Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Guten Tag und ein herzliches Willkommen bei Terra FM, Teacher Education Radio Austria. Heute bei mir zu Gast sind Rektor Walter Vogel und Rektoratsdirektor Stefan Gumpelmeier. Es ist mir eine große Freude, euch heute bei mir begrüßen zu dürfen. Dankeschön. Danke. Mein Name ist Anna Gruber und ich freue mich, Sie heute gemeinsam durch diese Sendung führen zu dürfen. Dankeschön. Danke. Mein Name ist Anna Gruber und ich freue mich, Sie heute gemeinsam durch diese Sendung führen zu dürfen. Wir starten gleich mit der ersten Frage. Walter, man hört, Studien werden verändert. 3 plus 2 ist ein Begriff, der damit immer wieder in Verbindung gebracht wird. Kannst du uns etwas dazu berichten? Mache ich sehr gerne. Danke für die Frage. Ja, 3 plus 2, da geht es um die Studienstruktur, um die Organisation der Studien. Unser Bundesminister hat letztes Jahr im Herbst gesagt, er möchte, dass die Organisation der Studien alle gleich lauten. Drei plus zwei, sprich drei Jahre der Bachelor, zwei Jahre der Master. Und das hat er im Herbst angekündigt. Dann gab es im Dezember, Anfang Dezember eine große Veranstaltung mit allen Universitäten und pädagogischen Hochschulen, in der der Herr Bundesminister auch den Rahmen klargemacht hat. Und daraufhin wurden dann drei große Arbeitsgruppen eingesetzt, die eine Arbeitsgruppe von diesen drei unterschiedlichen Studien, die es gibt, Sekundarstufe Allgemeinbildung, eine Arbeitsgruppe mit den Universitäten, also von der Unico eingesetzt, mit den pädagogischen Hochschulen, von der RÖF und mit dem Qualitätssicherungsrat unter der Leitung vom Bundesministerium. Dann gab es eine Arbeitsgruppe Primarpädagogik, Primarstufe, die von der RÖF getragen wurde und eine Arbeitsgruppe Sekundarstufe Berufsbildung, die auch von der RÖF getragen wurde. Ich persönlich durfte in der Arbeitsgruppe Sekundarstufe Allgemeinbildung und Primarstufe dabei sein und habe da viel was miterlebt. Wie schaut da jetzt konkret der Zeitplan aus? Maßstufe dabei sein und habe da ein bisschen was miterlebt. Wie schaut da jetzt konkret der Zeitplan aus? Ja, der Zeitplan, also wir sind relativ weit, also es gab eine Reihe von Abstimmungen, eine Reihe von unterschiedlichen Diskussionen in manchen Bereichen. Jetzt ist dann der Abstimmungsbereich, wie man dann, also mit der Implementierung und wenn die gesetzliche Grundlage mit Sommer fertig ist, dann werden wir wahrscheinlich im Bereich der Primarpädagogik und der Sekundarstufe Berufspädagogik im Herbst 2024 starten können. Die Sekundarstufe Allgemeinbildung wird wahrscheinlich ein bisschen später kommen. Und wenn wir die gesetzliche Grundlage erst im Herbst haben, dann wird es wahrscheinlich ein Jahr später werden. Was heißt das jetzt noch konkret für unser Haus? Für unser Haus heißt das, dass alle Studien, alle Ausbildungsstudien neu zu machen sind. Wir sind in allen Bereichen dabei, sind ja eine der pädagogischen Hochschulen, die im Bereich der Berufspädagogik die Fülle anbieten. Das heißt, es geht darum, dass dann alle Curricula neu gemacht werden müssen im Bereich der Sekundarstufe Allgemeinstudium. Allgemeinbildung ist das im Verbund, sind die Studien neu zu machen. Da sind sicherlich viele Abstimmungen im Bereich der Primarstufe, liegt sie direkt bei uns. Und auch im Bereich der Sekundarstufe Berufsbildung liegt es bei uns allein. Aber da gibt es auch gute Abstimmungen mit den anderen pädagogischen Hochschulen, die in dem Bereich aktiv sind. Wie schaut das jetzt das Ganze aus der Seite der Studierenden aus? Was ändert sich da? Für die Studierenden, auch wie für die Lehrenden, sieht es so aus, dass die Idee ist, dass das Bachelorstudium eines ist, in dem man, wenn es möglich ist, nicht nebenbei unterrichtet, dass man sich da möglichst auf das Studium konzentrieren kann. Und die Master wäre es so, dass das ein berufsbegleitender Master angedacht ist. Also das heißt für die Studierenden, dass sie nebenbei oder daneben oder parallel oder berufsermöglichen, da gibt es unterschiedliche Termini, dass sie den Master studieren können und nebenbei wie gesagt arbeiten können oder parallel dazu arbeiten können, unterrichten können ganz konkret und das hat auch eine Auswirkung für die Lehrenden, weil natürlich auch manche Lehrveranstaltungen am Abend sind und da werden wir schauen, dass wir gute Abstimmungen auch mit der Bildungsdirektion zusammenkriegen, dass möglichst viel nicht am Wochenende und nicht am Abend ist, sondern dass zum Beispiel einzelne Tage für einzelne Gruppen dann möglich sind, dass man einen Dienstag oder Donnerstag oder so hernehmen kann. Wie schaut es da jetzt mit den Schwerpunkten aus? Ja, die Schwerpunkte sind ein Thema. Also gerade da geht es jetzt um die Primarpädagogik. Man hat sich darauf geeinigt beispielsweise, dass die Bildungswissenschaften jetzt nicht mehr parallel eins zu eins gleichgeführt werden müssen wie eine Sekundarstufe. Bei den Schwerpunkten gab es doch einige Diskussionen, aber da gab es auch eine Einigung. Die Schwerpunkte, um das ganz kurz zu erklären, in dem bis jetzt schon fünfjährigen Bachelor-Masterstudium im Primarbereich, das sind 60 Kredite, sprich ein volles Jahr Schwerpunkt zu wählen. Und wir sind dann draufgekommen in der Diskussion, wir haben unterschiedliche Arten von Schwerpunkten. Wir haben diese Schwerpunkte, die nennen wir auch erweiterte Lehrbefähigung. Das ist Religion, das ist Inklusion, das sind die Minderheitensprachen oder Umweltpädagogik an der Haupt. Also wo man dann quasi eine weitere Lehrbefähigung bekommt. Da ist klar, da bleibt ein 60er Schwerpunkt. Es gibt auch weiterhin die Möglichkeit, 60er Schwerpunkte zu machen. Bisher waren ja alle Schwerpunkte mit 60 Credits. Und es gibt aber auch die Möglichkeit, das ist noch die dritte Form, so dass man in Form von Wahl- und Vertiefungsfächern dann kleinere Schwerpunkte zusammensetzt, seien es zehn Credits, sechs Schwerpunkte mit zehn Credits oder drei mit 20 Credits oder wie auch immer. Die Einigung ist, im Primarbereich eben 30 Credits des Schwerpunktes sind im Bachelor, 30 sind im Master. Und das wird bei uns auch noch, werden wir noch gemeinsam intensiv diskutieren, welche Schwerpunkte wir anbieten, wie wir das machen. Machen wir mehrere größere, machen wir viele kleine oder wie tun wir da? Gibt es jetzt auch etwas, was du beunruhigten Kolleginnen und Kollegen zur neuen Studienarchitektur mit auf den Weg geben kannst, möchtest? Ja, ich kann ganz gerne mitgeben, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Mich haben einige Kolleginnen und Kollegen kontaktiert. Ich freue mich immer, wenn ich eine Mail von Personen bekomme, mit denen ich nicht so viel Kontakt habe oder die ich vielleicht noch nicht kenne. Das war in letzter Zeit einige Mal so. Das hat mich gefreut und ich glaube, in den Gesprächen konnte ich immer gut darlegen, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Grundsätzlich bin ich auch ein Verfechter von diesem 3 plus 2. Ich habe das auch forciert, auch medial forciert. Ich glaube, das ist ein Fortschritt, eine Erweiterung. Man spricht ja auch von der Pädagoginnenbildung 2.0. Also vieles ist geblieben, manches wird verändert und ich glaube, es gibt keinen Grund zur Beunruhigung und wer beunruhigt ist, meine E-Mail-Adresse ist bekannt, bitte schreiben Sie mir und kommen Sie zu mir und wir sprechen darüber. Das heißt, bei Fragen zum aktuellen Prozess darf man sich an dich wenden? Jederzeit. Gut, dann gehen wir gleich über zum nächsten Thema. Stefan, ich habe gehört, bei uns im Haus gibt es Baumaßnahmen, kannst du uns da kurz darüber berichten? Ja, es stehen verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Haus oder ins Haus. Sowohl am Standort Kaplanhofstraße wie am Standort Lederer Gasse in der Europaschule werden im heurigen Jahr Sanierungsmaßnahmen bzw. Baumaßnahmen starten. Welche Veränderungen werden denn da im Zuge des Schulumbaus umgesetzt? Geht es da um eine Modernisierung der Räumlichkeiten oder geht es um inhaltliche Erneuerungen? Am Standort Lederer Gasse in der Europaschule geht es sowohl um räumliche Veränderungen. Natürlich hat man hier auch intensiv versucht, inhaltlich mitzuziehen. Es hat einen intensiven Austausch mit einem intensiven Wettbewerb für das Architektenbüro mit dem gesamten Kollegium gegeben. Auch die Praxisschulleitung ist intensiv inhaltlich beschäftigt, wie man Räume neu nutzen kann. Es hat ein neues Raumkonzept für die Praxisschulleitung ist intensiv inhaltlich beschäftigt, wie man Räume neu nutzen kann. Es hat ein neues Raumkonzept für die Praxisschule gegeben und es wird sowohl räumliche Anpassungen und zeitgemäßere Räume geben, aber natürlich auch hier inhaltlich ein gutes Zusammenspiel. Wie werden denn jetzt die Schülerinnen und Schüler vom Umbau betroffen sein? Die Schülerinnen und Schüler werden vom Umbau in der ersten Phase nicht so intensiv betroffen sein. Es wird heuer gestartet, indem das Kellergeschoss und der Zwischenbau zwischen Turnsaal und Altbau abgerissen und saniert und neu gebaut werden. Ab nächstem Schuljahr wird es dann intensivere Baumaßnahmen geben am Standort Lederer Gasse. Hier wird sowohl ein Ersatzquartier geschaffen, das aus Containern bestehen wird, wo die Schülerinnen und Schüler in Containerklassen untergebracht sein werden und dort unterrichtet werden. Und natürlich auch wird es Verlegung geben von Sonderunterrichtsräumen und von Klassen an den anderen Standorten der POÖ. Sprich, es wird Unterricht am Standort Huemastraße geben, aber natürlich auch am Standort Kaplanhofstraße. Und kann man da irgendwie einen Zeitplan sagen oder was angeben, wie lange das ungefähr dauern wird? Der Zeitplan wird so sein, dass wir heuer im Herbst starten werden. Wir werden jetzt mit den Ausräumarbeiten starten und gehen derzeit auch schon in die erste Möblierungsplanung für den Neubau. Im nächsten Schuljahr wird dann der gesamte Altbau abgesiedelt und in die Ersatzquartiere eingesiedelt. Und wir werden nächstes Jahr die Komplettsanierung der Stammschule, des Stammhauses in Angriff nehmen, wobei dort der Neubau, der sozusagen in diesem startenden Schuljahr, heuer im Herbst Baubeginn ist, sozusagen schon in Benutzung sein wird. Dort wird die ganze Administration untergebracht sein während der Bauphase und 2025 im Herbst sollte dann der gesamte Bauabschnitt abgeschlossen sein und das Schulgebäude wieder voll funktionsfähig und im vollen Einsatz sein mit einer modernen Architektur und mit modernen Räumlichkeiten. Das heißt die Schülerinnen und Schüler können voraussichtlich dann im Herbst 2025 wieder in ihren eigenen Klassen zu. Genau, also in die eigenen Klassen sind sie auch während der Baumaßnahme. Wir werden hier infrastrukturtechnisch sehr großen Wert legen, dass während der Baumaßnahme wirklich der Schulbetrieb gut gewährleistet sein kann. Und 2025 können die Schülerinnen und Schüler dann in modernen und neuen Klassenräumen unterrichtet werden. Jetzt haben wir ja ganz viel über die Europaschule gesprochen. Wie schauen denn jetzt die Initiativen zur Sanierung der Kaplanhofstraße aus? Die Initiativen zur Sanierung der Kaplanhofstraße wurden sehr rasch jetzt durch das BNBWF bewilligt. Wir waren da selbst sehr überrascht davon, dass diese Initiativen, die hier von uns gestartet wurden, so schnell umgesetzt werden können. Wir haben heuer im Sommer die Photovoltaikanlage installieren lassen und werden nun sozusagen in den Innenausbau gehen. Erste Schritte mit den Sanierungen der Sanitäranlagen im Hörsaalbereich ist schon erfolgt. Heuer im Sommer werden wir die gesamten Sanitäranlagen im gesamten Gebäude sanieren, vomom Tourensaal angefangen bis in das dritte Obergeschoss hinauf. Und wir starten auch mit einer Sanierung der Decke und der Gesamtbeleuchtung. Die gesamte Elektroinfrastruktur wird saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Und es werden die gesamten Innentüren ausgetauscht und auch Maßnahmen zu einer besseren Barrierefreiheit im Sinne der Inklusion geschaffen. Da tut sich ja einiges. Gibt es jetzt auch Möglichkeiten, sich die Pläne anzuschauen? Es wird hier eine große Informationsveranstaltung geben. Das Datum darf ich heute schon ankündigen. Am 25. Mai um 16 Uhr im Hörsaal 1. Sowohl für die Eltern und Schülerinnen und Schüler der Praxisschule, wie auch für das gesamte Kollegium wird es hier eine groß angelegte Veranstaltung gemeinsam mit uns geben, wo sowohl der Herr Rektor wie auch ich hier groß informieren werden und auch Pläne wie auch schon Konzeptzeichnungen vorstellen werden. Vielen Dank für die Infos. Ein weiterer wichtiger Begriff, den man immer wieder hört, ist die Teilrechtsfähigkeit. Was ist denn das jetzt eigentlich? Ja, die Teilrechtsfähigkeit ist ein Begriff, den man tatsächlich wieder hört, ist die Teilrechtsfähigkeit. Was ist denn das jetzt eigentlich? Ja, die Teilrechtsfähigkeit ist ein Begriff, den man tatsächlich immer wieder hört und der so die große Unbekannte für manche Leute sind. Also eigentlich ist der Begriff so eine Kurzform. Das Gesetz, § 3 des Hochschulgesetzes, spricht von der eigenen Rechtspersönlichkeit. Und die eigene Rechtspersönlichkeit ist grundsätzlich ganz getrennt vom hoheitlichen Bereich, wenn ich ganz kurz den hoheitlichen Bereich erklären kann. Der hoheitliche Bereich ist die pädagogische Hochschule, die man von außen so kennt. Da wird geforscht, da wird ausgebildet, da wird fortgebildet, da wird weitergebildet und andere Maßnahmen werden auch gesetzt. Das wird zu 100 Prozent vom Bund finanziert. Also wir haben in § 8 des Hochschulgesetzes die Aufgaben einer pädagogischen Hochschule eben im Lernbereich zum Beispiel Elementarbereich auszubilden und fortzubilden und so weiter und so fort. Und alles das wird zu 100 Prozent vom Bund finanziert und alles das ist der hoheitliche Bereich. Dann bekommen wir das Personal bezahlt und Sachmittel und so weiter und so fort. Und davon getrennt und wirklich mit einer dicken Mauer getrennt sozusagen, ist die eigene Rechtspersönlichkeit, die gesetzlich grundgelegt ist. Die eigene Rechtspersönlichkeit ist auch so ein Teil der pädagogischen Hochschule, wo pädagogische Projekte, Lehrgänge und andere Bereiche dann auch umgesetzt werden können, die nicht direkt den § 8 des Hochschulgesetzes betreffen. Beispielsweise, wenn ein Lehrgang im Bereich Suchtpädagogik angeboten werden soll, das ist jetzt keine Lehramtsausbildung, dann kann das im Bereich der eigenen Rechtspersönlichkeit erfolgen. Was heißt das jetzt konkret oder konkreter für die pädagogische Hochschule? Das heißt konkret für die pädagogische Hochschule und auch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dass es, wie gesagt, wirklich eine strikte Trennung zwischen beiden Bereichen gibt. Wenn ein Projekt in der Teilrechtsfähigkeit, in der eigenen Rechtspersönlichkeit gemacht wird, dann machen das die Personen aus der BH in ihrer Freizeit. Das heißt, man kann nicht in der Dienstzeit etwas in der eigenen Rechtspersönlichkeit machen. Diese eigene Rechtspersönlichkeit ist etwas, die gesetzliche Grundlage gibt es schon lange. Bis vor kurzer Zeit haben nicht alle pädagogischen Hochschulen das de facto umgesetzt. Es gab letztes Jahr, glaube ich, eine gesetzliche Änderung, dass in der eigenen Rechtspersönlichkeit die ganzen Erasmus-Aktivitäten, die ganzen internationalen Aktivitäten zu erfolgen haben. Und deshalb startet die eigene Rechtspersönlichkeit österreichweit, eigentlich mittlerweile bei allen pädagogischen Hochschulen. Bei Gesetz ist es so, und darum sind wir Rektorinnen und Rektoren nicht nur ganz erfreut über diese Sache, man haftet als Rektor in meinem Fall mit dem Privatvermögen, das bringe ich fast nicht raus, weil das so schlimm ist, mit dem Privatvermögen für diesen Teil für die eigene Rechtspersönlichkeit. Da muss man kaufmännisch arbeiten, da muss man eigentlich arbeiten wie eine Firma von außen, wie ein Unternehmen von außen. Das ist so der Auftrag. Und ich bin, wie gesagt, der Geschäftsführer. Der Stefan ist der stellvertretende Geschäftsführer und über seinen Schreibtisch laufen ganz viele Dinge. Und wie gesagt, wenn eine Person, gilt auch für den Stefan, der hat eigene Zeitkarten, wenn eine Person in der eigenen Teilrechtsfähigkeit, also in der eigenen Rechtspersönlichkeit aktiv wird, muss man das getrennt machen vom hoheitlichen Bereich. Gibt es jetzt auch konkret erfolgreiche Beispiele, die ihr anführen könnt? Wir haben in den letzten Jahren, in den letzten zweieinhalb Jahren, sehr erfolgreich in der Teilrechtsfähigkeit gearbeitet. Wir haben grundsätzlich große Überschriften an Projekten. Wir haben pädagogische Projekte, wir haben Forschungsprojekte, wir haben Lehrgänge, die wir in dieser Rechtspersönlichkeit abwickeln, auch sehr erfolgreich abwickeln. Wir haben hier sehr intensiv Kooperationen mit anderen Stakeholdern aus dem Bildungsbereich, wo wir hier sozusagen mit Drittmitteln sehr erfolgreich arbeiten und wo wir hier wirklich sehr aktiv auch sind und hier auch versuchen sozusagen verschiedene Sachen anzubieten. Wir haben mit dem Masterlehrgang Sucht- und Gewaltprävention gemeinsam mit dem Institut Suchtprävention ein sehr erfolgreiches Modell, wo wir jetzt auch wieder im Herbst starten werden und auch intensiv die Bewerbung jetzt anlaufen wird. Wenn wir uns jetzt konkret den Bereich Forschung anschauen, welche Projekte laufen da? Im Forschungsbereich gibt es verschiedene Projekte in der Teilrechtsfähigkeit. Wir haben derzeit jetzt wieder aktuell letzte Woche einen Zuschlag für ein Forschungsprojekt im Bereich der Berufspädagogik erhalten, haben aber auch verschiedene Drittmittelprojekte in der Forschung, vor allem im Sekundarstufenbereich, aber auch im Prä-Maschstufenbereich, sehr, sehr erfolgreiche Forschungsprojekte in der Teilrechtsfähigkeit laufen. Wald, ich habe gehört, es gibt ja auch Ablehnungen bei diesen Anträgen. Ja, das ist, glaube ich, durch ganz Österreich gegangen, dass es Ablehnungen gegeben hat. Ich habe am Anfang versucht zu erklären, so diesen Rechtsstatus. Und nachdem man als Rektor in meinem Fall wirklich mit dem Privatvermögen haftet, man arbeitet überall sehr genau, aber da schaut man mindestens so genau hin wie im hoheitlichen Bereich. Und es wurde sowohl ein Lehrgang nicht mehr gestartet aus diversen Gründen, als auch zwei groß angelegte Forschungsprojekte, die mir eigentlich erst zu mir gekommen sind, als wir schon fertig waren. Da war schon ein bisschen Unmut, ist vielleicht zu hoch gesagt, aber auch nicht ganz falsch. Also wenn jemand im Bereich der eigenen Rechtspersönlichkeit was machen möchte, dann macht das wirklich viel Sinn, wenn man sehr früh zur Geschäftsführung der Teilrechtsfähigkeit kommt und sagt, gibt es da eine Möglichkeit, da was zu machen. In dem konkreten Fall war es so, dass da auch Eigenmittel, Eigengelder reinzugeben waren in dem Bereich und diese Projekte wären de facto defizitär gewesen und zwar in sehr hohem Maß defizitär. Das können und dürfen wir gar nicht machen. Das ist relativ klar. Also ich weiß, das hat zum Unmut geführt zu manchen Leuten, aber wir arbeiten da sehr genau. Wir arbeiten kaufmännisch sehr genau. Wir schauen auch im pädagogischen Bereich sehr genau hin. Passt das rein? Ist das eine Ausrichtung, die wir haben wollen? Ist das eine Umsetzung, die wir haben wollen? Ist das etwas, mit dem wir oder mit dem wir quasi als irgendwie doch Appendix der pädagogischen Hochschule nach außen gehen wollen. Das ist auch eine Sache. Gibt es eine Rechtssicherheit, dann gibt es ja auch unterschiedliche Rechtsbereiche bis hin zum Urheberrecht, Datenschutz und so weiter. Passt das alles? Wir haben eine Reihe von Prüfungen, die wir machen. Das ist immer relativ aufwendig. Und ja, wie gesagt, also wer da was machen möchte, soll relativ bald zu uns kommen, um zu verhindern, dass jemand dann ein fertiges Projekt ausgearbeitet hat und ausarbeitet und das nachher nicht genehmigt wird. Vielleicht eines noch. Ich habe früher gesagt, im internationalen Bereich laufen die Dinge hinkünftig über die eigene Rechtspersönlichkeit, über die Teilrechtsfähigkeit. Es gibt auch Maßnahmen auch seitens des Bundesministeriums, dass man Forschungsbereiche im größeren Bereich dann auch über die Teilrechtsfähigkeit machen kann. Da ist man dabei, Dinge zu erarbeiten. Den aktuellen Stand erfährt man, wenn man uns kontaktiert. Derzeit ist da noch eine relativ starke Mauer. wenn man uns kontaktiert, derzeit ist da noch eine relativ starke Mauer und wer ein Projekt in der Teilrechtsfähigkeit macht, macht es in seiner oder ihrer arbeitsmäßigen Freizeit, sprich außerhalb der Tätigkeit der pädagogischen Hochschulen. Stefan, wer sind jetzt die Ansprechpersonen für Fragen zur Teilrechtsfähigkeit und wo kann man Informationen finden dazu? Also grundsätzlich die Ansprechpersonen für die Teilrechtsfähigkeit sind als Geschäftsführer der Herr Rektor beziehungsweise als