Hallo liebe Leute vor den Bildschirmen. Wir sind heute vor dem neuen Rathaus in Linz, wo das erste LGBTQ plus Forum stattfindet. Heute am 11. April 2024. Was uns dort erwartet, sind spannende Vorträge und vielleicht auch spannende Gespräche. Wir schauen uns das jetzt einmal an und sind gespannt, was dieses erste Forum bringt und was vielleicht in Zukunft noch für Foren auf uns warten für die Community. Das ist die erste Linzer LGBT IQ Plus Veranstaltung, das erste Forum, das stattfindet. Wir nutzen heute diesen Raum, um die Vielfalt sexueller Orientierungen, Geschlechteridentitäten und Ausdrücke wertzuschätzen und zu feiern. Wir wollen uns aber auch damit beschäftigen, wie die rechtlichen, die individuellen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die das Leben der Community beschäftigen, bestimmen und auch beeinträchtigen, wie es um die bestellt ist. Linz ist Teil des Rainbow City Networks. Wir bekennen uns zur Unterstützung der FGBTIQ Community in Linz. LGBTIQ-Community in Linz. Und das LGBTIQ-Referent in der Stadt Linz treibt mich an, dass jeder Mensch, der in Linz lebt, einfach frei von Diskriminierung und Gewalt hier einen sicheren Ort vorfindet. Und hier gibt es einiges zu tun. Das LGBTIQ-Forum ist ein neues Format bei uns in Linz, im LGBTIQ-Resort. Unser Ziel ist es, dass wir Wissen vermitteln und vorher auch Wissen aufbauen. Wissensaufbau erfolgte gerade in Abstimmung mit Experten. Wir haben hier drei verschiedene Experten eingeladen. Einerseits einen Juristen und auf der anderen Seite zwei Spezialisten im Bereich Sexualmedizin und Psychotherapie, wo es auch darum geht, Informationen zur Verfügung zu stellen über Diskriminierungsschutz, da wir wissen, dass 78 Prozent der Linzerinnen und Linzer, die bei der Befragung teilgenommen haben, bei unserer Stadtforschung angegeben haben, dass sie schon einmal Opfer auch waren von diskriminierenden Handlungen. Und deswegen war uns eben auch ganz wichtig, diese weißen Flecken auch im Rechtssystem aufzuzeigen. Und deswegen ist da heute ein Jurist da, der dazu Informationen geben wird. Auf der anderen Seite wird immer wieder sehr kontroversiell diskutiert, wie es denn ausschaut mit den Identitäten, mit den verschiedenen. Und mir war es ganz wichtig, da einmal Transparenz in diese oftmals sehr polemisch geführte Diskussion zu bringen und hier einfach wirklich auf neutrale Weise einmal darzustellen, was die Hintergründe dazu sind. Und im Zusammenhang mit Transidentität, hier gibt es immer wieder dieses Vorurteil, dass es ein Hype ist und heute geht es wirklich auch darum, einmal klar von Wissenschaftlern zu hören, ist es ein Hype, ist es eine Jugendkultur oder ist es tatsächlich ein Thema, das durch erhöhte Sensitivität der Gesellschaft einfach öfter diskutiert wird. Warum sind Sie heute hier? Ja, weil das ein Thema ist, das mich schon sehr, sehr lange beschäftigt. Ich habe einige Bekannte, die eben queere Menschen sind, meine eigene Tochter. Und ich selber bin auch so eher genderfluid unterwegs und ich finde es unheimlich toll, dass das da heute stattfindet und ich freue mich jetzt einfach schon. Und ich hoffe, dass das einfach der Beginn ist, weil gerade in einer Zeit, die eh so schwierig ist und wo immer mehr Ausgrenzung wieder stattfindet, finde ich das so wichtig, dass das einfach zum Thema gemacht wird und positiv transportiert wird. Ich bin Mel, ich bin vom United Linz. Ich bin Mel, ich bin vom United Linz. Wir sind eine queere Jugendgruppe, also für queere Jugendliche. Ich bin gleichzeitig auch bei anderen Sachen involviert, also queere politische Arbeit, genau. Und da ist das einer von den besten Plätzen, weil heute sind alle da. Wir sind heute auch deshalb da, weil meine Vorgängerin, die