Klima und Du. Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der freien Medien in Oberösterreich. Hallo und herzlich willkommen bei Klima und Du, hier aus dem Radionest des freien Radios Salzkammergut. Mein Name ist Bastian Matejka und ich freue mich auf das heutige Thema und unseren heutigen Gast. Ja, was können wir Konsumentinnen und Konsumenten zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Diese Frage stellen wir uns in jeder Sendung und heute dreht sich bei uns alles um das Thema Radfahren. Und dafür haben wir jemanden ganz besonderen eingeladen, Jolanda De Witt. Sie ist die Co-Sprecherin des OKH Völklerbruck und für die Pressearbeit der Radlobby Völklerbruck verantwortlich. Hallo Jolanda, freut mich, dass du da bist. Hallo, danke für die Einladung. Ja bitte gerne, geht's dir gut? Sehr, sehr, es schneit und ich bin mit dem Radl da. Da passend zum heutigen Thema. Radlobby Völklerbruck. Was ist die Radlobby und wer steckt da dahinter? Also die Radlobby generell, die gibt es ja in ganz Österreich. Es gibt auf jeder Ebene Landes-, Bundes- und auf Gemeindeebene Radlobbygruppierungen oder Gruppen. Und die Radlobby Oberösterreich ist sozusagen unsere höchste Ebene und die gibt es schon über 40 Jahre. Also das ist schon wirklich eine Institution, sage ich mal, die schon lang und mit langem Atem, sage ich mal, für das Radfahren sich einsetzt. Und die Radlobby Vöcklerbrock, die gibt es eigentlich erst seit heuer. Also wir sind im Februar erst gegründet worden oder haben uns selber gegründet worden, oder haben uns selber gegründet, kann man sagen. Und haben bei der Radlobby Oberösterreich angeklopft und gesagt, wir würden uns gerne da zusammenschließen oder wir würden gerne Teil der Radlobby Oberösterreich werden. Und ja, haben dann sozusagen auf sehr, also das geht sehr einfach, weil man muss keine Vereinsgründung durchmachen, also jeder der Vereins, weil normalerweise muss die Ermeldung bei BH und du brauchst einen Vorstand oder eine Obfrau oder einen Obmann und so weiter, das braucht man bei einer Radlobbygruppe nicht. Also da hast du diese Struktur nicht, aber du kannst die Struktur in der Radlobby nutzen. Und das haben wir dann gesagt, bitte, wir würden das gerne werden und dann kriegt man ein Logo und kriegt dann Zugang zur Homepage und zu Google Drive und dann ist man Teil der Radlobby. Also somit seit kurzem dabei, aber voll motiviert. Und was sind denn die Ziele der Radlobby, wenn man das ein bisschen allgemein zusammenfassen kann? Also man kann das wirklich in einem Satz zusammenfassen, dass die Radlobby sich eigentlich um die Anliegen aller RadfahrerInnen kümmert, also die sich gerne mit dem Rad fortbewegen, ob zur Arbeit oder in der Freizeit eigentlich. Und da sozusagen so eine schaut, dass es eine Bewusstseinsbildung gibt und dass Aktionen gesetzt werden und sie auch politisch einmischt und schaut, dass da was weitergeht. Und wie arbeitet die Radlobby dann auf nationaler und internationaler Ebene? Also wie seid ihr dann vernetzt untereinander? Gute Frage. Vielleicht sind wir da noch ein bisschen zu jung. Natürlich arbeitet man recht eng mit dem Radlobby Oberösterreich zusammen. Ich konnte jetzt von den anderen Gemeindegruppen noch nicht so viel sagen, aber wir haben natürlich die Möglichkeit, das Know-how dieser Radlobbygruppe in Oberösterreich, die schon über 40 Jahre tätig ist und sehr viel Erfahrung hat, anzuzapfen und sozusagen da in Austausch zu gehen. Weil man muss einfach sagen, wenn man sowas gründet oder beginnt, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, dann merkt man, in wie viele Sphären man da eigentlich reinkommt. Also von verkehrsplanerischen Aspekten, von Verkehrsordnungen, von Sicherheitsgeschichten. Also man kommt da ja in Sphären, die wir grundsätzlich studiert haben. Und da muss man immer aufpassen, dass man als kleine Radlobbygruppe, man kommt ja da aus der Praxis und man fragt sich oft, warum geht das und warum geht das nicht? Und wie kann das möglich sein zum Beispiel? Und dann kommt man erst drauf, was da eigentlich alles dahinter steckt. Und dieses ganze Wissen sozusagen dauert natürlich lange, sich anzueignen. Und dafür gibt es halt dann die Radlobby Oberösterreich, wo man mal fragen kann und sagen, wie schaut das aus? Mal kurz anklopfen. Ja, mal kurz anklopfen. Also wenn man sich da gegenseitig unterstützt. Also zusammenfassend, wie ist denn das jetzt zum Beispiel, ich lebe in Völkerburg und bei mir, bei meinem Haus, gibt es irgendwas, das stört mich und wie kann ich da vorgehen, dass ich jetzt sagen kann, okay, wie kann ich an euch herantreten, dass vielleicht meine persönlichen Interessen und Ziele dann erfüllt werden, dass sich da vielleicht bei mir was tut? Also grundsätzlich, wir haben jetzt alle, also die in der Radlobby sind, wohnen in Vöcklerbruck. Also wir konzentrieren uns wirklich auf die Stadt und auf die Verbindungsebenen sozusagen, also Verbindungswege Richtung andere Gemeinden. also Verbindungswege Richtung andere Gemeinden. Aber allein in der Stadt Vöcklebruck, sage ich mal, gibt es einiges zu tun, nur dass man sagt, okay, wir konzentrieren uns da komplett drauf. Und wenn jemand kommt, wir haben einmal im Monat Treffen, immer den ersten Dienstag im Monat, da treffen wir uns hier im OKH. Und ich denke, wir sind da immer noch sehr, also man schreibt uns an, unsere Kontakte sind online auf unserer Homepage und die muss ich nachher noch ausversuchen. Ja, das kommt noch später, das ist so der letzte Punkt. Und auf jeden Fall ist es dann so, dass man uns einfach anschreiben kann, auch über Facebook, Instagram. Wir sind da wirklich auf allen Kanälen vertreten und sagen, hey, ich würde da gerne mitmachen oder darf ich mal vorbeikommen. Und dann geht es natürlich darum, man wird wahrscheinlich nicht von heute auf morgen diese Lösung vor der Haustür finden, aber es ist so, schon zum Beispiel so, dass man sagt, es gibt extrem viel Wohnbau jetzt in Vöcklebrook. Also es werden, glaube ich, wenn mich nicht alles täuscht, bitte nicht festnageln, aber circa 400 Wohnungen gebaut jetzt in Vöcklebrook. Also irrsinnig verdichtet, weil es einen Zuwachs gibt, glücklicherweise in Vöcklebrook, aber auch, dass sozusagen da gleich mitgeschaut wird, wie sind denn dann die Wege von diesen neuen Häusern und den neuen Gebäuden? Gibt es da nur Parkgaragen oder gibt es da Radlständler vor die Haustür oder so? Und es ist eh schon, wie du sagst, natürlich nicht von heute auf morgen geht. Darum ist es wahrscheinlich dann umso mühsamer, wenn das dann schon geplant ist und fertig ist und man dann nochmal sagt, hey, das wäre eigentlich noch ganz cool, wenn da noch ein bisschen ein breiterer Radweg wäre oder sowas. Was war denn das Letzte, was ihr umsetzen im Februar sozusagen gegründet, aber für das muss ich sagen, haben wir schon wirklich viel, wir waren einfach so präsent. Es gibt halt da eine Gruppe und ich kenne das von der Kulturarbeit eben, ich bin im OKH tätig schon seit über zehn Jahren und ich weiß, was für Energie freisetzen kann, weil sich Leute finden, die an einem gemeinsamen Strang ziehen wollen und etwas sozusagen umsetzen wollen. muss ich sagen, haben wir seit Februar echt schon enorme Präsenz gezeigt und ist auch angekommen, auch bei der Politik, was uns recht freut. Und es wird auch angenommen, nicht