Herzlich willkommen bei unserer Sendung auf DorfTV. Heute habe ich zwei ganz spezielle Gäste hier, die beide bei meinem Projekt Pipes and Vibes, a tribute to Anton Bruckner, eine Hommage an Anton Bruckner, als Gast-Solisten, Solistin, dabei sind. Und darf gleich einmal begrüßen Zhao Hua, Zhang, aus Taiwan. Hallo, servus. Und Andreas Ettlinger, vom Stift St. Florian. Er ist dort zweiter Stiftorganist und beide sind ganz wunderbare Musiker und Musikerinnen natürlich. Und ich bin sehr froh, dass ich euch bei meinem Projekt als Solisten dabei habe. Ich würde vielleicht gleich einmal dich fragen, du bist aus Taiwan, aber lebst in Wien. Wie lange schon? Seit zehn Jahren. Seit zehn Jahren? Ja, nicht mehr kurz. Und du spielst Erhu. Genau. Das ist ein traditionelles chinesisches Instrument, zweiseitig. Kannst du es ein bisschen beschreiben? Ja, also das Instrument ist ziemlich besonders, weil der resonante Körper von der Schlangenhaut gespannt wurde. Und der macht den Klang natürlich noch nach Sarnikern, wie ich jetzt. Und auch wirklich manchmal klingt wie eine Menschenstimme. wie Menschen, also Stimmen. Und sagt man oft so chinesische Geige, aber eigentlich mit Geigen nicht viel zu tun. Wir spielen so in dieser Art. Und von Geschichte her dann schon tausend Jahre lang. Ja, aber das heutige Erhu, was man sieht, Aber das heutige Erhu, was man sieht, das ist sozusagen nicht länger als 100 Jahre. Es gibt eine Entwicklung, eine große Entwicklung und viel von westlichen Musikkenntnissen beeinflusst. Das ist ganz spannend. Mit diesem Instrument habe ich so mehrere unterschiedliche Projekte in der Musikrichtung gespielt. Ja, ganz zufrieden mit ihm. Und genau aus diesem Grund, weil du so vielseitig bist auf dem Instrument nicht, da bist du nur zweiseitig, aber sonst bist du musikal sehr vielseitig und spielst wirklich unterschiedlichste Musikrichtungen in unterschiedlichen Konstellationen, auch europaweit eigentlich. Du bist sehr viel, also nicht nur in Österreich unterwegs, sondern auch vor allem in Polen, glaube ich, und Deutschland. Mit welchen Formationen spielst du zum Beispiel? Also als ich noch in Taiwan war, habe ich nur wirklich traditionelles gespielt. Und als ich vor zehn Jahren angekommen bin, wirklich meine erste Szene eine Free Improvisation. Dann bin ich immer bei monatlichen Sessions und jährlichen Festivals dabei gewesen. wurde ich von einem lokalen Musiker, Hans Türić, eingeladen, um mit seiner Band zusammen zu musizieren. Und da habe ich zum ersten Mal World Music, diese Richtung, erfahren. Und danach haben wir mit einem kubanischen Musiker, Elis La Rosa, gemeinsam eine Band zusammen gegründet. Und dann, also dann natürlich Jazz-Stil und dann lateinamerikanische Stil und dann meine eigene Eigenschaft, da kann ich auch in der Band bleiben. Und danach durch Instagram, Facebook, dann habe ich noch mehrere fantastische Musiker kennengelernt und auch Projekte zusammen gemacht. Dann auch mit klassischem Orchester in Stuttgart und das ist eher Film-Music Richtung und dann in Polen noch ein Band, das Jazz-Band, aber gibt es gibt auch ganz eigene Pony-Touch. Und dann haben wir auch mehrere Albums zusammen aufgenommen. Ich bin wirklich sehr zufrieden damit, so durch das Instrument. Wenn man deine Postings auf Instagram und Facebook sieht, dann bist du ja, glaube ich, die meistbeschäftigte Musikerin in Österreich und Umgebung. Danke, ganz zufrieden. Das ist sehr beneidenswert, wie viele Auftritte du hast. Danke schön. Das würden sich andere Musiker, so wie ich, noch mehr wünschen. Aber das zeugt von deiner ganz speziellen Qualität und es ist sehr schön zu sehen, dass du so vielseitig bist und so beschäftigt bist. Und ein großes Glück für uns, dass du Zeit hast, dass du bei dem Projekt auch mitwirken kannst. Ich darf ganz kurz das Projekt noch ein bisschen erklären. Es geht darum, dass wir für Anton Bruckner ein zeitgenössisches Projekt gestalten, ein zeitgenössisches Projekt gestalten, das ein bisschen den Weltstar Anton Bruckner mit Musikerinnen aus verschiedenen Kontinenten und auch eine Tänzerin ist auch dabei, eine Hommage bietet. Es wird drei Solistinnen geben auf der Bühne, die miteinander improvisieren, oder