Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen zu Terra FM PHTV. Das Thema unserer heutigen Sendung ist die Edit, die Educational Video Challenge. Das ist ein Filmwettbewerb für Lehramtsstudierende. Mein Name ist Elisabeth Aigner und ich darf heute bei mir im Studio begrüßen Jürgen Binder und Delena Gartner. Bevor wir jetzt direkt in die Thematik einsteigen und auch Filmbeispiele zeigen. Jürgen, was ist denn eigentlich die EDIT oder wie läuft es grundsätzlich ab? Die EDIT ist eigentlich eine Fortsetzung von einer Aktion, die wir schon in den 90ern und in den Beginn des 20. Jahrhunderts durchgezogen haben. Wir haben also immer schon auch Filme produziert mit Studierenden. Allerdings, früher waren die Themen ganz anders. Also in den 90ern kann ich mich erinnern, die Filme gingen hauptsächlich um Alkohol und Drogen und ab und zu schon einmal etwas mit Naturschutz, aber hauptsächlich sind Filme auch produziert worden von den Erasmus-Studierenden, die ins Ausland gegangen sind und haben dann irgendeine Doku über Spanien oder eben über Norwegen gebracht. Wir haben damals, also ich habe damals die Filme der Studierenden in einen Filmclub gebracht, Filmclub gebracht, wo also Filmbewertungen stattgefunden haben und diese Jugendfilme, Studierendenfilme mussten sich also messen mit Filmen von Erwachsenen, Amateuren und Halbprofis. Der für die Kurze Unterbrechung. Und Halbprofis. Also hat man das jetzt gar nicht so gut verstanden. Soll ich das nochmal wiederholen? Und das Problem war immer das, also erstens haben die Themen der jungen Leute die Erwachsenen nicht interessiert und die Musik konnten sie damals beliebig auswählen, die mussten also noch nicht Rücksicht nehmen auf irgendwelche Rechte. Das hat meistens dann den älteren Jurymitgliedern auch nicht gefallen und daher sind unsere Filme eigentlich, also die wir produziert haben mit Studierenden, nicht sehr gut bewertet worden. Und daher bin ich sehr froh, dass es jetzt die Edit gibt, wo sich die Studierenden untereinander mit ihren Filmen messen können. Die Themen haben sich geändert. Mittlerweile dominieren immer noch Umweltthemen, aber in diesem Jahr sind sie also auch schon weitergegangen, nämlich in Bezug auf Reels, also auf diese Kurzvideos, die man heute in den sozialen Medien findet. Und außerdem sind also sehr viele Filme auch gemacht worden bezüglich Nachhaltigkeit, damit man den Schülern zeigen kann, wie sie mit ihren Produkten umgehen sollen, damit sie die Umwelt nicht allzu sehr belasten. Wenn ich noch etwas sagen soll zur Edith, also es gibt von jedem Land einen Juror, der also die Filme bewertet. Wir dürfen jetzt seit heuer die Filme des eigenen Landes nicht mehr bewerten, weil sich gezeigt hat, dass das sehr unobjektiv ist. Man will natürlich auch keine schlechte Bewertung über die eigenen Filme abgeben, aber das verzerrt das Bild zum Teil. Das ist heute heuer ausgeschaltet worden und dadurch ist das Ergebnis um einen hohen Prozentpunkt objektiver geworden. Genau. Das heißt, Lena, vielleicht kannst du uns das noch kurz ein bisschen sagen, was waren heuer die Keywords oder wie ist das auch abgelaufen innerhalb von vier Tagen da einen Film auf, also eigentlich auf die Welt zu bringen sozusagen? Genau, also vielleicht ganz kurz, du hast das ja schon angesprochen mit den Keywords. Die Keywords dienen einfach dazu, dass man praktisch in den vier Tagen, wie du schon angesprochen hast, diesen Film produziert. Das heißt man ist natürlich auch limitiert von der Zeit. Das kommt schon mal dazu. Die Keywords ändern sich jedes Jahr natürlich. Heuer waren es die Keywords Hope, Fall und Repurpose und es ist ganz interessant, was wirklich aus den Keywords dann gemacht wurde. Also es ist sehr vielseitig aufgefasst worden und sie sind auch relativ, wir haben zuerst gedacht, das ist ziemlich eingeschränkt, aber sie sind eigentlich jetzt, wo wir so in die Produktion waren, ziemlich offen gestellt worden. Also man hat wirklich viel hineininterpretieren können und das war eigentlich sehr spannend zu erfahren. Genau, ja also ich muss dazu sagen, ich bin nicht ganz unobjektiv, die Lena und ich, wir waren gemeinsam in einer Gruppe. Das Spannende, glaube ich, daran ist, dass eigentlich vielen nicht unbedingt immer klar ist, dass diese Keywords nicht die Geschichte sozusagen, die Geschichte wird nicht um diese Keywords herum konstruiert, dass diese Keywords nicht die Geschichte sozusagen, die Geschichte wird nicht um diese Keywords herum konstruiert, sondern diese Keywords müssen darin enthalten sein, eben damit man es nicht vorproduzieren kann schon das ganze Jahr lang und dann wird man es am Ende nur einreichen. Wie gesagt, ich glaube wir haben wirklich am Anfang das Gefühl gehabt, repurpose würde das Ganze doch wieder sehr in diese ökologische Schiene sozusagen, ja genau. Es ist auch überwiegend passiert. Ich würde schon sagen, dass zwei Drittel aller Filme sind natürlich wieder in Richtung Umweltbelastung und Probleme mit der Umwelt gegangen. Aber wie siehst du das dann, wenn das jetzt grundsätzlich von euch nicht unbedingt gedacht war? Weil ihr da jetzt ja glaube ich, oder es wird ja zuvor abgestimmt, welche Keywords... Ja, mit den Keywords selber habe ich ja nichts zu tun. Also ich sehe nur die Filme und dann natürlich muss ich mich schlau machen, was sind denn die Keywords heuer gewesen. Das sehe ich dann nicht. Damit ich auch natürlich beurteilen kann, inwieweit die Keywords natürlich auch im Film realisiert worden sind. Aber wir, also von der Jury her, wir haben eigentlich mit der Erstellung der Keywords nichts zu tun. Ich weiß nicht, wer das macht. Das muss der Christian Kogler wissen, also ob sie sich da absprechen, aber wir machen das nicht. Wie wird man dann eigentlich überhaupt Juror oder was ist da eure grundsätzliche Aufgabe, macht sie das noch Richtlinien? Also bei uns in Österreich gibt es eigentlich eine Jurorenausbildung, die macht man bei der Pföfer. Das ist also ein übergeordneter Verein, der also alle Filmclubs in Österreich praktisch übergeordnet ist. Die machen Workshops und auch Prüfungen bezüglich der Jurorentätigkeit. Und die Leute, die wie ich zum Beispiel nicht nur Filme produzieren, sondern auch Filme bewerten wollen, die müssen also diese Ausbildung machen, wo man also genau lernt, worauf es ankommt, wie man einen Film bewertet, wie man auf gewisse Genres eingeht und wie man also, man muss natürlich auch Spezialist sein in Bezug auf Audio, in Bezug auf Licht und so weiter, damit man also alle diese Faktoren natürlich dann in irgendeiner Weise objektiv bewerten kann. Trotzdem bleibt die Arbeit des Jurors immer eine rein objektive Sache. Ihr als Lehrer wisst das ganz genau. Eine Schularbeit wird von fünf Lehrern von eins bis fünf bewertet, obwohl der gleiche Inhalt da ist, das passiert halt. Das aufzunehmen, mit dem muss man halt auch leben. Wird zum Teil auch in diesen Filmen angesprochen. Ich erinnere mich an einen, der hat also einen Schüler gezeigt. Die Lehrerin steht draußen und arbeitet mit hochkomplizierten mathematischen Formeln, die das Kind wahrscheinlich schon gekannt hat in der Klasse und der hat nur gezeichnet und gemalt. Und dann gehen viele Lehrer her und sagen, jetzt gehst du aber zum Direktor, da geht das nicht und so weiter. Und das Kind geht zum Direktor, also in dem Fall war es eine Frau, und die hat gesagt, da machen wir was draus, wenn einer solche Talente hat, und der hat dann auch mit dem Mathematikunterricht aufgepasst. Also solche Sachen sind natürlich eben sehr gut, wenn die dann eben solche Wörter, die man realisieren müsste, wenn die also wirklich praxisnahe umgesetzt werden. In dem Fall war der Film nicht so sehr, würde ich sagen, für Schüler, sondern der war echt gut für Lehrer. Damit die mal sehen, was sie auch für Fehler machen in Bezug auf Kinder. Und dass das heute junge Leute oder Studierende bereits so richtig merken und dann auch filmisch umsetzen können, das hat mich schwer begeistert. Und solche Sachen sollte man natürlich auch als Juror spüren und nämlich dann auch entsprechend dem Autor mitgeben. Und daher finde ich es sehr schade, dass zum Beispiel diese Schlussbesprechung in der Jury ohne die Autoren stattfindet, weil es würde sich schon lohnen, dass sie sich für ihren Film rechtfertigen und sagen, warum habe ich das so gemacht? Weil oft, und das geht mir bei manchen Sachen auch so, habe ich den Film halt nicht verstanden, aber dann lasse ich mir das halt auch als Juror sagen, ja, ich habe das eigentlich anders gesehen oder eigentlich gar nicht gesehen. Und kann mich dann entschuldigen und eventuell dann, und das gibt es ja auch in den Schlussbesprechungen dann, dass man dann die Bewertung dementsprechend korrigiert. Wäre vielleicht in Zukunft für die Edith wieder eine Herausforderung. Ja, da nimmst du mir sogar eine Frage vorweg, die ich später noch gestellt hätte. Lena, magst du vielleicht uns kurz ein bisschen schildern, worum es in unserem Film sozusagen gegangen ist? Weil dann können wir vielleicht ein bisschen hineinschauen und später dann ein bisschen die Jurymeinung sogar zu hören bekommen. Ja, genau. Also wir, wenn wir von unserem Film sprechen, sprechen wir von dem Film Shattered. Der Film Shattered spricht meiner Meinung nach ein sehr aktuelles Thema an und zwar Social Media Trends, weil es eben aktuell immer wieder Fälle gibt, wo Jugendliche verunglücken oder eben zu Tode kommen, weil sie eben solchen Social Media Trends nacheifern. Ja, was bedeutet Social Media Trends, wenn ich das so sage? Da geht es eben um Jugendliche, die sich eben filmen bei zum Beispiel tödlichen Challenges, wie auch in unserem Film angedeutet, eben vor ein Auto zu liegen und das Ganze zu filmen. Es gibt aber etliche andere Beispiele, zum Beispiel in England war vor ein paar Monaten ein sehr tragischer Fall, wo es um die Blackout-Challenge gegangen ist. Da geht es immer um einen Jugendlichen, der sich eben für ein Video praktisch erwürgt hat bis zur Anmacht und dann eben da wirklich zu Tode gekommen ist. Und ich finde, dass gerade der Einfluss von Social Media ist wichtig für uns Jugendliche. Gerade der Einfluss von Social Media ist wichtig für uns Jugendliche. Und wir lernen immer in unserem Lehramtsstudium an die Lebenswelt anknüpfen von Jugendlichen. Aber was bedeutet das genau? Und das haben wir sie eben zur Aufgabe gemacht und gesagt, ja okay, was beeinflusst Jugendliche? Und das ist nun mal Social Media. Vor allem voran zum Beispiel TikTok, eben diese Kurzvideos, auch du hast es schon angesprochen, die Reels, das ist das, was Jugendliche in der Freizeit auch machen. Und wir wollten eben einen Film machen, den man sowohl auch in der Schule irgendwie thematisieren kann und auch im Elternhaus, weil die Schüler tragen das ja mit heim. Und da können wir LehrerInnen nicht mehr dafür Sorge tragen. Genau. Und in unserem Video, um zurückzukommen, geht es eben um eine 16-Jährige, die eben so einem Social-Media-Trend nacheifert. Und da geht es eben um den Social-Media-Trend, sich vor das Auto zu schmeißen und das Ganze zu filmen. Und wir haben das halt filmisch aufgearbeitet. haben das filmisch aufgearbeitet. Und wichtig war uns auch dabei, dass man diesen Gruppenzwang und diese Dynamik der Jugendlichen wirklich mit reinbringen. Also eben was in der Gruppe alles entstehen kann und dass das gerade auch in dieser Social Media Bubble ziemlich gefährlich werden kann. Und ja, ich glaube, das wäre eine gute Überleitung zum Film. Genau. Da kann ich nur eine kurze Frage stellen zu dem Film. Sehr gerne. Habt ihr da am Schluss eine Drohne verwendet? Genau. Das ist natürlich ein hervorragender Schlusseffekt gewesen, um das Ganze zu dramatisieren, diesen Unfall. Aha, sehr gut. Genau. Da können wir uns den gleich darüber diskutieren. Ich würde einmal sagen, für unsere Zuseherinnen zu Hause, also die Zuhörer auf Radio Froh, vielleicht mit der Beschreibung und der anschließenden Diskussion, dass man das auch nachvollziehen kann. Genau, mit der Bitte an die Technik, Video ab. Nun zu den neuesten Meldungen. Wieder sorgt ein verhängnisvoller Trend in den sozialen Netzwerken für Entsetzen. Jugendliche filmen sich in lebensgefährlichen Situationen, um mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dabei kam eine 16-jährige ums Leben. Wer fängt an? Ladies first. Scheiße. Hervor muss ich das machen? Hey, steh nicht so an. Lena, sei nicht so ein Pussy. Komm jetzt! Was und ich soll mich da jetzt echt auf die Straße legen? Lena, das ist die Challenge. Geh, das wird sicher ein geiles Video. Das kriegt so viele Likes. I feel good I am the light of the world. Untertitelung des ZDF, 2020 Der Erste Schädler, wie ist das zustande gekommen? Ich glaube, ich würde da sehr gerne noch über diesen Prozess reden, besonders weil ich eben auch integriert war in dieser Gruppe. Genau. Ja, ich kann vielleicht ganz kurz was zum Prozess sagen. Du warst ja schon dabei, hast gesagt. Es war so, dass wir am Mittwoch, da sind die Keywords zum Mittag verkündet worden und wir haben sie da wirklich zusammengesetzt am Mittwochabend und haben wirklich ein dreistündiges Meeting gehalten, weil online war es einfach geschickter für uns und haben da überlegt und wir sind einfach drei Stunden lang nicht auf einen Nenner gekommen. Es war wirklich sehr interessant, wie schwierig uns das mit den Keywords auch gefallen ist, weil eben wir auch vermeiden wollten, mit dem Repurpose in eine Richtung zu gehen, dass jeder macht. Wir haben dann gesagt, wir hauen den Hut drauf, schauen nächsten Tag nur. Und am Donnerstag ist dann wirklich sehr schnell die Idee gekommen, vielleicht war es auch dem geschuldet, dass man sich in Präsenz gesehen hat und da irgendwie die Gedanken noch besser ausgetauscht haben. Aber es war dann eigentlich relativ klar, in welche Richtung wir gehen wollen. Und dann war schon die nächste Frage, wie stellen wir das Filmisch dar? Also das war ja auch mit diesem Auto nicht unbedingt leicht, weil man ja irgendwie auch das filmen muss, ohne dass es gefährlich wird. Und das war für uns alle eigentlich recht spannend. Und ich finde, wenn man die Edit mit einem Konzept beschreiben könnte, dann ist es wirklich Learning by Doing. Also es ist wirklich spannend, wie viel man in so kurzer Zeit, weil man dazu gezwungen ist, wirklich lernt. Und ich glaube, das war für uns alle sehr fruchtbar. Und wir haben dann auch am Ende, wie wir das Projekt fertiggestellt haben, gesagt, wir sind so viel besser geworden wie letztes Jahr und auch als Gruppe. Und auch diese Gruppe, einfach diese verschiedenen Meinungen, wenn da jetzt zum Beispiel einer schneidet und dann kommt es wieder von hinten, nein, mach das anders. Natürlich ist das Fluch und Segen, weil man natürlich lange daran sitzt, aber es ist wirklich diese Gruppendynamik im Schnitt und auch in der Produktion ist so wertvoll und ich kann einfach sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das glaube ich und eben diesen Fortschritt, den merkt man immens. Ich glaube auch bei anderen Gruppen. Du hast vorher... Mich hat nur eines interessiert bei dem Film. Warum habt ihr am Anfang so die soziale Schicht, sagen wir, der Alkoholiker, der Drogensüchtigen und so, als die Leute hingestellt, die praktisch Reels produzieren, weil Reels produziert ja alle möglichen sozialen Schichten. Das muss ja nicht unbedingt, wie sagt man, in der Mundart an. Ich wollte jetzt irgendwie sagen, es ist eine gewisse Gruppe der Bevölkerung, die Reels macht, aber warum habt ihr es auf so eine Gruppe fokussiert und nicht, Reels macht ja heute jeder, zum Beispiel, was weiß ich, der möchte ein Kochrezept erstellen, der andere möchte, was weiß ich, warum glaubt ihr, also Reels, warum seid ihr entscheidend gekommen, ja, da reden wir Mundart und alles ein bisschen so auf einer tiefen sozialen Ebene angesiedelt. Warum habt ihr das? Ich glaube, diese Überlegung war gar nicht so, dass wir das wirklich bewusst gemacht haben. Wir haben einfach gesagt, wir reden Mundart, weil es authentisch ist. Weil wir sich auch mehr in die Rolle einfügen können. Und ja, also diese soziale Zuschreibung war bei uns im Prozess eigentlich nicht da. Eigentlich auch nicht intendiert. Da sind wir jetzt wieder bei dem Thema. Ich habe mir gedacht, das ist bewusst so gemacht worden. Nein, gar nicht. Das war eigentlich wirklich diese Jugendgruppe, die raucht und Alkohol trinkt. Eben aus diesem Gruppenzwang heraus. Für uns war das so ein bisschen die Darstellung des Gruppenzwangs. Man ist jung und man ist blöd und man macht halt das. Also das stimmt schon, es ist sehr stereotypisiert. Wir wollten nur mit diesem Alkohol trinken und rauchen, wie Sie schon angesprochen haben, diesen Gruppenzwang nochmal... Und Risikobereitschaft vielleicht auch. Risikobereitschaft, aber natürlich auch wichtig zu sagen, es ist nicht genau nur diese Gruppe, die von so etwas betroffen sind. Ich glaube, alle Jugendlichen haben irgendwie einen Touch mit diesem Thema und da ist vielleicht so wichtig, dass das eben nicht so stereotypisch hier gehört. Vielleicht gehört da auch noch das hinein. Für uns war das irgendwie, glaube ich, auch logischer. Also wir sind dann schon eigentlich beieinander gesessen und haben gesagt, also diese Challenge, die mit dem auf dem Straßenlegen und warten, bis ein Auto kommt und dann aufspringen, das gibt es ja tatsächlich. Das ist ja auch in Kärnten jetzt vorgefallen im Sommer. Und wir haben sie eigentlich die Frage gestellt, wer ist bitte so blöd und macht das? Also wo ich mir denke, das ist eigentlich, das brauche ich keinem erklären, dass das hochgefährlich ist. Und also allein nicht für den Autofahrer und für denjenigen, der sich auf die Straßen legt. Also von dem her, vielleicht war das irgendwie eine Art, ja mit Alkohol wird man vielleicht dann auch ein bisschen risikobereiter, würde ich jetzt einmal sagen. bisschen risikobereiter, würde ich jetzt einmal sagen. Eine abschließende Frage habe ich dann noch. Warum wird das Real, das entstandene Real, das dann in die sozialen Medien gestellt wird, nicht dann auch irgendwie noch irgendwie, sagen wir, als Nachspann irgendwo angefügt, dieses kurze, das dann die vielen Likes dann eben im Endeffekt produziert? Da gibt es eine sehr einfache und vielleicht ernüchternde Antwort, aber so ist es einfach. Wir wollten einfach nicht, dass die Fahrerin wirklich auf mich zufährt. Also wir haben das mit Gegenschuss gemacht, weil man einfach sagt, na, wenn da jetzt wirklich irgendwas passiert, dann könnte man das nicht verantworten und das würde auch am Sinn vorbeigehen. Genau, beziehungsweise es ist ja wirklich auf worden unten am Parkplatz vor dem Studio im Endeffekt und die Gabi ist da schon eigentlich mit einem Affenzahn auf die Kamera zugefahren und wir haben wirklich gesagt, wir stellen da die Kamera hin und eben wie gesagt, wenn man da ein Handy hinstellt, das muss doch wahrgehen. Also wenn es authentisch sein soll, dann hält es das nicht einfach wie mit einem Stativ sozusagen. Also wir haben das wirklich dort platziert und haben halt dann wirklich ein paar Schritte Abstand gehalten dazu, damit falls da was sein sollte, keiner zu Schaden kommt außer die Kamera. Und dieser Prozess ist auch so interessant, wie man wirklich so was filmt. Wir haben da echt sehr viel getüftelt, dass man das so darstellt, dass es eben schon authentisch ist, dass ich da vorlege. Vielleicht die technische Komponente. Vielleicht auch ein großes Dankeschön an unsere Gehilfen, also an den Christian Kogler, den Dietmar Enne und Daniel Dautowitsch. Ohne denen wäre das so nicht umsetzbar gewesen. Ich muss im Nachhinein noch sagen, wir haben den Wunsch gehabt von Mitgliedern im Club, die möchten einmal wissen, wie man Reels erzeugt. Ich habe mich bei jungen Leuten erkundigt und keiner hat zugesagt. Er macht einen Vortrag oder ein kurzes Workshop im Filmclub. Dann habe ich auch die Fachhochschule in Hagenberg angeschrieben, keine Reaktion. Also falls das Interesse besteht und ihr wollt es einmal kurz vor Filmen einmal das erklären, wie man so kurze Reels produziert, seid ihr gerne eingeladen. Wir haben eine Tür für den Club Linz, für das Frühjahrsprogramm. Ja, zum Beispiel TikTok, das war ja so unsere Idee. Diese Plattform ist gemacht für Kurzvideos. Ja, ja, sicher. das war ja so unsere Idee. Diese Plattform ist gemacht für Kurzvideos. Also da gehst schon mit der Internet-, da werden keine langen Videos hochgeladen. Nur Kurzvideos. Obwohl, ich fast vermute, die Lena und ich, wir sind da nicht unbedingt die Zielgruppe. Also es ist, ich muss sagen, so ein richtiges Reel habe ich in meinem Leben noch nicht gemacht. Ja, ich habe es schon einmal für mein Arbeit eines gemacht und ja, es ist sehr schwierig, weil es viel Inhalt in ein Ding einstecken muss. Weil halt die Aufmerksamkeitsspanne auch schon sind. Das muss am Anfang gleich kämpfen, sozusagen. Genau. Ja, das wollen die Leute wissen. Ja, vielleicht. Was ich überlegt habe. Genau, dann schauen wir mal, was wir sonst noch haben. Das heißt, ihr habt ja grundsätzlich eigentlich, eure Abstimmung ist schon abgeschlossen, wenn ich das zwischendurch einmal fragen dürfte. Seid ihr euch da immer einig? Ich meine, du musst doch Riesendiskussionen geben, auch so wie jetzt, jeder sieht, glaube ich, Dinge anders. Nein, also es ist so gewesen, also wir haben, ich glaube, ich kann nicht mehr, ich glaube 24 Filme sind eingereicht worden und dann, und da gibt man Punkte her und zwar für den erziehlichen Anteil und für den kreativen Anteil und so weiter und für den Kameraanteil glaube ich und so und die Punkte sind zusammengezählt worden und dann ist eine Shortlist erstellt worden über 13 Filme, die also praktisch in die Endausscheidung gegangen sind. Und dann hat jeder von diesen Juroren gesagt, welche Filme er bevorzugen würde. Und man hat schon gesehen, warum sind denn manche Filme ganz vorne nicht. Dann sagt man natürlich auch nicht, na gut, aber ich bin ganz anderer Meinung. Aber ich muss sagen, heute ist es einfach innerhalb, glaube ich, sogar nicht einmal einer halben Stunde, war ja ein vollkommenes Einverständnis da, wie die Preise bei den eingereichten Filmen vergeben werden. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe, ich meine, das ist natürlich auch immer so ein Kriterium, es gibt Länder in Osteuropa, die haben nicht diese Ausrüstung, wie wir sie hier sehen an der Pädagogischen Hochschule in Oberösterreich. Die ist professionell, die ist sehr gut geführt und da ist das ganze Equipment, das man für perfekte Filme braucht, da. Das haben aber viele Schulen oder Universitäten in Europa nicht, vor allem im Osten. Universitäten in Europa nicht, vor allem im Osten. Und da muss man ein bisschen vorsichtig sein, die haben einen guten Inhalt, aber die technische Ausrüstung lässt keinen perfekten Film zu. Und das muss man natürlich auch mal ein bisschen berücksichtigen. Und das ist mir diesmal gelungen, dass ich die Jury davon überzeugt habe, dass man auch mal so einen Film, der inhaltlich sehr gut ist, aber natürlich qualitativ ein bisschen nachhängt, dass man den nicht schlecht bewertet. Und so ein Film ist das mir auch in die Endausscheidung gekommen. Das erste Mal nach vielen Edit-Jahren. Das macht natürlich, glaube ich, immens was aus, was man für eine Ausstattung hat. Wir haben vorher im privaten schon geredet, der Film in Viva, der ist doch wahnsinnig draht, aber man sieht, die haben halt einen Gimbal gehabt. Die haben halt immer diesen Füßen hinten nachgefilmt. Das können sie manchen nicht leisten. Beziehungsweise sie haben es nicht zur Verfügung von der PH. Das ist halt auch natürlich das. Aber das muss man halt, das wird ausdiskutiert und das wird auch akzeptiert. Ja. Wir waren relativ gut ausgestattet, Lena. Was würdest du für dich mit dem Film jetzt anfangen? Also würdest du den vielleicht auch in der Schule her zeigen? Würdest du den noch weiter wo einreichen? Ja, also man muss ja sagen, bei Shattered, er hat schon eine gewisse Schock-Ästhetik. Muss man schauen, in welcher Zielgruppe man das wirklich zutraut, weil es ja schon heftig ist. Ich würde es aber schon auf jeden Fall vor allem mit genug Nach- und Vorbesprechung in der Schule einsetzen und bezüglich einreichen. Wir haben schon einmal die Idee gehabt, dass wir das vielleicht irgendwo anders einreichen, vielleicht beim Kurzfilmprogramm einreichen, aber ich glaube, da müssen wir nochmal dazusitzen und schauen. Überarbeiten nochmal. Genau. Genau. Ja. Nein, aber ich denke schon, dass die Videos im Grunde auch schultauglich sind. Grundschule vielleicht nicht, weil die interessieren noch andere Themen, aber würde ich sagen, ja, ab der Unterstufe auf jeden Fall einsetzbar. Also auch für Diskussionen, ich glaube, das ist im Deutschunterricht vielleicht auch die Kinder selber was machen lassen. Und da finde ich es eben wichtig, wirklich den Lebensweltbezug mit einbeziehen, weil was interessiert die Schüler? Ich bin mir sicher, dieses Thema wird fruchtbar sein bei Schülern. Weil da können sie auch mitreden, weißt du? Da können sie mitreden. Das ist, glaube ich, immer ein bisschen so dieser Zwiespalt. Also ich meine, für mich, mein persönlicher Eindruck ist das, mit der ökologischen Schiene, sie sind extremst viel mit dem in Kontakt. Was hast du da für ein Gefühl? Meinst, springen da die Jugendlichen überhaupt noch darauf an, wenn man einer jetzt vielleicht da was zeigt? Also besonders mit dem Keyword Repurpose, das ist eigentlich recht aufgelegt, dass man da fast in eine ökologische, nachhaltige Schiene gehen muss. Es hat ein paar gute Filme gegeben, zu dem Thema, manche waren schrecklich, weil ich kann mich nur an einen erinnern, da geht eine junge Kollegin her und sammelt ein bisschen Müll auf, auf der Straße und gibt es in einen Plastiksack hinein und dann haut es diesen Plastiksack in einen Papiercontainer hinein. Das ist oberflächlich, das ist nicht aussagekräftig, solche Filme kann man nicht herzeigen. Nachhaltigkeit habe ich gut gefunden, zum Beispiel in Bezug auf Gewand, damit die Kinder mal sehen, ein T-Shirt, nein, drei T-Shirts verbrauchen 20.000 Liter Wasser, dass man nicht jedes neue T-Shirt immer gleich wieder kaufen muss, dass man getragene Sachen man schön finden kann. Also da hat es schon gute Sachen gegeben, aber zum Teil auch sehr oberflächlich. Ja, also schon einsetzbar. Vielleicht muss man es da auch ab und zu ein bisschen zu einem Glück zwingen sozusagen, weil es ist halt doch eine extremst wichtige Thematik, die da aufgegriffen wird. Also... Ich habe mir zuerst gedacht, dass auch viel mehr dabei gewesen ist über Klebstoffe. doch eine extremst wichtige Thematik, die da aufgegriffen wird. Ja sicher. Also, ja. Ich habe mir zuerst gedacht, da ist auch viel mehr dabei gewesen über Klebstoffe. Ja genau. Ich habe mir zuerst gedacht, jetzt kommt diese PIK-Geschichte, aber die war auch sehr gut, muss ich sagen. Die gibt es auch sehr gut. Man kann schon mal Fehler machen und sagen, na gut, das ist im Versuch halt nicht so gelungen, im Chemielabor. Irgendwann gibt es eine Möglichkeit und dann kommt man drauf an, es ist doch nicht schlecht. Und das kann ja in jedem Unterrichtsfach natürlich auch passieren, dass dann plötzlich etwas, was man gemacht hat, vielleicht später mal erkannt wird, dass das doch ganz richtig war und gut. Definitiv, für uns war es ja auch spannend, wir haben ja den Film schon gesehen, bevor er heraus war, weil man eben auch unserer Meinung ein bisschen gefragt war, sozusagen. Das ist ja eigentlich die Entstehungsgeschichte der Post-its. Das ist ja ganz witzig, finde ich. Ich habe das auch nicht gewusst, ich persönlich. Ich glaube, du auch nicht, Lena, gell? Nein, und ich finde es auch ein sehr kreativer Weg, diesen Repurpose-Effekt. Ja, sicher. Genau, da kriegen wir das Repurpose ein auf eine ganz andere Art und Weise. Ja, ja. Das war, glaube ich, auch die Haupt rein auf eine ganz andere Art und Weise. Das war, glaube ich, auch die Hauptschwierigkeit für andere Gruppen. Ja, und diese Wörter dann auch zu erkennen, weil das war ja bei unserem Film auch nicht so leicht. Also wir haben die Rückmeldung bekommen, dass eben die Wörter nicht immer ganz klar sind. Genau. Darum nochmal der Hinweis, die Keywords müssen enthalten sein, damit wir es nicht vorproduzieren können, sozusagen. Genau. Darum nochmal der Hinweis, die Keywords müssen enthalten sein, damit wir sie nicht vorproduzieren können, sozusagen. Genau. Ich schau jetzt einmal noch auf meine Liste. Wir hätten sonst auch noch einen nächsten Film, den wir uns anschauen könnten. Wie weit ist die Jury, die Technik draußen? I never thought it would be me. Sigh... Sigh... Are you okay? It was those three words that changed things. A dam burst inside me and all the pent up emotions, the anger, the sadness, the betrayal, they escaped from me. That was the first time I told my story. The next morning, I woke up and caught a glimpse of myself in the mirror. For the first time, I saw hope. I began to feel a little more like myself. I was even able to enjoy seeing my friends again. After some time, I decided to speak to someone. A professional. I thought about turning back every step I took towards that door. But still, I found the strength to knock. Something inside me knew. I was ready to ask for help. Once I opened up, things got easier. My counsellor suggested group therapy. She thought it would be beneficial to know that I wasn't alone in this. I was surprised to see some familiar faces there. I guess you never really know. Hearing everyone's stories helped me more than I imagined. Now I want to use my story to help others. Now I'm no longer falling. No longer standing still. To give purpose to my pain, to turn something negative into a positive. And now I'm here. Wir haben jetzt eine kleine Veränderung. Also aus der Elisabeth ist der Christian geworden in der Moderatorenrolle. Der Jürgen ist glücklicherweise noch da. Wir haben auch hier auf der anderen Bank eine Änderung. Und wir haben ja gerade den Film Handprints gesehen. Und das Team von Handprints sitzt jetzt da. Das Team von Handprints sind internationale Studierende an der Pädagogischen Hochschule bei Österreich. Also sozusagen Studierende, die nicht aus Österreich kommen, sondern aus anderen Ländern. Deshalb werden wir jetzt die Sprache wechseln. Wir haben da ganz sozusagen am weitesten weg von mir die Kathleen aus Irland. Wir haben die Anna aus Irland, die Anna Lena, mit der könnte ich Deutsch sprechen. Die kommt nämlich aus Südtirol, aus Anna Lena, with whom I could speak German. She comes from South Tyrol, from Italy, but from South Tyrol. And that's why I switch now, so to speak, or we both switch to English, so that we can talk to each other. I just informed our audience out there why we suddenly switched to English, so to say. Well, you, we saw Handprints and a very impressive film. I think, would you like to say something about Handprints, Julian? At the beginning I didn't check it out that this movie is about sexual harassment I think it would have been too complicated for you to show what's behind it. So first I had a problem but after 10, 15 seconds I knew what the movie is about. and perfectly done also how the how you especially could find back to the real life that was really good done in this movie very very strong emotion I still when I've seen it several times now and I had the same problem in the first beginning that if you would have time to understand what it's really about, but maybe that's because we are men. If you would have shown something that had hurt you, maybe some blood or anything like that, it would have been easier at the beginning. Our way to think was not that we don't want, we didn't want to show it because we wanted to take the focus, that the focus isn't what happened to her, but the focus is more on the hope. The focus is more the what is after this. It shouldn't be like the thing that happened to her, but more how she can process. What I liked, what I liked also that it was not about blood because it's often the small things that also do a lot, cause a lot of pain and they are not so, when there is blood everybody says okay bad yeah but the small things just often goes so normally so So it actually, it made me think, it made me think about the jokes I often make when I'm together with male friends, yeah. It had an impact on me, your film, it really did, yeah. I kind of became, I don't know, I don't think I'm a very offensive person but so many things just happen so unintentionally even, because they became culture and they shouldn't be part of culture. And that is really, really impressive. It still gives me the, what's it called when you feel this? Chill. Yeah. It gives me a bit of chill in the very end always did you check out this problem because there were some effects in Ireland with Catholic schools and so or wasn't this in your mind when we found out the three key words we were talking about different topics and anna actually brought up the idea of sexual assault and we had been discussing it casually nothing to do with the project like a couple of weeks beforehand and for me for the past year what i've been saying is every woman has a story if you ask any woman you know something has happened and she can tell you something that has happened to her and I really like the idea of showing that story especially without the implication of this is what's happened because someone I spoke to who watched it said even someone who was out in a club who's had a man approach her knows this feeling knows that this is the effect so it doesn't have to be That's severe to watch this and think that was me And I think it's all over. I mean, it's really it is all over. Yeah We are and we send it a little bit out to family and friends When you turn to me you have have to take the microphone with you. We send it to family and friends and what was really emotional for us was that I sent it to a friend and she texted me back and said I had to cry when I watched it. And then I remembered that she had this experience and I said, oh, I'm so sorry, I didn't realize. She was like, oh no, I wanted to say thank you to all of you because it showed me that maybe it's also time for me to go to therapy. And I told the story and we said that's the reason we made this film, to help others. It's nice when films that are produced within the edit have an impact and I think your film will have an impact and that's very, very good. And the way how you played in this movie as an actor, it was really impressive and you could feel it, yeah, that something happened and then you came out of this, you had hope that it would change your life so it was really good done, yeah, perfect. I watched them editing sometimes and then Anna kind of couldn't see it anymore but that changed now, good? It changed now. Not really, I think I find it really hard to watch myself doing it I think it's just because it's such an important topic to me personally that I really, really hard to watch myself doing it. I think it's just because it's such an important topic to me personally that I really really wanted to do it justice and I think like it's so it's so difficult to do that I mean like it's it's such an awful thing to happen to anyone and I mean to even try and portray you know emotions that way it's really really difficult to like capture how anybody is feeling you know when it happens to them. Yeah, it was perfect. I mean the acting was perfect and I think it's also a nice reason to jump, in German we would say, über den Schatten springen. I don't know if that's an English expression, to jump over the shade. Can you say that? When you do something you actually wouldn't do? Because usually you could be scared or so, but then you say you still do it because there is a more important reason. What would you call that in English? In German we say über den Schatten springen. Sorry, I think we'd just say stepping out of your comfort zone. Stepping out of your comfort zone, yeah. My new film is about the new cinema production is about the human strategies to deal with insecurity with the fact that nothing is secure and one part of the film deals with a disease called OCD, Obsessive Compulsive Syndrome Zwangsneurose, Zwangsstörung and I talk to many people who have that diagnosed as TRIF. Zwangsneurose, Zwangsstörung. Und ich habe mit vielen Leuten gesprochen, die diese Diagnose haben. TRFM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Sie haben sich alle für die Internationalen OCD Foundation and to go out and speak. Because that changes a lot. When people hear you, they also get more motivated and more courageous to also speak. So thank you, Anna, for doing that. It's interesting, because you have to be very tough to make such movies with this topic. And at the end every teacher is an actor. You're always in front of the pupils, so you can train it when you make movies. How to act in front of the parents and in front of the children. So when I see myself in a movie, I say, ah, dear me. But, yeah, that's it. There's also another funny story with them and I really I'm proud of you that's really important that's students how I want it to be to have your own opinion and to go for it especially Daniel and I we kind of wanted we had some ideas and then Anna-Lena and Anna worked till late on it to make some changes again to the film, following a little bit our suggestions, especially Daniel's, I must say. And, well, in the morning I have an email in my inbox. Dear Christian, don't be surprised because we changed most of it back because the others didn't like it and that's good that's really really good and well we see a very good outcome well when I saw it Monday evening when we did the national selection I thought what did I actually want to change in this it's your movie and you have to be satisfied yeah but so many people wouldn't. They would say they don't even dare, even when they are not happy with what we are telling them, they still would do it just to satisfy the teacher. But that's not the culture I want, yeah, and I think that's not the culture education should have, yeah. So that was a very, very good example. I really like that. We have 15 minutes to go. I mean, just that I have, maybe I can ask my technical staff out there. I actually have to say thank you to Dietmar Enne, as usual. And that's very embarrassing now. The only excuse is that she's totally new, because she's in the first semester of our wonderful Erweiterungsstudium Filmbildung und Radioarbeit in der Schule ist, was ich hier auch wirklich promoten möchte. Es gibt ein tolles Erweiterungsstudium an der Pädagogischen Hochschule zusammen mit Markus Vorrauer, der mehr den theoretischen Teil macht, Filmanalyse und so. Und wir, also den praktischen Teil, wo man dann auch bei der Edit mitmacht, also man kann sich da immer anmelden, beginnt jeden Herbst, ist eigentlich für alle offen, für Studierende, für Lehrer, aber auch für jeden anderen, weil es sozusagen eine Zusatzausbildung ist mit 30 ECDS, geht über zwei Jahre. Und wir haben eine Studierende aus dem ersten Semester jetzt im Erweiterungsstudium draußen auch an der Technik. Also danke derzeit für die Bildmischung da draußen und ich weiß dummerweise den Namen nicht mehr. Es ist wirklich so peinlich. Weil sie war auch Teil eines Teams, das einen Film gemacht hat und ich glaube wir spielen ihn jetzt einfach einmal ein, weil wir dann sonst eventuell nicht genug Zeit haben. Ich kriege eine Nachricht aus der Technik, aber kenne mich nicht ganz aus, was sie meinen. Schauen wir mal, ob er kommt. Ich glaube, sie arbeiten noch dran, aber da ist er. Hope is now a pill. Are you stuck in an useless job? Is a life without corporate purpose even a life worth living? Are you a functional part of society or without purpose? Hope makes you functional again! Happiness is just one pill away. Purpose is just one pill away. Enough of unheard prayers, neglected friendships, life without purpose. Lost your purpose? There is now a pill for that! Our scientists distilled the essence of purpose and pressed it into a pill. Now in the flavor whiteberry and peach order now and get 100 milliliter hope for free Isn't your partner really annoying Repurpose Repurpose Function Function Hope Hope Feel useful again Be the change you want to be Hope Repurpose Be the change you want to be. Hope! Be purpose. Be the change you want to be. So, Gullforskjell I'm going to make a Der Herr ist mit dir. Das war Hope is now a pill. Auch ein wunderbarer Film, der für die EDI 2022 heuer gemacht wurde. Christine Bunz ist draußen an der Technik. Also danke dafür. Sie war beim Team dabei und ist auch im Film zu sehen. Die Award Ceremony, die Preisverleihung für die Edit ist morgen Abend öffentlich. Also alle können kommen, die es interessiert. Da werden die Shortlisted Filme alle gescreent, also gezeigt um 17 Uhr an der Pädagogischen Hochschule über Österreich in der Kaplanhofstraße im Hörsaal 1, im großen Hörsaal, da zeigen wir alle Filme nochmal auf großer Leinwand, die auf der Shortlist sind und dann werden die Sieger, die die internationale Jury ausgewählt hat, bekannt gegeben. I'm saying this in German because most of our audience is German and I was just announcing the award ceremony tomorrow. of our audience is German and I was just announcing the award ceremony tomorrow. Soweit ich gehört habe gibt es dann auch Sekt, wo wir dann ein bisschen noch feiern können. Also morgen um 17 Uhr Freitag, der 2. Dezember im Hörsaal 1 an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich in der Kamp-Lahnhofstraße 40. Das Audience Award Voting können wir leider nicht mehr bewerten, weil das ist schon vorbei. Das ist schon sozusagen geschlossen, das steht alles schon fest, weil wir jetzt dann auch für die Zeremonie das noch vorbereiten müssen. Ich kündige jetzt gleich einmal die nächste Sendung an, damit ich das nicht vergesse. Die ist am 15. Dezember, wieder Donnerstag natürlich zwischen 15 Uhr und 16 Uhr. Da gibt es einen spannenden und mittlerweile sogar aufgrund der letzten Medienberichte brisanten Studiengast. In diesem Fall ist der Gast Geber der Rektor der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Walter Vogel. Und der Gast ist der Präsident von der Hilfsorganisation Licht ins Dunkel. Das wird sicher jetzt gerade in Zeiten wie diesen eine spannende Diskussion. gerade in Zeiten wie diesen eine spannende Diskussion. Kurt Nebula ist zu Gast bei TERRA FM am 15. Dezember. Ja, jetzt haben wir noch ein paar Minuten. Was mich nur interessiert, war das eigentlich euer erster Film oder habt ihr vorher schon einmal Filme gemacht? It was our first film. Oh sorry, switch to English again. No problem. So for me it was the first film and I think for you also. We had a front member of our team, Jani, and I think she had some experience but yeah. Jani is from Finland, from Oulu? No, Jani is from the Netherlands. Oh, Jani from the Netherlands was with you. I thought it was Jani from Finland. Okay. No, and she had some experience with cutting films. Yes. Yeah, I actually know why she has that. I was there. That was MEPL International Week. Yeah. But still, imagine, Jani also had one project, a similar project, which was run locally in MEPL in the Netherlands. And so that was the only experience she had and then for them it was new to make such a film as the first film well I can only say as a filmmaker I can only wish I want to see more we want to see Anna acting more yeah well everything yeah will you other plans will plans? Did you get hooked by it? Did you like it? Would you say you produce more? I would say yes. It was a lot of fun, but it was also more work than expected. We had our clear idea and then we said, yeah, we want to film this, this, this, this, this. And then we said, yeah, then we film tomorrow and it should be end at the end of the day. But it was way more work than expected. And then we had like, there were little details we worked on. And I think at the end of the movie, you always look at it and think, I would change this or I would change that. And since it's only a four-day project, because it was our first one, we had a lot that we were saying, oh, should have done this differently and because we knew so much more at the end it was it was harder because we were like oh if we did this again it would be better but I think overall I'm really happy with how it turned out especially for our first film and yeah well we can see that and I think I would definitely love to do something like this again so well that's very nice so if that's that, well as a teacher, from the teacher's side, there's nothing better that can happen. Really, congratulations. I mean, extraordinary for the first project. For the time thing, that's an experience every filmmaker makes in the beginning. I mean we calculate in the professional level, on the professional level, we calculate about nine months editing for a 90-minute film, especially when the editor was not part of the recording. So imagine that time frame. And now we're talking about people doing that full time. So it is a lot of work to make a good film. In our club, so we count about eight hours for one minute film. Takes you only for cutting and sound and that stuff. And who did the camera? It was really perfect. There was actually a few different people behind the camera. Yanni did most of it. I helped a little and my boyfriend was actually over for a while. He did the walking down the corridor scene where Anna goes to the therapist for the first time. So there was a lot of people involved in that. He visited Caitlin from Ireland for the weekend and he was immediately, instead of going to the bar, you know, the bar you know dancing you know filmmaking it was the highlight of his trip I was a bit worried I thought gosh she has her boyfriend visiting and now she is in this project well less responsible people probably would have come to me and said Christian I have a big problem I cannot do it my boyfriend is coming but she said actually she came to me and said, Christian, I have a big problem. I cannot do it. My boyfriend is coming. But she said, actually, she came to me, well, Christian, my boyfriend is coming. Can he join? That shows something, really. I mean, could we have more students like that? Now that I'm happy with my students as well. Actually, really, I'm in this beneficial situation that most of my students like what they do here yeah that I'm a little bit beside the normal program so I've never seen any problem with motivation I mean students were working some students were working 15 hours a day for this yeah so and then afterwards some said it was good I mean imagine where do you have that? I mean, nobody was really looking on the time. Actually, the last one I threw out at, I think it was half past 11 on Sunday evening, half an hour before the submission deadline. I said, now it's finished. Upload and we go home. Thank you very much for being a jury member again and I hope you will do it next year again I enjoyed it in a very good filmmaker himself and a traveler he doesn't look you don't see his age but he's he's actually not so young anymore he's still traveling to remote places Kazakhstan everywhere he makes wonderful films about it. I just recently saw one about Mexico. So maybe, is there another performance planned for the near future? Yes, in the summer. In the summer. Between March and June. I mean, a journey. Where will you go? Again, to Mexico, but to the northern parts, to the dangerous parts, because I would like to find out a little bit about the drugs and about the refugees going up to America. Well, be careful, we need you as a jury member next year. Okay, that was Beate Fautera FM about the Educ video challenge. It was a lot of fun working with you and on the 15th of December, am 15th of December, ist der Präsident Kurt Nebula von Licht ins Dunkel Gast von Rektor Walter Vogel. Vielen Dank fürs Dabeisein, fürs Zuhören, fürs Zuschauen. I love you. Come on, drop your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your, your Don't need no book of wisdom I get no money talk at all She has a train going downtown She's got a club on the move And she's telling all her secrets In a wonderful balloon She's the heart of the fun fair She got me whistling a bright little tune And it goes Untertitelung des ZDF für funk, 2017