich, wie verhandelt da oder wie ist da der Kontakt zu politischen EntscheidungsträgerInnen? Also hin und wieder finden eben Gespräche statt mit Politikern, wo wir eben ganz klipp und klar machen, was wirklich für Klimaschutz benötigt, was Maßnahmen sind und eben was zu wenig ist oder nicht funktionieren wird. Es ist jetzt leider nicht so, dass wir in der Verhandlungsposition sind, wo wir direkt für Gesetzestexte oder Ähnliches eingeladen werden, aber wir versuchen eben trotzdem viel die richtigen Klimaschutzmaßnahmen in Parteien zu bringen, damit sie die dann stark machen dafür. Aber ich glaube, es braucht dennoch wirklich den Druck aus der Gesellschaft, der dann den Klimaschutzmaßnahmen in Parteien zu bringen, damit sie die dann dafür stark machen. Aber ich glaube, es braucht dennoch wirklich den Druck aus der Gesellschaft, der dann wirklich zur Umsetzung führt, damit die EntscheidungsträgerInnen eben den Druck spüren, dass Klimaschutzmaßnahmen umsetzen und nicht entweder der Wirtschaft oder anderen Interessen nachgeben, eben der Klientelpolitik zum Beispiel. Habt ihr das Gefühl, dass ihr dann auch gehört wird oder ernst genommen wird? Oder werdet ihr immer von denselben PolitikerInnen eingeladen? Oder gibt es da wirklich auch breiteres Interesse? Also ich würde jetzt keinen Namen nennen konkret, aber es gibt Parteien, die hören uns ein bisschen mehr zu und es gibt Parteien, die wollen gerne nicht hören, was wir sagen. Deswegen ist es auch immer wichtig, dass wir immer die Scientists for Future auch mithaben. Das heißt, wir haben immer einen wissenschaftlichen Background und dazu nicht einfach nur, was wir jetzt so wollen, sondern einfach wirklich, was man braucht. Die Bewegung Fridays for Future hat eben als Jugendbewegung oder SchülerInnen-StudentInnen-Bewegung auch begonnen. Und wie am Anfang erwähnt, ist es ja in die Breite gewachsen. Scientists for Future sind auch in den letzten Jahren viel mehr aufgetreten in der Öffentlichkeit. Das ist ja immer wieder innerhalb der Wissenschaft umstritten, ob man sich als Wissenschaftlerin auch aktivistisch betätigen soll oder darf oder überhaupt muss. Das ist auch wieder eine Diskussion. Parents for Future, alle Generationen. Jetzt hatten wir gerade den Fall der Klimaseniorinnen in der Schweiz, also auch ältere Personen, die sich einfach Sorgen machen über die nächsten Generationen, aber auch über die Gegenwart. Es ist ja allgegenwärtig, die Folgen. Wie seht ihr das jetzt? Wie würdet ihr denn das Profil von For Future beschreiben und wie kann sich das jetzt weiterentwickeln? Du hast ja auch gesagt, eine Bewegung muss sich auch immer wieder ein bisschen weiterentwickeln, nicht immer beim selben bleiben. Ja, das stimmt. Also auf jeden Fall, es gibt sehr viele for future Allianzen, also eben Scientists for future, Parents for future, Teachers for future, Psychologists for future und noch ganz viel mehr. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiges, dass wir so ein buntes, vielfältiges Ökosystem sind, wo sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen kann und wir sie so gegenseitig unterstützen. Also zum Beispiel die Scientists for Future unterstützen uns einfach mit Klimawissen, mit den Fakten, damit wir wissen, dass das, was machen ist auch wirklich notwendig und richtig. Die Psychologists for Future helfen uns dabei zum Beispiel nachhaltigen Aktivismus zu betreiben, dass wir nicht ausbrennen und das auch langfristig machen können, weil das denke ich auch sehr wichtig ist. Und klar ist auch, dass Fridays for Future Massenbewegung sein soll, das heißt, dass wir halt möglichst viel mitnehmen wollen, weil es