Wir wollen beleuchten und auf diesem Podium versuchen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Anerkennung der Rechtsfähigkeit keine trockene Materie ist, sondern echte Menschen betrifft und das jeden Tag. Fragen aus dem Publikum sind sehr willkommen, aber bitte erst gegen Ende unserer Runde. Wir haben dafür 20 Minuten in etwa eingeplant. Wir müssen dann auch um 19 Uhr pünktlich aufhören, weil in diesem Saal dann auch ein Poetry Slam stattfinden wird, zu dem ich Sie dann auch noch herzlich einlade. So, aber jetzt darf ich mal die PodiumsteilnehmerInnen vorstellen zum Thema Alles, was Recht ist. Zu meiner Linken, ganz außen, ist Silvia Dinhof-Coeto. Sie wurde im Dezember 1954 als Tochter des republikanischen Spaniers und ehemaligen KLM-Häftlings Victor Coete Espina und seiner Frau Maria, geborene Horvath, wie ihre Eltern damals staatenlos in Lenzing, Oberösterreich geboren. Ihr Vater kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg gegen Franco, wurde 1939 nach der Flucht in Frankreich interniert und beim Überfall Deutschlands auf Frankreich festgenommen. Im Sommer 1940 wurde er hier ins KZ Mauthausen eingeliefert. 1945 wurde er von amerikanischen Truppen in Ebensee befreit und arbeitete einige Zeit in deren Kaserne in Lenzing. Dort lernte er eben auch seine Frau Maria kennen. Gemeinsam mit den wenigen noch lebenden Opfern gründete Silvia Coeto-Dinhof 1995 schon den GRSU, den Gedenkverein der republikanischen Spanier in Österreich und ist seither dessen Obfrau. Herzlich willkommen. Danke. Zu meiner Rechten, Bernhard Achlitz war bis 2019 leitender Sekretär des österreichischen Gewerkschaftsbundes und ist seither Volksanwalt für die Themenfelder Soziales, Pflege und Gesundheit. Er ist damit einer von drei Volksanwälten, die für die bis Juni 2025 andauernde Funktionsperiode im Nationalrat tätig ist. andauernde Funktionsperiode im Nationalrat tätig ist. Auf Bundesebene ist er unter anderem für die Bereiche Kranken-, Pensions- und Unfallversicherungen sowie Jugend-, Frauen- und Familie tätig. Auf Landesebene für die Bereiche Mindestsicherung, Grundversorgung und Gesundheitsverwaltung. In seiner Arbeit leistet er mit der präventiven Menschenrechtskontrolle Basisarbeit für Entmündigte, Demente oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die zum Beispiel in Einrichtungen auch untergebracht sind. Herzlich Willkommen. Neben ihm Renate Frech. Sie arbeitete von 2000 bis 2010 für das Menschenrechtsdepartement der OSZE. Sie war dort unter anderem verantwortlich für die Bereiche Rückführung von Geflüchteten und intern Vertriebenen, Eigentumsrückgabe oder auch der Aufklärung von Kriegsverbrechen. Bis 2021 setzte sie sich seitens der UNHCR in Krisengebieten wie Jordanien, dem Südsudan, aber auch in der Mittelmeerkrise 2017 für Geflüchtete und deren Rechte ein. Fokus aller Deployments war auf Prävention, Risikominderung und Etablierung von multisektorialen Services für Überlebende von sexueller Gewalt in akuten Krisen gerichtet. Seit 2022 ist sie selbstständig im Bereich psychosoziale Beratung, Trauma und Resilienz im humanitären und Menschenrechtsbereich. Herzlich Willkommen. Und ganz zu meiner Linken, willkommen Rihab Thoumi. Sie ist Vorsitzende der Sozialistischen Jugend in Wien und deren Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist die gesetzlich verankerte Interessenvertretung und politische Lobby von Menschen bis 30 Jahren in Österreich. Die Bundesjugendvertretung hat 54 Kinder- und Mitgliedsorganisationen. Eine davon ist die SE, die viele vermutlich kennen. RehabTumi macht sich für das Wahlrecht für alle stark, die seit mindestens drei Jahren in Österreich leben, um dadurch auch die Demokratie in unserem Land wieder aufzuwerten. Zudem setzt sie sich in ihrer Arbeit für eine koordinierte und systematische Politik für junge Menschen mit Behinderung ein. Herzlich willkommen, Rehab. Herzlich willkommen, Rehab. So, also wie Sie alle sehen, wir haben hier ein sehr breites Spektrum an Expertise an diesem Podium, sowie national als auch international. Und die Podiumsgäste wurden im Vorfeld ersucht, jeweils ein Beispiel vorzubereiten aus ihrer alltäglichen Praxis, an dem sich der problematische Umgang mit Anerkennung der Rechtspersönlichkeit festmachen lässt. In der Folge wollen wir dann anhand dieser Beispiele, wie man die Anerkennung der jeweiligen Rechtspersönlichkeit vorantreiben könnte, ausmachen. Beziehungsweise wie man auch Widerstände und Hürden beseitigen könnte. Und ich würde jetzt gerne mit Renate Frech beginnen, aus ihrer Perspektive. Herzlichen Dank und guten Abend an alle. Ja, wie Sie gesagt haben, ich habe meine Erfahrung in verschiedenen Flüchtlingskrisen und ich glaube so bei der Überlegung über das Thema, so dieser eine rote Faden, glaube ich, der überall ist, ist so diese zerrissene Lebenslinie von Flüchtlingen. Und mit ihrem Trauma des Verlustes, mit dem Trauma, wo in dem Bereich, in dem ich sehr stark gearbeitet habe, von sexueller Gewalt und Überlebenden von sexueller Gewalt, ich glaube, ist das erste, was Flüchtlinge verlieren oder was die meisten nicht mehr haben, ist so dieses Bewusstsein einer Rechtsperson oder überhaupt, was ja eigentlich inhärent ist und ein Schritt davor, dieses Bewusstsein von Menschenwürde. Wenn ich mit Überlebenden von sexueller Gewalt arbeite, primär sind es Frauen und Kinder, aber auch Männer, und ich habe auch mit Männern gearbeitet, dann haben sie dieses Gefühl von Menschenwürde und Respekt nicht mehr. Das heißt, das ist eigentlich schon der Vorschritt. Und gleichzeitig aber möchte ich auf gar keinen Fall so diesen Eindruck erwecken, dass Flüchtlinge nur die Opfer sind. Ganz im Gegenteil, ich glaube, wenn jemand eine Flucht überlebt hat, ist so viel Stärke, Resilienz und so viel Kraft in dieser Person, dass wir nicht vergessen sollten, und das habe ich oft getroffen, wie viel Potenzial in diesem Menschen auch ist. Bei ganz konkreten Beispielen, es sind natürlich viele Beispiele, aber bevor ich zu einem Arbeitsbeispiel kommen möchte, ist so, weil mich das sehr berührt, sehr betroffen hat. Ich habe auch in der Mittelmeerkrise sowohl in Libyen als auch in Italien gearbeitet und war bei den Ankünften in Sizilien und ich kann mich erinnern, bei meiner allerersten wie das Schiff eben geankert hat und die erste Frau mit einer Rettungsdecke herabgestiegen ist. Und ich kann mich erinnern, ich habe eigentlich wirklich das Problem gehabt, meine Tränen zurückzuhalten, weil ich mir gedacht habe, wir stehen unten und es ist nur ein Schritt. Aber was kommt mit dieser Frau für ein Schicksal, für eine Erfahrung, für eine Traumatisierung, die da heruntersteigt. Ich habe sie nachher nicht mehr gesehen. Eine andere Frau, die ich persönlich getroffen und interviewt habe, weil wir haben auch Vorinterviews für Resettlement gemacht, das war in Libyen, das war eine junge eritreische Frau und wir haben gewusst, dass ungefähr 80 und mehr Prozent der Frauen aus Eritrea auf ihrem Fluchtweg sexuelle Gewalterfahrungen haben. Diese Frau war eine sehr junge, sie war knapp über 20 und ist geflüchtet, weil sie einen gezwungenen Militärdienst, Vergewaltigungen während des Militärdienstes und auch Gewalt in der Familie entgehen wollte, hat auf der Flucht sehr schlimme Erfahrungen gemacht und hat natürlich kein Gefühl mehr gehabt von, ich habe ein Recht. Da war das Erste, was sie bekommen bekommen hat dass sie respekt bekommen hat von unserer seite aber ich habe sie am ende des interviews gefragt und welche gesagt hat sie irgendeine vision irgendeinen wunsch wie sie sich ihr leben vorstellt und sie gesagt ja ich möchte genau das werden was sie jetzt gerade sind. Ich möchte für Menschenrechte arbeiten. Und das hat sehr berührt. Ich weiß nicht, ob sie nachher, sie war im Resettlement-Kontingent für Frankreich, ich weiß nicht, ob sie nach Frankreich gekommen ist oder nicht. Unsere Arbeit war ganz besonders in den letzten Jahren im Bereich sexuelle Gewalt und Krisen, in der Prävention, Risikominderung, aber auch in der Antwort und ich glaube nur, was noch wichtig ist zu sagen, das, was denen am meisten geholfen hat, das war so wirklich bei der ersten Begegnung, diesen Respekt zurückzugeben, diesen Menschen wirklich mit Respekt und auch mit Menschenwürde zu begegnen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie sehr wohl selber ihre Entscheidungen für ihr Leben treffen können. Und wir haben sehr gearbeitet, auch mit natürlich in den verschiedenen Ländern, mit den teilweise lokalen Behörden, sei es im Service von Gesundheit, Behörden, sei es im Service von Gesundheit, rechtlicher Beratung, psychosozialer Betreuung und natürlich auch ganz vorrangig Sicherheit. Es war in den unterschiedlichen Regionen, aber auch in Europa ganz schwierig und ich denke mir, was besonders ein Problem ist, wenn traumatisierte Menschen kommen und wir sagen hier traumatisierte Menschen traumatisieren andere, einfach weil sie nicht anders können und viele leider Gottes bei uns retraumatisiert werden. Was bei uns noch nicht sehr verbreitet ist im Sinne von überhaupt daran zu denken, wir denken mehr an die Funktionen, ist im Sinne von überhaupt daran zu denken, wir denken mehr an die Funktionen, was muss man zur Verfügung stellen, aber nicht so sehr, es braucht eine ganz spezielle psychosoziale Betreuung. Und eines, was ich da auch noch so kurz hineinwerfen möchte, weil ich denke mir, das war in Italien für mich sehr prägend in manchen Gesprächen und Auseinandersetzungen mit lokalen Behörden. Wenn es um das Thema Flüchtlinge und Anerkennung auch von Rechtspersonen und Servicen geht, sehen wir es sehr oft als Problem, als Herausforderung, was es auch ist. Aber was wenig genannt wird, dass Flüchtlinge sehr wohl auch ein Wirtschaftsfaktor sind. Es waren in Italien, und es sind nicht nur in Italien die sogenannten Hotspots, also wo Flüchtlinge aufgenommen wurden oder vertrieben, sie hatten ja noch nicht den Flüchtlingsstatus, und mir gesagt wurde, das schafft sehr, sehr viele Arbeitsplätze und ohne diesen Arbeitsplätzen wäre die Arbeitslosigkeit viel höher. Also ich möchte einfach veranschaulichen, es ist ein sehr komplexes Thema, es gibt keine einfache Antwort, aber was wichtig ist, dass hinter jedem einzelnen Flüchtling einfach eine ganz massive Traumatisierung und ein sehr schweres Schicksal steht. massive Traumatisierung, wenn ein sehr schweres Schicksal steht. Danke. Danke. Wir haben jetzt einiges über Menschenwürde und Respekt gehört und da möchte ich jetzt zu Ihnen übergehen, Herr Volksanwalt Achitz, in Pflegeheimen und Behindertenheimen kann es auch immer wieder zu struktureller Gewalt, aber auch zu sehr gravierenden Eingriffen in die Menschenrechte kommen. Vielleicht können Sie da mal die arbeit zuerst der präventiven menschenrechtskontrolle überhaupt mal erklären was das eigentlich ist ja sehr gerne an orten wo die freiheit beschränkt ist ist die gefahr von menschenrechtsverletzungen besonders groß es gibt daher internationale übereinkommen, dass man an solchen Orten kontrollieren soll, ob die Menschenrechte eingehalten werden und eigentlich sollte man keine Menschenrechtsverletzungen finden, sondern man sollte die Verhältnisse beurteilen und die Verhältnisse verbessern im Sinne einer präventiveniven Kontrolle die Verhältnisse so gestalten, dass Menschenrechtsverletzungen möglichst gar nicht vorkommen können. Wir haben in Österreich die Orte von Freiheitsbeschränkung weit ausgelegt. Das machen nicht alle europäischen Staaten so. Wir haben uns jetzt erst mit den Deutschen und den Schweizern getroffen, die auch so Menschenrechtskontrolle machen. Die machen das in Gefängnissen, in der Forensik, in psychiatrischen Einrichtungen. Wir machen das zusätzlich noch in Behinderteneinrichtungen. Wir machen es in Alten- und Pflegeheimen. Wir schauen in Jugend-WGs nach dem Rechten. Und das hat sich sehr bewährt. Worauf schaut man? Strukturelle Gewalt wurde schon angesprochen. Man schaut, ob die Leute dort möglichst selbstbestimmt leben können und ob sie in diesem selbstbestimmt Leben genügend unterstützt werden, weil in der Situation, in der sich die befinden, brauchen sie Unterstützung, um selbstbestimmt leben zu können. Und man kann dieses selbstbestimmte Leben fördern und unterstützen oder man kann es behindern. Wie wird das behindert? Naja, was jeder schon mal gesehen, gehört hat, ist, dass die Glocke beim Bett so weit weg hängt, dass der Patient die Patientin nimmer hinkommt. Das heißt, man kann nicht Hilfe, man kann nicht Unterstützung rufen. Ältere Menschen brauchen oft eine Gehhilfe. Wenn die so weit vom Bett entfernt ist, dass man schon das Stück zur Gehhilfe nicht schafft, dann ist man, ohne dass da Gitter sind, im Bett festgehalten und kann sich dort nicht wegbewegen. Ältere Menschen brauchen oft ein Hörgerät, um kommunizieren zu können. Wenn das den Betreuungspersonen lästig ist, dieses Kommunizieren, dann gibt man in der Früh das Hörgerät nicht hinein und vielleicht noch ein paar Beruhigungstabletten dazu und schon ist Ruhe im Zimmer. Ältere Menschen, aber auch behinderte Menschen brauchen Unterstützung bei der Körperpflege. Unterstützung bei der Körperpflege. Jetzt ist es halt oft so, dass durch Personalknappheit nicht jeder Wunsch jedes Bewohners, jeder Bewohnerin gleich erfüllt werden kann und daher hat man halt so eine Einteilung. Zimmer A wird am Montag geduscht, Zimmer B wird am Dienstag geduscht, Zimmer C wird am Mittwoch geduscht und so weiter. Und wenn ich in Zimmer A liege und am Mittwoch das Bedürfnis nach einer Dusche oder gar nach einem Wannenbad habe, geht sich das halt nicht aus. Wenn wir auf so etwas draufkommen, versuchen wir, diese Zustände zu verbessern, zu beheben, Vorschläge zu machen, wie man das besser organisieren kann, sodass die Menschenwürde auch im hohen Alter oder im Falle der Hilfsbedürftigkeit erhalten bleibt. Eins möchte ich in diesem Zusammenhang betonen, wenn wir da Dinge feststellen, Wenn wir da Dinge feststellen, dann ist in den allerseltensten Fällen, dass ein Vorwurf gegenüber dem Personal, die arbeiten ganz oft am Limit, tun was sie können, finden aber Arbeitsbedingungen und Verhältnisse vor, unter denen sie einfach nicht bessere Leistungen erbringen können, besseres Service bieten können. Also es ist Personalklarheit, es sind die Rahmenbedingungen, die fehlen. Und weil ich gebeten wurde, ein ganz konkretes Beispiel zu nennen, habe ich so ein Protokoll mitgenommen. Und es ist natürlich ein Extremfall, aber auch das kommt vor und ich zitiere aus dem Protokoll. Beim Betreten des Zimmers kommt der Delegation starker Uringeruch entgegen. Der Hahn riecht extrem konzentriert, der Boden ist verschmutzt. Auf die Frage der Delegation, ob an Frau K. heute schon die Körperpflege durchgeführt wurde, konnten sowohl die Diplom-Krankenschwester als auch der Diplom-Krankenpfleger keine konkrete Antwort geben. Sie seien der Meinung, ja. Die Delegation sah, dass das Leintuch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Früh nicht frisch gemacht wurde. Frau K. liegt im Bett, leicht auf die Seite gelagert. Es ist ein Gespräch mit Frau K. möglich. Die Delegation stellt sich vor. Auf die Frage nach Schmerzen gibt Frau K. an, dass ihr das Steißbein immer wehtue. Sie müsse damit leben, dass sie Schmerzen hätte. Auf die Frage, ob es etwas besser sei, wenn sie Schmerztropfen bekommen würde, gibt sie an. Es würde dann leicht besser sein, aber sie hätte immer Schmerzen. Frau K. ist massiv mangelernährt. Auf die Frage, ob sie unterstützt wird beim Essen, gibt sie an. Manche Schwestern wären ihr behilflich, aber nicht alle. Auf die Frage an die Diplomkrankenpfleger, ob Frau K. eine Zusatznahrung mit vermehrtem Eiweiß bekommen würde, gibt dieser an, dass er es nicht wisse. Er sei aber der Meinung, dass sie keine Zusatznahrung bekommen würde. Die Delegation fragt, ob heute ein Verbandwechsel durchgeführt würde. Dann gibt die Diplomkrankenschwester an, dass es am Besuchstag keinen Verbandswechsel gebe. Die Delegation bittet, einen Verbandswechsel vor der Delegation durchzuführen. Frau K. stimmt zu. Der Diplom-Krankenpfleger entfernt den Wundverband. Hier stellt sich ein massiver Dekubitus mit einer riesigen Hauttasche dar. Massiv übel riechender Fäulnisgeruch. Es wird gefragt, wie tief die Wunde sei. Sei, das kann der Diplomkrankenpfleger nicht beantworten. Wir können es nicht messen. Die Wunde ist tief, der Knochen liegt frei. Wenn man solche Verhältnisse findet, dann weiß man, dass dort nicht die entsprechende Arbeit geleistet wurde. Wie gesagt, es ist ein Extremfall, aber auch das kommt leider vor und da müssen halt sofort Maßnahmen ergriffen werden und es muss einfach Bewusstseinsarbeit geleistet werden, dass bevor so etwas passiert, man irgendwann einmal sagt, Stopp, wir können, obwohl der Bedarf da ist, in dieser Einrichtung keine Bewohnerinnen mehr aufnehmen, weil wir können sie nicht entsprechend betreuen. Das Problem haben wir nicht