Klima und Du. Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der freien Medien in Oberösterreich. Herzlich willkommen zu unserer Klima und Du November-Sendung des Freien Radios Halskammergut. Ich bin Sabine Pommer. Wir senden aus dem Radionest Vöcklerbruck ein ganz interessantes Thema, nämlich wie mache ich meinen Wohnraum klimafit. Klimafit. Dazu habe ich sozusagen zwei Sparringpartner zu diesem Thema, zwei versierte Chemmanager und Chemmanagerin. Die Chemmanagerin neben mir ist Sibylle Chiari, sie ist zuständig für die Vöckler-Ager-Region, das ist so die Region rund um die Bezirksstadt Vöcklerbruck. Ja, und vor mir sitzt der Chem-Manager der Traunstein-Region. Und das ist der Christian Hummelbrunner. Und er ist schon ewig lange Chem-Manager und so ziemlich gut in dem Thema drinnen. Wie kann ich meinen Strom umstellen auf CO2-frei? Wie kann ich das wärmen, klimafit machen? Ja, herzlich willkommen, ihr beiden. Und wir werden jetzt einmal zuerst starten mit einer kurzen Einführung. Es ist ja heute der 7. November und es werden jetzt demnächst bei der Weltklimakonferenz der Coop 27 an die 30.000 Teilnehmer in Ägypten erwartet. Und es wird dort zwei Wochen lang verhandelt, wie der Kampf gegen den Klimawandel verstärkt werden kann. Die Außenministerin Annalena Baerbock aus Deutschland sagt dazu, die Menschheit steuert auf einen Abgrund zu, auf eine Erwärmung von über 2,5 Grad mit verheerenden Auswirkungen auf unser Leben. auf den 1,5 Grad Pfad zu kommen. Aber es gibt auch andere Krisen wie den Krieg gegen die Ukraine. Energie- und Wirtschaftskrisen und die Erwartungen an den Gipfel sind gedämpft. Jetzt fragen wir uns heute in unserer Sendung, wie kann jeder Einzelne etwas dazu beitragen? Nämlich indem man sich einmal selbst fragt, wo produziere ich Treibhausgase und da kann man so einmal ganz ungefähr davon ausgehen, dass ein Drittel der Treibhausgase auf das Konto Wohnen mit Strom und Wärmeenergie geht, ein Drittel ist Mobilität und ein Drittel ist Konsum. Wärmeenergie geht, ein Drittel ist Mobilität und ein Drittel ist Konsum. Ja, bei den Klima und Du Sendungen werden alle drei Themen behandelt, aber heute konzentrieren wir uns auf das Thema Wohnen. Also ich möchte oder muss meinen ökologischen Fußabdruck verringern und jetzt stellt sich die Frage, wie komme ich darunter von meinen hohen Emissionen? Wer hilft mir dabei? Starten wir mal in die erste Fragerunde. Sibylle Chiari, ich weiß, dass du sehr nachhaltig lebst, auch persönlich mit deiner Familie. der intensiv daran arbeitet. Wie kann man jetzt für jemanden, der eine Wohnung besitzt, ein Haus besitzt oder in einer Mietwohnung wohnt, wie kann man da jetzt die ersten Schritte beraten? Vielen Dank auch für die Einladung heute. Wichtig für jeden Einzelnen, jede Einzelne, ist es im Moment natürlich auch einmal die Größenordnungen richtig einzuschätzen. Was mir auffällt im Gespräch mit anderen ist, dass da oft Missverständnisse herrschen, wo wirklich Emissionen entstehen. Manche Leute glauben, dass ganz viel zum Beispiel damit zusammenhängt, wie wir Müll vermeiden. Müll vermeiden ist ein ganz wichtiges Thema, hat aber jetzt von der Klimawirkung her ein bisschen eine untergeordnete Rolle. Das wird oft ein bisschen überschätzt. Also oft bekomme ich die Antwort, was tust du, um das Klima zu schützen? Ja, ich recycle oder ich nehme immer einen Sackerl mit, wenn ich einkaufen gehe. Das ist super und das soll man auf keinen Fall unterlassen, aber es ist viel, viel wichtiger, dorthin zu schauen, jetzt ganz akut, um eben diese Klimakrise zu bewältigen, wo wirklich die großen Hebel liegen im Privaten. Und das ist einfach einmal das Thema Raumwärme. Also wie sind die Räume, die ich bewohne, wirklich warm gehalten? Ist es fossilfrei und wie komme ich da in die Richtung Klimaneutralität? Und dann natürlich der große Bereich Verkehr. Also wie bewege ich mich von A bis Z? Auch hier entstehen wirklich viele Emissionen. Und das zusammengenommen macht meistens rund um circa zwei Drittel der persönlichen Emissionen aus. Der Rest entsteht dann natürlich auch noch im Bereich, was konsumiere ich, wie ernähre ich mich? Alles sehr wichtige Themen, wo ich aber quasi das Rad selber in der Hand habe. Ja, jetzt habe ich es natürlich auch in der Hand bei meinem Stromverbrauch. Jedes Mal, wenn ich aus dem Raum gehe, den Lichtschalter betätigen, Geräte auf Stand-by stellen, also von dem Stromverbrauch runterzukommen. Also von dem Stromverbrauch runterzukommen. Aber für jemanden, für den das Thema ganz neu ist, wie kann man da das Thema angehen? Wie kann jemand, der jetzt ein Haus besitzt, sagen, so und jetzt möchte ich gern Strom selbst produzieren. Wie geht das? Ja, hallo Sabine, hallo Sibylle. Freut mich, dass ich hier sein darf heute bei euch. Strom selber produzieren ist in der Zwischenzeit eine ganz einfache Sache. Wenn ich mein Haus habe, mein eigenes Haus habe und eine geeignete Dachfläche habe im eigenen Haus, dann kann ich mir dort eine geeignete Photovoltaikanlage bauen lassen. Bauen lassen deshalb, weil das immer von einem konzessionierten Elektrotechniker gemacht werden muss. Also es ist im Grunde genommen wirklich so, Module aufs Dach, Wechselrichter anschließen, einschalten, fertig. Da sind natürlich ein paar Schritte vorher nur notwendig. Also man muss das mit dem Netzbetreiber abklären, ob es überhaupt bauen darf. Man muss vielleicht bei der Statik nachschauen, ob es das doch aushält und ähnliche Sachen. Aber im Grunde ist das mittlerweile ein Standardprodukt zur Photovoltaikanlage, mit dem man im Grunde nur mehr kauft. Das ist keine Raketenwissenschaft. Ja, ich kämpfe persönlich auch gerade mit dem Projekt. Auch das Thema Förderungen bekommen ist ein schwieriges. Ich habe da so selbst meine Erfahrungen gemacht mit ÖMAG-Anträgen, ist für den Privaten auch nicht freundlich genug gestaltet, meiner Meinung nach. Es sollte aber ab Beginn des nächsten Jahres eine Verbesserung dieser Förderanträge kommen, soweit habe ich das einmal in der Presse vernommen. habe ich das einmal in der Presse vernommen. Also für den Einzelnen gäbe es ja Förderungen, man muss nur schauen, wie man sie bekommt. Und da ist es natürlich auch gut, wenn man jemanden hat, den man fragen kann. Es gibt ja Gott sei Dank auch schon genug Beratermöglichkeiten, aber es gibt natürlich auch Freunde, Nachbarn, die man fragen kann, wer hat schon eine Photovoltaikanlage, wie geht das? Ich glaube, dass das gut ist, dieses Netzwerk, dass man sich untereinander austauscht, ebenso wie mit der E-Mobilität, da wird ja auch sehr viel im Privaten darüber diskutiert und so kann man vielleicht auch den nächsten Schritt bekommen, nämlich die Förderung bekommen. bekommen, nämlich die Förderung bekommen. Ja, und dann sollte man noch eine Firma finden, die das auch baut. Ist auch nicht so einfach, aber ich glaube, es wird wieder besser werden, dass man auch PV-Anlagenfirmen findet, die das professionell machen. Christian, da hast du auch genug Erfahrung und als Chem-Manager wirst du auch Beratung dazu anbieten, nehme ich an. Ihr habt wahrscheinlich in euren Regionen genug Firmen, die das machen und die jetzt auch wieder für nächstes Jahr Kapazitäten frei haben. Ja, was fehlt noch an Schritten? Wie komme ich zu meinem Stromkraftwerk am Dach oder auch in der Wiese? Christian? Ja, wenn man es ganz von Anfang an sich überlegt, ist es doch etwas komplexer, weil es ja eine ganze Menge unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Du hast vorher angesprochen, Notstromversorgung, autark sein, nur Photovoltaik. Und man muss sich das gut überlegen, weil eine Photovoltaikanlage ist jetzt nicht per se von vornherein notstromfähig. Da brauchst du ein bisschen mehr dazu. Das Schöne ist, mittlerweile ist das Thema erneuerbarer Strom durch Photovoltaik schon wirklich in der Öffentlichkeit angekommen und man kann sich da sicherlich sehr gute Ratschläge bei Bekannten holen und man hat im Bekanntenkreis meistens irgendwen dabei, der sich da ganz gut auskennt oder der sowas schon gemacht hat. Nächster Schritt wäre dann wahrscheinlich eine ausführende Firma, mit der man mal drüber redet und man sollte halt dann im Klaren sein, möchte ich jetzt nur Strom erzeugen oder möchte ich auch notstromfähig sein. Der Unterschied liegt schlicht und einfach im Wechselrichter und man soll das zum Zeitpunkt der Bestellung schon wissen, weil wenn ich jetzt keine Notstromfähigkeit brauche, dann gebe ich zusätzliches Geld aus für einen Wechselrichter, der das vielleicht kann und der das nicht tut. Wenn ich es im Nachhinein machen möchte und ich habe den falschen Wechsellichter gekauft, kaufe ich einen neuen. Also das ist etwas, das sollte man von Anfang an wissen. Ist jetzt keine Raketenwissenschaft, das Ganze herauszufinden, aber es ist eine Frage. Das Gleiche gilt für Batterie, wenn ich so etwas haben möchte. Sollte man es ja vorher überlegen, Batterie macht im Zusammenhang mit Notstromfähigkeit meistens Sinn, dass man es macht. Ja, ich habe vor kurzem ein Kabel legen lassen in die Garage, damit endlich die PV-Anlage angebunden werden kann und der Elektriker hat mich gefragt, ob ich auch einen Speicher haben will, weil da wird ja dann noch ein Kabel verlegt. Da habe ich gesagt, ja, das E-Auto, was da steht, soll als Speicher genutzt werden. Und der hat mich ganz groß angeschaut und gesagt, wie geht das? Dann habe ich es immer versucht zu erklären. Leider gibt es ja diese Möglichkeit in Österreich noch nicht viel und es gibt auch die Geräte dazu nicht so viel, aber ich denke, wenn man so 40 bis 90 Kilowattstunden Speicher in der Garage stehen hat, haben wir alle drei. Dann wäre es gut, wenn man das auch verwenden kann. Ja, jetzt haben wir einiges an Informationen geliefert. Kurz zum Entspannen ein paar Takte Musik. Die Klimakrise von Luxern Wunder. Tschüss. Street Art in Galerien, grüne Smoothies, Bubble Tea, Ära und hybrider Krieg Schwarmintelligenz, Grauprot-YouTuber, die rappen Ja, Gegner, Impfgegner, salzer tanzen, salzer essen Kaffee, Katze, Nordkorea, in Form getrimmte Hecken Diese Aquarienwufftische, die ihr die Placken von den Füßen fressen. Stellt euch nicht so an, als wär' ich niemals diese Schwind. Es ist doch nicht das Ende, nur weil wir hier nicht mehr sind. Ohne Schmelzen, Menschen brennen, Hitze, Stauner und die Erde dreht sich weiter, nur daneben ohne uns. Oliven mit Sardellen drin, Yeezys und der kleine Prinz. Spüli, das nach Kiwi riecht, jedes Bild von deinem Kind. Die ASD und alle, die sie wählen. Und alle, die das Bedürfnis haben, mir dazu was zu erzählen. Diese ständige Berliner Nix ist in vier Viertel geschwätzt. Religion und Börse, Gitarren-Duos, Kollegah-Tracks, Mikroaggression, deutscher Film und der Iran. Diese Lind-Osterhasen mit den kleinen Glöckchen dran. Stellt euch nicht so an, wobei die Erde explodiert. Es ist doch nicht das Ende, Klima und Du sprechen wir über die Produktion von Strom am Dach. Da gibt es ein neues Projekt dazu in unseren drei Regionen und zwar der Solarkataster. Ein etwas sperriges Wort, das wir gerne erklären möchten. das wir gerne erklären möchten. Und wir werden jetzt diesen Solarkataster soweit erklären, dass jeder, der ein Dach hat, sei es jetzt am eigenen Dach eines Hauses oder auch das Dach einer Wohnanlage, sehr schnell herausfinden kann, ob eine PV-Anlage geeignet ist und auch wo sie am besten geeignet ist. Also man geht in die Homepage der jeweiligen Region hinein und klickt an Solarkataster. Das heißt Traunsteinregion, Vöklagerregion oder auch die Attersee-Atergau-Region ist dabei bei diesem Solarkatasterprojekt. Und dann findet man einen Plan und dieser Plan geht dann auf, den kann man dann zoomen und sich sein eigenes Haus auswählen. Und in drei Schritten erhält der Nutzer dann einen Überblick über die Wirtschaftlichkeit, über die CO2-Einsparung und die Kosten einer Solaranlage. Und man kann auch eingeben, wie viele Bewohner in dieser Wohnung oder Haus wohnen, wie hoch der Stromverbrauch ist. Und das geht also ab sofort für alle Bewohnerinnen in den drei Chem-Regionen. Ja, Sibylle Chiari, du bist ja auch mit in dem Projekt Solarkataster. Ich habe es für mein Haus selbst einmal ausprobiert und habe jetzt aufgrund dieses Ergebnisses auch die geplante PV-Anlage etwas umstrukturiert, weil ich gesehen habe, dass auf der Garage das Dach ganz rot ist. Und rot heißt gut, nämlich viel Ertrag. Und auf dem anderen Dach Ost-West-Ausrichtung war es dann orange, auch ganz gut. Ja, und so habe ich mir einmal ausgerechnet, wo denn die Module am besten Platz haben und wo sie auch am wirtschaftlichsten arbeiten. Was ist denn das jetzt für ein Projekt? Der CAM für Klaarager, aber auch Traunsteinregion und Attersee-Attergau-Region? Muss man da etwas bezahlen oder wie nutzt man das? Sibylle, wie geht man da vor? Ja, grundsätzlich ist es ein Tool, das eine Gratis-Entscheidungshilfe darstellt für alle BewohnerInnen der Region. Das heißt, alle, die sich gerade mit dem Gedanken tragen, möchte ich BV wenn ja, wie viel, was kostet das Ganze, sind gut beraten, einfach hier diese paar Klicks in Anspruch zu nehmen. Unter eben solarkataster minus vöckler minus ager.at, beziehungsweise Christian, deine Adresse wäre dann auch solarkataster minus traunsteinreger.at, beziehungsweise Christian, deine Adresse wäre dann? Auch solarkataster-traunsteinregion.at. Aber man kann es auch googlen. Also wenn man Solarkataster eingibt und den Regionsnamen eingibt, kommt man direkt dazu. Und für alle Hörerinnen, die jetzt traurig sind, weil sie nicht in einer dieser Regionen wohnen, die jetzt traurig sind, weil sie nicht in einer dieser Regionen wohnen. Könnte es vielleicht sein, dass sie in der Mostlandl-Hausruck-Region wohnen oder dass in ihrer Region auch so eine Initiative gestartet wird. Am besten zum Liedermanagement zu gehen. Viele Regionen in Oberösterreich haben eine Liederregion und zu fragen, ob nicht auch dort das Projekt eingesetzt werden kann. Warum die LEADER-Region und auch die CAM? Denn die Fördermittel kommen zu 60 Prozent aus diesen jeweiligen LEADER-Töpfen. Das sind Fördertöpfe, die stammen aus EU, Bund und Land. Und die restlichen 40 Prozent kommen aus den jeweiligen Camp-Budgets. Soweit kann das aber auch, wie gesagt, in den anderen Regionen eingesetzt werden. Für die Benutzer ist diese Plattform kostenlos und man kann also hineingehen und das ausprobieren. Man kann es auch für ein anderes Haus einmal ausprobieren, wenn man noch nicht in einer dieser Regionen wohnt. Aber wie gesagt, dann einmal schauen, ob man nicht in der jeweiligen Liederregion wohnt und ob nicht dort auch diese Initiative gesetzt werden kann. dass man wirklich auf einen Blick seinen Ortsteil, seine Ortschaft, seine Stadt sieht und dort wirklich eine total einfache, auch für Laien verständliche Einschätzung, eine Übersicht zum PV-Potenzial erhält. Also es ist auch für Gemeinden sehr wertvoll, sich einfach diesen raschen Überblick zu verschaffen und auch in der Abwägung, welche Dächer zuerst ausbauen, jetzt gemeindeseitig oder als Privater, wenn mehr als ein Dach zur Verfügung steht oder wie du vorhin geschildert hast, wenn man ein verwinkelteres Dach hat, sich wirklich gut zu überlegen, wie man diese PV-Anlage tatsächlich montiert und ausrichtet. Es ist in all diesen Belangen einfach eine sehr wertvolle Entscheidungshilfe. Ja, Christian Hummelbrunner, Chem-Manager der Traunstein-Region. Du bist Projektleiter dieses Projekts, gemeinsam mit dem Technologiezentrum Gmunden. Haben wir irgendwas vergessen dazu? Tool, das ist kostenfrei erreichbar, es ist sehr gut vergleichbar mit diesen Landkarten, die es da halt so gibt, so Maps, um halt keine Werbung zu machen. Man zoomt rein, oder auch DORIS, von dort stammen letztendlich die Daten, man zoomt rein zum eigenen Haus und kann dann in ein paar Schritten das eigene Dach mit PV-Modulen belegen virtuell, sie anschauen, welche Erträge zu erwarten sind und das Tool selbst weiß, ob das Dach Richtung Süden, Richtung Osten oder Richtung Norden geneigt ist, weiß, ob es dort eventuell Verschottungen gibt, weil auch Höhendaten drinnen sind. Also das ist einmal eine sehr, sehr gute erste Abschätzung. Ja, ich habe es, wie schon erwähnt, für mein Haus gemacht. Dann hat es mir ausgerechnet, dass ich für meinen Stromverbrauch inklusive E-Auto so 5, 6 kW Peak brauche. Dann habe ich aber gefunden, ich möchte so viel wie möglich belegen. Das kann man sich auch anschauen. Habe dann 10 kW Peak eingegeben und dann kommt eben auch die Berechnung dazu. Das Ganze kann man sich speichern als PDF, kann es ausdrucken und ja, es wird sicher spannend, wenn man mit so etwas zu seinem Elektriker geht und sagt, bitte, ich möchte jetzt da eine PV-Anlage und da habe ich meine Berechnung. Wäre glaube ich ganz spannend, was die dann dazu sagen, weil es wirklich professionell ist und weil es ein guter erster Einstieg ist. Was würdest denn du sagen? Soll man so viel wie möglich PV aufs Dach geben oder nur so viel, wie man selbst verbraucht? Also ich glaube mir grundsätzlich, was du vorher gesagt hast, wenn du mit dem Ausdruck aus dem Solarkataster zu deinem Solatür gehst, die werden sicher Freude haben zum momentanen Zeitpunkt, weil die mit Orbit reichlich ausgelastet sind. Ja, das Thema Dimensionierung, das ist momentan eine sehr zweischneidige Geschichte. Also wenn wir die 2030-Ziele, EU-Green-Deal-Ziele erreichen wollen, dann gibt es eigentlich nichts anderes, als dass man sagt, rauf was Platz hat. Also Photovoltaik, Anlage maximal mögliche Größe, der Energieverbrauch in Zukunft geht in Richtung elektrische Energie, wir werden das alles brauchen und es sollte keine Dachfläche ungenützt bleiben. Das ist einmal das eine. Das zweite, der erste Schritt, wenn ich eine PV-Anlage bauen möchte, ist diese Meldung an den Netzbetreiber. Also bei uns in der Region ist das die Netzhaube Österreich. Das ist eine Netzmeldung, die ich dort mache oder genau genommen ein konzessionierter Elektrotechniker. Dann wird es angeschaut und überprüft vom Netzbetreiber und dann kommt es zu einer Netzzugangszusage. Das ist ein bisschen ein Unwort, ich weiß, aber da steht dann drinnen, welche maximale Größe, die ich dort bauen darf. Idealerweise das, was ich mir wünsche, ganzes doch. Möglicherweise, wenn das Netz schon Kapazitätsgrenzen angelangt ist, kriege ich nicht die ganze Größe, die ich mir wünsche, zugesagt. Darum ist das Erste, was man in dem Fall macht, idealerweise diese Netzmeldung, dass ich dann wirklich sehe, was ich bauen darf. Aber grundsätzlich sollte man davon ausgehen, das maximal Mögliche aufs Dach zu legen, wäre meine Empfehlung zum momentanen Zeitpunkt. Ja, was man sich im Detail auch noch anschauen muss, ist, gibt es irgendeine Beschattung im Garten, ein großer Baum oder eine Mansarde. Ich habe bei meinem Haus gesehen, die Berechnung hätte eine Mansarde völlig ignoriert und dort gibt es auf alle Fälle eine Beschattung. Das muss man sich im Detail dann noch einmal anschauen. Ja, bevor wir jetzt zum Thema Wärme kommen, spielen wir noch über Sonnenschein, Walking on Sunshine, Bailey Pelkman. And I just can't wait till the day that you knock on my door Now every time I go for the mailbox, gotta hold myself down Cause I just can't wait till you ride me, you're coming around I'm walking on sunshine, whoa I'm walking on sunshine, whoa I'm walking on sunshine, whoa And don't it feel good? And don't it feel good? And don't it feel good? I used to think maybe you love me I know that it's true And I don't wanna spend all of my life just waiting for you No, I don't want you back for the weekend, not back for a day Oh baby, I just want you back and I want you to stay I'm walking on sunshine, oh I'm walking on sunshine, oh I'm walking on sunshine, oh And don't it feel good? Hey, all right now And don't it feel good? Hey, all right now I feel love, I feel love, I feel love, it's really real I feel love, I feel love, I feel love, it's really real I feel love, I feel, I feel the love, it's really real I feel the love, I feel the love, I feel the love, it's really real I feel the love, I feel the love, I feel the love I'm walking on sunshine, whoa I'm walking on sunshine, whoa I'm walking on sunshine, whoa I'm walking on sunshine, whoa And don't it feel good? And don't it feel good? Walking on sunshine, baby Walking on sunshine, baby Wir sprechen in der Sendereihe Klima und Du Wir sprechen in der Sendereihe Klima und Du über die Stromproduktion am eigenen Haus, beziehungsweise auch über das Thema Wärme. Wenn ich jetzt noch fossile Brennstoffe verheize. Wie gehe ich da vor? Ich habe schon mit vielen Leuten darüber gesprochen, die sagen dann so, naja, ich habe noch eine alte oder eine Ölheizung, die ist noch gar nicht so alt. Wäre es nicht besser, wenn ich die noch so lange verwende, solange es noch geht? Christian Hummelbrunner, was ist da so deine Meinung dazu? Das Thema Wärme hat ja verschiedene Aspekte. Das eine davon ist, dass ich einen bestehenden Kessel durch einen neuen ersetzen kann. Das zweite sind aber durchaus Effizienzmaßnahmen. Also was ich auf jeden Fall machen kann, sind Maßnahmen zu setzen, um Energie einzusparen. Und da gibt es ein paar relativ einfache Methoden. Also was möglicherweise nicht so bekannt ist, ein Grad weniger Raumtemperatur spart ungefähr 6% Heizkosten. Das ist eine ganze Menge. Also das zahlt sich schon aus, dass man sich das durchaus anschaut. Das zweite, Wärmeverluste, ist ein Riesenthema, beispielsweise Fenster. Es zahlt sich aus, einmal zu schauen, ob die Fenster dicht sind. Fenster einstellen bzw. neue Dichtungen ist eine durchaus einfache Möglichkeit, entsprechende Heizkosten einzusparen. Das dritte, ich kann mir anschauen, ob im Keller, wo meine Heizungsanlage ist, auch die ganzen Rohre entsprechend gedämmt sind. Also all dies organisatorische Maßnahmen, Effizienzmaßnahmen, ist ein Schritt, den kann man ganz leicht machen. Den kann man machen, bevor man darüber nachdenkt, ob man überhaupt einen neuen Kessel einbauen möchte. Das zweite, Kesseltausch, ist zum momentanen Zeitpunkt sehr angesagt, sage ich mal. Es gibt Förderungen, es gibt sehr gute Förderungen, speziell für alle die Menschen, die ein niedrigeres oder ein nicht allzu hohes Einkommen haben. Also da geht im Rahmen der Maßnahme Sauberheizen für alle die Förderung bis an die 100%. Ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen unglaubwürdig, ist aber tatsächlich so. Also Sauberheizen für alle mit bis zu 100% beim Tausch von einem fossil betriebenen Gerät, also Öl-Gas, durch ein nachhaltiges Heizsystem, wie Nahwärme oder wie Pellets oder wie Hackschnitzel oder wie Wärmepumpe. Ich habe das bei meinem Haus vor einigen Jahren auch gemacht und habe eine Pelletsanlage eingebaut. Was man zuerst braucht, ist einen Energieberater. Da ruft man oder kontaktiert den Energiesparverband Oberösterreich und gibt bekannt, dass man seine Heizanlage ändern will. Und dann kommt der Energieberater in die Wohnung, in das Haus und berät genauso, wie du gesagt hast, wo kann man denn Wärme einsparen? Wie geht das? Und die zweite Frage ist dann eben, wie schaffe ich den Umstieg auf nicht fossilen Brennstoff? Das hängt natürlich vom Haus ab. Ich habe ein altes Haus ohne Fußbodenheizung, also war es eine Pelletsheizung, die jetzt wirklich sehr gut funktioniert. Und was mich auch überrascht hat, dass also auch ich eine gute Förderung bekommen habe und dass das schaffbar ist. Man braucht ein bisschen einen langen Atem, bis man die ganzen Förderungen dann beieinander hat. Aber soweit ist es jetzt sicher die beste Zeit, das anzugehen. Und ja, wie du gesagt hast, für die, die wenig Einkommen haben, ist es bis zu 100 Prozent gefördert und das Sauberheizen für alle, aber auch der Energieberater wird das jedem auch vorlegen und wird ausrechnen, wie viele Förderungen man bekommt. Also das ist sicher eine tolle Geschichte. Ihr in den beiden Camps seid ja auch aktiv unterwegs zu dem Thema Raus aus Öl und Gas. Sibylle, Kjani? Ja, also es ist natürlich für alle relevant, Heizungen zu tauschen, unabhängig davon, wie die Einkommenssituation ist. Also auch Haushalte, die nicht jetzt, sage ich mal, Sozialhilfe beziehen oder eine Gistbefreiung haben, was die Voraussetzung dafür wäre, dass eben der Kesseltausch dann auch wirklich über das Sauberheizen für alle bis zu 100 Prozent gefördert wird. Also jetzt sage ich, für den Rest der Haushalte, die interessiert sind am Kesseltausch, ist die Förderung aber auch wirklich interessant. Also bis zu 50 Prozent der Kosten werden hier durch Förderungen abgedeckt. Es ist von dem her wirklich der Moment gekommen, um jetzt das System zu tauschen. Und wir unterstützen natürlich da auch mit Informationen innerhalb der Camps. Und auch das ist jetzt natürlich keine Hexerei vom Ablauf her, diese drei Schritte, die es im Wesentlichen braucht, von der Energieberatung, Registrierung über die Antragstellung und dann einfach dieses Bericht legen über die Rechnungen, die tatsächlichen Kosten. Das ist wirklich gut schaffbar und auch für Menschen, die noch nicht so viele Erfahrungen mit Abwicklung von Förderungen haben, bewältigbar. dass ja neue Gebäude an Gas angeschlossen wurden. In meiner Gemeinde wurde auch gerade wieder ein neues Gebäude gebaut und an Gas angeschlossen. Das ist schon jetzt eine Riesenaufgabe für Gemeinden, auch hier den Ausstieg zu schaffen. Und dazu gibt es ja auch Förderungen, aber es muss die Gemeinde wollen und da müssen alle an einem Strang ziehen. auch Förderungen, aber es muss die Gemeinde wollen und da müssen alle an einem Strang ziehen. Sibylle, du hast 29 Gemeinden in deiner Region, Christian Hummelbrunner, du hast wie viele? 13. 13 Gemeinden, ja, in der Attersee-Atergauere-Region sind es auch noch einmal so viele. Also, eine große Aufgabe für euch, das zu schaffen. Auf jeden Fall eine große Aufgabe und es ist auch Kreativität gefragt. Also auch, was macht man mit solchen Entscheidungen, gestrandeten Investments in Infrastruktur, die jetzt in der Form in naher Zukunft nicht mehr benötigt wird. Da bleiben natürlich Speichersysteme, Leitungen etc. in Zukunft brach oder auch nicht, je nachdem, ob man auch Ideen entwickelt, diese Leitungen nachzunutzen. Genau, da ist sicher noch sehr viel Innovationsraum möglich. Und ja, da sind wir sehr gefordert, gemeinsam mit den Gemeinden an guten Lösungen zu tüfteln. Ja genau, da sind wir schon bei meiner nächsten Frage. Wir haben so viele Gasleitungen, kann man die nicht einfach mit Biogas befüllen, Christian? ungefähr drei Viertel im Sommerhalbjahr und ein Viertel im Winterhalbjahr stattfinden. Beim Verbrauch ist es umgekehrt. Das heißt, wir müssen in irgendeiner Art und Weise die Energie vom Sommer in den Winter bringen. Und da gibt es im Grunde genommen eigentlich nur eine einzige Möglichkeit. Und das ist Wasserstoff. Man kann in weiterer Folge den Wasserstoff dann weiterverwandeln in Methan, also Gas oder auch in Flüssigbrennstoffe, aber Wasserstoff ist da sicher die geeignete Möglichkeit und viele von diesen Speichern, die jetzt für Gas vorgesehen sind oder auch die Leitungen, die funktionieren auch mit Wasserstoff. Nicht alle, bei ein paar werden wir Sachen wahrscheinlich ändern müssen, aber grundsätzlich werden die schon verwendbar in dieser Richtung. Ja, also viele Möglichkeiten. Ich denke einmal für den einzelnen Bewohner einer Wohnung oder eines Hauses macht es keinen Sinn, auf Projekte zu warten, die jetzt noch viel Zeit brauchen. Jeder soll etwas tun. Wir haben heute schon viele Informationen gegeben und ich denke, wir spielen jetzt nochmal etwas zum Thema Klimaschutz, MHP. Voll cool, dass man im Winter auch im T-Shirt rausgehen kann. Was? Es ist schon Winter. Das kann doch nicht sein. M.H.B. Es ist wirklich schon Winter und es regnet von oben herab Kein Schnee in Sicht, denn die Erde ist leider nicht mehr ganz auf Trab Was können wir tun, damit die Erde nicht mehr wärmer wird wegen uns? Lieber Elektroauto statt Diesel und CO2-Ausstoß. Wir müssen schnell die Hand anlegen, damit das nicht so weiter geht. Am besten wecken wir uns an das Klimaschutzpaket. Klimaschutz. Klimaschutz Das Meer ist voller Plastik Und die Tiere sterben daran Wer's jetzt noch nicht kapiert hat Der hat einfach keinen Plan Was können wir tun, damit die Erde nicht mehr wärmer wird Wegen uns, lieber Elektroautostadt Diesel und CO2-Ausstoß. Wir müssen schnell den Stahl anlegen, damit das nicht so weiter geht. Am besten wenden wir uns an das Klimaschutzpaket. Klimaschutz. Klimaschutz Klimaschutz Es gibt ne Aktion, die heißt Two Minutes Beach Clean. Die funktioniert allein oder auch im Team. Man geht am Strand oder Park entlang. Und wer das will, auch mit Gesang. Die Aufgabe ist, man sammelt ganz viel Plastik. Das ist gechillt und keineswegs hastig. Es ist ganz einfach den Müll aufzusammeln. Dort die heutige Jugend ist nur noch am Rumgangen. Gebt euch einen Ruck und rafft euch auf, denn sonst nimmt das alles weiter seinen Lauf. Wir wollen die Erde noch länger behalten, deshalb müsst ihr euren Kopf einschalten. Musik Wir müssen schnell nichts halter nehmen, damit das nicht so weitergeht. Am besten wenden wir uns an das Klimaschutzpaket. Wir sprechen im Rahmen der Radiosendung Klima und Du über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Jetzt sprachen wir davon, eine Pelletsanlage zu machen oder eine Wärmepumpe. Was ist aber im Falle eines Blackouts, wenn ich diese Heizung nicht verwenden kann? Es ist Winter, Jänner, Minusgrade und ich habe keinen Strom, um meine Pelletsanlage zu bedienen. Christian Hummelbrunner hat da sicher eine Lösung. Das Thema bei uns ist in der Zwischenzeit einfach das, dass so gut wie kein einziges Gerät mehr ohne elektrische Hilfsenergie funktioniert. Moderne Heizungen auch nicht. Also die brauchen in irgendeiner Art einen Stromanschluss. Nur es gibt eine Möglichkeit, dass ich kann, meine Photovoltaikanlage, wenn ich es von Anfang an so plane, so auslegen und so ausführen lassen, dass diese Anlage inselfähig ist oder notstromfähig ist. Da gibt es unterschiedliche Bezeichnungen und dahinter steckt nichts anderes, als dass die Photovoltaikanlage im Fall eines Netzausfalls imstande ist, selbstständig das Haus und nur das Haus alleine wieder zu versorgen. Also man braucht eine Einrichtung, die Hausnetz und öffentliches Netz trennt ist, selbstständig das Haus und nur das Haus alleine wieder zu versorgen. Also man braucht eine Einrichtung, die Hausnetz und öffentliches Netz trennt und man braucht einen Wechselrichter, der imstande ist, dann selbst dieses Netz mit der entsprechenden Spannung und mit der entsprechenden Frequenz wieder aufzubauen. Und idealerweise natürlich eine Batterie, die dafür sorgt, dass halt auch genug Energie da ist. Also es würde ja auch ohne Batterie funktionieren, nur rein mit der Energie vom Dach. Nur hat es halt den Nachteil, wenn irgendwo eine Wolke vor die Sonne kommt und ich brauche gerade eine größere Energiemenge, dann wird das System zusammenbrechen und wieder neu aufbauen, weil zu jedem Zeitpunkt natürlich die Energie da sein muss und das ist nur mit einer Batterie gewährleistet. Also das heißt, Photovoltaikanlage mit dem richtigen Wechselrichter, mit dieser Trenneinrichtung, das öffentliches Netz und Hausnetz im Fall vom Netzausfall getrennt wird und einer, das ist jetzt ein bisschen frech beschrieben, einer geeignet großen Batterie, was immer eine geeignet große Batterie natürlich dann sein mag. Ja, das könnte dann auch das Elektroauto sein, mein Lieblingsthema. Diese Envitec-Box, was muss man da so an Kosten noch kalkulieren, wenn man diese Notfallbox installieren lässt? Also diese Envitec-Box, die du gerade angesprochen hast, das ist dieses Umschaltteil, das automatische, mitsamt Einbau, würde ich sagen, je nachdem wie komplex die Situation ist, wahrscheinlich 1.500 bis 2.000 Euro. Ein Wechselrichter, der im Stand ist, einen Inselbetrieb auszuführen, wird ebenfalls so ca. 2000 Euro teurer sein als ein Standardwechselrichter. Ja, und Batterie ist halt dann die Frage, wie groß hätte man es denn gerne. Ja, ich würde natürlich jetzt nicht irgendwo alle im Dunkeln lassen. Ich bei mir zu Hause habe eine Batterie mit 6,5kWh die im Grunde genommen ausreicht, dass ich über die Nacht drüber komme. Ich glaube auch, dass Batteriesprecher über 10kWh in einem Privathaus nicht allzu viel Sinn machen und man kann zum momentanen Zeitpunkt mit so ungefähr 700 Euro pro Kilowattstunde rechnen an Kosten für den Batteriespeicher. Die zusätzlichen Kosten vom Wechselrichter habe ich vorher schon gesagt, der eben das ganze Management von der Batterie dann übernimmt. Also man kann sich das so vorstellen, es kommt von außen kein Strom, im Fall eines Blackouts, das System schaltet um, geht auf eine andere Spannung. Es ist im Haus dann sozusagen Selbstversorgung. Und wenn dann wieder Strom von außen kommt, dann weiß die Envidec Box, jetzt heißt es wieder umschalten. Genau, es wird ja diese Anlage, also startet selbst im Inselbetrieb hoch. Spannungs- und Frequenzniveau muss natürlich dasselbe sein, sonst würden es die Elektrogeräte nicht aushalten, aber der Wechselrichter, der das managt, überwacht gleichzeitig das Netz von außen oder überwacht gleichzeitig, ob das Netz von außen vorhanden ist oder nicht. Und sofern das Netz wieder da ist, mit dem üblichen 50 Hertz, mit den 230 Volt oder 400, wenn man es dreiphasig anschaut, dann stoppt der Wechselrichter seinen Inselbetrieb. Wenn der Inselbetrieb vom Wechselrichter gestoppt ist, dann verbindet die Envitec-Box wieder öffentliches Netz und Hausnetz und dann habe ich den Strom wieder von außen vom Hausnetz zur Verfügung. Und dann würde der Wechselrichter wieder netzparallel drauf synchronisieren und wieder Strom erzeugen und einspeisen, so wie er es vorher vor dem Blackout gemacht hat. Und das alles vollautomatisch. Und das dauert alles nur im Grunde unterhalb einer Minuten. Diese ganzen Vorgänge. Ja, ihr beide macht in den Camps ja auch Veranstaltungen dazu. Die Termine findet man auf euren Homepages, aber auch im Facebook seid ihr aktiv auf Instagram. Also einfach liken, Camp Vöckler-Ager, Camptraunsteinregion, chem.attersee.attergau und da findet man alles zu diesen Infoveranstaltungen. Ja, jetzt spielen wir noch ein paar Takte zum Strom von Max Rabe. Die Sonne scheint so hell, ich bin voller Energie. Alles geht ganz schnell, Elektrotechnologie. Das macht mich froh, ich drück aufs Tempo. Ich will nicht warten, sondern starten und dreh schon mal aufs Pedal. Ich fahr mit Strom, ich fahre elektrisch. Ich fahr mit 180 Kilowatt durch meine Stadt. Ich fahr mit Strom und gar nicht hektisch, weil ich meine Batterien bis zum Rand geladen hab. Ich fahr mit Energie aus Billionen Elektronen Das ist die neue Synergie, ich glaub das könnte sich lohnen Das ist die neue Synergie, ich glaub das könnte sich lohnen. Das macht mich froh, ich drück aufs Tempo. Ich will nicht warten, sondern starten und dreh schon mal aufs Pedal. Ich fahr mit Strom, ich fahre elektrisch, ich fahre mit 180 Kilowatt durch meine Stadt. Ich fahre mit Strom und gar nicht hektisch, weil ich meine Batterie bis zum Rand geladen hab. bis zum Rand verladen hab. Hin und zurück durch die Republik, wenn der Akku hält, einmal um die Welt. Ich fahr mit Strom, ich fahre elektrisch. Ich fahr mit 180 Kilowatt durch meine Stadt. Ich fahre mit Strom und gar nicht hektisch, weil ich meine Batterie bis zum Rand beladen hab. Und läuft es nicht, wie ich hoff, probier ich Wasserstoff. Wir sprechen im Rahmen der Sendung Klima und Du über den Einsatz von erneuerbaren Energien im Bereich des eigenen Wohnraums. Der Christian Hummelbrunner hat mir genau erklärt, wie das auch geht mit einer Blackout-Lösung, wenn man eine PV-Anlage hat am eigenen Dach und möchte sein Haus versorgen, wenn es gerade keinen Strom gibt. Ja, da gibt es noch eine große Frage an die beiden, Sibylle Chiari und Christian Hummelbrunner. Wie geht das, wenn ich jetzt eine große PV-Anlage am Dach installiert habe, so zum Beispiel 10 kW Peak, da habe ich doch einiges an Überproduktion und ich habe sehr nette Nachbarn und ich möchte mit ihnen den Strom teilen. Wie geht das? Ja, also grundsätzlich geht das, sobald man einen netten Nachbarn oder eine nette Nachbarin findet. Man muss nur zu zweit sein. Jemand, der produziert und jemand, der verbraucht. Und wenn das gegeben ist, kann man auf sehr niederschwelligem Niveau anfangen, über Grundstücksgrenzen hinweg diesen Strom privat quasi zu verteilen. Und was es dazu braucht, in wenigen Schritten, man muss sich einigen auf eine Mini-Organisation, die das Ganze trägt, also diese sogenannte Erneuerbare Energiegemeinschaft trägt. Das ist in den meisten Fällen ein kleiner Verein, der minimal besetzt werden kann innerhalb von Nachbarschaften und die offizielle Trägerschaft dieser Ansprechstelle auch und Vertragspartner mit dem Netz etc. darstellt. Christian, du hast ja schon viel Erfahrung auf dem Gebiet und du bist selber auch quasi Vereinsgründer schon geworden in deiner Nachbarschaft. Wie sind denn deine Erfahrungen gewesen bei diesem Schritt? Ja, wir haben seit ungefähr Mai heuer die Energiegemeinschaft am Laufen. Tatsächlich ist es eigentlich relativ einfach. Also es ist keine technische Lösung, wie man sagt in Vorträgen, sondern es ist eine organisatorische Lösung und die Energiegemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass man zusätzliches Kasseln in einen Wechselrichter schraubt, sondern entsteht durch Verträge mit dem Netzbetreiber. Man braucht eben diese Trägerstruktur, die du angesprochen hast, und dann braucht es Verträge mit dem Netzbetreiber, dann braucht es einen Zugang zu einem Internetportal, das ist dieses sogenannte EDA-Portal, das steht für Elektrizitätswirtschaftlicher Datenaustausch, dort laufen sämtliche Daten zusammen und dort wird die Energiegemeinschaft dann aktiviert. Und sobald diese ganzen Vertragsgeschichten und Aktivierungssachen abgeschlossen sind, findet dann tatsächlich dieser Energieaustausch statt. Oder genau genommen wird die Energie, die bei deinem Dach zum Beispiel, Sibylle, übrig bleibt, deinem Nachbarn zugeordnet, wenn er es gerade in derselben Viertelstunde verbraucht. Also wenn man es zum ersten Mal hört, ist es durchaus komplex, aber in Wahrheit, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, ist es eigentlich relativ einfach. Und in dem Fall kann man sagen, wenn sich wer dafür interessiert, bitte gerne an uns Modellregionsmanagerinnen wenden, wir helfen da gerne weiter, beziehungsweise haben in die jeweiligen Regionen, in die jeweiligen Gemeinden vielleicht sogar schon Projekte am Starten oder am Kochen, wo man dann nur mehr mitmachen braucht, wenn man möchte. Ja, jetzt haben Sie viel gehört, eine Stunde lang Informationen, aber wir haben versucht, Ihnen das möglichst in verdaubaren Happen zu präsentieren. Es ging heute über das Thema, wie mache ich mir meinen Strom selbst, wie schaffe ich den Umstieg von raus aus Öl und Gas und was mache ich im Fall von Blackout und wie geht das mit Energiegemeinschaften. Ja, falls Sie diese Sendung noch einmal hören wollen, diese und auch alle anderen Sendungen von Klima und Du sind gespeichert auf CBA unter Klima und Du. Ich darf mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit bedanken. Ich bin Sabine Pommer. Gemeinsam mit Sibylle Chiari und Christian Hummelbrunner haben wir heute diese Sendung gestaltet und werden auch im Weiteren solche Sendungen gestalten. Und Sie finden auch einiges unter chemma.sam im CBA als Podcast gespeichert. Also Sie können sich auch in Ruhe zurücklehnen, die Kopfhörer aufsetzen und unseren Infos zuhören. Ich bedanke mich ganz herzlich, Sibylle Chiari, Christian Hummelbrunner, für eure Mithilfe bei dieser Radiosendung zu den Themen erneuerbare Energie in meiner Wohnung. Unser Thema war heute, wie mache ich meinen Wohnraum klimafit? Ich wünsche allen ganz viel Erfolg damit und auch Spaß damit, denn so ein Umstieg kann auch Spaß machen, habe ich selbst am eigenen Leib erlebt. Ja, und dann wünsche ich allen, dass diese Projekte gut laufen und dass sie auch, wenn das in ihren Wohnungen dann gut läuft, auch weitererzählen an Freunde und Bekannte. Somit einen guten Umstieg in der Klimawende und ich wünsche allen noch viele gute Ideen dabei, wie man klimafitter leben kann. Auf Wiederhören. Klima und Du kann. Auf Wiederhören. wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich.