🎵 O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, O, Musik Das ist ein Platz, der in dieser Form erst seit 2013 ungefähr gestaltet ist. Einerseits sieht man hier die Kaiserstatue, die anlässlich des Besuchs von Kaiser Franz Josef in Braunau am 30. Juni 1903 geschaffen wurde. An diesem Tag wurde das Rathaus in Braunau eröffnet. Da ist der Kaiser gekommen und es kam ein Filmemacher. Der Herr Bläser ist der. Der war ein wandernder Kinematografiebetreiber und auch Kamerabesitzer und der hat einen Film über den Besuch des Kaisers gedreht und das ist nach allen historischen Auskünften auch vom Filmarchiv und vom Filmmuseum der älteste in Österreich existierende Film mit Österreichbezug. Der zeigt eben den Besuch des Kaisers, den Empfang am Stadtplatz, dort wo auch wir vom Herrn Bürgermeister empfangen wurden gegenüber, also ein durchaus historischer Ort. Das wäre also der Kaiser. Daneben ein etwas schlechtes Foto, das die alte Brücke, den Brückenkopf zeigt. Die alte Brücke war eine Stahlbogenbrücke, 1894 ungefähr gebaut. Und 1945, wie die Amerikaner drüben auf den Hügeln mit der Artillerie aufgefahren sind, haben die Braunauerinnen vor allem, die Braunauerinnen, die militärischen Befehlshaber dazu gezwungen, die Stadt zu übergeben. Und Braunau ist kampflos an die Amerikaner übergeben worden. Die Brücken waren weg, mit Booten sind Parlamentäre hinübergefahren. Und die Amerikaner haben Brauner tatsächlich durch eine Pontonbrücke, den ihn überqueren, befreit. Denn es ist diese Brücke und auch die Eisenbahnbrücke war gesprengt. Okay, wir gehen jetzt zum Stadttheater und dann entlang des sogenannten Hunsgrabens zum Guck. Die älteste Befestigung Braunhaus war nämlich die Rückseite der Stadtplatzhäuser und es gab einen Graben, also nicht rund um die Stadt, ist logisch, aber der weite Teile der Stadt umschloss und das ist dieser sogenannte Hunsgraben und der ist heute noch erkennbar. Er ist in Teilen zugeschüttet, aber ansonsten ist er noch deutlich erkennbar. Wir gehen beim sogenannten Kurfürstlichen Magazinstadel vorbei. Das ist eine Kulturstätte, später alte Landesmusikschule und dann kommen wir ins Guck und dort gibt es dann Kühlung, weil das war früher eine Feuerwehr sozusagen, eine Bombenfabrik und da gibt es die Sprinklanlagen und da wird es kühl, oder? So ungefähr. Ansonsten ein warmes Bier. Das ist das ehemalige Stadttheater. Das war ursprünglich Teil des Kapuzinerklosters. Das war der Getreidekasten des Kapuzinerklosters und das ist jetzt die Evangelische Kirche. Aber da drinnen war der Stadttheater. Ist leider derzeit nicht als solches nutzbar. Die letzte Nutzung war für die Impfstraße bei Corona. Impftheater. Das ist der ursprüngliche Magazinstadion. Und da dahinter, man sieht, man vergleicht sich immer wieder runter, ist dieser sogenannte Hundskram. Det er en av de større stående stående i staden. Det er en av de større stående i staden. Det er en av de større stående i staden. Det er en av de større stående i staden. Det er en av de større stående i staden. Also mein Name ist Angelika Weinberger, für die, die mich nicht kennen. Ich bin Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin im GUT Kulturs der Stadt Braunau. Das ist das Gebäude, in dem wir uns gerade befinden das ist unsere veranstaltung soll nun jedenfalls ist der startschuss für den umbau am 4 juni 2004 gefallen und die eröffnung erfolgte am 16 september 2005 und seitdem ist das gut kultus der stadt braunau und das restaurant lounge nebenan wir dürfen also jetzt mittlerweile 19 jahren diese räumlichkeiten wie ihr sie jetzt das seht mit nationalen und internationalen bühnenkünstler und künstlerinnen zum leben erwecken oder am leben erhalten wir legen großes augenmerk darauf dass wir das programm immer möglichst abwechslungsreich gestalten theater kabarett literatur musik für kinder und für erwachsene wir haben um die 80 veranstaltungen im jahr unsere saison geht immer von september bis mai juni ungefähr wir haben jedes jahr zwei eigenproduktionen eine für erwachsene und seit heuer das dritte jahr auch wieder eine Kinder, die das gut kennen, die in meinem Alter sind, wissen vielleicht, dass es ganz erfolgreiche Kindertheaterschienen im Guck schon mal gegeben haben in den 90er-Jahren. Wir haben uns entschieden zu versuchen, die wieder zu erwecken und das ist sehr geglückt. Wir sind immer noch ganz happy, weil das so extrem gut angenommen wird von den Schulen, von den eltern sollten nur kindertheater machen geht immer im herbst robin hood mit einer weiblichen robin nur mal so nebenbei erwähnt und wieder eine eigenproduktion für erwachsene wir sind ein gemeinnütziger verein nach wie vor mit 13 aktiven mitiedern, sprich ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und versuchen das der Herrinnen zu wuppen. Wir haben 179 Sitzplätze, ansteigende Varietébestuhlung 6 CE. Alle Infos zu den Veranstaltungen findet ihr auf unserer Website www.guck.at und in den Programmheften, die der Hannes dankenswerterweise so super verteilt hat. Er ist geübt, er hat das Frühjahr schon gemacht. Ich habe mich schon wieder engagiert, dass er heute Abend Einlass macht. 