Dann starten wir. Also, habt ihr es verstanden? Ja, nein, nein. Genau, also mir ist es auch ziemlich so gegangen. Ich habe es nicht verstanden und Anna, die ist gehörlos, kann aber Gebärdensprache natürlich, das ist ihr Werkzeug, wie sie miteinander kommunizieren. wie sie miteinander kommunizieren. Und das waren jetzt 30 Sekunden lang, wo wir sie nicht verstanden haben. Einer geht es aber ein ganzes Leben so. Also nicht nur ihr, sondern sehr vielen davon. Und was macht das eigentlich mit der Gesellschaft? Also das ist, sage ich jetzt einmal, ein Teil der Gesellschaft. Und für Unsicherungen zum Beispiel oder Distanzierung, man sieht Personen vielleicht auch von außen, die so kommunizieren und man schaut hin und denkt sich, ich weiß nicht, und geht weiter. Oder man hat Berührungsängste, man will sich eigentlich nicht damit beschäftigen. Und das führt oft zu einer geschlossenen Gesellschaft. Genau. einer geschlossenen Gesellschaft. Genau. Aber es gibt Hoffnung, weil sie zeigen uns auch, dass Gebärdensprachen nicht nur für Gehörlose da sind, sondern wir sehen es auch in kulturellen Identitäten. Der Klassiker Italien. Danke. Oder in der Jugendsprache. Damals war es das Herz. So, jetzt ist es halt so. Das entwickelt sich auch immer wieder. Aber man nutzt halt Gestikulationen, Handzeichen. Es ist etabliert. Es ist nicht, ich sage jetzt einmal, nicht netto. Es ist immer da, nur man kennt es halt nicht. Und wir haben uns Kinder als Inspiration hergenommen für dieses Problem. Warum? Weil Kinder oft unvoreingenommen sind. Die sind neugierig, die schauen sich das an und denken, das ist jetzt komisch. Und fragen vielleicht nach, warum, warum, warum, wieso, wieso, wieso. Und sie sind auch verspielt und wollen halt lernen. Und jetzt, Kathi, wie wollen wir das eigentlich jetzt lösen oder diese Fähigkeiten nutzen, um dieses Problem einen Mehrwert zu ergeben? Wo geht man unvorhergenommen ran? Natürlich beim Spiel, oder? Also, was ist ein sehr gewohntes Spiel? Puzzle. Richtig. Dann spielen wir Puzzle, oder? Genau. Ist es ein ganz normales Puzzle? Naja, es hat schon ein paar kleine Tricks dabei, damit man natürlich auch vielleicht was mitnehmen kann, im Vorbeigehen oder beim Längen dort verweilen. Richtig, also ihr seht es vielleicht schon, das ist ziemlich besonders in einer Weise, dass es ziemlich groß ist, oder? Da haben wir jetzt den Hauptplatz hergenommen als Beispiel, einfach, da ist eine Person, die schon Interesse hat an diesem Spiel, und genau, jetzt gehen wir weiter, wie gehen die Spiele, Hauptst? Genau, also ihr kommt zum Hauptplatz und seht ein riesiges Putzl vor euch liegen und schaut euch vielleicht einmal die Putzlsteine an und auf der Rückseite ist eine Frage, zum Beispiel was heißt herzlich willkommen in Gebärdensprache und dann schaut ihr am Boden und seht ein Gebärdensprache-Zeichen möglicherweise am Boden eingraviert und versucht das Putzlteil genau richtig einzuplatzieren Und wenn es passt, dann habt ihr den richtigen Komponenten gefunden. Und das gleiche Prinzip geht für weitere Informationen, wie zum Beispiel mit Fakten, damit man einfach ein bisschen ein Gefühl dafür kriegt, wie weit das eigentlich in der Gesellschaft verbreitet ist und einfach, dass man Empathie entwickelt. Richtig. Und wir haben uns Puzzle jetzt ausgewählt, weil es immer einen Gewinner gibt. Also man kann nicht verlieren, sondern man kann gemeinsam gewinnen, im schlimmsten Fall. Und jetzt haben wir halt gesagt, was ist das einzigartige, außer dass so groß ist das Puzzle, da man versucht, diesen Content mit einzubringen, damit man Micro-Learnings ermöglichen, spielerisch natürlich. Und das ist aber nicht die einzige Innovation bei der Geschichte, sondern die Rückseite, beziehungsweise die Oberfläche, die dann nach oben schaut, die ist ein wenig geriffelt. die dann nach oben schaut, die ist ein wenig geriffelt. Und ihr kennt es wahrscheinlich, Wackelbilder oder Lentikulardruck oder schön deutsch, Linsenrasterbilder. Genau. Und das Besondere ist, dass die Oberfläche am Schluss, wenn das ganze Puzzle zusammengebaut ist, zwei Bilder zeigt. Eigentlich eins, also ein Wackelbild insgesamt. Im Grunde geht man von links nach rechts und das Wackelbild sagt Danke. So circa. Oder wenn man von der anderen Seite geht, sagt es Komm her. Genau. Also da für ein paar Büder, das hat es ein wenig beim Importieren und Exportieren, hat es ein bisschen Fehler gegeben, aber die Fantasie, die Kraft der Fantasie macht einiges möglich. Da haben wir nämlich mit unseren Mentoren geredet, wie kann man das weiter ausbauen oder noch besser anwenden in der realen Welt. Natürlich dieses große Puzzle können wir weiterverwenden auf Festivals, Messe, Bildungsseminare oder als Klarform. Klassische Spreadspiele, zum Beispiel in ärztlichen Wartezimmern, da ist es sowieso langweilig, warum nicht spielen? Und in Bildungseinrichtungen natürlich. Und da haben wir uns ja überlegt, was könnte man nun machen mit dem Inhalt, mit dem Content? Ich glaube, Content is King, sagt man oft, und das kann man für Social Media nutzen, um Community Management zu machen und einfach die nächsten Events anzuzeigen. Ja, haben wir noch was vergessen? Ich würde sagen, stellt euch vor, eine Welt, in der einfach Barrieren spielerisch zwischen Hörenden und Gehörlosen oder Gehörbeeinträchtigten gebrochen werden können, sozusagen im Vorbeigehen, wenn man Puzzle spielt. Danke.