Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin- und hergeschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der freien Medien in Oberösterreich. Herzlich willkommen bei einer Ausgabe von Klima und Du, heute aus dem freien Radio Freistaat. Mein Name ist Marita Koppensteiner und ich werde durch die heutige Gesprächsrunde leiten. Unser heutiges Thema ist E-Car-Sharing, also Carsharing mit Elektroautos, am Beispiel vom Müllpferdl. Und da habe ich gleich drei Gäste heute eingeladen zu uns. Und da habe ich gleich drei Gäste heute eingeladen zu uns. Zum einen die Susanne Moser vom Energiebezirk Freistaat, die das Projekt Müllpferdl über hat, betreut, Mädchen für alles ist. eCarsharing weiterdenkt und da praktisch noch ein Zusatzprojekt angeschlossen hat. Dazu später noch mehr. Und der dritte im Bunde ist der Ottmar Affenzeller, der ehemalige Projektmanager vom Projekt Mühlpferdl und Geburtshelfer sozusagen. Heute nur mehr Nutzer vom Mühlpferdl. Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt für diese heutige Gesprächsrunde, wo wir einfach den Mühlpferdl bzw. das E-Carsharing mal von allen Seiten beleuchten und anschauen. Vielleicht einmal gleich die erste Frage an dich, Susanne, kannst du mal beschreiben, was ist der Müllpferdl? Ja, hallo auch von mir, danke für die Einladung. Der Müllpferdl ist oder sollte der tägliche Wegbegleiter eigentlich sein. Er ist sowohl Zweitauto, Erstauto, manchmal Drittauto, je nach Verfügbarkeit oder je nach persönlicher Vorliebe. gefahren zu werden und das im fast ganzen Mühviertel, aber durchaus quasi die ganze Breite vom Mühviertel abgedeckt. Und auch grün, da es ja E-Carsharing ist. Genau, Carsharing heißt ja, nicht eine Person oder eine Familie nutzt ein Auto, sondern viele Personen, viele Familien können ein Auto nutzen. Wie funktioniert das jetzt dann genau? Also das Auto hat einen fixen Parkplatz und ab da kann ich ihn buchen, oder? Genau, also bei uns ist es ein fixes Modell, wie du gesagt hast, also standortgebunden. Da kann man sich registrieren bei uns, bei Mühferl, dass man Nutzer wird. Wir haben das so geregelt, dass man quasi als Registrierter, aber auch die Familie oder auch für Firmen, quasi Firmen intern das nutzen kann und mit seinen Mitarbeiterinnen. Und dann bekommt man eine Schlüsselkarte, die Mühferdelkarte, mit der man das Auto auf- und zusperren kann. Und dann braucht man de facto nichts wie das Auto zu starten und kann man loslegen. Auch inklusive sind bei uns zum Beispiel eben Ladetätigkeiten oder auch Wartungsarbeiten, Servicearbeiten, das läuft alles über uns und somit ist der Mühfeld halt einfach wirklich ein sehr praktisches Auto, weil man sich de facto um nichts kümmern muss. Du hast jetzt erwähnt, es ist standortgebunden. Ihr habt ein standortgebundenes Modell. Was wäre dann das andere? Das Zweite, oder es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man ein E-Carsharing oder generell Carsharing betreiben kann. Und da gibt es vor allem flexible Modelle, die aber vorwiegend im städtischen Raum den Vorzug haben, weil es da darum geht, dass man wirklich mehrere Autos für ein gewisses Gebiet zur Verfügung stellen kann, das wir jetzt de facto noch nicht, noch nicht, sage ich jetzt mal bewusst, leisten können. Aber da geht es darum, dass man sagen kann, okay, ich fahre jetzt nicht wieder zurück zu diesem Standort, wo ich mir das Auto geholt habe, sondern kann das auch woanders abstellen und dann findet es aber auch dort wieder einen weiteren Nutzer oder eine Nutzerin zum Fahren. Und das geht halt dann vorwiegend nur auf einen gewissen Raum. Das heißt deshalb auch im städtischen bevorzugt, weil man da auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad zu Fuß diese erreichen kann. Im ländlichen Raum ist das halt einfach schwierig, wenn man dann so quasi dieses Auto vor der Haustüre parkt, aber selbst ist man dann quasi nicht an den ÖV angebunden, dann ist das de facto für weitere Nutzer dann nicht mehr möglich. Deshalb standortgebunden. Man holt es sich von einem Standort und bringt es auch wieder dorthin zurück. Und so lange läuft quasi diese Buchung dann durch. Das heißt, ich weiß immer, wo ich mein Auto finde, das ist der Vorteil, aber eben ich bin nicht so flexibel, dass ich sage, ich stöße jetzt so wie diese E-Scooter, von denen kennt man es auch, stöße ich irgendwo direkt von meiner Haustür ab und irgendwer wird schon wieder da abholen und finden. Ja, eben alles mit zweierlei Maß zu genießen, wobei wir auch jetzt merken, einfach bei diesen E-Scootern, da schwingt man ja schon wieder um, dass man es trotzdem auch zu einem gewissen Teilstandort gebunden macht, weil es de facto auch nicht so gut funktioniert. Ich meine, da ist wahrscheinlich eher das Thema, dass der Missbrauch jetzt ein bisschen zu groß geworden ist. Aber genau, also es hat durchaus auch den Vorteil, weil man einfach genau weiß, okay, wo finde ich mein Auto. Anders bist du nämlich ziemlich abhängig von deinem Handy, also von einer App, die dir anzeigt, wo das Auto dann de facto gerade steht. Und so weißt du genau, wo du hin musst und kannst quasi die Buchung nur von zu Hause erledigen, falls man jetzt kein Handy, kein Smartphone hat, das diese Tätigkeiten oder dieses Tool für dich hat. Und genau, dann kann man sich darauf verlassen, dass dort ein Auto steht. Ja, die Fixhaltestelle, wenn ich es halt reserviert habe. Also das ist natürlich Voraussetzung, dass das auch jetzt dann nicht wer anderer noch nutzt. Das heißt, bei zu hoher Auslastung wäre das Problem, ich brauche ein Auto und es ist doch nicht da. Ja, wenn wir eine zu hohe Auslastung hätten, dann hätte man da wahrscheinlich die Möglichkeit, auch für ein zweites Auto beizufügen. Aber genau, also de facto ist es jetzt wirklich so, dass man sagen kann, es ist ortsabhängig, wo es wirklich gut ausgelastet ist und man findet durchaus noch einen Buchungsslot, also quasi wirklich ein Zeitfenster, wo man sich das Auto buchen kann. Und da kann man es dann nutzen. Wie viele Standorte gibt es jetzt aktuell? Aktuell haben wir 13 Standorte im Bezirk Freistaat, beziehungsweise gehört St. Georgen am Walde auch dazu. Und die haben auch ein Auto. Jetzt gleich mal so die Frage an den Otti, der von der ersten Stunde an dabei war. Seit wann gibt es jetzt den Müllpferdl? Begonnen hat das Projekt 2016. Ende 2016 haben wir die ersten Autos in die Gemeinden ausgeliefert und praktisch zum Betrieb freigegeben die leute eingeschult das vielleicht ein wichtiger punkt um das auto um den reibungslosen betrieb gewährleisten zu können brauche buchungssystem das heißt die muss mir ein buchen dass der nächste war es zu dem und dem Zeitpunkt kann ich das Auto nicht nutzen, da brauche ich eine Hardware dementsprechend dazu und da ist eine dementsprechende Einschulung auch möglich, ist aber keine große Geschichte, ist nicht schwierig, man schaut sich das Buchungssystem einfach einmal durch und ich glaube es ist relativ einfach zu