Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Sveta Kvartalová, 1931. Shabbat Shalom Ha-mishra, mishra deray Shnei orot maleil, maleil, maleil Le'ansi rantsim b'yom Maurat eiai, eiai, eiai, lio mar tom, mar tom. Veni, slain, slain, val, et spodei, de arum, arum a il. Nei arum vala il, vala il, vala il, li l'ansur, l'ansur in vil hom. Lirat sirun siri binom Ma'orot eilay, eilay, eilay Lirat baratom, baratom She'yorot balay, balarol balayl, balayl, balayl, l'ramzi, ramzi, b'om. Never Never forget. A very warm welcome to all the international guests. It's a great honor to have you here in our city. More than 70 descendants from all over the world, especially United States, Canada, Argentina, England, Germany and Israel are with us to remember. Es ist uns eine besondere Ehre, dass rund 70 Nachkommen von 15 Linzer Familien aus so vielen verschiedenen Ländern dieser Welt zu uns nach Linz angereist sind. Herzlich willkommen Ihnen allen zu dieser feierlichen Zeremonie. Die Stadt Linz setzt mit den heute fertig errichteten Stählen ein sehr bedeutendes und auch ein sehr würdiges Erinnerungszeichen für die jüdischen Linzer Opfer des Nationalsozialismus. Besonders freut es mich, die vielen Ehrengäste und Mitwirkenden heute begrüßen zu dürfen. und Mitwirkenden heute begrüßen zu dürfen. Als besonderen Ehrengast heiße ich den Botschafter des Staates Israel, Herrn Mordechai Rotgold, herzlich willkommen. Aus dem Nationalrat begrüße ich Frau Abgeordnete Sabine Schatz. Ganz besonders herzlich begrüße ich unseren Herrn Bürgermeister Klaus Luger. Kolleginnen der Linzer Stadtregierung, Vizeprämierin Karin Hörzing, Vizeprämierin Tina Blöchel, Stadträtin Eva Schobesberger und alle Mitglieder des Linzer Gemeinderates, herzlich willkommen Ihnen allen. Ein besonderer Tag ist es vor allem für alle Vertreterinnen der israelitischen Kultusgemeinden, die auch einen wesentlichen Impuls und Beitrag für dieses Projekt geleistet haben. Ich freue mich, Frau Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Linz, Frau Charlotte Herrmann und Vizepräsident Martin Kamrat begrüßen zu dürfen. Ein herzliches Willkommen auch den Vertretern der israelitischen Kultusgemeinden aus Wien, Oberrabiner Jaron Engelmeier aus Salzburg, Präsidentin Hanna Feingold aus Tirol und vor Ahlberg, Präsident Günther Lieder, danke für Ihr Kommen. Applaus Ich freue mich auch sehr über die Anwesenheit von Bischof Manfred Scheuer und Superintendent Gerold Lehner. Applaus Hinter dem Gelingen dieses Projekts steckt wirklich sehr viel Arbeit. Organisation, künstlerische Kreativität und wissenschaftliche Forschung. Es ist mir daher auch ein Bedürfnis, die Projektverantwortlichen hier namentlich zu nennen und besonders sich zu bedanken und sie zu begrüßen. Kulturdirektor Julius Stieber, der Projektleiterin Gerda Forstner, sowie dem Gestalter der Erinnerungszeichen, unserem Künstler Andreas Strauß und der wissenschaftlichen Kuratorin Verena Wagner. Es waren zudem auch noch so viele weitere Personen an diesem Projekt beteiligt, die ich hiermit allgemein begrüßen darf. Alle anwesenden Jurymitglieder, alle beteiligten Lehrlinge der Föst Alpine mit Personalleiter Alexander Pieslinger, alle mitwirkenden Firmenvertreterinnen und Mitarbeiterinnen aus den städtischen Geschäftsbereichen. Danke auch an Anita Dummfahrt vom Zukunftsfonds der Republik Österreich für die Unterstützung. Danke auch an Shira Kamon und Antonis Vounelakos für die musikalische Gestaltung. Vielen Dank an alle. Es freut mich auch, alle Gäste aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Mitglieder der Friedensinitiative begrüßen zu dürfen. Besonders begrüße ich auch die Vertreterinnen und Vertreter der Opferverbände Yad Vashem und des Mauthausen-Komitees sowie alle Anwesenden der israelitischen Kultusgemeinde Linz. Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Geschichte lebendig zu halten und niemals zu vergessen, das ist unsere Aufgabe und unsere große Verantwortung auch als Stadt Linz. Die lebendigste und wirksamste Erinnerung ist die Erinnerung an Menschen mit ihrem Namen. Mit den heute eingeweihten Erinnerungsdelen erfüllt die Stadt auch diese Aufgabe einer personalisierten Erinnerungskultur im öffentlichen Raum. Ich bin sehr dankbar, dass von so vielen Beteiligten in einem wirklich langen Prozess ein so würdiges, gelungenes und vorbildhaftes Gedenkprojekt zustande gekommen ist. Wesentlichen Anteil dabei hat die exzellente künstlerische Idee und Umsetzung durch Andreas Strauß. Teil dieses Gesamtprozesses war natürlich auch die handwerkliche Umsetzung. So gelingt es, jungen Menschen die schreckliche Geschichte der Shoah näher zu bringen, wenn man sie nämlich einbindet auch in so einen Entstehungsprozess. Und gleichzeitig für unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren. Es war und ist ein sehr lebendiger Prozess der Erinnerung und es ist für mich auch ein sehr berührender Moment heute, wenn Sie als Nachkommen hier gemeinsam mit uns diese Zeremonie feiern und damit auch die Erinnerung so lebendig und persönlich werden lassen. Danke, dass Sie alle hier sind. We remember. Sehr geehrter, hochgeschätzter Herr Botschafter, werte, jetzt namentlich begrüßte relig jener Menschen, die aus dieser Stadt vertrieben worden sind, die deportiert worden sind oder ermordet worden sind, heute hier in unserer Stadt uns ihre Ehre erweisen. Werte Damen und Herren, werte Festgäste. Ich war sehr berührt, als ich erfahren habe, dass über 70 Nach unsere Einladung angenommen haben, denn es ist eine Geste großer Menschlichkeit, in eine Stadt zurückzukommen, die ihren Vorfahren das Schrecklichste angetan hat, was man jemandem antun kann, nämlich vertreiben, morden, Heimat und Leben nehmen. Leben, Morden, Heimat und Leben nehmen. Und wenn man die Geschichte unserer Stadt, besonders auch immer in diesen Tagen, ein wenig sich in Erinnerung ruft, dann ist es leider sehr beeindruckend, wenn man weiß, dass am 12. März 1938 von diesem Haus aus, von jenem Balkon, der direkt an die Räumlichkeiten meines Büros, meines Sekretariats angrenzt, der größte Massenmörder der Geschichte, die Rückkehr Österreichs ins Deutsche Reich verkündet hat. Dass der Weg, den wir heute über den Hauptplatz gegangen sind und die Stiegen, die in diesen Saal führen, jene Stiegen sind, die am Abend dieses 12. März 1938 auch Adolf Hitler genommen hat. auch Adolf Hitler genommen hat. Es führt uns auch wieder in Erinnerung, dass Massenverbrecher des NS-Regimes ihre Herkunft, ihre Sozialisation, ihr erstes nationalsozialistisches Wirken in dieser Stadt getätigt haben. Namen wie Ernst Kaltenbrunner, Adolf Eichmann, Franz Langoth und ganz besonders auch August Eigeruber sind nur die Spitze dessen, was sich in unserer Stadt, in der Ersten Republik, an Antisemitismus, an Illiberalität und an Bereitschaft für Diktatur und Terrorismus herausgebildet hat. Übrigens jener August Eigeruber, der schon im Juni 1938 die Linzer jüdische Gemeinde aufgefordert hat, diese Stadt zu verlassen, nach Wien zu gehen, denn Linz sollte möglichst rasch judenfrei sein. Und es war auch jener August Eickgruber, der mit besonderer Brutalität in der Reichspogromnacht im November 1938 vorgegangen ist und in einem Telegramm ganz stolz nach Berlin meldete, Linz ist judenfrei. Es ist auch jene Stadt, in deren unmittelbarer geografischer Nähe das Konzentrationslager Mauthausen ist. Es ist aber jene Stadt auch, die während der NS-Zeit zahlreiche Nebenlager am heutigen Stadtgebiet hatte, wo Zwangsarbeit dafür sorgte, dass die Rüstungsindustrie in Schwung bleiben sollte. Und wir haben auch vor wenigen Tagen durch eine Statue von der Künstlerin Timna Brauer, auch jener gedacht, die in den Stollen in Linz, direkt unter dem Botanischen Garten, jene Arbeiten verrichteten, die dazu beigetragen haben, dass das NS-Regime noch länger Waffen gehabt hat. Und uns auch erstmals hier mit dem Faktum, dass viele Zwangsarbeiterinnen, auch Jüdinnen und Juden, dort der Prostitution unterzogen worden sind. Wir haben ein gewaltiges historisches Erbe in unserer Stadt und deswegen haben wir uns auch immer wieder, nicht nur aus Tradition inzwischen, sondern aus tiefe Überzeugung vor den Opfern zu verneigen und die Nachkommen auch immer wieder um Verzeihung zu bitten. Und deshalb nochmal ein Dankeschön an Sie alle, die gekommen sind und auch diese Entschuldigungen unserer Generation damit annehmen. Wir können Geschichte nicht rückgängig machen. Weder die besonders schönen Zeiten, historische Epochen, geschweige denn die dramatischen oder die schlimmsten Epochen. Aber angeblich könnten wir Menschen aus der Geschichte lernen, Lehren ziehen, auch für unsere jeweiligen Gesellschaften? Und ich glaube, dass es dazu dreierlei Dinge bedarf. Das Erste, um aus der Geschichte zu lernen, ist eine ordentliche historische Aufarbeitung. Das gilt für alle historischen Prozesse, für jene des Nationalsozialismus umso mehr, denn der Nationalsozialismus war eine einzigartige Diktatur, eine unvergleichbare Diktatur. Die Geschichte der Menschheit ist leider bis zum heutigen Tag auch von anderen Diktaturen geprägt, gekennzeichnet, gequält. Aber die industrielle Vernichtung eines Volkes, die systematische Ermordung Andersseinder, Andersdenkender, das ist diese Einzigartigkeit des Nationalsozialismus, die auch darauf folgende Diktaturen in dieser Form nicht aufgewiesen haben. Und deshalb war es wichtig in dieser Stadt, eben wegen des erwähnten historischen Erbes, Deshalb war es wichtig in dieser Stadt, eben wegen des erwähnten historischen Erbes, dass wir eine schonungslose Aufarbeitung der eigenen Stadtgeschichte machen. Sie wird bis zum heutigen Tag von der Kulturdirektion und von unserem Archivdirektor Dr. Schuster, der heute auch hier ist, schonungslos vorangetrieben. Und schonungslos tatsächlich auch in Punkten, die schmerzhaft für Entscheidungsträgerinnen in den letzten Jahrzehnten gewesen sind. Ich möchte daran erinnern, dass mein Vor-Vor-Vorgänger Zeit seines Lebens mehr oder weniger auch belegen konnte, niemals Mitglied der NSDAP gewesen zu sein. als Mitglied der NSDAP gewesen zu sein. Eine, wie sich nachher herausstellte, Schutzbehauptung, die wir auch gerne in dieser Stadt geglaubt haben. Ich sage das nicht mit Vorwurf oder erhobenen Zeigefinger. Wir wollten das gerne glauben. Als die Archive geöffnet wurden, stellte sich heraus, dass das eine Lebenslüge war. Dass Franz Sillinger freiwillig bereits in den frühen 1940er Jahren einen Antrag auf Eintritt in die NSDAP gestellt hat. Das hat geschmerzt in dieser Stadt. Aber es wurde publiziert und es wurde auch öffentlich diskutiert. Und ich glaube, das ist wichtig, wenn man glaubwürdig sein will, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten, dass man nicht nur die Aspekte der anderen schonungslos aufarbeitet, sondern auch das, was im eigenen Haus nicht so einfach ist. ist. Das Zweite, um aus der Geschichte zu lernen, was man benötigt, ist etwas sehr Einfaches, aber nicht immer leicht Einzuhaltendes. Es nennt sich Haltung. Wir leben, besonders in den letzten fünf bis zehn Jahren, zumindest in Europa, das für unsere Gäste aus Übersee. Wir leben zumindest in Europa wieder in einer Zeit der Pauschalurteile, der Stigmatisierungen. Die Gruppen, die heute stigmatisiert werden, sie können das wortwörtlich zum Teil austauschen. Es hieß in den 20er und 30er Jahren die Juden. Heute betrifft das andere Bevölkerungsgruppen. Sie wechseln auch sehr häufig. Aber die Gefahr, diese Haltung dagegen nicht aufzutreten, das ist die größte Gefahr für unsere Demokratien. Und deshalb glaube ich, dass wir gegen Vorverurteilungen, Baschalverurteilungen Haltung zeigen müssen, auch klar sagen müssen, hier ist eine Grenze, die ist in einer liberalen Demokratie nicht zu überschreiten. die starken Zuzug durch Migration zum Teil auch durch unser eigenes Verhalten international verursacht, aber die durch Zuzug von Menschen aus anderen Kulturkreisen geprägt worden sind. Auch in Österreich ist die Haltung vieler Menschen fremdenfeindlich geworden. Und hier ist es gefährlich, dass es wieder zu Ausgrenzungen kommt. Das können unterschiedliche Zuwanderergruppen, unterschiedliche Kulturen sein. Wichtig ist auch hier zu sagen, wir wollen bei klaren Regeln in unserem Land gemeinsam leben. Und die entscheidende Frage ist nicht die Herkunft, ist nicht die Religion, geschweige denn die Hautfarbe. Die einzige Frage für Haltung in einer Demokratie ist, was jemand bereit ist, in eine Gesellschaft einzubringen, auch solidarisch in einer Gesellschaft zu sein, leistungsbereit, so wie das möglich ist, zu sein und auch hier zu sagen, wir lassen uns nicht auseinander dividieren. Das ist kein Zukunftsmodell in einer Gesellschaft und auch das sollten wir aus der Geschichte inzwischen gelernt haben. Und das Dritte, weil das ja nicht ganz unberechtigt ist, dass Politikerinnen und Politikern gegenüber der Vorwurf gemacht wird, dass wir sehr viel reden, sehr viel ankündigen und dann eher nicht immer in der Umsetzung unsere Stärken haben. Das Dritte, was aus Geschichte zu lernen ist, heißt Handeln. Und ich bin sehr froh, dass wir in Österreich in einem Staat leben, in dem gewisse hetzerische, verleumderische Tatbestände tatsächlich auch strafrechtlich relevant sind. Schlichtweg, sie sind verboten. Und ich bin froh darüber, dass Diskussionen, die es vor zehn Jahren gegeben hat, das Gesetz gegen die Wiederbetätigung zu liberalisieren, dass das in diesem Land nicht geschehen ist. Wiederbetätigung, Verharmlosung des Nationalsozialismus ist kein ideologisches Programm, das ist Menschenhass und das könnte dorthin führen, wo wir schon einmal waren. Deshalb ist es gut, dass diese Gesetze noch immer relativ streng sind, aber vor allem nicht aufgeweicht werden. Auch das gehört zum Handeln, eine Grenze zu ziehen. Und zum Handeln gehört jedoch auch Dialog. Wenn man eine Gesellschaft will, die niemanden ausgrenzt, dann haben wir auch den Dialog zu führen mit jenen, mit denen es nicht so leicht ist. Wenn wir heute einen Dialog hier in diesem Rahmen über Menschlichkeit führen, dann wird der nicht sehr kontroversiell sein. Das könnte sich sehr bald ändern, wenn wir mit anderen gesellschaftlichen Gruppen in diesen Dialog eintreten. Und hier, glaube ich, ist es wichtig für alle Menschen, egal ob sie Verantwortung in Religionsgemeinschaften tragen, in der Politik, ob sie ein Unternehmen führen, in einem Sportverein tätig sind oder sich einfach privat mit Freundinnen und Freunden treffen. Die klare Grenze zwischen Dialog und Widerspruch, zwischen Diskurs und Stillhalten klar zu ziehen. Wir benötigen in vielen Fällen auch laute Stimmen. Laute Stimmen mit klaren Inhalten. Und ich glaube, dass wir etwas in diesem Zusammenhang auch noch berücksichtigen müssen, was wahrscheinlich die nächsten Generationen, vor allem in Deutschland und Österreich, sehr inhaltlich prägen kann. deutlich prägen kann. In elf Jahren ist es genau 100 Jahre her, dass die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriffen haben. Und es ist oft schon in der Geschichte gewesen, dass 100-Jahres-Jubiläen am Ende dazu geführt haben, dass ein wenig etwas abgehakt worden ist. Dasergessen als nicht nur Appell und Bekenntnis, sondern auch als Handlungsleitung. Die Einzigartigkeit des Nationalsozialismus kann auch nicht über 100 oder 200 Jahre historisch relativiert werden. Und deshalb möchte ich mich ganz besonders bei all jenen Menschen bedanken, die als weiteren Schritt für unser Bekenntnis zur Aufarbeitung des historischen Erbes dieses Delen entwickelt, gestaltet, gebaut, aufgestellt und ermöglicht haben. Ein großer Dank an dich, Frau Präsidentin, dass wir dieses Projekt gemeinsam realisieren dürften. Es ist aus meiner Sicht ein einzigartiges Projekt und es stimmt auch, dass wir länger als andere Städte gebraucht haben, um diese Form von Erinnerung an vertriebene, ermordete Menschen zu gestalten. Das stimmt. von Erinnerungen an vertriebene, ermordete Menschen zu gestalten. Das stimmt. Aber wenn man das Ergebnis sieht, glaube ich, hat sich dieser längere Diskurs und das Ringen um eine Einzigartigkeit jedenfalls gelohnt. Auch an dich, Andreas Strauß, und an unsere Lehrlinge unseres Top-Betriebes, unserer Föstalpine, ein herzliches Dankeschön. Top-Betriebes unserer Vöstalpine. Ein herzliches Dankeschön. Es freut mich auch ganz besonders, dass junge Menschen über ihre Arbeit als Fachkräfte, für die sie ausgebildet werden, auch diese Erweiterung, diese Auseinandersetzung gemacht haben und auch mit der Emotionalität, die mir berichtet worden ist, dafür auch bei Ihnen ein riesengroßes Dankeschön. Ich möchte mich auch bedanken bei den politischen Parteien, die dieses Projekt ermöglicht haben. Auch wir haben einen Diskurs durchgeführt. Auch wir haben uns, wie man ein wenig in unserer Lokalkolorit sagen könnte könnte zusammengestritten, aber es ist etwas Positives dabei herausgekommen und nur durch das Aufeinanderzugehen, durch den Dialog zu führen und Haltung zu haben, ist es gelungen, dieses Projekt zu führen. Und da bedanke ich mich auch, denn es ist ein wichtiges Statement, dass hier eine breite Geschlossenheit auch der Kommunalpolitik gegeben ist. Bei Julius Stieber und Gerda Forstner ein Dankeschön für die gesamte Arbeit. Vor allem auch bei dir, liebe Gerda, für die Organisation, dass hier 70 Menschen aus der gesamten Welt hierher kommen durften. aus der gesamten Welt hierher kommen durften. Ich weiß, das war eine ordentliche Arbeit und mit auch sehr viel Fleiß, aber auch sehr viel Herzblut im besten Sinn des Wortes getätigt. Und abschließend, meine sehr geehrten Damen und Herren, auch ein Dank an Mitstreiterinnen in dieser Stadt, die über viele Jahre, um nicht zu sagen, bei einigen explizit schon über viele Jahrzehnte ein Teil dieser Gesellschaft sind, die aufklärerisch ist, die sich auch zu Wort meldet, wenn Antisemitismus oder autoritäres Denken zutage tritt. Und stellvertretend für diese positiven Kräfte in unserer Stadt möchte ich mich bei unserer Friedensinitiative und auch bei meinen Freundinnen und Freunden, darf ich sagen, von Yad Vashem ganz herzlich bedanken. Sie sind Rückgrat und für viele Menschen auch Kraftquell und Energie dafür, dass wir diese gesellschaftspolitische Arbeit fortführen. Nochmals ein herzliches Dankeschön und ganz besonders nochmals herzlich willkommen unsere Gäste. Applaus Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Kulturreferentin, sehr geehrte Nationalratsabgeordnete, sehr geehrte Frau UKG, Präsidentin, Herr Oberrabiner, Herr Bischof, Herr Superintendant, geschätzte Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde. Ganz besonders möchte ich gleich zu Beginn die Nachkommen der Vertriebenen oder Ermordeten, Jense, Jüdinnen und Juden begrüßen, aus Israel und aus der ganzen Welt. Ihre Reise hierher ist sicher für sehr viele sehr emotional. So wie jede jüdische Familie kenne auch ich den Schmerz und die Trauer, denn die Shoah klafft wie eine offene Wunde. Mein Großvater, Mordka Rothgold, wurde am 30. Juli 1942 in Auschwitz ermordet. Ich trage seinen Namen und wer von meiner Familie hätte 1942 gedacht, dass sein Enkel heute hier vor ihm als Botschafter des Staates Israel in Österreich stehen würde. Ich schätze sehr, Herr Bürgermeister, heute wieder hier bei Ihnen in Linz zu sein. Bereits im Mai war ich bei der Errichtung der ersten Erinnerungsstelle im Bernaschekpark dabei und heute kommt die Einweihung der Linzer Erinnerungszeichen zum Abschluss. Es kommt doch eine nächste Reihe nächstes Jahr. Ich persönlich finde, es ist hier eine sehr würdige Art des Gedenkens an die Opfer gelungen die von andreas strauß geschaffen wurde personalisiert dem individuum gewidmet und fest verankert im öffentlichen raum in der stadt für manche hat es zu lange gedauert aber heute leistet die stadt linz damit einen wichtigen beitrag zur erinnerung an die 144 jüdischen m, Frauen und Kinder aus Linz, die von den Nazis und ihren Helfern vertrieben oder ermordet wurden. Sie alle hatten einen Namen, eine Adresse. Sie alle hatten ein Leben hier in dieser Stadt, einen Alltag, einen Beruf, Nachbarn, Freunde, vielleicht Sorgen, mit Sicherheit Freuden, bis sie 1938 zu Freiwild wurden. Ausgegrenzt, beraubt, gejagt, misshandelt, nur weil sie Juden waren. Einige konnten fliehen, die anderen wurden verschleppt, versklavt, ausgebeutet, am Ende vernichtet. vernichtet. Nach der Shoah war die schmerzvolle Vergangenheit oftmals ihre Schatten auf die Beziehungen zwischen unseren Ländern. Heute bekennt sich das offizielle Österreich spät aber doch zu seiner historischen Verantwortung und zum Kampf gegen jede Form des Antisemitismus. Ein langer Prozess, der mit Bundeskanzler Wranicki in den 1990er Jahren begann und heute von Bundeskanzler Nehammer weiterentwickelt wird. Heute sind unsere Beziehungen besser als je zuvor. Der ehrliche Umgang mit der Vergangenheit ist das Fundament unserer Beziehungen, auf dem wir als Israelis heute unsere enge Freundschaft mit Österreich aufbauen können, um gemeinsam an einer besseren Zukunft zu bauen. In der Politik, mit der Zivilgesellschaft, in der Wirtschaft, im zwischenmenschlichen Kontakt. Wie Sie sicher wissen, gab es in den letzten Monaten zahlreiche hochrangige Besuche zwischen beiden Ländern. Höhepunkt war der Besuch von Bundeskanzler Nehammer bei Premierminister Yair Lapid im Juli. Die beiden Regierungschefs haben mit der Unterzeichnung der strategischen Partnerschaft zwischen Israel und Österreich einen neuen, nie dagewesenen Meilenstein gesetzt. Schon zu Beginn des Jahres zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner besuchte der damalige Außenminister Lapid die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Mauthausen, hier in Oberösterreich, nicht weit von Linz. Er hat eine bewegende Rede in Gedenken an seinen dort ermordeten Großvater gehalten. Dies zeigt, wie eng beklemmende trauer und das licht der hoffnung beieinander liegen der sohn eines überlebenden kehrte als repräsentant des jüdischen und demokratischen staates israel nach mauthausen zurück als gast des modernen österreich meine damen und herren wir müssen alles tun um die erinnerung anung an den Holocaust an die junge Generation weiterzugeben und gleichzeitig die israelisch-österreichische Freundschaft nachhaltig zu verfestigen. Der Jugendaustausch zwischen unseren Ländern liegt mir daher besonders am Herzen. Herr Bürgermeister Luger, vor diesem Hintergrund schätze ich an Ihrem Projekt besonders, dass junge Lehrlinge der FÖST bei der Umsetzung der Erinnerungszeichen beteiligt waren. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese jungen Menschen eines Tages auch in Israel begrüßen können. moderne jüdische Leben in Israel kennenlernen, unsere lebendige Demokratie, unsere vielfältige Gesellschaft, unsere blühende Wirtschaft, unsere atemberaubende Innovation als Start-up und Hightech-Nation. Der Wiederaufbau der jüdischen Nation in Israel nach dem Horror der Shoah liest sich trotz aller Herausforderungen wie eine Erfolgsgeschichte. Die Existenz des souveränen jüdischen Staates garantiert, dass Juden und Jüdinnen nie wieder wehrlos sind. Heute ist Israel ein Mitglied der internationalen Staatenfamilie mit immer mehr Freunden hier in Österreich und in der Region. Aber vergessen wir nicht, auch heute gibt es Tyrannen wie das iranische Regime, das uns mit Vernichtung droht. Ich kann Ihnen versichern, Israel wird sich stets mit Entschlossenheit verteidigen. wie das iranische Regime, das uns mit Vernichtung droht. Ich kann Ihnen versichern, Israel wird sich stets mit Entschlossenheit verteidigen. Denn unser Auftrag ist nie wieder. Und ich möchte noch ein paar Sätze dazu meiner Rede, die spontan, an denen ich jetzt gedacht habe, als ich Chirac Carmon und Antonis Vounilakis gehört habe. Das ist das zweite Lied, das ihr gesungen habt auf dem Platz. Eli, Eli von Chanda Senes. Es gibt eine kleine Erklärung darüber in der Broschüre. Aber auch zusammen mit dem, was ich jetzt gesagt habe und was Bürgermeister Luga erwähnt hat. was ich jetzt gesagt habe und was Bürgermeister Luger erwähnt hat. Das Lied wurde von einer jungen Frau geschrieben, dessen Name Khan Asenesh war. Sie wurde 1920 in Budapest geboren, ist nach Israel, dem Lande Israel, Palästina wurde es damals genannt, ausgewandert, hat in einem Kibbutz gelebt, in Galiläa, und dann am Strand des Mittelmeers, und hat Anfang der 40er Jahre dieses Lied geschrieben. Ein Lied, an dem sie die Schönheit des Lebens erwähnt. Sie sagt, Gott, Gott, dass es nie aufhört. Das Geräusch des Wassers am Meer, der Sand am Strand, der Himmel, das Gebet des Menschen. Das Lied ist heute eines der bekanntesten Lieder in Israel. Ein Lied, das auf einer melancholischen Melodie gesungen wird, aber das für uns Israelis eine sehr starke Bedeutung hat. Auch im Zusammenhang mit dem, was mit Hannah Senech wurde. Hannah Senech hat sich in der britischen Armee engagiert und wurde 1944 als junge Fallschirmspringerin nach Europa geschickt. Ihre Mission war unter anderem den jüdischen Menschen in Ungarn zu helfen. 1944, als sie auch systematisch von den Nazis vernichtet wurden, von denselben Mördern, die Sie erwähnt haben, die auch aus dieser Stadt kamen. Sie wurde verhaftet an der Grenze zwischen Jugoslawien und Ungarn, gefoltert und hingerichtet. Und ich habe es wirklich in meinem Herzen gefühlt. Ich glaube, dass hier in Linz auf dem Platz nicht Nazifahnen standen wie vor 70, 80 Jahren, sondern dass das Lied von Hannah Senech gesungen wurde, von Shirak Karmon aus Israel. Das ist für uns ein riesiges Zeichen der Hoffnung, des Optimismus, dass das Gute am Ende siegt. Dass wir diese gemeinsamen Werte teilen und dass das Nimmervergessen im öffentlichen Raum so stark jetzt von ihnen geprägt wird und dass die junge Generation daran teilnimmt. Das ist wirklich ein sehr starkes Zeichen an dem immer noch weitergearbeiteten Mut. Im Sinne von diesem Lied, Gott, Gott, dass es nie aufhört, dass es nie aufhört, das Leben zu heiligen und nicht den Tod. Und dass wir zusammen unsere Werte gemeinsam diesmal voranbringen. Vielen Dank. Toda Rabah und Shalom. Applaus Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Herr Botschafter, sehr geehrter Herr Oberrabiner, Herr Bischof, Herr Superintendent, Kollegen von den Kultusgemeinden aus Salzburg, Hanna Feingold und aus Innsbruck, Günter Lieder, schön, dass Sie da sind. Es ist ein großer Tag. Es sind viele Leute angereist. Ich möchte auch ganz herzlich begrüßen Daniela Eppstein. Manche kennen sie sehr gut, manche kennen sie überhaupt nicht. Daniela Eppstein ist keine Angehörige von den Opfern, aber sie hatte sehr engen Kontakt über viele, viele Jahre, ist eben eigens aus Israel angereist und hat mit den Alt-Oberösterreichern enge Kontakte, die durch das Land Oberösterreich eigentlich organisiert wurden und mit dem ORF, Herrn Dr. Obermeier und Herrn Hartl, immer wieder dann in Kooperation weitergeführt wurde. Und Frau Epstein hat bis jetzt enge Kontakte zu den Überlebenden, teilweise eben ganz wenige nur noch, aber eben auch zu den Angehörigen. Und darum war es ihr auch ganz wichtig, dass sie bei dieser Veranstaltung dabei ist. Und die israelischen Gäste kennen sie auch sehr gut. Und darum ist es mir auch ganz wichtig, dass ich sie begrüße. Aber natürlich das All allergrößte herzlich willkommen ist an die Angehörigen, die wie schon mehrmals erwähnt worden ist, so zahlreich hierher gekommen sind, große Mühen auf sich genommen haben, körperlich, finanzielle Mühen und denen es so wichtig war, hierher zu kommen. Und dass es ihnen so wichtig war, bedeutet nur, wie wichtig es ist, dass wir in Linz jetzt endlich auch so eine Gedenkkultur haben. Also die Gedenkkultur war ja da, aber dieses Gedenk- und Erinnerungszeichen, das betont das noch mehr, dass es jetzt endlich umgesetzt wurde. Unter all den Gästen, die jetzt angereist sind, muss ich auch wieder jemanden hervorheben, Diane Tuchmeier. Mit ihr hatte ich seit 2017 im August Kontakt, weil sie hat mich kontaktiert. Sie möchte für ihre Angehörigen eine riesengroße Familie unbedingt irgendeine Art Erinnerung, eine personalisierte Erinnerung im öffentlichen Raum haben. Erinnerung, personalisierte Erinnerung im öffentlichen Raum haben. Sie rannte offene Türen ein, die israelische Kultusgemeinde war genauso überzeugt davon, dass wir so etwas brauchen. Sie war sehr hartnäckig, im positiven Sinn. Sie hat immer wieder geschrieben, was gibt es Neues, gibt es überhaupt was Neues. Ja, es gab manchmal was Neues, manchmal gab es gar nichts Neues. Aber zum Schluss gab es eben doch etwas. Jetzt ist es so, es hat sehr lange gedauert. Manche sagen, endlich. Und manche sagen, warum erst jetzt? Und das Warum erst jetzt hat natürlich einen Hintergrund, dass manche es nicht mehr erleben konnten, dass es diese Gedenkerinnerungszeichen gibt. Aber besser etwas später als überhaupt nicht. Und dafür sind wir natürlich schon sehr dankbar. Schon bei der Präsentation von Andreas Strauß, also generell, es war ja eine Ausschreibung, es war der Wettbewerb eben. Und als Herr Andreas Strauß diese Stelen präsentierte, in der Jury seitens der Kultusgemeinde war unser Vizepräsident Martin Kamrat und ich. Und er präsentierte diese Stelen mit Klingeln. Und in dem Moment sahen wir uns an und sagten, das ist es. Genau das ist es, was wir brauchen. Und er hat dann auch Gott sei Dank gewonnen und alles andere ist im Prinzip ja schon bekannt. Und nachdem eben die Entscheidung gefallen war, gab es eine Art Aufbruchsstimmung. Es fing alles an zu laufen, etwas eingebremst wurden wir natürlich durch die Pandemie, aber es entstand eine Kooperation, ein Miteinander. Die Recherchen wurden vom Stadtarchiv, von Frau Wagner gründlich durchgeführt. Stadträtinnen Langmeierhofer, Schobesberger, alle waren wirklich da sehr engagiert und eben darum möchte ich sie auch namentlich nennen. Bei der Ausführung des Projektes, die schon mehrmals genannten Lehrlinge, auch bei der Präsentation des Projekts, bevor es noch entschieden worden war, hat der Andreas Strauß gesagt, er würde das gerne mit den Lehrlingen machen. Das war auch etwas, was uns das Gefühl gegeben hat, ja, das ist noch etwas Spezielles. Es gibt diesen Stellen, diesem Gedenken noch einen gewissen Touch, wenn man so sagen darf. junge Leute mit einem Thema jetzt konfrontiert werden oder in Berührung kommen, mit dem sie vielleicht sonst nie in Berührung gekommen werden. Und auf einmal hören sie Geschichten oder fragen, Moment, wer ist diese Person? Oder warum ist so ein junger Mensch gestorben, umgebracht worden? Warum mussten die flüchten? Und das sind schon ganz besondere Details bei diesen Erinnerungszeichen, die das Ganze eben noch spezieller machen. Und nochmals, ich muss speziell danken dem Herrn Kulturdirektor Dr. Stieber und Frau Mag. Forstner. Es sind so lange Vorbereitungen gewesen, wo man die Stelen positioniert, wer auf welcher Stelen raufgeschrieben wird. Das war mit so viel Feingefühl, mit so viel Respekt, dass man das gar nicht beschreiben kann und nicht groß genug ein Dankeschön sagen kann an sie beide. Und ich habe es eh schon bei der Pressekonferenz gesagt, gegen Ende waren schon Nachtschichten, die die Frau Mag. Forstner und ich eingelegt haben per E-Mail, damit wirklich alles so weit perfekt ist, so weit es halt geht. Also perfekt kann ja nie alles sein, aber es ist so. Ja, und die Erinnerungszeichen selbst ist auch schon angesprochen worden vom Herrn Botschafter. Es ist etwas Besonderes, insofern man begegnet den Opfern auf Augenhöhe, man hat ein Gegenüber und durch die Klingel, man kann anklingeln, ja ist da wer, da ist niemand mehr, es ist kein Nachkomme mehr von den Vertriebenen oder Ermordeten und sie hatten ein Leben, so wie alle anderen. anderen. Sie lebten unter allen Mitbürgern, ganz normal, arbeiteten, so wie sie es gesagt haben, hatten Familie, feiern, hatten Feste zu feiern und alles. Und das wurde ihnen allen genommen. Die, die ermordet wurden, sie waren alle nur noch Nummern. Unter sechs Millionen Ermordeten. Aber nein, durch die Stelen, die wirklich in der ganzen Stadt jetzt verteilt sind, und es werden ja noch welche kommen, dann sieht man, sie hatten überall in der Stadt, an verschiedenen Plätzen du vielleicht wahrscheinlich auch um eine Nuance anführen, die zeigt auch wieder diese Individualität, diese Erinnerungszeichen. beim Herrn Bürgermeister noch einmal bedanken, dass wir das umsetzen konnten, auch wenn es anfangs ein bisschen schwieriger war. Aber es ist perfekt. Also meinerseits und von Seiten der Kultusgemeinde sind wir alle sehr, sehr glücklich, dass es dieses Erinnerungszeichen jetzt gibt. Und eben, wie wir gesagt haben, es wird ja noch eine Fortsetzung geben, damit wirklich allen Opfern gedacht werden kann. Ich werde jetzt noch ein kurzes Gedicht vortragen. Das Gelübde, Gedicht von Avram Schlonsky. Und anschließend bitte ich Sie, dass Sie sich erheben. Es wird eine Gedenkminute dann geben. Das Gelübde. Meinen Augen, die den Schmerz trauernder Eltern sahen und die Schmerzensschreie auf meiner Seele drückten, mein Mitleid, das mir zu verzeihen befahl, bis Tage kamen, deren Grauen nicht verziehen werden kann, gab ich das Gelübde ab, mich an alles zu erinnern und nichts zu vergessen. Bitte. Thank you. Thank you. Takk for ating med. Thank you. Musik I love you. La ilie, ve'a hola, vi'i haece, mi'klat rosci. Cant fil te anima, fri te mi pladrosci? La matroscina, cande spi lo dai, a me la faci. Veo de ras la petrale, la v'shini srefa bella va, Oh, Ui, pares aulam, azutava. Oh, my God. Ach, ni sinigachat kenachot E te glasbos te, I'm in love now. Sehr geehrte Damen und Herren, in der Linzer Innenstadt wird auf 17 Stelen deutlich sichtbar 144 ermordeter, vertriebener jüdischer Opfer durch den Nationalsozialismus gedacht. Alle Personen werden eine Darstellung in diesem Rahmen wert. Besonders jene, für die nie ein Grab geschaufelt und ein Stein errichtet wurde, weil sie in Konzentrations- und Vernichtungslagern umkamen. Zu nennen wären hier das Ehepaar Karl und Hedwig Seligmann. Wir sehen sie hier auf dem Bild. Sie entstammte der Schuhfabrikantenfamilie Moritz Klein. Ihr Mann war in Linz Bahningenieur gewesen. Sie kamen in Konzentrationslager Itzbiker um. Konzentrationslager Itzbikau. Oder auch die Frau des letzten Synagogenkanters Gisela Mandl mit ihrem Sohn Georg. In ihrem unerschütterlichen Glauben fühlte sie sich von Gott beschützt. Beide wurden in Auschwitz ermordet. Darüber hinaus sind auf den Stelen Jüdinnen und Juden genannt, Überlebten. Aber ihrer Heimat, ihrer Verwandten und Freunde, ihrer Ausbildung, ihres Berufs und ihres Besitzes beraubt worden waren oder wie Erich Kernig es beschrieb, wir haben alles verloren, außer unseren österreichischen Akzent. Viele von ihnen mussten vor ihrer Flucht noch durch die Hölle eines Konzentrationslagers gehen, wie die Brüder Rudolf, Gustav und Viktor Gans, die man mehrere Wochen in Dachau gefangen hielt. Wir sehen sie hier auf dem Bild. Man sieht auch, wie sie noch gezeichnet sind von ihrer Haft in Dachau an den kurzen Haaren. Der bekannteste unter den Geflohenen ist der Arzt Dr. Eduard Bloch. Als geschützter Jude hätte er in Linz mit seiner Frau bleiben dürfen. Das Ehepaar entfloh aber aufgrund zunehmender Einsamkeit einem Leben, das angesichts einer zerstörten Synagoge, vertriebener Familienangehöriger und ohne Einkommen keines mehr gewesen wäre. Als bekannt wurde Dr. Bloch verlasse Linz, holte der Polizeipräsident Erkundigungen ein, warum der Arzt dies trotz prominenten Schutzes tue. trotz prominenten Schutzes tue. Bloch ließ ihm ausrichten, dass er in einer Stadt, in der man so schreckliche Dinge an seinem Volk begangen hatte, nicht länger leben wolle. Lieber stünde er an einer Straßenecke New Yorks mit einem Hut in der Hand, um Almosen bettelnd, als in Linz zu bleiben. Dass viele der geflohenen Linzer Jüdinnen und Juden im Exil tatsächlich an den Rand ihrer Existenz gebracht wurden, davon gibt es zahlreiche Zeugnisse. Um nur eines zu nennen, der renommierte Altwarnhändler Ernst Töpfer, Besitzer des Hauses Altstadt 3, versuchte, sich in Tel Aviv mittels Hausieren mit Zündhölzern und Sicherheitsnadeln über Wasser zu halten. Wenn nicht seine Tochter, Odilie Töpfer, man sieht beide hier auf dem Bild, Tochter und Vater, ihren kerklichen Verdienst mit ihm geteilt hätte, wäre er verhungert. verhungert. Bei der Darstellung der ersten von drei Biografien bleibe ich bei Familie Töpfer und spreche über Margarete Töpfer. Ihr Name ist auf der Stele am Alten Markt zu finden, wo wir vorhin waren. Margarete Töpfer, genannt Grete, wurde am 26. Dezember 1887 dem Ehepaar Johanna und Josef Töpfer als jüngstes von fünf Kindern geboren. Ihre Mutter führte selbstständig einen Antiquitätenhandel im eigenen Haus Altstadt III und füllte alle Stockwerke mit alten Möbeln und Gegenständen an. In diesem Umfeld wuchs Grete auf und besuchte die Volks- und Hauptschule. Mehr Bildung scheint ihr nicht vergönnt gewesen zu sein, denn sie sollte den aufwendigen koscheren Haushalt der Eltern führen. Damit war ihr die strenge Trennung von Milch- und Fleischspeisen auferlegt, nur geschächtetes Fleisch und geprüfte koschere Lebensmittel zu verwenden. Grete, zeitlebens unverheiratet, litt öfter unter dieser eingeschränkten Kost. Dann besuchte sie heimlich ihren sich nicht koscher ernährenden Bruder Ernst und briet sich dort Leber-, Blutut oder Schweinsbratwürste. Wenn zu Feiertagen wie Pessach die verstreut lebende Familie Töpfer sich bei den Eltern in Linz einfand, soll Grete alle mit Speisen wie Suppe und Matzesknödel, Schnitzel vom Rehkitz und ausgezeichneten Torten verwöhnt haben. Noch in anderer Hinsicht brach Grete allerdings aus der jüdischen Tradition aus, sie kaufte sich jedes Jahr vor Weihnachten zum Leidwesen ihrer Mutter ein kleines Tannenbäumchen, das sie Kanukabäumerl nannte. Sie durfte den Baum, der auf ihre Nichten Edith und Utilie großen Eindruck machte, nur in ihrem Zimmer aufstellen und schmückte ihn mit Äpfeln und Schokolade. Nach dem März 1938 wurde dem bescheidenen Leben Margarete Töpfers ein jähes Ende bereitet. Die nationalsozialistischen Machthaber zwangen sie im November 1938 nach Wien zu übersiedeln. Sie fuhr aber für Erledigungen wiederholt nach Linz. Ihr Elternhaus Altstadt 3 wurde inzwischen für Sammelwohnungen und als letztes Büro der nach Wien übersiedelten Kultusgemeinde verwendet. Grete Töpfer lebte noch bis 1942 in großer Einsamkeit und bitterer Armut in Wien. Einmal geriet sie in eine der berüchtigten nationalsozialistischen Reippartien und musste mit einer Zahnbürste den Gehsteig reinigen. Schließlich soll sie von der Straße weg verhaftet worden sein. Schließlich soll sie von der Straße weg verhaftet worden sein. Mit 998 weiteren Jüdinnen und Juden deportierte man Grete Töpfer von Wien nach Itzbika in Polen, dass sie nicht überlebte. Auch ihr Vater wurde dort ermordet und ihre Schwester und ihr Schwager und ihre Nichte. Und hier sehen wir eben auch das später dann zerstörte Haus Altstadt 3. Bombenschaden war zuerst, aber man riss dann das Haus ab. Leider, es wäre nicht nötig gewesen. Valerie Schwager, ihr Name findet sich auf der Stele-Figuli-Straße, gehört zum jenem Teil der jüdischen Bevölkerung in Linz, dem eine Flucht gelang. Sie wurde 1900 im böhmischen Dux als Valerie Löwitz geboren und erhielt in ihrer Kindheit und Jugend eine sorgfältige Bildung. Als begeisterte Zionistin und emanzipierte junge Frau, zog es sie nach Palästina. 1919 trat Valerie Schwager in eine kleine, von Malaria geplagte, landwirtschaftliche Organisation ein, aus der der Kibbutz Chefzibah hervorging. Mit ihrem ersten Mann, dem Berliner Georg Kronwald, arbeitete sie dort in äußerst kargem Umfeld unter schwierigen Bedingungen. 1923, kurz nach der Geburt des ersten Kindes Hermann, starb ihr Mann. In Chefzibar hatte Valerie Schwager auch den 1921 von Linz nach Palästina ausgewanderten Zionisten Karl Schwager kennengelernt. nach Palästina ausgewanderten Zionisten Karl Schwager kennengelernt. Der Jurist Dr. Karl Schwager war der jüngere Sohn des langjährigen Kultusgemeindepräsidenten Benedikt Schwager. 1926 heiratete Darst als Landwirte Tätige und am Aufbau Israels mitwirkende Paar. 1930 mussten Valerie und Karl Schwager Palästina verlassen. Der sechsjährige Sohn Hermann war an Malaria erkrankt. Das Ehepaar fand in Linz bei seinen Verwandten Paula und Camillo Schiller, die an der Bischofsstraße 7 wohnten, Aufnahme. Unter Jugendlichen war mittlerweile der Zionismus auch in Linz gut etabliert. Das Erlernen der hebräischen Sprache hatte dabei zentrale Bedeutung. Valerie Schwager, darin lange geübt, konnte in den sieben Jahren ihres Aufenthalts vielen Linzer Jüdinnen und Juden das Hebräische nahe bringen. Darüber hinaus engagierte sie sich in der zionistischen Ortsgruppe mit Vorträgen wie im Februar 1932 über Mahatma Gandhi. 1937 bekam die Familie noch durch die Geburt von Josef Michael, später nannte er sich Micha Schakrier Zuwachs. Wir sehen hier Mutter und Kind. Ab dem 12. März 1938 war Karl Schwager als Kultusgemeindepräsident schnell im Blickfeld der Nationalsozialisten. Er befand sich deshalb unter den ersten verhafteten Juden. Währenddessen warf der Hauseigentümer Valerie Schwager, die mit dem Säugling alleine auf sich gestellt war, aus der gemieteten Wohnung. In entgegenkommender Weise boten in den Wochen bis zur Flucht Egon und Anna Basch, der obdachlos gewordenene Familie, ihr Gästezimmer als Unterkunft an. Noch rechtzeitig gelangen Valerie und Karl Schwager samt den Söhnen eine Flucht nach Palästina. Ihre einst dort geleistete zionistische Aufbauarbeit machte sich jetzt bezahlt. Wenn es einen Beweis für die Brutalität der nationalsozialistischen Machthaber gegen Jüdinnen und Juden unmittelbar nach dem Einmarsch in Österreich noch bräuchte, mehrere Selbstmorde in Linz an einem einzigen Märztag könnten diesen erbringen. Das jüngste Opfer unter ihnen war Eduard Spitz. Er ist auf das Dele am Hinsenkampplatz genannt. Eduard Spitz kam 1906 an der Fiedlerstraße in Urfa zur Welt. Sein Vater Heinrich Spitz zählte zur bekannten Brandwein- und Spiritushändlerfamilie, allerdings ging er mit seinem Weinhandel einen eigenen Weg. Eduards Mutter Friederike stammte aus einer Weinhändlerfamiliensteier. Eduard Spitz besuchte nach der Bürgerschule ein Jahr die Handelsschule. In Verband fiel mit seinem um zwei Jahre älteren Bruder Alexander. Beide hatten einen großen gemeinsamen Freundeskreis und waren innerhalb der jüdischen Jugend in Linz sehr beliebt und in der Kultusgemeinde auch engagiert. Darüber hinaus arbeiteten die Brüder gemeinsam im Weinhandel ihres Vaters an der Urfauer Hauptstraße. im Weinhandel ihres Vaters an der Urfauer Hauptstraße. Nach dessen Tod 1933 übernahmen sie die Leitung des Betriebs. Eduard und Alexander Spitz zeichnete eine hohe soziale Kompetenz in der Führung ihres Geschäftes aus. Davon zeugen nicht nur in der Firma langjährig tätige, zufriedene Angestellte und Arbeiter, sondern auch ihr großzügiges Entgegenkommen gegenüber Kundinnen und Kunden, vor allem aus dem Gastgewerbe. Am 15. März 1938 kam es in Linz zu ersten brutalen Verhaftungsaktionen und Beschlagnahmen unter Jüdinnen und Juden durch das NS-Regime. In der Zeitung Arbeitersturm berichtete man breitflächig darüber und fügte die Drohung weiterer Gefangennahmen und Abtransporte in Sammellager hinzu. Vier Tage danach, am 19. März, erhängten sich Eduard, Alexander und ihre Mutter Friederike Spitz in ihrer Wohnung. Als die Hausangestellte wenig später die entsetzliche Entdeckung der Selbstmorde machten musste, wandte sie sich sofort an den ebenso in Urfa lebenden Freund der beiden Brüder, Rudolf Gutmann. Brüder, Rudolf Gutmann. Er hatte als Mitglied der Hebra-Kadisha gemeinsam mit anderen die ersten notwendigen Handlungen an den Toten zu verrichten. Ein bleibendes Trauma innerhalb der Familie. Die ganze jüdische Gemeinde stand unter Schock. Drei aus ihrer Mitte hatten angesichts einer brutalen Entrichtung keinen anderen Ausweg mehr gefunden. Unter der Linzer Bevölkerung hingegen begann der skrupellose Kampf um den gut florierenden Betrieb und das Eigentum der in den Tod Getriebenen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Thank you. All right. Excuse me, this doctor was talking about my father and his best friends, so I'm a little discombobulated. At any rate, good afternoon, Mayor Lugar. Oh, sorry. Ambassador Rodgold, Chief Rabbi Engelmeyer, Dr. Herrmann, Mrs. Forstner, and everybody else in the Lentz government who has worked so hard to make this event possible, Mrs. Wagner, and all of you who have traveled so far to be in Lentz. In one respect, I'm sorry we're gathered here today, because obviously the nightmare of National Socialism should have never taken place. The Jews of Linz, our families, should have continued to live happy, peaceful lives in their beloved hometown and country, with no need of memorials to honor and remember them. Long hikes with the Zionist group Blau Weiss, leisurely afternoons at Cafe Traxelmeyer, and holiday dinners with families gathered around the table should have continued for many years. Instead, my mother and her sister were forced to flee to the relative safety of England to work as maids. My father, married only a few days, separated from his new wife and illegally entered Czechoslovakia before arriving in the United States where he never felt fully at home. My maternal grandparents, aunt, uncle, and baby cousin, took the perilous journey to what was then Palestine on an illegal ship. My uncle and his brothers suffered through Dachau before sailing to Shanghai, and my father's mother and sister were murdered in Belzec and Auschwitz while his two best friends hanged themselves. These stories were undoubtedly repeated in a similar manner among the more than 100 souls memorialized on the steelies that we are dedicating today. And that is why I, and I'm certain all of the family members gathered here, are thankful and grateful to be here, because finally our families are being honored and remembered in their hometown. Thanks to the City of Lentz, which initiated this project, the perseverance and determination of Dr. Charlotte Ehrman, the extensive research of Verena Wagner, and the miracles of technology, which have been so creatively utilized by Steely creator Andreas Strauss, which have been so creatively utilized by Steely creator Andreas Draus, anyone stopping at a memorial will be encouraged to learn not only about the individuals named on the Steely, but also about the terrible history of that era that must never be forgotten. As the American author William Faulkner wrote, the past is never dead. It's not even past. Thank you. I'm a bit shivering. It was a very long, very intense process I went through with this project. When the city invited me to propose a way of, a possibility to remember people who lived in Linz, who were part of Linz, who were born here, who were based here in many different layers, in many different ways. And the time I came up with my idea, with the bell, the idea to give, how can you give someone a space back, a place back, a home back? Who is that actually? I have to switch to German, otherwise I'm flipping over, die Möglichkeit, jemandem einen Platz zurückzugeben, dem du keinen Platz mehr geben kannst, das war mein ganzes Suchen in diesem Konzept, in diesem Projekt, seit mich die Stadt Linz gefragt hat und gebeten hat, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Und in dem Augenblick, wo ich über die Gedanken der Glocke gestolpert bin, mit dem technischen Wissen auch, wie komplex es eigentlich ist, eine mechanische kleine Glocke herzustellen, die gut klingt, die gut funktioniert, die auch die Notwendigkeit der Vandalensicherheit hat im öffentlichen Raum. Den ganzen Prozess vor dem Wettbewerb eigentlich noch, den möchte ich eigentlich jetzt kurz ein bisschen in Ecken anreißen, ein paar Fragmente, weil es ganz viel erzählt über das, wie dieses Objekt im Finale, das jetzt so leise, simpel, sehr respektvoll dort steht, aber es gibt so viele Personen, Institutionen, die sich jenseits ihrer Tradition dafür verbogen haben, die sich jenseits ihrer Tradition, ihrer üblichen Arbeitsprozesse am liebsten würde ich anfangen eigentlich mit der FÖST. Ich war eingeladen, ich habe gewusst, ich möchte diese Glocken bauen, ich weiß es selber, ich kann es selber, aber ich habe den Maschinenpark nicht dafür. Der Prototyp war, dass es die Möglichkeit war, wie komme ich an die FÖST ran. Sie werden es an meiner Sprechweise hören, Beistriche und Punkte sind nicht zu meiner Stärke. Es ist auch ähnlich bei meiner Schreibweise. Ich habe der FÖST geschrieben, ich wäre als Künstler eingeladen, wäre es denn möglich, wenn ich diesen Wettbewerb gewinne, dieses Konzept mit den Lehrlingen der FÖST umzusetzen. Ich bekam um sieben Uhr früh von einem Büro der Frau Genzdorfer einen Anruf. Ja, Herr Strauß, das ist eine großartige Idee, wenn wir das können, machen wir das, rufen Sie den Herrn Krugmüll an. Und dann ging es bottom down. Ich bin dann ein paar Wochen vor der Abgabe des Projekts in der Lehrwerkstätte gesessen, habe dort versucht zu erklären, was ich denn vorhabe, mit dem Wissen der Komplexität dieser Klingel, dieses Prototyps und die Herren haben gesagt, ja, klingt kompliziert, aber machen wir. Eine Woche vor dem Wettbewerb, ich habe ihn gewonnen, wir gehen los, Stop, Lockdown. Das Projekt steht, sie haben ihre Lehrabschlussprüfungen nicht weitergebracht. Sie haben ihre Ausbildung nicht weitergebracht. Ein Jahr später, du jetzt könnt's gehen. Und dann war dieser Prozess neun Wochen lang in der Föst, neun, zehn, elf Wochen in der Föst. Vom Prototyp, Prototyp, Prototyp zu Prototyp. Jenseits dessen Freunde von mir, es war parallel, lief immer der Prozess, wie schaffe ich es für Personen, die zu dieser Zeit nicht mehr nach Linz kommen können, nicht nach Linz kommen wollen, aus welchen Gründen auch immer, ich bin kein Web-Theoretiker, man sieht es, meine Dinge sind immer, meine Objekte sind immer gleich mit dementsprechend Gewicht und Metall und dreidimensional und öffentlicher Raum, wie schaffe ich eine Form von Erinnerung im Netz? Wie schaffe ich ein Memorial im Web? Auch wieder weiter aus dem Freundeskreis zusammen mit der Kulturdirektion. Wir bauen eine Webseite, die keine Webseite sein soll per se, sondern der Versuch eines Memorials. Man sieht Links, man sieht eine Liste und man kann Crosswise vergleichen. Und das alles jetzt nochmal zusammengefasst in das, dass sich die Stadt, die Föst, Freunde von mir, und das alles jetzt nochmal zusammengefasst in das, dass sich die Stadt, die Föst, Freunde von mir, die Grand Garage, eine Institution in Linz, die, ich sage jetzt mal MetaLab, HappyLab, die es Künstlerinnen und Kreativen und Technikern ermöglicht, an Maschinen zu arbeiten, alle diese kleinen, großen, mittelgroßen Stränge, die dann gezogen haben, dass dieses Objekt, sieht man es jetzt gerade? Ja, man sieht es. Jetzt da steht, das ist, tut mir leid, das schaffe ich dann meistens nicht ohne weinen, weißt du. War so ein langer Weg und es war so intensiv. Du triffst Leute, die du normal nie triffst, die dann Sachen ziehen, heute machen wir das noch, um fünf geht normal nach Hause, am Freitagnachmittag passieren Sachen, die normal nicht mehr passieren. Es haben sich so viele Personen so engagiert. Ich bin so stolz, heute da zu stehen und Sie heute hier alle zu sehen. Kommen Sie hin zu der Öffnung und damit lasse ich es. Wir sehen uns nachher. Wir sehen uns nachher. Wir haben auch eine kleine Kiste mit unserer Prototypen Bastelsammlung, in der man gerne fühlen darf. Sie können sich den Weg dreidimensional erfüllen und ein bisschen ansehen. Ich möchte mich wirklich noch einmal bei der ganzen ersten Reihe plus nach hinten allen bedanken, dass Sie hier sind und dass ich mit Ihnen hier sein darf. Danke. Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir möchten zum Abschluss und ich glaube, es ist auch auf eine gewisse Art und Weise auch ein Höhepunkt, nun als Erinnerungsgeschenk an einige Familien, die hier sind, diese Klingeln übergeben und das machen die Lehrlinge unserer Föst Alpine. Ich werde, so ist es mir aufgetragen worden, für jede Familie jeweils einen Vertreter oder eine Vertreterin zu uns hier herausbieten und sie werden eine Klingel überreichen. Ich habe nur eine Anmerkung für jede Familie, die zu uns kommt. any klingel überreichen. I just have a request for each family of you to come out to us as a representative of the descendants of your families, because we have prepared here some bell push for you. Let's start with the descendants of the family Schiller, Herr Uri Admon. Für mich ist das so selbstverständlich, aber danke für den Hinweis. Das sind die Originale aus den Stählen, die produziert worden sind. Vielen Dank. Susan Beller für die Familien Sand, Gutmann und Buchwald. Thank you. Vielen Dank. Spitz und Hirschfeld. Thank you. Applaus Applaus Mr. Jakob Eisler für die Familien Seligmann und Klein. Vielen Dank. Deborah Komorow für die Familie Töpfer. Applaus Frau Hanna Loewi für die Familie Hermann Rubinstein und ich darf dazu erwähnen, Sie sind eine Zeitzeugin. Frau Loewi ist eine kontemporäre Wartung. Ich bin sehr froh, Sie zur Information. Ich bin geboren in Linz, natürlich. Frau Gabriela Richter für die Familie Richter. Applaus Als nächstes darf ich für die Familien Friedrich und Rubenstein Frau Elan Rubenstein bei mir begrüßen. Applaus Vielen Dank. Schwager darf ich Oron Jagriya zu uns bitten. Danke sehr. die familie tausig und rudolf ganz Vielen Dank. Applaus Vielen Dank. And last but not least, Herr Ephraim Wertenteil for the Familie Mandel. Thank you. Thank you. Tack så mycket. Bitte. Okay. Sorry. There has been some mistake in our grammar today. Please, Miss Julie Son Shapiro für die Familien Son und Rudolf G Unterstützung. Ioria, pui et era abibum, et oberfiber nobis, fobrenat, quiem ac tena, distal mariat. Choir singing. Eos, Eos, Olea! Cum fēnes tu ausis, cum fēnes tu vāu, M'eida te, te alapi mu, m'eida te, te alapi mu, m'eida te, te alapi mu. Ia mese marnino persidi, deniche pia to forematis, ut echenachis amaiat. Iurio, quid ea capi tu? Ia et te mara, Iorio, quod i para tis? che tu ader putis ad via. Lares ad exe pos se de tu solea, lares ad exe pos se de tu solae, lares ad exe pos se de tu solae. Maris erix, situs, situs, ae, ne rea. Cum belles tum matrausen, cum belles tum belsen, in ida tit, in ida rapimu, El sen! Venid a mir, filia, a mi bu! Τι είδαμε στην παλαιή πλατεία Με χάριτο στο άσπρο σκοχερί Με κίτρινο άσπρο στην καρδιά o astro stint cartiat. Il mio dio, quid era acim, quicaite me via fortis cordat, quid tua del frutti santi ha, si tu saures. Ae, ae, si tu saures. Applaus Meine sehr geehrten Damen und Herren, jetzt bin ich schon über neun Jahre Bürgermeister, na beinahe neun Jahre, aber ich vergesse eines immer wieder. Ich möchte Sie ganz herzlich jetzt zu gemeinsamen Gedankenaustausch auch bei einem Buffet einladen und mich nochmals bei allen Beteiligten für die großartige Durchführung dieser Gedenkfeier bedanken. Herzlichen Dank und noch einen schönen Tag im Rathaus.