eben wichtig ist, dass nicht nur ein paar Leute sagen, sie wollen Klimaschutz, sondern einfach möglichst viel, dass man wirklich sichtbar macht, dass die Mehrheit in der Bevölkerung Klimaschutz will. Und genau zum Beispiel haben wir jetzt diesen Freitag eben anlässlich des weltweiten Klimastreiks, wo international Demonstrationen stattfinden, haben wir ein Linzer Event und zwar um 14 Uhr am Hauptplatz, haben wir ein Klimapicknick veranstalten. Das ist eine Zusammenarbeit von ganz viel von Future Allianzen. Also die Parents unterstützen uns zum Beispiel mit Essen. Wir schauen, dass wir organisieren. Dann reden wir eben auch mit Scientists for Future, wegen Reden zum Beispiel. Und da kommen halt wirklich viele Player zusammen, dass man ein Event plant und cool gestaltet, dass davon dann wieder jeder was davon hat. Und so schaut das auch bei anderen Zusammenarbeiten aus. Und wenn es jetzt ums Neue erfinden geht, deswegen ist auch das Klimapicknick entstanden, dass man einfach mal was Neues anbietet und nicht nur immer durch die Straßen zieht, sondern den Leuten sagt, okay, Klimaschutz muss jetzt nicht laut schreien sein, sondern Klimaschutz kann einfach sein, dass wir uns gemütlich zusammensitzen und gemeinsam uns schöne Zukunft planen und sagen, dass der Hauptplatz in dem Fall ein Platz für Menschen ist. Genau, also dass man von zusammen halt stärkt und Visionen greifbar macht, was heißt eben eine coole Zukunftsvision aus unserer Sicht. Und wichtig ist, dass man einfach alle Altersstufen anspricht, das heißt vom Kleinstkind bis eben, sag ich jetzt mal 100 und aufwärts ist jeder herzlich willkommen. Am 19. April, am Freitag um 14 Uhr am Hauptplatz. Genau. Was wird da stattfinden genauer? Also einerseits kann ich mir vorstellen, dass im Vergleich jetzt zu den Demos mehr Raum ist, vielleicht auch für Austausch, für Dialog, weil man eben beisammensitzt. Also es ist halt so eine Art Forum dann vielleicht. Was wird da noch passieren? Ja, gut ist einfach eine Picknickdecke mitnehmen und irgendwas zum Essen und zum Trinken, was man gern hat. Hoffentlich keinen Regenschirm, aber notfalls ist der Klimaschutz, wir lassen uns nicht im Regen stehen, sondern wir machen auf jeden Fall das Beste draus. Ja, wir werden eine Standkundgebung machen, also es wird coole Rednerinnen geben, es wird coole Bands geben und wir werden eben auch selber ein wenig Snacks bereitstellen und genau, dann können wir uns austaus, eben was coole Visionen sind, wie es mit der Klimabewegung auch weitergehen soll. Ich glaube es wird wirklich schön werden. Zumindest die Zusammenkunft beim Wetter ist mir sicher nicht so sicher. Das heißt auch bei Regen wird es stattfinden. Ja, auch bei Regen muss man das Beste draus machen. Wie beim Klimaschutz, wir sind optimistisch. Genau. Okay, ja. Dann können wir gleich auch auf eine weitere Veranstaltung hinweisen. Am 26. April, also eine Woche später, gibt es dann Klimaschutz mit Sachverstand. Genau, das geht jetzt in die nächste Runde. Wir haben das im Jänner schon mal gehabt. Damals haben sich die einzelnen Organisationen vorgestellt mit ähnlichen Lösungen und haben versucht, von der Radlobby her, welche Lösungen gibt es im Radverkehr, Vegans for Future, warum braucht es die Agrar- und Ernährungswende. Dann haben wir gehabt, Teachers for Future, über Klima-Bildung und Bauen bis hin zur Kirche haben wir alles drinnen gehabt. Und nachdem das Klimathema aber sehr komplex ist, haben wir gesagt, okay, wir gehen jetzt weiter, tragen das in die Politik. Darum haben wir das diesmal im alten Rathaus, gehen direkt zur Politik selber und haben uns dann die großen Faktoren von