auch solistisch und in verschiedenen Konstellationen. Und dazwischen gibt es immer Überleitungen, sogenannte Interludes, mit Großprojektionen von Videos, die ich mit der Tänzerin gestaltet habe, und Musik von mir dazu als Soundtrack für diese Überleitungen. Und dann folgt die nächste Improvisation. Und das wird ein Konzert mit einer Länge von ca. 70 bis 80 Minuten, je nachdem, wie sehr sich die Solistinnen auf der Bühne einbremsen oder sich an die Zeit vergaben halten. Aber das ist alles flexibel und ich glaube, dass es ein sehr spannendes Konzert und schönes Konzert wird, wo auch sehr viele unterschiedliche musikalische, stilistische Elemente einfließen. Also von traditionellen Klängen aus Asien über World Music, Jazz, Einflüsse, auch sehr populäre rhythmische Stile und natürlich auch der klassische Einfluss und hauptsächlich dann durch die große Orgel, die Andreas Ettlinger spielt, auch in sehr überzeugender und virtuoser Weise. Und er ist auch ein sehr guter Improvisator, wahrscheinlich inspiriert von Andun Bruckner selbst, der sich auch sehr mit Improvisation beschäftigt hat.. Andreas, vielleicht kannst du ein bisschen über deinen Werdegang erzählen oder wie du dich musikalisch in diese Richtung bewegt hast. Ja, ich bin auf jeden Fall der traditionellste Musiker, glaube ich, in dieser Runde und bin auch dementsprechend wirklich gespannt auf dieses Projekt. Ich betrete da auf jeden Fall absolutes Neuland. Also ich habe sozusagen die klassische Pfeifenorgel studiert mit der Spezialrichtung Kirchenmusik, könnte man sagen, und bin inzwischen seit vielen Jahren eben in St. Florian an der Bruckner Orgel tätig als der zweite Organist im Stift und bin mir natürlich auch dieser Verantwortung sehr bewusst, dass da eben kein Geringerer als Anton Bruckner unter der Orgel bestattet liegt. Und Tatsache ist schon, auch in meinem kirchlichen, beruflichen Umfeld nimmt die Improvisation schon einen sehr wichtigen Platz ein. Also ich würde sagen, das Improvisieren gehört zu unserem täglichen Brot. Wobei natürlich mein Stil sicher sehr nahe an der Tradition ist und möchte mich aber auch durchaus da mal einlassen auf diese neue Erfahrung und bin wirklich selbst extrem gespannt, wie es uns da gehen wird dabei. Ja, aber gerade diese traditionelle, klassische Musizierweise, die du als Profi einbringst ist genau das was ich mir in diesem projekt wünsche also dass es so viele unterschiedliche richtungen gibt wo wir hoffentlich auch möglichst viele zuhörerinnen ansprechen die das konzert die weltpremiere findet am 18. Oktober im Bruckner Haus in Linz statt. Das ist Mittwoch um 19.30 Uhr im großen Saal, auch mit der großen neuen Orgel, die auch eine sehr massive Klangvielfalt hat und wunderbar restauriert ist und oder überhaupt ganz neu gestaltet ist und ja ich würde sagen der dritte solist im bunde bei euch auf der bühne wird dann sein der populärste singe aus mosambik stuart suk, mit dem ich seit 2000 zusammenarbeite und nicht nur in Mosambik, sondern auch in Europa. Ich habe verschiedene Tourneen für ihn organisiert, in Österreich und Slowenien und teilweise Deutschland. Und der kommt extra aus Mosambik angereist. Aber um einen kurzen Eindruck, zumindest von euch beiden einmal, eine spontane Improvisation, zu der es im Rahmen einer Tour und bei einem Besuch im Stift St. Florian gekommen ist, 2012. Da gibt es jetzt ein kleines Video dazu und das werden wir jetzt kurz einspielen und damit alle einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie das Ganze zusammen klingt und wie gut das eigentlich funktioniert. Also dieses Zusammenspiel und das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Muma nari leni no, ki lea, ki lea. Muma nari, ki mula nina te la moumete, Nene, nene, nene.. Thank you. Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, ¶¶... ¶¶ ¶¶ ¶¶ ¶¶ I Yeah. Oh, way. way up oh Oh way oh oh Thank you. ¶¶ Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, Ja wunderbar war das. Eine ganz spontane Geschichte. Du hast den Musikern aus Mosambik die Orgel vorgeführt und erklärt, die Sounds demonstriert. Und Stuart ist dann spontan eingestiegen, hat auch dich überrascht. Spontaner geht es nicht mehr. Und ich habe zum Glück ausnahmsweise meine Kamera dabei gehabt und konnte das aufnehmen. Und das war auch zugleich, also dieses Video, wo ich das wiederentdeckt habe, nach zehn Jahren. nach zehn Jahren. Für mich eigentlich die Grundidee und die Inspiration, um dieses Projekt zu konzipieren. Also ihr zwei, Stuart und du, war dann sowieso sofort klar als Besetzung und wer könnte dann besser dazu passen noch als Jia Hua. Also ich bin schon sehr sehr gespannt, wie ihr auch miteinander spielen werdet. Ihr drei Solisten werdet ja in allen möglichen Konstellationen, die zwischen euch dreien möglich sind, spielen auf der Bühne. Also jeder sowieso einmal als Solo. Und dann gibt es drei Duos und zum Schluss werdet ihr alle drei zusammen spielen und dazwischen gibt es eben immer diese Interludes mit den Tanzvideos. Du machst ja auch Führungen für Schüler und Schulklassen oder überhaupt für Interessierte, die den Stift besuchen. Genau, kommt gerade von einer. Also für alle Altersgruppen glaube ich auch immer sehr interessant. Natürlich die Brucknörgel ist auch von ihren Größenverhältnissen einfach beeindruckend und wirklich für Jung und Alt ist das glaube ich immer eine interessante Sache. Das kann man im Stift buchen und ich freue mich, mache das immer ganz gern, wenn ich dran bin, Leuten die Orgel zu zeigen. Schöne Sache. Kannst auch mal kommen. Ich glaube, wir machen eine Exkursion vom Projekt aus. Das wird ja... Oder vielleicht gibt es im nächsten Jahr, keine Ahnung, vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit. Ja, es gibt auch irgendwann so ein bisschen Werbung, natürlich ein Fixtermin im Sommer, fünfmal die Woche, täglich außer Dienstag und Samstag um 14.30 Uhr für eine knappe halbe Stunde Orgelkonzert und wo man auch versucht, das Instrument in möglichst vielen Facetten darzustellen und dabei hofft, dass den Leuten Leuten auch ein bisschen Freude macht. Bei unserem Besuch mit der muslimbalkanischen Band von Stuart Sukuma ist er nicht nur beim Zuhören geblieben, sondern der Keyboarder und ein anderer Musiker, die wollten natürlich auch gleich selbst die Orgel spielen und haben sich sehr schnell zurechtgefunden. Also es ist ja keine Schwierigkeit, weil die Tastatur die gleiche ist. Aber die wollten natürlich auch dieses Erlebnis, dieses massive Klangerlebnis haben. Und du hast ihnen die verschiedenen Register gezeigt und das war auch für diese Musiker, dieses erstmalige Erlebnis mit so einer Orgel zu spielen, glaube ich auch eine sehr beeindruckende Sache. Darauf freue auch ich mich, dass auch ich von diesen anderen Welten auch einen Eindruck bekomme. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Wir werden uns gegenseitig überraschen, hoffentlich. Und das Publikum sowieso. Genau, probieren wir. Ja, auch du unterrichtest auch in Wien, hast eigene EHU-Klassen. Genau, privat und als Sch. Eigentlich habe ich in Taiwan zwölf Jahre unterrichtet, das Instrument. Damals war mein Schüler von fünf bis 80 Jahre alt. Also alle Möglichkeiten, professionell, Student oder Pensionistin, Gruppe oder Einzelstunde. Und dein Instrument ist in Taiwan viel bekannter als bei uns Menschen. Ja, auf jeden Fall. Es ist sehr populär. Eigentlich in allen chinesischen Kulturländern, zum Beispiel in Singapur, Hongkong, Taiwan, China, in Japan, in Korea, in Vietnam kann man auch oft sehen. Die haben dann halt nur andere Namen, die Instrumente, oder? Genau. So wie in Afrika gibt es ja auch verschiedene Instrumente wie die Mbira oder Balafer von gibt es auch in allen möglichen variationen haben auch immer ganz eigenen namen also in einigen ländern heißt dem bier wir sind sind genannt wird oder in mosambik heißt kalimba oder bei uns sagt man komischerweise daumenklavier. Das ist eine ganz blöde Bezeichnung. Auf Chinesisch wurde auch so übersetzt. Daumen... Ah wirklich? Daumen... Sampiano. Ja, selber auf Chinesisch. Ja, wir haben voriges Jahr gemeinsam ein Video, ein schönes Solo von dir gemacht. Im Linzer Mariendom, in der sogenannten Rudigerhalle. Das ist ein ganz spezieller Raum im Geführt des Turms, des Mariendoms, mit 10 x 10 Meter Grundfläche und 20 Meter hoch. Das ist hinter der Rudiger Orgel. Hinter der Orgel, ja. Wunderschön. Der ist damals durch den Bau der Orgel erst entstanden, dieser Raum. Weil das Kirchenschiff ist eilig durchgegangen mit dem Rosenfenster und dann wurde die Orgel reingebaut und dann ist plötzlich dieser Raum da gewesen. Aber dieser Raum ist einer meiner Lieblingsräume, weil er eine, also nicht nur vom Räumlichen, vom Optischen her, diese schlichte gotische Architektur, sondern auch oder neugotisch eigentlich sondern speziell die akustik ist dort ein wahnsinn also wie lange der hall nach klingt und wie sehr sich die töne verändern je länger sie nach klingen das hat schon fast klingt fast wie eine elektronische Verfremdung. Und wir haben voriges Jahr vor einem Konzert, das wir gemeinsam dort gespielt haben, die Gelegenheit genutzt, dass wir ein Solo von dir aufnehmen. Und dieses Video werden wir jetzt sehen. Und da kann man sehr gut auch alle möglichen Klangfacetten der Erhu mitbekommen und auch ein bisschen von der Stimme von der Chiaohua. © BF-WATCH TV 2021 © transcriptF-WATCH TV 2021 © transcript Emily Beynon © transcript Emily Beynon Thank you. GONG I don't know. © B Emily Beynon Thank you....... Ja, dankeschön für dieses wunderbare Solo. Spannend. Spannend, wenn man sich selbst sieht. Ja, genau. Aber das war perfekt gespielt. Ich muss auch dazu sagen, natürlich ein One-Take. Alles live gespielt, aufgenommen, keine Zwischenschnitte, außer zwischen den zwei Kamerapositionen gewechselt. Aber alles live eingespielt. Das war eine sehr schöne Erfahrung für mich auch. Ich muss mich auch noch einmal bei der Tommeisterei vom Rienton bedanken, dass wir dieses Konzert damals auch dort machen konnten und hin und wieder zu Gast sein dürfen und diesen wunderbaren Raum bespielen können. Ja, jetzt habe ich euch vorgestellt und auch den Sänger aus Mosambik. Jetzt fehlt noch unsere Tänzerin, die Ines Perez-Wilke. Sie ist aus Venezuela, lebt in Nizza in Frankreich und ist im Sommer für zwei Tage extra nach Linz gekommen, damit wir die Videoaufnahmen machen konnten in Linz und dann auch hier in Ansfelden und in St. Florian. Und einen kleinen Eindruck gibt es jetzt zum Schluss noch als Ausklang, ein erster Videoausschnitt von den Interludes, die ich mit meiner Musik vorbereite. Das haben wir mit einer, wo sie in der Projektion getanzt hat, von einem Video von mir. Das konnten wir im AFO, im Architekturforum in Linz aufnehmen auch dafür herzlichen Dank, dass wir dort diese Videos kreieren konnten. Und euch danke ich ganz herzlich, dass ihr heute nach Linz gekommen seid, damit wir auch gesprächsmäßig ein bisschen improvisieren und uns ein bisschen unterhalten und den Leuten vielleicht improvisieren und uns ein bisschen unterhalten und den Leuten vielleicht, die Leute vielleicht neugierig machen können und damit möglichst viele Besucher ins Brucknerhaus kommen. Noch einmal zur Erinnerung am 18. Oktober, Mittwoch um 19.30 Uhr im Großen Saal im Brucknerhaus in Linz und es gibt noch ein zweites Konzert am 20. Oktober, am Freitag in der Südoststeiermark. War ursprünglich geplant in meiner Heimatgemeinde in Bad Radkersburg, aber die Kirche ist leider noch nicht repariert von Sturmschäden im Sommer. Das heißt, wir suchen noch nach einem Ersatzort in der Südoststeiermark und werden in den nächsten Tagen hoffentlich fündig. Bitte aufmerksam sein auf allen Social Medias, wird das angekündigt, wo es genau stattfindet und man kann sich rechtzeitig informieren. Man kann auch beide Konzerte anschauen, in Linz und in der Südoststernmark. Ist vielleicht eine gute, nette Idee, wenn uns quasi ein Fanclub begleitet und mitreist. Also das sind heuer die ersten zwei Konzerte der Weltpremiere dieses Projekts Pipes and Vibes, eine Hommage an Anton Bruckner und danke für Ihre Aufmerksamkeit und fürs Zusehen und noch viel Spaß mit dem letzten Eindruck vom Tanzvideo und von meiner Musik, die ich im Tonstudio eigentlich nur auf Posaune und auf dem Muschelhorn eingespielt habe. Es gibt keine anderen Klänge oder Instrumente dazu, sondern nur diese beiden Instrumente sind im Einsatz. Und man wird auch merken, dass ich Anton Bruckner ein bisschen zitiert habe. Dankeschön und bis zum nächsten Mal. ¶¶ ¶¶. ¶¶ Kjell Kjell ¶¶ © transcript Emily Beynon