nur angekommen, aber auch angenommen. Das ist immer wichtig. Das ist auch wichtig, dass man nicht ins Leere ruft. Aber es ist so, dass über was wir uns zum Beispiel freuen, ist so dieses wir haben Sheros geschafft, Sheros auf den Straßen in Vöcklerburg zu bekommen. Ich meine, das sind simple Zeichensymbole, Piktogramme auf der Straße, eben mit einem Arrow und einem Rad, also mit einem Pfeil und einem Rad, damit sozusagen hier deutlich gemacht wird, hier sind RadfahrerInnen unterwegs. Das ist eine ganz simple Maßnahme, die aber irgendwie auch zeigt, ja, ihr seid willkommen auf der Straße. Und dafür haben wir uns halt Plätze ausgesucht, haben gesagt, da wäre es geschickt, einen zu haben. Und die Stadt hat gesagt, okay, wir nehmen das in die Hand, wir machen das dann auch und setzen das um. Und seitdem haben wir Sheroes in Vöcklebock. Es sind wirklich Minischritte, wo wir uns hier bewegen. Aber es ist halt schon dieses Sichtbarmachen oder so und Bewusstmachen. Und was da so fein war, ist eigentlich auch, dass die Stadt oder wir gemerkt haben, dass die Stadt sehr froh ist darüber zum Beispiel, ja, wir haben ja gesagt, ein Shero kostet durchschnittlich 150 Euro. Also wir haben da vorher den super Leitfaden am Bundesministerium für Klimaschutz gefunden, wo ich den super Leitfadenbundesministerium für Klimaschutz gefunden habe, wo es sozusagen kosteneffiziente Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden an Leitfaden gibt. Und der ist super zusammengestellt, wo einfach alle Maßnahmen, die man im Radverkehr machen kann, zum Beispiel aufgeschlüsselt sind in Kriterien, wie teuer das ist, welchen Nutzen es hat und was für einen Aufwand es hat, sozusagen für eine Gemeinde. Und alleine dieses Wissen, dass man nicht nur fordert, sondern sagt, es ist so und so und es geht so und es kostet vielleicht gar nicht so viel. Also, dass man oft die Stadt auch ein bisschen zuspielt und zuarbeitet. Und das habe ich das Gefühl, geht es auch manchmal. Ja, das auf jeden Fall. Und das macht, glaube ich, die Umsetzung dementsprechend dann leichter, wenn man sagt, hey, wir haben uns aber selber auch schon informiert, was du das und das. Also ihr habt es echt, was ich jetzt schon höre, also dass ihr erst seit Februar da seid quasi, habt ihr aber echt schon tolle Ansätze und seid da mit ordentlich Power dahinter. Wie viel Zeit investierst du persönlich, jetzt gleich einmal eine persönliche Frage am Anfang, für die Radlobby Völklerburg? Gute Frage. Ich glaube, sie ist natürlich noch nicht mitgestoppt, aber ich denke schon, dass ich so zwei, drei Wochenstunden, glaube ich, werde ich schon investieren in die Radlobby mittlerweile. Da ist natürlich dann mit Herz und Seele dabei. Ja, total. Du hast uns ja auch Musik mitgebracht. Ich habe dich gebeten, uns vielleicht ein paar Stückchen oder Lieblingstracks von dir mitzubringen. Kommen wir hier zum ersten Musikstück, würde ich sagen. Gerne. Quand on partait de bon matin, quand on partait sur les chemins À bicyclette Nous étions quelques bons copains, y'avait Fernand, y'avait Firmin Y'avait Francis et Sébastien Et puis Paulette Y'avait Fernand, y'avait Firmin, y'avait Francis et Sébastien. Et puis Paulette, on était tous amoureux d'elle, On se sentait pousser les ailes à bicyclette. Sur les petits chemins de terre, on a souvent vécu l'enfer, Pour ne pas mettre pied à terre. Devant Paulette, faut dire qu'elle y mettait du cœur, c'était la fille du facteur, à bicyclette. Et depuis qu'elle avait huit ans, elle avait fait en le suivant tous les chemins environnants À bicyclette Quand on approchait la rivière, on déposait dans les fougères Nos bicyclettes Puis on se roulait dans les champs, faisant naître un bouquet changeant Klingel und Klingel Willkommen zurück bei Klima und Du, hier aus dem Radionest des Freien Radios Salzkammerguts. Ich sitze heute hier mit Jolanda De Witt von der Radlobby Völklerbruck. Ja, wir stellen uns die Frage, was können wir Konsumentinnen und Konsumenten zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Was können wir Konsumentinnen und Konsumenten zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Und da ist natürlich die allerwichtigste und allerbekannteste Frage, Jolanda. Wie trägt Radfahren zur Bewältigung der Klimakrise bei? Ja, ich muss ehrlich sagen, für dieses Interview, ich habe mich kurz ein bisschen schlau gemacht, natürlich auch. Ich meine, ich weiß natürlich, dass es gesund ist und dass keine Abgase produziert und so weiter. Das ist natürlich eine gute Sache ist. Aber ich finde es spannend, ich habe dann nochmal nachgelesen, dass eigentlich, es gibt ja sowas wie einen Masterplan fürs Radfahren von der Regierung und dass eigentlich der Radverkehrsanteil in Österreich bis Jahr 25, also verdoppelt auf 13 Prozent, ich meine 13 Prozent klingt jetzt eh nicht viel und ist wahrscheinlich auch noch nicht so viel, aber trotzdem verdoppelt auf 13 Prozent werden. Und das Spannende ist, man versucht das sozusagen mit Radverkehrsschnellwegen eigentlich zu lösen, weil man einen Weiß oder auch eruiert hat, dass eben sechs von zehn Autofahrten, und da lese ich jetzt kurz ein bisschen ab, wie ich dashe, aber sechs von zehn Autofahrten, die in Österreich an Werktagen gemacht werden, sind kürzer als zehn Kilometer. Also das heißt, dieses Potenzial der kurzen Wege, dass man die sozusagen verbessert und attraktiver macht fürs Radfahren, das wäre natürlich eine super Sache. Und man merkt es ja selber, wenn man, alle, die mit dem Rad viel unterwegs sind, merken ja, diese durchgängigen Straßen gibt es ja selten. Dass man sagt, man steigt aufs Radl von zu Hause weg, geht auf irgendeinen Radhighway und steigt dann in der Arbeit wieder ab. Das gibt es ja bei uns eher selten. Das heißt, du bist oft bei der Kreuzung alleingelassen, musst schauen, dass du rüberkommst. schauen, dass du rüberkommst. Es gibt Aufs und Abs bei den Wegen, wo irgendwelche Schupfen sind oder nicht asphaltiert oder irgendwelche Löcher. Also als Radfahrerin bist du ja nicht sehr zügig unterwegs, sondern immer im Stop and Go oft eigentlich. Und das sozusagen hier zu schauen, dass diese Radwege und die Radverkehrsschnellwege halt ausgebaut werden, das wäre natürlich auch Hammer. Und, was echt ein Wahnsinn war, weil dann habe ich mir diese SDG-Goals, also SDG-Goals ein bisschen angeschaut noch, weil sie meinen, laut dieser Aussage, dass da 11 von 17 erreicht werden. Also allein mit dieser Maßnahme, dass du Verkehrswege oder Radverkehrswege baust, Schnellverkehrswege, hast du 11 von 17 Goals sozusagen gestreift zumindest oder werden verbessert dadurch. Und das ist schon Wahnsinn eigentlich. Auf jeden Fall spannend. Ich glaube, bei der Umsetzung wird es halt total schwierig, weil da hast du immer dann so die Gegenteile. Zum Beispiel darf ich den Radheil bauen, da gibt es aber die, die sich wahrscheinlich einsetzen. Nein, den Platz bräuchte man eigentlich für mehr Parkplätze und so weiter. Also ich glaube, da müsste man auch in Österreich, vor allem glaube ich generell, noch so ein bisschen ein Bewusstsein schaffen. Wenn man es mit anderen Ländern und Städten vergleicht, ist ja der Fahrradfahrerinnen- und Fahrradfahreranteil wesentlich höher. Ich habe gelesen auf eurer Website zum Beispiel, dass in Münster haben sie 30 Prozent. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, ich habe ein Semester lang in Münster studiert. Ja. Ja, bin meistens nur Rad gefahren. Aber es war für mich halt so spannend zu sehen, weil die Menschen dort irgendwie so ein ganz anderes Bewusstsein haben. Die sind einfach sehr, da wird so viel Rad gefahren, ist auch so viel, einfach alles schön und breiter, auch was die Fahrradwege betrifft. Und ich glaube, das sehe ich als große Herausforderung in Österreich, dass man das einfach schafft, ohne dass da halt das dann wieder vergessen wird. Ich meine, es ist schön, dass sie das Ziel haben und es erreichen wollen. Die Frage ist es, ob sie es schaffen. Und da habe ich mir gedacht, Landa, dass wir heute vielleicht ein bisschen schauen können, wie können wir zum Beispiel Leuten das Fahrradfahren geschmackiger machen, auf gut Deutsch gesagt. Hast du Tipps, wie man das Radfahren am besten in den Alltag einbauen kann? Also vielleicht zwei Sachen. Als erstes wieder so ein bisschen der Vergleich mit meiner Arbeit als Veranstalterin oder Host oder Gastgeberin oder Raum zur Verfügungstellerin. Ich habe mir nämlich gedacht, dass eine Stadt oder Gemeinde ist eigentlich wie ein Host oder sollte sie verstehen wie eine Gastgeberin. Und du hast es als Stadt sehr stark in der Hand, wie einladend du gewissen Mobilitätsformen gegenüberstehst und wie eingeladen man sie dann fühlt. Also ich finde, man darf diese Rolle der Gastgeberin, dass man sagt, man gestaltet es so, dass sich RadfahrerInnen, aber auch FußgeherInnen, und das sage ich jetzt hier im Interview einfach auch, dass die Radlobby nicht nur fürs Rad anblickt hat, sondern eben auch für FußgeherInnen oder RollstuhlfahrerInnen oder Familien mit Kinderwagen. Jeder, der schon mal einen Kinderwagen geschoben hat, ich habe es nicht, aber ich weiß von Freundinnen und Freunden, dass das extrem mühsam ist. Auto hast und da schließt sozusagen alle anderen sanften, also die ganze andere sanfte Mobilität mit ein, dass sozusagen das oft so wirkt, als wärst du einfach auf der Straße nicht willkommen oder hätte dich einfach irgendwie so auf die Seite gepackt, irgendwie kommst du schon vorbei. Und das ist natürlich schon so eine Haltung, die ja stattfindet, und das macht vielleicht Münster anders durch die breiten Wege und so, da müsste man mal hinfahren, das schreiben wir mal noch ein kleines auf. Auf jeden Fall einladend zu sein. Die andere Sache ist, dass ich jetzt seit über drei Jahren kein Auto mehr habe, aber halt aus dem Vorteil heraus, dass ich hier in Vöcklebruck wohne und arbeite und Vöcklebruck richtig gut angebunden ist an die Verkehrsnetze, also an der Westbahn oder auch von den anderen Verbindungen her. Also das macht es natürlich sehr luxuriös von dieser Ausgangslage her, dass ich wirklich kein Auto brauche. Wenn ich ein Auto brauche, haben wir glücklicherweise in Vöcklerbruck auch eh kein Sharing, was auch wirklich fortschrittlich ist, finde ich. ist, finde ich. Da bin ich Mitglied und da baue ich mir das aus, wenn ich mal wirklich weiterfahren möchte oder irgendwo hinfahren möchte, wo es halt keine guten Öffi-Verbindungen gibt. Aber grundsätzlich fahre ich jeden Tag mit dem Rad. Und ich habe ein Lastenrad, weil ich einfach weiß, ich brauche trotzdem halt ab und zu, muss ich auch was Schwereres transportieren, muss einen Wocheneinkauf machen, muss einmal was zum ASZ führen, keine Ahnung, hol mir was vom Obi, irgendwelche Blumenerde oder so. Das geht natürlich mit einem Rad ohne Ladefläche dann schwieriger. Und ich habe einen E-Motor. Und das muss ich auch sagen, ich habe immer das Gefühl, also man muss sagen, in Österreich ist Radfahren ja sehr stark mit Sport verbunden. Und das ist auch nicht verkehrt, das ist auch cool. Aber es ist sozusagen, noch eher wird es ein bisschen belächelt, wenn man sozusagen mit dem Rad unterwegs ist und einen E-Motor hat, weil das ist ja nicht sportlich. Das heißt, das ist eher faul, mit dem Rad und mit dem E-Motor zu fahren. Und das finde ich oft ein bisschen, ja, wie soll ich sagen, da muss man immer ein bisschen sozusagen das dann anders ansprechen, sozusagen, es ersetzt ja nicht das Radfahren, sondern es ersetzt eigentlich das Autofahren. Also E-Radeln, habe ich schon öfter gelernt, sollten ersetzt ja nicht das Radfahren, sondern es ersetzt eigentlich das Autofahren. Also Radeln habe ich schon öfter gelernt, sollten ja scheinbar das beste Mittel sein, um den Autoverkehr abzulösen. Weil einfach ich nie überlege, ob ich aufsteige oder nicht, weil ich weiß, wenn ich ein bisschen schlechter drauf bin oder mir nicht so gefreut, dass ich so viel eintrete, dann hilft mir das Radeln. Und das ist irgendwie halt, schauen wir und dann muss ich sagen, ja. Das heißt für alle, die ein bisschen strugglen noch, wie man so schön sagt, auf jeden Fall als kleiner Tipp, sich vielleicht ein Rad zu besorgen mit Motor und Unterstützung, um es vielleicht dann auch ein bisschen bequemer zu haben, das ist ja völlig legitim. Und vor allem, wenn dann der Weg in die Arbeit dann doch vielleicht ein bisschen mühsam ist, sage ich mal, oder da, ja. Und vor allem, wenn dann der Weg in die Arbeit dann doch vielleicht ein bisschen mühsam ist, sage ich mal, oder da geht es vielleicht steil bergauf, hat man den Motor und dann kann man auch nicht sagen, hey, ich fahre nicht mit dem Rad in die Arbeit, weil sonst sitze ich verschwitzt in der Arbeit. Richtig. Zum Beispiel, dann sagst du mir, okay, dann hilft man sich, wird dann vielleicht trotzdem mit der Zeit auch konditionell besser und dass man dann immer weniger Motor braucht. Also ich war ja überrascht, weil ich bin ja, ich fahre jetzt jeden Tag mit dem E-Rad und war heuer zum ersten Mal, habe ich meine sportliche Ausfahrt gemacht mit einem Gravel-Bike. Also zum ersten Mal wirklich eine Ausfahrt mit 270 Kilometern in drei Tagen. Und ich war überrascht, weil ich mir dachte, oh mein Gott, ich bin so verwöhnt mit dem E-Bike zu fahren, dass ich es einfach nicht wahrscheinlich schaffen werde, mit einem normalen Rad ohne Antrieb einfach weiterzukommen. Aber es war ja ganz im Gegenteil. Und ich glaube schon, natürlich ein bisschen Profit oder Effort hat man schon auch vom E-Lastenrad. Aber wie ist das, du hast eben gesagt, ein Lastenrad hast du, wenn du was transportieren musst. Das ist auf jeden Fall auch ein guter Tipp. Ich weiß von mir, dass ich halt meistens, wenn ich dann zur Post fahre oder so, habe ich meistens dann einen großen Rucksack. Aber ich bin auch schon einfach mal mit Ikea-Taschen zur Post gefahren und habe gewusst, okay, da kommen irgendwelche Pakete und so weiter. Wie ist denn das bei dir mit jetzt in der jetzigen Jahreszeit? Du hast es vorhin erwähnt, es schneit gerade hier in Vöcklerbruck und wie ist denn das, wenn es regnet und schneit? Hast du vielleicht einen Tipp für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, wo du sagst, hey, das ist so mein Geheimtipp, mein Trick, dass ich mich motiviere. Tatsächlich sagen, also in erster Linie, die Straßen sind immer besser geräumt als die Gehwege und Radwege. Das heißt, eigentlich mit dem Rad zu fahren, ist viel sicherer, glaube ich, im Winter, als zu Fuß zu gehen, weil das sind die ersten Wege, die freigeräumt sind. Muss man halt so sagen. Es ist wirklich so. Also ich habe jetzt eben drei Winter hinter mir und es hat immer