Energie und Kommunikation herausgegriffen und werden starten um 14 Uhr mit einer Klima-In-Wegi-Strategie vom Land Oberösterreich. Da wird der Andreas Drack uns mehr dazu erzählen. Dann starten wir mit dem Klimaneutralitätskonzept der Stadt Linz. Da wird uns der Oliver Schrott näheres darüber berichten. Nach diesen zwei Vorträgen haben wir ab 16 Uhr Podiumsdiskussion mit den Themen Energie und Kommunikation. Da wird die Mag. Ulrike Rubasch von oberösterreichischen Nachrichten vor Ort sein, der Joachim Peier von IWES Consulting über Windkraft und Agri-PV, der Diplom-Ingenieur Dr. Erwin Reichel, der von Scientists for Future ist und zum Thema Wasserstoff ein richtiger Experte ist. Die Mag. Barbara Knitter von Psychologists for Future, die ist eben über Klimapsychologie. Und da werden wir über diese zwei Themengebiete diskutieren. Nachdem es leichter ist, wenn wir sich da vorher darüber informiert haben, werden wir im Vorfeld schon mit den anwesenden Gästen in so einer Art Messe diese Themengebiete, die wir dann besprechen werden, durchgehen. Und jeder kann da selbst seine eigenen Lösungen natürlich einbringen und ist herzlich willkommen da mitzuarbeiten und mitzureden, denn Lösungen findet man am besten gemeinsam. Und wir bitten auf jeden Fall um Voranmeldung, damit wir einfach auch wissen, wie viele Snacks brauchen wir, wie viele Plätze brauchen wir und wie beteilt man das am besten ein. Was meinst du mit Messe, so wie bei den letzten Veranstaltungen, dass da die Infostände schon gibt, wo man sich informieren kann? Genau, wir haben Infostände, aber diesmal soll es ein bisschen interaktiver werden, weil es einfach mehr ins Detail geht. Das heißt, man kann mit den Expertinnen, die vor Ort sind, genaueres sprechen, Fragen klären. Eben zum Thema Wasserstoff, dass man sagt, okay, macht das Sinn als Treibstoff oder behalten wir diesen wertvollen Rohstoff nicht lieber doch der Energie im Industriesektor vor. Das sind lauter so Fragen, die man dann einfach wirklich dem Experten stöhnen kann und sich selbst schlau machen kann. Und du hast ja vorhin gesagt, es soll ja die Klimaschutzbewegung für alle Generationen da sein. Das heißt, es gibt auch Programm für Kinder. Genau, weil es ja trotzdem oft so ist, ich selbst als Mama kann davon berichten, es ist oft schwer, irgendwo teilzunehmen, wenn man niemanden für die Kinder hat. Deshalb haben wir auch Kinderbetreuung organisiert, wo wir drei Leute haben, die eben auf Kinder aufpassen. Wir haben für die ein bisschen älteren Kinder auch schon ein Programm, wo sie selbst ihre eigenen Wünsche aufräumen können. Denn wir haben gerade von Parents for Future aus unsere Träume, unsere Zukunft, Aktionen laufen, wo Kinder aufgefordert werden, ihre eigenen Zukunftswünsche aufzuzeichnen und somit ihnen auch Stimme zu geben, findet man alles auf der Klima-Allianz Homepage, also klimaallianz-ooe.at. Da findet man sowohl das ganze Programm mit Anmeldung für Klimaschutz mit Sachverstand, als auch eben so diese Bilderrahmen für den Download, wenn man sagt, okay, ich möchte, dass meine Kinder da mitmachen können. Und man hängt es dann einfach ins Fenster, sodass viele Leute, die vorbeigehen, sehen, hey, meine Kinder gibt es auch noch und die dürfen auch Träume und Wünsche haben und sollten auf nichts verzichten müssen. Den Link zu der Veranstaltung und auch zur Website von Fridays for Future, den findet man auch dann auf fro.at, also auf der Webseite von Radio Froh im Artikel zu dieser Sendung. Dankeschön. Damit man es auch wirklich findet dann. Wir haben beide zu dritt auch schon darüber gesprochen, dass es auch darum geht oder speziell darum geht, die