Sophia Hochedlinger, das auch damals angestoßen hat, dass wir überhaupt Rainbow City sind in Linz. Also da bin ich auch recht froh, dass wir das hingekriegt haben. auch recht froh, dass wir das hingekriegt haben. Und ja, wir sind heute auch da und vertreten, weil es einfach darum geht, dass wir in der Stadt auch zeigen, dass wir auch für alle da sind, egal welche sexuelle Orientierung und egal welche Geschlechtsidentität. Ich komme aus Wien, ich bin vom Verein TransX und das ist der älteste Transgender-Verein Österreichs. Und ich habe das eigentlich als eine sehr gute Gelegenheit gesehen, weil wir eben hauptsächlich in Wien, Niederösterreich, Grünland irgendwie tätig sind und halt durchaus auch Anfragen von ganz Österreich bekommen, sich da ein bisschen auch hier mit den Personen zu vernetzen, ein bisschen da zu sein, auch zu zeigen, wer sind wir und ich finde das schön, dass sowas stattfindet und immer toll. Zielgruppe sind einerseits natürlich Experten, die mit dem Thema Tag für Tag einfach auch konfrontiert sind, engagierte Vereine, Organisationen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger, denn unser Ziel muss sein, das ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, den wir haben, dass Linz ein Ort ist, der diskriminierungsfrei für alle Menschen ist und wo Gewalt einfach keinen Platz hat. Und hier kann jeder Einzelne auch einen Beitrag leisten in seinem Denken, in seinem Tun, um hier einfach auch das Leben für die LGBTIQ-Community einfach auch zu verbessern. Warum ist es wichtig, dass es so etwas gibt? Ja, weil wir einfach auch Menschen, die sich außerhalb der Normvarianten bewegen, das Bewusstsein der Allgemeinheit rücken, weil Menschen, die anders sind, in vielen Ländern dieser Welt noch immer ausgegrenzt werden und ein Leben haben, das dann hoffentlich bald noch lebenswerter wird, als es zurzeit ist. Ich finde einfach einmal wieder neue Inputs, also zum Beispiel auch das Rechtliche, da möchte ich mich auch noch ein bisschen besser auskennen. Oder dann, was mich besonders auch interessiert, ist so Existenzanalyse und Transidentität. Und ja, einfach, dass das publik wird, dass das Tradition wird, dass es solche Veranstaltungen gibt. Also so ein erster Schritt, das finde ich einmal ganz toll. Also grundsätzlich bin ich sehr neugierig auf die Vorträge, die heute da sind, aber hauptsächlich muss ich sagen, bin ich eher für die Vernetzung da, Aber hauptsächlich muss ich sagen, bin ich eher für die Vernetzung da, also eben der Austausch über Projekte, über was sie tut. Und wenn es neue Leute gibt in der Szene, die dann kennenlernen und für die nächsten Projekte dann einbinden können. Ich glaube, das Thema muss jedem wichtig sein, weil es kann nicht sein, dass ein Teil der Gesellschaft ausgeschlossen wird, beziehungsweise diskriminiert wird. Und es muss uns ein Anliegen sein, ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein, dass wir gemeinsam daran arbeiten, dass Linz eine Lebensstadt ist, dass Linz ein City of Respect ist, wo jeder einen sicheren Ort vorfindet, frei von Gewalt und Diskriminierung. Und wir wissen auch aus der Befragung, dass ein Teil wirklich sehr zufrieden ist auch mit Linz. Also ein großer Anteil, nämlich über 80 Prozent, sagt Linz ist ein LGBTQ-freundlicher Ort, aber hier müssen wir einfach uns noch verbessern und mir ist einfach wichtig, eine Diskussion zu entfachen über dieses Thema, damit sich einfach die verschiedenen Personen und Organisationen in Linz noch tiefer damit auseinandersetzen und einfach auch ein Klima der Gleichberechtigung und eines positiven, respektvollen Umgangs miteinander entwickeln. Und ich glaube, da braucht es laufende Sensibilisierung. Mir ist es ein persönliches Anliegen, ja, weil