Klima und Du. Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der freien Medien in Oberösterreich. Sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer von DorfTV, willkommen zu einer neuen Ausgabe von Klima und Du, produziert von Radio B138 in Kirchdorf-Anderkrems. Ich heiße Magdalena Gett und im Auftrag der Freien Radios Oberösterreich habe ich eine Sendung zum Thema Global Foodprint gestaltet und dazu den Gründer von Foodprint.at eingeladen. Grüß Gott Herr Peckny, ich freue mich sehr Sie zu der heutigen Ausgabe von Klima und Du begrüßen zu dürfen. Zunächst würde ich gerne ein bisschen mehr über Sie und über Ihre Organisation erfahren. Welche Erfahrung prägte Ihre aktivistische Laufbahn bzw. wann war der ausschlaggebende Moment, an dem Sie sagten, ich möchte etwas auf unserem Planeten verändern? Hallo, grüß euch, servus. Für mich hat es so Mitte der 70er Jahre begonnen. 1975 begonnen Chemie zu studieren, ganz im Eindruck von Ernst Friedrich Schumachers Small is Beautiful. Damals ein bisschen linkslastig, die ungerechte Welt mitten in einer potenziellen Atomgefahr. Und die persönliche Motivation kam aber aus der Freude des Lebens in der Natur. Es war immer unser Bubentraum, einmal irgendwo mal eine Blockhütte zu bauen und von der Jagd mit Pfeil und Bogen zu leben und so. Und so haben wir sie dann später erfüllt und ich habe dann ein Jahr in Nord-Kanada und Alaska gelebt und darauf gekommen, dass das ein hartes Leben ist, ja, gar nicht so toll, aber so mit 16, 17 waren wir die großen Schwarzfischer und irgendwann hat uns einmal so ein Förster erwischt und gesagt, ihr dürft den Fisch nicht essen und wir haben gesagt, hu, jetzt haben wir erwischt worden beim Schwarzfisch und dann erkl erklärte er uns, nein, nein, der ist komplett vergiftet, der Fisch. Und wir waren richtig empört, ich kann mich heute noch erinnern, wie empörend, mit seiner selber bauten Angel, mit einem kleinen Hackerl, so einen Fisch fangen, war ja eine Leistung. Und dann kann ich den nicht essen, weil den irgendwer vergiftet hat. Und wir waren neugierig und sind dann den kleinen Fluss entlang gegangen und haben die Quelle der Vergiftung gefunden. Ein Abwasserrohr, wo es so aussehen konnte, dass da die Augen geätzt haben, wenn du in die Nähe hingekommen bist. Wir rennen zum Bürgermeister. Herr Bürgermeister, wir haben das gefunden. Und so hat er gesagt, na weiß ich eh, ganz normal. Und wir haben nicht fassen können, wieso das geduldet wird, dass da sozusagen Lebensraum vergiftet wird, dass ich den Fisch nicht mehr essen kann. Und das hat uns dann eben zornig gemacht und wir haben uns dann engagiert. Wir haben dann 1976 gemeinsam mit meinem Bruder einen Verein, das hat man sogar Umweltverein genannt, der hat geheißen Survival Club, da ist es ums Überleben gegangen, sowohl um die Sportart sozusagen mit dem Schweizer Kreuzmesser in der Wildnis überleben, als auch ums Überleben der Menschheit auf dem Planeten, da man aber keine Daten gehabt hat und gar nichts dafür. Und der Freilautkastenverein zur Förderung der Beziehung zwischen Mensch und Natur, heute nennt man das fast so Deep Ecology, so Three Hugging und Liebe zur Natur. Jedenfalls hat sich die Ereignisse dann mit dem Fall des Eisernen Vorhangs überschlagen. Wir haben dann natürlich plötzlich Zugang gehabt zu Unterlagen über die damals tschechoslowakischen Atomkraftwerke, nicht? Ovanice, Demelin, damals noch im Bau, Mochovce im Bau, haben uns dann gleich über die Grenze begeben. Davor haben wir ja hauptsächlich in Österreich gegen die Zellstoffindustrie, also Papier und Poppenteckel gekämpft gehabt, die die Flüsse ja so versaut haben, wie man jetzt sieht, nicht in der Oder schwimmen die toten Fische, das war in der Mur, in der Pölz, in der Ager, das war das tägliche Brot, dass die Fische das Weiße auftrat haben, weil die Flüsse so vergiftet wurden. Und der entscheidende Moment, wo ich dann zum ökologischen Fußabdruck gekommen bin, war dann die Erkenntnis, dass das alles wichtig ist und nach wie vor wichtig ist. Aber ohne eine prinzipielle Änderung im Lebensstil der Menschen wird das alles nichts helfen. Weil man kann Dinge viel besser herstellen mit viel weniger Gift, ohne Gift, mit nachhaltiger Energie und so weiter. Nur die schiere Menge von bald 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten setzt eben eine Grenze. Und da ist eben der ökologische Fußabdruck das ideale Maß und daraus abgeleitet auch der Klimafußabdruck, der CO2-Fußabdruck, Wasserfußabdruck und so weiter, wo ich mit relativ einfachen Mitteln an Menschen klar machen kann, pass auf, in dem Raumschiff gibt es so und so viel von dem und dem, wenn das irgendwie fair sein soll und das sind 8 Milliarden, dann steckt jedem nur grob ein Achtmilliardstel zu von dem. Sie haben gerade gesagt, Sie haben 2007 eben diese Website gegründet, also www.foodprint.at. Sie haben jetzt auch die Idee erklärt, mit welcher das Projekt gestartet wurde. Und Sie sind aber ebenfalls der Gründer von Foodprint Consult. Welche Aufgaben und Ziele verfolgt dieses Unternehmen? Das eine ist ein Verein, der versucht, ein Globalverstand, also das Verständnis der Erde als begrenztes Raumschiff, in dem man sich anders verhalten muss, in dem man mit den vorhandenen Ressourcen eben fairer umgehen muss, weil man eben die Natur nicht beliebig ausbeuten kann, weil sie nicht mehr beliebig groß ist. Und das andere ist ein Unternehmen, das Regierungen, Gemeinden oder auch andere Unternehmen, kleine und große, berät am Weg in die Nachhaltigkeit. Und ich nenne mich ja Frechunternehmens- und Unterlassensberater, weil eben auch das Unterlassen, Dinge nicht zu machen, wegzulassen, ganz ganz wichtig ist, aber nur nachhaltig, hilft nichts, es muss auch global verallgemeinerbar sein. Nun, da wir einen kleinen Anblick in die Philosophie und der der Organisation, die Sie eben gegründet haben, hatten, würde mich der Global Footprint sehr interessieren. Können Sie uns das Konzept des ökologischen Fußabdrucks erklären? Ja, das hoffe ich doch sehr. Die Idee geht auf Mathis Wackernagel und Bill Rees zurück. Der Mathis ist ein Schweizer, der beim Bill Rees in Kanada seine Dissertation gemacht hat, mit der scheinbar einfachen Frage, wie viel Fläche, einfach gesagt, brauche ich denn, um meinen Lebensstil aufrecht zu halten. Weil alles, was ich esse, muss irgendwo wachsen. Und Schafwolle und Baumwolle muss auch wo wachsen. Das Holz, für mein elegantes Holzhaus, muss auch wo wachsen. Das Eisen braucht eine riesige Mine, das braucht auch Fläche, da wächst eben nichts drauf. Wer eine Eisenmine oder eine Kupfermine mal gesehen hat, weiß, da wächst nichts drauf. Ich brauche Energie. Und die braucht auch Fläche. Nicht nur die Fläche, die von einem Ölspill, von einem Öldurm hin und wieder mal verschmutzt wird. Sondern, und da waren die sehr vorausschauend, haben die Ziele der Framework Convention on Climate Change aus 1992 von der Rio-Konferenz ernst genommen und gesagt, eigentlich wollen wir unsere Treibhausgase in der Atmosphäre nicht mehr erhöhen wegen drohenden Klimawandel, damals drohend, heute längst leider drohend. Und haben eben gesagt, nein, auch fossile Energie braucht Fläche, nämlich die Fläche, die die Natur braucht, um das CO2, was wir wir ausstoßen wenn wir Gas, Kohle, Öl verbrennen wieder in den Kreislauf der Natur zurückzubringen, zu sequestrieren. Und das sind eben hauptsächlich Wälder aber auch Korallenriffe, auch gute Böden von einem biodynamischen Landbau, der Boden kann auch CO2 erbinden. Aber es braucht eben Fläche, es braucht sonnenbeschienene Fläche. Und das eigentliche Maß ist eben nicht die Fläche, sondern wir nennen das die Biokapazität, also die Fähigkeit dieser Fläche, Schadstoffe, allen voran CO2, aufzunehmen und dabei uns über die Leistung der Pflanzen, über die Photosynthese, Wissenschaft sagt ja die Primärproduktion, eben auch an Materialien, Brennstoffe und Nahrung zur Verfügung zu stehen. Und das Elegante beim ökologischen Fußabdruck ist, anders als jeder andere Grenzwert, dass der maximale Wert ganz logisch ist, ein Planet. Wir haben nur einen, wir haben nicht zwei, wir haben auch keinen Wolken, wir haben einen Planeten. Und mehr als auf diesem entstehen kann, mehr Naturleistung gibt es nicht. Also die Hoffnung, dass dann irgendwo am Mars Salat angepflanzt wird, den sie dann auf die Erde schicken, das ist sehr, sehr weit weg. Das ist entropisch, eher Unsinn, aber interessiert uns in diesem Jahrhundert sicher nicht. haben sie in diesem Jahrhundert sicher nicht. Das heißt wir haben eine begrenzte Bio-Kapazität auf diesem Planeten und die kann man eben locker auf die Menschen unterrechnen oder auf die Länder. Und man kann eben sagen, was auch fairerweise und das ist diskutierbar, politisch diskutierbar, aber ich sage jedem Menschen steht gleich viel zu. Wenn man irgendeiner sagt, warum den Männern mehr zustehen sollte als den Frauen, den Weißen mehr als den Schwarzen, den Christen mehr als den Moslems und mich überzeugt, dann kann man das ja diskutieren. Aber ich habe mich noch niemand überzeugt. Also bleibt nichts anderes als dass ich sage prinzipiell steht jedem gleich viel zur Verfügung. Wir sind jetzt 7,9 Milliarden. Das heißt die Fläche die wir haben, die bioproduktive Fläche, weil mit der Antarktis da wächst nichts da haben wir keine Bioproduktivität. Auch die HSEs also die offene Meere da ist nichts los. Und das können wir dividieren und wir haben ca. 12,8 Milliarden Hektar. Bei 7,9 Milliarden Menschen steht jeder Erdenbürgerin fairerweise 1,6 Hektar Bio-Kapazität zur Verfügung. Das sagt euch jetzt gar nichts, 1,6 Hektar ist das viel oder wenig. Die durchschnittliche Österreicherin braucht 6 Global Hektar. Und da sehen wir schon, wir leben auf viel zu großem Fuß. Und aus dem leitet sich eben dieser jetzt eh schon gut bekannte Vergleich ab, würden alle so leben wollen auf der Welt wie wir in Österreich, was wir die meisten leben wollten, so, weil schlecht ist ja das nicht, wie es uns geht. Aber dann braucht man 3,5 Planeten ungefähr von der Qualität der Erde, die wir aber nicht haben und das versteht ja jeder. Was bringt uns als Konsumentinnen und Konsumenten der Global Footprint? Wir können den Fußabdruck, jeden Fußabdruck, auch den CO2-Fußabdruck, ich gehe gleich noch auf den Unterschied ein, eben nicht nur auf die Person oder auf das Land, sondern auch auf ein Produkt zurückführen. Und sagen okay dieses Produkt, dieser Tetra Pak mit dem und dem, diese Flasche, Coca Cola, dieser Liter Milch, diese Portion Fleisch hat so und so viel Fußabdruck und das ist ganz ganz wichtig denn im Management heißt es you can't manage what you don't measure. Also du kannst nicht kontrollieren was du nicht misst und wenn ich meinen Fußabdruck senken will und nicht weiß woher der kommt dann spare ich die Hausnummer auf die Pickel und sage ich spare Papier wenn ich das Pickel nicht da drauf tue und ja das spart schon was ein aber eben 0,00x Prozent. Wenn ich meine Ernährung von fleischlastig auf fleischlos oder gar vegan umstelle, habe ich eine riesen Wirkung. Das weiß ich erst, wenn ich jedem einzelnen Produkt, jedem Schnitzel, jedem Kilo Reis, jeder Portion Kartoffeln, jedem Kilometer im Auto, jedem Kilometer im Zug, den ich zurücklege, jeden Flugkilometer einen Footprint, einen Fußabdruck zuordnen kann und dann kann ich das zusammenzählen und wir entwickeln ja gerade die neue Version für den österreichischen Fußabdruckrechner, der im Herbst veröffentlicht werden wird, der eben nicht nur den ökologischen Fußabdruck, den gibt es ja schon bis jetzt nicht, www.mein-fußabdruck.at, sondern in der neuen Version wird er auch den Carbon-Footprint, also den sogenannten Klimafußabdruck darstellen. Und auch den kann man zusammenzählen. Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern und können Sie uns das vielleicht anhand eines Beispiels erläutern? Der ökologische Fußabdruck ist die Summe aller Konsum- und Dienstleistungen, die wir beanspruchen, die alle eine Klimawirkung haben, die alle eine Biokapazität von unserer Welt beanspruchen, die kann man addieren und in der Regel ist etwa ein Drittel unseres Fußabdrucks die Ernährung, ein Viertel ist das Wohnen, in der gleichen Größenordnung ist die Mobilität und nochmal ungefähr ein Drittel ist der Konsum. Also von den Möbeln über das Gewand was wir an Gewand bis zu den Bildschirmen, Audioanlagen, Fotoapparate, Vorarlungen, alles was man so an Zeug pro Jahr kaufen kann. Mit einem Fußabdruckrechner kann man schauen, wenn ich das reduziere passiert so viel, wenn ich das reduziere passiert so viel und dann ergibt sich ein ganz deutliches Pareto Prinzip. Ein Pareto Prinzip heißt, dass relativ wenig Elemente in einer komplexen Formel sehr viel sind und beim Fußabdruck ist das recht einfach. Wir haben da die 5 F Regel entwickelt. Das kann man sagen die 5 Finger. Das erste ist Fliegen. Vergiss es. Dramatisch reduzieren die Anzahl der Lebensflugkilometer. Wenn man da in unseren Rechner reingeht und sieht wenn ich da zweimal im Jahr irgendwo Transatlantik fliege ist alles im Eimer. Da kann ich Veganer sein und kein Auto haben und in einem kleinen Häuschen wohnen mit eigener Energie. Alles hin nur von dem großen Flugfuttern. Das heißt die Fliegerei dramatisch reduzieren. Das zweite ist Fleisch und tierische Produkte dramatisch reduzieren. Idealerweise vegane Lebensweise, die sind auch noch gesünder, aber es muss gar nicht sein, so dieser berühmte Lebensstil der Großeltern, einmal Fleisch in der Woche, das geht sich gerade noch so aus. Und dann beim Fleisch schauen, dass das auch Bio ist und dass die Tiere da nicht leiden und so weiter und das geht ja auch freundlicher oder industriell grauenhaft. So wenn schon Fleisch, dann Bio, selbst weil das ein bisschen etwas höheren Fußabdruck hat, weil so ein glückliches Hund länger lebt und mehr Fläche braucht als eine Industrie. Da könnte ich aber gleich eine Frage anwerfen beim dritten F. Zum Beispiel, wenn man im Supermarkt steht, auf welche Indikatoren muss man da achten, dass man weiß, ob der Fußabdruck kleiner wird oder größer oder zumindest normal bleibt? Es gibt eigentlich noch keine brauchbare Kennzeichnung. Die EU ringt seit 10 Jahren mit Ideen wie man das kennzeichnen kann. Darum einfach die Faustregel, das Pflanzliche ist immer besser als das tierischen Produkte. Bei den tierischen Produkten sind die Nicht-Wiederkäuer, also keine Kuh, Schaf oder Ziege, günstiger als die Wiederkäuer, weil bei den Wiederkäuern kommt dazu, dass die auch noch sehr viel Methan rülpsen und furzen, ein übles Treibhausgas. Aber so aus Forstregeln muss ich 5 bis 10 Kalorien in ein Tier stecken, damit ich eine Kaloriennahrung hinein bekomme. Während wenn ich das Getreide, das mit dem Vieh gefüttert ist, gleich selber habe ich das Faust 1 zu 1. Das ist eine unglaubliche Energievergütung und damit Footprintvergütung, wenn ich die pflanzliche Nahrung veredle, wie das die Landwirtschaft sagt, weil es halt besser schmeckt als ein Stück Brot oder eine Wurst drauf. Nur heute mit moderner Kochkunst kann man auch als Veganer sehr sehr leckere Sachen machen. Wie funktioniert überhaupt der Footprint-Rechner? Wie der Footprint-Rechner funktioniert, ist einfach erklärt, schwierig gemacht. Wir konstruieren den Homo-Austriakus, das heißt den Durchschnittsmenschen in Österreich. Und dieser Durchschnittsmensch lebt eben mit der Hausnummer auf 93, in einer Wohnung mit 93 Quadratmetern zu 2,1, hat 0,34 Garagen, fliegt so und so viele Kilometer im Jahr, isst so und so viele Kilo Fleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch usw., kauft so und so viele Handys im Jahr. Und der Fußabdruckrechner fragt dann im Verhältnis dazu, isst du mehr Fleisch als der durchschnittliche Österreicher oder weniger. Und wie viel du mehr isst, kriegst du mehr Foodprint für diesen Fleischanteil. Und wenn der österreichische Tuschli alle zwei Jahre sein Handy tauscht und du nur alle vier Jahre, dann kriegst du natürlich für die Handyerzeugung nur den halben Foodprint. Dafür tust du es vielleicht zwölf Stunden am Tag nutzen, dann kriegst du für die Nutzung Internet, Stromverbrauch, der H-Mail, den hast du vergessen, der ist wenig, aber Internetanteil und Serverfarmen, bla bla bla, kriegst du natürlich, wenn du das mehr Stunden am Tag nutzt, ein bisschen mehr Anteil aus der Durchschnitt. Und so wird immer die Abweichung zum Durchschnittsösterreicher erhoben und damit kann man den Fußabdruck ziemlich genau abschätzen, weil alles was jemand nicht weiß, gibt ja den Durchschnittswert. Dann ist er also mit einiger Wahrscheinlichkeit im Durchschnitt. Also wenn du nicht weißt wie viele Kilometer mit der Bahn fährst, dann füllst du es nicht aus, dann hast du nicht automatisch null, weil irgendwann fährst du ja doch mit der Bahn, sonst kriegst du das, was der durchschnittliche Österreicher an Footprint fährt. Und in Summe müssen, wenn alle Österreicher den Fußabdruckrechner ehrlich ausfüllen, müsste am Schluss die Summe aller errechneten Footprints eben der Footprint Österreichs sein, den wir ja top down, sagen wir von oben herum, aus volkswirtschaftlichen Daten und Welthandelsdaten errechnet haben. Glauben Sie, es ist schaffbar ein gutes Leben zu führen, ohne unseren Planeten zu zerstören und ohne auf die Kosten von anderen Menschen zu leben? Und können Sie vielleicht nochmal die 5F-Regel komprimiert erklären? Ist das möglich? Ja, da bin ich absolut überzeugt. Das ist die gute Nachricht. Die Welt kann auch 10 Milliarden Menschen, die wir vermutlich gar nie wären, ein gutes Leben ermöglichen. Das erfordert aber deutlich andere Lebensstile. Sagen wir da nicht noch bei die 4F, auf jeden Fall mal weniger Fleisch essen, weniger Verbrennungskraftmaschinen, praktisch keine Fossilenergie. Aber wir haben ja Sonnenenergie eigentlich zum Abwinden. Nicht viel, viel, 10.000-fach unseres Energieverbrauchs streut die Sonne ein. Die brauchen wir nur nutzen. Haben wir nicht getan. Warum? Ja gibt es einen schönen Spruch Not macht erfinderisch. Wissen wir alle Not macht erfinderisch. Was gern vergessen wird Überfluss macht blöd. Und tatsächlich sind wir kollektiv in die letzten 30 40 jahre in dem energierausch energie ist billig kollektiv verblödert und haben uns nicht überlegt dass das eine sackgasse ist aber es ist eben möglich nur da darf eben nicht allzu viel stein am andern bleiben die welt wird anders ausschauen. Sie wird allerdings eine erfreulichere Welt sein, in der man viel besser leben kann. In der wir zum Beispiel deutlich weniger arbeiten werden. Arbeitszeitreduzierung, dramatisch auf 20 Stunden pro arbeitsfähigen, durchschnittlich pro Woche. Aber anders eindeut, da tut man nicht für einen Halbtag in die Firma pendeln, sondern arbeitet nur ein halbes Jahr oder ein halbes Jahr frei. Oder ein Jahr. Ein Lehrer teilt sich halt ein Jahr und eine Lehrerin das andere Jahr. Man teilt sich einen Job. Dadurch wird auch diese Begrenzung des Nichtfliegens aufgelöst. Weil wenn ich ein halbes Jahr Zeit habe, fahre ich mit dem Schiff nach Amerika, nach Südamerika, schaue mir Machu Picchu an, ja, ist wunderbar, leicht überlaufen, habe ich jetzt gehört. War 83 dort, war herrlich. Ich kann meinen Kindern nicht sagen, vergesst Machu Picchu, schaut euch meine alten Dias an, die werden sich schön bedanken. Ich kann nur sagen, ihr braucht dort nicht fliegen, ihr setzt euch in ein Schiff, das kann voll cool sein und da ist ja Internet und Gaming und alles links drauf. Und mit einem Bruchteil des Footprints, wenn das Schiff dafür gebaut ist, könnt ihr dort genauso rumfahren. Das ist bei drei Wochen Urlaub natürlich, da kannst du dir das in den Kopf schlagen, wenn ich ein Jahr frei habe, weil ich immer nur jedes zweite Jahr arbeite, dann schaut das ganz anders aus. Das heißt wir müssen uns erlauben die Welt komplett anders zu denken und plötzlich wird das ein Kinderspiel, dass sich das ausgeibt, dass 10 Milliarden Menschen mit einem Planeten auskommen. Aber wenn wir ständig mehr und jeder gegen jeden im Wett eifern und mehr arbeiten und möglichst billig, so wird es nicht gehen. Da komme ich gleich passend zu der Frage, was müssen wir als Individuen begreifen um zukunftsfähig zu sein? Ja da können wir gleich mit den fünf F abrunden, die fünf Finger, die fünf F-Regeln, fliegen, vergiss es, Lebensflugkilometer dramatisch reduzieren. Das zweite Fleisch und tierische Produkte dramatisch reduzieren, wenn schon tierische Produkte dann bio-saisonal weglaufen. Dritte F, fahren mit dem Auto, weniger, langsamer, nie alleinig und möglichst bald mit Sonnenstrom. Also E-Autos mit Sonnenstrom, andere Liga. Viertes F, wohnen wie im Fass, kleiner, gut gedämmt, mit langfristiger, langlebiger Ausstattung, öffentlich erreichbar, ganz wichtiger, Öko-Hausart in der Pampa, wo Papa, Mama, Kind mit dem Auto wegpendeln müssen, bringt es nicht. Und das fünfte F, ganz, ganz zentral, Freude an einem zukunftsfähigen Lebensstil. Das ist einerseits für die ethisch Begabten die Freude zu versuchen weniger auf Kosten anderer zu leben. In Österreich geht das gar nicht, weil unser grauer Fußabdruck, also der Oberheld, die allgemeine Verwaltung, die Straßen, die Anlagen, die Gebäude, die Regierung, die Gefängnisse, das Militär, die Spitäler mehr verbrauchen im Moment als uns zusteht. Das heißt individuell geht das gar nicht im Moment. Aber kollektiv natürlich schon. Und diese Freude kann man gewinnen indem man sich konzentriert wenn man anders lebt auf alles das was wachsen darf. Weil wachsen darf nämlich das Wissen, die Weisheit, großes Wort, die Zufriedenheit, die Zeit für sich, für seine Hobbys, für seine Freunde, für seine Familie, der Spaß, das darf alles wachsen. Und nicht ganz jugendfrei, das könnt ihr ja wegschneiden, was ich immer gerne sage, auch ein besserer Sex ist CO2 neutral. Wenn du das richtig machst, dann viel mehr Freude. Und unsere Gesellschaft hat das komplett verdrängt. Wir sind lustfeindlich. Aber einen SUV darfst du kaufen. Der 15 Liter Verbrauch, da kann man stolz sein drauf. Und wenn wir schauen was alles wachsen darf kommen wir darauf dass das eigentlich die wichtigen dinge im leben sind ich verzichte auf nichts wenn mein co2 konsum wegfällt bei meinem urlaub in südamerika ich kann nicht 5 tonnen co2 ausstoßen weil ich ungesagelt bin da ich auf nichts verzichte und ich verzichte ja auf nichts wenn ich nicht im Stau stehe, sondern von daheim arbeite. Und wenn wir uns auf das konzentrieren, was alles wachsen darf in dieser neuen Welt, kommen wir darauf, das ist eigentlich das bessere Leben. Wir dürfen uns nur nicht schrecken lassen von den kurzfristigen Argumenten aus der industriellen Vereinigung und Co., dass das jetzt ja gerade nicht geht. Weil wenn niemand mehr was kauft, dann kann man ja nichts produzieren. Die Handys, die will ja wer produzieren. Das neue Möbel, das alte, weil es zerfallen ist, ersetzt, da hängen ja Arbeitsplätze dran und so. Aus dieser Logik muss man rauskommen und das gibt es, da gibt es genug Ideen, das würde den Rahmen nicht sprengen. Aber zu glauben, wir können so weiterwirtschaften, wir können weiter so kurzfristige Politik betreiben, die nur die Stimmung der Woche bedient und dabei nachhaltig werden, dabei zukunftsfähig werden, das wird nicht funktionieren. Was ist die globale Herausforderung an der Sache? Die globale Herausforderung ist, dass das jetzt einfach klingt bei uns, weil wir ja schon fast alles haben. Da kann man leicht zufrieden sein, aber in sehr, sehr vielen Ländern ist ihr Lebensstandard und damit ihr Energieverbrauch, ihr Ressourcenverbrauch noch ganz, ganz nieder. Wirklich ein Viertel und weniger als der in Europa oder ein Zehntel von dem in Österreich in manchen Ländern. Und denen jetzt zu sagen, quasi, liebe Leute, das Boot ist voll, die Atmosphäre ist voll, ihr dürft kein CO2 mehr ausstoßen, nachdem wir 150 Jahre prosperiert haben, als CO2 ausgestoßen haben, das wird nicht funktionieren. Ich vergleiche das gerne, und ich war auf vielen Klimakonferenzen für Greenpeace. Das ist wie eine Party für 100 Leute wo die ersten 25, ein viertel der Welt erlebt heute so über die Verhältnisse. Die ersten 25 bei der Party haben das ganze Buffet auf gegessen. Und dann kommen die anderen und sagen Hallo. Uns gibt es auch noch wir hätten auch noch Hunger. Und was dann das anständige war ist dass die ersten 25 sagen liebe leute das ist uns jetzt peinlich das tut uns leid wir entschuldigen uns wir haben nicht bedacht dass es euch auch noch gibt und dass wir das Buffet hätten teilen sollen und da muss man sich überlegen ja wie kommt es jetzt an und so was und wir dann jetzt ein bisschen gürtelengere schneiden, am nächsten Tag kriegt ihr mehr, weil bis jetzt sind sie ja quasi um die Ressourcen betrogen worden. So würde man das erwarten. In Wirklichkeit war das ganz anders. Die Reaktion der reichen Länder war, die haben uns noch gefällt. Jetzt wollen die in China auch alle Autos haben, wie soll das die Welt aushalten? In Indien 1,4 Milliarden Leute wollen jetzt alle ein Moped haben, wie soll das die Welt aushalten? Mit dem Argument hat man natürlich genau nichts weiter gebraucht in den letzten 30 Jahren, die Klimakonferenzen. Bis zur Stunde gibt es ja keine Einigung, wer wie viel einsparen muss. Aber es gibt dieses Cap and Converge. Wir haben einen Deckel. Sagen wir jetzt beim Abt einfach beim Klima. Wir dürfen nur so viel ausstoßen wenn wir nicht über 1,5 Grad, ihr kennt das alle, die Erderwärmung einbremsen wollen. Das heißt da gibt es einen Deckel. Jetzt sind wir da. Ihr seht es wie schon immer der Arm ist nicht lang genug und viele sind da unten. Und was jetzt passiert ist, man muss sich einigen, wir müssen runter, wir müssen reduzieren, reduzieren, gibt es ja EU-Ziele, minus 90% immerhin. Zugleich haben die anderen aber Recht, die dürfen jetzt noch mehr, noch mehr emittieren, bis wir dann irgendwo auf einem fairen verträglichen Niveau ist. In einer Welt, die aber nur Konkurrenz kennt und keine Kooperation, heißt das natürlich nicht einmal falsch, von unserer oder der deutschen oder der britischen industriellen Vereinigung, ja aber, wir dürfen nicht mehr, wir müssen CO2 sparen und die dürfen ausstoßen, wie kann man denn da konkurrieren, die können ja dann billiger sein und wir sind angeschmiert, ja, wenn du das so siehst, ist immer einer, wenn ich schrumpfen muss, ja, ein Wort, das ja manche Wirtschaftler in Schadern versetzt, ja, wenn ich schrumpfen muss, damit ich mich mit den anderen treffe, ist immer wer angeschmiert, wenn du das so siehst, aber ich darf es dem nicht sagen, in Quoten für CO2 oder Energieverbrauch oder sonst was, sondern in Happiness oder in Lebensqualität. Und die muss ja bei uns nicht schrumpfen. Die kann ja auch dank technischer Hilfe durchaus hochhalten, die Lebensqualität. Was heißt hochhalten? Erhöhen. Ist ja keiner wirklich happy. Einer, der bei uns 50 Stunden die Woche hakelt in einem Durchschnittsbetrieb oder irgendwo, der zählt ja nicht zu den glücklichen Leuten. Das heißt, wenn ich schaue, wie wie können wir unsere Happiness und da müssen wir gar nichts verzichten und das Ziel ist einfach die größtmögliche Zufriedenheit für größtmögliche Anzahl von Menschen im Idealfall alle, wer wie bestimmen, wen man ausschliesst mit dem kleinstmöglichen Footprint. Dass wir ohne Footprint leben, dass der Mensch, dass 8 Milliarden gierige Individuen auf diesem Planeten keine Spur hinterlassen, das können wir vergessen. Aber die Spur eben so gering halten, dass die Ökosysteme, wenn es sein muss, mit unserer Unterstützung im Stande sind, die Lebensgrundlagen für diese 8 Milliarden Menschen und die anderen viele, viele, viele Millionen verschiedener Arten von Tieren und Pflanzen, die wir ja brauchen, die sind ja nicht nur Erzieher, die zu erhalten, dann haben wir zukunftsfähige Konzepte. Und da sind Bibliotheken gefüllt und man muss sich fragen warum die nicht umgesetzt werden. Und warum das so ist würde den Rahmen sprengen. Wir haben kurz vorher darüber geredet. Weil eben immer nur das Kurzfristige interessiert auch in der Politik und nie das Langfristige. Und da ist gar nicht die Politik schuld um den Bogen zu schließen. Sondern die Politik und da bin ich brutal, die Politik ist eine Hure, die macht immer das, was sie vermutet, dass den Wählern gefällt. Also ist in letzter Instanz der Wähler schuld, wenn er eine Politik belohnt, indem er dort das Kreuzchen macht, die nicht langfristig denkt. Das heißt, da braucht man gar nicht auf die Politik zu zeigen, da können wir uns selber einen Spiegel vor die Nase halten und sagen, warum denken wir so kurzfristig. Ständiges Erschaffen von Bedürfnissen für das Wachstum der Wirtschaft oder Wirtschaften zum Denken unserer Bedürfnisse. Verdeutlichen Sie diese Gegenüberstellung? Das Zweite müsste sein, wir müssen uns überlegen, was braucht das Raum Schiverde, um stabil zu bleiben, was brauchen die Menschen, um happy zu sein und dafür wirtschaften wir. Und so ist ja die Wirtschaft entstanden, aber die klugen Leute im Marketing und so haben sich ausgedacht, aber jetzt haben wir ja bald alle alles, also müssen wir neue Bedürfnisse schaffen, damit wir mehr produzieren können. Und das war ja eines der Erfolgsrezepte. Und schaut euch das an, wo wir vor 100 Jahren waren und wo wir heute sind. Das kann man ja durchaus als Erfolgsrezept bezeichnen. Für das eine Viertel der Welt, wo wir dazukommen. Uns geht es auch nicht besser. Es ist nur nicht allgemeinerbar. Nicht annähernd allgemeinerbar. Weil man eben dieses Ressourcenfeuerwerk, diese Ausbeutung nicht allgemeinern kann, weil sonst braucht man eben dreieinhalb Planeten. Hätten wir die irgendwo, könnte man sofort sagen, dann machen wir so weiter als Leihwand. Nur die haben wir nicht und zwar mit Gewissheit. Deswegen ist auch der ökologische Fußabdruck das stärkere Maß, das größere Maß, weil 15 Jahre habe ich, entschuldigt, verschissen in der Greenpeace-Zeit mit der Debatte, ob es überhaupt einen anthropogenen Kreis-Dreibaus-Effekt gibt und ob das Bessel, was der Mensch da beiträgt, überhaupt eine Wirkung machen kann oder so. Wertvolle Zeit verloren. Noch nie hat man gesagt, machen Sie sich keine Sorgen, Herr Professor, die Welt wird schon wachsen. Das versteht ja jeder, vom Volksschüler bis zur Politikerin, die Welt wird nicht wachsen. Wir haben jedes Jahr weniger, weil mehr Leute sind, haben wir weniger pro Kopf und wir vernichten ja Flächen. Nicht nur in Österreich, wir haben unsere 12, 13 Hektar, so was über auf der Welt, geht ja Biokapazität, geht ja Ökosystemleistungen verloren, weil die Wälder werden gerodet, die Wälder brennen ab, die Wüstenränder vertrocknen und da wird gekämpft wie die Verrückten, in Säkem in Ägypten, da wird die Wüste wieder fruchtbarer Boden abgerungen mit modernen Methoden gemischt, mit archaischen Methoden. Das alles schön, aber auf jeden Hektar, den wir der Wüste wieder aufbringen, entstehen irgendwo natürlich unter Anführungszeichen 10 neue Hektar, den wir der Wüste wieder aufbringen, entstehen irgendwo natürlich unter Anführungszeichen 10 neue Hektar. Das heißt wir verlieren ja ständig an Bio-Kapazität und werden mehr und da müssen wir jetzt ganz ganz rasch einen Deckel einziehen. Das ist undiskutierbar. Weil man diskutieren kann, vielleicht halten wir doch 2 Grad aus oder vielleicht sind 3 Grad auch nicht so schlimm. Ich bin überzeugt, dass das jetzt schon schlimm ist und 3 Grad sind noch viel schlimmer. Aber dann können wieder die Technophilen sagen, da werden wir bessere Klimaanlagen bauen und so. Die sind dann alle Solarbetrieben und bla bla. Da kann man immer noch diskutieren. Aber wenn es um Naturleistungen geht, die sind begrenzt. Da brauchen wir nicht diskutieren. Dazu habe ich auch eigentlich eine passende Frage. Am 25.07. war ja der sogenannte Overshoot-Day. Wie kann man sich das vorstellen? Wie kann es funktionieren, dass man mehr als einen Planeten verbraucht? Das ist am einfachsten vorzustellen und in unserem Seminar machen wir auch oft dieses Spiel. Wenn du in einem Raumschiff bist und da gibt es einen Plan und da gibt es eben so und so viel, wie kann diese Klimaanlage, die Wasseraufbereitungsanlage, die Energieanlage in dem Raumschiff erzeugen. Und irgendwann, dann eben am 28. Juli, kommt der Käpt'n zur Mannschaft und sagt, liebe Leute, ich war gerade und habe mir unsere Systemparameter angeschaut, die Daten, ich muss euch sagen, wir haben alles aufgebraucht, was bei vernünftiger, nachhaltiger Nutzung für dieses Jahr zur Verfügung gestanden wäre. Und das ist nur deswegen noch nicht Alarmstufe Rot, weil eben die Vorratskammer, die Stocks dieser, sozusagen in dem Raumschiff noch recht gut sind. Das heißt da liegt noch Bier und Schokolade und so weiter und es ist noch Energie in den Batterien drinnen. Aber das ist eigentlich fürs nächste Jahr vorgesehen. Für das was sich in dem einen Jahr regenerieren kann haben wir alles schon aufgebraucht. Und es kann natürlich von dem im nächsten Jahr leben. Wir alle haben oft überzogene Konten und ich lebe schon von dem Gehalt was ich erst in drei Monaten kriegen werde. Das geht ganz gut. Wenn ich allerdings von dem Gehalt lebe den ich erst in drei Jahren kriege oder in 30 Jahren wird irgendwann meine Bank kommen und sagen lieber Freund du gibst ja viel mehr aus als du einnimmst. Du bist eigentlich in Pleite. Unsere Bank ist Mutter Erde, ist die Natur. Die haben wir ausgebeutet. Wir nehmen jedes Jahr mehr Fisch aus der Meere als Nachwachsen. Wir hacken jedes Jahr weltweit viel mehr Bäume um als Nachwachsen. Wir zerstören mehr Humus als sich natürlich bildet. Und das geht. Und geht im nächsten Jahr wahrscheinlich auch noch und im übernächsten Jahr auch noch, wie es das kommt überziehen kannst, noch ein Jahr, aber sicher nicht für immer. Also von nachhaltig kann da kein Red sein. Und darum ist dieser Earth Overshoot Day ein ganz wichtiger Tag, der zeigt uns, wo wir stehen und der Trend zeigt uns, wo wir in die richtige Richtung gehen. Und der geht in den letzten 30 Jahren in die falsche Richtung. Der kommt immer früher. Mit einer einzigen Ausnahme Corona Jahre. Da hat er kurz angehalten wie heute alles wie der Verkehr wie der Konsum wie der Energieverbrauch aus einem unerfreulichen Grund. Den wünschen wir uns nicht. Wir sagen ja gerne nicht Change by Design, also Wandel durch Planung, durch Wunsch und nicht durch Desaster, nicht durch Katastrophe. Ersetzt der Foodprint alle anderen Nachhaltigkeitsindikatoren? Nein, nein, bei weitem nicht. Das hat man eine Zeit lang immer, glaubt man, sucht nach diesem Wunderindikator und sagt, pass auf, das ist jetzt alles. Es ist ein Indikator für das, was auf der Welt an erneuerbaren Ressourcen verfügbar ist. Da sind wir drüber. Komplett blind, auch der Klimafußabdruck, komplett blind für Giftigkeit. Wir könnten jetzt irgendeine Energieform entwickeln oder irgendein Produkt oder sowas, das ist ganz klimafreundlich, erfinde ich jetzt nicht, aber ist hochgiftig. Jetzt sage ich, aber super fürs Klima, hat einen kleinen Fußabdruck. Würde ich nicht erkennen im Fußabdruck, dass das mördergiftig ist, dass die Leute alle Krebs kriegen oder sonst was. Das heißt, ich muss mir auch die Giftigkeit anschauen. Das kann nicht nur für den Menschen giftig sein, das kann für die Fische giftig sein, aquatoxisch sagen wir das. Das kann die Ozonschicht zerstören. Das war ja in den 90er Jahren ein riesen Problem. Die haben fast weggeschmolzen und dann haben wir international erstmals ziemlich vorbildlich reagiert und international diese Substanzen von denen man das weiß, manche haben bis heute in NATO Klimaanlagen verwendet, wir haben radioaktive Verstrahlung, die Atomkraft ist recht günstig, sage ich jetzt unter Anführungszeichen, verstehe ich mich nicht falsch, im Klimafußabdruck und auch im ökologischen Fußabdruck. Deswegen hat ja die EU irigerweise aus meiner Sicht jetzt beschlossen, dass die Atomkraft als klimafreundlich und förderwürdig gilt. Und jeder, der sie auskennt, greift sich am Kopf. Für die Klimabilanz, unter Nachsicht aller Dachsen, wenn es lang genug rennt, vielleicht knapp positiv, auch nicht großartig, weil das muss ja alles gebaut werden, hergestellt werden, das Uran fällt auch nicht vom Himmel und und und. Aber selbst wenn es positiv ist, sage ich so was. Sklaven waren auch die billigsten Arbeitskräfte. Keine Lohnnebenkosten und nichts. Herrlich war das auch für jeden Unternehmer. Niemals kann ich aus der Bilanz oder aus den Kosten jetzt sagen, Sklaven sind die besten Mitarbeiter. Aus ganz anderen Gründen haben wir schon lange bei uns beschlossen, dass wir eben Menschen nicht ausbeuten wollen. Kritiker könnten sagen, dass der Foodprint nur eine Moralpredigt ohne Anschlussfähigkeit ist. Ja, wenn die Recht haben und das nicht anschlussfähig ist, dann haben wir ernsthaftes Problem. Weil dann wäre die Option nur Vorschriften. Und dann sind wir nahe an der Öko-Diktatur. Also entweder du verstehst warum du weniger Fleisch essen sollst, weil du damit quasi wirklich ein anderes regelrechtes Getreide, das Futter vom Teller isst. Oder du verstehst es nicht, wir müssen aber das ein einregeln also wird es einfach verboten. Und dann haben wir sechs fleischlose Tage im Jahr da wird ein Fleisch dazu und dann einen Tag in der Woche darf man Fleisch essen. Also eine Bevormundung der Menschen die für mich fast unerträglich ist. Und eine Welt die das kann die wünsche ich mir nicht einmal. Das heißt da bleibt mir gar nichts anderes über als daran zu arbeiten, dass das anschlussfähig wird. Zu verstehen wir leben in einem Raumschiff, in einem Rettungsboot wenn es so wüsste, aber Rettungsboot klingt für mich ein bisschen zu dramatisch, weil niemand ist gerne ein Rettungsboot und man will immer auslösen an Rettungsboot. Wir sind ein Raumschiff auf einer intergalaktischen Reise. Für immer aneinander gekoppelt, ob wir uns lieb haben oder nicht spielt keine Rolle. Wir teilen dieses gemeinsame Raumschiff. Das einer schon zu furzen kann wenn es so ist und alle anderen leiden mit. Das hat wie am Mürsten konkurriert. Und da gibt es einen wunderbaren Spruch den ich gerne zitiere vom Ernst Mayer, großer Evolutionsbiologe der Anfang dieses Jahrhunderts, der ist dann 102-jährig gestorben, gesagt hat, in diesem Jahrhundert, meine Lieben, und er hat in Harvard oder so für seine Studien gesagt, in diesem Jahrhundert wird sich weisen, ob unser großes Gehirn, unser Verstand, der evolutionäre Durchbruch ist, oder doch nur eine tödliche Mutation. Durchbruch ist oder doch nur eine tödliche Mutation. Weil wir haben das Potential, wir können mit unserem Gehirn, mit unserer Genialität, mit unserer Technik, mit unserer Fähigkeit zusammen zu arbeiten und das kennen ja die Menschen unglaublich gut, fast alle Probleme lösen und wir machen das oder unser Verstand stellt sich als tödliche Mutation heraus. Dann ist es der Natur auch egal. Dann ist es eine Anekdote in der Evolutionsgeschichte und der Kars ist gegessen. Das heißt, wenn man das Globalverstand, diese Sicht der Welt als begrenztes Raumschiff, das eben uns neue Regeln aufgibt, die es nie davor, keine Generation davor, ohne niemand erzählt hat, die muss nie davor, keine Generation davor mir das ohne niemand erzählt hat, die muss anschlussfähig bleiben. Und da hoffe ich, dass ihr einen Beitrag dazu leisten könnt. Natürlich. Kann man den Footprint eigentlich auch für Gemeinde oder Städte berechnen? Ja, man kann das, gehört aber zu den schwierigsten Übungen, weil natürlich der Footprint einer Gemeinde ohne jenen seiner Bürgerinnen und auch der Betriebe, die dort arbeiten, aussagelos ist. Weil eine Gemeinde, die jetzt Sommer-Nacht-Taxis errichtet, die ihre Infrastruktur, was die öffentlichen Verkehrsmittel betrifft, super ausbaut, die erhöht ihren Fußabdruck. Die klasse Fußabdruck hat die Gemeinde, die nicht eine Ruftaxi hat, die kein öffentliches Verkehrsmittel hat, die nichts macht. Erst mit der Wirkung dieser Ruftaxis, des besseren Verkehrssystems, gemeinsam mit den Bürgerinnen, die ihr Auto stehen lassen oder gar kein mehr haben, weil sie es brauchen, weil es so ein tolles öffentliches System gibt. Erst gemeinsam kann ich Aussage machen, ob das eine sinnvolle Investition war, dieser Footprint oder nicht. Wie bei einem Unternehmen, erhöhlt das den Footprint, wenn das jetzt seine Gebäude isolieren lässt. Jede Baufirma die kommt, Gerüst aufstellen, isolieren, bessere Heizung, Wärmepumpe, das hat alles Foodprint. Wahnsinn, die erhöhen ihren Foodprint. Ja, aber dafür die nächsten 20 Jahre haben sie ein Zehntel der Energie rechnen. Rechnen sie. Ist eine Investition. Bei der Gemeinde genauso. Und darum braucht man immer, wenn man Gemeinde Foodprint erheben will, das in Relation zu setzen zu den Bürgerinnen und die Wirkung die der Footprint, das die Gemeinde verursacht, dann bei den Bürgern spart. Wenn es unter dem Strich zu einem Anstieg kommt, hat man etwas falsch gemacht. Welche Rolle spielt eigentlich die Digitalisierung bei der Rettung des Klimas? Ja, das was am meisten diskutiert ist, dass natürlich die Computer, dass der Server über den unser Interview jetzt läuft, natürlich Energie braucht. Dass diese Computer hergestellt werden müssen, dass dort seltene Erden gebraucht werden, dass darüber Kriege geführt werden, ist alles richtig, muss man hochsensibel beachten. Unterm Strich aber haben wir da einen Footprint, den man reduzieren kann, vorsichtig, länger nutzen, eben nicht alle Jahre ein neues Handy, das heißt alle drei, vier Jahre funktioniert wunderbar, aber dann nutzen. Im Vergleich dazu nicht, dass ich jetzt nach Wien gefahren war, ich weiß nicht mehr wo ihr sitzt, womöglich mit meinem Auto, ging ja nicht, aber selbst wenn ich dort öffentlich gefahren bin, im Vergleich dazu ist jetzt der Strom und auch der Anteil von der Serverfarm ein Lärcherl. Wir sitzen sogar in Oberösterreich. Ja, siehst du, die müssen noch weiter fahren. Und das was das jetzt weiter flitzen muss, die Elektronen, das kannst du im Prinzip vergessen. Allgemein sage ich, und das ist sozusagen meine Behauptung, ist sozusagen Digitalisierung, Virtualisierung mindestens ein Faktor eins zu ziehen. Und das ist schon fantastisch viel. Das heißt, wenn ich heute nicht ein Buch kaufe oder eine Zeitschrift abonniere die man bringen muss selbst wenn der mit dem Fahrrad fährt oder ich lese das online habe ich 1 zu 10. Ich rede auch zu einem Buch 1 zu 10. Und wenn mein Bruder, das ist ein Bauergeber der gerne stundenlang, stundenlang, nächtelang mit seinem Freund irgendwelche Spiele spielt, ich kann es nicht mehr aussprechen. Und dann sagst du es hat natürlich einen Fußabdruck, gar keine Frage. Aber wie ich in seinen Alter, ich sage es jetzt immer mehr, aber wie ich als Blätterbauer in den 60er, 70er Jahren, wenn ich 10 Minuten mit meinem Moped um einen Heißablauf gefahren bin und einen Lärm gemacht habe, der die Anrainer auch noch aufgeregt hat, habe ich mehr Fußabdruck hinterlassen als wenn es heute eine ganze Nacht online geht. Inklusive Herstellung der Computer und online Farmen und so weiter. Der Vorteil bei der Digitalisierung ist eben, dass sie hauptsächlich Strom braucht. Das ist im Moment noch kein Vorteil, weil es gibt einen sehr schmutzigen Strom, Kohle, Strom, Gas, Strom, Atomstrom usw. Aber innerhalb kurzer Zeit, kurz heißt es zwei, drei Jahrzehnte, kann man die Stromversorgung der Welt wirklich auf erneuerbare umstellen. Und dann ist der Stromverbrauch die erfreulichste Art des Energieverbrauchs. Und da hat Computer, selbst bei der Herstellung hauptsächlich Strom brauchen und man die Rohstoffe eigentlich, Kreislaufwirtschaft ist das Stichwort, im Kreislauf führen kann und jedes Gold und jedes Koltan und jedes Lithium was heute in so einem Laptop oder sonst wo drin ist kann man ja eigentlich wiederverwenden, das kann man ja nicht nur aus dem Boden raus graben. Das heißt die Stoffe im Kreislauf führen, die Energie erneuerbar machen und wir sind einen riesen Schritt weiter und da hilft eben Digitalisierung ganz dramatisch. Wenn Sie jemanden fragen, schiebt der Footprint nicht zu viel Verantwortung auf die Konsumentinnen und Konsumenten und nimmt damit den Druck von der Politik. Was antworten Sie dann? Ja, das ist eine henne Eifrage. Wir brauchen beides. Wir können nicht erwarten, dass alle Konsumenten genug Einsicht haben, dass sie Schlechtes nicht tun. Wenn ich das erwarten würde, brauche ich kein Gesetz gegen Diebstahl, weil ich habe noch nie bei jemandem etwas gestohlen. Ich brauche kein Schloss an der Tür, weil ich und du, wir würden niemandem etwas wegnehmen. Ich kann aber nicht davon ausgehen, dass alle ordentlich sind. Das heißt, ich brauche, wenn wir uns mal geeinigt haben, dass wir Eigentum schützen oder Personen schützen, auch Gesetze, die die Unbelehrbaren dann eben zwingen. Also brauchen wir das. Nur die Politik wird sich nie etwas trauen. Mein Beispiel, das ich erlebt habe, ist Rauchen. Da war man in Österreich ja extra langsam. In meiner Schulzeit, und das ist 40 und 50 Jahre her, war jedem schon klar, dass Rauchen schädlich ist. Das ist etwas, worauf man nicht drauf gekommen ist. Und die Lehrer haben schon erzählt, es Rauchen schädlich ist. Das ist ja nicht etwas, was man leicht drauf kommen muss. Und die Lehrer haben schon erzählt, geht nicht rauchen. Dann ist er am Gang rausgegangen und im Konferenztimmer war ein Rauchwolken, das glaubt, dass du die Feuerwehr rufen musst. Und erst als klar war, dass sich das langsam, aber sicher, in unendlicher Langsamkeit durchgesprochen hat bei den Leuten, und zuerst über das Mitrauchen und die Kinder und so, hat sich die Politik getraut, das ist ein Scheißer, die Politik traut es dann auch gesetzlich zu fassen. Und jetzt wo es immer mehr Leute gibt die gerne und zufrieden veganes Essen, das taucht in jedem Supermarkt und sonst wo, kriegt man schon vegane Sortimente. Vor 15 Jahren waren die Veganer noch irgendwo im Umfeld der Sekten. Das waren komische. Die haben wahrscheinlich geglaubt, dass die Erde flach ist oder so. So bizarr ist es dargestellt worden. Das ist Mainstream geworden. Und plötzlich kann man ernsthaft über Fleischsteuer nachdenken. Die ersten Vorschläge für Fleischsteuer sind Mitte der 90er Jahre auftaucht. Und allgemeine Empörung. Und jetzt wird das salonfähig. Das heißt die Leute müssen beginnen und dann traut sich die Politik und das ist ein iterativer Prozess und so kann man sich gesellschaftlich weiterentwickeln. Und deswegen liegt sozusagen der Ball beim Konsumenten, beim Einzelnen, weil nur der kann sich ethisch entscheiden. Ein Politiker, eine Politikerin kann sich nie in unserem System jetzt nach dem ihrem Gewissen entscheiden. Das ist ja Fiktion. Sondern immer dem ja, wofür wäre wiedergewählt werden? Wofür haben wir genug Mehrheiten? Womit stoße ich niemanden vor den Kopf? Da kann ich politisch, und das kenne ich nur, viel radikaler und sie eigentlich viel mehr schon wünschen aber das eben im politischen Alltag nicht umsetzen. Darum fängt es bei den Menschen an, darf aber dort nicht enden, weil sonst sind ja die die sich bemühen die auch zu schmieren. Und die anderen sind dann die Trittbrettfahrer. Und damit die eben das, ich möchte nicht immer sagen gerne machen, ich muss nicht gerne auf mein Auto verzichten. Ich muss das reduzieren und sagen, das hat einen Sinn, das erhöht unterm Strich, wenn es alle machen, die Lebensqualität aller auf der Welt, in den Städten, sowieso naheliegend und so weiter. Und das müssen die Menschen eben gern machen. Da sind wir wieder beim fünften F von unserer 5F, eben die Freude, einen zukunftsfähigen Lebensstil anzustreben und zu merken, da geht auch was einiges. Ja, zur abschließenden Frage, Herr Peckny, ich würde mir nicht anmaßen, meine Mitmenschen zu belehren, wenn andere sie nicht irreführten. Sie haben das auf Ihrer Homepage, das habe ich herausgefunden, als Leitzitat groß stehen. Wieso haben Sie dieses Zitat gewählt für das? Ja, das ist ja von Rousseau, der, wenn man das nachsagt, dass er das gesagt hat und der war ja nicht unumstritten und hat auch manche Dinge vertreten, die ich heute nicht so sehe, aber nicht sozusagen seine einstellung zu zum beispiel nicht dass da das boden niemand gehören sollte aber die früchte des bodens alten die die idee für mich als eigentlich sozial liberaler ja ist ja die menschen in frieden zu lassen ich will niemand wirklich belehren mir war das lieste, jeder und jede kommt selber drauf. Und wenn wir lange genug Zeit hätten und wir alle 20 Jahre in die Schule gehen dürften, bevor wir uns irgendwelche Sorgen machen müssen, womit wir unser Geld verdienen, dann klingelt das auch viel viel leichter. Aber diese Neutralität kann ich eben nicht beibehalten, wenn ich merke, wie die ständig verblödert werden. Wie geradezu die Verblödung, ihr Ziel der manchen Massenmedien, mancher Produkte, die wollen ja nur mehr und mehr von dem verkaufen. Und die Werbung, das gesamte Marketing ist ja darauf ausgerichtet, die Menschen zu gängeln, damit die einzelnen Unternehmen Profite haben. Oder auch in der Politik, die einzelnen Politiker und Politikerinnen, im Moment sind es hauptsächlich Politiker, die von Orban über Erdogan über Putin in Amerika, ich kann nicht drüber nachdenken, was sich dort abspielt, auch bei uns die Populisten, die eben das einfache Versprechen, dieprechen den blanken Unsinn Lügen verbreiten. Und da kann ich nicht liberal bleiben und sagen jeder soll selber drauf kommen und jeder darf seine eigene Meinung haben. Wenn ich sehe wie diese Meinungen manipuliert werden zum Vorteil einiger weniger und zum Nachteil aller. Und da muss ich mich einmischen und sagen, liebe Leute, dann muss ihr euch auch belehren, auch wenn es euch vielleicht nicht angenehm ist. Ja, Herr Feckny, vielen Dank für das Interview. Es war mir wirklich eine Freude. Tatsache ist, dass wir Taten sprechen lassen müssen und der Global Food Sprint ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Wer sich genauer mit der Thematik befassen will und vor allem seinen eigenen Footprint berechnen will, der kann sich auf der Homepage www.footprint.at schlau machen. Das war Klima und Du, die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien Oberösterreich. Ich heiße Magdalena Goetz und verabschiede mich jetzt aus dem Studio von Radio B138 in Kirchdorf an der Krems. Klima und Du gibt es jeden Freitag um 13 Uhr auf Radio Froh, freies Radio Freistaat, freies Radio Salzkammergut, freies Radio B138 und zu sehen auf DorfTV. Alle Sendungen stehen auch im Onlinearchiv als Podcast zur Verfügung. Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich. Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich. Jeden Freitag um 13 Uhr auf Radio Froh, Freies Radio Freistaat, Freies Radio Salzkammergut, Freies Radio B138 und zu sehen auf DorfTV. Alle Sendungen stehen auch im Onlinearchiv als Podcast zur Verfügung.