Politik mehr in die Diskussion auch reinzubringen, gerade jetzt auch im Wahljahr. Und wenn man sich jetzt ansieht, diese Klimaziele, Ziel der Klimaneutralität, einerseits in Österreich das Ziel, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu sein, auf EU-Ebene hat man sich das Ziel 2050 gesetzt. Was hält ihr denn mittlerweile von den vielen Zielen und politischen Versprechungen, wenn man dann dazwischen auch immer wieder hört, naja die Maßnahmen reichen nicht, man wird es wahrscheinlich gar nicht so erreichen, wenn jetzt nicht das oder das oder das passiert. Also das ist ja auch sehr mühsam, sozusagen diesem Ziel immer hinterherzulaufen. Da kann ich nur die Forderung von der Klima-Allianz so Österreich wiederholen. Und das ist eine transparente Klimapolitik. Das heißt, wir brauchen konkrete Zahlen, konkret eben ein Fahrplan, was man vorhat. Weil ich sage jetzt mal, jeder Betrieb muss Betriebsziele sie erstellen, um wirtschaftlich zu funktionieren und Zahlen zu liefern. Und unsere Politik sagt nur, wir könnten Fahrradwege machen, wenn wir den wollen würden. Das ist ein bisschen zu viel Konjunktiv und wenn man aber konkret sagt, okay wir wollen so und so viele Radkilometer im Jahr schaffen, dann hat man greifbare Zahlen und dann klappt es auch mit der Klimapolitik. Es braucht denke ich auch wirklich verbindliche Ziele, wo man dann sagt, okay wenn man das Ziel nicht eingehalten hat, dann macht man die und die Maßnahmen, damit man eben gleich wieder gegensteuert. Gerade ist es eben so, man hat Ziele und man sagt, ja, man fährt dort hin. Aber es führen dann irgendwie auch diese Monitoring- Maßnahmen, dass man schaut, okay, ist man wirklich auf dem Weg und eben wie die Sandra gerade angesprochen hat, es braucht, dass man diesen Weg definiert. Darum hat Fridays for Future in der Vergangenheit auch immer wieder das Klimaschutzgesetz gefordert, mit dem man sagt, wir haben eine Zielfahrt definiert, bis wann wir wie viel CO2-Emissionen eingespart haben wollen und wenn wir etwas verfehlen, dann gibt es gleich die und die Ausgleichsmaßnahmen, damit wir möglichst schauen, wirklich diese Klimaneutralität 2040 zu erreichen. So ein Klimafahrplan ist ja für die Wirtschaft besser, weil es bietet ja dann auch Planungssicherheit. Weil wenn ich selbst weiß, okay, in zehn Jahren muss ich das so weit sein mit meinem Betrieb und diese Maßnahmen erfüllen, dann kann ich auch vorplanen. Wenn ich allerdings die ganze Zeit mir überlege, naja, was könnte ich machen, dass ich klimaneutral werde, in viel investiere und dann macht die Politik in einem Jahr aber andere Gesetze, dann steht man da als Betrieb und das macht halt langfristige Investitionen zunichte im Endeffekt, wenn ich keinen konkreten Fahrplan habe. Was ist denn eure Beobachtung derzeit? Das Jahrjahr ist noch lang, es hat einige Regionalwahlen gegeben, lokale Wahlen, die EU-Wahlen stehen an und dann eben im Herbst Nationalratswahlen. Welchen Stellenwert hat denn Klimaschutz in den Wahlkämpfen, die man bisher so erlebt hat, auch in den Parteiprogrammen? Kann man da schon was sagen? Also im Moment würde ich sagen eher nur zu wenig. Es sind gerade andere Themen sehr präsent. Vor allem zum Beispiel auch der Rechtsruck in Europa, aber auch in Österreich, der halt auch ganz gefährlich ist für Klimaschutz. Also wir sehen da die Demokratie schon gefährdet und gerade wenn rechtsextreme Kräfte in die Regierung kommen, dann ist es eben mit Klimaschutz extrem schwierig, weil wir sehen, dass da meistens Klimaschutz oder der Klimawandel geleugnet wird und man lieber auf AktivistInnen draufhaut, sagt, das sind die Bösen, die quasi die Ordnung stören und damit verhindert man heute extrem viel. Und genau deswegen würde ich Fridays for Future eben auch auf die Wahlen fokussieren und wir schauen eben, dass wir da wirklich viel, ich sage mal, große Demonstrationen machen, dass wir die Leute aufrufen zum Wählen und dass wir es eben aufrufen dazu zu wählen, möglichst klimaschutzfreundliche Parteien zu wählen. Es ist halt leichter mit dem Finger auf denjenigen zu zeigen, der die schlechte Nachricht überbringt, als sich mit der schlechten Nachricht zu beschäftigen. Und es liegt an uns, also wir als Bevölkerung, dass wir aufstehen und laut werden und sagen, okay, dieses Thema bedeutet im Endeffekt unsere Zukunft. Und ihr dürft es nicht vergessen, weil Parteien klammern das natürlich gern aus, weil immer, wenn es um Veränderung geht, ja, das fällt uns Menschen einfach schwer. Veränderung heißt viel Energie, die wir selber verbrauchen und Energie, die wir meistens nicht haben im Alltag. Und diesbezüglich ist es natürlich leichter, irgendwelchen Märchen, die der Politiker uns halt bietet, zu glauben, als eben sich mit den harten Fakten zu beschäftigen. Die Forderungsliste findet man ja auch auf den Webseiten oder Maßnahmen, die man umsetzen kann. Das ist ja nichts Neues und kein Geheimwissen. Seit vielen Jahren, wie wir besprochen haben, wird auf gewisse Möglichkeiten hingewiesen, auf Dinge, die man umsetzen sollte, um eben auch diese Klimaneutralität zu erreichen. Was wäre denn für euch jetzt sozusagen die Mindestanforderung, wo ihr dann sagt, okay, Klimaschutzgesetz wird schwierig, aber zumindest brauchen wir das. Gibt es da so was? Oder ist es eigentlich kompromisslos, dass man sagt, man braucht einfach ein Klimaschutzgesetz damit was weitergeht. Das Problem ist, dass einfach das so ein komplexes Thema ist, wo ich nicht sage, ich kann an einem Rädchen drehen und alle anderen vernachlässigen. Ich glaube, was wirklich wichtig ist, ist mal, was für mich wichtig wäre, ist, dass in der Kommunikation was ändert. Das heißt, dass die Parteien sich einfach mal hinstellen und wirklich Staatstragend sind und sagen, okay, wir haben ein Problem, das wird jetzt ein bisschen anstrengend und kosten von allen Seiten, aber wenn wir das gemeinsam schaffen, dann können wir zu einer guten Wirtschaft und einem guten Leben für alle führen. Und wenn das die großen Parteien im Schulterschluss gemeinsam kommunizieren, dann hat man erstens mal die Bevölkerung, die das auch mitträgt, die auch dahinter steht und die Maßnahmen, die dann folgen werden, auch versteht. Ich finde, das hast du schon sehr gut gesagt. Aus meiner Sicht ist der Stopp von fossilen Großprojekten ein wirklich großer Schritt in die richtige Richtung. Man sieht, in der Hinsicht geht im Moment nicht so viel voran, beziehungsweise eher in die falsche Richtung. Wenn wir jetzt nach Oberösterreich schauen, da war eben die Probegasbauung in Mollen, die ist eben gerade vor kurzem abgeschlossen worden, die eben mit einem Gasfund einhergegangen ist und es sind schon die nächsten Gasbohrungen in St. Georgien am Attergau geplant und da merkt man, die fossile Industrie will expandieren und expandieren und genau das können wir sie aber eigentlich nicht mehr leisten aus Klimaschutzsicht. Gas ist keine Brückentechnologie, das geht sich nicht aus, wir müssen eigentlich wirklich den Verbrauch von fossilen Energien reduzieren und auf eine erneuerbare Energiewende hinzusteuern. Vor allem finde ich das so schade, weil eigentlich man kennt die ganzen Investitionen, die da getätigt werden und diese ganze Infrastruktur, die da notwendig ist, dass ich diese Gasbrücke überhaupt mache, wenn wir das in erneuerbare Energien investieren würden, dann würden, das heißt, das ist erneuerbar, das heißt, dann hätten wir auch mal die Investitionen und kriegen dann langfristig was raus. Weil Gas oder Erdöl, das ist immer ein Verbrauchsgegenstand. Natürlich ist es nett, weil wir kurbeln damit unsere Wirtschaft an, weil wir müssen wieder was Neues kaufen müssen, aber im Endeffekt auch in Mollen ist es so, dass das eine australische Firma ist, das heißt, ja, wir zahlen das wieder wem anderen und halten damit die Kaufkraft nicht vor Ort. Und da ist halt auch die Problematik einfach, wir wollen weg vom Gas zu den erneuerbaren Energien und darum muss man da irgendwann einmal Stopp sagen, auch wenn es unangenehm ist. Die Argumente, die ihr da erwähnt habt im Laufe dieser Sendung, klingen ja nachvollziehbar. Man investiert in Erneuerbares, spart sich dadurch ja dann auch vielleicht weitere finanzielle Mittel. Auch das Bild von einer Zukunft, die grüner ist sozusagen. Das ist ja was Positives. Und auf der anderen Seite haben wir eben die politische Ebene, wo es sehr langsam vorangeht. Ganz naiv gefragt, woran scheitert es denn dann, wenn man doch so viele positive Effekte daraus haben könnte? Also aus diesen ganzen Maßnahmen. Also ich denke, großer Faktor sind eben so Lock-In in fossile Investitionen. Also es werden zum Beispiel LNG-Terminals gebaut, weil ja viel Banken in das investieren und die müssen dann quasi wieder lang benutzt werden, damit sie sich quasi rentieren. Und da ist halt die Gefahr durch die fossilen Subventionen, die haben jetzt schon lange gewirkt, die haben Infrastrukturen aufgebaut und da sind sehr viele Interessen, die die erhalten wollen, damit die Investitionen zurückkommen. Demnach hat man sehr viele Leute, die blockieren müssen, damit sie ihre Interessen schützen und das auf Kosten von der Allgemeinheit. Ich glaube, das sind Faktoren, die dem entgegenwirken, was die Gesellschaft gerne hätte. Es gibt einfach viele große Player, die jetzt ganz viel Geld kriegen, weil sie denken an die Corona-Krise zurück, wie wir alle weniger bekommen haben und trotzdem die Zahl der Millionäre und Milliardäre weiterhin gestiegen ist, weil die was sozusagen da schon im Spiel sind, die verdienen halt mehr und mehr und mehr und die verzichten halt auch nur ungern auf diesen Geldfluss, sage ich mal. Geldfluss, sag ich mal. Und die haben natürlich aber auch das nötige Geld, dass sie, ja, ich würde jetzt nicht sagen, dass unsere Politik gekauft ist, aber ein bisschen halt die Meinungsmache. Das heißt, man sieht jetzt mal von den Elektroautos her zum Beispiel, wie die fossile Lobby sehr viel Mythen streut, was Elektroautos anbelangt, wo sie dann so auf einmal auf die Kinder verweisen, die halt irgendwie da irgendwelche seltenen Erden schürfen müssen, dass die vielleicht in den Elektroautos mittlerweile gar nicht mehr so vorkommen und sowohl im Benziner verbaut sind, darüber redet keiner und wo unsere Batterien, mit denen wir das ganze Kinderspielzeug und sonstige Sachen betreiben, herkommen, da fragt auch keiner nach, sondern es wird immer nur mit dem Finger auf eben diese neuen Technologien gezeigt und gesagt, die sind so umweltschädlich und träumt weiterhin von warmen Eislutschern, sage ich ganz gern, dass halt die Technologie erfunden wird, wo alles so bleiben kann, wie sie ist. Und ich denke mir, das haben wir jahrzehntelang jetzt versucht. Wir wissen, es gibt keine warmen Eislutscher, also nehmen wir mal die Technologien, die da sind und versuchen das Beste daraus zu machen. Genau, die Technologien sind da und was mir da jetzt gerade eingefallen ist, wie du eben bereits angesprochen