Herzlich willkommen zur Konferenz BürgerInnenräte als Zukunftsmodell. zur Konferenz BürgerInnenräte als Zukunftsmodell. Losbasierte BürgerInnenräte sind in den letzten Jahren in der offiziellen Politik gelandet und zwar in vielen Ländern und auf allen politischen Ebenen. So konnten wir vor wenigen Tagen am Europatag hören, dass die Konferenz über die Zukunft Europas abgeschlossen worden ist und da gab es auch einen großen BürgerInnen-Rat auf EU-Ebene mit 800 Teilnehmenden und eine der Empfehlungen geht dahin, auch in Hinkunft vermehrt auf EU-Ebene BürgerInnenräte durchzuführen. Und ebenfalls vor wenigen Tagen haben wir aus unserem Nachbarland Deutschland gehört, dass das Parlament, das Bundestagspräsidium die Finanzierung für BürgerInnenräte auf deutscher Bundesebene fixiert hat und dass dieser Punkt aus dem Regierungsprogramm umgesetzt wird, dass in Deutschland BürgerInnenräte gesetzlich verankert werden und regelmäßig durchgeführt werden. Bei uns hier in Österreich war von jeher Vorarlberg Vorreiter und Pionier. Die Vorarlberger BürgerInnenräte, das Vorarlberger Modell, ist weithin bekannt über die Grenzen von Österreich hinaus, im gesamten deutschen Sprachrum und auch darüber hinaus. Maßgeblich und federführend dafür war das Zukunftsbüro des Landes Vorarlberg, das jetzt Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung heißt. Und wir freuen uns ganz besonders, dass wir heute Michael Lederer und Judith Lutz zu Gast haben vom Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung. Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung und sie werden uns heute diese Beteiligungsmethode erläutern und nahe bringen. Wir werden heute weiters hören vom Klimarat, da wird Ines Oman methodische Aspekte erläutern und insgesamt wollen wir uns heute einige Fragen zum Bürger, Bürgerinnenrat stellen. Was ist überhaupt ein Bürger, Bürgerinnenrat? Ist das ein Überbegriff für alle losbasierten Methoden oder ist das doch nur eine spezielle Beteiligungsmethode? Was sind die Stärken? Wo funktioniert das gut?, gibt es Bereiche, wo das weniger gut funktioniert und ganz wesentlich ist die Wirksamkeit, wie gelingt es, dass die Ergebnisse von Bürger, Bürgerinnenräten dann auch in der realen Politik ankommen. Mein Name ist Erwin Leitner, ich bin Gründer und Bundessprecher von Mehr Demokratie. Ich bin Gründer und Bundessprecher von Mehr Demokratie. Unsere Demokratieinitiative heißt Mehr Demokratie und wir wollen mehr Demokratie denken und leben. Und was heißt mehr Demokratie? Mehr Demokratie heißt für uns, dass politische Macht geteilt wird. Wir gehen von einem hohen Menschenbild aus, von mündigen Bürgerinnen und Bürgern, die selbst auch verantwortliche Entscheidungen treffen können. Daher treten wir dafür ein und wünschen uns direkte Demokratie, Volksabstimmungen, die von unten durch die Bevölkerung initiiert werden können. Mehr Demokratie, Teil auch Bürgerinnenräte. Wir waren dabei beim Zukunftsrat, den wir gemeinsam mit Respektnet und IG Demokratie organisiert haben und unsere deutsche Schwesterorganisation Mehr Demokratie e.V. Deutschland ist in Deutschland ganz maßgeblich aktiv für die Verankerung der Bürger- und Bürgerinnenräte in Deutschland. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Gästen und Vortragenden für diese Konferenz. Die werden später noch genauer vorgestellt. Weiter bedanken wir uns ganz herzlich bei der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung und bei Schachinger Logistik, die ermöglichen, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt zugänglich ist und dass wir im Anschluss auch ein Buffet haben werden. Wir freuen uns auch sehr, dass wir wieder unterstützt werden von DorfTV, die uns von allem Anfang an hier bei unseren Konferenzen, bei unseren Demokratiekonferenzen betreut und unterstützt haben. Und es wird dadurch diese Konferenz auch im Nachgang online auf DorfTV zu sehen sein. Wir sind wieder hier im schönen Seminarzentrum im 15. Stock des Wissensturms zu Gast mit schönen Ausblick über die Dächer von Linz. Das freut uns sehr und wir bedanken uns ganz herzlich für die Kooperation, für die bewährte gute Kooperation mit der VHS Linz und ganz speziell bedanke ich mich bei Katja Fischer. Und last but not least bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen beziehungsweise bei euch, denn es seid ihr, für die wir diese Konferenz machen. Und wir wünschen uns eine spannende Konferenz und fruchtbringende Diskussionen, einen fruchtbringenden Austausch. Danke. Herzlich willkommen im Wissensturm. Ich darf Sie, wie gesagt, von Seiten der Volkshochschule Linsrecht herzlich hier bei uns begrüßen. Mein Name ist Katja Fischer und ich bin hier im Haus für die gesellschaftspolitischen Veranstaltungen verantwortlich. Auch ich sage Danke und zwar an den Erwin, mit dem ich sehr viele Veranstaltungen gemeinsam mache und es sind immer sehr interessante Veranstaltungen, sehr gut organisiert. Danke fürs Organisieren, Erwin. Danke an mehr Demokratie an dieser Stelle. Es ist schon mehr als 70 Jahre her, da ist die Volkshochschule Linz als erste kommunale Volkshochschule Österreichs gegründet worden. Und zwar war das im Jahr 1947. Und damals war der Gründungsauftrag, zu einer offenen, demokratischen Gesellschaft beizutragen. Teilhabe und Partizipation waren schon damals ganz, ganz wichtige demokratiepolitische Ziele der Volkshochschule. Und sie sind es heute immer noch. Wir leben ja in einer Zeit des Wandels, in einer Zeit, in der die Herausforderungen immer komplexer sind, in der die Fragen, die sich uns stellen, immer komplexer werden. Und für diese Fragen bedarf es auch Antworten. Und dafür bedarf es neuer Formen der Zusammenarbeit und der Lösungsentwicklung. Und partizipative Formen wie Bürgerinnenräte zählen dazu. Als Volkshochschule möchten wir dafür gerne Bildungsräume zur Verfügung stellen, Bildungsräume, in denen über diese neuen Formen informiert werden kann, in denen wir darüber diskutieren können und wo wir das auch ausprobieren können. Das werden wir heute tun, darauf freue ich mich schon sehr. Und ja, das wäre es von meiner Seite. Herzlichen Dank fürs Kommen und ich übergebe das Wort an die Ulrike Salzbacher. Ja, Dankeschön, Ulrike Salzbacher von Mehr Demokratie Oberösterreich. Ich darf Sie heute durch das Programm führen. Und ich sage nochmal Danke, dass Sie da sind. Ohne Sie wäre das Ganze nicht wirklich sinnvoll. Wir brauchen Sie und hoffen das auch, dass Sie das in die Breite bringen, dass Sie heute ganz viel mitnehmen, dass Sie viel diskutieren und einmal sehen, wie funktioniert das Ganze und dann eben schauen, wie lässt sich das vielleicht in meinem Umfeld und generell installieren. Ich möchte ganz kurz das Programm fest vorstellen und zwar nach der Begrüßung und Einführung jetzt gibt es zwei Impulse mit Questions and Answers von Michael Lederer und Judith Lutz, dann von Ines Ohmann, die wird digital zugeschaltet sein. Dann machen wir eine kurze Pause und dann gehen wir ins Let's Try It des Bürgerinnenrats. Das heißt, wir versuchen es wirklich heute hier aus, wie es funktioniert und schauen uns einmal, wo gibt es da von Ihrer Seite, von unserer Seite noch Fragen? Was ist klar? Wie funktioniert das? Und wo sind vielleicht auch Lücken? Wo gibt es Probleme, die Sie da bei diesem Prozess sehen? Und wo sind vielleicht auch Lücken? Wo gibt es Probleme, die Sie da bei diesem Prozess sehen? Dann machen wir noch einmal eine kurze Pause und dann gehen wir in die Diskussion, eben um Ihre Erfahrungen zu diskutieren, uns auszutauschen mit den Expertinnen und Experten. Und der Erwin hat schon gesagt, zum Abschluss dann nochmal ein Buffet von Mühli. Sehr fein, Bioladen bei uns in Linz. Gibt es dann sicher noch etwas Feines zum Essen und eben zum Miteinanderreden. Ich möchte ganz kurz einsteigen in das Thema mit einem Bild und zwar ist die Frage, wissen Sie oder können Sie sich vorstellen, wer diese Personen sind? Man sieht im Hintergrund ein bisschen das Roll-Up, das da hinten steht. Roll-Up, das da hinten steht. Genau, das ist vom Klimarat. Das sind die Bürgerinnen. Bitte. Also ich kenne die Personen nicht. Ich weiß nur, dass sie unsere Bürgerinnen sind, die im Bürgerinnenrat vertreten sind, im Klimarat. Und die diskutieren jetzt gerade, was Österreich in Zukunft für das Klima tun kann. Und geben somit eigentlich unsere Meinung wieder. Und das Schöne daran ist, dass endlich Bürgerinnen das Gefühl auch haben, gehört zu werden. Denn Bürgerinnen haben viele Anliegen und man versteht es nicht, warum sie nicht ankommen bei der Politik sehr oft. Ich habe ja von der Volkshochschule, also vielen Dank auch wieder für die Kooperation und diesen wunderschönen Raum und das ganze Service rundherum, besuche ich zum Beispiel auch Französisch. Und da habe ich gelernt, also wir waren letzte Woche, gerade war das Thema Geräusche. Und da war zum Beispiel das Ron, also Französisch, Ron, Roné, heißt Schnurren. Und Gluclute heißt Plätschern vom Wasser. Und dann ging es darum, was es da eigentlich unangenehmes Geräusche gibt und es war der Verkehr. Der Verkehr und durch die Bank, die ganzen Teilnehmer, und das sind doch einige in diesem Kurs, haben gesagt, es ist eine enorme Belastung der Verkehr in der Stadt, wo sie leben. Und trotzdem diese Meinung, ich glaube, die teilen wir alle, die wir hier wohnen, sofern wir nicht irgendwo auf einem Hügel oben sind, die kommt irgendwie nicht an. Es werden noch mehr Straßen gebaut. Und jetzt ist die Frage, genau das wollen wir uns abholen, diese Lebenswelt der Bürgerinnen in den Bürgerinnenräten. Das ist die Stärke, dass wir endlich auch hören, zu hören bekommen, auch die Politik, das wäre das Ziel. Wie geht es den Bürgerinnen mit den aktuellen Vorgaben? Das ist das eine. Und das zweite ist schon auch, dass Bürgerinnen und Bürger, die in diesen Bürgerinnenräten sitzen, auch lernen oder sehen, wahrnehmen, wie Demokratie funktioniert. Was läuft da eigentlich gut? Was läuft da nicht gut? Und wie schwierigie funktioniert, was läuft da eigentlich gut, was läuft da nicht gut und wie schwierig ist es, gegenseitige Positionen zu akzeptieren, aufzunehmen und wahrzunehmen, da gibt es noch jemand anderen, der sieht das deshalb ganz anders. Man lernt also eigentlich Demokratie und das ist unsere Hoffnung, dass wir dadurch auch die Demokratie stärken, indem man auch erlebt, Politik ist eigentlich Diskurs. Demokratie ist nicht Streit, sondern Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Bedürfnissen. Deshalb glauben wir, dass BürgerInnenräte was ganz Wichtiges sind und deshalb freuen wir uns auch heute noch einen tieferen Einblick zu bekommen. Und eben starten wir jetzt mit dem ersten Impuls dazu. Der kommt eben von Mag. Michael Lederer. Er ist Soziologe und Politikwissenschaftler und Leiter des Büros für Freiwilliges Engagement und Beteiligung einer Stabstelle im Amt der Vorarlberger Landesregierung. Michael berät und begleitet partizipative Prozesse seit über 13 Jahren und Fragen des Gemeinwohls und der Zukunftstauglichkeit stehen dabei immer im Vordergrund. Und mit ihm ist hier die Judith Lutz. Sie ist Soziologin mit den Schwerpunkten Agrar- und Regionalsoziologie, Familiensoziologie und visuelle Soziologie. Und seit 2016 ist sie im Amt der Vorarlberger Landesregierung in den Bereichen Beteiligung, Öffentlichkeitsarbeit und Art of Hosting tätig. Ich darf euch zwei um euren Vortrag bitten. Ja, doch. Ja, das geht. Okay. Eins, zwei. Eins, zwei. Eins. Ja, läuft. Ja, einen wunderschönen Nachmittag auch von unserer Seite und vielen Dank für die Einladung und die sehr freundliche Einführung. Ja, ich bin Judith Lutz und mit mir heute da ist... Michael Lederer, genau, wir wurden ja schon vorgestellt. Ich glaube, es braucht ja gar keinen. Oder? Ah, für den, okay. Ja, genau. Wir dürfen heute nicht nur über unsere Arbeit erzählen, sondern auch die Bürgerräte in Vorarlberg vorstellen. Was sind die Bürgerräte? Was können die Bürgerräte, was können sie vielleicht auch nicht und wie wirken Bürgerräte? Und wir würden jetzt starten mit unserem Impuls, bevor es dann später richtig zur Sache geht und wir sozusagen Bürgerrat live einmal durchspielen. spielen. Genau, die Frage, wer sind wir? Ein, naja, nicht so bunt durchgemischtes Team, was unser Aussehen betrifft, aber unsere Disziplinen. Wir sind zu zehnt derzeit unterwegs mit auch tierischer Unterstützung. Genau, seit 1999 das Büro für Zukunftsfragen gegründet, vom damaligen Landeshauptmann initiiert. 2019 hat man uns umbenannt in das Büro für freiwilliges Engagement und Beteiligung, um sozusagen unsere Kernthemen noch weiter in den Fokus zu setzen. Immer wieder interessant hat Michael gemeint, auch zu sagen, dass wir zu 10 sind auf 8,3 Vollzeit-Äquivalente aufgeteilt. Das heißt also, so als Nebeninformation, nur eine Person arbeitet 100 Prozent bei uns im Team. Und wir sind es nicht. Wir sind es nicht. Kalle ist es auch nicht. Dankeschön. Ja, was machen wir? Wie unser Name schon sagt, wir kümmern uns um Engagement und Beteiligung in Vorarlberg als Stelle des Amtes. In unserem Hotel spricht man uns immer an mit, ah ja, das sind die Leute vom Amt. Wir sind keine typische Landesstelle, zumindest verstehen wir uns nicht so. Ja, wir ermöglichen und pflegen Beteiligungskultur in Vorarlberg und das schon seit vielen Jahren auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Wir beraten Kommunen, Gemeinden, Initiativen. Wir begleiten sie auch, also Menschen, die andere Menschen dazu einladen, ihre Meinung kundzutun und mitzuarbeiten, Dinge in Bewegung zu bringen und das auf sehr unterschiedliche Arten. Wir haben verschiedene Instrumente sozusagen und der Bürgerrat ist eines davon. Und der Bürgerrat ist eines davon. Der zweite große Punkt ist die Engagementförderung, also die Unterstützung von freiwillig Engagierten auf sehr vielfältige Art und Weise. Das reicht von Weiterbildungsprogrammen zu einem mittlerweile digitalisierten Vereinshandbuch über Corona-Help-Hotline. Vereinshandbuch, über Corona-Help-Hotline. Wir hatten über 1400 Beratungskontakte in der Pandemiezeit, um sozusagen Vereine handlungsfähig auch in schwierigen Zeiten machen zu können, um sozusagen diese wichtigen Beiträge zu einer positiven Lebensqualität gut unterstützen zu können. Und der dritte Punkt ist die nachhaltige Entwicklung. Qualität gut unterstützen zu können. Und der dritte Punkt ist die nachhaltige Entwicklung. Also wir kümmern uns um die Umsetzung der Agenda 2030, auch die SDGs auf kommunaler Ebene und auch demnächst hoffentlich in einem größeren Rahmen. Ganz genau. Wie machen wir denn das Ganze? Genau, das große Ganze. Also wir sehen es schon bei dieser tollen Grafik. Wir setzen auf Zusammenarbeit. Wir glauben daran, dass wir Kooperation brauchen. Wir Menschen sind kooperationsfreudige Wesen. Wir wären heute nicht dort, wo wir jetzt sind, ohne Kooperation. Und das auf eine vertrauensvolle Art und Weise. Wir sind davon überzeugt, dass wir Begegnung brauchen auf unterschiedliche Arten. Das Kreieren von gemeinsamen Zukunftsbildern, da ist der Bürgerritt auf jeden Fall ein sehr gutes Beispiel dafür. Also gemeinsam getragene, gemeinsam erarbeitete, positive Zukunftsbilder, die zum visionären Denken einladen sozusagen. zum visionären Denken einladen sozusagen. Wir setzen auf Selbstorganisation und Eigenverantwortung. Also wir glauben, dass das zwei sehr zentrale Kernelemente sind, wenn es darum geht, wie sich Gesellschaft gut entwickeln kann, um letzten Endes Sozialkapital von jedem und jeder Einzelnen zu fördern und das insbesondere im Engagement. Michael. Ja, so viel ein wenig zu unserem Betriebssystem und was so Eckpfeiler unseres Tuns sind. Und das, was wir tun, versuchen wir mit Begeisterung zu tun. Und ein bisschen auch diese Begeisterung zum Modell des Bürgerrats möchten wir heute auch vermitteln. Nicht nur, dass wir darüber reden, sondern indem wir es auch später dann gemeinsam ausprobieren wollen, weil das zu erfahren ist einfach nochmal viel unmittelbarer, als wie nur darüber zu sprechen. Warum braucht es aber überhaupt Beteiligung? Da jetzt nur ein paar Überschriften. Man könnte natürlich eine Beteiligungskonferenz den ganzen Nachmittag nur mit diversen Entwicklungen oder Analysen dieser Entwicklungen auch beschäftigen. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass Sie alle sehr demokratieinteressiert sind und diese Entwicklungen ohnehin auch verfolgen. Mit Sorge oder mit dem Engagement, das Sie auch zu diesem Thema aufbringen. Aber wir haben in unserer Gesellschaft multiple Krisen. Aber wir haben in unserer Gesellschaft multiple Krisen, sei das der Klimawandel, sei das der Umgang mit der Pandemie, sei das aber auch tagesaktuell, wenn es um Korruptionsbekämpfung im Politikbereich geht. Also wir sind immer wieder als Gesellschaft mit Momenten und Krisen auch beschäftigt, die uns ein Stück weit überfordern. Und wo es darum geht, diese multiplen Krisen in einen Modus zu bekommen, handlungsfähig zu sein. Also wir wissen auch sehr viel, wir wissen so viel, wie wir noch nie gewusst haben als Gesellschaft, aber das dann wieder in das eigene Handeln sozusagen zu übersetzen und damit einen Beitrag zur Lösung von Problemen zu setzen, das ist immer ein nicht so einfacher Schritt. Und hier gesellschaftliche Transformationsprozesse zu gestalten, da sehe ich den Beitrag von Beteiligung für sehr wichtig. um zu besseren Entscheidungen in der Politik zu kommen und den Gemeinwohlaspekt, die Gemeinwohlperspektive besser zu integrieren. Da braucht es Beteiligung auch um vielleicht sozusagen wie eine Art als Gegenmittel auch, wenn es um politische Verdrossenheit geht. Politikverdrossenheit ist ein großer Begriff, meistens präziser wäre wahrscheinlich Politikerverdrossenheit. Es hängt sich ja dann auch tatsächlich oft an den handelnden Akteuren aus. Gleichzeitig geht es beim Vertrauensverlust um ein Paar, das sozusagen da direkt hineinspielt. Und nicht nur der Vertrauensverlust in die Personen, sondern der Vertrauensverlust, und das zeigen diverse Studien, leider auch erschreckend, der Vertrauensverlust in die Problemlösungskompetenz von Politik. Also man traut vielfach der Politik nicht mehr zu, Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden. Und hier muss man definitiv anknüpfen, gerade wenn man auch sagt, es gibt beide Entwicklungen parallel und die verstärken sich mitunter. auch sagt, es gibt beide Entwicklungen parallel und die verstärken sich mitunter. Dann die Schlagworte noch Repräsentation und Legitimation. Wir leben in Österreich in einer repräsentativen Demokratie. Damit haben wir gewählte Vertreterinnen und Vertreter, die unsere Interessen in den diversen politischen Gremien auch durchsetzen. Wir haben aber auch hier ein Repräsentationsproblem. Mehr Demokratie e.V. in Deutschland hat eine interessante Untersuchung beispielsweise gemacht, wie repräsentativ ist denn der Deutsche Bundestag im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung. Und hier nur eine kleine Kennzahl ungefähr, ich weiß es jetzt nicht genau, aber circa 30 Prozent der Parlamentarier in Deutschland haben eine juristische Ausbildung und nicht ganz drei bis fünf Prozent sind das in der Gesamtgesellschaft. Also dieses Bild sozusagen ist jetzt nur plakativ dafür, wie stark ist Gesellschaft als Ganzes in seiner Diversität auch in den entsprechenden politischen Gremien repräsentiert. entsprechenden politischen Gremien repräsentiert. Und dann der Aspekt der Legitimation. Hier spielt dann auch Wahlbeteiligung etc. natürlich mit hinein. Wie legitim sind gewisse politische Entscheidungen, wenn beispielsweise bei auch wirklich langfristigen Entscheidungen von hoher Tragweite auch nur bestimmte Bevölkerungsgruppen dann sozusagen hier repräsentiert sind, weil nur ein kleiner Ausschnitt unserer Gesellschaft dann auch entsprechend die Vertreter gewählt haben und welche Vertreter sind das. Also sozusagen dieser Aspekt der Legitimation ist auch ein ganz wichtiger. Beteiligung kann zu beiden Aspekten eine sinnvolle Ergänzung sein. Und das ist auch wichtig klarzustellen, ein Modell wie der Bürgerrat ist immer nur ein ergänzendes Mittel. Es ist kein Ersatz oder kein Konkurrenzprodukt oder Instrument oder Prozess zum repräsentativen System, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Ich spreche auch gerne immer vom Dreisäulenmodell der Demokratie, also die repräsentative Demokratie, direktdemokratische Verfahren und partizipative Elemente, wo ich dem Bürgerinnen und Bürgern dazuzählen würde. Eben schon erwähnt, dieser Aspekt der partizipativen Demokratie und generell das Thema der demokratischen Innovation. Also welche Prozesse sind auch heutzutage zeitgemäß? Wir haben das alle in der Pandemie erfahren, welche Rolle Digitalisierung in unserer Gesellschaft schon bekommen hat und auch noch bekommen wird. Auch hier digitale Formen von Partizipation spielen natürlich eine ganz entscheidende Rolle, jetzt schon und werden in den nächsten Jahren sicher noch zunehmen. Ganz kurz noch sozusagen zum Bürgerrat, eine Art methodische Einordnung von dem Ganzen, bevor wir ganz konkret auch auf das Vorarlberger Modell, wie der Erwin das schon erwähnt hat, auch zu sprechen kommen. Gerade in den letzten Jahren sind sehr viele verschiedene Prozesse auch international umgesetzt worden. Eines der bekanntesten ist natürlich Irland, wo sogenannte Citizen Assemblies auch durchgeführt worden sind zu sehr gesellschaftspolitisch sehr umstrittenen Themen, gleichgeschlechtlicher Ehe oder Abtreibungsverbot, das dann auch gekoppelt war mit entsprechenden Volksabstimmungen, die die Empfehlungen aus diesen Citizen Assemblies, wie sie dort heißen, dann auch aufgegriffen haben und auch wirklich beispielsweise das Abtreibungsverbot in Irland abgeschafft wurde dann danach und das für ein sehr katholisches Land wie Irland eigentlich viele Jahre undenkbar war. Mittlerweile sind die zu einem fixen Instrument dort auch geworden, aber es gibt natürlich zahlreiche weitere Beispiele, wo das jetzt in den letzten Jahren in Deutschland, in Frankreich, in Schottland, in Kanada, überall auf der Welt verteilt, diese Mini-Publics, wie sie auch gerne in der Literatur dann genannt werden, meistens auch mit dem Element der Zufallsauswahl eben stattfinden. Und wir hören ja dann später noch über den Klimarat, hier ist es auch an das Citizen Assembly Modell angelehnt. Im deutschsprachigen Raum sozusagen wurde eben durch die immer stärkeren Aktivitäten in dem Bereich hat sich der Begriff der Bürgerrat als Oberbegriff sozusagen für all diese Verfahren auch ein Stück weit etabliert. Darum reden wir seit einiger Zeit auch vom sogenannten Vorarlberger Modell, wenn man das so will, weil wir eben einen klar spezifisch methodischen Prozessablauf entwickelt haben, der bei uns auch in einer entsprechenden Richtlinie relativ stark reguliert ist, wie das abzulaufen hat, damit auch gewährleistet ist, dass die Ergebnisse dann auch von den politischen Gremien aufgegriffen werden. Dazu aber später noch mehr. Natürlich dadurch, dass es viel Praxis gibt, viele verschiedene Akteure auf allen politischen Ebenen sich mit solchen Verfahren, mit solchen Prozessen und partizipativen Elementen auseinandersetzen. Es gibt auch viele Akteure. Die Wissenschaft, die viel dazu forscht in letzter Zeit auch. Und die OECD hat auch eine Publikation erarbeitet, Catching the Deliberative Wave nennen sie es, wo sie Standards definieren, was sozusagen gute deliberative Prozesse ausmachen, was Charakteristika sind, dass es um Deliberation, um dieses Ausverhandeln von Standpunkten auch geht. Und das ist ja ein kerndemokratisches Anliegen, ist auch in der Einleitung schon vorgekommen. Es geht nicht um das gemeinsame Streiten, sondern um das Ausverhandeln von guten Positionen. Und gerade, und ich hoffe, das wird dann auch im Live-Bürgerat dann nachher spürbar, dass es da verschiedene Modi gibt, wie das gelingen kann und dass das ein ganz großer Unterschied ist, wenn irgendein Sachverhalt abgestimmt wird oder wenn er gemeinsam ausverhandelt wird. Genau, Mini-Public und eben die Zufallsauswahl so als ergänzende Elemente in dem Bereich. Ja, wie ist die Entwicklung, wie ist das Modell noch kurz entstanden, kurzer historischer Abriss, bevor wir zu den konkreten Prozessschritten kommen. Wenn wir bei den Meilensteinen uns orientieren, es geht zurück 2004, der damalige Landeshauptmann von Vorarlberg, Herbert Sausgruber, hat das politische Ziel formuliert, Vorarlberg soll das kinderfreundlichste Bundesland Österreichs werden. Wie soll das gelingen? Das war die entscheidende Frage. Das politische Ziel kann man ja formulieren, aber das muss man ja auch mit Inhalten füllen. Also wie geht das Ganze? Und man hat den klassischen Weg gewählt, nämlich eine Expertenkommission eingesetzt. Und dann hat man aber gesagt, okay, neben dieser Expertenkommission wäre es eigentlich schon sinnvoll, wenn man auch die Familien und die Bevölkerung bei dieser Frage einbindet und hat damals eine Planungszelle, auch ein Verfahren, das auf Zufallsauswahl setzt. Bürger wurden eingeladen, zwei Wochen ein Bürgergutachten zu formulieren, was sie glauben, was sie empfehlen würden, damit Vorarlberg kinderfreundliches Bundesland wird. Und das Schöne daran war, dass eben das parallel stattgefunden hat und man auf der Ergebnissebene dann auch vergleichen konnte und festgestellt hat, die Inhalte des Bürgergutachtens und die Empfehlungen der Expertenkommission sind im Wesentlichen deckungsgleich. Nur, dass die Ergebnisse aus dem Bürgergutachten lebensweltlicher, viel anschlussfähiger waren und konkreter formuliert und damit auch leichter legitimierbar auf der politischen Ebene und dann auch schneller sozusagen umsetzbar. Daraus ist das Programm Kinder in die Mitte entstanden, das bis heute noch Teil auch der Verwaltungsstruktur im Amt der Freiberger Landesregierung wurde. Und vor allem hat es die Erfahrung ausgelöst, dass man sich vor der Beteiligung von Bürgern, wenn es darum geht, Empfehlungen zu erarbeiten, nicht fürchten braucht als politischer Entscheidungsträger, sondern dass es eine sehr fruchtbare Art ist und eine konstruktive Art, mit Herausforderungen umzugehen. Daraufhin hat der Landeshauptmann gesagt, wir würden gerne öfter einsetzen dieses Instrument, die Herausforderung war und als Vorarlberg hat im Leitbild der Landesverwaltung effizient und sparsam, heißt es dort so schön, es soll günstiger sein. Weil das war ein recht ressourcenintensiver Prozess, in etwa 180.000 Euro hat dieser Prozess damals gekostet. Und das war klar, wenn das so ein Aufwand bedeutet, dann kann das nicht sozusagen in die Standardprozedur eingebaut werden, sondern das muss andere Formen auch entwickeln. Moderationsmethode Dynamic Facilitation, wie sie heißt, erfunden hat und eine Anwendung dieser Moderationsmethode in Form eines, er nennt es Wisdom Council, Weisenrat, wo es eben darum geht, und er sagt immer, bei Dynamic Facilitation geht es in der Moderation immer darum, und wir werden das nachher kennenlernen, nicht Entscheidungen zu treffen als Gruppe, sondern Möglichkeiten zu finden. Er nennt es Choice Creating instead of Decision Making. Und das ist sozusagen ein ganz anderer Zugang, wenn es darum geht, diesen Standpunkt auszuverhandeln. Mehr sage ich dazu gar nicht, wir werden es uns nachher in der Praxis anschauen. Mittlerweile eben 60 Anwendungen, also 60 Bürgerräte in Vorarlberg in etwa, auf allen politischen Ebenen, also auf der kommunalen Ebene, auf der regionalen Ebene, wenn es um die Zusammenarbeit von Gemeinden beispielsweise geht, im Regioverbund und seit 2011 auch auf der Ebene des Landes. Hier noch 2006 war dann der erste Bürgerrat in Wolfurt, einer kleineren Gemeinde, 8000 Einwohner, Leitbildprozess war das damals. Und auch wie beim Bürgergutachten Kinder in die Mitte, diese positive Erfahrung, das kann funktionieren. Da werden Themen und Empfehlungen ausgesprochen, die man wirklich auch brauchen kann. Überraschung. Und seit 2008 findet das regelmäßig, wie gesagt, statt. Das Besondere an unserem Modell noch, und nächstes Jahr haben wir dann 10-Jahres-Jubiläum sozusagen, seit 2013 gab es dann eine Verfassungsänderung, wo im Artikel 1 Absatz 4 der Vorarlberger Landesverfassung dann auch diese Ergänzung formuliert wurde, im Sinne dieses Dreiermodells der Demokratie, das ich schon erwähnt habe. Vorarlberg bekennt sich neben der repräsentativen Demokratie und der direktdemokratischen Demokratie auch zu partizipativer Demokratie. Und das war sozusagen europaweit, wenn nicht sogar weltweit, erstmals wirklich mit dieser Begriffsformierung, das war die Grundlage dafür, dass es eine Richtlinie dann formuliert wurde von der Vorarlberger Landesregierung, die die Organisation und die Abwicklung, die Durchführung der Bürgerrette geregelt hat. Bürgerräte geregelt hat. In dieser Richtlinie wurde dann auch ein zusätzliches Instrument von uns hineingeschrieben, nämlich dass neben dem, dass die Bürgerräte von der Landesregierung, vom Landtag auch von den Bürgerinnen und Bürgern selbst initiiert werden können, nämlich mittels 1000 Unterschriften. Hat dann vier Jahre keine Anwendung gefunden und 2017 zum ersten Mal ein Bürgerrat von unten, unter Anführungszeichen, also von der Bevölkerung initiiert. Und seit 2017 bereits viermal. Also die Regierung muss sich langsam anstrengen, dass sie die Deutungshoheit über die Themen der Bürgerräte nicht ganz verliert. Ja, wie schaut das Ganze denn konkret aus? Genau, vielleicht noch ergänzend. 2017, der erste Bürgerrat von unten war zum Thema Grund und Boden, also ein politisch heiß diskutiertes Thema, vor allem in Vorarlberg. Und genau, also da braucht es den Mut der Bevölkerung sozusagen, das Thema anzugehen, weil es stellt sich die Frage, ob das anders auch zustande gekommen wäre. Darf ich kurz zu Grund und Boden noch sagen, wie geht es mit Geld und Macht, Umgang mit Geld und Macht im Zusammenhang mit Bürgerräten. Als Thema grundsätzlich, meinen Sie? Macht ist ja ein sehr starkes Triebwesen. Reden kann man viel. Genau, reden kann man viel und ich denke, es spielt so an, wie geht man mit den Ergebnissen um, da kommen wir nachher noch darauf zurück. Aber wir haben natürlich einen Mechanismus eingebaut in den Prozess, dass da eine seriöse Behandlung von den Ergebnissen stattfindet. Aber man muss auch dazu sagen, die Entscheidungsmacht bleibt bei der Politik. Also es ist sozusagen, wir sagen immer, die Königsklasse in der Ausbaustufe vom Modell wäre natürlich dann die Verschränkung mit direktdemokratischen Elementen, so wie das in Irland natürlich passiert ist. Genau, aber es ist ein Weg der kleinen Schritte, insofern... Entschuldigung, das ist, wie auch im Vordersteht, Transparenz der Finanzierung. Und da haben eben die momentan herrschenden schon mega Probleme. Sie sagen, reden von Transparenz, wissen aber nicht, was Transparenz der Finanzierung. Und da haben eben die momentan herrschenden schon mega Probleme. Sie sagen, reden von Transparenz, wissen aber nicht, was Transparenz bedeutet leider. Und das Nächste, sie überprüfen sich selber. Da gibt es viele verschiedene Institutionen, wo sich die Landesregierungen, Bundesregierung und so weiter selbst überprüft. Also so wie es der Gelder macht. Ganz kurz, wenn ich die Superdiskussion unterbreche. Es geht nämlich darum, dass wir unbedingt ein Mikrofon dafür brauchen, damit die Zuhörerinnen das dann auch hören, weil es wird ja aufgezeichnet. Und darum würde ich sagen, wir machen ganz kurz die Präsentation fertig, bitte. Und dann gehen wir in die Diskussion mit Mikrofonen. Machen wir das so und passt das für Sie? Okay, super, danke. Sehr gerne. Ja, genau. Das Vorarlberger Modell, wie funktioniert denn das genau? Was sind die Prozessschritte? Wie kann ein Bürgerrat einberufen werden, hat Michael jetzt schon erwähnt. Film ab, bitte. Demokratie lebt von Beteiligung. Die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Politik bei der Lösung wesentlicher Zukunftsfragen wird in Vorarlberg großgeschrieben. Durch die gesetzliche Verankerung von Bürgerbeteiligung in der Landesverfassung und die regelmäßige Einberufung sogenannter Bürgerräte nimmt Vorarlberg eine Vorreiterrolle in der Gestaltung einer lebendigen Demokratie ein. Klingt spannend! Und wie kommt es zu so einem Bürgerrat? Bürgerräte können zu wichtigen landesweiten Themen entweder durch die Landesregierung oder den Landtag, aber auch durch Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von nur 1000 Unterschriften initiiert werden. So gelangen diese Themen in eine gemeinsame Diskussion und unterstützen dadurch die öffentliche Meinungsbildung und die politische Entscheidungsfindung. Prima! Und wie läuft so ein Bürgerrat ab? Circa 15 Bürgerinnen und Bürger, die über keine besonderen Kenntnisse verfügen müssen, arbeiten eineinhalb Tage zusammen. Startpunkt ist eine klar definierte Ausgangsfrage. Erfahrene Moderationsteams sorgen dafür, dass sich wirklich alle Beteiligten aktiv in die Diskussion einbringen können. Abschließend werden die gemeinsam getragenen Erkenntnisse und Vorschläge in einer Empfehlung des Bürgerrats festgehalten. Und was geschieht dann mit dieser Empfehlung? Durch die öffentliche Präsentation und Diskussion in sogenannten Bürgercafés werden besonders wichtige Aspekte hervorgehoben. Dann sind die Fachleute an der Reihe. Diese betrachten alle Umsetzungsmöglichkeiten und ergänzen die Empfehlungen des Bürgerrats. Danach erstellt das Büro für Zukunftsfragen einen umfassenden Ergebnisbericht und übergibt diesen an die politisch Verantwortlichen. Die Vorarlberger Landesregierung hat sich dazu verpflichtet, alle Anregungen, die die Landesgesetzgebung oder Landesverwaltung betreffen, zu behandeln. Natürlich werden alle Bürgerräte und die interessierte Öffentlichkeit über den Umgang mit den Ergebnissen und die weiteren Schritte informiert. Alles klar. Nur noch eine letzte Frage. Wer genau sitzt denn nun in diesem Bürgerrat? Zu jedem Thema gibt es einen neuen Bürgerrat. Um möglichst viele unterschiedliche Meinungen und Perspektiven zusammenzubringen, werden alle Personen per Zufallsauswahl aus dem Melderegister nominiert. Entscheidend sind lediglich die gleichmäßige Verteilung der Geschlechter, des Wohnsitzes und des Alters. Und wenn es der Zufall will, werden auch Sie für einen Bürgerrat nominiert. Nützen Sie diese besondere Chance, die Zukunft Vorarlbergs aktiv mitzugestalten. Sie werden wahrscheinlich nicht eingeladen, außer es befindet sich jemand mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg hier unter uns. Genau, das waren also sozusagen diese Prozessschritte. Wie wäre es, wenn bei den großen Fragen unserer Zeit wirklich alle mitreden? Wenn Leute miteinander Antworten finden, die sonst nicht einmal miteinander sprechen würden? Da geht es gleich mit mehr Demokratie, Erklärvideo aus Deutschland weiter. Genau, da hätten wir gleich ein und die uns immer wieder gestellt wird, wie wirkt denn so ein Bürgerrat tatsächlich und was passiert überhaupt mit den Ergebnissen? eben diese Funktion, ein beratendes Gremium zu sein sozusagen, also diese Empfehlungen auszusprechen. Das heißt, der Bürgerrat hat keine Entscheidungskraft. Die sogenannte Resonanzgruppe, wie wir im Video gehört haben, befasst sich dann mit den Ergebnissen, das sind umsetzungsrelevante Akteure, Akteurinnen mit dabei aus Verwaltung, Politik, Vereinen, je nachdem wer sozusagen betroffen ist mit den Ergebnissen. Und der Bürgerrat stellt sozusagen dieses ergänzende Element dar zur repräsentativen Demokratie. Und wenn wir uns jetzt auf der Wirkungsebene, auf verschiedenen Wirkungsebenen befinden, Wirkungsebenen, auf verschiedenen Wirkungsebenen befinden, wenn wir im Kleinen starten, auf der Mikroebene sozusagen, haben wir ein Beispiel aus einer Bregenzer Wälder Gemeinde mitgebracht, das ist ja ländlich geprägt, da fand in der Gemeinde Eck 2016 ein kommunaler Bürgerrat statt, mit der Frage, wie gestalten wir unser Dorfzentrum, wie gestalten wir die Dorfmitte sozusagen. Und da hat sich eine deutliche Verhaltensänderung bei den Teilnehmerinnen nachweisen lassen. Also wir haben auch immer wieder wissenschaftliche Begleitung dabei bei unseren Bürgerräten. Und ein sehr dominierendes Thema dabei war Verkehr, haben wir vorher schon gehört. Verkehr belastet uns alle und insbesondere in dieser Gemeinde, die eine Durchfahrtsgemeinde ist, also sozusagen der Kern der Gemeinde war eigentlich nur Durchfahrt. Und durch die Teilnahme bei diesem Bürgerrat haben dann einige der Teilnehmerinnen gesagt, nein, das möchte ich nicht mehr machen. Ich werde bei mir selbst anfangen sozusagen mein Verhalten ändern und kurze Wege nicht mehr mit dem Auto zurücklegen und auch die Erkenntnis, okay, ich kann im Kleinen bei mir anfangen und sozusagen Wirkung im Größeren auch erzielen. Auf der Meso-Ebene ein Beispiel vom letztjährigen landesweiten Bürgerrat Klimazukunft, sozusagen was jetzt auf Bundesebene passiert, ist letztes Jahr in Vorarlberg schon besprochen worden. Genau, da hat sich herausgestellt, dass insbesondere auf der gruppendynamischen Ebene extrem viel abspielt. Also dieses soziale Lernen, was im sozialen Miteinander geschieht, also diese Aushandlungsprozesse. Also wenn man sich vorstellt, da sitzen 15, 17 Menschen zusammen, die sich nicht kennen, die ganz unterschiedliche Herkunft haben, die unterschiedliches Alter haben, die sonst vielleicht nie miteinander sprechen würden, haben jetzt die Aufgabe, okay, wir haben eine Ausgangsfrage und irgendwie müssen wir jetzt zu Empfehlungen kommen. Und wie kommen wir denn dah ist, was wir in unserem Alltag so oft nicht kennen. Also einander zuhören, miteinander im Gespräch sein und dann wirklich auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Und das nicht im Sinne von Interessen durchboxen, sondern in der Erkenntnis, okay, wir haben ein gemeinsames Anliegen und das formulieren wir jetzt. Und auf der Makroebene ein Beispiel aus 2019, da ging es um die Zukunft der Landwirtschaft, auch ein landesweiter Prozess und da hat sich ein sehr gutes Möglichkeitsfenster, wie wir immer sagen, aufgetan, nämlich es stand die neue Regierungsbildung an und sozusagen auch die Erarbeitung eines neuen Regierungsprogrammes. Und da wurden ganz konkrete