mit solchen Auswirkungen, aber auch in Behinderteneinrichtungen, das Problem haben wir in Jugend-WGs. Wir haben dort Menschen, die arbeiten, die nicht die notwendige Qualifikation haben, um diese Tätigkeit durchzuführen, weil es eben so einen Personalmangel gibt. Was ist die Folge? Jugendliche in der WG randalieren, die anwesenden Betreuerinnen wissen nicht, wie sie zu reagieren haben, man ruft die Polizei, die Jugendlichen kommen in die Psychiatrie. Dort bleiben sie einige Tage, werden wieder zurückgeschickt, kriegen starke Medikamente, dann sind sie wieder quasi ihrer Freiheit beraubt, weil die Medikamente sie ja ruhig stellen und das ist ein Kreislauf, den wir durchbrechen wollen und dafür sind wir da und dafür gehen wir bis zu 500 Mal jährlich in derartige Einrichtungen. Ja, also wie man solche Kreisläufe vielleicht durchbrechen könnte und auch mehr Bewusstsein schaffen kann, das werden wir dann in weiterer Folge besprechen. Wir haben jetzt auch schon gehört, da an Orten, wo die Freiheit begrenzt ist, sind auch die Rechte sehr begrenzt. Rihab Thumi, du setzt dich für ein Wahlrecht für alle ein, die länger als drei Jahre in Österreich sind. Und die Frage, wie die derzeitige Situation in Österreich aussieht für Jugendliche, die keine österreichischen StaatsbürgerInnen sind und auch dadurch beeinträchtigt werden, das hast du als ein konkretes Beispiel eines Jugendlichen mitgebracht. Genau, ich glaube besonders, wenn es um Jugendliche geht und junge Leute, ist es, glaube ich, auch ganz wichtig, mal darüber zu reden, wo dürfen Jugendliche auch eigentlich schon jetzt mitbestimmen, wo dürfen junge Menschen jetzt schon mitbestimmen. Und wir merken ganz oft eigentlich, wenn es um die Entscheidung von Politikbereichen geht oder halt prinzipielle Entscheidungen, die hauptsächlich Jugendliche betreffen, sitzen wir meistens nicht am Tisch. die hauptsächlich Jugendliche betreffen, sitzen wir meistens nicht am Tisch. Wir werden mehr öfters eigentlich gerne neben den Tisch gesetzt. Wir werden gerne später dann fürs Foto mitgenommen, damit es ein bisschen wie eine Scheinpartizipation wirkt. Aber wenn es wirklich um die eigentlichen Entscheidungen geht, wer die Expertise hat, sind es meistens nicht wir, die gefragt werden, sondern eigentlich ganz, ganz andere Menschen, die nicht nach unseren Lebensrealitäten fragen, was oft dazu führt, dass Jugendliche dann einfach nicht berücksichtigt werden und auch unsere Perspektive einfach nicht berücksichtigt wird. Aber da reden wir auch meistens schon über Jugendliche oder über Kinder und Jugendliche, wo es halt unabhängig von der Staatsbürgerschaft jetzt irgendwie eine Rolle spielt. Aber wenn wir zurückkommen zum Wahlrecht und zum Staatsbürgerschaftsrecht, ist es glaube ich auch ganz, ganz wichtig darüber wählen darf, aber wenn wir uns die Kinder und Jugendlichen anschauen, dann ist es eigentlich 40 Prozent, das heißt fast die Hälfte der Kinder, also der Jugendlichen dort, die im wahlberechtigten Alter sind, dürfen eigentlich nicht mitbestimmen, wie ihre Zukunft mitgestaltet wird, sondern werden einfach nicht gesehen. Und da gibt es ganz, ganz viele Jugendliche, die auch eigentlich schon so ganz viel mitbestimmen und versuchen, ihren eigenen Teil mitzumachen. Also wir haben da auch ganz viel mit dem Wiener Jugendzentrum zum Beispiel mitgearbeitet, die eine Kampagne gemacht hat, dass jeder Dritte fehlt. Da ging es rund um die Bundespräsidentschaftswahl und da gab es ganz, ganz viele Jugendliche, die eigentlich selber schon ganz viel machen. Und zwar gab es zum Beispiel den Bihlauer, der ist in einer HTL gegangen, der ist dort Schülervertreter, also Schülerinnenvertreter, macht dort eigentlich tagtäglich Arbeit, um seine ganzen Klassenkameraden, die ganzen Schüler und Schülerinnen zu vertreten. Er selber dort auch hat sich engagiert im Rahmen der Landesschulvertretung, das heißt eigentlich eine wichtige Person, die versucht, den Schülerinnen und seinen Mitschülerinnen dort eine Stimme zu geben. Aber was er natürlich nicht versteht, ist, wieso er da eigentlich schon diese Vertreterrolle eigentlich hat, da eins, dass er sich einfach für politische Entscheidungen stark macht. Aber wenn es dann darum geht, den Bundespräsidenten zu wählen, den Nationalrat zu wählen oder jemanden zu wählen, der auch ihn vertreten soll in einer politischen Debatte, darf er nicht mitmachen, weil er einfach die falsche Staatsbürgerschaft hat. Das sind einfach die Realitäten von ganz, ganz vielen Jugendlichen, die einfach hier in die Schule gehen, sie machen ihre Lehre, sie machen ihre Ausbildung, das heißt, es ist ein massiver Mehrwert für unsere ganze Gesellschaft, aber sie selber, wenn es dann wirklich um die richtigen Entscheidungen geht, wenn es um politische Entscheidungen geht, wenn es um Entscheidungen um ihre Zukunft geht, dürfen sie nicht mitentscheiden. Das ist ein massives Problem, das nicht nur jetzt einfach schon anfängt, sondern dieses Demokratiedefizit, das wir einfach jetzt in unserer Gesellschaft haben, zieht sich einfach mehr und mehr. Ich will gar nicht wissen, wie es bei der nächsten Nationalratswahl sein wird. Ich will nicht wissen, wie es bei der nächsten Bundespräsidentschaftswahl sein wird, wie umso mehr junge Menschen einfach nicht teilnehmen können, weil wir sehen, es ist ja nicht nur faktisch dieses Problem da, sondern auch eigentlich in ganz, ganz vielen anderen politischen Entscheidungsbereichen. Ich glaube, abgesehen von diesem direkten Wahlrecht, das wir natürlich auch so haben wollen, wenn Leute ihren Wohnsitz hier haben, ihren Lebensmittelpunkt hier haben, geht es auch einfach ganz wichtig darum, das Thema des Staatsbürgerschaftsrechts und wie man eigentlich eine Staatsbürgerschaft bekommt zu thematisieren, was wir auch ganz viel mit anderen Jugendlichen auch diskutiert haben, wo zum Beispiel die Nathalie sagt, eigentlich würde sie gerne die Staatsbürgerschaft kriegen, sie würde sich gerne darum bemühen, aber die Kosten, die kann sie sich leider nicht leisten. Wir haben in den verschiedenen Bundesländern verschiedene Kosten für die Staatsbürgerschaft. In Wien ist zum Beispiel auch so, dass man Fixkosten haben muss, nachdem man sozusagen Miete gezahlt hat, nachdem alle Fixkosten weg sind, braucht man noch 1300 Euro am Konto. Wenn wir darüber nachdenken, wer das eigentlich hat in ganz Österreich, werden wir drauf kommen, dass das nicht so viele Menschen sind. Das heißt, es ist auch ganz, ganz viel abhängig davon, was ich eigentlich verdiene, was für Geld ich bekomme, welchen Job ich habe, ob ich mir überhaupt die Staatsbürgerschaft leisten kann. Wenn wir zu einem Punkt kommen, wo die Staatsbürgerschaft leisten kann. Wenn wir zu einem Punkt kommen, wo die Staatsbürgerschaft und Mitbestimmung eigentlich eine Frage ist von, wie viel Geld ich verdiene, dann weiß ich nicht, inwiefern man überhaupt noch über Demokratie, Mitbestimmung und die ganze Sache reden kann. Und das ist ja auch eine Sache, die sich dann direkt auf die Kinder und Jugendlichen auswirkt, wo wir merken, okay, wenn die Elternteile natürlich die Staatsbürgerschaft nicht haben, dann werden es die Kinder auch nicht von denen haben und das hat dann auch massive Auswirkungen darauf, wer eigentlich bei uns wählen darf und wer nicht und dafür wollen wir uns umso stärker machen als Bundesjugendvertretung. Wir haben schon ganz viel dafür gekämpft, dass eigentlich seit 2007 endlich schon 16-jährige auch schon wählen dürfen. Jetzt geht es nicht nur darum, die Altersbegrenzung irgendwie weiterhin dafür zu kämpfen, das reicht definitiv nicht. Wenn wir diese Zahlen sehen, müssen wir eigentlich umso mehr für mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu kämpfen, weil eigentlich ist es unsere Zukunft und wir sollten noch mehr mitbestimmen. Danke, Rihab. Ich zitiere jetzt nochmal den sechsten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Jede, jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden. Das spielt natürlich da auch ganz stark mit rein, wenn man dann daran denkt, wer darf wählen, wo darf ich wählen oder darf ich überhaupt gar nicht wählen oder bin ich nicht mal registriert in einem Staat. Da komme ich jetzt, apropos staatenlos, zu Silvia Dinovkoeto. Wie war das als Kind staatenloser Eltern im Nachkriegsösterreich aufzuwachsen? Mich hat es nicht so sehr betroffen, aber ich war sehr klein, als ich die Staatsbürgerschaft gekriegt habe, festgestellt habe ich das erst im Jahre 