Werte Fahrgäste, wir haben hier die Park- und Reitstation der Regiotram. Lassen Sie nun all Ihre LKWs, Ihre Fahrräder, Ihre Autos, Benziner und Elektro und steigen Sie um in den Zug nach nirgendwo. Herzlich willkommen, ich bin der Manfred Penninger und bin ein Mitglied von den Veranstaltern, die die Aktion machen, Gäunekirchen und die Eisenbahn oder die Kunst der Verhinderung. Ich bin die Regina Penninger, bin Vizebürgermeisterin in Gäunekirchen und ich freue mich total, dass Gäunekirchen heuer auch ein Austragungsort des Festivals der Regionen ist. Und wir haben da jetzt angeknüpft und haben gesagt, höchste Eisenbahn, es ist vor allem höchste Eisenbahn für eine Stadtbahn nach Gallenkirchen. Ich sitze da im frisch gebauten Wartehäuschen und warte, wie die drei Herren da neben mir, dass endlich einmal das weiter geht mit der Stadtbahn. Mein Name ist Maren Mosoluga, bin Gemeindeforscher in Engerwitzdorf und ich glaube es ist an der höchsten Zeit, dass endlich einmal ein Schienenverkehrsmittel von Breckharten nach Linz geht, wo man günstig, schnell und komfortmäßig nach Linz fahren kann in Torwald. Ich bin der Otto Trämitzberg, ich bin der kaufmännische Leiter von Festfeld der Regionen. Fest Festival der Regionen ist an der Sommerraubahn entlang der Sommerraubahn, aber nicht nur. Es gibt einen Ausreißer, nämlich Gallner Kirchen. Den haben wir ganz bewusst gewählt, aus mehreren Gründen. Erstens, weil uns die Idee, das Hallenbad zu bespielen, wichtig war und wir wollten dann Beitrag leisten. Zweitens, vor dermerauernbahn, vor der Summerauernbahn hat es die Pferdeisenbahn gegeben und die Pferdeisenbahn ist ja eigentlich schon hier durchgegangen. Es hat schon einmal eine Verbindung gegeben zwischen Linz, Gallner Kirchen und Freistaat. Nicht die Summerauernbahn, sondern quasi eine Pferdeisenbahn. Und das dritte, warum wir hier sind, ist, als Festival der Regionen in Gallnerkirchen, ist, weil wir uns auch mit dem Thema Mobilität beschäftigen. Zukunft der Mobilität ist eine wichtige Frage. Und da steht natürlich der öffentliche Verkehr ganz im Vordergrund. Wir haben ja ein Festival, das den öffentlichen Verkehr in gewisser Weise feiert. öffentlichen Verkehr in gewisser Weise erfeiert und da wollen wir auch einen Impuls dafür leisten mit unserem kulturellen, künstlerischen Programm und wir sind auch deswegen hier um gewissermaßen diese Initiative, diese Idee einer Erweiterung, Ergänzung des öffentlichen Verkehrs, der Bahnstrecke nach Gallner Kirchen zu unterstützen. Und das ist sozusagen auch ein Beitrag zur Klimafreundlichen Mobilität der Zukunft. Und ich denke, soweit ich das jetzt gelesen habe, sind da schon einige Schritte wieder getätigt worden. Und vielleicht können wir mit unserem Kultur- und Kunstfestival ein bisschen was zusätzlich bewirken. Mein Name ist Hackerl Lennart Eobald, ich bin da, weil wir schon 100 Jahre auf die Regiotram warten. Die Regiotram, warum wir die Veranstaltung machen, ist, weil Gönikirchen praktisch in den Speckgürtel von Linz aufgenommen worden ist. Sehr viele Leute pendeln nach Linz mit dem Auto über die Autobahn und der öffentliche Verkehr, der ist eher sehr schwach ausgebaut. Die Busverbindung geht so weit, aber der steht dann auch im Stau, wenn es staut. Und die Regiotram soll die Pendler nach Linz und abends nach Linz nach Hause bringen. Und es hapert natürlich an die Kosten, es hapert natürlich an den politischen Willen und die Strecke ist nicht einfach zu planen, umgestalten, weil von Linz rüber nach Urfa ist der Radius für die Kurve sehr eng. Und das sind aber keine Argumente, dass man es nicht macht. Das sind Probleme, die man lösen kann und die werden gelöst. Ja, und wichtig ist, wenn man Geld hat für eine Westbrücke, die den Rahmen sprengt, sprengt Ende nie. Wir bauen eine Abfahrt zur Universität für die Autos. Geplant ist eine Ostumfahrung von Linz und dann kann man sich die finanziellen Mittel für einen öffentlichen Verkehr nicht leisten. Dann ist das eine traurige Angelegenheit. Und mit dieser Aktion wollen wir darauf hinweisen, dass wir schon über 100 Jahre darauf warten. Praktisch ein Jahrhundertprojekt, das im negativen Sinn wahrscheinlich nur 15 Jahre dauert, bis das umgesetzt wird. Und das ist auch nicht zumutbar für die Bevölkerung. Ein Zug, der seit über 100 Jahren geplant ist, der fantastische Möglichkeiten bietet, der bereits 100 Mal geplant, finanziert und eröffnet wurde, der die Menschen begeistert, die Politiker zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißt. Ein Zug, den die Menschen schon hundertfach auf Fotos, Werbeplakaten und in Zeitungen gesehen haben, der aber weiterhin unsichtbar bleibt. Von dem allerdings niemand weiß, wann er kommt, wo er fährt, wohin er fährt, obwohl seine Trasse schon eingezeichnet ist. Ein Jammer, ein Projekt so klar, so einleuchtend, so glänzend, so dringend gebraucht. Ein Phantom, ein real existierendes Nichts. Sie werden sehen, selten verdient ein Projekt so sehr das Prädikat Jahrhundertprojekt, weil sich seine Planung bereits über 100 Jahre hinwegzieht. Er bleibt ein ewiges Mysterium. Also ich bin die Olivia, ich bin vom Projekt Zug um Zug der erste Zug. Hallo, ich bin der Bastian Lehner. Wir sind mit unserem Umzug schon die ganze Zeit unterwegs in den Festivalregionen und gestern sind wir in Gainer Kirchen angekommen, sind wir vor einem Lungesjahr gewandert. Und wir sind im Rahmen des Festival der Regionen unterwegs gewesen jetzt die ganze Zeit und haben für den öffentlichen Verkehr protestiert. Also wir haben eigentlich den öffentlichen Verkehr wertgeschätzt und versucht aufzuzeigen, dass es auch andere Alternativen wie den Autoverkehr gibt. Ja danke, danke, danke, danke. Wir laden Sie ein, werte Fahrgäste, zu einer fantastischen Fahrt. Sie werden Versprechungen erleben, die Sie nicht für möglich halten. Sie werden Enttäuschungen erleben, die Sie in zehn Jahren noch ärgern werden. Sie werden aber auch ein Teil einer Hoffnungsprozession, die am Ende ein gemeinsamer Wunsch eint. Der unüberhörbare Schrei, wir wollen eine Bahn! Oh!