Wir probieren wieder Bits und Segmente aus, schauen einfach was irgendwie übrig bleibt, was den Leuten gefällt oder was vor allem auch uns gefällt. Ein Segment, das mir ein besonders persönliches angeht. Heute ist ja wirklich dein Moment, Rise and Shine. Jetzt ist mein Moment gekommen, oder? Heute ist deine Episode, Philipp. Und ich sage da, es geht mir so im Kopf herum und ich weiß noch nicht, was ich damit mache. Ich muss das irgendwie loswerden. Weil das, was jetzt gleich kommt, ist etwas, was ich normalerweise immer nur meiner Frau mitteile. Und meine Frau kann nichts anderes machen, vollkommen richtigerweise, als die Augen verdrehen und sagen, wovon, was erzählst du mir da jetzt gerade? Das interessiert mich A nicht, B, reg dich ab, und C, wenn du dich so ärgerst über das, warum bist du dann dort? Und jetzt werden vielleicht manche schon schön langsam draufkommen, es hat natürlich irgendwas mit Social Media zu tun, aber mit meiner Meinung nach dem wertvollsten Social Media Ort, den wir uns geschaffen haben als Menschheit, nämlich LinkedIn. LinkedIn ist so wichtig. LinkedIn ist so wichtig, weil wenn es einen Ort gibt, digital unbedarfte Boomer aus dem mittleren Management, die längst ganz tief in sich drinnen spüren, dass der Zug für sie abgefahren ist. Wenn die ein Outlet brauchen, um ebenso unbedarfte Meldungen zu schreiben, die nichts anderes sind als ihr stiller Schrei um Hilfe, dann ist das LinkedIn. Weil es ist nicht Facebook, weil Facebook ist dort, wo sich Schizophrenen gegenseitig irgendwelche rassistischen Dinge entgegenschreien. Twitter ist der aggregierte Shitstorm der vermeintlich Intellektuellen, wie Journalisten oder irgendwelche Leute, die sich im politischen Umfeld befinden. Instagram ist alle, die dauernd auf Urlaub sind. So, und dann, ja, Snapchat und die Dinge sind alles für TikTok. Also TikTok ist die Gehirnwäsche Chinas und Snapchat ist irgendwie Porno-Nachrichten in Wirklichkeit. That's basically it. Aber LinkedIn ist ein beacon of light. und snapchat die singt wie porno nachrichten in wirklichkeit jetzt basic liter aber linkedin ist ein beacon of light in der darkness und ich kann dir gar nicht sagen wie aggressiv mich dieser scheiß macht er dort wobei differenzieren link die möglichkeit in zwei teile es gibt den wirklich relevanten teil wenn du du den Feed hast, wo du sagst, du kriegst was mit über die Branche, in der du arbeitest. So, ich krieg viel über die Branche. Weil du das machst. Weil ich das in der Timeline habe. Aber mich interessiert nicht, wenn irgendjemand, den er von einer Messe kennengelernt hat, die Nachricht von irgend so einem Jungentrepreneur, der jetzt schafft, einen Ultramarathon Frau, Kind und Work-Life-Balance zu schaffen, zu lesen, das macht mich aggressiv. Und das ist dieses Problem, das ich mit LinkedIn habe, dass es mich interessiert, was in meiner Branche passiert, aber mich interessiert nicht, dass Justin einen Ultramarathon gelaufen ist und mir deshalb erklärt, wie ich besser arbeiten kann, wenn ich einen Ultramarathon laufe. Ich war schon geneigt zu sagen, weil du sagst, es gibt zwei verschiedene Ich würde das nur mal ganz klar Du hast recht, es mag einen Bereich geben, der diese Benefits hat. Das wäre für mich der sinnvolle Bereich von LinkedIn. Ansonsten kann ich dir nur, ich möchte dir, ich möchte aber den anderen Teil entgegenhalten. Ja, unbedingt, wir reden ja heute über diesen Teil. Der mich so ragen lässt, dass ich mittlerweile schon begonnen habe, LinkedIn zu trollen. Also du weißt das ja, du siehst das, ich schreibe dort absichtlich, ich schreibe nur mehr Scheiße da drin, absichtlich Scheiße. Ich hatte mir letztens einen gemeinsamen Bekannter angeschrieben, ob es dir eh gut geht. Echt? Wirklich? Das muss man nachher sagen. Ob es wirklich so besorgt? Ja, okay. Oder nur so, hey, ist alles okay? Ja, geil. Dann ist es gut. Dann bin ich da. Ein gemeinsamer Bekannter hat mich beglückwünscht. Und ein ehemaliger Studienkollege hat unter ein Posting geschrieben, er macht LinkedIn nur mehr wegen meiner Kommentare auf. Hä? Weil ich mir gedacht habe, ich werde doch noch Influencer, glaube ich. Ich glaube, du wirst noch ein Sinnig der nächste Star sein. Der ist auch so ein rotes Tuch für mich. Wobei, dem halte ich zugute, dass er ein Massenbusiness, einfach ein Potzenbusiness aus dem Ganzen gemacht hat. Ja, und er war halt einer, der wusste, wie er das kommerzialisiert. Aber der ist zum Beispiel, habe ich letztens mir ein Video angeschaut, und der ist so durchschaubar in seiner Art, weil der sitzt, der wird interviewt und dann sagt er, ich werde Ihnen jetzt einmal erklären, wie das funktioniert. Sie lieben Ihre Mutter und Sie wollen, dass es ihr so gut geht. Richtig? Und der sagt ja. Wenn Sie vor einer Ampel stehen und es ist rot, dann wissen Sie, dass rot bedeutet stehen bleiben. Ja. Wenn ich Ihnen morgen sagen würde, ich könnte Ihnen bis ans Ende Ihres Lebens, könnte ich Ihnen garantieren dass sie genug luft zum atmen haben würden sie das dann annehmen ja sehen sie und genau dort beginnt effektive führung und was er gemacht hat ist dass er den dreimal abgeholt hat in dem man nicht und dieses dieser wackelt ist dann schon so am wackeln mit seinem jahr ja das sind ja sind ja keine Techniken, die er erfunden hat, sondern das ist, so rede ich mit Leuten. Ja, ja, ja, glaubst du mir