1990, dass ich staatenlos geboren wurde. Da muss ich ein bisschen ausholen, mein Vater ist, wie gesagt, nach Frankreich geflogen, nach dem Spanischen Bürgerkrieg und mein Vater wusste definitiv, wie seine Landsleute, das waren immerhin 7000 Leute, die in Mauthausen gelandet sind, nicht wann sie eigentlich die Staatsbürgerschaft verloren haben. zwischen einem spanischen und damals dem faschistischen deutschen Außenminister, die haben diese Leute festgenommen an der Grenze und gefragt die Deutschen, was tun wir mit denen. Und angeblich hat der spanische Außenminister Serrano-Snier, gesagt, wir brauchen die nicht mehr. Ob das jetzt eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft war oder nicht, macht mit denen, was ihr wollt. Deutschland wusste, was sie wollten, die sind postwendend nach Mauthausen gekommen. Mein Vater schon 40 und mein Vater hat für den österreichischen Staat dann ja immerhin fünf Jahre brav gearbeitet. Und dass ich leider nicht weiß, wann genau er den Antrag gestellt hat, wie die Spanier immer die Hoffnung hatten, nach Spanien zurückzugehen. Die haben immer geglaubt, der Faschismus wird in Spanien besiegt werden, oder überall besiegt wird. Dem war aber nicht so. Und irgendwann haben die halt, ich weiß es von ganz vielen, die ich kennengelernt habe, in Österreich einen Antrag gestellt auf Staatsbürgerschaft. Ich habe jetzt im Rahmen dieses Symposiums viele dieser Kinder dieser Spanier gefragt, wann ihre Väter die Staatsbürgerschaft gekriegt haben. Und ich habe gesagt, 62, 58, gut, ich habe das auch lange nicht gewusst und als mein Vater 90 gestorben ist, haben wir seine Staatsbürgerschaftsverleihung ang und seiner nachgeborenen Tochter wurde die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Das heißt, da war ich schon ungefähr ein Jahr auf der Welt, sind wir endlich irgendwas geworden, weil wir waren vorher weder Spanier, offensichtlich nicht, weil die Spanier haben uns ja nicht gebraucht, noch waren wir Österreicher. Was das für meine Eltern bedeutet hat, kann ich insofern schwer sagen, weil wir noch eine spezielle Situation hatten von den Kindern, die ich jetzt alle nur durchgerufen habe. Ich habe gesagt, was wart ihr bei der Geburt? Und die haben gesagt, Österreicher, weil deren Mütter zumindest Österreicherinnen waren. Das waren ja die Leute, die sind da geblieben und haben Österreicherinnen gehabt. Meine Mutter war eine gebürtige Ungarin, die 1939, als mein Großvater in Österreich gearbeitet hat und kurz darauf verunglückt ist, aus Ungarn nach Österreich gekommen ist und nie wieder zurückgegangen ist. Also die hat offensichtlich in diesem Mischmasch von Staatenlosen auch keine Staatsbürgerschaft gehabt. Das heißt, die anderen haben es wenigstens von der Mutter gekriegt. Es gab offensichtlich Situationen, ja, das war egal, ob man wer war oder nicht. Aber ich wusste es ja zumindest nicht. Ich war noch sehr klein und bin zumindest dann mit ungefähr fast einem Jahr Österreicherin geworden. Seither bin ich das. Und ich finde das, also das hat mich im Nachhinein so erbost, dass Österreich das so lange hinausgezögert hat, diesen Leuten die Staatsbürgerschaft zu geben. Ich habe dann einen Historiker gefragt, habe gesagt, wieso haben wir das 55 gekriegt, sehr viele von uns. Und der hat gesagt, war ganz einfach, die Besatzungsmächte haben gesagt, ihr regelt das Thema der Staatenlosigkeit, sonst gehen wir nicht. Das heißt, wenn die länger da geblieben wären, wäre ich wahrscheinlich immer noch Österreicherin. Aber das ist jetzt der Punkt, wie das passiert ist. Was mir dann als spezielles Beispiel, wie diese Leute, dass sie dann endlich wieder eine Identität irgendwo hatten, eine bestätigte. Mein Vater war, ich würde jetzt sagen, panisch, wenn ich irgendwelchen Ausweis oder was nicht aufpasst habe. Schülerausweis, Fahrausweis, Reisepass, der hat geschimpft mit mir, wo hast du das hingegeben? Er hat auch leichter schimpfen können, weil mein Vater ist nach dem KZ sehr bald Invalide geworden. Er war sozusagen die Mutter, die Mutter ist in die Fabrik gegangen und mein Vater hat alles, was so meine Identitätspapiere waren, also das war für ihn ein ganz großes Thema. Da hat er mich sozusagen traumatisiert, noch einmal sozusagen, du das, du, das ist wichtig, dass du das hast. Ich habe es ja gar nicht gewusst, dass ich es einmal nicht hatte. Und ich denke, dass man, das ist genau, was du gesagt hast, also Menschen, die da leben, mein Vater hat von 40 bis 45 hier gearbeitet, hat von 45 bis 55, ich bin geboren bin, sozusagen in Lenzing gelebt, bis er hat 15 Jahre Österreich sozusagen betteln müssen. Man hat nie das Gefühl gehabt, man muss an diesen Leuten irgendwas gut machen. Die haben auch von Österreich nie, weil sie ja kein Österreicher waren, keine Ansprüche an Wiedergutmachung gehabt. Und wo Österreich das erste Mal, da haben wir gestern geredet mit Sabine, Und wo Österreich das erste Mal, da haben wir gestern geredet mit Sabine, mit dieser Historikerkommission versucht hat, diesen Leuten noch irgendetwas zu zeigen, wir haben das schlecht gemacht mit euch, hat es von unserer Gruppe, das waren ziemlich vieleschädigung für Österreich. Ich glaube, es wäre Ihnen viel wichtiger gewesen, man hätte Sie früher als Bürger dieses Landes anerkannt. Und da bin ich bei dir, dass das ganz was Wichtiges ist und damit habe ich eigentlich schon das, was mir wichtig war, gesagt. Dankeschön. Danke Silvia. Ja, um in Österreich die Staatsbürgerschaft zu bekommen, muss man erst einmal zehn Jahre hier sein. Also das ist auch ein ziemlich langer Zeitraum. In den meisten anderen Ländern sind es fünf Jahre, nur zum Vergleich, also die Hälfte. Renate Frech, Sie sind da immer wieder quasi direkt Zeugen davon gewesen, wie das ist, wenn geflüchtete Menschen nach Europa kommen, die haben teilweise, weiß ich nicht, vielleicht maximales Handy noch mit dabei und also ich habe das teilweise so miterlebt aus meinen Projekten, dass es eben sehr viele gibt, die einfach keine Papiere haben, die bekommen dann von irgendeiner Erstaufnahmebehörde irgendeinen Stempel, irgendein fiktives Geburtsdatum, das nicht einmal ihr echtes Geburtsdatum ist. Wir haben eh schon gesagt, das sind ja dann oft auch einfach so Massen, die da kommen und man fühlt sich dann einfach auch sehr hilflos in einem ersten Schritt. Gibt es da irgendwelche Strategien oder Ideen, wie man da besser darauf eingehen könnte? Also ich kann jetzt von meiner Erfahrung sprechen, eben auch mit UNHCR arbeitend. Natürlich gibt es diese Strategie. Ich gehe auf das Beispiel zurück von Italien, aber genauso hat es das in vielen anderen Camps oder anderen Flüchtlingskontext gegeben. Es gibt die Registrierung. Also sozusagen, man kann sich das bildlich vorstellen, wirklich, wenn sozusagen ein Schiff ankommt, wurde alles vorbereitet zusammen mit Behörden, mit NGOs, mit Partnerorganisationen und es ist wirklich so eine von einer Station zur nächsten, also wirklich natürlich zuerst die medizinische Betreuung, weil sehr viele wirklich teilweise sogar auch direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Es stimmt, wir haben viele Flüchtlinge oder viele Vertriebene gehabt, die hatten absolut nichts, also nicht einmal den Handy, sie wussten nicht einmal, wo sie waren. Also nicht einmal den Handy, sie wussten nicht einmal, wo sie waren. Wir haben dann bei manchen, sind wir wirklich mit Handys und mit Karte gegangen, um zu erklären, einfach um ihnen einen Sinn zu geben, wo in Europa sie gelandet sind. Und da waren teilweise sehr berührende Szenen. Und es wird dann eine Erstregistrierung gemacht, also wo eben die Daten aufgenommen werden, die werden nachher natürlich auch überprüft, was ein sehr langer Prozess ist und ich glaube, das ist gleich das nächste Problem, dass viele dann in Unterbringung, Unterkünfte kommen und da ziehen sie dann sehr oft nicht für Tage, nicht für Wochen, sondern für Monate, für Jahre in einen Zwischenstatus, weil sie eben nicht wissen, können sie überhaupt einen Asylantrag stellen, wird dieser Asylantrag überhaupt behandelt. Die wenigsten von ihnen haben diese Chance, sehr viele werden von vornherein eher als illegale Migranten behandelt. Und das ist natürlich auch so eine lange Zeitspanne, die für viele in sehr viel Frustration, in Depression endet und ohne einer Zukunftsaussicht. Also es ist einfach da wirklich so dieses Problem, man hört oft in Zahlen, bei Zahlen vergisst man dann wieder die individuellen Schicksale, aber es sind