doch einmal Tage gegeben. Es hat vielleicht einen Tag immer im Winter gegeben, wo es nicht möglich war, weil ich einfach das Rad nicht durch den Schnee schieben gehabt habe können und umdrehen habe müssen. Das war einfach, weil hoher Schnee überall war. Also das ist halt so. Ist aber eh nicht mehr so oft. Aber es ist eh traurig, muss man sagen. Aber es ist so. Und das andere ist beim Gewand, muss ich wirklich sagen, also da ist halt sehr unterschiedlich, weil ich hab eigentlich, muss ich ehrlich sagen, wenn jemand einen Tipp hat für ein gutes Regengewand, ich hab mich mal mit einem Poncho versucht, das muss ich sagen, der fliegt mir die ganze Zeit um die Ohren und macht mich trotzdem nass. Eine Regenhose und eine gescheite Regenjacke. Und ich muss sagen, ich bin jetzt auf den Wickelschal, oder wie heißen die? Achso, die sind so wie Neckwurm, also Schlauchtücher. Schlauchschal. Die sind spitze. Die haben wir voll getagt, weil ich bin halt auch, zu sagen, dass man da einfach ein bisschen den Schutz sozusagen hier im Gesicht hat oder im Hals und halt gute Handschuhe. Ansonsten bei den Reifen, ich habe noch nie Spikes oder sowas probiert. Habe aber gehört, man kann das auch mit Kabelbinder machen, aber ich habe ihn noch nicht probiert. Aber ich glaube, wenn man sich dann wirklich dem stellt und sagt, ich möchte das so machen, ich glaube, so wie du sagst, holt man sich dann selber immer mehr Upgrades, weil man auf immer mehr Sachen draufkommt, sei es jetzt Kleidung oder am Rad selber, und sagt, das ist, glaube ich, vielleicht noch ganz gemütlich oder das und das. Aber ist das, weil du gesagt hast, zum Schutz, macht man es auch so, dass man sich vielleicht dann sichere Routen raussucht? Oder fährst du dann einfach von A nach B? Oder überlegst du auch, dass du kurz schaust, da muss ich hin. Ah, da könnte ich vielleicht ein bisschen so über die Seitengasse fahren. Weil so habe ich es teilweise in Wien gemacht, muss ich dazu sagen. Bin in Wien geboren und aufgewachsen und hatte selber in Wien auch nie ein Auto. Weil ich gewusst habe, ich bin entweder mit den Öffentlichen schneller oder mit dem Rad selber. Und dann kamen natürlich dann diese DriveNow-Geschichten oder Carsharing-Sachen, wo man sagt, okay, da kann ich zur Not, wenn ich doch größere Sachen zum Transportieren habe, hole ich mir schnell so ein E-Auto. Aber vor allem, wie ist das jetzt mit den vielleicht sicheren Routen? Machst du sowas? Ja, wenn man mal eine Route herausgefunden hat am Land oder eben ländlichen Region, dann bleibt man eher dabei. Also, dass man wirklich dann nochmal Wege findet, die besser werden, ist gar nicht so leicht, glaube ich. Da habe ich vielleicht zu noch das Stadtdenken. Die große Dimension. Da gibt es meistens nur einen Weg. Genau. Also, muss man wirklich sagen. Aber es ist schon so, auch in Vöcklerbruck, dass man halt schaut, es gibt da ein paar Stellen, da hat man immer ein bisschen am Bammeln und weiß, wenn da jetzt ein Auto entgegenkommt, obwohl ich hier fahren dürfte, weil man darf in Vöcklebruck recht viel gegen die Einbahn fahren auch, es ist aber dann meistens so eng, dass man dann irgendwie ausschert und sagt, also man meidet diese Straßen halt dann schon auch. Also genau, beim Lastenrad mit einer Alubox drauf, ich meine jetzt habe ich es eh nicht mehr, hat mir auch das Kopfsteinpflaster eher gemieden, weil es so laut war, einfach weil man alle aufgeweckt hat damit. Aber es ist, ja, grundsätzlich man sucht sich schon so Wege und wir haben zum Beispiel auch, wie wir mit der Radlobby begonnen haben, einmal im Monat uns am Sonntag getroffen und sind die Wege mal abgefahren alle. Also wo wir geglaubt hatten, das sind die Hauptwege. Wie kommt man zur Schule, wie kommt man zur BH, wie kommt man zu diesem Finanzamt, zum Einkaufen. Was sind das für Wege und wie schauen die aus? Und das war schon spannend, auf wie viel Kleinigkeiten man dann einfach draufkommt, zu sagen, manche Dinge regeln sich einfach einfach so, ohne dass geregelt sind. Also manche Sachen, so wie das Wegerecht irgendwann, ist halt so, auch wenn es vielleicht nicht ganz so gedacht war. Aber ja, es ist schon eher so, dass man sich dann an die Wege hält, die man mal irgendwie für gut empfunden hat. Ich finde es super, dass ihr das alles abfahrt und schaut, wie das funktioniert. Weil da finde ich auch zum Beispiel spannend, weil ich persönlich, man beobachtet ja auch hin und wieder zum Beispiel Supermärkte, so kleinere schließen, aber Hauptsache es kommt ein bisschen außerhalb bei irgendeinem Kreisverkehr irgendein Riesensupermarkt hin. Das war mal, das wird wieder, geht wieder zurück. Also ich würde mal behaupten, dass dieses Auslagern von Verkehr, also da ist man schon drauf gekommen, das ist keine gute Idee, nicht nur, glaube ich. Ich bin jetzt seit zwei Jahren im wunderschönen Zeitskammergurt, für mich ist das alles noch neu. Vielleicht ist es ja nur so. Da kommt der Junge aus der Stadt aufs Land. Das sind so Sachen, die ich halt beobachte. Ja, ja, voll. Wie würdest du sonst sagen, so Verhältnis Fahrrad, Stadt versus Land? Wie kann man da sagen, zum Beispiel Leute, die wirklich dann am Land leben und halt wirklich auf Auto angewiesen sind, weil sie ja doch viel zum Fahren haben. Gibt es einen Tipp, den du für die hast, dass du sagst, okay, dann vielleicht nur so viel fahren mit dem Auto und dann mit dem Radl weiter, oder? Oh ja, ich meine, bei uns ist eh auch in Vöcklebruck, sage ich mal, dadurch, dass wir an der Westbahn sind, merkt man es zum Beispiel, dass extrem viele Autos am Bahnhof stehen und der Bahnhofsparkplatz eigentlich aus allen Nähten platzt und die Leute dann weiter mit dem Zug in die Stadt fahren oder meistens eben zum Arbeiten. Also das sind schon so Sachen, ich glaube, die haben sich schon, gerade wenn man, Vöcklebug ist ja wirklich gut angeschlossen, aber zum Beispiel solche Nadelöhre, dass man sagt, es gibt da den Parkplatz in Vöcklebug beim Bahnhof und der ist eigentlich bummvoll. Wie löst man das, dass die Leute trotzdem jetzt nicht sagen, okay, dann steige ich ja das Auto um generell, weil ich keinen Parkplatz beim Zug finde oder so. Ich meine, das ist ja dann auch irgendwie komisch, aber da ist man auch dran, dass man da Lösungen findet. Aber man merkt halt, ich glaube, die Leute wollen eh nicht mit dem Auto zum Beispiel in die Stadt pendeln. Das ist eh kein Spaß, nicht. Also ich glaube, so weit sind wir dann teilweise schon. So mit dem Rad am Land, ich bin ja in diesem Zwischenland. Also wir sind ja rural und nicht komplett ländlich, sage ich mal, Vöcklebruck. Deswegen maße ich mich auch nicht an, wenn ich sage, ich hätte Kinder oder so und würde dann irgendwo am Land auf einem ländlichen Gebiet wohnen und fahre dann mit den Kindern in der Früh zum... Ja, also da weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich da irgendwelche Tipps geben kann, ob ich da die richtige bin, so fürs ganz Ländliche. Ja, das ist... Ist ja vielleicht auch etwas, was man auch einmal probieren kann. Oder weißt, sich mit einer anderen Radlobby noch zusammenschließen, vielleicht einer ländlicheren. Wärmer der Sache, wärmer auf den Grund gehen. Ja, genau. Jetzt würden wir wieder zur Musik kommen, zum zweiten Stück, das du mitgebracht hast, Jolanda. Ich bin schon gespannt, was das ist. Ich auch. Laughing