bedienen. Der Grund, dass das Projekt entstanden ist, ist, es gibt so ein flächendeckendes IK-Sharing auch im bayerischen Raum und da hat man gesagt, das wäre eigentlich für das Mühlviertel auch eine interessante Geschichte. speziell die Klima- und Energiemodellregionsmanager von Freistädter Seiten war der Kleinbauer Simon sehr stark in der Projektentwicklung dabei und der Misenberger Norbert. Und so ist man dann auf den Müllpferdl gekommen und hat dann mit 2016, wie gesagt, gestartet. Warum jetzt generell Carsharing? Also es ist klar, man kann Ressourcen gemeinsam nutzen. Habt ihr euch das vorher statistischer angeschaut? Wie viel steht ein durchschnittlich normales Auto? Man kann sagen, das Auto ist ein Stehzeug. Es steht in den meisten Fällen mindestens 23 Stunden pro Tag. Und darum macht ja Carsharing eigentlich einen Sinn. Speziell das Zweitautoersatz finde ich ist total spannend, weil ich mir die Fixkosten von einem zweiten Auto sparen kann und aber trotzdem ein zweites Auto zur Verfügung habe und nutzen kann. Und insofern ist das für mich eine von den kostengünstigsten Varianten. Ich habe jetzt einen beruflichen Wechsel hinter mir, habe aber trotzdem, wir bleiben auf jeden Fall bei den Müllferlen dabei, weil es als zweites Auto für uns einfach ideal ist. Wir brauchen es nicht oft, aber wenn wir es brauchen, ist es einfach super, wenn man es nutzen kann und immer nicht irgendwo ein Auto ausborgen muss, sondern einfach da fix das Auto da habe. Also die meisten Stehzeuge, wie du ja gesagt hast, werden ja so verwendet, dass ich sage, ich fahre in der Früh wohin, dann steht das den ganzen Tag und dann fahre ich halt wieder zurück heim. Das wird sich halt für Carsharing dann nicht unbedingt eignen, weil die meisten Leute fahren in der Früh wohin, lassen das Auto parken und fahren zurück. Aber wie du sagst, für ein Zweitauto, für Einkaufsfahrten oder ähnliches. Genau, ist. Aber wie du sagst, für ein Zweitauto, für Einkaufsfahrten oder ähnliches? Genau, ist richtig, wie du sagst. Zum täglichen Pendeln ist das Müllpferdlauto sicher nicht geeignet, weil es sind einfach für Einkaufsfahrten, für Ortsbesuche, Konzertbesuche. Wir haben zum Beispiel in Neumarkt haben wir ein junges Paar, die wollten einfach ohne Auto auskommen, im ländlichen Raum. Ist eine sehr große Herausforderung. Nutzen den öffentlichen Verkehr sehr stark und es gibt aber im öffentlichen Verkehr einfach zu große Lücken im ländlichen Raum. Und der Müllpferdl ist eigentlich der Lückenschließer vom öffentlichen Verkehr für sich. Und wenn ich sage, ich will ins Kino gehen, komme ich von Freistaat nach Neumarkt, komme ich um 10 Uhr nicht mehr raus. Das heißt, für solche Fahrten wird dann der Müllpferdl zum Beispiel auch genommen. Also wenn man sagt, ich kann das tägliche Pendeln mit dem öffentlichen Verkehr abdecken und habe dann noch die Zusatzfahrten, dann eignet sich Carsharing durchaus. Können Sie das beobachten, also jetzt vielleicht auch wieder die aktuelle Situation, Susanne, können Sie das beobachten, dass genau in diese Lücken das genutzt wird oder habt ihr noch andere Bereiche, wo ihr sagt, ja okay, und das ist auch noch so ein Hauptnutzungsgrund von einem Müllviertel? Also absolut. Es ist de facto ein sowohl Lückenfüller, weil die bekannte letzte Meile ist halt doch einfach im ländlichen Raum das Thema. Aber was wir jetzt auch verstärkt merken, ist diese Doppelnutzung mit dem Klimaticket. Das macht es einfach absolut spannend, weil du dann trotzdem eben den schon vorhandenen öffentlichen Verkehr noch besser nutzen kannst. Oder du nutzt ihn einfach besser, weil du die Möglichkeiten hast und nicht mehr überlegst, okay, leisten wir jetzt dieses Ticket oder nicht. Aber auch für gewisse Ausflüge merken wir schon, dass es, ich glaube das war zu Beginn einfach ein bisschen anders, dass man gesagt hat, ja am Wochenende habe ich eh das Auto zu Hause, aber jetzt wirklich Familien oder eben Einzelpersonen, die schauen, dass wirklich ihr Privatauto entweder darauf verzichten oder so wenig nutzen wie möglich, merken einfach den Vorteil vom Mühviertel und dass man da auch wirklich mittlerweile Strecken zurücklegen kann, weil wir halt auch zusätzlich noch einen Tagestarif oder einen Tagessatz haben, der dann quasi mit 10 Stunden begrenzt ist. Kommt vielleicht dazu, würde ich jetzt einmal sagen, aber es ist einfach auch praktisch, weil du dann die Absicherung hast, du bist voll kreiskaufversichert und hast trotzdem ein brauchbares Fahrzeug und kannst halt dann auch die flexibel bewegen, was halt dann der öffentliche Verkehr vielleicht nicht mehr hergibt. Kannst du vielleicht, du hast zuerst den Begriff letzte Meile erwähnt, kannst du das vielleicht nochmal genauer erklären, was damit gemeint ist? Also gemeint ist damit, man kann ja den Ballungsraum, also Städte und Co. gut erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und die führen dann meistens zum, ich sage einmal, klassisch Gemeindezentrum. Meter weiter draußen, wo dann halt kein öffentlicher Verkehr mehr hingeht. Und die wenigsten kleinen Gemeinden einfach in ländlichen Räumen haben dann ein Angebot, sei es jetzt gewisse oder verschiedenste Sharing-Angebote. Und da ist es halt dann spannend, wenn man sagen kann, okay, diese Gemeinde hat vielleicht eben ein Mühferdel, die andere Gemeinde hat vielleicht ein Lastenrad oder ein Ruf- und Sammeltaxi. Also da gibt es ja verschiedenste Möglichkeiten. Und da ist de facto der Mühlviertel halt ein Teil für das Ganze, wie ich eben quasi nochmal von meinem öffentlichen Verkehrspunkt oder der letzten Haltestelle quasi wirklich bis zur Haustüre komme. Also das ist die bekannte letzte Meile. Das heißt, wenn ich beim Müllviertel Mitglied bin oder dabei bin, dann kann ich nicht nur meinen Müllviertel im Ort nutzen, sondern auch den in einem anderen Ort. Genau, so ist es. Und jetzt besuche ich eine Freundin, die wohnt jetzt in ich sage jetzt einmal, die wohnt in Neumarkt, ein bisschen außerhalb. Ich pendle jetzt von Freistaat 30 öffentlich an, aber das in dem Dorf aussieht, das mache ich dann mit dem Mühfeld. Genau so ist es. Also man kann de facto diese 13 Autos im Bezirk Freistaat genauso nutzen, wie für das, wo ich mich registriert habe. Aber zusätzlich gibt es dann nur die Möglichkeit, weil wir jetzt mittlerweile einen Dachverband haben, Carsharing Österreich nennt sich die. Und da haben wir es geschafft, dass wir so quasi eine Roaming-Nutzung schaffen. Das heißt, wenn ich bei Mühfeld registriert bin, kann ich auch andere Carsharing-Betreiber in ganz Österreich nutzen. Und das macht das Ganze einfach spannend und das ist nämlich jetzt, sage ich mal, der Weg, den wir gehen wollen und das wir einfach als sinnvoll erachten, weil Verkehr immer eine Vernetzung ist, sage ich jetzt mal, und das bleibt halt einfach nicht bei der Gemeindegrenze oder bei der Landesgrenze stehen, sondern geht natürlich darüber hinaus. trotzdem in einer kleineren Gemeinde und weiß schon, dort gibt es auch ein E-Car-Sharing oder generell ein Sharing-Angebot, dann kann ich das de facto nutzen und dann macht es sich auch wieder für die weitere Planung entspannend. Aber natürlich auch in der Region, genau, kann man dann eben in die Nachbargemeinden schauen, wo gibt es die Müllpferde und kann ich den dann nutzen. Vielleicht noch einmal auf die Nutzungsmöglichkeiten zurückzukommen, ist auch ganz spannend. Es werden auch mobile Betreuungen, es können auch Firmenmitglieder werden, wie das Susanne ja schon richtig gesagt hat. Es werden zum Beispiel auch mobile Betreuungen von einem Verein durchgeführt mit dem Auto. auch durchgeführt mit dem Auto. Der Verein spart sich im Prinzip ein Firmenauto, muss halt dann Kilometergeld zahlen oder ich weiß nicht, wie wir es dann wirklich abbrechen, aber es werden die Betreuungen auch dahingehend gemacht. Dann Gemeinden sind dabei, nutzen das teilweise auch für Erledigungsdienstfahrten. Es sind die Pfarre in Wartberg zum Beispiel dabei, nutzt das auch praktisch als Dienstauto. Ist glaube ich auch ganz eine spannende Geschichte, dass nicht nur private Carsharing nutzen können, sondern auch Firmen und Gemeinden fahren. Das ist ja auch was, wo man merkt, dass das wächst und sich Netze schließen, wie du gesagt hast, dass man es österreichweit nutzen kann. Und genauso, dass daraus aus diesen Sharing-Ideen, aus diesen Gemeinschaftsideen ja wieder was Neues erwächst und neue Ideen entstehen, so wie eben in Wartberg. Josef, du hast mir schon erzählt, ihr habt auf dem Aufbau und auf dem Müllpferdl praktisch das weitergedacht. Kannst du uns erzählen, um was es da geht bei euch? Ja, also ich bin ein Mitglied von einem Arbeitskreis, von einer Fachgruppe von der Pfarre in Bad Birkopp, der heißt, wo wir uns zu ökologischen Themen auseinandergesetzt haben für verschiedene Dinge, Photovoltaikanlagen, aber auch das Thema Mobilität. Und da ist, wie du schon gesagt hast, Susanne, diese letzte Meile oder einfach ist der ländliche Raum auf Schwerden mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, nämlich auch so in der Fläche. Es hat einmal vor Jahren so ein, hat gar nicht drei Märkte Bus geheißen, von Wartberg, Breckern, Hagenberg gemeinsam hat es so einen Bus gegeben, der hat drei Märkte Bus geheißen, von Wartberg, Prägern, Hagenberg, Gemeinsam hat es einen Bus gegeben, der allerdings eigentlich nur so eine Linie bedient hat. Und wenn man dann mehrere Kilometer von dieser Linie weg wohnt, dann ist der eigentlich nutzlos für die Leute. Und das ist dann noch eine Zeit lang wieder eingestellt worden, weil der eigentlich wenig genutzt worden ist. Also man braucht eigentlich im ländlichen Raum irgendwas, wo es wirklich auch in der Fläche verfügbar ist. Und über das haben wir jetzt sozusagen in diesem Arbeitskreis nachgedacht. Und da ist eben auch uns der Mühlviertel dann als Idee erschienen und haben dann eben dafür uns gekümmert, dass wir genügend Mitglieder haben. Es war vom Energiebezirk Freistaat die Vorgehabe, dass wir zumindest zwölf Nützer zusammenbringen, Es war von der Energiebezirke Freistaat die Vorgabe, dass wir zumindest zwölf Nützer zusammenbringen, die das Fahrzeug dann nutzen und als Mitglieder beitreten. Das war sozusagen das eine. Und dann haben wir auch noch darüber gedacht, dass es immer Leute gibt, die nicht mehr fahren können oder nicht mehr fahren wollen, weil sie jetzt älter geworden sind oder den Führerschein abgeben haben. Und wo dann das meistens abgedeckt wird durch Familienangehörige, dass die irgendwo auch wieder hingebracht werden oder wieder geholt werden. Und da gibt es an sich eigentlich doch viele Leute, die ja sowas brauchen. Und da haben wir von der Pfarrerhaut überlegt, wie kann man das nutzen? Oder wie kann man da den Mühlviertel dafür nutzen? Und wir haben dann eben eine Gruppe von Fahrern gefunden, die bereit sind, ehrenamtlich Fahrten zu übernehmen. Das heißt, es kann jemand auch beim Mühlviertel Mitglied werden, der dann eigentlich nicht mehr selber am Lenkradl sitzt, sondern im Auftrag von dem oder von der Person fährt irgendjemand von dieser Fahrergruppe. Und alle in dieser Fahrer-Fahrerinnen-Gruppe sind selber auch Mitglieder beim Mühfeldl oder ist das nicht Grundvoraussetzung? Das war nicht Voraussetzung. Es gibt welche, die selber auch Mitglied sind, aber es gibt ein paar, die sagen, ich brauche es eigentlich selber nicht, aber ich bin bereit, dass ich mir das Fahrrad zur Verfügung stelle. Wir machen es jetzt so, meistens sind es ältere Menschen und man muss ja die Reservierung für das Auto im Internet online durchführen, das für die oft eine überwindbare Hürde ist. Zurzeit ist es so, wir haben jetzt eigentlich nur eine Handvoll Nutzer, Nutzerinnen, die rufen jetzt bei mir an und ich schaue dann nach, ob das Auto gerade zu dem gewünschten Termin frei ist und wir haben dann so eine WhatsApp-Gruppe von den Fahrern, die dann bereit sind zu fahren. Da schreibe ich das dann ein, dass die und die Person müsste zum Arzt oder irgendwo einkaufen oder zur Bank. Und wer dann die Fahrt übernehmen kann, schreibt dann, ja, ich kann fahren. Und damit geht es in Ordnung. Und das Auto ist reserviert und die betreffende Person fährt dann eben für diese Person. Also nur ganz ohne große App im Hintergrund. Das Einzige ist eben das Buchen, das man übernimmt für ihn. Aber grundsätzlich noch sehr im Kleinen. Wo denkt ihr hin, dass es hingehen könnte? Oder was würdet ihr euch wünschen? Es ist so, dass wir wirklich auch nur einzelne Personen jetzt mit diesem System bedienen können. Wir sind sieben Personen, die in dieser Fahrer-WhatsApp-Gruppe sind. Da merkt man schon, wenn häufiger Bedarf gemeldet wird, dass wir an unsere Grenzen stoßen. Einige davon sind schon in Pension, wie ich zum Beispiel, aber andere sind noch berufstätig und da ist dann schwierig während der Woche, dass die sich freispielen können für eine Fahrt. Und es gibt jetzt in Wartburg-Opdeist ein Zukunftsprojekt, das von der Gemeinde initiiert worden ist, wo verschiedene Themen, die die Leute betreffen in Wartburg diskutiert werden und weiter ausgearbeitet werden und da ist auch das Thema Mobilität eines. Und in diesem Arbeitskreis arbeite ich auch mit. Und da ist jetzt das Ziel, dass wir das mehr in die Fläche bringen. Die Lösung wissen wir noch nicht genau. Wir haben jetzt einige Beispiele, die es gibt. Es gibt eigentlich erstaunlich viel in Österreich, wo über Mobilität schon Lösungen existieren. Postbus Shuttle ist eines davon zum Beispiel. Oder es gibt andere Institutionen, die es ähnlich aufgebaut, organisiert haben. Einige Beispiele gibt es in Niederösterreich, die mir bekannt sind, die auch so auf Vereinsbasis ehrenamtlich Mobilitätsdienste abwickeln für die Personen, die da im Verein Mitglied sind. In diese Richtung könnte es gehen. Aber es ist doch immer noch sehr auf einer persönlichen Ebene. Also wenn ich so gedenke, in meinem Gemeinderahmen, da geht es einfach noch