Empfehlungen vom Bürgerrat direkt in das Regierungsprogramm mit übernommen, von mehr biologische Lebensmittel in Kantinen der öffentlichen Hand bis hin zu die Zusammenlegung der Ressorts von Tourismus und Landwirtschaft bei einem Landesrat. Das war zuvor getrennt und der Bürgerrat hat aber gesagt, dass diese Themen Landwirtschaft und Tourismus so eng miteinander verstrickt ist, dass das eigentlich keinen Sinn macht, wenn sich da zwei Personen drum kümmern. Und dann ist das sozusagen in ein Ressort gewandert, in eine Person. sozusagen in ein Ressort gewandert, in eine Person. Genau, also sozusagen diese unterschiedlichen Wirkungsebenen auf drei Beispiele mal begrenzt. Aber ja, Michael, wir stellen uns ja auch oft diese Frage, wie geht es weiter mit den Bürgerräten und im Punkt der Wirkung? Genau, und vor allem auch, was darf man sich denn von diesem Modell der Bürgerräte auch erwarten? Also bei aller Demokratie, Entwicklungen, die ich vorhin kurz angerissen habe, ist natürlich dann schnell auch der Reflex da, dass man sagt, okay, das ist jetzt unsere Rettung und wir stürzen alle unsere Erwartungen und Hoffnungen, projizieren wir auf den Bürgerrat und mit den Bürgerräten werden wir die Welt schon retten. Das sind natürlich sehr hohe Erwartungen, die so auch nicht erfüllt werden können. Gleichzeitig neueste Studie, Österreich sinkt im Demokratierating, wird herabgestuft. Oder Bertelsmann-Studie, es gibt erstmals seit, ich glaube, 20 Jahren gibt es diese Aufzeichnungen. Mehr Autokratien auf der Welt als Demokratien. Also natürlich beunruhigende Entwicklungen. Und wir fragen dann auch, wie ist das einzuordnen mit dieser Praxis der Bürgerräte, die wir versuchen zu etablieren und die wir auch natürlich als fixer Bestandteil der Politikgestaltung im Land schon auch positionieren können. Gleichzeitig ist natürlich der Wirkungsbereich immer ein sehr kleiner. Deshalb noch einmal auch dieses Plädoyer. Ich wünsche mir viel mehr von diesen Bürgerräten und vor allem den Erfahrungen, die dort gemacht werden. Also Judith hat es schon angesprochen, das, was die Teilnehmenden jeweils für sich persönlich mitnehmen können, das, was die Gruppe hier lernt, das, was dort stattfindet, das ist eigentlich das, was wir an Qualität in unserer Gesellschaft und vor allem in der Demokratie brauchen. Und ich glaube, da müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, dass es mehr davon gibt und weniger von dem, wo wir scheinbar oft auch medial vermittelt die Aufmerksamkeit hinlegen, nämlich bei all dem, was nicht gut läuft. Aber es ist natürlich ambivalent nach wie vor. Das möchten wir an dem Punkt sicher auch eingestehen. Aber ich glaube, und da sind wir überzeugt, dass es ein richtiger Weg ist, der noch gestärkt werden muss. Und insofern freuen wir uns auch, dass es auf der Bundesebene einen Klimarat gibt und sind dann auch schon gespannt, zu den Ausführungen von der Ines mehr zu hören. Genau, wenn es jetzt über den heutigen Nachmittag hinaus noch Fragen gibt, unsere Webseite, E-Mail-Adresse, gerne Kontakt aufnehmen und ja. Dankeschön. Danke. Vielen Dank euch zwei. Und bitte bleibt noch ein bisschen hervorne, weil wir würden noch kurz Fragen und Antworten in die Runde werfen. Also danke für den super Vortrag. Ihr habt uns halt nur sehr neidisch gemacht in Oberösterreich. Da sind wir nur ein bisschen weiter hinten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich würde Sie jetzt umfragen. Und bitte könnt Sie dann beantworten, soweit es möglich ist. Und die Diskussion, die wird man dann in die letzte halbe Stunde geben. Genau, damit wir mit der Zeit zusammenkommen. Also bitte um Fragen. Gebt das Mikrofon, geht mal durch, damit auch die Aufnahme, das Publikum online das dann hört. Genau, da hervorne wäre gleich die erste Frage, bitte. Das Mikro funktioniert nicht, würdet ihr zwei einspenden, bitte? Danke sehr. Meine Frage bezieht sich auf die Bürgerräte, die was von den Bürgern selber sozusagen eingerufen werden. Wie viel Macht oder Zweck haben diese Bürgerräte dann, weil die sind wahrscheinlich mehr als jetzt sozusagen eine aufgedrückte Empfehlung. Gut, die Regierung muss sich damit beschäftigen, wenn da eine Empfehlung kommt. Man kann ja sagen, da ist eine Empfehlung gewesen, danke, wir werden die nicht beachten und weitergehen mit dem Programm. Also gibt es da irgendwie eine Macht oder ist das einfach nur so, gut, wir können euch aufzwingen, wir können unsere Meinung euch aufzwingen, aber mehr nicht? Also Meinung aufzwingen funktioniert in dem Sinne natürlich nicht, weil es hat diesen Empfehlungscharakter und die Politik kann sagen, danke für die Empfehlung, interessiert uns nicht, das wird sie aber nicht machen und sie ist ja auch gut beraten, qualitativ gute und fund. Damals war das sehr heiß diskutiert mit auch Standortentwicklungen von Industrieunternehmen und sozusagen Interessenskonflikt, inwiefern damit auch Grünzonen und wirklich gewidmete Umweltschutzgebiete sozusagen in Betriebsgebiete umgewandelt werden und welche Flächen sozusagen da auch herauskommen. Also sehr umstrittenes Thema mit vielfältigen Interessenskonflikten und die Politik hatte kein Interesse an dem Thema. Und der Bürgerrat hat aber die Möglichkeit und natürlich, wir haben es ja gehört bei den Prozessschritten, es entsteht Öffentlichkeit. Also Medien begleiten das, es gibt öffentliche Präsentationen mit den sogenannten Bürgercafés, wo entsprechend natürlich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger kommen. Also so ein Mobilisierungsaspekt mit abgedeckt ist. Und es gibt diesen Modus, dass eben die Regierung mit den Ergebnissen sich beschäftigen muss und damit auch eine Antwort formulieren muss. Also das kann nicht unbeantwortet irgendwo verschwinden. Jetzt kann natürlich diese Antwort verschiedene Qualitäten sein, aber da wäre jetzt wahrscheinlich der Landeshauptmann der bessere Ansprechpartner als ich. Aber zumindest was den Prozess betrifft, ist es gewährleistet, dass Auseinandersetzung stattfindet. Und wenn es darum geht, Beteiligung zu machen und damit auch Macht abzugeben, natürlich ist es so. Allein wenn es um die Hoheit geht, ein Thema zu setzen in der Öffentlichkeit, dann wird da Macht abgegeben mit solchen Instrumenten. Aber die Frage ist, also das, die Gestaltungsmacht sozusagen, die bleibt ja sozusagen in der politischen Sphäre. Und darum glaube ich, ist es ganz wichtig, dass man auch klar hat, welche Rolle hat ein Bürgerrat, was sind die Erwartungen an einen Bürgerrat und wie kann die Politik auch konstruktiv damit arbeiten. Weil schlussendlich für mich ist das Wichtigste, dass solche Instrumente wie der Bürgerrat nicht nur bessere Entscheidungen bringen, sondern auch dieses, diese Polarisierung oder dieses, die Politik und wir Bürger, dass das aufgehoben wird. Wir sitzen alle im gleichen Boot und wir wünschen uns alle ein gutes Leben für alle sozusagen, wenn man es jetzt mal ganz hoch und pauschal formuliert. Und wir müssen gemeinsam aushandeln, wie der Weg dorthin geht. Und mit die böse Politik erreichen wir gar nichts. Darf ich da noch etwas ergänzen? Ich glaube nämlich auch, dass es gerade diese Zusammenarbeit von Bevölkerung und Politik, zumindest im Kleinen, da passiert in diesem Rahmen. Also schon alleine durch das Finden einer Ausgangsfrage. Also es ist dann so, dass die Initiativen, die sich sozusagen auf den Weg machen, diese tausend Unterschriften zu sammeln, meistens schon irgendwie recht klare Vorstellungen haben davon, was jetzt im Bürgerrat diskutiert werden sollte und da irgendwie das mit einer Ausgangsfrage schon irgendwie in eine Richtung lenken wollen und das ist ein sehr interessanter Aushandlungsprozess sozusagen, auch mit der Politik gemeinsam zu schauen, okay, wie können wir jetzt wirklich eine gute Frage finden, mit der sich auch alle Stakeholder ein Stück weit auch wohlfühlen. Das ist jetzt vielleicht falsch gesagt, aber sozusagen eine Frage, die konstruktiv ist und die dem Prozess irgendwie einen guten Start geben kann. Und beim Klimabürgerrat war das sehr bewusst die Frage, wo brauchen wir die Politik und wo braucht die Politik uns? Also auch so diese, was Michael jetzt schon angedeutet hat, also gerade in der Klimafrage geht es schlussendlich darum, dass wir einfach jetzt Lösungen finden müssen und nicht in 10, 15 Jahren, weil die Zeit eigentlich eh schon abgelaufen ist. Also sozusagen diese Dringlichkeit auch in der Frage mit reinzupacken. Dankeschön. Dann haben wir da hinten, habe ich gesehen, noch ein paar Fragen. Danke. Mich würde interessieren, wie sehr das gelingt mit der Repräsentativität der Zusammensetzung der Bürgerräte. Also so die Kriterien Alter, Wohnort und Geschlecht kann ich mir gut vorstellen, aber wie schaut es mit dem Status aus? Also Hausfrauen, selbstständige Arbeiter, beziehungsweise auch Bildung, weil die Menschen werden zufällig ausgewählt, aber sie können natürlich auch absagen. Ich versuche eine kurze Antwort, da kann man glaube ich auch den Nachmittag füllen damit, auch was ein bisschen der Anspruch sozusagen auch ist. Also die eine radikale Position wäre sozusagen, die, die kommen, sind die Richtigen. Wir versuchen dem natürlich entgegenzusteuern, indem wir gewisse Kriterien erfüllen, indem wir auch gewisse Angebote formulieren, also dass wir das Bedürfnis auch abfragen, wer braucht Unterstützung, um teilnehmen zu können, sei das Kinderbetreuung, sei das Mobilitätsaspekte, wie auch immer. Also unterschiedlich auch da auf das Einzugehen versuchen. Wir haben, vielleicht um die Frage vorwegzunehmen, wir haben auch bewusst bis dato noch kein Entschädigungssystem eingeführt, also ein freiwilliges System. Und es sind eineinhalb Tage Bürgerrat, eine Abendveranstaltung, Bürgercafé, meist noch ein bisschen individuelle Vorbereitung. Also es ist schon ein Zeitaufwand. Es ist nicht vergleichbar mit Citizen Assembly-Modell oder Klimarat, wo das sozusagen über mehrere Wochenenden und auch mit Entschädigungssystem. Aber wir merken, was Repräsentativität betrifft, es ist noch nicht zufriedenstellend. Wir haben definitiv ein Bias der Selbstselektion drinnen, also tendenziell eher interessierte Personen mit tendenziell höherem Bildungsabschluss. Also wir sind sozusagen statistisch repräsentativ im Punkt der Gesamtgesellschaft bei weitem entfernt. Das ist aber auch noch nicht der Anspruch, aber Diversität wäre wichtig für uns und da versuchen wir jetzt gerade beim aktuellen, den wir in Vorbereitung haben, der Anfang Juli stattfindet, auch diesen Zufallsauswahlprozess nochmal etwas anders zu gestalten, nämlich zweistufig, sodass wir dann auch zusätzliche Indikatoren haben, weil wir machen einen Melderegisterabfrage bei der Zufallsauswahl und da haben wir einfach nur Alter, Wohnort, Geschlecht etc. Da steht nichts über den Bildungsabschluss drinnen. Herkunft ist auch schwierig, Beeinträchtigung natürlich auch keine Informationen drin. Also da versuchen wir dann über eine Registrierung einen Pool zu schaffen, wo wir dann noch einmal diverser sozusagen die Auswahl für den Bürger treffen können. Also das ist auch so ein, wir sind am laufenden Modell sozusagen immer wieder am Lernen und am Optimieren, am Verbessern und an einfach die Kriterien, die wichtig sind, auch anpassen. Dankeschön. Es sind noch viele Fragen im Raum. Vielleicht noch ganz kurz ergänzend. Wir haben einen Zukunftsrat gemacht, auch anpassen. Dankeschön. Es sind noch viele Fragen im Raum. Vielleicht noch ganz kurz ergänzend. Wir haben einen Zukunftsrat gemacht, auch mit mehr Demokratie und da sind wir zu den Leuten nach Hause gegangen, die wir angeschrieben haben und haben versucht, sie bei der Haustür zu überzeugen. Hat teilweise funktioniert, aber ja, also ein paar haben wir erwischt dadurch auch. Überzeugt, dass sie kommen. Genau, ich gehe jetzt nochmal nach hinten da, weil da war die erste Wortmeldung vorher. Gibt es Methodik, wie man dann, wenn die Bürger rettet, der Prozess läuft, wie man mit äußeren Beeinflussungen, strategischen Beeinflussungen umgeht. Darf ich da nachfragen? Äußere Beeinflussungen? Wie zuerst gesagt, es gibt immer Interessen und Bereiche, die natürlich auch in diese Bürgerräte hineinwirken wollen, um ein Ergebnis zu erreichen, was eher in ihrem Sinne ist. Ja, am Beispiel Grund und Boden haben wir das zum Beispiel versucht, dass wir eine Vorabinformation an die Teilnehmerinnen zusammengestellt haben und da ganz unterschiedliche Statements von unterschiedlichen Interessensgruppen, wie Sie es jetzt genannt haben, abgebildet haben, um auch zu zeigen, okay, da ist eine riesige Pluralität zu dem Thema da und da gibt es extrem viele unterschiedliche Meinungen, um das auch abzubilden, weil das ist ja Realität. Also das ist ja bestehend, dass es das gibt. Und ich denke auch, dass sich das gar nicht vermeiden lässt, ein Stück weit auch. Aber zentral beim Vorarlberger Modell ist tatsächlich die Moderationsmethode, wo wirklich darauf abzielt, die Menschen einzuladen, über sich selbst zu sprechen und wirklich auch um diese eigenen Anliegen darüber zu erzählen. Und da wird auch wirklich nachgebohrt, also ich möchte es noch nicht so viel verraten, aber genau, also wirklich von sich selbst auszugehen. Und natürlich, wir sind alle auch nicht davon gefeit. Wir haben alle unsere Einflüsse. Aber ja, also ich habe das Gefühl, das ist eigentlich kein großes Thema so. Dann weiter drüben noch. Wollen noch Fragen? Also mich würde interessieren, das Budget von euch, also ihr seid ja sieben oder so, wie viele seid ihr? Zehn. Zehn, okay. Und du hast gerade gesagt, dass die Leute, die dort ausgewählt werden, keine Aufwandsentschädigung kriegen. Ich habe hier in Linz und auch woanders in diesem Land sehr viel ehrenamtlich in Bürgerinitiativen etc. gemacht, mich das langsam ärgert, dass Leute dann sozusagen sich abspalten und irgendwo Stellen kriegen, wo andere keine kriegen, sich engagieren und wirklich Tag und Nacht dafür arbeiten und eigentlich dann hinten wegplumpsen. Und das würde mich interessieren, wie viel Budget ihr zur Verfügung habt und wie ihr das seht, wenn sozusagen diese Leute dann eine Aufwandsentschädigung in Höhe der Geringfügigkeit bekommen. sehr viel gearbeitet und geleistet. Oder halt, was es ja hier gibt, diesen Gutschein, wenn man jemanden braucht im Haushalt oder weiß ich was, wo dann auch gleich eine Pensionssache drin ist. Und gerade Frauen sind ja meistens davon betroffen. Also, dass sozusagen wirklich ein bisschen da auch dran gedacht wird, weil viele Ehrenamtliche, die fallen jetzt gerade in der Krise zusätzlich noch als SEF weg. Ja, zum Thema Budget. Wir haben ein Gesamtbudget für Projektbudget von unserer Seite von 550.000 Euro. Jahresbudget davon 40.000 für die Bürgerrechte. Dankeschön. Dann noch eine Frage hier. Zum Entschädigungs, magst du da noch etwas dazu sagen? beim jetzigen Vorbereitungen ein zweistufiges Auswahlverfahren probieren, dort die Effekte dazu anschauen möchten. Und wenn wir merken, okay, wir haben nach wie vor Optimierungsbedarf, dann würde man beim nächsten dann ein Entschädigungsmodell einführen. Dankeschön. Wenn ich das recht verstanden habe, geht es bei diesen Themen, die hier von Bürgerräten behandelt werden können, dürfen, sollen, eigentlich um Themen, die in der Landespolitik zu Hause sind. Was ist denn, wenn es eine gewisse thematische Unbotmäßigkeit gibt? Frage. Was ist, eine Gruppe möchte sich beschäftigen mit der Frage der Direktwahl des Landeshauptmanns. Jetzt ist die ja in der Landesverfassung nicht vorgesehen. Was passiert? Werden die dann erschossen oder werden die ausgewiesen? Was passiert mit dieser Themengruppe? Wird die abgewürgt oder wird die akzeptiert? Das Spannende ist tatsächlich, dass es keine thematische Eingrenzung in dem Sinne gibt, dass irgendein Mechanismus installiert ist, wo bestimmte Themen außen vor sind oder nicht angesprochen werden können. Aber natürlich ist es, also ich rede jetzt von dieser Möglichkeit, mittels tausend Unterschriften einen Bürger zu initiieren. Da kann man jedes Thema im Grunde vorschlagen. Man muss halt dann auch irgendwie diese tausend Unterschriften zusammenkriegen. Und wir hatten mittlerweile auch zwei Initiativen, die das nicht geschafft haben, weil halt das auch so spezifische, enge Themen waren, die dann halt nicht die notwendige Unterstützung bekommen haben. Wenn es jetzt sozusagen, wenn ich jetzt Jurist wäre, dann würde ich wahrscheinlich sagen, bei Themen, die außerhalb vom Verfassungsbogen sozusagen sind, dann ist halt die Frage nach der Sinnhaftigkeit von so einer Direktwahl des Landeshauptmanns, ob es auch darum geht, eine Gesetzesänderung zu erwirken, das ist dann die Frage. Wir haben gerade der nächste Bürgerrat, der Anfang Juli sein wird, beschäftigt sich mit dem Thema faire Wahlen. Der nächste Bürgerrat, wo Anfang Juli sein wird, beschäftigt sich mit dem Thema faire Wahlen. Wahlrechtsreform ist sozusagen dieses Zielbild auch der Initiativgruppe. Sie hätten gerne, dass der Landtag ein Wahlrechtskonvent dann durchführt nach dem Bürgerrat und dort die Empfehlungen ausarbeitet für ein neues Landtagswahlgesetz. neues Landtagswahlgesetz. Und im Moment sind wir sozusagen ganz stark in dieser Aushandlung, welche Fragestellung bearbeitet dann wirklich auch der Bürgerrat sinnvollerweise. Die Juristen aus dem Amt sagen natürlich, das ist nicht im Verfassungsbogen, eine Wahlrechtsreform kann von einem Bürgerrat nicht, also da treffen sozusagen verschiedene Weltbilder aufeinander und das gilt es jetzt auch auszuverhandeln. Das ist eigentlich der Vorprozess und das ist aus meiner Sicht jetzt gerade in Bezug auf das Thema sehr, sehr spannend. Erschossen wird aber niemand. Ich muss leider die spannende Diskussion kurz unterbrechen oder geht schon? Ich habe ein bisschen das Display ausgeschaltet. Okay. Wunderbar, dann geht sich noch eine Frage aus. Da war noch was. Ja, ich hätte noch eine Frage bezüglich der Repräsentativität. Man hat ja auch schon die Erfahrungswerte, dass man sagen kann, ungefähr von der Bevölkerungsgruppe, da kommt nur jeder Zehnte in etwa, dann kann man ja auch dementsprechend mehr ausschicken und mehr einladen von der Bevölkerungsgruppe, denke ich mal. Und ich wäre davon ausgegangen, dass das auch so passiert im Vorarlberg. Ist das nicht so? Ist nicht so, weil es sehr unterschiedlich ist. Also es ist tatsächlich so, dass das Thema, die politische Ebene, also sozusagen die Rücklaufquote, wir laden immer einen entsprechenden Prozentsatz ein. Ich nehme jetzt einfachheitshalber als Beispiel, bei landesweiten Bürgerratsprozessen werden in den letzten Jahren immer 600 Personen eingeladen, mit der Zielgröße 20 Bürgerräte dann schlussendlich zu bekommen. Also wir haben eine Rücklaufquote von circa 3 bis 5 Prozent auf Landesebene. Und da gibt es jetzt natürlich unterschiedliche Einflussfaktoren. Aktualität des Themas, inwiefern ist es lebensweltlich auch angedockt, also inwiefern, das Klimathema haben wir gespürt, das ist deutlich abstrakter. Inwiefern? Das Klimathema haben wir gespürt, das ist deutlich abstrakter. Die Leute, also im Vergleich zu dem 2015 damals Flüchtlingsbewegung, hatten