Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen bei Terra FM PHTV, dem Studierendenradio Studierendenfernsehen. Heute allerdings ohne Studierendenradio. Naja, eigentlich schon mittlerweile. Nur mehr mit Ex-Studierenden der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ich hoffe tonmäßig passt alles, weil wir herinnen keinen Monitor haben, aber wenn die Audio-Kanäle stimmen, dann müssten wir uns draußen sozusagen auf Radio froh und Dorf TV hören und da begrüße ich die Zuseherinnen und Zuseher und die Zuhörerinnen und Zuhörer und ich bedanke mich gleichzeitig auch bei der Technik draußen im Studio. Heute wieder Daniel Dautowitsch, wieder zurück in Österreich und Dietmar Enne, wie immer bewährt. Und unsere Studiogäste heute. Man muss das unterbrechen, einerseits ist es ein schöner Anlass, andererseits ist es ein trauriger Anlass. Es ist eine Sendung zu Ehren einer langjährigen Kollegin, eigentlich meiner langjährigen direkten Vorgesetzten an der Pädagogischen Hochschule Österreich, der Roswitha Stütz, die man sieht es nicht, man sieht es ihr nicht an, in den Ruhestand tritt, in ihrer Jugend. Und auch ihr Nachfolger, Nils de Jong, der ist da. Wir werden ein bisschen sprechen über, ich habe vorhin überlegt, vor der Sendung, über wie viele Jahre Roswitha Stütz an der Pädagogischen Hochschule es eigentlich waren. Wie viele Jahre? Ich habe begonnen im Februar 1995. Und die ersten Monate, sprich das Sommersemester, war ich eigentlich da, um in den Fremdsprachen zu unterrichten. Es gab eine Fremdsprachenoffensive an der damaligen Pädagogischen Akademie, Es gab eine Fremdsprachenoffensive an der damaligen Pädagogischen Akademie, damit auch neben Englisch andere Fremdsprachen einkehrt machen in das Haus. Es gab auch eine Ausschreibung dazu und so weiter. Und da bin ich dann eigentlich über die Fremdsprachen Französisch und Spanisch an der Pädagogischen Hochschule, sprich Pädagogischen Akademie aufgenommen worden. Und im Laufe dieser Monate habe ich auch Kontakt bekommen mit dem damaligen noch International Relations Office und es war dann kein weiter Weg mehr und kein großer Schritt in die internationale Arbeit der Pädagogischen Akademie damals einzusteigen, um auch das Haus zu vertreten in anderen Sprachregionen, die neben Englisch auch noch existieren und sehr bedeutsam sind. Und das war mein Glück. Ich hatte einfach was zu bieten, andere Sprachen. In dieser Zeit hat sich ja viel verändert. Einerseits im Bereich der Pädagogischen Hochschule, die damals ja noch nicht Hochschule war, andererseits auch in der internationalen Zusammenarbeit. Erasmus hat sich weiterentwickelt. Ich finde es immer schön, dass wir eigentlich diesen Namenspatron haben für diese Programme, weil der Erasmus von Rotterdam ja doch ein sehr interessanter Mensch war zu einer Zeit, muss man sagen, wo jetzt Weitblick ja nicht unbedingt so leicht war, als das heute ist, weil Reisen viel schwieriger war, viel umständlicher, alles viel länger gedauert hat. Er hat da diesen Spruch, ich habe ihn bei mir zu Hause irgendwo stehen, man verzeihe mir, wenn das Zitat nicht ganz einwandfrei jetzt ist, ich bin nirgendwo zu Hause oder besser gesagt überall. Ich glaube, das irgendwie so in der Art hat er das gesagt, stammt von ihm. Und ja, vielleicht gehen wir mal zurück, noch einmal zu den Anfängen. Du hast schon kurz gesagt, dass über die Sprachen bist du hereingekommen. Die Sprachen sind natürlich relevant in diesem Fall, aber es ist ja ganz schnell dann mehr geworden. Ich kann mich erinnern, du hast ja auch sogar mich damals betreut. Ja, ja, ja. Naja, das Einstiegsor ist glaube ich für alle von uns, auch die ihr später dazu gekommen seid, die Betreuung der Studierenden gewesen. Die Studierenden hinausgehen und die hereinkommen. Und in dieser Funktion als Koordinatorin der Mobilitäten der Studierenden habe ich dich dann kennengelernt, der du nach Holland gegangen bist, also in die Niederlande. Und es war, muss ich sagen, das muss ich jetzt fast zurückgeben, ja, es war ein sehr fruchtbarer Austausch, nicht nur im Vorfeld für die Vorbereitung, aber vor allem dann im Nachhinein von deinem Aufenthalt, weil du so viele Eindrücke mitgenommen hast. Und das ist das Spezielle an dieser Stelle, finde ich, sowohl für die Incoming- als auch die Outgoing-Studierenden. Man wird so eingebunden in das, was draußen passiert. Und sitzt trotzdem in dem Haus, pädagogische Akademie oder pädagogische Hochschule, ist privilegiert an diesem Sessel drinnen, aber trotzdem auch gleichzeitig draußen über die Berichte und über dieses Miterleben und Miterfahren durch die Studierenden und durch die mobilen Personen, dann auch später die Lehrenden. Ja, und das war damals für dich ein gewaltiger Sprung, glaube ich, auch in die Hüften und Hunde landen zu gehen. Und wir haben ja damals gemeinsam auch viel darüber nachgedacht, was gehört denn eigentlich verbessert oder was gehört an Regelungen gefunden, damit man das für alle Studierenden auch möglich macht. Und dass das im Haus auch mit einer Großzügigkeit auch bezüglich des Studiums, das im eigenen Haus passiert, dass das auch gefördert wird. Mit dem Hinblick darauf, dass Studierende, die zwar Lehrveranstaltungen und so weiter belegen im eigenen Haus, aber trotzdem in diesem Alltagstrott weiterleben, dass sie, wenn sie draußen sind, herausgerissen werden, hinaus katapultiert werden und aus dieser Situation heraus, fast eine existenzialistische Situation, sich neu konstruieren müssen. Und das schafft eine, mit ganz wenigen Ausnahmen, in meiner langen Erfahrung, schafft einfach eine rasante Persönlichkeitsentwicklung, die man sonst nicht haben kann. Und das muss man eben aufwiegen, im Gegensatz zu dem, was im Haus passiert und was auch an Studium und Curriculum angeboten wird. Die Balance finden oder vielleicht auch das Pegel zugunsten dieser rasanten Persönlichkeitsentwicklung, die nicht nur eine Persönlichkeitsentwicklung ist, es ist immer auch eine Wissensentwicklung. Das darf man nicht übersehen, die für Lehrer und Lehrerinnen ganz wichtig ist, eine Wissensentwicklung, Kontextualisierung von Wissen und sich orientieren in einem neuen Wissenskontext. Das ist ja das Thema, das Lehrerinnen und Lehrer eigentlich heute brauchen. Also das war der Einstieg meiner Arbeit an der Pädagogischen Akademie damals und du hast es selbst am eigenen Körper erfahren und am eigenen Geist und Kopf, was das bedeutet. Und du hast dich immer gebrannt für diese Idee. Also ich denke mal, man kann fast sagen, Misses International an der Pädagogischen Hochschule Nils, Wie ist es so für dich jetzt da sozusagen in diese Fußstapfen zu treten? Na das sind natürlich große Schuhe, die man da irgendwie füllen muss. Also das ist schon eine Herausforderung. Aber ich glaube das Interessante ist, als ich gekommen bin, das erste Mal warst du schon da, aber noch nicht so lange. Ich habe dann eigentlich deinen Bruder in Linz davor mal getroffen. Linz war so eine kleine Stadt und ich hatte mit der Kogler-Familie schon Kontakt. Als ich dann an der PR gekommen bin im internationalen Team, glaube ich, ist genau das das Schlüsselwort. Das ist das Team. Und für die Zuschauer, Zuhörer, Christian ist auch Teil unseres Teams. Das ist sozusagen fast eine Familienzentrum, wenn man so will. Und ich glaube, das war schon ganz wichtig, dass wir als Team immer eigentlich noch funktionieren, aber schon von Anfang an dieser Teamgeist mit die Begeisterung von dieser Internationalität war einfach so eine Willkommenskultur und daraus hat sich ganz viel weiterentwickelt. Siehst du das auch ein bisschen vielleicht auch in einem Zusammenhang mit dieser Idee des Internationalen, dass du schon auch einen Führungsstil für dieses Institut hattest, das diese Atmosphäre auch kreiert hat oder leben hat lassen. Also das ist natürlich ganz schwierig, so aus der subjektiven Perspektive auch zu beurteilen. Ich weiß, und das ist auch vor einigen Tagen so gesagt worden, ich weiß, dass wir insgesamt als Team gut funktioniert haben, aber dass wir trotzdem individuell ganz große Unterschiede auch aufweisen. Und das macht uns wahrscheinlich auch reich. Und diese Unterschiede sind einerseits in der, wie gehe ich an Sachen heran, welche Strategien entwickle ich für mich, für mich individuell, aber auch gleichzeitig, wie gehe ich mit dem anderen um. Also diese Diversität, die wir, ja, Diversität ein großes Thema, die wir auch im Team gelebt haben und wo wir auch durch verschiedene atmosphärische Schwingungen gegangen sind. Also es war nicht immer alles Highlife. Es gab auch unter Drucksituationen dann so dieses, da sicherlich auch von meiner Seite, ich bin ja wahrscheinlich eine sehr energische Person auch teilweise, gab es dann auch dieses Bedrängen, auch teilweise von meiner Seite, euch zu bedrängen, dieses und jenes zu tun. Das kann man sicher nicht wegleugnen. Aber insgesamt gesehen, es ist immer wichtig gewesen, erstens, wir kennen uns persönlich, das macht eine ganz, ganz gute Basis. Es ist nicht nur eine berufliche Beziehung, die wir haben. Und wir sprechen auch über viele Dinge, die über das konkrete, internationale Für das Haus hinausgehen, aber trotzdem immer diesen internationalen Horizont haben. Also auch in privater Hinsicht, in politischer Hinsicht, in sozialer Hinsicht. Und das schafft einen guten Boden, der auch einiges aushalten konnte und dürfte. Und ich denke mal, es ist wahrscheinlich dieser internationale Horizont, der so wichtig ist heute. Ich hatte heute in der Früh eine Diskussion mit einer norwegischen Freundin von mir über die Wahl in Schweden. Und da hat sie mir erzählt, dass es eben, also was die Angst sehr fördert von vielen Menschen in Schweden, es gibt da offensichtlich eine sogenannte, sie nennen sich Muslimpartei, ich weiß nicht, ob ihr davon gehört habt, die dafür eintritt, dass sozusagen Frauen und Männer in Schweden verschiedene Eingänge haben. Ich meine, das ist natürlich, ja, das ist schon hart. Also in einer Gesellschaft wie der schwedischen, als Partei das zu fordern, dass sich alle an das dann halten müssten, das erzeugt natürlich bei all jenen Ängste, die da nicht dazugehören. Und dann haben wir eben darüber gesprochen, wie geht man dann damit um? Weil an sich darf natürlich in einer demokratischen Gesellschaft jede Gruppierung, die da lebt, auch das vertreten, was sie glaubt. Und wenn sie Mehrheiten dafür findet, dann ist das halt so. Das kann man so sagen. Auf der anderen Seite ist wahrscheinlich, gibt es da Grenzen? Wo sind diese Grenzen? Das ist eine extrem spannende Diskussion. Das war damals auch, ich habe es mir ein bisschen erinnert, an diese Auseinandersetzung in Deutschland, wo der eine Politiker gesagt hat, in Deutschland ist die deutsche Kultur die Leitkultur. Wo dann viel diskutiert ist, wie geht man mit dem um? Was ist deutsche Kultur oder so. Und der Bodensatz der Diskussion heute Morgen war eher dann so, dass die einzige Chance ist, dass wir in diversen Gesellschaften leben, wo der Schlüssel die Toleranz ist gegenüber dem jeweils anderen, aber wo nicht eine Gruppierung sagen kann, die Regeln der einen gelten jetzt auch für die anderen. Das ist wahrscheinlich die einzige Chance, oder? Ja, also ich würde auch sagen, das Wort Toleranz ist für mich sowieso ein ganz schwieriger Begriff, weil der ja in vielen Köpfen nicht gleich definiert ist. Also wir verstehen alles, viele verstehen Unterschiedliches dazu, darum vermeide ich diesen Begriff. Aber natürlich in einer Gesellschaft, die sehr plural ist, geht es auch nicht darum, ich habe vor kurzem einen guten Artikel gelesen über die Cancel Culture, geht es auch nicht darum, dass ich immer nur Rücksicht darauf nehme, dass ich den anderen nicht verletze oder dass der nicht in seinem Gefühl irgendwie beeinträchtigt ist. Das kann es nicht sein, denn da gibt es ja auch vorgespiegelte Gefühle, verletzte Gefühle und so weiter. Ich glaube, so wie du das sagst, es ist ganz wichtig in so einer internationalen Gesellschaft, darauf zu achten, dass die Regeln, die wir haben für uns, in unserer Gesellschaft, in einer westlichen Gesellschaft, also ich als Frau auch, es gibt ja so verschiedenste Regeln und Vorstellungen auch, dass die ihre Berechtigung haben und dass es eigentlich darum geht, dass jede gesellschaftliche Gruppierung dort ihre Rechte hat, bis dorthin, wo die anderen die Rechte abgesprochen bekommen. Und das ist die Grenze. Also diese Rechte müssen für allen irgendwie möglich sein und kann nicht ein Recht wichtiger sein als das andere. Und das ist die Grenze. Also diese Rechte müssen für alle irgendwie möglich sein. Und kann nicht ein Recht wichtiger sein als das andere. Wobei ich doch darauf trinken möchte, es gibt für mich natürlich schon so etwas wie einen grundsätzlichen Boden. Und das sind die Menschenrechte. Und darunter gibt es bei mir nichts. Also da muss man auch ganz klar sein, internationales Zusammenleben kann nur funktionieren, indem man also den anderen in seinem Recht auch belässt und in seinem Leben auch belässt. Und wenn man dem nachgibt und Demokratien kippen, das erinnert mich daran, dass man, wenn man zu tolerant ist, sich selbst eigentlich dadurch in seiner Existenz auslöscht oder auslöschen könnte. Und da muss man eben seine Grenzen ziehen. Und manche Personen sagen das auch ganz direkt und sagen, bestimmte Behaviors und kulturelle, meistens ist es ja politisch determiniert, kulturelle Vorgaben, die können wir nicht akzeptieren, weil sie dazu beitragen, dass sie Recht in unserem erlebten Land einfach abmontieren und dadurch die Menschen auch abmontieren. Und du beschäftigst dich ja mit diesen Dingen auch schon viele, viele Jahre lang in einer Lehrveranstaltung, die du für die Incoming-Studierenden anbietest. Ich glaube nicht nur für die Incoming, sondern ich glaube zumindest zeitweise waren da auch Outgoing, wobei den Begriff Incoming und Outgoing müssen wir vielleicht noch für unsere Zuseherinnen und Zuhörer definieren, die jetzt nicht so mit Erasmus vertraut sind. Was will das wer von euch machen? Incoming Studierende sind Studierende von Partneruniversitäten, die unter diesem Erasmus-Programm ein Semester oder vielleicht auch ein Jahr an der Pädagogischen Hochschule kommen und dort Lehrveranstaltungen besuchen. Und umgedreht, outgoing sind Österreich-Studierende, die das Gleiche dann an der Partneruniversität machen. Also so ein Austauschsemester. Und da gab es eben diese Lehrveranstaltung, die ein bisschen diese Thematik aufgemacht hat. Ja, also ich muss dazu sagen, als so viele Jahre in dieser ganzen Thematik zu leben, wie kann man Häuser öffnen und wie kann man Studierende, das ist die erste Zielgruppe, wie kann man die davon auch profitieren lassen. Das ist also ein Ding. Aber das Zweite ist, da gehört nämlich viel Administration dazu. Zu dieser Administration kamen dann die wechselnden Rollen, die ich dann hatte. Natürlich vieles andere mehr, bis zu Projektanträgen und so weiter. Budgetverwaltung ganz schwierig auch. Dass man sehr stark in der Administration steckt, da bin ich jetzt ganz froh, dass das jetzt dieses Gewicht von meinen Schultern genommen wird. Und gleichzeitig ist es aber interessant, international zu reden und mit Studierenden zu arbeiten. Und ich unterrichte gerne, aber vielleicht nenne ich das gar nicht Unterrichten, sondern es ist ein gemeinsames Lernen und ein gemeinsamer Austausch. Und da sind österreichische Studierende dazu eingeladen. Sie müssen sich auch verpflichten, wenn sie rausgehen, dass sie bestimmte Aktivitäten für das Haus machen und sie können unter anderem auch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wählen und die internationalen Studierenden, die das auch natürlich freiwillig wählen. Und das ist eine Lehrveranstaltung, die sich sehr stark auch ergeben hat im Laufe der Jahre durch das, was ich gelernt habe. Wir müssen später noch mehr darauf zurückkommen. Ich habe von Wir müssen später noch mal darauf zurückkommen, ich habe von der Technik gerade den Hinweis bekommen, dass wir ein bisschen Musik spielen müssen. Die haben Musik ausgesucht, die müssen offensichtlich irgendeine Kleinigkeit lösen. Ich weiß jetzt nicht, welche Musik es ist, aber mir wurde gesagt, sie passt zu dir. Okay, super. Sous-titrage ST' 501 J'aurais plus besoin de prendre le mic Un endroit où tout le monde s'en tape de ma life Je me tire, ne me demande pas pourquoi je suis parti sans motif Parfois je sens mon cœur qui s'endurcit C'est triste à dire mais plus rien ne m'attriste Laisse-moi partir, moi d'ici Pour garder le sourire je me disais qu'il y a pire Si c'est comme ça, va fuck la vie d'artiste Je sais que ça fait cliché de dire qu'on est pris pour cible Mais je veux le dire juste pour la rire Sous-titrage ST' 501 Un endroit où j'aurais plus besoin de prendre le mic Un endroit où tout le monde s'en tape de ma life Je me tire, ne me demande pas pourquoi je suis parti sans motif Parfois je sens mon cœur qui s'endurcit C'est triste à dire mais plus rien ne m'attriste Laisse-moi partir loin d'ici Pour garder le sourire je me disais qu'il y a pire Si c'est comme ça va faut qu'un vide artiste Je sais que ça fait cliché de dire qu'on est pris pour cible Mais je veux dire juste pour l'aller Je suis parti sans mentir, sans me dire Qu'est-ce que je vais devenir, stop Ne réfléchis plus, me guise, stop Ne réfléchis plus, vas-y Parti sans mentir, sans me dire Qu'est-ce que je vais devenir, stop Ne réfléchis plus, me guise, stop Ne réfléchis plus, me guise, donne Ne réfléchis plus, vas-y, dis Je me tire de mon temps, pourquoi je suis parti sans motif? Parfois, je sens mon cœur qui s'endurcit C'est triste à dire, mais plus rien ne m'attriste Laisse-moi partir, moi, d'ici Pour garder le sourire, je me dis, c'est qu' dire mais plus rien ne m'attriste Laisse-moi partir, moi d'ici Pour garder le sourire je me disais qu'il y a pire Si c'est comme ça va, faut que la vie d'artiste Je sais que ça fait cliché de dire qu'on est pris pour cible Mais je veux dire juste pour la rire so Terra FM Teacher Education Radio Austria Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich Terra FM PHTV Live aus dem Studio in der Hoemer Straße, sozusagen in einer Familienangelegenheit. Roswitha Stütz, langjährige Leiterin des Instituts für internationale Kooperationen und Studienprogramme, geht in den Ruhestand, für mich immer noch praktisch nicht vorstellbar. Ich glaube, korrekterweise sogar Pension. Kann man Pension sagen, weil Urstand ist pragmatisiert. Wissen wahrscheinlich nicht sehr viele Leute. Und das ist schon sozusagen ein Grund, dass Terra FM, du hast Terra FM ja auch von Anfang an immer mitbeleitet und unterstützt und das ist definitiv ein Grund für eine Sondersendung mit sozusagen ihr zu Gast und auch ihrem Nachfolger, dem Nils de Jong, der in ihre Fußstapfen treten wird und das Institut dann ab, glaube ich, nächsten Monaten leiten wird. Und ich hoffe, du trittst nicht in meine Fußstapfen. Ich hoffe, du trittst ganz neue Wege. Das wäre es von mir. Ja, ich denke, das wird auch. Das trauen wir ihm zu. Das ist eine interessante Herausforderung. Das trauen wir ihm zu. Die Niederländer sind da schon etwas progressiv, um einen anderen Weg hervorzutreiben. Also, das wird uns überraschen. Ja, gut. Okay, gut. Muss ich mir jetzt fürchten? Auf einmal ein ganz ein strenges Regiment. Nein. Wir waren eigentlich bei Teaching in Cross Borders. Ich finde das eine sehr interessante Lehrveranstaltung. Da soll man eigentlich noch ein bisschen weiter tun, weil, wie der Name schon sagt, Lehrerinneninnen und Lehrer sein heutzutage gerade, aber wahrscheinlich war es immer schon so, innerhalb enger Grenzen ist meiner Meinung nach immer ein bisschen gefährlich und Grenzen überschreiten wahrscheinlich im Lehrerinnen- und Lehrerberuf wichtiger als in manchen anderen. Ich würde mal sagen, das ist ein Gedankenexperiment. Wenn man in ganz engen Grenzen ist, dann könnte es auch sein, dass man sehr reflektiv ist, weil man sich nichts anderes leisten kann, weil man in engen Grenzen steckt. Das gehört, aber da braucht man ganz schön viel Disziplin und auch diesen Wunsch. Es geht leichter, wenn man die Grenzen auch machen kann und wenn man über verschiedene Grenzen geht und da offen ist für das, was jenseits von dem Bekannten existiert. Und diese Lehrveranstaltungen hat ja diesen Sinn, auch teilweise das Erstaunen bei den Studierenden hervorzubringen, weil sie bestimmte Weltgegenden gar nicht kennen zum Beispiel. Also ich nutze ja einerseits Themen in der Lehrveranstaltung, wie zum Beispiel überhaupt über Grenzen zu reflektieren auf verschiedensten Dimensionen. Und ich nutze aber auch gleichzeitig die Herkunft der Studierenden, um dann auch sie einzuladen, dass sie sich einbringen, um bestimmte Herausforderungen in ihren eigenen Herkunftsländern oder auch Konflikte, sei es auf sprachlicher oder kultureller Ebene, dass sie das auch hineinbringen in die Lehrveranstaltung. Also das ist eigentlich ein, ich habe es für mich genannt, die Abkürzung TAP, das ist schon seit Jahrzehnten fast so geläufig, aber eigentlich nenne ich es ja seit einiger Zeit Teaching and Learning Across Borders und man müsste noch radikaler denken, das tue ich, das einfach nennen Lab Learning Across Borders. Das ist der nächste Schritt, das werde ich noch einführen und ich werde auch in dieser Lehrveranstaltung weiterarbeiten. Das Ziel ist es, dass die Studierenden auch teilweise mit unterschiedlichen Perspektiven es lernen, sich für den anderen verständlich zu machen und gleichzeitig konfliktive Themen gemeinsam auch in einer ruhigen, gelassenen Weise zu bearbeiten. Und das passiert auch, auch wenn man junge Menschen hat. Auch die tragen Konflikte aus, weil sie aus verschiedenen Hintergründen kommen. Du hast vorhin schon ein bisschen das auch angesprochen, dass diese doch so positive Internationalisierung in der LehrerInnen-Ausbildung dann oft auch Hürden hat durch, sagen wir mal, doch relativ umfangreiche bürokratische Wege, die da zu begehen sind. Du bist sozusagen kurz vor der Pension, um das jetzt richtig zu sagen. Deshalb glaube ich auch sehr mutig. Ich denke mir, die sollte man schon auch einmal ansprechen. Was müsste da passieren, dass man das erleichtert, dass das nicht mehr so umständlich ist? Ich glaube, man muss auch mal auf verschiedene Zielgruppen und Personengruppen hin differenzieren. Wenn ich von den Studierenden ausgehe und ich blicke zurück in die Zeit, wo ich begonnen habe, im Internationalen zu arbeiten, das Erasmus hat ja verschiedene andere Namen gehabt überhaupt, alle sieben Jahre ein neuer Name, da war das für die Mobilität der Studierenden vom administrativen Aufwand, ich würde sagen, verglichen mit heute, weniger als null und gleichzeitig auch von den Anerkennungsfragen sehr entgegenkommend. Ich finde, dass im Laufe der Zeit auf administrativer Ebene dieser Perfektionswahn auch ein bisschen entsteht. Wir digitalisieren ja schon seit Jahren und haben das Gefühl, dass wir drei- oder vierfache Arbeit eigentlich haben dadurch. Bin mir nicht sicher, ob wir uns da die Arbeit erleichtern, weil man ja dann mit viel mehr Daten arbeitet und die muss man ja auch irgendwo herkriegen. Das heißt, administrativ ist es schon mal relativ scharf und dann gleichzeitig auch in dem Bemühen, alles zu strukturieren, alles zu reglementieren, wirft man da eine Menge an Kleinholz zwischen die Beine der Mobilwollenden oder die mobil sein wollen, dass es sehr mühsam wird und ich das fast jetzt so zum Abschluss meiner Arbeit auch denke, warum haben wir das nicht weiter geschafft, uns dagegen zu wehren, gegen diese administrativen Strukturen und so etwas wie zum Beispiel, ich habe das ja auch immer wieder vorgetragen, Mobilitätswindows oder so in einem Studium oder einfach Open Windows, das kann ja auch für andere Aktivitäten sein, in einem Studium zu kreieren, dass also nicht nur von der ersten Stunde bis zur letzten durchstrukturiert ist, das ist ja auch für andere Aktivitäten sein, in einem Studium zu kreieren, dass also nicht nur von der ersten Stunde bis zur letzten durchstrukturiert ist. Das ist ja auch anders, als ich das zu meiner Zeit erlebt habe im Studium. Da war es viel weicher. Dass man da sich überlegt, wie mache ich was auf, dass die Leute selbsttätig auch sich, und gerade auch in der Lehrerbildung und Lehrerinnenbildung, selbsttätig sich auch Dinge zusammenstellen können, je nach Interesse und in die Tiefe gehen können oder eben auch sagen, ich gehe ins Ausland, weil es ist mir wichtig, auch andere Systeme kennenzulernen und mich selbst auch zu erproben in einem anderen System und in der Schule in einem anderen System mich zu erproben. Und das ist meiner Meinung nach, wenn ich zurückblicke, ganz am Anfang leichter gewesen, als es jetzt ist. Das heißt, es ist noch ein Weg zu gehen, um da wieder was aufzumachen. Auf der Ebene der Lehrenden, finde ich, da hat sich einiges getan. Die Arbeit ist internationaler geworden, auch im Haus. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass natürlich auch Kolleginnen und Kollegen aufgenommen wurden, die oft auch schon selbst mit internationalen Erfahrungen gekommen sind, ihre internationalen Forschungspartner im Gepäck mitgebracht haben und dadurch also auch das Haus auf dieser Ebene viel stärker eigentlich, würde ich sagen, internationalisiert ist, als es am Beginn war, als ich gekommen bin. Weil da hat man eigentlich Respekt gehabt vor Englisch, das war schon eine Riesenhürde, geschweige denn, wenn noch andere Sprachen dazu kommen. Also da hat sich, glaube ich, doch einiges getan und die Europäische Union hat ja auch interessante Projektformate angeboten, die eine tolle Zusammenarbeit ermöglichen. Es ist auch administrativ mehr und mehr geworden. Ich weiß nicht, wie man dagegen wirken kann, aber es hat natürlich auch mit dem zu tun, wenn es Gelder gibt, dann müssen die Gelder auch gerechtfertigt werden und es muss auch irgendwie administriert werden, damit es transparent nachvollziehbar ist, was wurde denn eigentlich gemacht. Es gibt auch dann diese Produkte, die man abliefern muss, die Disseminierungsnotwendigkeiten usw. Also im Grunde genommen auf der Lehrenden- und Kolleginnen-Ebene finde ich eine stärkere Internationalisierung. Auf der Studierendenebene, wenn ich zurückdenke, hatten wir pro Semester oft, Ebene, wenn ich zurückdenke, hatten wir pro Semester oft manchmal das Doppelte von dem, was wir jetzt rausschicken. Das ist doch seltsam. Das gibt natürlich verschiedene Faktoren, möchte ich nicht nur sagen, die Strukturen, aber die Strukturen spielen eine Rolle. Ich denke mal, das hängt, also es gibt zwei, es gibt sicher mehrere Gründe, aber einer liegt doch, glaube ich, immer noch in dem, dass die Digitalisierung auf Computerwelten basiert, die nur 1 und 0 verstehen und damit keine Zwischentöne. Und wenn man sozusagen auf Systeme setzt, die nur so arbeiten können, und da gibt es derzeit, glaube ich, massive Entwicklungen, wo auch Computer kreativer werden und anfangen Dinge anders zu interpretieren. Das ist eine Chance der Entwicklung, aber die wird noch ein bisschen dauern. Von der Interpretation habe ich ein bisschen Angst auch, muss ich sagen. Wenn Computer interpretieren, habe ich ein bisschen Angst auch. Ist auch berechtigt, muss man sich auch genau anschauen natürlich, aber es ist dieses, sozusagen, dieses enge Kastensystem wird verstärkt durch dieses Eins oder Null. Also es gibt nichts dazwischen. Und das unterstützt, sagen wir einmal, sehr stark bürokratische Systeme, die das sehr gern haben, dass es nur Eins oder Null gibt. Und dann gibt es halt sozusagen diese kreative Seite oder dieses Lernen in den Zwischenräumen, das vielleicht nicht so leicht festzuhalten ist, das man nicht so leicht auf dem Papier darstellen kann, das aber im Endeffekt wahrscheinlich mehr an uns entbaut als Menschen und auch als berufliche Menschen, als beruflich tätige Menschen, als es die anderen Dinge oft sind. Warum gibt es deshalb immer noch, sagen wir mal, bei doch intelligenten Menschen so einen starken Glauben in den eigenen Content, wenn man das jetzt von der Lehrendenseite sieht. Weil ich erlebe das ja doch bei manchen Kolleginnen und Kollegen, die einfach schon sehr stark diesen Glauben haben, die Studierenden müssen das, was ich zu sagen habe, hören, weil sonst werden sie keine guten Lehrer und Lehrerinnen. zu sagen habe, hören, weil sonst wären sie keine guten Lehrer und Lehrerinnen. Das ist schnell so quasi erklärt mit diesem Ansatz. Ich glaube, dass das Ganze trotzdem auch irgendwie komplexer ist. Ich habe manchmal so das Gefühl, das individuelle Wesen im System ist gar nicht mehr so individuell, sondern das System sagt und gibt vor, wie es eigentlich zu funktionieren hat. Wir haben ja in der Sekundarstufe so eine große Kooperation mit unterschiedlichsten Hochschulen und pädagogischen Hochschulen in Oberösterreich und in Salzburg. Das sind ja insgesamt zehn Partner und mit einem Curriculum. Und da gibt es natürlich auch diese Bemühungen, dieses Curriculum überall auch gleich umzusetzen, weil die Studierenden haben das Anrecht darauf, dass sie das gleiche geboten bekommen, sie können ja auswählen, sie können hier bei uns im Haus oder sie können nach Salzburg fahren und dort die Lehrveranstaltung belegen. Also sie haben auch das Anrecht, dass die gleichen Voraussetzungen, die gleichen Assessments usw. in den einzelnen Lehrveranstaltern gemacht werden. Und das ist systemisch und das ist nicht nur ganz einfach individualistisch gewählt oder nicht gewählt. Aber natürlich, wenn man international denkt, dann gibt es natürlich die Möglichkeit, im Haus das noch viel stärker zu forcieren, indem man in diese Lehrveranstaltungen auch die Studierenden und natürlich wir haben auch Guest Teachers usw. hineinbringt. Oder online, wir haben das alle erlebt in den ersten zwei Jahren der Pandemie, dass wir mit online gearbeitet haben und auch online international zugeschaltet haben. Das ist eine tolle Geschichte, bricht ein bisschen auf. Das ist das eine. Und das andere ist, die Frage war ja auch in der Pandemie von ganz interessierten und klugen Köpfen der Wissenschaft gestellt, ist die Internationalisierung, so wie wir sie erfahren haben, am Ende. Weil wir damit verbinden die physische Deplatzierung und Mobilität. Ist natürlich nicht am Ende, aber es ist ein Kompromiss gefunden worden. Der Kompromiss ist, wir gehen über Online-Systeme und wir bitten dazu, wir bieten auch parallel dazu physische Mobilität an. Aber es ist ein sich ergänzendes Paket und auch hier geht es darum, die Balance zu finden, wieder das eine, also ich denke, das Virtuelle in der Gesamtheit, das ist attraktiv für bestimmte Formen und Formate, aber es ist nicht das, was es auf der anderen Seite in der physischen Mobilität vollständig ersetzen kann. Das ist klar. Aber wir reden also immer eigentlich von der Internationalität als etwas, was wir gerne aus freiem Willen machen. Und wir haben ja auch dagegen die sogenannte Forstmobility oder Migration. Menschen, die ja ständig in der Mobilität sind, weil sie aus den eigenen Ländern flüchten mussten. Wir wissen das jetzt mit der Ukraine und so weiter. Und das ist auch ein Thema, das uns auch beschäftigen muss. Also nicht nur das Privilegierte, ich gehe jetzt mit Erasmus-Geld wohin, sondern wie kann dieses Erasmus-Geld, das es gibt, auch dorthin kommen, wo die Menschen die Unterstützung brauchen, ganz bewusst. Also ich denke nur daran, mit der Ukraine Kooperationen zu machen und so weiter. Da haben wir die ersten Kontakte gehabt und da wird sicherlich was daraus entstehen. Ich hoffe natürlich, dass der Fokus da nicht alleine auf der Ukraine bleibt, weil wir haben in vielen Ländern Probleme, die Menschen dazu zwingen, wegzugehen. Und das wird ja nicht weniger werden. Das wird sich mit der Entwicklung durch den Klimawandel massiv verstärken, wenn dann ganze Regionen einfach nicht mehr bewohnbar sind. Und das ist ja schon absehbar, dass das kommt. Aber Nils, vielleicht noch ein bisschen. Du übernimmst das jetzt. Was sind so deine Visionen? Was könnte man da machen, dass man da weiterkommt, dass dieses Bürokratische eher vielleicht dann doch zurückgeht. Vielleicht noch einen kleinen Seitensprung. Ich glaube auch, dass Angst eine Rolle spielt, dass die Internationalität etwas zurückgegangen ist. Man kann sagen, Covid hat natürlich schon mal eine Grundlage. Covid ist natürlich eine Krankheit, die auch wirklich besteht, aber rundherum ist schon eine Angst. Und diese Angst, nicht nur bei Covid, aber auch in der Welt mit verschiedenen Kriegen, Bränden, Wetter, alles, die Leute haben irgendwie mehr Angst, dass sie herausgehen, dass sie irgendwo hinfahren, irgendwas Neues entdecken. Ich habe das sowohl bei den Income gesehen, die zu uns kommen wollten, um ein Semester zu machen und auf einmal abgesagt haben, weil irgendwie Covid oder irgendwie was und auch umgedreht Studierende, die herausfahren wollten, irgendwie zu einer Partner-Uni und dann haben sie kurzfristig, wahnsinnig, denn es gibt irgendwie wieder diese Angst. Also irgendwie doch, man kann die Gesellschaft nicht verändern, aber doch bei den Studierenden irgendwie helfen diese Angst zu überwinden. Und das glaube ich, dass wir als Team eigentlich immer ganz gut gemacht haben. Wir sind eigentlich, wie du eh schon vorher angesprochen hast, eine Familie. Also wir haben als eine Familie funktioniert und Studierende merken schon, dass es ein Team gibt, wo sie auch zurückfahren können oder wenn sie zu uns kommen, dass sie auch gut aufgefangen werden. Also ich glaube, das ist ganz wichtig, diese Team-Spirit oder fast Familien-Spirit irgendwie weiterzuführen für die Zukunft. Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass in den internationalen Teams sehr vieler Hochschulen, eigentlich weltweit, so wie ich es empfinde, ein bisschen so ein Geist herrscht. Das heißt, dass es auch auf diese Art mobil zu sein,, auch in eine Situation zu kommen, wo man nicht alleine ist. Also wo es schon Leute gibt vor Ort, die sich kümmern und zu denen man gehen kann, wenn man ein Problem hat. Ich erinnere mich da an meinen Fall, das ja damals, das waren ja noch eher die Anfänge und da hat es einfach noch nicht so viel, da war es irgendwie umgekehrt. Da hat es noch ganz wenig Strukturen gegeben, sprich in dem Fall auch eigentlich keine Lehrveranstaltungen auf Englisch, zum Beispiel, sondern nur auf Niederländisch. Und wenn man dann ohne Niederländisch an der Partnerhochschule ist, dann hat man zuerst einmal ein Problem. Aber da war jemand da, zu dem konnte ich gehen und dann haben wir eigentlich eine wunderbare Lösung gefunden für mich, ja, gemeinsam da. Und das war eigentlich noch ein viel größerer Benefit, als ich ursprünglich erwartet hätte. Das heißt, man ist da nicht alleine. Es ist jetzt nicht so, man fährt jetzt einfach in ein Land und dann gibt es niemanden, zu dem man gehen kann und sagen kann, ich brauche dich. Vielleicht muss man das ein bisschen relativieren. Wir haben ja große Universitäten als Partner. Und ich glaube, so tendenziell kann man feststellen, je größer, desto weniger individuelle Betreuung gibt es. Ist ja auch nicht mehr möglich. Wir haben ja da ein privilegiertes Arbeitsfeld an der Pädagogischen Hochschule. Das hat richtige Jürmender Menschen, muss ich sagen. Und davon profitieren wir. Aber wenn du in der Uni bist mit 20.000, 30.000 Studierenden, dann muss man schon gefestigt sein. Was ja auch nicht schlecht ist, wenn man sich bewähren muss. Ich denke, junge Menschen haben ja sowieso, das ist ja eine Hypothese, aber du kannst es nur an mir sagen, haben mehr Energie, haben viel Kraft eigentlich und sind, wenn sie schon rausgehen, sowieso schon mal von einem anderen Schlag, als die, die herinnenbleiben. Und die kämpfen sich und beißen sich auch noch eher durch. Es gibt Ausnahmen. Es gibt nämlich Limits dann, wo man sich durchbeißt. Je älter man wird, desto kleiner wird die Welt ja sowieso wieder. Eigentlich. Weil wenn du dich wo entscheidest, das ist jetzt da, wo ich bleiben möchte, Familien gründen und so weiter, dann wird die Welt eigentlich ein bisschen kleiner. Normalerweise. Und das Alter, da wirkt die Psychologie dann, das Alter ist auch ein Grund, warum Menschen sich dann nicht mehr sagen, ich setze mich einfach wo rein und fahre jetzt einfach irgendwo hin. Also ich stelle das fest. Ich fühle mich dann noch nicht so alt, da fühle ich mich noch sehr fit, dass man einfach sagt, wo fahre ich hin, geht los und man entwickelt sich. Das heißt Pension wird angetreten und los geht's, oder? Schon vorher, ja. Weil ich ja Urlaub habe eigentlich. Der Nils passt ja insofern sehr gut als Nachfolger, weil er ist ja schon ein Mister International auch, also allein von deiner Biografie, vielleicht kannst du uns ein bisschen was erzählen. Ja, also ich bin Niederländer, ich bin in den Niederlanden geboren, habe dann dort noch ein paar Jahre Jura studiert, aber das war nichts für mich, das war irgendwie ein bisschen zu langweilig. Ich habe dann die Möglichkeit gehabt, in den Vereinigten Staaten Englisch zu studieren. Habe dann vier Jahre studiert und dann irgendwie noch eine Lehrerausbildung draufgesetzt. Habe in der Zeit mich verliebt in eine liebe Österreicherin und dann irgendwo nach 23 Jahren sind wir drauf gekommen, was machen wir jetzt noch in den Vereinigten Staaten. Dann haben wir überlegt, wir möchten doch wieder zurück in den Niederlanden oder in Österreich. Dann hat meine Frau doch überzeugen können, dass Österreich das bessere Land ist. Zumindest liegt höher. Ja, das ist immer sicherer jetzt, im Moment mit dem... das Wasser ist immer höher jetzt. Also, es ist immer sicherer. Ja, und dann bin ich vor elf Jahren nach Österreich gekommen, habe mich links und rechts beworben und dann bin ich eigentlich in der Zeit an der pädagogischen Hochschule gelandet. Ja, das ist glaube ich... Achso, du wolltest... Du,, ich muss nur eins sagen. Du hast super dazugelernt, nämlich jetzt auch wieder sprachlich. Diese sprachliche Kompetenz macht schon auch was aus. Diese Dinge, die dann oft im informellen Sprachgebrauch, Alltagssprache, Dialektal gefärbt sind, mit diesem Chaos für dich, mit dem gut umzugehen und auch zu verstehen. Und zu sprechen. Wir haben ein bisschen einen Shift vom Romanischen sozusagen zum Anglophonischen. Wir spielen deshalb ganz bewusst nochmal romanische Musik. Rappelle-moi le jour et l'année Rappelle-moi le temps qu'il faisait Et si j'ai oublié Tu peux me secouer Et s'il me prend l'envie de m'en aller Enferme-moi et jette la clé En piqûre de rappel En figure de rappel Dis comment je m'appelle Si jamais j'oublie Les nuits que j'ai passées Les guitares et les cris Rappelle-moi qui je suis Pourquoi je suis en vie Sous-titrage ST' 501 Rappelle-moi qui je suis, ce que je m'étais promis. Rappelle-moi mes rêves les plus fous. Rappelle-moi ces larmes sur mes joues. Et si j'ai oublié combien j'aimais chanter Si jamais j'oublie Les nuits que j'ai passées Les guitares et les cris Rappelle-moi qui je suis Pourquoi je suis en vie Si jamais J'oublie les jambes À mon coussi Un jour je fuis Rappelle-moi qui Je suis, c'est que Je m'étais promis Oh Oh Oh Je m'étais promis Rappelle-moi qui je suis Si jamais j'oublie Les gens dans mon poste Si un jour je fuis Rappelle-moi qui je suis C'est que je m'étais promis Si jamais j'oublie Les nuits que j'ai passées Les guitares et les cris Rappelle-moi qui je suis Pourquoi je suis en vie Rappelle-moi le jour et l'année. Ammerstraße, bei den Radiohörerinnen und Hörern müssen wir uns eventuell ein bisschen jetzt entschuldigen. Wir hatten da einen kleinen technischen Ausfall. Wir wissen nicht genau, wie die Auswirkung war, aber es könnte sein, dass Sie zum Teil da im Radio eine Störung hatten. Im Fernsehen auf der FTV dürfte das nichts bewirkt haben, aber es kann sein, dass es im Radio eine Störung gegeben hat. Da wollen wir uns dafür entschuldigen. Wir suchen eigentlich diesen Fehler schon seit längerer Zeit. eine Störung gegeben hat, da wollen wir uns dafür entschuldigen. Wir suchen eigentlich diesen Fehler schon seit längerer Zeit. Es ist einer von jenen dummen Fehlern, die besonders bei Computern, die ja eigentlich eben keine Zwischentöne verstehen, manchmal haben sie Zwischentöne, nämlich bei Fehlern, die sie machen. Und das ist so ein klassischer Zwischentonfehler, der nur manchmal auftritt und man nie genau weiß, wann. Und dann findet man eben diese Fehler sehr, sehr schwer. Ja, aber das soll uns nicht davon abhalten, jetzt da weiterzumachen. Wir waren, glaube ich, bei den Visionen, oder? Ja, ich glaube, vieles ist schon irgendwie in Stein gemeißelt, muss man schon sagen, die Internationalität im Institut. Aber andererseits ist es im Moment, hat die Europäische Union auch viele neue Programme vorgestellt. Schwerpunkt geht sicher, wie vorher schon gesprochen, Richtung Digitalisierung, digitale Medien. Ein ganz interessantes Programm, das angeboten wird, sind diese BIP-Programme, das sind Blended Intensive Programs, wo Kurzzeitmobilitäten ermöglicht werden. Du hast schon eine gemacht, Christian, und es kommt jetzt ein Oktober auf uns zu. Demnächst, genau. Und ich finde, es sind eigentlich super Formate, die man auch weiterentwickeln sollte, wo für die Zuhörer, das sind kurze Mobilitäten, wo ein virtueller Komponent dabei ist, wo die Studierenden sich online treffen und dann eine Woche sind die Studierenden aus zwei Partneruniversitäten, aber bei uns oder bei einer anderen Universität zu Gast und wird irgendwie zusammen ein Projekt gemacht. Also da sind öfters Mobilitäten möglich für Studierende, die vielleicht keine langfristige Mobilität machen könnten, aber kurzfristig doch sich international treffen könnten. Also das wäre schon eine ganz interessante Möglichkeit, auch weiterzuentwickeln. Man muss vielleicht an dieser Stelle schon noch einmal Danke sagen. Danke, dass es das gibt. Danke an diese Europäische Union, die so oft kritisiert wird, aber die diese Dinge ermöglicht, wo man oft schaut sozusagen, dass solche Sachen weiterentwickelt werden. Also das muss man schon, glaube ich, auch wirklich da einmal einfach sagen, es ist nicht selbstverständlich. Also es bekommen viele Menschen da Möglichkeiten, die sie ohne diese Europäische Union nicht bekommen würden. Wir erleben es jetzt, wie schwierig es ist für Großbritannien, was das eigentlich heißt und wie sehr jetzt eigentlich viele Menschen in Großbritannien darunter leiden, dass einige da geglaubt haben, das wäre ein guter Weg, das zu verlassen, diese Gemeinschaft. Unter anderem für diesen Aspekt. Genau. Ja, das stimmt. Ich würde auch sagen, wenn man schon dann sagt, die Europäische Kommission, das ist ein Pool, relativ weit weg, aber es gibt ja in den einzelnen Ländern dann die Vertretungen, die nationalen Vertretungen, die nationalen Agenturen und da haben wir in Österreich eine super nationale Agentur, den österreichischen Austauschdienst und also so eine Betreuung, das würde ich jedem Land wünschen. Eine wunderbare und auch sehr wertschätzende Zusammenarbeit mit Menschen, die äußerst kompetent sind. Also das ist, muss ich sagen, für mich in meiner Arbeit auch ganz wichtig gewesen und ich war da immer sehr fast gerührt. Und das hilft vielleicht wieder, bürokratische Strukturen leichter auszuhalten. Ja, ja. Jetzt ein kleines Beispiel, das ist nicht mehr im ÖAD, aber ich habe etwas vergessen gehabt in Großbritannien und dann hat mir eine Freundin das dann nachgeschickt und dann musste ich Zoll zahlen. 7,50 Euro. Und dann habe ich da hingeschrieben und ihr kennt mich, das ist ein bisschen polemisch, dass das eigentlich Diebstahl ist, wenn ich für mein eigenes Eigentum Zoll zahlen muss. Ich bekam dann einen Anruf vorgestern, dass das ein Fehler war und das wird rücküberwiesen. Ah, super! Es geht nur um 7,50 Euro. Aber wir hatten dann eine ganz nette Diskussion. Und eigentlich genau auch über diese Dinge. Und es war ein älterer Herr und er hat irgendwie auch gesagt, er hat dann irgendwie gesagt, das Problem ist halt, dass die Person, die das in dem Fall eingegeben hat, die sieht das gar nicht. Das wird an einem Computer gemacht, völlig anonym. Und der braucht nur einen Knopf falsch drücken und dann ist das falsch. Weil es war alles richtig, es ist alles richtig draufgestanden, es war alles richtig gemacht eigentlich von der Post in Großbritannien. Der Fehler wurde in Österreich gemacht. Die haben gesagt, wir haben da einen Fehler gemacht, aber er hat gesagt, das ist früher viel schwerer passiert, weil früher hat man sich bei so Kleinigkeiten erstens einmal gar nicht die Mühe gemacht, weil das viel zu kompliziert war und das ist ein bisschen ein Problem, glaube ich, mit der Digitalisierung, dass man auf einmal, dass es leichter geworden ist, Kontrolle so zu intensivieren, dass das mal da einfach in bereiche geht die man früher nie wo man niemals reingegangen werde mit der kontrolle weil das viel zu aufwendig gewesen wäre mit akten oder das ist ein bisschen problem computer erleichtern kontrolle und das blockiert oft auch viel. Und da braucht es Menschen, wie ihr, die dann mit dem Menschlichen drüber gehen können und menschliche Entscheidungen treffen können. Ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Und bei allem Lob für die Digitalisierung, man hört ja dieses Wort da, wir digitalisieren derzeit alles und ich bin der Letzte, der das ablehnt, ihr wisst es. Genieße es ja auch. Aber dieses Menschliche ist extrem wichtig. Und das werden nicht einmal sehr intelligente Computer ersetzen können. Weil man kann sich natürlich mit allem möglich vollprogrammieren, mit allen möglichen Algorithmen. Und vielleicht ist das jetzt, wie sagt man, der Pessimismus eines alten Mannes oder wie? Weil vielleicht gibt es es dann doch irgendwann einmal, aber meiner Meinung nach gibt es es nicht, weil da irgendwie Komponenten, eben solche Zwischentonkomponenten dabei sind, die man nie vorprogrammieren kann. Ja, das ist schon fast so etwas wie ein Gegenschluss hin. Ein Schlusswort, ein Schlusswort zu früh, genau. Was schaffen wir jetzt noch? Aber jetzt im internationalen Kontext, wir brauchen jetzt etwas für die Menschen und nicht den Computer. Und das stimmt schon. Also mich hat selbst bei der Arbeit oft, sind die Haare zu Berge gestanden. Aber ich habe mir dann auch oft immer gedacht, was ist das eigentlich? Was ist das verglichen mit bestimmten Dingen im richtigen, im realen Leben? Nämlich gar nichts. Und dadurch habe ich es geschafft, mich nicht in schlaflose Nächte hineindrängen zu lassen. Ich habe vielleicht noch eine Frage für dich, Roswitha. Wir sind fast immer schon am Ende. Du hast auch viele Projekte organisiert. Was hat dich besonders begeistert, wo du sagst, das ist jetzt ein super Erfolg gewesen, das möchte ich dir jetzt weitergeben, Nils. Dies sind ganz wichtige Sachen aus deiner Erfahrung. Also ich denke zum Beispiel daran, Projekte, die nicht so in diese riesengroßen Dimensionen gehen. Wir waren auch schon einmal in einer Sendung, dieses grenzübergreifende Projekt mit Deutsch als Muttersprache, Fremdsprache und Zweitsprache im Austausch mit einem Partner in Tschechien. Und das sind ganz tolle, nämlich jetzt auch nahe Projekte, wo man unmittelbar mit den jungen Menschen auch zusammenarbeitet und wo man sieht, was da losgetreten wird. Ich war auch in großen Projekten mit 20, 25 verschiedenen Institutionen in verschiedenen Ländern und das ist fast wie so ein kleines Rädchen, wo man was dazu beiträgt, aber das Gesamte ist vom Aufwand und vom Management, also wir waren ja nie der Lead, dazu ist die Pädagogische Hochschule doch, glaube ich, ressourcenmäßig zu klein, nicht kompetenzmäßig. Aber das war dann ganz schwierig, das alles zu managen und zu koordinieren. Also das zum Beispiel, solche Projekte würde ich gerne weiter erreichen. Also die menschlichen Projekte vielleicht, wo die Menschen eben… Ja, Menschen sind überall und die habe ich genossen, auch auf dieser ganz großen internationalen Ebene. Aber wo man dann etwas bewegt und was man dann mitnehmen kann aus den Projekten, das ist dann doch wahrscheinlich in kleineren Dimensionen leichter anzustoßen und zu sehen, wie das rollt. Super, ja danke. Wenn Sie draußen Studierende studieren, der sind www.ph-oe.at slash international. Da finden Sie alle Informationen. Das war eine THFM-Sendung zu Ehren von Roswitha Stütz, die in Pension geht mit Nils de Jong, ihrem Nachfolger. Und Ihnen draußen wünsche ich noch einen angenehmen regnerischen oder ja, aber noch immer nicht zu kalten, sagen wir mal Spätsommerabend. On ira écouter Harlem au coin de Manhattan On ira rougir le thé dans les soukha amman On ira nager dans le lit du fleuve Sénégal Et on verra brûler, bomber sous un feu de bengale On ira gratter le ciel en dessous de Kyoto On ira sentir Ryoban au cœur de Tchernébro On lèvera nos yeux sur le plafond de la chapelle Sixtine Et on lèvera nos verres dans le café Pushkina Oh, quelle est belle notre chance Aux mille couleurs de l'être humain Mélangé de nos différences À la croisée des destins Nous sommes les étoiles, nous sommes l'univers Vous êtes un grand de somme, nous sommes le désert Vous êtes mille pages et moi je suis la plume Sous-titrage MFP. Sous-titrage ST' 501 Vous êtes les étoiles, nous sommes l'univers Vous êtes un grain de sable, nous sommes le désert Vous êtes mille pages et moi je suis la plume Oh oh oh oh oh oh Vous êtes l'horizon et nous sommes la mer Vous êtes les saisons et nous sommes la terre Vous êtes le rivage et moi je suis l'écume Oh oh oh oh oh oh Sous-titrage MFP. Vous êtes l'horizon et nous sommes la mer Vous êtes les saisons et nous sommes la terre Vous êtes le rivage et moi je suis l'équipe Oh oh oh oh oh oh Oh oh oh oh oh oh Oh oh oh, oh, oh, oh, oh. Täume, Waffen, Flüchtlingsabwehrkonferenzen, das Mittelmeer wird ein Massengrab, es gibt Grenzen. Sie führen zu Nationalismus mit seinen bekloppten Konsequenzen. Man entrechtet Leute nur weil sie von irgendwo kamen, es gibt Grenzen. Könnten Sie diese Antwort bitte sinngemäß richtig ergänzen? Was liegt möglicherweise im Kern des Problems? Es gibt Grenzen. Ich melde mich ab, ich will einen Pass, wo Erdenbewohner drinsteht. Einfach nur Erdenbewohner, sagt mir bitte, wohin man da geht. Ich melde mich ab, ich melde mich um, das kann doch so schwierig nicht sein. Schreibt einfach nur Erdenbewohner da rein. Wir ziehen eine Grenze im Himmel, ein Gottes Tier und einer ist dort. Dann drohen sie sich mit den Fäusten in Ewigkeit und sofort. Da muss es was Besseres geben, Frieden bringt kein Götterbote. Wir haben's ein paar tausend Jahre mit Grenzen versucht, es gab sehr viele Tote. Nennt mich naiv, es ist mir egal, aber ich finde es reicht. Untertitelung des ZDF für funk, 2017