das? Ja, ja, ja. Und dann erzähle ich ihm irgendwas und der sagt, ja, ja, ja. Und ich denke mir, du bist, also, wie gesagt, der hat das so zu einem Business gemacht, dass ich das respektiere, dass der eine Mörderkohle abgreift. Aber was ich nicht, was die Leute nicht, oder vielleicht verstehen sie es aber der sagt solche Dinge und macht solche Coachings und macht solche Videos und dann schauen sich das Leute an und sind dann happy nachher für 5 Minuten weil sie irgendwie glauben oh da versteht mich wer und dann sind sie aber immer noch im selben Scheißjob, mit denselben Scheißleuten, mit denselben Scheißchefs, die alle pathologisch krank sind in Wirklichkeit und wundern sich, warum sie ausbrennen oder warum ihnen ihr Leben am Arsch geht oder warum sie nie in der Hacken zu dem Punkt finden, dass sie sagen, endlich habe ich einmal das gefunden, was ich will. Weil das nichts nützt, weil das Problem nicht die sind, nicht du bist das Problem, sondern diese scheiß Maschinerie um dich herum ist das Problem. Und sie ist auch nicht das Problem, weil sie irgendwie böse ist oder sowas, sondern weil Unternehmen nicht dafür gemacht sind, uns Menschen gut zu tun, sondern Unternehmen sind dafür gemacht, viel Geld zu verdienen, indem der Tausch Produkt oder Dienstleistung gegen Knödel. Und darauf sind Unternehmen optimiert. Und alles, was wir uns einreden, dass es irgendwie Corporate Culture gibt und Employer Branding, alles ein Blödsinn. Das gibt es nicht. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern das ist ganz einfach. Es gibt Unternehmen, die sollen Kohle produzieren für ihre Shareholder und auch für dich als Angestellten, damit du halt dein Gehalt verdienst. And that's it. Und alles andere ist getarnt und verkleidet und sind Feigenblätter. Je nachdem, wie sehr du involviert bist oder wie sehr sensibel du auf das bist, desto früher oder später oder intensiver oder nicht merkst du, dass es Bullshit ist. Und du merkst das leider nicht, indem du hinter die Kulisse schaust, sondern du merkst es so subconsciously. Du denkst, irgendwas passt da nicht und dann bist du unzufrieden und dann sagst du so Sachen wie, dann kommen so Leute, die sagen, ja, und in den Unternehmen werden keine Entscheidungen getroffen oder der eine ist immer so, oder die eine ist ja wurscht, die sind immer so kurz angebunden und die sind keine guten Leader und sowas. Nein, falsch, sondern diese Maschinerie werkelt um dich herum mit der vollkommenen Missachtung dessen, was du bist, weil du vollkommen uninteressant bist für diese Maschinerie, werkelt um dich herum, um Geld zu generieren. That's it. Und manche machen das gut oder schlechter. Und manche machen das gesellschaftlich vertretbarer oder weniger vertretbar. Es gibt die, die das gut machen, die verdienen viel Geld. Da ist immer viel Knödel da. Da können gute Gehälter zahlen und die haben genug Knödel, um es dir möglichst angenehm zu machen als Angestellten. Mit Benefits und auch, dass die Budgets immer da sind und du brauchst sie nicht für 5 Euro rechtfertigen und so weiter und so fort. Die, die es schlechter machen, da ist es immer knapp, da ist es immer geschissen, da ist immer Crunch-Time, da wird immer gespart und so weiter. Und manche machen das gesellschaftlich und, ja, gesellschaftlich mehr oder weniger vertretbar. Es gibt welche, die machen das mit Produkten und Dienstleistungen, die uns als Gesellschaft wirklich gut tun. Keine Ahnung. Unternehmen, die Brutkästen für Frühchen bauen und konstruieren. Yeah! Und weiter entwickeln, noch besser machen und die Säuglingsmortalität noch weiter reduzieren. Yeah! Und weiterentwickeln, noch besser machen und die Säuglingsmortalität noch weiter reduzieren. Yes! Und es gibt Unternehmen, die Atommüll irgendwo eingraben. Keine Argmacht, gell? Keine Argmacht, aber ja, und wahrscheinlich viel Geld damit verdienen, aber halt. Und die Frage ist, wo in diesem Spektrum, also wo möchtest du sein? Und das ist keine, und mehr gibt es aber für dich nicht. Es gibt nicht mehr. Es gibt dann kein und wir als Angestellte und so, nein, du bist eine Ressource und du bist austauschbar und du bist dem Unternehmen vollkommen wurscht und du hast Kolleginnen und Kollegen, mit denen du mehr oder weniger bestgut kannst und zu 99% in dem Moment, wo du weg bist, interessiert das Und du hast Kolleginnen und Kollegen, mit denen du mehr oder weniger best gut kannst und zu 99% in dem Moment, wo du weg bist, interessiert das. Vielleicht gibt es eine Abschwingung. Es gibt eine Kurve dazu. Was? Wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wie groß, wie lang die Zeit ist, bis vergessen wurde und wo man sagt, die war doch immer so toll und dann gibt es da wirklich eine kurve am punkt wo man sagt eigentlich war die gar nicht so toll die eigentliche füße ja ja ja ja ganz sicher 100 prozent aber das heißt ja für mich nur dass es vollkommen wurscht ist wie du bist weil das immer dieselbe mechanik ist. Und bei manchen geht es schneller oder langsamer. Wurscht. Aber das ist für mich... Ich bin schon wieder am... Aber das ist einfach... Diese Gefühle ruft LinkedIn in mir hervor. Das hat sehr viel mit meiner Historie im Unternehmen und im Erwerbsleben zu tun, dass ich auch ein gebranntes Kind bin. Aber that's it. That's it. Schau, es ist in Wirklichkeit, das ist immer mein Lieblingsbeispiel, irgendwann, so hat es nicht stattgefunden, aber irgendwann im 18. Jahrhundert, 18. bis 19. Jahrhundert, zunehmende Technologisierung, Aufbrechen dieser alten feudalistischen, ich rede jetzt von Europa, der alten feudalistischen, ich rede jetzt von Europa, der alten feudalistischen Gesellschaftsstrukturen, Bevölkerungswachstum, starkes Bevölkerungswachstum. Und irgendwie unterhalten sich dann zwei Adelige oder sowas und sagen, wie bringen wir den Leuten bei, dass sie, also wie bringen wir 90% der Bevölkerung bei, dass sie bis ans Ende ihres Lebens leibeigene sein werden und nichts anderes machen werden als diesen hier. Also zwei Möglichkeiten, entweder diesen hier oder diesen hier. Ja, das eine ist ein bisschen sicherer mit weniger Geld und das andere ist ein bisschen mehr Geld dafür, aber kann das sein. Wie bringen wir das denen, wir werden Riots bekommen. Und der andere hat gesagt, mehr Geld dafür, aber kann das sein? Wie bringen wir das denen? Wir werden Riots bekommen. Und der eine hat gesagt, wir müssen ihnen irgendwas zum Spielen geben, dass sie glauben, dass das, was sie da tun, mehr ist als nur das da oder das da. Und das ist jetzt nicht von heute auf morgen, sondern das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass so diese Mär erzählt wird, dass alle, was wir im Angestelltenverhältnis machen und genauso die, die irgendwie selbstständig sind, bis der eher alles, also bis auf die 10% ganz oben, die so viel Kohle haben und so viel Background, dass es vollkommen wurscht ist durch Generationen hindurch oder weil sie Glück gehabt haben bei irgendwas, egal oder sich was erarbeitet haben, auch in der Semise, ich sage das gar nicht abwertend, aber da gibt es einen ganz kleinen Prozentsatz, denen ist das wirklich wurscht. Und der Rest hängt immer nur am Tropf in Wirklichkeit. Und jetzt kannst du entweder die genaue Wahrnehmung davon haben, dass du sagst, ja, ja, weil das halt so vorherbestimmt ist, weil 90% der Menschen auf die Welt kommen und dann in Wirklichkeit von Tag zu Tag schauen müssen, dass sie sich ihr Leben zusammenarbeiten und wenn du Glück hast, bist du in einem Umfeld wie in Europa, wo das sehr gut abgesichert ist und du hast eine sehr hohe Lebensqualität und du hast sehr viel rechtliche Sicherheit und so weiter oder du bist irgendwo in Asien verramt und musst aufpassen, dass du nicht an Typhus stirbst, wenn du das Wasser aus der Lacken trinken musst. Ja, so. Gibt Unterschiede. Aber ich sage nur, in Wirklichkeit ist es das. Weil das ist es. Und mehr ist es nicht. Und es gibt keinen Purpose. Und es gibt keine sich verwirklichen als Ding. Aber jetzt haben wir ja LinkedIn. Jetzt ist ja alles besser. Nein, LinkedIn ist die Propagandamaschine. LinkedIn ist die Selbstpropagandas Opium des Volkes. Das ist, wo das Volk sich selber erklärt, dass das ganz toll ist, was sie machen. Das war der Punkt. Das war die Erklärung. Und jetzt, pass auf. Ich finde ja das. Ich weiß gar nicht, warum. Ich glaube, LinkedIn erkennt einfach, dass wir das... Die wissen, was du magst. Schreibt eine, das ist das Allergeilste, eine Werbetexterin und Conversion Expert schreibt. Pass auf. Und du merkst richtig, wie das den Bach runter geht, während sie da, ich sage jetzt nicht wo sitzt und schreibt, aber pass auf. Ach Deutschland, übertreib mal deine Rolle nicht. Ich bin keiner von denen, der dauernd über Deutschland schimpft. Natürlich nicht. Denn durch die ganzen Reisen habe ich das, was ich immer verpönt habe, richtig zu schätzen gelernt. Also erstens einmal, du verpönst nichts, sondern etwas ist verpönt. Sondern du hast etwas, was du immer kritisiert hast vielleicht. Und dann durch die ganzen Reisen ist ein bisschen siebenjährigen Deutsch. Also, durch die ganzen Reisen, sie macht viele Reisen, diese Person, was ich immer verböhnt habe, richtig zu schätzen gelernt. Eigentlich Doppelpunkt. Ordnungsstrukturenregeln. Jetzt wird's deutsch. Jetzt wird's deutsch. Und zwar, und jetzt zählt diese Person quasi in Bullet Points auf. Get this. Jeder Bullet Point ist eine Brezel. Deutsch. Und zwar, und jetzt zählt diese Person quasi in Bullet Points auf. Und get this, jeder Bullet Point ist eine Brezel. Und jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, ist das drollig? Oder ist das eigentlich schon ein bisschen im Brauhauskeller? Ich würde gerade sagen, wenn du jetzt in die nationalsozialistische Richtung abweichst, verstehe ich es voll. Pass auf, Brezel 1. In Deutschland werde ich nicht überfahren, wenn ich über eine fast rote Fußgängerampel husche. Ich glaube, das stimmt nicht. Man müsste die Statistik anschauen. Pass auf, jetzt fangen wir gleich mal an. Implizit ist natürlich in so Scheißländern wie Italien zum Beispiel oder Frankreich, wo die fahren ja wie sie wollen. Zweitens, eine fast rote Fußgängerampel, da hast du schon nichts mehr zu suchen drauf. Sind wir uns da einig, dass du eigentlich schon nicht mehr drüber huschen solltest? Das ist einmal Nummer 1. Strike one. Strike One. Zweite Brezel. In Deutschland kann ich zum Arzt gehen und werde mehr oder weniger schnell behandelt, wenn ich krank bin. Nur in Deutschland. Nur in Deutschland. Ich finde es ja schade, dass wir alle sterben müssen, wenn wir krank sind. In Österreich kann man zu reisenden Scharlatanen gehen, die aus dem Wagen heraus so Tinkturen verkaufen. Man kann zu Zigeunern gehen, die einen mit