Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Wunderschönen Donnerstagnachmittag. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Terra FM und PHTV. Ich muss mich an dieser Stelle gleich einmal entschuldigen. Sie werden mich heute wahrscheinlich noch öfter so durchs Bild laufen sehen. Leider der Christian Kogler ist gerade zu Dreharbeiten in Schottland und der Rest der Crew ist krank und darum darf ich heute nicht nur durch die Sendung führen, sondern auch noch gleichzeitig die Technik machen. Ich muss mich dafür entschuldigen, dass es deswegen möglicherweise zwischendurch mal zu kurzen Pausen kommt. Das Thema der heutigen Sendung, es geht um die Berufsausbildung von Jugendendlichen jungen erwachsenen in der beschreibung steht ein bisschen mehr über berufsorientierung und berufspädagogik wir werden aber eher was man ja bei der fm und hdv öfter machen dass man eigentlich so kurzfristfristig dann das Sendungsthema doch noch ein bisschen ändern. Wir werden heute auch viel über die Berufsinformationsmesse WELS sprechen und dazu darf ich die Gabi begrüßen. Hallo, freut mich hier zu sein. Die Gabi ist Berufsschullehrerin an der Berufsschule 1 in Linz. Genau, richtig. Magst du vielleicht kurz was über die Schule sagen? Ja, also mein Name ist Kuttner, Gabriele, Gabi und ich arbeite an der Berufsschule Linz 1. Wir haben die ganzen Schönheitsberufe. Ich bin zuständig für die Friseurinnen, aber wir haben auch Masseure, Kosmetiker, Fußpfleger und seit einigen Jahren auch die Fitnesstrainer. Die Fitnesstrainer, das sind meine Lieblinge. Ich gehe so gerne ins Fitnessstudio, weil da wird man so gequält. Ja, die lernen das auch recht gut, wie man gewählt. Das merke ich jedes Mal, wenn ich dort bin. Das bringt es einem wirklich gut bei. Wenn Sie sich ein bisschen umschauen, ist die Studiodekoration diesmal ein bisschen anders. Das heißt, wir werden dann noch ein bisschen darauf eingehen, warum das so da ist. Und wir sind natürlich jetzt kein Werbesender. Das heißt, wir machen jetzt nicht Werbung für einen Beruf, aber nachdem man Fachkräftemangel auch im Friseurbereich ist. Ja, sogar sehr großen Fachkräftemangel. Und leider Gottes andere eingeladene Studiogäste keine Zeit hatten zu kommen. Wir haben vorwiegend über die Friseurinnen und Friseure gesprochen. Aber damit es nicht nur so, damit es nicht nur eine Werbesendung wird, ich habe mir im Vorfeld, wie ich nur ein bisschen von einem anderen Thema oder vielleicht von einem anderen Schwerpunkt, Themenschwerpunkt ausgegangen bin, habe ich mir ein bisschen geschaut, wie schaut es eigentlich aus am Lehrstellenmarkt und da sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen, es gibt fast doppelt so viele, oder es gibt mehr als doppelt so viele Burschen, die eine Lehre machen als Mädchen, wenn man sich die Statistik anschaut. Und es gibt fast doppelt so viele, oder es gibt mehr als doppelt so viele Burschen, die eine Lehre machen als Mädchen, wenn man sich die Statistik anschaut. Und es gibt bei Burschen und bei Mädchen jeweils drei Lehrberufe, die eigentlich mehr als ein Drittel der ganzen Lehr... Also, mehr als ein Drittel der Lehrlinge sind in nur drei Lehrberufen. Jeweils bei Burschen und bei Mädchen unterschiedliche, aber das finde ich eigentlich, naja, wie soll ich jetzt sagen, ein bisschen komisch. Hast du das Gefühl, wenn die Jugendlichen zu dir kommen in die Berufsschule, dass sie genau wissen, was sie eigentlich erwartet, dass sie den Beruf ganz bewusst ausgewählt haben? Oder hast du vielleicht eher das Gefühl, dass sie das machen, weil man eigentlich nicht weiß, was man wirklich machen soll? Mein Eindruck ist sehr unterschiedlich. Ich würde sagen, auf jeden Fall ein Drittel der Schülerinnen und Schüler wissen ganz genau, was sie sich einlassen und was sie machen wollen. Die anderen finden erst dann in den Beruf hinein nach einer gewissen Zeit. Soweit ich das mitkriege, schreiben viele Lehrlinge ganz viele Bewerbungen in die unterschiedlichsten Sparten und entscheiden sie dann erst, je nachdem wie sie genommen werden, was sie dann wirklich tun wollen. Schnuppern hilft ihnen natürlich immer sehr, indem sie in die Betriebe gehen und sich das anschauen, aber natürlich Alltag und Schnuppern sind trotzdem zwei Paar Schwach. Ja, die Polyklassen kommen hin und wieder zu uns und schauen sich wirklich bei uns den Schulalltag an. Da kommen vorwiegend diejenigen, die gerne Friseurin werden möchten, gehen zu uns in die Werkstätten. Die Theorieunterrichte schauen sie sich eigentlich nicht zu führen. Glaubst du, dass in den Schulen genug, die Kinder genug darauf vorbereitet werden, auf die Entscheidung, welchen Lehrberuf oder generell welche Zukunftsentscheidungen Sie mit 15 treffen sollen. Ich kenne vorwiegend nur Berufsschulen, war aber mal in Perg im Boli auf einem Seminar. Und da hat sich das Boli bei uns Seminarteilnehmer auch vorgestellt. Und das war beeindruckend, wirklich beeindruckend. Die haben die verschiedensten Werkstätten, Metall, Holz und so weiter und so fort. Die Lehrer, ich war da auf einem Chemieseminar, die Lehrer werden auch dementsprechend dort vorbereitet und können handwerklich ganz schön viel herzeigen. Sie haben auch einen Friseursalon dort und können extrem viel herzusagen, damit die Schülerinnen und Schüler sich ein bisschen was vorstellen können. Wobei ich nicht weiß, wie die anderen polytechnischen Schulen ausschauen. Das ist das einzige Poly, das ich kenne. Nein, ich habe jetzt eher so nicht unbedingt das Poly gemeint, weil das Poly ist ja genau eigentlich dazu da, um dieses letzte Jahr vor dem Beginn der Lehre eben genau nur darauf vorzubereiten. Ich meine eher die Schüler zum Beispiel, die direkt aus einer Mittelschule, weil sie schon das neunte Schuljahr dort absolviert