ich glaube und überzeugt bin, dass Linz eine urbane, weltoffene Stadt ist und dazu gehört ein respektvoller Umgang untereinander. Und wenn wir einfach ein Feedback bekommen von einer Bevölkerungsgruppe, dass es hier noch Aufholbedarf gibt, dann gilt es hier auch anzusetzen. respektvollen Umgang untereinander und wenn wir einfach ein Feedback bekommen von einer Bevölkerungsgruppe, dass es hier nur Aufholbedarf gibt, dann gilt es hier auch anzusetzen und als LGBTIQ-Referentin ist es einfach auch meine Aufgabe, das zu tun. Aber mir ist es natürlich auch ein persönliches Anliegen, dass wir hier Verbesserungen bringen, gerade weil ich durch meine Arbeit halt viel Kontakt habe mit Menschen aus der Fernszene und von dem her weiß ich, dass hier einfach Handlungsbedarf besteht. Aber es bedarf mehr als nur Information und Sichtbarmachen im öffentlichen Raum. Es braucht wirklich eine längerfristige Auseinandersetzung mit diesem Thema, mit den Herausforderungen, um die Lebenssituation von queeren Menschen in Linz zu verbessern. Wir sind Mitglied des Rainbow City Networks. Das hat sich der Gemeinderat entschieden. Das war vor meiner Zeit noch. Ich finde es sehr gut, dass die Entscheidung getroffen wurde. Ich stehe voll und ganz hinter dieser Entscheidung, weil diese Mitgliedschaft im Rainbow City Network gibt uns einfach die Möglichkeit, über die Stadtgrenzen hinaus unsere Aktivitäten zu präsentieren und uns auch als Lebensstadt weiter zu positionieren, auch in einem internationalen Kontext. Das ist für uns sehr wichtig. Wir sind eine City of Respect und das bedeutet einfach auch, dass wir genau in diesen Belangen, in den queren Belangen einfach auch aktiv sind und hier einfach auch unterschiedliche Akzente setzen und das bedeutet einfach auch, dass wir genau in diesen Belangen, in den Querenbelangen einfach auch aktiv sind und hier einfach auch unterschiedliche Akzente setzen und das tun wir. Und ja, die Befragung hat ergeben, dass ein Großteil der Menschen zufrieden sind mit der Arbeit, die wir hier leisten in diesem Ressort und das hat uns motiviert, dass wir die Arbeit fortsetzen und mit neuen Formaten einfach auch unsere Arbeit fortsetzen. Linz bezeichnet sich ja selbst als Regenbogenstadt. Finden Sie, hat Linz diesen Titel verdient? Ja, eigentlich schon. Also ich finde einfach die Regenbogenbänke sind einfach ein sichtbares Zeichen. Die Prides, wo ich eigentlich auch immer wieder mitgehe und diese Gemeinschaft und so, die Hose. Jetzt, wie ich hergekommen bin, die Regenbogenfahnen draußen vor dem neuen Rathaus, das sind alles für mich so Zeichen, die unheimlich wichtig sind. Ja, ich finde schon, vor allem in den letzten Jahren, da macht die Vizebürgermeisterin Tina Blöchler wirklich eine fantastische Arbeit, das muss man einfach mal sagen und da tut sich auch was. Ich merke es auch selber, wenn ich hier und da mal ein bisschen herum experimentiere mit meiner Kleidung, dass ich da auf sehr viel Offenheit stoße, auf sehr viel Sympathie. Und das ist doch schon einmal was, dass man angstfrei durch den Lebensraum bewegen kann. Das ist schon sehr viel wert in dieser Welt. Das ist eine komplizierte Frage. Das ist eine komplizierte Frage. Also grundsätzlich wertschätze ich das schon, was die Stadt macht für Linz. Also eben wie dieses Forum, das finde ich schon sehr positiv. Auf der anderen Seite sind heuer so Sachen wieder passiert, wie dass die Pride verschoben worden ist. Und das ist dann halt doch nicht das beste Licht, muss ich sagen. Findest du, ist der Titel gerechtfertigt? Ich würde den keinen österreichischen Start geben. Also insofern... Naja, da gibt es noch einiges zu tun. Was ich sehr schade finde, das sage ich jetzt auch gerade heraus, Was ich sehr schade finde, das sage ich jetzt auch gerade heraus, dass wir die Linsprite heuer verschoben haben. Das ist jetzt, muss ich sagen, kein Renommee für die Stadt, muss ich leider sagen. Dass da das Lido Sounds jetzt den Vortritt gekriegt hat, taugt mir persönlich nicht so und taugt auch den Leuten, die das organisieren und die da eigentlich einhackeln das ganze Jahr über, nicht so. Aber da ist ganz wichtig, dass da ganz viele Leute das Jahr wieder dabei sind. Es ist jetzt eben nicht am letzten Samstag im Juni, sondern ich glaube eine Woche drauf. Find mehr als online, also LinzPride.at. Abgesehen von dem, dass der Pride anscheinend nicht so ein hoher Stellenwert gegeben wird. Wo sehen Sie noch Nachholbedarf in der Stadt Linz für LGBTQ-Plus-Personen? Also der größte Bedarf sehe ich leider an Stellen, wo mir bewusst ist, dass die Stadt Linz nicht viel machen kann. Also so wie bei der medizinischen Versorgung, das halt beim Land liegt. Aber grundsätzlich so langfristige Finanzierung von Vereinen oder größeren Projekten ist da schon auch. Das ist jetzt immer eine sehr relative Frage. Wenn du sagst, okay, wie war es im Jahr 2000, wie ist es heute, dann würde ich sagen, die Situation ist viel, viel besser. Aber generell würde ich sagen, ganz Österreich, wenn du es jetzt im westeuropäischen Kontext siehst, eher ein Schlusslicht als eine Vorreiterposition, die es innehat. Also insofern, klar, ganz Österreich hat Aufholbedarf. Und ich glaube, dass es im städtischen Bereich immer besser ist als im ländlichen Bereich. Also wenn ich jetzt zum Beispiel in die Gemeinden in Niederösterreich oder sonst irgendwo am Land gehe, ist es mitunter wirklich sehr, sehr schlimm, was da die Menschen durchmachen müssen. Und deswegen ist es wichtig, dass das überall verbreitet wird. Und ich denke, dass natürlich Wien als die größte Stadt in Österreich da natürlich noch mehr Spielraum bietet und mehr Infrastruktur bietet, als jetzt zum Beispiel in Linz da ist. Naja, vielleicht doch mehr Werbung auch. Und Unterstützung, wahrscheinlich auch finanzielle Unterstützung, weil ich weiß das ein bisschen so auch von der Hose, dass das halt auch immer wieder das Thema ist. Also ich glaube schon, dass da die Stadt nur ein bisschen mehr Geld einfach in die Hände nehmen könnte und das dann gestalten und so. Wir haben heute schon mehrere Vorträge gehört, also was den Diskriminierungsschutz angeht, war es ganz wichtig, dass die Stadt, ich bekenne sie auch dazu, dass wir alle Geschlechtsidentitäten und alle Menschen mit egal welcher sexuellen Orientierung auch zum Beispiel Jobs geben in der Stadt, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt und dass wir da Geld in die Hand nehmen und ja, da gehört noch, also gerade was das Finanzielle angeht, natürlich ist es ganz wichtig, dass da ausreichend Mittel vorhanden sind und da wird jetzt ja eine Stelle geschaffen und es passiert auch viel im öffentlichen Raum, auch durch die Verschobesberger mit Regenbogen, Bankerl und verschiedenste Non-Binary-Regenbogen haben wir jetzt. Also es tut sich eh einiges, aber es gibt auf jeden Fall noch genug zu tun. Naja, jetzt mit diesem ersten Forum ist schon wieder ein riesengroßer Schritt getan und ich denke mir, man soll der Stadt und den Menschen Zeit geben, weil alles was Fremdes und was Neues braucht ein bisschen Zeit. Also ich will jetzt der Stadt Linz, aber auch den Menschen, den Lin fremd ist und was neu ist, braucht ein bisschen Zeit. Also ich will jetzt der Stadt Linz, aber auch den Menschen, den Linzerinnen und Linzern nicht zu viel abverlangen. Ja, Step by Step. Konkret haben wir Nachholbedarf einfach im Wissenstransfer, aber auch in der Aufarbeitung der Vergangenheit. Wir arbeiten deswegen jetzt gerade