wir ein Bürgerrat zum Thema Asyl und Flucht. Und da war das täglich in den Medien. Das war noch einmal ganz anders, auch vom Rücklauf dann in der Beobachtung. Wer kommt da überhaupt? Also wie jetzt zum Beispiel beim Klimathema. Dort war es aber sehr erstaunlich, wir hatten in den Erfahrungen der letzten Bürgerräte immer das Problem, dass die jungen Männer etwas fehlen. Also wir haben dann die Altersklassen 15 bis 35, 36 bis 55 und 56 plus. Und dass uns in der jüngsten Altersklasse eigentlich eben die Männer fehlen etwas. Beim Bürgerrat Klimazukunft letztes Jahr war es umgekehrt, da haben uns die jungen Frauen gefehlt. Erstaunlicherweise. Und das haben wir eigentlich so jetzt mal nicht erklären können. Aber beim Thema faire Wahlen schaut es jetzt dafür sehr gut aus. Also die Rücklauf, das kann man noch nicht ganz auswerten natürlich, aber das läuft jetzt gerade, das Anmeldeverfahren. Ja, wir versuchen natürlich da auch entsprechend in der Kommunikation zielgruppenspezifisch sozusagen zu sein, aber das ist gar nicht so einfach, wenn man Vorgaben einer Landesregierung erfüllen muss, wenn man sozusagen kommuniziert. Also das ist immer ein bisschen ein Spagat. Schauen wir mal, ob die Technik funktioniert. Ist es schon so weit? Ja, okay, super. Dann würde ich sagen, wir gehen zum nächsten Input. Dieser kommt von Ines Ohmann. Magistra Doktorin Ines Ohmann studierte Umweltsystemwissenschaften und Volkswirtschaft und promovierte in ökologischer Ökonomie. Seit Frühling 2021 ist sie mit dem Aufbau und der Begleitung des ersten österreichischen Bürgerinnenrats auf Bundesebene, dem Klimarat, der Bürgerinnen und Bürger beauftragt. Dort ist sie mit zuständig für den wissenschaftlichen Beirat, den Stakeholderbeirat und die Einbindung der Zivilgesellschaft. Frau Mag. Dr. Ines Ohmann, sehen bzw. hören wir Sie? Also, das müsst ihr jetzt sagen. Genau. Danke Michael und danke Judith für euren Input. Liebe Grüße an euch. Ich sehe euch leider gar nicht. Ich habe mich mal kurz im Bild gesehen. Hi. Ich durfte mit den beiden auch schon Klimaretti moderieren im Vorarlberg und habe sehr viel gelernt durch die Ausbildung, die ich im Vorarlberg immer gemacht habe. Und danke für die liebe Vorstellung von mir. Also zu meinem Hintergrund, ich bin Nachhaltigkeitsforscherin, sozialökologische Transformationsforschung ist mein Thema und auch Moderatorin und Prozessbegleiterin und verstehe mich zunehmend eigentlich als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und Politik. Und so bringing knowledge into action wäre so das, was ich beschreiben würde, was ich tue, so als kurze Info. Und ich bin eben vom BMK beauftragt worden, ich bin nicht dort angestellt, ich habe einen Freiendienstvertrag, was mir recht wichtig war, diesen Klimaratsgesamtprozess zu begleiten sozusagen für ein gutes Jahr. So, und jetzt teile ich meine Folien und habe einen kurzen Input und freue mich natürlich auch, wenn sich ein paar Fragen ausgehen. Sehen Sie jetzt meine Präsentations... Wunderbar, genau, passt perfekt, danke schön. Gut, dann fange ich gleich an. Also ich bin gebeten worden, ein bisschen was zur Methodik des Klimarats zu sagen oder der Methoden, die innerhalb des Klimarats angewendet werden. Ich möchte das ein bisschen einbetten in den Rahmen, in die ganze Governance-Struktur, wie der Michael schon gesagt hat. Es ist kein BürgerInnen-Rat à la Vorarlberg, auch wenn wir die F verwenden werden dieses Wochenende. Es ist eher eine Climate Assembly, also eine BürgerInnen-Versammlung, die länger läuft und verschiedenste Methoden beinhaltet, interaktive, um zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen oder auch den Prozess zu begleiten, der ja mindestens gleich wichtig ist wie die Ergebnisse, die wir eh schon gehört haben. Also wie ihr wahrscheinlich alle wisst, ist Ausgangspunkt das Klimavolksbegehren gewesen, das mehrere Forderungen hatte und eine Forderung war, die partizipative Demokratie in Österreich im Bereich Klimaschutz, Klimawandel zu stärken. Und das wurde ja dreimal diskutiert im Parlament und dann hat sich die Regierung entschlossen, nein nicht die Regierung, Entschuldigung, das Parlament, einen sogenannten Entschließungsantrag zu zustimmen, der, oh jetzt habe ich Rückkopplung. zu zustimmen. Oh, jetzt habe ich Rückkopplung. Probier es wieder. Nein, ich habe eine starke Rückkopplung. Kann man das? Okay. Nein. Jetzt müsste es gehen. aufgesetzt werden, um damit die konkreten Vorschläge zu entwickeln, um zur Erreichung der Klimaneutralität 2040 beizutragen. Und es war nicht fix das Ziel, dass alle diese Empfehlungen, die vorgeschlagen werden, die Klimaziele erreichen, aber wir interpretieren das so möglichst nah dran kommen. Und klimaneutral heißt wirklich Netto-Null-Emissionen 2040. Und diese sollen dann dem Klimakabinett, das es nicht gibt jetzt bis Juni, das ist Teil des Klimaschutzgesetzes, das wir noch nicht haben, jetzt also der Regierung übergeben werden. Und dann war noch Vorgabe, nach welchen Kriterien die Bürger und Bürgerinnen ausgesucht werden. Mehr war da nicht drin, also da ist nicht sehr viel drinnen gestanden. Und dann ist das BMK ersucht worden, das Konzipieren vorzubereiten und durchzuführen. Und da bin ich dann eingestiegen in das Ganze und habe unterstützt. Wir haben letzten Sommer dann die Ausschreibung entwickelt für die Moderations- und Prozessbegleitung und gleichzeitig auch diese Governance-Struktur, die Sie hier sehen. Wir haben im Zentrum unsere Bürgerinnen und Bürger, die von einem riesen und sehr professionellen Organisationskoordinations- und Moderatsteam begleitet werden. Das sind insgesamt dann die 40 Menschen, Hauptmoderatorin, Assistenz, Sekretariat, sind dann auch so Leute wie ich dabei und andere, die wir in einem kleineren Kernteam auch arbeiten und in dem auch alle anderen, die hier stehen, immer Vertreterinnen drin sitzen. Selbst die Bürgerinnen sind in unserem Kernteam vertreten, zwei derer, die uns eigentlich nach dem ersten Wochenende begleiten und auch beraten. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus 15 Expertinnen und Experten und wir haben auch einen erweiterten Pool, den wir jetzt hinzuziehen oder schon begonnen haben, weil es jetzt um Detailsoft geht. Das kann man alles auf der Website sehen, wer da drinnen ist. Das Wichtige war, also ich habe die Vorgabe gekriegt, muss multidisziplinär sein, gute Geschlechterausgewogenheit, Ausgewogenheit in Österreich, lokal, aber auch Unis und Nicht-Unis und genau, und dann möglichst international renommiert und nicht zu viel schon für das BMK gearbeitet, damit es nicht so einfach nur heißt, das sind eh immer die BMK-Experten. Zu Einbindung Politik komme ich dann noch, Spekulabeirat, das ist gewünscht worden vom BMK, von meinem Beirat, der sich monatlich trifft, das moderiere eben ich. und da gibt es, sage ich da noch, wer da drin sitzt, die quasi eigentlich informiert werden, aber jetzt ein bisschen mehr wollten, als nur informiert zu werden und die durften auch letztes Wochenende die BürgerInnen kennenlernen. Dazu kommt auch noch ein Satz. Und dann haben wir die Öffentlichkeitsarbeit, die in den Medien war, die essentiell ist für uns, weil wir echt wirksam werden wollen durch das, was dann in die Medien kommt und nach außen geht, weil von der Politik alleine werden wir nicht erwarten können, und es wird auch nicht so sein, dass die alles umsetzen wird, es braucht da ganz viel von allen Ebenen. Und deswegen gibt es eine hoch aufgesetzte Öffentlichkeitsarbeit und eine weitere zivilgesellschaftliche Einbindung von zwei Personen, die mich da unterstützen, die finanziert sind von der European Climate Foundation. Also es ist nicht alles von BMF bezahlt und dann haben wir ebenso von der European Climate Foundation finanziert ein Team an WissenschaftlerInnen der Donau-Uni Krems und der BOKU, die das wissenschaftlich evaluieren, eh auch die Tamara ist, die bei euch in Vorarlberg schon glaube ich eine Evaluation gemacht hat, des Klima-Bürgerinnen-Rats. Entschuldigung, ihr weißt nicht, warum. So, hier wollte ich ein Foto zeigen unserer Menschen von letzten Wochenende in Salzburg. Das ist eine Mischung aus Bürgerinnen, Moderatorinnen und WissenschaftlerInnen. Sind nicht alle drauf. Wir stehen momentan bei 90, knapp 90 noch. Und wie sind die jetzt ausgewählt worden? Da gab es ein ziemlich komplexes Verfahren, das wir mit der Statistik Austria entwickelt haben, nämlich ein dreistufiges. Zuerst wurden nach den Kriterien, die Sie hier unten sehen, circa 2000 Menschen zufalls ausgewählt aus dem zentralen Melderegister, bekamen einen RSB-Brief von der Leonore Gewessler. Dann konnten sie sich bei Interesse melden und wurden befragt und informiert, was auf sie zukommt. Entweder online oder am Telefon. Und aus denen, die sich dann noch gemeldet haben, wurden dann 140 ausgewählt und 40 in einem Pool, Reservepool. Und den haben wir aber auch gebraucht. Warum? Weil einige Leute aus verschiedenen Gründen dann doch gesagt haben, nein, es ist ihnen zu viel. Und weil wir ja uns physisch treffen, mussten wir und wollten auch die Corona-Regeln einhalten. Das heißt, es war in den ersten zwei Wochen die 2G+, also 2G plus PCR. Und das haben dann mehrere nicht wollen. Und dadurch ist natürlich ein Teil rausgefallen, sodass wir jetzt nicht mehr von Repräsentativität reden, sondern von einem Mini-Österreich, wobei die Repräsentativität ziemlich hoch ist und die extrem divers sind. Ich habe noch nie in meinem Leben eine so diverse Gruppe gesehen oder auch, ich moderiere jetzt ja nicht, aber ich übernehme immer wieder Gruppen und auch die Moderatorinnen, die sehr erfahren sind, sagen, so etwas hatte ich nie. Also es ist, glaube ich, uns super gelungen, eine Diversität zu kriegen und Österreich wirklich gut abzubilden. Was das Schöne ist, wir haben überdurchschnittlich viele Menschen mit geringer Bildung, Schulbildung und das ist besonders, würde ich sagen. Ich als Dekola-Beirat, den würde ich vielleicht kurz erwähnen, der ist am letzten Wochenende hier gewesen, am Nachmittag. Sie sehen hier, welche Organisationen das sind. Die wurden gebeten, eine Person zu nominieren. Wir treffen uns monatlich und die durften auch, das war ihr Wunsch, sogenannte Impulspapiere schreiben. Die können Sie auf der Website auch sehen. Die sind öffentlich zugänglich. Mit der Frage, wie würde Ihre Organisation Klimaziele erreichen wollen? Und da gibt es natürlich unterschiedliche Aussagen, machen sich sich selber ein Bild. Wer eher radikal denkt, wer weniger. Sie waren alle hier, bis auf zwei Wirtschaftskammern und TV, die nur online dabei waren, aber sie waren auch da und haben sich drei Stunden lang mit den Bürgerinnen moderiert ausgetauscht und da ist es auch sehr heiß hergegangen, weil, und das finde ich so cool, was Judith und Michael auch gesagt haben, es passiert irre viel bei den Bürgerinnen selbst und wir haben natürlich sechs Wochenenden und die tauschen sich dazwischen ja schon in Kleingruppen aus, die sind mittlerweile zu Expertinnen geworden und waren so super bei den Fragen, die sie an die Stakeholder und dann an die Politik gestellt haben, dass man ihnen nichts mehr vormachen kann. Die sind echt informiert, die wissen, worum es geht und die waren ganz begeistert, muss ich sagen, wie klar die gesagt haben, was sie wollen, was nicht und dass sie sich auch nicht mehr für blöd verkaufen lassen, sozusagen. Das war am Nachmittag beim letzten Wochenende im April und am Abend kam dann die Politik dazu. Da waren von allen Fraktionen Vertreter her, die auch im Austausch mit den Bürgerinnen gingen, wo es auch heiß herging. So, wie arbeiten wir jetzt, weil ich gefragt worden bin, welche Methoden wir anwenden. Es ist ein totaler Mix an Methoden. Das ist ein Überblick. Wir haben auch eine Graphic Recorderin bei uns, die uns begleitet und sämtliche Templates und Vorlagen und alles macht, was alles seinem Wuss ist. Wir haben im Jänner mit dem ersten Wochenende begonnen. Der inhaltliche Start, das war ein Teambuilding, ein Reinkommen ins Thema und Rückmeldungen, wie Sie arbeiten möchten, was Sie rauskriegen möchten und welche Themen Sie bearbeitet haben wollen. Und dann haben wir die vier ganz intensiv inhaltlichen Wochenenden. Wir stehen jetzt beim fünften und im nächsten werden die Ergebnisse zusammengeführt. Es wird entschieden, was in den Bericht kommt, aber noch nicht der Bericht geschrieben, sondern es passiert zwischen 11. und 12. Juni und Anfang Juli ist dann die Pressekonferenz, wo die Bürgerinnen die Ergebnisse präsentieren, die dann mit dem Datum auch öffentlich sind. Sie sehen diese ganzen Teams rundherum, die da alle mitmachen. Und wie ich schon gesagt habe, am 4. Wochenende dürften wir die Stakeholder in die Politik dazu. Und wir haben zwischen Wochenende 4 und 5, vielleicht haben Sie das mitbekommen, geöffnet. Der Klimarat fragt Österreich. Da wurden Statements der Bürgerinnen nach außen gegeben mit der Bitte um Zustimmung oder Ablehnung und Ergänzung. Wir haben 10.000 Statements bekommen, die dann jetzt alle von mehreren Redakteurinnen bearbeitet, geklastert wurden und jetzt morgen den Bürgerinnen wieder zugespielt werden. Also es geht, momentan ist es gerade ziemlich Tag und Nacht. Was auch noch passiert ist, der Wissenschaftliche Beirat hat jetzt die Empfehlungen aufs erste Mal bewertet, auf ihre Wirksamkeit hin, auch auf die soziale Wirksamkeit, die ökonomische, die technische Machbarkeit, die rechtliche. Und von Samstag auf Sonntag gibt es jetzt die lange Nacht der Bewertung, wo der Beirat und ich auch die ganzen Maßnahmen noch einmal bewerten werden und drauf schauen, um eine Rückmeldung zu geben, wie weit sie denn sind, Punkt der Zielerreich sind und was machbar ist und was nicht. Also momentan ist wirklich gerade die Hot Phase. Die Themen sehen Sie hier, die haben wir vorab entwickelt, aufgrund dessen, wo die größten Handlungsfelder sind in Österreich, also wo es am meisten Treibhausgasemissionen gibt und was auch in den anderen Ländern gemacht wurde. Wir waren im intensiven Austausch mit der European Climate Foundation, die uns sehr, sehr viel Erfahrung mitgegeben hat, weil die haben das KNOKA, das ist ein Knowledge Network of Climate Assemblies, wo wir viel lernen konnten von UK, Frankreich, Schottland und so weiter. Wir jetzt aber auch schon unser Wissen weitergeben an die, die noch vor sich haben, diese Klimarete. Momentan Luxemburg beginnt demnächst und in Spanien läuft auch einer. Die Bürgerinnen konnten die Themen ergänzen und erweitern. Sie haben Bildung und Gesundheit eingebracht, das sind für uns Querschnittsthemen. Die beiden unten sind auch Querschnittsthemen und die werden am Sonntag stark verhandelt. Also da gibt es dann Gruppen, die mit dieser Brille auf alle Maßnahmen noch schauen. Gut, welche Methoden verwenden wir jetzt? Die Basis ist Out-of-Hosting, das Moderationsteam, kommt eigentlich fast alle der Moderatorinnen, haben einen Out of Hosting-Hintergrund, der auch der Hintergrund ist, mit dem das FEB arbeitet und wir machen selber da Weiterbildungen dazu. Also wichtig ist, Räume zu schaffen, in denen geschützt und vertrauensvoll Neues entstehen kann. Sei das ein soziales Lernen, sei das ein anderes Miteinander oder Ergebnisse, die unterstützt werden, die vielleicht neu sind oder bestehend, die aber jetzt mitgetragen werden, was sie vorher vielleicht nicht wurden. Das ist das Wichtige. Diese Legitimierung von Maßnahmen, die die WissenschaftlerInnen eh schon lang propagieren, aber die vielleicht niemand sich traut durchzusetzen, weil die Angst da ist, dass die Wissenschaftlerinnen eh schon lang propagieren, aber die vielleicht niemand sich traut durchzusetzen, weil die Angst da ist, dass die Menschen dagegen sind und sie sind es nicht. Das merken wir. Je mehr sie wissen, je mehr Informationen sie haben, desto radikaler werden sie. Die Bürgerinnen haben sich auch ein Manifest des Umgangs miteinander gegeben, wie sie miteinander arbeiten wollen. Da haben wir ihnen aber nichts vorgegeben. Ich kann das noch ein bisschen einblenden. Und wir arbeiten in Großgruppen und in Kleingruppen. In den Großgruppen gibt es klassische Vorträge. Wir haben am Anfang sehr viel Input gehabt. Da gab es so über Slido. Das ist ein Online-Tool. Rückfragen, die wurden dann immer geklastert und dann in die Wissenschaft gestellt. Immer wieder Murmeln unten. Marktplätze, wo die Leute sind ja dann Themen zugeordnet haben. Und uns fällt dann diesen Fünf. Und gehen aber immer wieder auf den Marktplatz und sehen, was die anderen erarbeitet haben und geben Rückmeldungen. Sodass wir auch schauen, dass wir diese Querschnitte haben, natürlich, weil die Themen ja nicht diskutiert voneinander sind. In den Kleingruppen gibt es normale moderierte Diskussionen. Es ist den Moderatorinnen freigestellt, je nachdem, was gerade notwendig ist, andere Methoden einzusetzen, wenn es gerade heiß hergeht, wenn es emotional ist, wenn man nicht weiterkommt. Wir haben Leute, die haben Kreisgespräche geführt mit Sprechgegenstand. Wir haben Diaden gemacht. Wir haben auch immer wieder andere Methoden, die hier nicht weiterkommt. Wir haben Leute, die haben Preisgespräche geführt mit Sprechgegenstand, wir haben Diaden gemacht, wir haben auch immer wieder andere Methoden, die hier verwendet werden. Also da gibt es eine Vielfalt. Wir entscheiden nicht mit Abstimmen, wie das in Deutschland zum Beispiel getan wurde, sondern rein mit systemischem Konsensieren, Widerstandsmessung und jetzt kommt es natürlich immer mehr zu den sogenannten Zwickmühen, wo die Führerinnen nicht einer Meinung sind, weil es ums Detail geht. Und da ist jetzt so, dass innerhalb der Arbeitsgruppen, jedes Handlungsfeld hat zwei Arbeitsgruppen, a zehn Menschen, versucht wird zu schauen, wo gibt es einen schwerwiegenden Einwand. Der wird ausdiskutiert. Wenn das nicht geht, kommt das dann auf die Ebene Dynamic Facilitation und wird am Sonntag dann dazu geäfft, also übermorgen. Und jene Themen, die da kommen, wenn es mehrere geben, gibt es dann mehrere die Äffung. Wir haben vier oder fünf Moderatorinnen, die haben eine Dynamic Facilitation-Ausbildung. Und wenn wir dann immer keinen Konsent haben, sondern schwerwiegende Einwände, dann wird das im Bericht auch so stehen. Also wir machen keine Abstimmung und sagen, die Mehrheit ist dafür oder zwei Drittel. Genau, das ist herausfordernd, aber es ist der Wunsch der Moderation gewesen. Hier zum Abschluss noch, Vereinbarung des Miteinander, das ist wirklich respektvoll miteinander umgehen, sich zuhören, nicht werten, das große Ganze im Auge haben. Und das war so schön, als die Politik und die Stakeholder da waren, haben unsere Bürgerinnen die daran erinnert, dass sie vielleicht auch einmal so reden könnten oder wenn es nicht so war, haben sie das selber eingebracht, weil manche der Gäste sich nicht anders gehalten haben. Und das war auch der Vorschlag, ob nicht im Parlament es auch einmal schön wäre, wenn die Moderatorinnen eingeladen würden und moderieren könnten, um vielleicht anders miteinander zu reden und gut weiterzukommen. Das ist auch ein Vorschlag unserer Bürgerinnen. Ihr Wirkungsmanifest, wie Sie wirken wollen. Sie wollen vor allem Vorschläge machen, die wirksam sind, die auch sozial gerecht sind, wollen aber auch Bewusstseinsarbeit machen und vor allem die Bereitschaft in der Politik gewinnen. Und das ist jetzt wichtig, um die Wirksamkeit zu erhöhen von Klimaschutzmaßnahmen. Und ich wurde auch gebeten zu sagen, was passiert danach? Der Michael hat das eh schon angesprochen, die Judith auch, das ist immer die große Frage. Es ist natürlich nur konsultativ, es kann nicht politische Entscheidungen ersetzen. Dieser Rat, er kann das nicht. Wir hoffen, dass er wirkt, aufgrund der Dinge, die wir vorhaben und des Grucks von allen Seiten, der hoffentlich kommt, auch von euch, von ihnen. Also es gibt diese Pressekonferenz der Bürgerinnen ohne Politik, am 4.7. in der Concordia, Vormittag. Dann, kurz darauf, gibt es die Übergabe an die Regierung, federführend unter der Ministerin Gewessler. Die fast alle Landeshauptleute haben zugestimmt, auch die Bürgerinnen einzuladen, damit sie die Ergebnisse präsentieren können. Das wird vor dem Sommer oder Anfang Sommer passieren. Die Regierung möchte im Herbst eine Rückmeldung geben, eine erste, was passiert mit den Vorschlägen, was kann man umsetzen, was kommt in weitere Diskussionsloops und im Parlament in eine intensive Diskussion reinzukommen, eine parlamentarische Enquete wird es wahrscheinlich nicht werden, weil alle Parteien zustimmen müssen und eine ist dagegen. Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, dass wir auch im Parlament eine Diskussion haben können. Und dann haben wir diese zivilgesellschaftliche Einbindung, finanziert vom ICF, die bis, haben wir heute gerade schon ein Meeting gehabt, wahrscheinlich bis Ende des Jahres sogar finanziert werden und weiter Ausschwärmen in Bundesländer, Veranstaltungen machen mit den Bürgerinnen dabei waren, aber auch mit anderen, die Bürgerinnen vielleicht weiter zu betreuen. Da fühlt sich aber auch das BMK zuständig. Und es gibt auf der Website einen Paten, der heißt Aktivwerden. Wenn Sie mit dem Klimarat in Kontakt kommen wollen, bitte kontaktiert die Laura oder die Paula. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und die sind finanziert, mit euch gemeinsam Veranstaltungen zu machen. Bitte das nutzen. Ja, das ist die Website, das ist aktiv werden. Man hat von jedem Wochenende alle Inputs auf YouTube, aber auch Kurzfilme, so sechs Minuten, da kriegt man super Eindrücke, wie so gearbeitet wird. Was ich sehr empfehlen kann vom UK Climate Assembly gibt es eine Doku der BBC 50 Minuten, die heißtgt man super Eindrücke, wie so gearbeitet wird. Was ich sehr empfehlen kann vom UK Climate Assembly, gibt es eine Doku der BBC, 50 Minuten, die heißt The People vs. Climate Change, wo diese vier Bürgerinnen, eigentlich war es fünf, aber einer ist leider verstorben zum Schluss, dass der UK Assembly begleitet wurde, von Anfang bis zum Schluss. Und das ist total berührend, wenn man sieht, was mit den Menschen passiert. Und jetzt habe ich mehr als meine zehn Minuten, glaube ich, gebraucht und würde hier einmal stoppen. Danke vielmals. Ja, vielen Dank. Ich weiß nichts. Ja, genau, sonst hört man gar nichts. Okay, auch Strotzmikrofon. Danke. Ein zweiter Applaus jetzt mit Mikrofon. Danke. Ein zweiter Applaus jetzt mit Mikrofon für Sie. Vielen Dank für den Vortrag und den Einblick zum Klimarat. Sehr spannend, was da passiert. Aus den Medien bekommt man es ja mit, aber so detailliert dann doch nicht. Wir werden uns trotzdem ganz kurz Zeit nehmen für zwei, drei Fragen. Wir haben leider nicht so lange Zeit, weil unsere Referenten müssen dann auch wieder zurück nach Vorarlberg. Das ist ein Stück weg. Aber ein paar Fragen müssen sich ausgeben. Vielleicht zwei, drei Fragen. Wir haben leider nicht so lange Zeit, weil unsere Referenten müssen dann auch wieder zurück nach Vorarlberg. Das ist ein Stück Weg. Aber ein paar Fragen müssen sich ausgeben. Vielleicht zwei, drei Fragen. Genau, hervorne gleich einmal. Ich komme gleich mit dem Mikrofon. Danke sehr. Meine Frage ist, hat sich der Klimarat auch mit sozusagen der medialen Aufklärung beschäftigt? Weil viele der Klimaschutzmaßnahmen scheitern ja nicht nur an der Politik, sondern auch am Rückhalt der Bevölkerung. Ganz signifikant, insofern hätte ich das als einen Punkt gesehen, der was ganz wichtig zu den Klimaschutzmaßnahmen dazugehört. Wie kann man das der Bevölkerung beibringen? Hat sich damit auch der Klimarat beschäftigt oder nur mit dem, was können wir fürs Klima spezifisch tun? Es ist nicht die Aufgabe, ich schalte schon wieder aus, einen Moment. Damit hat sich der Klimarat nicht beschäftigt, das wäre zu viel. Es ist wirklich für Sie die Aufgabe, Rahmenbedingungen zu fordern, die ein klimafreundliches Leben ermöglichen und leichter machen als das klimaunfreundliche. Um einmal diese ganze Last immer von dem Einzelnen wegzubringen, wo sie hingehört. Wir brauchen diese veränderten politischen Rahmenbedingungen. Bei den Bürgerinnen selbst passiert ganz viel Bewusstseinsbildung. Die beginnen jetzt Maßnahmen zu akzeptieren, die sie vorherhört. Wir brauchen diese veränderten politischen Rahmenbedingungen. Bei den Bürgerinnen selbst passiert ganz viel Bewusstseinsbildung und die beginnen jetzt Maßnahmen zu akzeptieren, die sie vorher nicht akzeptiert hätten. Im Thema letzten Montag war ein 12-Minuten-Beitrag über auch vier Bürgerinnen, die im März schon einmal interviewt wurden, von Markus Stachel jetzt noch einmal und da ist ein Schweinebauer dabei, mit dem ich auch viele Diskussionen in den Pausen hatte, von Ines zu Franz sozusagen, der gesagt hat, und das hätte man nicht träumen lassen, jetzt nach vier Monaten, wir müssen echt weniger Fleisch essen. Das hätte man aus seinem Mund nie gedacht, dass da passiert wirklich was, weil die Reduktion tierischen Proteins ist der Haupthebel, wenn man die CO2-Emissionen in der Landwirtschaft senken möchte. Das passiert und diese Leute gehen nach außen. Die haben ihre Gruppen, ihre WhatsApp-Gruppen, da wo sie wohnen, beginnen politisch aktiv zu werden und verbreiten die Info, hey, es ist dringend, wir haben fünf nach zwölf, wir müssen echt was tun. Und wir hoffen halt durch diese zivilgesellschaftliche Einbindung, wir hatten ganz viele Webinare mit vielen, vielen Menschen, Vorträge in Schulen, in Vorarlberg, Tirol und so weiter, auch in anderen Ländern, dass damit auch ein Umdenken passiert. Nur, das kann nur ein Teil sein. Es müssen alle, also die Medien dazu weiterhin beitragen, die Schulen, ja, wir alle, glaube ich. Aber die Bürgerinnen sind schon extrem weitergekommen, was diese Akzeptanz von Maßnahmen betrifft, die auch wehtun, weil die wir jetzt geben müssen. Deswegen, nein, sie beschäftigen sich wirklich mit dem, was von der Regierung, Land,und oder auch regional kommen muss, damit wir auch bereit sind, auf gewisse Sachen zu verzichten oder Lebensstile in Richtung Suffizienz zu ändern. Gut, danke schön. Hoffen wir, dass dieses wirklich in die Breite noch kommt, das Thema. Haben wir noch eine Frage? Viele Fragen. Soll man immer noch eine dazu? Schade. Also die Bewusstseinsbildung bei den Bürgerinnen, die im Klimarat teilnehmen, das sind höchst 100 Leute. Gibt es auch konkrete Ergebnisse jetzt in der Politik, dass die Politik dann anders agiert, nachdem der Klimarat seine Beispiele eingebracht hat? Das kann ich nicht beantworten. Ich kann nicht schauen in die Herzen und Köpfen derer. Wir sind knapp 90. Also es waren ja Nationalratsabgeordnete letztes Wochenende da, bis auf die ÖVP hat eine Bundesrätin geschickt. Da hört man natürlich, ja, wir werden uns bemühen. Selbst von der FPÖ, was wirklich passiert, sind extreme Aushandlungsprozesse. Was ich hoffe ist, wenn das Klimaschutzgesetz denn endlich kommt, das soll ja Rahmen beinhalten für weitere solche Räte und auch so eine Art Klimakomitees. Gruppen als Expertinnen, Stakeholder und auch Bürgerinnen, die regelmäßig sich treffen, um die Maßnahmen zu beraten. Und da hoffe ich auch, dass einige unserer Bürgerinnen dabei sein können. Da braucht es ja so Feedback-Schleifungen, so wie diese Resonanzgruppe beim Vorarlberger Modell, die es ja gibt, davon werdet ihr vielleicht noch so wie diese Resonanzgruppe beim Vorarlberger-Modell, die es ja gibt. Davon werdet ihr vielleicht noch etwas erfahren. Und dadurch ein Umdenken stattfindet. Aber was die wirklich tun, sie sind nicht verpflichtet, die Maßnahmen umzusetzen. Sie sind aber eigentlich verpflichtet, ihrem Regierungsprogramm zu folgen. Und da steht drin, 2040 Klimaneutralität. Insofern können sie meiner Meinung nach gar nicht aus. Aber sie wissen ja, dass da Dinge dabei sind, wie Tempo 100 auf der Autobahn und Verbot von weiterer Versiegelung und landwirtschaftliche Flächen nicht für Tierfutter, sondern für unser Essen zu verwenden, verpflichtend. Das ist nicht ganz leicht. Dann nehmen wir noch eine Frage dazu, bitte. Ja, wo ist noch was offen? Genau. Noch was offen? Genau. Wenn ich das recht verstanden habe, hat ja der Klimarat letztendlich zu einer Entscheidung zu kommen, im Sinne einer Beratung an die Regierung. Habe ich das richtig verstanden? Ich habe es jetzt nicht verstanden. Die Frage war... Der Klimarat muss ja in irgendeiner Form zu einer Entscheidung kommen. Ja, habe ich auch gesagt. Am kommenden Wochenende wird es dann systemisch konzentriert und dann wird es wahrscheinlich 100 Maßnahmen geben. Wenn ich das richtig weiterhin verstanden habe, haben Sie ja mit einem kleinen Schwenk auf die deutschen Verhältnisse gesagt, es wird offenbar nicht nach der Mehrheitsregel abgestimmt. Nein, mit systemischem Konzentrieren. Systemisches Konzentrieren. Ist das im Sinne der Habermaschen der liberativen Demokratie? Das heißt, der Deliberation, das nicht die Mehrheit entscheidet, sondern das bessere Argument. Wenn dem so ist, dann frage ich, wer entscheidet dann letztendlich, was das bessere Argument ist? Gibt es da nicht auch eine Art von technokratischem Vorbehalt? Denn letzten Endes können ja noch die Bürger nicht als Experten entscheiden, sondern letzten Endes fällt das wieder in die Kompetenz der Experten. Jetzt sage ich etwas ganz Hässliches, besteht nicht die Gefahr, dass dieser Klimarat gewissermaßen eine deliberative Legitimation einer technokratischen Entscheidung ist. Legitimation einer technokratischen Entscheidung? Technischen, technokratischen Legitimation einer technokratischen Entscheidung? Technischen, technokratischen Legitimation. Warum? Das verstehe ich jetzt nicht. Dass das eine Legitimation einer technokratischen Entscheidung ist. Wir haben also, wir haben jetzt keine Wissenschaftler, die Technokraten sind. Naja, wer entscheidet denn im Grunde, wenn wir schon beim Habermas bleiben, ich glaube sympathischerweise läuft das ja Ich verstehe es nicht. Läuft das ja in Richtung der Habermaschen-Deliberation. Es entscheidet nicht die Mehrheit, sondern das bessere Argument. Nein, das ist nicht so. Sondern? Ich weiß nicht, ob Sie die Methode des systemischen Konsensierens kennen. Nein, bitte klären Sie mich auf. Ich habe jetzt glaube ich nicht die Zeit auszuholen hier. Im Prinzip ist es so, die Maßnahmen, Empfehlungen werden ja auch gemeinsam getextet mit den Bürgerinnen und ihren Moderatorinnen. In den einzelnen Gruppen wird dann geschaut, stimmen wir da alle zu? Solange nicht, muss daran geschärft werden. Und da gibt es jetzt nicht unbedingt die bessere Argumentation, sondern jeder, jeder, die dagegen ist, wird gehört, egal wie gut oder schlecht sie argumentieren kann. Wir haben Menschen dabei, die durchaus nicht leicht sprechen und die wird auch gehört. Wenn die Gruppe dann sagt, damit sind wir einverstanden, geht es ins Handlungsfeld, das sind zwei Gruppen und dann an das Plenum. Und sobald jemand sagt, ich habe einen schwerwiegenden Einwand, muss der gehört werden. Und wenn der sich nicht lösen lässt, weil man versucht, die Maßnahmenbeschreibung zu adaptieren, wird das stehen bleiben und diese Maßnahmen werden im Bericht drinstehen, aber als nicht von allen empfohlen. Also gibt es eine dissenting opinion, letzten Endes? Es gibt einen consent. Consent heißt, es gibt keinen schwerwiegenden Einwand. Ich weiß nicht, Michi oder Judith, ob ihr Zeit habt, darüber zu reden in der Pause mit dem Herrn, wie das abläuft, weil das ist relativ schwierig in zwei Minuten zu erklären. weil das ist relativ schwierig in zwei Minuten zu erklären. Aber wir haben gesagt, wir wollen, dass die Menschen dahinterstehen, auch wenn nicht alle gleich dahinterstehen. Wir wissen, wo alle von vornherein einen Konsens hatten, wo es einen längeren Diskurs brauchte, bis alle gesagt haben, es passt für mich und wo wir keine Einigung haben. Das wird auch so sein. Also das systemische Konsensieren, ich glaube, das sollte man sich wirklich mal durchlesen. Das ist eine spannende Methode. Würde ich empfehlen, jeder, der das nicht kennt, sich anzuschauen. Weil ich glaube nicht, dass wir das heute schaffen, aber wir werden sehen. Ich hätte noch eine Frage, Frau Oman. Und zwar geht es darum, darf man sich an den Klimarat wenden, wenn noch Fragen offen geblieben sind? Das wollte ich gerade sagen. wenden, wenn noch Fragen offen geblieben sind. Das wollte ich gerade sagen. Gerne an mich, inners.oman.bmk.gv.at Oman mit Doppel Nordpol und sonst klimarat.org. Und wenn Sie schauen, bei den Menschen, da stehe ich auch. Irgendwann, irgendwo, da sehen Sie mich. Oder sonst office.klimarat.org Das sind Laura Großmann und Paula Spieler, meine Kolleginnen. Und wenn die was nicht beantworten können, leiten Sie es an mich oder andere weiter. Also gerne. Und schauen Sie ein bisschen auf die Website. Da steht viel drauf, auch zu wie gearbeitet wird. Und zum systemischen Konsensieren gibt es auch ganz feine Webseiten. Und vielleicht sind Judith und ich in einer Pause bereit, mit Ihnen darüber auch noch zu reden. Danke. Tut mir leid, dass ich da nicht näher eingehen kann. Ich sehe Sie auch nicht. Dann ist es für mich auch schwer, sie wahrzunehmen und ich habe akustisch nicht alles verstanden, aber ich glaube, ich konnte ein bisschen beantworten. Danke. Ich wünsche euch noch einen total schönen BF-Tag und eine Session und alles Gute und ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben oder wenn wir Synergien finden zwischen der tollen Arbeit von Mehr Demokratie und dem Klimarat. Danke. Herzlichen Dank auch für Sie. Nur mal einen Applaus bitte. Danke für die Zeit und die super Einführung und die kurze Beantwortung der Fragen. Wir stehen auch für die Anfragen zur Verfügung, falls zu den Kontaktdaten. Aber sonst wirklich auf der Website nachschauen. Ich glaube, da findet man alles. Und jetzt vorab, bevor wir starten. Wir brauchen für den Bürgerinnenrat natürlich auch Bürgerinnen. Und bevor ich euch jetzt das Wort übergebe, wir würden aufzeichnen. Bitte trotzdem mutig sein und sie trauen und nach vorne kommen und sie nicht abschrecken lassen. Von dem ist passiert nichts. Also bitte einfach drüber trauen. Dann gebe ich dir das Wort. Vielen Dank. Wir simulieren sehr kurz. Es ist mehr ein Anteasern davon, wie es sich so im Bürgerrat anfühlen könnte. Aber gleich mit dem Gedankenspiel vielleicht auch. Sie haben einen Einladungsbrief bekommen und damit sowas wie ein Lotto gewinnen und sind zufällig für den Bürgerrat ausgewählt worden und haben jetzt die Möglichkeit, diese Gelegenheit zu ergreifen und aus ganz praktischen Gründen ist das Thema vorgegeben, damit wir da jetzt nicht viel Zeit verlieren. Wie können wir eine gemeinsame Herangehensweise an die große Herausforderung der Klimakrise finden? Das wird unsere Ausgangsfrage sein und die bräuchte jetzt einfach für diese Simulation fünf Freiwillige, die sich gerne da bereit erklären, mitzudiskutieren zum Thema Klima und wie wir damit umgehen können. Wer hätte denn gern Lust? Darf ich Sie bitte nach vorbeten? Wie können wir mehr Geld für das Soziale einsehen? Perfekt, wir haben ein neues Thema. Pragmatismus kann man schnell über Bär werfen, wenn es um Idealismus geht. Insofern wunderbar. Gibt es da Menschen aus dem Raum, die da gerne mit diskutieren wollen? Bitte gern. Wir haben fünf Stühle. Ich hätte gerne, dass zumindest vier davon besetzt sind. Zwei können wir freilassen. Wenn man einfach spürt, da muss ich jetzt auch noch was sagen und was los ist, dann kann man sich einen freien Stuhl noch setzen. Wer möchte noch? Tut nicht weh. Vielen Dank. Vielleicht noch ein Herr? Perfekt. Wunderbar. Ich werde jetzt auch ganz bewusst die Methode etc. nicht wirklich erklären. Das ist nur zu meiner Rolle. Ich darf jetzt moderieren und werde sozusagen versuchen, Ihren Standpunkt gut zu verstehen. Bitte bei der Diskussion, es liegen drei Mikros zur Verfügung. Bitte einfach, damit das für die Aufzeichnung klappt, das Mikro verwenden. Ich werde einfach versuchen, das Gesagte gut zu erfassen, da entsprechend zuzuordnen. Vielleicht stelle ich mal die Rückfrage, wie ist das genau gemeint, was könnte man tun etc., um auch ein wenig konkreter zu werden und so steigen wir auch gleich ein. Wie können wir mehr Geld für das Soziale aufwenden? Einwenden? Nein, nicht einwenden, aufwenden. Dürfte ich Sie bitten, das noch ein bisschen zu präzisieren, was Sie damit genauer meinen, was die Zielrichtung betrifft? Ja, also mein Ziel ist Klimawandel, okay, bin ich sehr dafür, weil ich schon ewige Zeiten, ohne dass erstmal diese Klimakrise an uns herangetreten ist, so stark schon in den 70er Jahren auf der Straße war und Bäume geschützt haben. Da war ich 15. So, kurz. Ich denke mir, dass die Politik verkleinert werden muss, unbedingt. Das heißt zum Beispiel, wenn ich das jetzt wieder sehe, dass jetzt die Bundesregierung wieder aufgebläht ist, es reicht, wenn in einer 200. sehe, dass jetzt die Bundesregierung wieder aufgebläht ist, es reicht, wenn in einer 200.000 Einwohner Stadt wie Linz fünf Stadträte sind, ein Bürgermeister und das Parlament, dass der Gemeinderat verkleinert wird, dann kann man eine Menge einsparen und das Gleiche gilt auch für die Landespolitik und dementsprechend kann man dieses Geld verschieben, was für die Gemeinderäte benutzt wird, also für die Parlamente, Land und Stadt und in soziales Wohnen, in Kinderpflege, Pflegeversicherung etc. verschieben. Man muss halt bloß den Willen haben und die Klimakrise, und das kann man alles mit unterbringen in diese Themen, die ich eben genannt habe. Also sozusagen, wenn ich Sie richtig verstanden werde, das Anliegen wäre, Politik zu verkleinern, frei werdende Geldressourcen für soziale Zwecke verwenden und wie beispielsweise Kinderbetreuung, Pflege und den letzten Aspekt mit dem Klima habe ich nicht ganz verstanden. dass jetzt Mittagessen zum Beispiel aus der Region kommt, in öffentlichen Seniorenheimen, Kindergärten etc. Wir haben es schon gemacht vor 30 Jahren, den Beschluss hier fast, weil ich war Gemeinderätin in Berlin. Und da sehen wir den Klima in Pflege. Wie viel schmeiß ich, wie viel schmeißen wir bestimmte Dinge weg, ja. Wie gehen wir um, ja. Wie können wir zum Beispiel bei Seniorenheimen Hochbeete anschaffen, dass auch die soziale Kompetenz dazu kommt, Gemeinschaftsprojekte zu forcieren und dann sozusagen die Lebensmittel dann auch essen, also Tiere etc. und dann sozusagen die Lebensmittel dann auch essen, also Tiere etc. Und das ist für mich auch Klimawandel, einfach hautnah. Jetzt fällt mir wieder ein Wort. Ja, also sozusagen Klimaschutz ist sozusagen das Querschnittsthema zu denken. Danke. Es geht um die Verschwendung und den Ressourceneinsatz. Genau, richtig. Okay, vielen Dank. Wenn wir jetzt nochmal auf die Ausgangsfrage schauen, wie können wir mehr Geld für das Soziale aufwenden? Gibt es da weitere Ideen? Ja, also ich glaube, dass aus der Verkleinerung der politischen Gremien nicht allzu viel rauszuholen ist. Ich würde gerne drauf schauen, was kostet denn wirklich Geld? Und da würde ich eher so auf das Thema sinnlose Bauten, sinnlose Straßen und so weiter schauen. Und vor allem würde mich da eher so das Thema Reichensteuer beziehungsweise gezielte Enteignungen interessieren. Die Reichensteuer und gezielte Enteignungen. Also das Ziel wäre sozusagen da dahinter mehr soziale Gerechtigkeit sozusagen und damit ganz konkret die Schere zwischen Arm und Reich zu verringern Die Frage war, wie können wir mehr Geld für das Soziale einfordern oder aufwenden Da ist die Frage, wo kommt das Geld her? Und da glaube ich, dass von den Reichen praktisch mehr zu holen ist, indem wir zwei Stadträte einsparen. Gut, also das Geld von den Reichen holen. Und wenn ich da nochmal zusätzlich nachfragen darf, Wenn ich da nochmal zusätzlich nachfragen darf, einerseits es holen und auch darauf zu schauen, was jetzt schon viel Geld kostet. Genau. Und ich würde lieber in die Richtung überlegen, wie stärkt man die Politik und nicht, wie spart man in der Politik. Überprüfung, wofür Geld verwendet wird. Sinnvoll? Fragezeichen. Wäre das so richtig erfasst? Und den letzten Punkt, müssten Sie ihn nochmal wiederholen, bitte. Den habe ich jetzt nicht ganz... Das war jetzt... Also nicht die Einsparung, sondern... Also in der Politik nicht einsparen, sondern Politik sinnvoll stärken, wäre eher das Thema, an dem ich gerne weiterarbeiten würde. Kann ja auch sein, dass es mehr braucht, um eine Stadt gut zu verwalten, als wie nur zehn Verantwortliche. Wenn wir die Frage nochmal aufgreifen, wie können wir Politik sinnvoll stärken, hätten Sie da eine Idee, wie das gelingen kann? Haben Sie selber so Erfahrungen gemacht? Vielleicht braucht es eine überparteiliche Akademie. Okay. Was auch immer. Überparteiliche Akademie zur Stärkung von politischer Kompetenzen. Ja, zum Beispiel. Zum Beispiel. Nur so als hingeworfener Überlegzen. Ja, zum Beispiel. Nur so als hingeworfener Überlegung. Ja, wunderbar. Zu der Frage, wie Politik gestärkt werden könnte, gibt es da weitere Ideen? Naja, eher so in die Richtung von aktiver Mitgestaltung bei der Demokratie, sodass die Bürger eben mehr auch einbezogen werden und dass die Medien auch sich ein bisschen diese Verantwortung wahrnehmen, Aufklärung zu betreiben und nicht Schlagzeilen zu schreiben. Also wie man das jetzt am sinnvollsten angehen kann, habe ich jetzt akut noch keine Idee, aber ich glaube, dass das auch für die Politik und die Stärkung der Politik ganz wichtig ist, weil was für ein Politiker-Heizdog könnte sich überhaupt erlauben, ehrlich zu sein, ohne von den Medien zerrissen und zerfleischt zu werden. Sozusagen so die Politiker ruchsen nur rum und können nie mal irgendetwas sagen, wie es ist. Aber es ist auch so, dass die Medien das gar nicht zulassen würden. Ich glaube, das ist sozusagen, die beeinflussen sich da gegenseitig negativ und ich glaube, dass wenn man die Politik stärken möchte, man da auch sozusagen eine gewisse Akzeptanz für Menschlichkeit in der Politik, für Fehlerhaftigkeit in der Politik eben auch ist und das nicht immer nur Einzelfälle sind, wenn irgendwo mal was schief geht und man es nicht sozusagen verstecken muss, bis dass es überhaupt nicht mehr geht. Ein bisschen sperrig formuliert jetzt, aber wie können wir die Akzeptanz von Menschlichkeit in die Politik bringen? Trifft das? Ja, von Menschlichkeit für Politiker, für Fehlerhaftigkeit. Also so Fehlerkultur vielleicht ein Stück weit zu entwickeln. Manchmal weiß man nicht, was das Beste ist, aber Politiker dürfen das nicht sagen. Okay, die Fehlerkultur in der Politik zu stärken, schreibe ich jetzt einmal. Und dann war da ein Hinweis noch, ich komme sofort. Die Kontrolle der Politik oder? Ein Kontrollorgan, was was für Aufgaben machen wird? Also inwiefern, was wird kontrolliert? Genau, dürfte ich sich einladen auf einen der freien Stühle? Das wäre, du hast die Idee, weil sonst haben wir das auch nicht auf dem Recording drauf. Nein, ich war nur der Punkt jetzt mit der Kontrolle. Okay, gut, die Kontrolle ist der Erhöhen, das habe ich erfasst. Sie hätten noch einen Hinweis, bitte. Ich möchte noch jetzt einen Hinweis geben, weil du gesagt hast, mehr die Bürger einbeziehen. Und ich kann einfach sagen, mal auf die Homepage gucken, von Berlin-Charlottenburg ist Partnerbezirk, also jetzt heißt es Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf, weil wir ja in Berlin die Bezirke zusammengelegt haben, also auch gespart haben. Es gibt ein Gesetz, ich habe extra vorgestern nochmal recherchiert, dass es sogar richtig, ich glaube sogar ein Bundesgesetz ist. Es gibt Ausschüsse, erstmal sind die alle offen, außer Personal und Geschäftsordnung. Und dazu gibt es Bürgerdeputierte von den Parteien. Also die müssen nicht in einer Partei sein. Die kommen einfach, die werden gewählt sozusagen spezifisch zu dem Fach, welche Ausschüsse sind. Und die sind sozusagen wirklich, das muss gemacht werden aus Basta. Und das finde ich hier auch gut. Und ich habe das mal gemacht, da ging es um diese Strandgeschichte, wusste nicht, dass es nicht öffentlich ist und habe die Tür vom Stadtparlament aufgemacht und habe mich reingesetzt. Dadurch, dass ich jetzt gut, okay, partnerschaftlich da was zu tun habe oder hatte, sage ich, wurde ich sitzen gelassen, aber es sollten viel mehr Bürger machen, sich wirklich einmischen und sagen, so, wir wollen jetzt endlich mitreden. wirklich einmischen und sagen, wir wollen jetzt endlich mitreden. Weil man kann zum Beispiel auf der Homepage auch nachlesen, Anträge, alles was passiert und der gute Bürgermeister Luga weigert sich. Es gibt noch nicht mal einen Stream, dass man sozusagen die Gemeinderatssitzung mitverfolgt. Ja, also diese politische Arbeit in den Gremien transparenter und offener gestalten wäre so ein Hinweis. Und wenn ich so rausgehört habe, auch mit dem Hinweis auf die offenen Ausschüsse, also auch neue Formen zu etablieren, wie gearbeitet wird. der Ausschuss ist da und die Themen laufen. Es ist alles versteckt und keiner weiß richtig Bescheid, noch nicht mal teilweise die Gemeinderäte. Also ich nehme den Punkt jetzt noch mit auf, neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen in der politischen Arbeit. In der politischen Arbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Zum Beispiel Bürgerddeputierte. Zum Beispiel? Bürgerdeputierte heißt das bei uns. Bürger? Bürgerdeputierte. Und das findet man auf der Homepage auch. Und da gibt es Gesetze zu. Das sind ausgewählte Menschen von den Parteien, die aber nicht in einer Partei sein müssen. Aber spezifisch, sage ich mal, wenn es jetzt um Schule geht, dann sind es meistens irgendwelche Lehrer oder die in den, also wirklich Fachpersonen. Okay, von den Parteien ausgewählte Fachpersonen zu bestimmten Themen. Und das Thema, das haben wir da ja noch erfasst. Und die sind dann eine Legislaturperiode auch dabei. Also das heißt, sie verpflichten sich, außer es gibt irgendwas, gibt es ja immer, dass auch immer jemand zurücktritt. Aber grundsätzlich wissen sie, es sind vier Jahre für sie. Okay. Ja, also das wäre eine zusätzliche Rolle, die man da einführen würde in der Zusammenarbeit. Gibt es weitere Ideen? Man kann ja auch Sichtweisen einbringen, oder? Wie könnte das ausschauen? Ich möchte schon betonen, auch Politiker und Politikerinnen sind Bürger und Bürgerinnen. Mit speziellen Aufgaben. Da haben wir natürlich auch den Faktor Macht, der grundsätzlich jeden Menschen innewohnt, der natürlich zum Problem werden kann. Und da ist jetzt zu schauen, wie kann man diese Menschen mit besonderer Verantwortung gut begleiten. Ja. Also geht in diese Richtung, die sinnvoll stärken, oder? Ich schreibe das jetzt beim Stärken und in dem Fall auch begleiten. Genau. Weil ich glaube, es braucht beides. Es braucht sowohl die Stärkung und die Motivation von Bürgern und Bürgerinnen als auch von jenen, die sozusagen als Mandatar oder Mandataren Verantwortung tragen. Also ich schreibe jetzt, welche Kompetenzen brauchen Verantwortungsträger? Das ist auch noch so ein bisschen die Frage, die da mit hineinspielt. Und auch, welche Unterstützungssysteme machen das hin? Weil ich sage, grundsätzlich wird man ja nicht beratungsresistent geboren. Welche Unterstützungssysteme? Wir haben da diese parteiübergreifende Akademie schon mal angedeutet. haben da diese parteiübergreifende Akademie schon mal angedeutet. Gibt es da und bei Begleitender ist bei mir gleich das Thema Führung, Leadership. Genau, Coaching, Machtcoaching, was immer das auch sein kann. Da ist halt die Gefahr, da gibt es dann halt immer noch jemanden, der was sozusagen dann irgendwie, also gecoacht werden die Politiker ja so auch, aber sozusagen so... Es gibt halt genauso wie die Politikerakademie, sozusagen, wenn die sich von einem Sinneswandel hat und jetzt irgendwie Böses vorhat, dann ist das sehr gefährlich sozusagen, dass es eine Top-Akademie gibt, wo alle Politiker hingegangen und genauso ist sozusagen dieses Coaching so, da muss man dem, der was coacht, dann auch vertrauen können. Das ist dann auch wieder sehr schwierig. Angenommen, du wärst jetzt der neu bestellte Direktor für die parteiübergreifende Akademie, wie würdest du dir aufstellen, dass es sozusagen nicht diesen Verdachtsmoment auch inne hat, den du jetzt artikuliert hast? Oder auch im Sinne der Frage, wie kann eine gute Unterstützungsstruktur für Verantwortungsträger ausschauen? Boah, also ich glaube, was wichtig ist und sozusagen aber nicht Boah, also ich glaube, was wichtig ist und sozusagen aber nicht direkt auf die Politik eingreift, wo man anfangen könnte bei so einer Akademie, war Kommunikationsseminare, Konfliktlösungs Lektionen auch, weil ganz viel Sachen kann man ja dadurch lösen, indem man sich hört und gehört wird und da sozusagen ein kompetenter sein für produktive Diskussionen sozusagen, weil das im Parlament vielleicht ein bisschen früchtetragender auch ausschaut. Das war auf jeden Fall mal was, wo ich mir denke, dass da man viel erreichen kann, dass Respekt und Kommunikation zueinander gestärkt wird, dass man auch ein Protokoll hat, wie kann man sich begründen und artikulieren und dass man einen besonderen Fokus auf Faktenbegründung dadurch legen kann. Also das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, wie gelingt es, diese Kommunikationsprozesse, die es in der Politik braucht, um Standpunkte zu erarbeiten, wie können die besser gestaltet werden? Und da sozusagen das Know-how den Verantwortungsträgern auch anzubieten, wie funktioniert das, wie geht das? Wird es das treffen? Trägt es häufig, ja. Wird es das treffen? Träfzeitwechsel. Kommunikationsprozesse besser gestalten. So eine Akademie gab es mal vor Jahren. Ich weiß nicht, ob die noch ist. Wenn Politikerinnen und Politiker neu in die Politik gewählt wurden, dann hatten sie sozusagen die Möglichkeit, sich dort anzumelden und Schulungen, wie läuft was ab, ja, auch so, sag ich mal, Kommunikation etc. Und ich glaube, die wurde vom Land Oberösterreich angeboten. Ja, ich weiß nicht, ob es die noch gibt, aber da haben einige sozusagen irgendein Zertifikat erhalten nachher, dass sie diese, ich weiß nicht wie lange, ein halbes Jahr oder so besucht haben. Auch wieder dieses Gedankenspiel, wenn du die Direktorin dieser Akademie wärst für Politikeinsteiger, was wäre der Kurs, der am allerwichtigsten wäre? Dass man sich nicht schlägt. Also ich kenne das aus meiner politischen Arbeit, wer bald schlägt, sondern wir haben zielorientiert gearbeitet, auch wenn wir sage ich mal nicht einer Meinung waren, aber wir haben versucht, Anträge durchzubringen und sind dann abends in die Kneipe und wir wussten genau, wo die anderen sitzen, haben da besprochen, wo ein Satz geändert werden kann, wo drei Worte geändert, dann sind die Leute in die anderen Kneipen, haben gesagt, am Donnerstag ist Sitzung, können wir den Antrag noch so formulieren? Dann haben drei Parteien zugestimmt, dann hatten wir die Mehrheit und hier wird einfach draufgeschlagen, also ist egal, ob das Gemeinde ist, Land ist, Bund. Hauptsache, man macht den anderen fertig. Aber ein Ziel zu erarbeiten und sagen, wir wollen jetzt wirklich eine Pflege, sage ich, Pflegeversicherung, wir wollen die Pflege erhöhen, wir wollen häusliche Pflege unterstützen, dann wird nicht ein Antrag gestellt und gesagt, so, das sind unsere Punkte und wie können wir den gemeinsam abstimmen. Also so ein Kurs, der an dieser Haltung arbeitet, wir wollen konstruktiv, zielorientiert miteinander tun. Im Sinne auch dieser vielleicht Selbstverpflichtung des Klimarats, wie wollen wir zusammenarbeiten? Also ich bin hier seit, ich lebe jetzt schon ganz lange hier und bin immer wieder erschrocken, wie wollen wir zusammenarbeiten? Also ich bin hier seit, also ich lebe jetzt schon ganz lange hier und bin immer wieder erschrocken, wie die Politik funktioniert hier. Ja, ich bin was anderes gewohnt. Also ihr habt da völlig andere Erfahrungen. In der Regel, ich glaube, gehen in den meisten Kommunen die Ausschussmitglieder nach den Besprechungen, nach den Sitzungen auf ein gemeinsames Getränk zum nächsten wird. Und ich glaube, das ist gelebte Realität in der Breite. Wenn du der Direktor dieser Akademie wärst, was wäre aus deiner Sicht das wichtigste Kursangebot oder Kompetenz? Das wichtigste Angebot für mich wäre, wie behält man die Füße am Boden? Wie behält man die Füße am Boden? Und wie schaffe ich es, das Vertrauen nicht zu verlieren? Wie behalte ich die Füße am Boden? Da geht es um das Thema Bodenhaftung, in Kontakt mit den Bedürfnissen der Menschen zu sein. Genau, zu wissen, wo man steht, für was man steht und irgendwann einmal nicht vor lauter Machtrausch oder Frust, was auch immer der Hintergrund ist, zu sagen, ich weiß, wie es geht und ich mache das jetzt alleine. Also sozusagen auch dieses Bild des Ohr an der Bürgerin, am Bürger. Und auch am Umfeld. Ich glaube, eines der Grundprobleme ist, dass diese Menschen, die Verantwortung tragen, sehr schnell das Gefühl haben, sie werden nur ausgenutzt. Und man kann keinem mehr trauen und alle, die mit einem reden oder von dir etwas brauchen, die haben ein bestimmtes Anliegen. Um diese Dynamik da irgendwie zu vermeiden, braucht es, glaube ich, gestandene Begleitung. Also Vertrauen damit bilden, Menschen auch weiterhin zuhören, wer so die Eigenschaft ist, die es für die Bodenhaftung bräuchte. Genau, und zu wissen, ich bin nicht nur Rolle, sondern ich bin auch Mensch. Also das ist wichtig. Okay, ja, ich bleibe in meiner Rolle Mensch. Wir haben einen Hot Seseat besetzt jetzt. Bitte. Also die Frage, wie können wir mehr Geld für das Soziale aufwenden, die würde ich noch erweitern. Wie können wir mehr Einfühlung für das Soziale und mehr Verständnis für das Soziale fördern? Und wenn wir schon so eine Akademie haben oder immer von den Politikerinnen die Rede ist, dann wäre es vielleicht ganz gut, so ein Praktikum einzuführen, dass ich für eine Woche zumindest einmal im Jahr als Politikerin oder Politiker, aber auch andere Menschen können das machen, ein Praktikum mache in einer sozialen Einrichtung. Oder mir fallen so Filme ein, wo man das Leben tauschen kann. Also dass ich dann wirklich einmal für eine Zeit in den Schulen beziehungsweise im Budgetrahmen von jemand anderem mein Leben gestalten darf oder muss. Okay, also sozusagen dieser Hinweis, Praktikum für Politikerinnen in sozialen Einrichtungen, um dieses Empathie auch ein Stück weit zu steigern. Ich nehme das Empathiewort noch mit rauf. Dankeschön. Ja, notiere ich gleich. Dann hängen wir es mal auf. Also keine Sorge, das muss man danach dann eh nicht lesen können. Doch, doch, simulieren wir durch. Ich bin bei einem anderen Thema eingestiegen als bei dem Thema, bei dem wir jetzt sind. Darum möchte ich nur ein Statement abgeben und dann die Runde verlassen. Ich glaube, dass es auch wichtig ist, so die Bürger zu schulen. Also nicht nur, dass die Politiker eine Akademie besuchen, sondern auch, dass die Bürger mal wissen, um ihre Rechte und um ihre Einflussmöglichkeiten, was kann ich tun, wenn ich Einfluss nehmen will auf die öffentliche Meinung oder auch auf Entscheidungen. Kann ich bewirken Demos etwas? Bewirken Unterschriftenlisten etwas, wie funktioniert das mit einem Volksbegehren, wo macht Engagement Sinn oder wo verpulver ich nur die Energie. Ich glaube, dass da in der breiten Bevölkerung einfach noch sehr wenig Wissen da ist und dass die Frustration in Bezug auf Politik einfach so groß ist, weil so viele Ohnmachtsgefühle auch entstehen. Also da gehört viel mehr in die Bildung investiert. Also das ist eh schon angesprochen, auch über Medien, aber ich glaube, es gehört auch in der Schule schon verankert, dass man mal Bescheid weiß über die Institutionen, die es gibt, über die Möglichkeiten, wie man sich zusammenschließen kann. Okay, also einerseits haben wir die Punkt Intensivierung politischer Bildung im Kontext von Schulen. Und auch diese praktische Ausübung gleich. Also nicht nur das in der Theorie zu lernen, sondern das wirklich auch zu üben. Volksbegehren zu unterschreiben, auf Demos mitzugehen und dann aber auch zu verfolgen, was passiert jetzt mit diesen Initiativen? Wie geht das weiter? Wird es von der Politik aufgegriffen? Warum ist es abgeschmettert worden? Wie viel haben wir umsetzen können, also ich glaube, da könnte man noch ganz viel Informationsarbeit leisten. Das klingt so nach einem eigenen Schulfach, wo man, so wie das Praktikum für die Politiker, politische Bildung gibt es eher, aber es ist halt Geschichte und politische Bildung, es ist so eingebettet. Demos, Petitionen, das ist eher so politischer Aktivismus, auch mal probieren und Schlüsse draus ziehen. Darf ich da noch was ergänzen zu? Ja, ganz kurz, ich werde das nur festhalten, damit ihr das konzentriert zuhören könnt. Politischer Aktivismus als Schulfach. Ein bisschen verkürzt natürlich jetzt, aber ich habe jetzt noch rausgehört, Demo statt Matura. Nehmen wir als Slogan gleich mit dazu. Und da wäre ein Genzo. Demo und Matura. Also eigentlich zu den Bürgerinnen oben zu 16 gehört es noch, dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht wählen dürfen. Sie dürfen ja auch diese Unterschriftenlisten nicht, sage ich, also die Bürgerbegehren nicht unterschreiben, sondern nur, also jetzt, wenn man die österreichische Staatsbürgerschaft nicht hat, darf man Gemeinde wählen, aber alles andere nicht. Und ich denke endlich, wählen für alle und nicht, dass viele ausgegrenzt sind. extra so eine Wahl, wo dann rauskommt, so und so viel hätten eigentlich so gewählt von den Menschen mit migrantischem Hintergrund. Also einerseits, wie geht politische Mitbestimmung und wer darf überhaupt was machen, dieses Beispiel mit den Kommunalwahlen und wer da genau inkludiert ist sozusagen bei diesen Möglichkeiten. Du hättest einen Punkt noch. Um ein bisschen zu der Frage, wie kann mehr Geld für das Soziale da sein, nachdem wir von da her gestartet haben. Ich glaube, da ist eine ganz signifikante Blockade da, die sich auch überall anders recht spüren lässt. Geld ist das Wichtigste und was kein Geld bringt, wird dann nicht sonderlich gefordert und gefördert. Und das sieht man auch in der Bildung zum Beispiel. Und ich glaube, bis es wirklich dazu kommen kann, dass soziale Arbeit angemessen entlohnt wird, ich glaube bis dorthin, dass das erreicht werden kann, braucht es eigentlich einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Werteumschwung von was ist uns wichtig und worin investieren wir unser Geld. Es ist ja jetzt immer mehr Automatisierung, kommt ja auch immer mehr hoch. Es ist ja auch immer wieder schon in den Medien, also in den vergangenen zehn Jahren oder so hat es ja auch immer wieder Probleme gegeben mit zu wenig Arbeitsplätze. In Wirklichkeit ist es ja so, die Arbeiten, wo weiter Geld, wo Geld produziert wird, wo Gegenstände produziert werden oder sowas, die werden großteils automatisiert. Dafür braucht es keine Leute mehr. Und für das, wo soziale Sachen passieren, die bringen halt kein Geld und deswegen sind es auch nicht so, es werden sie auch nicht als etwas Wichtiges betrachtet, was ja eigentlich etwas unglaublich Schades ist, weil so, wir können nicht einmal richtig von der Automatisierung profitieren. Jetzt können wir uns um uns und unsere Leute kümmern, wo wir nicht mehr so viel hacken müssen, dass wir ein Essen auf dem Tisch haben. Aber dafür müsste die Gesellschaft dass wir ein Essen auf dem Tisch haben. Dafür müsste die Gesellschaft von der Automatisierung direkter profitieren wahrscheinlich und nicht die Firmen, die die Automatisierung sozusagen bewerkstelligen. Also von der Automatisierung profitieren und auch wieder sloganartig kümmern statt hacken. Was du jetzt aber schilderst, wäre so ein bisschen eine neue Frage im Sinne von, wie können wir einen gesellschaftlichen Wertewandel erreichen und unterstützen? Was ist uns als Gesellschaft wirklich, wirklich wichtig? Also auch in Bezug auf, welche Geldsummen setzen wir für was ein? Wer das trifft, diese Formulierung denn anlegen? Ja, auf jeden Fall, also gern Korrekturen oder Streichungen vorschlagen? Ich lasse es dir ein bisschen sickern. Okay. Du hättest keine Idee dazu. Nein, Idee weiß ich nicht, aber das mit der Bezahlung, wenn man sagt, Geld ist sozusagen der Leitstern, dann gibt es tatsächlich ein Problem, weil ich sage, jeder durchschnittliche Manager, der irgendeine kleine Firma zu verantworten hat, verdient mehr als wie ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin einer großen Stadt. Also da fängt ja das Problem schon an. Muss man sich wirklich anschauen, sozusagen. Wenn jetzt gut der Leitstern ist, vielleicht braucht es da generell eine neue Ordnung, wo man sich wirklich fragt, ist Politik richtig entlohnt? Ich meine, sind totale Dienste richtig entlohnt? Natürlich. Aber da gilt es dann natürlich am Gesamtsystem zu rütteln. Wenn wir sagen, Einkommen sehen wir auch als Werte-Hierarchie. Ja. Ganz kurz noch, ich würde da gerne das nochmal besser fassen, wenn wir sagen, es braucht diese neue Ordnung, Entlohnung von Politik und im Sozialbereich, müsste man hinterfragen, gerne vorne Platz nehmen. Wie könnte so eine neue Ordnung denn gestaltet sein? Vielleicht muss man dann den Markt wirklich an die Kantare nehmen und sagen, auch diese teils unverschämten Gagen, die da in der Privatwirtschaft einfach state of the art sind, das ist unzulässig. Und vielleicht muss man da wirklich regulierend eingreifen und sagen, man schafft sozusagen ein System, das da den tatsächlichen Herausforderungen auch genüge tut. Also so regulieren von Entlohnung in der Privatwirtschaft. Ein bisschen sperrig, aber trifft es das mal? Ach genau, und wenn man sagt, Verantwortung ist ein Parameter in der Entlohnung, dann ist das definitiv ungerecht, wenn ich schaue, wie viel Verantwortung da auch Spitzenkräfte in der Politik zu tragen haben. Und die Dimension Verantwortung bei der Gestaltung von Politikgehältern berücksichtigen? bei der Gestaltung von Politikgehältern berücksichtigen? Weil das über kurz oder lang das System aushebelt. Ich glaube, das beobachtet man live jetzt, wo es zum Beispiel in den Kommunen immer schwieriger wird, dass man auch im politischen Bereich Personen findet, die da Verantwortung übernehmen wollen. Und viele Bürgermeister und Bürgermeisterinnen sagen, für das, dass ich von Haus aus mit einem Fuß im Gefängnis stehe, gebe ich mir das nicht unter diesen Bedingungen auf menschlicher und finanzieller Ebene. Also sozusagen diese Ebene der Entlohnung als finanzieller Anreiz zu sehen, um der Entwicklung ein bisschen gegeng zu steuern. Ganz kurz da, dann haben wir noch mal jemanden. Kurz sagen zu dem Bereich, wenn nicht so und so viel Tausend oder Hunderttausend ehrenamtlich im Land arbeiten würden, würde das ganze System zusammenbrechen und was wollte ich jetzt eben noch sagen? Ja, dass zum Beispiel ich schon finde, dass nicht nur Politikgehälter, sondern dass einfach manche ja auf drei Sitzen sitzen. Also Bürgermeister sind im Land sitzen und im Gemeinderat. Und ich denke, eins geht nur. Und das vor allem auch nicht, das war bei uns ganz klar, wir wurden auch da sehr abgeklopft, dass wenn wir jetzt beim Magistrat arbeiten, dürfen wir nicht im Gemeinderat sitzen. Und wenn wir beim Land arbeiten, dürfen wir auch nicht dort sitzen. Ich kann nicht mein eigener Chef sein und oben sitze ich dann plötzlich und habe einen Vorgesetzten. Das geht Trennung von Ämtern und vom Arbeitsplatz. Und ich finde, langsam sollte auch mehr besteuert werden, dass wenn Abgeordnete, egal ob sie beim Bund oder sitzen und Nebenbeschäftigung haben, die sollten so versteuert werden, dass klar ist. Und vielleicht auch so, dass diese Sachen gebunden sind an, wo geht das Geld hin dass das klar gesetzlich verankert wird. Jetzt fehlt mir ein Wort, wie nennt man das schnell, wenn was abgestimmt ist? Mir fehlt es. Kommt noch. Okay, wir kommen darauf zurück, aber sozusagen dieses Auseinanderhalten von den politischen Ebenen und dass es getrennt ist von den Personen nochmal. Zehn Minuten noch, danke. Bitte, da ist noch ein zusätzlicher Einwand oder Idee aufgetaucht. Idee, wenn ich wirklich verantwortlich wäre für eine Akademie, dann würde ich eine Bürgerakademie machen, damit die Leute erfahren, welche Rechte haben sie, welche Bürgerinnenrechte haben sie, welche sozialen Rechte haben sie etc. Das heißt, eine Ausbildung für persönlich, für mich selbst, aber auch, wie kann ich anderen Leuten dann dabei unterstützen, diese Sachen einzufordern bzw. diese Sachen zu bekommen. einzufordern, beziehungsweise diese Sachen zu bekommen. Wo bekomme ich diese Sachen? Wie komme ich dazu? Was brauche ich dazu? Eigentlich allgemeine Bürgerbildung. Bürgerinnenbildung. Wie würdest du die Bürger dazu bringen, dass sie dann dahin gehen würden? Ja, das ist eine freiwillige Basis. Ich muss es entsprechend interessant machen, dass sie dorthin gehen. Dass das wirklich für beide Seiten ein Gewinn ist, für die Bürgerinnen, die dorthin wollen oder hingehen möchten und dass sie auch was davon haben. Nicht nur einseitig, sondern beidseitig. Also attraktive Angebote. Attraktives Angebot, genau. Die Bürgerakademie knüpft da ein bisschen an. Was sind die sozialen Rechte, Bürgerrechte und wie kann ich auch das unterstützen, dass Menschen ihre Anliegen einbringen und dafür einstehen? Wie kann ich das weitergeben? Demokratie beleben. Demokratie beleben, genau. Und ich würde dann Kurse machen, wie kann ich eigene Runden gründen, wo ich Bürgerinnenrette initiieren kann? Wie funktioniert das? Wie läuft das? Was brauche ich dazu? Welche Vorerfahrung ist gut? Welche Vorerfahrung fehlt mir? Damit ich es dann entsprechend ausführen kann, diese Funktion. Wenn ich mich für diese Funktion melde, dass ich es auch ausführen kann. Okay. Also das heißt, einerseits diese Kompetenzen vermitteln, damit soll die Bürgerrat die Kompetenzen erhalten, aber die Kompetenzen da weitergeben. Bekommen und weitergeben. Nein, es geht nicht um Ängste, sondern, wie der Kollege schon gesagt hat, ich muss mir erst einmal trauen, dorthin zu gehen, beziehungsweise was habe ich davon? Die Schwelle. Genau, richtig. Und die Schwelle kann man am besten abbauen, indem man regionale Bürgerinnenräte macht, im Privatbereich. Dass man sagt, okay, wir sind eine Interessensgruppe, machen einen Bürgerrat, Bürgerinnenrat. Wir treffen uns regelmäßig zu verschiedenen Themen und dass man das dann im privaten Bereich einmal austauscht. Dass man mal Erfahrung sammelt von den verschiedenen Leuten, die sich dazu melden oder mitmachen möchten. Also sowas wie gute Gespräche kultivieren wieder. Gesprächskultur lernen, beziehungsweise der Umgang damit, wie funktioniert der Konsens, Konsent, damit man auch mal lernt, wie Abstimmungen funktionieren oder besser funktionieren als bisher. Also Konsens, Konsent lernen und ausprobieren. Genau, selbst ausprobieren. Welche Folgen hat das? Weil wenn ich mitbestimmen möchte oder will, möchte ich auch die Folgen haben. Das heißt, ich bin selbst verantwortlich, das umzusetzen. Nicht jetzt jemand anderes soll das für mich umsetzen, sondern ich selbst muss das umsetzen. Und da muss ich mich auch in dem Bereich des Umfeldes geben, in dem Bereich, wo ich dann was fordere. Wie die Kollegin vorhin gesagt hat, ich muss selbst in dem Bereich tätig sein. Was ich fordere, muss ich davon wissen. Wie funktioniert das in der Realität? Ich nicht einfach vor fremde Sachen reden und habe keine Ahnung davon. Das ist einmal wichtig. Okay, super. Also dieser Erfahrungsraum anbieten, das ausprobieren und dann Konsequenzen ableiten und sie überhaupt auch erkennen. Was heißt das? Ich muss den Erfahrungsraum einmal haben. Was ich rede, muss ich auch wissen, wovon ich rede. Und das kann ich nur im Austausch mit den anderen lernen oder üben. Ausprobieren. Deine Körper- und Handhaltung verrät mir, dass du noch einen Punkt hast. Genau, du hast mich nämlich mit dem Stichwort vom Konsens draufgebracht. Das hat es auch jetzt nicht so direkt mit dem zu tun, aber wie können wir die Politik verbessern? Das ist nämlich ein Punkt, der mir ganz wichtig ist, der mir vorher noch nicht eingefallen ist. Und zwar das Wahlsystem überarbeiten. ganz wichtig ist, das mir vorher noch nicht eingefallen ist. Und zwar das Wahlsystem überarbeiten. Jetzt nicht im Sinne von digitalisieren, das ist was sehr gefährliches, das würde ich nicht unbedingt raten, aber unser Wahlsystem, auch wenn es nicht ganz so schlimm wie in Amerika ist, mit dem First Past Past Post haben wir mit schon was Besseres, aber es ist noch immer recht taktisch, sozusagen. Dadurch, dass man nur eine Stimme sozusagen hat und nicht irgendwie Abstufungen treffen kann, ist es halt dann doch auch so, dass die kleinen Parteien wesentlich schwierigere Zeiten haben, erfolgreich zu sein, dass Parteien, die ähnliches Interesse haben, sich gegenseitig zwangsmäßig die Stimmen wegnehmen und da gibt es bessere Wahlsysteme. Es gibt es gibt da theoretisch sehr viele und da gibt es auch welche, wo die grundsätzliche Zustimmung der Bevölkerung, wo man das einfach, wenn möglich, sozusagen möglichst maximieren kann und primär, dass man nicht nur einen Kandidaten nimmt, zum Beispiel eine Reihenfolge. So am liebsten den und dann den und den und den mag ich gar nicht. Ganz kurz noch die Ergänzung, nur zum richtig notiert haben, Wahlsystem überarbeiten. Einerseits im Hinblick auf das Mehrparteiensystem auch da besser abgebildet wird dadurch und andererseits so ein bisschen Prioritäten, Präferenzen einbauen. Dass man nimmer von Strategien also dass man nimmer Strategien haben müssen, die was eigentlich gegen unser Interesse sind. Dass ich die Partei, die was ich eigentlich nicht will, weil ich lieber eine größere will, bevor die, die was ich eigentlich nicht will, weil ich lieber eine größere will, bevor die, die ich überhaupt nicht will, drankommt. Also wir sollten in unserem Interesse wählen können, sozusagen. Und aus rein pragmatischen Gründen, letzte Wortmeldung. Ich würde gerne zu ihm noch was sagen, dass ich das genauso finde, man sollte mehr die Bürger und Bürgerinnen vorbereiten auf die Wahl. Zum Beispiel, was ich auch nicht wusste, dass wenn man zum Beispiel eine XY-Partei wählt und daneben steht Bürgermeisterin oder Bürgermeister, dass man die gleiche Partei wählen muss. Also beides von der gleichen Partei. Man darf nicht abstufen und sagen, ich möchte aber von der Partei A den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin und ich möchte aber die. Und das ist das, was du ähnlich auch meinst. Das ist in Linz jedenfalls so. Und da finde ich das richtig, dass die Bürger mehr darauf vorbereitet werden. Danke. Ich wollte noch ergänzen zu den Bürgerinnen und Bürgern, die wir selbst organisieren. Da muss man natürlich verantwortlich dafür sein. Aber auch zu diesen Diskussionsrunden, die Leute die Verantwortung nachher nicht abgeben, sondern die Verantwortung darüber nehmen, das umzusetzen. Die gehören im Vorfeld schon eingeladen zu diesen Diskussionsrunden, damit sie einmal wissen, worum geht es, was ist der Inhalt, was ist der Beweggrund dazu, zu diesen Forderungen, wenn dann Forderungen aufgestellt werden, dass das auch verständlich rüberkommt bei den Verantwortungsträgern. Also sozusagen die Partizipation und die Beteiligung nicht nur in die eine Seite denken, sondern von der Politik zu den Bürgern, sondern auch umgekehrt. Gegenseitige Verantwortung, ja. Wunderbar, dann machen wir jetzt, beenden wir die Simulation. Vielen, vielen Dank fürs Mitdiskutieren und ich glaube, es war jetzt doch noch eine schöne Energie. Mich würde interessieren, was macht ihr mit den Flipcharts? Werden die jetzt bei euch, sage ich, bei den Veranstaltern irgendwie überarbeitet und mit reingenommen oder werden die jetzt einfach weggeschmissen? Das würde ich nämlich schade finden. Also sie werden nicht weggeschmissen. Jodi sagt gleich was zu der inhaltlichen Aufbereitung, wie jetzt, wenn man das jetzt auch weiterführen und fortführen würde und zu einem guten Ende bringt, wie das ausschauen wird. Vielleicht nur noch zwei so auf der Metaebene zu meiner Person. Also Dynamic Facilitation arbeitet immer mit diesen vier Kategorien. Und man sieht schon, man hat eine Ausgangsfrage. Und ich als Moderator fungiere wie im Brennglas. Also ich versuche sozusagen, die Kommunikation zwischen euch zu verhindern. Das mache ich manchmal auch mit dem Körper. Ich bin mal so dazwischen gestanden, wo du direkt auf ihn reagiert hast, um in einem kreativen Modus zu bleiben als Gruppe. Zum sagen, okay, wenn jetzt gleich irgendjemand sagt, ich hätte eine Idee, ist noch nicht ganz ausgegoren, das ist eine kleine Art Blödsinn, oder? Du wirst nie wieder eine Idee formulieren, wenn es sofort ein Angriff wieder kommt. Also auch diesen Schutz zu geben, kreativ zu bleiben als Gruppe und die Unterhaltung von euch eigentlich sozusagen über diese Flipchart-Wand zu führen. Darum ist es extrem intensiv, auch in der Moderation. Man macht es immer zu zweit normalerweise, wenn es über einen längeren Zeitraum geht, weil man irgendwie nach einer Stunde ist man durch, weil man paraphrasiert. Also ich versuche immer zusammenzufassen, was ich gehört habe, damit man das vergemeinschaftet. Es wird aufgeschrieben, auch zum Ausdruck geben, alles was gesagt wird, hat einen Platz und ist wichtig. Und diesen kreativen Rahmen zu haben. Und dann ist es auch ganz wichtig, und das war gleich am Anfang, da habe ich gleich gespürt, da ist eine Energie da, ich gehe mit der Energie in der Gruppe. Ich mache nicht die lineare Abfolge, ich fange da an, dann gehe ich das schön durch, sondern da, wo die Energie da ist, da gehe ich hin und da schaue ich das abzuholen. Wenn das ein längerer Zeitraum ist, kann man auch ein bisschen, der Jim Ruff nennt das immer die erste Phase bei Dynamic Facilitation ist immer to purge, also so wie auskotzen. Und dann kommt da zufällig zusammengewürfelte Bürgergruppe und jeder bringt zu dem Thema, was eingeladen war, seinen kleinen Rucksack mit und das muss alles raus. Und da wird ganz viel geschrieben. Und es gibt ja auch Leute, die bringen den gleichen Punkt und formulieren ihn zehnmal anders, aber es ist immer der gleiche Punkt und den schreibt man aber auch zehnmal auf. Und dann kann man irgendwann mal sagen, es steht schon da. Und jetzt sind wir bereit für was. Und dann gibt es immer diesen Moment, wo dann tatsächlich eintritt, meistens so von Freitag auf Samstag, wo dann spürbar ist, jetzt ist alles gesagt und jetzt ändert sich dann auch der Modus. Es wird dann ruhiger, es wird nochmal intensiver, was das Zuhören betrifft, weil man alle seine Sachen eigentlich schon angebracht hat. Und dann wird es auch nochmal spannender in der Gruppe und kreativer. Und das Spannende ist eben, dass es nicht mit Entscheidungen arbeitet in der Moderation, sondern eigentlich die beiden Kategorien, die wichtigsten sind. Da sind wir kreativ, da sind wir in den Ideen und Lösungsfindungen, da kann man sammeln und wenn dann irgendwie so die Bedenken helfen eigentlich noch immer besser die Lösungen zu formulieren. Manchmal übrigens ja natürlich, keine Ahnung, Bedenken 7 kann Lösung 19 hinfällig machen, aber man kommt dann vielleicht auch durch diesen zirkulären Prozess auch zu einer ganz neuen Fragestellung und das war auch so spannend eigentlich. Genau. Und wie binden es dann die Schwachen oder die Ruhigen ein, die nicht gleich auskotzen? Grundsätzlich hätten wir noch eine Pause geplant. Sollen wir diese Reflexion und die Diskussion zudem nach einer kurzen Pause machen? Oder wie schaut es bei Ihnen? Sie brauchen keine Pause? Okay, Sie würden gerne weitermachen gleich, der Großteil, glaube ich. Dann gehen einfach nur die raus, die eine Pause machen. Nein, aber ich glaube, es passt, wenn Sie kurz hinausgehen. Und wir machen weiter, wenn der Großteil, ich habe jetzt ein Stimmungsbild eingeholt und der Großteil, glaube ich, möchte, passt, wenn wir weitermachen gleich. Dann sind wir vielleicht ein bisschen früher fertig. Genau. Und wichtig vielleicht von meiner Seite noch, was ich nur gerne einbringen möchte, Dynamic Facilitation ist natürlich eine Methode. Bei der Klimarat haben wir gehört, die machen das nur, wenn Probleme auftreten. Also wenn man wirklich zu keiner Lösung findet, ist jetzt nicht jeder Klimarat so. Wird nicht so aufarat so, wird nicht so aufbereitet, Moderationsmethode. Genau, dann machen wir noch kurz, also steigen wir jetzt ein in diese Reflexion und genau, ich bitte an euch, das noch zusammenzufassen. Und wie Sie das auch erlebt haben, was Sie dazu denken. Ihr könnt auch gerne sitzen bleiben. Genau. Ja, denn Judith, machst du die Simulierung der Ernte, wie wir gerne auch sagen? Also wir bringen ja während dem Gespräch diverse Samen aus in Form von Lösungsvorschlägen und dann versuchen wir das zu ernten, die Früchte sozusagen. Danke. Normalerweise hat man da eine kleine Pause dazwischen, um das nochmal auch gemeinsam zu besprechen. Vielleicht kurz zu meiner Rolle, meiner Funktion. Ich bin jetzt da hinten gesessen, habe geschafft, dass ich viel Augenkontakt habe mit dem Michael, weil das natürlich extrem wichtig ist, diese Rückkopplung, wie reagiert die Gruppe und so und wenn du jetzt zum Beispiel nicht direkt darauf eingegangen wärst, du hast einmal so stark reagiert mit ja und ich will und so, dann hätte ich von da hinten versucht irgendwie noch zu zeigen, nimm ihn jetzt. Dann hätte ich von da hinten versucht, irgendwie noch zu zeigen, so nimm ihn jetzt. Genau. Ja, ansonsten habt ihr eh mitbekommen, also die Person, die im Hintergrund ist sozusagen, schaut, dass die Person, die in Action isten Plakate auf die Seite zu bringen, mit der Zahl weiterzuführen, also so kleine detaillierte Hilfestellungen zu geben. Normalerweise haben wir auch immer eine große Uhr im Raum, die von der Moderation gut sichtbar ist, weil das Time Management natürlich extrem wichtig ist. Und man kann sich natürlich vorstellen, also das war jetzt eine 45-Minuten-Simulation. Wenn man das anderthalb Tage macht, also der Raum ist voll mit Flipcharts. Also auf die Frage, was passiert dann mit diesen Flipcharts? Also das wird verdichtet in einem sehr intensiven Prozess. Da gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Also wir haben das schon mit Punkten bewertet im Sinne von, worauf legen wir jetzt Gewichtungen und dann bilden sich sozusagen Themencluster und anhand diesen Themenclustern werden dann sozusagen die Empfehlungen dann konkret abgeleitet. Aber auch da, das ist auch ein Learning by Doing. Also wir merken da auch immer wieder, da braucht es Weiterentwicklung auch noch. Da sind wir auch dran, Dinge anders anzugehen, anders auszuprobieren. Genau, das ist jetzt eine Möglichkeit. Und um da sozusagen Hilfestellung zu geben, gibt es immer an einem Punkt die inhaltliche Zusammenfassung, also sozusagen auf Meta-Ebene mal zu kommen und das versuche ich jetzt so ohne Pause und einfach so aus dem Bauch heraus, was ich gehört habe, so in meiner Zuhörerinnen-Unterstützungsrolle. Also ich fand es total spannend, dass sofort die Frage geendet wurde. Also das habe ich jetzt bisher noch nie erlebt. Wie du gesagt hast, die Energie ging dahin, nämlich sofort diese soziale Frage in den Raum zu holen. Und das ist auch spannend, wenn von Klima sozusagen direkt die soziale Frage in den Raum gestellt wird und da die Energie hingeht. Und dann sehr schnell dieser Switch eigentlich zu so einer ersten Erkenntnis, wir sind alle Menschen, auch Politiker und Politikerinnen haben alle ihre Themen und irgendwie so die Frage dann im Raum, was brauchen wir eigentlich alle für Kompetenzen, für ein gutes Miteinander. Also da kamen ja unterschiedliche Ideen mit der Akademie, aber dann genauso auch Politiker und Politikerinnen brauchen Unterstützung, die brauchen genauso Coachings. Du hattest da ja eine ganz konkrete Idee dazu. Und da hat man dann sehr schön gesehen, wie so diese Ideen sich auch aufeinander aufbauen können. Genau, und dann wieder so ein Themenwechsel, was hat eigentlich welchen Wert und welche Arbeit hat welchen Wert und was ist uns eigentlich wirklich wichtig als Gesellschaft. Und so Digitalisierung wurde kurz angesprochen, Technologisierung, also irgendwie so diese ganz großen Themen, die uns alle beschäftigen und Entwicklungen, denen wir sozusagen ausgeliefert sind ein Stück weit. Bildung für Störung habe ich es jetzt mal so genannt. Also so, wo lernen wir, wie wir uns einmischen können? Wo wir uns einmischen können? Auf welche Art und Weise? Wie können wir wirksam werden in unseren Anliegen? Also so, und wie können wir gute Gespräche führen? Und schlussendlich die Frage, das war wirklich so formuliert, also wie können wir Politik verbessern? Das fand ich dann total spannend. Und dann kam mir dann die Systemfrage auf, ganz zum Schluss noch. Hast du da Ergänzungen? Nein, wunderbar, zusammengefasst. Nur zum deutlich machen, das ist jetzt natürlich auch eine Zusammenfassung, die stelle ich mir, das ist jetzt relativ auf dem Silbertablett serviert, wunderbar zusammengefasst. Das machen wir natürlich in einem Bürgerrat direkt mit den Teilnehmenden. Nicht, dass man sozusagen dann von außen durch einen Beobachter das alles eben wieder hingeknallt kriegt, sondern es soll ja die Ergebnisse der Bürgerräte sein und nicht von den Moderatoren in dem Sinne. Das war jetzt eben auch nur Simulation so quasi zum Bildkriegen. Da wird eine große Fülle produziert und dann versucht man das halt auch wieder anhand der genannten Themen oder Fragestellungen, die man halt diskutiert, auch zuzuordnen und dann auch eben Auswahl an Empfehlungen herauszufiltern und zu sagen, okay, wir nehmen jetzt Lösung 16, 22, 11 und so weiter, wirklich in die Ergebnisliste mit auf und das wird dann präsentiert und als Empfehlung an die Politik weitergegeben. Genau. Ja, das ist natürlich heute klarerweise nicht in dem Raum möglich, aber wenn es größere themen gibt im anschluss an meine vorgehende einwurfsfrage es gibt zurückhaltendere ruhigere menschen und wie kammer da kann man da nicht in Kleingruppen und dann wieder in größere und wieder in kleinere, so abwechselnd in den Prozess auch eine größere, unterschiedliche Menschengruppe einbringen? Machen wir ganz bewusst nicht. Also wir versuchen natürlich auf diese Unterschiedlichkeit einzugehen. Und gerade die Dame, die jetzt leider schon weg ist und nur eine Wortmeldung gemacht hat, das versuchen wir natürlich zu beobachten und da auch ganz aufsuchend alle Personen gleichermaßen mitzunehmen und bei Personen, die sehr oft und viel reden, auch diesen Auskotzprozess etwas zu beschleunigen, damit dann das auch ein bisschen ruhiger wird. Oder mitunter, wenn das dann auch nicht funktioniert, ganz explizit auch darauf hinweisen, dass man jetzt auf andere Beiträge ein bisschen eingehen möchte und der Standpunkt vielleicht schon mehrfach festgehalten worden ist. Wichtig ist nur, warum wir nicht in diese Kleingruppendimensionen gehen, ist einfach, dass es diese Logik von diesem Gespräch in der Gruppe, dass der aufrecht bleibt, damit dann auch wirklich am Schluss des Prozesses gesagt werden kann, das ist eine Stellungnahme, eine Empfehlung, die von uns allen getragen wird, weil irgendwann kein Bedenken mehr kommt. Und das ist auch lustig, wenn man am Anfang diese Struktur gar nicht erklärt und das war jetzt auch bei euch relativ schnell. Ich glaube, du hast mal gesagt, ich habe nur eine Sichtweise. Also es wird dann diese Zuordnung, wo ich was hinschreiben soll, das kommt dann automatisch schon oft mit und das übernimmt man dann automatisch irgendwie, ohne das jetzt explizit gemacht zu haben, dass es da diese vier Kategorien gibt und ich das unterschiedlich aufschreibe. Was war das Argument, keine Kleingruppen zu haben? Weil es ja darum geht, dass die Gesamtgruppe ein gemeinsames Statement ist. Ja, aber es funktioniert dann nicht so gut, wenn man verschiedene Standpunkte, die in Kleingruppen entstanden sind, wieder zusammenführen muss. Das ist automatisch schwieriger und außerdem ist es natürlich auch den Ressourcen geschuldet, weil man vier Gruppen moderieren muss, ist es ein anderer Prozess, als wenn man eine hat. Und ich habe es mal erlebt, sehr spannender Moment, dass das in der Gruppe selber festgestellt wurde, dass dann einer gesagt hat, hey, du hast doch so wenig gesagt, also wirklich, dass dann auch die Gruppe, also die Individuen innerhalb der Gruppe nehmen Rücksicht aufeinander mit der Zeit und so, also das ist, genau. Ich glaube, ein Problem in Klagruppen ist doch auch sozusagen, dann kommt die Klagruppen, so, redet sich zusammen, streitet sich zusammen, was will sie jetzt, dann braucht es sozusagen irgendjemanden, der diese Meinung auch wieder repräsentiert, irgendeinen Gruppensprecher oder sonst was und im Endeffekt, die Leute, die wirklich leise sind, werden in diesen Klagruppen von den Lautrednern genauso drüber gefahren und dann kommen die, sagen sie vielleicht so, ja, nein, eigentlich finde ich das nicht so, aber die anderen vier finden das alles so, okay, gut, unsere Gruppe ist als Gesamtheit der vier, dass das jetzt so und so ist und dabei gehen eigentlich die Leisen fast noch mehr verloren, weil es halt, also diese Gefahr würde ich da auf jeden Fall sehen. Du hättest noch eine Reflexion oder einen Beitrag? Also wenn ich jetzt zu dieser Veranstaltung komme und eingeloggt bin, um über einen Weg aus der Klimakrise zu finden, und ich schaue mir die Ergebnisse da an, wäre im ersten Tag ein Riesenfrust. Ich wäre am nächsten Tag gemobbt und würde sagen, jetzt haben wir einen Tag Themenverfehlung, dann wirst du einfach von vorne anfangen, oder? Ja, das ist tatsächlich jetzt bisschen von vorne anfangen, oder? Ja, das ist tatsächlich jetzt vielleicht von vorne anfangen denn nicht, aber es ist tatsächlich hin und wieder so, dass über Nacht sich natürlich viel tut, diese Reflexion sich einstellt, wie war das jetzt? Sind meine Anliegen genug repräsentiert, dass dann ganz viel Energie noch einmal da ist am Morgen zum Schauen, sind wir auf Kurs oder brauchen wir jetzt eigentlich da noch einmal eine ganz andere Frage, die uns wirklich zu machen. Und das wäre jetzt natürlich spannend gewesen, oder? Auch der Wertewandel. Was hat diese Fragestellung am Schluss mit der ersten denn noch zu tun? Weil ich bin mir sicher, dass alle drei Fragestellungen, die jetzt aufgetaucht sind, direkt miteinander zusammenhängen. Weil das kommt ja nicht von irgendwo her, dass man diese Shifts hat. Man muss nur als Gruppe auch lernen, wie hängt das miteinander zusammen. Auch schon, dass man allein vom Klimathema sofort zum Sozialen kommen ist. Wir haben letztes Jahr Bürgerrat Klimazukunft bei uns. Eine Runde sitzt zusammen, schaut sich, keine zehn Minuten war das, und sagt dann, so wie wir da zusammensitzen, das ist eigentlich schon das Problem. Weil wo sind die Leute, wir sind alle hochgebildet und interessiert am Thema, aber wo ist der große Rest von der Gesellschaft? Und sie haben sofort über soziale Gerechtigkeit und Klimawandel gesprochen. Und ja, das ist sozusagen auch ein Stück weit selbstregulierend, dass sich diese Unzufriedenheit dann auch ausdrückt, indem da ein Kanal dafür da ist und sagt, also ich finde, das war eine Themenverfehlung. Dann frage ich, über welches Thema soll man denn reden? Und somit wäre das automatisch dann wieder auf der Agenda. Mir ist noch nicht ganz klar, wo das Thema, das erste Thema herkommt. Ich meine, du hast jetzt eins vorgegeben und ich habe irgendwie auch schon verstanden, also dass man zuerst einmal zusammenkommt, um überhaupt das Thema irgendwie selber herauszufinden in der Gruppe. Wie geht das jetzt? Das habe ich noch nicht begriffen. Die Ausgangsfrage, die haben wir uns im Zug überlegt, weil wir einfach für dieses Übungssetting eine Frage gebraucht haben und wir haben uns gedacht, anlehnend an den vorigen Impuls von der Ines nehmen wir die Klimakrise. Die zweite Frage kam mir dann zustande, weil als erste Wortmeldung artikuliert ist, ich kann das nicht mehr hören, ich will jetzt nicht mehr über die Klimakrise sprechen, wir haben jetzt was anderes da. Und das ist genau das, was der Michael beschrieben hat, er ist der Energie gefolgt sozusagen. Weil das erste Thema, wenn es jetzt wirklich um die Klimakrise gegangen wäre, wäre wahrscheinlich nichts oder viel weniger gekommen und weniger emotional. Also das war ja dann wirklich relativ schnell sehr, da kamen die persönlichen Geschichten und diese persönlichen Sichtweisen viel deutlicher zu Trage, als wenn jetzt das Thema so vorgegeben gewesen wäre. Und genau, also dieses Draufbeharren auf dem Thema. Genau. War das? Nein. Also, wenn es Grund sei beim Bürgerrat, beim Modellbürgerrat, wo die Frage herkommt. Oder jetzt schon in Bezug auf heute Nachmittag. Wenn ich eingeladen werde, an einem Bürgerrat teilzunehmen, woher kommt die Frage, zu Wenn ich eingeladen werde, an einem Bürgerrat teilzunehmen, woher kommt die Frage, zu der ich eingeladen werde als Rätin? Je nachdem, woher die Initierung des Bürgerratsprozesses kommt. Also wenn es, wir haben jetzt unmittelbar das Thema faire Wahlen, haben wir ja schon angesprochen, ist der nächste Wort auftaucht. Da hat zum Beispiel die Initiativgruppe, die diese Unterschriften gesammelt hat, keine fixe Fragestellung formuliert und kam dann zu uns mit dem Anliegen, zu dem Thema faire Wahlen, Wahlrechtsreformen einem Bürger zu machen. Dann sozusagen mit den verschiedensten Stakeholdern, die wir in dieser Resonanzgruppe, also in der Verwertung der Ergebnisse am Schluss auch wieder drinnen haben, haben wir versucht, diese Fragestellung zu definieren. Das ist beispielsweise die Abteilung Inneres und Sicherheit, die für die Abwicklung der Wahlen in Vorarlberg zuständig ist, im Amt. Das ist ein Verfassungsexperte, den wir dazu genommen haben. Das ist die Initiative selbst und das ist die Landesregierung. Und damit haben wir uns schlussendlich auf eine Frageformulierung geeinigt, die sozusagen alle Bedürfnisse oder alle Aspekte und die im Bürgerrat auch sinnvollerweise behandelt werden, dann umfasst. Also das ist immer ganz wichtig, auch in der Formulierung der Fragen, immer mit wie können wir, also keine Was-Fragen beispielsweise, wir wollen einen Zustand beschreiben, sondern es geht ja darum, Lösungen zu implementieren, einen Prozess zu initiieren. Politik hat mit mir nichts zu tun, die Politik soll machen, sondern es ist immer ein Wir. Und da versuchen wir auch immer, natürlich einerseits ist es sehr lösungsorientiert in der Herangehensweise, aber Teil von der Methodik ist es schon auch irgendwie, dieses empathisch in die Rolle der Verantwortungsträger hineinzuversetzen. Darum habe ich auch gefragt, du als Leiter der Akademie, also nicht einfach irgendwo kann ich was bestellen und das wird dann schon passieren, sondern wenn ich jetzt in dieser Rolle wäre, was wäre es dann? Manchmal ist eine Erkenntnis von den Teilnehmenden tatsächlich, wow, ich bin mal draufgekommen, das ist gar nicht so einfach alles. Also wir bremsen eigentlich nicht ein, weil, also gerade über den Beispiel soziale Frage mit Klima hat einen direkten Zusammenhang und darum redet man auch, wenn man über die soziale Frage wieder redet, auch über Klimaschutz. Es ist natürlich, es ist eher sozusagen diese Eingrenzung zu schauen, dass das Themenfeld und die Fragestellung im Gestaltungsspielraum bleibt, der auch tatsächlich gegeben ist. auch Teil der Medienberichterstattung, wie die europäische Flüchtlingspolitik ausschaut und Sicherung der Außengrenzen etc., Aufteilung nach Quoten und und und. Also viele Themen, die auf europäischer Ebene angesiedelt werden. Wir haben intensiv mit Experten und Stakeholdern und entsprechenden Akteuren bei der Findung der Fragestellung darauf geachtet, dass es sich auf Aspekte dieses Themas bezieht, die auch in Vorarlberg dann gelöst werden können und behandelt werden können. Also dass sie im Kompetenzbereich der Landesregierung und des Landtags liegen, dass sie im Umsetzungs- oder Kompetenzbereich von den Bürgerinnen selber liegen. Also sozusagen, was können wir tun, um gut mit dieser Flüchtlingskrise umzugehen? Und nicht sozusagen die Flüchtlingskrise an sich und natürlich das, was es auch an Ursachenbekämpfung etc. braucht, das zum Hauptkern der inhaltlichen Auseinandersetzung von eineinhalb Tagen zu machen. Weil natürlich bei erfolgreicher Beteiligung geht es immer um die Wirksamkeitserfahrung von den Bürgern. Und wenn wir das nicht erreichen, dass die das Gefühl haben, die investierte Zeit von mir, die ist jetzt sinnvoll und hat einen Beitrag zu irgendwas, dann kann man es gleich sein lassen, weil das erzeugt nur den gegenteiligen Effekt, nämlich mehr Frust. ganz konkrete Fragen im Raum sind oder Anmerkungen, weil wir haben keine Viertelstunde Pause gemacht und würde sagen, wir hören vielleicht eine Viertelstunde früher auf. Die Frage der Methodik bei der Moderation ist natürlich eine ganz große. Wenn Sie unterschiedliche Moderatoren fragen, werden die unterschiedliche Meinungen dazu haben. Das ist klar. Was nutzt man wofür? Für welches Thema? Wäre spannend als Bürgerratsthema. Wie kommen wir zur besten Entscheidungsfindung? Genau, ich bedanke mich bei euch zweien fürs Kommen, fürs Vorstellen, bei allen, die sich ganz fleißig beteiligt haben und generell, dass sie gekommen sind. Ich hoffe, sie haben sich viel mitnehmen können und werden sich bemühen, dass sie diese Methode des Bürgerinnenrats und des Bürgerrats nutzen, wo sie das auch können, kann man ja in jedem Lebensbereich eigentlich umsetzen, miteinander sich zusammenzusetzen und zu diskutieren zu einem Thema. politische Bürgerräte machen könnten. Aber das gibt es jetzt nur in Vorarlberg, oder? Politisch. Ganz viele auch in Oberösterreich, tatsächlich. Also das, was ihr jetzt von Vorarlberg erzählt habt, das gibt es in Oberösterreich? Genau. Das sind halt tausend Unterschriften, oder? Nein, es ist nicht ganz das Modell von uns. Also im Kern ist es der gleiche Prozess. Es gibt diese Verfassungsbestimmung und die Richtlinie nicht, aber es ist ja verschränkt. Also in Oberösterreich ist es so, dass es mit der lokalen Agenda 21 direkt gekoppelt ist. Also das heißt, vor allem auf kommunaler Ebene diese Bürgerräte stattfinden, wenn Gemeinden, Kommunen eben L21-Prozesse machen. Und da ist es auch mit dem Fördersystem dort gekoppelt. Das Regionalmanagement in Oberösterreich macht da relativ viele Prozesse. Bottom-up leider nicht. Wir Bürgerinnen dürfen das nicht selbst in Oberösterreich uns wünschen. Das kommt dann, ja, es gibt es zum Teil schon. Sie wollen? Ja, genau, es kann jeder tun. Ja, was war das? Das Entscheidende ist, was man will. Wenn das Ganze eingebettet ist in einem Prozess, dann wird verantwortet. Das ist natürlich das Hauptprinzip. Ich möchte ganz kurz zusammenfassen, was Sie sagen. Der Beitrag war, dass man das selber initiieren kann, überall und immer. Also kann man überall machen, in der Firma, in jedem Setting. Die Frage ist natürlich, wie die Politik das dann aufnimmt, wenn sie nicht eine Rolle darin von Anfang an hat und das nicht systematisiert ist. Das ist halt dann immer die Krux. Genau, wir können alles machen, aber wir müssen irgendwo im System gehört werden. Und darum ist es natürlich am besten, es ist von der Politik gemeinsam mit der Politik veranstaltet. Und das gibt es natürlich schon in Oberösterreich. Ich würde sagen, die Diskussionen und die weiteren Fragen verlegen wir noch draußen beim Buffet. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und nochmal Danke fürs Kommen. Dankeschön. Danke.