hast, die reichen Mächtigen haben halt Connections in die Politik, mit der sie halt ein oder andere Interessen dann damit auch nochmal mehr Gewicht tragen können. Also dadurch werden halt Gesetze für Reiche gemacht, die es nur reicher und mächtiger machen, während halt ärmere Gesellschaftsschichten außen vor gelassen werden. Und das macht dann diese Schere, geht dann nur weiter auseinander und ist eine gefährliche Entwicklung, wo man dagegen steuern muss. Eines meiner Lieblingszitate folgt mir da ein vom Eckart von Hirschhausen. Es ist schwer ehrenamtlich die Welt zu retten, während andere sie hauptberuflich zerstören. Ja, ich würde jetzt gar nicht sagen, das ist ein schönes Schlusswort. Das ist ein aufrüttelndes Schlusswort. Eines, das auch vielleicht zum Handeln ermuntert. Und wir haben eben schon erwähnt, es gibt eben am 19. April das Klimapicknick am Linzer Hauptplatz ab 14 Uhr. es gibt eben am 19. April das Klimapicknick am Linzer Hauptplatz ab 14 Uhr und am 26. April eben die Veranstaltung Klimaschutz mit Sachverstand dann im Alten Rathaus. Was kann man denn im Wahljahr 2024 noch erwarten von euch? Also vielleicht gibt es da so einen kurzen Ausblick. Ende Mai wird es dann noch einen europaweiten Klimastreik geben. Genau, also 31. Mai sind schon international Großdemos geplant. Wann genau und wo in Österreich werden wir dann natürlich noch auf Social Media, auf Website etc. kommunizieren und das befindet sich im Moment nur in Planung. Und recht sicher ist auch schon, dass es vor der Nationalratswahl wieder recht große Demos geben wird. Und damit wir einfach mobilisieren und Leute zum Wählen für die Zukunft ermutigen. Und diese Aktion, die ihr auch schon angesprochen habt, mit unseren Träumen, unserer Zukunft, das möchte man eigentlich auch wirklich in die breite Masse tragen, dass wirklich so viele Kinder wie möglich mitmachen, dass sie ja wirklich sagen können, wir sind viele und wir zählen genauso. Und als Schlusswort wollte ich mich eh einig danken all jenen, die zwar wissen, dass die Welt nicht retten können, aber zumindest so verrückt sind, es zu versuchen. Und eine coole Sache möchte ich auch noch ein bisschen anteasern. In Deutschland findet gerade die Reclaim-TikTok-Kampagne statt und da geht es darum, dass man auf TikTok die AfD zurückdrängt, weil die da einfach extrem stark ist im Verhältnis zu anderen Parteien. Und in Österreich schaut die Situation ähnlich aus. Da ist halt die FPÖ mit Abstand, hat die meisten Follower und da versuchen wir jetzt aus Fridays for Future diese Kampagne auch nach Österreich zu bringen und dass wir da dann halt möglichst viele Leute gewinnen, die mit uns eben Lösungen auf TikTok bringen, wie wir die Klimakrise bewältigen können und dass man dadurch halt den rechtsextremen Parteien den Nährboden entzieht. Ja, also man kommt am Thema nicht vorbei, man kann nicht sagen, man hat nichts gewusst und nichts mitbekommen, weil es passiert sehr viel, gerade auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Dann sage ich danke, Sandra Weilenböck, Jan Aigner, dass ihr da wart. Danke für das Interview. Danke, hat mich sehr gefreut. Und ich möchte mich auch bei den Hörerinnen und Hörern bedanken fürs Einschalten und auch bei den Zuseherinnen auf DorfTV. Mehr Informationen zum Frohsinn gibt es wie immer auf der Webseite von Radio Froh unter fro.at und die Sendung zum Nachhören gibt es im Sendungsarchiv der Freien Radios unter cba.media. Und zum Nachschauen gibt es dann diese Sendung auch auf dorftv.at. Mein Name ist Marina Wetzelmeier und ich bedanke mich nochmal fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Wiederhören.