Gesundhand lesen. Oder zum Medizinmann. Ich habe Schamanen. Ich habe jetzt einen Schamanen. Genau. Pass auf. Drittens. In Deutschland weiß ich immer genau, woran ich bin. Control Freaks lieben diesen Trick. Und die ÖBB hasst ihn. Die ÖBB hasst diesen Trick. Da bin ich nicht ganz sicher, was sie sagen. Ich glaube, vielleicht ist das ein Insider, das irgendwie beim dritten Bullet Point, weil drei Bullet Points... Ich glaube, da macht es ein Insider. Vierter Brezel. In Deutschland fühle ich mich meistens sicher, außer es rennt wieder ein Löwenwildschwein durch Berlin und alle drehen durch. Natürlich, in Deutschland herrscht Sucht und es ist ein Law and Order Country. Nein, pass auf. Es geht jetzt bergab. Es geht jetzt bergab. Jetzt kommt wieder. Letzte Brezel. Und in Deutschland gibt es Sprudelwasser. Da geht mir das Herz richtig auf. In Deutschland gibt es Sprudelwasser. Wenn man sagt, in diesen Ländern, da gibt es ja kein Sprudelwasser. Nicht einmal das haben die. Da kann ich aus der Pippen diese verklorete, veralte Kot-Tunke da raussüffeln. Oder du hast vielleicht Wasserpulver, aber du weißt nicht, mit was du das mischen sollst. Jetzt kommt's. Aber, jetzt zweiter Akt. Klar, Deutschland übertreibt es oft. Ach, Deutschland. Deutschland, du immer mit deinen Übertreuungen hier. Wie hier am Flughafen. Was schreibt sie vom Flughafen? Ja, sie sind wieder am Reisen. Wie hier am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle. Da möchte ich dazu noch was sagen. Wir merken uns das, wo diese Sicherheitskontrollen da wahrscheinlich sind. Aber Deutschland kennt halt seine Rechte und wird nicht müde, das in jeglichen Situationen zu demonstrieren. Deutschland, du kennst halt dein Recht. Du hast dein Recht, einfach so zu sein, wie du bist und auch den anderen Ländern beizubringen. Was ist die Motivation hinter diesem Posting? Warte, es kommt ja noch alles. Trotzdem freue ich mich immer wieder, in andere Länder zu gehen. Zu gehen? Zu gehen. Deswegen habe ich eine Vermutung, denn ich mag es auch gerne chaotisch und wild. Hashtag sogar nicht deutsch. In diesem Sinne, liebste Grüße aus Griechenland. Now we have it. Wo man für nichts eine Rechnung bekommt und wo Pünktlichkeit und Ordnung Fremdwörter sind. Hashtag Copywriter, Hashtag Werbetexter, Hashtag Don't be so German, Hashtag BGB. BGB. BGB verstehe ich nicht. Don't be so German. Don't be so German. Das ist wieder sein Boomer-Hashtag, wo ich einfach einen Satz schreibe. Also, diese Person, ich werde jetzt sagen, diese Person war in ihrem Leben in folgenden Ländern. Pommern, Rügen, Bayern, Österreich, Schweiz und jetzt Griechenland. Das erste Mal. Rausgewagt. Das erste Mal rausgewagt. Das erste Mal eine Länge. Hat aber Freunde, die schon einmal in Italien waren und Horrorgeschichten über dieses Land erzählt haben. Und diese Brezen sitzt in Griechenland am Flughafen und was wird sein? Der Flieger ist verspätet. Und sie hat offensichtlich, sie hat sich eine Stulle, sie hat sich dort eine Stulle besorgt und hat sich gedacht, das ist ja Wahnsinn, in dem Flughafen kostet eine Stulle 8 Euro. Und bei mir in Böblingen an der Rems wenn ich dazu metzger g kosten stulle 2 euro kostet 8 euro kostet ja so also das heißt sie wartet auf den flug kennt sich natürlich überhaupt nicht aus spricht die sprache nicht der Hat Angst, dass sie nie wieder zu Muttern heimkommt, weil sie wohnt noch bei ihrer Mutter offensichtlich. Möglich. Ganz sicher. Und zwar irgendwo, also ich habe jetzt eher einen norddeutschen Akzent, aber ich würde jetzt sagen irgendwo im Schwäbischen. Im Schwäbischen. Im Schwäbischen, auf der Alb. Und hat jetzt Angst. Und diese Angst muss irgendwie produktiv raus. Weil sie ist ja Werbetexterin und Conversion-Expertin. Und deswegen schreibt sie jetzt diese Ode an Deutschland, Deutschland über alles. Also sie hat eigentlich die neue Bundeshymne geschrieben. Und das, was ich gut finde, ist, dass sie irgendwie aus ihrer schwierigen Jugend, wo sie lang damit gekämpft hat, dass ihre Eltern sie als vollwertig akzeptiert haben, schreibt, Deutschland kennt halt seine Rechte. Und eigentlich, ich kenne meine Rechte. Ich darf das. Deutschland kennt halt seine Rechte und wird nicht müde, auch ich werde nicht müde, in jeglichen Situationen, das in jeglichen Situationen zu demonstrieren, das in jeglichen Situationen zu demonstrieren. By the way, das in jeglichen Situationen zu demonstrieren ist auch für eine Werbetexterin nur so halbseitig. Was heißt in jeglichen? Es muss ja heißen, dass in vielen Situationen oder in allen Situationen oder, aber was heißt in jeglichen? Es ist ja beliebig. Das stimmt ja nicht ganz. Und, liebste Grüße aus Griechenland, wo man für nichts eine Rechnung bekommt. Also für wirklich nichts? Nichts, nein. Da kommen Leute und geben da eine Rechnung. Und wo Pünktlichkeit und Ordnung Fremdwörter sind. Auch hier das Wort Fremd ist nie gut. Ich finde, das ist die übelste Angreifung, das ist das Ordnungsding. Das ist so, wie wenn du... Das ist echt übel. Das ist richtig übelding. Das ist echt über. Das ist richtig über. Ich gehe noch einmal in den Anfang. Ich bin keiner von denen, der dauernd über Deutschland schimpft. Du schimpfst eh nicht über Deutschland. Die Einleitung heißt ja, ich schimpfe nicht immer über Deutschland, aber. Denn durch die ganzen Reisen, von was ich gemacht habe, das sind überhaupt keine Reisen gemacht, weil du gehst, du hast geschrieben unten, du gehst in Länder, eh klar, Wanderung nach Rügen, ja, Wanderung nach Pommern, durch Pommern mal mit dem Rucksack, so. Also die ist, und ich habe dann auch da kommentiert drauf, aber ich sage nicht was. Also das sind, und sowas nimmt mir Und ich habe dann auch da kommentiert drauf. Aber ich sage nicht was. Und sowas nimmt mir Stunden meines Lebens. Ich denke, what the fuck is happening here? Also diese Attitude zu sagen, die Welt sollte eigentlich mehr sein wie Deutschland, die hatten wir schon mal. Das hat nicht gut funktioniert, weil die Welt erstens einmal die Frage sich stellt, ist das wirklich so toll? Und zweitens einmal, weil wir gelernt haben, die anderen Länder haben ein Recht darauf, nicht so zu sein wie Deutschland. Sie haben ein Recht darauf, nicht so zu sein wie die USA. Sie haben ein Recht darauf, nicht so zu sein wie Russland. Sie haben auch ein Recht nicht so zu sein wie Deutschland. Auch sie haben auch ein Recht nicht so zu sein wie Deutschland. Auch wenn es dort kein Sprudelwasser gibt. By the way, was die größte What the fuck Deswegen sage ich, die kann nirgendwo gewesen sein, weil du kriegst Mineralwasser so da, wenn du in Keine Ahnung, bleiben wir bei Italien, wenn du dort in einen esselunga reingehst kriegst du mehr varianten an mineralwasser als du sie jemals gesehen hast ja wenn du ihn wenn du in new york in den vielleicht nicht in den 7-eleven gehst aber in einen hole fuß gehst kriegst du mehr varianten kriegst da kriegst du wie heißt das aus Jugoslawien, das eh so ein Bekanntes. Ist ja wurscht. Alles. Du kriegst San Pellegrino, Perrier, du kriegst jeden Scheiß. Also wovon redet die? Es macht vorn und hinten auch einfach keinen Sinn. Zuerst sie so hinstellen, als würde sie... Der Name, kein Sinn. So nicht üben. Zuerst sie so hinstellen, als würde sie... Der Name, ha? Der Name. Das Programm. Als würde sie über Deutschland schimpfen und dann schreibt sie die größte Lobeshymne. Also allein das geht ja schon im Text nicht zusammen. Also mit dem habe ich den größten Konflikt eigentlich in dem Posting, dass er anders beginnt und die komplett falsche Fährte bringt. Und das macht nie... Jetzt sage ich dir mal, wenn das jemand leicht betrunken, in einem Rage-Anfall, mit vielen Rechtschreibfehlern, mit viel zweifelhafter Grammatik und null Interpunktuation, Interpunktuation, Punktuation mit falscher Punktuation oder keiner, sorry. Ich schreibe ja nicht über mich, dass ich Werbetexte und Conversion-Experten bin. Aber wenn ich mir Werbetexte und Conversion-Experten dann verlange ich da einen geschliffenen Artikel, dass ich sage, okay, weil ich Werbetexte bin, weiß ich, wie ich so einen Post aufbaue, weiß ich, wie Spannung jetzt, weiß wie Setup, Payoff, ich weiß, wie Grammatik funktioniert. Und nicht wie, denn durch die ganzen Reisen habe ich das, was ich immer verpönt habe. Du hast nichts verpönt. Du hast kritisiert, aber nichts verpönt. Nächste. CEO and Founder of. Ich kann das einseitige Bashing gegen Arbeitgeber nicht mehr hören. Der ist gut, den kenne ich. Der ist gut. Das einseitige Bashing gegen Arbeitgeber. Ihr seid es wirklich. Arbeitgeber-Bashing. Ich sehe auf LinkedIn immer mehr Bashing und Forderungen gegen Arbeitgeber. Forderungen gegen Arbeitgeber. Mehr Benefits, mehr Gehalt, weniger Arbeitszeit etc. Immer im Fokus dabei, der böse Arbeitgeber, der nichts davon ermöglicht. Also ich sehe viel auf LinkedIn. Viel. Aber das habe ich noch nie gesehen. Ich habe mich auch gefragt, wie das gelesen hat. Also ich habe gesehen, ganz im Gegenteil. Ich sehe meistens die Postings mit, aber okay, das sind die Bubblen, aber was ich von LinkedIn kenne ist, oh, wir haben jetzt wieder ein Team-Event dort, oh, wir haben jetzt wieder einen Obstkorb hingestellt bekommen. So, hey, danke ans Team. Ein Fussi-Tisch, ja. So, ja, genau, also ganz im Gegenteil. Dort, wo ich Bashings mitbekomme, ist in den USA beispielsweise, wo die Kelloggs-Arbeiter in der Kelloggs-Fabrik streiken gehen, weil sie ihnen die Dantels gestrichen haben und jetzt nicht einmal zum Zahnarzt gehen können und sich die Plomben machen können. Richtig, ja. Und dann denke ich mir, okay, jetzt kommt, also er schreibt immer im Fokus der Beziehung, all diese Forderungen sind absolut valide. Das so, hey, du bist gar nicht scheiße, wenn man zusammen an einem Strang zieht. Denn wie soll die Rechnung ansonsten aufgehen? Fuck that shit. Ihr braucht Angestellte, ihr großen Unternehmer und CEOs. Then pay them. You fuck. Denn wie soll die Rechnung sonst aufgehen? Indem ihr einfach zahlt. Ordentliche Gehälter. That's it. Keine Liebe in die Arbeit stecken und ein herzliches Umfeld erwarten. Keine Verantwortung übernehmen, aber abstruse Gehaltsverstellungen. Keinen Beitrag zur Kultur leisten leisten in dem ich was machen ein lied spiel auf meinem banjo oder was ist der beitrag zur kultur keine beitrag zur kultur leisten und sich über eine schlechte kultur beschweren keine deadlines einhalten und jetzt kommt ja keine deadlines einhalten und Projekte abschließen, aber eine Vier-Tage-Woche fordern. Also, was er das Problem hat, er ist gerade in den Allerwertesten gefickt worden in seiner Agentur von irgendeinem Kunden, weil irgendein Projekt nicht auf Schiene ist. Er ist zum Team hin, wo wahrscheinlich viele junge Leute und viele Gen-Sealer drinnen sitzen, Team hin, wo wahrscheinlich viele junge Leute und viele Gen-Sealer drinnen sitzen. By the way, durch die sich Agenturen am Leben halten, indem sie nämlich Interns haben und Volontariate ausschreiben, also nix zahlen den Leuten und sich junge Leute von der Uni holen, weil die verlangen eh nix und dann sich wundern, warum die dann Forderungen haben, dass sie dann trotzdem ordentlich bezahlt werden. So funktioniert das Agentursystem nämlich. Billige Arbeitskräfte, die sich nichts sagen trauen, weil sie noch nicht genug Erfahrung am Arbeitsmarkt haben, was eigentlich geht und was sie eigentlich wert haben. Und dann über die Zeit diejenigen rausfiltern, die so masochistisch veranlagt sind, dass sie genau dort reinpassen, dass sie dauernd ausgenutzt werden. Und darüber finanzieren sich die CEOs, weil auf der letzten Seite sieht man ihn, das habe ich jetzt nicht ausgedruckt, sieht man ein Foto von ihm, wo er quasi so macht, mit einer Patek Philippe, einer Nautilus, einer Uhr, die, wenn du es überhaupt kriegst im Moment, 35.000 Euro kostet. By the way, ich kenne die Uhren, ich kenne mich nämlich mit so einem Scheiß aus. You fucking piece of shit. Nämlich, die leistet er sich deswegen, weil er die Personalkosten in seiner Scheißagentur niedrig hält. Aber dann wundert er sich, warum das Leute sind, die dann halt sagen, ich verdiene einen Scheiß, ich mache halt auch einen Scheiß. Also, sein ganzes Problem ist deswegen, in den Ahr gefickt worden, gerade von irgendeinem Kunden, weil ein Projekt scheiße läuft, ins Team gegangen, alle angebrüllt, blöd und wahrscheinlich lange Gesichter bekommen. Keine Deadlines einhalten und Projekte abschließen, aber eine Vier-Tage-Woche-Frage. Das ist das, was ihm richtig im Magen liegt jetzt im Moment. Und deswegen schreibt er jetzt auf LinkedIn. Ganz im Ernst. So kann das nicht funktionieren. Für niemanden. Wenn die Company läuft, dann sind diese Dinge auch kein Problem. Bei ihm läuft es gerade nicht so. Viele Arbeitgeber geben sich wirklich Mühe im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Er redet auch von Arbeitgeber, das heißt kleine Agentur, Airline oben, also wir reden ja nicht von Unternehmen, sondern Arbeitgeber, Einzelkämpfer, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen tollen Arbeitsplatz zu bieten und das ist nicht gerade günstig. Viele Arbeitgeber geben sich wirklich Mühe. Nein, ihr gebt euch nicht Mühe, ihr macht genau das Minimum. Und das ist okay, das meine ich ja damit. Nein, nein, nein. Du wirst doch nicht, wenn du Eigentümer von irgendeiner kleinen Putze bist und sagst, ich kann dort, damit ich mit meiner Familie ein schönes Leben bestreiten kann, kann ich 150.000 Euro rausziehen jedes Jahr dort, neben meinem Gehalt. Oder ich kann diese 150.000 Euro rauspulvern, um es meinen Mitarbeitern schön zu machen. Ist doch ein Bullshit. Warum? Weil es ja eh auch nicht aufgeht, weil es deinen Mitarbeitern auch vollkommen scheißegal sind. Die Hälfte geht, die Hälfte will nicht mehr, ein Drittel ist inkompetent. Das ist doch einfach so. Also vollkommen klar, machst du das absolute Minimum und das ist nicht einmal böse gemeint, sondern du machst genau das, damit es ein annehmlicher Arbeitsplatz ist. Nicht mehr und nicht weniger. That's it. Let's be honest. Aber dazu ist die Arbeit beider Seiten gefragt. Schluss mit jetzt wäre der Bossi. Let's be honest. geben und im Gegenzug nichts dafür zu bekommen, geht natürlich auch nicht. Ja, geht auch nicht, scheiße. Deshalb ist es so wichtig zu verstehen, es ist ein Geben und ein Nehmen. Vor allem ist es ein Nehmen, ja, von beiden Seiten. Hashtag Mitarbeiter, Hashtag Arbeitgeber, Hashtag Arbeitnehmer. Das letzte habe ich nicht ausgedrückt. Also, wir haben ja die kleine Textanalyse, die kleine Gedichtinterpretation schon währenddessen gemacht. Nämlich bei dem rennt es gerade richtig scheiße. Da rennt gerade ein Projekt richtig, richtig Arsch. Der ist gerade richtig geworden vom Kunden nämlich, nämlich der, der die Kohle wirklich hat. Und ist drauf gekommen, dass er sich leider ein Umfeld, er sich ein Umfeld konstruiert hat, wo er nicht so toll qualifizierte Mitarbeiter hat, die so in einem Gehaltsgefüge sind und auch nämlich die Mitarbeiter suchen sich ja das Gehaltsgefüge nicht aus, sondern du bietest Gehälter an, wo dann wer sagt, dafür bin ich bereit, das zu machen. Und das ist genauso wie in der Logistik, warum wir uns jetzt alle wundern, warum, wenn ich wo anrufe und was bestellt habe, redet der nicht Deutsch mit mir? Ja, weil die halt nur 50 Cent bezahlt werden. Und dafür kriegst du keine Akademiker aus dem urbanen Bereich, sondern du kriegst sub, sub, sub, sub, sub ausgesourcte Unternehmen aus Billiglohnländern mit entsprechenden Personal. Keinen schlechten Menschen, aber entsprechenden Personal. Und genauso brauchen sich die nicht wundern, warum es im Team nicht so läuft, weil da sich halt Leute gefunden haben, die genau das Minimum für das Geld machen, das sie dort kriegen. You pay peanuts, get fucking monkeys. Und dann schreibe ich einen Post auf den, und da haben Leute ihm gratuliert und danke für deine ehrlichen Worte. Und haben sich dort einen gewenkt auf das und es ist in wirklichkeit ein ich wiederhole noch einmal ein hilfeschrei es rennt nicht gescheit und wo soll ich das jetzt kann ich ein bisschen kann ich ein bisschen reichweite generieren bei eyeballs mit dem scheiß da soll ich, ich hab dich... Der Boss. Ja, der Ding. Und das Foto nachher erreicht... Weil der ist so deppert, dass er ein Foto nachreicht beim Posting, wo er diesen hier macht und du siehst diese Uhr. Und du denkst dann, what the fuck? Also nämlich die Leute, die sich auskennen, sagen, halt deine scheiß Fresse. Das bist du. Du bist nicht inmitten deiner Mitarbeiter. Also du hättest auch ein Foto machen können, sagen, halt deine Scheißfresse. Das bist du. Du bist nicht inmitten deiner Mitarbeiter. Also du hättest auch ein Foto machen können, wo du inmitten vom Büro sitzt und dann, also einfach, nein, du wolltest ein cooles Foto mit dir, mit deiner geliebten Uhr, die du da rausgezahlt hast, für das Halbjahresgehalt. So. Und jetzt weißt du, wisst ihr, liebe Kinder, warum der Onkel so raged immer auf LinkedIn. Und wenn euch das gefallen hat, dann wird es wieder Und jetzt weißt du, wisst ihr, liebe Kinder, warum der Onkel so raget immer auf LinkedIn. Und wenn euch das gefallen hat, dann wird es wieder eine Folge geben mit LinkedIn Rage. Willst du deine jetzt noch machen oder machen wir es ein anderes Mal? Meine ist schnell erzählt. Ja, machen wir es noch. Das haben wir jetzt noch drauf. Zurück in die 90er. Es ist ein Lobgesang auf eine Produktwerbung. Zurück in die 90er, wie True Fruits mit einer Flasche eine ganze Generation anspricht. Mein Highlight des letzten Wocheneinkaufs. Die aktuelle Smoothie-Flasche von True Fruits GmbH verlinkt ich bin schon lange Fan ihres Marketings die Jungs und Mädels haben es einfach drauf die Jungs und Mädels die hauen es raus, das kannst du dir nicht vorstellen Klammer auf, vor einem Jahr oder zwei Jahren hätten wir noch geschrieben, die Typen haben es einfach drauf, weil es sind ja eigentlich die Nenner. Aber jetzt kommt's. Philipp, Ihr neuster Geniestreich. Erinnerungen einer ganzen Generation ziehen die Rückseite der Flasche. In meinem Fall der Millennials. Die sind immer ganz millennial, aber okay. Selbstgebrannte CDs, Lamy-Füllfeder, Handy-Klingeltöne auf Viva und der bekannte ICQ-Sound. You name it. You name it. Alles auf der Flasche. Geil ist nämlich auch die Lamy-Füllfeder. No, weil die ist eigentlich älter. 90s. Die ist älter. Die ist älter. Das ist genauso, wenn du sagst, der Horch Personenkraftwagen, der Horch, die wie Leder pflege, und der Horch Personenkraftwagen. Genau. Und der neue Gasherd von von den Elektra-Prägenz. You name it. Das ist genau. So ein Blödsinn. Das hat nie einer geschrieben oder einer, der so jung ist. Nämlich älter. Diese Auflistung hat mich schneller in meine Kindheit zurückversetzt als jede Zeitmaschine. Die in den 60er Jahren war, ja genau. Nicken und schmunzeln stand ich also vor dem Kühlregal, während ich in meinem Kopf Bilder von Tamagotchis und meinem ersten Nokia-Handy aufmachte. So, und jetzt sage ich dir was. ersten Nokia Handy aufmacht. So und jetzt sage ich dir was, die olle Person ist wie bei einem Schlaganfall vor dem Kühlschrank nickend und schmunzeln. Drei Stunden lang bis die Kinder kommen zu mir und sagen ist alles okay mit dir und sie ist, sie nickt und schmunzelt. Mit der mit der Smoothieflasche in der Hand. Da, da trennt sie und ist schon draußen. Bereits angebrunzt. Und die haben gesagt, ist alles okay mit dir? Was? Leserdisc. Leserdisc. Nicken und schwimmen. Sonst stehe ich also vor. Die Leute haben keine Ahnung, was sie schreiben. Nostalgie vorprogrammiert. True Fruits hat genau ins Schwarze getroffen und mich als Konsumentin damit voll und ganz abgeholt. Jeder einzelne Punkt auf dieser Liste sagt mir, hey, wir kennen dich. Wir verstehen deine Welt und wissen, wie du tickst. Treffer versenkt. Check. Back off. Ladies and Gentlemen, das ist Zielgruppenverständnis, von dem alle immer sprechen. Marketing ist mehr als nur Zahlen und Fakten. Es geht darum, die Sprache deiner Zielgruppe auf eine Weise zu sprechen, die zeigt, dass du sie wirklich verstehst. Ihre Werte, ihre Vorlieben, ihre Sicht auf die Welt, dann, dann entsteht Marketing, das direkt ins Herz geht und im Kopf bleibt. Aber das war, weißt du, wer das geschrieben hat, das muss so ein Propagandaminister gewesen sein, weil... Ich würde es gar nicht mehr weiter vorlesen. Ich habe das übrigens kommentiert. Ich habe gesagt, dass ich in der heutigen Zeit, in der die geopolitische Lage so prekär ist, mit Denken an die Opfer dieser Konflikte, sagen muss, dass meine Formulierung wie Treffer versenkt als höchst zweifelhaft erscheint. Ich habe es gelesen. Deswegen hat wahrscheinlich wer gefragt, ob es mir gut geht noch. Mir geht es eh gut eigentlich. Was mir aufdrängt bei dieser ganzen Geschichte ist, ist Marketing wirklich schon so cheap, dass ich nur Wörter draufschreiben muss in der Zielgruppe? Ja, fix. Das ist das, was ich an diesem Post als meinen Kritikpunkt sehe. Tamagotchi, bla bla bla. Und das von einer Smoothie-Flasche mir sagen lassen muss, dass sie vorgaukelt, mich zu verstehen. Jedes fucking Scheißprodukt im Supermarkt redet dich eh schon an. Hallo, ich bin gesund, iss mich. Ich bin deine Mutter. Ich hätte gern, hallo, ich bring dich um. Yeah! Not in a shitty way, but kind of. Zigaretten-Bar. Ich bin deine Mutter. Ich brauche das nicht mehr. Ich hätte gerne, hallo, ich bringe dich um. Yeah. Not in a shitty way, but kind of. Kind of. Zigaretten quasi. Nein, das ist shitty way. Aber zum Beispiel Aspartam in so Light-Sachen drinnen. Diese Art von Marketing kommt mir in letzter Zeit immer unter. Und ich weiß nicht, wenn es an... Da gibt es zum Beispiel jetzt gerade ein Auto und ich sage jetzt bewusst die Marke nicht, weil die keine Plattform geben will, in dieser Werbung sagt die Sprecherin, dieses Auto bietet dir eine Welt, in der du sein kannst, wer du willst. Und ich denke mir, generell richtig, was die Werbung macht. Sie will mir ein Image generieren, dass ich mich mit der Marke verbunden fühlt und es haben viele automarken auch immer gut gekonnt die leute so abzuhören aber was diese marke macht ist sie sprechen einfach das an was werbung bewirken soll ja ja ja also sie sagen schon sie sagen das was die werbung bewirken soll und es ist bei keinen werbungen so evident wie bei den autowerbungen weil autos einer gewissen Kategorie komplett austauschbar sind. Es ist vollkommen wurscht und sie müssen dir immer noch verkaufen, dass du die zweitgrößte Ausgabe in deiner, also Normalsterbliche, die zweitgrößte Ausgabe nach der Immobilie, die a. keine Investition ist und b. einen Wertverfall hat, dass eine Sau zum Speiben anfängt, die so verkaufen, dass du glaubst, das ist was Gescheites. Weil sonst dürfte niemand mehr ein neues Auto kaufen. Kein Schwein. Außer du sagst, ich habe die Kohle, ich kaufe mir ein Neu-Över, weil ich ein Fahnmobil haben will. Weil ich unter 20 bin und bei meiner Mutter wohne. Nein, whatever. Aber ich meine, das Auto als Nutzartikel. Und deswegen, und jetzt wollte ich entschuldige sagen, es ist bei keiner Art von Werbung so evident und es ist so evident, dass die Lisa, wurscht, meine Frau, die null aufpasst bei solchen Sachen und sowas auch nie zerlegt. Die denkt darüber nicht nach. Wir sehen eine Autowerbung und sie sagt, was hat das mit dem Scheißauto zu tun? Dieses, oh yeah, und dann die Surfer und durch die Stadt gehört dir. Und sie sagt, was sagt das jetzt gerade? Sogar dort fällt das auf. Bei uns genauso, wie diese Radiowerbung für das Auto Grendes sagt die Anna, meine Frau, müssen die das Bild nicht generieren, warum erzählen die das nur? In der du sein kannst, was du willst. Sie müssen mir doch in der Werbung nochmal erklären, wer ich sein will. Ich will von der Werbung erklärt kriegen, wer ich sein soll, damit ich das Auto... Stalin? Josef Stalin? Na echt, es geht so in den Bach rum. Detective Andy Sipowitsch? Mit so einer Smoothie-Flasche. Seine Freche. Dieser Lobgesang ist ja von irgendeinem Propagandasöldner geschrieben worden, die so tut. Und wahrscheinlich irgendeinem Propagandasöldner geschrieben worden, die so tut und wahrscheinlich irgendein, meine Vermutung ist, irgendein Freelancersöldner dort dabei bei diesem Marketing Programm und postet jetzt als selbst. Das ist einmal Nummer eins. Zweitens einmal älter. Nix Millennial, also am äußersten Ende der Millennials going on. My way. Wenn ich Elektraprägen in die Waschmaschine höre, Kamagotchi, bla bla bla. So, fuck that shit. Rubik's Cube. Ja, Rubik's. Warte, was ist so eine Der Stabmixer Dieser App-Trainer Ja, genau Hula Hoops Hula Hoops Nicht erinnert mich an meine Jugend an den 90er so wie Hula Hoops Es wäre ja noch geiler, wenn sie auf die Flasche andere Produkte draufschreiben, die in der Zeit zum Beispiel populär waren, wie wenn du Smarties draufschreibst. Nein, oder zum Beispiel, na oder, oder du schreibst so Sachen drauf wie Methamphetamin von Bayer. Panzerschokolade von Bayer. Nichts erinnert mich so an meine Jugend. Da gibt es auch Rabbit Holes, by the way, mit wie viel waren die Armeen damals unter Drogen gesetzt und so weiter. Ich habe ein neues Buch dazu, da müssen wir natürlich drüber reden. Titel oder Kapitel habe ich jetzt vergessen. Sieg Hei. Der totale Rausch. Das kommt mir aber bekannt vor. Aber bei allen Armeen. Früher, aber mehr bei bestimmten. Entschuldige, aber eine Sache wollte ich noch zu dem, und dann müssen wir eh call it a day. Also, Söldner, Propagandasöldner, Älter. Und was ist mir noch so frappant aufgefallen, wie da geschrieben wird, so verstehen sie mich und wollen sie, wo ich sage, nein, das ist nämlich die Boomer-Generation, die vor uns ist noch aufgewachsen in einer Welt, wo diese ganzen Riesenunternehmen entstanden sind und wo diese riesenunternehmen viel geld investiert haben sich so darzustellen als ob sie das tun sie ja immer noch aber damals sind sie drauf gekommen dass so viel dreck am stecken haben dass sowas wie public relations erfunden wurde ja so erfunden wurde gepusht wurde, um sie besser darzustellen. Und die kommen noch aus einer Zeit, wo McDonalds noch in Ordnung war. Und heutzutage weiß jeder, dass sie dich nur ficken. Also du kaufst trotzdem die Produkte, du verdrängst das halt, aber niemand aus den jungen Generationen glaubt, dass Konzerne geil sind. Die wissen, dass das dauernd der Tanz am Vulkan ist, dass die eigentlich mit uns und mit den Planeten machen, was sie wollen, aber halt leider geile Produkte haben. Und das bestätigt noch einmal meine Vermutung, dass das ein viel älterer Schreiberling ist, der das gemacht hat. Aber geil, Treffer versenkt fand ich auch geil als Formulierung. Super gut, super gut. Guter Rage, guter Rage. Niemand kennt uns, niemand versteht uns und ihr scheiß Corporates da draußen schon einmal gar nicht.