at your jokes like an actress, so funny Pouring out my heart on your mattress, like honey Yeah, I say I'll give you all I got But then again I leave after breakfast, full tummy Tying up my laces, kiss your pretty face And I'll be on my way Putting on my shades and give you another wave Bye bye, it's getting late Do I look too cool? Do I look too cool? On my bicycle, on my bicycle, yeah I'm sorry I rule, I'm sorry I rule Oh, oh, oh Keep my chest cold like a necklace Ice money I can put your name on the guest list If you're lucky, yeah I'll say I'll give you all I've got But I never come around when it's Still sunny I'm tying up my laces Kiss your pretty face But I never come around when it's still sunny I'm tying up my laces, kiss your pretty face And I'll be on my way Put it on my shades and give you another wave Bye bye, it's getting late Do I look too cool? Do I look too cool On my bicycle, on my bicycle, yeah I'm sorry I rule, I'm sorry I rule, oh, oh, oh Do I look too cool, do I look too cool On my bicycle, on my bicycle, yeah I'm sorry I rule, I'm sorry I rule Oh, oh, oh I let go of the handlebars Let go of the handles I let go of the handlebars, let go of the handles I let go of the handlebars, letting go of the handles Yeah, I can't keep my hands off you, or off my bicycle Let go of the handles, let go of the handles Yeah, yeah Off my bicycle, on my bicycle, yeah I'm sorry I rule, I'm sorry I rule Do I look too cool, do I look too cool On my bicycle, on my bicycle, yeah I'm sorry I rule, I'm sorry I rule Ihr hört Klima und Du heute zu Gast hier im Radionest vom Freien Radio Salzkammergut. Jolanda De Witt von der Radlobby Völklerbruck. Ja, wir sind ja schon ordentlich in einem Talk reingekippt, würde ich sagen. Nochmal vielen Dank, dass du da bist. Ja, wir sind ja schon ordentlich in einem Talk reingekippt, würde ich sagen. Nochmal vielen Dank, dass du da bist. Und wir haben schon erwähnt, du hast zum Beispiel komplett jetzt kein Auto mehr. Ja genau, kein Auto mehr. Und ich hatte nie eins in Wien. Mittlerweile haben meine Freunde und ich ein Auto und haben auch gesagt, wir wollen es bei einem belassen. Und schauen, dass wir die Wege und so schaffen mit einem Auto. Hat bis jetzt eigentlich immer gut funktioniert. Man muss sich natürlich hin und wieder arrangieren. Aber ja, es gibt ja eben Zugverbindungen oder eben das gute alte Fahrrad, um das es heute geht. Und da möchte ich noch ein bisschen zum Thema kommen, wie es bei euch ist in Vöcklerbruck. Wenn man sagt, okay, Autofahrer versus Radfahrerinnen und Radfahrer. Das ist ja irgendwie gefühlt so ein ewiger Kampf. Also ich habe das in Wien ja selber auch immer miterlebt. Also es gibt immer zwei Seiten, finde ich. Nur um ein anderes Beispiel zu kennen, weil man ist ja Autofahrer oder Autofahrerin und Radfahrerin und Radfahrer. Ich bin auch beides. Und ich kenne es zum Beispiel so, dass ich es halt verstehen kann, wenn ich jetzt mit dem Radl unterwegs bin und ich fahre auf einer Straße und die ist halt ewig lang und es sind Autofahrer auch dabei und ich fahre immer bei einer roten Ampel als Fahrradfahrer immer wieder ganz nach vorne. Und dann müssen mich die Autos wieder überholen. Und ich finde, da müsste man irgendwie beide Seiten sensibilisieren, irgendwie ein Bewusstsein schaffen, dass man sagt, okay, dann bleib halt hinter den drei Autos, die dich jetzt gerade überholt haben. Dann sind die sicher entspannter oder fahren dann nicht noch knapper bei dir vorbei. Wie ist das bei euch in Völkler-Buckholt und hast du da vielleicht irgendwelche Ideen oder Vorschläge, wie man da diesen ewigen Kampf ein bisschen schlichten kann? Also das Lustige ist, was mir jetzt eingefallen ist, seit ich bei der Radlobby bin und ich habe ja ein Bickerl von der Radlobby hinten auf meinem Kotflügel drauf. Das ist alle voll nett, oder? Naja, also nicht im Gegenteil, nein, nein, nein. Es ist nur so, dass ich selber mich sehr bewusst jetzt noch mehr anstrenge, richtig zu fahren. Ah, für dich, ja. sehr bewusst jetzt noch mehr Anstrengung, richtig zu fahren. Ah, für dich. Ja, weil es kann ja sein, dass sie sagen, aha, die Radlobby, die quert da einfach bei rote Straßen und fetzt da um. Ja, aha. Und dann immer so. Und da habe ich mir gedacht, wow, okay, das hackt mich natürlich jetzt ein bisschen als Vorbildfunktion. Habe ich das Gefühl. Sagt mir ja keiner, aber ich glaube, du übernimmst halt automatisch so eine Rolle, wo du sagst, ich muss ein bisschen ein Vorbild sein, wenn ich mich schon als Radlobby gebe. Und es stimmt schon, aber Städte, muss man auch sagen, und auch Vögterbruck ist auf Autoverkehr ausgelegt gewesen, ist so geplant worden, also von ganz ursprünglich natürlich nicht, aber in den letzten Jahrzehnten. Und ich denke, es ist nicht leicht, jemanden ein bisschen zu reduzieren und zu sagen, du fängst jetzt an, das zu teilen. Also ich kenne das sozusagen auch hier. Es ist witzig, wie viele Verbindungen es eigentlich in meiner Arbeit auch im OKH gibt. die wir gemeinnützig und auch gemeinschaftlich bespielen. Und da geht es sehr stark um Gemeingut. Also das heißt, wir kümmern uns zwar als Verein auch darum, aber es steht allen zur Verfügung und wir versuchen es so vielen wie möglich zugänglich zu halten. Also dass es nicht sagt, du bist als Verein darin und es ist wieder ein Vereinszentrum und dann gehört das dir und niemand kann das anders nutzen. Und so sehe ich das bei der Straße eigentlich auch. Also die Straße ist ein Gemeingut. Und wie schafft man es, etwas so aufzuteilen, dass alle, die da Bedürfnisse haben, ob sie mit dem Rad, zu Fuß oder auch mit dem Scooter unterwegs sind, wie schafft man das, dass man das so macht, dass das gleichberechtigt oder in einem großen Maß gleichberechtigt ist. Und dass alle einen Zugang haben. Es ist immer voll schwierig, weil man will sich natürlich nicht nerven und es ist auch so, dass man dann sagt, okay, die Fußgängerinnen fürchten sich. Ich habe nur so im Kopf, meine Mama ist damals in Salzburg von einem Fußgängerinnen einfach überfahren worden, hat sie einen Arm gebrochen und ich habe mir gedacht, ja, es ist schon so. Auch als RadfahrerInnen muss man sehr, sehr, sehr gut aufschauen auf andere Verkehrsteilnehmer innen, das ist so. Und das heißt nicht nur, weil wir Radwege wollen oder mehr Platz fürs Rad, dass das automatisch heißt, hier kommen jetzt wir, dass wir mit derselben Attitude sozusagen jetzt reingehen und sagen, so, jetzt sind wir da und jetzt schleicht es euch. Das geht auch wirklich nicht. Und das ist uns auch bewusst, also ja. Ja, das kann ich voll verstehen, weil es gibt natürlich immer zwei Seiten. Und ja, es gibt halt genauso die Leute, die sich da hinterm Steuer, hinterm Lenkrad nicht dann alle Sachen unbedingt halten oder eben ihre geliebte Straße nicht teilen wollen. Genauso wie es halt Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer gibt, die halt dann vielleicht doch die ein oder andere Regel missachten, weil sie halt wahrscheinlich schneller davon kommen. Ich würde lügen, wenn ich auch schon mal gesehen habe, okay, die Ampel ist rot, dann gehe ich schnell auf den Gehsteig und dann fahre ich drüben wieder weiter. Ja, habe ich auch schon gemacht. Aber ich hole mir jetzt einen Radlobbyistiker und dann wird sich mein Fahrverhalten ändern, schlagartig. Sehr gut. Ja, also ich glaube einfach, man muss sich einfach auch ein bisschen immer in die andere Seite hineinversetzen. Also am besten ist es eh, wenn man beides kennt und beides macht. Und ich glaube, es gibt einfach auch auf beiden Seiten solche Leute, wo es wahrscheinlich auch nichts mehr bringt, weil die einfach schon so, sei es in ihrem Race-Mode am Rad drinnen sind oder in ihrem Scheuchlappen-Autofahren. Ja, ich weiß nicht, es wird wahrscheinlich eh schon Überlegungen geben für die verschiedensten Kampagnen wahrscheinlich, wie man da Bewusstsein schaffen kann oder wie man sich gegenseitig sensibilisieren kann auf das Thema, weil im Endeffekt sind wir alle ein Teil der Straße, so wie du richtig sagst. Und im Endeffekt ist man halt trotzdem aber als Autofahrer noch der, der halt am meisten geschützt ist. Und da gilt es halt aufzupassen. Ich persönlich bin gespannt, in welche Richtung das geht, vor allem, wenn jetzt immer mehr und mehr Fahrradfahrer dann kommen. Ich bin gespannt, was passiert, wie das gelöst wird, dass man sich da gegenseitig nicht zu sehr in die Quere kommt. Es glaube ich geht schon, das ist jetzt einfach ganz laiensoziologisch gedacht, aber dass man sagt, es geht da schon auch um eine Verteilungsfrage. Also ich glaube, dass es auch hier sozusagen, weil es ist natürlich gut, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen, aber im Prinzip müsste ja immer der Stärkere den Schwächen auch Rücksicht geben, finde ich. Und schwächer jetzt nicht im Sinne von weniger geschützt im Umfeld, sondern stärker, die AutofahrerInnen waren einfach stärker in den Ressourcen, die sie haben und mitbringen. Also die ganze Ausstattung, die Infrastruktur ist einfach auf das ausgelegt und das bringt ja Stärke mit sich. Jetzt nicht im PS oder irgendwas, sondern wirklich in dem, wie viel Rückendeckung sie haben, wie viel Unterstützung sie haben, wie viele Wege, wie viele Möglichkeiten. Und zu sagen, hey, wir geben euch jetzt auch ein Stückchen ab davon und wissen eh, dass wir jetzt die Jahrzehnte lang da eigentlich Privilegien genossen haben. Also sei es, dass man überall parken kann, dass jeder sein Privatflecht, das sind alles öffentliche Raum, der da genutzt wird. Und ich denke mir da ein bisschen um eine Verteilungsfrage auch zu diskutieren und zu sagen, okay, wir geben aber jetzt ein bisschen was ab von diesem öffentlichen Raum, von diesem Kuchen, sag ich mal. Also so sehe ich es irgendwie vom Gefühl. Du sagst eben, es gibt die Kinderwägen, dann gibt es die Leute, die halt irgendwie mobil eingeschränkt sind, die dann vielleicht Rollstühle brauchen. Dann gibt es halt die E-Scooter, die jetzt an jeder Ecke stehen, mit denen man fahren kann. Und ich finde, man kann halt die mit den Fahrradfahrern und allen anderen Teilnehmern auf der Straße nicht einfach da auf den Streifen daneben hinstellen. Und dann machen wir da vielleicht eine 30-Zentimeter-Linie, schreiben links Fußgänger, rechts Fahrradfahrer hin und her. Den Rest macht es euch selber aus. Also bin auch dafür, dass wir alle lernen zu teilen. Ja schon, weil wenn es eben darum geht, auch weniger zu versiegeln und da sind wir halt leider Weltmeister in, dann muss man sich überlegen, man kann nicht mehr, hat ja auch lange geglaubt, man vermindert Staus, indem man mehr Straßen baut oder noch eine Mehrspur dazu. Aber so ist es halt nicht. Es wird halt dann doch mehr. Und dann muss man halt schauen, wie regelt man das mit dem Platz, den man hat und wie macht man das halbwegs fair. Und wie macht man das wieder gut, was man halt vor vielen, vielen Jahren wahrscheinlich verbaut hat oder einfach noch nicht benötigt hat. Alle waren happy, okay, das Auto kommt und hat man nur mal an das gedacht, aber das ist jetzt eigentlich wieder ein Umdenken, rückschrittlich wäre das falsche Wort, genau, ein Umdenken kommt. Das gilt ja zu bewältigen und zwar eben auf der politischen Ebene. Da wollte ich dich fragen, wie ist denn der Zustand aktuell da in Völkerbruck und wie steht die ganze lokale Politik zur Radlobby und zu dem ganzen Thema? Also wir haben eigentlich, zu Beginn war es ein bisschen Skepsis, weil natürlich Radfahren, muss man auch immer noch so ehrlich sagen, ist ja immer noch, wird sehr schnell mit einer grünen Politik getaggt. Also man ist sehr schnell als grüne Kampflub irgendwie getaggt, zu sagen, man kommt als grüne Kampflumpe da irgendwie getaggt, zu sagen, man kommt von den Grünen und das tut man so unter dem Deckmantel so jetzt fürs Radfahren. Das ist aber schon lang nicht mehr so. Eigentlich sind ja eigentlich alle Parteien mittlerweile haben ihre Klimaziele, haben ihre Klimaprogramme und da muss man halt gerade auch sie sozusagen sehr schnell auch erklären immer wieder, dass man sagt, okay, wir sind überparteilich, wir sind politisch, aber wir sind überparteilich. Wir wollen einfach für die gesamte Gemeinde ohne Partei im Hintergrund da was bewegen. Aber das muss man halt am Anfang, wenn man vor allem da startet, muss man sich da erklären. Aber es ist uns geglückt. Wir haben halt in Vöcklebruck einen Bürgermeister, der auch gern Rad fährt und viel mit dem Rad fährt. Somit haben wir zumindest da einen Blickwinkel, der ein Verständnis hat für die Sache. sind sozusagen so, dass wir Vertrauen aufbauen haben können in der Art, wie wir kommunizieren, wie wir auftreten, auch dass wir es ernst meinen, so dass sie sagen, okay, es ist eigentlich eine gute Sache und wir unterstützen euch. Also es ist eigentlich eine sehr komfortable Ausgangssituation. Es ist natürlich einfach der lange Atem, den man braucht. Also wenn ich vorher gesagt habe, dass die Radlobby Oberösterreich seit 43 Jahren besteht und da politische Arbeit betreibt und Sensibilisierung, dann ist das wahrscheinlich, schauen wir mal, wo wir in 43 Jahren stehen, ich hoffe, wie viel weiter. Aber es ist wirklich etwas, was langen Atem braucht, aber ich glaube schon, dass das Tempo zunehmen muss. Und das ist diese Gefahr, sage ich mal, oder Herausforderung vielleicht, wo wir zum Beispiel jetzt auch bei dieser letzten Generationssache sind. Wie viel Aktivismus, wie viel Radikalität in manchen Dingen auch braucht es, um wirklich jetzt einmal was zu machen? Weil ich habe erst vor kurzem gelesen, die Leute, die überzeugt sind, dass Änderung braucht, haben wir schon lange mitgenommen, sozusagen. Aber dieser Rest, der es immer noch nicht glauben möchte oder vielleicht sagt, das ist ein Schmarrn, wie erreicht man die jetzt? Das ist nun nicht ausgeschöpft und da weiß man nicht, ob eben hilft Aktionismus, hilft persönliche Betroffenheit, hilft was auch immer. Also da haben sich andere schon viel mehr damit auseinandergesetzt. Da haben sich andere schon viel mehr damit auseinandergesetzt. Aber politisch muss ich sagen, wir haben offene Ohren und die wollen wir uns behalten. Es ist auch so, dass wir als Radlobby uns da so etwas zusammengeschrieben haben, wo wir sagen, wir wollen auf jeden Fall den Kontakt so lange halten, also von unserer Seite kommt kein Abbruch. Wir Radlobby arbeiten, wir halten offen, wir loben, wo wir können und kritisieren, was notwendig ist. Das ist so unser Credo und ja, wir sind wie gesagt auch eingebunden worden und eben wie wir vor einem Vorgespräch schon mal gesprochen haben über das Radnetz, über den Radnetzcheck zum