sehr viel über persönliche Kontakte. Auch dass ich jetzt sage, okay, ich nutze die Infrastruktur, die da ist und wir schauen, dass wir füreinander da sind und uns gegenseitig unterstützen. Habt ihr den Plan, dass es auch bei dem bleibt oder wäre schon deine Vision, zu sagen, okay, vielleicht lasst ihr das auf das gesamte Mühlviertelgebiet oder sogar nur weiter ausrollen? Naja, grundsätzlich, jetzt machen wir es so, dass die Fahrziele dort sind, wo die Leute hinwollen. Es gibt Mobilitätskonzepte, die nur innerhalb der Gemeinde zum Beispiel die Leute bedienen. Ein Thema ist ja, dass man nicht eine Konkurrenz aufbaut zum öffentlichen Verkehr, dass man nicht eine Parallel-Mobilität entwickelt, wo es eigentlich eh schon Bus, Bahn oder so ähnlich gibt, dass man nicht dann genau zur selben Zeit und dieselbe Strecke mit dem Mühlviertel als Individualverkehr letztendlich wieder Fahrten organisiert. Das ist auch nicht Zweck. Also wenn man sagt, okay, wir wollen mit Elektroautos das Ganze abwickeln, möglichst ökologisch denken, dann werden wir nicht parallel zur Eisenbahn dann irgendwie Fahrten organisieren, die dem einfach parallel gehen. Also das sind so Randbedingungen, die man da immer auch beachten muss. Das ist das eine, das andere ist auch, wir haben einige Leute, die aber schon sehr alt sind, für die wäre der Zug gar nicht machbar. Eine Person, die in Wortbegangssitzung ist, die jetzt Müllpferdl-Mitglied ist, die muss in Freistaat zum Arzt, für ihr Hörapparat zum Beispiel, dass sie wieder frisch eingestellt wird. Die Bahnstation von ihr zu Hause wäre ein Kilometer oder zwei Kilometer entfernt, aber in Freistaat landet man mit dem Zug ein paar Kilometer außerhalb von der Stadt und das ist auch eine Distanz, die für Sie gar nicht überwindbar wäre. Also es gibt zwar eine Zugverbindung, wo man sagt, das müsste doch für eine normale Person bewältigbar sein, aber für jemanden, der schon 85 Jahre alt ist, ist das mitunter nicht mehr so leicht möglich. Also da müssen wir ein bisschen flexibler sein und diese Regel so mit Parallelverkehr zum öffentlichen Verkehr etwas flexibler sehen, wenn wir wollen, dass das auch genutzt wird. Aber da sind wir ja schon mitten in einer Mobilitätsdiskussion eigentlich drinnen, dass einfach Mobilität im ländlichen Raum so ganz andere Herausforderungen birgt, wie jetzt im städtischen Raum. Die letzte Meile war eben schon angesprochen, aber genauso auch das, dass es einfach nicht so lückenlos ist und dass nicht irgendeine Linie direkt bei mir jetzt vorbeigeht, bei der Haustüre. Aus eurer Erfahrung, wie weit kann jetzt so ein Carsharing-Auto von meinem Wohnort weg sein, dass ich es noch nutzen kann und bequem auch nutze. Da werdet ihr schon Erfahrungen haben, oder? Also die Erfahrung zeigt, dass alles, was über einen Kilometer Weg zum Auto ist, eigentlich auf Dauer nicht genutzt wird. Das heißt, alles, was unter einem Kilometer ist, ist noch gut drin. Das ist fußläufig eigentlich gut erreichbar. Über einen Kilometer wird es dann schwierig. Also zehn Minuten zu Fuß. Also wir haben auch Kunden gehabt, die vier, fünf Kilometer vom Autoweg gewohnt haben, die haben die meisten eigentlich nach einem Jahr bis zwei Jahren wieder verloren. Das wären dann sozusagen die Überzeugungstäteräter die wirklich das suchen und benötigen aber genau also wirklich die die nutzer überzeugungstäter bestätigen die regel aber im großen und ganzen ist der kilometer glaube ich ungefähr das was genau also das geben auch Studien wieder, also es ist wirklich eigentlich sogar weniger, also ein Kilometer ist da wirklich schon die Obergrenze, man sagt so zwischen 300 und 800 Meter, weil man einfach die Bequemlichkeit nicht unterschätzen darf, aber andererseits muss es auch praktisch sein. Das ist durchaus auch legitim, also ich würde jetzt nichts verurteilen oder so was in die Richtung, sondern es geht halt dann auch wirklich darum, wie mobil bin ich. Und da haben wir eh, wie vorhin erwähnt, trauen wir das überhaupt dazu, weil ich meine, ein Kilometer gehen, wie wir es jetzt gerade auch wieder heute spüren, es ist super heißes Wetter, wenn dann der Weg auch nicht beschattet ist. Da kommen jetzt ganz viele Themen dazu. Also man merkt schon auch die Kombination mit der aktiven Mobilität, das heißt mit Fuß oder Rad, muss auch praktisch und machbar sein für viele. Und wenn ich jetzt im städtischen Raum schaue, ein Radiosink, wo rein ein Zirkel, wo reinstehe und 800 Meter Radioshaus nochmal jetzt eingebe, erreiche ich wahrscheinlich viele, viele tausende Menschen. Wenn ich es jetzt irgendwo im ländlichen Raum mache, bin ich vielleicht bei ein paar hundert. Also da ist schon nochmal ein Riesenunterschied auch von der Wohnbaudichte. Merkt sich das auch, dass ihr sagt, okay, in der Gemeinde, da brauchen wir gar nicht anfragen oder anfangen mit einem Müllpferdl, weil da kriegen wir zwei Nutzer und Nutzerinnen zusammen. Ist das für euch ein Kriterium? Das ist spannenderweise eigentlich gar nicht so, weil man da wirklich merkt, man braucht einerseits eben die Bewerbung und dann braucht man einfach wirklich die Leute, die überzeugt sind und die das dann wirklich nutzen wollen, die aber auch den Vorteil drin sehen. Also ich würde jetzt da gar nicht sagen, es gibt eine zu kleine Gemeinde, weil wir vorhin ja gehört haben, wir haben jetzt wirklich Nutzerinnengruppen von zwölf Personen, ob wo dann dieses E-Cash-Sharing läuft, wenn die das wirklich nutzen. Und das ist halt der Knackpunkt, weil ich kann schon sagen, ich habe da jetzt ein Einzugsgebiet mit 500 Personen, aber wenn da jetzt halt, ich sage jetzt mal, 10 Personen Mitglieder sind und die auch nicht fahren, dann wird es schwierig. Aber wenn ich jetzt 8 Personen habe und die fahren voll viel, dann geht es sich auch wieder aus. Also es ist schon eine spannende Dynamik, die aber gleichzeitig das Ganze für uns immer wieder ein bisschen schwierig und spannend zugleich macht. Weil wenn dann auch die zwei Familien abspringen, ist dieses Auto eine Kippe, oder? Genau so ist es. Und das ist auch eigentlich das Schwierige, sage ich jetzt mal, im ländlichen Bereich oder Raum, weil es hängt von Einzelpersonen ab und das macht die Mobilität ganz schwierig. Und dann geht es halt auch um den Leistungsfaktor. Sobald ich einfach eine gewisse Nutzerdichte habe, Nutzerinnendichte, dann ist das auch für viele einfach leistbar und dann kann ich es auch zu einem anderen Preis anbieten. Und das Mobilität, denke ich, wir sind sehr verwöhnt, würde ich sagen. Wir haben uns ja eigentlich sehr bemüht, wie wir dann gesagt haben, wir wollen so ein Auto in Wartbeck stehen haben. Wir haben sehr viele Diskussionen gemacht, Informationsveranstaltungen gemacht, das publiziert in den lokalen Gemeindezeitungen und so weiter. Und wir sind übermobilisiert eigentlich. Es ist ganz selbstverständlich, dass in vielen Familien zwei Autos vielleicht sogar nur mehr sind. Und da ist immer natürlich, zu was brauche ich dann