bis zu 90 Prozent sind eher Migranten, die nicht einmal eine Chance haben auf einen rechtlichen Flüchtlingsstatus. Und ich kenne auch zurückgehend in Bosnien, ich habe lange Zeit sofort nach dem Bosnienkrieg dort gearbeitet, bei der Rückführung und viele hatten die Papiere nicht. Sie konnten nicht beweisen, dass sie Anspruch auf dieses Haus, auf diese Wohnung hatten und was teilweise ein sehr, sehr schwieriger Prozess war. Dort hatte man die Unterstützung, man hat ein Strukturen-System aufgebaut, in manchen anderen Orten ist ist eben so, wie wir gesagt haben, das eine ist, wenn es ein paar hunderte sind, wenn es dann tausende werden, wird es schwierig. Ich habe in Situationen gearbeitet, wo wir pro Tag drei bis über 10.000 Neuankünfte hatten. Da ist es dann schwierig, dieses System wirklich so zu etablieren, dass es funktioniert, dass die Menschen wirklich das bekommen, worauf sie Anspruch haben, worauf sie rechtlich und menschenrechtlich eindeutig Anspruch haben. Ich glaube, genau das darf man da nicht vergessen, wenn man von so vielen Menschen spricht, habe ich zumindest den Eindruck oft vergessen, dass man da eben wirklich von Menschen und von Einzelschicksalen spricht und jede Person Rechte hat. Da werden auch die Regierungen und die zukünftigen Regierungen, nächstes Jahr haben wir eine Nationalratswahl, gefragt, sich da Strategien einfallen zu lassen. Herr Achitz, Sie haben also die Volksanwaltschaft bekommt bis zu 24.000, waren es im Jahr 2022, Anliegen aus der Bevölkerung, die bearbeitet werden sollen. Die Behörde prüft daneben, ob Österreichs Institutionen die Menschenrechte verletzen. Was sind das meistens für Anfragen oder wie priorisieren Sie das auch? In welche Institutionen schaut man dann zuerst und wie kann es dann auch juristisch weitergehen? Gibt es da dann? nicht menschenrechtliche Probleme und Menschenrechtsverletzungen. Das sind Probleme mit der Verwaltung. Das war ja die ursprüngliche Aufgabe der Volksanwaltschaft, die sie vor 45 Jahren bekommen hat, die nachprüfende Kontrolle der Verwaltung. Das heißt, jeder in Österreich aufhältige Mensch, der Probleme mit einer österreichischen Verwaltungsbehörde hat, kann sich an die Volksanwaltschaft wenden und wir überprüfen, ob die gesetzeskonform, bürgerinnenfreundlich und korrekt arbeiten. Und wenn sie das in irgendeiner Form nicht tun, machen wir die Behörde darauf aufmerksam. Wenn die einen Spielraum haben, es bürgerinnenfreundlicher zu gestalten, dann machen sie das in der Regel. Wenn es an den Gesetzen scheitert, dann machen wir die Politik darauf aufmerksam, machen unsere Berichte an den Nationalrat, den Bundesrat, die Landtage. Die Menschenrechtskontrolle läuft auf einer anderen Schiene. Manchmal verschränkt sich das natürlich, weil Verwaltungsbehörden sind auch natürlich für den Betrieb von Behinderteneinrichtungen, von Alten- und Pflegeheimen zuständig, als Aufsichtsbehörde oder sie betreiben es direkt. Also manche Gemeinden betreiben direkt ein Alten- und Pflegeheim. Und in dieser Funktion werden wir doppelt, wenden wir uns doppelt an die Gemeinde. Einerseits als Menschenrechtsorganisation im Zuge der präventiven Menschenrechtskontrolle machen wir sie nach einem Besuch darauf aufmerksam, was da nicht passt. Und andererseits sagen wir ihnen und ihr als Aufsicht, seid Verwaltungsbehörde, die korrekt handeln muss und daher macht es bitte erstens, zweitens, drittens, viertens. Also es gibt dann sehr konkrete Empfehlungen von uns, Behörde, die korrekt handeln muss und daher macht es bitte erstens, zweitens, drittens, viertens. Also es gibt dann sehr konkrete Empfehlungen von uns, wie man die Verhältnisse in den Einrichtungen umgestalten muss, dass Menschenrechtsverletzungen möglichst nicht vorkommen. Und wenn wir jetzt reden von Rechtspersönlichkeit, es gibt ja viele, die in diesen Einrichtungen sind, die in ihrer Rechtspersönlichkeit deswegen eingeschränkt sind, weil sie eine Erwachsenenvertretung haben. Früher hat man gesagt, Vormund oder, und das ist vor allem im Behindertenbereich sehr oft so und auch dort gibt es jede Menge Probleme. Beispielsweise haben behinderte Menschen natürlich sexuelle Bedürfnisse und die wollen sie ausleben und dann sagt die Einrichtung, bei uns kommt das nicht in Frage, also dass wir dich da in eine Einrichtung bringen, wo du das ausleben kannst, das machen wir sicher nicht und Prostituierte zu uns in die Einrichtung sicher auch nicht, das ist im Übrigen in manchen Bundesländern, könnte man das als Kuppelei werten und das tun wir gar nicht. sagen uns dann, naja, also der Erwachsenenvertreter würde es nicht. Dann sagen wir, naja, und wer ist der Erwachsenenvertreter? Entweder der Anwalt oder die Eltern, das ist sehr unterschiedlich. Naja, aber das Gesetz ist so gestaltet, dass trotzdem der Willen der zu vertretenen Person so gut wie möglich erkundet werden muss. vertretenden Person so gut wie möglich erkundet werden muss. Und niemand ist komplett entmündigt, so wie man früher irgendwie gesagt hat, der ist entmündigt oder die ist entmündigt, hat einen Erwachsenenvertreter, daher darf er sie überhaupt keine Entscheidungen mehr treffen. Das ist weder gesetzes- noch menschenrechtskonform. Diese Vertretungsbefugnis, Vertretungshilfe betrifft einen Teilbereich des Lebens, wo die Person Unterstützung braucht, aber dort, wo man auch mit Hilfestellung, mit Unterstützung Entscheidungen selber treffen kann, muss man möglichst schauen, dass der behinderte Mensch oder der alte Mensch, der demente Mensch, die Entscheidung selbst treffen kann und man muss diese Entscheidung auch respektieren. Und da haben wir viel auch zu tun und machen halt darauf aufmerksam, dass man da einen Unterstützerkreis einrichten muss und so weiter. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind ja da, werden halt leider oft nicht aufgegriffen. Und das sind dann unsere konkreten Hinweise. Bitte schaut einmal, die Erwachsenenvertretung besteht nur für diesen und jenen Bereich. Für andere Bereiche habt ihr den Willen der Person zu respektieren. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr erkennt die Tragweite eurer Entscheidungen nicht, es gibt die Möglichkeit, einen Unterstützerkreis zu bilden mit Beratungen, dann kann man schon recht gut erkunden, ob das der wirkliche Wille ist oder ob da ein Missverständnis besteht und das fordern wir ein und das wird dann auch gemacht. Vorarlberg hat jetzt im Übrigen die Prostitutionsgesetze geändert, um sowas zu ermöglichen. Es gibt schon auch Fortschritte in dem Bereich, die Politik hört ab und zu auf uns zum Klick. Das heißt, Sie erarbeiten dann auch konkrete Vorschläge an die Politik und auch an die Länder? Genau, die Folge eines Besuches, bei dem wir etwas feststellen, seien es Verletzungen, seien es auch nur Gefährdungen, seien es Verbesserungsmöglichkeiten, die Folge eines Besuches ist, dass die Einrichtung Empfehlungen bekommt, was sie besser oder anders machen sollte und dass die Einrichtung Empfehlungen bekommt, was sie besser oder anders machen sollte und dass die Aufsichtsbehörde Empfehlungen bekommt, wo sie einschreiten sollte, was sie beeinflussen sollte, in welche Richtung. Und diese Empfehlungen sind oft sehr konkret. Sehr gut. Sehr konkret. Sehr gut. Rihab, die Bundesjugendvertretung, die hat sich ja auch eingesetzt dafür, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich wirklich sich zur Inklusion verpflichtet und dass das Modell auch hier in Österreich umgesetzt wird. Wir sind, glaube ich, 2023 immer noch in gewisser Hinsicht weit davon entfernt, dass wir am Arbeitsmarkt oder auch vor allem im Bildungssystem da wirklich einen inklusiven Zugang ermöglichen können. Wir haben auch schon gesagt, Bildung ist auch einfach ein Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit. Gibt es da von dir Strategien und Hinweise, wie sich das in Österreich nachhaltig auch ändern könnte? anhängend und auch anhängend zu dem, was Sie gesagt haben. Als Bundesjugendvertretung versuchen wir ja auch eigene Initiativen zu machen, wie wir es schaffen, dass prinzipiell Kinder und Jugendliche mehr mitpartizipieren können. Aber was uns besonders aufgefallen ist, ist, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, besonders bei Jugendorganisationen, sich sehr schwer tun, einen Anschluss zu finden und Kinder besonders bei Jugendorganisationen sehr schwer, also sich sehr schwer tun, einen Anschluss zu finden und Kinder- und Jugendorganisationen auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen da auch Anschluss daran finden. Und wir haben jetzt in unserer Arbeit, in unserer tagtäglichen Arbeit auch einen Inklusionsbeirat gestartet, wo Kinder und Jugendliche mit Behinderung sozusagen unsere ganzen Initiativen, unsere Veranstaltungen, Möglichkeiten für Mitbestimmung halt auch kriegen, um uns zu sagen einfach, was sie eigentlich gerne hätte, wie sie eigentlich gerne mitbestimmen wollen würden und was sie mitgestalten wollen und wo eigentlich die Hürden sind, weil besonders auf Kinder und Jugendliche mit Behinderungen eigentlich sehr wenig Rücksicht genommen wird. Wir haben das dann auch so gesehen, dass plötzlich, es war eigentlich ein ganz simples Treffen, was in unserem Büro stattgefunden hat, wo ganz viele Kinder und Jugendliche auch da waren und wir dann einfach ein sehr simples Worldcafé einfach nach ihren Meinungen gefragt haben und die dann zusammengefasst haben und plötzlich wurden wir überrannt mit Medienanfragen, was nicht, also immer wieder passiert, aber nicht in der Dimension, wo wir einfach dann mitbekommen haben, wie selten es eigentlich ist, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nach ihren Meinungen gefragt werden, dass plötzlich so ein simples Treffen, wo wir eigentlich als BOV und den Kindern und Jugendlichen da gesessen sind und einfach miteinander geredet haben, diskutiert haben, wir Forderungen formuliert haben, schon so viel Nachfrage mitbekommen hat, schon so viel, wir wurden auch irgendwie als Fortsagebeispiel in allen möglichen Sachen erwähnt. Also ich glaube, da hat man ganz, ganz viel gesehen, wie wichtig es ist, was wir tun, aber auch wie wichtig, also wie groß der Nachholbedarf auch einfach besonders für diese Gruppe ist und ich glaube, da muss man schon ganz, ganz viel anfangen, auch wenn es um Bildung geht in Schulen, wo nicht mehr einfach getrennt werden kann, sondern man eigentlich einfach gemeinsam sozusagen versucht, einfach Kinder und Jugendliche diesen Inklusionsbegriff einfach näher zu bringen und nicht immer versucht wird, ihn in kleineren und kleineren Gruppen aufzuteilen. Weil natürlich jede Person hat verschiedene Bedürfnisse, aber auf diese verschiedenen Bedürfnisse können wir auch alle gemeinsam achten. Und da ist ein wichtiger, wichtiger Teil natürlich die Bildung, für die wir uns da auch mehr und mehr einsetzen. Ja, ich glaube eben auch gerade so Sondereinrichtungen, die es immer wieder gibt, die bergen natürlich auch einige Fallen. Und auch fehlende Lobbys sind natürlich auch immer wieder ein Thema. Also weil wir auch jetzt im Vorfeld auch überlegt haben, ja wie kann man denn so was sichtbarer machen? Also ja, alte Menschen, kranke Menschen, behinderte Menschen, Geflüchtete, wer setzt sich für die schon ein und wie viele Medienanfragen kommen dann? Also das ist natürlich immer auch ein Problem und einen Inklusionsbeirat, glaube ich, kann jeder, jeder in seinem eigenen Verein oder Unternehmen auch einführen. Also das wäre vielleicht mal ein erster konkreter Schritt, wenn man jetzt schon, also wir sind jetzt schon dann fast bei den Publikumsfragen, aber wenn wir jetzt dann schön langsam auch überlegen, welche konkreten Schritte können wir als Gesellschaft setzen, damit die Menschenrechte einfach auch wieder mal einen Aufwind bekommen und auch mehr Bewusstsein in unserer Gesellschaft bekommen. Und ich möchte jetzt auch nochmal fragen, weil wir auch schon darüber gesprochen haben, ihr Vater hat eben so lange in Österreich gelebt und gearbeitet und hat nicht einmal Papiere gehabt. Das ist ja heutzutage auch immer wieder der Fall. Also wir in Europa holen Menschen oder es kommen auch Menschen. Ich meine, das Thema Klimakatastrophe haben wir jetzt noch gar nicht angeschnitten, warum Menschen überhaupt nach Europa kommen. Aber hat das dann auch mit Ihnen was gemacht, mit Ihrem Gefühl als Österreicherin? Fühlen Sie sich als Österreicherin? Ich habe mich immer als Österreicherin gefühlt, aber die Generation, also mein Vater und seine Leute, die waren so zerrissen. Und ich glaube, wenn man tausende Leute wissen, da gab es ja mehrere Leute, die da geblieben sind. Der Manuel Garcia, der oben im Lager geblieben ist, Leute, die im Wiener Graben gewohnt haben, die waren für die Leute immer die Spanier, waren aber dann irgendwann schon die Österreicher, was waren sie eigentlich, ist eine Identitätsfrage und für mich persönlich, ich habe irgendeinem anderen Symposium, wo es eben um die Kinder und dritte Generation von Leuten, die eben nicht hierher wollten, sondern hierher verschleppt worden sind, die wollten ja nicht nach Österreich. Die haben auf einmal gemerkt, in dem Lager, da ist ein blauer Winkel, ich weiß nicht, ob die verstanden haben, dass das heißt Emigranten. Die haben nur gewusst, ja, sie sind da, weil sie gegen Franco gekämpft haben. Die konnten ja nicht Deutsch. Und dieser Verlust dieser Identität war für die schon mal ganz was Schlimmes. Und in einem Symposium zum Thema Kinder und dritte Generation haben wir festgestellt, dass wir, vor allem die Kinder, unheimlich sensibilisiert sind auf Gerechtigkeit zu wünschen. Weil denen ist so viel Unrecht passiert. Und das geht weiter und das hat mich zum Teil so getroffen, spanische Journalisten, die immer wieder mit uns zu tun haben, haben unseren Leuten unterstellt, ob das vielleicht Kollaborateure waren, weil sie in Österreich geblieben sind. Und ich habe dann einmal gesagt, wie sie auf das kommen. Ja, weil wie kann man in dem Land bleiben, wo das passiert ist. Und ich habe gesagt, weil ihr in Spanien sie nicht mehr haben wolltet. Und das ist ja ganz logisch. Und dann, und das ist jetzt was Schönes, wo ich sage, das ist auch eine Schiene, die Männer, die ich alle kennengelernt habe, die haben dort fünf Jahre brutalste Unterdrückung erlebt, sind herausgekommen und haben liebevolle Frauen, die sich mit KZlern gemeinsam hingestellt haben, die mit KZlern zu den Befreiungsfeiern gegangen sind, die haben auf einmal ein ganz anderes Bild von diesen Menschen da gehabt. Die haben auf einmal Österreich von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Mein Vater hat auf einmal gesagt, boah, da schaut es fast so ähnlich aus wie bei uns in Asturien, weil in Oberösterreich war es halt schön grün und mein Vater kommt aus einer grünen Gegend. Und ich denke, dass man diesen Menschen einmal ein bisschen helfen muss, wer sind sie da, wo sind sie und dass es hier gut sein kann. Da komme ich zu Ihnen zurück. Die kennen Sie am Anfang ja überhaupt nicht aus. Die wissen ja gar nicht, wo Sie sind. Mein Vater hat ein Leben lang gesagt, wie seid ihr denn da überhaupt hingekommen? Da hat er immer gesagt, ja, war in Pannhoff, hat geheißen, St. Pantaleon. Er hat nur gewusst, St. Pantaleon sind sie irgendwo durchgefahren, aber die haben ja nicht gewusst, wo sind sie. Und das ist halt für Leute, die flüchten, verschleppt werden, das ist auch immer ein Thema. Und jetzt meine Bitte, wir können denen allen helfen. Wir haben zum Beispiel jetzt Freunde bei uns in Neusiedl, die kommen aus dem Irak. Wir versuchen dieser Familie heute schon so klar, weißt du, zu zeigen, wie es bei uns in Österreich ist. Und ich glaube, jeder von uns kann da irgendwie was tun, dass man diesen Leuten ein bisschen was weiterhilft. Ja, ich bin froh, dass Sie jetzt auf das zu sprechen kommen. Was können wir auch konkret tun? Da haben wir auch im Vorfeld schon drüber gesprochen, weil ich dann so meinte, ja, es ist halt, man denkt sich dann immer so, ja, das waren jetzt eine Handvoll Personen, die vielleicht Ihnen ich persönlich geholfen habe, aber das führt sich ja dann fort. Also Sie haben schon gesagt, Frau Frech, die tragen das ja dann weiter in ihre Communities, dieses Know-how auch, wo kann ich überhaupt hin, wo kann ich mir welche Informationen holen, auch nochmal, welche Rechte habe ich überhaupt? kann ich mir welche Informationen holen, auch nochmal, welche Rechte habe ich überhaupt. Ich glaube auch, also mich hat das jetzt sehr berührt, weil solche Geschichten kenne ich einfach sehr viel und ich glaube auch einfach, dass man den Menschen, als jetzt auch Flüchtlinge oder Vertriebene, Asylbewerber sprechen, auch sie viel mehr integrieren. Es wurde einige Male, glaube ich, schon erwähnt, es geht darum, wir wissen, was das Beste für sie ist. Wir haben gewisse Rechtsvorschriften, wir haben Menschenrechte, wir haben Flüchtlingsrechte, wir haben diese Rechte, wir haben einen Rechtskörper. Aber