Beispiel, dass sie uns sagen, okay, wir hören euch aus der Praxis, ihr seid diejenigen, die da einen Blick mitbringen und den nehmen wir auch mit. Und weil wir gerade beim Thema sind, Fahrradnetz-Check zum Beispiel, dass sie uns sagen, okay, wir hören euch aus der Praxis, ihr seid diejenigen, die da einen Blick mitbringen und den nehmen wir auch mit. Und weil wir gerade beim Thema sind, Radnetz-Check, erklären wir mal kurz, was passiert da? Oh, ich habe jetzt die Jahre nicht. Ich glaube, es sind vier oder sechs Jahre. Alle vier oder bis sechs Jahre wird evaluiert, wie der Status quo der Stadt in Bezug auf Rad, Verkehrswege und Netz ist. Und dann werden diese Wege wieder abgefahren und Maßnahmen daraus erarbeitet. Und wir sind sozusagen da eingeladen gewesen, mitzufahren und unsere Erfahrungen zu teilen. Und dann wird halt geschaut, dass sukzessive diese Maßnahmen halt umgesetzt werden. Und das Zweite, was wir noch besprochen haben und was gerade auch aktuell ist, ist der Verkehrsentwicklungsplan für 2042. Vielleicht auch noch ein paar Worte dazu. Ja, ich sage gleich dazu, da bin ich nicht ganz so tief drin. Wir sind natürlich, wir haben uns das schon beobachtet und so weiter. Also eben Vöcklerbruck hat da Evaluierung gemacht. Ich glaube, das Letzte war auch irgendwann in den 90er-Jahren, wenn mich nicht alles täuscht. Und da wird einfach geschaut, wie sind die Verkehrsströme in Vöcklebruck, aber jetzt auch auf Rad- und Autowege sozusagen geschaut. Wo sind so die Engstellen in Vöcklebrook, wo kommt viel Verkehr zusammen und was müsste man machen und welche Maßnahmen, damit man sozusagen diese Verkehrsströme anders lenkt. Genau, und diese Evaluierung ist passiert und da sind vier Varianten sozusagen rausgekommen. Und da geht es dann darum, dass die Politik und die PolitikerInnen entscheiden schlussendlich, in welche Richtung es gehen soll. Und es ist halt schwierig, weil zum Beispiel auch, wie in vielen anderen Städten, auch die Innenstadt immer ein sehr spannendes Thema ist, im Sinne von aufgeladen auch leider oft, weil es einfach dann die Innenstadt so der Kern ist, wo auch noch die eigenen Geschäfte sind. Aber es eigentlich zum Parkplatz montiert ist in den letzten Jahrzehnten. Ich glaube, in Ried hat man uns gesagt, ähnliche Umstände, das ist eigentlich der schönste Parkplatz der Stadt sozusagen, in der Innenstadt. Und man halt dann sich überlegen muss, aufgrund auch dessen, dass eben diese Innenstädte immer ein bisschen ruhiger werden, immer weniger belebter werden, ob dann das hilft, dass man Parkplätze streicht. Das ist eigentlich eine Diskussion, glaube ich, die jede zweite Gemeinde führt und irgendwie jeder da durch muss, wie es scheint. Ja, wäre auch gut oder ist auch wichtig zu überlegen, aber dann sind wir wieder bei den Leuten, die ihr eh schon gefangen habt und dann geht es wieder darum, vielleicht noch die zu kriegen, die das überhaupt nicht hören wollen. Und jetzt würden wir wieder zur Musik kommen. Are you ready to stumble? Are you ready to fall? Are you ready to stumble? Are you ready to fall? Turn back time through children's eyes Crystal blue oceans Nature entwined, a bridge collapsed The lie has died, the ice pig melts We're in denial Fill my lungs with fresh clean air We walk these grounds without a care Fill my lungs with fresh clean air We walk these grounds without a care Fill my heart with sleepless life Danger in the great surprise Fill my lungs with fresh, clean air Walk these crimes without a care Look at the earth, so beautiful Green and wild, alive Look at the earth, what have we done? This is our home, she cries Look at the earth, so beautiful Green and wild, alive Look at the earth, what have we done? This is our home, she cried Are we ready to stumble? Are we ready to fall? As the world might crumble, got another one in store Her love is challenged, her veins are torn The more she gives, the more we crave, the more we waste Fill my lungs with fresh clean air, we walk these grounds without a care Fill my lungs with fresh clean air, we walk these grounds without a care Fill my heart with sleepless life, danger in the great surprise Fill my lungs with fresh clean air, walk these crimes without a care Look at the earth, so beautiful, green and wild, alive Look at the earth, what have we done? This is our home, she cries Look at the earth, so beautiful, green and wild, alive Look at the earth, what have we done? This is our home, she cries Are you ready to stumble? Are you ready to fall? Are you ready to stumble? Are you ready to fall? Are you ready to stumble? Are you ready to fall? Klima und Du, heute zu Gast, Jolanda De Witt von der Radlobby Völklerbruck. Kinder, Thema Kinder. Und Kinder, Thema Kinder. Jedes Elternteil, also alle Eltern haben Angst, mit Kindern im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Oder nicht alle, aber viele. Man hat natürlich immer ein bisschen Furcht. Wie steht denn da die Radlobby dazu oder was sind schon ein paar Aktionen gemacht und da waren zwei davon schon die Critical Masses. Also man kennt vielleicht das Critical Mass, sozusagen diese Ausfahrten auf der Straße, so Raddemonstrationen, Ausfahrt. Und davon haben wir zwei schon mit Familien gemacht, mit Kindern. Und das war einmal im Mai und einmal im September. Und das ist eigentlich weltweit sozusagen. Also weltweit fahren dann in den selben Tagen sozusagen die Gruppen aus, um ein Bewusstsein eben auch für Kinder im Verkehr zu schaffen. Und das muss ich sagen, das ist einfach wirklich eine richtige Freude, wirklich ein Spaß gewesen, weil einerseits gefreut ist uns, weil Vöckle-Bruck hat sehr viele Jungfamilien, die hergezogen sind. Und wir haben enormes Potenzial gesehen, einfach gerade in dieser Gruppe zu sagen, Eltern mit ihren Kindern und Radverkehr in Vöcklbruck ist enorm. Und da hat man gesehen, wir waren immer rund 100 bis 120 TeilnehmerInnen, was für richtig gut ist, weil ich glaube, wir haben uns da in der Größenordnung von Salzburg bewegt teilweise. Und Salzburg ist eine Radstadt. Also wir haben gemerkt, wow, da ist was da sozusagen. Und das ist einfach so spannend, weil du dann halt, wir haben beim ersten Mal zum Beispiel die Feuerwehr gewinnen können von Vöcklbruck. Die ist dann vorgefahren mit so einem Feuerwehrauto und dahinter die ganzen Kids und mit dem Laufrad und im Anhänger und selber eben mit ihren Radeln. Und es war so eine Freude eigentlich, das zu sehen, weil die Kinder, denen taugt das, weil das ist irgendwie etwas, was man so nicht erleben kann, also so eine Freiheit auf der Straße zu haben und wirklich selbstständig da zu fahren. Ja, muss ich sagen, das war eine der Aktionen, die war, ja, richtig Spaß gemacht. Das ist cool und dann ist es natürlich für nächstes Jahr wieder geplant. Finde ich auch eine mega Aktion. Das heißt, ihr fahrt dann einfach alle gemeinsam in der Riesengruppe oder gibt es dann auch so Abschnitte, wo ihr dann vielleicht auch Sachen erklärt? Ich kann mich erinnern, ich war als Kind im Verkehrsgarten, hat man uns da in Wien reingesteckt, wo man lernen sollte, irgendwie auf der Straße zu fahren. Sollte behaupte ich, ich habe beim Stoppschild beide Füße hinuntergegeben und der Polizist hat mich zu Unrecht aus dem Verkehrsgarten verwiesen. Boah, streng. Ja, da war ich wirklich sehr streng. Aber du