an einem Projekt, wo wir die historische Verfolgungsgeschichte von queeren Personen in Linz auch aufarbeiten. Das ist ganz wichtig, dass wir hier auch historisch einfach auch Aufarbeitungsarbeit leisten. Hier haben wir noch Aufholbedarf, aber da sind wir mitten in der Umsetzung. Und Aufholbedarf besteht einfach, indem wir die Institutionen weiter miteinander vernetzen und hier einfach auch gemeinsam Anlaufstellen einfach schaffen. Aber vor allem auch, wie gesagt, Wissen zugänglich machen für verschiedene Menschen, damit man einfach sich selbst auch Informationen beschaffen kann und neutrale Informationen auch zur Verfügung hat, weil einfach diese queeren Themen oft doch sehr kontroversiell auch diskutiert werden und ich glaube das Wichtigste an solchen Diskussionen ist, dass man wirklich wissenschaftlich fundierte Daten und Fakten auch hat und die möchte man den Menschen zugänglich machen. Das ist unsere Aufgabe und das ist unser Ziel. Und glaubst du, dass solche Foren wie heute Auswirkungen haben? Bringen die was? Und wenn ja, was sind die Ziele da dahinter? Also ich glaube jetzt nicht, dass jetzt unmittelbar drauf irgendwie die Welt sich verändert oder Licht am Himmel erscheint oder sonst was. Nein, das glaube ich nicht. Aber ich glaube, dass solche Veranstaltungen ganz grundsätzlich wichtig sind. Erstens zeigt es das Thema in der Gesellschaft auf und zweitens ist es ein kleiner Schritt in vielen, vielen, vielen Punkten, um ein bisschen Sichtbarkeit für diese Sachen aufzubringen, für ein Bewusstsein zu schaffen. Und wie wir auch hier diese Vorträge hören, ist es sehr viel, sehr tiefgehendes Unwissen, das breit in der Gesellschaft manifestiert ist und wo auch dann die Vorurteile herkommen, wo dann auch Anfeindungen herkommen, weil eben aus Unwissenheit kommt Unsicherheit und was mir fremd ist, dann lieber die Hände davon. Und deswegen ist eben diese Sichtbarkeit so wichtig, weil dann die Leute sehen, okay, brauche ich mich nicht fürchten, alles okay im grünen Bereich und dann kann man auch diese Ressentiments irgendwie abbauen. Ich muss sagen, dass ich dieses Forum jetzt nicht unbedingt als den richtigen Ort sehe für diese Art von Öffentlichkeitsarbeit. Da ist es wahrscheinlich gescheiter, das auf einer niederschwelligeren Ebene zu machen. Also eben mit Aufklärungskampagnen in Schulen oder eben auch wie das mit dem Entertainer, mit diesem Container auf dem Hauptplatz passiert. Genau, das sind glaube ich bessere Orte für dieses Thema. Ich habe draußen schon Leute gesehen, wo ich mich selber gewundert habe, dass die da sind und habe mich gefreut. Also ich glaube, dass das jetzt schon anfängt, dass es weit gestreut ist und man braucht halt Kommunikatoren, Leute, die halt wirklich nicht sich in ihrer Bubble bewegen, das heißt in den sozialen Netzwerken einfach alle blockieren, die nicht einer Meinung sind. Da hat man ja einen total falschen Eindruck. Also wir müssen von uns auch Offenheit verlangen gegenüber anderen Gruppen und Menschen und Orientierungen. Das Ziel soll sein, dass die Besucher diese Veranstaltung verlassen und das Wissen mitnehmen können, interessante Neuigkeiten erfahren haben und einfach auch neue Kontakte mitnehmen haben können und sich gut vernetzt haben. Wir verabschieden uns für heute vom ersten LGBTQ-Plus-Forum in Linz. So viel sei verraten, es war super spannend, ich habe mega viel gelernt und ich hoffe, es war nicht das letzte Forum und ich kann es jedem empfehlen, sollte bald wieder sowas stattfinden, schaut vorbei und es gibt auch in Zukunft dieses Jahr noch einige Veranstaltungen für LGBTQ-+, und alle anderen natürlich auch. Also kommt vorbei, informiert euch und ja, ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bis bald.