Wir sind live vom Ottensheim Open Air. Es ist der dritte Tag, es ist Samstag und Zack sitzt bei mir. Könnt ihr euch selbst einmal vorstellen, bitte? Hallo, ich bin die Amy von Zack, ich bin die Frontsängerin. Ich bin der Weselin und ich spiele Schlagzeug. Ich bin der Max, ich spiele Bass, Gitarre, Bossgeigen. Ich bin der Philonas und ich spiele Gitarre. Wie würdet ihr eure Musikrichtung beschreiben? Also was erwartet uns in genau 40 Minuten hier live am Ottensheim Open Air? Also so grundsätzlich wollten wir uns jetzt nicht auf ein Genre irgendwie festlegen. Wir haben am Anfang gesagt, es geht in die Richtung Proto-Punk. Wir haben aber auch Grunge-Einflüsse, Linzer Schule nennen wir es, was wir machen. Also richtig Punk dann? Linzer Schule, oder? Nicht richtig Punk, nicht wirklich. Es ist nicht Punk, es ist nicht Rock'n'Roll, es ist nicht Lamour. Wir werden es bald hören. Euch gibt es ja noch nicht so lange. Seit Oktober seid ihr als ZAK, also habt ihr eine Band, die ZAK heißt. Wie habt ihr zusammengefunden? Das ist eine lustige Geschichte. Und zwar haben wir im Winter vor zwei Jahren ungefähr uns mal getroffen zum Jammern. Und dann ist spontan so eine Punk-Nummer entstanden mit einem uralten Text von mir. Und wir haben dann zum Spaß gesagt, wir gründen eine Punkband und machen genau einen Gig, wo wir alle Fantasien ausleben, so vom Bass zu stören bis Stage-Diven und alles mögliche. Und dann lösen wir uns auf nach dem Gig und man hört nie wieder was von uns. Und so ein halbes Jahr drauf haben wir schon unseren ersten Gig gehabt, bevor wir überhaupt wirklich existiert haben. Und da waren wir aber nur zu dritt unterwegs. Da waren nur der Weselin, der Philonas und ich. Und dann ist der Max dazugekommen, unser Bassist. Vor allem bei dem ersten Gig ist es nicht alles schief gegangen. Weil ich dieses Klischee fand, dass sich der Vater von irgendwem aus der Band als Polizist verkleidet und dann die Veranstaltung auflöst. Ich war voll motiviert gewesen. Vielleicht machen wir das noch. Aber habt ihr sachen zerstört wenigstens dafür ist er stark recht gern die tage ist fast jeden kick eigentlich oder zwei seiten aber ungewollt dass einfach in action das oder oder ich spüre ich bin einfachüre einfach, das ist wie Waschbrennen. Es ist nur Schrammeln eigentlich. Käse hobeln. Und was, ja, also die Leute, die jetzt noch zu Hause sitzen, wie motiviert ihr jetzt sie, dass sie heute jetzt herkommen? Die uns jetzt live zuhören. Ja, es ist 30 Jahre Ortenzahmer- Ortensheim, laut es sollte schon mal ein Grund sein. Es sind super Leute da, es unterstützt lokale KünstlerInnen, und es ist einfach eine super Stimmung da, sehr offen, familiär. Wart ihr so privat auch schon öfter am Festival? Ja, ganz früher, als kleiner Bub. Dann, als ich ein bisschen größer war, seitdem, wo ich schon relativ groß bin, bin ich jetzt zum ersten Mal eigentlich wieder da. Und das war immer schön. Und als Kind war ich extrem oft da. Und so die letzten zwei Tage auch schon das Festival genossen? Nein, leider. Ich war gestern da schon. Gestern schon getanzt. Ja, mit Kreis war gestern da schon. Gestern schon getanzt. Mit Kreis und Bund sprecht. Super. Und heute danach werdet ihr euch alles ansehen und mittanzen. Auf was freut ihr euch? Auf die Band Gruppensechs bei der Klobühne. Ja, genau. Auf der Heiselbühne. Das ist halt nur ein super Konzert nämlich. Um wie viel Uhr ist dir das? So zwischen 12 und 1 herum. Okay. Und ihr habt ja jetzt so noch nichts veröffentlicht. Also es gibt kein Album oder keine Nummer. Kommt da jetzt bald mal was? Wenn wir es schaffen, wir müssen nämlich was selber machen. Das Ding ist, wir haben nicht 15 Leute hinter uns, die... Ich sage jetzt nicht auf Radio. Aber genau, wir müssen es einfach schaffen. Du kannst ja alles sagen. Wir müssen es einfach schaffen, dass wir das hinkriegen, dass wir damit zufrieden sind, weil wir wenig externe Hilfe außerhalb von unserem Freundeskreis haben. Gut, der Verein für uns, der Fodor, der hilft uns sehr viel. Weil wir proben im DH5, im Kulturverein in der Herrenstraße. Aber das kriegen wir hoffentlich das Jahr noch hin. Ich glaub dann. Und wenn's nicht ist, dann kann er keinen stressen. Vor allem durch das, dass wir auch so schnell so viele Gigs gehabt haben. Du hast vorher gesagt, 12 Gigs seit Oktober. Ungefähr, sicher bin ich mir nicht sicher, das könnten auch mehr oder weniger sein. gehabt haben ist das vorher gesagt zwölf gixxer oktober ist ungefähr sicher bin immer neuer das konnten am jahr oder weniger sein aber eben durch das ist dann ein bisschen hintergrund gerückt dass wir heute dann einmal an aufnahme vielleicht schreibt das noch im live-album wir übertragen live also man kann also das jetzt live auf Radio Frohn anhören, euch ein Gig. Vielleicht haben wir das auch so. Gratis. Weniger Arbeit. Kassetten. Warum nicht. Radio Frohn wird heuer nämlich auch 25 Jahre. Vielleicht könnt ihr noch irgendwelche Geburtstagswünsche für uns da lassen. Das wäre wahnsinnig lieb. Alles Gute Radiofro, du bist genauso alt wie ich heute. Sollen wir kurz vorher schief Happy Birthday singen? Ach, das wäre ja lieb. 1, 2, 3 Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday to you. Happy Birthday. Wir haben dich froh. 25 Jahre. Happy Birthday to you. Danke, danke, danke. Jeder Birthday gesungen, der Birthday. Danke. Und habt ihr vielleicht auswendig im Kopf, wann man euch das nächste Mal hören könnte? Wann ist das denn? 28. Genau, in Wien im Ritz. Im Mikro, bitte. Am 28. Juli im Ritz. Das ist am Gürtel in Wien. Genau, mit Kadesh. Mit der Kadesh. Andere Band. Genau. Wo Veselin und ich spielen. Ah, okay. Und ich spiele Gitarre. Und das wird ein super Abend. Eine Wiedermischung. Aber das ist super. Für jeden was dabei. Nach kurz zu eurem Bandnamen, ist das so Comic-mäßig? Ich hau da auch nicht rein? Das ist eine gute Story. Wirklich. Wir dürfen alles sagen. Die Geschichte dahinter ist, ich werde jetzt keinen Namen nennen, aber ich habe einen Zahnarzt gehabt, der im Lockdown Kokain verkauft hat und dann vor Gericht war. Und das habe ich so erfahren, indem ich einen Termin gehabt habe und es war keiner, ich bin vor verschlossenen Türen gestanden und es war keine Nachricht oder sonst was. Und dann ist in einer Zeitung gestanden, da haben sie einen Zahnarzt dran gekriegt und dann habe ich das halt so witzig gefunden in dem Moment, dass ich mir gedacht habe, Zahnarzt auf Kokain wäre ein lustiger Band. Ah, zack. Das ist eine geile Geschichte. Ihr müsst berühmt werden. Okay, Zahnarzt auf Kokain. Danke für das Interview. Viel Spaß beim Auftritt. Um 16.40 Uhr seid ihr live auf der Bühne. Und stage. Wie spät ist es jetzt? Wie spät ist es jetzt? Das ist eine gute Frage. Viertel nach. Viertel nach. Ein bisschen Zeit habt ihr. Jetzt könnt ihr noch chillen und euch vorbereiten. Danke, dass du da warst.