Herzlich willkommen am Kunst-Uni Campus. Ich bin die Chiara und ich führe euch heute ein bisschen durch unsere Ausstellung von Schwarzen Schwänen. Wir sind gerade im Gebäude des Hauptplatz 6. Die Ausstellung ist hier auch am Hauptplatz 8 im SPLACE und im SALZ-Amt vertreten und beginnen wir einfach mit unserem Rundgang. Also wir sind hier im Crafting Futures Lab von der Abteilung Technik und Design. Wir sind zukünftige Lehrerinnen und Lehrer und wir haben hier eine Ausstellung mit unseren vorbereiteten Toolkits und zusätzlich haben wir auch noch eine Stickmaschine hier, die man sich anschauen kann. Hier in unserer Ausstellung von unseren Toolkits, die von unseren Studierenden gestaltet wurde, findet ihr unterschiedliche Themen von Nachhaltigkeit über Kleidung bis hin zu Technik. Also kommt vorbei, schaut euch an, wir können euch gerne etwas dazu erklären. Wir würden uns auch freuen, wenn ihr selber dazu dann etwas ausprobiert zu Hause. Es gibt dazu auch Materialien zum Herunterladen. Unsere einzelnen Toolkits behandeln unterschiedliche Themen, wie hier zum Beispiel Nachhaltigkeit und Materialien aus erneuerbaren Grundmaterialien oder hier das Thema Kleidung, das aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt werden kann, beziehungsweise gibt es dann auch noch ein Spiel für den Unterricht in Werken, damit man neue Ideen sammeln kann und mit den Kindern dann umsetzen kann. Dann weiter hier haben wir dann ein Toolkit für zum Thema Papier und Papierschöpfen von Anleitung bis hin zum fertigen Papier. Und dann noch das Toolkit, wo man selbst experimentieren kann, wie Membranen funktionieren und wie man selbst herausfinden kann, welche Materialien sich für Lautsprechermembranen eignen. Bei uns an der Abteilung wird es auch Workshops geben zu unterschiedlichen Themen. Hier gibt es den ersten Eindruck zu unseren Workshops. Zum einen geht es um das Weben und was das mit Technologie zu tun hat. Zum anderen kann man bei uns auch lernen, wie man was mit Mineralien, mit Technologie zu tun haben und außerdem kann man auch Strom erzeugen mit Farben. Auch das gibt es bei uns zu entdecken. Unsere Abteilung hat natürlich auch unterschiedliche Geräte. Um dies besser entdecken zu können, haben wir hier für dich eine Stickmaschine vorbereitet, damit du direkt sehen kannst, wie es funktioniert. Das funktioniert so, indem man vorab schon ein Programm macht und ein Motiv gestaltet und anschließend kann man das hier in die Stickmaschine einspeisen und jedes Motiv aussticken. In this room we have the most of the works are from the time-based master program. We have mostly video works here. If you take a look around, we have some animations and also classic videos. We have video collages, so all different video works are more experimental than the others and I have here Sanas with me who will present her work to you. Hi Sanas! So can you tell me a little bit about your work I think it was a longer project you mentioned to me? Yeah it is a project that I started since 2016. It's called Vital Impulse. And the main idea is about time duration. And I was inspired by the French philosopher Henri Bergson. And since then, I started to visualize time and try to bring a different perception and exploration for the audience and myself with this project. So the video, like you can also see, that it's like very slow motion. So you need to, when you come in the beginning, people think that it's paused or something is broken, but then they sit it and they take time to eat really then they see that It changes and for every person is kind of different also what they see in the picture and I captured all the video From Iran I started in different cities and then in also in Austria in Slovenia in Germany in different countries that I. And it's all outside in the street. And it's like very normal scene that we live and see every day. So it's, yeah, it's my long-term project. Since then, I wasn't like constantly working on it, but I always like put time also to research more about this yeah this main like topic or content concept that we have in life and what is also like the idea of this project is that I was inspired by Bergson is that time doesn't exist but we know and we feel we refer to time is clock so this tick tock tickck, it's the clock and it's not how we perceive time ourselves. You feel that sometimes it's very slow when you're, I don't know, having fun or when you're having fun is fast or when it's so slow when you're, for example, in a class or something or something that is like boring you. So you have different like yourself with your sensation and perception, you have a different sense of time and we live in duration you know everything has a starting point ending point and this is like the short explanation if i want to give you about the project and i hope you come and see and enjoy okay and i think you are also planning to do a performance connected to this work and I think you will start from here right? I start in the backyard of Hot Plots 6 here that and then it's the starting point and it ends here in front of the video. Yeah the performance is entitled Time is my Enemy and it's the fifth edition of this performance and first one was in Rungang in the group exhibition in Domgasse If that was the first edition and then I did four more in I did it in public I made a public performance tour and I did it in, in Berlin, Hannover und Wismar und Hamburg gemacht. Und dann ist es die fünfte Edition und die letzte für Ars Electronica, am Freitag um 18 Uhr, um 6 Uhr. Es ist dieser Freitag, ja, dass ich es mache. Danke. Okay, super cool. Ich hoffe, dass ich es mache. Danke. und ist eine Trilogie. Sie beschäftigt sich, wie sie als asiatische Frau nach Europa kommt und wie mit diesem kulturellenakt um Takt wird es hell von einer unserer Mediengestalterinnen Lisa Meyer. Lisa beschäftigt sich selbst in ihrer Freizeit auch viel mit Volkstanz und so ist diese Arbeit auch ein Versuch, den traditionellen Volkstanz zu modernisieren oder auf eine moderne, spannendere Art zu zeigen, als man es normalerweise kennt. Sie hat dabei diesen Tänzern in ihrer Tanzgruppe Lichter an den Armen und Beinen befestigt und diese als Art Lightpainting aufgezeichnet, die jetzt hier auf dieses Zelt projiziert sind. Hier sehen Sie meine Arbeit auch. Und ich bin Jana Simburger und studiere eben Lehramt Mediengestaltung. Jana Simburger und studiere eben Lehramt Mediengestaltung. Und in dieser Arbeit geht es darum, dass die digitale und die analoge Welt nicht voneinander zu trennen sind, weil wir sowohl Körper als auch Gefühle besitzen. also es ist eine Mitarbeit mit ganz vielen Menschen entstanden, diese Chance, um den Menschen praktisch über Meditation, über visuelle Welt, über das Digitale ins Selbstmitgefühl, in den eigenen Körper zu bringen und zu reflektieren. Und das Ganze geschieht über binaurale Sounds, Meditationen und eine wundervoll gestaltete 3D-Welt. Die Arbeit heißt Post-Process of a Journey und ich bin von einer analogen Fotografie ausgegangen, die ich digitalisiert habe und mit Hilfe eines Computerprogramms wird dieses Bild gelesen und in Sound umgewandelt. Das Ganze funktioniert so, dass für jede senkrechte Pixelreihe ein Durchschnittsgrauwert berechnet wird. Und je nachdem, wie hell oder dunkel dieser Grauwert ist, desto hoch oder tief wird dann auch der Ton abgespielt. Dieser Ton oder diese Melodie ist dann weiterhin Ausgangspunkt für das Bild, das dadurch entsteht. Das wird auch durch Algorithmen eben, werden da die maximalen Amplituden gelesen und gezeichnet. Das ist das, was man am zweiten Bild sieht. Eine Reise vom Analogen ins Digitale, von Bild zu Ton, von Ton zu Bild. Und es geht eben um Transformation, um Übersetzung von einem Medium ins andere. Ich bin jetzt noch mit einem weiteren zeitbasierten Masterstudenten, dem Simon, der uns seine interaktive Videoinstallation präsentiert. Ja, ich darf euch heute meine interaktive Arbeit JOIN vorstellen. JOIN ermöglicht es den Besuchern selbst Bewegtbildkompositionen zu kreieren. Darüber hinaus bietet JOIN auch die Möglichkeit Begegnungen zu erleben, die es so im Alltag nicht gibt. Begegnungen mit sich selbst, aber auch Begegnungen mit anderen BesucherInnen, die zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr hier vor Ort sind. Es geht vor allem auch darum, Spaß zu haben, Freude an der ganzen Sache. Und hier in diesem Wohnzimmer-Setting werden die BesucherInnen eben eingeladen, selbst Platz zu nehmen, sich gemütlich zu machen. Aber sie sind auch verantwortlich für ihr eigenes Unterhaltungsprogramm. Sie sind sozusagen SenderInnen und EmpfängerInnen zugleich. Es wird also die Rolle von Produktion und Rezeption so ein Stück weit neu verhandelt. Wie kommt man auf die Idee, dass junger Mensch, wo eigentlich so das klassische Abendprogramm Fernsehen vor dem Sofa vorbei ist, so eine situation zu inszenieren also ursprünglich entstanden ist die arbeit tatsächlich auch in einem programmierkurs ich finde es eben ganz spannend sich auch eben mit livebildkamera auseinanderzusetzen und ich bin tatsächlich auch noch ein mensch der noch viel mit fernseherfahrung aufgewachsen ist ich finde es ganz spannend quasi auch die idee zu haben, man setzt sich zu Hause hin auf das Sofa, guckt auf den Fernsehen und möchte sich berieseln lassen und die Arbeit ermöglicht es zu teilen, aber man ist eben auch selber dafür verantwortlich. Ich fand eben diesen Kontrast so ganz spannend, ganz interessant und ja, da sind wir dann da doch drauf gekommen. einer Bachelorstudentin vom zeitbasierten und interaktiven Medien, die Lisa Patscheider, die sich in dem Projekt mit politischer Frustration auseinandergesetzt hat und hier die Dokumentation ihrer Performance zeigt. Die Haut habe ich in meiner Arbeit gewählt, weil sie zwischen den Menschen und der Welt steht und somit den Menschen quasi vor den Gefahren der Welt beschützt und so passiert es auch psychisch irgendwie. Also so habe ich mich an das Thema herangetastet und ich präsentiere jetzt hier meine Arbeit, wo mir die Haut quasi abgezogen wurde, nachdem sie zuerst vier Stunden lang aufgebaut wurde auf meiner Haut mit Latex. Und es soll zum Nachdenken anregen darüber, wie sich die persönliche psychische Haut, die einen von der politischen Welt vielleicht abschottet, bildet und was passieren könnte, wenn man sie ablegt und die Sachen auch wieder mal intensiver erlebt. Über mir, hinter mir, sieht man die Arbeit von Daniel Fischer, Spectral Surrounding. Er ist der einzige Interface Culture Studierende, der hier am Hauptplatz 8 seine Arbeit im Erdgeschoss im Lichthof zeigt. Und er beschäftigt sich dabei mit verschiedenen Wellen und Frequenzen, die Menschen durch ihre Mobiltelefone, Bluetooth-Signale etc. ausgeben und belebt durch diese LEDs den Raum. Guten Tag, mein Name ist Daniel Fischer. Ich beschäftige mich mit Visualisierungen und in dieser speziellen Arbeit dieses Jahr möchte ich Radiowellen und Handy strahlen und das ganze datenkommunikative Geschehen um uns herum zeigen. Es werden mit diesen LED-Streifen Bluetooth, WiFi und Mobilfunksignale gezeigt. Ich möchte eigentlich aufzeigen, was um uns herum alles passiert, was so ausgesendet wird, wo wir uns teilweise gar nicht so im Klaren sind darüber, was unsere Mobiltelefone, Tablets und die ganzen anderen Geräte um uns herum so machen. Und ja, es ist das erste Mal, dass ich diese Arbeit hier zeige und ja, ich freue mich schon auf die kommenden Tage und einige Besucher und ich möchte auch hier liebe Grüße ausrichten an meine InterFest-Kollegen auf dem JKRU Gelände. Hinter mir sieht man eine Partneruniversität unserer internationalen Gäste, die K-Arts aus Korea und ich übergebe gleich das Mikro für eine kurze Einleitung. So, a Mayor asks you for a quick introduction of your project please. So this performance is a ballerina who lives in the Arctic lost her human audience due to climate change. And so she decided to invite polar bears to become her new audience. You as a polar bear invited her performance. Be a part of her dance, save her from garbage prison and rising water level. 이 춤을 출시할 때, 그녀는 가비치 prison에서, 그리고 물의 레벨에서 살아날 수 있습니다. 성공하면, 그녀와 함께 그녀가 다시 지구의 그린을 만들 수 있습니다. 준비 되셨나요? 네! 시작합니다! 안녕하세요! 안녕하세요! 펌프의 핸들에 힘을 주시면 됩니다. Everybody, up! Hold the handle of the pump, please. You can hold the pump handle by pressing the controller in your hand with your index finger. Index finger. Please push the pump, everybody. You can hear the sound, right? Are you there? Good. Five, four, three, two, one, let's go! Terima kasih telah menonton! Thank you. Thank you. Thank you! Thank you. Thank you.