stellvertretender Geschäftsführer ich. Es gibt eine eigene Website, ph-oe.at.de. Dort findet man alle groben Überschriften, alle groben Informationen, auch das Organigramm der Teilrechtsfähigkeit, da das wirklich ein ausgelagertes Unternehmen ist, wo wir sozusagen ganz eigenständig auch hantieren und haften. Wer konkrete Ideen hat, konkrete Vorschläge hat, kann sich gerne unter teilrechtsfähigkeit.ph-oi.at per Mail an uns wenden bzw. persönlich natürlich jederzeit auch gerne bei mir um einen Termin anfragen, dass man hier schon mal schaut, welche Möglichkeiten es gibt. Grundsätzlich kann man sagen, dass Projekte nicht pauschal irgendwie einzustufen sind, sondern es hier immer eine dezidierte Prüfung braucht, eben in diesem pädagogischen Bereich, im kaufmännischen Bereich und im rechtlichen Bereich, um hier auch wirklich einen finanziellen wie auch inhaltlichen gesicherten Start und einen gesicherten Ablauf des Projektes für beide Partner, sowohl die Teilrechtsfähigkeit wie auch die Projektverantwortlichen durchführen zu können. Herzlichen Dank für die Informationen dazu. Wenn ich ganz kurz ergänzen darf, also es ist vieles im Fluss, also da ändern sich auch Dinge und vor allem war das Internationale noch nicht in der Teilrechtsfähigkeit und im Forschungsbereich ändern sich Dinge auch. Wir überlegen, wenn es wieder eine größere Änderung gibt, dass wir auch da vielleicht eine Informationsveranstaltung machen, entweder noch im Juni oder wahrscheinlich eher im Herbst, das immer noch schauen, weil einfach das eine oder andere im Fluss ist und es hat jetzt keinen Sinn, heute eine Infoveranstaltung zu machen, wo möglicherweise übermorgen dann andere Rechtsgrundlagen sind. Also da schauen wir noch, was ein guter Zeitpunkt ist. Ansonsten möchte ich wirklich verstärken, was der Stefan gesagt hat. In dem Augenblick, wenn man gedenkt, da was zu machen, also die herzliche Einladung in allen Bereichen, sei es ein pädagogisches Projekt, sei es ein Lehrgang, sei es ein Forschungsprojekt, einfach uns frühzeitig kontaktieren. Wir bitten auch ein bisschen um Nachsicht. Manchmal werden wir ein bisschen, naja, kritisiert, wenn ich sagen darf, dass wir auf der Homepage umstehen haben, bitte zwei bis drei Monate Vorlauf. Es ist nicht so einfach, wenn man irgendwo Forschungsgelder lukrieren kann. Beim Forschen sprechen wir von Drittmittelforschungsprojekten. Das müssen wir alles klären, da müssen wir auch schauen, welche Formen des Overheads, des In-Kinds und so weiter sind da zu machen. Und das sind das große Projekte, die kann man nicht übers Wochenende genehmigen, weil, wie gesagt, am Ende des Tages hafte ich, haften wir auch finanziell. Und wenn man da ein großes Projekt mit mehreren hunderttausend Euro unterschreiben würde, und dann geht das im Bach runter zum Beispiel, das kann sich die Teilrechtsfähigkeit so nicht leisten. Und deshalb schauen wir genau hin, wie wir anderswo auch genau hinschauen. Und da schauen wir, wie gesagt, versuchen wir auch außerhalb unserer Tätigkeit an der Hochschule sehr gut zu arbeiten. Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Was sind jetzt weitere aktuelle Themen? Und vor allem, könntest du uns einen Einblick, einen Ausblick geben, wie es weitergeht? Wie kurz, Walter, danke. Ja, ich glaube, aktuelle Themen, was das Haus noch beschäftigen wird, in nächster Zeit sind Umbrüche in der Verwaltung. Es wird eine Pensionierungswelle in diesem Bereich auf uns zukommen. Wir sind gerade intensiv dabei, die Studien- und Prüfungsabteilung neu zu besetzen und haben hier sehr viele Ausschreibungen draußen, auch im Sekretariatsbereich. Und da kann ich auch nur an das Kollegium hinausgeben, bitte ein bisschen unterstützen, ein bisschen die Ausschreibungen bewerben. Wir freuen uns über alle Bewerbungen und alle Bewerberinnen und Bewerber und werden hier in nächster Zeit sowohl prozess- und organisationstechnisch einiges verändern, aber auch personell werden sich hier die Persönlichkeiten verändern und einige Leute sich in dem wohlverdienten Ruhestand verabschieden und neue Gesichter an der Hochschule einziehen. Ja, aktuelle Themen, also der E-Mail-Account ist immer voll mit irgendwelchen aktuellen Dingen, aber die lassen wir jetzt weg. Ich glaube, die großen Punkte haben wir besprochen. Die Änderung der Studienorganisation, die Umbauten, Teilrechtsfähigkeit und so weiter und so fort. Ganz besonders hinweisen möchte ich, und das habe ich auch schon mehrfach in anderen Rahmen gemacht, auf unseren Visionsprozess. Da gab es den ersten Teil Ende Februar, also den Großgruppentag. Den zweiten Großgruppentag wird es am 4. Juli 2023 geben, möchte alle Kollegen und Kolleginnen dazu einladen. Ja, die Idee habe ich schon mehrfach gesagt, irgendwie abseits von den ganz konkreten Dingen, die uns jeden Tag beschäftigen oder wie wird es morgen sein Oder wo wird mein Schreibtisch übermorgen stehen? Gehen wir ins Jahr 2040. Was glauben Sie, was glauben wir? Wie wird Gesellschaft sein? Wie wird pädagogische Hochschule sein? Weil wir dürfen nicht vergessen, Studierende von heute sind da im Jahre 2040, möglicherweise erst am Anfang oder im ersten Drittel ihrer beruflichen Tätigkeit. Das heißt, die werden noch viel mehr erleben. Und die Kinder und Jugendlichen, die sie unterrichten werden, die werden halt auch im nächsten Jahrhundert leben und die Welt verändern und wirken. Und deshalb ein bisschen ein Blick raus aus dem konkreten Tellerrand, raus aus dem, und wenn ich mir zum Beispiel hernehme, die Zeitungen sind voll von künstlicher Intelligenz, JGPD und so weiter, es tut sich in der Welt so viel und da ein bisschen gemeinsam eine Vision zu haben, Schwerpunkte zu setzen und diese Schwerpunkte auch versuchen zu verwirklichen, das ist die Vision des Visionsprozesses und da möchten wir gemeinsam arbeiten. Würde ich gleich gerne noch ein bisschen nachfragen bezüglich JET, GPT und KI. Kannst du uns da ein paar Ideen dazu geben oder vor allem, was heißt das jetzt für die pädagogische Hochschule? Ja, das ist eine Frage, die oft gestellt wird und ich erinnere mich bei der letzten Hochschulkonferenz, das ist so ein sehr kleines Gremium, pädagogische Hochschulen haben da zwei Vertreter, Vertreterinnen, Universitätskonferenz, Senate, auch der Bundesminister ist dabei, da haben wir intensiv darüber diskutiert. Die Wahrheit ist, was das genau heißt, das kann heute niemand sagen. Ich persönlich bin der Meinung, GGBD ist jetzt ein konkretes Programm, da werden noch andere kommen, das heißt möglicherweise in Bayern ganz anders. Das verändert sich ganz schnell, das verändert sich möglicherweise wöchentlich und wenn jemand diese Sendung, die jetzt im Mai 2023 gemacht wird, dann im Juli anschaut, sind Dinge möglicherweise gar nicht mehr so aktuell. Also das weiß ich nicht, das wissen wir nicht, aber für uns heißt das, für uns als pädagogische Hochschule und damit auch die Einladung an alle Kollegen und Kolleginnen, arbeiten Sie mit, denken Sie mit, bringen Sie Ideen ein. Es ist eine gemeinsame Anstrengung, was verändert die künstliche, oder wie verändert die künstliche Intelligenz unser Leben, unser Wirken, unser Tun und auch wenn möglicherweise die aktuelle Version von JGP, die bei der Matura, die jetzt dann startet oder die jetzt dann ist, nicht jede Prüfung auf sehr gut schaffen wird, aber vielleicht in zwei Jahren, in fünf Jahren, in zehn Jahren, spätestens in 20 Jahren werden diese Programme die herkömmlichen Formen der Leistungsbeurteilung alle beherrschen. Das heißt für uns wahrscheinlich kurzfristig schon auch, also die Formen der Beurteilung von schriftlichen Arbeiten, vielleicht auch von Abschlussarbeiten, die sollten wir uns wirklich überdenken. Und ich lade, wie gesagt, alle Kollegen und Kolleginnen ein, da aktiv mitzumachen, auch alle Gremien. Setzen wir uns einmal zusammen und schauen wir. Und eins muss klar sein, wenn man sich zusammensetzt und ein Ergebnis hat, das ist nicht in Stein gemeißelt, das wird vielleicht in zwei Monaten später schon überholt sein. Also wir leben in einer spannenden Zeit, es wird sich viel tun und auch JGPD und die künstliche Intelligenz, die werden unser Leben ordentlich umrühren. Gut. Lieber Walter, lieber Stefan, herzlichen Dank für Ihren Besuch. Schön, dass ihr heute bei uns wart. Terra FM Teacher Education Radio Austria Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Only it's even when there's people all around me. Sometimes I get a little anxious. Cause these pills don't work the way the doctor played it. I'm starting to spin needles and pins right on the brim. Hand on a limb, taking it in. Sleep it away. Life in a day, no day in a life. Mixing it up, checking it twice. Trying to starting to seize lights camera action and scene story of my life oh love have mercy on me and keep me company I said, oh love Have mercy On me And keep me company I said Sometimes I smile To keep things easy I hide in corners Hope that no one sees me So I'm playing the role Riding the bull Stuck in a hole, taking a bow Looking so proud, look at me now Talking about pills in my mouth Under the tongue, isn't it fun? Trying to breathe, starting to seize Lights, camera, action and scene Story of my life Oh, oh, oh Have mercy On me And keep me company Oh love Have mercy on me And keep me company Oh love Have mercy Oh love Can you please have mercy Oh love Can you please have mercy on me Can you keep me company L-O-N-E-L Why am I so lonely Oh love Have mercy On me And keep me company So long. Oh love, have mercy on me. And keep me company. Oh love, have mercy on me. And keep me company. Oh love. Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Ich bin ein Symbol. Vom 9. bis zum 11. Mai 2023 finden die ÖH-Wahlen statt. Bei diesen Wahlen werden nicht nur die Bundesinteressensvertretungen gewählt, sondern auch die für unser Haus und die der Studiengangsleitungen. Und nachdem es uns ganz wichtig ist, dass die Studenten und Studentinnen mitsprechen, dass sie bei Gremien mitarbeiten, dass sie ihre Anliegen und Wünsche einbringen können, deshalb ist es mir und uns auch ganz wichtig, dass Sie von Ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch machen. Deshalb die Bitte, 9. bis 11. Mai 2023 gehen Sie wählen. Herzlichen Dank, Ihr Walter Vogel. Hallo und herzlich willkommen zu unserem Segment. Jetzt konnten wir Direktor Vogel mit seinen Anliegen zuhören und auch mit seinem Wahlaufruf zum Schluss. Wir drei haben jetzt die Ehre, dass wir euch die nächste halbe Stunde begleiten. Wir stellen uns erst einmal vor. Ich bin die Johanna Hautzinger, ich bin jetzt 20 Jahre alt und ich studiere Lehramt Sekundarstufe auf die Fächer Englisch und Psychologie Philosophie und ich bin jetzt im vierten Semester. Ja, ich bin die Jacqueline Taubinger, ich bin 24 Jahre alt, ich studiere ebenfalls im vierten Semester und meine Fächer sind Englisch und Psychologie Philosophie. Mein Name ist Janine Meyerhofer, ich bin 21 Jahre alt, ich studiere ebenfalls Lehramt auf Sekundarstufe und ich bin jetzt auch im vierten Semester mit den Fächern Englisch und bildnerische Erziehung. Ja, meine erste Frage an meine Kolleginnen ist jetzt mal, wir sind ja alle von der ÖH, wie lange seid ihr jetzt schon bei der ÖH dabei? Wir sind ja alle von der ÖH. Wie lange seid ihr jetzt schon bei der ÖH dabei? Also ich bin relativ frisch noch bei der ÖH dabei. Ich bin eben durch die zur ÖH gekommen. Und meine Motivation dahinter, dass ich zur ÖH gehe, war mal, also ich habe da so ein inneres Bedürfnis gehabt, dass ich mal wo ein Mitglied bin und mal wo was beitrage. Und genau, so bin ich zur ÖH gekommen. Genau, also ich habe eigentlich eine ähnliche Geschichte. Also ich bin auch durch die ÖH dazugegangen bin, war, dass es mir einfach ein Anliegen ist, dass die Interessen der Studierenden ordentlich vertreten werden und dass generell die Studierbarkeit erhöht wird, weil in manchen Bereichen das Cluster mit der einfach Luft nach oben ist. Ja, und für mich persönlich bin ich ein paar Monate schon länger dabei, aber doch auch noch relativ frisch. Und wie ich dazu gekommen bin, das ist sehr interessant. Ich habe zwar schon überlegt, dass ich beitrete, aber bin dann eigentlich eher zufälligerweise reingerutscht in die ganze ÖH-Sache. Bin einmal beim ÖH-Branch dabei gewesen, habe meine E-Mail-Adresse da gelassen und dann war ich auch schon dabei. Aber seitdem ich dabei bin, gefällt es mir sehr und habe sehr viele Sachen auch schon mitgestalten dürfen. Der Hauptgrund, wieso wir heute mit euch sprechen, wieso wir heute hier sind, ist die ÖH-Wahl nächste Woche, wie der Direktor schon angedeutet hat. Die ist vom 9. bis 11. Mai auf allen Hochschulen bzw. Universitäten. Kannst du uns da noch ein bisschen mehr dazu erzählen? Genau, also die Hard Facts zu der ÖH-Wahl, vor allem für Studierende, die vielleicht zum ersten Mal jetzt wählen und die vielleicht noch nicht wissen, okay, was genau kann ich dann eigentlich wählen, wen wähle ich? Also, man kann auf drei Ebenen wählen, nämlich auf der Bundesebene und man kann auch die HV wählen, die Hochschulvertretung und die STV. Die HV wählen die Hochschulvertretung und die STV. Die Bundesebene, die BundesöH, die vertritt die Studierenden an allen Hochschulen in Österreich. Die HV, also die Hochschulvertretung, die vertritt die lokale Hochschule. Und die STV, die Studienvertretung, die vertritt die einzelnen Studiengänge. Und es gibt auch noch das StV Lehramt für Berufsbildung, StV Lehramt Sekundarstufe und die StV Lehramt Primarstufe. Und man kann generell über Briefwahl wählen, aber auch persönlich an den Hochschulen und die Studienvertretung ist das einzige, wo es nicht über die Briefwahl geht, sondern da muss man persönlich zur Hochschule kommen und die STV ist auch eine Personenwahl. Da klinke ich mich jetzt gleich mal ein. Wir haben auf der PHÖ zum Beispiel auch eine Liste, wo man nicht sich direkt die Personen wählt, sondern die Liste, da stehen wir alle drei und noch einige mehr stehen da oben. Aber wie schon gesagt, die STV ist eine Personenwahl. Und wie gesagt, wir haben drei Stufen, die Primarstufe, Sekundarstufe und die Berufsbildung. Für Primarstufe haben wir dieses Jahr fünf Kandidaten und auch fünf Mandate zu vergeben. Da haben wir die Lama Alisamy, den Mario Pöllinger, Lea Eichberger, Manuel Hussler und Margret Wroblewska. Für Lehramtssekundarstufe wird es von der Wahl schon ein bisschen spannender, weil da haben wir sieben Leute, die antreten und fünf Mandate. Da haben wir als Erster den Michael Fürthaler, der auch unser derzeitiger Vorsitz der ÖH ist, ÖHPHÖ. Und als Nächster haben wir den Michael Hörzi, die Silvia Hinteramtskogler, Viktoria Blohberger, die Lena Wurm und zum Schluss ich trete auch an, also Janine Meierhofer. Und für die STV Lehramt Berufsbildung haben wir den Gerald Landler, Chiara Holmes-Ulrich und den Michael Streif. Also Berufsbildung nochmal sind die Quereinsteiger. Und als nächsten Programmpunkt dürfen meine Kolleginnen mir jetzt ein paar Fragen stellen, wieso ich mich für das STV Lehramt aufstelle und bin schon gespannt, was sie mich jetzt fragen. Ja, also ich hätte das erste Mal eine Frage. Wer bist denn du? Was hört man denn über dein persönliches Wissen? Also ich bin die Janine Meyerhofer und abgesehen davon, dass ich Lehramt Sekundarstufe studiere, ist in meinem Leben Musik ein sehr großer Teil. Also ich habe schon seit mehreren Jahren jetzt Klavier- und Gesangsunterricht. Ich schreibe auch sehr gerne selbst Lieder und bin nebenbei auch in einem Chor. selbst Leader und bin nebenbei auch in einem Chor. Aber nicht nur das, ich arbeite am Wochenende nebenbei neben dem Studium auch als Barista in der Systemgastronomie. Und findest du, dass ist leicht vereinbar, jetzt der Wochenendshop als Barista? Mit dem Studium ist es leicht vereinbar? Ich muss ehrlich sagen, vor einem Jahr im zweiten Semester habe ich nur das Studium gehabt und natürlich ein bisschen nebenbei Musik, aber seitdem ich nebenbei arbeiten tue, neben dem Studium und auch in der ÖH, geht es mir persönlich viel besser und obwohl es jetzt zwar mehr zu tun ist, tue ich mir auch irgendwie leichter dem Studium, weil ich einen gewissen Ausgleich habe. Für mich ist Kaffeemachen eine Passion und dann haut das schon gut hin. Super. Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wieso hast du dich aufstellen lassen für diese Position? Was war der Hauptgrund, die Motivation dahinter? Ja, also das ist jetzt eine gute Frage, weil ich bin eben der ÖH beigetreten und habe zuerst gedacht, ich halte mich mal ein bisschen im Hintergrund und ich schaue einfach mal, wie die das machen. Aber ich habe dann einfach gemerkt von meinen Mitstudierenden, dass die oft einfach Hilfe gebraucht haben bei der Vermittlung zwischen den Studierenden und den Lehrenden. Und generell setze ich mich recht gern für andere Leute ein und so bin ich da eigentlich auch dazugekommen. Und ich habe jetzt schon ein paar Veranstaltungen mitgestalten können, mitorganisieren können in der ÖH und ich habe einfach gemerkt, das liegt mir, das macht mir Spaß und ich finde, das ist sehr erfüllend, auch wenn man anderen helfen kann. Einer der Gründe, wieso ich Lehrerin werde. Ja und was sind deine Hoffnungen mit der ÖH? Was willst du bewirken? Ja, im Endeffekt, dass man das Studieren studierbarer macht und dass neben den ganzen Ernsthaftigkeiten und den ganzen Problemen mit Curriculum und Überschneidungen, dass man einfach ein bisschen mehr Freude ins Studium bringt und dass man einfach Zusammenarbeit stärkt. Wir haben jetzt schon sehr gute Gründe von dir gehört, aber jetzt einfach noch mal zum Nachfragen. Warum würdest du dich für geeignet ansehen? Warum glaubst du, bist du geeignet für diese Position? Wenn ich irgendwas sehe, also Ungerechtigkeit sehe, dann kann ich nicht einfach daneben stehen und nichts tun. Und mir liegt das Helfen von anderen einfach so am Herzen. Und ich würde persönlich auch sagen, dass ich recht teamfähig bin und dass ich eben gut und gern mit anderen zusammenarbeite. Was mir persönlich da am Herzen liegt, ist die Zusammenarbeit erstens in der ÖH. Wir sind derzeit circa 25 Mitglieder und es haben alle eine eigene Lebenserfahrung, eine eigene Ansicht und eine eigene gute Idee. Und wenn so viele Leute zusammenkommen und gut kommunizieren und miteinander zusammenarbeiten, finde ich, dass man sehr viel bewegen kann. Und ich finde auch, dass nicht nur die Zusammenarbeit in einer einzelnen ÖH sehr wichtig ist, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den ÖHs. Letzte Woche hatten wir gerade eine Podiumsdiskussion an der PHÖ. Letzte Woche hatten wir gerade eine Podiumsdiskussion an der PHÖ. Da haben wir Kandidaten für sowohl für die Vertretung an der JKU direkt, aber auch für die höhere Vertretung haben wir eingeladen. Fünf Parteien sind dieser Einladung auch gefolgt und da habe ich auch die Chance gehabt mit denen zu sprechen. Und wir sind einfach alle drauf gekommen. Eigentlich wäre es voll gescheit, wenn wir eng miteinander zusammenarbeiten. Und es gibt jetzt schon Zusammenarbeit zwischen den ÖHS, aber wir wollen das auch noch einmal stärken und auch fakultätsübergreifend handeln. Ja, das wäre zum Beispiel auch eine meiner Motivationen, was ich gerne mit der ÖH bewirken würde. Also ich sehe da ein Problem jetzt in Sekundarstufe, also unser Lehramtsstudium. Da sehe ich sehr viele Probleme im Curriculum. Curriculum ist gerade ein sehr heißes Thema, weil es eben gerade Änderungen gibt, aber für uns, also die Personen, die jetzt von den Änderungen nicht betroffen sind oder vielleicht noch nicht, wer weiß. Ich würde auf jeden Fall sehr begrüßen Änderungen in Richtung der Verteilung, wenn es um das geht, wie viele Seminare werden angeboten, wie viele Vorlesungen. Wenn man jetzt unser Studium vergleicht mit anderen Studien, dann ist ein großer Unterschied und zwar, dass bei uns deutlich mehr Seminare gibt und sehr viele Übungen und eher weniger Vorlesungen und das macht es auch sehr Studierenden unfreundlich, würde ich sagen. Und auch sehr schwer vereinbar mit Privatleben, jetzt zum Beispiel mit den Arbeiten an Wochenenden zum Beispiel. Oder wenn man unter der Woche arbeitet, ist das kaum zu managen, wenn man jetzt... Und mit Praktikum. Ja, und mit Praktikum, genau. Du sagst es. Also ihr habt persönlich auch schon Erfahrungen gemacht mit Überschneidungen von verschiedenen Fächern. Und wie geht es euch da? Ist es leicht, einen Stundenplan selbst zu erstellen? Leicht ist es nicht. Also für uns selbst jetzt im Studium müssen wir unsere Semester-Stundenpläne selbst erstellen. Und durch das, dass es so viele Fächer gibt und so viele Kurse, ist es immer eine interessante Angelegenheit mit dem Erstellen vom Stundenplan. Ihr habt es sicher auch schon mitbekommen, es gibt gewisse Überschneidungen oder mit dem Hin- und Herfahren zwischen die Unis. Was sind denn da eure persönlichen Erfahrungen dazu? Es ist einfach ein Problem, dass wir nicht nur schauen müssen, dass wir unsere ganzen Seminare irgendwie unterbringen, ohne dass es irgendwelche Überschneidungen gibt. Eben die Lehrveranstaltung generell mit Anwesenheitspflicht und dann, dass man das Praktikum auch noch einberechnen muss, dass man sich vormittags frei halten muss, damit man in der Schule danach sein kann und sein Praktikum abschließen kann. Und wenn wir Arbeit zum Beispiel, wenn eine Woche einen Job oder auch unter der Woche, ist es einfach sehr schwierig zu vereinbaren und es ist halt nicht nur das, sondern es gibt auch das Problem, dass wir pendeln müssen zwischen Linz und Salzburg und auch zwischen unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten in Linz, dass man das auch mit einberechnen muss in den Stundenplan, okay, habe ich überhaupt genug Zeit dazwischen, zwischen die Seminare oder Lehrveranstaltungen, dass ich überhaupt von einer PH zu der anderen komme, was sich auch manchmal oder sehr oft sehr schwierig vereinbaren lässt. Wie lange würdest du sagen, dauert es so durchschnittlich, dass man von einer Uni zur anderen kommt? Es ist unterschiedlich. Also wenn man zum Beispiel von einer PH, PHDL oder PH Oberösterreich zur JKU pendelt, muss man schon ein bisschen Zeit einplanen. Also das sind schon mal 20 Minuten mindestens. Also circa 30 Minuten darf man eigentlich schon einberechnen. Und das ist auch Klustermitte, also das ist auch ein Problem von Klustermitte, eben die Organisation, nicht nur zwischen den Fakultäten das mit dem Pendeln, sondern eben auch mit dem Curriculum. Und wir haben jetzt zum Beispiel, wenn ich jetzt eine Umfrage nennen darf, die wir jetzt in einer Lehrveranstaltung durchgeführt haben in dem Semester, haben wir eine Umfrage durchgeführt über die Zufriedenheit mit Klassamitte und die Ergebnisse waren sehr eindeutig in die negative Richtung. Ich war jetzt nicht überrascht, weil wir sind eben auch selber betroffen davon. Aber es ist sehr, sehr schwierig, weil die Organisation, also wie man sich selbst organisiert zwischen den Fakultäten ist sehr schwierig. Wenn man jetzt zum Beispiel pro Fakultät eine man Lehrveranstaltungen absolviert hat in einem Semester und da war sogar eine Person die an sieben Fakultäten Lehrveranstaltungen absolviert hat und das habe ich sehr erschreckend gefunden. Das ist organisatorisch ein Albtraum würde ich sagen. Schockierend würde ich sagen. Und bei dir? Gibt es noch oder einfach genauso? Ja, ich glaube, dass da ziemlich alle Studierenden ziemlich ähnlich geht. Wenn ich von mir selber jetzt noch erzähle, ich arbeite nebenbei als Nachhilfelehrerin in der Schülerhilfe und da muss ich mir auch immer einen Nachmittag frei halten für Nachhilfe geben einfach. Was dann noch ein bisschen schwieriger ist, weil wir ja schon geredet haben, einen Vormittag mindestens fürs Praktikum und dann auch noch einen Nachmittag oder vielleicht sogar einen ganzen Tag für Nebenjob, fürs Arbeiten. vielleicht sogar den ganzen Tag für den Nebenjob, fürs Arbeiten. Und ich muss zum Beispiel, bevor das Semester beginnt, nämlich mehrere Tage einberechnen, dass ich meinen Stundenplan zusammenstelle, weil es einfach so schwierig zum Vereinbaren ist. Also mehr Vorlesungen und weniger Anwesenheitspflicht wird nicht nur mir, sondern ich glaube allen Studierenden ziemlich weiterhelfen. Anwesenheitspflicht, Latein. Latein ist ein sehr heiß diskutiertes Thema an den Hochschulen. Vor allem jetzt gerade ist es wieder sehr aktuell, weil jetzt sind wir gerade im Sommersemester, da hat man gerade die erste Prüfung im Wintersemester für Latein oft absolviert. Und jetzt ist man im zweiten Semester und man fragt sich, brauchen wir Latein? Ihr habt ja alle Englisch, genauso wie ich. Und für Latein, also für Englisch, wenn man das unterrichten möchte als Englischlehrkraft, braucht man Latein. Habt ihr Latein in der Schule gehabt? Nein, also ich habe Late Latein in der Schule gehabt? Nein, also ich habe Latein nicht in der Schule gehabt. Ich habe eine Fachschule absolviert und danach einen Aufbaulehrgang. Und da war ein primäres Ziel einfach, dass man vorbereitet wird für die Reifeprüfung, also für die Matura. Und da war kein Freiraum für ein Latinum oder so. Also ich habe in der Uni zum ersten Mal wirklich Latein. Das heißt, du hast keine Möglichkeit gehabt, dass du jetzt wirklich Latein machst? Nein, zeitlich und es war kein Angebot da. Warst du schon länger, dass du Englischlehrerin wärmst? Ja, eigentlich schon. Ist es beworben worden, dass man dafür Latein braucht? Nein, ich habe mich ehrlich gesagt selber wenig beschäftigt mit Latein. Also ich habe gewusst, es wird Teil sein vom Studium, dass ich das machen muss. Das habe ich schon gewusst, aber ich habe mich jetzt nicht wirklich informiert. Und jetzt sieht man halt, weil ich gerade eben das Latinum 2 mache, ich habe nicht wie die meisten gleich im ersten Semester das Latinum angefangen, also Latinum 1, weil ich wollte mich am Anfang nicht so überfordern, weil für mich halt doch drei Wochenstunden mit Anwesenheitspflicht, was by the way nicht an jeder Uni so ist, wenn man jetzt in der Klasse Mitte bleibt. Salzburg ist Latein ohne Anwesenheitspflicht. Was ich so von Kollegen gehört habe, ist in Salzburg der Lateinkurs mit kostenpflichtig, also um die 150 Euro, aber habe ich nur so gehört, also das weiß ich jetzt nicht ganz genau und eben ohne Anwesenheitspflicht und in Linz ist mit Anwesenheitspflicht, aber dafür halt kostenlos und das finde ich halt ein bisschen fragwürdig, dass das nicht einheitlich ist, weil wir eben Klasse Mitte sind. Gibt es da irgendwie eine Version, die du persönlich präferieren würdest? Also ist es dir lieber, dass du Anwesenheitspflicht hast und dafür nichts tun musst? Oder was wäre so der ideale, wie würde so ideale Latein ausschauen? Also ich verstehe erstmal den Grundgedanken, dass es Anwesenheitspflicht gibt, weil es ist halt schon, das lernt man nicht einfach so nebenbei. Da muss man sich schon dazusitzen und dabei bleiben. Aber für das, dass es nicht einmal einen Credit gibt, also nicht einmal ECTS, finde ich es ein bisschen frech, dass es eben mit Anwesenheitspflicht angeboten ist, also dass wir anwesend sein müssen, drei Stunden in der Woche, wo das Studium an sich schon schwer zu organisieren ist. Zum Beispiel jetzt habe ich teilweise Latein am Freitag am Nachmittag, zwar online, aber als Student, der neben dem Studium arbeiten muss, ist es dann ziemlich problematisch, wenn dann der Freitag wegfällt wegen Latein. Die letzte Frage, die ich jetzt direkt an dich habe, ist, findest du, dass Latein für dich, zumindest für das Fach Englisch, nützlich ist? Bis jetzt habe ich noch nicht wirklich einen Vorteil entdeckt für mein Hauptfach. Ich meine, ich erkenne manchmal Parallelen zur deutschen Sprache, was ich ziemlich cool finde, so für mich selber. Aber jetzt für mein Hauptfach hat es sich nicht wirklich ausgehört bis jetzt, muss ich ehrlich sagen. Ja, und auch die gleiche Frage jetzt nochmal, also an dich, hast du Latein in der Schule gehabt? Ja, also im Thema Latein kann ich mir eigentlich glücklich schätzen. Ich bin acht Jahre lang im Gymnasium gegangen und habe sechs Jahre lang Latein gehabt, habe das große Latinum und muss dementsprechend jetzt im Studium kein Latein mehr nachholen. Worüber ich tatsächlich sehr froh bin, weil ich von meinen Studienkollegen mitkriege, was für ein organisatorischer Albtraum das ist. Aber ich würde auch sagen, ich fühle mich nicht so, als hätte ich irgendeinen besonderen Vorteil, außer dass ich jetzt nicht mehr Latein nachmachen muss. Also ja, ich finde es ein bisschen fragwürdig, wenn ich das so sagen darf. Ja, wir haben vorher mal Überforderung im Studium angesprochen, auch beim Einstieg. Habt ihr euch da irgendwie begleitet gefühlt oder habt ihr das Gefühl gehabt, dass ihr eine Anlaufstelle habt für eure Probleme? Und hat sich das ergeben? Habt ihr jetzt irgendeine Anlaufstelle, wo ihr hingehen könnt? Also für mich war der Studienstart sehr schwierig. Ich meine, ich bin generell ein bisschen ein ängstlicherer Mensch, wenn es um solche großen Umstellungen geht. Aber für mich war die Informationssuche vor allem am Anfang sehr schwierig. Also auch von der Beratungsstelle für Lärmstudierende, da habe ich mich nicht wirklich unterstützt gefühlt am Anfang. Und auch nach dem ersten Semester, wo es so organisatorische Probleme gegeben hat, eben im Klassenmitte, wenn es um beispielsweise Notenübertragung gegangen ist, da habe ich auch nicht gewusst, ja was soll ich denn jetzt machen, wo soll ich denn jetzt hin und wenn ich dann zur Beratungsstelle für Lehramtsstudierende gegangen bin, haben die mich nur weiterverwiesen. Also ich habe mich dann am Anfang ein bisschen ins kalte Wasser geworfen gefühlt. Und hast du das Gefühl, dass du seitdem du bei der ÖH bist oder seitdem du studierst, hast du das Gefühl, dass die ÖH dir irgendwie was hilft? Jetzt ganz ehrlich. Ich finde auf jeden Fall. Ja? Gibt es da irgendeinen Punkt? Einen Punkt, ganz banales Beispiel letztens, wo ich jetzt nicht ganz genau gewusst habe, wo zum Beispiel das Büro für internationale Beziehungen ist. Ich habe mich überhaupt nicht auskennt und habe eine Nachricht in die ÖH-Gruppe gesendet und mir hat sofort geholfen. Also so schnell hat man noch nie wer geholfen. Ja, wir sind immer per E-Mail eigentlich zu erreichen und wenn gerade wer da ist, steht auch die ÖH-Büro-Tür immer offen für alle Angelegenheiten. Aber jetzt auch noch mal, hast du irgendwie ähnliche Sachen oder bzw. wie war es für dich mit Überforderung und mit Einstieg? Mir ist eigentlich ähnlich gegangen vor dem Studienbeginn, also vor dem ersten Semester. Ich kann mich noch erinnern, dass ich sehr, sehr viele Internetseiten durchlesen habe müssen, dass ich zu irgendwelchen Informationen gekommen bin. Okay, wie geht es jetzt eigentlich? Wo muss ich mich da anmelden? Wie muss ich da vorgehen und meiner Meinung nach könnte das einfach leichter gehen. Es war eine Frage von unserer Umfrage, die wir vorhin angesprochen haben, wie leicht der Zugang zu Informationen vor dem Beginn des Studiums war und da waren die Ergebnisse sehr eindeutig, dass wir nicht die einzigen sind, die da Schwierigkeiten gehabt haben. Wir haben vorher einmal das Thema, jetzt nur zum Schluss, haben wir Curriculum angesprochen. Es ist ja angekündigt worden, dass das Lehramtsstudium verkürzt wird und recht viel mehr Informationen dazu haben wir mittlerweile noch nicht, aber wir haben vermutlich alle unsere Hoffnungen, unsere Wünsche, wie sich das Kurrikum vielleicht verändert, was bleibt gleich, ist alles noch ein bisschen ungewiss, aber was auf jeden Fall ein großer Punkt ist, die Studienvertretung, also die ÖH, die jetzt gewählt wird nächste Woche, das ist auch die ÖH, die dann beim Curriculum mitgestalten darf. Das heißt, es ist, und so klischeehaft wie das jetzt vielleicht klingen sollte, wichtiger denn je, dass man wählen geht. An der PHAU zum Beispiel, wie schon vorher erwähnt, ist es wie an allen anderen Fakultäten von 9. bis 11. Mai. Wir starten da immer um 9 Uhr und es geht jeden Tag bis 17 Uhr. Die JKU hat zum Beispiel ein bisschen andere Zeiten, die sind auch an manchen Tagen, vielleicht an allen sogar, bis 20 Uhr da und auch an den anderen Universitäten. Also ich kann es jedem Studierenden, jedem Studierenden empfehlen, dass sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, wenn sie auf der Uni sind. Sie braucht einen Studentenausweis und dann habt ihr es eigentlich. Und dann könnt ihr auch mitreden. Und desto mehr Leute wählen gehen, desto mehr Aussagekraft hat die ÖH, desto mehr Unterstützung wir von den Studierenden haben, desto mehr Unterstützung können wir geben. Weil wenn jetzt ein größeres Anliegen ist und wir dann eben zur Institutsleitung gehen oder irgendeine Bildungsdirektion, dann können wir sagen, wir haben die ganzen Studierenden hinter uns und jetzt wollen wir etwas ändern. Das ist eine wichtige Angelegenheit für uns alle. Schaut, wie viele Leute wir sind. Ja, und ein kleiner Bonus, also eine Bonusinformation. Wie wir erwähnt haben, wir haben jetzt zum Beispiel in der Leihforschung eine Umfrage gestartet und die ÖH schaut sich solche Umfragen an und die beschäftigt sich auch mit den Anliegen der Studierenden und deswegen ist es auch umso wichtiger, dass die dann auch viel Stimmen kriegen, weil die haben schwarz auf weiß die Anliegen der Studierenden und die werden die auch umsetzen. Noch ein Abschlusskommentar? Geht's wählen! Ja, also wir wollen uns auf jeden Fall bedanken, dass wir diese Plattform bekommen haben. Ein großes Dankeschön an den Direktor Vogel für die vorherigen Informationen auch zum Wahlaufruf. Wir sind jetzt sowohl gerade radiofroh zum Hören, also danke an alle Zuhörerinnen und auch an radiofroh. An DorfTV wollen wir auch Danke sagen. Hallo, ihr könnt uns auch direkt sehen und an alle Studierenden wie gesagt, man kann es nicht oft genug sagen, danke, dass ihr da seid, ich finde es super, dass ihr auch mit Studierenden seid und geht's Seminarraum 12, erster Stock, PHÖ. Wichtig und richtig. If there was anyone to ever get through this life With their hearts still intact, they didn't do it right The last time I fell, you weighed on my chest You said we didn't get it right, but love we did our best We'll be right back. All that we intend is scrolling sand. We'll slip straight to who I am. Just knowing that everything will end. Should not change our plans when we begin again. We begin again We begin again I have never known the silence like the wind falling here Never watched my future darken in a single tear I know we want this to go easy by being somebody's fault But we've gone long enough to know this isn't what we want Now that isn't always bad When people say that something is forever Either way And just Ich sitze direkt durch die Uhr und weiß nur, dass alles endet.