es geht um das Selbstbestimmungsrecht und sie wissen, was am besten ist. Und ich glaube, es geht einfach um diese Stimmen, die nicht gehört wurden oder die dann so gerne auf Fotos, die kennen wir ja auch mit Flüchtlingen, dann gibt es die Fotos und da steht dann noch eine ganz junge Frau und die hat es geschafft oder der andere Flüchtling und das ist ein netter, bunter Spot. Geschichte dahinter, aber wirklich ihnen, weil es dann einfach auch nicht mehr ganz so leicht ist, weil dann kann man nicht mehr sagen, so und so ist es, sondern es geht wirklich um eine Kommunikation, es geht um eine Auseinandersetzung, es geht um ein Fragen, wie, was wäre das Beste und das haben wir oft gemacht, wir haben viele Diskussionsrunden mit Frauen, mit jungen Menschen, mit Männern gehabt, mit ganz interessanten Ergebnissen und mit ganz neuen Ideen einfach auch in einem, also auch um positive Beispiele zu bringen, es ist ja bekannt, dass Flüchtlinge sehr die Identität verlieren, aber so Dinge, die man und vieles nichts mitnehmen können. Aber was Identität gibt, ist die Küche, das Essen, Musik und Kultur. Und in einigen Heimen haben wir dann gefunden, wo es jeden, ich glaube, das war dort jeden Donnerstag, wo es jeden, ich glaube, das war dort jeden Donnerstag, hat eine Community von denen, die dort gelebt haben, gekocht und haben sozusagen das Essen ihrer Heimat vorgestellt oder es hat Musikabende gegeben. Für Frauen aus vielen, vielen anderen Kulturen war es ganz wichtig, einfach zusammen zu sitzen. Wir haben gedacht, psychosoziale Betreuung, aber diese Art von Gesprächen hat für sie weniger bedeutet. Zusätzlich konnten sie nicht darüber reden, aber zusammen sitzen, zusammen in Uganda, in China, in Tansania haben sie diese wunderschönen Korbe geflechtet, die man auch bei uns manchmal trifft und dabei wurde erzählt. Dabei wurden die Geschichten ausgetauscht, dabei, das hatte einfach einen heilenden Faktor. Oder wir haben gemacht Spots for Change. Und ich glaube, da kann man einfach einmal dort wirklich eben dann die Rechtsperson, aber die Person und den Menschen zu sehen und ihnen die Identität geben, die sie teilweise auch verloren haben. Und ich glaube, um noch ein Beispiel zu nennen, weil Sie gesagt haben, man braucht sozusagen eine Bewusstseinsmachung. Ich glaube, das Problem, zumindest bei Asylbewerbern, Migranten, Flüchtlingen zu reden, die sind schon bekannt, aber sie haben eben das Negativ-Label. Ich glaube, da geht es genau um die Umkehrung, nämlich um die Bewusstseinsmachung, dass das Menschen mit ganz individuellen Geschichten, Potenzialen, Traumata sind, genauso wie wir. Und dass es eben um einen Versuch gehen muss, den Menschen zu sehen und zu sehen, wie kann man da zusammen zu Lösungen kommen. Und ich glaube, wir brauchen auch viel mehr ein Bewusstsein von dem Trauma, auf der anderen Seite auch der Überforderung auf unserer Seite, wie wir gehört haben, wenn einfach zu viele oder zu viel Überforderung da ist und diese Menschen verschwinden und es nur noch Nummern werden, weil man selber irgendwie schon nicht mehr mit der Situation umgehen kann. Ja, also ich glaube auch, dass eben Veranstaltungen wie dieses Menschenrechte-Symposium, das jetzt schon zum siebten Mal stattfindet, einfach auch wirklich dazu helfen können, da ein Bewusstsein zu schaffen, auch dass wir das jetzt als Livestream Jahre später noch nachschauen können oder auch teilen können, also bitte auch das zu tun. Es ist natürlich auch immer wieder klar, dass bereits schon Interessierte oder auch Informierte meistens zu solchen Veranstaltungen gehen und daher auch nochmal einfach meine Bitte, dass man dieses Thema einfach auch in andere Kreise mitträgt. Ich möchte in diesem Sinne jetzt auch die Runde vielleicht schon ein bisschen öffnen und mal fragen, ob es Meldungen oder Fragen aus dem Publikum gibt. Okay, also Sie können ab jetzt jederzeit einfach die Hand heben, es geht dann jemand mit einem Mikrofon durch. Bitte aufs Mikrofon warten, eben weil es übertragen wird. Danke. Nur eine ganz kurze Nachfrage an Sie. Wie groß sind Ihre Einrichtungen, wie viele Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen haben Sie, die da in diese Einrichtungen gehen können? Ob das jetzt für Kinder, für Flüchtlinge, für Pflegebedürftige sind. Was für Ressourcen gibt es überhaupt und was kann man mit diesen meistens sehr geringen Ressourcen überhaupt machen? Soll ich gleich? Bitte. Ja, gern. Wir machen das so, dass wir österreichweit sieben sogenannte Kommissionen eingerichtet haben, die das neben Volksanwaltschaft arbeiten, in ein Pflegeheim schissionen, die von uns finanziert pro Besuch, freiberuflich sozusagen nebenbei das machen. Das sind sieben Kommissionen. Eine ist zuständig für alle Gefängnisse in Österreich. Warum für die Gefängnisse eine eigene? Weil die österreichweit dieselbe Rechtsgrundlage haben und es eine überschaubare Anzahl von Gefängnissen gibt. Die anderen sechs Kommissionen sind Regionalkommissionen. Ist eine zuständig für Tirol, Vorarlberg, Salzburg, eine für Oberösterreich, Niederösterreich und so weiter, Regionalkommissionen, die schauen sich eben an, die Pflegeheime, die Behinderteneinrichtungen, die Psychiatrien, die Jugend-WGs im Wesentlichen. Wir gehen auch in Polizeianhaltezentren, beobachten auch Demonstrationen, ob die Polizei dabei die Menschenrechte einhält. Eine Kommission besteht aus acht Leuten plus minus und wie gesagt sehr multiprofessionell zusammengesetzt. Und die gehen in unterschiedlichen Zusammensetzungen dann in die Einrichtungen. Also in ein großes Pflegeheim gehen dann drei, vier Leute und dann natürlich die, die sich einschlägig gut auskennen. Die schreiben ihre Berichte, was sie da wahrgenommen haben. Das ist sowas, woraus ich auch zitiert habe. Und in der Volksanwaltschaft, die Juristen schauen sich das auch aus menschenrechtlicher Perspektive an, bewerten das und schreiben dann die Wahrnehmung, Empfehlungen und so weiter an die Träger und an die Aufsicht. Und im Hintergrund in der Volksanwaltschaft von den Juristinnen, die wir haben, schätze ich mal, dass ungefähr 30 an diesen Fällen arbeiten. Also wir sind da im europäischen Vergleich an sich ganz gut aufgestellt und machen, das habe ich glaube ich schon erwähnt, im Jahr um die 500 Kontrollen. Das sind zumeist so unangemeldete Besuche, also die Besuche sind eigentlich immer unangemeldet als einzige Kontrollorganisation. Wo wir uns anmelden, das ist für Demonstrationen oder so, weil da müssen wir im Vorfeld schon die Aufmarschpläne der Polizei anschauen, die Aufmarschpläne der Polizei ausschauen, schauen, wo wird es Hotspots geben, wo müssen unsere Leute stehen, damit sie beobachten können, was passiert und wo es heikel wird. Ja, und ich glaube, das beantwortet Ihre Frage recht umfassend. Danke. Bitte, da ein bisschen hinten. Ankommenszentren bestückt werden mit psychologischem Betreuungspersonal und dergleichen, um auch eine gute Ankommenskultur zu gewährleisten. einheitliche Lösung gegeben, weil das sehr regional bestimmt war. Zum Beispiel, wir haben auch Besucher, also angekündigt natürlich, es ist anders abgelaufen, wir haben sogenannte Safety Audits gemacht und da waren die Ergebnisse teilweise extrem unterschiedlich. Wir haben sehr positive Beispiele, vor allem auch teilweise in Norditalien, wo eben genügend von den, wir reden von Basis, also wenn ich jetzt zum Thema Überlebende von sexueller Gewalt gehe, so medizinische und psychologische, Sicherheit natürlich, Rechtsberatung, das wären einmal so diese Grundservices, wo wirklich sehr gute Services waren, sehr gute medizinische, psychologische Betreuung, Zusammenarbeit mit NGOs in dieser Region, während in anderen nicht einmal der Zugang zu einer medizinischen Betreuung gewährleistet war. Wir haben ein Zentrum in Sardinien besucht, leistet war. Wir haben ein Zentrum in Sardinien besucht, das war das einzige Mal, wo wir wirklich sehr stark aufgetreten sind, weil wir zufällig, das war ein Mann aus Eritrea, ein Flüchtling, die waren so überfordert, dass sie ihn sterben hätten lassen. Er hat sich da nicht mehr, war kaum mehr am Bewusstsein nichts, wir sind gegangen und haben gesagt, wo die Betreuung, sie wissen nicht was. Und sie haben sich im ersten Moment sogar geweigert, die Rettung zu rufen, bis ich gesagt habe, dann wird das jetzt und sofort der Polizei bekannt gegeben. Also es gibt nicht einmal in einem Land die Richtlinien. Es hängt natürlich sehr auch vom Budget ab, welche Budgetmittel werden zur Verfügung gestellt. Es hängt auch davon ab, wie viele Menschen betreut werden müssen. Manchmal ist eine Einrichtung für 300 Personen, aber dann sind plötzlich 1000 Personen, dann schaut die Situation plötzlich sehr anders aus. zwischen 1000 Personen, dann schaut die Situation plötzlich sehr anders aus. Also man weiß, was gebraucht wird, wie es dann in der Realität aussieht, wie es funktioniert, ist teilweise sehr, sehr unterschiedlich. Und wir haben eben genauso, wir haben verschiedenste Ankunftsheime sozusagen besucht, haben diese Safety Audits gemacht, die sehr breit angesetzt waren mit sehr vielen Interviews auch mit den Menschen, die dort gelebt haben, mit Frauen, mit Jugendlichen, mit Männern, aber auch mit Management, auch mit den Organisationen, die mitgearbeitet haben, haben daraufhin eine Empfehlung, also eine Liste von verschiedenen Empfehlungen geschrieben und die den Behörden übergeben, die teilweise dann beantwortet wurden, teilweise auch nicht. Ich hätte vielleicht eine anschließende Frage. Sie haben es jetzt selbstständig gemacht im humanitären Bereich mit Fokus auf Trauma und Resilienz. Ich glaube, wir können sagen, in Österreich gibt es mittlerweile genug Personen, die das dann in Anspruch nehmen sollten vermutlich. Wie finden die Personen dann zu Ihnen? Also wenn wir jetzt eben schon darüber sprechen, es gibt Empfehlungen, es gab damals Safety Audits, Es gibt Empfehlungen, es gab damals Safety Audits, aber ich stelle mir dann oft NGOs, die sehr gut vernetzt sind, die wirklich auch sehr gut und genau wissen und Flüchtlinge oder Asylbewerber weiterverweisen und mit denen zusammenarbeiten. Also ich, als Freiwillige arbeite ich auch mit denen und deswegen weiß ich das auch. Und die machen wirklich teilweise ganz tolle Arbeit und mein Anliegen ist es jetzt nicht nur den bei uns Lebenden, sondern wirklich auch, also wie es ich erlebt habe, humanitären oder Menschenrechtspersonal, die eben in verschiedenen Einsätzen arbeiten, denen Unterstützung geben, weil wie ich begonnen habe, hat es nichts gegeben. Wir sind von einer Krise in die nächste, hatten dazwischen fünf Tage und keine Betreuung. Das heißt, es kommt einfach sehr oft auch zu einer Sekundär-Traumatisierung und einfach da, was wir auch nennen, psychologische Erste Hilfe, die in alle Seiten, aber auch für einen selbst sehr nützlich sein kann. Also in dem Bereich möchte ich ansetzen und da gibt es so immer wieder so Anfangspunkte, aber viel zu wenig noch. Danke. Ich habe eine Frage an die Frau Thurmi. Mich beschäftigt das mit dem Wahlrecht für alle Menschen, gerade die Jungen betrifft es ja sehr. Wie kann eure Arbeit noch unterstützt werden, auch konkret von uns, von der Bevölkerung, damit wir Wahlrecht für alle Menschen erreichen? Wir erarbeiten morgen Nachmittag in einem Workshop ein Statement, Wir erarbeiten morgen Nachmittag in einem Workshop ein Statement, wo das Thema sicherlich auch stark vorkommt und fahren am 22. November ins Parlament und möchten das dort abgeben. Gibt es irgendwo konkrete Unterstützung für euch oder für Menschen, die einfach möchten, dass alle Menschen wählen gehen können. Ich glaube, das ist eigentlich ein perfektes Beispiel für konkrete Unterstützung oder auch die Veranstaltung heute für diese konkrete Unterstützung. Ich glaube, wir sehen rund um Wahlen ist es meistens so, dass dieses Thema aufpoppt. Also halt, dass rund um die Bundespräsidentschaftswahl wurde viel über Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht diskutiert. Eigentlich dort, wo es nur anlassbedingt passiert. Ich glaube, dass es ganz, ganz wichtig ist, dieses Thema halt die ganze Zeit mitzunehmen, weil Mitbestimmung und Partizipation für alle Menschen ist halt nicht nur ein Thema, was irgendwie bei Wahlen dann besonders wichtig wird, weil eigentlich will man ja auch Menschen mehr beibringen und einfach zeigen, dass eigentlich Partizipation viel mehr ist als wählen, wo man sich immer auch in seinem eigenen Handlungsspielraum auch Gedanken machen kann, wo arbeite ich, wowiefern es Kinderrecht ist und sie geben uns auch Empfehlungen, was wir eigentlich machen sollten. Das heißt, es gibt ganz, ganz viele verschiedene Arten, wie man das machen kann, aber ich glaube, am wichtigsten ist eigentlich der politische Druck, weil die Art und Weise, wie wir das ändern, ist, indem wir politischen Druck machen. Wir wissen das, weil wir vorher darüber geredet haben in Österreich, dass das zehn Jahre sind, das waren auch schon einmal fünf Jahre, das wurde dann von der schwarz-blauen Regierung so geändert, dass es dann zu zehn Jahren kommt. Das heißt, eigentlich waren wir schon einmal auch fortschrittlicher im Staatsbürgerschaftsgesetz. Es gibt immer Kräfte, die versuchen, die Mitbestimmung in der Demokratie da auch geringer zu machen und sie auch zu bekämpfen. Ich glaube, es ist auch ganz, ganz wichtig, da diesen politischen Druck aufrecht zu erhalten und besonders einfach ganz viele Menschen, wir haben die Staatsbürgerschaft, wir mussten uns nicht damit auseinandersetzen, wie wir die Staatsbürgerschaft kriegen, das ist meistens einfach nicht in der Lebensrealität von Leuten vorhanden, meistens dann, wenn man es über Freunde oder Freundinnen mitbekommt und ich glaube, darüber auch zu reden und da auch diese Aufmerksamkeit darauf zu lenken, schatz mal, wie schwierig das in Österreich ist, muss ich das circa so vorstellen, es gab auch Studien dazu, wie das ist bezüglich der Einbürgerung in verschiedenen Staaten und neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Emiraten ist Österreich einer der strengsten Ländern, wie man die Staatsbürgerschaft bekommt. Und wenn wir uns anschauen, bei 1000 Leuten, die sich einbürgern wollen pro Jahr, werden circa 7 Leute eingebürgert. Also wir reden über solche Zahlen. Also das, glaube ich, viel aufmerksam zu machen und zu zeigen, was für eine Schieflage hier vorhanden ist, ist schon ein sehr, sehr großer Beitrag, um diese Arbeit auch weiterhin zu unterstützen, damit endlich alle mitbestimmen dürfen. Vielen Dank, Rihab. Wir hätten jetzt noch Zeit für eine Frage aus dem Publikum oder auch eine Anmerkung. Ich hätte noch eine Frage an die Frau Silvia Pietro. Würden Sie die spanische Staatsbürgerschaft annehmen, wenn Sie sie jetzt bekommen würden, um sozusagen irgendwie auch in diesem Land wählen zu können oder was auch immer? das beschäftigt uns nämlich schon länger. Es gibt so ein Lay the Memoria Historica, heißt das, also die wollen ihre Geschichte endlich aufarbeiten, es hat eh lange gedauert. Und das ist vor einigen Jahren beschlossen worden, dass wir Kinder die Staatsbürgerschaft haben dürfen. Wir müssten aber darum ansuchen, wir müssten bitten darum. Und ich habe dann gesagt, nein, wenn man sie uns, wir haben alle gesagt, wenn man sie uns anbietet, viele von uns würden gerne, aber wir dürfen ja keine Doppelstaatsbürgerschaft in Österreich. Österreich lässt das nicht zu. Wenn ich jetzt dann sage, ich möchte spanische Staatsbürgerschaft haben, sage ich gleichzeitig, ich verzichte auf die österreichische. Jetzt sind zwei Punkte, ich will nicht und wir wollen alle nicht, wir sind Österreicherinnen alle miteinander und das zweite ist, dass ich ein Land, das diesen Menschen das sozusagen bösartig weggenommen hat, nicht bitten möchte, dass man das jetzt so einfach, wenn sie wollen, dann können sie sagen, wollt ihr, dann können wir sagen, gerne, wenn wir die Österreichische behalten können, aber so läuft das leider nicht. Also so gesagt, nein. Bitte. Danke, ja. Also jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden. Wir haben heute anhand sehr vieler und auch sehr persönlicher Beispiele gesehen, dass das leider nach wie vor nicht der Fall ist. Wir haben aber auch schon ein paar konkrete Hinweise und auch Visionen gehört, wie wir als Gesellschaft darauf reagieren können. Es gibt zum Glück auch in Österreich sehr viele NGOs, Sie haben das angesprochen. Sehr wichtig ist auch so, wie wir heute, einfach miteinander zu reden und ein Bewusstsein zu schaffen. Man kann auch als BürgerInnen aktiv auf Missstände aufmerksam machen. Es gibt für alle auch in Führungspositionen die Möglichkeit, zum Beispiel Inklusionsbarriere zu schaffen und da einfach auch ein Signal nach außen zu setzen. und da einfach auch ein Signal nach außen zu setzen. Und nächstes Jahr auch alle, die können, machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Danke für die Veranstaltung. Thank you. you you you you