einen Müllpferdl? Dass man sich, wie du gesagt hast, eigentlich sehr viel Geld sparen könnte, wenn ich sage, ich brauche kein drittes und ich brauche kein zweites Auto, weil ich kann für diese Fälle mir eins ausburgen. Das ist noch nicht so richtig im allgemeinen Bewusstsein. Und was ich auch beobachtet habe in diesen ganzen Diskussionen, dass auch die Kosten beim Auto sehr tolerant betrachtet werden. Also beim Lebensmitteleinkauf, da schaut man, was kostet dort irgendwas um einen Cent mehr oder weniger. Aber beim Auto spielen auch 500.000 Euro weniger Rolle. Das haben wir irgendwann bezahlt und denken immer darüber nach, dass das eigentlich in der Abschreibung doch erhebliche Kostenbeträge sind im Haushaltsbudget. Ich habe Reinigungskosten vielleicht auch noch, die ja alle, aber durch das, dass sie die so schön aufteilen, irgendwie das eine Geld vom Konto, das andere Geld aus der Prüfgetasche, ich habe es nicht so dargestellt, wie wenn ich sage, ich habe da ein Abo und monatlich wird das abgebucht. Ich bin selber einer, der eigentlich sehr auf Kosten schaut und gerade beim Auto schaue ich natürlich auch drauf. Und seitdem ich jetzt nicht mehr berufstätig bin, bin ich im Vorjahr 7000 Kilometer gefahren. Und ich habe ungefähr 7000 Euro an Kosten gehabt. Wenn ihr die Abschreibung auch mit einrechnet. Das heißt, der Kilometer kostet mir ungefähr einen Euro. Davon sind der Großteil Fixkosten. Eigentlich die Investitionen hauptsächlich und dann halt kleinere Reparaturen. Und ich habe eigentlich keinen Schaden gehabt. Und ich glaube, das ist bei vielen so Autos so, die herumstehen, wie du sagst, dass sie eigentlich Stehzeuge sind und trotzdem was kosten. Und ich nutze halt auch sehr viel das Öffentliche, ich fahre sehr viel mit dem Fahrrad, dann ist das meine Prioritätenliste. Mit dem Fahrrad kann ich es öffentlich irgendwie erreichen, ich habe ja auch das Klimaticket. Dann schaue ich, ob es der Müllpferdl lösen kann und sonst fahre ich mit meinem eigenen Auto. Also wenn ich schwereres transportieren muss oder wenn ich den Autohänger brauche, dann kann ich nur mein eigenes Auto nehmen, wenn ich den Müll wegfahren muss oder sonst irgendwas. Das ist vielleicht auch noch ergänzend mit der Mobilität. Es ist ja nicht nur, dass man als Person irgendwo hinkommen möchte, sondern meistens hat man irgendwie einen Einkauf, den man transportieren will. Und dann ist es natürlich schon, wenn das Auto jetzt 500 Meter oder weiter weg steht, dann sagen die Leute, das mache ich nicht. Weil du musst jetzt erst hingehen, musst mir das Auto holen, musst es zu mir bringen, wahrscheinlich, wenn man wirklich sagt, ich nutze das jetzt nicht nur als Zweitauto für einen gelegentlichen Arztbesuch, sondern ich nutze das wirklich als mein Verkehrsmittel. Carsharing, wo funktioniert es nicht? Jetzt gibt es in Mühfeldl seit sieben Jahren und es hat auch schon Ortschaften gegeben, da hat es mehr gegeben, da gibt es jetzt keinen mehr. Woran kann man es festmachen, wenn man sagt, da hat es funktioniert, da funktioniert es nicht? Das Wichtigste für mich ist, wie du sagst, nicht die Größe vom Ort oder von der Stadt, sondern wirklich, gibt es eine aktive Gruppe, die positive Stimmung für Carsharing macht? Gibt es eine positive Grundstimmung? Wartberg ist für mich ein so typisches Beispiel. Das wäre nie passiert, wenn ihr in der Gruppe nicht so aktiv gewesen wärt und einfach so viel Werbung gemacht hättet. Dann überlegen Sie es einfach einmal ein paar, probieren das trotzdem einmal und wie gesagt, wenn man das einmal probiert, ich habe einen Kunden in einem Markt gehabt, der hat gesagt, ich unterstütze euch, ich gehe dazu, ich brauche es nicht, aber ich unterstütze euch, der ist bis heute dabei. Und das gefreut mich auch total, weil er einfach zufrieden ist und weil er sagt, super Projekt, kann ich brauchen, ich brauche es nicht oft, aber ich brauche es hier und da und somit nutzt man das. Also das Wichtigste sind einfach die Leute vor Ort, eine positive Stimmung zu dem machen und einfach, glaube ich, eine Werbung zu machen, weil herkömmlich Werbung, sage ich, Plakate, Postwurfsendungen zu machen, in Amtsplan schreiben. Das ist gut und schön, aber die Leute kommen nicht proaktiv und sagen, hey, ich will Nutzer werden, sondern du musst reden. Carsharing ist relativ beratungsintensiv. Das heißt, braucht es an jedem Ort dann so einen Kümmerer oder eine Kümmererin, wo man sagt, okay, mir ist das ein Anliegen, ich gehe da raus, ich betreue das auch, ich schaue, dass alles passt, weil das wirst ja du jetzt aus deinem Büro nicht schaffen, dass du in jeder Gemeinde nachschaust, ist eh der Sticker angesteckt oder passt eh alles. Genau so ist es. Also wir würden das sicher nicht so betreiben können, wenn wir nicht vor Ort wirklich unsere Kümmerinnen hätten. Und die schauen sich einfach auf die Autos, die sagen, hey Schatz, da gibt es wieder das ab oder da hat es mal ein bisschen gefeigert, wie man so gut sagt, oder es hat wieder mal Verspätungen gegeben, dann reden wir einfach wieder mal mit den Nutzerinnen, dass wir ein bisschen darauf achten, sogar ist ja auch der Umgang, also ein bisschen Fairness-Gedanke ist dann auch immer drin, aber auf jeden Fall braucht es wen vor Ort und dann halt natürlich das System dahinter. Aber was ich da jetzt auch noch ergänzen kann und möchte, ist, dass es auch ein bisschen Geduld in der Gemeinde braucht, weil wir schon merken, es braucht eine Anlaufzeit, weil ich kenne dieses System nicht, ich sehe, okay, da steht jetzt ein Auto zur Verfügung, ich weiß aber jetzt nicht, wer das nutzt und wie das funktioniert und bin vielleicht eben auch nicht so proaktiv, dass ich auf die Website schaue, vielleicht schon, aber dass ich da mal anrufe und nachfrage. und so neugierig und informiert sich. Und dann ist schon wichtig, dass die Gemeinde häufig dahinter steht. Es geht natürlich, wenn man dann sehr aktive Nutzerinnen hat oder Leute, die da den Willen haben, das umzusetzen und zu fördern mit einer Gruppe. Aber natürlich geht es halt nicht ohne der Gemeinde. Und ich sehe es auch absolut als Chance für die Gemeinde, weil es halt einfach ein zusätzliches Angebot ist. Also es ist nie der Ersatz für irgendetwas und natürlich wollen wir alle wegkommen oder halt drastisch unseren Individualverkehr verringern, aber es ist einfach mal der erste Schritt zu schauen, wie geht es, wie kann ich mein eigenes Mobilitätsverhalten einfach ein bisschen anpassen und dann geht es auch so ein bisschen Schritt für Schritt und das ist halt eben, wir sagen ja nicht verkauft alle eure Autos und das müsst ihr alle mit einem Carsharing fahren, sondern probiert es, es ist halt vielleicht einfach zurzeit einmal, wenn es ist das Drittauto, wenn es passt das Zweitauto und wenn man wirklich überzeugt ist und wenn man einfach dann tatsächlich mehr Angebot hat und kriegt, ja vielleicht sogar ein Autoersatz. Das kann ich bestätigen, es ist eine mühsame Diskussion auch. Also am Anfang, dass man überhaupt einmal Leute findet, die sagen, ja ich werde da Mitglied und wir sind jetzt drei Jahre, gibt es das Auto jetzt bei uns in Ortberg und da merke ich jetzt, aha, okay, das steht da, Ford Automation, man sieht es sozusagen und da interessieren sich Leute dafür, was ist das eigentlich? Und das zweite ist auch, obwohl wir da am Anfang schon sehr viel, nach unserem Gefühl, viel Werbung betrieben. Trotzdem treffe ich immer wieder Leute, die das nicht kennen und nicht wissen. Obwohl wir es in der Gemeinde, Zeitung, Vorblatt und so weiter haben wir das mehrmals beworben und publiziert. Das ist auch so eine Erkenntnis natürlich. Die Leute legen das irgendwo weg und das wieder aus den Gedanken. Das heißt, man muss wirklich auch ständig dahinter bleiben und das irgendwie in Erinnerung rufen. Von selber geht es nicht. Und dann ist es so, irgendwann ist aber auch eine Grenze da. Also wenn zu viele Leute da sind, dann wird es zu sehr genutzt und dann sage ich, ah jetzt hätte ich es gebraucht und es ist nicht verfügbar. Das funktioniert ja nicht. Ja genau, also zu viele Leute können auch nicht gleichzeitig da als Mitglied sein. Also für unseren Fahrdienst war es auch schon öfter so, dass dann das Auto reserviert war von irgendjemandem und wir die mit dem Wartbeker Auto nicht bedienen haben können. Aber es gibt ja, man kann ja jedes Auto nutzen, im Breitgarten steht auch eines und das ist auch, das habe ich dann schon ein paar Mal jetzt dann, das Auto genommen. Also da muss man dann ein bisschen flexibel sein. Vor sieben Jahren, also so lange gibt es jetzt den Mühfeldl, war das ein Leuchtturmprojekt irgendwie. Und man hat sich ja wahrscheinlich am Anfang überlegt, wo will ich denn hin? Wo? Was wäre denn so unser Ziel? Und jetzt hast du, Susanne, vorher schon gesagt, ihr habt jetzt eben so ein österreichweites Roaming-Nutzungssystem, wo ich dann mit einer Mühfeldl-Mitgliedschaft da in der Steiermark oder in Salzburg Angebote nutzen kann. War das am Anfang, wie es ihr Mühfeldl gestartet hat, schon so der Gedanke, da wollen wir hin? Teilweise. Wenn du so ein Projekt startest, musst du schauen, dass du es irgendwie auf die Füße bringst. Und es ist die zwölf Autos zu betreuen und am Laufen zu halten, ist grundsätzlich dementsprechend der Aufwand auch gewesen. Aber so im Hinterkopf ist es hauptsächlich der Norbert, der Stratege. Es ist hauptsächlich der Norbert einmal so der Stratege. Bei uns war schon immer so das Thema und man hat ja mit anderen E-Carsharing-Betreiber Mühlviertel oder hat sich etwas geändert in der Wahrnehmung von Mobilität in der Region? Merkt ihr da etwas? Wir merken es vor allem, also provokant gesagt, im Vergleich mit anderen Regionen. Aber da ist man halt schon in einer gewissen Sparte drinnen, die sich mit dem auseinandersetzt. So im Alltäglichen ist es halt immer wieder, natürlich gibt es halt wieder Zu- oder Abzug, wo man schon dranbleiben muss, dass es doch wieder Gehör findet und da wäre es halt wichtig, dass das einfach von allen, mit allen kommuniziert wird. Aber von anderen Regionen werden wir durchaus auch angefragt, wie habt ihr das auf die Reihe gebracht und wie können wir dann starten? Also es ist definitiv noch leider noch immer dieses Modellhafte, aber Mobilität braucht einfach so eine Anlaufzeit, das merken wir und das weiß man in der Branche, sage ich mal. Und da sind wir auf jeden Fall noch dran. Was ich von der Gemeindeebene sagen kann, ich habe mir das in Neumarkt einmal angeschaut vor zwei oder drei Jahren, da haben wir auf jeden Fall acht Zweitautos einsparen können mit dem Projekt Müllviertel. Und das ist, denke ich mal, auch durchaus eine sehr positive Geschichte und eine Entwicklung. Und im Müllviertel, wir haben ja jetzt im Zuge von diesem Gemeindeprojekt verschiedene Modellregionen angeschaut. Speziell in Tourismusregionen wird das oft getragen von Tourismusverbänden oder von den Firmen, die dort ansässig sind, damit zum Beispiel die Gäste mobil sein können. Da gibt es zum Beispiel im Traunviertel im Traunsee zum Beispiel, in das Traunviertel Taxi oder so ähnlich heißt es, oder Traunsee Taxi, glaube ich, so heißt es, ja, da ist die Finanzierung für viel bessere Beine gestellt, ja, und da im Mühlviertel ist es eigentlich, ich finde es eigentlich bewundernswert und super, dass das so geschafft habt, ja, dass es so funktioniert, nämlich auch eigentlich selbsttragend, nicht? Also, dass durch die Mitgliedsbeiträge und öffentlichen Beiträge, die es da gibt dazu, dass dieses System funktioniert. Und wir hätten jetzt in Wartberg eigentlich das nicht auf die Füße stehen können, wenn das nicht schon als Vorarbeit vorhanden gewesen wäre. Ist das Ziel vom Energiebezirk Freistaat wirklich in jeder Gemeinde im Müllviertel ein E-Car-Sharing-Auto zur Verfügung zu stellen? Ist das etwas, was man anstrebt? Also ich hätte es jetzt gar nicht so sehr auf Gemeindebasis begrenzt, sage ich jetzt ehrlich gesagt, sondern wir schauen immer wieder, was sind geeignete Kooperationspartner und bei uns sind dann vorwiegend eigentlich auch die Wohnbauträger im Visier, weil man da einfach eine gewisse Nutzerinnenmenge hat. Das ist durchaus mit Auf und Abs verbunden. Es gibt jetzt wieder einfach neue Entwicklungen, es ändert sich der Markt, sage ich einmal. ja, eine Wohngesellschaft oder eine Wohnform aufs Land, die dann auch schaut, okay, was gibt es an alternativen Möglichkeiten, wenn ich sage, ich ziehe da jetzt in ein Wohnbauprojekt im ländlichen Raum. Und da wird es halt spannend, wenn ich sagen kann, als Wohnbauträgerschaft, wir können auch ein Carsharing anbieten, wo wir aber dann schon sagen, ja, das ist aber ein Teil. Und jetzt müssen wir aber schauen, wie dann der Wohnbau einfach auch noch anderweitig angebunden ist. Das heißt, wir sind dann schon auch de facto etwas kritisch, was einfach auch die öffentliche Anbindung bei solchen Projekten betrifft. Zum Thema Wohnbauträger vielleicht noch eine ganz spannende Geschichte. Zum Thema Wohnbauträger vielleicht noch eine ganz spannende Geschichte. Wenn jetzt so ein Wohnblock bezogen wird, dann habe ich noch die Möglichkeit, wenn ich am Anfang bin mit dem Carsharing, dass ich die Bewohner ein bisschen erreiche. Sie haben ja Mobilität noch nicht geplant, noch nicht organisiert. Wenn ich jetzt in bestehende Wohnblöcke einige, dann hat sich jeder seine Mobilität noch nicht geplant, noch nicht organisiert. Wenn ich jetzt in bestehende Wohnblöcke reingehe, dann hat sich jeder seine Mobilität organisiert. Dann wird es wirklich schwierig. Und zum Thema, wie du gesagt hast, der Nutzen für die Gemeinde. Ein junges Paar, von dem ich erst erzählt habe, die haben sich auch für einen Markt entschieden, weil es in einem Markt die Möglichkeit mit dem Carsharing gibt und weil sie dadurch auch autolos aufs Land ziehen können. Das ist, finde ich, auch eine spannende Geschichte, was die Gemeinden nicht unterschätzen dürfen, dass solche Projekte auch Anreize bieten, dass Leute auch zubeziehen. Zum sagen, okay, wir machen uns auch, wir wissen, dass es am Land schwieriger ist mit Mobilität, wir machen uns Gedanken, wir wissen, dass es am Land schwieriger ist mit Mobilität, wir machen uns Gedanken, dass es trotzdem Möglichkeiten gibt, was ja jetzt schon sehr fortschrittlich eigentlich ist, weil das Land ja eigentlich, wie kann man sagen, in der Mobilität jahrzehntelang zurückhinkt, einfach infrastrukturell, weil es halt so weit auseinander ist. Und weil es einfach auch de facto ein Kostenthema ist, also Infrastruktur geht halt vielleicht auch nicht ganz so schnell, wie sich der Markt verändert, das merkt man schon, aber es ist de facto jetzt auf dem Gebiet sicher eine relativ schnelle und einfache Lösung, weil man da einfach schon ein System hat, das man anwenden kann. Also man bietet ja de facto schon ein Paket. hat das, was man anwenden kann. Also man bietet ja de facto schon ein Paket. Ich kann mich erinnern, beim Start vom Müllpferdl, da war ja ein E-Auto noch etwas total Exotisches. Da war das also ein bisschen ein Teaser, um zu sagen, hey, magst du nicht einmal probieren, mit einem E-Auto zu fahren und dieses Fahrgefühl zu erleben? Ist das immer noch etwas, was zirkt? Also die Nutzerinnen, die Neuen, sage ich mal, sind jetzt sicher nicht nur wegen der E-Mobilität dabei, aber es ist schon ein Kriterium, wenn man sagt, okay, es gibt ein Carsharing und dann ist das auch noch ein E-Auto, dann hat das einfach einen doppelten Sinn für dieses Publikum. Aber es ist sicher nicht mehr dieses ich bin noch nie E-Auto gefahren und deswegen probiere ich das jetzt, weil wir bei der Einschulung, wie wir vorhin schon gehört haben, das ist quasi einmal der Beginn zur Mitgliedschaft ist, das Auto ausprobiert und nachgefragt wird, ja, ob man schon mal gefahren ist und de facto höre ich es jetzt mittlerweile ganz, ganz selten, dass dann noch nie wer mit einem E-Auto unterwegs wäre. Ja, weil die Technik schreitet ja voran und da hinkt man dann trotzdem immer irgendwie in gewisser Weise hinten nach, oder? Ich glaube, E-Auto ist bald einfach Usus. Also von dem her sind wir eigentlich jetzt gerade super gut dabei, weil wir nicht sagen müssen, jetzt müssen wir noch gewisse Autos umstellen auf E-Mobilität, sondern wir waren da einfach Vorreiter. Und das hat nicht vorteile nicht also speziell die reichweite ist ein thema nicht weil einfach doch zumindest zu beginn wie müllpferdl angefangen hat die reichweite relativ begrenzt war wir haben in wortbüro das glück dass man zumindest über 200 kilometer fahren können das ist eigentlich für großteil der anwendungsfälle ausreichend, aber andere Autos haben wir glaube ich nur so ein bisschen über 100 Kilometer Reichweite. Wenn es dann Winter ist und kalt ist, dann muss man sich schon gut überlegen. Genau, also da ist es dann schon schwierig und wir sehen, dass manche Nutzer, die nicht in Wartbeck wohnen, auch manchmal zu einer Wartbeck kommen und sich das Auto in Wartbeck ausleihen. Die es einfach ein bisschen mehr Reichweite hat. Genau, ja. Es ist ja eh als regionale Mobilitätslösung eher gedacht, aber natürlich, wenn ich jetzt sage, ich würde meine Schwester in Wien besuchen, ist vielleicht das E-Auto nicht das richtige Gefährt, wenn ich da schnell hinkommen will. Nach Wien würde ich sagen, auf jeden Fall elektrisch, aber wirklich mit dem Zug, weil das ist das Entspannendste und wirklich Bequemste. Vielleicht nur ergänzend dazu, ich glaube es hängt da sehr viel mit dem Wissen zusammen. Die meisten Leute haben sich, was Mobilität betrifft, fast nur mit dem Auto beschäftigt, mit dem eigenen Auto, vielleicht nur mit dem Fahrrad. Ich bemerke im Freundeskreis, dass viele Leute gar nicht wissen, wie war sie denn eigentlich, wann ein Zug fährt und wie und wo. Ja, und es gibt auch von der ÖBB so eine App, so das Kotti, da kann man nachschauen, wann ein Zug fährt und so weiter. Und wie ich mir das Klimaticket gekauft habe, habe ich dann selber, war ich verwundert eigentlich, dass ich von meinem Monat zumindest Richtung Linz eigentlich eine ausgezeichnete Anbindung habe. Ja, dass zumindest alle Stunde fährt einer und ich komme in der erinnern, da war der letzte Bus um sechs Uhr abends retourverlänzt und dann, wenn man länger Schulzeit gehabt hat oder sonst irgendwas, war gar nicht möglich. Ich fahre zumindest um 23 Uhr in Richtung Parzell. Das heißt, aber ich habe in vielen Gesprächen bemerkt, dass das Wissen, sozusagen wann fährt ein öffentlicher Verkehr und wo, dass das gar nicht so breites Wissen ist. Und ähnlich ist es glaube ich auch so mit dem Müllpferdl, da habe ich es auch so ähnlich bemerkt, wie funktioniert denn das und das und dass das per Zeit abgerechnet wird und nicht per Kilometer und so weiter. Das ist eigentlich die ganzen Kosten inkludiert, was man beim Auto auch mehr so gesplittet hat, das ist für viele einfach Neuland. Und da muss man aber lang so sagen reden, damit man dieses Wissen auf eine größere Personengruppe verteilt. Aber da sind wir jetzt genau bei dem Punkt, Carsharing wird jetzt die Mobilitätsprobleme nicht lösen. Es ist vielleicht ein Teil, den man hat, wie Sie ja schon angesprochen haben, ich muss viele Systeme verbinden, dass ich einfach sagen kann, okay, ich kann jetzt wirklich klimaschonend trotzdem mobil sein. Also größtmögliche Mobilität bei kleinstemöglichen Klimaimpact, sage ich jetzt einmal. Was wäre so eure Zukunftssituation? Wo könnte es hingehen, jetzt über den Mühlpferd hinaus. Was wäre das, wo ich sage, das ist wirklich eine Kombination, die funktioniert. Und die funktioniert auch so, dass ich jetzt nicht mein Mobilitätsverhalten komplett umkrempeln muss. Also eine solche Zukunftssession ist ja, irgendwann kommen ja die selbstfahrenden Autos und die rechnen dann die Strecken optimal ein und dann komme ich überall hin und brauche keinen persönlichen Pkw mehr. Ein großer Wunsch ist für mich einfach auch, dass der öffentliche Verkehr viel besser aufeinander abgestimmt ist. Wir haben schon einmal in der Schweiz Urlaub gemacht und da kannst du eigentlich fast jedes Tal öffentlich erreichen, relativ einfach. Und da haben wir erlebt, dass der Zug ankommt und die Busse, die dann weiterfahren, die sind abgestimmt aufeinander und warten aufeinander. Und wenn ich in den Prägarten bei uns am Bahnhof stehe und auf dem Zug warte, sehe ich Busse kommen und die fahren einfach wieder, ohne dass das auf dem Fahrplan für die ÖBB abgestimmt ist. Und das finde ich einfach schlecht organisiert. Da ist aus meiner Sicht noch viel möglich, das uns andere Länder wie die Schweiz zum Beispiel vorzeigen. Das ist nämlich, dass auch dann der öffentliche Verkehr einerseits auch wirklich besser ausgebaut ist und auch besser genutzt werden kann. Das ist das einmal von den öffentlichen Seiten. Aber dann auch, dass man ergänzt durch Wiesn-Lenz, wo es diese Karschjagdensysteme gibt und so, dass man das so sagen, da ist der Müllviertel aus meiner Sicht einfach ein Startpunkt, ein Beispiel, ein Leuchtturm, wie es du gesagt hast, und dass man an dem einfach weiterdenkt. Was mich wünschen würde, ist ein bisschen eine Bewusstseinsänderung in den Leuten. Ich habe jetzt schon relativ viele Möglichkeiten im Sinne einer multimodalen Mobilität. Das heißt für welche Mobilitätsstrecke nehme ich welches Verkehrsmittel. Das kann ich jetzt einerseits zu Fuß sehen, das kann ich einerseits zu sehen dass gar nicht vor also das kann es kein sharing sind es kann das auto sie das kann war der öffentliche verkehr sehen und dies war eigentlich super und insofern was du in öffentlichem verkehr angesprochen hast es ist die kombination öffentlicher verkehr und fahrrad war ja totaler super aber wenn jetzt im bus das sagt wenn der markt haben hauptsächlich bus und nicht bahn dann muss ich bin ich vom fahrer abhängig ob er gewillt ist mich mitzunehmen das heißt ich habe keine sicherheit dass ich war neben vorall irgendwer verholt stütze bevor das mit der mitnimmt da kann überhaupt nichts planen, das tut keiner. Das heißt, das ist ein ganz wichtiger Punkt, ich brauche Planungssicherheit, ich brauche die Kombination der Systeme, öffentlicher Verkehr, Vorrahl, E-Carsharing, das Klimaticket ist, finde ich, eine total super Geschichte und je mehr solche Projekte gibt, desto eher, glaube ich, wird sich eine Bewusstseinsbildung vielleicht oder eine Bewusstseinsänderung herbeiführen lassen. eine ökonomische Ebene und für viele Leute nicht möglich. Aber was ich schon als Gefühl habe, gerade jetzt Corona hat gezeigt, man kann viele Strecken einsparen, man kann sie weglassen, man kann Teleworking, Homeoffice machen, man kann sie nicht in Persona treffen, sondern für schnelle Besprechungen, schnell mal per Videokonferenz. Und da, glaube ich, hat sich schon ein Mobilitätsverhalten einiges geändert in den letzten Jahren. Seht ihr das auch? Kurzfristig, muss ich ehrlich sagen. Also es hat sich de facto stark, also ganz, ganz stark geändert in dieser Zeit. Aber es ist eigentlich auch wirklich fast genauso schnell wieder normal, sage ich jetzt mal, geworden. Also wieder auf diesen Ursprungszustand zurückgekommen. Es hat vielleicht ein bisschen so dieses Wachrütteln gegeben, auch, siehst, es geht auch anders, aber es ist halt dann trotzdem einfach immer wieder das Thema, wie praktisch ist das Ganze und man ist schon sehr gewöhnt und verwöhnt, dass man super flexibel und eigenständig ist, wenn man dann einfach sein Auto hat. Und trotzdem sage ich immer, Infrastruktur gibt halt die Nutzung vor. Das heißt, es braucht einfach ganz, ganz viele Möglichkeiten, dass ich dann einfach auch dieses Angebot habe und nutzen kann und auch dann mir so gestalten kann, dass ich es brauche. Und ja, es ist sicher ein großer Faktor einfach, wie gehe ich selbst mit dem Thema um, aber auch, wie geht einfach mein Rahmen damit um. Also das heißt einfach, wie geht die Gemeinde, das Land, der Bund damit um. Und da kann man sich durchaus was von anderen Ländern abschauen. Das sehe ich absolut so. Und das Thema in Österreich, ich meine, man kann es nicht oft genug sagen, wir haben einfach eine starke Zersiedelung, wir sind einfach sehr verstreut aufs ganze Land, weil wir so flächig sind, also flächig in dem Sinn, dass man einfach wirklich, also man fährt glaube ich keine zwei Kilometer ohne irgendwo ein Haus zu sehen. Ja, ich glaube, das kam auf ganz ist. Wenn du jetzt so geschreitest wie die Täler, dann orientiere mich einfach entlang der Täler. Du musst einfach von der Topografie schon sehr viel vorgeben. Und da braucht man nicht einmal über die Landesgrenze schauen, schaut man nach Vorarlberg. Da ist es de facto sehr, sehr ähnlich wie in der Schweiz. Funktioniert auch super, weil man eingeschränkt ist. Und das klingt jetzt hart, so quasi diese Einschränkung. Andererseits ist es vielleicht einfach auch eine Chance, dass man trotzdem sagt, wir müssen da ein bisschen zusammenrucken, wir müssen diese Ortskerne stärken, weil wenn da einfach wirklich diese Nutzung da ist, dann kann ich auch dieses Angebot dementsprechend auslasten und für alle auch bereitstehen. dieses Angebot dementsprechend auslasten und für alle bereitstehen. Natürlich kommen wir nicht drum rum, wir haben schon so wie wir, ja wir haben die Häuser schon gebaut. Wir werden jetzt nicht anfangen Dörfer zu schleifen. Nein, das ist auch nicht das Ziel, aber ich sehe schon da einen Bedarf insofern, dass man sagt, wir stärken die Ortskerne, man schaut, dass man dort das Angebot schafft, weil ja, ich meine, ich persönlich wäre dann nicht gewillt, dass ich sage, passt, ich kaufe mir jetzt irgendwo am Rande ein Haus, wenn ich da kein Mobilitätsangebot habe. Ich komme vom Bauernhof, ich weiß, wie das ist und de facto schaue ich jetzt, wo ich meine Mobilität habe und wie ich das nutzen kann und dementsprechend wohne ich vielleicht muss man das halt einfach trotzdem wieder mal ein bisschen umdrehen die ist sicher die multimobilität sozusagen dass man verschiedene verkehrsmittel möglichst optimal nutzen denke das wäre schon ein wichtiger schritt mit durch die liebten vorarlberg ich bin dort öfter und jetzt ist wirklich anders. Erstens ist dort natürlich in den Tälern und so weiter, aber es ist ja immer ein ganz anderer Zugang zur Mobilität. Meine Tochter hat da selber gar kein Auto gehabt und ist eigentlich gut überall hingekommen, weil einfach der öffentliche Verkehr dort sehr gut funktioniert und die Radlwege gibt es einfach wirklich sehr viele und auch viel höherwertiger. Also dort merkt man an den Autofahrern auch, dass die viel mehr Rücksicht nehmen als wie bei uns auf Radlfahrer. Also da wird man viel mehr, dass man fahren darf und so weiter und bei uns ist es dann doch eher so, da sind wir Störfaktoren als Radlfahrer. Was ich jetzt außerher ist so, viele Möglichkeiten bieten, um möglichst viele Bedürfnisse abzudecken und zu schauen, eine Lösung zu finden, die einfach zukunftsfit ist. Aufgrund der Zeit, ich glaube, wir könnten da jetzt noch lang weiter diskutieren und würden uns da wirklich in Mobilitätsdiskussionen verlieren. langweite diskutieren und würden uns da wirklich in Mobilitätsdiskussionen verlieren. Herzlichen Dank für diese wirklich anregende Info, auch für diese ganzen Infos zum E-Carsharing, zum Müllpferdl. Herzlichen Dank an die Susanne Moser vom Energiebezirk Freistaat. Herzlichen Dank an den Josef Sacher, der den Müllpferdl nutzt und da weiterdenkt in der Mobilität. Und auch herzlichen Dank an den Ottmar Affenzeller, den ehemaligen Projektmanager vom Müllpferdl nutzt und da weiterdenkt in der Mobilität. Und auch herzlichen Dank an den Ottmar Affenzeller, den ehemaligen Projektmanager vom Müllpferdl, der das aus der Traufe gehoben hat praktisch und der jetzt Nutzer vom Müllpferdl ist. Herzlichen Dank euch drei für eure Zeit und für diese anregende Diskussion. Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich.