Wie ist das Team Burrika? Events geht und es geht darum, Events zugänglicher zu machen. Und wir haben dafür eine Applikation entwickelt oder eine Applikationsumgebung entwickelt, wo wir uns Termine holen, die abspeichern und auch wieder weiter präsentieren und zur Verfügung stellen. Aber zuerst schauen wir uns mal das Problem an, um was geht es denn eigentlich? Stellt euch mal vor, ihr seid blind oder sehbeeinträchtigt und ihr wollt wissen, was denn überhaupt so los ist in Linz. Da ist es, viele Seiten sind unterschiedlich accessible ausgebaut. Es gibt Leute, die auf Bildern Events posten. Es gibt Facebook-Seiten, wo der Kontrast hellgrau auf grau ist. Es ist schwierig, in dem Dschungel sich überhaupt zurechtzufinden. Und dann noch zusätzlich diese ganzen zusätzlichen Einschränkungen. Es ist einfach schwierig. Oder ich möchte eigentlich nur wissen, was ist denn in meiner Umgebung los? Also ich bin zum Beispiel mobilitätsbeeinträchtigt und möchte zu Fuß zu einem Event hingehen können. Was ist denn eigentlich in meiner Fußdistanz verfügbar? Es gibt keine Plattform im Moment, die uns da was weitergibt. Oder selbst wenn wir auf unsere täglichen Sachen schauen, wenn wir jetzt wissen wollen, wo ist denn was los in Linz dieses Wochenende, wir schauen sieben, acht, neun Seiten an, um herauszufinden, was los ist für ein Thema. Wenn uns jetzt mehrere verschiedene Themen interessieren, wird es noch komplizierter. Was könnte jetzt dazu die Lösung sein? Oder gibt es vielleicht schon Lösungen? Und sehr viele Lösungen schauen leider so aus, Was könnte jetzt dazu die Lösung sein? Oder gibt es vielleicht schon Lösungen? Und sehr viele Lösungen schauen leider so aus, dass sich jemand einen neuen Standard überlegt und eine neue Seite überlegt, wo erst alle Leute ihre Termine eintragen sollen. Und dann haben wir halt eine Lösung mehr, wo nicht alles drinnen steht und wo man nur einen Teil davon sieht. Und deswegen haben wir gesagt, don't call us, we call you. Also wir holen uns die Termine ganz aktiv ab. Das heißt, wir haben gesagt, wir machen ein bisschen ein zweigeteiltes Konzept. Wir haben auf der einen Seite Crawler, die sich die Daten dort abholen, wo die Veranstalter selber ihre Daten eingetragen haben. Das heißt, sei das Meetup, sei das Linz Termine, sei das die Seite vom Posthof. Jeder kann die Sachen dort warten, wo er sie warten möchte und wo er die Datenhoheit über die Sachen hat. Wir holen uns einfach alles ab, was öffentlich verfügbar ist. Das kann man machen über Crawler, das kann man machen über APIs und unser Format hat eben dafür eine Schnittstelle, wo man verschiedene Crawler dann an das anhängen kann und die Daten alle zu uns in die Datenbank reinsaugt. Und auf der anderen Seite wollen wir die Daten natürlich dann auch wieder verteilen. Und auch da haben wir dasselbe Problem. Manche Leute haben andere Anforderungen, wie sie diese Daten aufbereitet haben wollen. Manche Leute brauchen eher eine E-Mail als eine App, damit sie mit etwas zurechtkommen. Oder manche Leute brauchen etwas, was sie ihnen etwas vorlesen können. Und damit kann man einfach mit offenen Daten und mit offenen Schnittstellen was machen und auf die Leute zurechtschneiden, die man haben möchte. Zusätzlich hat man auch den Vorteil, dadurch, dass wir die Daten vorher selber crawlen, können wir die Daten auch mit Tags und zusätzlichen Informationen versehen und auch nach diesen dann filtern und uns eigene Feeds oder Sachen zusammenstellen, die wir persönlich dann brauchen. Genau, ganz klein, ein bisschen technisch, die wir persönlich dann brauchen. Genau, ganz klein, ein bisschen technisch, wie das ausschaut, also es könnte zum Beispiel sein, wir haben einen Web-Crawler, wir haben einen RSS-Crawler oder sowas, holen uns das bei uns in die Datenbank rein, haben da eine Schnittstelle, wo das Zeugs reinkommt, die Schnittstelle kann genauso offen sein oder die Schnittstelle ist genauso offen, das heißt, das können auch andere Leute Crawler schreiben und bei mir was reinpushen, wenn ich das denn erlaube. Und dann habe ich eine offene Schnittstelle, wo sich die Leute was abholen können. Das heißt, das kann zum Beispiel eine HTTP-Schnittstelle sein, das kann ein iCal-Publisher sein. Genau. Und wir haben das Wochenende relativ viel weitergekriegt. Und wir haben es tatsächlich geschafft, dass wir einen fertigen Prototypen machen. Wir haben zwei verschiedene Crawler, zweieinhalb verschiedene Crawler aufgesetzt und zwei verschiedene Publisher und der Tobi demonstriert uns das jetzt ein bisschen. Es ist echt leise heute das Mikrofon. Genau, also wir haben grundsätzlich da mal ein bisschen einen Code geschrieben, der sich da jetzt von der JKU und so weiter mal das ganze Zeug holt. Und dann haben wir ganz einfach, also wir sind Softwareentwickler, wir sind keine Designer. Wir haben uns da halt die Events einmal ausgeben lassen, wir sind keine Designer. Wir haben uns da halt die Events einmal ausgeben lassen, was wir so finden. Und jetzt sagen wir zum Beispiel, wir wollen da einmal alle Events, die was da bei Cloudflight oder was mit Cloudflight zu tun haben. Und dann kriegen wir halt schon mal zwei Events aus. Das ist einmal der Coding Contest, der nächste Woche an der JQ stattfindet und aber das technologie blauschall was letztes jahr stattgefunden hat genau kann man dann mit datum einschränken zum beispiel dass man sagen okay alles was im märz ist und dann kriegt man nur die künftigen events und ich finde es aber immer super mühsam wenn ich da jetzt irgendwie server events zusammensuchen muss oder so ich hätte es ehrlich gesagt lieber gern in einem kalender und deswegen haben wir da so ein einen ICS-Publisher gemacht, in dem ich quasi dieses Kalender-File öffnen kann. Und dann zum Beispiel direkt im Outlook da die ganzen Termine da habe. Also zum Beispiel Insect und Technologie-Plauscher. Und nächste Woche ist ein Campus für uns an der Universität, falls es wen interessiert. Zuerst auf Deutsch, dann eine Woche auf Englisch. Also man sieht, so kann das funktionieren. Wenn ich mir das dann aufs Handy tue und das quasi dann wo auch gehostet wird, dann kriege ich am Handy immer in meinem Google-Kalender die aktuellen Events, was halt so zu passieren. Und wie der Matthias schon gesagt hat, ist die API eigentlich sehr simpel, die ist offen, die ist mehr oder weniger dokumentiert. Und wenn ich jetzt da irgendwie zum Beispiel neue Events einspielen will, muss ich einfach nur auf diesen Event Endpoint hinhören und sagen, ich habe da ein Event, das ist an dem Tag, das heißt so, und dann kann dieser Datenbank das eigentlich schon verarbeiten. Und umgekehrt kann ich dann auch die Server API wieder verwenden, dass ich mir alle Events ausgeben lasse. Und wenn ich dann irgendeinen Alexa haben will, der mir alle Events vorliest, dann ist das genau so machbar. Haben wir was vergessen? Ja, gut. Was machst du dann mit der Demo. Wir wollen das wieder sharen, dass das alles hängt. Der rote Rahmen. Ja, das war, was wir jetzt gemacht haben, das Wochenende. Was ist jetzt die Zukunft von dem Ganzen? Was sind denn die nächsten Schritte? Das nächste ist einmal, über den Prototypen hinaus zu gehen. Es gibt ein paar Sachen, die so vielleicht nicht idealerweise in einem laufenden Projekt drinnen laufen, aber es ist nicht mehr viel zu tun, dass man da auch wirklich in eine Hosted Solution übergehen kann. Und wir haben auch schon die ersten Kontakte angefangen mit Linz Termine oder mit einem Innovationshauptplatz, wo man sowas zum Beispiel auch hosten könnte. Was auch auf jeden Fall noch zu tun ist, mehr Crawler schreiben. Also jetzt haben wir geschrieben, ein Crawler für die Termine auf der JKU und für die Termine vom Tech-Blauschal und für ein paar selber gewartete Termine. Aber da gab es total viel, was man machen kann. Eben mit.com, Facebook, die verschiedensten Volkshäuser, die alle eigene Termine haben. Und die können auch dann entsprechend mit Labels versehen, die man beim Importen einfach dann konfigurieren kann. Und dann brauchen wir Feedback. Dann brauchen wir das, was die Leute auch wirklich interessiert und was sie für Präsentationsmöglichkeiten brauchen. Weil ich kann mir noch so viel ausdenken, was für eine blinde Person super toll wäre. Ohne das direkte Feedback von den Leuten werden wir da nichts zusammenkriegen, was für die Leute wirklich funktioniert. Und genauso wie wir es in der Firma mit Kunden machen und sagen, hey, ihr müsst uns Feedback geben, sonst kriegt ihr nicht das, was ihr braucht, sondern nur das, was ihr bestellt habt, müssen wir das genauso hier auch machen und sagen, was braucht ihr wirklich? Machen wir eine Iteration. Wir probieren einfach was aus und wenn euch das gefällt, machen wir das weiter und wenn es euch nicht gefällt, dann machen wir es einfach anders. Genau, das war's. Das ist Projekt Budika. das Land quasi aus dem Chaos vereint hat, um gegen die Römer und gegen das System zu kämpfen und geschafft hat, aus Chaos ein strukturiertes System zu machen und nicht hinter irgendwelchen Wäldern, hinter irgendwelchen Mauern zu verschwinden, so wie Facebook das versucht mit ihren Terminen, die einfach nicht mehr zugänglich sind für irgendwen. Und da habe ich mir gedacht, das passt eigentlich ganz gut für uns.