haben oder vielleicht auch, ich weiß nicht, wie das bei dir ist, ob du das oft hast, dass Schüler vielleicht aus einem Gymnasium in die Lehre wechseln, ob die eigentlich gut vorbereitet werden? Vom Gymnasium kann ich mir das nicht vorstellen. Es gibt immer wieder mal Schulabbrecher, die wissen aber dann meistens ganz genau, was sie wollen. Und die sind wirklich mit Leib und Seele Friseurinnen und die kommen zu uns und haben jetzt das, was sie machen wollten. Wir haben ganz selten welche mit Matura, die nach zum Beispiel einer AHS-Matura dann zu uns kommen. Die wissen auch ganz genau, was sie wollen. Und ja, wenn sie direkt aus der Mittelschule kommen, kann ich das leider nicht so beantworten, weil ganz brutal gesagt, wenn sie schon mal bei uns sind, dann schauen wir, dass wir losstarten und hineintauchen in den Beruf. Nein, ich habe mir nur gedacht, weil mich hat es ein bisschen die, also ungefähr 20% beenden die Lehre nicht. Also diese Lehrabbruchquote ist noch ein bisschen hoch vorkommen. Ich meine, ich weiß jetzt nicht, wie es bei Friseurinnen der Fall ist, aber ich merke es eben nur selber, ich habe selber zwei Jahre, also bei meinem letzten Durchgang, dritte, vierte Klasse, dann Berufsorientierung in der Schule gehabt und ich habe eben gesehen, wie wenig die Kinder darüber wissen und wie schwierig das ist, in dieser wenigen Zeit, die man da zur Verfügung hat, eigentlich die Kinder auf Berufe vorzubereiten. Geschweige denn jetzt auf spezielle Berufe, sondern eigentlich nur so einen Überblick über das Berufsleben quasi einmal zu geben und was hat man so generell für Möglichkeiten. Darum war jetzt meine Frage, was du da eben für einen Eindruck hast, weil mir kommt das einfach immer als viel zu wenig Zeit vor, die wir in der Mittelschule zur Verfügung haben. Das kann leicht sein. Also das kann ich mir gut vorstellen, dass da zu wenig Zeit ist. Der Eindruck von den Schülern, die da kommen, glaubst du wirklich, dass die so genau Bescheid wissen? Nein, wahrscheinlich nicht. Ich muss aber ehrlich gestehen, wir haben unsere Schülerinnen zehn Wochen da. Wir haben ab dem ersten Schultag Mittag voll Unterricht. Was vorher war, kümmert uns jetzt nicht mehr so viel. Wir schauen, dass wir es dann vorwärts bringen. Wir wissen, dass es Probleme gibt, dass den Beruf nicht abschließen und vor allem die Lehrabschlussprüfung dann entweder nicht hingehen oder nicht bestehen. Da bauen wir schon vor. Da sagen wir einfach, was macht man, wenn eine Prüfung nicht besteht, einfach wieder hingehen. Da bauen wir schon vor. Da sagen wir einfach, was macht man, wenn man eine Prüfung nicht besteht? Einfach wieder hingehen. Die erste Lehrabschlussprüfung wird von der Chefin oder vom Chef bezahlt. Dann, wenn man nicht besteht und wieder hingeht, haben früher die Lehrlinge das selbst übernehmen müssen. Das hat jetzt seit längerem schon der Staat übernommen, weil es einfach immens wichtig ist, dass man einen Abschluss hat. Das versuchen wir wirklich zu vermitteln, dass ein Abschluss das Wichtigste ist. Einfach an Gesellenen geholt, keinen Hilfsarbeiterlohn. Und wenn man später mit Job wechselt oder sowas. Unbedingt, ja. Wir versuchen das sehr zu vermitteln und nie der Fall, bei einer Prüfung macht überhaupt nichts auf, aufstehe und nochmal hingehe. Ja, ich hätte gesagt, spielen wir mal ein erstes Mal kurzes Mal Musik. Gerne. Also ich werde mich jetzt ganz kurz verabschieden, ich muss nämlich raus in den Regieraum gehen und dort die Musik einstellen. Aber vielleicht erzählt euch die Gabi in der Zwischenzeit noch etwas. Ja, ich erzähle noch gerne etwas über unsere fleißigen Lehrlinge, die mich eigentlich dann schon sehr gut begeistern können. Ja, und die oft auch sehr viel Liebe zu dem Beruf entwickeln. Work, work, work, work, work, work You tell me I be work, work, work, work, work, work You see me do me der, der, der, der, der, der, der You saw me put that work, work, work, work, work, work When you walk a line, line, line, line, line, line I'm in the cafe, my ta-ta-ta-ta nuh-uh like it You know I dealt with you the nicest Nobody touch me in the righteous Nobody text me in the crisis I believed all of your dreams like the ration You took my heart, all my keys and my patience You took my heart, all my sleep, all decorations You mistaken my love, I brought for you for foundation All that I wanted from you was to give me Something that I never had Something that you never seen Something that you never been But I wake up and I know nothing's wrong Just get ready for work, work, work, work, work, work You tell me I be work, work, work, work, work, work You see me do me dirt, dirt, dirt, dirt, dirt, dirt And some people that work, work, work, work, work, work Na-na-na-na-na-na When you walk out, na-na-na-na-na-na But for the tables, turn, turn, turn, turn, turn, turn Beg you something, please Baby, don't you leave Don't leave me stuck here in the streets, uh-huh If I get another chance to I would never, no, never neglect you I mean, who am I to hold your past against you? I just hope that it gets to you I hope that you see this through I hope that you see this through I hope that you see this through What can I say? Please recognize I'm trying, baby I've been wa-wa-wa-wa-wa-wa-wa It's in me, I've been wa-wa-wa-wa-wa-wa-wa You see me do my da-da-da-da-da-da Something about that wa-wa-wa-wa-wa-wa When you walk out la-la-la-la-la-la When the character messes, messes, messes Yeah, okay You need to get done, done, done, done Had work come over We just need to slow the motion Don't get out of the way to no one Long distance, I need you When I see potential, I just gotta see it through If you had a twin, I would still choose you I don't wanna rush into it if it's too soon But I know