habt sie, seid ihr da nur unter Anführungszeichen oder habt ihr auch dann, dass ihr sagt, okay, wir schauen uns Passagen an und... Tatsächlich geht es da wirklich um den Spaß am Fahren. Also da geht es bei den Critical Masses, da geht es eigentlich darum, dass man einen Startpunkt definiert, eine Route definiert, schaut, dass man sozusagen mit einem Begleitfahrzeug hinten dann unterwegs ist zur Sicherung, zur Absicherung, dass man Ordner definiert, die das Ganze begleiten, die die Kreuzungen absichern und so weiter. Und dann halt einen Zielpunkt definiert. Und meistens bei dem Zielpunkt haben wir dann irgendwelche Kuchen, Kaffee. Und dann letztens haben wir so einen kleinen Parcours aufgebaut gehabt, den die Kinder noch abfahren haben können und so weiter. Ah, cool. Es geht in die Richtung eher. Ja, aber wahnsinnig. Also hat sich auf jeden Fall fantastisch gut organisiert. Kann ich sehr empfehlen. Also ich glaube, die Einladung steht. Vielleicht magst du mal kommen. Ja, voll. Ich werde aber bei den Stoppschildern aufpassen. Aber ihr setzt ja nicht auch nur für Kinder ein, sondern ich habe gelesen, ihr habt dieses Jahr zum ersten Mal eine Charity-Veranstaltung gehabt. Ja, ist sogar jetzt erst eine Woche her. ersten Mal eine Charity-Veranstaltung gehabt. Ja, ist sogar jetzt erst eine Woche her. Genau, wir haben unser erstes Charity-Cycling-Event auf die Beine gestellt. War für mich als jemand, der viel Kulturveranstaltungen in ihrem Lebensraum gemacht hat, spannend, einmal eine Sportveranstaltung auf die Beine zu stellen. Genau, und das war sozusagen, da sind wir, da hat man sich ein Spinning-Bike, ich weiß nicht, habt ihr das Spinner? Ja, im Fitnesscenter, die so abgehen. Genau, die so abgehen, genau, da hat man sich ein Spinning-Bike, ich weiß nicht, ob die das Spinner? Ja, die im Fitnesscenter. Die so abgehen. Genau, die so abgehen. Genau, da hat man sich als Team oder als Firma hat man sich da ein Rad kaufen können um einen Betrag und dann ist man sechs Stunden auf dem Bike unterwegs gewesen. Also man hat sich als Team natürlich abwechseln können, aber für sechs Stunden unterwegs. Also wir sind um 14 Uhr gestartet und um 20 Uhr war Countdown und dann, genau, das war sehr, sehr feine Sache. Es waren 14 Räder gekauft und wir haben für das mobile Hospizteam Salzkammergut gesammelt. Und war dann im Endeffekt, sind dann die Kilometer gezählt worden, die gefahren sind? Oder war es die Zeit, die man einfach durchhalten muss, dass man sagt, okay, es muss durchgestampelt werden? Genau, genau. Es ist eher die Zeit, die man einfach durchhalten muss, dass man sagt, okay, es muss durchgestrampelt werden. Genau, es ist eher die Zeit, also Kilometer weniger. Wir haben dann die Kilometer trotzdem geschaut, dass wir sie alle Stunden einmal abgleichen, weil einfach dieser Wettbewerbscharakter, aber auch derjenige oder das Team hat dann einen kleinen Preis gewonnen zum Schluss. Es gibt ja nämlich Spinning, die die voll rein haben und es gibt auch Spinning. Ja, ja, ja. Und das Schlimme ist, ich bin ja selber noch nie auf einen Spinner gefahren, aber als mir eine Freundin gesagt hat, was das bedeutet, hat sie gesagt, stell dir vor, du fährst auf einem Rad, kannst aber nie auslaufen lassen. Das heißt, du musst ständig reintreten. Also wenn es eine Direktübersetzung hat. Das ist so wild. Also ich der Seite, das mit der Direktübersetzung habe ich kennengelernt im Tussiger Stadion, wirklich im Radstadion in Wien, wo man die Bande fahren kann. Ah, das ist Velodrom oder wie heißt das? Nein, nicht Velodrom, das war früher so das alte Tussiger Stadion heißt das. Radstadion mit so einer richtigen Holzbahn und da war so Tag des Sports und ich war für eine andere Station eingeteilt und wollte das halt unbedingt ausprobieren. Da habe ich auf dieses Rad gesetzt und natürlich schaut man gleich, dass man Vollgas gibt und in der Kurve über die höchste Linie kommt. Und dann habe ich auch festgestellt, dass das eine 1 zu 1 Übersetzung ist und ich konnte nicht stehen bleiben. Aber es lernt man, voll. Und da gibt es aber natürlich sehr talentierte Fixie-Fahrer auch, weil die Fixie-Bikes haben das ja auch, die bremsen ja auch dann damit. Die sind wirklich sehr talentiert. Finde ich mega. Entschuldigung, dass ich jetzt noch, aber vielleicht nutze ich die paar Minuten, die wir noch haben, wenn es möglich ist. Und zwar haben wir nämlich auch begonnen, falls es nämlich für nächstes Jahr im Frühling startet mal wieder, wir haben das Velo-Bruck eröffnet, also Velo-Bruck, das ist so eine Art Radcafé auch in Vöckl-Bruck. Das heißt, da war uns wichtig, einfach so einen Treffpunkt, einen Treffpunkt zu schaffen, einmal im Monat, wo man kommen kann und gemeinsam mit Leuten, die sich da auskennen technisch, sein eigenes Rad zu reparieren, die kleineren Geschichten halt. Und das ist so auch spannend für mich gewesen, weil ich gemerkt habe, dass ich eigentlich beim Autofühl mehr weiß, etwas herzurichten als bei meinem eigenen Radl. Da war ich ein bisschen überrascht und ich glaube, da muss ich noch einen Workshop machen. Das ist mega, das werden wir ziemlich sicher wahrscheinlich bei uns im Kalender auch erwähnen, weil gerade zu Saisonbeginn dann, im Frühling, dass da die Räder wieder fit sind, weil die meisten, also ich kann nur von mir sprechen, wenn ich es gerade nicht brauche, zum Beispiel mein Mountainbike usw., dann kommt das mal in den Keller und dann denkt man sich, opala, das hätte ich auch mal putzen können, dann brauche ich es einen Winter. Nein, finde ich wichtig, weil eben gerade da auch die Sicherheit natürlich einen wesentlichen oder großen Aspekt ausmacht, weil das natürlich auch technische Geräte sind, die gewahrtet gehören. Finde ich eine super Sache. Und zum Abschluss vielleicht noch gerne für euch, für die Radlobby Völkerbruck, Werbung in eigener Sache. Was kann ich machen? Wie kann ich bei euch Mitglied werden? Vielleicht nochmal den Stammtisch erwähnen und so nochmal alles für euch. Ja, ja, vielen Dank. Ja, also wir treffen uns immer am ersten Dienstag im Monat, jetzt im Jänner, also wir haben ja noch Dezember davor, also ich würde mal sagen ab nächstem Jahr, weil wir haben jetzt, das sind immer diese Monate, wo es immer drunter drüber geht. Also ich denke mal im Jänner, da haben wir aber auch wieder nur den zweiten. immer drunter drüber geht. Also ich denke mal im Jänner, da haben wir aber auch wieder nur den zweiten. Nein, schaut's bitte gerne auf unser radlobby.at Das ist die Homepage, wo unsere Treffen auch draufstehen. Ansonsten gern die auch über Facebook oder Instagram anschreiben. Es ist auch eine Telefonnummer drauf von unserem Sprecher Alexander Six, den man auch gerne kontaktieren kann. Und ja, wir freuen uns. Wie gesagt, man wird ja kein klassisches Mitglied, es gibt keinen Mitgliedsbeitrag. Man sagt einfach, hey, mir interessiert das Thema und ich komme zu den Treffen und engagiere mich bei den Veranstaltungen. Also von dem her eine sehr, sehr einfache Art und Weise, sich für den Radverkehr in Vöcklebuck einzusetzen. An dieser Stelle sage ich vielen, vielen Dank, Yolanda, dass du heute da warst. Das war Klima und Du aus dem Radionest hier im freien Radio Salzkammergut. Ich wünsche dir eine gute Heimfahrt. Gute Reise. Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich.