Hallo, willkommen! Oberösterreich-Projekt Jasmin, gefordert durch das Bundeskanzleramt. Bitte bleiben Sie bei uns, um zu sehen, was haben wir gemacht, was machen wir und was wollen wir. Schauen wir zusammen. Was ist für Sie Gewalt? Wo beginnt Gewalt? Hallo, mein Name ist Nicole Wagner und ich arbeite im Gewaltschutzzentrum Linz. Wir sind eine Opferschutzeinrichtung für Opfer häuslicher Gewalt im sozialen Nahraum. für Opfer häuslicher Gewalt im sozialen Nahraum. Und heute bin ich hier bei diesem Workshop, um zum Thema Gewaltschutz zu sprechen und auch die teilnehmenden Frauen dazu zu ermutigen, über ihre Erfahrungen zu sprechen bzw. vor allem Wissen auszutauschen. Ich habe das mitgebracht, auch einen kleinen Werkzeugkoffer, beziehungsweise war es mir wichtig, die Frauen mit Werkzeug auszustatten, wie sie sich vor Gewalt schützen können. Meiner Meinung nach ist eben dafür Information ganz wichtig und Wissen. Das heißt, dass die Frauen wissen, wo beginnt Gewalt, was ist Gewalt, wie kann ich mich davor schützen und dass sie sich dann auch imstande fühlen, Hilfe zu holen, wenn sie sie brauchen. Und dafür bin ich heute da. Also im Gewaltschutzzentrum bin ich als Sozialarbeiterin, Beraterin für die Opfer zuständig. Wir beraten ja einerseits Menschen, die bereits Opfer von Gewalttätigkeiten geworden sind. Das heißt, wir kontaktieren die Opfer und bieten ihnen rechtliche Unterstützung und Beratung an. Und zum anderen Teil sind wir auch da für Beratungen. Also wenn jemand auch präventiv zum Thema Gewaltberatung möchte oder betroffen ist, es gibt zwar kein Betretungs- und Anhörungsverbot, aber sie möchten sich gerne beraten lassen, dann sind wir dafür da. Was ganz wichtig ist, ist, dass unser Angebot eben freiwillig ist, also dass wir niemanden auch unsere Beratung aufzwingen, sondern es ist immer die Entscheidung des Opfers. Also für den ersten Block habe ich mir vorgenommen, dass wir eben besprechen, was ist Gewalt, wo beginnt Gewalt, Dass wir eben besprechen, was ist Gewalt, wo beginnt Gewalt. Dass wir das auch durch Gruppenarbeit erarbeiten, welche Definitionen gibt es dafür, welche Formen von Gewalt gibt es. Und auch ein bisschen Information zu Täter- und Opferpsychologie, also was ist dahinter, was steckt dahinter, warum zum Beispiel bleiben Opfer in einer Gewaltbeziehung. Warum zum Beispiel bleiben Opfer in einer Gewaltbeziehung? Gewalt ist nicht nur ein Mittel zur Machtausübung, sondern entsteht oft aus einer Ohnmacht heraus. Ziel ist immer über jemanden anderen zu bestimmen und jemanden zu schaden. Gewalt führt zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung, Mangelzuständen. Bezeichnet alle psychischen, physischen, sexuellen Übergriffe, die darauf abzielen, einen anderen psychisch und oder körperlich zu verletzen. Und vor allem die mit der Absicht, also sie sind mit Absicht getan, um jemand anderem einen Schaden zuzufügen. Das muss man sich immer auf den einzelnen Fall bezogen anschauen. Aber trotzdem finde ich immer, es geht um das Subjektive, weil die Grenzen sind so unterschiedlich für jeden. Kinder bekommen das mit, wenn es Gewalt in der Familie gibt, auch wenn sie selbst nicht physisch betroffen sind, selbst nicht geschlagen werden, sie bekommen die Gewalt an der Mutter mit. Und das ist auch eine Form von Gewalt. Und das war gerade auch früher, bevor das Gewaltschutzgesetz in Kraft getreten ist, war Gewalt in der Familie immer auch vom Staat angesehen als etwas Privates. Da mischt sich der Staat nicht ein. Das sind Familienstreitigkeiten. Und das hat sich Gott sei Dank verändert mit dem Gewaltschutzgesetz, dass eben Gewalt keine Privatsache ist, dass es keine Familienstreitigkeit ist, sondern es gibt nie eine Rechtfertigung für Gewalt. provoziert und deswegen habe ich zugeschlagen. Also es gibt nie einen Grund, eine Rechtfertigung zuzuschlagen. Und das ist oft ein Werkzeug dafür, dass man Gewalt verharmlost, bagatellisiert nennt man das. Ich bin ja nicht schuld, sondern das ist so eine Täterstrategie, auch die Schuld von sich zu weisen und die Schuld der Frau dem Opfer zuzuschieben. Also Gewalt kann nicht provoziert werden. Gewalt ist immer eine bewusste Entscheidung vom Täter und nicht vom Opfer. Es gibt nicht nur die körperliche Gewalt, das ist die, von der man am meisten hört und die halt auch sichtbar ist. Aber es gibt eben auch die soziale Gewalt, psychische Gewalt, ökonomische Gewalt, sexualisierte Gewalt, Stalking und beharrliche Verfolgung. Und seit neuestem, also es gibt schon länger, aber es ist jetzt auch eben im Gesetz verankert, im Gewaltschutzgesetz, die Gewalt im Netz, also Cybermobbing. Weil das auch natürlich immer mehr wird. Ich finde, dass die Vortragende das sehr gut macht. Sie ist für mich einfach eine Ruhe in Person. Ich habe ja gesagt, dass ich neugierig bin auf diesen Workshop, gerade aus dem Grund, weil ich auf der Kepler Uni war und mein Studienzweig war Frauenrecht. Und ich wollte mir das einfach nur anhören und ich möchte in Zukunft, ist es mein Wunsch im sozialen Bereich zu arbeiten und deswegen ergibt sich vielleicht was. Heute, als wir über die Begegnung und die Frau und viele Dinge gesprochen haben, war ich wirklich begegnet. Es wurde viel darüber gesprochen. در بار خشونت و خانم و خیلی چیزا صحبت شد واقعا خوشحال شدم خیلی چیزای خوبی صحبت شد در باره خیلی چیزا شهرم خونه بود بچه ها همه خونه بود تو همکاری بچه ها هم شهرم عالیه همه چی خیلی خوبه