you need to get done, done, done, done If you come over Sorry if I'm way less friendly I got niggas tryna end me, oh, yeah I spilled all my emotions tonight, I'm sorry Rollin', rollin', rollin', rollin', rollin' How many more shots until you're rollin'? We just need a face to face You could pick the time and the place You would spend some time away Now you need to forward and get me out Work, work, work, work, work, work They set me up and work, work, work, work, work, work They see me done with that, that, that, that, that Something better, work, work, work, work, work Musik Terra FM Teacher Education Radio Austria Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich Willkommen zurück bei Terra FM und PHTV. Es wird heute Musik geben, wo es immer irgendwie um Arbeit geht, zumindest irgendwie im Titel vorkommt. Gabi, du hast jetzt vorher gesagt, ihr wollt die Lehrlinge, die bei euch in der Schule sind, für den Beruf begeistern. Ja. Und jetzt gibt es ja noch einen guten Grund, warum du hier bist. Nicht nur, weil es eine Sendung ist zum Thema Berufsbildung oder Ausbildung, sondern auch, weil du mit dem Studio da irgendwie ein bisschen was Besonderes verbindest oder aus einem guten Grund wegen der Schule eigentlich dieses Studio besser kennst. Kannst du mal, ich weiß jetzt nicht, ob man mir folgen konnte, ich konnte mir selber nicht mehr folgen, aber die Gabi, glaube ich, weiß, worauf ich hinaus will. Ja, ganz richtig. Ja, hier an der BH wurde das Erweiterungsstudium Film und Radio angeboten und das hat bei mir irgendwie Interesse geweckt, weil wir haben seit kurzen, sagen wir mal seit drei, vier Jahren, vier Stunden in der dritten Klasse Projektunterricht. Und dann überlegt man halt hin und her, welche Projekte, immer wieder mal was anderes, unbedingt was Sinnvolles, wo dann die Schülerinnen und Schüler wirklich einen Nutzen davon haben. Und da habe ich mir einfach gedacht, warum nicht selber vermarkten über soziale Medien. Die Schülerinnen sollen zeigen, was sie können und am besten kostenlos in den sozialen Medien und dass potenzielle Kundinnen und Kunden auf sie aufmerksam werden und sie dann, wenn sie frisch ausgelernt sind, schon Kunden haben. Und da ist mir eben die Idee gekommen, dass man Kurzfilme drehen und die dann auf Instagram-Account zum Beispiel stellen. Wir haben dann in der Schule einen eigenen Schul-Instagram-Account eröffnet, nur aufgrund dessen. Und haben uns gemeinsam mit den Schülerinnen überlegt, was könnten potenzielle Kundinnen interessieren. Und dann haben wir den Themenschwerpunkt Hochsteckfrisuren genommen. Gerade Brautfrisuren, Ballfrisuren, Frisuren für Weihnachtsfeiern. Die günstigen halt. Ja, genau. Und haben uns da wirklich handwerklich hineingetigert. Und als wir dann das Handwerk wirklich gut konnten, haben wir uns dem Filmen und Schneiden gewidmet. So, dass das alles am Handy machen können, dass das dann auch in Zukunft, wenn es schöne Versuchen machen, das selber machen können und auf ihren Account stellen können und so wieder Werbung für sich selbst machen können. Das heißt, du hast vorher die Idee gehabt, diese Videos zu machen und bist dann dahergekommen, damit du lernst, wie das geht. Ja, genau. Ganz richtig. So war das. Ja, ich finde den Zugang super, weil oft ist es ja so, man hat irgendeine Idee, kommt drauf, so ganz kann ich es nicht und dann lässt man es wieder bleiben. Ich finde das echt bemerkenswert, dass man das dann so durchzieht, weil es waren doch einige Semester oder Abende unter der Woche oder dann einige Sachen online und sowas. Ja, genau. Aber ich muss ehrlich sagen, es war immer sehr interessant. Der Theorie-Teil und der Praxis-Teil, wirklich beides sehr interessant und ich bin immer gern hergegangen. Lernt man beim Christian was? Ja. Das würde ich jetzt gern hören. Ich weiß nicht, ob er uns zuhört. Liebe Grüße, Christian, falls du zuhörst. Liebe Grüße nach Iona, eine kleine Insel, irgendwo ganz im Norden von, ich glaube schon, dass es Schottland ist, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher. Für seinen nächsten Film, der jetzt dann im Frühjahr ins Kino kommen wird, haben wir glaube ich vor zwei Monaten ungefähr schon mal ein bisschen was drüber geredet, finale Dreharbeiten, darum ist er nicht da. Hast du dann dort diese Theorie, die Filmtheorie auch brauchen können? Oder ist die nur einfach interessant, weil der Markus das einfach so spannend... Sehr spannend. Und die Theorie kann man nämlich sehr gut in die Praxis umsetzen. Wirklich Kameraführung, Ton, Didaktik. Es ist wirklich summa summarum sehr interessant gewesen. Und man nimmt sich nicht alles außer, ganz klar. Aber die Teile, die ich brauchen habe, kennen, die nimmt man sich außer und versucht es zum Umsetzen. Und wir haben es im letzten Schuljahr, wir haben immer vier Lehrgänge pro Schuljahr und von diesen vier Lehrgängen haben wir es dreimal umgesetzt. Und man lernt ja natürlich selber als Lehrkraft auch dazu. Was verstehen sie gleich, was klappt gleich und wo muss man nachhaken, was macht man beim nächsten Lehrgang besser? Warum hat man das beim vierten nicht gemacht? Keine Zeit oder hat es einfach nicht von den Leuten her nicht gepasst? Nein, ich war in andere Unterrichtsstunden. Ah, okay, du hast dann einmal in dem das Projekt, okay, stimmt bei euch, ändert sich alle zehn Wochen der Stundenplan. Ja, und die Stunden, genau. Und die Stunden, okay. Ich meine, mich hat es jetzt nur gerade gewundert, warum gerade, bist du jetzt wieder drinnen? Das heißt, in dem, die Klasse, die jetzt vorige Wochen angefangen hat, darf das wieder machen. Ja, und wir haben uns da auch weiterentwickelt, unter Anführungszeichen. Ich bin jetzt schon viel freier und habe die Schülerinnen jetzt einfach einmal gefragt, was machen wir denn, was interessiert euch? Und jetzt machen wir Thema Walt Disney. Disney Frisuren plus Make-up. Das heißt, machen die so eine Kombinationslehre? Oder macht sie das in Kooperation mit den Stylistinnen? Oder Kosmetikerinnen? Nein, bei Friseurinnen und Friseuren ist Make-up dabei, ist die kleine Kosmetik dabei, wir haben ganz viele Sachen, was man sich gar nicht vorstellen kann, was bei uns alles dabei ist. Nein, ich kann es mir nicht vorstellen, weil bei mir geht es hingehen und einmal mit der Maschine drüberfahren und ein bisschen nur schnippschnappen und bin draußen. Und Friseurinnen können es besser. Oder selber schneiden. Nein, nein, ich gehe zu. Mehr machen sie bei mir eben nicht. Also darum weiß ich nicht, was sonst noch so alles machen. Maniküre, alles. Rasur, Badstyling, ganz modern jetzt. Das wird zu gefährlich. Nicht unberechtigt. Nein, ich lasse da keine mit einem Messer so nah an mein Gesicht kommen. Nein. Das heißt, du suchst dich jetzt wirklich von mir aus Aschenputtel, wie man es jetzt aus den Filmen zum Beispiel kennt und machst dann das nach? einer Zeichentrickfigur. Dann auf Puppenköpfen am Anfang. Ja, das Ganze zu üben, zu trainieren. Natürlich fangen wir an mit Basis-Steckübungen. Ja, wie topiere ich, wie fixiere ich was, wie fixiere ich Haarteile. Disney haben Frisuren bombös. So wie sie bomböse Kleider haben, haben sie bomböse Frisuren. Da braucht man mehr als nur Echthaar. Und ja, so tastenöse Frisuren. Da braucht man mehr als nur Echthaar. Und ja, so tasten wir uns da heran. Nein, ich finde das echt spannend. Aber wie schaut dann so ein Video aus? Du hast mir zwar irgendwann schon mal Videos gezeigt, wo ich mich glaube ich erinnern kann, aber das ist schon wieder eine Zeit her. Und wird da dann quasi eben dieser Entstehungsprozess einfach so quasi im Schnelldurchlauf dargestellt? Unterschiedlich, ganz, ganz unterschiedlich. Unsere Mädels sind sehr kreativ und manche machen den Entstehungsprozess, manche machen was, wenn es fertig ist. Und einmal haben wir sogar eine Gruppe dabei gehabt, die haben mit dem Puppenkopf direkt eine Begrüßung gemacht. Der ist in die Schule hineingegangen, der Puppenkopf, die haben eine ganze Story gemacht. Also ganz, ganz unterschiedlich. Nicht nur kreativ, was die Farbwahl auf den Köpfen angeht, sondern auch was die Videos angeht. Nein, ich finde es super, dass man sowas macht, weil ich glaube, da können es dann nicht nur, weil du gesagt hast, dass das nachher schon Kunden haben, sondern ich glaube, das macht auch Eindruck bei Bewerbungsgesprächen, wenn ich sowas herzeigen kann. Auf jeden Fall. Ja, das kann ich machen. sagen kann, okay, schaut her, das kann ich machen. Und das hat wahrscheinlich, wahrscheinlich haben das dann, ich weiß nicht, gibt es noch in Oberösterreich eine andere Berufsschule, wo man Friseure? Nein, nein, nein. Vor einigen Jahren hat es Wels noch gegeben und wir sind zusammengelegt worden. Es gibt nur mehr Linz. Aber das heißt, zumindest gegenüber Friseurinnen und Friseure, die aus anderen Bundesländern kommen, haben sie dann wahrscheinlich zumindest einen gewissen Vorteil. Ja, auf jeden Fall. Und auch die Chefinnen während der Lehrzeit sind eigentlich begeistert. Es kommt positives Feedback über die Schülerinnen zurück, weil die müssen auf einmal in Salonvideos drehen und den Insta-Account betreuen. Okay, das heißt, man hört es eh immer wieder, dass gerade diese Fähigkeiten, Social-Media-Content zu erstellen, am Arbeitsmarkt immer gefragter ist, weil eigentlich kaum mehr eine Firma ohne Instagram oder TikTok oder irgendein Kanal auskommt und da braucht es natürlich wen. Also die sind sicher auch aus der Hinsicht froh, dass ihr das macht, weil ich kenne nicht so viele Schulen, wo das sonst Thema ist. Aber betreuen die dann den Instagram-Account zum Beispiel? Wir werden übrigens den, also wer sich dafür interessiert, berufsschule.linz1 bei Instagram, wir werden es nachher noch einblenden, wer sich für diese Videos oder generell für den Instagram Account interessiert, wir werden es nachher noch einblenden. Betreuen die Schülerinnen und Schüler dann den Instagram-Account selber oder stellt es dann ihr? Ja, genau. Wir, eine Lehrerin von mir, ganz eine liebe Kollegin, die betreut unseren Schul-Instagram- Account und die Schülerinnen gehen zu ihr, geben das Video über AirDrop weiter, damit wir keinen Qualitätsverlust haben. Und meine Kollegin betreut das Ganze dann. Okay, also vorher mal schauen, ob es ihr wirklich passt. Nicht, dass dann irgendwelche unerwünschten Inhalte hochgeladen werden. Nein, überhaupt nicht. Wir haben da ein paar Puppenköpfe, die mich schon die ganze Zeit so anschauen. Also mich schauen sie an, bei ihnen schauen sie eigentlich, achso, die eine schaut eh in die Richtung, die anderen zwei Köpfe drehen eher den Rücken, den Hinterkopf zu ihnen. Sind solche Frisuren normal? Generell? Im Friseuraltag nicht. Im Friseuraltag nicht. Nein, das war ein Projekt. Wir wollten interessantere, kreative Frisuren gestalten, nicht nur den Friseuraltag präsentieren und haben uns selber Sachen im Internet angeschaut, was gefällt uns, und haben dann über viele, viele Stunden und viel, viel Arbeit dann diese Regenbogenfarben, nennen wir das, auf den Köpfen gemacht. Hat sehr viel Freude bereitet und war eine Herausforderung für die Schülerinnen und für die Lehrerinnen. Warum du die dann wirklich mitgebracht hast, schauen wir uns nachher, darüber werden wir später noch reden. Was ich jetzt nochmal kurz aufgreifen möchte, weil es mir jetzt gerade, ich springe manchmal in meinem Kopf von einer Frage zur nächsten und überspringe dann wieder eine, die ich mir vorher überlegt habe. Du hast vorher gesagt, es hat früher auch noch Wels gegeben. Wir haben vorher einmal gesagt, es gibt auch im Friseurinnenbereich einen Fachkräftemangel. Richtig. Kannst du das irgendwie mit Zahlen oder sowas beziehen? Ist das wirklich so dramatisch, weil man hört immer, es wollen ja eh so viele Mädchen Friseurinnen werden. meine Direktorin ganz genau. Aber wir merken es natürlich an den Klassen, an der Klassengröße und an den Klassenmengen. Und wenn man mit Chefinnen oder Chefs spricht, so in der Freizeit, die sind fast alle auf der Suche. Aber das heißt, das ist wirklich, Wels ist aufgelassen worden, weil es zu wenig Schüler gegeben hat oder hat das andere Gründe gehabt? Ist es wirklich, weil es ist aufgelassen worden, weil es zu wenig Schüler gegeben hat oder hat das andere Gründe gehabt? Ich glaube mehrere. Ich habe mich mit dem nicht ganz so beschäftigt. Natürlich, weil die Schülerzahlen zurückgegangen sind und auch weil es Umstellungen gegeben hat von den Räumlichkeiten. Da sind ein paar Berufsschulen ein bisschen hin und her versetzt worden. ein bisschen hin und her versetzt werden. Okay. Nein, weil man hört ja so als Konsument, hört man halt dann doch immer wieder, dass die Arbeitsbedingungen bei Friseure oft nicht die besten sein sollen, dass die Bezahlung schlecht ist. Und das ist halt dann, wo man dann denkt, okay, dann wundert es mich persönlich halt nicht unbedingt, dass dann die Arbeitskräfte gesucht werden, weil viele einfach dann aussteigen, wenn sie eine Möglichkeit haben, beziehungsweise dass eben dann vielleicht viele gar nicht erst den Beruf ergreifen wollen. Glaubst du, dass das ein Grund sein kann oder dass man da vielleicht generell was ändern sollte? Ganz sicher. Grund sein kann oder dass man da vielleicht generell was ändern sollte? Ganz sicher. Die Arbeitszeiten bis Samstagmittag oder Abend sind familienunfreundlich und freizeitunfreundlich, wobei manche Salons schon dagegen steuern. Die öffnen den Salon von Dienstag bis Freitag. Genau aus dem Grund, damit es einfach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Zuckerl geben können. Früher war es normal, dass am Montag der Friseur nicht offen gehabt hat. In meiner Kindheit kann ich mich noch erinnern. Aber Samstag war generell damals noch nicht so viel offen. Am Samstag haben alle Friseurinnen gearbeitet. Alle. Immer. Das war die klassische Freitag-Samstag-Wo Friseurinnen gearbeitet. Früher auch schon? Immer, früher. Das war die klassische Freitag-Samstag-Wochenend-Friseur. Okay. Aber der Montag war früher immer als Kompensation frei? Ja, genau. So war es immer und jetzt ist meistens der Montag noch immer frei und am Freitagabend schließt der Salon sozusagen. Gibt es immer mehr und mehr. Haben am Montag die Friseure wirklich noch zu? Ich bilde mir ein, dass am Montag immer mehr gibt. Ja, unterschiedlich, sehr, sehr unterschiedlich. Vielleicht ist das eher in den Einkaufszentren so, dass dort aufspielen. Auf jeden Fall. Ich glaube, die müssen sich nach den Öffnungszeiten der Zentren richten. Und die Löhne sind in letzter Zeit sehr gestiegen, wobei sehr gestiegen noch immer nicht heißt, dass man viel verdient, wenn man das jetzt zum Beispiel mit Metaller vergleicht. Ja, klar. Keine Hinkommen, aber natürlich wirklich gewaltig gestiegen und trotzdem nur das untere Niveau. Trinkgeld bekommt man meistens sehr gutes und viel, wobei nur wegen dem Lohn, wenn man auf ein hohes Lohnniveau ist, ist man bei uns sicher falsch. Es gibt viel höhere Berufe. Da ist man in sehr vielen Berufen falsch. Wenn man nur arbeitet wegen dem Geld, dann hätten wir lauter Anwälte und Steuerberater und keine Ahnung was. Gut. Wir haben dann noch ein großes Thema. Das ist die Berufsinformationsmesse Wels. Aber bevor die Berufsinformationsmesse Wels kommt, spielen wir wieder ein bisschen Musik. Und diesmal werde ich das Studio verlassen, ohne Ihnen zu sehr meinen Hintern zu zeigen. Ja, dann gebe ich schon eine kurze Vorinformation. Von 4. bis 7. Oktober wird in Wels die Berufsmesse stattfinden. I'm going to go. They get up every morning from the alarm clock's warning Take the 815 into the city There's a whistle up above and people pushing, people shoving And the girls over try to look pretty And if your dream's on time, you can get to work by nine And start your slave and job to get your pay If you ever get annoyed, don't get me, I'm self-employed I love to work at nothing all day And I've been taking care of business every day Taking care of business every way I've been taking care of business. It's all mine. Taking care of business. And working overtime. Workout. There's one easy as fishing You could be a musician If you could make sounds Lauder mellow Get a second hand guitar Chances are you'd go far If you're kidding with the right bunch of bellows People see you having fun Just a lion in the sun Tell them that you like it this way. It's the work that we afford and we're all self-employed. We love to work at nothing all day. Take care of business. Every way we be taking care of business. It's all right. Taking care of business. And working overtime. Fuck yeah. Woo! All right. Ow! Take good care of my business When I'm away Every day They get up every morning From the long clock's warning Take the 815 into the city There's a whistle off above and people pushing People shoving and the girls are trying to look pretty And if you're trained on time you can get your work by night And start your slave and shop to get your pay If you ever get annoyed look at, I'm self-employed. I love to work and I'll spend all day. And I've been taking care of business every day. Taking care of business every way. I've been taking care of business. It's all mine. Taking care of business. Working overtime to get home Taking care of business Taking care of business Taking care of business Taking care of business Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Every day. Taking care of business. Every way. Taking care of business. It's all mine. Taking care of business. Working overtime. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. Taking care of business. So, da mache ich wenigstens eine Bewegung, aber brauche ich keinen Fitnesstrainer. Willkommen zurück bei THRFM und PHTV. Es geht heute um Berufsbildung, Ausbildung, Berufsorientierung. Wir haben jetzt schon sehr viel über die Ausbildung von Friseurinnen gesprochen. Wir haben ja schon mal kurz das Thema angesprochen, dass sehr viele Mädchen eigentlich in sehr wenigen Berufen ihre Lehre machen. Musik und Pause, da sind wir eigentlich darauf gekommen, dass das auch ein Thema ist, das man nur ansprechen kann oder sollte. Das sind nur dazu, also Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau, Friseurin, Stylistin, eigentlich drei Berufe, wo es finanziell nicht so gut ausschaut, während die Burschen die Top 3 Metalltechnik, Elektrotechnik, Kfz-Technik sind. Hohe Löhne. Hohe Löhne. Hat das, glaubst du, irgendwelche gesellschaftlichen, oder gibt es irgendeinen Grund, warum das so ist? Oder so Pull-Faktoren oder Push-Faktoren, die da hingedrängt werden in die Berufe, oder hat das nur irgendwelche Auswirkungen auf das spätere Leben? Auswirkungen hat es einmal riesige. Es beginnt schon mit der Karenzzeit. Meistens wird nach dem Lohn entschieden, wer in Karenz geht und wenn dann die Mädels in den klassischen Frauenberufen sind und bedeutend weniger verdienen als die Burschen, dann sind die Mädels in Karenz. Teilzeit. Man hat einen Karriereknick, auch wenn man dann später wieder Vollzeit arbeiten gehen würde oder wird. Man hat den Karriereknick, man kommt nicht mehr so weit rauf in der Karriere und somit hat man dann eine kleine Pension und eventuell sogar eine Altersarmut. Kann man da irgendwas dagegen tun, außer, dass man es in der Schule darauf vorbereitet? Lohnfordern. Lohnfordern. Die Mädels, Mädelspower, Mädels müssen Lohnfordern gehen, nicht nur die Burschen. Die Metaller-Gewerkschaft ist, glaube ich, ein bisschen durchsetzungskräftiger als die Gewerkschaft der, glaube ich, ein bisschen durchsetzungskräftiger als die Gewerkschaft der Kosmetischen oder was ist das für eine Gewerkschaft genau? Man kennt immer nur die Metaller und die Baugewerbe. Ja, die Gewerkschaft der Schönheitsberufe, da sind mehrere Berufe zusammengefasst. Also Schönheitsberufe. Ich hoffe, dass es so genannt wird. Okay. Sonst haben wir es jetzt vielleicht, gründet es sonst irgendwie. Es gibt eine Gewerkschaft unbedingt. Wir laden sehr oft die Arbeiterkammer ein. Gerade bei uns im ersten Lehrjahr in politische Bildung werden total Rechte und Pflichten durchbesprochen. da unterstützt uns teilweise dann die Arbeiterkammer und da wird dann auch immer über Gewerkschaft gesprochen. Überrascht das die Lehrlinge, wenn sie das hören unter Pflichten, dass sie nicht ständig das Handy in der Hand haben dürfen während der Arbeit? Das kennen sie von der Schule. Das kennen sie schon von der Schule. Ja, darauf will ich jetzt nicht mehr näher eingehen. Gut, du hast das vorher schon angekündigt. Es ist jetzt bald wahrscheinlich für alle, die vor einer Berufswahl stehen, also die in der neunten Schulstufe, also das neunte Schulbesuchsjahr gerade absolvieren oder die halt irgendwie gerade mal überlegen, ob die weiterführende Schule wirklich nur das Richtige ist. Wahrscheinlich die wichtigste Messe des Jahres, nämlich die Berufsinformationsmesse in Wels. Und jetzt haben wir nämlich auch da, warum du diese Köpfe und ich glaube, warum du diese Plakate, vielleicht ist noch niemand aufgefallen, ich hoffe schon, dass es wem aufgefallen ist. Farbenfroh wären sie. Genau, dass wir heute, was wir sonst nie haben, eine Dekoration im Studio, auch hinten an der Wand haben. Das liegt an den Friseurinnen, die dekorieren immer. An den Schönheitsberufen, die auch diese Schönheit ins Studio bringen, die sonst doch recht grau ist. Kannst du uns etwas über die Berufsinformationsmesse, Kannst du uns etwas über die Berufsinformationsmesse Wels jetzt vielleicht einmal so im Allgemeinen erzählen, was einen da so erwartet und dann speziell natürlich? Ganz viele Berufe stellen sich da vor und auch Berufsschulen und große Firmen und viele Schulen auch. Oberstufenschulen, HTLs, Burg, Gymnasien, viele haben dann einen Stand und stellen sich vor, zeigen, was sie so machen und was einen in dem Beruf erwartet. Wir haben unseren Stand immer gemeinsam mit der Innung, mit der Friseurinnung. Unsere Schule hat überhaupt drei Stände. Wir haben den Friseurstand gemeinsam mit der Innung, dann haben wir den Kosmetik- und Fußpflegestand und dann den Fitnessstand mit den Masseuren gemeinsam. Die Masseure sind mein Lieber. Entschuldigung, wenn ich heute Fitnesstrainer-Bashing betreibe. Die sind super. Ich weiß eh, ich sollte öfter hingehen, aber wenn man so selten dann hingeht, dann kommt es einem noch anstrengender vor, als wenn man regelmäßig hingeht. Mit der Innung zusammen, das heißt, da sind dann wirklich quasi Meister dort und kann man dort dann auch was ausprobieren? Ja. Das heißt, da sind dann solche Puppenköpfe zum Beispiel dort und man kann Frisuren einmal so ein bisschen ausprobieren. Einfachste Frisuren. Also bei uns am Stand schaut es heuer so aus. Es wird immer eine Lehrkraft anwesend sein, sechs oder sieben Schülerinnen der dritten Klasse und eine Person von der Innung. Und gemeinsam betreuen wir den Stand. Und macht solche Frisuren? Nein. Das ist sehr großes Handwerk, wirklich. Wir haben dann Puppenköpfe dort, die dann unsere Schülerinnen schneiden, Föhnfrisuren erstellen, Locken machen mit Kletteisen, Lockenstäben und da können dann interessierte Mädels und Burschen herkommen und wir zeigen ihnen, wie das funktioniert. Und sie dürfen das dann selber auch gleich ausprobieren. Aber nichts mit Haarfarben, das wäre zu aufwendig und zu kompliziert. Schafft man das nicht in die fünf Minuten, die man da Zeit hat zum Ausprobieren? Nein, da braucht man einige Stunden. Ja, dann werde ich doch nicht hinschauen, sonst hätte ich es einmal ausprobiert. Und du würdest einen Kaffee bekommen. Ja, gut, nachdem ich keinen trinke. Aber das heißt, es ist schon sehr praktisch angelegt, dass man dort quasi vor Ort einmal die Jugendlichen dafür begeistern kann. Das ist der erste Schritt dazu. Genau, genau. Die Innung hat bei uns auch immer Zetteln vorbereitet, ich glaube nach Bezirken sortiert, welche Friseursalons Stellen ausgeschrieben haben für Lehrlinge. geschrieben haben für Lehrlinge. Und man könnte sagen, Mittwoch, Donnerstag kommen extrem viele Busse, wo Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern kommen. Und Freitag und Samstag kommen viele Burschen und Mädels mit ihren Eltern. Ja, ich weiß es jetzt nicht mehr wann, ob es jetzt Mittwoch oder Donnerstag gefahren hat, aber wir uns in der Schule von uns auch immer an einem von den zwei Tagen fahren sie dann immer nach Wels, die vierten Klassen. Und ich glaube, das macht wahrscheinlich zumindest im Mittelschulbereich jede Schule. Ich meine, ich weiß nicht, ob da für Gymnasien hinkommen, weil ich glaube, das ist ja eher ein Thema in der vierten. Oder kommen da dann vielleicht die Eltern? Auch, ich weiß von meinem Sohn, der ist damals gefahren. Der hat einen Professor gehabt, der hat gesagt, zusammenpacken, wir fahren, wir schauen uns alles an. Vor allem stellen sich ja auch Schulen vor. Ja, eben. Und große Betriebe. Also bei uns, unser Stand ist zum Beispiel Innung und Friseure. Und es gibt aber zwei große Friseurketten, die auch einen eigenen Stand haben. Und wir sind ja keine Konkurrenten, wir arbeiten ja Hand in Hand. Genau. Nein, vielleicht hat sich da eh einfach, es wird sich wahrscheinlich seit meiner Schulzeit einfach viel getan haben. Also zu meiner Schulzeit war das überhaupt kein Thema und ich habe das ehrlich gesagt noch nie mitbekommen, dass da Gymnasien dorthin fahren. Aber es macht ja Sinn, weil man ja mehr als nur Lehrberufe dort sieht. Seid ihr dann sehr beliebt? Nur bei den Mädchen oder kommen die Burschen dann auch zu euch und machen Frisuren? Die Burschen trauen sich eigentlich auf der Messe nicht so in der Gruppe. Aber wir haben immer mehr Burschen in den Klassen und Spitzenfriseure. Hat das was mit diesen immer mehr werdenden Barbershops zu tun? Ein Barbershop kann keine Lehre anbieten, weil er nicht das ganze Sortiment anbietet. Eine Lehre ist mehr als nur Herrn bedienen. Da kommen viel mehr Sachen dazu. Ja, da muss dann natürlich Frauen, also während der Lehre natürlich die Frauen, Frisuren und das alles. Es würde zwar in Kombination funktionieren, aber ich glaube, ich kenne niemanden, der das macht. Nein, ich habe mir nur gedacht, weil es gibt ja, also diese Barbershops werden in den letzten Jahren ja immer mehr und dort sind natürlich hauptsächlich, zumindest die wenigen Male, die in so einem Shop drinnen waren, waren das eigentlich immer Burschen oder halt Männer, die dort die Haare geschnitten haben. Aber es sind keine Gesellen. Es sind keine Gesellen, okay. Es sind eher Anlernkräfte. Eher Anlernkräfte. Nein, das war eben so so, dass das vielleicht der Grund ist, warum mehr Burschen in den Beruf strömen, weil es einfach diese Barbershops gibt. Könnte es sein, aber im Barbershop, wie gesagt, kann man eben keine Lehre machen. im Barbershop, wie gesagt, kann man eben keine Lehre machen, die werden nicht bei uns sein, aber die in einem klassischen Friseursalon arbeiten, wo Damen und Herren bedient werden, die sind dann bei uns. Ja, ich meine, bei mir ist auch da, wo ich immer hingehe, ich bin auch seit kurzem ein Friseur. Ja, es wird immer mehr. Also das hat mir auch, das war glaube ich das erste, ich gehe seit 20 Jahren oder 25 Jahre regelmäßig dorthin und das war jetzt das erste Mal, dass ich von einem erste, ich gehe seit 20 Jahren oder 25 Jahren regelmäßig dorthin. Und das war jetzt das erste Mal, dass ich von einem Friseur bedient worden bin. So gefühlt würde ich sagen, zwei bis drei Burschen pro Klasse. Wie groß? Also wenn es jetzt fünf sind in der Klasse, dann ist es viel. Aber wie viele sind wirklich in der Klasse? Zwei bis drei Burschen. Nein, ich meine jetzt insgesamt. Ach so. Zwei bis drei von fünf wäre dann ein großer Anteil. Bei uns sind es maximal 30, aber ich würde sagen, wir sind leicht drunter. Okay, das heißt so in etwa knapp über 10 Prozent. Ja, es ist eh eigentlich wahrscheinlich mehr, als man erwarten würde. Wie bei den Lehrern, da werden sie auch irgendwie komischerweise immer mehr hören. Bei uns im Konferenzzimmer haben wir jetzt fast eine leere Schwemme gehabt hier im Sommer. Was kannst du Jugendlichen, die vielleicht nicht mit der Schule hingehen, weil da ist man meistens ja dann mit, hat man ja doch ein bisschen eine Vorbereitung in der Schule beziehungsweise ein angeleitetes Programm. Was kannst du Jugendlichen empfehlen, wenn sie nach Wales gehen? Auf was sollen sie achten? Was ist ganz sehenswert oder gibt es irgendwelche Rattenfänger? Also ich würde mir als erstes einfach einmal auf der Homepage im Internet die ganzen Berufssparten und Schulen anschauen. Und mir dann einmal überlegen, was könnte mich denn interessieren? Das vielleicht irgendwie markieren, damit man nichts vergisst. Weil die Fülle ist immens. Die Fülle ist wirklich immens. Es ist vor allem Freitag und Samstag sehr viel los, dass man einfach nichts vergisst. Diejenigen, die die Stände betreuen, sind alle sehr, sehr nett. Jeder ist wirklich herzlich willkommen und es wird an jedem alles gezeigt. Man kann so viel und so lange fragen, wie man möchte. Macht es eigentlich einen Sinn, wenn ich auf die Messe schon gleich Bewerbungsunterlagen mitnehme? Kann ich mich da gleich für eine Lehrstelle bewerben, wenn ich mir denke, das macht mir Riesenspaß oder ist das nicht der richtige Rahmen dafür? Ich glaube, das ist nicht der richtige Rahmen. Man wird dann dort eher von den großen Firmen, die dort ausstellen, Unterlagen bekommen, wo man Anleitung hat, wann, wie und wo man sich bewerben kann. Und vor allem, wo man sich melden kann, dass man schnuppern kann. Man muss sich die Dinge anschauen. Das ist einfach ganz wichtig, dass man sich melden kann, dass man schnuppern kann. Man muss sich die Dinge anschauen. Es ist einfach ganz wichtig, dass man dann glücklich ist in seinem Lehrbetrieb und man muss sich das vorher wirklich für einige Tage anschauen. Hast du das Gefühl, dass die Firmen glücklich sind oder froh darüber sind, wenn die Jugendlichen vorher schnuppern kommen? Ich habe immer so das Gefühl, vielleicht wird mir auch immer etwas Falsches erzählt und sie haben sich einfach nicht darum gekümmert, eine Schnupperlehrstelle zu finden. Aber man wird halt doch eher von Kindern erzählt, dass es so schwierig ist, eine Schnupperlehrstelle zu bekommen. Okay, ich kann jetzt nur von meinem Beruf sprechen und bei den Friseuren und Friseurinnen ist ganz sicher so, ohne Schnuppern wird man nie eine Lehrstelle kriegen. Weil man muss die Menschen kennenlernen, man muss mit den Menschen sprechen, man muss wissen, wie der umgeht. Bei uns ist Höflichkeit, Sauberkeit, das ist alles immens wichtig. Und man muss Menschen einfach vorher persönlich kennen und vor allem sind die Betriebe auch so klein. Das heißt, da ist es eher nicht nur so, dass man froh ist, wenn Schnuppen kommen soll, sondern sogar, dass es eigentlich eine Voraussetzung ist, dass Schnuppen kommt. Ganz richtig, ja. Ja, ich muss immer wieder auf die Uhr schauen, weil mir steht jetzt die Kamera im Weg. Ein bisschen haben wir noch. Weg. Ein bisschen haben wir noch. So, jetzt mit dem Aufduschen. Was wollte ich jetzt vorher fragen? Gabi, wenn wir schon den Fachkräftemangel haben im Friseur-Innenberuf oder ich weiß nicht, ob er generell in den Schönheitsberufen so da ist, warum sollte man diese Lehre starten? Und nicht nur, weil man dann so eine nette Lehrerin wie dich dort hat. Danke. Er ist einfach sehr kreativ, wunderschön. Wenn man gern ein Handwerk lernt, wenn einem etwas Motorisches taugt, ist es einfach ein Wahnsinn. Man kann sich voll weiterentwickeln, man kann im Salon Karriere machen, aber auch wirklich international. Man kann dann zu den großen Firmen gehen, man kann auf Bühnen arbeiten, man kann ins Ausland gehen. Ich war selber ein Jahr in London, als ich jung war, hat mir immens viel Spaß gemacht. Ja, und man kriegt eine gute Beziehung zu den vielen Kunden, die man hat. Es ist ein angenehmer Beruf. Muss ich wirklich sagen. Handwerk und trotzdem ein bisschen Ratschen, ein bisschen Spaß haben. Ja, ich bin bis heute begeistert. Ja, dann hoffe ich, dass die eine oder andere sich von der Begeisterung anstecken lässt und vielleicht in den nächsten Jahren einmal deine Schülerin, dein Schüler sein wird. Den anderen kann ich nur empfehlen, nutzt die Chance, fahrt nach Wels, auch wenn es vielleicht die Schule nicht anbietet, fahrt dorthin, nutzt die Zeit dort, um euch über alle möglichen Berufe zu informieren. Es gibt im Informationstext oder im Ankündigungstext steht es glaube ich drinnen, es gibt ca zu informieren über alle Möglichkeiten, die ich habe. Nicht nur, dass es mittlerweile sehr viele Lehrberufe gibt, sondern es gibt auch so viele unterschiedliche weiterführende Schulen, dass man mittlerweile den Überblick verliert. Liebe Gabi, danke, dass du heute zu Gast bei uns warst. Sehr gerne, hat mich sehr gefreut. Ich bedanke mich bei Ihnen fürs Zuhören und Zusehen und wir sehen uns wieder am, so jetzt habe ich es, am Anfang. Heute in 14 Tagen. Am 4. Oktober, das ist der Donnerstag, oder? Mittwoch. Das ist der Mittwoch. Das heißt, am 5. Oktober sehen wir uns wieder bei der nächsten Ausgabe von THRFM und PHTV. Wiederschauen. Tumble out of bed and I stumble to the kitchen Pour myself a cup of ambition And yawn and stretch and try to come to life Jump in the shower and the blood starts pumping Out on the streets the traffic starts jumping With folks like me on the job from nine to five Working nine to five What a way to make a living Yeah, they're getting by It's all taking and no giving They just use your mind And they never give you credit It's enough to drive you crazy And you let it ride you by For service and devotion You would think that I Would deserve a fair promotion Want to move ahead But the boss won't seem to let me I swear sometimes that man is out to get me They let you dream just to watch him shatter You're just a step on the boss man's ladder But you've got dreams he'll never take away You're in the same boat with a lot of your friends Waiting for the day your ship will come in And the tide's gonna turn and it's all gonna roll your way working nine to five what a way to make a living barely getting by it's all taking and no giving they just use your mind and you never get the credit It's enough to drive you crazy if you let it 9 to 5 Yeah, they got you where they want you There's no better life And you think about it, don't you? It's a rich man's game No matter what they call it And you spend your life Put money in his wallet 9 to 5 What a way to make a living Und du hast dein Leben gespürt, du hast Geld in deinem Konto gespart. Nicht zu viel. Was für eine Weise, um zu leben. Und es geht. Es ist alles, was du tun musst.