19.30 Uhr muss er da sein. Ja, wir haben natürlich immer Pläne und Visionen für die Zukunft. Das oberste Ziel ist, das Ganze auf dem Niveau zu halten, das es hat, das es sich in den letzten 30, 40 Jahren erarbeitet hat. Das ist schon Herausforderung genug, möchte ichäne, das sind einerseits Kooperationen, wir kooperieren mit den Bildungseinrichtungen, mit den höheren Schulen und den Volksschulen im Braunau und Umgebung, mit dem ZIMT, dem Zentrum für Integration und Miteinander, ich weiß, das stimmt zeitgeschichte tage die der florian und der verein für zeitgeschichte alljährlich organisieren sagen fast immer im guck das ist freut uns extrem und ja wir sind immer auf der suche nach was neuem nach neuen herausforderungen wir noch neuen publikum schichten das nach neuen künstlern und künstlerinnen und freien uns wenn man manche gesichter wieder sie die glaubt die meisten sein zum ersten mal da und sind wahrscheinlich weiter angereist und das ganze muss man dazu sagen ganz wichtig lebt funktioniert nicht ohne subventionen wir werden von der stadtgemeinde braunau alljährlich unterstützt mit förderungen vom land oberösterreich und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, Arbeit, Öffentlichen Dienst und Sport. Und wir freuen uns, dass wir wirklich, was die Programmgestaltung hat, freie Hand haben und wirklich uns im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und der räumlichen Möglichkeiten austoben können und da keine Direktive von oben haben. Das ist nicht selbstverständlich, genauso wenig wie die durchgängige Unterstützung durch die Stadtgemeinde. Freut uns sehr. Weil ich gerade so gut beim Sammeln sitze. Ich habe gerade geschaut, wir haben fast 10.000 Schritte gemacht. Das ist sozusagen das Tagesgoal, das man haben sollte, damit man ewig alt wird. Hier sind die Räumlichkeiten für Vereinigungen. Das ist also das Kürgelspital, die Kürgelspitalkirche, die jetzt genutzt wird von der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Braunau. Die rumänische Community ist die zweitgrößte Einwohnergruppinde in Braunau. Die rumänische Community ist die zweitgrößte Einwohnergruppe in Braunau. Sind wir viel? 2.000? Nein, nicht ganz. 1.500 ungefähr. Also zehn Prozent oder acht Prozent der Bewohner von Braunaupiteukirchen, Bürgespiteu. Dort hinten, wo das Holztor ist, das man vielleicht sieht, ist der Eingang in den Gefängnishof. Da war das alte Gefängnis von Braunau drinnen. Da waren auch einmal Spielstätten, Theaterspielstätten. Und die Gastronomie mittlerweile kann man da drinnen auch übernachten. Man kann sich in eine Zelle einmieten, in eine Einzel- oder eine Doppelzelle. Dann hat man in einer Doppelzelle sogar, glaube ich, ein Dusch dabei. Und ansonsten ist das am Gang. Und das Mobiliar stammt von einer wirklichen Justizvollzugsanstalt. Und es vermittelt ein ganz besonderes Feeling angeblich. Kann ich hier nicht direkt mitreden. Okay, bitte? Das weiß ich nicht. Zwölf? Ungefähr, also ein Dutzend. Ja, ob das jetzt Einzelzimmer, Doppelzimmer oder so sind, weiß ich nicht. Aber Sie finden das im Internet. Sie können es auch über Buchungsplattformen buchen. Das wollte ich nicht sagen, weil da kriegen wir ja nichts dafür. Okay, aber Gefängnis auch eine mögliche Spielstätte. Da sieht man noch eine Skulptur, die auch ein Ergebnis dieses oder ein Element des Kulturenparks ist, den ja die Hanna Kiermann erklärt hat. Da steht auch was und wir werden da am weiteren Weg noch einige solcher Elemente dieses Kulturenparks erkennen können. So, wir gehen jetzt dann über den Stadtpark drüber. Rechts ist das Vorderbad, eine ganz bemerkenswerte archäologische Sensation, denn da drinnen ist eine Badeanstalt, eine mittelalterliche Badeanstalt, wurde ausgegraben. Heute nicht mehr als solche genutzt, aber die oberen Stöcke sind für die Kulturabteilung der Gemeinde Brauner ganz wichtig und denen steht ja auch das Wasser bis zum Hals normalerweise. Bruder! Ja? Noch nicht ganz, aber. So, gehen wir. Das sieht man jetzt direkt vor uns mit dem Kloppenspiel oben. Das ist das Salzburger Tor und um diesen Turm drinnen ist das von der Hannah erwähnte Zentrum der Innsviertler Künstlergilde. Das ist also da drinnen das Klotenspiel. Da hinten, dieses fast Schönbrunnergelbe Haus, ist das alte Gefängnis. Und da sind verschiedene Mühlen gewesen. Da ist der Stadtpark. Und da ist einem mittelalterlichen Badetuber nachempfunden der Eingang zu diesem mittelalterlichen Bad. Also wir haben jetzt den Stadtpark überquert, an dem eben Mühlen liegen und diese jetzt auch Bäder. Es gibt ein Vorderbad, ein Mieterbad und ein Hinterbad und dann hat es seit 1938 auch die städtische Bade, also die Schwimmschule gegeben, die auch vom Staatsbach gespeist wurde. Und ich kann mich erinnern, das war immer sehr spannend, wenn das Wasser gewechselt wurde. Das war ja dann auf 14 Tagen, wenn das neu eingelassen wurde, war es komplett grün wieder. Und dann wurde das wieder abgelassen und das neue Wasser herein. Das war also derartig was von Saughalt. Wir sind jetzt im Handwerkerviertel der Stadt Brauner. Wir haben also da die Lederer Gasse, die Fber Gasse, wir kommen dann zur Schmied Gasse. Wir sind also außerhalb des eigentlichen Stadtkerns, der durch den Stadtpark begrenzt wurde und durch das Salzburger Tor, das man da mit dem Glockenspiel sieht. Da drüben ist die Salzburger Vorstadt. Da vor uns, dieses Gebäude, da ist das Zimt drinnen, von dem schon die Rede war. Das ist also auch eine kulturelle Stätte, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund und eine wesentliche Einrichtung zur Integration dieser bei uns zugewanderten Bürgerinnen und Bürger aus den unterschiedlichsten Herren- und Frauenländern. Dieser ganze Bereich da hinten war ursprünglich das Kasernenviertel von Braunau. Wir gehen durch die Kaserengasse und nur besonders bemerkenswert ist, in Braunau hat es drei Kasernen gegeben. Eine war die staatliche, die zweite Kaserne gehörte der Gemeinde und die dritte Kaserne geh der Sparkasse und nur alle drei gemeinsam erreichten, dass tatsächlich in Braunau bis 1945 ungefähr 600 Soldaten stationiert waren. Im Jahr 1914 waren es im Wesentlichen Rekruten aus Polen, aus dem heutigen Polen, kennt man aus Zhezhov, von wo der Nachschub in die Ukraine läuft. Und das ist eben wirklich, dass eine Sparkasse eine Kaserne besitzt, ist eher ungewöhnlich. Also ich kenne einige Kasernen der Monarchie, aber dass das so war, das weiß ich überhaupt nirgendwo. Ich weiß nicht, ob in den Vereinigten Staaten eine Bank eine Kaserne besitzt. Für die Schuldner. Für die Schuldner, ja, das ist was anderes. Gefängnis. Das ist in Volksmund heißt das der Schlosser Berg, eben das Handwerkerviertel. Hallo, Servus! Also, hinein in das Zimt. Das wäre hier. Wir haben ungefähr vier Minuten Zeit. Vier Minuten! Herzlich willkommen im ZIMT der Stadt Braunau, das Zentrum für Interkulturalität, Miteinander und Teilhabe. Mein Name ist Elma Panjic, ich bin Gemeinderätin der Stadt und bin Mitglied im Prozess Zusammenleben. Ich bin in der Arbeitsgruppe, die sich mit Integration und Zusammenleben beschäftigt und bin heute für die Nina und die Daniela quasi die Vertretung, weil beide leider verhindert waren. Wenn es keine dringenden Fragen gibt, dann stelle ich das ZIMT ganz kurz vor und falls noch Zeit und Lust ist, können wir dann auch gerne einmal durch die Räume durchgehen. und falls noch Zeit und Lust ist, können wir dann auch gerne mal durch die Räume durchgehen. Das sogenannte Begegnungszentrum Heute Zimt wurde 2016 von der Stadt Braunau gegründet. Wir waren damals nämlich auch eine der Städte in der Grenzregion, die von der Flüchtlingswelle betroffen waren und haben uns natürlich überlegt, wie schaffen wir es, diese vielen Menschen willkommen zu heißen, wie schaffen wir es ihnen, den Start willkommen zu heißen wie schaffen wir es ihnen den staat in unserer gemeinde zu ermöglichen und genau dann kam eben die idee mit dem begegnungs zentrum auf wir wollten einfach dass wir einen ort schaffen an dem sich alle generationen jeglicher herkunft verschiedene religionsgemeinschaften einfach wohlfühlen die bezeichnung sind ist nicht nur dieses kürzel sondern es geht auch wirklich um das gewürz es ist das zimt ist etwas exotisches und es trotzdem sehr sehr vielen küchen der welt mittlerweile angekommen und das ist genau das worum es uns im zimt hier auch geht also das wirklich menschen sich hier geborgen fühlen und ankommen. Während Covid mussten wir eine Zeit lang schließen, aber wir kamen quasi mit noch mehr Elan zurück. Also wir können zum Beispiel das an den Besucherinnenzahlen sehen. Also wir hatten 2017 280 Menschen im Jahr, die das Zimt besucht haben. Im vergangenen Jahr waren es 12.800. Also da hat sich schon ziemlich was getan. Und im Grunde ist es eigentlich nur möglich durch ganz viele Ehrenamtliche, die bereit sind ihre freie Zeit aufzuopfern, um einfach mit den Menschen verschiedene Kurse durchzuführen. Und natürlich wegen Frauen wie Nina und Daniela, die sich einfach darum kümmern, dass dieses Haus läuft. Also die ganzen Kurse organisieren und die einfach einen Haufen Arbeit haben. Ja und es funktioniert auch, weil wir Kurse anbieten, die wirklich für Menschen von 0 bis 99 ausgelegt sind. Und das nehmen wir auch sehr wörtlich. Also wir haben Mütter, die mit ihren Neugeborenen unsere Kurse besuchen. Und wir haben auch eine, ich glaube 94-Jährige, die einen Kurs für Senioren besucht. Also wir setzen das halt wirklich in die Tat um. Genau, und ein Punkt noch, Entschuldigung. Weil das ZIMT so ein Vorzeigeprojekt ist, haben wir auch den Oberösterreichischen Landespreis für Integration verliehen bekommen. Was uns natürlich sehr gefreut hat, weil es auch ein bisschen eine Bestätigung ist für alle, die hier mitarbeiten. Zu den Kursen. Es gibt eine riesige Bandbreite an Kursen, so groß, dass ich sie jetzt nicht alle anführen werde. Aber was bei uns der Schwerpunkt ist, ist das Thema Sprache, insbesondere Deutsch. Wir haben Kurse zu Vor vorbereitungen für prüfungen bewerbungsgespräche einem frauen und männer treff tanzkurse kunstwerkstatt für kinder und jugendliche lesungen mit autoren spielestuben für kinder wir haben auch ein repair café worauf wir sehr stolz sind weil wir auch das thema nachhaltigkeit quasi noch einmal vorleben da geht es einfach darum dass elektrogeräten noch einmal neues leben eingehaucht wird wiederum durch die hilfe von ehrenamtlichen die sich in dem bereich auskennen ja und ansonsten kochkurse schwimmkurse radfahrkurse eigentlich alles was einem so einfällt genau der ausblick für 24 ist der, wir wollen, weil das leider wieder ein sehr aktuelles Thema ist, den Fokus stärker auf die Antirassismusarbeit legen. Da kann ich auch eine Veranstaltung empfehlen. Nächsten Freitag kommt Mireille Ngosu zu uns. Sie ist Gemeinderätin in Wien und berichtet einfach über ihren Werdegang, der aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, nicht sehr einfach war. aufgrund ihrer Herkunft Hautfarbe nicht sehr einfach war. Und zwei Projekte, die wir gerne umsetzen wollen, ist zum einen der Aufbau-Lehrgang Migrants Care. Da geht es darum, dass wir Migrantinnen und Migranten, die sich für Pflegeberufe interessieren, einfach einmal vorbereiten, damit sie wissen, was auf sie zukommt. Und das Sprachencafé, das startete im Februar dieses Jahr. Da geht es darum, dass Menschen 100 Wörter einer neuen Sprache erlernen, mit Hilfe von Muttersprachlerinnen. Das war jetzt so, es war länger als vier Minuten. Applaus Wir sind jetzt auf der Rückseite des, wie es so offiziell schön heißt, Objektes Salzburger Vorstadt 15, Vulgo Hitler Geburtshaus. Sie sehen hier eine große Tafel mit einigen Fotos aus dem Inneren. Denn das Betreten des Gebäudes ist derzeit nicht erlaubt und nicht möglich. Aber diese Website www.salzburger-fuhrstadt15.at ist seit wenigen Tagen online und bietet hier Informationen, die nur noch übertroffen werden durch die Website brauner-history.at. Das ist die meine. Man kann hier einiges sehen. Das ist also der riesige Dachstuhl und es sind bei dieser Bretterwand einige Schlitze, wo man also Strukturen erkennen kann. Auf dieser Website sind ausführliche archäologische Dokumentationen zu finden. Es sind auch Fotos vom Inneren des Gebäudes. Es ist ja so, dass die Republik Österreich per Gesetz die ursprünglich die private Eigentümerin enteignet hat, aber das betrifft die Enteignung eben nicht nur das Haus, sondern die gesamte Liegenschaft. Das heißt, alles das, was sozusagen hier von diesem Bretterzaun umgeben ist, wurde auch enteignet. Und im Enteignungsgesetz steht drinnen, dass diejenigen Teile der Liegenschaft, die zur Erreichung des Zwecks nicht benötigt werden, an die vormaligen Eigentümer wieder zurückgegeben oder angeboten werden müssen. Das heißt, die Republik hat das große Interesse alles zu bespielen. Der kurzzeitige Innenminister Peschorn, der während der Regentschaft der Frau Bundeskanzlerin Bierlein Innenminister war, hat entschieden, es kommt die Polizei hinein in diese gesamte Liegenschaft. Es sollen also nicht nur das Bestandsgebäude genutzt werden, sondern es sollen auch neue Gebäude errichtet werden, sodass also einerseits die Polizeiinspektion Braunau, dann auch das Bezirkspolizeikommando und ein Krisenlage- und Sicherheitszentrum da drinnen Platz finden mit einer Tiefgarage und das alles soll so schnell gebaut werden, dass im ersten Quartal 2026 die Übersiedlung erfolgen kann. Diese Entscheidung hat natürlich sehr kontroverse Diskussionen ausgelöst. Es hat verschiedene Maßnahmen oder Versuche gegeben, die Nutzung durch die Polizei etwas zu erweitern, indem man sagt, okay, wenn schon Polizei, dann ein Ausbildungszentrum. Und da hat es also verschiedene Initiativen gegeben. Letztendlich hat aber das Innenministerium alle diese Initiativen nicht beachtet oder ist nicht darauf eingegangen, sondern es bleibt dabei, es kommen diese drei Institutionen in diesen gesamten Komplex, der da entstehen soll und den sie über diese Homepage sozusagen mitverfolgen können. Da sind alle Pläne drauf bei salzburgervorstadt15.at. Alle Pläne, die Entscheidungen der Jury etc. salzburgervorstadt15.at. Alle Pläne, die Entscheidungen der Jury etc. etc. Das was das Dramatischeste ist für die äußere Erscheinung ist, dass die Fassade zur Salzburger Vorstadt hinweg kommen soll und es soll ein Eindruck, der etwa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand, wiederhergestellt werden, denn wie man von hinten sieht, sind es ursprünglich tatsächlich zwei Häuser gewesen. Und es soll diese gemeinsame Fassade, die etwa 1830, ungefähr 1850 gebaut wurde, wieder wegkommen und es soll wieder der Eindruck von zwei Häusern entstehen. Also praktisch eine Rückführung in eine Zeit, wenn man so will, vor Hitler. Weil Adolf Hitler ist zweifelsohne da drinnen geboren worden, nicht auf der Innbrücke und auch nicht irgendwo am Bahnhof in Simbach oder wo auch immer. Es gibt also ganz verschiedene. Auch nicht im Hinterhaus, im sogenannten, 1943 wurde der Komplex weggerissen, das war die Brauerei, mit verschiedenen Stallungen. Und die Geburt in einem Stall ist in anderer Konnotation bekannt. Aber es gibt tatsächlich ein Gedicht, Brauner, das Bethlehem des Dritten Reichs. ein Gedicht, Braunau, das Bethlehem des Dritten Reichs. Also insofern würde das wieder einen gewissen Zusammenhang geben. Schauen Sie sich bitte diese Website an. Sie finden hier alle Informationen über die Projekte, die mit dem Gebäude, mit der Bausituation in Verbindung stehen. Sie können von da oben, von der Leiter hat man den besten Blick, da sieht man also auch hinein. Die archäologischen Untersuchungen haben ergeben, das war ja früher Parkplatz, dass das tatsächlich auch im Mittelalter bebaut war, dass es hier also verschiedene Baulichkeiten tatsächlich gab. Diese Gasse da hinten heißt die Schmiedgasse, auch nicht ohne Grund. Das war einmal ein Kino, war eines der modernsten Kinos Österreichs in den späten 60er Jahren und wurde dann von der Billa gemietet und im ersten Stock mit verschiedenen Nutzungen zugeführt. Aber derzeit ist das Erdgeschoss, Sie können es mieten, weil es schon gefragt wurde. Es ist also das Erdgeschoss zu vermieten. Da sieht man verschiedene bauliche Maßnahmen, die gesetzt werden sollen. Das erste wird, glaube ich, die Tiefgarage sein, die gebaut wird. So, und wir gehen jetzt, das nächste Ziel ist der Busbahnhof, oder? Ja. Der Busbahnhof. Okay, ich werde mich jetzt verabschieden, weil ich fahre selber mit dem Auto nach Hanshofen. Ach, okay. Ach, sorry. Wollen Sie? Ja, sorry. Das war schon geil. Ja, spannend. Ja, klingt gut. Opa, du hast es behaut. Er hat gesagt, es ist behaut. Aber es ist in Ballen. Das kann ich ja noch. Versuch die. Wir sind also jetzt in Ranshofen, einem seit 1938 nur mehr noch Stadtteil von Braunau, keine eigenständige Gemeinde mehr. Stadtteil von Braunau, keine eigenständige Gemeinde mehr. Die Gebäude, die man hier sieht, sind eine Werksiedlung, die im Zusammenhang mit der Errichtung des Aluminiumwerks Ranshofen 1938 folgende zu sehen ist. Ihr seid ja auf der Umfahrungsstraße hergefahren und habt also bereits das Schild AMAG, dieses riesige Austriametall AG, Hinweistafel gesehen. Die AMAG wurde also in der NS-Zeit gegen den Widerstand mancher kulturbeflissener Braunauer von den damaligen Machthabern durchgedrückt, durchgedrückt, weil der Edward Krichbaum, über dessen Stiege wir gegangen sind, der war ein nicht unbedeutendes Mitglied der NSDAP und war Gauheimatpfleger im Gau-Obertonau und wollte verhindern, dass hier dieses Aluminiumwerk gebaut wird, mit dem Argument, man müsse der drohenden Amerikanisierung durch Industrialisierung entgegentreten und es möge Blut und Scholle so erhalten werden, wie es der Führer seinerzeit erlebt habe. Die Rüstungsindustrieinteressen haben gegenüber dem Blut- und Bodenmythos überwogen und es ist dieses Aluminiumwerk entstanden. Warum gerade hier? Es gibt weder Bauxit noch sonst irgendwas. Halt, stimmt nicht ganz. Es wurde der Inn ausgebaut mit einer Kraftwerkskette. Und das wichtigste Rohmaterial ist einerseits Bauxit. Das wurde in Unterlauser abgebaut oder importiert. Und das zweite ist elektrische Energie und durch die Kraftwerkskette am Inn wurde also der Strom gewonnen, den man zum Betrieb der Elektrolyseöfen brauchte. Damit war also Ranshofen als Aluminiumstandort geboren, denn in der Essen der Rüstungsindustrie des deutschen Reiches geschuldet. Nach 1945 haben also die Amerikaner dieses Werk übernommen und dann an die Österreicher übergeben. Aluminium wurde fast bis Kriegsende hier produziert. Bis Anfang 1945, die ersten Monate, wurde noch Aluminium produziert für die Flugzeugindustrie etc. wurde noch Aluminium produziert für die Flugzeugindustrie etc. Das ganze Gelände, das wir hier überblicken, inklusive das gesamte Gelände der Aluminiumwerke, gehörte ursprünglich zum Kloster Ranshofen, von dem hier die Schlossscheune steht. Wir werden uns dann schon noch näher damit befassen. Dieses Kloster gehörte den Augustiner Chorherren, wurde angeblich 1125 gegründet. Stimmt wahrscheinlich nicht ganz, denn in der Gründungsurkunde ist ein bereits bestehendes Kloster vorausgesetzt. Und dieses Kloster, 1125 gegründet, bestand bis 1811. Kloster, 1125 gegründet, bestand bis 1811, wurde in der bayerischen Zeit aufgehoben und verkauft, verschenkt an Günstlinge des bayerischen mittlerweile Königs. Und der konnte mit dem gut nichts anfangen, das waren ja 44 Quadratkilometer Grundbesitz waren da dabei. Jedenfalls konnte dieser Fürst Graf Montoche nichts damit anfangen und hat dann Mitte des 19. Jahrhunderts seinen gesamten Besitz, wie wir noch mehr inzwischen gehen, an die Familie Wertheimer verkauft. Die Familie Wertheimer kommt aus Augsburg. Der Anherr, der hier herkam, Ferdinand Wertheimer, war ein strenggläubiger Jude und hat dieses katholische Gebiet gekauft und hat es zu einem Mustergut entwickelt, zu einem landwirtschaftlichen Musterbetrieb entwickelt. Er hat bei Justus Liebig studiert, Musterbetrieb entwickelt. Er hat bei Justus Liebig studiert, war ausgebildeter Agrarchemiker und hat also tatsächlich hier auch durch neue Zuchtmethoden, neue Anbaumethoden dieses gesamte Gebiet zu einer Blüte gebracht. Er war auch politisch tätig, war Mitglied des Oberösterreichischen Landtags, war führend beteiligt am Bau der Eisenbahnen, die von Salzburg nach Braunau bzw. von Linz nach Braunau führten und dann weiter Richtung München. Und er hat sich sehr engagiert eben auch für die Bevölkerung von Ransow. Ransow war ja ein Dorf. Alle waren abhängig von diesem einen Betrieb. Das heißt, er wird als sehr sozial beschrieben. Er wird als sehr sozial beschrieben. Jedenfalls, er hatte zwei Söhne. Und diese beiden Söhne haben nach seinem Tod das gesamte Gut dann geerbt. Und der eine Sohn hatte wiederum zwei Söhne, der andere hatte drei Töchter. Und ich will da jetzt nicht länger in die Familiengeschichte der Wertheimer eingehen, aber jedenfalls die beiden Söhne sozusagen, die Enkel des ursprünglichen Besitzers. Von denen hat der eine, der war sehr Weinweib und Gesang heißt es, zugetan und auch dem Casino und hat also seinen Anteil mehr oder weniger aufgebraucht. Und sein Bruder hat ihm Geld geliehen, sodass dann beide pleite waren. Und der Anteil dieser beiden wurde von den Sparkassen Brauner und Ried zwangsersteigert, sozusagen wegen der Schulden. Die andere Hälfte, die den drei Damen gehörte, blieb in ihrem Eigentum bis 1938. Und dann, nach der Okkupation Österreichs, wurde diesen drei Damen ihr Anteil mehr oder weniger abgepresst. Es ist keine Arisierung auf kalten Weg gewesen, sondern sie haben das unter Zwang verkauft. gewesen, sondern sie haben das unter Zwang verkauft. Der Verkaufserlös kam auf ein Sperrkonto. Das Sperrkonto wurde dann nach der Begleichung der Reichsfluchtsteuer und so weiter gleich gegen Null. Und damit gab es einen neuen Eigentümer, den die Sparkasse Brauner Ried hat auch verkauft. Das waren eben die Aluminiumwerke ursprünglich Töging, ganz früher noch Berlin, aber jedenfalls ist das der Kern dieses gesamten modernen Ranshofen. Und nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Frage, Moment, was passiert jetzt? Soll man das den Wertheimern wieder zurückgeben? Restitution ist angesagt, nein, war nicht der Fall, man hat sie entschädigt unter sehr unguten Bedingungen, wenn man die Akten kennt. Weil zum Beispiel hat man gesagt, der Preis, der damals bezahlt wurde, war weit überhöht, weil das war ja von den Juden so heruntergewirtschaftet und so weiter und so fort. Die Republik Österreich hat so argumentiert. Also 47. Jedenfalls ist es dann nach einer Entschädigung war es verstaatlichtes Unternehmen bis in die 90er Jahre und seitdem ist es privatisiert. Und der Kerl ist die Amag, aber es gibt eine ganze Reihe von weiteren Betrieben in dem Gelände. Die Hai oder auch einer hat mir einmal gesagt, er lebt von der Luft. was sehr angenehm ist, er produziert Industriegase und das Wichtigste ist die Luft. Also da gibt es eine ganze Reihe von, wenn Sie ein hochpreisiges Auto fahren, fahren Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Felgen aus Ranshoven. Die Firma Borbett ist da ganz wichtig. Wenn Sie mit dem Bus außenrum fahren, fahren Sie direkt beim Haupteingang von der Amag vorbei. Die Hai ist dahinter, die Borbet ist eher Richtung Süden. Es ist ein riesiger Komplex, den man im Internet, es gibt Luftbildaufnahmen und alles mögliche, kann man alles anschauen. Also geradeaus kann man den sogenannten Konventgarten erkennen. Das Kloster Ranshofen, die Baulichkeiten, das was man sieht, ist ungefähr ein Viertel von dem, was ursprünglich da stand. Also man kann, dass alles dieses Schulgelände, dort vorne sieht man eine bauliche Struktur mit so ovalen Öffnungen. Das war ein Taubenturm, das war ein Eckturm des Geländes. Also so weit sind die Baulichkeiten gegangen, da links hinunter bis zum Abhang und wieder zurück. Das war also ein riesen Komplex, das Ganze, den die Augustiner Chorherren da beherrscht haben. Der Brommer ist da. Gleich da vorne. Gleich da bei Tua Tua. Also das sind noch sehr genützte Strukturen. Da vorne links ist ein Standesamtverbund drinnen. Dann im ersten Stock oben ist der Bibliothekssaal. Das werden wir uns alles anschauen noch. Das ist auch alles nutzbar. Auf dieser Seite gibt es auch verschiedene bauliche Strukturen, die weniger genutzt sind noch. Die Familie Wertheimer lebte ursprünglich in diesem Trakt, der da vor uns ist. Wir gehen aber jetzt zuerst in diesen Hof. Ja, das ist also ein Viertel der Struktur, der Hof. Naja, das ist, wenn man den Reichesberg kennt oder ähnliche Augustinerklöster, weiß man, da wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Man sieht also, dass verschiedene Durchgänge immer in die einzelnen Höfe führen und wenn man bei dem Durchgang hinausgeht und rechts schaut, ist man nach ungefähr zwei Metern im Gasthof Pommer im Glossgarten. Wir sind also in unmittelbarer Nähe dieses Hotspots. Ja, berühmt ist für Ranshofen auch die Klosterbäckerei, die sich dessen rühmt, die älteste Bäckerei, glaube ich, Österreichs zu sein. 1125, also praktisch zeitgleich mit dem ungefähren Gründungsdatum des Klosters Ranshofen. Aber Ranshofen war ja bereits eine karolingische Pfalz. Die Lage ist natürlich top. Wenn man schaut, man hat den Fluss, also die Enknacht zur Wasserversorgung, man hat das Höhengelände, man beherrscht durch den Blick hinunter Braunau, man beherrscht den Inübergang, den gibt es seit 1260 und in Richtung Westen und Südwesten ist der Weilhardsforst ein riesiges, heute noch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Österreichs mit Forstwirtschaft, aber vor allem, was für den Adel wichtig war, mit Jagd. Und es spielt ja in Ranshofen und Umgebung auch das, nach Auskunft der Literaturwissenschaftler, älteste Geschichte, die nicht im hohen Stil ist. Werner der Gärtner, Gärtinäre, hat sie vermutlich verfasst, vielleicht sogar in Ranshofen. Es ist die Geschichte von Meyer-Hellenbrecht. Und diese Geschichte von Meyer-Hellenbrecht wird an verschiedenen Orten und Örtlichkeiten in der Gegend festgemacht. Und man nimmt also an, dass tatsächlich vielleicht das in Transhofen, in dem Kloster, das eine berühmte Schreibschule hatte, das ist historisch nachgewiesen, dass hier vielleicht diese Geschichte, dieses Epos auch entstanden ist. Das würde ihn freuen, wenn er das sagt. Also das Bemerkenswerteste ist sicher die Struktur des Dachstuhls. Wenn man sich allein vorstellt, welche monumentalen Bäume für diese Strukturen gefällt wurden, damit man dann solche tragenden Elemente herausschlagen kann. Man hat das ja tatsächlich mit dem Schlichtbeil herausgeschlagen und nicht irgendwie gefräst oder sonst was. Dieser Quertraum ist ja wirklich eine Länge eines Baums, das ist ja durchgehend. Also riesige Bäume, aber der Weilhardsforst in der Nähe war natürlich als Lieferant für solche Kostbarkeiten und das waren damals auch Kostbarkeiten, eine wichtige Quelle. Ich meine, dass man lernt, dass man den Dachstuhl bewundern kann. Wenn Sie das nächste Mal nach Braunach kommen, gehen Sie vielleicht in die Stadtverkirche, auf den Turm hinein und am Weg hinauf in den Turm sieht man den Dachboden der Stadtpfarrkirche. Das ist auch monumental. Also solche Dachstühle sind schon wirklich ganz was beeindruckendes. Eine Scheune, ein Gebrauchsgebäude eigentlich. Wunderbar! Ja, da auf der linken Seite dieses Rednerpult erinnert an einen, an den vermutlich berühmtesten unter den Wertheimern, Egon Wertheimer, der sich als Ranshofen nach Braunau eingemeindet wurde, aus Protest gegen diese Eingemeindung Ranshofen-W Wertheimer nannte und er war, er hat eine sehr enge Verbundenheit mit Franz-Hofen gehabt, auch wenn er nicht lange hier gewesen ist. Er ist dann, er hat studiert in Deutschland, war beim Völkerbund in Genf, über viele Jahre ist dann nach Amerika emigriert, hat in Amerika Bekanntschaft geschlossen bis in die höchsten Kreise, bis Franklin Delano Roosevelt, war Berater des State Department und war einer der führenden Beamten bei der Gründung der Vereinten Nationen. Also nicht auf politischer Ebene, sondern auf Beamtenebene. Er war zum Beispiel auch dann Sondergesandter der UNO für Korea, für Somalia, für Eritrea. Also er war wirklich ein ganz besonderer Mensch. Und er hat auf die Kraft des Wortes vertraut und darum gibt es dieses Rednerpult. Und er hat ein Buch geschrieben, der Peacekeepers Manual unter anderem. Und daran erinnert eben dieses Denkmal. Zur Geschichte von Ranshofen sehen Sie da hinten einige Tafeln, die man also auch lesen kann und das ist natürlich Aluminium, sehr klar. So, jetzt gehen wir ins Schloss. Da rechts bei der Vorletzten sieht man ein Bild des Ferdinand Wertheimer und darunter der Egon Ranshofen Wertheimer. Ja, dieses Gebäude ist im Zusammenhang mit der Landesausstellung 2012, als es ja einer der Standorte gewesen ist, neben Burghausen und Mattighofen, renoviert worden mit großzügiger Unterstützung, glaube ich, kann man sagen, des Landes. Sehr großzügiger Unterstützung des Landes und das ist alles. Da findet zum Beispiel um den 8. Dezember jedes Jahr ein Adventmarkt statt da herinnen, der bisher ein Verein hatte und mittlerweile das Bauhoftheater übernimmt. Und da ist jetzt die Landesmusikschule herinnen. Und jetzt können wir nur aufgehen und können wir abgeschauen, oder? Ja, und da sieht man eben recht, da draußen, das ist alles der Konventgarten. Auch das kann genutzt werden und man kann dann, wenn man an der Geländekante ist, hat man einen sehr schönen Blick hinunter, ganz wichtig, hinunter auf Braunau, sagen die Ranshofener. Da schaut man oben. Also auch das steht alles nach Absprache natürlich zur Verfügung. Da sieht man jetzt ein bisschen nur einmal aus in den Konventgarten. Im Konventgarten waren also Theateraufführungen, Konzerte und im Anschluss daran ist ein sehr schöner Kinderspielplatz, wenn also da Bedarf bestehen sollte. Danke. Da herinnen ist also jetzt der sogenannte Bibliothekssaal mit Stuckarbeiten, die Lebensgeschichte berühmter Ordensmitglieder, oder genau genommen kein Orden, die Augustiner Chorherren darstellen. Also vom Heiligen Augustinus beginnend über andere Angehörige. Da kann auch geheiratet werden. Das ist also dieser sogenannte Bibliothekssaal. Und da sieht man wieder in den Innenhof, wo wir aufgekommen sind. Das ist also der Vortragssaal der Landesmusikschule, kann aber natürlich für Veranstaltungen aller Art genutzt werden, im Rahmen der Nichtschädigung des Bodens, aber ansonsten ist das ein sehr gut ausgestatteter Veranstaltungsraum, in dem also ganz unterschiedlich, von den Zeitgeschichtetagen, Veranstaltungen gehabt bis 100 Jahre Schlaraffen-Braunau. Also alles ist möglich. So und jetzt gehen wir durch den Notausgang. Also der Hauptkunde unter Anführungszeichen ist da natürlich die Landesmusikschule. Ja da ist sozusagen der Kern der Verwaltung der Landesmusikschule. Ja da herinnen, ich habe ja gesagt, dass die Wertheimer über lange Jahre Besitzer des Schlosses Ranshofen gewesen sind unter gesamten Gründen. Und vom Egon Ranshofen-Wertheimer, der hatte eine Tochter und die wollte immer, dass das, was sie mitgenommen hat in die Vereinigten Staaten, wieder zurückkommt an den ursprünglichen Aufstellungsort und sie hat einen Erben gesucht, wer als Geschenknehmer in Frage käme. Und derjenige, der in Frage gekommen ist, steht mit dem Mikrofon vor Ihnen. Das heißt, ich habe gesagt, okay, ich übernehme das alles, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Stadt Braunau das als Dauerleihgabe von mir übernimmt, denn ehrlich gestanden, meine Wohnung ist nicht so groß. Und das ist nur ein Bruchteil von dem. Wie der Container gekommen ist und gesagt hat, ich stehe jetzt da, das kleinste war nur ein Teppich mit 5 x 7 Metern und zwölf Sesseln und Kästen und Tischen usw. Jedenfalls haben wir da einen kleinen Teil wieder hergestellt. Sie finden verschiedene Dokumente. Das ist das Bild oder die Replik des Bildes, das der berühmte Maler Alois Wach dem Egon Ranshofen-Wertheimer und seiner Frau Mathilde zur Hochzeit geschenkt hat. Das zeigt natürlich, das sieht man sofort, der Schloss Ranshofen Wertheimer und seiner Frau Mathilde zur Hochzeit geschenkt hat. Das zeigt natürlich, das sieht man sofort, der Schloss Ranshofen. Die Innenseite, die Kirche, der Erkerts, Prell-Odenstegl und dort, wo wir gewesen sind. Das ist der Schloss Ranshofen. Und da finden Sie also Fotos der etwas grimmig schauende, das ist der Egon Ranshofen Wertheimer, aber Geschirr, wir haben ein bisschen was ausgestellt, das meiste lagert im Depot. Da haben Sie die Geschichte der Wertheimer. Das ist alles Musikschule-Bereich und jetzt gehen wir da. Owe, wir gehen nicht in den Keller. Die Keller sind ja wirklich toll. Die sind wirklich toll. Bitte? Ja, Owe, wir gehen nicht hin. Es ist ja nichts zu sehen. Das waren ja die Weinkeller und die Bierkeller und es ist ja nichts mehr da. Aber Sie sehen, das Gebäude ist durch Liftanlagen erschlossen. Das heißt, man kann es auch hier behindertengerecht oder wie das heißt, sich Zugang. Barrierefrei. Genau, danke. Das sind also so verschiedene Hinweise, was in der Landesmusikschule alles passiert. Da ist also jetzt dieses Prelatenstöckel, das man sieht. Da hinten die ehemalige Stiftskirche, ist eine sehr schöne Barock-Rococo-Kirche und Sie müssen sich vorstellen, es gab gespiegelt zu der existierenden Kirche eine zweite. Das heißt, die zwei Türme und dann das Langhaus in westlicher Richtung und diese zweite Kirche wurde abgerissen, um mit dem Material, wie ich Ihnen gesagt habe, die Festungsmauern von Braunau zu flicken. Also diese zweite Kirche, das war die Pfarrkirche, weil das ist die Stiftskirche. Diese Pfarrkirche wurde also abgerissen und vom damaligen Kurfürst Maximilian, glaube ich, der hat jedenfalls diese Steine dann nach Braunau schleppen lassen. Braunau war lange Jahre keine eigene Pfarre zum Beispiel. Ranshofen war wirklich das kulturelle Zentrum. Ich sage wahr. Ich bin aus Laab. So, jetzt sind wir, das ist bereits das Gebäude des Wirtshauses. Und wir können jetzt ohne weiteres das Wirtshaus stürmen, nehme ich an, oder? Ja, ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche angenehmes Sitzfleisch. Und ein gutes Gelingen für das Projektfestival der Regionen. Sie haben jetzt einige mögliche Schauplätze gesehen, sie haben vielleicht einen Eindruck von Braunau gewonnen und es ist sicher für Braunau ein großer Gewinn, wenn das Festival oder das das Festival der Regionen in Braunau Station macht. das finde ich ungeheuer schätzenswert. Ich kann mich noch erinnern, wie das letzte Mal Veranstaltungen des Festivals der Regionen waren, der Tanz der Traktoren über dem Stausee in Hagenau. Das war eindrucksvoll. Hast du das gesehen? An einem großen Kran hängen die Traktoren, die im Nebelschwaden getanzt haben. Das war toll. Okay, danke. Danke, danke an Florian Godanko für diesen fundierten Einblick in die Geschichte oder die Geschichte der Orte in Braunau. Florian, danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Du bist ja jetzt nicht nur Experte für heute, sondern du bist ja auch Mitglied im Regionalbeirat des Festivals der Regionen. Also sowieso beratend für uns, wenn es um auch regionale, vor allen Dingen wahrscheinlich historische Zusammenhänge gehen wird beim Festival. Auch danke dafür. Wir gehen jetzt ins Gasthaus und haben aber eine strikte zeitordnung müssen und 19 uhr den bus ganz ganz dringend erwischen sonst geht es mit zug nehmen aus dazu geht am 19 24 aber unser bus geht spätestens um 19 uhr Thank you.